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Er empfindet Freundschaft statt Liebe

26. Dezember 2014 um 12:06

Hallo,
ich habe vor 2 Monaten jemanden kennengelernt und wir (beide 30 Jahre) haben uns super verstanden (alles hat gepasst: gemeinsame Ziele, gleiche Einstellung und Denkweise, fast identische Interessen, Aussehen, etc). Er war gleich Feuer und Flamme und hat mir das alles immer sofort mit geteilt. Wenn es nach ihm gegangen wäre, hätte er mich sofort geheiratet und begann gleich über gemeinsame Zukunft usw. zu sprechen. Am Anfang kam ich mir etwas überrumpelt vor und hatte überhaupt keine Gefühle. Ich brauch bei sowas immer etwas länger und versuche mit Absicht objektiv zu denken und die rosarote Brille zu vermeiden. Wobei ich natürlich gehofft habe, dass die Gefühle bei mir noch kommen. Ich habe es mir sehnlichst gewünscht. Kann auch sein, dass sie bei mir erst nicht kamen, weil ich so krampft versucht hab "normal" zu bleiben.

So langsam kamen die Gefühle bei mir dann auch. Ich hab ständig an ihn gedacht, mich um ihn gekümmert als er krank war und nun war ich diejenige, die sich öfter gemeldet hat als er. Zu Weihnachten hab ich ein Gedicht geschrieben, das ihm klar gemacht hat, wie viel er mir bedeutet.
Leider ist es bei ihm anders gewesen und er sagte, dass er mich sehr gern mag aber sich wohl nicht in mich verlieben konnte. So sehr er es auch wollte - es klappt leider nicht. Er würde alles dafür tun, dass es sich ändert und er wünschte sich so sehr, dass es mit uns funktioniert.
Er sagt irgendwas sei bei ihm nicht in Ordnung. Er war nun 7 Jahre single und hatte vorher eine 5-jährige Beziehung. Seine Ex hat ihn aufgrund eines anderen verlassen und er hat 2-3 Jahre gebraucht um darüber hinweg zu kommen. In den letzten 7 Jahren hatte er viele Bekanntschaften / Affären, bei denen es auch nicht geklappt hat. Kann es sein, dass er sich so sehr versteift, dass es "jetzt endlich klappen muss", dass er sich selbst im Weg steht?
Er kann nicht genau sagen seit wann er für mich anders empfindet, weil er trotzdem gerne Zeit mit mir verbringt. Er sagt es ist "so ein Gefühlsding" was ihn nicht weiter bringt.
Er mag alles an mir und hat keinen einzigen Kritikpunkt auszusetzen. Ich wäre die perfekte Frau für ihn und er weiß was er verliert, aber er kann die Gefühle nicht erzwingen.

Das hat er mir dazu noch geschrieben:
"Ich bin nicht auf die Wolke 7 geflogen und kann dir die Liebe geben die du mir schon gibst. Ich glaub das liegt mehr an mir als an irgendwas anderem. Ich fand die Zeit so schön die wir hatten, nur blöd für mich ist dabei das ich mehr Freundschaft als die Liebe empfunden habe, die ich sollte. Es fällt mir echt schwer darüber zu reden aber irgendwas hält mich davon ab mich zu verlieben. Ich weiß einfach nicht wie ich das machen soll."

Langsam denke ich, dass ich zu schnell zu viel gegeben habe. Ich konnte es erst nicht erwarten und habe gehofft, dass die Gefühle bei mir noch kommen und nun scheint es für ihn auch so zu sein!? Für mich hört es sich so an als ob er sich selbst unter Druck gesetzt hat.

Wir haben uns gestern getroffen und darüber gesprochen. Er war so traurig als alles gesagt war und musste weinen. Ich konnte nicht anders als ihn in den Arm zu nehmen.
Für mich war er richtig frustriert, weil er immer sagt wie sehr er sich endlich die richtige an seiner Seite wünscht und auch gern heiraten und eine Familie hätte. Das hätte er sich ja alles mit mir vorstellen können.

Er möchte mit mir befreundet bleiben, weil ich ihm so viel bedeute und ein Mensch für ihn geworden bin, den er unbedingt in seinem Leben haben will. Ich hab jetzt zugesagt (ok, ich hoffe, dass es nochmal was mit uns wird). Genau das hab ich dann auch angesprochen. Auch wenn es jetzt so ist, ist noch nichts verloren. (Er hofft dasselbe).
Wie das mit der Freundschaft geht, will er mir offen lassen. Ich soll mich bei ihm melden, wenn ich dazu bereit bin bzw. Lust habe was mit ihm zu unternehmen (egal was, er macht alles mit). Seine Familie & Freunde habe ich auch schon alle kennen gelernt. Er hat auch angeboten, dass wir nochmal darüber reden können, wenn ich das möchte.
Dann hab ich gesagt, dass ich gehe. Wir haben uns bestimmt noch 5x sehr lang umarmt und ihm standen wieder Tränen in den Augen. Er hat mich bis nach draußen begleitet und blieb die ganze Zeit an der Tür stehen bis ich weg war. Das hat er sonst nie gemacht. Als ich mich umgedreht hab, hat er nochmal gewunken.

Ich hab jetzt viele Artikel gelesen und bei einigen heißt es, dass man nicht unbedingt Schmetterlinge im Bauch braucht. Es ist eher ein Gefühl tiefer Zufriedenheit. Was bei ihm ja so ist - er verbringt gern Zeit mit mir und fühlt sich wohl. Dasselbe kann ich von mir sagen. Uns geht nie der Gesprächsstoff aus, im Bett war alles top. Für mich könnte er wie mein bester Freund sein (nur, dass ich eben noch Gefühle für ihn habe). Aber es ist doch gut, wenn der Partner gleichzeitig der beste Freund/Freundin ist? Auf einer Wellenlänge zu sein wünschen sich ja viele!?

Was würdet ihr tun? Kontakt abbrechen oder sich freundschaftlich weiter treffen und sehen was passiert? Oder es einfach doch nochmal zusammen probieren? Kann es sein, dass die Gefühle bei ihm doch noch kommen und das Ganze einfach Zeit zum wachsen braucht? Immerhin war die Verliebtheit bei ihm anfangs mal da. Oder hab ich ihn wirklich zu sehr gezeigt wie gern ich ihn hab und er wollte auch, konnte aber nicht.
Kann es sein, dass er unterbewusst Angst hat, wieder so sehr verletzt zu werden wie damals von seiner Ex? Ihm hat das wirklich sehr zu schaffen gemacht und er hat auch nicht unbedingt viel Selbstbewusstsein, was man auf den ersten Blick überhaupt nicht sieht.

Und wer sagt denn, dass eine Beziehung immer so entsteht: man verliebt sich, hat eine rosarote Brille, übersieht alle Dinge die einen stören und nach dieser Verliebtheit sieht man, dass man garnicht zu einander passt.
Warum kann es nicht anders sein und der Verstand prüft erstmal, ob die grundsätzlichen Interessen und Lebensziele passen (ohne rosarote Brille). Wenn man sich bei demjenigen wohl fühlt, einen nichts am anderen stört und keine Langeweile oder Desinteresse aufkommt, hat das dann trotzdem keine Chance?

Ich würde es so gern mit ihm zusammen schaffen - nur möchte ich auf keinen Fall irgendwas falsch machen.

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27. Dezember 2014 um 0:02

Die Wahl: Entweder ganz oder garnicht
Hallo, ich habe mich vorhin nochmal mit ihm getroffen und gesagt, dass Freundschaft für mich nicht mehr in Frage kommt - auch wenn ich gestern noch zugestimmt habe. Ich suche den Partner fürs Leben, mit dem ich gemeinsame Ziele erreichen und für immer mit ihm zusammen sein will. Wenn ich mit ihm befreundet bleiben würde, würde mich das nur daran hindern von ihm los zu kommen und es dauert länger bis ich wieder bereit für jemand neuen wäre. Das ist reiner Selbstschutz.

Ich wollte auch nochmal herausfinden seit wann genau seine Gefühle zu mir weniger geworden sind. Ich vermute seit seiner Geburtstagsfeier. Denn da habe ich sehr viele Leute von ihm kennen gelernt und jeder hat sich ein Bild von mir gemacht - was eigentlich so schnell nicht möglich ist. Das ist lediglich der erste Eindruck. Jemand hat ihn gefragt, ob er es wirklich mit mir aushält, weil ich so lieb und nett bin. Daher befürchte ich, dass er sich vielleicht unterbewusst beinflussen hat lassen - was er allerdings verneinte.

Dazu kommt, dass er viel arbeitet und immer abgelenkt ist bzw. hat er die noch übrige Zeit mit mir verbracht. Er hatte also nie Zeit für sich allein, um mich mal zu vermissen. Ich hingegen, hab ihm immer mehr gezeigt, wie sehr ich in mag, weil bei mir die Gefühle nach und nach kamen. Aber das dauerte auch seine Zeit.
Ich glaube, dass er sich dadurch selbst unter Druck gesetzt hat, weil ich viel mehr gegeben hab als er mir zurück gab. Dabei erwarte ich das garnicht. Ich fordere garnichts ein, sondern zeige das einfach gern. Liebe ist ein Geben und nehmen. Mal gibt der eine mehr, mal der andere. Das hält sich auf Dauer in Balance. Anscheinend hat er darüber noch garnicht nachgedacht...

Zurück zum eigentlichen Thema:
Ich hab ihm gesagt, dass es für mich keine Freundschaft gibt und gefragt, ob ihm wirklich so viel daran liegt mich als "eine Freundin" zu behalten. Dem stimmte er sofort zu. Daraufhin sagte ich zu ihm, dass er mich entweder GANZ oder GARNICHT haben kann. Ein Dazwischen gibt es nicht. Die Frage ist, ob er mich ganz für sich haben will, d.h. mit Beziehung und allem was dazu gehört.
Denn es hat alles gepasst und er sucht auch die Frau fürs Leben. Wir haben super harmoniert, waren auf der selben Wellenlänge, uns ging nie der Gesprächsstoff aus, im Bett lief es top, wir haben dieselben Interessen, Gemeinsamkeiten, Denkweisen und Zukunftspläne. Die Basis war also vorhanden und es war sehr wohl ein richtig guter Start.
Er weiß, dass ich genau zu ihm passen würde und so denke ich auch über ihn. Daher ist es umso schlimmer, dass er mich nun für immer verlieren könnte. Er hat immer eine Frau gesucht - genauso wie ich es bin. Ich kann nicht genau sagen, ob es evtl. ein Problem ist, dass er schon 7 Jahre single ist, Angst vor einer neuen Enttäuschung hat oder sich so sehr unter Druck gesetzt hat. Das habe ich ihm gleich gesagt, dass das nichts bringt.
Er war nun schon so lang alleine und ich hab ihn gefragt, ob er das für sein ganzes Leben sein will. So wird es evtl. kommen. Dann geht er wieder allein spazieren, allein in den Urlaub, verbringt die Sonntage allein - alles nur, weil ihm andere Dinge (ich spekuliere auf die Arbeit) wichtiger sind. Ich sagte: "Vielleicht hast du deine Arbeit ja insgeheim schon geheiratet".

Wenn ihm was an mir liegt, muss er sich nun damit auseinander setzen, sich wirklich bewusst Zeit nehmen (ohne irgendwelche Ablenkung) und schauen ob er mich vermisst bzw. was genau er an mir vermisst. Er fragte mich dann, wie er das am besten machen könne und ich sagte, dass er eben Zeit für sich allein braucht. Er kann darüber nachdenken, spazieren gehen, mit jemandem darüber reden - egal, hauptsache er beschäftigt sich damit. Aber vermeiden sollte er Ablenkung und sich auf keinen Fall unter Druck setzen. Die schönen Erinnerungen unserer gemeinsamen Zeit kommen dann automatisch, weil man sich immer gern an Schönes zurück erinnert.
Danach war er ganz schön baff. Mit sowas hat er garnicht gerechnet. Das ist eine Aufgabe, die es in sich hat.

Er überlegte danach gleich, wann er diese freien Tage haben könnte und begann Feiertage, etc. aufzuzählen und in 1-2 Wochen wolle er wissen, wie es weiter geht. Ich geb ihm die Zeit - aber max. 3 Wochen. Denn dann sollte er es schon wissen. Melden tu ich mich nun nicht mehr. Das war das letzte Gespräch für mich, was ich ihm ganz deutlich gesagt habe. Jetzt liegt alles an ihm!
Natürlich versuche ich nun von ihm los zu kommen, denn ich rechne mit nichts mehr - nicht mal, dass er sich wieder meldet.
Meistens entwickle ich ganz schnell eine Abneigung gegen denjenigen und hasse ihn, damit es mir leichter fällt zu vergessen und diese schlimme Zeit verkürzt. Dadurch werden meine Gefühle weniger bis garnichts mehr da ist (hab ich ihm auch wieder erzählt) und sollte er sich für mich entscheiden, kommt nochmal ein ganzes Stück Arbeit auf ihn zu. Denn dann muss er diese Gefühle erstmal wieder in mir wecken - aber Männer erobern ja gern. Eine Beziehung ist eben auch harte Arbeit.

Sollte er mich nicht vermissen, werde ich nicht mehr Teil seines Lebens sein.

Als ich fertig war, sagte ich nur noch tschüss - keine Umarmung, kein zurück schauen - nichts mehr. Sein letzter Blick hat mir verraten, dass er weiß, dass es evtl. das letzte Mal war, dass er mich gesehen hat und dabei ist, mich zu verlieren.
Er hatte wieder Tränen in den Augen.

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27. Dezember 2014 um 11:50
In Antwort auf alvena_12112951

Die Wahl: Entweder ganz oder garnicht
Hallo, ich habe mich vorhin nochmal mit ihm getroffen und gesagt, dass Freundschaft für mich nicht mehr in Frage kommt - auch wenn ich gestern noch zugestimmt habe. Ich suche den Partner fürs Leben, mit dem ich gemeinsame Ziele erreichen und für immer mit ihm zusammen sein will. Wenn ich mit ihm befreundet bleiben würde, würde mich das nur daran hindern von ihm los zu kommen und es dauert länger bis ich wieder bereit für jemand neuen wäre. Das ist reiner Selbstschutz.

Ich wollte auch nochmal herausfinden seit wann genau seine Gefühle zu mir weniger geworden sind. Ich vermute seit seiner Geburtstagsfeier. Denn da habe ich sehr viele Leute von ihm kennen gelernt und jeder hat sich ein Bild von mir gemacht - was eigentlich so schnell nicht möglich ist. Das ist lediglich der erste Eindruck. Jemand hat ihn gefragt, ob er es wirklich mit mir aushält, weil ich so lieb und nett bin. Daher befürchte ich, dass er sich vielleicht unterbewusst beinflussen hat lassen - was er allerdings verneinte.

Dazu kommt, dass er viel arbeitet und immer abgelenkt ist bzw. hat er die noch übrige Zeit mit mir verbracht. Er hatte also nie Zeit für sich allein, um mich mal zu vermissen. Ich hingegen, hab ihm immer mehr gezeigt, wie sehr ich in mag, weil bei mir die Gefühle nach und nach kamen. Aber das dauerte auch seine Zeit.
Ich glaube, dass er sich dadurch selbst unter Druck gesetzt hat, weil ich viel mehr gegeben hab als er mir zurück gab. Dabei erwarte ich das garnicht. Ich fordere garnichts ein, sondern zeige das einfach gern. Liebe ist ein Geben und nehmen. Mal gibt der eine mehr, mal der andere. Das hält sich auf Dauer in Balance. Anscheinend hat er darüber noch garnicht nachgedacht...

Zurück zum eigentlichen Thema:
Ich hab ihm gesagt, dass es für mich keine Freundschaft gibt und gefragt, ob ihm wirklich so viel daran liegt mich als "eine Freundin" zu behalten. Dem stimmte er sofort zu. Daraufhin sagte ich zu ihm, dass er mich entweder GANZ oder GARNICHT haben kann. Ein Dazwischen gibt es nicht. Die Frage ist, ob er mich ganz für sich haben will, d.h. mit Beziehung und allem was dazu gehört.
Denn es hat alles gepasst und er sucht auch die Frau fürs Leben. Wir haben super harmoniert, waren auf der selben Wellenlänge, uns ging nie der Gesprächsstoff aus, im Bett lief es top, wir haben dieselben Interessen, Gemeinsamkeiten, Denkweisen und Zukunftspläne. Die Basis war also vorhanden und es war sehr wohl ein richtig guter Start.
Er weiß, dass ich genau zu ihm passen würde und so denke ich auch über ihn. Daher ist es umso schlimmer, dass er mich nun für immer verlieren könnte. Er hat immer eine Frau gesucht - genauso wie ich es bin. Ich kann nicht genau sagen, ob es evtl. ein Problem ist, dass er schon 7 Jahre single ist, Angst vor einer neuen Enttäuschung hat oder sich so sehr unter Druck gesetzt hat. Das habe ich ihm gleich gesagt, dass das nichts bringt.
Er war nun schon so lang alleine und ich hab ihn gefragt, ob er das für sein ganzes Leben sein will. So wird es evtl. kommen. Dann geht er wieder allein spazieren, allein in den Urlaub, verbringt die Sonntage allein - alles nur, weil ihm andere Dinge (ich spekuliere auf die Arbeit) wichtiger sind. Ich sagte: "Vielleicht hast du deine Arbeit ja insgeheim schon geheiratet".

Wenn ihm was an mir liegt, muss er sich nun damit auseinander setzen, sich wirklich bewusst Zeit nehmen (ohne irgendwelche Ablenkung) und schauen ob er mich vermisst bzw. was genau er an mir vermisst. Er fragte mich dann, wie er das am besten machen könne und ich sagte, dass er eben Zeit für sich allein braucht. Er kann darüber nachdenken, spazieren gehen, mit jemandem darüber reden - egal, hauptsache er beschäftigt sich damit. Aber vermeiden sollte er Ablenkung und sich auf keinen Fall unter Druck setzen. Die schönen Erinnerungen unserer gemeinsamen Zeit kommen dann automatisch, weil man sich immer gern an Schönes zurück erinnert.
Danach war er ganz schön baff. Mit sowas hat er garnicht gerechnet. Das ist eine Aufgabe, die es in sich hat.

Er überlegte danach gleich, wann er diese freien Tage haben könnte und begann Feiertage, etc. aufzuzählen und in 1-2 Wochen wolle er wissen, wie es weiter geht. Ich geb ihm die Zeit - aber max. 3 Wochen. Denn dann sollte er es schon wissen. Melden tu ich mich nun nicht mehr. Das war das letzte Gespräch für mich, was ich ihm ganz deutlich gesagt habe. Jetzt liegt alles an ihm!
Natürlich versuche ich nun von ihm los zu kommen, denn ich rechne mit nichts mehr - nicht mal, dass er sich wieder meldet.
Meistens entwickle ich ganz schnell eine Abneigung gegen denjenigen und hasse ihn, damit es mir leichter fällt zu vergessen und diese schlimme Zeit verkürzt. Dadurch werden meine Gefühle weniger bis garnichts mehr da ist (hab ich ihm auch wieder erzählt) und sollte er sich für mich entscheiden, kommt nochmal ein ganzes Stück Arbeit auf ihn zu. Denn dann muss er diese Gefühle erstmal wieder in mir wecken - aber Männer erobern ja gern. Eine Beziehung ist eben auch harte Arbeit.

Sollte er mich nicht vermissen, werde ich nicht mehr Teil seines Lebens sein.

Als ich fertig war, sagte ich nur noch tschüss - keine Umarmung, kein zurück schauen - nichts mehr. Sein letzter Blick hat mir verraten, dass er weiß, dass es evtl. das letzte Mal war, dass er mich gesehen hat und dabei ist, mich zu verlieren.
Er hatte wieder Tränen in den Augen.

Denkst du auch mal an dich?
Bisher lese ich nur Dinge, die damit zu tun haben, was mit ihm ist. Seine Probleme mit der alten Beziehung, die damit verbundenen Probleme und Enttäuschungen zu überwinden, Einflussnahme seine Freunde auf ihn, usw... dabei hat er sich doch klar geäußert. Was du jetzt hier erwartest, sind Meinungen, die dich darin bestärken, dass er doch eine Beziehung zu dir haben will. Dass dies nur Zeit dauert, bla, bla... hör auf damit. Wenn er etwas von dir will, wird er es dir zeigen, wenn nicht, passiert auch nichts. Vielleicht war er in dich kurzzeitig "verliebt" (was immer er darunter verstanden hat) aber es sind eben keine tieferen Gefühle daraus entstanden. Meine Güte, es gibt Menschen, die verlieben sich ganz schnell und sind genauso schnell wieder "entliebt". Lass die Finger davon, bevor es noch tiefer geht. Toi, toi... und liebe Grüße...

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