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Er ist unzufrieden und überfordert mich sich und seinem Leben und stösst mich von sich

17. Dezember 2018 um 12:54

Hallo liebe Community,

mein Problem betrifft in erster Linie meinen Partner, mit dem ich seit ca. 9 Monaten eine On-Off Beziehung führe.
Anfangs hatte ich Schwierigkeiten, mich in der Beziehung einzufinden, weil ich zuvor lange alleine war und ich ein Mensch bin, der eine gewisse Zeit benötigt, um sich zu öffnen, Vertrauen zu fassen etc.
Er war in diesen ersten 1-2 Monaten sehr bemüht, hat mir jeden Wunsch von den Augen abgelesen, seinen Urlaub nach meinem ausgerichtet und von der Zukunft gesprochen.
Nachdem ich auch so weit war, an einer gemeinsamen Idee vom Leben zu arbeiten, hat er sich nach und nach immer mehr verändert. Er ist oft genervt und gestresst, hält Termine nicht ein und vergisst oder überhört Dinge.
Mehrfach hat er sich getrennt, ist -mal auf eigenen Wunsch, mal auf meinen Hin- zurückgekommen.
In vielen sehr anstrengenden Gesprächen habe ich herausgefunden, dass er es als Kind nicht leicht hatte; seine Mitschüler haben sich über ihn lustig gemacht und ihn auch ausgegrenzt, zudem empfinde ich die Beziehung zu seinen Eltern als sehr distanziert und eher auf materiellen Reichttum als auf Geborgenheit ausgelegt.
Anfangs hat er mir immer erzählt, dass er sich freut, in mir endlich eine Schulter zum Anlehnen gefunden zu haben, aber wirklich an ihn ran kam ich nie.
Mitte Oktober haben wir uns dann zuletzt getrennt, auf seinen Wunsch hin.
Nachdem ich drei Wochen durch die Hölle gegangen bin und mich tatsächlich langsam wieder gefunden hatte, hat er sich gemeldet und wir haben uns seitdem häufig gesehen, übernachtet und viel unternommen. Es gab keinen Streit und sehr viele schöne Momente, und doch sagt er, er kann sich nicht dazu durchringen, eine Beziehung zu führen, da er mir immer wehtun und mich nur verletzen würde.
Seine letze Aussage ist, dass er sich so fühlt, als könne er es keinem recht machen. Mir scheint, er mutet sich auf der Arbeit und auch privat zu viel zu, lässt sich sogar vom Bofrost-Menschen in die Ecke drängen, ist bemüht, Bestellungen für ihn pünktlich abzugeben etc.
Er wechselt in seinen Aussagen immer zwischen "ich kann nicht, weil ich dir wehtue" und "mir ist alles zu viel"...
Ich empfinde mich als sehr verständnisvoll und auch er sagt, dass noch nie eine Frau so viel positives für ihn getan und sich so bemüht hat.
Er hat absolut keine Selbstwahrnehmung und sieht an sich nur das Schlechteste, ist unzufrieden und abgehetzt und ich vermute stark, dass hier ein psachologe helfen sollte. Das weiß er auch und gelegtnlich hat er auch die idee, sich Hilfe zu suchen, aber bevor es dazu kommt, trennt er sich lieber mal wieder.
Unabhängig davon, dass ich weiß, dass diese Beziehung Gift für mich ist, möchte ich Euren Rat, wie ich ihm als Freundin -nicht mal vordergründig als Partnerin- helfen kann.
Mit Lob, Bestätigung und vielen Hinweisen, wie toll er ist, habe ich es bereits versucht. Er kann das nicht annehmen.
Auch mit Problemen befasst er sich nicht, sondern lenkt sich eher ab; ich denke auch, dass der berg an Verpflichtungen, der ihn zwar sehr überfordert, gewollt ist, um vor lauter Stress keine Möglichkeit zu haben, nachzudenken.
Habt ihr ein paar ideen?

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18. Dezember 2018 um 9:52

Mir gehts halt nicht mal um mich, sondern vielmehr um ihn.

Dass er will, aber nicht kann und sich das nicht ändern wird, ist klar.

Aber was wird aus ihm? Er scheint dieses Muster seit vielen Jahren in allen Beziehungen immer wieder durchzuziehen..

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18. Dezember 2018 um 10:31
In Antwort auf kleines90

Mir gehts halt nicht mal um mich, sondern vielmehr um ihn.

Dass er will, aber nicht kann und sich das nicht ändern wird, ist klar.

Aber was wird aus ihm? Er scheint dieses Muster seit vielen Jahren in allen Beziehungen immer wieder durchzuziehen..

es ist seine Entscheidung, ob er da etwas tun möchte oder nicht, nicht Deine.

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18. Dezember 2018 um 12:16

Danke für Deinen Rat.

Ich habe mich schon bewusst zurückgezogen und grenze mich auf der Beziehungsebene auch ab.

Ich denke nicht, dass er all' das absichtlich macht, sondern einfach wirklich nicht mit sich selbst klarkommt und dann immer um sich tritt. Sich Hilfe suchen möchte, und es dann doch nicht kann.

Unabhängig von Helfersyndromen oder Ähnlichem ist er mir einfach wichtig und ich würde ihm gerne in irgendeiner Form helfen können..

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18. Dezember 2018 um 12:50
In Antwort auf kleines90

Danke für Deinen Rat.

Ich habe mich schon bewusst zurückgezogen und grenze mich auf der Beziehungsebene auch ab.

Ich denke nicht, dass er all' das absichtlich macht, sondern einfach wirklich nicht mit sich selbst klarkommt und dann immer um sich tritt. Sich Hilfe suchen möchte, und es dann doch nicht kann.

Unabhängig von Helfersyndromen oder Ähnlichem ist er mir einfach wichtig und ich würde ihm gerne in irgendeiner Form helfen können..

kannst Du aber nicht. Solltest Du auch nicht.

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18. Dezember 2018 um 13:04

also loslassen und ihn seinem Schicksal überlassen?

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18. Dezember 2018 um 13:07
In Antwort auf kleines90

also loslassen und ihn seinem Schicksal überlassen?

Er ist ein erwachsener Mann, sprich ihm das nicht ab und lass ihn.

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18. Dezember 2018 um 13:12

Ja erwachsen ist immer relativ

Manchmal kommt er mir wie ein Kind in der großen weiten Welt vor, alleine gelassen und einfach überfordert.

Ich habe mich gestern dazu entschieden, ihm eine lange Email zu schreiben, in der ich ihm ganz klar mitgeteilt habe, dass er Probleme hat, die er um seiner selbst Willen in den Griff bekommen sollte.
Ich habe darin auch geschrieben, dass ich da sein werde, aber aktiv nichts mehr unternehmen werde, um ihm nah zu sein, zu kommen oder zu helfen.
Wenn er Rückhalt braucht auf seinem Weg, wird er diesen von mir bekommen, aber das ständige Nachlaufen und um jemanden zu kämpfen, der das nur als Bedrängung empfindet, macht auf Dauer dann doch nicht glücklich

Bislang hat er sich nicht gemeldet und ich rechne auch erst in einiger Zeit damit, wenn überhaupt.
Zuletzt hat er davon gesprochen, sich gar nicht mehr zu melden, um mich nicht erneut zu belasten, aber dann ist das eben so.

Ich hab die Kraft nicht, gegen eine Krankheit (oder was auch immer das ist) und ihn zu kämpfen. Wenn er nicht möchte, akzeptiere ich das..

Auch, wenn es mir um ihn als Mensch wirklich sehr leidtut.

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18. Dezember 2018 um 13:38
In Antwort auf kleines90

also loslassen und ihn seinem Schicksal überlassen?

ja. Es ist SEIN Schicksal, darüber bestimmt ER. Nicht Du. Alles andere wird definitiv häßlich. Für euch BEIDE!

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18. Dezember 2018 um 14:07

..also ich kanns bald nicht mehr lesen, wie viele Partner auf einmal eine achsoschlechte Kindheitserfahrung gemacht haben, so dass sie als Partner hilflos und Beziehungs resistend werden mussten.

Haben die Leute eigentlich zunehmend mehr einen ''an der Klatsche'' ? Oder warum muss immer an allem, was man nicht haben kann, eine böse Kindheitserfahrung kleben?

Ich stelle jetzt hier mal einfach nur die Behauptung auf - das Gegenteil ist der Fall - es wurde in der Kindheit vielen Kindern alles aus der Hand genommen, so dass sie sich nur noch bedienen lassen brauchten - die Quittung dafür wird erst jetzt deutlich erkennbar.

Das Leben scheint aber nur so als ob es ein reiner Selbstbedienungsladen sei.
Je nach Aufwandt des Einzelnen, bekommt er mit etwas Glück, annähernd das, was er wollte - und auf jeden Fall immer das, was er braucht
 

Cindy mag wohl keine Bescheidenheit und will ihren Prinzen erst noch backen - wen sollte es da noch wundern, dass der Königssohn es auch lieber bequem haben will ?
 

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18. Dezember 2018 um 14:11

Ihr seid härter mit ihm, als ich es bin

Aber gut, Botschaft ist angekommen. Eigenes Leben leben, ihn seins vermasseln lassen

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18. Dezember 2018 um 14:31
In Antwort auf kleines90

Ihr seid härter mit ihm, als ich es bin

Aber gut, Botschaft ist angekommen. Eigenes Leben leben, ihn seins vermasseln lassen

ganz genau - das Vermasseln schafft er auch ohne weibliche Gesellschaft oder sollte ich besser sagen - ohne weiblichen ''Vormund''

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18. Dezember 2018 um 15:05

Lieb, dass ihr euch solche Gedanken macht.

Ich will keineswegs als Vormund agieren, sondern im .. sagen wir mal .. helfen, Strukturen zu finden.
Wo fange ich an, wo kann ich nein sagen, was sollte man erledigen, wann sind Auszeiten nötig? So "Normale" Dinge, die Menschen, die mit Bewusstsein und Achtsamkeit durch Leben gehen einfach kennen und auch nutzen.
Ich beispielsweise schaffe mir reglmäßige Auszeiten, schöne Momente, Highlights und weiß, dass ich durchaus auch mal "nein" sagen kann, ohne Menschen zu kränken. Einfach, um mich selbst zu schützen.
Er hat eine Selbstwahrnehmung, die ihm das scheinbar alles nicht erlaubt.
Er zieht sich vor mir zurück, weil ich ihm dies aufzeige, bittet aber dann doch wieder um Hilfe. Gefühlt ist er verloren und findet keinen Ausweg.. ich denke / dachte einfach, ihn an die Hand zu nehmen, sofern er das möchte, und ihm zur Selbsthilfe zu helfen bzw. ihm Möglichkeiten aufzuzeigen, könnte ne ganz gute Idee sein.
Ich bin niemand, der Menschen aufgibt, weil es schwierig wird, allerdings -besonders im Bezug auf ihn- auch niemand mehr, der sich bemüht, wenn dies nicht gewünscht ist..

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18. Dezember 2018 um 15:09

Hallo Florence,

ja, als Partner ist er derzeit eine Zumutung. Darin liegt auch nicht meine Hoffnung- wer eine Familie etc. möchte wie ich, plant doch eher mit Menschen, die Beständigkeit vermitteln, die länger als eine Werbepause dauert..
Ich kenne kaum Teenies, die sich so oft umentscheiden, wie er..

Ich sehe ihn derzeit einfach als Person, die es nicht leicht hat und es sich noch schwerer macht, einfach, weil er sich als so wertlos ansieht etc.
Da kommen einfach viele Punkte bei ihm zusammen.

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18. Dezember 2018 um 15:27
In Antwort auf kleines90

Hallo Florence,

ja, als Partner ist er derzeit eine Zumutung. Darin liegt auch nicht meine Hoffnung- wer eine Familie etc. möchte wie ich, plant doch eher mit Menschen, die Beständigkeit vermitteln, die länger als eine Werbepause dauert..
Ich kenne kaum Teenies, die sich so oft umentscheiden, wie er..

Ich sehe ihn derzeit einfach als Person, die es nicht leicht hat und es sich noch schwerer macht, einfach, weil er sich als so wertlos ansieht etc.
Da kommen einfach viele Punkte bei ihm zusammen.

ja, aber der einzige, der ihn "retten" darf, sollte und sehr vor allem: retten KANN - ist: ER SELBST. Ende der Liste.

Du kannst ihm mitteilen, wie das von Deinem Standpunkt aus betrachtet aussieht. Hast Du getan. Ok, DAS WARS!

Wenn Du jemanden retten willst - rette Dich. Davor, dass Du da (für Dich und ihn) wichtige Grenzen nicht setzt, beispielsweise.

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18. Dezember 2018 um 16:05

Derzeit herrscht ohnehin Funktstille, die durch mich nicht unterbrochen werden wird.

Ich halte Euch auf dem Laufenden

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18. Dezember 2018 um 20:46
In Antwort auf kleines90

Hallo liebe Community,

mein Problem betrifft in erster Linie meinen Partner, mit dem ich seit ca. 9 Monaten eine On-Off Beziehung führe.
Anfangs hatte ich Schwierigkeiten, mich in der Beziehung einzufinden, weil ich zuvor lange alleine war und ich ein Mensch bin, der eine gewisse Zeit benötigt, um sich zu öffnen, Vertrauen zu fassen etc.
Er war in diesen ersten 1-2 Monaten sehr bemüht, hat mir jeden Wunsch von den Augen abgelesen, seinen Urlaub nach meinem ausgerichtet und von der Zukunft gesprochen.
Nachdem ich auch so weit war, an einer gemeinsamen Idee vom Leben zu arbeiten, hat er sich nach und nach immer mehr verändert. Er ist oft genervt und gestresst, hält Termine nicht ein und vergisst oder überhört Dinge.
Mehrfach hat er sich getrennt, ist -mal auf eigenen Wunsch, mal auf meinen Hin- zurückgekommen.
In vielen sehr anstrengenden Gesprächen habe ich herausgefunden, dass er es als Kind nicht leicht hatte; seine Mitschüler haben sich über ihn lustig gemacht und ihn auch ausgegrenzt, zudem empfinde ich die Beziehung zu seinen Eltern als sehr distanziert und eher auf materiellen Reichttum als auf Geborgenheit ausgelegt.
Anfangs hat er mir immer erzählt, dass er sich freut, in mir endlich eine Schulter zum Anlehnen gefunden zu haben, aber wirklich an ihn ran kam ich nie.
Mitte Oktober haben wir uns dann zuletzt getrennt, auf seinen Wunsch hin.
Nachdem ich drei Wochen durch die Hölle gegangen bin und mich tatsächlich langsam wieder gefunden hatte, hat er sich gemeldet und wir haben uns seitdem häufig gesehen, übernachtet und viel unternommen. Es gab keinen Streit und sehr viele schöne Momente, und doch sagt er, er kann sich nicht dazu durchringen, eine Beziehung zu führen, da er mir immer wehtun und mich nur verletzen würde.
Seine letze Aussage ist, dass er sich so fühlt, als könne er es keinem recht machen. Mir scheint, er mutet sich auf der Arbeit und auch privat zu viel zu, lässt sich sogar vom Bofrost-Menschen in die Ecke drängen, ist bemüht, Bestellungen für ihn pünktlich abzugeben etc.
Er wechselt in seinen Aussagen immer zwischen "ich kann nicht, weil ich dir wehtue" und "mir ist alles zu viel"...
Ich empfinde mich als sehr verständnisvoll und auch er sagt, dass noch nie eine Frau so viel positives für ihn getan und sich so bemüht hat.
Er hat absolut keine Selbstwahrnehmung und sieht an sich nur das Schlechteste, ist unzufrieden und abgehetzt und ich vermute stark, dass hier ein psachologe helfen sollte. Das weiß er auch und gelegtnlich hat er auch die idee, sich Hilfe zu suchen, aber bevor es dazu kommt, trennt er sich lieber mal wieder.
Unabhängig davon, dass ich weiß, dass diese Beziehung Gift für mich ist, möchte ich Euren Rat, wie ich ihm als Freundin -nicht mal vordergründig als Partnerin- helfen kann.
Mit Lob, Bestätigung und vielen Hinweisen, wie toll er ist, habe ich es bereits versucht. Er kann das nicht annehmen.
Auch mit Problemen befasst er sich nicht, sondern lenkt sich eher ab; ich denke auch, dass der berg an Verpflichtungen, der ihn zwar sehr überfordert, gewollt ist, um vor lauter Stress keine Möglichkeit zu haben, nachzudenken.
Habt ihr ein paar ideen?

Er muss sein Leben selber auf die Reihe kriegen. Es bringt nichts, sich für diese Menschen zum Affen zu machen. Die Erfolgsquote ist bei solchen Geschichten unbedeutend gering.

Wie alt ist er denn? Je jünger er ist, desto wahrscheinlicher, dass er die Kurve noch kriegt. Wenn er schon ü25 ist, wird sich nichts ändern. Meine Erfahrung.

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19. Dezember 2018 um 8:15

Der gute wird im kommenden Monat 33 Jahre alt. Bislang ist er halt immer damit durchgekommen.

Ich denke, Affäre kann mans nicht nennen, weil ihm das Sexuelle auch nicht wirklich viel bedeutet (vermutlich kein Kopf dafür vor all' der Last..), wir unternehmen halt viel, kochen gemeinsam etc.

Aber es stimmt schon, ich merke richtig, wie nach wenigen Tagen eine Last abfällt, einfach, weil ich nicht mehr darauf warte, ob man sich abends sieht, oder eben nicht.

Mein Umfeld vermutet, dass er wohl an Weihnachten sentimental werden könnte und sich meldet.. hoffentlich nicht
Ich glaube ihm tatsächlich, dass er GEfühle hat und mich liebt. Aber eben auch, dass er nicht aus seinem Trott und Wirrwar im Kopf entkommen kann und sich hierfür auch keine (angemessene) Hilfe holen wird..

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19. Dezember 2018 um 10:33
In Antwort auf kleines90

Der gute wird im kommenden Monat 33 Jahre alt. Bislang ist er halt immer damit durchgekommen.

Ich denke, Affäre kann mans nicht nennen, weil ihm das Sexuelle auch nicht wirklich viel bedeutet (vermutlich kein Kopf dafür vor all' der Last..), wir unternehmen halt viel, kochen gemeinsam etc.

Aber es stimmt schon, ich merke richtig, wie nach wenigen Tagen eine Last abfällt, einfach, weil ich nicht mehr darauf warte, ob man sich abends sieht, oder eben nicht.

Mein Umfeld vermutet, dass er wohl an Weihnachten sentimental werden könnte und sich meldet.. hoffentlich nicht
Ich glaube ihm tatsächlich, dass er GEfühle hat und mich liebt. Aber eben auch, dass er nicht aus seinem Trott und Wirrwar im Kopf entkommen kann und sich hierfür auch keine (angemessene) Hilfe holen wird..

Es ist traurig was mit Ihm geschieht. Du kannst da aber nicht viel machen und wenn dann hast du das nötigste und darüber hinaus fast alles für Ihn getan.

Steh deinem Glück nicht selber im Weg.

Manche Menschen werden sich nie ändern oder wollen sich auch garnicht helfen lassen.

Aus einer "On/Off- Beziehung" kann nicht viel draus werden. Vorallem nicht wenn du mehr gabst als bekamst.

Eine Beziehung ist bekanntlich ein geben und nehmen.

Er hat dich einfach nicht verdient, es gibt genügend Menschen die "krank" sind, aber es gibt auch genügend professionelle Hilfe.

Such dir dein wahres Glück & einen MANN der dich lieben und schätzen kann.

Wenn du wirklich nach diesem hin & her noch bei Ihm bleibst und Ihn weiterhin unterstützen willst dann bist du einfach Naiv und zu dumm für die Welt.

Aber man muss eben auch auf seinen Arsch achten.

- Egoisten leben länger.

 

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19. Dezember 2018 um 11:14

Ja, da ist wohl einiges dran, liebe Sofia..

Ich weiß inzwischen -und akzeptiere sogar- dass er nicht aus seiner Haut kann und sich nicht an den grundlegenden Dingen ändern wird. Gefühle hin oder her..

Ich denke nicht, dass er mir überhaupt "erlauben" würde zu bleiben, denn er möchte mich ja"nicht weiter verletzen und mir immer wieder wehtun", macht es aber trotzdem- ABER: Ich wäre gerne als eine Freundin oder Bezugsperson für ihn da, wenn er es denn zulässt..

Auf der anderen Seite ist mir durchaus bewusst, dass das mit unserer Vorgeschichte eventuell nicht möglich oder naiv, dumm, was weiß ich alles wäre und ich bin mir auch dessen bewusst, dass ich mich abgrenzen muss, um meines Glückes willen.

Aber so ganz fallen lassen, das war irgendwie noch nie meine Art..

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19. Dezember 2018 um 11:37
In Antwort auf kleines90

Ja, da ist wohl einiges dran, liebe Sofia..

Ich weiß inzwischen -und akzeptiere sogar- dass er nicht aus seiner Haut kann und sich nicht an den grundlegenden Dingen ändern wird. Gefühle hin oder her..

Ich denke nicht, dass er mir überhaupt "erlauben" würde zu bleiben, denn er möchte mich ja"nicht weiter verletzen und mir immer wieder wehtun", macht es aber trotzdem- ABER: Ich wäre gerne als eine Freundin oder Bezugsperson für ihn da, wenn er es denn zulässt..

Auf der anderen Seite ist mir durchaus bewusst, dass das mit unserer Vorgeschichte eventuell nicht möglich oder naiv, dumm, was weiß ich alles wäre und ich bin mir auch dessen bewusst, dass ich mich abgrenzen muss, um meines Glückes willen.

Aber so ganz fallen lassen, das war irgendwie noch nie meine Art..

Es ist wahrscheinlich eine gute Erfahrung gewesen. Für Dich und für Ihn.

Der eine lernt daraus, der eine nicht.

Ich hoffe das du damit abschließen kannst und dich mehr auf dich selbst fokusierst.

Manchmal muss man eben ein paar Dinge im Leben sehen um sich selbst vielleicht noch besser kennen zu lernen und zu wissen wie weit man selbst gehen kann.

Ja Gefühle sind da eben auch so eine Sache. Manchmal muss man sich schweren herzens von etwas distanzieren oder gar trennen um sich selber was gutes zu tun.

Klar man weis nie, er kann sich von 0 auf 100 ändern und es könnte einfach wieder mit euch passen. Aber das alles liegt in den Sternen und ob er sich wirklich ändert bezweifel ich.

Aber ich weis wie du dich fühlst. Verstand vergisst, Herz nie.

Weiterhin alles gute

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19. Dezember 2018 um 11:39

Vielen Dank für Deine guten Wünsche.

Ich bin mental nicht mehr bereit, das Hin- und Her mitzumachen, also schon viel weiter, als noch vor 3,4 Monaten als der ganze Spaß begonnen hat. Nun heißt es, hart bleiben, abgrenzen und ihn vielleicht doch, um Seiner Selbst Willen, zu einem Arztbesuch zu bewegen.

Aber das mit uns, das kann so nicht werden, das ist mir klar und das möchte ich auch nicht.
Es wäre ein ewiger Kompromiss mit ihm und seinen Drängen, das mache ich nicht mit, keine Sorge

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19. Dezember 2018 um 13:36
In Antwort auf kleines90

Ja erwachsen ist immer relativ

Manchmal kommt er mir wie ein Kind in der großen weiten Welt vor, alleine gelassen und einfach überfordert.

Ich habe mich gestern dazu entschieden, ihm eine lange Email zu schreiben, in der ich ihm ganz klar mitgeteilt habe, dass er Probleme hat, die er um seiner selbst Willen in den Griff bekommen sollte.
Ich habe darin auch geschrieben, dass ich da sein werde, aber aktiv nichts mehr unternehmen werde, um ihm nah zu sein, zu kommen oder zu helfen.
Wenn er Rückhalt braucht auf seinem Weg, wird er diesen von mir bekommen, aber das ständige Nachlaufen und um jemanden zu kämpfen, der das nur als Bedrängung empfindet, macht auf Dauer dann doch nicht glücklich

Bislang hat er sich nicht gemeldet und ich rechne auch erst in einiger Zeit damit, wenn überhaupt.
Zuletzt hat er davon gesprochen, sich gar nicht mehr zu melden, um mich nicht erneut zu belasten, aber dann ist das eben so.

Ich hab die Kraft nicht, gegen eine Krankheit (oder was auch immer das ist) und ihn zu kämpfen. Wenn er nicht möchte, akzeptiere ich das..

Auch, wenn es mir um ihn als Mensch wirklich sehr leidtut.

wie viel Jahre bist Du eigentlich ÄLTER als er ?

Wenn man Dich liest, könnte ich denken, Du bist eine Großmutter - so wie ich ...

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19. Dezember 2018 um 13:46

..wusste gar nicht, dass gofeminin mutiert ist zum ''Lebensretter E.V.'' 

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19. Dezember 2018 um 14:03

Großmutter? Ne, da da fehlt noch ein bissel was
BIn selbst 29, er noch 32.

Und es geht mir nicht um Lebensrettung, sondern um einen Rat von Außen.

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19. Dezember 2018 um 14:04
In Antwort auf gabriela1440

..wusste gar nicht, dass gofeminin mutiert ist zum ''Lebensretter E.V.'' 

Für ne Großmutti gibts aber ne gute Portion dummer Sprüche

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19. Dezember 2018 um 14:13
In Antwort auf kleines90

Großmutter? Ne, da da fehlt noch ein bissel was
BIn selbst 29, er noch 32.

Und es geht mir nicht um Lebensrettung, sondern um einen Rat von Außen.

..wo willst Du einen Rat von ''außen'' ?

Merkst Du denn gar nicht, dass Du den Spieß gerade umdrehst, indem  Du uns hier zu überzeugen versuchst von Deiner Meinung ?

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19. Dezember 2018 um 14:18
In Antwort auf gabriela1440

..wo willst Du einen Rat von ''außen'' ?

Merkst Du denn gar nicht, dass Du den Spieß gerade umdrehst, indem  Du uns hier zu überzeugen versuchst von Deiner Meinung ?

Es ist also nun soweit gekommen das sich hier nun keiner mehr Rat holen darf?

Wieso in Gottes Namen sollte Sie uns überzeugen wollen?

Die Logik mancher Menschen steckt noch wirklich fest.

Was hat den die gute Frau für ein verdammten Grund uns zu überzeugen?

 

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19. Dezember 2018 um 14:22

Die Frage ist doch eher, wo ich überzeugen wollte..

Ich versuche, meine Ansichten zu erklären, das was Geschehen ist zu schildern und mir anzuhören, was andere Menschen denken.
Klar, dass ich eine subjektive Sicht habe, klar auch, dass er bei meinen Freunden keinen guten Stand mehr hat und mich jeder schützen will -inkluisve mir selbst- aber ich habe mir einfach erhofft, neue Impulse (Erfahrungen von Menschen aus meiner oder seiner Sicht) oder eben die ungeschäte Wahrheit "Finger weg- Selbstschutz zählt" zu hören.

Bekehren wollte und will ich niemanden- das gehört in die Kirche und sonst nirgendwohin

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19. Dezember 2018 um 14:24
In Antwort auf sofialopes2

Für ne Großmutti gibts aber ne gute Portion dummer Sprüche

welche Sprüche ''dumm'' sind, entscheide ich immer noch selber ..

und hier ist immer noch nicht geklärt, wer da eigentlich WEN über-fordert.

Für mich erscheint  'kleines90' seeeeehr anstrengend - schon beim lesen - tut mir leid, aber so empfinde ICH das..

Und eigentlich ist es schon eine ''Überforderung'', wenn sich der eigene Kopf mehr mit dem Kopf des Partners auseinanderzusetzen versucht, als mit sich selbst. Niemandem wird es je gelingen, in den Kopf seines Partners zu sehen. Die meisten Menschen kommen ja nicht mal mit dem eigenen Kopf perfekt zurecht (wenn sie es nicht merken - ok. )

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19. Dezember 2018 um 14:28

Liebe Gabriela,

abgesehen davon, dass deine Posts doch eher in Richtung Kränkung als konstruktiv gehen, wird in mir der Verdacht wach, dass Du nicht alles gelesen oder eben verstanden hast.

ER hat MICH mehrfach um Hilfe gebeten und dass man sich Gedanken um Menschen macht, die einem wichtig sind, ist für mich selbstverständlich.

Die Überforderung betrifft im Übrigen sein Umfeld und den selbstverursachten Stress, nicht mich.
Aber ich denke, wir beide werden nicht auf einen Nenner kommen, da stimmt was mit der Kommunikation nicht ganz

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19. Dezember 2018 um 14:37
In Antwort auf kleines90

Liebe Gabriela,

abgesehen davon, dass deine Posts doch eher in Richtung Kränkung als konstruktiv gehen, wird in mir der Verdacht wach, dass Du nicht alles gelesen oder eben verstanden hast.

ER hat MICH mehrfach um Hilfe gebeten und dass man sich Gedanken um Menschen macht, die einem wichtig sind, ist für mich selbstverständlich.

Die Überforderung betrifft im Übrigen sein Umfeld und den selbstverursachten Stress, nicht mich.
Aber ich denke, wir beide werden nicht auf einen Nenner kommen, da stimmt was mit der Kommunikation nicht ganz

Moment mal bitte - wenn Dich das kränkt, so tut mir das leid - kränken möchte ich hier niemanden !

Aber, ich bin geneigt, darauf aufmerksam zu machen, dass wir sehr wohl nach den Ursachen sehen sollen, wenn der Partner sich verändert. Nur, Ihr zwei kennt einander ja noch gar nicht wirklich und schon bist Du dabei, ihm SEIN Leben erklären zu wollen. So geht das aber nicht. Oder bist Du seine Therapeutin?

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19. Dezember 2018 um 14:40

vielleicht muss er ganz einfach nur die Finger von den Drogen lassen?

Schon mal darüber nachgedacht?

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19. Dezember 2018 um 14:44

Von den bitte was? Wo genau hast Du denn was mit Drogen her?

Ich denke durchaus, dass man sich in einem Jahr, das man sich kennt, schon ganz gut kennen und einschätzen kann, wenn man sich miteinander befasst und unterhält.

Und weißt Du was? Er hat mir das meiste, was in ihm vorgeht selbst erzählt. Um Verständnis und Hilfe zu bekommen.

Ich finde es toll, dass Du in einem Forum zum Nachdenken anregen möchtest, wirklich, aber jetzt auch noch mit Drogen um die Ecke zu kommen, das ist wirklich ganz unten..

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19. Dezember 2018 um 15:08
In Antwort auf kleines90

Von den bitte was? Wo genau hast Du denn was mit Drogen her?

Ich denke durchaus, dass man sich in einem Jahr, das man sich kennt, schon ganz gut kennen und einschätzen kann, wenn man sich miteinander befasst und unterhält.

Und weißt Du was? Er hat mir das meiste, was in ihm vorgeht selbst erzählt. Um Verständnis und Hilfe zu bekommen.

Ich finde es toll, dass Du in einem Forum zum Nachdenken anregen möchtest, wirklich, aber jetzt auch noch mit Drogen um die Ecke zu kommen, das ist wirklich ganz unten..

aber jetzt auch noch mit Drogen um die Ecke zu kommen, das ist wirklich ganz unten..

nein, das ist die traurige Realität unserer Gesellschaft.

Für Dich mag das ein Schock sein, wenn Du behütet aufgewachsen bist.

Jene, die weniger begünstigt aufgewachsen sind, mussten sich wehren und rechtfertigen lernen - selbst in ihren Erzählungen.

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19. Dezember 2018 um 15:12

Also... mir tuts leid wenn bei Dir oder in Deinem Umfeld was schiefgelaufen ist, aber weder er noch ich konsumieren Drogen- und auch wenn man sich in Deiner Welt wohl nach "so kurzer Zeit" nicht kennt, das ist so.

Ich fänds klasse, wenn wir beiden die Diskussion an dieser Stelle beenden könnten, da sie mich nicht weiterbringt und vom eigentlichen Thema wegführt.

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19. Dezember 2018 um 15:36
In Antwort auf kleines90

Hallo liebe Community,

mein Problem betrifft in erster Linie meinen Partner, mit dem ich seit ca. 9 Monaten eine On-Off Beziehung führe.
Anfangs hatte ich Schwierigkeiten, mich in der Beziehung einzufinden, weil ich zuvor lange alleine war und ich ein Mensch bin, der eine gewisse Zeit benötigt, um sich zu öffnen, Vertrauen zu fassen etc.
Er war in diesen ersten 1-2 Monaten sehr bemüht, hat mir jeden Wunsch von den Augen abgelesen, seinen Urlaub nach meinem ausgerichtet und von der Zukunft gesprochen.
Nachdem ich auch so weit war, an einer gemeinsamen Idee vom Leben zu arbeiten, hat er sich nach und nach immer mehr verändert. Er ist oft genervt und gestresst, hält Termine nicht ein und vergisst oder überhört Dinge.
Mehrfach hat er sich getrennt, ist -mal auf eigenen Wunsch, mal auf meinen Hin- zurückgekommen.
In vielen sehr anstrengenden Gesprächen habe ich herausgefunden, dass er es als Kind nicht leicht hatte; seine Mitschüler haben sich über ihn lustig gemacht und ihn auch ausgegrenzt, zudem empfinde ich die Beziehung zu seinen Eltern als sehr distanziert und eher auf materiellen Reichttum als auf Geborgenheit ausgelegt.
Anfangs hat er mir immer erzählt, dass er sich freut, in mir endlich eine Schulter zum Anlehnen gefunden zu haben, aber wirklich an ihn ran kam ich nie.
Mitte Oktober haben wir uns dann zuletzt getrennt, auf seinen Wunsch hin.
Nachdem ich drei Wochen durch die Hölle gegangen bin und mich tatsächlich langsam wieder gefunden hatte, hat er sich gemeldet und wir haben uns seitdem häufig gesehen, übernachtet und viel unternommen. Es gab keinen Streit und sehr viele schöne Momente, und doch sagt er, er kann sich nicht dazu durchringen, eine Beziehung zu führen, da er mir immer wehtun und mich nur verletzen würde.
Seine letze Aussage ist, dass er sich so fühlt, als könne er es keinem recht machen. Mir scheint, er mutet sich auf der Arbeit und auch privat zu viel zu, lässt sich sogar vom Bofrost-Menschen in die Ecke drängen, ist bemüht, Bestellungen für ihn pünktlich abzugeben etc.
Er wechselt in seinen Aussagen immer zwischen "ich kann nicht, weil ich dir wehtue" und "mir ist alles zu viel"...
Ich empfinde mich als sehr verständnisvoll und auch er sagt, dass noch nie eine Frau so viel positives für ihn getan und sich so bemüht hat.
Er hat absolut keine Selbstwahrnehmung und sieht an sich nur das Schlechteste, ist unzufrieden und abgehetzt und ich vermute stark, dass hier ein psachologe helfen sollte. Das weiß er auch und gelegtnlich hat er auch die idee, sich Hilfe zu suchen, aber bevor es dazu kommt, trennt er sich lieber mal wieder.
Unabhängig davon, dass ich weiß, dass diese Beziehung Gift für mich ist, möchte ich Euren Rat, wie ich ihm als Freundin -nicht mal vordergründig als Partnerin- helfen kann.
Mit Lob, Bestätigung und vielen Hinweisen, wie toll er ist, habe ich es bereits versucht. Er kann das nicht annehmen.
Auch mit Problemen befasst er sich nicht, sondern lenkt sich eher ab; ich denke auch, dass der berg an Verpflichtungen, der ihn zwar sehr überfordert, gewollt ist, um vor lauter Stress keine Möglichkeit zu haben, nachzudenken.
Habt ihr ein paar ideen?

Mit Lob, Bestätigung und vielen Hinweisen, wie toll er ist, habe ich es bereits versucht. Er kann das nicht annehmen.
Auch mit Problemen befasst er sich nicht, sondern lenkt sich eher ab; ich denke auch, dass der berg an Verpflichtungen, der ihn zwar sehr überfordert, gewollt ist, um vor lauter Stress keine Möglichkeit zu haben, nachzudenken.
Habt ihr ein paar ideen?


dann versuche es, einfach nur ''seine Freundin'' zu sein oder was immer Du für ihn sein magst.

Alles Gute und viel Glück Euch beiden.

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19. Dezember 2018 um 15:36

Genau das ist der Plan, hab ich einige Male geschrieben

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19. Dezember 2018 um 16:51
In Antwort auf kleines90

Hallo liebe Community,

mein Problem betrifft in erster Linie meinen Partner, mit dem ich seit ca. 9 Monaten eine On-Off Beziehung führe.
Anfangs hatte ich Schwierigkeiten, mich in der Beziehung einzufinden, weil ich zuvor lange alleine war und ich ein Mensch bin, der eine gewisse Zeit benötigt, um sich zu öffnen, Vertrauen zu fassen etc.
Er war in diesen ersten 1-2 Monaten sehr bemüht, hat mir jeden Wunsch von den Augen abgelesen, seinen Urlaub nach meinem ausgerichtet und von der Zukunft gesprochen.
Nachdem ich auch so weit war, an einer gemeinsamen Idee vom Leben zu arbeiten, hat er sich nach und nach immer mehr verändert. Er ist oft genervt und gestresst, hält Termine nicht ein und vergisst oder überhört Dinge.
Mehrfach hat er sich getrennt, ist -mal auf eigenen Wunsch, mal auf meinen Hin- zurückgekommen.
In vielen sehr anstrengenden Gesprächen habe ich herausgefunden, dass er es als Kind nicht leicht hatte; seine Mitschüler haben sich über ihn lustig gemacht und ihn auch ausgegrenzt, zudem empfinde ich die Beziehung zu seinen Eltern als sehr distanziert und eher auf materiellen Reichttum als auf Geborgenheit ausgelegt.
Anfangs hat er mir immer erzählt, dass er sich freut, in mir endlich eine Schulter zum Anlehnen gefunden zu haben, aber wirklich an ihn ran kam ich nie.
Mitte Oktober haben wir uns dann zuletzt getrennt, auf seinen Wunsch hin.
Nachdem ich drei Wochen durch die Hölle gegangen bin und mich tatsächlich langsam wieder gefunden hatte, hat er sich gemeldet und wir haben uns seitdem häufig gesehen, übernachtet und viel unternommen. Es gab keinen Streit und sehr viele schöne Momente, und doch sagt er, er kann sich nicht dazu durchringen, eine Beziehung zu führen, da er mir immer wehtun und mich nur verletzen würde.
Seine letze Aussage ist, dass er sich so fühlt, als könne er es keinem recht machen. Mir scheint, er mutet sich auf der Arbeit und auch privat zu viel zu, lässt sich sogar vom Bofrost-Menschen in die Ecke drängen, ist bemüht, Bestellungen für ihn pünktlich abzugeben etc.
Er wechselt in seinen Aussagen immer zwischen "ich kann nicht, weil ich dir wehtue" und "mir ist alles zu viel"...
Ich empfinde mich als sehr verständnisvoll und auch er sagt, dass noch nie eine Frau so viel positives für ihn getan und sich so bemüht hat.
Er hat absolut keine Selbstwahrnehmung und sieht an sich nur das Schlechteste, ist unzufrieden und abgehetzt und ich vermute stark, dass hier ein psachologe helfen sollte. Das weiß er auch und gelegtnlich hat er auch die idee, sich Hilfe zu suchen, aber bevor es dazu kommt, trennt er sich lieber mal wieder.
Unabhängig davon, dass ich weiß, dass diese Beziehung Gift für mich ist, möchte ich Euren Rat, wie ich ihm als Freundin -nicht mal vordergründig als Partnerin- helfen kann.
Mit Lob, Bestätigung und vielen Hinweisen, wie toll er ist, habe ich es bereits versucht. Er kann das nicht annehmen.
Auch mit Problemen befasst er sich nicht, sondern lenkt sich eher ab; ich denke auch, dass der berg an Verpflichtungen, der ihn zwar sehr überfordert, gewollt ist, um vor lauter Stress keine Möglichkeit zu haben, nachzudenken.
Habt ihr ein paar ideen?

Liebe kleine

Ich habe inzwischen alles gelesen, auch alle Kommentare. 

Mir scheint es schon so ein krankhaftes Verhalten Deines on-off-Freundes zu sein, dass er wirklich ernsthafte Probleme hat, wo auch immer diese ursächlich zu suchen sind und er professionelle Hilfe annehmen sollte. Diese Hilfe kann keine Freundin geben. Sollte er auch etwas depressiv oder ähnlich sein, so nützen Lob, Komplimente, Anerkennung und solche Sachen wenig, aber schaden tun sie auch nicht. Es hilft aber nicht, dass er seine Muster erkennen und verändern kann. Ob Du ihm überhaupt helfen kannst, wage (auch) ich zu bezweifeln. Denn der Wille, etwas zu ändern, muss von der Person selber kommen und das kannst Du nicht ersetzen und ihm diesbezüglich auch nicht helfen, betreffend Willen. 

Ja, Du hast es selber schon geschrieben, dass Du zwar siehst, dass er was braucht, nicht weisst was, und darum nach Rat bittest und es Dir leid tut, ihn seinem Schicksal zu überlassen. Das ist traurige Realität. Das Traurige kann dann weggelassen, weil das eben so ist und für alle gilt im Leben. Jeder und jede ist seines eigenen Glückes Schmied. Und diese Eigenverantwortung kann einfach nicht delegiert werden oder von anderen wahrgenommen werden, auch wenn man das manchmal gerne anders hätte. Das gilt insbesondere im Falle von eigenen Kindern und kommt dann eben allenfalls in ganzer Härte zum Tragen. Und ich weiss, wovon ich spreche.

Darum, eine gute Freundin kannst Du ihm sein, aber lass ihm seine Eigenverantwortung. Das erleichtert nämlich auch Dich

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19. Dezember 2018 um 17:23
In Antwort auf sofialopes2

Es ist traurig was mit Ihm geschieht. Du kannst da aber nicht viel machen und wenn dann hast du das nötigste und darüber hinaus fast alles für Ihn getan.

Steh deinem Glück nicht selber im Weg.

Manche Menschen werden sich nie ändern oder wollen sich auch garnicht helfen lassen.

Aus einer "On/Off- Beziehung" kann nicht viel draus werden. Vorallem nicht wenn du mehr gabst als bekamst.

Eine Beziehung ist bekanntlich ein geben und nehmen.

Er hat dich einfach nicht verdient, es gibt genügend Menschen die "krank" sind, aber es gibt auch genügend professionelle Hilfe.

Such dir dein wahres Glück & einen MANN der dich lieben und schätzen kann.

Wenn du wirklich nach diesem hin & her noch bei Ihm bleibst und Ihn weiterhin unterstützen willst dann bist du einfach Naiv und zu dumm für die Welt.

Aber man muss eben auch auf seinen Arsch achten.

- Egoisten leben länger.

 

Also so ganz schwarz würde ich das jetzt aber auch nicht sehen.

Dass aus "On/Off"-Beziehungen nichts werden kann würde ich so auch nicht behaupten. Das hat immer mit den Menschen zu tun und das kann man nicht pauschalisieren. 
Nicht jeder Mensch bzw. jede Beziehung ist für immer verloren. 
Ich kenne einige Beispiele, wo es dann nach einer langen Pause letztendlich doch geklappt hat. Manchmal siegt die Liebe dann doch.

Ich würde einfach ganz normal weiterleben und nicht auf ihn warten. Die Zeit wird zeigen, was so passiert. 

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20. Dezember 2018 um 10:10

Danke für Eure Antworten.

ich bin tatsächlich ein Mensch, der viele Hoffnungen hat, und gerne an das Gute im Mensch glauben möchte, aber nicht um jeden Preis. Meine Gesundheit und mein Glück geht schon vor und ich hoffe auch wirklich, dass er sich an Weihnachten nicht meldet, denn das bringt dann die Fassade doch wieder etwas durcheinander... =(

Ich bin gespannt, was die Zukunft bringt und werde natürlich berichten, mache mir aber keine Illusionen, dass er definitiv nicht ohne Hilfe "besser drauf" sein wird..

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