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Er hat Angst vor Liebe - Wieso ist er mit mir zusammen?

5. September 2008 um 21:40

Hallo an alle Männer und Frauen,

mit meinem Problem kann ich langsam nicht mehr normal leben, ich denke Tag und Nacht darüber nach:

Ich bin seit 1 Jahr mit meinem Freund zusammen und es ist wunderschön, so etwas habe ich noch nicht erlebt. Hatte vorher nicht sehr gute Erfahrungen mit Männern, meine längste Beziehung war 3 Jahre und dann hat er mich betrogen und die letzte war nach 4 Monaten vorbei. Am sonsten hatte ich nur Liaisons mit Typen, die sich als Idioten herausstellten.
Mein Freund ist sehr einfühlsam und behandelt mich mit größtem Respekt. Wir harmonieren fast perfekt. Wir sehen uns nicht allzu oft (1-2 mal die Woche) aber dafür ist es jedes Mal so schön und einfach ein traumhaftes Erlebnis; so empfinde ich das. Von einem Mann, wie ihm, habe ich immer geträumt; ich liebe alles an ihm, ausser, dass er sein Herz nicht auf der Zunge trägt. Vor 4 Monaten ist es mir beim Zärtlichsein rausgerutscht: Ich liebe Dich. Ich war ganz perplex, denn eigentlich wollte ich es ihm nicht zuerst sagen. Meinte dann stotternd "Oh.. ich. Ich meine es ernst... Ich liebe Dich. Du machst mich glücklich."
Er lag still da, mit großen Augen, sein Atmen wurde schneller; sein Atem wurde heisser, er begann zu zittern und umarmte mich so fest, wie noch nie in seinem Leben und sagte "So etwas hat noch nie Jemand zu mir gesagt. Ich habe Dich auch sehr lieb." Es war ein wunderschöner vertrauter Abend und ich war sehr erleichtert.
Doch seitdem ist er komisch. Wenn ich gesagt habe, dass ich ihn liebe, hat er immer nichts geantwortet oder nach einiger Zeit gesagt "Ich hab Dich auch lieb.". Ich dachte, er braucht noch etwas Zeit. Aber diese Ungewissheit macht mich krank. Liebt er mich? Er hat es nie gesagt. Mit lieben Worten hält er sich seitdem zurück. Also habe ich ihm letztens gesagt, dass es mir wehtut ihm zu sagen, dass ich ihn liebe, denn es kommt keine Reaktion. Es tut weh, wenn Liebe nicht erwidert wird. Er empfand das als nicht so krass, wie ich es ausgedrückt habe. Dann wollte ich wissen, wovor er Angst hat. Seine Antwort:

"Ich habe Angst mich in eine Abhängikeit zu begeben, von der ich mich nicht lösen kann. Dass ich mich nicht von Dir trennen kann, wenn ich unglücklich bin und auch keine Besserung in Sicht ist. ich möchte sichergehen, dass diese Bindung nicht so schnell bricht, sondern lange hält. Diese Gewissheit brauch ich für mich."

Ein Schlag ins Gesicht. Was soll ich davon halten? Lohnt es sich denn überhaupt noch? Das was er sagt und wie er sich verhält passt nicht zusammen. Wie er mich ansieht, wie schwer sein Atem ist, wie er mich berührt und wie er mich anlächelt... ist es echt oder lasse ich mich von allen Männern blenden? Ich dachte, er wäre nicht, wie die Anderen. Liebt er mich?

Was hat seine Aussage zu bedeuten?
Für eure Ratschläge wäre ich echt dankbar, jeder Einzige bedeutet mir sehr viel!

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5. September 2008 um 22:06

Danke, coole
...bei einigen gesprächen kam noch heraus, dass er kein guter Verlierer ist. Das heisst, er hat große Angst davor, dass wenn er sich von mir trennen will weil er unglücklich ist, dass er mich dann damit verletzt und unglücklich macht. Er stellt dies mit Verlieren gleich.
Das finde ich irgendwie sehr egoistisch von ihm; er denkt nur daran, dass er die Fliege machen kann.
Und die Angst vor Ketten habe ich ihm auch schon erklärt ich meinte, dass ich ihn nicht festhalte, dass er bei mir einen Ort der Zuflucht findet und dass er am sonsten frei sein soll. Dann habe ich ihn gefragt, wie er sich das vorstellt: Dass wir bis jetzt noch nicht richtig zusammenwaren? Dass es, wenn er Jetzt Schluss macht, noch nicht so schlimm ist? Dass das Ganze bis jetzt noch nicht ernst und unverbindlich ist?
Ich versuche ihm alles zu erklären, aber dann sagt er immer nur, dass er sehr verwirrt ist und dass es so schwer ist mit mir über so etwas zu reden, dass es großer stress ist...
na prima

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15. September 2008 um 19:15


Er denkt warscheinlich, dass es so besser ist. Er hat Angst, dass es dann dadurch verbindlich wird. Ist das nicht schrecklich?

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17. September 2008 um 17:52

Reden
Es gibt Leute die haben durch schlechte Erfahrung fast schon eine Art Philophobie entwickelt. Sie haben entweder Angst durch Liebe in eine Abhängigkeit zu geraten oder Angst jemanden bei der Liebe zu verletzen.
Ich würde sagen er liebt dich, aber hat tief drin eine dieser Ängste. Vielleicht kannst du weiter herausfinden wieso er so denkt und ihm klar machen, dass er keine Bedenken haben muss.
Man kann sich nämlich nur Hingeben, wenn man keine Angst hat.
Bis dahin kannst du seine wortlosen Liebesgeständnisse annehmen.

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17. September 2008 um 18:15
In Antwort auf puniqa

Danke, coole
...bei einigen gesprächen kam noch heraus, dass er kein guter Verlierer ist. Das heisst, er hat große Angst davor, dass wenn er sich von mir trennen will weil er unglücklich ist, dass er mich dann damit verletzt und unglücklich macht. Er stellt dies mit Verlieren gleich.
Das finde ich irgendwie sehr egoistisch von ihm; er denkt nur daran, dass er die Fliege machen kann.
Und die Angst vor Ketten habe ich ihm auch schon erklärt ich meinte, dass ich ihn nicht festhalte, dass er bei mir einen Ort der Zuflucht findet und dass er am sonsten frei sein soll. Dann habe ich ihn gefragt, wie er sich das vorstellt: Dass wir bis jetzt noch nicht richtig zusammenwaren? Dass es, wenn er Jetzt Schluss macht, noch nicht so schlimm ist? Dass das Ganze bis jetzt noch nicht ernst und unverbindlich ist?
Ich versuche ihm alles zu erklären, aber dann sagt er immer nur, dass er sehr verwirrt ist und dass es so schwer ist mit mir über so etwas zu reden, dass es großer stress ist...
na prima

Dazu
Wenn etwas Angst macht, dann flüchten die Gedanken - das fühlt sich verwirrt an.

"Das finde ich irgendwie sehr egoistisch von ihm; er denkt nur daran, dass er die Fliege machen kann."
Das finde ich nicht egoistisch, denn er unterscheidet sich darin von vielen Menschen, die sich keine Gedanken darüber machen (Du vermutlich auch nicht, sonst könntest Du es nachvollziehen) und einfach so die Fliege machen ... und weil sie sich keine Gedanken machen, auch keine Angst empfinden.

jaja

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17. September 2008 um 20:16
In Antwort auf jaja2331

Dazu
Wenn etwas Angst macht, dann flüchten die Gedanken - das fühlt sich verwirrt an.

"Das finde ich irgendwie sehr egoistisch von ihm; er denkt nur daran, dass er die Fliege machen kann."
Das finde ich nicht egoistisch, denn er unterscheidet sich darin von vielen Menschen, die sich keine Gedanken darüber machen (Du vermutlich auch nicht, sonst könntest Du es nachvollziehen) und einfach so die Fliege machen ... und weil sie sich keine Gedanken machen, auch keine Angst empfinden.

jaja

Oh
das ist jetzt aber eine Unterstellung
ich habe noch nie die Fliege gemacht, im Gegenteil: Ich war immer diejenige, die verlassen wurde. Wieso sollte man sich über soetwas Gedanken machen, wenn es doch zur Zeit schön ist und eine Trennung nicht mal annähernd in Sicht ist?
Es hat sich übrigens nicht gebessert. Er weigert sich zum Beispiel jetzt auch noch mit mir und seinen Bekannten gemeinsam wegzugehen. Er ist fest in meinen Freundeskreis integriert, ich hingegen durfte gerade mal 3 von seinen Freunden "Hallo" sagen.

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17. September 2008 um 20:26
In Antwort auf puniqa

Oh
das ist jetzt aber eine Unterstellung
ich habe noch nie die Fliege gemacht, im Gegenteil: Ich war immer diejenige, die verlassen wurde. Wieso sollte man sich über soetwas Gedanken machen, wenn es doch zur Zeit schön ist und eine Trennung nicht mal annähernd in Sicht ist?
Es hat sich übrigens nicht gebessert. Er weigert sich zum Beispiel jetzt auch noch mit mir und seinen Bekannten gemeinsam wegzugehen. Er ist fest in meinen Freundeskreis integriert, ich hingegen durfte gerade mal 3 von seinen Freunden "Hallo" sagen.

Ich
glaube er meint es sehr ernst mit dir und spielt keine Spielchen. Er versucht eben nichts zu überstürzen, sondern macht einen Schritt nach dem anderen. Eigentlich sehr schön. Und es bedeutet nicht, dass er jetzt weniger für dich empfindet. Genießt eure gemeinsame Zeit

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17. September 2008 um 22:06
In Antwort auf puniqa

Oh
das ist jetzt aber eine Unterstellung
ich habe noch nie die Fliege gemacht, im Gegenteil: Ich war immer diejenige, die verlassen wurde. Wieso sollte man sich über soetwas Gedanken machen, wenn es doch zur Zeit schön ist und eine Trennung nicht mal annähernd in Sicht ist?
Es hat sich übrigens nicht gebessert. Er weigert sich zum Beispiel jetzt auch noch mit mir und seinen Bekannten gemeinsam wegzugehen. Er ist fest in meinen Freundeskreis integriert, ich hingegen durfte gerade mal 3 von seinen Freunden "Hallo" sagen.

Erklärung
Ich habe Dir nicht unterstellt, dass Du ne Fliege machen willst, sondern dass Du Dir weniger Gedanken darüber machst, das das Eingehen einer Beziehung auch das Risiko beinhaltet, dass eine Trennung am Ende Schmerzen bereitet.
Er sieht offenbar eine Verantwortung bei sich, dass er Dir nicht wehtun darf, und deshalb gefangen sein könnte in einer Beziehung, falls diese doch nicht so ist, dass er sie aufrecht erhalten möchte.
Auf je mehr Ebenen ihr miteinander verbunden seid, umso größer könnte der Schmerz am Ende sein. Das sucht er zu vermeiden und versucht Dich langsam kennenzulernen und gaaaaaanz sicher zu gehen.

Du gehst vielleicht eher so daran, dass Du sagst, das Risiko muß man eben eingehen. Es ist einfach ein anderer Umgang mit Risiko auf Schmerzen für sich und andere.

Ob sein Weg sinnvoll ist, sei einmal dahingestellt. Vielleicht ist seine Angst auch so groß, dass ihm die Sicherheit, die er sich wünscht nie von ihm gefunden wird .... ?

jaja

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18. September 2008 um 19:06

Es gibt nicht nur schwarz-weiß ...
... im Leben, eigentlich sogar eher selten.

Ebenso sehe ich das hier, alles einfach in wollen oder nicht wollen zu splitten, ist zu einfach. Es mag sein, dass du Recht hast mit deinem Argument, genauso gut besteht die Möglichkeit, dass er Recht hat mit dem, was er sagt.

Ohne zu wissen, wie alt die Threadverfasserin ist, gehe ich mal von mir mit meinen 34 Lenzen aus. Man hat schon einiges erlebt und hinter sich, geht dadurch häufig eben nicht mehr so naiv und unbeschwert an viele Dinge heran. Was sich in anderen Bereichen positiv auswirkt, kann genau beim Thema Beziehung ins Gegenteil umschlagen.

In die positiven Gedanken, dass es einen Menschen gibt, der einen liebt, mischen sich halt Ängste, Bedenken, Zweifel ... sowohl was die eigene Verletzlichkeit angeht als auch den Gedanken daran, jemand anderes zu verletzen. Eine Beziehung einzugehen, wirklich einzugehen, bedeutet schon Abhängigkeiten einzugehen und das Risiko, enttäuscht oder verletzt zu werden, und es gibt mehr Menschen als man denkt, die davor enorme Ängste entwickeln.

Nicht umsonst sagt ein altes Sprichwort: Wen wir lieben, dem geben wir die Macht, uns leiden zu lassen ...

Davon sollte man nicht ausgehen, sondern die positiven Dinge sehen, jedoch ist das immer leicht gesagt.

An die Verfasserin:

Du wirst die Antwort hier nicht finden ... sie liegt in ihm. Wenn du glaubst, das hinzubekommen, dann hab Geduld und versuche, kleine Zeichen von ihm richtig zu deuten. Es kann lange dauern, bis manche aus einem solchen selbstverordneten Seelenbunker herauskommen ... und du solltest aufpassen, dass du nicht nur siehst, was du gern sehen möchtest. Gut möglich, dass es kein gutes Ende gibt ...

Zwei Jahre kenne ich die Situation von mir selbst ... und bin kurz davor, aufzugeben ... sowas kostet ziemlich viel Kraft ...

Also paß auf, dass du dich nicht selbst verlierst ...

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18. September 2008 um 19:13

Naja
ich gebe Dir teilweise Recht, aber ich bin erst unsicher seitdem ich das Gefühl habe, dass er langsam an uns zweifelt. Wenn ich ihn ansehe sehe ich Angst. Ich rede mit ihm nicht über das Thema, wir haben nur ein Mal darüber geredet. Aber er scheint doch unter Druck zu sein. Ich schreie ihn weder an, wir streiten nicht, wir haben hächstens ab und an mal Meinungsverschiedenheiten, die Okay sind (versuchen uns nie vom Gegenteil zu überzeugen) und ich bin furchtbar geduldig und tolerant mit ihm, obwohl mich seine Gefühlsverschlossenheit, sowie die Tatsache, dass er mich seinen Freunden ungern zeigt, nerven. Ob wohl ich ihn manchmal nicht verstehe habe ich großen Respekt vor ihm. Aber diese Unsicherheit, die man ihm nun ansieht, macht mir große Angst. Ich habe ihm schon lange nicht mehr "Ich liebe Dich" gesagt. Seine Reaktion darauf wurde von mal zu mal schlechter (Schweigen und Rückzug). Die Male, wie oft ich das gesagt habe, kann ich mit einer Hand abzählen.

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18. September 2008 um 19:22
In Antwort auf mountainman

Es gibt nicht nur schwarz-weiß ...
... im Leben, eigentlich sogar eher selten.

Ebenso sehe ich das hier, alles einfach in wollen oder nicht wollen zu splitten, ist zu einfach. Es mag sein, dass du Recht hast mit deinem Argument, genauso gut besteht die Möglichkeit, dass er Recht hat mit dem, was er sagt.

Ohne zu wissen, wie alt die Threadverfasserin ist, gehe ich mal von mir mit meinen 34 Lenzen aus. Man hat schon einiges erlebt und hinter sich, geht dadurch häufig eben nicht mehr so naiv und unbeschwert an viele Dinge heran. Was sich in anderen Bereichen positiv auswirkt, kann genau beim Thema Beziehung ins Gegenteil umschlagen.

In die positiven Gedanken, dass es einen Menschen gibt, der einen liebt, mischen sich halt Ängste, Bedenken, Zweifel ... sowohl was die eigene Verletzlichkeit angeht als auch den Gedanken daran, jemand anderes zu verletzen. Eine Beziehung einzugehen, wirklich einzugehen, bedeutet schon Abhängigkeiten einzugehen und das Risiko, enttäuscht oder verletzt zu werden, und es gibt mehr Menschen als man denkt, die davor enorme Ängste entwickeln.

Nicht umsonst sagt ein altes Sprichwort: Wen wir lieben, dem geben wir die Macht, uns leiden zu lassen ...

Davon sollte man nicht ausgehen, sondern die positiven Dinge sehen, jedoch ist das immer leicht gesagt.

An die Verfasserin:

Du wirst die Antwort hier nicht finden ... sie liegt in ihm. Wenn du glaubst, das hinzubekommen, dann hab Geduld und versuche, kleine Zeichen von ihm richtig zu deuten. Es kann lange dauern, bis manche aus einem solchen selbstverordneten Seelenbunker herauskommen ... und du solltest aufpassen, dass du nicht nur siehst, was du gern sehen möchtest. Gut möglich, dass es kein gutes Ende gibt ...

Zwei Jahre kenne ich die Situation von mir selbst ... und bin kurz davor, aufzugeben ... sowas kostet ziemlich viel Kraft ...

Also paß auf, dass du dich nicht selbst verlierst ...

Sag mal...
mountainman:
"... und du solltest aufpassen, dass du nicht nur siehst, was du gern sehen möchtest. Gut möglich, dass es kein gutes Ende gibt ..."

...was meinst Du genau damit?

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18. September 2008 um 19:23
In Antwort auf puniqa

Naja
ich gebe Dir teilweise Recht, aber ich bin erst unsicher seitdem ich das Gefühl habe, dass er langsam an uns zweifelt. Wenn ich ihn ansehe sehe ich Angst. Ich rede mit ihm nicht über das Thema, wir haben nur ein Mal darüber geredet. Aber er scheint doch unter Druck zu sein. Ich schreie ihn weder an, wir streiten nicht, wir haben hächstens ab und an mal Meinungsverschiedenheiten, die Okay sind (versuchen uns nie vom Gegenteil zu überzeugen) und ich bin furchtbar geduldig und tolerant mit ihm, obwohl mich seine Gefühlsverschlossenheit, sowie die Tatsache, dass er mich seinen Freunden ungern zeigt, nerven. Ob wohl ich ihn manchmal nicht verstehe habe ich großen Respekt vor ihm. Aber diese Unsicherheit, die man ihm nun ansieht, macht mir große Angst. Ich habe ihm schon lange nicht mehr "Ich liebe Dich" gesagt. Seine Reaktion darauf wurde von mal zu mal schlechter (Schweigen und Rückzug). Die Male, wie oft ich das gesagt habe, kann ich mit einer Hand abzählen.

Es reichte bei mir, dass ich es ein einziges Mal sagte ...
... insofern spielt das nun auch keine Rolle, ob du es ihm noch 4,5 oder zehnmal sagt, er weiß es ja eh, und du hast Recht, mit jedem weiteren Mal würdest du ihn, ohne das zu wollen, in seinem Empfinden noch mehr unter Druck setzen.

Ich muss allerdings zustimmen, dass deine Erwartungshaltung langfristiger werden sollte. Ist es nämlich wirklich so, wie er sagt, dann wäre es vermessen, an eine sehr kurzfristige Wendung zu glauben ...

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18. September 2008 um 19:27
In Antwort auf puniqa

Sag mal...
mountainman:
"... und du solltest aufpassen, dass du nicht nur siehst, was du gern sehen möchtest. Gut möglich, dass es kein gutes Ende gibt ..."

...was meinst Du genau damit?

Ganz einfach ...
... wenn man auf die kleinen Dinge achtet, Blicke, Worte, Gesten ... und so gern sehen möchte, dass der andere einen liebt, könnte es passieren, dass man fehlinterpretiert und dann sieht, was nicht so ist ...

Beispielsweise meint man erkennen zu können, dass da Liebe ist und dennoch ist es nicht so ... und die Gefahr besteht ja ...

Wenns schlecht kommt, begibst du dich auf einen Weg, der nicht da endet, wo du es gern hättest ...

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18. September 2008 um 19:39
In Antwort auf mountainman

Es reichte bei mir, dass ich es ein einziges Mal sagte ...
... insofern spielt das nun auch keine Rolle, ob du es ihm noch 4,5 oder zehnmal sagt, er weiß es ja eh, und du hast Recht, mit jedem weiteren Mal würdest du ihn, ohne das zu wollen, in seinem Empfinden noch mehr unter Druck setzen.

Ich muss allerdings zustimmen, dass deine Erwartungshaltung langfristiger werden sollte. Ist es nämlich wirklich so, wie er sagt, dann wäre es vermessen, an eine sehr kurzfristige Wendung zu glauben ...

Wie aber...
...kann man Angst vor Liebe sag ich mal "therapieren"?

Ich meine nicht ihn davon zu überzeugen, dass er mich lieben soll, sondern einfach das Bewusstsein, dass es nichts Schlechtes ist, die Liebe; dass die schönen Dinge überwiegen, dass Liebe eben kein "Alcatraz" in Ketten ist? Ihn widert Gefühlsduselei an, obwohl er kein Macho ist, auch deshalb hält er sich zurück, was ich akzeptiere, Männer tun sich schwer damit.

Soll ich nun mit ihm mehr darüber reden oder es sein lassen? Wenn ich gar nicht rede denkt er womöglich alles sei in Ordnung und wenn ich rede, dann hat er wieder diesen großen Stress? Ich weiss nicht mehr was ich tun soll, ausser warten. Warten und in ängstliche Augen schauen und spüren, wie er mich fest umarmt

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18. September 2008 um 19:52
In Antwort auf puniqa

Wie aber...
...kann man Angst vor Liebe sag ich mal "therapieren"?

Ich meine nicht ihn davon zu überzeugen, dass er mich lieben soll, sondern einfach das Bewusstsein, dass es nichts Schlechtes ist, die Liebe; dass die schönen Dinge überwiegen, dass Liebe eben kein "Alcatraz" in Ketten ist? Ihn widert Gefühlsduselei an, obwohl er kein Macho ist, auch deshalb hält er sich zurück, was ich akzeptiere, Männer tun sich schwer damit.

Soll ich nun mit ihm mehr darüber reden oder es sein lassen? Wenn ich gar nicht rede denkt er womöglich alles sei in Ordnung und wenn ich rede, dann hat er wieder diesen großen Stress? Ich weiss nicht mehr was ich tun soll, ausser warten. Warten und in ängstliche Augen schauen und spüren, wie er mich fest umarmt

Wenn du ...
... das Patentrezept dafür gefunden hast, gib mir Bescheid ...

Ich glaube zumindest, je mehr man drüber redet, um so mehr steitg für ihn der gefühlte Druck. Dass alles in Ordnung ist, wird er nicht glauben, er weiß ja, dass es für dich eben nicht so ist. Auch wirst du zukünftig nicht verbergen können, dass du dir mehr wünschst, als dass er dir sagt, dich lieb zu haben ...

Du kannst eigentlich nur schauen, in kleinen Schrittchen vorwärts zu kommen, ihm zu zeigen, dass Liebe kein Alcatraz ist und sich durchaus noch so gut anfühlen kann wie damals, als man 18 und, na sagen wir mal, naiv und unbeschwert war ...

Es ist halt schwer zu sagen ...

Ich hoffe für dich, dass es wirklich so ist, wie er sagt und er es wert ist ...

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18. September 2008 um 20:27

Mutter Theresa ...
... wäre, was mich betrifft, schon rein geschlechtstechnisch ein komplettes Fehlurteil ...

Teilweise magst du recht haben, manchmal lohnt es sich aber auch, denn es ist ja durchaus nicht so, als ob die wirklich payssenden Partner wie Sand am Meer zu finden sind.

Manchmal lohnt es sich, für etwas zu kämpfen, manchmal nicht ... aber wer will im Voraus entscheiden, wann das eine oder andere zutrifft?!

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18. September 2008 um 20:42


Willst du etwa damit sagen "ER WILL NICHT"?
Der Gedanke ist einfach zu schrecklich, ich hoffe Du meinst es anders als ich es verstanden habe...

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18. September 2008 um 20:47

Das ist ...
... eine durchaus interessante Frage. Ich denke, beide Varianten sind möglich.

Meiner Meinung nach muss man eben halt eine Entscheidung treffen und dann durchziehen ... wie es ausgeht, wird man halt erst am Ende sehen.

Ob eine solche Entscheidung dann richtig ist oder nicht ... tja, da kann man wohl nicht einmal nachher was sagen, egal wie es ausging. Ich kann nicht mit dem Wissen von morgen Entscheidungen von heute nach "richtig" oder "falsch" ordnen.

Wenn sie heute der Meinung ist, dass es die richtige Entscheidung ist, es zu wagen, dann ist es richtig und sie soll es tun. Nur so findet man eine Antwort ... und ich denke, jede Antwort ist besser als die ewig währende Frage, wie es denn ausgegangen wäre ... die wird man so leicht nämlich nicht los.

Geht es schief ... tja, that's life ...

Es gibt da nichts zu analysieren, hier, jetzt und heute, sondern höchstens was herauszufinden ...

Genau so groß ist die Chance, dass jemand, der ankommt und sagt: Gemmas an!" nach einer Weile genau das schon wieder zur Nächsten sagt ...

Natürlich macht es vieles leichter, mit einem Menschen was einzugehen, der dem genau so offen gegenüber steht von Anfang an. Wobei aber die glücklichere Beziehung am Ende heraus kommt, wird keiner vorher sagen können ... Versuch macht klug, würde ich mal sagen ... ... wenn man sich eben stark genug dazu fühlt, nen schwierigeren Weg erstmal zu gehen ohne wirklich zu wissen, wohin er führt ...

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18. September 2008 um 20:47
In Antwort auf puniqa


Willst du etwa damit sagen "ER WILL NICHT"?
Der Gedanke ist einfach zu schrecklich, ich hoffe Du meinst es anders als ich es verstanden habe...

Nein
sie sagt, es könnte sein, dass er vielleicht in eurer Beziehung Angst hat, aber in einer anderen Beziehung die evtl. nicht hätte, weil irgendwas dort sich richtiger und weniger Angst machend anfühlen würde.
Es könnte also sein, dass seine Angst nicht nur in ihm selbst begründet liegt, sondern auch in eurer Beziehung.

Das kann ich auch glauben, aber auch das, was ich unten im Post unter "Erklärung" geschrieben habe.

jaja

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18. September 2008 um 20:55

Es gäbe ...
... auch noch einen weiteren Weg, wie sagte doch Konfuzius: Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir - für immer.

Haken daran - ich ließ frei, und was ich liebe, kam zurück ... nur ging das wohl bissel zu fix, um schon stark genug im Glauben zu sein ...

Oder aber es gibt andere Gründe ... wer weiß ... vielleicht reichen ihre Gefühle nicht? Vielleicht ließ ich mich zu leicht wieder bekommen? Vielleicht, vielleicht ... was auch immer ...

Ich entschied, es herauszufinden, und ich werde entscheiden, wann es für mich Zeit ist, zu gehen. Was dabei rauskommt, wird man sehen ... Punkt. Ich brauche mich am Ende nicht zu beschweren, wenns schief geht und ich brauche auf niemanden zu zeigen und mich zu brüsten, wenns gut geht. So einfach ist das. Ich entscheide und ich muss mit den Konsequenzen leben ... darüber allein sollte man sich im Klaren sein.

Und wenn sie daran glaubt, dass es gut ausgehen kann, wird sie eh versuchen, es heraus zu finden ... tja, und warum auch nicht?! Ich habe ja meine Meinung geschrieben, dass sie die Antwort nicht hier im Forum finden wird, sondern nur selbst herausfinden kann ...

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18. September 2008 um 21:09
In Antwort auf mountainman

Es gäbe ...
... auch noch einen weiteren Weg, wie sagte doch Konfuzius: Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir - für immer.

Haken daran - ich ließ frei, und was ich liebe, kam zurück ... nur ging das wohl bissel zu fix, um schon stark genug im Glauben zu sein ...

Oder aber es gibt andere Gründe ... wer weiß ... vielleicht reichen ihre Gefühle nicht? Vielleicht ließ ich mich zu leicht wieder bekommen? Vielleicht, vielleicht ... was auch immer ...

Ich entschied, es herauszufinden, und ich werde entscheiden, wann es für mich Zeit ist, zu gehen. Was dabei rauskommt, wird man sehen ... Punkt. Ich brauche mich am Ende nicht zu beschweren, wenns schief geht und ich brauche auf niemanden zu zeigen und mich zu brüsten, wenns gut geht. So einfach ist das. Ich entscheide und ich muss mit den Konsequenzen leben ... darüber allein sollte man sich im Klaren sein.

Und wenn sie daran glaubt, dass es gut ausgehen kann, wird sie eh versuchen, es heraus zu finden ... tja, und warum auch nicht?! Ich habe ja meine Meinung geschrieben, dass sie die Antwort nicht hier im Forum finden wird, sondern nur selbst herausfinden kann ...

Ich
werde das nicht aufgeben. habe schon so viel investiert und bin bereit dazu es weiterhin zu tun.
Ich brauche nur ein Fünkchen Hoffnung und wenn sie das in Erwägung zieht macht mich das wieder down. Ich glaube nicht daran. Dass er nichts für mich empfindet glaube ich einfach nicht. Er ist doch schon frei und er wird es immer sein. Und wenn es am Ende doch scheitert, diese Art von Investition lohnt sich, auch wenn ich am Ende nichts mehr zurückbekomme. Er will geliebt werde, das spüre ich und ich gebe ihm das, mit all den kleinen Dingen. Ich bin verwirrt

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18. September 2008 um 21:11

Lustig ...
... ist so eine Sache. Auf Spaß war sie ja nicht aus.

Ich hab lange nicht geschrieben und mich in ihr aber wieder erkannt. Die Antwort, die sie suchte, hätte ich vor langer Zeit auch verdammt gern gehabt ... und ich dachte eben halt, bist mal ehrlich und schreibst einfach, dass es die eine richtige Antwort darauf nicht gibt.

So weiß sie, dass man halt entscheiden muss, ob man es wagt und den Weg weitergeht und man nur so die Antwort auf die Frage findet.

Insofern, denke ich, ist zumindest ihrem Anliegen doch entsprochen, oder nicht?! Auch wenns wohl nicht die erhoffte Antwort war ...

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18. September 2008 um 21:14
In Antwort auf puniqa

Ich
werde das nicht aufgeben. habe schon so viel investiert und bin bereit dazu es weiterhin zu tun.
Ich brauche nur ein Fünkchen Hoffnung und wenn sie das in Erwägung zieht macht mich das wieder down. Ich glaube nicht daran. Dass er nichts für mich empfindet glaube ich einfach nicht. Er ist doch schon frei und er wird es immer sein. Und wenn es am Ende doch scheitert, diese Art von Investition lohnt sich, auch wenn ich am Ende nichts mehr zurückbekomme. Er will geliebt werde, das spüre ich und ich gebe ihm das, mit all den kleinen Dingen. Ich bin verwirrt

Kenne ich ...
... das Gefühl.

"Und wenn es am Ende doch scheitert, diese Art von Investition lohnt sich, auch wenn ich am Ende nichts mehr zurückbekomme."

Schöner Satz ... dann wünsch ich dir mal viel Glück ...

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18. September 2008 um 21:18
In Antwort auf mountainman

Kenne ich ...
... das Gefühl.

"Und wenn es am Ende doch scheitert, diese Art von Investition lohnt sich, auch wenn ich am Ende nichts mehr zurückbekomme."

Schöner Satz ... dann wünsch ich dir mal viel Glück ...


Danke Dir

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18. September 2008 um 21:23

Ich bin ...
... immer noch keine Frau und investiere auch, seit nicht gerade kurzer Zeit .

Also mal nicht so auf die Damenwelt beschränken, die Denkweisen.

Und wie gesagt, gehts schief ...hab ich wieder was gelernt, ausprobiert ... gut, ich werde älter dabei und die Restzeit für weitere Dinge, die ich ausprobieren kann, wird weniger und ich möchte dann auch gern mal aufhören damit, immer nur zu gehen, sondern würde gern mal ankommen ... aber gut, paar Jährchen sollten mir ja noch bleiben ...

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18. September 2008 um 21:36

Lang ...
... ist jetzt aber leicht übertrieben ...

Also sind wir uns ja so gesehen einig.

Kann ich mich wieder verabschieden, von Zeit zu Zeit mal reinschauen, bis es wieder mal nen Thread gibt, wo ich die Klappe denn doch nicht halten kann.

War wieder mal ganz interessant ...

Ich wünsche noch einen schönen Abend allerseits ...

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19. September 2008 um 12:21

Die Frage ist ja auch noch
ob man sich immer so genau ausdrücken kann und das rüberbringen kann, was man fühlt und meint. Gerade im emotionalen Bereich ist das total schwierig. also ich hab damit so meine Probleme und ich kenne eigentlich fast niemanden, außer geschulte Leute, die das nicht auch haben.

Letztendlich sieht es danach aus, als ob ihm das zu nah wird und er kalte Füße bekommt. Vielleicht will er nichts verbindliches, aber dich auch nicht verletzen. Und dann kommt diese Eierei zustande. Und solche Sprüche. Die man - meines Erachtens - nicht so zerpflücken sollte.

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25. Januar 2011 um 20:21

Männer möchten nicht gebunden sein
Ich habe auch so was erlebt. Es hat mir auch weh getan. Ich habe ihn aufgegeben.
Vielleicht hast du noch Chance wenn du für deine Liebe kämpfen kannst.
Viel Glück!

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