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Er hat sich getrennt,weil wir unterschiedliche Zukunftswünsche haben

9. Februar 2010 um 11:35 Letzte Antwort: 9. Februar 2010 um 12:28

Es fällt mir so schwer, meine Gedanken nieder zu schreiben. Ich möchte es aber versuchen,weil ich wohl endlich Hilfe von "außen" benötige.
Ich habe letztes Jahr im Februar "den" Mann kennengelernt. Wir haben uns nicht gesucht, aber wohl gefunden. Ich hatte damals noch Kummer wg einem anderen Mann und wollte mich nicht so recht auf ihn einlassen. Aber mit jedem Sehen habe ich gemerkt, das er etwas ganz besonderes ist und er tat mir so gut, wie keine Beziehung vorher, Ich muß dazu sagen, ich bin fast 28 Jahre und ahtte davor 2 langjährige Beziehungen und kliene, harmlose Liebeleien.
Doch nun war er da, 10 Jahre älter, schon geschieden, mit einer 9 Jährigen Tochter.
Was habe ich mit mir gerungen, aber ich dachte, wer in dem Alter hat nicht sein Päckchen zu tragen?
Ich bin also in der Heimat geblieben, weil ich eigentlich wegziehen wollte, denn die Stadt stürzte manchmal so brutal auf mich ein und sah keinen Ausweg.
Meine Freunde waren sehr glücklich, denn hatten sie meinen Kummer wegen dam Mann davor kaum ertragen können.
Ich ließ mich voll und ganz auf sein Leben ein. Ich lernte seine Familie kennen, die ich sofort in mein herz schloß, denn so eine Familie habe ich nicht. Seine Freunde waren toll und seine Tochter vergötterte ich. Nach 3 Monaten frage er mich, ob ich mir nicht vorstellen könnte, das wir zusammen ziehen, da seine Mitbewohnerin auszog. Das kam aber nicht in Frage, denn ich begang so einen "Fehler" schon einmal.
Wir redeten Spaßeshalber über Kindernamen und ich genoß dieses Gefühl, das er vielleicht auch will.

Irgendwann wurde es kompliziert. Wir überstanden zwar ohne großen Schaden einen Urlaub und eine 1 wöchige Trennung, aber es gab diese Kleinigkeiten, die mich oft ärgerten. Durch meinen schichtdienst sahen wir uns leider nicht so oft und ich wollte jede Minute mit ihm verbringen, die er auch opfern konnte.
Er wurde mein bester Freund und mein Lebensinhalt. Doch im Dezember gab es einen großen Krach und wir schafften es, uns an einem neutralen Ort zusammen zu setzen und über alles zu reden. Auch über meinen Kinderwunsch. Den er plötzlich nicht mehr teilte. Er wollte das nicht mehr, denn er hatte vielleicht Bedenken, das es wieder schief läuft und seine Hochzeit damals war auch ein Fehler...
Ich hätte ihm alles versprochen, das er bei mir bleibt. Ich setzte mich mit dem Thema stark auseinander und erkannte, das nicht Kinder mich glücklich machen, sondern er. Ich wollte ihm auch keins unterjubeln oder ihn bezeugen, denn ich hatte Respekt vor seiner Entscheidung.

Wir hatten lange keinen Sex mehr. Ich dachte, er hätte Angst, das ich ihn überlisten will. Er meinte aber, es liegt an unseren Problemen und er gerade einfach nicht kann.
Vor einer Woche pflegte ich ihn zu Hause, denn er war krank und ich konnte nichts besser, als mich kümmern. Doch es gab unetrschwellig irgendwie eine Aggression, die mich an den 2 Tagen oft zum Weinen brachte.
Am Mittwoch Morgen musste ich erfahren: Er will nicht mehr. Er kann mir nicht geben, was ich will und verdiene. Er denkt, er kann aus der Beziehung keine Kraft mehr ziehen und man darf meinen Kinderwunsch nicht ausser Acht lassen.

Wie ich mich nun fühle, gehört vielleicht nicht hierher. Das ich ein gebrochener Mensch bin, versteht sich vielleicht.
Gestern war er da und hat sich was abgeholt und wir konnten uns sogar entscheiden, das wir am Wochnenene zusammen auf ein konzert gehn, wo ich ihm eine Karte für geschenkt hatte.
Tja, so viel erzählt und mir fehlt die Frage zu dem ganzen. Aber vielleicht erging es auch jemanden so?
Ist es zu schaffen, auch ohne Kinder glücklich mit dem Partner zu sein? Ich arbeite in einem Kinderreichen Beruf und kenne viele, die auch so leben.Darf ich mir erlauben, ihn zu einer Paar-Therapie zu überreden, obwohl wir nur gerade mal ein Jahr zusammen waren?
Ich gehe selber nun zu einem Therapeuten, aber das ist für mich, um durchzustehen.
Aber vielleicht verstehen wir durch so eine Paar-Therapie, was wir denken und fühlen?
Ich will um ihn kämpfen und nichts unversucht lassen. Oder betrüge ich mich selbst?

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9. Februar 2010 um 12:28

Ich habe das
weinend und in puer verzweiflung geschrieben, liebe cefeu.
es kann sein, dass dann einiges seltsam rüberkommt. ach, und auch jetzt weine, aber ich versuche, das mal richtig zu stellen.
ich hatte ein leben neben ihm. ich habe einen job, der mich sehr fordert, ich habe freunde, die mich oft sehen wollen, ich habe mein fernweh und in vielen anderen dingen sehe ich einen schönen nebeneffekt.
die arbeit machte es uns nur immer schwer, uns öfter als 2x die woche zu sehen. natürlich war ich dann in kämpferlaune, das es irgendwie klappt und das wir uns lieb haben, bevor wir uns wieder lange zeit gar nicht sehen.

das, was ich versprach, als wir uns endlich mal richtig damit auseinander setzen, waren auch meine bedürfnisse, ihn ändern zu wollen. ich habe erkannt, das es nicht machar ist und ich ihn so liebe, wie er ist. respekt und akzeptanz, das war ihm das allerwichtigste in der beziehung.
nebenher lief auch alles gut. wie gesagt, unser umfeld war begeistert von uns und wir hatten ein schönes leben zusammen.
es ist mir nur unklar, warum er das alles aufgab. warum er mir nicht die chance gibt, mich zu entwickeln.
ich wollte mich nicht komplett verändern und mich lebenslang dann fragen, ob es so gut war.
aber ich hatte meine kleine entscheidung getroffen, das er derjenige ist, der mich erfüllt und alles, was dazu gehört.
ich fühle mich hintergangen, weil er für sich allein entschieden hat und ich keine chance habe, irgendwas zu tun.

nun steht im raum, ob wir freunde sein können. aber der selbstbetrug würde dann wohl weitergehen: den absprung aus der hilflosigkeit gegenüber der situation schaffe ich sonst nie.
aber danke dir. du hast auf deiner art vollkommen recht.

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