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Er findet seitensprünge ok.....was machn???

26. Januar 2010 um 23:02

hey
ich hab seit knappen 6 moaten einen freund, vor kurzen hatten wir auch zum erstn mal sex
für mich war es das erste mal, während er schon erfahrung hatte
soweit sogut
vor ein paar tagen sind wir dann i.wie auf das thema sex gekommen
ich finde treue wichtig, da sex für mich was mit liebe zu tun hat
er hingegebn, findet seitesprünge verstendlich, da sex mit der einen person langweilig werden kann
seine exfreundin hatten damit kein problem
er findet das auch von mir ok, wenn ich das machcen würde, sex liegt eben in der natur enes menschens
ich war erstmal geschockt, da ich das ganz anders sehe
im moment bin ich einfahc nur überfordert
ich ab noch nie so viel für einen menschn empfunden wie für ihn, und zu wissen, dass er vllt gerade jetzt mit einer anderen sex hat, weil ihm der mit mir zu lanwgeilig is tut sehr weh
wart ihr schonmal in ähnliche sitautionen?
könnt ihr mir einen rat geben?

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26. Januar 2010 um 23:10

Eine Frage der Absprache.
Ihr scheint ja unterschiedliche Auffassungen von Sex zu haben.

In einer Beziehung ist das eine Frage der Absprache. Mann muss sich einfach einigen, ob man noch mit anderen Menschen Sex haben darf oder nicht.

"Normal" ist ja das Konzept der Ausschließlichkeit, also dass man im klassischen Sinne "treu" ist und mit niemand anderem außer dem Partner schläft. Ich schätze mal, das ist bei 90% aller Paare so geregelt, gilt eigentlich als Normalfall.

Es gibt nun aber auch Paare, die sehr glücklich mit einer anderen Regelung sind, bei denen das Sexleben nicht auf diese zwei Menschen beschränkt ist. Jeder wie er mag, "richtig" gibt es da nicht.

Wichtig ist, dass ihr diese Regeln klar festlegt. Und da kommt dann eben der Punkt, an dem ihr euch einigen müsst. Wenn du nicht damit klar kommst, dass er mit anderen Frauen auch schläft, musst du das klar sagen. Du wirst ja sehen, ob er sich darauf dann einlässt, oder ob er das gar nicht will. Falls ihr in so einer elementaren Sache schon nicht auf einen Nenner kommt und eine Lösung findet, die für beide ok ist, passt ihr wohl auch einfach nicht so optimal zusammen.

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26. Januar 2010 um 23:13


Oje Kleines...das sieht wirklich nicht gut aus.Es mag Beziehungen geben,wo es funktioniert.
Allerdings wird es nicht wohl nicht dein Beziehungsmodell sein,da du ja schon unter der "Theorie " leidest.Wie wird es denn sein,wenn er es dann auch tut?
Das tut mir sehr leid für dich...auf Dauer kann das wohl nicht gutgehen...


lg sky

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27. Januar 2010 um 0:22

Ja ich weiß
6 monate klingen lange
allerdings is er mein erster freund, für mich war alles neu
ich bin einfach mal von ausgegangen das treue nunmal verständlich in ner bez is
ich bin auch eher schüchtern da is sex auch nicht gerade mein erstes und liebstes thema

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27. Januar 2010 um 9:07

Ihr habt...
...offensichtlich sehr unterschiedliche vorstellungen von einer beziehung. ich denke nicht, dass die auf dauer gut gehen wird...

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27. Januar 2010 um 10:22

Lieber M.,
jetzt pauschalisierst du aber gerade ein bisschen zu heftig und schwingst ein bisschen zu rigoros mit dem Stempel...

"Viele vielleicht. Halt das Heer der Desillusionierten, Beziehungsgeschädigten, neurotisch Gehörnten, etc. [...] Mit "diesem Beziehungsmodell" kommt NIEMAND dauerhaft klar. Es ist nämlich der reinste Mist."

Hier solltest du lieber nur für dich sprechen. DU kämest mit diesem Modell nicht klar. DU lehnst es ab - was ja auch dein gutes Recht ist. Das heißt aber nicht, dass alle so ticken wie du.

Ich komme mit diesem Modell wunderbar klar. Bin ich desillusioniert? Bin ich beziehungsgeschädigt? Ich bin noch nie betrogen worden, habe noch keine so schlechten Erfahrungen mit der Liebe gemacht, dass ich mich als "geschädigt" bezeichnen würde. Desillusioniert? Also ICH sicher nicht. Ich bin eine totale Optimistin, meine Welt besteht (einer Aussage einer Freundin nach) aus rosa Plüschwolle. Ich bin sehr glücklich mit meinem Partner und wir beide sehen unser Arrangement als Bereicherung an.

Natürlich ist das nicht die Optimallösung für alle Paare. Das würde ich nie behaupten. Aber für uns ist es das momentan eben. Ich wäre immer vorsichtig damit, zu behaupten, man könne nur auf meine Art und Weise glücklich werden... Der Weg zum Glück ist für jeden ein anderer.

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27. Januar 2010 um 23:43

Gutes? Schlechtes?
"Der Weg zum Glück geht so:

1. Gutes erkennen, akzeptieren, betreiben.

2. Schlechtes erkennen, ablehnen, vermeiden."


Das ist ja eine nette Zusammenfassung. Da stellt sich nur die Frage, ob "gut" nicht für jeden anders aussieht. Wie wir ja schon festgestellt haben, sind alle Menschen unterschiedlich. Warum also sollte es für alle derselbe Weg sein, der zum Glück führt? Was für den einen gut ist, weil es ihn seiner - Erfüllung, Selbstverwirklichung, was auch immer - näher bringt, ist für jemand anderen hingegen vllt. sehr kontraproduktiv.
Wenn du sexuelle Monogamie für dich selbst als "gut" und richtig erkannt hast und das deshalb akzeptierst und betreibst, heißt das ja noch nicht, dass das auch für mich gut ist und mich meinem persönlichen Glück näher bringt.

Die Erkenntnisse, die du im Laufe deines Lebens gewonnen hast, respektiere ich absolut. Und ich kann auch gut damit Leben, dass du meine Ansichten nicht teilst. Aber ich denke, dass viele Menschen viel zu oft von sich auf andere schließen. Und es klingt so, als träfe das auch für dich zu (ohne dich damit persönlich angreifen zu wollen!).

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