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Er geht für 8 Jahre zum Bund- verzweifelt

3. Januar 2009 um 17:31

Hallo,
mein Freund (20) und ich (16), sind jetzt fast 2 Jahre zusammen. Im Sommer hat er sich bei der Bundeswehr für 8 Jahre verpflichten lassen.Montag gehts los und ich weiß echt nich was ich machen soll.
Er sagte er ist wahrscheinlich gerade in der Anfangszeit mal 3-4 Wochen am Stück weg,später dann jedes Wochenende zuhause.Mir graut es schon vor den 3 monatigen Auslandseinsätzen..
Ich habe so sehr angst vor der Zukunft.Ich bin doch erst 16! Ich kann nicht mit ihm in die Nähe siener Kaserne ziehen.
Zur Anmerkung: Er ist mein erster richtiger Freund und zwischenzeitlich wusste ich gar nicht ob ich ihn wirklich liebe..
Ich weiß nicht wie ich das packen soll,so eine wochenend beziehung.

Gibt es hier Frauen die mit einem Soldaten zusammen sind und ähnliches durchgemacht haben? ICh will ihn nicht verlassen aber ich weiß auch nicht ob ich das durchstehen kann..

Lg die verzweifelte crocogirly

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3. Januar 2009 um 18:03

Hey...
Hallo crocogirly...

Also mein Freund (19) hat sich im April für 6 Jahre verpflichten lassen und möchte eigentlich Berufssoldat bleiben (auch danach). Anfangs war es ein wenig mühsam wegen der Grundausbildung- er war nur am Wochenende daheim und unter der Woche hat er sich oft gar nicht mehr melden können.
Trotzdem haben wir die Zeit überstanden und eigentlich ganz gut gemeistert. Man lernt, dass man die Zeit die man unter der Woche alleine verbringt ganz gut nutzen kann und genießt die gemeinsamen Wochenenden viel intensiver.
Was danach ist kommt natürlich darauf an als was dein Freund beim Heer ist- meiner war Sani und ist jetzt Diensthundeführer. Und er kommt jeden Abend um 17:00 von der Arbeit heim- wie ein normal arbeitender Mensch. Wenn man das mal hauptberuflich macht ist das was ganz anderes als in der Grundwehrzeit. Also lass dich die ersten paar Monate nur nicht abschrecken davon.
Wie das mit den Auslandseinsätzen aussieht kann ich dir noch nicht sagen, aber meiner muss 2 mal für 6 Monate ins Ausland uns vor 3 Wochen wärs schon fast so weit gewesen- wenn da nicht noch jemand einen Familiennamen mit einem Anfangsbuchstaben gehabt hätte der im Alphabet früher steht
Naja jedenfalls denk ich mir, dass auch die 6 Monate irgendwie zu überstehen sind- solange man selber "beschäftigt genug" ist und nicht den ganzen Tag nur herumsitzt und dran denkt, dass der Freund im Ausland herumgurkt.

Wenn du noch Fragen hast kannst du mir gern eine PN schicken
Aber ich drück euch ganz fest die Daumen- alles Liebe

Kysa

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3. Januar 2009 um 18:16

Danke..
schonmal für die Infos.
Ich weiß ja nicht wie das ist,alles was jetzt passiert passiert eben ich weiß GAR NICHTS, ich kann nur hoffen..
Ich bin auch nicht unbedingt jemand der seinen Freund unbedingt rund um die Uhr sehen muss,aber mir geht es einfach um den Kontakt.Telefonieren, sms & all das.
Vor allem ist er so ein kleines "sensibelchen" und ich glaub das ich mehr an ihn denk das es ihm gut geht und so als ihn wirklich vermissen,ich glaube das überdeckt das ganze.
Die Grundausbildung macht er ganz in der nähe, das ist ja kein Problem da ist er Freitag nachmittag zuhause.Aber danach siehts schon anders aus.
Kaserne ist 800 km entfernt..
Haben eure Freunde sich verändert als sie zum Bund sind? das ist nämlcih noch so eine Angst die ich hab..

Also mein Freund wollte erst zur Marine,hat er aber abgelehnt (wegen mir) er wollte nich noch länger von mir getrennt sein,wenn er so lang auf dem Schiff ist etc.Da mach ich mir auch so meine Gedanken von wegen das ich ihm die Karriere versaut hab oder so etwas in der Art.Jetzt ist er beim Heer und fährt halt LKW. Er meinte die Leute werden im Ausland auch gebraucht.Muss ja einer das " Zeug" dorthin schaffen.

@maybe87 wow ich weiß nich ob ich das so einfach könnte.. der Kontakt ist ja bestimmt auch nicht immer da.
Weihnachten und Silvester alleine ohje..Naja dann ist das wiedersehen bestimmt umso schöner =)

Naja ich harre den dingen die da kommen..

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3. Januar 2009 um 18:31

Kopf hoch
Klar ist es schwer am Anfang wenn man sich nach 2 Jahren, plötzlich nur noch am Wochenende sieht. Aber der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Anhand der räumlichen Trennung könnt ihr Beide feststellen ob ihr euch wirklich liebt oder nicht. Liebe übersteht alles sogar Auslandseinsätze.

Mein Mann war auch bei der BW und auch ich habe so einige Einsätze von 6 Monaten mitgemacht. Zur Geburt unserer Tochter war er für 3 Monate in geheimer Mission. Und ich habe es auch alleine geschafft.

Also, mach Dich nicht verrückt sondern lenk Dich ab.

Alles Gute!

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3. Januar 2009 um 18:48

Also..
Mein Ex-Freund (mit dem ich aber sowieso eine Fernbeziehung geführt habe) hat sich vor 2 Jahren, als wir noch zusammen waren, beim Bund verpflichtet für 12 Jahre. Ich kann nur sagen für mich war die Anfangszeit sehr hart und für ihn auch, da er eben auch kaum Zeit hatte zu schreiben, wobei ich sagen muss, dass er eben am Anfang eine besonders harte 'Grundausbildung' hatte. Aber so nach einer Weile ist er in eine andere Kompanie gekommen, wurde dort zum Feldwebel ernannt und das Ganze hat sich dann normalisiert und er war eigentlich jedes Wochenende zuhause, konnte auch unter der Woche zT ins Internet oder telefonieren. Ausserdem war es nach einer Weile ( Ich gebe zu ich habe schon lange gebraucht mich daran zu gewöhnen aber trotzdem ) garnicht mehr so schlimm, ich habe angefangen es 'auszunutzen', dass ich die ganze Woche sozusagen 'frei' hatte. Und das vermissen ist ja auch immer etwas Gutes. (: Man lernt damit umzugehen mit der Zeit.

Nun zu deiner Angst: Also ich will dich damit nicht erschrecken, aber ich finde, dass sich mein Ex zum negativen verändert hat seit er beim Bund war. Man muss dazu aber noch sagen, dass er sowieso eher ein dominanter Typ Mann war, und dass ihn vielleicht deswegen das Militär noch herrischer respektive rechthaberischer gemacht hat. War sehr schwierig für mich, weil ich diesen Charakterzug schon so nicht besonders mochte und der sich da eben verstärkte. Auch sonst war's eben manchmal seltsam für mich, da man sich irgendwie ausgeschlossen fühlt. Die hocken da aufeinander jeden Tag, leben zusammen in einem Zimmer, sind eigentlich eine kleine Einheit, fast Familie und ich gab mir immer Mühe alles zu verstehen, 'Fachausdrücke', die er verwendete, mich zu begeistern für das was er macht, aber ich verstand nunmal nicht viel davon, obwohl ich versucht habe mich zu informieren. Nach einer Weile war er dann auch frustriert, weil er immer das Selbe machen musste und wir haben uns nur noch gestritten, er hat sich schon sehr verändert da. Das heisst aber nicht, dass das bei deinem Freund genauso sein wird. Du sagst ja selbst, er ist eher ein 'Sensibelchen' und ich denke nicht, dass der Bund einen völlig anderen Menschen aus ihm machen wird. Aber es wird sicher so sein, dass ihn das dauernde zusammenleben mit praktisch NUR Männern etwas verändert. Aber das kommt ja dann eben stark darauf an, was er macht und WO er dann stationiert ist. Wie andere schon geschrieben haben kommen manche ganz normal abends Nachhaus. Ich wünsche euch beiden auf jeden Fall viel Glück, ich hoffe bei dir endet es besser als bei mir.

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4. Januar 2009 um 16:11

Naja verändert...
Jeder Mensch verändert sich aufgrund seiner Tätigkeiten, völlig egal was man tut.
Wirklich geändert hat sich an meinem Freund die Ausdrucksweise, wobei sich die weder positiv noch negativ geändert hat sondern er einfach andere Wörter benutzt.
Manchmal merkt man halt, wies dort unter lauter Männern zugeht- aber eigentlich weiß er ganz gut wann er arbeitet und wann er daheim ist.
Anfangs wars ein wenig mühsam am Wochenende weil er vom Heer gewohnt war, dass da immer alles ZackZack gehen hat müssen und das hat er dann eben einfach aus Gewohnheit am Wochenende auch durchgedückt- aber nachdem ich ihm mal erklärt hab, dass ich am Wochenende daheim gern länger als 2 Minuten Zeit fürs Anziehen und länger als 10 Minuten zum Essen brauch hat er das auch eingesehen und mittlerweile genießt er die Ruhe an den Wochenenden...

Klar ist jeder anders, und ich denk am besten wärs wenn dus einfach auf dich zukommen lässt (was bleibt auch anderes über...^^) und dann weiterschaust.
Mach dich halt nicht im Vorhinein so fertig.

Alles LIebe

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4. Januar 2009 um 19:48

Man gewöhnt sich dran
also mein freund ist soldat, und ich muss sagen,
dass mir es am anfang schon schwer fiel, ihn nur am wochenende zu sehen. Aber nach so 6 wochen Gewöhnungszeit war das kein großes Problem mehr.
Unter der Woche bin ich meisten selbst so beschäftigt, da hätte ich manchmal sowieso keine zeit um ihn zu sehen bzw. würde mich total reinstressen, damit wir uns sehen
und so ist eigentlich ganz ok, weil man die wochenendzeit dann auch viel intensiver wahr nimmt.
Und, urlaub gibts ja schließlich auch noch^^

aber was die dreimonatigen (sowie du gesagt hast) auslandseinsätze betrifft, muss ich dich entäuschen, die wenigsten Einsätze sind nur so kurz, sie dauern eher so um die 4-6 monate.
Aber auch das kann man schaffen, wenn man will. AUch wenn des natürlich echt hart ist, nicht nur dass man sich nicht sehen kann sondern weils auch gefährlich ist.
Aber ich kann dir sagen, wenn ihr das schafft, kann eure Beziehung nichts mehr so schnell zerstören.
Und jede Herausforderung ist eine Chance.

Das einzigste was sich bei meinem Freund verändert hat, dass er sich mit vielen seiner Bund-kumpels nur durch irgendwelche Bund-Abkürzungen kommuniziert^^.. i

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4. August 2014 um 15:38

Sohn geht 8 Jahre zur Bundeswehr
Hallo ich bin Mutter eines 22 J. alten Sohnes ,wir waren heute im Kariere Center der Bundeswehr . Mein Sohn ist mein einziges Kind , habe ihn fast allein groß gezogen . Ich möchte Ihm nicht im Wege stehen , doch bricht es mir das Herz. Sitz bei mir zu Hause und bin nur am Heulen und Angst ihn zu verlieren . Er muss auch ins Ausland . Kann mir jemand etwas dazu sagen ? Wie und was auf mich zu kommt .

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