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Er ist schon so lange arbeitslos

30. Juni um 20:30 Letzte Antwort: 4. Juli um 11:26

Hallo zusammen,
ich muss mir einmal etwas von der Seele schreiben.
Mein Freund und ich sind jetzt seit 3 Jahren zusammen (ich 26. er 27). Als wir zusammen kamen hatte er einen Job und alles war in Ordnung. Der Job hat ihn auf Dauer keinen Spaß mehr gemacht und daraufhin hat er einfach kurzerhand gekündigt. Ohne sich um einen neuen Job umzusehen, ohne jegliche Bemühungen um was Neues. Er müsse abschalten und ein wenig zur Ruhe kommen war seine Ausrede dafür. Anfangs war es ok für mich, ich dachte mir ich gebe ihm Zeit bis er bereit ist für was Neues.
Dieses "abschalten und zur Ruhe kommen" dauert nun aber schon 7 Monate an. In den ersten drei Monaten hat er überhaupt Nichts getan. Dann wie er anfing, Bewerbungen auszuschicken kam Corona (so ein "Pech" für ihn).
Jetzt hatte er endlich einmal die Möglichkeit, sich bei einer Firma persönlich vorzustellen und einen Tag zu schnuppern. Voller Vorfreude erwartete ich ihn zu Hause aber wurde schnell wieder enttäuscht. Diese Firma ist nichts für ihn, da sind nur Idioten unterwegs, der Verkauf den er dort machen sollte geht in Richtung Technik und das ist sowieso nicht sein Gebiet. bla bla bla Ausrede um Ausrede. So wie er sprach hatte man das Gefühl, dass er in diesen 4h Probearbeiten alle Firmenprozesse durchschaut hat und sich so sein Urteil fällt, was natürlich nicht der Fall war denn auf viele Fragen von mir konnte er nicht antworten. Er hat es nicht einmal versucht zumindest das Probemonat durchzuhalten vielleicht wäre es doch was für ihn gewesn. Jetzt sitzt er wieder nur zu Hause. Wenn ich mich beschwere macht er mir Vorwürfe ich solle mich nicht aufregen, er sitzt jeden Tag eine Stunde vorm PC und durchforscht die Jobforen. Eine Stunde ist aber zu Wenig. Er weigert sich Fortbildungen zu machen was meiner Meinung nach viel helfen würde. Er hat zwar Abitur, hat aber 5 Jahre an einer Kasse gesessen und erfüllt somit nicht viele Jobanforderungen. Er hat Ansprüche an künftige Arbeitgeber welche mit seinem derzeitigen Können aber leider nicht erfüllt werden. Er weigert sich vorübergehend etwas anderes zu machen, was nicht 100% seinen Vorstellungen entspricht...
Kurz zu mir: Ich habe auch das Abitur und habe mich während meinen Jobs nach der Schule freiwillig und auf meine Kosten noch vier Jahre fortgebildet. Ich habe dadurch mittlerweile einen herausfordernden Job, verdiene nicht schlecht und habe auch noch höhere Ziele vor Augen. Für mich stand an erster Stelle immer die Karriere, danach wollte ich eine Familie gründen.
Was vielleicht auch noch zu erwähnen ist, dass er noch bei seinen Eltern wohnt. Meine Wohnung ist sehr klein, ich bin derzeit auf der Suche nach einer größeren Wohnung für uns Beide. Das geht aber auch nur von mir aus. Er möchte zwar zusammen ziehen nur bringt er sich bei der Suche überhaupt nicht ein. 

Ich liebe ihn wirklich sehr nur zweifle ich mittlerweile daran, ob ich diesen Schritt überhaupt mit ihm gehen soll? Ich weiß nicht, ob  unsere beiden Wege nicht zu verschieden sind...

Sehr viel Text ich weiß, aber vielleicht hat von euch wer einen Rat...
Danke

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30. Juni um 21:51

Hast du denn vor die Wohnung alleine zu bezahlen und ihn mitzufinanzieren oder hat er so
ein großes, finanzielles Polster dass er trotzdem alles zur Hälfte zahlen könnte ?

Offenbar möchte er momentan nicht arbeiten.

Was wäre denn DER Job, den er sofort machen würde?

Hat er eine Ausbildung oder irgendetwas anderes, ausser einem Schulabschluss und die Kassentätigkeit ?

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30. Juni um 21:56
In Antwort auf linda456

Hallo zusammen,
ich muss mir einmal etwas von der Seele schreiben.
Mein Freund und ich sind jetzt seit 3 Jahren zusammen (ich 26. er 27). Als wir zusammen kamen hatte er einen Job und alles war in Ordnung. Der Job hat ihn auf Dauer keinen Spaß mehr gemacht und daraufhin hat er einfach kurzerhand gekündigt. Ohne sich um einen neuen Job umzusehen, ohne jegliche Bemühungen um was Neues. Er müsse abschalten und ein wenig zur Ruhe kommen war seine Ausrede dafür. Anfangs war es ok für mich, ich dachte mir ich gebe ihm Zeit bis er bereit ist für was Neues.
Dieses "abschalten und zur Ruhe kommen" dauert nun aber schon 7 Monate an. In den ersten drei Monaten hat er überhaupt Nichts getan. Dann wie er anfing, Bewerbungen auszuschicken kam Corona (so ein "Pech" für ihn).
Jetzt hatte er endlich einmal die Möglichkeit, sich bei einer Firma persönlich vorzustellen und einen Tag zu schnuppern. Voller Vorfreude erwartete ich ihn zu Hause aber wurde schnell wieder enttäuscht. Diese Firma ist nichts für ihn, da sind nur Idioten unterwegs, der Verkauf den er dort machen sollte geht in Richtung Technik und das ist sowieso nicht sein Gebiet. bla bla bla Ausrede um Ausrede. So wie er sprach hatte man das Gefühl, dass er in diesen 4h Probearbeiten alle Firmenprozesse durchschaut hat und sich so sein Urteil fällt, was natürlich nicht der Fall war denn auf viele Fragen von mir konnte er nicht antworten. Er hat es nicht einmal versucht zumindest das Probemonat durchzuhalten vielleicht wäre es doch was für ihn gewesn. Jetzt sitzt er wieder nur zu Hause. Wenn ich mich beschwere macht er mir Vorwürfe ich solle mich nicht aufregen, er sitzt jeden Tag eine Stunde vorm PC und durchforscht die Jobforen. Eine Stunde ist aber zu Wenig. Er weigert sich Fortbildungen zu machen was meiner Meinung nach viel helfen würde. Er hat zwar Abitur, hat aber 5 Jahre an einer Kasse gesessen und erfüllt somit nicht viele Jobanforderungen. Er hat Ansprüche an künftige Arbeitgeber welche mit seinem derzeitigen Können aber leider nicht erfüllt werden. Er weigert sich vorübergehend etwas anderes zu machen, was nicht 100% seinen Vorstellungen entspricht...
Kurz zu mir: Ich habe auch das Abitur und habe mich während meinen Jobs nach der Schule freiwillig und auf meine Kosten noch vier Jahre fortgebildet. Ich habe dadurch mittlerweile einen herausfordernden Job, verdiene nicht schlecht und habe auch noch höhere Ziele vor Augen. Für mich stand an erster Stelle immer die Karriere, danach wollte ich eine Familie gründen.
Was vielleicht auch noch zu erwähnen ist, dass er noch bei seinen Eltern wohnt. Meine Wohnung ist sehr klein, ich bin derzeit auf der Suche nach einer größeren Wohnung für uns Beide. Das geht aber auch nur von mir aus. Er möchte zwar zusammen ziehen nur bringt er sich bei der Suche überhaupt nicht ein. 

Ich liebe ihn wirklich sehr nur zweifle ich mittlerweile daran, ob ich diesen Schritt überhaupt mit ihm gehen soll? Ich weiß nicht, ob  unsere beiden Wege nicht zu verschieden sind...

Sehr viel Text ich weiß, aber vielleicht hat von euch wer einen Rat...
Danke

Ich sage es klipp und klar. Es geht dich nichts an, da du ihn nicht finanzierst. Ihr wohnt nicht zusammen. Es ist sein Problem und das der Eltern. Lebe du dein Leben,  schau nach vorne. Du machst alles richtig. Er fällt schön auf die Nase 

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1. Juli um 4:45
In Antwort auf linda456

Hallo zusammen,
ich muss mir einmal etwas von der Seele schreiben.
Mein Freund und ich sind jetzt seit 3 Jahren zusammen (ich 26. er 27). Als wir zusammen kamen hatte er einen Job und alles war in Ordnung. Der Job hat ihn auf Dauer keinen Spaß mehr gemacht und daraufhin hat er einfach kurzerhand gekündigt. Ohne sich um einen neuen Job umzusehen, ohne jegliche Bemühungen um was Neues. Er müsse abschalten und ein wenig zur Ruhe kommen war seine Ausrede dafür. Anfangs war es ok für mich, ich dachte mir ich gebe ihm Zeit bis er bereit ist für was Neues.
Dieses "abschalten und zur Ruhe kommen" dauert nun aber schon 7 Monate an. In den ersten drei Monaten hat er überhaupt Nichts getan. Dann wie er anfing, Bewerbungen auszuschicken kam Corona (so ein "Pech" für ihn).
Jetzt hatte er endlich einmal die Möglichkeit, sich bei einer Firma persönlich vorzustellen und einen Tag zu schnuppern. Voller Vorfreude erwartete ich ihn zu Hause aber wurde schnell wieder enttäuscht. Diese Firma ist nichts für ihn, da sind nur Idioten unterwegs, der Verkauf den er dort machen sollte geht in Richtung Technik und das ist sowieso nicht sein Gebiet. bla bla bla Ausrede um Ausrede. So wie er sprach hatte man das Gefühl, dass er in diesen 4h Probearbeiten alle Firmenprozesse durchschaut hat und sich so sein Urteil fällt, was natürlich nicht der Fall war denn auf viele Fragen von mir konnte er nicht antworten. Er hat es nicht einmal versucht zumindest das Probemonat durchzuhalten vielleicht wäre es doch was für ihn gewesn. Jetzt sitzt er wieder nur zu Hause. Wenn ich mich beschwere macht er mir Vorwürfe ich solle mich nicht aufregen, er sitzt jeden Tag eine Stunde vorm PC und durchforscht die Jobforen. Eine Stunde ist aber zu Wenig. Er weigert sich Fortbildungen zu machen was meiner Meinung nach viel helfen würde. Er hat zwar Abitur, hat aber 5 Jahre an einer Kasse gesessen und erfüllt somit nicht viele Jobanforderungen. Er hat Ansprüche an künftige Arbeitgeber welche mit seinem derzeitigen Können aber leider nicht erfüllt werden. Er weigert sich vorübergehend etwas anderes zu machen, was nicht 100% seinen Vorstellungen entspricht...
Kurz zu mir: Ich habe auch das Abitur und habe mich während meinen Jobs nach der Schule freiwillig und auf meine Kosten noch vier Jahre fortgebildet. Ich habe dadurch mittlerweile einen herausfordernden Job, verdiene nicht schlecht und habe auch noch höhere Ziele vor Augen. Für mich stand an erster Stelle immer die Karriere, danach wollte ich eine Familie gründen.
Was vielleicht auch noch zu erwähnen ist, dass er noch bei seinen Eltern wohnt. Meine Wohnung ist sehr klein, ich bin derzeit auf der Suche nach einer größeren Wohnung für uns Beide. Das geht aber auch nur von mir aus. Er möchte zwar zusammen ziehen nur bringt er sich bei der Suche überhaupt nicht ein. 

Ich liebe ihn wirklich sehr nur zweifle ich mittlerweile daran, ob ich diesen Schritt überhaupt mit ihm gehen soll? Ich weiß nicht, ob  unsere beiden Wege nicht zu verschieden sind...

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Liebe Linda,

wenn du deinen Text nochmals durchliest, findest du dort schon die Antwort.

Ihr seid erstmal in euren Konzepten, wie das Leben ablaufen könnte, total verschieden. Du hast Energie, Fortbildung um aufzusteigen, Wohnung suchen, da es jetzt zu eng ist. Du stellst keine Ansprüche,  sondern packst an.

Er hat kaum Energie, stellt aber Ansprüche. Die Trauben sind ihm zu sauer. Ok. Die Firma ist voller Idioten. Auch ok. Job suchen, Bewerbungen verschicken? Nicht heute. Wohnungssuche? Zu mühsam. Et cetera.

Strich darunter, Punkte zusammenzählen. Null.

Selbst, wenn er sexuell genial ist, reicht das für eine Zukunft?
Du bleibst der Chef, ok.
Aber lebenslang ein antriebsloses Kind mitschleppen? Kinder bekommen, die lernen, daß Frauen sich abtigern müssen, während Papa bis Mittag schläft und sich danach hinterm Bildschirm vor der Realität versteckt????

Erwarte nicht, daß er plötzlich aufspringt und loslegt. Ich habe in vergleichbaren Situationen das genaue Gegenteil erlebt, "wozu arbeiten, wenn meine Frau genug verdient?"

Wenn du nicht gleich abbrechen willst, ok. Dann schlage ich dir den Augenöffnertest vor:

Sage ihm klipp & klar, daß er sich an der neuen, gemeinsamen Wohnung, Einrichtung und div. anfallenden Kosten  50:50  beteiligen müssen wird,  sonst wird's nix mit euch beiden.

Es würde mich freuen, wenn das entweder ihm oder dir die Augen öffnet.

Sei ganz herzlich gegrüßt,

Pi







 

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1. Juli um 9:24
In Antwort auf linda456

Hallo zusammen,
ich muss mir einmal etwas von der Seele schreiben.
Mein Freund und ich sind jetzt seit 3 Jahren zusammen (ich 26. er 27). Als wir zusammen kamen hatte er einen Job und alles war in Ordnung. Der Job hat ihn auf Dauer keinen Spaß mehr gemacht und daraufhin hat er einfach kurzerhand gekündigt. Ohne sich um einen neuen Job umzusehen, ohne jegliche Bemühungen um was Neues. Er müsse abschalten und ein wenig zur Ruhe kommen war seine Ausrede dafür. Anfangs war es ok für mich, ich dachte mir ich gebe ihm Zeit bis er bereit ist für was Neues.
Dieses "abschalten und zur Ruhe kommen" dauert nun aber schon 7 Monate an. In den ersten drei Monaten hat er überhaupt Nichts getan. Dann wie er anfing, Bewerbungen auszuschicken kam Corona (so ein "Pech" für ihn).
Jetzt hatte er endlich einmal die Möglichkeit, sich bei einer Firma persönlich vorzustellen und einen Tag zu schnuppern. Voller Vorfreude erwartete ich ihn zu Hause aber wurde schnell wieder enttäuscht. Diese Firma ist nichts für ihn, da sind nur Idioten unterwegs, der Verkauf den er dort machen sollte geht in Richtung Technik und das ist sowieso nicht sein Gebiet. bla bla bla Ausrede um Ausrede. So wie er sprach hatte man das Gefühl, dass er in diesen 4h Probearbeiten alle Firmenprozesse durchschaut hat und sich so sein Urteil fällt, was natürlich nicht der Fall war denn auf viele Fragen von mir konnte er nicht antworten. Er hat es nicht einmal versucht zumindest das Probemonat durchzuhalten vielleicht wäre es doch was für ihn gewesn. Jetzt sitzt er wieder nur zu Hause. Wenn ich mich beschwere macht er mir Vorwürfe ich solle mich nicht aufregen, er sitzt jeden Tag eine Stunde vorm PC und durchforscht die Jobforen. Eine Stunde ist aber zu Wenig. Er weigert sich Fortbildungen zu machen was meiner Meinung nach viel helfen würde. Er hat zwar Abitur, hat aber 5 Jahre an einer Kasse gesessen und erfüllt somit nicht viele Jobanforderungen. Er hat Ansprüche an künftige Arbeitgeber welche mit seinem derzeitigen Können aber leider nicht erfüllt werden. Er weigert sich vorübergehend etwas anderes zu machen, was nicht 100% seinen Vorstellungen entspricht...
Kurz zu mir: Ich habe auch das Abitur und habe mich während meinen Jobs nach der Schule freiwillig und auf meine Kosten noch vier Jahre fortgebildet. Ich habe dadurch mittlerweile einen herausfordernden Job, verdiene nicht schlecht und habe auch noch höhere Ziele vor Augen. Für mich stand an erster Stelle immer die Karriere, danach wollte ich eine Familie gründen.
Was vielleicht auch noch zu erwähnen ist, dass er noch bei seinen Eltern wohnt. Meine Wohnung ist sehr klein, ich bin derzeit auf der Suche nach einer größeren Wohnung für uns Beide. Das geht aber auch nur von mir aus. Er möchte zwar zusammen ziehen nur bringt er sich bei der Suche überhaupt nicht ein. 

Ich liebe ihn wirklich sehr nur zweifle ich mittlerweile daran, ob ich diesen Schritt überhaupt mit ihm gehen soll? Ich weiß nicht, ob  unsere beiden Wege nicht zu verschieden sind...

Sehr viel Text ich weiß, aber vielleicht hat von euch wer einen Rat...
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Zieh so, wie es momentan mit ihm (nicht) läuft bloß nicht mit ihm zusammen! Oder hast du Bock alles alleine zu bezahlen UND nach Feierabend auch noch den Haushalt zu schmeißen?! Denn dazu wird er garantiert auch keine Lust haben!

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1. Juli um 10:10
In Antwort auf linda456

Hallo zusammen,
ich muss mir einmal etwas von der Seele schreiben.
Mein Freund und ich sind jetzt seit 3 Jahren zusammen (ich 26. er 27). Als wir zusammen kamen hatte er einen Job und alles war in Ordnung. Der Job hat ihn auf Dauer keinen Spaß mehr gemacht und daraufhin hat er einfach kurzerhand gekündigt. Ohne sich um einen neuen Job umzusehen, ohne jegliche Bemühungen um was Neues. Er müsse abschalten und ein wenig zur Ruhe kommen war seine Ausrede dafür. Anfangs war es ok für mich, ich dachte mir ich gebe ihm Zeit bis er bereit ist für was Neues.
Dieses "abschalten und zur Ruhe kommen" dauert nun aber schon 7 Monate an. In den ersten drei Monaten hat er überhaupt Nichts getan. Dann wie er anfing, Bewerbungen auszuschicken kam Corona (so ein "Pech" für ihn).
Jetzt hatte er endlich einmal die Möglichkeit, sich bei einer Firma persönlich vorzustellen und einen Tag zu schnuppern. Voller Vorfreude erwartete ich ihn zu Hause aber wurde schnell wieder enttäuscht. Diese Firma ist nichts für ihn, da sind nur Idioten unterwegs, der Verkauf den er dort machen sollte geht in Richtung Technik und das ist sowieso nicht sein Gebiet. bla bla bla Ausrede um Ausrede. So wie er sprach hatte man das Gefühl, dass er in diesen 4h Probearbeiten alle Firmenprozesse durchschaut hat und sich so sein Urteil fällt, was natürlich nicht der Fall war denn auf viele Fragen von mir konnte er nicht antworten. Er hat es nicht einmal versucht zumindest das Probemonat durchzuhalten vielleicht wäre es doch was für ihn gewesn. Jetzt sitzt er wieder nur zu Hause. Wenn ich mich beschwere macht er mir Vorwürfe ich solle mich nicht aufregen, er sitzt jeden Tag eine Stunde vorm PC und durchforscht die Jobforen. Eine Stunde ist aber zu Wenig. Er weigert sich Fortbildungen zu machen was meiner Meinung nach viel helfen würde. Er hat zwar Abitur, hat aber 5 Jahre an einer Kasse gesessen und erfüllt somit nicht viele Jobanforderungen. Er hat Ansprüche an künftige Arbeitgeber welche mit seinem derzeitigen Können aber leider nicht erfüllt werden. Er weigert sich vorübergehend etwas anderes zu machen, was nicht 100% seinen Vorstellungen entspricht...
Kurz zu mir: Ich habe auch das Abitur und habe mich während meinen Jobs nach der Schule freiwillig und auf meine Kosten noch vier Jahre fortgebildet. Ich habe dadurch mittlerweile einen herausfordernden Job, verdiene nicht schlecht und habe auch noch höhere Ziele vor Augen. Für mich stand an erster Stelle immer die Karriere, danach wollte ich eine Familie gründen.
Was vielleicht auch noch zu erwähnen ist, dass er noch bei seinen Eltern wohnt. Meine Wohnung ist sehr klein, ich bin derzeit auf der Suche nach einer größeren Wohnung für uns Beide. Das geht aber auch nur von mir aus. Er möchte zwar zusammen ziehen nur bringt er sich bei der Suche überhaupt nicht ein. 

Ich liebe ihn wirklich sehr nur zweifle ich mittlerweile daran, ob ich diesen Schritt überhaupt mit ihm gehen soll? Ich weiß nicht, ob  unsere beiden Wege nicht zu verschieden sind...

Sehr viel Text ich weiß, aber vielleicht hat von euch wer einen Rat...
Danke

Also bei mir sieht es etwas ähnlich aus aber ich sehe das nicht so eng. Er hat im Februar bei seinem Arbeitgeber gekündigt, da er nicht gerne weisungsgebunden ist. Aus diesem Grund möchte er sich selbstständig machen (die Überlegung kam jetzt nicht von heute auf morgen). Tja und dann kam Corona und konnte seine Pläne nicht umsätzen. Jetzt ist alles etwas unklar wie es weiter geht. Ob er nochmal ein Jahr arbeitet und im nächsten Jahr selbstständig macht oder sonst i.was. Glücklicherweise merkt er selbst dass er wieder beansprucht werden muss und zu viel Zeit hat.

Ich möchte dass er glücklich ist und solange das ganze keine folgen für unsere Beziehung hat, zb. Finanzielle Unterstützung oder Einschränkung der Unternehmungen, soll er seinen Weg gehen. 

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1. Juli um 12:26

Eine gemeinsame Wohnung macht nur Sinn, wenn es auch ein gemeinsames Leben gibt.
Mit dem gleichem Ziel, sich was Aufzubauen. 

So wie ich das hier verstehe, liegt Ihr MEILENWEIT auseinander. 

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1. Juli um 12:39

Warum suchen sich intelligente, erfolgreiche Frauen eigentlich immer solche Loser aus? Das ist mir ein einziges Rätsel, das ich nicht begreife.

- Ist der Mann so toll im Bett, dass man vor dem Rest die Augen verschließt?

- Hat man ein ausgeprägtes Helfer-Syndrom, das einem nicht gut tut?

Das Problem liegt nicht bei dem stinkfaulen Kerl. Der wird sich auch weiterhin irgendwie durchschnorren.

Das Problem liegt bei der TE und hier muss sie sich selbst einige Grundsatzfragen beantworten.

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1. Juli um 13:06
In Antwort auf user1117289446

Also bei mir sieht es etwas ähnlich aus aber ich sehe das nicht so eng. Er hat im Februar bei seinem Arbeitgeber gekündigt, da er nicht gerne weisungsgebunden ist. Aus diesem Grund möchte er sich selbstständig machen (die Überlegung kam jetzt nicht von heute auf morgen). Tja und dann kam Corona und konnte seine Pläne nicht umsätzen. Jetzt ist alles etwas unklar wie es weiter geht. Ob er nochmal ein Jahr arbeitet und im nächsten Jahr selbstständig macht oder sonst i.was. Glücklicherweise merkt er selbst dass er wieder beansprucht werden muss und zu viel Zeit hat.

Ich möchte dass er glücklich ist und solange das ganze keine folgen für unsere Beziehung hat, zb. Finanzielle Unterstützung oder Einschränkung der Unternehmungen, soll er seinen Weg gehen. 

Dasselbe bei meinem Freund, erst fünf Jahre studiert, dann ein halbes Jahr gearbeitet und vor einem Jahr noch in der Probezeit gekündigt um sich selbständig zu machen da er ebenfalls nicht gerne weisungsgebunden ist. Tja, somit sorge ich seit 7 Jahre alleine für uns und unsere drei Kinder und ein Ende ist noch nicht in Sicht.

Der TE würde ich empfehlen das mit den 50% finanzieller Beteiligung durchzuziehen. Ihrem Liebsten ist anscheinend nicht wirklich klar, dass er sich mit seinen 27 Jahren von anderen wie ein Baby durchfüttern lässt.Und zumindest um eine solide Aus- oder Fortbildung sollte er sich bemühen, sonst wird das nämlich nix mit Ansprüche stellen bei der Jobsuche.

Verdammt, warum sehe ich das bei anderen so klar und bei meinem eigenen 30jährigen Freund fallen mir tausend Ausreden ein, warum es schon OK ist dass ich weiterhin alles alleine stemme

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1. Juli um 13:06

Mich erstaunt wie hart der Freund hier direkt als "Loser", "stinkfaul" und "lebenslanges antriebloses Kind" abgestempelt wird. Keiner von uns kennt die Person und anhand von einem kurzen Text wird der Mann direkt denunziert.

Es kann durchaus sein das jemand, der grundsätzlich nicht vollends zufrieden ist mit seinem Leben, in eine Abwärtsspirale gerät. Er kommt/ist in einem Alter wo alle erwarten das er fest im Leben stehen soll, er weiß was er jetzt und in Zukunft will und er als Versorger und dann bald gemachter Mann Mister Perfect sein soll. Das baut unglaublich viel Druck auf und die "Nerverei" (auch wenn du natürlich Recht hast) von der eigenen Freundin und vermutlich auch der Familie blockiert ihn nur noch mehr. Momentan klingt es als mache er Dienst nach Vorschrift (also ein bisschen in der Jobbörse schauen oder mal zu einem Probetag gehen) um sein Umfeld zu "befriedigen". In Wahrheit braucht er tatsächlich die Zeit, auch wenn es schon 7 Monate sind. Ich glaube nicht das er zu faul ist um zu arbeiten, das sind die wenigsten. Die Probleme sind vielschichtiger. Er muss sich darüber im klaren werden wie so die Gesamtsituation weitergehen soll. Will er noch länger zu Hause wohnen, will er sich finanziell an einer möglichen gemeinsamen Wohnung beteiligen können und sich sein eigenes Leben finanzieren? Druck von außen ist wenig beiträglich zur Entscheidungsfindung auch wenn ich absolut verstehe das das anstrengend ist für dich. Wie lange er dafür braucht weiß ich nicht, vielleicht ist er genügsam und er wird für immer zu Hause wohnen ohne oder nur mit Gelegenheitsjobs und dann vermutlich keiner Freundin mehr. Oder er schafft es sein inneres Feuer wieder zu entfachen und oftmals bedarf es da nur ein bisschen Glück oder im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein, aber wie gesagt dafür muss er offen sein.

Ob du so mit ihm weitermachen willst kannst nur du entscheiden. Wenn die Liebe stark genug ist dann kommt ihr auch durch diese Zeit. Wenn dir das so aber auf Dauer nicht passt und du gerne vollgas weitermachen willst dann ist er unnötiger Ballast und du solltest ihn "abwerfen". Vielleicht wäre das auch ein Augenöffner für ihn.

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1. Juli um 13:30
In Antwort auf juppiduh

Dasselbe bei meinem Freund, erst fünf Jahre studiert, dann ein halbes Jahr gearbeitet und vor einem Jahr noch in der Probezeit gekündigt um sich selbständig zu machen da er ebenfalls nicht gerne weisungsgebunden ist. Tja, somit sorge ich seit 7 Jahre alleine für uns und unsere drei Kinder und ein Ende ist noch nicht in Sicht.

Der TE würde ich empfehlen das mit den 50% finanzieller Beteiligung durchzuziehen. Ihrem Liebsten ist anscheinend nicht wirklich klar, dass er sich mit seinen 27 Jahren von anderen wie ein Baby durchfüttern lässt.Und zumindest um eine solide Aus- oder Fortbildung sollte er sich bemühen, sonst wird das nämlich nix mit Ansprüche stellen bei der Jobsuche.

Verdammt, warum sehe ich das bei anderen so klar und bei meinem eigenen 30jährigen Freund fallen mir tausend Ausreden ein, warum es schon OK ist dass ich weiterhin alles alleine stemme

Ja ich bin auch etwas skeptisch ob alles so klappt wie er es geplant hat. Er hat voreher als Bauleiter gearbeitet und da nicht mal schlecht verdient. Er würde wohl Bauaufträge von seinem alten Arbeitgeber bekommen, soweit klingt ja alles positiv und durchdacht aber ob es mit der Umsetzung klappt ist eine andere Frage. Dass es mir später i.wann genau so geht hab ich angst daher werde ich es mir 2x überlegen wann und ob ich mit ihm zusammen wohnen möchte.

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2. Juli um 11:01

Zunächst mal: nicht zusammenziehen und getrennte Kasse machen. Wenn du eine größere Wohnung möchtest, dann plane für dich und such auch nur solche, die du alleine bezahlen kannst. Für deinen Freund kannst du nicht mitplanen, wenn er nicht arbeiten möchte. 

Wenn dein Freund nicht arbeiten möchte, dann muss er das auch nicht. Dann muss er allerdings mit Arbeitslosengeld oder Hartz IV auskommen. Wenn ihm das reicht, dann ist ja alles gut.

Du darfst ihn allerdings nicht finanzieren. Wenn du alles bezahlst, wo sollte die Motivation herkommen, sich Arbeit zu suchen? 

Prinzipiell hat jeder Mensch das Recht, sein Leben so zu gestalten, wie er möchte und wenn dein  Freund eben seinen Lebensweg darin sieht, nicht zu arbeiten, dann ist das auch sein gutes Recht. Du musst dir allerdings überlegen, ob du das gut findest oder nicht. 

Da dich das offensichtlich stört, musst du darüber nachdenken, ob diese Beziehung Zukunft hat oder nicht (ich tendiere da zu nein).

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2. Juli um 13:02
In Antwort auf spitzentanz

Zunächst mal: nicht zusammenziehen und getrennte Kasse machen. Wenn du eine größere Wohnung möchtest, dann plane für dich und such auch nur solche, die du alleine bezahlen kannst. Für deinen Freund kannst du nicht mitplanen, wenn er nicht arbeiten möchte. 

Wenn dein Freund nicht arbeiten möchte, dann muss er das auch nicht. Dann muss er allerdings mit Arbeitslosengeld oder Hartz IV auskommen. Wenn ihm das reicht, dann ist ja alles gut.

Du darfst ihn allerdings nicht finanzieren. Wenn du alles bezahlst, wo sollte die Motivation herkommen, sich Arbeit zu suchen? 

Prinzipiell hat jeder Mensch das Recht, sein Leben so zu gestalten, wie er möchte und wenn dein  Freund eben seinen Lebensweg darin sieht, nicht zu arbeiten, dann ist das auch sein gutes Recht. Du musst dir allerdings überlegen, ob du das gut findest oder nicht. 

Da dich das offensichtlich stört, musst du darüber nachdenken, ob diese Beziehung Zukunft hat oder nicht (ich tendiere da zu nein).

Dass er nicht arbeiten muss und das Recht dazu hat, stimmt so aber nicht. Das geht nur, wenn er finanziell unabhängig ist, z. B. durch eine Erbschaft oder was auch immer und keine Sozialhilfe, Hart IV oder so beantragt. 
Ansonsten werden die ihm was husten. Da muss man schon ernsthafte Bemühungen um einen Arbeitsplatz vorweisen in Form von Bewerbungen, Teilnahme an Qualifizierungsmaßnahmen und dergleichen. Obwohl es natürlich immer wieder Fälle gibt, wo Leute sich nicht bemühen und damit durchkommen und die Leistungen bekommen. Aber die Regel ist das nicht.
Deshalb sollte die TE ihn auf keinen Fall finanzieren und durchziehen, wie du ja auch geschrieben hast. 

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3. Juli um 16:56
In Antwort auf zahrakhan

Dass er nicht arbeiten muss und das Recht dazu hat, stimmt so aber nicht. Das geht nur, wenn er finanziell unabhängig ist, z. B. durch eine Erbschaft oder was auch immer und keine Sozialhilfe, Hart IV oder so beantragt. 
Ansonsten werden die ihm was husten. Da muss man schon ernsthafte Bemühungen um einen Arbeitsplatz vorweisen in Form von Bewerbungen, Teilnahme an Qualifizierungsmaßnahmen und dergleichen. Obwohl es natürlich immer wieder Fälle gibt, wo Leute sich nicht bemühen und damit durchkommen und die Leistungen bekommen. Aber die Regel ist das nicht.
Deshalb sollte die TE ihn auf keinen Fall finanzieren und durchziehen, wie du ja auch geschrieben hast. 

Ja, da hast du natürlich recht. Vielleicht finanzieren ihn ja die Eltern mit oder er gibt gute Gründe an, warum er nicht arbeiten kann und bekommt deshalb finanzielle Unterstützung von den entsprechenden Ämtern. Manche Menschen sind da ja sehr geschickt.

Es ist aber im Endeffekt auch egal: selbst wenn er keine Sozialhilfe bekommt und gar kein Geld zur Verfügung hat, ist das auch seine Entscheidung. Muss er halt auf der Straße leben und betteln. 

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3. Juli um 19:48
In Antwort auf spitzentanz

Ja, da hast du natürlich recht. Vielleicht finanzieren ihn ja die Eltern mit oder er gibt gute Gründe an, warum er nicht arbeiten kann und bekommt deshalb finanzielle Unterstützung von den entsprechenden Ämtern. Manche Menschen sind da ja sehr geschickt.

Es ist aber im Endeffekt auch egal: selbst wenn er keine Sozialhilfe bekommt und gar kein Geld zur Verfügung hat, ist das auch seine Entscheidung. Muss er halt auf der Straße leben und betteln. 

Muss ich dir recht geben. Aber wenn letzteres der Fall ist, wird er wohl auf eine Beziehung verzichten müssen. Es sei denn, er findet eine, die dumm genug ist, ihn durchzufüttern. 

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3. Juli um 23:25
In Antwort auf zahrakhan

Muss ich dir recht geben. Aber wenn letzteres der Fall ist, wird er wohl auf eine Beziehung verzichten müssen. Es sei denn, er findet eine, die dumm genug ist, ihn durchzufüttern. 

Dazu muss ich leider sagen: Es wird jeden Tag ein/e Dumme/r geboren.

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4. Juli um 8:04
In Antwort auf spitzentanz

Dazu muss ich leider sagen: Es wird jeden Tag ein/e Dumme/r geboren.

Oh ich glaube, da kann man noch die eine oder andere Null dranhängen 

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4. Juli um 11:26
In Antwort auf linda456

Hallo zusammen,
ich muss mir einmal etwas von der Seele schreiben.
Mein Freund und ich sind jetzt seit 3 Jahren zusammen (ich 26. er 27). Als wir zusammen kamen hatte er einen Job und alles war in Ordnung. Der Job hat ihn auf Dauer keinen Spaß mehr gemacht und daraufhin hat er einfach kurzerhand gekündigt. Ohne sich um einen neuen Job umzusehen, ohne jegliche Bemühungen um was Neues. Er müsse abschalten und ein wenig zur Ruhe kommen war seine Ausrede dafür. Anfangs war es ok für mich, ich dachte mir ich gebe ihm Zeit bis er bereit ist für was Neues.
Dieses "abschalten und zur Ruhe kommen" dauert nun aber schon 7 Monate an. In den ersten drei Monaten hat er überhaupt Nichts getan. Dann wie er anfing, Bewerbungen auszuschicken kam Corona (so ein "Pech" für ihn).
Jetzt hatte er endlich einmal die Möglichkeit, sich bei einer Firma persönlich vorzustellen und einen Tag zu schnuppern. Voller Vorfreude erwartete ich ihn zu Hause aber wurde schnell wieder enttäuscht. Diese Firma ist nichts für ihn, da sind nur Idioten unterwegs, der Verkauf den er dort machen sollte geht in Richtung Technik und das ist sowieso nicht sein Gebiet. bla bla bla Ausrede um Ausrede. So wie er sprach hatte man das Gefühl, dass er in diesen 4h Probearbeiten alle Firmenprozesse durchschaut hat und sich so sein Urteil fällt, was natürlich nicht der Fall war denn auf viele Fragen von mir konnte er nicht antworten. Er hat es nicht einmal versucht zumindest das Probemonat durchzuhalten vielleicht wäre es doch was für ihn gewesn. Jetzt sitzt er wieder nur zu Hause. Wenn ich mich beschwere macht er mir Vorwürfe ich solle mich nicht aufregen, er sitzt jeden Tag eine Stunde vorm PC und durchforscht die Jobforen. Eine Stunde ist aber zu Wenig. Er weigert sich Fortbildungen zu machen was meiner Meinung nach viel helfen würde. Er hat zwar Abitur, hat aber 5 Jahre an einer Kasse gesessen und erfüllt somit nicht viele Jobanforderungen. Er hat Ansprüche an künftige Arbeitgeber welche mit seinem derzeitigen Können aber leider nicht erfüllt werden. Er weigert sich vorübergehend etwas anderes zu machen, was nicht 100% seinen Vorstellungen entspricht...
Kurz zu mir: Ich habe auch das Abitur und habe mich während meinen Jobs nach der Schule freiwillig und auf meine Kosten noch vier Jahre fortgebildet. Ich habe dadurch mittlerweile einen herausfordernden Job, verdiene nicht schlecht und habe auch noch höhere Ziele vor Augen. Für mich stand an erster Stelle immer die Karriere, danach wollte ich eine Familie gründen.
Was vielleicht auch noch zu erwähnen ist, dass er noch bei seinen Eltern wohnt. Meine Wohnung ist sehr klein, ich bin derzeit auf der Suche nach einer größeren Wohnung für uns Beide. Das geht aber auch nur von mir aus. Er möchte zwar zusammen ziehen nur bringt er sich bei der Suche überhaupt nicht ein. 

Ich liebe ihn wirklich sehr nur zweifle ich mittlerweile daran, ob ich diesen Schritt überhaupt mit ihm gehen soll? Ich weiß nicht, ob  unsere beiden Wege nicht zu verschieden sind...

Sehr viel Text ich weiß, aber vielleicht hat von euch wer einen Rat...
Danke

es ist schön, dass du ihn so sehr liebst. Allerdings wird er sich von sich aus nicht bewegen. Und es ist auch nicht deine Aufgabe ihn zu einer Bewegung anzuleiten. Insgesamt ist er dabei, sich sein Leben komplett zu versauen und er selbst weiß das auch ganz genau. Er weiß nämlich, dass er weder eine Ahnung noch eine Chance hat. Einen Willen aus diesem Teufelskreis auszubrechen, kann ich bei ihm nicht erkennen. Für mich ein klassisches Opfer unserer bestimmt gut gemeinten Sozialpolitik, die in seinem Fall jedoch zu einer schrecklichen Konsequenz führt.

Du wirst dich von ihm trennen müssen, wenn du in deinem Leben auf einen grünen Zweig kommen möchtest und ich befürchte, dass das rein ganr nichts mit seiner Arbeitslosigkeit zu tun hat, sondern mit seiner inneren Einstellung. Und für die bist du wie gesagt nicht verantwortlich.

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