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Entscheidung zwischen zwei Männern

7. Januar um 19:23

Liebe Forumgemeinschaft,

ich wende mich heute vertrauensvoll an euch. Bestimmt war irgendjemand von euch schon einmal in einer ähnlichen Situation und hat einen guten Tipp für mich.

Seit knapp einem Jahr bin ich nun mit meinem Freund zusammen. Er ist ein superlieber Kerl und ich bin mir fast sicher, er würde so gut wie alles für mich tun. Meine Exbeziehung hielt drei Jahre und war alles andere als harmonisch, deshalb weiß ich auch wirklich zu schätzen was ich an ihm habe.
Von Anfang an gab es jedoch ein Problem: Ich bin sehr aktiv, treibe gerne Sport und liebe es zu reisen. Mein Freund dagegen ist der geborene Stubenhocker. Ich würde nach der Arbeit immer gerne noch was machen (joggen, ins Schwimmbad), da ich einfach den Ausgleich brauche - Er hingegen sitzt sich vor seinen PC und zockt. Wir wohnen aktuell noch nicht zusammen, ich habe eine eigene Wohung und er wohnt bei seiner Mutter (die einfach alles für ihn macht...). Er lässt sich dann schon ab und zu zu einem Spaziergang überreden, aber ich merke, wenn wir etwas "machen", dann einfach nur, weil ich es gerne so habe. Ich möchte ihn einfach nicht zu etwas bewegen, was er im Grunde gar nicht möchte... Fühle mich dann eher immer schlecht.

Vergangenen Sommer war ich dann auf einer Party mit meiner Freundin. Dort habe ich einen Jungen aus meiner Ortschaft kennengelernt, den ich vorher noch nicht kannte (er ist zwei Jahre jünger als ich). Wir haben uns auf Anhieb super verstanden, da wir dieselben Interessen haben. Ich habe ihm aber noch auf der Party erzählt dass ich vergeben bin. Am nächsten Tag hat er mich dann trotzdem auf Facebook angeschrieben und irgendwann haben wir uns auch mal zum Sport getroffen. So ging alles los... Ich weiß, das hätte ich nie machen dürfen, aber irgendwie bin ich da so hineingeraten... Im November habe ich meine Mutter verloren und auch da war er sofort für mich da. Ich habe es echt immer wieder verdrängt, wir haben schon so oft den Kontakt abgebrochen, aber irgendwie können wir es beide nicht lassen. Ich habe mich echt in ihn verknallt. Außer Küssen (ich weiß das ist auch schon schlimm genug) ist aber nichts gelaufen. Ich fühle mich einfach so zu ihm hingezogen.

Aber auf der einen Seite sehe ich die Geborgenheit und die Liebe, die mir mein Freund schenkt. Ich weiß wie dumm das alles ist und ich weiß dass ich selbst schuld an meiner Situation bin. Aber ich bin einfach so verdammt unentschlossen was ich tun soll. Meinen Freund verlassen? Auf Nummer sicher bleiben und den Schwarm ziehen lassen? (
Was soll man denn nur tun, um sich hier sicher sein zu können? Beide gehen lassen? Im Grunde habe ich doch keinen von beiden verdient. Dazu kommt einfach der unfassbare Schmerz über den Tod meiner Mutter, der es für mich so unmöglich macht noch mehr Schmerzen hinnehmen zu können...

Ich freue mich über jeden Rat. Danke ihr Lieben!

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7. Januar um 20:09
In Antwort auf xxeniaxx

Liebe Forumgemeinschaft,

ich wende mich heute vertrauensvoll an euch. Bestimmt war irgendjemand von euch schon einmal in einer ähnlichen Situation und hat einen guten Tipp für mich.

Seit knapp einem Jahr bin ich nun mit meinem Freund zusammen. Er ist ein superlieber Kerl und ich bin mir fast sicher, er würde so gut wie alles für mich tun. Meine Exbeziehung hielt drei Jahre und war alles andere als harmonisch, deshalb weiß ich auch wirklich zu schätzen was ich an ihm habe.
Von Anfang an gab es jedoch ein Problem: Ich bin sehr aktiv, treibe gerne Sport und liebe es zu reisen. Mein Freund dagegen ist der geborene Stubenhocker. Ich würde nach der Arbeit immer gerne noch was machen (joggen, ins Schwimmbad), da ich einfach den Ausgleich brauche - Er hingegen sitzt sich vor seinen PC und zockt. Wir wohnen aktuell noch nicht zusammen, ich habe eine eigene Wohung und er wohnt bei seiner Mutter (die einfach alles für ihn macht...). Er lässt sich dann schon ab und zu zu einem Spaziergang überreden, aber ich merke, wenn wir etwas "machen", dann einfach nur, weil ich es gerne so habe. Ich möchte ihn einfach nicht zu etwas bewegen, was er im Grunde gar nicht möchte... Fühle mich dann eher immer schlecht.

Vergangenen Sommer war ich dann auf einer Party mit meiner Freundin. Dort habe ich einen Jungen aus meiner Ortschaft kennengelernt, den ich vorher noch nicht kannte (er ist zwei Jahre jünger als ich). Wir haben uns auf Anhieb super verstanden, da wir dieselben Interessen haben. Ich habe ihm aber noch auf der Party erzählt dass ich vergeben bin. Am nächsten Tag hat er mich dann trotzdem auf Facebook angeschrieben und irgendwann haben wir uns auch mal zum Sport getroffen. So ging alles los... Ich weiß, das hätte ich nie machen dürfen, aber irgendwie bin ich da so hineingeraten... Im November habe ich meine Mutter verloren und auch da war er sofort für mich da. Ich habe es echt immer wieder verdrängt, wir haben schon so oft den Kontakt abgebrochen, aber irgendwie können wir es beide nicht lassen. Ich habe mich echt in ihn verknallt. Außer Küssen (ich weiß das ist auch schon schlimm genug) ist aber nichts gelaufen. Ich fühle mich einfach so zu ihm hingezogen.

Aber auf der einen Seite sehe ich die Geborgenheit und die Liebe, die mir mein Freund schenkt. Ich weiß wie dumm das alles ist und ich weiß dass ich selbst schuld an meiner Situation bin. Aber ich bin einfach so verdammt unentschlossen was ich tun soll. Meinen Freund verlassen? Auf Nummer sicher bleiben und den Schwarm ziehen lassen? (
Was soll man denn nur tun, um sich hier sicher sein zu können? Beide gehen lassen? Im Grunde habe ich doch keinen von beiden verdient. Dazu kommt einfach der unfassbare Schmerz über den Tod meiner Mutter, der es für mich so unmöglich macht noch mehr Schmerzen hinnehmen zu können...

Ich freue mich über jeden Rat. Danke ihr Lieben!

Erstmal mein Beileid zum Verlust Deiner Mutter.

Wird man mit dem Tod konfrontiert, ist es ganz natürlich vieles im Leben zu hinterfragen.

Und ich denke, dass Du genau da ansetzen solltest. Was willst Du vom und im Leben?

Wenn zwei Menschen eine Beziehung führen, die zu unterschiedlich in ihren Lebensvorstellungen und Lebensansichten sind, muss man auf beiden Seiten eine große Portion Kompromissbereitschaft mitbringen, damit die Beziehung auf Dauer funktioniert.

Du solltest erstmal versuchen, selbst wieder zur Ruhe zu kommen und Dir selbst klar werden - unabhängig von den beiden Männern, was Du wirklich für Dich willst.

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7. Januar um 20:11
In Antwort auf xxeniaxx

Liebe Forumgemeinschaft,

ich wende mich heute vertrauensvoll an euch. Bestimmt war irgendjemand von euch schon einmal in einer ähnlichen Situation und hat einen guten Tipp für mich.

Seit knapp einem Jahr bin ich nun mit meinem Freund zusammen. Er ist ein superlieber Kerl und ich bin mir fast sicher, er würde so gut wie alles für mich tun. Meine Exbeziehung hielt drei Jahre und war alles andere als harmonisch, deshalb weiß ich auch wirklich zu schätzen was ich an ihm habe.
Von Anfang an gab es jedoch ein Problem: Ich bin sehr aktiv, treibe gerne Sport und liebe es zu reisen. Mein Freund dagegen ist der geborene Stubenhocker. Ich würde nach der Arbeit immer gerne noch was machen (joggen, ins Schwimmbad), da ich einfach den Ausgleich brauche - Er hingegen sitzt sich vor seinen PC und zockt. Wir wohnen aktuell noch nicht zusammen, ich habe eine eigene Wohung und er wohnt bei seiner Mutter (die einfach alles für ihn macht...). Er lässt sich dann schon ab und zu zu einem Spaziergang überreden, aber ich merke, wenn wir etwas "machen", dann einfach nur, weil ich es gerne so habe. Ich möchte ihn einfach nicht zu etwas bewegen, was er im Grunde gar nicht möchte... Fühle mich dann eher immer schlecht.

Vergangenen Sommer war ich dann auf einer Party mit meiner Freundin. Dort habe ich einen Jungen aus meiner Ortschaft kennengelernt, den ich vorher noch nicht kannte (er ist zwei Jahre jünger als ich). Wir haben uns auf Anhieb super verstanden, da wir dieselben Interessen haben. Ich habe ihm aber noch auf der Party erzählt dass ich vergeben bin. Am nächsten Tag hat er mich dann trotzdem auf Facebook angeschrieben und irgendwann haben wir uns auch mal zum Sport getroffen. So ging alles los... Ich weiß, das hätte ich nie machen dürfen, aber irgendwie bin ich da so hineingeraten... Im November habe ich meine Mutter verloren und auch da war er sofort für mich da. Ich habe es echt immer wieder verdrängt, wir haben schon so oft den Kontakt abgebrochen, aber irgendwie können wir es beide nicht lassen. Ich habe mich echt in ihn verknallt. Außer Küssen (ich weiß das ist auch schon schlimm genug) ist aber nichts gelaufen. Ich fühle mich einfach so zu ihm hingezogen.

Aber auf der einen Seite sehe ich die Geborgenheit und die Liebe, die mir mein Freund schenkt. Ich weiß wie dumm das alles ist und ich weiß dass ich selbst schuld an meiner Situation bin. Aber ich bin einfach so verdammt unentschlossen was ich tun soll. Meinen Freund verlassen? Auf Nummer sicher bleiben und den Schwarm ziehen lassen? (
Was soll man denn nur tun, um sich hier sicher sein zu können? Beide gehen lassen? Im Grunde habe ich doch keinen von beiden verdient. Dazu kommt einfach der unfassbare Schmerz über den Tod meiner Mutter, der es für mich so unmöglich macht noch mehr Schmerzen hinnehmen zu können...

Ich freue mich über jeden Rat. Danke ihr Lieben!

Das mit deiner Mama tut mir sehr leid. Mein Beileid. 
Ich hatte eine ähnliche Situation. Ich war mit meinem Ex zusammen, der ungefähr so tickte wie dein jetziger Partner. Wir waren sogar zusammengezogen, obwohl ich innerlich sicher war, es ist falsch (aber man hofft auf das beste). Zur gleichen Zeit habe ich mich in einen Kollegen verguckt, zu dem ich aber nie privaten Kontakt hatte, aber er wirkte eben anders als mein Partner. Hätte der Kollege Anstalten gemacht, hätte ich meinen Partner wahrscheinlich für ihn verlassen. Aber hat er nicht und die Geschichte änderte am Ende, dass ich sehr froh bin, dass mein damaliger Kollege und ich niemals zusammenkamen, da wir niemals zusammengepasst hätten.
An deiner Stelle würde ich mich fragen, ob die Interessendifferenz generell ein Problem auf dauer ist, ohne jetzt den zweiten Kerl als passenden Partner anzusehen. Kannst du dir den vorstellen mit deinem jetzigen Freund eine Familie vorstellen? Er ist bestimmt ein lieber Mensch,  aber du musst dir erstmal klarwerden was du wirklich möchtest.

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7. Januar um 20:25

Also man kann natürlich immer Kompromisse finden , und manchmal muss man das auch. Aber auf einer Wellenlänge zu sein von Persönlichkeit und Interessen wäre natürlich am Besten.
Du kannst mit deiner Entscheidung auf die nase fallen, wenn du es schlechter triffst, dass dein neuer Freund plötzlich Schattenseiten hast, die du vorher nie bemerkt hast und dann bereust du es vielleciht oder aber du wirst noch glücklicher weil du jemanden findest, der besser zu dir passt.
Ich vermute, dass du es früher oder später aber eh machen wirst (also zu dem anderen Kerl zu gehen), außer du findest bessere Kompromisse für deine Beziehung, da dir ja dort einiges fehlt. Dann müsstest ihr gemeinsam daran arbeiten.

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8. Januar um 13:58
In Antwort auf xxeniaxx

Liebe Forumgemeinschaft,

ich wende mich heute vertrauensvoll an euch. Bestimmt war irgendjemand von euch schon einmal in einer ähnlichen Situation und hat einen guten Tipp für mich.

Seit knapp einem Jahr bin ich nun mit meinem Freund zusammen. Er ist ein superlieber Kerl und ich bin mir fast sicher, er würde so gut wie alles für mich tun. Meine Exbeziehung hielt drei Jahre und war alles andere als harmonisch, deshalb weiß ich auch wirklich zu schätzen was ich an ihm habe.
Von Anfang an gab es jedoch ein Problem: Ich bin sehr aktiv, treibe gerne Sport und liebe es zu reisen. Mein Freund dagegen ist der geborene Stubenhocker. Ich würde nach der Arbeit immer gerne noch was machen (joggen, ins Schwimmbad), da ich einfach den Ausgleich brauche - Er hingegen sitzt sich vor seinen PC und zockt. Wir wohnen aktuell noch nicht zusammen, ich habe eine eigene Wohung und er wohnt bei seiner Mutter (die einfach alles für ihn macht...). Er lässt sich dann schon ab und zu zu einem Spaziergang überreden, aber ich merke, wenn wir etwas "machen", dann einfach nur, weil ich es gerne so habe. Ich möchte ihn einfach nicht zu etwas bewegen, was er im Grunde gar nicht möchte... Fühle mich dann eher immer schlecht.

Vergangenen Sommer war ich dann auf einer Party mit meiner Freundin. Dort habe ich einen Jungen aus meiner Ortschaft kennengelernt, den ich vorher noch nicht kannte (er ist zwei Jahre jünger als ich). Wir haben uns auf Anhieb super verstanden, da wir dieselben Interessen haben. Ich habe ihm aber noch auf der Party erzählt dass ich vergeben bin. Am nächsten Tag hat er mich dann trotzdem auf Facebook angeschrieben und irgendwann haben wir uns auch mal zum Sport getroffen. So ging alles los... Ich weiß, das hätte ich nie machen dürfen, aber irgendwie bin ich da so hineingeraten... Im November habe ich meine Mutter verloren und auch da war er sofort für mich da. Ich habe es echt immer wieder verdrängt, wir haben schon so oft den Kontakt abgebrochen, aber irgendwie können wir es beide nicht lassen. Ich habe mich echt in ihn verknallt. Außer Küssen (ich weiß das ist auch schon schlimm genug) ist aber nichts gelaufen. Ich fühle mich einfach so zu ihm hingezogen.

Aber auf der einen Seite sehe ich die Geborgenheit und die Liebe, die mir mein Freund schenkt. Ich weiß wie dumm das alles ist und ich weiß dass ich selbst schuld an meiner Situation bin. Aber ich bin einfach so verdammt unentschlossen was ich tun soll. Meinen Freund verlassen? Auf Nummer sicher bleiben und den Schwarm ziehen lassen? (
Was soll man denn nur tun, um sich hier sicher sein zu können? Beide gehen lassen? Im Grunde habe ich doch keinen von beiden verdient. Dazu kommt einfach der unfassbare Schmerz über den Tod meiner Mutter, der es für mich so unmöglich macht noch mehr Schmerzen hinnehmen zu können...

Ich freue mich über jeden Rat. Danke ihr Lieben!

hallo,

möchte dir mein beleid wegen deiner mutter ausprechen.

was gar nicht geht:
"Im Grunde habe ich doch keinen von beiden verdient.".

so darfst du nicht denken. sei ein wenig mehr ego und lass dich gehen und nimm denjenigen den du jetzt haben willst. 

du bist noch nicht mal ein jahr mit deinem freund zusammen. so what? jetzt kommst du drauf, dass ihr andere interessen habts. eine aktive und ein computerzocker? glaubst du selbst, dass das funktionieren wird?

do what you need to make you feel better bzw. do what you need to make you feel

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8. Januar um 15:18

Nimm 2, einen für jede Art von Bedürfnis die du gerne erfüllt hättest. Der Mensch ist einfach nicht monogam und ja man kann auch mehr als einen Menschen lieben ....

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9. Januar um 10:21
In Antwort auf xxeniaxx

Liebe Forumgemeinschaft,

ich wende mich heute vertrauensvoll an euch. Bestimmt war irgendjemand von euch schon einmal in einer ähnlichen Situation und hat einen guten Tipp für mich.

Seit knapp einem Jahr bin ich nun mit meinem Freund zusammen. Er ist ein superlieber Kerl und ich bin mir fast sicher, er würde so gut wie alles für mich tun. Meine Exbeziehung hielt drei Jahre und war alles andere als harmonisch, deshalb weiß ich auch wirklich zu schätzen was ich an ihm habe.
Von Anfang an gab es jedoch ein Problem: Ich bin sehr aktiv, treibe gerne Sport und liebe es zu reisen. Mein Freund dagegen ist der geborene Stubenhocker. Ich würde nach der Arbeit immer gerne noch was machen (joggen, ins Schwimmbad), da ich einfach den Ausgleich brauche - Er hingegen sitzt sich vor seinen PC und zockt. Wir wohnen aktuell noch nicht zusammen, ich habe eine eigene Wohung und er wohnt bei seiner Mutter (die einfach alles für ihn macht...). Er lässt sich dann schon ab und zu zu einem Spaziergang überreden, aber ich merke, wenn wir etwas "machen", dann einfach nur, weil ich es gerne so habe. Ich möchte ihn einfach nicht zu etwas bewegen, was er im Grunde gar nicht möchte... Fühle mich dann eher immer schlecht.

Vergangenen Sommer war ich dann auf einer Party mit meiner Freundin. Dort habe ich einen Jungen aus meiner Ortschaft kennengelernt, den ich vorher noch nicht kannte (er ist zwei Jahre jünger als ich). Wir haben uns auf Anhieb super verstanden, da wir dieselben Interessen haben. Ich habe ihm aber noch auf der Party erzählt dass ich vergeben bin. Am nächsten Tag hat er mich dann trotzdem auf Facebook angeschrieben und irgendwann haben wir uns auch mal zum Sport getroffen. So ging alles los... Ich weiß, das hätte ich nie machen dürfen, aber irgendwie bin ich da so hineingeraten... Im November habe ich meine Mutter verloren und auch da war er sofort für mich da. Ich habe es echt immer wieder verdrängt, wir haben schon so oft den Kontakt abgebrochen, aber irgendwie können wir es beide nicht lassen. Ich habe mich echt in ihn verknallt. Außer Küssen (ich weiß das ist auch schon schlimm genug) ist aber nichts gelaufen. Ich fühle mich einfach so zu ihm hingezogen.

Aber auf der einen Seite sehe ich die Geborgenheit und die Liebe, die mir mein Freund schenkt. Ich weiß wie dumm das alles ist und ich weiß dass ich selbst schuld an meiner Situation bin. Aber ich bin einfach so verdammt unentschlossen was ich tun soll. Meinen Freund verlassen? Auf Nummer sicher bleiben und den Schwarm ziehen lassen? (
Was soll man denn nur tun, um sich hier sicher sein zu können? Beide gehen lassen? Im Grunde habe ich doch keinen von beiden verdient. Dazu kommt einfach der unfassbare Schmerz über den Tod meiner Mutter, der es für mich so unmöglich macht noch mehr Schmerzen hinnehmen zu können...

Ich freue mich über jeden Rat. Danke ihr Lieben!

Du stellst die falsche Frage.

Du bist mit Deinem Freund zusammen.
Die Frage ist nicht, ob Du den einen oder den anderen nehmen sollst, sondern ob Du ob Du mit Deinem Freund zusammenbleiben möchtest.
Und zwar unabhängig von dem anderen.

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9. Januar um 11:06
In Antwort auf xxeniaxx

Liebe Forumgemeinschaft,

ich wende mich heute vertrauensvoll an euch. Bestimmt war irgendjemand von euch schon einmal in einer ähnlichen Situation und hat einen guten Tipp für mich.

Seit knapp einem Jahr bin ich nun mit meinem Freund zusammen. Er ist ein superlieber Kerl und ich bin mir fast sicher, er würde so gut wie alles für mich tun. Meine Exbeziehung hielt drei Jahre und war alles andere als harmonisch, deshalb weiß ich auch wirklich zu schätzen was ich an ihm habe.
Von Anfang an gab es jedoch ein Problem: Ich bin sehr aktiv, treibe gerne Sport und liebe es zu reisen. Mein Freund dagegen ist der geborene Stubenhocker. Ich würde nach der Arbeit immer gerne noch was machen (joggen, ins Schwimmbad), da ich einfach den Ausgleich brauche - Er hingegen sitzt sich vor seinen PC und zockt. Wir wohnen aktuell noch nicht zusammen, ich habe eine eigene Wohung und er wohnt bei seiner Mutter (die einfach alles für ihn macht...). Er lässt sich dann schon ab und zu zu einem Spaziergang überreden, aber ich merke, wenn wir etwas "machen", dann einfach nur, weil ich es gerne so habe. Ich möchte ihn einfach nicht zu etwas bewegen, was er im Grunde gar nicht möchte... Fühle mich dann eher immer schlecht.

Vergangenen Sommer war ich dann auf einer Party mit meiner Freundin. Dort habe ich einen Jungen aus meiner Ortschaft kennengelernt, den ich vorher noch nicht kannte (er ist zwei Jahre jünger als ich). Wir haben uns auf Anhieb super verstanden, da wir dieselben Interessen haben. Ich habe ihm aber noch auf der Party erzählt dass ich vergeben bin. Am nächsten Tag hat er mich dann trotzdem auf Facebook angeschrieben und irgendwann haben wir uns auch mal zum Sport getroffen. So ging alles los... Ich weiß, das hätte ich nie machen dürfen, aber irgendwie bin ich da so hineingeraten... Im November habe ich meine Mutter verloren und auch da war er sofort für mich da. Ich habe es echt immer wieder verdrängt, wir haben schon so oft den Kontakt abgebrochen, aber irgendwie können wir es beide nicht lassen. Ich habe mich echt in ihn verknallt. Außer Küssen (ich weiß das ist auch schon schlimm genug) ist aber nichts gelaufen. Ich fühle mich einfach so zu ihm hingezogen.

Aber auf der einen Seite sehe ich die Geborgenheit und die Liebe, die mir mein Freund schenkt. Ich weiß wie dumm das alles ist und ich weiß dass ich selbst schuld an meiner Situation bin. Aber ich bin einfach so verdammt unentschlossen was ich tun soll. Meinen Freund verlassen? Auf Nummer sicher bleiben und den Schwarm ziehen lassen? (
Was soll man denn nur tun, um sich hier sicher sein zu können? Beide gehen lassen? Im Grunde habe ich doch keinen von beiden verdient. Dazu kommt einfach der unfassbare Schmerz über den Tod meiner Mutter, der es für mich so unmöglich macht noch mehr Schmerzen hinnehmen zu können...

Ich freue mich über jeden Rat. Danke ihr Lieben!

Erstmal tut es mir sehr leid, dass deine Mutter gestorben ist!

Dann, wie würdest du dich umgekehrt fühlen? Dein Freund hat das nicht verdient. Sprich mit ihm, auch wenn er seine Konsequenzen daraus zieht aber fair bist du nicht zu ihm - weißt du ja selber! 

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9. Januar um 13:30

Danke für eure Antworten! Ihr habt mir sehr hilfreichen Input gegeben...

​Es war nie in irgendeiner Weise mein Plan, zweigleisig zu fahren. Ich verurteile mich dafür selbst wirklich extrem, was meinem Ego vermutlich grad zusätzlich auch noch ziemlich zusetzt... 

​Aber ihr habt alle recht. Ich weiß, dass ich mich entscheiden MUSS. Und nachdem das jetzt alles passiert ist, glaube ich auch nicht wirklich, dass es eine Zukunft mit meinem Freund geben kann. Denn wenn ich es ihm offen und ehrlich sage, weiß ich wie sehr ich ihn damit verletze und er wird mich 100 % von sich aus verlassen. Verschweigen kommt eigentlich nicht in Frage, aber falls ich das könnte, würde mich mein schlechtes Gewissen total zermürben. Im Endeffekt habe ich ja mit meinen Aktionen den weiteren Weg schon besiegelt...

​Wie sagt man so schön: Man lebt nur einmal. Deshalb bin ich grundsätzlich auch der Meinung man sollte darauf hören, was man im Moment möchte und braucht. Wer weiß, wie viel Zeit uns hier bleibt...

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Brauche dringend Rat und Hilfe mit meinem Freund, bin am verzweifeln
Von: user27968
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9. Januar um 2:12
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