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Er droht im Streit sich zu trennen

1. Juli um 21:45 Letzte Antwort: 3. Juli um 16:25

Mein Freund und ich sind seit drei Jahren zusammen und wohnen nun seit knapp 1 1/2 Jahren in einer gemeinsamen Wohnung. Wir hatten am Anfang große Probleme, weil ich unter großen Selbstzweifeln litt, er durch sein Hobby wenig Zeit hatte und noch dazu einige seiner engsten Freunde gegen die Beziehung waren, da er durch die Beziehung plötzlich nicht mehr ständig auf Abruf bereitstand. Wir haben ein unterschiedliches Nähe-Bedürfnis und das ist mir bereits seit Beginn der Beziehung klar. Er schafft es nicht, sich an Absprachen zu halten, wenn ich ihn drei Wochen im Voraus frage, ob er seinen wöchentlichen Zock-Abend verschieben könnte, dann sagt er mir das zu, nur damit ich dann in der Woche x feststellen darf, dass er doch nicht daran gedacht hat und uns dadurch die gemeinsame Zeit fehlt. Ich neige allerdings auch dazu, überzureagieren und dann direkt zickig zu werden, einfach weil es diese Situation inzwischen 100x in der Beziehung gab und leider in jedem Streit dann die hundert Streits von davor in meinen Emotionen stecken. Er droht inzwischen bei jedem Streit damit, sich zu trennen und sich eine andere Wohnung zu suchen und wird leider von einigen seiner Freunde hier auch immer bestärkt, dass ich eine Hexe sei und er etwas besseres verdient hätte. Kann eine solche Beziehung überhaupt funktionieren? Kann das besser werden? Was kann ich besser machen? 

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1. Juli um 21:51

Du kannst deinen Freund in Ruhe lassen und dir eine Wohnung suchen, bevor er von deinem Gezicke endgültig genug hat und dich vor die Tür setzt.

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2. Juli um 9:36
In Antwort auf amiga

Du kannst deinen Freund in Ruhe lassen und dir eine Wohnung suchen, bevor er von deinem Gezicke endgültig genug hat und dich vor die Tür setzt.

Da es meine Eigentumswohnung ist und nicht seine oder unsere, ist diese Gefahr tatsächlich eher gering!  

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2. Juli um 10:39
In Antwort auf user1131887532

Da es meine Eigentumswohnung ist und nicht seine oder unsere, ist diese Gefahr tatsächlich eher gering!  

Dein Freund, der mit dir zusammen wohnt, muss regelmäßig seinen wöchentlichen Zockabend für dich verschieben, wozu denn wenn man fragen darf?

Beim Lesen bekommt man das Gefühl, du erdrückst deinen Freund und willst Emotionen von ihm erpressen, unter aderem mit Rumzicken, nach dem Motto negative Aufmerksamkeit ist auch Aufmerksamkeit.

So funktioniert das aber nicht, du musst ihn frei lassen und lieben, dann kommt er freiwillig zu dir und zeigt dir seine Liebe, klingt abgedroschen ist aber nun mal so.

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2. Juli um 10:40

Warum genau ist dir denn daran gelegen, dass er gerade seinen wöchentlichen Zockabend verschiebt? Du hast doch nach Adam Riese noch 6 andere Tage, die dir theoretisch zur Verfügung stehen.

Wäre ich dein Freund, würde ich das auch nicht einsehen.

Aber einfach nicht dran denken ist für mich eine faule Ausrede um die direkte Konfrontation mit dir zu vermeiden.

An eurem Streitverhalten müsst ihr also beide noch arbeiten, sollte eure Beziehung noch weiter Bestand haben. Ansonsten bleibt ihr für immer in dieser Abwärtsspirale gefangen.

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2. Juli um 10:48
In Antwort auf user1131887532

Mein Freund und ich sind seit drei Jahren zusammen und wohnen nun seit knapp 1 1/2 Jahren in einer gemeinsamen Wohnung. Wir hatten am Anfang große Probleme, weil ich unter großen Selbstzweifeln litt, er durch sein Hobby wenig Zeit hatte und noch dazu einige seiner engsten Freunde gegen die Beziehung waren, da er durch die Beziehung plötzlich nicht mehr ständig auf Abruf bereitstand. Wir haben ein unterschiedliches Nähe-Bedürfnis und das ist mir bereits seit Beginn der Beziehung klar. Er schafft es nicht, sich an Absprachen zu halten, wenn ich ihn drei Wochen im Voraus frage, ob er seinen wöchentlichen Zock-Abend verschieben könnte, dann sagt er mir das zu, nur damit ich dann in der Woche x feststellen darf, dass er doch nicht daran gedacht hat und uns dadurch die gemeinsame Zeit fehlt. Ich neige allerdings auch dazu, überzureagieren und dann direkt zickig zu werden, einfach weil es diese Situation inzwischen 100x in der Beziehung gab und leider in jedem Streit dann die hundert Streits von davor in meinen Emotionen stecken. Er droht inzwischen bei jedem Streit damit, sich zu trennen und sich eine andere Wohnung zu suchen und wird leider von einigen seiner Freunde hier auch immer bestärkt, dass ich eine Hexe sei und er etwas besseres verdient hätte. Kann eine solche Beziehung überhaupt funktionieren? Kann das besser werden? Was kann ich besser machen? 

Ich finde, ihr solltet euch trennen. Eure Beziehung funktioniert einfach nicht, das hat sie noch nie, so wie du es schilderst. Schon von Anfang an, wenn in der ersten Verliebtheitsphase normalerweise alles leicht und locker ist, hattet ihr schon Probleme.

Ich sehe es also so, dass ihr einfach nicht zusammenpasst und daher auch nicht glücklich miteinander sein könnt. Das kann man leider nicht ändern und das wird auch nicht besser, sondern eher schlechter im Laufe der Zeit.

Bei deinem Freund entwickelt sich schon regelrechter Hass auf dich und deshalb wäre es jetzt Zeit, die Notbremse zu ziehen und die Beziehung zu beenden, solange ihr euch noch halbwegs friedlich einigen könnt.

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2. Juli um 12:26
In Antwort auf user1131887532

Mein Freund und ich sind seit drei Jahren zusammen und wohnen nun seit knapp 1 1/2 Jahren in einer gemeinsamen Wohnung. Wir hatten am Anfang große Probleme, weil ich unter großen Selbstzweifeln litt, er durch sein Hobby wenig Zeit hatte und noch dazu einige seiner engsten Freunde gegen die Beziehung waren, da er durch die Beziehung plötzlich nicht mehr ständig auf Abruf bereitstand. Wir haben ein unterschiedliches Nähe-Bedürfnis und das ist mir bereits seit Beginn der Beziehung klar. Er schafft es nicht, sich an Absprachen zu halten, wenn ich ihn drei Wochen im Voraus frage, ob er seinen wöchentlichen Zock-Abend verschieben könnte, dann sagt er mir das zu, nur damit ich dann in der Woche x feststellen darf, dass er doch nicht daran gedacht hat und uns dadurch die gemeinsame Zeit fehlt. Ich neige allerdings auch dazu, überzureagieren und dann direkt zickig zu werden, einfach weil es diese Situation inzwischen 100x in der Beziehung gab und leider in jedem Streit dann die hundert Streits von davor in meinen Emotionen stecken. Er droht inzwischen bei jedem Streit damit, sich zu trennen und sich eine andere Wohnung zu suchen und wird leider von einigen seiner Freunde hier auch immer bestärkt, dass ich eine Hexe sei und er etwas besseres verdient hätte. Kann eine solche Beziehung überhaupt funktionieren? Kann das besser werden? Was kann ich besser machen? 

Eure Beziehung funktioniert doch nicht. Von daher verstehe ich die Fragestellung nicht. Ich würde mich diesem Stress nicht aussetzen. Trennen und fertig. 

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2. Juli um 13:52

Ich finde die die ein Problem mit dem zocken haben werden in der Beziehung immer unzufrieden sein. Er wird nicht damit einfach aufhören und dich wird es nicht plötzlich aufhören zu stören. Ich bin der Meinung der anderer, ihr passt nicht zusammen,

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2. Juli um 14:09
In Antwort auf user1131887532

Mein Freund und ich sind seit drei Jahren zusammen und wohnen nun seit knapp 1 1/2 Jahren in einer gemeinsamen Wohnung. Wir hatten am Anfang große Probleme, weil ich unter großen Selbstzweifeln litt, er durch sein Hobby wenig Zeit hatte und noch dazu einige seiner engsten Freunde gegen die Beziehung waren, da er durch die Beziehung plötzlich nicht mehr ständig auf Abruf bereitstand. Wir haben ein unterschiedliches Nähe-Bedürfnis und das ist mir bereits seit Beginn der Beziehung klar. Er schafft es nicht, sich an Absprachen zu halten, wenn ich ihn drei Wochen im Voraus frage, ob er seinen wöchentlichen Zock-Abend verschieben könnte, dann sagt er mir das zu, nur damit ich dann in der Woche x feststellen darf, dass er doch nicht daran gedacht hat und uns dadurch die gemeinsame Zeit fehlt. Ich neige allerdings auch dazu, überzureagieren und dann direkt zickig zu werden, einfach weil es diese Situation inzwischen 100x in der Beziehung gab und leider in jedem Streit dann die hundert Streits von davor in meinen Emotionen stecken. Er droht inzwischen bei jedem Streit damit, sich zu trennen und sich eine andere Wohnung zu suchen und wird leider von einigen seiner Freunde hier auch immer bestärkt, dass ich eine Hexe sei und er etwas besseres verdient hätte. Kann eine solche Beziehung überhaupt funktionieren? Kann das besser werden? Was kann ich besser machen? 

Uuuuh lass es lieber. Bist du anstrengend! Da wird man beim Lesen schon genervt

Zieh aus und such dir nen Stecher, der dich samt Starallüren aushalten will. 

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2. Juli um 14:24
In Antwort auf user1131887532

Mein Freund und ich sind seit drei Jahren zusammen und wohnen nun seit knapp 1 1/2 Jahren in einer gemeinsamen Wohnung. Wir hatten am Anfang große Probleme, weil ich unter großen Selbstzweifeln litt, er durch sein Hobby wenig Zeit hatte und noch dazu einige seiner engsten Freunde gegen die Beziehung waren, da er durch die Beziehung plötzlich nicht mehr ständig auf Abruf bereitstand. Wir haben ein unterschiedliches Nähe-Bedürfnis und das ist mir bereits seit Beginn der Beziehung klar. Er schafft es nicht, sich an Absprachen zu halten, wenn ich ihn drei Wochen im Voraus frage, ob er seinen wöchentlichen Zock-Abend verschieben könnte, dann sagt er mir das zu, nur damit ich dann in der Woche x feststellen darf, dass er doch nicht daran gedacht hat und uns dadurch die gemeinsame Zeit fehlt. Ich neige allerdings auch dazu, überzureagieren und dann direkt zickig zu werden, einfach weil es diese Situation inzwischen 100x in der Beziehung gab und leider in jedem Streit dann die hundert Streits von davor in meinen Emotionen stecken. Er droht inzwischen bei jedem Streit damit, sich zu trennen und sich eine andere Wohnung zu suchen und wird leider von einigen seiner Freunde hier auch immer bestärkt, dass ich eine Hexe sei und er etwas besseres verdient hätte. Kann eine solche Beziehung überhaupt funktionieren? Kann das besser werden? Was kann ich besser machen? 

Er hat doch wohl kaum ein Hobby, bei dem er erst Zuhause ist wenn du schon schläfst. Also habt ihr jeden Abend gemeinsame Zeit.

Ich denke dieses Klammern von dir hat immer noch mit Selbstzweifeln zu tun.
Ich würde dort mal ansetzen, immer kurz durchatmen wenn du mal wieder genervt bist und dir überlegen, was in deinem Innern vorgeht.

Wahrscheinlich kommen dann Zweifel wie zB "er liebt mich doch gar nicht und will deshalb keine Zeit mit mir verbringen", und dann weisst du dass es nicht an ihm liegt.

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2. Juli um 15:54

Ich bin Dir gegenüber ein bisschen milder gestimmt als die meisten anderen hier.
Du schreibst ja insbesondere, dass ihr ein unterschiedliches Nähebedürfnis habt. Das ist der entscheidende Punkt. Du hast nun zwei Möglichkeiten:

1.
Du trennst Dich und suchst Dir einen Partner, der ähnliche Vorstellungen von Partnernähe hat wie Du.

2.
Du trennst Dich nicht und versuchst eine andere Haltung zu entwickeln, was Partnernähe betrifft.

Letzteres wirst Du vermutlich nicht hinbekommen. Daher bleibt Dir eigentlich nur Möglichkeit 1. Würde mir jemand mit Trennung drohen, würde ich dem zuvor kommen. Bei euch ist schon sehr viel kaputt, wars ja nach Deinen Worten fast von Anfang an. Es gibt genug Hinweise, dass das zwischen euch überhaupt nicht passt.

Und zum Zocken: So wie ich es gelesen habe, ist es ja nicht so, dass Du ihn aus Boshaftigkeit und regelmäßig um sein Zocken bringen willst. Wenn Du mal nachfragst, ob er es in drei Wochen verschieben könnte und er dann "ja" sagt und wenn es dann soweit ist doch "nein" meint, dann ärgerst Du Dich und zwar völlig zu recht. Soll er halt von Anfang an "nein" sagen. Aber erst ja und dann nein ist scheiße und ein schwacher Charakterzug. Was die Beweggründe für Deine Bitte sind, weiß ich natürlich nicht. Und wie viel Zeit ihr sonst verbringt. Und wie sehr Du klammerst usw. Das weiß hier niemand. Daher finde ich die Urteile etwas hart. 

Alles Gute!

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2. Juli um 15:57
In Antwort auf user1131887532

Da es meine Eigentumswohnung ist und nicht seine oder unsere, ist diese Gefahr tatsächlich eher gering!  

Warum setzt du ihn nicht vor die Tür!  Was glaubst du wie er schaut, wenn du ihm eine Trennung zugestehst .. glaub mir ich war vor x Jahren in einer ähnlichen Situation ... mit sowas rechnet keiner...geh deinen Weg ohne ihm... du findest sicherlich Ersatz oder willst du so was für die nächste Zeit immer wieder durchmachen und dich ärgern?!

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2. Juli um 15:57
In Antwort auf user1131887532

Da es meine Eigentumswohnung ist und nicht seine oder unsere, ist diese Gefahr tatsächlich eher gering!  

Warum setzt du ihn nicht vor die Tür!  Was glaubst du wie er schaut, wenn du ihm eine Trennung zugestehst .. glaub mir ich war vor x Jahren in einer ähnlichen Situation ... mit sowas rechnet keiner...geh deinen Weg ohne ihm... du findest sicherlich Ersatz oder willst du so was für die nächste Zeit immer wieder durchmachen und dich ärgern?!

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2. Juli um 16:25

Klingt echt als hättet Ihr unterschiedliche Bedürfnisse.
Ich habe selbst - dreimal die Woche "Zockerabende" und mein Mann spielt auch noch Fussball.
Da war es manchmal auch etwas schwierig Termine abzustimmen - gerade wenn Termine auf Spieltage gefallen sind. Wir tragen nun Termine in den Googlekalender und werden dran erinnert

das klingt vielleicht etwas Stranger als es so eigentlich ist.

Aber an manchen Abenden sieht man sich gar nicht oder man erzählt Termine zwischen Tür und Angel.
Mal ehrlich - manche können sich Sachen gut merken - andere nicht.
Man muss ja nicht alles eintragen - feste Zockertermine helfen da auch schon bei der Planung.
Jeder hat ein Recht auf Auslebens der Hobbies und besonders in der Beziehung muss das funktionieren.
So nen Kontrollfreak der mir alles verbietet und mich dann an Termine erinnert a la "ich hab doch vor drei Wochen gesagt" brauche ich nicht
 

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2. Juli um 20:42
In Antwort auf wankendespony

Ich bin Dir gegenüber ein bisschen milder gestimmt als die meisten anderen hier.
Du schreibst ja insbesondere, dass ihr ein unterschiedliches Nähebedürfnis habt. Das ist der entscheidende Punkt. Du hast nun zwei Möglichkeiten:

1.
Du trennst Dich und suchst Dir einen Partner, der ähnliche Vorstellungen von Partnernähe hat wie Du.

2.
Du trennst Dich nicht und versuchst eine andere Haltung zu entwickeln, was Partnernähe betrifft.

Letzteres wirst Du vermutlich nicht hinbekommen. Daher bleibt Dir eigentlich nur Möglichkeit 1. Würde mir jemand mit Trennung drohen, würde ich dem zuvor kommen. Bei euch ist schon sehr viel kaputt, wars ja nach Deinen Worten fast von Anfang an. Es gibt genug Hinweise, dass das zwischen euch überhaupt nicht passt.

Und zum Zocken: So wie ich es gelesen habe, ist es ja nicht so, dass Du ihn aus Boshaftigkeit und regelmäßig um sein Zocken bringen willst. Wenn Du mal nachfragst, ob er es in drei Wochen verschieben könnte und er dann "ja" sagt und wenn es dann soweit ist doch "nein" meint, dann ärgerst Du Dich und zwar völlig zu recht. Soll er halt von Anfang an "nein" sagen. Aber erst ja und dann nein ist scheiße und ein schwacher Charakterzug. Was die Beweggründe für Deine Bitte sind, weiß ich natürlich nicht. Und wie viel Zeit ihr sonst verbringt. Und wie sehr Du klammerst usw. Das weiß hier niemand. Daher finde ich die Urteile etwas hart. 

Alles Gute!

Er arbeitet in aller Regel abends bis 20 Uhr, wodurch die anderen Abende auch eher weniger zur Verfügung stehen und Donnerstag ist einer seiner "kurzen" Tage, an welchen er bereits um 18 Uhr Feierabend macht, zeitgleich hat er noch sein Volleyball, was zwei Abende in der Woche bindet und seinen Chinesisch-Kurs und da er diese Woche ausnahmsweise auch am Wochenende arbeiten muss, habe ich mir wenigstens einen gemeinsamen Abend gewünscht und ihn deshalb darum gebeten, den Termin zu verschieben...

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2. Juli um 20:43
In Antwort auf soley87

Warum genau ist dir denn daran gelegen, dass er gerade seinen wöchentlichen Zockabend verschiebt? Du hast doch nach Adam Riese noch 6 andere Tage, die dir theoretisch zur Verfügung stehen.

Wäre ich dein Freund, würde ich das auch nicht einsehen.

Aber einfach nicht dran denken ist für mich eine faule Ausrede um die direkte Konfrontation mit dir zu vermeiden.

An eurem Streitverhalten müsst ihr also beide noch arbeiten, sollte eure Beziehung noch weiter Bestand haben. Ansonsten bleibt ihr für immer in dieser Abwärtsspirale gefangen.

Er arbeitet in aller Regel abends bis 20 Uhr, wodurch die anderen Abende auch eher weniger zur Verfügung stehen und Donnerstag ist einer seiner "kurzen" Tage, an welchen er bereits um 18 Uhr Feierabend macht, zeitgleich hat er noch sein Volleyball, was zwei Abende in der Woche bindet und seinen Chinesisch-Kurs und da er diese Woche ausnahmsweise auch am Wochenende arbeiten muss, habe ich mir wenigstens einen gemeinsamen Abend gewünscht und ihn deshalb darum gebeten, den Termin zu verschieben...

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2. Juli um 20:50
In Antwort auf ketura_20447089

Dein Freund, der mit dir zusammen wohnt, muss regelmäßig seinen wöchentlichen Zockabend für dich verschieben, wozu denn wenn man fragen darf?

Beim Lesen bekommt man das Gefühl, du erdrückst deinen Freund und willst Emotionen von ihm erpressen, unter aderem mit Rumzicken, nach dem Motto negative Aufmerksamkeit ist auch Aufmerksamkeit.

So funktioniert das aber nicht, du musst ihn frei lassen und lieben, dann kommt er freiwillig zu dir und zeigt dir seine Liebe, klingt abgedroschen ist aber nun mal so.

Aus dem Text ging nirgends hervor, dass er ihn regelmäßig verschieben muss, dieser Abend hat seit drei Jahren Bestand und musste in diesem Rahmen ungefähr 7x verschoben werden, weil er auf Geburtstage/Jahrestage gefallen ist oder jetzt mal auf eine Woche, in der wir andernfalls keinen gemeinsamen Abend miteinander hätten, da er auch am Wochenende arbeiten muss. Es geht und ging mir auch zu keinem Zeitpunkt darum, dass er ihn ausfallen lassen muss, sondern lediglich verschieben, da es mir ja weiterhin wichtig ist, dass er seine eigenen Abende hat und mMn ist ein Vorlauf von drei Wochen nicht zu gering, vor allem wenn er ohne Diskussion zusagt und mir mitteilt, dass das kein Problem sei und er sich darum kümmere. Damit entfällt für mich das Thema Verlässlichkeit, was mir in einer Beziehung aber unfassbar wichtig ist. Er hätte auch sagen können, dass das nicht geht und dann hätte ich das in der Situation hingenommen, da ich ja quasi selbst schuld war, dass ich meinen Mädelsabend auf unseren einzigen gemeinsamen freien Abend in der Woche gelegt habe, weil die anderen nicht anders konnten. 

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2. Juli um 20:53
In Antwort auf sonnenfrei

Klingt echt als hättet Ihr unterschiedliche Bedürfnisse.
Ich habe selbst - dreimal die Woche "Zockerabende" und mein Mann spielt auch noch Fussball.
Da war es manchmal auch etwas schwierig Termine abzustimmen - gerade wenn Termine auf Spieltage gefallen sind. Wir tragen nun Termine in den Googlekalender und werden dran erinnert

das klingt vielleicht etwas Stranger als es so eigentlich ist.

Aber an manchen Abenden sieht man sich gar nicht oder man erzählt Termine zwischen Tür und Angel.
Mal ehrlich - manche können sich Sachen gut merken - andere nicht.
Man muss ja nicht alles eintragen - feste Zockertermine helfen da auch schon bei der Planung.
Jeder hat ein Recht auf Auslebens der Hobbies und besonders in der Beziehung muss das funktionieren.
So nen Kontrollfreak der mir alles verbietet und mich dann an Termine erinnert a la "ich hab doch vor drei Wochen gesagt" brauche ich nicht
 

Wir haben auch einen gemeinsamen Google-Kalender, weil es anders gar nicht funktionieren würde, aber ich habe mich inzwischen auch daran gewöhnt, dass er manchmal dann Dinge umplant und diese vergisst im Kalender zu verschieben und möchte ja auch nicht seine Mutter sein, die dann immer hinter ihm herrennt und fragt "Hast du das auch schon wirklich gemacht? Hast du? Hast du?", ich will mich einfach nur auf Absprachen verlassen können und einen Partner, der dann auch dazu steht, dass er einen Fehler gemacht hat und sich entschuldigt, dann kann ich über solche Dinge auch hinweggehen, aber hier hat er sich direkt in die Opferrolle gedrängt. 

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3. Juli um 16:22
In Antwort auf user1131887532

Er arbeitet in aller Regel abends bis 20 Uhr, wodurch die anderen Abende auch eher weniger zur Verfügung stehen und Donnerstag ist einer seiner "kurzen" Tage, an welchen er bereits um 18 Uhr Feierabend macht, zeitgleich hat er noch sein Volleyball, was zwei Abende in der Woche bindet und seinen Chinesisch-Kurs und da er diese Woche ausnahmsweise auch am Wochenende arbeiten muss, habe ich mir wenigstens einen gemeinsamen Abend gewünscht und ihn deshalb darum gebeten, den Termin zu verschieben...

Naja, das sind dann ja immerhin noch vier Stunden bis Mitternacht, die könnte er ja locker mit dir verbringen, wenn er denn wollte. Will er aber nicht.

Ihr befindet euch da in einem Teufelskreis: du möchtest mehr Nähe, er nicht. Je mehr du Nähe von ihm einforderst, desto stärker zieht er sich von dir zurück, weil er sich davon bedrängt fühlt. Du hingegen reagierst darauf, indem du noch mehr Nähe einforderst, das fühlt sich für ihn wie klammern an und er flüchtet.

So kommt ihr nicht weiter. Ihr habt einfach ein zu unterschiedliches Nähebedürfnis, als dass eine Beziehung möglich wäre. 

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3. Juli um 16:25
In Antwort auf user1131887532

Wir haben auch einen gemeinsamen Google-Kalender, weil es anders gar nicht funktionieren würde, aber ich habe mich inzwischen auch daran gewöhnt, dass er manchmal dann Dinge umplant und diese vergisst im Kalender zu verschieben und möchte ja auch nicht seine Mutter sein, die dann immer hinter ihm herrennt und fragt "Hast du das auch schon wirklich gemacht? Hast du? Hast du?", ich will mich einfach nur auf Absprachen verlassen können und einen Partner, der dann auch dazu steht, dass er einen Fehler gemacht hat und sich entschuldigt, dann kann ich über solche Dinge auch hinweggehen, aber hier hat er sich direkt in die Opferrolle gedrängt. 

Ich verstehe, dass du da nicht in die Mama- bzw. Operrolle gedrängt werden möchtest.

Die einzige Lösung dafür ist, es einfach nicht zu tun, nicht nachzufragen und ihn einfach einfahren zu lassen. Wenn er dann etwas Wichtiges vergessen hat es nicht erledigt ist - Pech gehabt. Dann muss er eben mit den Konsequenzen leben.

Das bedeutet aber, dass du die Verantwortung für deine eigenen wichtigen Termine selbst übernimmst. Du sorgst dafür, dass alles erledigt wird, wodurch dir unschöne Konsequenzen entstehen könnten und seine Dinge lässt du ihn selbst machen und kümmerst dich einfach nicht drum. 

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