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Er hat Schluss gemacht - zu wenig Wertschätzung in Fernbeziehung

25. September 2018 um 20:42 Letzte Antwort: 26. September 2018 um 13:30

Hallo zusammen,

ich hätte nicht gedacht, dass ich mich hier anmelde, aber ich kann nicht mehr jeden Tag und jede Nacht alleine darüber nachdenken, meine Freunde & Familie will ich ebenso nicht mehr belasten...

Ich habe in meiner Studienstadt meinen Expartner kennen gelernt, er wohnte eine Wohnung über mir. Nach anfänglichen schönen Treffen sind wir zusammen gekommen.

Ein Dreivierteljahr zuvor hatte meine große Liebe mit mir Schluss gemacht, die hatte ich bis dato nicht ganz überwunden, aber das wusste mein neuer Partner auch und ist super damit umgegangen.

Ein Jahr verbrachten wir nahezu 24/7 zusammen, bis er sich entschied für den Job in den Norden zu gehen. 2.5 Jahre mindestens.

Ich habe von Anfang an gesagt ich bin kein Typ für eine Fernbeziehung, wollte ihn jedoch nicht loslassen, weil er mir s wichtig war und ich seinem Glück nicht im Weg stehen wollte. In dieser Zeit hat er mich häufiger besucht, als ich ihn, da ich familiär sehr involviert war und auch keinen eigenen Wagen hatte wie er.

Irgendwann wurde es zu selbstverständlich für mich, dass er zu mir kommt . Ca. 3-3.5 Stunden Fahrzeit. Wir haben weniger telefoniert, ich oft genrgelt, weil ich nicht wusste wohin diese Beziehung führt (zwischenzeitlich sprach er imemr davon nach diesen 2.5 Jahren weiterhin im Norden zu bleiben statt zu mir oder seiner Familie in den Süden zu ziehen).

Das hat mich sehr verunsichert... auch dass unser Sexleben so eingeschlafen war, obwohl wir uns nur alle 2-3 Wochen sahen und im Urlaub dann auch nichts lief. 

Nach einigen Diskussionen, die uns allerdings nicht weiterbrachten, weil ich in dieser Zeit privat so viele Probleme hatte in Familie und Beruf hat er nun Schluss gemacht vor 2 Monaten und möchte dies auch dabei belassen. Er hatte sich eine Woche vor dem Schluss machen das erste Mal für mich geöffnet (als ich im Urlaub war ohne ihn per WhatsApp), dass ihm die Nähe verloren gegangen ist und seine Gefühle schwächer geworden.

Er hat das Treffen, wo er Schluss gemacht hat nach dem Urlaub, als gemeinsame Lösungsfindung verpackt, weil er angeblich nciht vorhatte Schluss zu machen, ist dann aber gefahren nachdem er meinte er sieht keinen Sinn mehr und er möchte es beenden. 

Als er ging, und ich währenddessen seine Sachen wegpackte, meinte er jedoch ich solle sie nicht wegschmeißen, nur wegpacken - vll bräuchte ich sie noch. 5 Tage später schrieb er eine Mail, in der es hieß dass es ihm sehr schlecht ging in den letzten Monaten, seelisch und körperlich, weil er alles in sich hineinfraß bis er die Reißleine (in meinem Urlaub) ziehen musste, es sei das Sinnvollste gewesen sich , nach unseren letzten Monaten der Dysharmonie, von mir zu lösen und er wolle mir keine Hoffnung auf eine Rückkehr zur Beziehung machen, weil dafür seine Gefühle nicht ausreichen würden. 

In den ersten Wochen habe ich ihm Briefe geschrieben, dass mir das alles zu schnell ging und ich keine wirkliche Chance hatte zu reagieren, eingesehen und ebreut welche Fehler ich im Streit gemacht habe... aber er wollte weiterhin Abstand und keinen Kontakt.

Er fühlt sich frei wie seit Ewigkeit nicht mehr, und genießt das Allein sein. Zudem ist er auf Dating Portalen unterwegs... was mir sehr wehgetan hat, alsich  es nur 4 Wochen nachdem Schluss war gesehen habe.

Nächste Woche treffen wir uns, ich habe ihn drum gebeten, da ich einen Abschluss für mich brauche, dass er mir ins Gesicht sagt er willl mich nicht mehr... 

Ich habe die Angst, dass ich merke wie sehr er mir fehlt und nicht so tough sein kann, wie ich es mir wünsche. Ich habe mich in den letzten 2 Monaten seitdem stark weiterentwickelt und an mir gearbeitet, ich sehe vieles ein und möchte ihn vor allem um Verzeihung bitten, dass ich aufgrund div. Probleme nciht die Partnerin war, die er an seiner Seite gebraucht hätte.

Aber ich finde es auch schade, dass ich keine Gelegenheit hatte um ihn zu kämpfen, mit dem Wissen, was ihm fehlt und was er sich wünscht, und er mir noch Hoffnungen gemacht ahtte, als er ging und die sich fest in mein Herz gepflanzt haben.

Hat jemand Tipps für mich, wie ich mich auf dieses Treffen vorbereiten kann? Er hatte es jetzt bereits 1 mal verlegt, eigetnlich soltle das schon vor einem Monat stattfinden...aber das hatte er kurzfristig abgesagt. 

Nun pickt er mich auf dem Weg auf und wir reden die Fahrt zu ihm im Auto und ich fahre von da wieder zurück. Blöd, aber sonst wäre es noch weiter nach hinten gerutscht das Treffen. Daher habe ich angeboten, dass wenn er von seiner heimat im Süden wieder in den Norden fährt, er mich auf dem Weg aufpickt und ich dann wieder heim fahre.

Ich bin unendlich traurig, erst jetzt zu sehen, wie wertvoll er für mich war und das wertschätzen zu können. Bzw. erst jetzt die Kraft zu haben, meine eigenen Fehler zu reflektieren... 

Liebe Grüße
Paulette
 

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25. September 2018 um 21:20
In Antwort auf paulette90

Hallo zusammen,

ich hätte nicht gedacht, dass ich mich hier anmelde, aber ich kann nicht mehr jeden Tag und jede Nacht alleine darüber nachdenken, meine Freunde & Familie will ich ebenso nicht mehr belasten...

Ich habe in meiner Studienstadt meinen Expartner kennen gelernt, er wohnte eine Wohnung über mir. Nach anfänglichen schönen Treffen sind wir zusammen gekommen.

Ein Dreivierteljahr zuvor hatte meine große Liebe mit mir Schluss gemacht, die hatte ich bis dato nicht ganz überwunden, aber das wusste mein neuer Partner auch und ist super damit umgegangen.

Ein Jahr verbrachten wir nahezu 24/7 zusammen, bis er sich entschied für den Job in den Norden zu gehen. 2.5 Jahre mindestens.

Ich habe von Anfang an gesagt ich bin kein Typ für eine Fernbeziehung, wollte ihn jedoch nicht loslassen, weil er mir s wichtig war und ich seinem Glück nicht im Weg stehen wollte. In dieser Zeit hat er mich häufiger besucht, als ich ihn, da ich familiär sehr involviert war und auch keinen eigenen Wagen hatte wie er.

Irgendwann wurde es zu selbstverständlich für mich, dass er zu mir kommt . Ca. 3-3.5 Stunden Fahrzeit. Wir haben weniger telefoniert, ich oft genrgelt, weil ich nicht wusste wohin diese Beziehung führt (zwischenzeitlich sprach er imemr davon nach diesen 2.5 Jahren weiterhin im Norden zu bleiben statt zu mir oder seiner Familie in den Süden zu ziehen).

Das hat mich sehr verunsichert... auch dass unser Sexleben so eingeschlafen war, obwohl wir uns nur alle 2-3 Wochen sahen und im Urlaub dann auch nichts lief. 

Nach einigen Diskussionen, die uns allerdings nicht weiterbrachten, weil ich in dieser Zeit privat so viele Probleme hatte in Familie und Beruf hat er nun Schluss gemacht vor 2 Monaten und möchte dies auch dabei belassen. Er hatte sich eine Woche vor dem Schluss machen das erste Mal für mich geöffnet (als ich im Urlaub war ohne ihn per WhatsApp), dass ihm die Nähe verloren gegangen ist und seine Gefühle schwächer geworden.

Er hat das Treffen, wo er Schluss gemacht hat nach dem Urlaub, als gemeinsame Lösungsfindung verpackt, weil er angeblich nciht vorhatte Schluss zu machen, ist dann aber gefahren nachdem er meinte er sieht keinen Sinn mehr und er möchte es beenden. 

Als er ging, und ich währenddessen seine Sachen wegpackte, meinte er jedoch ich solle sie nicht wegschmeißen, nur wegpacken - vll bräuchte ich sie noch. 5 Tage später schrieb er eine Mail, in der es hieß dass es ihm sehr schlecht ging in den letzten Monaten, seelisch und körperlich, weil er alles in sich hineinfraß bis er die Reißleine (in meinem Urlaub) ziehen musste, es sei das Sinnvollste gewesen sich , nach unseren letzten Monaten der Dysharmonie, von mir zu lösen und er wolle mir keine Hoffnung auf eine Rückkehr zur Beziehung machen, weil dafür seine Gefühle nicht ausreichen würden. 

In den ersten Wochen habe ich ihm Briefe geschrieben, dass mir das alles zu schnell ging und ich keine wirkliche Chance hatte zu reagieren, eingesehen und ebreut welche Fehler ich im Streit gemacht habe... aber er wollte weiterhin Abstand und keinen Kontakt.

Er fühlt sich frei wie seit Ewigkeit nicht mehr, und genießt das Allein sein. Zudem ist er auf Dating Portalen unterwegs... was mir sehr wehgetan hat, alsich  es nur 4 Wochen nachdem Schluss war gesehen habe.

Nächste Woche treffen wir uns, ich habe ihn drum gebeten, da ich einen Abschluss für mich brauche, dass er mir ins Gesicht sagt er willl mich nicht mehr... 

Ich habe die Angst, dass ich merke wie sehr er mir fehlt und nicht so tough sein kann, wie ich es mir wünsche. Ich habe mich in den letzten 2 Monaten seitdem stark weiterentwickelt und an mir gearbeitet, ich sehe vieles ein und möchte ihn vor allem um Verzeihung bitten, dass ich aufgrund div. Probleme nciht die Partnerin war, die er an seiner Seite gebraucht hätte.

Aber ich finde es auch schade, dass ich keine Gelegenheit hatte um ihn zu kämpfen, mit dem Wissen, was ihm fehlt und was er sich wünscht, und er mir noch Hoffnungen gemacht ahtte, als er ging und die sich fest in mein Herz gepflanzt haben.

Hat jemand Tipps für mich, wie ich mich auf dieses Treffen vorbereiten kann? Er hatte es jetzt bereits 1 mal verlegt, eigetnlich soltle das schon vor einem Monat stattfinden...aber das hatte er kurzfristig abgesagt. 

Nun pickt er mich auf dem Weg auf und wir reden die Fahrt zu ihm im Auto und ich fahre von da wieder zurück. Blöd, aber sonst wäre es noch weiter nach hinten gerutscht das Treffen. Daher habe ich angeboten, dass wenn er von seiner heimat im Süden wieder in den Norden fährt, er mich auf dem Weg aufpickt und ich dann wieder heim fahre.

Ich bin unendlich traurig, erst jetzt zu sehen, wie wertvoll er für mich war und das wertschätzen zu können. Bzw. erst jetzt die Kraft zu haben, meine eigenen Fehler zu reflektieren... 

Liebe Grüße
Paulette
 

Natürlich können die Gefühle weniger werden, wenn man sich selten sieht und keine Qualitätszeit mehr miteinander verbringt.

Was ich nicht verstehe, wieso fährst Du alleine in Urlaub?

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25. September 2018 um 21:30
In Antwort auf dory_981615

Natürlich können die Gefühle weniger werden, wenn man sich selten sieht und keine Qualitätszeit mehr miteinander verbringt.

Was ich nicht verstehe, wieso fährst Du alleine in Urlaub?

Er hatte leider keine freien Tage mehr, weil er die auf mich (zuvor im März), seine Familie und seine Freunde, die seine 2te Familie sind, aufgeteilt hatte.

Geplant war ein gemeinsamer größerer Urlaub noch dieses Jahr im Herbst, aber das hat sich dann jetzt auch erledigt.

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25. September 2018 um 21:54
In Antwort auf paulette90

Er hatte leider keine freien Tage mehr, weil er die auf mich (zuvor im März), seine Familie und seine Freunde, die seine 2te Familie sind, aufgeteilt hatte.

Geplant war ein gemeinsamer größerer Urlaub noch dieses Jahr im Herbst, aber das hat sich dann jetzt auch erledigt.

Scheinbar seid ihr an Kommunikationsproblemen und an der Zeitkoordination gescheitert.

Eine Fernbeziehung ist eine Herausforderung und wenn man die "nebenher" laufen lässt, verläuft die sich.

Sein Standpunkt scheint festgemeiselt zu sein, dass das, was eure Beziehung ausgemacht hat, für ihn zuwenig war und da kann ich ihn voll verstehen.

Aus paartherapeutischer Sicht scheitern Beziehungen sowieso über kurz oder lang, wenn einer (oder beide) bei auftretenden Problemen gleich das Handtuch wirft und mit der Schlussmachkeule kommt. Schluss zu machen ist für die Beziehung ein Vertrauensbruch, weil das im Klartext heißt, dass man sich in schwierigen Lebenssituationen nicht auf den anderen verlassen kann.

Nur die Beziehungen überleben Höhen und Tiefen, die sich den Problemen stellen und konstruktiv an Lösungen arbeiten.

Ich denke, er hat sich schon von Dir viel zu weit emotional entfernt, gerade auch weil seit der Trennung schon Monate vergangen sind.

In meiner Beziehung gibt es eine Regel: auftretende Probleme werden immer gleich und sofort und ohne Zeitverzug (mit dem Ziel der Einigung) geklärt. Das haben wir irgendwann mal so vereinbart und daran halten wir uns auch, was auch ein Lernprozess war.

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25. September 2018 um 22:50
In Antwort auf dory_981615

Scheinbar seid ihr an Kommunikationsproblemen und an der Zeitkoordination gescheitert.

Eine Fernbeziehung ist eine Herausforderung und wenn man die "nebenher" laufen lässt, verläuft die sich.

Sein Standpunkt scheint festgemeiselt zu sein, dass das, was eure Beziehung ausgemacht hat, für ihn zuwenig war und da kann ich ihn voll verstehen.

Aus paartherapeutischer Sicht scheitern Beziehungen sowieso über kurz oder lang, wenn einer (oder beide) bei auftretenden Problemen gleich das Handtuch wirft und mit der Schlussmachkeule kommt. Schluss zu machen ist für die Beziehung ein Vertrauensbruch, weil das im Klartext heißt, dass man sich in schwierigen Lebenssituationen nicht auf den anderen verlassen kann.

Nur die Beziehungen überleben Höhen und Tiefen, die sich den Problemen stellen und konstruktiv an Lösungen arbeiten.

Ich denke, er hat sich schon von Dir viel zu weit emotional entfernt, gerade auch weil seit der Trennung schon Monate vergangen sind.

In meiner Beziehung gibt es eine Regel: auftretende Probleme werden immer gleich und sofort und ohne Zeitverzug (mit dem Ziel der Einigung) geklärt. Das haben wir irgendwann mal so vereinbart und daran halten wir uns auch, was auch ein Lernprozess war.

Ja, du hast siher Recht mit allem was du sagst.

Ich hätte gerne irgedwie darn gearbeitet eine Lösung zu finden doch konnte ich es 1. aus persönlichen Gründen nicht selbst sehen wo seine Probleme sind und 2. als er es dann gesagt hat endlich mal, war es bereits zu spät.

Er ist sehr stolz, und hat daher seine Probleme solange runter geschluckt bis es nicht mehr ging. Und wenn er mal was hat durchblicken lassen zuvor, war ich nicht in der Lage zuzuhären oder das umzusetzen. 

Diese Distanz hat viel emotionale und körperliche Distanz geschaffen, wo vorher viel Liebe und Nähe war... das ist einfach so schade. Klar, wenn alles passt, passiert sowas nicht..

Ich bin auch jemand der gerne (und leider auch vielleicht zu viel) über Probleme redet, leider manchmal auch nicht so wie es richtig wäre.. ich hätte mir gewünscht nicht so vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden... mehr Verständnis für meine schwieirge Situation, die ncihts mit ihm zu tun hatte deren Zielscheibe er leider manchmal geworden ist durch Launen etc...

Schwierige Phase - aber eigentlich zu schaffen, wenn man will. Nunja,... ich hoffe dass ich bei unserem Treffen einen Abschluss für mich finde. Ich will, dass er glücklich ist.. auch wenn das bedeutet, loszulassen. 


 

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25. September 2018 um 23:16
In Antwort auf paulette90

Ja, du hast siher Recht mit allem was du sagst.

Ich hätte gerne irgedwie darn gearbeitet eine Lösung zu finden doch konnte ich es 1. aus persönlichen Gründen nicht selbst sehen wo seine Probleme sind und 2. als er es dann gesagt hat endlich mal, war es bereits zu spät.

Er ist sehr stolz, und hat daher seine Probleme solange runter geschluckt bis es nicht mehr ging. Und wenn er mal was hat durchblicken lassen zuvor, war ich nicht in der Lage zuzuhären oder das umzusetzen. 

Diese Distanz hat viel emotionale und körperliche Distanz geschaffen, wo vorher viel Liebe und Nähe war... das ist einfach so schade. Klar, wenn alles passt, passiert sowas nicht..

Ich bin auch jemand der gerne (und leider auch vielleicht zu viel) über Probleme redet, leider manchmal auch nicht so wie es richtig wäre.. ich hätte mir gewünscht nicht so vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden... mehr Verständnis für meine schwieirge Situation, die ncihts mit ihm zu tun hatte deren Zielscheibe er leider manchmal geworden ist durch Launen etc...

Schwierige Phase - aber eigentlich zu schaffen, wenn man will. Nunja,... ich hoffe dass ich bei unserem Treffen einen Abschluss für mich finde. Ich will, dass er glücklich ist.. auch wenn das bedeutet, loszulassen. 


 

Ich weiß nicht, ob es etwas mit Stolz zu tun hat, wenn einer Probleme in sich reinfrisst und sich nicht wirklich öffnen kann. Es kann ja schließlich keiner in den anderen reingucken.

Die Beziehung aufzuarbeiten kann für euch beide hilfreich sein. Gerade bei Dir habe ich den Eindruck, dass Du eine Menge im Nachhinein gelernt hast und das würde Dir auf jeden Fall bei der nächsten Beziehung "zugute" kommen.

Du könntest ihm einen Brief schreiben, wo Du all die inzwischen gewonnenen Erkenntnisse reinpackst, wie Du es hier auch dargestellt hast.

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26. September 2018 um 7:29
In Antwort auf dory_981615

Ich weiß nicht, ob es etwas mit Stolz zu tun hat, wenn einer Probleme in sich reinfrisst und sich nicht wirklich öffnen kann. Es kann ja schließlich keiner in den anderen reingucken.

Die Beziehung aufzuarbeiten kann für euch beide hilfreich sein. Gerade bei Dir habe ich den Eindruck, dass Du eine Menge im Nachhinein gelernt hast und das würde Dir auf jeden Fall bei der nächsten Beziehung "zugute" kommen.

Du könntest ihm einen Brief schreiben, wo Du all die inzwischen gewonnenen Erkenntnisse reinpackst, wie Du es hier auch dargestellt hast.

Bei einer Fernbezeihung, in der man auch viel zu wenig telefoniert (er mag nicht telefonieren, tut es sehr viel im Job) ist es halt auch sehr schwierig empathisch auf den anderen zuzugehen..

Er meinte, dass er immer der Starke sein wollte und deswegen nichts gesagt hat, bis es halt nicht mehr ging. 

Ich habe ihm bereits zwei Briefe geschrieben, in denen ich erkläre warum was schief gelaufen ist und welche Erkenntnisse ich davontrage.

Darauf kam die Antwort "Ich fühle mich befreit wie seit Ewigkeit mehr, dieses ungebundene Alleinesein tut mir gut ich möchte genau so weitermachen".

Und dann ist er auf den Datingportalen unterwegs gewesen... ich denke, er will sich nicht mehr mit mir/ der Beziehung auseinandersetzen.

Das muss ich akzeptieren. Ich hoffe darauf, dass er merkt was wir hatten und irgendwann einen Schritt auf mich zugehen möchte. Aber er ist kein Typ für On-Off, er hat immer gesagt: Wenn Schluss ist, ist Schluss. 

Danke Dir für Deine Antworten!  
 

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26. September 2018 um 13:30
In Antwort auf paulette90

Bei einer Fernbezeihung, in der man auch viel zu wenig telefoniert (er mag nicht telefonieren, tut es sehr viel im Job) ist es halt auch sehr schwierig empathisch auf den anderen zuzugehen..

Er meinte, dass er immer der Starke sein wollte und deswegen nichts gesagt hat, bis es halt nicht mehr ging. 

Ich habe ihm bereits zwei Briefe geschrieben, in denen ich erkläre warum was schief gelaufen ist und welche Erkenntnisse ich davontrage.

Darauf kam die Antwort "Ich fühle mich befreit wie seit Ewigkeit mehr, dieses ungebundene Alleinesein tut mir gut ich möchte genau so weitermachen".

Und dann ist er auf den Datingportalen unterwegs gewesen... ich denke, er will sich nicht mehr mit mir/ der Beziehung auseinandersetzen.

Das muss ich akzeptieren. Ich hoffe darauf, dass er merkt was wir hatten und irgendwann einen Schritt auf mich zugehen möchte. Aber er ist kein Typ für On-Off, er hat immer gesagt: Wenn Schluss ist, ist Schluss. 

Danke Dir für Deine Antworten!  
 

Dann versuche mit ihm abzuschließen, ohne Dich nochmal mit ihm zu treffen. Bei solchen klaren Aussagen, wäre jedes weitere Wort eine Art Verschwendung.

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Hab ich noch eine Chance?
Von: summisum
neu
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26. September 2018 um 10:43
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