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Entgleiten mir Partner und beste Freundin?

16. Februar um 17:43

Ich, 27, habe seit mehreren Monaten einen neuen Freund. In den ersten Wochen allerdings hatten wir doch schon erhebliche Probleme. Ich bin nämlich seit vielen Jahren, seit meiner Schulzeit sehr eng mit meiner besten Freundin. Wir verstehen uns blind, erzählen uns alles, lachen viel und verbringen viel Zeit miteinander. Meine Freundin sitzt im Rollstuhl, und so helfe ich ihr bei vielen Dingen im Alltag. Mein Freund reagierte zunächst ziemlich eifersüchtig, und das nicht so ganz ohne Grund, er musste manches Zusammensein, manche Party überstehen, in der er zuweilen das "Opfer" unserer Späße und Neckereien war. Ich gebe zu, dass wir es tatsächlich anfangs übertrieben haben. Irgendwann vor ein paar Wochen hat mein Freund mir dann gesagt, wie verletzt er sich hierdurch gefühlt hat. Das wollte ich natürlich nicht und habe versucht, mein Verhalten ihm gegenüber zu ändern, wenn wir zu dritt oder zu mehreren waren. Meine Freundin habe ich auch gebeten, meinen Freund mehr zu schonen. Das Scharmützel zwischen meinem Freund und meiner Freundin setzte sich nämlich noch eine Weile fort. Auch mein Freund konnte nämlich austeilen und tat das auch, wenn er glaubte, sich wehren zu müssen.

Die Situation eskalierte trotzdem noch einmal, als etwa Anfang Dezember meiner Freundin bei einem Zusammensein mit Freundin in ihrer Wohnung irgendeine Bemerkung `rausrutschte, worauf mein Freund ziemlich sarkastisch und mit einer Anspielung auf die Behinderung meiner Freundin erwiderte. Meine Freundin bebte sichtlich vor Wut, sie sagte meinem Freund, sie müsse mit ihm nebenan etwas klären. Ich ließ die beiden machen und hoffte, dass sie das Gewitter endlich würden bereinigen können. Das Gespräch der zwei muss bald eine Stunde gedauert haben. Man konnte hören, wie es zuweilen laut zwischen ihnen wurde. Am Ende kamen beide wieder ins Wohnzimmer und sagten, es sei nun alles klar, sie hätten sich vertragen.

Mein eigentliches Problem begann erst dann: In der Folgezeit redeten beide kaum miteinander. Aber auch mir gelang es so gut wie nicht mehr, zu meiner Freundin vorzudringen, sie war ernst, verschlossen und auf einmal mir gegenüber abweisend. Wenn wir miteinander und mit anderen zusammen waren, saß sie schweigsam daneben. Mir fiel auf, dass sie immer wieder verstohlen meinen Freund musterte. Ich kann das überhaupt nicht einordnen. Dieses Wochenende nun waren wir zusammen bei meinen Eltern. Wir saßen mit mehreren Freunden in einer großen Runde auf dem Boden, meine Freundin neben meinem Freund in ihrem Rollstuhl. Bei einer Gelegenheit strich mein Freund mit der Hand über den Unterschenkel meiner Freundin und fragte, ob sie das spüren könne. Ich fand die Geste sehr übergriffig und völlig unangemessen und wollte meinen Freund gerade zurechtweisen. Normalerweise - ich kenne meine Freundin - hätte sie so etwas nicht geduldet, sondern den Betreffenden verbal einen Kopf kürzer gemacht oder sogar geohrfeigt. Als ich wahrnahm, dass sie bloß antwortete, nein, sie könne das nicht fühlen, und dann auch noch meinem Freund über die Kopfhaut fuhr und fragte, ob er denn das spüren könne, blieb mir die Spucke weg. Das war wie ein Streicheln! Zu Hause habe ich meinen Freund zur Rede gestellt. Er meinte nur, da wäre nichts, er sei nur froh, dass jetzt endlich Waffenstillstand herrsche. Für mich scheint da aber mehr als das zu sein.

Was soll ich jetzt machen? Meine Freundin darauf ansprechen? Vielleicht ist ja wirklich nichts los, aber ich bin trotzdem sehr verletzt. Ich habe in den letzten Jahren so viel für sie getan und nun das! Bitte helft mir!

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16. Februar um 18:22

Das war ein ziemlich guter konter deiner freundin auf eine völlig unangemessene Frage Deines Freundes. Respekt. Das wär mir bestimmt nicht so schnell eingefallen. 

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20. Februar um 11:42

Was sagt dein Freund zu dem Geständnis und vor allem der Bitte deiner Freundin?

Die Freundschaft ist meiner Meinung nach in eurer aktuellen Situation nicht fortfühbar. Deine Freundin scheint verzweifelt aufgrund ihrer Behinderung in Sachen Partnerschaft zu sein und setzt dich emotional unter Druck indem sie dich bittet, ihr deinen Freund abzugeben. Ich denke, eine Therapie täte ihr gut. Dein Freund und du solltet euch nun zurückziehen und eure Beziehung pflegen. Aktuell geht das nicht mit bestehendem Kontakt zu deiner Freundin.

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19. Februar um 20:01
In Antwort auf sophie1989

Ich bin ratlos ..

Ich hatte heute Nachmittag ein Gespräch mit meiner Freundin. Nein, es gab keine Vorwürfe. Meine Freundin hat mir, ich wusste es, auf mein Drängen endlich gestanden, dass sie heftig in meinen Freund verliebt ist. Auf meine Frage, was sie denn so an ihn anzieht, sagte sie mir, dass sie noch nie jemand so aufmerksam behandelt habe und dass ihr ein Stein vom Herzen gefallen sei, als er ihr gesagt habe, ihre Behinderung sei kein Hinderungsgrund für eine Beziehung. Ich habe versucht, ihr deutlich zu machen, dass mein Freund das allgemein gemeint hat und nicht auf sie und ihn bezogen. Er sei schließlich mit mir zusammen, und er und ich seien uns einig, dass das so bleiben solle. Als mich meine Freundin dann unter Tränen bat, meinen Freund doch freizugeben, ich sei nicht gelähmt und würde doch schnell einen neuen finden, wurde es mir zu viel. Ich habe ich gesagt, dass sie ihn und mich in Ruhe lassen solle und bin nach Hause.
Uns hat in den letzten Jahren so viel verbunden - aber so kann ich unsere Freundschaft nicht weitertragen.
Ich glaube schon, dass ich meine Beziehung nun in besonderer Weise pflegen muss. Mein Freund war zu oft gleichsam das dritte Rad am Fahrrad, das wird seine leichte Empfänglichkeit für "fremde" Avancen begünstigt haben. Deswegen mein Vorsatz, mehr in ihn zu investieren als bisher.
Die Frage bleibt bloß, was aus meiner Freundschaft wird ...

Ist diese Geschichte wirklich echt? Ich glaube dir mittlerweile kein Wort mehr. 

alles Ist So schön ausgeschmückt. Du fragst uns im deinem Alter was du tun sollst etc 

Ich glaube dir leider nicht mehr 

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16. Februar um 17:47
In Antwort auf sophie1989

Ich, 27, habe seit mehreren Monaten einen neuen Freund. In den ersten Wochen allerdings hatten wir doch schon erhebliche Probleme. Ich bin nämlich seit vielen Jahren, seit meiner Schulzeit sehr eng mit meiner besten Freundin. Wir verstehen uns blind, erzählen uns alles, lachen viel und verbringen viel Zeit miteinander. Meine Freundin sitzt im Rollstuhl, und so helfe ich ihr bei vielen Dingen im Alltag. Mein Freund reagierte zunächst ziemlich eifersüchtig, und das nicht so ganz ohne Grund, er musste manches Zusammensein, manche Party überstehen, in der er zuweilen das "Opfer" unserer Späße und Neckereien war. Ich gebe zu, dass wir es tatsächlich anfangs übertrieben haben. Irgendwann vor ein paar Wochen hat mein Freund mir dann gesagt, wie verletzt er sich hierdurch gefühlt hat. Das wollte ich natürlich nicht und habe versucht, mein Verhalten ihm gegenüber zu ändern, wenn wir zu dritt oder zu mehreren waren. Meine Freundin habe ich auch gebeten, meinen Freund mehr zu schonen. Das Scharmützel zwischen meinem Freund und meiner Freundin setzte sich nämlich noch eine Weile fort. Auch mein Freund konnte nämlich austeilen und tat das auch, wenn er glaubte, sich wehren zu müssen.

Die Situation eskalierte trotzdem noch einmal, als etwa Anfang Dezember  meiner Freundin bei einem Zusammensein mit Freundin in ihrer Wohnung irgendeine Bemerkung `rausrutschte, worauf mein Freund ziemlich sarkastisch und mit einer Anspielung auf die Behinderung meiner Freundin erwiderte. Meine Freundin bebte sichtlich vor Wut, sie sagte meinem Freund, sie müsse mit ihm nebenan etwas klären. Ich ließ die beiden machen und hoffte, dass sie das Gewitter endlich würden bereinigen können. Das Gespräch der zwei muss bald eine Stunde gedauert haben. Man konnte hören, wie es zuweilen laut zwischen ihnen wurde. Am Ende kamen beide wieder ins Wohnzimmer und sagten, es sei nun alles klar, sie hätten sich vertragen.

Mein eigentliches Problem begann erst dann: In der Folgezeit redeten beide kaum miteinander. Aber auch mir gelang es so gut wie nicht mehr, zu meiner Freundin vorzudringen, sie war ernst, verschlossen und auf einmal mir gegenüber abweisend. Wenn wir miteinander und mit anderen zusammen waren, saß sie schweigsam daneben. Mir fiel auf, dass sie immer wieder verstohlen meinen Freund musterte. Ich kann das überhaupt nicht einordnen. Dieses Wochenende nun waren wir zusammen bei meinen Eltern. Wir saßen mit mehreren Freunden in einer großen Runde auf dem Boden, meine Freundin neben meinem Freund in ihrem Rollstuhl. Bei einer Gelegenheit strich mein Freund mit der Hand über den Unterschenkel meiner Freundin und fragte, ob sie das spüren könne. Ich fand die Geste sehr übergriffig und völlig unangemessen und wollte meinen Freund gerade zurechtweisen. Normalerweise – ich kenne meine Freundin – hätte sie so etwas nicht geduldet, sondern den Betreffenden verbal einen Kopf kürzer gemacht oder sogar geohrfeigt. Als ich wahrnahm, dass sie bloß antwortete, nein, sie könne das nicht fühlen, und dann auch noch meinem Freund über die Kopfhaut fuhr und fragte, ob er denn das spüren könne, blieb mir die Spucke weg. Das war wie ein Streicheln! Zu Hause habe ich meinen Freund zur Rede gestellt. Er meinte nur, da wäre nichts, er sei nur froh, dass jetzt endlich Waffenstillstand herrsche. Für mich scheint da aber mehr als das zu sein.

Was soll ich jetzt machen? Meine Freundin darauf ansprechen? Vielleicht ist ja wirklich nichts los, aber ich bin trotzdem sehr verletzt. Ich habe in den letzten Jahren so viel für sie getan und nun das! Bitte helft mir!

sie hat mit dieser Geste gekontert . Nicht mehr und nicht weniger . So sehe ich das - da ist überhaupt nichts .

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16. Februar um 17:53
In Antwort auf sophie1989

Ich, 27, habe seit mehreren Monaten einen neuen Freund. In den ersten Wochen allerdings hatten wir doch schon erhebliche Probleme. Ich bin nämlich seit vielen Jahren, seit meiner Schulzeit sehr eng mit meiner besten Freundin. Wir verstehen uns blind, erzählen uns alles, lachen viel und verbringen viel Zeit miteinander. Meine Freundin sitzt im Rollstuhl, und so helfe ich ihr bei vielen Dingen im Alltag. Mein Freund reagierte zunächst ziemlich eifersüchtig, und das nicht so ganz ohne Grund, er musste manches Zusammensein, manche Party überstehen, in der er zuweilen das "Opfer" unserer Späße und Neckereien war. Ich gebe zu, dass wir es tatsächlich anfangs übertrieben haben. Irgendwann vor ein paar Wochen hat mein Freund mir dann gesagt, wie verletzt er sich hierdurch gefühlt hat. Das wollte ich natürlich nicht und habe versucht, mein Verhalten ihm gegenüber zu ändern, wenn wir zu dritt oder zu mehreren waren. Meine Freundin habe ich auch gebeten, meinen Freund mehr zu schonen. Das Scharmützel zwischen meinem Freund und meiner Freundin setzte sich nämlich noch eine Weile fort. Auch mein Freund konnte nämlich austeilen und tat das auch, wenn er glaubte, sich wehren zu müssen.

Die Situation eskalierte trotzdem noch einmal, als etwa Anfang Dezember  meiner Freundin bei einem Zusammensein mit Freundin in ihrer Wohnung irgendeine Bemerkung `rausrutschte, worauf mein Freund ziemlich sarkastisch und mit einer Anspielung auf die Behinderung meiner Freundin erwiderte. Meine Freundin bebte sichtlich vor Wut, sie sagte meinem Freund, sie müsse mit ihm nebenan etwas klären. Ich ließ die beiden machen und hoffte, dass sie das Gewitter endlich würden bereinigen können. Das Gespräch der zwei muss bald eine Stunde gedauert haben. Man konnte hören, wie es zuweilen laut zwischen ihnen wurde. Am Ende kamen beide wieder ins Wohnzimmer und sagten, es sei nun alles klar, sie hätten sich vertragen.

Mein eigentliches Problem begann erst dann: In der Folgezeit redeten beide kaum miteinander. Aber auch mir gelang es so gut wie nicht mehr, zu meiner Freundin vorzudringen, sie war ernst, verschlossen und auf einmal mir gegenüber abweisend. Wenn wir miteinander und mit anderen zusammen waren, saß sie schweigsam daneben. Mir fiel auf, dass sie immer wieder verstohlen meinen Freund musterte. Ich kann das überhaupt nicht einordnen. Dieses Wochenende nun waren wir zusammen bei meinen Eltern. Wir saßen mit mehreren Freunden in einer großen Runde auf dem Boden, meine Freundin neben meinem Freund in ihrem Rollstuhl. Bei einer Gelegenheit strich mein Freund mit der Hand über den Unterschenkel meiner Freundin und fragte, ob sie das spüren könne. Ich fand die Geste sehr übergriffig und völlig unangemessen und wollte meinen Freund gerade zurechtweisen. Normalerweise – ich kenne meine Freundin – hätte sie so etwas nicht geduldet, sondern den Betreffenden verbal einen Kopf kürzer gemacht oder sogar geohrfeigt. Als ich wahrnahm, dass sie bloß antwortete, nein, sie könne das nicht fühlen, und dann auch noch meinem Freund über die Kopfhaut fuhr und fragte, ob er denn das spüren könne, blieb mir die Spucke weg. Das war wie ein Streicheln! Zu Hause habe ich meinen Freund zur Rede gestellt. Er meinte nur, da wäre nichts, er sei nur froh, dass jetzt endlich Waffenstillstand herrsche. Für mich scheint da aber mehr als das zu sein.

Was soll ich jetzt machen? Meine Freundin darauf ansprechen? Vielleicht ist ja wirklich nichts los, aber ich bin trotzdem sehr verletzt. Ich habe in den letzten Jahren so viel für sie getan und nun das! Bitte helft mir!

Behalte die Sache weiter im Auge aber ich sehe da gar nichts. Ihr solltet euch mal wie ein paar verhalten und nicht wie eine Schultruppe

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16. Februar um 18:10
In Antwort auf sophie1989

Ich, 27, habe seit mehreren Monaten einen neuen Freund. In den ersten Wochen allerdings hatten wir doch schon erhebliche Probleme. Ich bin nämlich seit vielen Jahren, seit meiner Schulzeit sehr eng mit meiner besten Freundin. Wir verstehen uns blind, erzählen uns alles, lachen viel und verbringen viel Zeit miteinander. Meine Freundin sitzt im Rollstuhl, und so helfe ich ihr bei vielen Dingen im Alltag. Mein Freund reagierte zunächst ziemlich eifersüchtig, und das nicht so ganz ohne Grund, er musste manches Zusammensein, manche Party überstehen, in der er zuweilen das "Opfer" unserer Späße und Neckereien war. Ich gebe zu, dass wir es tatsächlich anfangs übertrieben haben. Irgendwann vor ein paar Wochen hat mein Freund mir dann gesagt, wie verletzt er sich hierdurch gefühlt hat. Das wollte ich natürlich nicht und habe versucht, mein Verhalten ihm gegenüber zu ändern, wenn wir zu dritt oder zu mehreren waren. Meine Freundin habe ich auch gebeten, meinen Freund mehr zu schonen. Das Scharmützel zwischen meinem Freund und meiner Freundin setzte sich nämlich noch eine Weile fort. Auch mein Freund konnte nämlich austeilen und tat das auch, wenn er glaubte, sich wehren zu müssen.

Die Situation eskalierte trotzdem noch einmal, als etwa Anfang Dezember  meiner Freundin bei einem Zusammensein mit Freundin in ihrer Wohnung irgendeine Bemerkung `rausrutschte, worauf mein Freund ziemlich sarkastisch und mit einer Anspielung auf die Behinderung meiner Freundin erwiderte. Meine Freundin bebte sichtlich vor Wut, sie sagte meinem Freund, sie müsse mit ihm nebenan etwas klären. Ich ließ die beiden machen und hoffte, dass sie das Gewitter endlich würden bereinigen können. Das Gespräch der zwei muss bald eine Stunde gedauert haben. Man konnte hören, wie es zuweilen laut zwischen ihnen wurde. Am Ende kamen beide wieder ins Wohnzimmer und sagten, es sei nun alles klar, sie hätten sich vertragen.

Mein eigentliches Problem begann erst dann: In der Folgezeit redeten beide kaum miteinander. Aber auch mir gelang es so gut wie nicht mehr, zu meiner Freundin vorzudringen, sie war ernst, verschlossen und auf einmal mir gegenüber abweisend. Wenn wir miteinander und mit anderen zusammen waren, saß sie schweigsam daneben. Mir fiel auf, dass sie immer wieder verstohlen meinen Freund musterte. Ich kann das überhaupt nicht einordnen. Dieses Wochenende nun waren wir zusammen bei meinen Eltern. Wir saßen mit mehreren Freunden in einer großen Runde auf dem Boden, meine Freundin neben meinem Freund in ihrem Rollstuhl. Bei einer Gelegenheit strich mein Freund mit der Hand über den Unterschenkel meiner Freundin und fragte, ob sie das spüren könne. Ich fand die Geste sehr übergriffig und völlig unangemessen und wollte meinen Freund gerade zurechtweisen. Normalerweise – ich kenne meine Freundin – hätte sie so etwas nicht geduldet, sondern den Betreffenden verbal einen Kopf kürzer gemacht oder sogar geohrfeigt. Als ich wahrnahm, dass sie bloß antwortete, nein, sie könne das nicht fühlen, und dann auch noch meinem Freund über die Kopfhaut fuhr und fragte, ob er denn das spüren könne, blieb mir die Spucke weg. Das war wie ein Streicheln! Zu Hause habe ich meinen Freund zur Rede gestellt. Er meinte nur, da wäre nichts, er sei nur froh, dass jetzt endlich Waffenstillstand herrsche. Für mich scheint da aber mehr als das zu sein.

Was soll ich jetzt machen? Meine Freundin darauf ansprechen? Vielleicht ist ja wirklich nichts los, aber ich bin trotzdem sehr verletzt. Ich habe in den letzten Jahren so viel für sie getan und nun das! Bitte helft mir!

Kinderei

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16. Februar um 18:22

Das war ein ziemlich guter konter deiner freundin auf eine völlig unangemessene Frage Deines Freundes. Respekt. Das wär mir bestimmt nicht so schnell eingefallen. 

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16. Februar um 18:34

Ich würde es im Auge behalten und deine Freundin wegen deines schlechten Gefühls ansprechen. Wenn ihr wirklich so gut befreundet seid, sollte das kein Problem sein, ein gutes Gespräch zu führen, das dich vllt. sogar sehr beruhigen könnte.

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16. Februar um 18:43
In Antwort auf sophie1989

Ich, 27, habe seit mehreren Monaten einen neuen Freund. In den ersten Wochen allerdings hatten wir doch schon erhebliche Probleme. Ich bin nämlich seit vielen Jahren, seit meiner Schulzeit sehr eng mit meiner besten Freundin. Wir verstehen uns blind, erzählen uns alles, lachen viel und verbringen viel Zeit miteinander. Meine Freundin sitzt im Rollstuhl, und so helfe ich ihr bei vielen Dingen im Alltag. Mein Freund reagierte zunächst ziemlich eifersüchtig, und das nicht so ganz ohne Grund, er musste manches Zusammensein, manche Party überstehen, in der er zuweilen das "Opfer" unserer Späße und Neckereien war. Ich gebe zu, dass wir es tatsächlich anfangs übertrieben haben. Irgendwann vor ein paar Wochen hat mein Freund mir dann gesagt, wie verletzt er sich hierdurch gefühlt hat. Das wollte ich natürlich nicht und habe versucht, mein Verhalten ihm gegenüber zu ändern, wenn wir zu dritt oder zu mehreren waren. Meine Freundin habe ich auch gebeten, meinen Freund mehr zu schonen. Das Scharmützel zwischen meinem Freund und meiner Freundin setzte sich nämlich noch eine Weile fort. Auch mein Freund konnte nämlich austeilen und tat das auch, wenn er glaubte, sich wehren zu müssen.

Die Situation eskalierte trotzdem noch einmal, als etwa Anfang Dezember  meiner Freundin bei einem Zusammensein mit Freundin in ihrer Wohnung irgendeine Bemerkung `rausrutschte, worauf mein Freund ziemlich sarkastisch und mit einer Anspielung auf die Behinderung meiner Freundin erwiderte. Meine Freundin bebte sichtlich vor Wut, sie sagte meinem Freund, sie müsse mit ihm nebenan etwas klären. Ich ließ die beiden machen und hoffte, dass sie das Gewitter endlich würden bereinigen können. Das Gespräch der zwei muss bald eine Stunde gedauert haben. Man konnte hören, wie es zuweilen laut zwischen ihnen wurde. Am Ende kamen beide wieder ins Wohnzimmer und sagten, es sei nun alles klar, sie hätten sich vertragen.

Mein eigentliches Problem begann erst dann: In der Folgezeit redeten beide kaum miteinander. Aber auch mir gelang es so gut wie nicht mehr, zu meiner Freundin vorzudringen, sie war ernst, verschlossen und auf einmal mir gegenüber abweisend. Wenn wir miteinander und mit anderen zusammen waren, saß sie schweigsam daneben. Mir fiel auf, dass sie immer wieder verstohlen meinen Freund musterte. Ich kann das überhaupt nicht einordnen. Dieses Wochenende nun waren wir zusammen bei meinen Eltern. Wir saßen mit mehreren Freunden in einer großen Runde auf dem Boden, meine Freundin neben meinem Freund in ihrem Rollstuhl. Bei einer Gelegenheit strich mein Freund mit der Hand über den Unterschenkel meiner Freundin und fragte, ob sie das spüren könne. Ich fand die Geste sehr übergriffig und völlig unangemessen und wollte meinen Freund gerade zurechtweisen. Normalerweise – ich kenne meine Freundin – hätte sie so etwas nicht geduldet, sondern den Betreffenden verbal einen Kopf kürzer gemacht oder sogar geohrfeigt. Als ich wahrnahm, dass sie bloß antwortete, nein, sie könne das nicht fühlen, und dann auch noch meinem Freund über die Kopfhaut fuhr und fragte, ob er denn das spüren könne, blieb mir die Spucke weg. Das war wie ein Streicheln! Zu Hause habe ich meinen Freund zur Rede gestellt. Er meinte nur, da wäre nichts, er sei nur froh, dass jetzt endlich Waffenstillstand herrsche. Für mich scheint da aber mehr als das zu sein.

Was soll ich jetzt machen? Meine Freundin darauf ansprechen? Vielleicht ist ja wirklich nichts los, aber ich bin trotzdem sehr verletzt. Ich habe in den letzten Jahren so viel für sie getan und nun das! Bitte helft mir!

Ich würde mal mit der Freundin reden, aber nicht wegen dem Streichel Ding. 

Frag sie, ob alles gut zwischen euch ist. Sag ihr wie wichtig sie Dir ist und frag sie, ob für sie alles okay zwischen euch ist. Sprich über deine Gefühle und sag das dich die Probleme zwischen deiner Freundin und deinem Freund belasten. 

Klar ist es nicht gut, wenn ihr euch deinem Freund gegenüber daneben bekommen hat. 

Das gibt deinem Freund jetzt aber nicht das Recht sich ihr gegenüber daneben zu benehmen. Irgendwie scheint er Probleme damit zu haben mit ihr und ihrer Behinderung adäquat umzugehen?

Sie deswegen zu beleidigen, also der Spruch von ihm war ( ohne ihn genau zu kennen) vermutlich total daneben. Und das angefasse von ihm ist erst recht unmöglich. Sie hat sich da nicht daneben benommen, sondern ihm nur gespiegelt wie übergriffig sein Verhalten war! 

Könnte mir vorstellen, dass deine Freundin von dir enttäuscht ist? Vielleicht hätte sie sich von Dir Rückhalt gewünscht? 

 

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16. Februar um 18:53

Irgendwie liest es sich, ob dich beide etwas abstrafen wollten. 

Die Situation war von beiden unangebracht und kindisch. 

Jeder will dich anscheinend für sich und ihr habt deinen Freund augenscheinlich zu Beginn außen vor gelassen und ihm die Komplexität euer Bindung nicht erklärt. 

Fühlst du dich beiden verpflichtet? 

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16. Februar um 19:55
In Antwort auf coquette164

Das war ein ziemlich guter konter deiner freundin auf eine völlig unangemessene Frage Deines Freundes. Respekt. Das wär mir bestimmt nicht so schnell eingefallen. 

Entschuldigung, aber wo ist da der Konter? 

Also wenn ich das richtig verstanden habe, sitzt das Mädchen im Rollstuhl und hat taube Beine. Er streicht ihr über die (tauben) Beine und fragt sie, ob sie das spürt. Sie sagt "Nein" und streichelt ihm im Gegenzug über die Kopfhaut und fragt, ob er das spürt.... ? Ich schätze, dass er die Frage mit "Ja" beantworten konnte ... 

Habe ich da jetzt etwas falsch verstanden?

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16. Februar um 20:10
In Antwort auf wackelzahn

Entschuldigung, aber wo ist da der Konter? 

Also wenn ich das richtig verstanden habe, sitzt das Mädchen im Rollstuhl und hat taube Beine. Er streicht ihr über die (tauben) Beine und fragt sie, ob sie das spürt. Sie sagt "Nein" und streichelt ihm im Gegenzug über die Kopfhaut und fragt, ob er das spürt.... ? Ich schätze, dass er die Frage mit "Ja" beantworten konnte ... 

Habe ich da jetzt etwas falsch verstanden?

Na sie könnte trotzdem die Verehrung spüren. Vielleicht hat sie zu schwache Muskeln etc .

Das ist hier auch nicht das thema

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16. Februar um 22:19

Liebe Mitforisten,

danke für Eure Gedanken. Es ist so, dass ich überhaupt keinen Zugang mehr zu meiner Freundin habe. Wann immer wir uns sehen, ist sie still und schaut meinen Freund an. Wir haben häufig unsere Zeit mit "Siedler von Catan" vertrieben. Wenn wir das spielen, spielt sie gar nicht richtig gegen meinen Freund, in letzter Zeit bietet sie ihm Tauschgeschäfte an, die sie im Spiel gar nicht recht voranbringen. Dann fragt sie ihn heute Abend, ob er ein bestimmtes Problem auf seiner Arbeit schon habe lösen können - etwas, das sie noch vor wenigen Wochen überhaupt nicht interessiert hätte. Zur Begrüßung und zum Abschied umarmt hat sie ihn eigentlich schon immer, aber in letzter Zeit meine ich zu bemerken, dass sie dabei immer sein Gesicht anfasst.

Das alles ist nicht so recht greifbar. Ich glaube nicht, dass da zwischen den beiden richtig etwas läuft, aber mein Freund kann oder will nicht begreifen, dass diese kleinen Gesten für mich bereits verletzend sind - er sonnt sich immer noch in dem Gefühl, mit meiner Freundin jetzt "Frieden" zu haben. Dabei gibt sie ihm schon viel mehr als das, und ich finde das unangemessen. Als ich meine Freundin vorhin bei einer kurzen Gelegenheit darauf ansprach, meinte sie nur, ich müsse mich schon entscheiden, ob sie meinen Freund als Freund oder als Feind behandeln solle. Ich glaube, sie blockt mich ab, eigentlich müsste sie verstehen, was mich so verletzt.

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16. Februar um 22:39
In Antwort auf sophie1989

Liebe Mitforisten,

danke für Eure Gedanken. Es ist so, dass ich überhaupt keinen Zugang mehr zu meiner Freundin habe. Wann immer wir uns sehen, ist sie still und schaut meinen Freund an. Wir haben häufig unsere Zeit mit "Siedler von Catan" vertrieben. Wenn wir das spielen, spielt sie gar nicht richtig gegen meinen Freund, in letzter Zeit bietet sie ihm Tauschgeschäfte an, die sie im Spiel gar nicht recht voranbringen. Dann fragt sie ihn heute Abend, ob er ein bestimmtes Problem auf seiner Arbeit schon habe lösen können - etwas, das sie noch vor wenigen Wochen überhaupt nicht interessiert hätte. Zur Begrüßung und zum Abschied umarmt hat sie ihn eigentlich schon immer, aber in letzter Zeit meine ich zu bemerken, dass sie dabei immer sein Gesicht anfasst.

Das alles ist nicht so recht greifbar. Ich glaube nicht, dass da zwischen den beiden richtig etwas läuft, aber mein Freund kann oder will nicht begreifen, dass diese kleinen Gesten für mich bereits verletzend sind - er sonnt sich immer noch in dem Gefühl, mit meiner Freundin jetzt "Frieden" zu haben. Dabei gibt sie ihm schon viel mehr als das, und ich finde das unangemessen. Als ich meine Freundin vorhin bei einer kurzen Gelegenheit darauf ansprach, meinte sie nur, ich müsse mich schon entscheiden, ob sie meinen Freund als Freund oder als Feind behandeln solle. Ich glaube, sie blockt mich ab, eigentlich müsste sie verstehen, was mich so verletzt.

Hallo,

vielleicht solltest du einmal herausfinden, was genau die beiden denn 1 Stunde in dem Zimmer besprochen haben. Ich glaube, das war der entscheidende Wendepunkt in der ganzen Angelegenheit. 

Viel Erfolg 

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16. Februar um 22:50

Freund oder Feind? Dazwischen gibt es nichts? Können die zwei sich nicht normal benehmen? Erst wie Hund und Katz und jetzt die große Vertrautheit? Ein wenig sonderbar ist es schon, dass nach dieser geheimnisvollen Aussprache unter vier Augen eine sonderbare Komplizenschaft zwischen deiner Freundin und deinem Freund zu bemerken ist, die keinen Raum für dich vorsieht. Es ist auch interessant, dass die beiden einander jedenfalls nicht egal sind. Erst Streit, nun die große Eintracht.

Bei mir wäre es so: Ein gutes Gefühl bei einer Sache samt Vertrauen ist alles. Verliere ich dieses gute Gefühl, könnte man natürlich zum Ermittler werden und versuchen zu erforschen oder zu erfahren, was los und passiert ist. Dies könnte man in weiterer Folge analysieren und sich einreden, dass da nichts ist. Oder man bzw. ich würde sich bzw. mir dies sparen und sich bzw. mir sagen, dass man bzw. ich auf solche Freunde verzichten kann. Zumal eine Aussprache mit beiden Seiten zu nichts führt. Um es kurz zu machen: Mich würde es nerven, wenn meine beste Freundin und mein Freund nach einer zänkischen Phase nun eine sonderbare geheimnisvolle Vertrautheit miteinander teilen, in die sie niemanden miteinbeziehen. Auch deshalb, weil die ganze Sache nicht natürlich gewachsen scheint, sondern ursächlich mit dem Vieraugengespräch zu tun haben scheint. Dann könnten die beiden gleich ohne mich weitermachen.

Ich lese mit Interesse all die anderen Stellungnahmen, die der ganzen Geschichte keine allzu große Bedeutung beimessen. Ich an deiner Stelle wäre auch irritiert und wüsste nicht, was ich denken soll. Und wenn ich an einen solchen Punkt komme, dann kenne ich nur einen Teil der Wahrheit und verlasse ich mich auf mein Gefühl. Etwas anderes bleibt mir in einer solchen Situation -wenn ich das Gespräch gesucht habe- nicht übrig.

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17. Februar um 9:59
In Antwort auf wackelzahn

Entschuldigung, aber wo ist da der Konter? 

Also wenn ich das richtig verstanden habe, sitzt das Mädchen im Rollstuhl und hat taube Beine. Er streicht ihr über die (tauben) Beine und fragt sie, ob sie das spürt. Sie sagt "Nein" und streichelt ihm im Gegenzug über die Kopfhaut und fragt, ob er das spürt.... ? Ich schätze, dass er die Frage mit "Ja" beantworten konnte ... 

Habe ich da jetzt etwas falsch verstanden?

einfach eine konterfrage ob er was in der birne hat ? 

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17. Februar um 10:03
In Antwort auf sophie1989

Liebe Mitforisten,

danke für Eure Gedanken. Es ist so, dass ich überhaupt keinen Zugang mehr zu meiner Freundin habe. Wann immer wir uns sehen, ist sie still und schaut meinen Freund an. Wir haben häufig unsere Zeit mit "Siedler von Catan" vertrieben. Wenn wir das spielen, spielt sie gar nicht richtig gegen meinen Freund, in letzter Zeit bietet sie ihm Tauschgeschäfte an, die sie im Spiel gar nicht recht voranbringen. Dann fragt sie ihn heute Abend, ob er ein bestimmtes Problem auf seiner Arbeit schon habe lösen können - etwas, das sie noch vor wenigen Wochen überhaupt nicht interessiert hätte. Zur Begrüßung und zum Abschied umarmt hat sie ihn eigentlich schon immer, aber in letzter Zeit meine ich zu bemerken, dass sie dabei immer sein Gesicht anfasst.

Das alles ist nicht so recht greifbar. Ich glaube nicht, dass da zwischen den beiden richtig etwas läuft, aber mein Freund kann oder will nicht begreifen, dass diese kleinen Gesten für mich bereits verletzend sind - er sonnt sich immer noch in dem Gefühl, mit meiner Freundin jetzt "Frieden" zu haben. Dabei gibt sie ihm schon viel mehr als das, und ich finde das unangemessen. Als ich meine Freundin vorhin bei einer kurzen Gelegenheit darauf ansprach, meinte sie nur, ich müsse mich schon entscheiden, ob sie meinen Freund als Freund oder als Feind behandeln solle. Ich glaube, sie blockt mich ab, eigentlich müsste sie verstehen, was mich so verletzt.

sag was haben sie denn damals im Zimmer gesprochen???   

für mich sieht es so aus dass aus Abneigung jetzt Zuneigung entstanden ist...  vielleicht etwas zu viel

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17. Februar um 10:28
In Antwort auf theola

sag was haben sie denn damals im Zimmer gesprochen???   

für mich sieht es so aus dass aus Abneigung jetzt Zuneigung entstanden ist...  vielleicht etwas zu viel

Nach einer Stunde? Das ging fix 😁

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17. Februar um 10:39
In Antwort auf blackjack62

einfach eine konterfrage ob er was in der birne hat ? 

Genau so hab ich das auch verstanden. "Spürst du da oben was obwohl ja nix drin ist?"

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17. Februar um 12:16

Also:
ich habe heute mit meinem Freund direkt und meiner Freundin telefonisch noch einmal gesprochen und beide nach ihrem Gespräch vor einigen Wochen und meine Freundin noch einmal nach der Aktion mit dem Bein-Anfassen gefragt.
Beim Gespräch war es wohl so, dass sich beide anfangs ihre Verletzungen lautstark an den Kopf geworfen haben, er sich dann entschuldigt hat, dann sie und sie ihm noch einmal vorgeworfen hat, unsensibel mit ihrer Situation umzugehen, zumal sie keinen Partner habe, woraufhin er meinte ihre Behinderung sei ihm sch...egal, und kein vernünftiger Mann, der sie liebe, würde ihren Rollstuhl als Hindernis für irgendetwas ansehen. Ich habe den Eindruck, dass ihr diese letzte Bemerkung nun schon seit längerem zu denken gibt.
Auf die zweite Frage hin (mit dem Streicheln) hat meine Freundin nämlich gesagt, das sei doch lustig gewesen, sie finde das "süß". Ich soll mir aber keine Gedanken machen.
Das alles hat nicht zu meiner Beruhigung beigetragen. Ich weiß nicht, was sich da anbahnt, ob sich überhaupt etwas anbahnt. Ich glaube, dass insbesondere in meiner Freundin mehr vorgeht, als ihr gerade bewusst ist. Und meinen Freund muss ich wohl fragen, ob es Zeit ist, einmal eine Entscheidung zu treffen ...

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17. Februar um 15:52
In Antwort auf coquette164

Genau so hab ich das auch verstanden. "Spürst du da oben was obwohl ja nix drin ist?"

Na wenn das so ist ... 😄

dann ist das Mädel wirklich schlagfertig und hat einen wundervollen Humor.

Allerdings kommt das wohl bei der Treadstellerin nicht so rüber ...

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17. Februar um 15:55
In Antwort auf sophie1989

Also:
ich habe heute mit meinem Freund direkt und meiner Freundin telefonisch noch einmal gesprochen und beide nach ihrem Gespräch vor einigen Wochen und meine Freundin noch einmal nach der Aktion mit dem Bein-Anfassen gefragt.
Beim Gespräch war es wohl so, dass sich beide anfangs ihre Verletzungen lautstark an den Kopf geworfen haben, er sich dann entschuldigt hat, dann sie und sie ihm noch einmal vorgeworfen hat, unsensibel mit ihrer Situation umzugehen, zumal sie keinen Partner habe, woraufhin er meinte ihre Behinderung sei ihm sch...egal, und kein vernünftiger Mann, der sie liebe, würde ihren Rollstuhl als Hindernis für irgendetwas ansehen. Ich habe den Eindruck, dass ihr diese letzte Bemerkung nun schon seit längerem zu denken gibt.
Auf die zweite Frage hin (mit dem Streicheln) hat meine Freundin nämlich gesagt, das sei doch lustig gewesen, sie finde das "süß". Ich soll mir aber keine Gedanken machen.
Das alles hat nicht zu meiner Beruhigung beigetragen. Ich weiß nicht, was sich da anbahnt, ob sich überhaupt etwas anbahnt. Ich glaube, dass insbesondere in meiner Freundin mehr vorgeht, als ihr gerade bewusst ist. Und meinen Freund muss ich wohl fragen, ob es Zeit ist, einmal eine Entscheidung zu treffen ...

Vermutlich ist sie ein bisschen verknallt in ihn... vor allem jetzt wo er ihr gesagt hat dass die Krankheit für ihn kein Hindernis wäre

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17. Februar um 16:02
In Antwort auf sophie1989

Also:
ich habe heute mit meinem Freund direkt und meiner Freundin telefonisch noch einmal gesprochen und beide nach ihrem Gespräch vor einigen Wochen und meine Freundin noch einmal nach der Aktion mit dem Bein-Anfassen gefragt.
Beim Gespräch war es wohl so, dass sich beide anfangs ihre Verletzungen lautstark an den Kopf geworfen haben, er sich dann entschuldigt hat, dann sie und sie ihm noch einmal vorgeworfen hat, unsensibel mit ihrer Situation umzugehen, zumal sie keinen Partner habe, woraufhin er meinte ihre Behinderung sei ihm sch...egal, und kein vernünftiger Mann, der sie liebe, würde ihren Rollstuhl als Hindernis für irgendetwas ansehen. Ich habe den Eindruck, dass ihr diese letzte Bemerkung nun schon seit längerem zu denken gibt.
Auf die zweite Frage hin (mit dem Streicheln) hat meine Freundin nämlich gesagt, das sei doch lustig gewesen, sie finde das "süß". Ich soll mir aber keine Gedanken machen.
Das alles hat nicht zu meiner Beruhigung beigetragen. Ich weiß nicht, was sich da anbahnt, ob sich überhaupt etwas anbahnt. Ich glaube, dass insbesondere in meiner Freundin mehr vorgeht, als ihr gerade bewusst ist. Und meinen Freund muss ich wohl fragen, ob es Zeit ist, einmal eine Entscheidung zu treffen ...

Hey du,

vielleicht interpretierst du mehr, als wirklich da ist - vielleicht aber auch nicht. 
Nimm die Beobachterposition ein und warte ab. Zwinge niemanden (!) zu einer Entscheidung oder versuche das Verhalten der beiden zu beeinflussen - der Schuss könnte schlimmstenfalls nach hinten losgehen.

Ich weiß, dass das leicht gesagt/geschrieben ist, aber je mehr du entgegenwirkst um so schlechter wird deine Rolle dabei. 
Bleibe ruhig und besinne dich auf deine Stärken. Dein Freund und deine Freundin wissen was sie an dir haben und ich glaube nicht, dass sie das aufs Spiel setzen wollen. 

LG

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17. Februar um 16:17

Hatte deine Freundin noch nie einen Partner? Es klingt so als hätte sie sich einen dicken Schutzpanzer zurecht gelegt und durch Schlagfertigkeit (die ja auch verletzend sein kann und offensichtlich auch war) versucht, ihre (vermeintliche) Schwäche zu überspielen. Und jetzt kommt da ein Mann daher, der ihr sagt, was sie sich sehnlich wünscht... eine bedingungslose Liebe, die diese oft alles bestimmende "Behinderung" heilt und wie von Zauberhand verschwinden lässt.  Es kann schon sein, dass sie ihre Sehnsucht auf ihn projiziert. Ich denke irgendwie auch, dass es etwas besonderes ist, was die beiden nun haben. Aber es ist verzwickt.  Bestehst du auf eine Entscheidung, kann das auf Kosten der Beziehung und der Freundschaft gehen. Tust du nix, kann es auch schmerzhaft werden, aber du stellst dich keiner natürlichen Entwicklung entgegen.  Ich wünsch dir viel Kraft!

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17. Februar um 16:23

Also ich gestehe, ich gehöre auch zu denen, die stutzig werden würden. 

Und wenn mich jetzt auch einige für herzlos halten. Ob Rollstuhl oder nicht, wie oft kam es vor, dass sich Freund und beste Freundin zusammen getan haben und wenn jemand provoziert und Lärm macht möchte er in irgendeiner Weise vom Gegenüber war genommen werden. 
Oft wird dann der Partner der Freundin /Freundes schlecht gemacht, weil man eigentlich selbst ein Auge auf ihn geworfen hat. 

Lieber einmal vorsichtig, all dann vom Blitz geschlagenund man hat es nicht kommen sehen. 
 

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17. Februar um 17:06
In Antwort auf shadow78

Also ich gestehe, ich gehöre auch zu denen, die stutzig werden würden. 

Und wenn mich jetzt auch einige für herzlos halten. Ob Rollstuhl oder nicht, wie oft kam es vor, dass sich Freund und beste Freundin zusammen getan haben und wenn jemand provoziert und Lärm macht möchte er in irgendeiner Weise vom Gegenüber war genommen werden. 
Oft wird dann der Partner der Freundin /Freundes schlecht gemacht, weil man eigentlich selbst ein Auge auf ihn geworfen hat. 

Lieber einmal vorsichtig, all dann vom Blitz geschlagenund man hat es nicht kommen sehen. 
 

so sehe ich das auch. ich vermute sie steht auf ihn. und er merkt das jetzt auch

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18. Februar um 0:54
In Antwort auf wackelzahn

Na wenn das so ist ... 😄

dann ist das Mädel wirklich schlagfertig und hat einen wundervollen Humor.

Allerdings kommt das wohl bei der Treadstellerin nicht so rüber ...

unbegründete eifersucht hat viele gut funktionierende beziehungen kaputt gemacht.
minderw... selbstwertgefühl oder "gebrantes kind"?

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18. Februar um 13:12
In Antwort auf blackjack62

unbegründete eifersucht hat viele gut funktionierende beziehungen kaputt gemacht.
minderw... selbstwertgefühl oder "gebrantes kind"?

Moment.  Unbegründete Eifersucht kann in gut funktionierenden Beziehungen gar nicht sein oder?

Und ich finde die te reagiert alles in allem besonnen, und ganz so unbegründet ist ihre Eifersucht vlt nicht. 

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18. Februar um 18:38
In Antwort auf blackjack62

unbegründete eifersucht hat viele gut funktionierende beziehungen kaputt gemacht.
minderw... selbstwertgefühl oder "gebrantes kind"?

ganz so unbegründet ist sie nicht

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18. Februar um 22:27

Nun ist es offen auf dem Tisch: Meine Freundin ist verknallt - in meinen Freund. Wir waren heute bei meiner Freundin zum Abendessen. Den Termin hätte ich gerne abgesagt, aber er stand schon seit Wochen fest, und aus der Nummer hätten wir nicht so ohne Weiteres hinausgekonnt.
Nach der Begrüßung hatte sie nur noch Augen für ihn, schaute ihn die ganze Zeit an, sprach nur zu ihm und bat ihn, ihr mit einigen Sachen in der Küche zu helfen, während ich alleine im Wohnzimmer zurückbleiben "durfte".
Als meine Freundin während des Essens kurz verschwand, fragte ich meinen Freund, was denn hier abgehe. Er schaute mich irritiert an, zuckte die Schultern und sagte: "Ich weiß, tut mir leid, jetzt merke ich es auch ..." Ich war richtig erleichtert, dass mein Freund die Gefühle meiner Freundin offenbar nicht teilt, ihm das alles mittlerweile auch eher unangenehm ist.
Als meine Freundin zurückkam, muss sie sofort gemerkt haben, dass die Stimmung eine andere war. Sie war ernst und verschlossen und musterte nun uns beide. Der Abend endete recht unterkühlt und abrupt.
Zu Hause hat mir mein Freund gebeichtet, sich in den letzten Tagen schon etwas von meiner Freundin geschmeichelt gefühlt zu haben. Er will aber nur mich und hat sich auch noch für das Beinstreicheln vor einigen Tagen entschuldigt.
Ich werde mich in der nächsten Zeit intensiv um meinen Freund bemühen, zärtlich zu ihm sein und herauszufinden suchen, wie wir endlich eine richtige Beziehung führen können.
Nur bin ich in Bezug auf meine Freundin ratlos. Ich will sie nicht verlieren, nur weiß ich nicht, wie ich ihr nahe sein soll, wenn sie mir eigentlich meinen Freund ausspannen will ...

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18. Februar um 22:52
In Antwort auf sophie1989

Nun ist es offen auf dem Tisch: Meine Freundin ist verknallt - in meinen Freund. Wir waren heute bei meiner Freundin zum Abendessen. Den Termin hätte ich gerne abgesagt, aber er stand schon seit Wochen fest, und aus der Nummer hätten wir nicht so ohne Weiteres hinausgekonnt.
Nach der Begrüßung hatte sie nur noch Augen für ihn, schaute ihn die ganze Zeit an, sprach nur zu ihm und bat ihn, ihr mit einigen Sachen in der Küche zu helfen, während ich alleine im Wohnzimmer zurückbleiben "durfte".
Als meine Freundin während des Essens kurz verschwand, fragte ich meinen Freund, was denn hier abgehe. Er schaute mich irritiert an, zuckte die Schultern und sagte: "Ich weiß, tut mir leid, jetzt merke ich es auch ..." Ich war richtig erleichtert, dass mein Freund die Gefühle meiner Freundin offenbar nicht teilt, ihm das alles mittlerweile auch eher unangenehm ist.
Als meine Freundin zurückkam, muss sie sofort gemerkt haben, dass die Stimmung eine andere war. Sie war ernst und verschlossen und musterte nun uns beide. Der Abend endete recht unterkühlt und abrupt.
Zu Hause hat mir mein Freund gebeichtet, sich in den letzten Tagen schon etwas von meiner Freundin geschmeichelt gefühlt zu haben. Er will aber nur mich und hat sich auch noch für das Beinstreicheln vor einigen Tagen entschuldigt.
Ich werde mich in der nächsten Zeit intensiv um meinen Freund bemühen, zärtlich zu ihm sein und herauszufinden suchen, wie wir endlich eine richtige Beziehung führen können.
Nur bin ich in Bezug auf meine Freundin ratlos. Ich will sie nicht verlieren, nur weiß ich nicht, wie ich ihr nahe sein soll, wenn sie mir eigentlich meinen Freund ausspannen will ...

Ausspannen .... wäre das überhaupt möglich gewesen? Ich denke nicht. Kappe den Kontakt zu ihr. Freundinnen stehen nicht auf dem Typen der Freundin. Da hört die Freundschaft auf. Sie ist einsam aber das rechtfertigt das nicht. 

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18. Februar um 23:10

Für mich klingt das ehrlich gesagt so als hätte sie versucht ihn mit Absicht in Verlegenheit zu bringen.

Seine Frage war nämlich sehr unangebracht. Als Gegenzug kam von ihr ebenfalls eine unangebrachte Handlung. Vermutlich um ihm einfach vorzuführen dass man sowas nicht macht.

Klar kann man da jetzt irgendwas reininterpretieren. Aber meiner Meinung nach ist eine hysterische Reaktion der TE nicht nötig. Hätte mit beiden ein Einzelgespräch gesucht und versucht herauszufinden was sich beide gedacht haben

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18. Februar um 23:18
In Antwort auf sophie1989

Nun ist es offen auf dem Tisch: Meine Freundin ist verknallt - in meinen Freund. Wir waren heute bei meiner Freundin zum Abendessen. Den Termin hätte ich gerne abgesagt, aber er stand schon seit Wochen fest, und aus der Nummer hätten wir nicht so ohne Weiteres hinausgekonnt.
Nach der Begrüßung hatte sie nur noch Augen für ihn, schaute ihn die ganze Zeit an, sprach nur zu ihm und bat ihn, ihr mit einigen Sachen in der Küche zu helfen, während ich alleine im Wohnzimmer zurückbleiben "durfte".
Als meine Freundin während des Essens kurz verschwand, fragte ich meinen Freund, was denn hier abgehe. Er schaute mich irritiert an, zuckte die Schultern und sagte: "Ich weiß, tut mir leid, jetzt merke ich es auch ..." Ich war richtig erleichtert, dass mein Freund die Gefühle meiner Freundin offenbar nicht teilt, ihm das alles mittlerweile auch eher unangenehm ist.
Als meine Freundin zurückkam, muss sie sofort gemerkt haben, dass die Stimmung eine andere war. Sie war ernst und verschlossen und musterte nun uns beide. Der Abend endete recht unterkühlt und abrupt.
Zu Hause hat mir mein Freund gebeichtet, sich in den letzten Tagen schon etwas von meiner Freundin geschmeichelt gefühlt zu haben. Er will aber nur mich und hat sich auch noch für das Beinstreicheln vor einigen Tagen entschuldigt.
Ich werde mich in der nächsten Zeit intensiv um meinen Freund bemühen, zärtlich zu ihm sein und herauszufinden suchen, wie wir endlich eine richtige Beziehung führen können.
Nur bin ich in Bezug auf meine Freundin ratlos. Ich will sie nicht verlieren, nur weiß ich nicht, wie ich ihr nahe sein soll, wenn sie mir eigentlich meinen Freund ausspannen will ...

Ok. Das ist dann nochmal was anderes.

Den Kontakt zu ihr würde ich stark reduzieren. Und vor allem dafür sorgen dass die beiden sich nicht mehr sehen. Auch wenn dein Freund kein Interesse an ihr zeigt halte ich es für unproduktiv die beiden in einem Raum zu haben.
Auch damit deine Freundin ihn am besten schnell wieder vergisst. 

Würde das erstmal so schleifen lassen. Sobald das Gefühl aufkommt dass sie dir böse ist weil du den Kontakt zu ihm unterbindest oder ihr deutlich machst dass dein Freund zu dir gehört, würde ich den Kontakt ganz abbrechen.

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19. Februar um 9:27
In Antwort auf sophie1989

Nun ist es offen auf dem Tisch: Meine Freundin ist verknallt - in meinen Freund. Wir waren heute bei meiner Freundin zum Abendessen. Den Termin hätte ich gerne abgesagt, aber er stand schon seit Wochen fest, und aus der Nummer hätten wir nicht so ohne Weiteres hinausgekonnt.
Nach der Begrüßung hatte sie nur noch Augen für ihn, schaute ihn die ganze Zeit an, sprach nur zu ihm und bat ihn, ihr mit einigen Sachen in der Küche zu helfen, während ich alleine im Wohnzimmer zurückbleiben "durfte".
Als meine Freundin während des Essens kurz verschwand, fragte ich meinen Freund, was denn hier abgehe. Er schaute mich irritiert an, zuckte die Schultern und sagte: "Ich weiß, tut mir leid, jetzt merke ich es auch ..." Ich war richtig erleichtert, dass mein Freund die Gefühle meiner Freundin offenbar nicht teilt, ihm das alles mittlerweile auch eher unangenehm ist.
Als meine Freundin zurückkam, muss sie sofort gemerkt haben, dass die Stimmung eine andere war. Sie war ernst und verschlossen und musterte nun uns beide. Der Abend endete recht unterkühlt und abrupt.
Zu Hause hat mir mein Freund gebeichtet, sich in den letzten Tagen schon etwas von meiner Freundin geschmeichelt gefühlt zu haben. Er will aber nur mich und hat sich auch noch für das Beinstreicheln vor einigen Tagen entschuldigt.
Ich werde mich in der nächsten Zeit intensiv um meinen Freund bemühen, zärtlich zu ihm sein und herauszufinden suchen, wie wir endlich eine richtige Beziehung führen können.
Nur bin ich in Bezug auf meine Freundin ratlos. Ich will sie nicht verlieren, nur weiß ich nicht, wie ich ihr nahe sein soll, wenn sie mir eigentlich meinen Freund ausspannen will ...

hä?
aber sie hat nicht gesagt das sie verliebt ist oder?

wieso sprichst du sie nicht endlich mal offen drauf an ???

und was meinst du mit "eine richtige beziehung führen" ??

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19. Februar um 11:46
In Antwort auf sophie1989

Liebe Mitforisten,

danke für Eure Gedanken. Es ist so, dass ich überhaupt keinen Zugang mehr zu meiner Freundin habe. Wann immer wir uns sehen, ist sie still und schaut meinen Freund an. Wir haben häufig unsere Zeit mit "Siedler von Catan" vertrieben. Wenn wir das spielen, spielt sie gar nicht richtig gegen meinen Freund, in letzter Zeit bietet sie ihm Tauschgeschäfte an, die sie im Spiel gar nicht recht voranbringen. Dann fragt sie ihn heute Abend, ob er ein bestimmtes Problem auf seiner Arbeit schon habe lösen können - etwas, das sie noch vor wenigen Wochen überhaupt nicht interessiert hätte. Zur Begrüßung und zum Abschied umarmt hat sie ihn eigentlich schon immer, aber in letzter Zeit meine ich zu bemerken, dass sie dabei immer sein Gesicht anfasst.

Das alles ist nicht so recht greifbar. Ich glaube nicht, dass da zwischen den beiden richtig etwas läuft, aber mein Freund kann oder will nicht begreifen, dass diese kleinen Gesten für mich bereits verletzend sind - er sonnt sich immer noch in dem Gefühl, mit meiner Freundin jetzt "Frieden" zu haben. Dabei gibt sie ihm schon viel mehr als das, und ich finde das unangemessen. Als ich meine Freundin vorhin bei einer kurzen Gelegenheit darauf ansprach, meinte sie nur, ich müsse mich schon entscheiden, ob sie meinen Freund als Freund oder als Feind behandeln solle. Ich glaube, sie blockt mich ab, eigentlich müsste sie verstehen, was mich so verletzt.

"... meinte sie nur, ich müsse mich schon entscheiden, ob sie meinen Freund als Freund oder als Feind behandeln solle."

ist schon sehr vielsagend, dass ihr die dritte möglichkeit offenbar gar nicht in den sinn kommt: ihn einfach mal ganz normal und korrekt behandeln, wie man das mit partnern oder partnerinnen von guten freunden üblicherweise tut!?

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19. Februar um 12:02
In Antwort auf sophie1989

Ich, 27, habe seit mehreren Monaten einen neuen Freund. In den ersten Wochen allerdings hatten wir doch schon erhebliche Probleme. Ich bin nämlich seit vielen Jahren, seit meiner Schulzeit sehr eng mit meiner besten Freundin. Wir verstehen uns blind, erzählen uns alles, lachen viel und verbringen viel Zeit miteinander. Meine Freundin sitzt im Rollstuhl, und so helfe ich ihr bei vielen Dingen im Alltag. Mein Freund reagierte zunächst ziemlich eifersüchtig, und das nicht so ganz ohne Grund, er musste manches Zusammensein, manche Party überstehen, in der er zuweilen das "Opfer" unserer Späße und Neckereien war. Ich gebe zu, dass wir es tatsächlich anfangs übertrieben haben. Irgendwann vor ein paar Wochen hat mein Freund mir dann gesagt, wie verletzt er sich hierdurch gefühlt hat. Das wollte ich natürlich nicht und habe versucht, mein Verhalten ihm gegenüber zu ändern, wenn wir zu dritt oder zu mehreren waren. Meine Freundin habe ich auch gebeten, meinen Freund mehr zu schonen. Das Scharmützel zwischen meinem Freund und meiner Freundin setzte sich nämlich noch eine Weile fort. Auch mein Freund konnte nämlich austeilen und tat das auch, wenn er glaubte, sich wehren zu müssen.

Die Situation eskalierte trotzdem noch einmal, als etwa Anfang Dezember  meiner Freundin bei einem Zusammensein mit Freundin in ihrer Wohnung irgendeine Bemerkung `rausrutschte, worauf mein Freund ziemlich sarkastisch und mit einer Anspielung auf die Behinderung meiner Freundin erwiderte. Meine Freundin bebte sichtlich vor Wut, sie sagte meinem Freund, sie müsse mit ihm nebenan etwas klären. Ich ließ die beiden machen und hoffte, dass sie das Gewitter endlich würden bereinigen können. Das Gespräch der zwei muss bald eine Stunde gedauert haben. Man konnte hören, wie es zuweilen laut zwischen ihnen wurde. Am Ende kamen beide wieder ins Wohnzimmer und sagten, es sei nun alles klar, sie hätten sich vertragen.

Mein eigentliches Problem begann erst dann: In der Folgezeit redeten beide kaum miteinander. Aber auch mir gelang es so gut wie nicht mehr, zu meiner Freundin vorzudringen, sie war ernst, verschlossen und auf einmal mir gegenüber abweisend. Wenn wir miteinander und mit anderen zusammen waren, saß sie schweigsam daneben. Mir fiel auf, dass sie immer wieder verstohlen meinen Freund musterte. Ich kann das überhaupt nicht einordnen. Dieses Wochenende nun waren wir zusammen bei meinen Eltern. Wir saßen mit mehreren Freunden in einer großen Runde auf dem Boden, meine Freundin neben meinem Freund in ihrem Rollstuhl. Bei einer Gelegenheit strich mein Freund mit der Hand über den Unterschenkel meiner Freundin und fragte, ob sie das spüren könne. Ich fand die Geste sehr übergriffig und völlig unangemessen und wollte meinen Freund gerade zurechtweisen. Normalerweise – ich kenne meine Freundin – hätte sie so etwas nicht geduldet, sondern den Betreffenden verbal einen Kopf kürzer gemacht oder sogar geohrfeigt. Als ich wahrnahm, dass sie bloß antwortete, nein, sie könne das nicht fühlen, und dann auch noch meinem Freund über die Kopfhaut fuhr und fragte, ob er denn das spüren könne, blieb mir die Spucke weg. Das war wie ein Streicheln! Zu Hause habe ich meinen Freund zur Rede gestellt. Er meinte nur, da wäre nichts, er sei nur froh, dass jetzt endlich Waffenstillstand herrsche. Für mich scheint da aber mehr als das zu sein.

Was soll ich jetzt machen? Meine Freundin darauf ansprechen? Vielleicht ist ja wirklich nichts los, aber ich bin trotzdem sehr verletzt. Ich habe in den letzten Jahren so viel für sie getan und nun das! Bitte helft mir!

"... seit meiner Schulzeit sehr eng mit meiner besten Freundin."

und da liegt m.e. das problem: ihr seid nicht mehr in der schule! ihr seid jetzt erwachsene frauen! und erwachsene menschen haben üblicherweise ein eigenes leben mit partner, vielleicht irgendwann kindern, in dem sowas wie eine "beste freundin", die wie selbstverständlich immer und überall dabei ist, einfach fehl am platz ist!

klar, es gibt freundschaften, die im erwachsenenleben fortbestehen. aber nur, wenn alle beteiligten auch in der lage sind, mit den veränderungen umzugehen, die sich zwangsläufig im lauf des lebens ergeben.

darüber solltest du mit deiner freundin mal reden. sie kann ja nichts dafür, dass sie sich in deinen freund verguckt hat. aber sie kann sehr wohl was dafür, wie sie damit umgeht. sich an ihn ranzuwerfen, und zu versuchen, ihn dir auszuspannen - das geht gar nicht!!! als freundin würde ich erwarten, von ihr ganz klar zu hören: "ich weiß, dass damit unsere freundschaft zu ende wäre, und das will ich nicht! du musst dir keine sorgen machen, ich werd ihn in ruhe lassen, ihn mir aus dem kopf schlagen, und mich nach einem anderen umschauen!" - wenn man wirklich will, funktioniert das auch!

trotzdem würde ich den kontakt erst mal reduzieren, und mit ihr vielleicht eher mal was ohne deinen freund unternehmen!

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19. Februar um 12:13
In Antwort auf sophie1989

Nun ist es offen auf dem Tisch: Meine Freundin ist verknallt - in meinen Freund. Wir waren heute bei meiner Freundin zum Abendessen. Den Termin hätte ich gerne abgesagt, aber er stand schon seit Wochen fest, und aus der Nummer hätten wir nicht so ohne Weiteres hinausgekonnt.
Nach der Begrüßung hatte sie nur noch Augen für ihn, schaute ihn die ganze Zeit an, sprach nur zu ihm und bat ihn, ihr mit einigen Sachen in der Küche zu helfen, während ich alleine im Wohnzimmer zurückbleiben "durfte".
Als meine Freundin während des Essens kurz verschwand, fragte ich meinen Freund, was denn hier abgehe. Er schaute mich irritiert an, zuckte die Schultern und sagte: "Ich weiß, tut mir leid, jetzt merke ich es auch ..." Ich war richtig erleichtert, dass mein Freund die Gefühle meiner Freundin offenbar nicht teilt, ihm das alles mittlerweile auch eher unangenehm ist.
Als meine Freundin zurückkam, muss sie sofort gemerkt haben, dass die Stimmung eine andere war. Sie war ernst und verschlossen und musterte nun uns beide. Der Abend endete recht unterkühlt und abrupt.
Zu Hause hat mir mein Freund gebeichtet, sich in den letzten Tagen schon etwas von meiner Freundin geschmeichelt gefühlt zu haben. Er will aber nur mich und hat sich auch noch für das Beinstreicheln vor einigen Tagen entschuldigt.
Ich werde mich in der nächsten Zeit intensiv um meinen Freund bemühen, zärtlich zu ihm sein und herauszufinden suchen, wie wir endlich eine richtige Beziehung führen können.
Nur bin ich in Bezug auf meine Freundin ratlos. Ich will sie nicht verlieren, nur weiß ich nicht, wie ich ihr nahe sein soll, wenn sie mir eigentlich meinen Freund ausspannen will ...

Ich glaub nicht dass du dich intensiv bemühen sollst, denn er ist mit dir zusammen weil du du bist.

Auch wenn er sich von ihr geschmeichelt fühlt musst du gar nix tun als Ausgleich... einfach du selber sein!!!

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19. Februar um 14:06
In Antwort auf sophie1989

Nun ist es offen auf dem Tisch: Meine Freundin ist verknallt - in meinen Freund. Wir waren heute bei meiner Freundin zum Abendessen. Den Termin hätte ich gerne abgesagt, aber er stand schon seit Wochen fest, und aus der Nummer hätten wir nicht so ohne Weiteres hinausgekonnt.
Nach der Begrüßung hatte sie nur noch Augen für ihn, schaute ihn die ganze Zeit an, sprach nur zu ihm und bat ihn, ihr mit einigen Sachen in der Küche zu helfen, während ich alleine im Wohnzimmer zurückbleiben "durfte".
Als meine Freundin während des Essens kurz verschwand, fragte ich meinen Freund, was denn hier abgehe. Er schaute mich irritiert an, zuckte die Schultern und sagte: "Ich weiß, tut mir leid, jetzt merke ich es auch ..." Ich war richtig erleichtert, dass mein Freund die Gefühle meiner Freundin offenbar nicht teilt, ihm das alles mittlerweile auch eher unangenehm ist.
Als meine Freundin zurückkam, muss sie sofort gemerkt haben, dass die Stimmung eine andere war. Sie war ernst und verschlossen und musterte nun uns beide. Der Abend endete recht unterkühlt und abrupt.
Zu Hause hat mir mein Freund gebeichtet, sich in den letzten Tagen schon etwas von meiner Freundin geschmeichelt gefühlt zu haben. Er will aber nur mich und hat sich auch noch für das Beinstreicheln vor einigen Tagen entschuldigt.
Ich werde mich in der nächsten Zeit intensiv um meinen Freund bemühen, zärtlich zu ihm sein und herauszufinden suchen, wie wir endlich eine richtige Beziehung führen können.
Nur bin ich in Bezug auf meine Freundin ratlos. Ich will sie nicht verlieren, nur weiß ich nicht, wie ich ihr nahe sein soll, wenn sie mir eigentlich meinen Freund ausspannen will ...

ganz ehrlich. das kann nicht mehr funktionieren. 
deine freundin ist verknallt. dein freund wurde zuerst gehänselt und jetzt ist er der begehrte. dazu kommt, dass sie jetzt auch ihn steht und zwischen den zeilen liest sich das alles nicht erwachsen.

 

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19. Februar um 19:30

Ich bin ratlos ..

Ich hatte heute Nachmittag ein Gespräch mit meiner Freundin. Nein, es gab keine Vorwürfe. Meine Freundin hat mir, ich wusste es, auf mein Drängen endlich gestanden, dass sie heftig in meinen Freund verliebt ist. Auf meine Frage, was sie denn so an ihn anzieht, sagte sie mir, dass sie noch nie jemand so aufmerksam behandelt habe und dass ihr ein Stein vom Herzen gefallen sei, als er ihr gesagt habe, ihre Behinderung sei kein Hinderungsgrund für eine Beziehung. Ich habe versucht, ihr deutlich zu machen, dass mein Freund das allgemein gemeint hat und nicht auf sie und ihn bezogen. Er sei schließlich mit mir zusammen, und er und ich seien uns einig, dass das so bleiben solle. Als mich meine Freundin dann unter Tränen bat, meinen Freund doch freizugeben, ich sei nicht gelähmt und würde doch schnell einen neuen finden, wurde es mir zu viel. Ich habe ich gesagt, dass sie ihn und mich in Ruhe lassen solle und bin nach Hause.
Uns hat in den letzten Jahren so viel verbunden - aber so kann ich unsere Freundschaft nicht weitertragen.
Ich glaube schon, dass ich meine Beziehung nun in besonderer Weise pflegen muss. Mein Freund war zu oft gleichsam das dritte Rad am Fahrrad, das wird seine leichte Empfänglichkeit für "fremde" Avancen begünstigt haben. Deswegen mein Vorsatz, mehr in ihn zu investieren als bisher.
Die Frage bleibt bloß, was aus meiner Freundschaft wird ...

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19. Februar um 20:01
In Antwort auf sophie1989

Ich bin ratlos ..

Ich hatte heute Nachmittag ein Gespräch mit meiner Freundin. Nein, es gab keine Vorwürfe. Meine Freundin hat mir, ich wusste es, auf mein Drängen endlich gestanden, dass sie heftig in meinen Freund verliebt ist. Auf meine Frage, was sie denn so an ihn anzieht, sagte sie mir, dass sie noch nie jemand so aufmerksam behandelt habe und dass ihr ein Stein vom Herzen gefallen sei, als er ihr gesagt habe, ihre Behinderung sei kein Hinderungsgrund für eine Beziehung. Ich habe versucht, ihr deutlich zu machen, dass mein Freund das allgemein gemeint hat und nicht auf sie und ihn bezogen. Er sei schließlich mit mir zusammen, und er und ich seien uns einig, dass das so bleiben solle. Als mich meine Freundin dann unter Tränen bat, meinen Freund doch freizugeben, ich sei nicht gelähmt und würde doch schnell einen neuen finden, wurde es mir zu viel. Ich habe ich gesagt, dass sie ihn und mich in Ruhe lassen solle und bin nach Hause.
Uns hat in den letzten Jahren so viel verbunden - aber so kann ich unsere Freundschaft nicht weitertragen.
Ich glaube schon, dass ich meine Beziehung nun in besonderer Weise pflegen muss. Mein Freund war zu oft gleichsam das dritte Rad am Fahrrad, das wird seine leichte Empfänglichkeit für "fremde" Avancen begünstigt haben. Deswegen mein Vorsatz, mehr in ihn zu investieren als bisher.
Die Frage bleibt bloß, was aus meiner Freundschaft wird ...

Ist diese Geschichte wirklich echt? Ich glaube dir mittlerweile kein Wort mehr. 

alles Ist So schön ausgeschmückt. Du fragst uns im deinem Alter was du tun sollst etc 

Ich glaube dir leider nicht mehr 

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19. Februar um 20:06
In Antwort auf fresh0089

Ist diese Geschichte wirklich echt? Ich glaube dir mittlerweile kein Wort mehr. 

alles Ist So schön ausgeschmückt. Du fragst uns im deinem Alter was du tun sollst etc 

Ich glaube dir leider nicht mehr 

Das ist bedauerlich - ich werde es von hier nicht ändern können. Weiß aber in der Tat mittlerweile selbst, wie es weitergehen soll und kann. Allen Foristen, die sich konstruktiv beteiligt haben vielen Dank!

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19. Februar um 20:11
In Antwort auf sophie1989

Das ist bedauerlich - ich werde es von hier nicht ändern können. Weiß aber in der Tat mittlerweile selbst, wie es weitergehen soll und kann. Allen Foristen, die sich konstruktiv beteiligt haben vielen Dank!

Was du tun sollst haben wir dir zu genüge geschrieben. Du fragst immer noch????

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19. Februar um 20:13
In Antwort auf fresh0089

Was du tun sollst haben wir dir zu genüge geschrieben. Du fragst immer noch????

Wo genau war noch mal die Frage in meinem letzen Posting?

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19. Februar um 20:21
In Antwort auf sophie1989

Wo genau war noch mal die Frage in meinem letzen Posting?

Die Frage bleibt bloß was aus meiner Freundschaft wird? 

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19. Februar um 20:32
In Antwort auf fresh0089

Die Frage bleibt bloß was aus meiner Freundschaft wird? 

Das stand nun gerade nicht in meiner letzten Mitteilung zur Sache ... Lassen wir es gut sein - noch einmal vielen Dank an alle.

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19. Februar um 20:40
In Antwort auf sophie1989

Ich bin ratlos ..

Ich hatte heute Nachmittag ein Gespräch mit meiner Freundin. Nein, es gab keine Vorwürfe. Meine Freundin hat mir, ich wusste es, auf mein Drängen endlich gestanden, dass sie heftig in meinen Freund verliebt ist. Auf meine Frage, was sie denn so an ihn anzieht, sagte sie mir, dass sie noch nie jemand so aufmerksam behandelt habe und dass ihr ein Stein vom Herzen gefallen sei, als er ihr gesagt habe, ihre Behinderung sei kein Hinderungsgrund für eine Beziehung. Ich habe versucht, ihr deutlich zu machen, dass mein Freund das allgemein gemeint hat und nicht auf sie und ihn bezogen. Er sei schließlich mit mir zusammen, und er und ich seien uns einig, dass das so bleiben solle. Als mich meine Freundin dann unter Tränen bat, meinen Freund doch freizugeben, ich sei nicht gelähmt und würde doch schnell einen neuen finden, wurde es mir zu viel. Ich habe ich gesagt, dass sie ihn und mich in Ruhe lassen solle und bin nach Hause.
Uns hat in den letzten Jahren so viel verbunden - aber so kann ich unsere Freundschaft nicht weitertragen.
Ich glaube schon, dass ich meine Beziehung nun in besonderer Weise pflegen muss. Mein Freund war zu oft gleichsam das dritte Rad am Fahrrad, das wird seine leichte Empfänglichkeit für "fremde" Avancen begünstigt haben. Deswegen mein Vorsatz, mehr in ihn zu investieren als bisher.
Die Frage bleibt bloß, was aus meiner Freundschaft wird ...

Ist mein voller Ernst. Lies von Stefan Zweig "Ungeduld des Herzens" in so einer Situation befindet ihr euch.

Ja sie ist an den Rollstuhl gefesselt, aber das befreit einen nicht von menschlichen Konventionen und selbst sozial und empathisch zu sein.

Tragisch ja, aber du hast sie als schlagfertig beschrieben ect. und ja man hat nachsehen mit ihr, aber die totale Selbstaufgabe des Umfeldes hat sie nicht zu einem besseren Menschen gemacht. 

Ich glaube ehrlich eure Freundschaft war über all die Jahre sehr einseitig und von emotionaler Erpressung geprägt. 

Wie gesagt lies das Buch von Stefan Zweig. 
 

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20. Februar um 7:01

Na wenn das so ist, dann hilft wohl nur Freundschaft zu beenden und kompletter Kontaltabbruch. 

Hast du deinem Freund von dem Gespräch erzählt? 

 

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20. Februar um 9:14
In Antwort auf sophie1989

Ich bin ratlos ..

Ich hatte heute Nachmittag ein Gespräch mit meiner Freundin. Nein, es gab keine Vorwürfe. Meine Freundin hat mir, ich wusste es, auf mein Drängen endlich gestanden, dass sie heftig in meinen Freund verliebt ist. Auf meine Frage, was sie denn so an ihn anzieht, sagte sie mir, dass sie noch nie jemand so aufmerksam behandelt habe und dass ihr ein Stein vom Herzen gefallen sei, als er ihr gesagt habe, ihre Behinderung sei kein Hinderungsgrund für eine Beziehung. Ich habe versucht, ihr deutlich zu machen, dass mein Freund das allgemein gemeint hat und nicht auf sie und ihn bezogen. Er sei schließlich mit mir zusammen, und er und ich seien uns einig, dass das so bleiben solle. Als mich meine Freundin dann unter Tränen bat, meinen Freund doch freizugeben, ich sei nicht gelähmt und würde doch schnell einen neuen finden, wurde es mir zu viel. Ich habe ich gesagt, dass sie ihn und mich in Ruhe lassen solle und bin nach Hause.
Uns hat in den letzten Jahren so viel verbunden - aber so kann ich unsere Freundschaft nicht weitertragen.
Ich glaube schon, dass ich meine Beziehung nun in besonderer Weise pflegen muss. Mein Freund war zu oft gleichsam das dritte Rad am Fahrrad, das wird seine leichte Empfänglichkeit für "fremde" Avancen begünstigt haben. Deswegen mein Vorsatz, mehr in ihn zu investieren als bisher.
Die Frage bleibt bloß, was aus meiner Freundschaft wird ...

tja genau wie ich geschrieben hab: sie hat mehr darin "gehört" als er ihr zu ihr gesagt hat dass ihre behinderung kein thema ist...

obwohl:
wie kommt sie drauf dass du ihn freigeben sollst?
da muss er doch auch ihr gegenüber irgendwie andeutungen gemacht haben dass da mehr ist wenn sie meint er würde danach sie nehmen....

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20. Februar um 9:22
In Antwort auf sophie1989

Ich, 27, habe seit mehreren Monaten einen neuen Freund. In den ersten Wochen allerdings hatten wir doch schon erhebliche Probleme. Ich bin nämlich seit vielen Jahren, seit meiner Schulzeit sehr eng mit meiner besten Freundin. Wir verstehen uns blind, erzählen uns alles, lachen viel und verbringen viel Zeit miteinander. Meine Freundin sitzt im Rollstuhl, und so helfe ich ihr bei vielen Dingen im Alltag. Mein Freund reagierte zunächst ziemlich eifersüchtig, und das nicht so ganz ohne Grund, er musste manches Zusammensein, manche Party überstehen, in der er zuweilen das "Opfer" unserer Späße und Neckereien war. Ich gebe zu, dass wir es tatsächlich anfangs übertrieben haben. Irgendwann vor ein paar Wochen hat mein Freund mir dann gesagt, wie verletzt er sich hierdurch gefühlt hat. Das wollte ich natürlich nicht und habe versucht, mein Verhalten ihm gegenüber zu ändern, wenn wir zu dritt oder zu mehreren waren. Meine Freundin habe ich auch gebeten, meinen Freund mehr zu schonen. Das Scharmützel zwischen meinem Freund und meiner Freundin setzte sich nämlich noch eine Weile fort. Auch mein Freund konnte nämlich austeilen und tat das auch, wenn er glaubte, sich wehren zu müssen.

Die Situation eskalierte trotzdem noch einmal, als etwa Anfang Dezember  meiner Freundin bei einem Zusammensein mit Freundin in ihrer Wohnung irgendeine Bemerkung `rausrutschte, worauf mein Freund ziemlich sarkastisch und mit einer Anspielung auf die Behinderung meiner Freundin erwiderte. Meine Freundin bebte sichtlich vor Wut, sie sagte meinem Freund, sie müsse mit ihm nebenan etwas klären. Ich ließ die beiden machen und hoffte, dass sie das Gewitter endlich würden bereinigen können. Das Gespräch der zwei muss bald eine Stunde gedauert haben. Man konnte hören, wie es zuweilen laut zwischen ihnen wurde. Am Ende kamen beide wieder ins Wohnzimmer und sagten, es sei nun alles klar, sie hätten sich vertragen.

Mein eigentliches Problem begann erst dann: In der Folgezeit redeten beide kaum miteinander. Aber auch mir gelang es so gut wie nicht mehr, zu meiner Freundin vorzudringen, sie war ernst, verschlossen und auf einmal mir gegenüber abweisend. Wenn wir miteinander und mit anderen zusammen waren, saß sie schweigsam daneben. Mir fiel auf, dass sie immer wieder verstohlen meinen Freund musterte. Ich kann das überhaupt nicht einordnen. Dieses Wochenende nun waren wir zusammen bei meinen Eltern. Wir saßen mit mehreren Freunden in einer großen Runde auf dem Boden, meine Freundin neben meinem Freund in ihrem Rollstuhl. Bei einer Gelegenheit strich mein Freund mit der Hand über den Unterschenkel meiner Freundin und fragte, ob sie das spüren könne. Ich fand die Geste sehr übergriffig und völlig unangemessen und wollte meinen Freund gerade zurechtweisen. Normalerweise – ich kenne meine Freundin – hätte sie so etwas nicht geduldet, sondern den Betreffenden verbal einen Kopf kürzer gemacht oder sogar geohrfeigt. Als ich wahrnahm, dass sie bloß antwortete, nein, sie könne das nicht fühlen, und dann auch noch meinem Freund über die Kopfhaut fuhr und fragte, ob er denn das spüren könne, blieb mir die Spucke weg. Das war wie ein Streicheln! Zu Hause habe ich meinen Freund zur Rede gestellt. Er meinte nur, da wäre nichts, er sei nur froh, dass jetzt endlich Waffenstillstand herrsche. Für mich scheint da aber mehr als das zu sein.

Was soll ich jetzt machen? Meine Freundin darauf ansprechen? Vielleicht ist ja wirklich nichts los, aber ich bin trotzdem sehr verletzt. Ich habe in den letzten Jahren so viel für sie getan und nun das! Bitte helft mir!

Also...ich denke das ganze hat sich im laufe der zeit mächtig verquirlt...ausgangspunkt ist und bleibt doch einfach...du und deine freundin habt euch deinem freund gegenüber recht respektlos verhalten...wie teenies...du hast dich nicht einmal, bei deiner freindin, schützend vor ihn gestellt sondern statt dessen sie eher unterstützend gegen den mann, den du liebst, angefeuert.
ich als dein freund hätte dich gefragt ob du mich wirklich liebst oder nur spaß daran hast mich zu erniedrigen...
du hast die ganze sache angeleiert...nu bereinige es auch...er muss sich für nichts entschuldigen...

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20. Februar um 11:42

Was sagt dein Freund zu dem Geständnis und vor allem der Bitte deiner Freundin?

Die Freundschaft ist meiner Meinung nach in eurer aktuellen Situation nicht fortfühbar. Deine Freundin scheint verzweifelt aufgrund ihrer Behinderung in Sachen Partnerschaft zu sein und setzt dich emotional unter Druck indem sie dich bittet, ihr deinen Freund abzugeben. Ich denke, eine Therapie täte ihr gut. Dein Freund und du solltet euch nun zurückziehen und eure Beziehung pflegen. Aktuell geht das nicht mit bestehendem Kontakt zu deiner Freundin.

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20. Februar um 11:57
In Antwort auf sophie1989

Ich bin ratlos ..

Ich hatte heute Nachmittag ein Gespräch mit meiner Freundin. Nein, es gab keine Vorwürfe. Meine Freundin hat mir, ich wusste es, auf mein Drängen endlich gestanden, dass sie heftig in meinen Freund verliebt ist. Auf meine Frage, was sie denn so an ihn anzieht, sagte sie mir, dass sie noch nie jemand so aufmerksam behandelt habe und dass ihr ein Stein vom Herzen gefallen sei, als er ihr gesagt habe, ihre Behinderung sei kein Hinderungsgrund für eine Beziehung. Ich habe versucht, ihr deutlich zu machen, dass mein Freund das allgemein gemeint hat und nicht auf sie und ihn bezogen. Er sei schließlich mit mir zusammen, und er und ich seien uns einig, dass das so bleiben solle. Als mich meine Freundin dann unter Tränen bat, meinen Freund doch freizugeben, ich sei nicht gelähmt und würde doch schnell einen neuen finden, wurde es mir zu viel. Ich habe ich gesagt, dass sie ihn und mich in Ruhe lassen solle und bin nach Hause.
Uns hat in den letzten Jahren so viel verbunden - aber so kann ich unsere Freundschaft nicht weitertragen.
Ich glaube schon, dass ich meine Beziehung nun in besonderer Weise pflegen muss. Mein Freund war zu oft gleichsam das dritte Rad am Fahrrad, das wird seine leichte Empfänglichkeit für "fremde" Avancen begünstigt haben. Deswegen mein Vorsatz, mehr in ihn zu investieren als bisher.
Die Frage bleibt bloß, was aus meiner Freundschaft wird ...

"Die Frage bleibt bloß, was aus meiner Freundschaft wird ..."

das wird die zeit zeigen. ich würde mich jetzt erst mal ne weile zurückziehen. und, ganz wichtig, das alles auch mit deinem freund besprechen!

er ist ja einer der hauptbeteiligten, und im sinne eine ehrlichen partnerschaft solltest du ihm auch alles mitteilen, was da gelaufen ist, und das weitere mit ihm abstimmen!

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20. Februar um 13:17
In Antwort auf sophie1989

Ich bin ratlos ..

Ich hatte heute Nachmittag ein Gespräch mit meiner Freundin. Nein, es gab keine Vorwürfe. Meine Freundin hat mir, ich wusste es, auf mein Drängen endlich gestanden, dass sie heftig in meinen Freund verliebt ist. Auf meine Frage, was sie denn so an ihn anzieht, sagte sie mir, dass sie noch nie jemand so aufmerksam behandelt habe und dass ihr ein Stein vom Herzen gefallen sei, als er ihr gesagt habe, ihre Behinderung sei kein Hinderungsgrund für eine Beziehung. Ich habe versucht, ihr deutlich zu machen, dass mein Freund das allgemein gemeint hat und nicht auf sie und ihn bezogen. Er sei schließlich mit mir zusammen, und er und ich seien uns einig, dass das so bleiben solle. Als mich meine Freundin dann unter Tränen bat, meinen Freund doch freizugeben, ich sei nicht gelähmt und würde doch schnell einen neuen finden, wurde es mir zu viel. Ich habe ich gesagt, dass sie ihn und mich in Ruhe lassen solle und bin nach Hause.
Uns hat in den letzten Jahren so viel verbunden - aber so kann ich unsere Freundschaft nicht weitertragen.
Ich glaube schon, dass ich meine Beziehung nun in besonderer Weise pflegen muss. Mein Freund war zu oft gleichsam das dritte Rad am Fahrrad, das wird seine leichte Empfänglichkeit für "fremde" Avancen begünstigt haben. Deswegen mein Vorsatz, mehr in ihn zu investieren als bisher.
Die Frage bleibt bloß, was aus meiner Freundschaft wird ...

du willst ihm also jetzt den a**** pudern damit er dir nicht davonläuft?

du glaubst also dass er auf ihre avancen anfällig ist ???

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