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Equal Pay Day - Und warum er eine Lüge ist...

21. März 2014 um 16:14

Heute ist "Equal Pay Day". D.h. der Tag an dem bejammert wird, dass Frauen weniger verdienen als Männer.

Dies ist sicherlich zunächst mal eine Tatsache. Frauen verdienen 20% weniger als Männer.

Davon sind aber allein schon 15% erklärbar durch Berufswahl, Halbtagsarbeit, häufige Arbeitgeberwechsel usw. Nachzulesen hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Gender_Pay_Gap

Die verbleibenden 5% lassen sich z.B. auf unsicheres Verhalten bei Verhandlungen, häufigere Fehlzeiten, Ausfälle durch Schwangerschaften usw. plausibel erklären.

Es könnte sogar sein, dass wenn eine Frau und ein Mann genau gleich auftreten, d.h. ein Mann ist bei Verhandlungen genauso wenig selbstbewusst, hat genauso viele Fehlzeiten, wechselt genauso oft den Job, wählt ebenfalls Fachrichtungen die weniger gut bezahlt sind weil sie eher auf den sozialen Bereich ausgerichtet sind - dann könnte es sein, dass dieser Mann WENIGER als die gleiche Frau verdienen würde. Aber das würde keiner wahrnehmen. Man würde die Statistik anschauen und sagen: Frauen werden diskriminiert. Obwohl aufgrund der Faktenlage sogar eine Bevorzugung von Frauen rein logisch möglich wäre. Um sinnvoll zu vergleichen müsste man einen Mann und eine Frau nehmen deren Werdegang exakt gleich verläuft. Evtl. würde man sogar feststellen, dass der Mann diskriminiert wird. Wer diskriminiert wird ergibt sich garnicht aus irgendwelchen Statistiken.

Daher ist der Equal Pay Day in meinen Augen großer Unfug.

Ich wüsste zu gerne wer genau hinter dem dafür verantwortlichen Verein steht und welche Interessen er verfolgt.

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21. März 2014 um 16:38

Verschwörungstheorie...
Was du sagst stimmt absolut. Dass profitorientierte Unternehmen sagen: "Ok, wir könnten günstiger eine Frau einstellen und würden dann mehr verdienen - es ist uns aber wichtiger Frauen zu diskriminieren - dafür nehmen wir hohe Verluste gerne in Kauf" ist die dümmste Verschwörungstheorie der Geschichte.

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21. März 2014 um 16:41

Mein Bezirksbeauftragter
vom Männerschutzbund hat mir im Vertrauen mitgeteilt, dass geheimen Unterlagen zufolge Männer eigentlich viel, viel weniger verdienen als Frauen. Die werden schließlich von uns Männern durchalimentiert, können reich heiraten, müssen im Restaurant nur selten zahlen und können sich jederzeit was dazu verdienen, indem sie mal kurz die Beine breit machen, während die meisten Frauen schreiend davon laufen, wenn sie unsere braun gestreiften Unterbuxen nur sehen, gell?

Natürlich ist der Gleichbezahlungstag Unfug, dahinter müssen interessierte feministische Kreise stecken, die unsere Gesellschaft endgültig in ein Matriarchat verwandeln wollen...

Mal ne Frage: was nimmst DU eigentlich so? Ich habe weder bei Dope, Pep, Morphium oder Fentanyl jemals so tolle Fantasien gehabt, wie du sie hier ausrollst, könntest du mir vielleicht mal was von deinem Zeug abgeben?

Mannomann, selten so einen Schwachsinn gelesen wie deinen "Beitrag",
Christoph

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21. März 2014 um 16:50


"Davon sind aber allein schon 15% erklärbar durch Berufswahl, Halbtagsarbeit, häufige Arbeitgeberwechsel usw. Nachzulesen hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Gender_Pay_Gap"

Halbtagsarbeit kann und darf hier gar nicht mitgerechnet werden. Erstens ist klar, dass man für 20 Stunden generell weniger verdient als für 40 Stunden - egal in welchem Job und egal von wem ausgeübt. Und zweitens sind viele Frauen aufgrund ihrer Kinder gezwungen halbtags arbeiten zu gehen. Drehst du das Kinder-krieg-und-Erziehungsmodell um, dann würden alleinerziehende Väter auch nur halbtags arbeiten können. Leider sind aber mehr Frauen alleinerziehend als Männer.

"Die verbleibenden 5% lassen sich z.B. auf unsicheres Verhalten bei Verhandlungen, häufigere Fehlzeiten, Ausfälle durch Schwangerschaften usw. plausibel erklären."

Wenn man Ausfälle für Schwangerschaften tatsächlich berücksichtigt, dann ist das Diskriminierung. Was können wir Frauen dafür, dass die Natur nicht Männer dazu auserkoren hat schwanger zu werden und Kinder zu gebären, sondern uns? Außerdem gehören zum Kinder kriegen nun mal zwei, also auch ein Mann. Die Frau geht nicht in den Laden und kauft sich eigenmächtig ein Kind. Ergo ist es nicht korrekt die Frau für den Umstand, dass sie schwanger werden KÖNNTE, bluten zu lassen, während Männer, die die Schwangerschaft erst möglich machen, keine Einbußen dafür in Kauf nehmen müssen. Die häufigen Fehlzeiten sind meist auch wieder den Kindern geschuldet, die aber auch wieder mit den Mann betreffen, da jedes Kind auch einen Vater hat, der sich kümmern könnte.

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21. März 2014 um 17:03
In Antwort auf fusselbine


"Davon sind aber allein schon 15% erklärbar durch Berufswahl, Halbtagsarbeit, häufige Arbeitgeberwechsel usw. Nachzulesen hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Gender_Pay_Gap"

Halbtagsarbeit kann und darf hier gar nicht mitgerechnet werden. Erstens ist klar, dass man für 20 Stunden generell weniger verdient als für 40 Stunden - egal in welchem Job und egal von wem ausgeübt. Und zweitens sind viele Frauen aufgrund ihrer Kinder gezwungen halbtags arbeiten zu gehen. Drehst du das Kinder-krieg-und-Erziehungsmodell um, dann würden alleinerziehende Väter auch nur halbtags arbeiten können. Leider sind aber mehr Frauen alleinerziehend als Männer.

"Die verbleibenden 5% lassen sich z.B. auf unsicheres Verhalten bei Verhandlungen, häufigere Fehlzeiten, Ausfälle durch Schwangerschaften usw. plausibel erklären."

Wenn man Ausfälle für Schwangerschaften tatsächlich berücksichtigt, dann ist das Diskriminierung. Was können wir Frauen dafür, dass die Natur nicht Männer dazu auserkoren hat schwanger zu werden und Kinder zu gebären, sondern uns? Außerdem gehören zum Kinder kriegen nun mal zwei, also auch ein Mann. Die Frau geht nicht in den Laden und kauft sich eigenmächtig ein Kind. Ergo ist es nicht korrekt die Frau für den Umstand, dass sie schwanger werden KÖNNTE, bluten zu lassen, während Männer, die die Schwangerschaft erst möglich machen, keine Einbußen dafür in Kauf nehmen müssen. Die häufigen Fehlzeiten sind meist auch wieder den Kindern geschuldet, die aber auch wieder mit den Mann betreffen, da jedes Kind auch einen Vater hat, der sich kümmern könnte.

Würdest du es anders machen?
Wenn du ein kleines Geschäft hättest, würdest du dann das Schwangerschaftsrisiko deiner Mitarbeiterinnen subventionieren wollen? Von Frauen geführte Unternehmen machen das ganz genauso wie von Männern geführte Unternehmen. Jeder Mitarbeiter hat einen faktischen Wert X und nach dem wird er bezahlt.

Wie willst du das ändern? Soll es so gemacht werden, dass Frauen Kindergeld kriegen, im Scheidungsfalle Alimente von dem Mann der in der Zeit arbeiten ging, Elterngeld, Steuerliche Verbilligungen für Familien usw.?

Oh Moment mal, das gibt es ja alles schon!

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21. März 2014 um 17:37
In Antwort auf jorma_12352986

Würdest du es anders machen?
Wenn du ein kleines Geschäft hättest, würdest du dann das Schwangerschaftsrisiko deiner Mitarbeiterinnen subventionieren wollen? Von Frauen geführte Unternehmen machen das ganz genauso wie von Männern geführte Unternehmen. Jeder Mitarbeiter hat einen faktischen Wert X und nach dem wird er bezahlt.

Wie willst du das ändern? Soll es so gemacht werden, dass Frauen Kindergeld kriegen, im Scheidungsfalle Alimente von dem Mann der in der Zeit arbeiten ging, Elterngeld, Steuerliche Verbilligungen für Familien usw.?

Oh Moment mal, das gibt es ja alles schon!

...
Moment, wo hat denn ein kleines Geschäft das Risiko einer Schwangerschaft zu tragen? Wird die Frau schwanger und arbeitet bis zum Mutterschutz, dann hat das Unternehmen keinerlei Einbußen. Ab Mutterschutz zahlt nämlich die Krankenkasse. Ab Elternzeit zahlt der Staat. Kann die Frau nicht bis zum Mutterschutz arbeiten, weil sie ein Beschäftigunhsverbot erhält, so bekommt ein kleines Geschäft das Gehalt der Mitarbeiterin von der Krankenkasse zurück. Ist übrigens auch bei allen anderen Krankheitsfällen auf ärztliches Attest (Krankenschein) so.

Wo ist hier also das Risiko für diese Unternehmen? Die Krankenkassen greifen ihnen in den Fällen unter die Arme!

Weiterhin ist doch die Frage, warum Versicherungen ihre Beiträge 2012 alle auf unisex umstellen mussten, damit der Mann finanziell nicht benachteiligt und damit diskriminiert wird, aber bei Frauen im Job gilt das nicht?

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21. März 2014 um 18:22

Und eine psychologin
cheffelt 70 glocken die stunde, paule aber verdient nichtmal 5 euronen bei netto ...

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21. März 2014 um 18:57
In Antwort auf jorma_12352986

Verschwörungstheorie...
Was du sagst stimmt absolut. Dass profitorientierte Unternehmen sagen: "Ok, wir könnten günstiger eine Frau einstellen und würden dann mehr verdienen - es ist uns aber wichtiger Frauen zu diskriminieren - dafür nehmen wir hohe Verluste gerne in Kauf" ist die dümmste Verschwörungstheorie der Geschichte.

"die dümmste Verschwörungstheorie der Geschichte"
Ja, klug sind definitiv nur die Verschwörungstheorien, bei denen Männer die "Opfer" sind oder vielleicht auch Frauenhasserbärchis.

Weiß doch jeder, dass Frauen die Weltherrschaft an sich reißen und Männer versklaven wollen, wenn nicht gar vernichten und manche halten sogar die bloße Existenz von Frauenparkplätzen für einen Beweis für diese absurde Theorie...

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21. März 2014 um 21:08

Voll dabei
Ich sehe es auch keineswegs so, dass da überall sauber stand, dass es sich um <5% Unterschied handelt.

Kurzes google ergebnis:
http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_politik/article126028141/Termin-des-Tages.html
SZ 80 Tage umsonst : http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/equal-pay-day-tage-umsonst-1.1918514
Fokus: Frauen arbeiten im Jahr 80 Tage ohne Bezahlung http://www.focus.de/finanzen/news/equal-pay-day-frauen-arbeiten-im-jahr-80-tage-ohne-bezahlung_id_3704059.html

D.h. hier ist mE genau Arbeit zu tun. Aber wenn man sich die Artikel anschaut, dann steht dort vielleicht was von den Gründen aber nur seltn um wieviel Prozent wir wirklich reden. Nämlich <5% die wirklich aufs GEschlecht zurückzuführen sind. Stattdessen reden die leute in den Beiträgen von "Schwesig betonte, die direkte Lohndiskriminierung solle durch ein Gesetz beseitigt werden."

DH real gesehen wird hier mit 22% argumentiert (siehe Schlagzeilen) obwohl wir über 5% reden... Das finde ich ein Thema.

Warum ist das so?
- ICh denke weil in vielen Köpfen mittlerweile verankert ist, dass Frauen beim Gehalt benachteiligt werden, ob das war ist oder nicht.
- FRauen aufgrund der politschen Interessenlagen besonders gefördert werden (heisst ja auch nicht umsonst Ministerium fpr Frauen, Familie, Senoren und Jugendliche - was ne klare Diskreminierung auf höchster Ebene ist)
- die Frauenlobby schubst da immer wieder an. Eine entsprechende Männerlobby gibt es nicht (das wären ja weicheier sich über diskreminierung zu beschweren und keine echten Männer so der allgemeine Tenor)

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21. März 2014 um 21:11
In Antwort auf py158

Mein Bezirksbeauftragter
vom Männerschutzbund hat mir im Vertrauen mitgeteilt, dass geheimen Unterlagen zufolge Männer eigentlich viel, viel weniger verdienen als Frauen. Die werden schließlich von uns Männern durchalimentiert, können reich heiraten, müssen im Restaurant nur selten zahlen und können sich jederzeit was dazu verdienen, indem sie mal kurz die Beine breit machen, während die meisten Frauen schreiend davon laufen, wenn sie unsere braun gestreiften Unterbuxen nur sehen, gell?

Natürlich ist der Gleichbezahlungstag Unfug, dahinter müssen interessierte feministische Kreise stecken, die unsere Gesellschaft endgültig in ein Matriarchat verwandeln wollen...

Mal ne Frage: was nimmst DU eigentlich so? Ich habe weder bei Dope, Pep, Morphium oder Fentanyl jemals so tolle Fantasien gehabt, wie du sie hier ausrollst, könntest du mir vielleicht mal was von deinem Zeug abgeben?

Mannomann, selten so einen Schwachsinn gelesen wie deinen "Beitrag",
Christoph

Du bist genau so einer
der Männer die auf offensichtliche Misstände hinweisen als Weicheier und keine echten Kerle bezeichnet ohne sich mit Fakten zu befassen. Leb schön weiter in deinem Männerbild aus der Steinzeit...

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21. März 2014 um 21:20

...
"Kleiner Hinweis: im Hochlohnland Deutschland gibt es auch noch andere Jobs fernab von Pommesbuden"

Keine Sorge, ich hab das bereits selbst gemacht. Nicht in Pommesbuden, sondern bei Bankern und Vertrieblern mit einem Jahreseinkommen jenseits der 100.000 Euro. Eben in kleinen Unternehmen mit weniger als 20 Mitarbeitern. Da hilft eben die Kasse.

Du beklagst die Einarbeitungszeit? In einer Zeit, wo jeder zweite Arbeitsvertrag befristet ist und die Zeitarbeit boomt? Die Mitarbeiter also ständig ausgetauscht werden? Lustig! Die Einarbeitungszeit fällt bei allen neu eingestellten Mitarbeitern an, ob die nun wegen Befristung, Kündigung oder Elternzeit neu eingestellt werden, ist völlig egal.

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22. März 2014 um 4:29

Wo ist da jetzt die Information?
Dein Link enthält keine Quelle für die Behauptung Frauen würden BEI GLEICHER QUALIFIKATION weniger verdienen.

Beachtlich auch, dass ganze 500 Teilnehmer da waren. Jeder 160.000ste Deutsche also. LOL Und davon noch die Hälfte Politiker die sich profilieren wollten weil die Presse da war.

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