Home / Forum / Liebe & Beziehung / Er ist unglücklich

Er ist unglücklich

17. April um 8:57

Hallo liebe Community,

ich weiß leider nicht wohin mit meinen Gedanken und hoffe, hier ein paar Ratschläge oder Denkanstöße zu bekommen.

Mit meinem Freund bin ich erst 4 Monate zusammen, aber wir haben in der Zeit eine tiefe Bindung aufbauen können. Es ist, als hätten wir uns gefunden obwohl wir niemanden gesucht haben. Wir sagen uns oft wie sehr wir uns lieben und was wir aneinander schätzen. Familien kennen wir auch schon und er sagte mir bereits, dass er glaubt, ich sei seine Traumfrau mit der er sich endlich eine Zukunft vorstellen kann.

Wir haben aber momentan ein Problem, was unser beider Lebenssituationen angeht. Wir stehen beide kurz vor Ende der Ausbildung und ich wurde vor ca 1,5 Monaten wegen massiver Probleme vom Betrieb freigestellt. Sprich, bis Ende Juni muss ich nicht mehr zur Arbeit und bleibe zu Hause in der gemeinsamen Wohnung.

Das belastet meinen Freund. Er ist sehr unglücklich mit seinem Leben, er hat viel durch gemacht, woran er keine Schuld trägt. Seine Arbeit macht ihm enorm zu schaffen, er hat kaum was zu tun und genervt von den Kollegen ist er auch. Dass er jetzt noch eine Frau zu Hause hat, die „nur rumchillt“ findet er schrecklich. Er macht mir Vorwürfe, dass ich mir noch nichts neues gesucht habe. Er hat leicht reden mMn, er wird übernommen mit Aussicht auf einen Umzug in eine andere Stadt. Er will auch unbedingt weg von hier, weil er neu anfangen will und die alte Gegend nicht mehr erträgt. Und ich hab ihm schnell (aber nicht sofort) klar gemacht, dass ich bereit wäre mitzugehen.

Nur ist er gerade in letzter Zeit extrem unglücklich mit allem und nun schrieb er mir (bin momentan außer Land/Urlaub), dass uns dieser Abstand gut tun würde. Das verletzt mich, aber ich kann ja nichts tun. Ich bekomme nun doch Zweifel, ob er die Beziehung noch will oder sie als belastend empfindet. Ich würde ihm so gerne beistehen und ihn unterstützen. Aber er sagt ich kann nicht helfen. Nur irgendwas muss ich doch tun können....Schließlich ist er mir wichtig und ich weiß, das bin ich ihm auch.

Danke fürs lesen und liebe grüße 
ayaka0

Mehr lesen

17. April um 9:09

Such dir nen Job, unabhängig von seinen weiteren Plänen. Im Notfall kündigst du eben nach ein paar Monaten wieder, aber tu was er gesagt hat. Häng dich da richtig rein in Bewerbungen.

2 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. April um 9:40
In Antwort auf ayaka0

Hallo liebe Community,

ich weiß leider nicht wohin mit meinen Gedanken und hoffe, hier ein paar Ratschläge oder Denkanstöße zu bekommen.

Mit meinem Freund bin ich erst 4 Monate zusammen, aber wir haben in der Zeit eine tiefe Bindung aufbauen können. Es ist, als hätten wir uns gefunden obwohl wir niemanden gesucht haben. Wir sagen uns oft wie sehr wir uns lieben und was wir aneinander schätzen. Familien kennen wir auch schon und er sagte mir bereits, dass er glaubt, ich sei seine Traumfrau mit der er sich endlich eine Zukunft vorstellen kann.

Wir haben aber momentan ein Problem, was unser beider Lebenssituationen angeht. Wir stehen beide kurz vor Ende der Ausbildung und ich wurde vor ca 1,5 Monaten wegen massiver Probleme vom Betrieb freigestellt. Sprich, bis Ende Juni muss ich nicht mehr zur Arbeit und bleibe zu Hause in der gemeinsamen Wohnung.

Das belastet meinen Freund. Er ist sehr unglücklich mit seinem Leben, er hat viel durch gemacht, woran er keine Schuld trägt. Seine Arbeit macht ihm enorm zu schaffen, er hat kaum was zu tun und genervt von den Kollegen ist er auch. Dass er jetzt noch eine Frau zu Hause hat, die „nur rumchillt“ findet er schrecklich. Er macht mir Vorwürfe, dass ich mir noch nichts neues gesucht habe. Er hat leicht reden mMn, er wird übernommen mit Aussicht auf einen Umzug in eine andere Stadt. Er will auch unbedingt weg von hier, weil er neu anfangen will und die alte Gegend nicht mehr erträgt. Und ich hab ihm schnell (aber nicht sofort) klar gemacht, dass ich bereit wäre mitzugehen.

Nur ist er gerade in letzter Zeit extrem unglücklich mit allem und nun schrieb er mir (bin momentan außer Land/Urlaub), dass uns dieser Abstand gut tun würde. Das verletzt mich, aber ich kann ja nichts tun. Ich bekomme nun doch Zweifel, ob er die Beziehung noch will oder sie als belastend empfindet. Ich würde ihm so gerne beistehen und ihn unterstützen. Aber er sagt ich kann nicht helfen. Nur irgendwas muss ich doch tun können....Schließlich ist er mir wichtig und ich weiß, das bin ich ihm auch.

Danke fürs lesen und liebe grüße 
ayaka0

Sicher dass ihr so glücklich seid? Du seine Traumfrau bist? 

3 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. April um 9:51

Das Betriebsklima war zerrüttet, der Betrieb hatte keinerlei Interesse daran, uns Azubis auszubilden und Vorgesetzte haben uns sehr schlecht und mit wenig Respekt behandelt. Ich und meine Mitazubine waren seit über einem Jahr unglücklich dort und beide wurden wir quasi einvernehmlich freigestellt (mit Bezahlung).

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. April um 9:54
In Antwort auf fresh0089

Sicher dass ihr so glücklich seid? Du seine Traumfrau bist? 

Mit ihm war ich bis vor kurzem extrem glücklich. Er ist genau das, was ich mir gewünscht habe und was mir gefehlt hatte. Dass ich seine Traumfrau bin habe ich geglaubt, weil ich die erste in seinem Leben bin, die „normal“ ist (Ex-Partnerinnen hatten entweder psychische Probleme, waren untreu oder waren einfach Zecken, die sich bei ihm ohne Gegenleistung eingenistet haben). Für ihn war ich Teil eines Neuanfangs, da er sich vorstellen kann mit mir Haus und Kindrr zu haben.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. April um 10:12

Dein Freund scheint mir ein sehr unzufriedener Mensch zu sein. Ich kenne solche Menschen, die ständig unzufrieden sind, egal wie oft sie den Job wechseln. Und wenn er dann etwas findet, was er dir „anlasten“ kann, macht er dich eben zum Sündenbock.

Du wirst ja sicher Bewerbungen schreiben, oder? Machst du denn den Haushalt, wenn du ja momentan nicht arbeitest? Falls nicht, könnte ich seinen Unmut verstehen. Von meinem Arbeitslosen Partner würde ich diese beiden Dinge erwarten.
Falls du aber den Haushalt schmeisst und Bewerbungen schreibst, würde ich ihm klar machen, dass er seine Unzufriedenheit gefälligst nicht ab mir abreagieren soll.

Eure Beziehung ist noch sehr frisch. Sie hat noch nicht das starke Fundament, grössere Probleme zu tragen. Vielleicht habt ihr auch zu stark Gas gegeben. ZB seid ihr sehr schnell zusammengezogen. An deiner Stelle würde ich mehr für mich schauen und ev. wieder ausziehen. Das könnte die Situation entschärfen. Ich persönlich würde auch nicht an einer Beziehung festhalten, die schon nach 4 Monaten so schwierig ist. Am Anfang sollte es schön und leicht sein.

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. April um 10:17

Du schreibst, die Exen waren Zecken und jetzt machst du das gleiche und wohnst auch ohne Job bei ihm?? Der wird davon richtig fiese Erinnerungen kriegen, dass du vielleicht genauso faul bist wie die anderen. Ich sag dir, sieh zu, dass du nen Job findest, sonst kriegt er Fluchtgedanken.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. April um 10:22
In Antwort auf ayaka0

Mit ihm war ich bis vor kurzem extrem glücklich. Er ist genau das, was ich mir gewünscht habe und was mir gefehlt hatte. Dass ich seine Traumfrau bin habe ich geglaubt, weil ich die erste in seinem Leben bin, die „normal“ ist (Ex-Partnerinnen hatten entweder psychische Probleme, waren untreu oder waren einfach Zecken, die sich bei ihm ohne Gegenleistung eingenistet haben). Für ihn war ich Teil eines Neuanfangs, da er sich vorstellen kann mit mir Haus und Kindrr zu haben.

Wenn sich jemand wiederholt schwierige Partner ausgesucht hat, ist das nicht einfach Pech, sondern ein (unbewusstes) Beuteschema. Woher weisst du eigentlich, dass diese Frauen psychische Probleme hatten und untreu waren? Hat er das gesagt? Dann solltest du das nicht einfach glauben, denn aus Sicht der Exen sieht die Sache sicher anders aus. Mein Exmann hat mit Sicherheit Dinge über mich erzählt, die ich ganz anders wahrgenommen habe. 

Ich habe den Eindruck, dass du dir da möglicherweise einen schwierigen Mann angelacht hast. Wenn es am Anfang zu perfekt war und der Neue schon sehr früh von Traumfrau, Heirat, Kindern spricht, wäre ich sehr vorsichtig. Pass auf dich auf und stehe für deine Bedürfnisse ein. Halte nicht um jeden Preis an der Beziehung fest. Dein Traummann könnte ganz anders sein, als du dachtest.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. April um 10:51
In Antwort auf jara

Du schreibst, die Exen waren Zecken und jetzt machst du das gleiche und wohnst auch ohne Job bei ihm?? Der wird davon richtig fiese Erinnerungen kriegen, dass du vielleicht genauso faul bist wie die anderen. Ich sag dir, sieh zu, dass du nen Job findest, sonst kriegt er Fluchtgedanken.

Ja er hat auch direkt am Anfang der Freistellung Panik geschoben, dass ich genau so bin wie die Ex. Nachdem er gesehen hat, dass der Haushalt fast komplett ohne ihn läuft (das ein oder andere übernimmt er am Wochenende ja auch) hat er selbst zugegeben, dass er sich wohl vertan hätte bei ihm. Bewerbungen habe ich noch nicht geschrieben. Ich kann erst ab Juli einen neuen Job annehmen, da ich ja offiziell noch in der Ausbildung bin und noch zur Schule geh. Lebenslauf ist fertig, nächste Woche hab ich einen Termin beim Fotografen für ein neues Bewerbungsfoto. Stellen gibts genug, das hab ich im Auge. Seine Sorge ist trotzdem, dass ich nichts finde und auf seiner Tasche liegen würde. Dabei könnte die Situation auch umgekehrt sein und da würde ich ihn ja auch mehr unterstützen und nicht Panik schieben, dass er nix finden wird und ich das nicht aushalten würde etc. Man sollte sich mMn beistehen, denn er könnte genau so mal arbeitslos werden und Vorwürfe bringen einen dann auch nicht weiter. Oder ich seh das alles falsch, aber ich mach mir einfach keine Sorgen was die Jobsuche angeht.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. April um 10:52
In Antwort auf ayaka0

Hallo liebe Community,

ich weiß leider nicht wohin mit meinen Gedanken und hoffe, hier ein paar Ratschläge oder Denkanstöße zu bekommen.

Mit meinem Freund bin ich erst 4 Monate zusammen, aber wir haben in der Zeit eine tiefe Bindung aufbauen können. Es ist, als hätten wir uns gefunden obwohl wir niemanden gesucht haben. Wir sagen uns oft wie sehr wir uns lieben und was wir aneinander schätzen. Familien kennen wir auch schon und er sagte mir bereits, dass er glaubt, ich sei seine Traumfrau mit der er sich endlich eine Zukunft vorstellen kann.

Wir haben aber momentan ein Problem, was unser beider Lebenssituationen angeht. Wir stehen beide kurz vor Ende der Ausbildung und ich wurde vor ca 1,5 Monaten wegen massiver Probleme vom Betrieb freigestellt. Sprich, bis Ende Juni muss ich nicht mehr zur Arbeit und bleibe zu Hause in der gemeinsamen Wohnung.

Das belastet meinen Freund. Er ist sehr unglücklich mit seinem Leben, er hat viel durch gemacht, woran er keine Schuld trägt. Seine Arbeit macht ihm enorm zu schaffen, er hat kaum was zu tun und genervt von den Kollegen ist er auch. Dass er jetzt noch eine Frau zu Hause hat, die „nur rumchillt“ findet er schrecklich. Er macht mir Vorwürfe, dass ich mir noch nichts neues gesucht habe. Er hat leicht reden mMn, er wird übernommen mit Aussicht auf einen Umzug in eine andere Stadt. Er will auch unbedingt weg von hier, weil er neu anfangen will und die alte Gegend nicht mehr erträgt. Und ich hab ihm schnell (aber nicht sofort) klar gemacht, dass ich bereit wäre mitzugehen.

Nur ist er gerade in letzter Zeit extrem unglücklich mit allem und nun schrieb er mir (bin momentan außer Land/Urlaub), dass uns dieser Abstand gut tun würde. Das verletzt mich, aber ich kann ja nichts tun. Ich bekomme nun doch Zweifel, ob er die Beziehung noch will oder sie als belastend empfindet. Ich würde ihm so gerne beistehen und ihn unterstützen. Aber er sagt ich kann nicht helfen. Nur irgendwas muss ich doch tun können....Schließlich ist er mir wichtig und ich weiß, das bin ich ihm auch.

Danke fürs lesen und liebe grüße 
ayaka0

Geniesse die Zeit der Freistellung!
Wer weiss, wann du diese wieder haben wirst?

Trotzdem solltest du nun nicht nur auf der faulen Haut liegen und dies deinem Partner noch unter die Nase binden / zeigen, wie toll es ist..  
Machst du vermutlich auch nicht.. 

Aber dennoch, würd er sich für sich auch wünschen, dass ers so "einfach" hat.. Ich glaube nicht, dass er es dir nicht gönnt... es ist mehr dass du diese Möglichkeit hast und er nicht.. 


Wenns euch wirklich ernst ist, dann soll er mal Abklären, ob er nun fix übernommen wird oder nicht.. dies sollte mittlerweile ja möglich sein, oder?

Dann kasst du dich auf Wohungs- und Jobsuche in der neuen Stadt machen.. 

Oder ihm halt sonstige Dinge abnehmen, welche ihm das Leben erleichtern.. 

Auf jedenfall sollte er akzeptieren, dass du dies nun mal hast und er nicht und dass du nicht direkt etwas dafür kannst.. s'hat sich ja so ergeben.

Das Neid mitschwingt bei ihm ist klar, vor allem weils bei ihm auch so scceisse läuft.. Es sollte aber lernen zu differenzieren.. 

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. April um 10:55
In Antwort auf ayaka0

Ja er hat auch direkt am Anfang der Freistellung Panik geschoben, dass ich genau so bin wie die Ex. Nachdem er gesehen hat, dass der Haushalt fast komplett ohne ihn läuft (das ein oder andere übernimmt er am Wochenende ja auch) hat er selbst zugegeben, dass er sich wohl vertan hätte bei ihm. Bewerbungen habe ich noch nicht geschrieben. Ich kann erst ab Juli einen neuen Job annehmen, da ich ja offiziell noch in der Ausbildung bin und noch zur Schule geh. Lebenslauf ist fertig, nächste Woche hab ich einen Termin beim Fotografen für ein neues Bewerbungsfoto. Stellen gibts genug, das hab ich im Auge. Seine Sorge ist trotzdem, dass ich nichts finde und auf seiner Tasche liegen würde. Dabei könnte die Situation auch umgekehrt sein und da würde ich ihn ja auch mehr unterstützen und nicht Panik schieben, dass er nix finden wird und ich das nicht aushalten würde etc. Man sollte sich mMn beistehen, denn er könnte genau so mal arbeitslos werden und Vorwürfe bringen einen dann auch nicht weiter. Oder ich seh das alles falsch, aber ich mach mir einfach keine Sorgen was die Jobsuche angeht.

Du musst ja auch erstmal die Prüfung bestehen...

Meiner Meinung nach machst Du nichts falsch.

Kann er denn schon mit Sicherheit sagen, in welche Stadt er will?
Willst Du überhaupt weg von Deiner Heimat?

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. April um 10:57
In Antwort auf habibi

Dein Freund scheint mir ein sehr unzufriedener Mensch zu sein. Ich kenne solche Menschen, die ständig unzufrieden sind, egal wie oft sie den Job wechseln. Und wenn er dann etwas findet, was er dir „anlasten“ kann, macht er dich eben zum Sündenbock.

Du wirst ja sicher Bewerbungen schreiben, oder? Machst du denn den Haushalt, wenn du ja momentan nicht arbeitest? Falls nicht, könnte ich seinen Unmut verstehen. Von meinem Arbeitslosen Partner würde ich diese beiden Dinge erwarten.
Falls du aber den Haushalt schmeisst und Bewerbungen schreibst, würde ich ihm klar machen, dass er seine Unzufriedenheit gefälligst nicht ab mir abreagieren soll.

Eure Beziehung ist noch sehr frisch. Sie hat noch nicht das starke Fundament, grössere Probleme zu tragen. Vielleicht habt ihr auch zu stark Gas gegeben. ZB seid ihr sehr schnell zusammengezogen. An deiner Stelle würde ich mehr für mich schauen und ev. wieder ausziehen. Das könnte die Situation entschärfen. Ich persönlich würde auch nicht an einer Beziehung festhalten, die schon nach 4 Monaten so schwierig ist. Am Anfang sollte es schön und leicht sein.

Ja der Gedanke, dass es zu schnell ging, hatte ich auch. Aber es war ja auch sehr schön und wir haben uns mit allem so wohl gefühlt. Die Möglichkeit, wieder zu meinen Eltern zu gehen fürs erste besteht natürlich, aber das käme mir falsch vor. Das seh ich nicht als Lösung sondern als Anfang vom Ende. Das können wir ja auch nicht jedes Mal so handhaben, gerade wenn es doch in Zukunft Kinder geben sollte. 
Ich gebe auch ungern so früh auf. An Beziehungen halte ich solange bis es absolut nicht mehr geht, denn ich bin der Meinung, dass man vieles lösen kann, wenn der Wille da ist. Und bei ihm kann ich mir vorstellen, wenn wir diese Hürde meistern, wird das unsere Beziehung festigen. Ich weiß nur momentan nicht, ob er das auch so sieht.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. April um 11:54
In Antwort auf lacaracol

Geniesse die Zeit der Freistellung!
Wer weiss, wann du diese wieder haben wirst?

Trotzdem solltest du nun nicht nur auf der faulen Haut liegen und dies deinem Partner noch unter die Nase binden / zeigen, wie toll es ist..  
Machst du vermutlich auch nicht.. 

Aber dennoch, würd er sich für sich auch wünschen, dass ers so "einfach" hat.. Ich glaube nicht, dass er es dir nicht gönnt... es ist mehr dass du diese Möglichkeit hast und er nicht.. 


Wenns euch wirklich ernst ist, dann soll er mal Abklären, ob er nun fix übernommen wird oder nicht.. dies sollte mittlerweile ja möglich sein, oder?

Dann kasst du dich auf Wohungs- und Jobsuche in der neuen Stadt machen.. 

Oder ihm halt sonstige Dinge abnehmen, welche ihm das Leben erleichtern.. 

Auf jedenfall sollte er akzeptieren, dass du dies nun mal hast und er nicht und dass du nicht direkt etwas dafür kannst.. s'hat sich ja so ergeben.

Das Neid mitschwingt bei ihm ist klar, vor allem weils bei ihm auch so scceisse läuft.. Es sollte aber lernen zu differenzieren.. 

Daran habe ich noch gar nicht gedacht. Er sagte aber sogar schon ein paar mal wie cool wenigstens Home Office wäre, da er dann auch mehr Freizeit hätte und für so wenig Arbeit nicht solage im Büro sein müsste. Vielleicht ist ihm das alles wirklich ein Dorn im Auge, dass ich jetzt in einer Lage bin, die für ihn, zumindest in diesem Betrieb, auch viel besser gelegen wäre. 
Und ich wünsche ihm auch nichts mehr, als dass er so bald wie möglich einen neuen, erfüllenderen Job bekommt. Als er hörte, er wird übernommen und dass er hoffentlch flexibel sei was wohnen angeht, haben wir sofort angefangen zu träumen, haben uns die mögliche Stadt angesehen und aus Spaß schon Wohnungen gesucht. Für ihn steht es fest, dass er weg will so schnell es geht und das wäre auch für mich kein Ding. Wäre nicht mein erster Umzug und es wäre auch nur 4,5 stunden Entfernung. Nur ist das gerade eine Zerreißprobe für ihn diese Monate auszuhalten. Und dann kommt noch die Prüfung bald, die ihn auch verängstigt. Er hat extra nächste Woche frei genommen, damit wir zusammen pauken können...ich hoffe, das wird ihm schonmal ein wenig helfen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. April um 12:19
In Antwort auf ayaka0

Daran habe ich noch gar nicht gedacht. Er sagte aber sogar schon ein paar mal wie cool wenigstens Home Office wäre, da er dann auch mehr Freizeit hätte und für so wenig Arbeit nicht solage im Büro sein müsste. Vielleicht ist ihm das alles wirklich ein Dorn im Auge, dass ich jetzt in einer Lage bin, die für ihn, zumindest in diesem Betrieb, auch viel besser gelegen wäre. 
Und ich wünsche ihm auch nichts mehr, als dass er so bald wie möglich einen neuen, erfüllenderen Job bekommt. Als er hörte, er wird übernommen und dass er hoffentlch flexibel sei was wohnen angeht, haben wir sofort angefangen zu träumen, haben uns die mögliche Stadt angesehen und aus Spaß schon Wohnungen gesucht. Für ihn steht es fest, dass er weg will so schnell es geht und das wäre auch für mich kein Ding. Wäre nicht mein erster Umzug und es wäre auch nur 4,5 stunden Entfernung. Nur ist das gerade eine Zerreißprobe für ihn diese Monate auszuhalten. Und dann kommt noch die Prüfung bald, die ihn auch verängstigt. Er hat extra nächste Woche frei genommen, damit wir zusammen pauken können...ich hoffe, das wird ihm schonmal ein wenig helfen.

War / Bin auch in der Lage..

Hatte nen freien Zeitraum über 2 Monate und nun bin ich mehrheitlich im  HomeOffice..

mein Partner hatte schon lange den Wunsch nach Homeoffice, nur ergab sich dies bei mir einfach schneller..

Mein Partner weiss, dass ich nichts dafür kann und dies nun mal so ist.. und er lässt / liess es mich auch nicht bewusst spüren.. aber ich merke, wie er sich selbst Druck macht, einen solchen Job zu finden bzw. beim Chef durchzubringen.. 


Stell dir nur mal vor, du bist am Vollzeit arbeiten und dein Freund kommt nun und sagt dir, dass er sich ne Auzeit gönnt von nem Jahr.. wie würds dir dabei gehen?? 

Freust du dich darüber? Vermutlich schon, weils ihm gut tut.. 
Gönnst du ihm es? Natürlich!!!

aber trotzdem wäre da doch der Fakt, dass du dies auch gerne machen würdest, es dir derzeit aber nicht leisten kannst.. 

Oder würdest du anders reagieren?
 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. April um 13:06
In Antwort auf ayaka0

Ja der Gedanke, dass es zu schnell ging, hatte ich auch. Aber es war ja auch sehr schön und wir haben uns mit allem so wohl gefühlt. Die Möglichkeit, wieder zu meinen Eltern zu gehen fürs erste besteht natürlich, aber das käme mir falsch vor. Das seh ich nicht als Lösung sondern als Anfang vom Ende. Das können wir ja auch nicht jedes Mal so handhaben, gerade wenn es doch in Zukunft Kinder geben sollte. 
Ich gebe auch ungern so früh auf. An Beziehungen halte ich solange bis es absolut nicht mehr geht, denn ich bin der Meinung, dass man vieles lösen kann, wenn der Wille da ist. Und bei ihm kann ich mir vorstellen, wenn wir diese Hürde meistern, wird das unsere Beziehung festigen. Ich weiß nur momentan nicht, ob er das auch so sieht.

Ihr seit erst seit 4 Monate ein Paar und du sprichst bereits von Kinder...

Anscheinend fühlst du dich wohl mit eurem schnellzug Tempo (bereits zusammen Wohnen, Zukunftgedanken, ect.), vieleicht passt ihm dies aber nicht. Dir käme es falsch vor wieder zu deinen Eltern zurück zu ziehen aber ich glaube ihm würde es wieder Luft zum atmen geben. 

Ich denke ein klärendes Gespräch würde euch gut tun!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. April um 17:22
In Antwort auf lacaracol

War / Bin auch in der Lage..

Hatte nen freien Zeitraum über 2 Monate und nun bin ich mehrheitlich im  HomeOffice..

mein Partner hatte schon lange den Wunsch nach Homeoffice, nur ergab sich dies bei mir einfach schneller..

Mein Partner weiss, dass ich nichts dafür kann und dies nun mal so ist.. und er lässt / liess es mich auch nicht bewusst spüren.. aber ich merke, wie er sich selbst Druck macht, einen solchen Job zu finden bzw. beim Chef durchzubringen.. 


Stell dir nur mal vor, du bist am Vollzeit arbeiten und dein Freund kommt nun und sagt dir, dass er sich ne Auzeit gönnt von nem Jahr.. wie würds dir dabei gehen?? 

Freust du dich darüber? Vermutlich schon, weils ihm gut tut.. 
Gönnst du ihm es? Natürlich!!!

aber trotzdem wäre da doch der Fakt, dass du dies auch gerne machen würdest, es dir derzeit aber nicht leisten kannst.. 

Oder würdest du anders reagieren?
 

Das ist natürlich auch bei euch nicht so leicht, aber immerhin herrscht Verständnis.

Ich denke, hätten wir vertauschte Rollen wäre es zuerst gut, ich würde mich freuen, dass er endlich aus seinem Büro raus wäre und mal auf andere Gedanken kommen würde. Aber wahrscheinlich würde es auch für mich irgendwann komisch, sollte ich merken, dass die „Arbeitslosigkeit“ schlaucht und ihn runterzieht. Und zugegeben, ich hab auch manchmal Tage an denen ich nicht sehr energetisch war, weil ich nicht so viel zu tun hatte. Das hat er auch angemerkt. Ich versuche mich mit Sport abzulenken und und aktiver zu werden und das hilft auch. Das tut er seit ein paar Tagen auch wieder täglich und ich glaube, das tut uns beiden gut.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. April um 17:32
In Antwort auf stjarna5

Ihr seit erst seit 4 Monate ein Paar und du sprichst bereits von Kinder...

Anscheinend fühlst du dich wohl mit eurem schnellzug Tempo (bereits zusammen Wohnen, Zukunftgedanken, ect.), vieleicht passt ihm dies aber nicht. Dir käme es falsch vor wieder zu deinen Eltern zurück zu ziehen aber ich glaube ihm würde es wieder Luft zum atmen geben. 

Ich denke ein klärendes Gespräch würde euch gut tun!

Wir haben heute einmal telefoniert und abgesprochen, dass wir reden, sobald ich wieder zu Hause bin. Also entweder Sonntagabend oder Montag. Er klang sehr deprimiert und abgeklärt, aber schien bereit zu sein, das Gespräch auch in eine positive Richtung zu lenken. Er ist bisher auch nicht der Typ gewesen ohne es zu versuchen einfach die Flinte ins Korn zu werfen.

Tatsächlich haben wir uns auch 2 Monate Zeit gelassen zusammen zu kommen, da wir sonst immer sehr schnell in eine Beziehung gelandet sind und uns diesmal ein wenig kennenlernen wollten bevor es ernst wird. Aber dann hat es doch so gut geklappt und auch mein Einzug war so spontan aber plötzlich und wir haben direkt harmoniert. Nur seit meiner Freistellung scheint er noch mehr negative Energien zu haben. 

In dem Gespräch möchte ich ihm auch klar machen, dass es mir ernst mit uns ist und ich auch an mir arbeiten will. Also Job suchen, Sport machen, mich öfter auch mal für ihn schön machen und nicht nur in Jogginghose chilln. Oder auch mal das Kochen übernehmen und ihm mehr beim lernen helfen. Ich glaube, er macht sich noch zusätzlich so viele Sorgen um mich, obwohl er mit seinem eigenen Leben genug zu kämpfen hat. Wie lacaracol bereits schrieb, einfach Dinge tun, die ihm das Leben erleichtern. Er scheint mir manchmal überfordert mit allem.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. April um 17:37

Er hat von Anfang an klar gemacht, dass er Kinder will und ich denke, das ist wichtig abzuklären, ob man auch gleiche Ziele im Leben verfolgt. Und er meint, mit mir würde er gerne welche bekommen, ich würde eine gute Mama sein in seinen Augen. Natürlich nicht so bald, er will sich sinnvoller Weise Zeit lassen und finanziell auf sicheren Beinen stehen. Und ich kann sehen, dass er ein wundervoller Papa wäre.

Ich weiß nicht, ab wann es normal ist, Beziehungsprobleme zu haben. Ich denke, das ist bei jedem unterschiedlich. In meiner letzten Beziehung gab es nie Probleme, dachte man. Und dann war nach 2,5 Jahren aus heiterem Himmel Schluss weil wir nie geredet haben. 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. April um 18:07
In Antwort auf ayaka0

Wir haben heute einmal telefoniert und abgesprochen, dass wir reden, sobald ich wieder zu Hause bin. Also entweder Sonntagabend oder Montag. Er klang sehr deprimiert und abgeklärt, aber schien bereit zu sein, das Gespräch auch in eine positive Richtung zu lenken. Er ist bisher auch nicht der Typ gewesen ohne es zu versuchen einfach die Flinte ins Korn zu werfen.

Tatsächlich haben wir uns auch 2 Monate Zeit gelassen zusammen zu kommen, da wir sonst immer sehr schnell in eine Beziehung gelandet sind und uns diesmal ein wenig kennenlernen wollten bevor es ernst wird. Aber dann hat es doch so gut geklappt und auch mein Einzug war so spontan aber plötzlich und wir haben direkt harmoniert. Nur seit meiner Freistellung scheint er noch mehr negative Energien zu haben. 

In dem Gespräch möchte ich ihm auch klar machen, dass es mir ernst mit uns ist und ich auch an mir arbeiten will. Also Job suchen, Sport machen, mich öfter auch mal für ihn schön machen und nicht nur in Jogginghose chilln. Oder auch mal das Kochen übernehmen und ihm mehr beim lernen helfen. Ich glaube, er macht sich noch zusätzlich so viele Sorgen um mich, obwohl er mit seinem eigenen Leben genug zu kämpfen hat. Wie lacaracol bereits schrieb, einfach Dinge tun, die ihm das Leben erleichtern. Er scheint mir manchmal überfordert mit allem.

Ich finde es sonderbar, dass deine Freistellung derartige Konsequenzen hat. Dieses Misstrauen und diese Panik sind ja auch beleidigend. Davon, ein Sozialfall zu sein, bist du weit entfernt. Ein bisschen Neid auf die Freizeit des Partners finde ich nicht so schlimm. Der sollte sich doch mit Gesprächen ausräumen lassen und letztlich sollte das Gönnen überwiegen. Also, ich finde die Reaktionen deines Freundes überzogen. Zu Kreuze kriechen würde ich nicht. Du darfst dein Haupt ruhig höher tragen, finde ich.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. April um 18:25

Nein, aber wenn die beiden noch in Ausbildungen stecken, dann scheinen sie noch jung zu sein.. die sammeln ja erst mal Lebenserfahrungen..


Und wenns im Job mies läuft, also wenn man unterfordert ist, hat man ein ganz schön grossen Päckchen zu tragen.. das zog sich bei mir auch immer ins Privatleben.. Man muss für sich herausfinden, wie man damit am besten umgeht, damit man nicht die ganze Umgebung, Freundin, Freunde mit in diesen depressiven Sumpf zieht.. 

Sie müssen einfach noch lernen damit umzugehen, Sport ist schon mal ein guter Anfang.. 
Lernen woher die Launen kommen und diese zu analysieren, damit man nicht immerwieder wegen der gleichen Thematik aneinandergerät.. 



 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. April um 20:16
In Antwort auf bissfest

Ich finde es sonderbar, dass deine Freistellung derartige Konsequenzen hat. Dieses Misstrauen und diese Panik sind ja auch beleidigend. Davon, ein Sozialfall zu sein, bist du weit entfernt. Ein bisschen Neid auf die Freizeit des Partners finde ich nicht so schlimm. Der sollte sich doch mit Gesprächen ausräumen lassen und letztlich sollte das Gönnen überwiegen. Also, ich finde die Reaktionen deines Freundes überzogen. Zu Kreuze kriechen würde ich nicht. Du darfst dein Haupt ruhig höher tragen, finde ich.

Was meinst du, wie ich dann eher ans Gespräch rangehen sollte? Kann ich von ihm verlangen, dass er aufhört, täglich sich über die selben Dinge auszulassen oder sich mehr auf sein eigenes Leben zu besinnen und darauf zu schauen, dass es dort läuft, statt nur bei mir Druck zu machen? Ich glaube, er versucht einen Schuldigen zu finden. Nur wenn wir uns wirklich trennen sollten wird es garantiert nichts an seinem Befinden ändern. Ehrlich gesagt denke ich, da er sehr sensibel ist, würde ihn das noch mehr runterziehen. Ich seh mich einfach nicht dafür verantwortlich, dass er unglücklich ist. Ich kann mich mehr bemühen, ihm Liebe und Wertschätzung zu schenken. Aber ich weiß auch nicht weiter, wenn er weiter deprimiert ist.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. April um 20:51
In Antwort auf ayaka0

Was meinst du, wie ich dann eher ans Gespräch rangehen sollte? Kann ich von ihm verlangen, dass er aufhört, täglich sich über die selben Dinge auszulassen oder sich mehr auf sein eigenes Leben zu besinnen und darauf zu schauen, dass es dort läuft, statt nur bei mir Druck zu machen? Ich glaube, er versucht einen Schuldigen zu finden. Nur wenn wir uns wirklich trennen sollten wird es garantiert nichts an seinem Befinden ändern. Ehrlich gesagt denke ich, da er sehr sensibel ist, würde ihn das noch mehr runterziehen. Ich seh mich einfach nicht dafür verantwortlich, dass er unglücklich ist. Ich kann mich mehr bemühen, ihm Liebe und Wertschätzung zu schenken. Aber ich weiß auch nicht weiter, wenn er weiter deprimiert ist.

Was strategisch klug wäre, um ihn zu halten, kann ich dir nicht schreiben, da ich deinen Freund nicht kenne und da ich keine Strategin bin.

Ich finde aber, du sollst gar nicht strategisch vorgehen, sondern einfach du sein, wäre meine Meinung. Ein guter Partner steht dir zur Seite. So großartig ist es bei all der Freizeit auch wieder nicht, wenn es am Arbeitsplatz nicht recht läuft. Die meisten sind doch am glücklichsten, wenn ihnen die Arbeit, die sie verrichten, halbwegs Freude bereitet oder wenn sie die Lebensqualität zumindest nicht beeinträchtigt. Insofern dir jetzt zu unterstellen, dass du dich auf Kosten anderer ausruhen möchtest, finde ich nicht fair. Außerdem gibt es doch auch genug Menschen, die (gerade) nicht arbeiten können und die das nicht großartig finden. Bei mir gab es auch schon gesundheitsbdingte Unterbrechungen meiner beruflichen Laufbahn. Ich bin heilfroh, dass dieses Kapitel zumindest bis auf Weiteres abgeschlossen ist. Ich finde diese Rundumschläge immer sehr unfair und pauschalisierend. Aber letztlich hat jeder zu diesem Thema seine Meinung. Darum geht es meiner Ansicht nach nur am Rande.

Ich denke, dir sitzt derzeit die Angst im Nacken. Du willst deinen Freund nicht verlieren, ist auch verständlich. Und diese Angst macht dich angreifbar. Sei ein wenig selbstbewusster gegenüber deinem Freund. Deine berufliche Situation zu regeln, rate ich dir in deinem eigenen Interesse. Das Leben ist einfach schöner, wenn man etwas tut, was einen erfüllt. So jedenfalls kenne ich das von mir. Auf einen Freund, der sich so gebärdet, wenn es bei mir -kurzfristig wohlgemerkt- beruflich nicht läuft, könnte ich verzichten. Schüttel die Angst ab, wäre mein Tipp. Ist leichter gesagt als getan. Aber letzten Endes passiert nichts, wenn man etwas oder jemanden verliert. Es tut weh, sicher. Aber bei manchen Menschen muss man sich die Frage stellen, ob der Verlust so tragisch wäre. Und: Unerschrockenheit kann mitunter heilsam sein und die Dinge wieder in die rechte Relation setzen. Wenn du aus Angst zu Kreuze kriechst, verschiebt sich alles nur noch mehr zu deinen Ungunsten. Man darf nicht jeden Brocken annehmen, der einem hingeworfen wird. Wenn dein Freund gehen will und mit dir unglücklich ist, gann geht er ohnedies. Ich wünsche es dir nicht, aber du wirst es, wenn es so ist, nicht ändern können. Deine berufliche Situation kommt mir in eurem Fall jedenfalls wie ein sonderbarer Vorwand vor. Wenn deine berufliche Situation kein Vorwand ist, wäre mir das Denken deines Freundes zu speziell, zu wenig nachvollziehbar, zu kompliziert und sicher nicht das, was ich in einem Partner suche. Von dem würde ich mir eher erwarten, dass er mir in einer solchen Zeit zuhört, zur Seite steht, sich gemeinsam mit mir überlegt, wie es weitergeht.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

18. April um 8:44

So, ich hatte nochmal die Möglichkeit mit meinem Freund zu reden am Telefon und er hat jetzt mal mehr ausgespuckt. Dass er ja so oft Dinge angesprochen hätte, die ihn stören, ich aber nie drauf eingegangen wäre. Und dass ihn das frustriert und er nicht weiß, ob das überhaupt noch sinn hat. Ich habe ihn gefragt, ob ich (metaphorisch gesehen) am Sonntag vor gepackten Koffern steh, wenn ich nach hause komme. Das würde ich wieder falsch verstehen und er hat sich zwar bereit erklärt, das Beziehungsgespräch zu führen, allerdings meinte er auch, dass es gar nicht erst so weit kommen dürfe und man immer sofort klären muss, wenn jemand etwas erwähnt, was einen stört. Das klingt auch sinnig, aber ich habe ihm auch gesagt, dass ich das auch noch „lernen“ muss; dass ich oft in solchen Momenten nicht weiß, was ich sagen soll.

Ich bin erstmal froh, dass er mir noch die chance gibt, zu reden und dass er ja will, dass wir das Thema schnell vom Tisch haben, da wir so kurz vor der Prüfung stehen und wir uns ja eigentlich nächste Woche gemeinsam reinknien wollen. 

Für das Gespräch habe ich hier schon gute Denkanstöße gefunden - vielen Dank dafür. Ich werd mich vorbereiten, mir Dinge aufschreiben, damit ich nicht vergesse, etwas zu erwähnen und dann kann ich wohl nur noch abwarten, was er dazu sagt (natürlich werde ich die Gelegenheit nutzen, anzusprechen, was mich stört).

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

18. April um 9:45
In Antwort auf ayaka0

So, ich hatte nochmal die Möglichkeit mit meinem Freund zu reden am Telefon und er hat jetzt mal mehr ausgespuckt. Dass er ja so oft Dinge angesprochen hätte, die ihn stören, ich aber nie drauf eingegangen wäre. Und dass ihn das frustriert und er nicht weiß, ob das überhaupt noch sinn hat. Ich habe ihn gefragt, ob ich (metaphorisch gesehen) am Sonntag vor gepackten Koffern steh, wenn ich nach hause komme. Das würde ich wieder falsch verstehen und er hat sich zwar bereit erklärt, das Beziehungsgespräch zu führen, allerdings meinte er auch, dass es gar nicht erst so weit kommen dürfe und man immer sofort klären muss, wenn jemand etwas erwähnt, was einen stört. Das klingt auch sinnig, aber ich habe ihm auch gesagt, dass ich das auch noch „lernen“ muss; dass ich oft in solchen Momenten nicht weiß, was ich sagen soll.

Ich bin erstmal froh, dass er mir noch die chance gibt, zu reden und dass er ja will, dass wir das Thema schnell vom Tisch haben, da wir so kurz vor der Prüfung stehen und wir uns ja eigentlich nächste Woche gemeinsam reinknien wollen. 

Für das Gespräch habe ich hier schon gute Denkanstöße gefunden - vielen Dank dafür. Ich werd mich vorbereiten, mir Dinge aufschreiben, damit ich nicht vergesse, etwas zu erwähnen und dann kann ich wohl nur noch abwarten, was er dazu sagt (natürlich werde ich die Gelegenheit nutzen, anzusprechen, was mich stört).

Eure Beziehung steht vor der ersten Bewährungsprobe.
Die Frage ist, äußert er seine Kritik nicht klar genug oder übergehst Du sie weil es unangenehm ist? Im Zweifel muss er einfach konkreter sein und ggf. nochmal nachhaken ohne dabei in eine Dauernörgelei zu verfallen.
Wenn Du in der Freistellungszeit aktiv bist und auch für ihn und den Haushalt da bist spricht doch auch nix dagegen, dass Du die Zeit auch genießt. Das hat doch auch mit Gönnen zu tun und schließlich bist Du doch die Frau die er liebt? So lange ist es doch auch nicht mehr hin bis zu Euren Abschlüssen.
Ich würde mich an Deiner Stelle nicht zu seeehr verbiegen, denn wenn Du auf alles Rücksicht nimmst und zuviel schluckst wird sich das irgendwann rächen wenn Dir die Kraft dazu dann ausgeht.
Sei offen, selbstkritisch und ihm zugewandt aber verliert Deine Bedürfnisse nicht aus den Augen. Lass Dich von der "Traumfrau" nicht einlullen, sowas sagt sich ehrlicher im Rückblick als als Ausdruck von Euphorie

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Wir machen deinen Tag bunter!
instagram

Das könnte dir auch gefallen