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Er hat sich meinem Lebensstil angepasst

29. Januar um 10:11 Letzte Antwort: 29. Januar um 16:48

Ich weiß einfach nicht mehr weiter, ich und mein Freund sind nun seit zwei Jahren zusammen. Eigentlich passt es zwischen uns unglaublich gut, wir lieben uns beide unendlich und haben auch die gleichen Interessen. Doch das Problem ist, dass wir einfach verschiedene Vorstellungen vom Leben haben. Er ist ein sehr freier Mensch und ich hingegen ein sehr Sicherheitsbezogener Mensch. Man muss erwähnen dass er schon 27 Jahre alt ist aber trotzdem noch nicht weiß was er will und was nicht , sich nicht festlegen kann. Davor hat er in einer Wg gelebt und war auf einer Künstlerschule, kein Führerschein, kein Auto, hat gern gekifft. Der Lebensstil den er geführt hat, war absolut nicht meiner. Mir zu liebe hat er nachdem Abschluss der Schule sich sehr meinem Lebensstil angepasst. Er hat sich sehr verändert, kifft nicht mehr, will seinen Führerschein machen und wir haben von gemeinsamen Zukunftsplänen geredet. Eine Familie gründen, ein “normales” Leben führen. Wir haben eine gemeinsame Wohnung und er hat mir zu liebe sogar eine neue Ausbildung angefangen. Einen Zukunftssicheren Beruf . Eigentlich wollte er studieren gehen ,aber das hat er mir zu liebe auch gelassen. Und er war bei all dem glücklich , es kam mir so vor , als hätte ich ihm geholfen auf die richtige Bahn zu kommen und als würde es ihm gut tun. Doch jetzt ist er auf einmal nicht mehr glücklich mit diesem Lebensstil. In dem Beruf ist er jetzt nicht mehr 100 Prozent glücklich und kann sich nicht vorstellen dort für immer zu bleiben. Nun redet er davon, dass er doch gerne studieren würde. Doch damit komme ich überhaupt nicht klar. Bin ich unfair? Oder kann dass jemand nachvollziehen? Er hat keinen richtigen abgeschlossenen Beruf und will jetzt mit 27 Jahren anfangen zu studieren . Das Studium dauert vermutlich fünf Jahre . Er bekommt auch kein Bafög mehr. Fünf Jahre, in denen er fast kein Geld hat, keinen Führerschein machen kann und wieder ein wenig in seinen alten Lebensstil verfällt. Ich hingegen bin 22 und bin in in eineinhalb Jahren mit meiner Ausbildung fertig und verdiene mein Geld . Wenn er anfängt zu studieren, kommt es mir so vor als würde er sich gegen ein gemeinsames Leben entscheiden. Doch momentan ist er auch nicht glücklich, ihm ist dieses Leben zu langweilig . Und ich habe schlechtes Gewissen, weil er jeden Tag einen Job macht , den er nur wegen mir macht. Ich weiß einfach nicht mehr weiter, hat jemand einen Rat?

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29. Januar um 10:40
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Ich weiß einfach nicht mehr weiter, ich und mein Freund sind nun seit zwei Jahren zusammen. Eigentlich passt es zwischen uns unglaublich gut, wir lieben uns beide unendlich und haben auch die gleichen Interessen. Doch das Problem ist, dass wir einfach verschiedene Vorstellungen vom Leben haben. Er ist ein sehr freier Mensch und ich hingegen ein sehr Sicherheitsbezogener Mensch. Man muss erwähnen dass er schon 27 Jahre alt ist aber trotzdem noch nicht weiß was er will und was nicht , sich nicht festlegen kann. Davor hat er in einer Wg gelebt und war auf einer Künstlerschule, kein Führerschein, kein Auto, hat gern gekifft. Der Lebensstil den er geführt hat, war absolut nicht meiner. Mir zu liebe hat er nachdem Abschluss der Schule sich sehr meinem Lebensstil angepasst. Er hat sich sehr verändert, kifft nicht mehr, will seinen Führerschein machen und wir haben von gemeinsamen Zukunftsplänen geredet. Eine Familie gründen, ein “normales” Leben führen. Wir haben eine gemeinsame Wohnung und er hat mir zu liebe sogar eine neue Ausbildung angefangen. Einen Zukunftssicheren Beruf . Eigentlich wollte er studieren gehen ,aber das hat er mir zu liebe auch gelassen. Und er war bei all dem glücklich , es kam mir so vor , als hätte ich ihm geholfen auf die richtige Bahn zu kommen und als würde es ihm gut tun. Doch jetzt ist er auf einmal nicht mehr glücklich mit diesem Lebensstil. In dem Beruf ist er jetzt nicht mehr 100 Prozent glücklich und kann sich nicht vorstellen dort für immer zu bleiben. Nun redet er davon, dass er doch gerne studieren würde. Doch damit komme ich überhaupt nicht klar. Bin ich unfair? Oder kann dass jemand nachvollziehen? Er hat keinen richtigen abgeschlossenen Beruf und will jetzt mit 27 Jahren anfangen zu studieren . Das Studium dauert vermutlich fünf Jahre . Er bekommt auch kein Bafög mehr. Fünf Jahre, in denen er fast kein Geld hat, keinen Führerschein machen kann und wieder ein wenig in seinen alten Lebensstil verfällt. Ich hingegen bin 22 und bin in in eineinhalb Jahren mit meiner Ausbildung fertig und verdiene mein Geld . Wenn er anfängt zu studieren, kommt es mir so vor als würde er sich gegen ein gemeinsames Leben entscheiden. Doch momentan ist er auch nicht glücklich, ihm ist dieses Leben zu langweilig . Und ich habe schlechtes Gewissen, weil er jeden Tag einen Job macht , den er nur wegen mir macht. Ich weiß einfach nicht mehr weiter, hat jemand einen Rat?

Hallo,
nun ja, er lebt sein Leben nach deinem und nicht nach seinem Plan.
Er hat sich so angepasst, das er nicht mehr der Mensch ist, den du einmal kennengelernt hast. Er lebt sein Leben nach deinen Wünschen und stellt für sich fest, das er eigentlich was anderes wollte.
Was ist daran so schlimm, das er studieren will ? Er kann, falls es um finanzielle Mittel geht, nebenbei jobben, das machen viele andere auch.

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29. Januar um 10:48

Du versuchst dir einen Menschen nach deinen Wünschen zu formen und wunderst dich dann, dass er unglücklich ist ?

Es ist sein gutes Recht zu leben wie er es möchte. Als Student ist man auch nicht zwangsläufig arm. Ich habe neben meinem Medizinstudium 35 Stunden gearbeitet und hatte mehr Geld, als meine Freunde in der Ausbildung..

Du lebst dein Leben doch auch nach deinen Wünschen. Käme es dir in den Sinn, ihm zu liebe so zu leben wie er ? Wohl kaum.

Mir tut er sehr leid, denn du liebst ihn nicht, sondern nur die verdrehte Version von ihm, die du gerne hättest.

Du unterstützt ihn nicht, sondern maulst rum, wie wenig Geld er dann hat.

Dann ist dir ein unglücklicher Partner mit Geld lieber, als ein glücklicher mit wenig Geld ?

Dann hast du eine wirklich sehr armselige Persönlichkeit und keine Ahnung von Liebe.

Deine Ansichten sind genau so unreif, wie die deines Partners, nur das du dich dabei erhaben fühlst, was du absolut nicht bist.

Gehe mal lieber in dich und überlege dir, ob nicht ein anderer Mann besser zu dir passen würde. Einer der sich nicht für dich verdrehen und verbiegen muss.

Auch dein jetziger Freund verdient eine Frau, die ihn so nimmt wie er ist und nicht seinen Träumen im Weg steht.

Vielleicht ist er ja auch klug genug,selber zu erkennen, dass du nicht die Richtige bist.

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29. Januar um 11:07
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Ich weiß einfach nicht mehr weiter, ich und mein Freund sind nun seit zwei Jahren zusammen. Eigentlich passt es zwischen uns unglaublich gut, wir lieben uns beide unendlich und haben auch die gleichen Interessen. Doch das Problem ist, dass wir einfach verschiedene Vorstellungen vom Leben haben. Er ist ein sehr freier Mensch und ich hingegen ein sehr Sicherheitsbezogener Mensch. Man muss erwähnen dass er schon 27 Jahre alt ist aber trotzdem noch nicht weiß was er will und was nicht , sich nicht festlegen kann. Davor hat er in einer Wg gelebt und war auf einer Künstlerschule, kein Führerschein, kein Auto, hat gern gekifft. Der Lebensstil den er geführt hat, war absolut nicht meiner. Mir zu liebe hat er nachdem Abschluss der Schule sich sehr meinem Lebensstil angepasst. Er hat sich sehr verändert, kifft nicht mehr, will seinen Führerschein machen und wir haben von gemeinsamen Zukunftsplänen geredet. Eine Familie gründen, ein “normales” Leben führen. Wir haben eine gemeinsame Wohnung und er hat mir zu liebe sogar eine neue Ausbildung angefangen. Einen Zukunftssicheren Beruf . Eigentlich wollte er studieren gehen ,aber das hat er mir zu liebe auch gelassen. Und er war bei all dem glücklich , es kam mir so vor , als hätte ich ihm geholfen auf die richtige Bahn zu kommen und als würde es ihm gut tun. Doch jetzt ist er auf einmal nicht mehr glücklich mit diesem Lebensstil. In dem Beruf ist er jetzt nicht mehr 100 Prozent glücklich und kann sich nicht vorstellen dort für immer zu bleiben. Nun redet er davon, dass er doch gerne studieren würde. Doch damit komme ich überhaupt nicht klar. Bin ich unfair? Oder kann dass jemand nachvollziehen? Er hat keinen richtigen abgeschlossenen Beruf und will jetzt mit 27 Jahren anfangen zu studieren . Das Studium dauert vermutlich fünf Jahre . Er bekommt auch kein Bafög mehr. Fünf Jahre, in denen er fast kein Geld hat, keinen Führerschein machen kann und wieder ein wenig in seinen alten Lebensstil verfällt. Ich hingegen bin 22 und bin in in eineinhalb Jahren mit meiner Ausbildung fertig und verdiene mein Geld . Wenn er anfängt zu studieren, kommt es mir so vor als würde er sich gegen ein gemeinsames Leben entscheiden. Doch momentan ist er auch nicht glücklich, ihm ist dieses Leben zu langweilig . Und ich habe schlechtes Gewissen, weil er jeden Tag einen Job macht , den er nur wegen mir macht. Ich weiß einfach nicht mehr weiter, hat jemand einen Rat?

Es ist sein Leben und das muss und soll er gestalten wie er will. Das musst du akzeptieren.  Er ist fast 30 und wird es leider zu nichts bringen. Dss ist schade. Vernutkich hat ervektern, die ihn unterstützen andonsten könnte er das gar nicht machen. Andere mit 27 sind schon längst ausstudiert und haben eine Lehre in der Tasche. Führerschein ist nicht so wichtig aber einen job sollte man schon haben. Lebe du dein leben und sei bisschen entspannter.  Du bist erst 22 und heizt so ein. Mit ihm wird das nichts aber lass grundsätzlich andere so leben wie sie möchten. Alles gute 

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29. Januar um 11:07
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Ich weiß einfach nicht mehr weiter, ich und mein Freund sind nun seit zwei Jahren zusammen. Eigentlich passt es zwischen uns unglaublich gut, wir lieben uns beide unendlich und haben auch die gleichen Interessen. Doch das Problem ist, dass wir einfach verschiedene Vorstellungen vom Leben haben. Er ist ein sehr freier Mensch und ich hingegen ein sehr Sicherheitsbezogener Mensch. Man muss erwähnen dass er schon 27 Jahre alt ist aber trotzdem noch nicht weiß was er will und was nicht , sich nicht festlegen kann. Davor hat er in einer Wg gelebt und war auf einer Künstlerschule, kein Führerschein, kein Auto, hat gern gekifft. Der Lebensstil den er geführt hat, war absolut nicht meiner. Mir zu liebe hat er nachdem Abschluss der Schule sich sehr meinem Lebensstil angepasst. Er hat sich sehr verändert, kifft nicht mehr, will seinen Führerschein machen und wir haben von gemeinsamen Zukunftsplänen geredet. Eine Familie gründen, ein “normales” Leben führen. Wir haben eine gemeinsame Wohnung und er hat mir zu liebe sogar eine neue Ausbildung angefangen. Einen Zukunftssicheren Beruf . Eigentlich wollte er studieren gehen ,aber das hat er mir zu liebe auch gelassen. Und er war bei all dem glücklich , es kam mir so vor , als hätte ich ihm geholfen auf die richtige Bahn zu kommen und als würde es ihm gut tun. Doch jetzt ist er auf einmal nicht mehr glücklich mit diesem Lebensstil. In dem Beruf ist er jetzt nicht mehr 100 Prozent glücklich und kann sich nicht vorstellen dort für immer zu bleiben. Nun redet er davon, dass er doch gerne studieren würde. Doch damit komme ich überhaupt nicht klar. Bin ich unfair? Oder kann dass jemand nachvollziehen? Er hat keinen richtigen abgeschlossenen Beruf und will jetzt mit 27 Jahren anfangen zu studieren . Das Studium dauert vermutlich fünf Jahre . Er bekommt auch kein Bafög mehr. Fünf Jahre, in denen er fast kein Geld hat, keinen Führerschein machen kann und wieder ein wenig in seinen alten Lebensstil verfällt. Ich hingegen bin 22 und bin in in eineinhalb Jahren mit meiner Ausbildung fertig und verdiene mein Geld . Wenn er anfängt zu studieren, kommt es mir so vor als würde er sich gegen ein gemeinsames Leben entscheiden. Doch momentan ist er auch nicht glücklich, ihm ist dieses Leben zu langweilig . Und ich habe schlechtes Gewissen, weil er jeden Tag einen Job macht , den er nur wegen mir macht. Ich weiß einfach nicht mehr weiter, hat jemand einen Rat?

Es ist sein Leben und das muss und soll er gestalten wie er will. Das musst du akzeptieren.  Er ist fast 30 und wird es leider zu nichts bringen. Dss ist schade. Vernutkich hat ervektern, die ihn unterstützen andonsten könnte er das gar nicht machen. Andere mit 27 sind schon längst ausstudiert und haben eine Lehre in der Tasche. Führerschein ist nicht so wichtig aber einen job sollte man schon haben. Lebe du dein leben und sei bisschen entspannter.  Du bist erst 22 und heizt so ein. Mit ihm wird das nichts aber lass grundsätzlich andere so leben wie sie möchten. Alles gute 

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29. Januar um 12:03
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Ich weiß einfach nicht mehr weiter, ich und mein Freund sind nun seit zwei Jahren zusammen. Eigentlich passt es zwischen uns unglaublich gut, wir lieben uns beide unendlich und haben auch die gleichen Interessen. Doch das Problem ist, dass wir einfach verschiedene Vorstellungen vom Leben haben. Er ist ein sehr freier Mensch und ich hingegen ein sehr Sicherheitsbezogener Mensch. Man muss erwähnen dass er schon 27 Jahre alt ist aber trotzdem noch nicht weiß was er will und was nicht , sich nicht festlegen kann. Davor hat er in einer Wg gelebt und war auf einer Künstlerschule, kein Führerschein, kein Auto, hat gern gekifft. Der Lebensstil den er geführt hat, war absolut nicht meiner. Mir zu liebe hat er nachdem Abschluss der Schule sich sehr meinem Lebensstil angepasst. Er hat sich sehr verändert, kifft nicht mehr, will seinen Führerschein machen und wir haben von gemeinsamen Zukunftsplänen geredet. Eine Familie gründen, ein “normales” Leben führen. Wir haben eine gemeinsame Wohnung und er hat mir zu liebe sogar eine neue Ausbildung angefangen. Einen Zukunftssicheren Beruf . Eigentlich wollte er studieren gehen ,aber das hat er mir zu liebe auch gelassen. Und er war bei all dem glücklich , es kam mir so vor , als hätte ich ihm geholfen auf die richtige Bahn zu kommen und als würde es ihm gut tun. Doch jetzt ist er auf einmal nicht mehr glücklich mit diesem Lebensstil. In dem Beruf ist er jetzt nicht mehr 100 Prozent glücklich und kann sich nicht vorstellen dort für immer zu bleiben. Nun redet er davon, dass er doch gerne studieren würde. Doch damit komme ich überhaupt nicht klar. Bin ich unfair? Oder kann dass jemand nachvollziehen? Er hat keinen richtigen abgeschlossenen Beruf und will jetzt mit 27 Jahren anfangen zu studieren . Das Studium dauert vermutlich fünf Jahre . Er bekommt auch kein Bafög mehr. Fünf Jahre, in denen er fast kein Geld hat, keinen Führerschein machen kann und wieder ein wenig in seinen alten Lebensstil verfällt. Ich hingegen bin 22 und bin in in eineinhalb Jahren mit meiner Ausbildung fertig und verdiene mein Geld . Wenn er anfängt zu studieren, kommt es mir so vor als würde er sich gegen ein gemeinsames Leben entscheiden. Doch momentan ist er auch nicht glücklich, ihm ist dieses Leben zu langweilig . Und ich habe schlechtes Gewissen, weil er jeden Tag einen Job macht , den er nur wegen mir macht. Ich weiß einfach nicht mehr weiter, hat jemand einen Rat?

Hallo, so wie sich das anhört hat du ihm zu etwas "gezwungen" was er eigentlich nicht ist. Du hast es sicher gut gemeint, aber anscheinend ist das nicht seine Art zu Leben. Das hat er nun gemerkt und zeiht langsam die Bremse, was ich völlig verstehen kann.
Die ganzen Dinge, Schule, Führerschein, sicherr Job sind toll, aber du schreibst ja selbst das er sie nur für Dich gemacht hat. Dabei ist sein eigenes Ich anscheinend auf der Strecke geblieben.

Mein Rat ist, nimm ihn wie er ist.
Versuche ihn nicht zu verbiegen, so was geht nie lange gut.
Natürlich hat er das alles freiwillig mitgemacht, es darf es dir nicht vorwerfen. Er darf es aber wieder rückgännig machen, wenn es ihm nicht taugt.
Das sehe ich aiuch nicht als Entscheidung gegen dich, es ist eine Entscheidung für ihn.
Unterstütze ihn bei seinem Vorhaben und pass auf das ihr euch dabei nicht aus den Augen verliert.
Jeder sollte sich ausleben können wie es einem selbst entspricht.

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29. Januar um 12:23
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Also einerseits versteh ich ja, dass man gerne einen Partner hat der eigenständig lebt und bereits Dinge in seinem Leben geschafft hat. Andererseits solltest du ihn nicht nach deinen Vorstellungen formen sondern viel mehr in seinen Plänen unterstützen. Wenn seine Zukunftspläne nicht zu deinen passen dann ist es eben so. Meiner Meinung nach ist er jung genug um ein Studium zu beginnen, später wird er es vermutlich nicht mehr machen und sich darüber ägern... willst du dann wirklich daran Schuld sein, dass er seine Chancen nicht ergreifen konnte oder du ihn an Sachen (die alles andere als Schmlimm sind) gehindert hast. 
Neben einem Wir, solltest du auch immer an ein Du und Ich denken und als individuen behandeln. 

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29. Januar um 16:48
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Ich weiß einfach nicht mehr weiter, ich und mein Freund sind nun seit zwei Jahren zusammen. Eigentlich passt es zwischen uns unglaublich gut, wir lieben uns beide unendlich und haben auch die gleichen Interessen. Doch das Problem ist, dass wir einfach verschiedene Vorstellungen vom Leben haben. Er ist ein sehr freier Mensch und ich hingegen ein sehr Sicherheitsbezogener Mensch. Man muss erwähnen dass er schon 27 Jahre alt ist aber trotzdem noch nicht weiß was er will und was nicht , sich nicht festlegen kann. Davor hat er in einer Wg gelebt und war auf einer Künstlerschule, kein Führerschein, kein Auto, hat gern gekifft. Der Lebensstil den er geführt hat, war absolut nicht meiner. Mir zu liebe hat er nachdem Abschluss der Schule sich sehr meinem Lebensstil angepasst. Er hat sich sehr verändert, kifft nicht mehr, will seinen Führerschein machen und wir haben von gemeinsamen Zukunftsplänen geredet. Eine Familie gründen, ein “normales” Leben führen. Wir haben eine gemeinsame Wohnung und er hat mir zu liebe sogar eine neue Ausbildung angefangen. Einen Zukunftssicheren Beruf . Eigentlich wollte er studieren gehen ,aber das hat er mir zu liebe auch gelassen. Und er war bei all dem glücklich , es kam mir so vor , als hätte ich ihm geholfen auf die richtige Bahn zu kommen und als würde es ihm gut tun. Doch jetzt ist er auf einmal nicht mehr glücklich mit diesem Lebensstil. In dem Beruf ist er jetzt nicht mehr 100 Prozent glücklich und kann sich nicht vorstellen dort für immer zu bleiben. Nun redet er davon, dass er doch gerne studieren würde. Doch damit komme ich überhaupt nicht klar. Bin ich unfair? Oder kann dass jemand nachvollziehen? Er hat keinen richtigen abgeschlossenen Beruf und will jetzt mit 27 Jahren anfangen zu studieren . Das Studium dauert vermutlich fünf Jahre . Er bekommt auch kein Bafög mehr. Fünf Jahre, in denen er fast kein Geld hat, keinen Führerschein machen kann und wieder ein wenig in seinen alten Lebensstil verfällt. Ich hingegen bin 22 und bin in in eineinhalb Jahren mit meiner Ausbildung fertig und verdiene mein Geld . Wenn er anfängt zu studieren, kommt es mir so vor als würde er sich gegen ein gemeinsames Leben entscheiden. Doch momentan ist er auch nicht glücklich, ihm ist dieses Leben zu langweilig . Und ich habe schlechtes Gewissen, weil er jeden Tag einen Job macht , den er nur wegen mir macht. Ich weiß einfach nicht mehr weiter, hat jemand einen Rat?

Lass ihn sein Leben leben, damit er wieder glücklich wird.

Du kannst ja versuchen, Dein Leben zu leben, er lebt sein Leben und Du schaust dann, ob Du so mit ihm zusammen leben kannst und ob Du dabei auch glücklich bist!

Da er mit seinem Leben, wenn er es so lebt wie Du, unglücklich war, würde es Euch beide nichts bringen, würde er so weiterleben, wie Du lebst. Denn wenn er unglücklich ist, wirst auch zwangsläufig Du unglücklich.

Vielleicht könnt ihr ja Freunde bleiben, aber als Paar werdet ihr beide wohl nicht glücklich. Wenn ihr beide Euer leben lebt, so wie ihr es liebt, habt ihr kaum Gemeinsamkeiten!

Da ihr beide noch jung seid, wird auch jeder von Euch beiden einen Partner zum zusammenleben finden, wo ihr dann beide glücklich seid! 

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