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Entflammbarkeit, sehr gefährlich für Ehen, Beziehungen?

8. Oktober um 10:09

Ich habe einen sehr guten Freund und er ist seit 20 Jahren verheiratet. Wir führen seit vielen Jahren vertrauenswürdige Gespräche und ich weiß, dass er das gar nicht kennt, die o.g. "Entflammbarkeit." Er ist glücklich, die Zeit verging, er hat zwei Kinder und feiert jedes Jahr glücklich den Hochzeitstag mit seiner Frau. Er sagt die Interesse an anderen Frauen beschränke sich lediglich mal auf kurz hinterhergucken und das war es und obwohl er in einem Bereich arbeitet in dem er oft mit Frauen in Kontakt kommt ist da rein gar nix. Das glaube ich ihm zu eine Millionen Prozent, denn Anderes könnte er auch einfach vor mir zugeben, da wir diese Ebene haben und uns zu 100 % vertrauen. 

So, bei einer sehr guten Freundin ist es nun Anders. Auch sie lebt in einer glücklichen Ehe. Vermisst nix. Hat guten Sex, ein Kind, führt gute Gespräche mit ihrem Mann, finanziell ist alles entspannt. Aber sie hingegen ist mega schnell entflammbar. Das letzte Mal war es der Apotheker. Sie erzählte, sie betrat den Laden und war wie verzaubert, infiziert von dem Mann. Sie nahm sich vor da nicht mehr hinzugehen, aber wie es der Zufall wollte trafen sie sich auf einem Seminar wieder und sie hat wohl sehr sehr kämpfen müssen, da er ihr auch dummerweise noch die Telefonnummer zusteckte. Sie möchte keinesfalls untreu werden, aber hat wirklich massiv diese Anziehungskraft unterdrücken müssen. All das passierte ihr schon sehr oft. Bisher ist sie treu geblieben. Aber sie findet es schwer. 

Ich selber würde mich eher zu der Kategorie meiner Freundin ansiedeln. Bin aber auch treu und gehe diesen Menschen dann aus dem Weg.
Und da frage ich mich: Warum ist der eine Mensch kein bisschen entflammbar, denkt nur an den eigenen Partner und der Andere Typus widerum muss kämpfen, dass er sich von diesem Rausch nicht mitreißen lässt, wenn er, sie denn treu ist. 

Ich kenne auch Paare die aus diesen Gründen, weil sie meinen diese Entflammbarkeit nicht untedrücken zu wollen halt vereinbart haben, dass sie dem einfach nachgehen, somit eine offene Beziehung führen. 

Wie gesagt, meine Kernfrage hier ist aber wieso der eine so mega entflammbar ist und ein Anderer Null. Bin gespannt wie ihr damit so umgeht, von welcher Fraktion ihr so seid. 

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8. Oktober um 15:40
In Antwort auf annapopanna2

Ich habe einen sehr guten Freund und er ist seit 20 Jahren verheiratet. Wir führen seit vielen Jahren vertrauenswürdige Gespräche und ich weiß, dass er das gar nicht kennt, die o.g. "Entflammbarkeit." Er ist glücklich, die Zeit verging, er hat zwei Kinder und feiert jedes Jahr glücklich den Hochzeitstag mit seiner Frau. Er sagt die Interesse an anderen Frauen beschränke sich lediglich mal auf kurz hinterhergucken und das war es und obwohl er in einem Bereich arbeitet in dem er oft mit Frauen in Kontakt kommt ist da rein gar nix. Das glaube ich ihm zu eine Millionen Prozent, denn Anderes könnte er auch einfach vor mir zugeben, da wir diese Ebene haben und uns zu 100 % vertrauen. 

So, bei einer sehr guten Freundin ist es nun Anders. Auch sie lebt in einer glücklichen Ehe. Vermisst nix. Hat guten Sex, ein Kind, führt gute Gespräche mit ihrem Mann, finanziell ist alles entspannt. Aber sie hingegen ist mega schnell entflammbar. Das letzte Mal war es der Apotheker. Sie erzählte, sie betrat den Laden und war wie verzaubert, infiziert von dem Mann. Sie nahm sich vor da nicht mehr hinzugehen, aber wie es der Zufall wollte trafen sie sich auf einem Seminar wieder und sie hat wohl sehr sehr kämpfen müssen, da er ihr auch dummerweise noch die Telefonnummer zusteckte. Sie möchte keinesfalls untreu werden, aber hat wirklich massiv diese Anziehungskraft unterdrücken müssen. All das passierte ihr schon sehr oft. Bisher ist sie treu geblieben. Aber sie findet es schwer. 

Ich selber würde mich eher zu der Kategorie meiner Freundin ansiedeln. Bin aber auch treu und gehe diesen Menschen dann aus dem Weg.
Und da frage ich mich: Warum ist der eine Mensch kein bisschen entflammbar, denkt nur an den eigenen Partner und der Andere Typus widerum muss kämpfen, dass er sich von diesem Rausch nicht mitreißen lässt, wenn er, sie denn treu ist. 

Ich kenne auch Paare die aus diesen Gründen, weil sie meinen diese Entflammbarkeit nicht untedrücken zu wollen halt vereinbart haben, dass sie dem einfach nachgehen, somit eine offene Beziehung führen. 

Wie gesagt, meine Kernfrage hier ist aber wieso der eine so mega entflammbar ist und ein Anderer Null. Bin gespannt wie ihr damit so umgeht, von welcher Fraktion ihr so seid. 

Diese hyperaktive Entflammbarkeit scheint ein Überbleibsel aus der pubertären Phase zu sein.

Oft geht diese hyperaktive Entflammbarkeit auch mit Oberflächlichkeit und sprunghaftem Verhalten einher sowie der Unfähigkeit tragfähige Entscheidungen zu treffen.

Der gute Freund ist ein Beispiel dafür, dass er "erwachsen" und emotional stabil ist und sich nicht von objektiven, oberflächlichen Einflüssen aus seiner emotionalen Umlaufbahn werfen lässt. Er ist geerdet und ruht in sich.

Er gehört zu der Kategorie "Fels in der Brandung" und Deine Freundin zu der Kategorie "Fähnchen im Wind".

Der "Fähnchen-im-Wind-Typus" neigt dazu für einen flüchtigen Moment, sein Leben in Schutt und Asche zu legen und das kommt meiner Meinung auch daher, dass wenig bis gar nicht über die Folgen der eigenen Handlungen nachgedacht wird.

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8. Oktober um 10:16

Weil Menschen nun einmal verschieden sind. Ihre Psyche und ihr Hormonhaushalt auch. Probleme gibt es da aber eigentlich nur, wenn zu verschiedene Menschen zusammen kommen und / oder man die Selbstkontrolle aufgibt.

Wenn beispielsweise jemand "schwer entflammbar" ist, wird derjenige es meist sehr persönlich nehmen und darin, dass der / die andere mal irgendwelchen Gefühlsfasching hat, gleich den Untergang des Universums sehen.

Selbstkontrolle ist aber dennoch wichtig, da geht es ja nun einmal nicht nur um sexuelle Monogamie (also das, was so gern "Treue" genannt wird). Auch in einer offenen Beziehung ist üblicher Weise zwar Sex mit anderen erlaubt - Liebe aber nicht und um Verliebtheit sollte man sich tunlichst kümmern. Und zwar nicht, indem man sie füttert, also ihr nachgibt.

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8. Oktober um 15:58
In Antwort auf annapopanna2

Ich habe einen sehr guten Freund und er ist seit 20 Jahren verheiratet. Wir führen seit vielen Jahren vertrauenswürdige Gespräche und ich weiß, dass er das gar nicht kennt, die o.g. "Entflammbarkeit." Er ist glücklich, die Zeit verging, er hat zwei Kinder und feiert jedes Jahr glücklich den Hochzeitstag mit seiner Frau. Er sagt die Interesse an anderen Frauen beschränke sich lediglich mal auf kurz hinterhergucken und das war es und obwohl er in einem Bereich arbeitet in dem er oft mit Frauen in Kontakt kommt ist da rein gar nix. Das glaube ich ihm zu eine Millionen Prozent, denn Anderes könnte er auch einfach vor mir zugeben, da wir diese Ebene haben und uns zu 100 % vertrauen. 

So, bei einer sehr guten Freundin ist es nun Anders. Auch sie lebt in einer glücklichen Ehe. Vermisst nix. Hat guten Sex, ein Kind, führt gute Gespräche mit ihrem Mann, finanziell ist alles entspannt. Aber sie hingegen ist mega schnell entflammbar. Das letzte Mal war es der Apotheker. Sie erzählte, sie betrat den Laden und war wie verzaubert, infiziert von dem Mann. Sie nahm sich vor da nicht mehr hinzugehen, aber wie es der Zufall wollte trafen sie sich auf einem Seminar wieder und sie hat wohl sehr sehr kämpfen müssen, da er ihr auch dummerweise noch die Telefonnummer zusteckte. Sie möchte keinesfalls untreu werden, aber hat wirklich massiv diese Anziehungskraft unterdrücken müssen. All das passierte ihr schon sehr oft. Bisher ist sie treu geblieben. Aber sie findet es schwer. 

Ich selber würde mich eher zu der Kategorie meiner Freundin ansiedeln. Bin aber auch treu und gehe diesen Menschen dann aus dem Weg.
Und da frage ich mich: Warum ist der eine Mensch kein bisschen entflammbar, denkt nur an den eigenen Partner und der Andere Typus widerum muss kämpfen, dass er sich von diesem Rausch nicht mitreißen lässt, wenn er, sie denn treu ist. 

Ich kenne auch Paare die aus diesen Gründen, weil sie meinen diese Entflammbarkeit nicht untedrücken zu wollen halt vereinbart haben, dass sie dem einfach nachgehen, somit eine offene Beziehung führen. 

Wie gesagt, meine Kernfrage hier ist aber wieso der eine so mega entflammbar ist und ein Anderer Null. Bin gespannt wie ihr damit so umgeht, von welcher Fraktion ihr so seid. 

Ach, mit entflammbar meinst du, dass sich jemand total schnell verknallt. Ja, ist ja nicht weiter schlimm, Menschen sind verschieden.

Treue (egal, ob jetzt sexuelle Treue oder Loyalität) ist in erster Linie eine Entscheidung, die man trifft. Man entscheidet sich bewusst dafür. Da kann man noch so entflammbar sein.

Ich bin eher nicht so leicht entflammbar, denke ich. Mich interessieren generell andere Menschen nicht so sehr, wurscht ob Männlein oder Weiblein. Auf die meisten Menschen könnte ich getrost verzichten. Ich kann mich schon verlieben, aber das passiert sicher nicht so von heute auf morgen und nur deshalb, weil einer nett lächelt oder hübsch aussieht. Da muss mich schon die ganze Art eines Menschen auch faszinieren und das kommt eher selten vor. Ich bin und bleibe nunmal eher eine Misanthropin.

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8. Oktober um 10:16

Weil Menschen nun einmal verschieden sind. Ihre Psyche und ihr Hormonhaushalt auch. Probleme gibt es da aber eigentlich nur, wenn zu verschiedene Menschen zusammen kommen und / oder man die Selbstkontrolle aufgibt.

Wenn beispielsweise jemand "schwer entflammbar" ist, wird derjenige es meist sehr persönlich nehmen und darin, dass der / die andere mal irgendwelchen Gefühlsfasching hat, gleich den Untergang des Universums sehen.

Selbstkontrolle ist aber dennoch wichtig, da geht es ja nun einmal nicht nur um sexuelle Monogamie (also das, was so gern "Treue" genannt wird). Auch in einer offenen Beziehung ist üblicher Weise zwar Sex mit anderen erlaubt - Liebe aber nicht und um Verliebtheit sollte man sich tunlichst kümmern. Und zwar nicht, indem man sie füttert, also ihr nachgibt.

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8. Oktober um 13:06

echt? wieso stellt man sich solche fragen?

jeder mensch tickt anders...

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8. Oktober um 14:21
In Antwort auf annapopanna2

Ich habe einen sehr guten Freund und er ist seit 20 Jahren verheiratet. Wir führen seit vielen Jahren vertrauenswürdige Gespräche und ich weiß, dass er das gar nicht kennt, die o.g. "Entflammbarkeit." Er ist glücklich, die Zeit verging, er hat zwei Kinder und feiert jedes Jahr glücklich den Hochzeitstag mit seiner Frau. Er sagt die Interesse an anderen Frauen beschränke sich lediglich mal auf kurz hinterhergucken und das war es und obwohl er in einem Bereich arbeitet in dem er oft mit Frauen in Kontakt kommt ist da rein gar nix. Das glaube ich ihm zu eine Millionen Prozent, denn Anderes könnte er auch einfach vor mir zugeben, da wir diese Ebene haben und uns zu 100 % vertrauen. 

So, bei einer sehr guten Freundin ist es nun Anders. Auch sie lebt in einer glücklichen Ehe. Vermisst nix. Hat guten Sex, ein Kind, führt gute Gespräche mit ihrem Mann, finanziell ist alles entspannt. Aber sie hingegen ist mega schnell entflammbar. Das letzte Mal war es der Apotheker. Sie erzählte, sie betrat den Laden und war wie verzaubert, infiziert von dem Mann. Sie nahm sich vor da nicht mehr hinzugehen, aber wie es der Zufall wollte trafen sie sich auf einem Seminar wieder und sie hat wohl sehr sehr kämpfen müssen, da er ihr auch dummerweise noch die Telefonnummer zusteckte. Sie möchte keinesfalls untreu werden, aber hat wirklich massiv diese Anziehungskraft unterdrücken müssen. All das passierte ihr schon sehr oft. Bisher ist sie treu geblieben. Aber sie findet es schwer. 

Ich selber würde mich eher zu der Kategorie meiner Freundin ansiedeln. Bin aber auch treu und gehe diesen Menschen dann aus dem Weg.
Und da frage ich mich: Warum ist der eine Mensch kein bisschen entflammbar, denkt nur an den eigenen Partner und der Andere Typus widerum muss kämpfen, dass er sich von diesem Rausch nicht mitreißen lässt, wenn er, sie denn treu ist. 

Ich kenne auch Paare die aus diesen Gründen, weil sie meinen diese Entflammbarkeit nicht untedrücken zu wollen halt vereinbart haben, dass sie dem einfach nachgehen, somit eine offene Beziehung führen. 

Wie gesagt, meine Kernfrage hier ist aber wieso der eine so mega entflammbar ist und ein Anderer Null. Bin gespannt wie ihr damit so umgeht, von welcher Fraktion ihr so seid. 

Ja ich weiss aus eigener Erfahrung dass es gefährlich ist. Meine Ex hat so ein ähnliches Problem - sie öffnet sich zu schnell wobei es auch schnell in eine vertrauliche Richtung geht. Schwuppdiwup wird echte Vertrautheit draus (eine der Säulen der Liebe)...auf diese Art hab ich sie an einen Kollegen verloren...mit dem sie während unserer Beziehung erst offen warn dann eben vertraut, dann wurde gefirtet, sich verliebt....

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8. Oktober um 15:40
In Antwort auf annapopanna2

Ich habe einen sehr guten Freund und er ist seit 20 Jahren verheiratet. Wir führen seit vielen Jahren vertrauenswürdige Gespräche und ich weiß, dass er das gar nicht kennt, die o.g. "Entflammbarkeit." Er ist glücklich, die Zeit verging, er hat zwei Kinder und feiert jedes Jahr glücklich den Hochzeitstag mit seiner Frau. Er sagt die Interesse an anderen Frauen beschränke sich lediglich mal auf kurz hinterhergucken und das war es und obwohl er in einem Bereich arbeitet in dem er oft mit Frauen in Kontakt kommt ist da rein gar nix. Das glaube ich ihm zu eine Millionen Prozent, denn Anderes könnte er auch einfach vor mir zugeben, da wir diese Ebene haben und uns zu 100 % vertrauen. 

So, bei einer sehr guten Freundin ist es nun Anders. Auch sie lebt in einer glücklichen Ehe. Vermisst nix. Hat guten Sex, ein Kind, führt gute Gespräche mit ihrem Mann, finanziell ist alles entspannt. Aber sie hingegen ist mega schnell entflammbar. Das letzte Mal war es der Apotheker. Sie erzählte, sie betrat den Laden und war wie verzaubert, infiziert von dem Mann. Sie nahm sich vor da nicht mehr hinzugehen, aber wie es der Zufall wollte trafen sie sich auf einem Seminar wieder und sie hat wohl sehr sehr kämpfen müssen, da er ihr auch dummerweise noch die Telefonnummer zusteckte. Sie möchte keinesfalls untreu werden, aber hat wirklich massiv diese Anziehungskraft unterdrücken müssen. All das passierte ihr schon sehr oft. Bisher ist sie treu geblieben. Aber sie findet es schwer. 

Ich selber würde mich eher zu der Kategorie meiner Freundin ansiedeln. Bin aber auch treu und gehe diesen Menschen dann aus dem Weg.
Und da frage ich mich: Warum ist der eine Mensch kein bisschen entflammbar, denkt nur an den eigenen Partner und der Andere Typus widerum muss kämpfen, dass er sich von diesem Rausch nicht mitreißen lässt, wenn er, sie denn treu ist. 

Ich kenne auch Paare die aus diesen Gründen, weil sie meinen diese Entflammbarkeit nicht untedrücken zu wollen halt vereinbart haben, dass sie dem einfach nachgehen, somit eine offene Beziehung führen. 

Wie gesagt, meine Kernfrage hier ist aber wieso der eine so mega entflammbar ist und ein Anderer Null. Bin gespannt wie ihr damit so umgeht, von welcher Fraktion ihr so seid. 

Diese hyperaktive Entflammbarkeit scheint ein Überbleibsel aus der pubertären Phase zu sein.

Oft geht diese hyperaktive Entflammbarkeit auch mit Oberflächlichkeit und sprunghaftem Verhalten einher sowie der Unfähigkeit tragfähige Entscheidungen zu treffen.

Der gute Freund ist ein Beispiel dafür, dass er "erwachsen" und emotional stabil ist und sich nicht von objektiven, oberflächlichen Einflüssen aus seiner emotionalen Umlaufbahn werfen lässt. Er ist geerdet und ruht in sich.

Er gehört zu der Kategorie "Fels in der Brandung" und Deine Freundin zu der Kategorie "Fähnchen im Wind".

Der "Fähnchen-im-Wind-Typus" neigt dazu für einen flüchtigen Moment, sein Leben in Schutt und Asche zu legen und das kommt meiner Meinung auch daher, dass wenig bis gar nicht über die Folgen der eigenen Handlungen nachgedacht wird.

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8. Oktober um 15:58
In Antwort auf annapopanna2

Ich habe einen sehr guten Freund und er ist seit 20 Jahren verheiratet. Wir führen seit vielen Jahren vertrauenswürdige Gespräche und ich weiß, dass er das gar nicht kennt, die o.g. "Entflammbarkeit." Er ist glücklich, die Zeit verging, er hat zwei Kinder und feiert jedes Jahr glücklich den Hochzeitstag mit seiner Frau. Er sagt die Interesse an anderen Frauen beschränke sich lediglich mal auf kurz hinterhergucken und das war es und obwohl er in einem Bereich arbeitet in dem er oft mit Frauen in Kontakt kommt ist da rein gar nix. Das glaube ich ihm zu eine Millionen Prozent, denn Anderes könnte er auch einfach vor mir zugeben, da wir diese Ebene haben und uns zu 100 % vertrauen. 

So, bei einer sehr guten Freundin ist es nun Anders. Auch sie lebt in einer glücklichen Ehe. Vermisst nix. Hat guten Sex, ein Kind, führt gute Gespräche mit ihrem Mann, finanziell ist alles entspannt. Aber sie hingegen ist mega schnell entflammbar. Das letzte Mal war es der Apotheker. Sie erzählte, sie betrat den Laden und war wie verzaubert, infiziert von dem Mann. Sie nahm sich vor da nicht mehr hinzugehen, aber wie es der Zufall wollte trafen sie sich auf einem Seminar wieder und sie hat wohl sehr sehr kämpfen müssen, da er ihr auch dummerweise noch die Telefonnummer zusteckte. Sie möchte keinesfalls untreu werden, aber hat wirklich massiv diese Anziehungskraft unterdrücken müssen. All das passierte ihr schon sehr oft. Bisher ist sie treu geblieben. Aber sie findet es schwer. 

Ich selber würde mich eher zu der Kategorie meiner Freundin ansiedeln. Bin aber auch treu und gehe diesen Menschen dann aus dem Weg.
Und da frage ich mich: Warum ist der eine Mensch kein bisschen entflammbar, denkt nur an den eigenen Partner und der Andere Typus widerum muss kämpfen, dass er sich von diesem Rausch nicht mitreißen lässt, wenn er, sie denn treu ist. 

Ich kenne auch Paare die aus diesen Gründen, weil sie meinen diese Entflammbarkeit nicht untedrücken zu wollen halt vereinbart haben, dass sie dem einfach nachgehen, somit eine offene Beziehung führen. 

Wie gesagt, meine Kernfrage hier ist aber wieso der eine so mega entflammbar ist und ein Anderer Null. Bin gespannt wie ihr damit so umgeht, von welcher Fraktion ihr so seid. 

Ach, mit entflammbar meinst du, dass sich jemand total schnell verknallt. Ja, ist ja nicht weiter schlimm, Menschen sind verschieden.

Treue (egal, ob jetzt sexuelle Treue oder Loyalität) ist in erster Linie eine Entscheidung, die man trifft. Man entscheidet sich bewusst dafür. Da kann man noch so entflammbar sein.

Ich bin eher nicht so leicht entflammbar, denke ich. Mich interessieren generell andere Menschen nicht so sehr, wurscht ob Männlein oder Weiblein. Auf die meisten Menschen könnte ich getrost verzichten. Ich kann mich schon verlieben, aber das passiert sicher nicht so von heute auf morgen und nur deshalb, weil einer nett lächelt oder hübsch aussieht. Da muss mich schon die ganze Art eines Menschen auch faszinieren und das kommt eher selten vor. Ich bin und bleibe nunmal eher eine Misanthropin.

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10. Oktober um 9:28

Das ist eine Typenfrage und hat nichts mit Überbleibsel der Pubertät zu tun, rein gar nichts.

Die einen Menschen sind emotionaler - und das ist der Unterschied - als andere. Emotionen können schnell geweckt werden, dann fühlt man sich verliebt, angezogen vom anderen und so weiter. Der andere Typ - in Deinem Beispiel der Mann - ist vernünftiger und weniger emotional. 

Fraglich ist, was mit den Emotionen zu geschehen hat. Die einen können damit besser umgehen und sie lenken bzw. auch vorbei ziehen lassen, vergehen lassen. Andere sind so emotional, dass sie diesen nachgehen und sich von diesen lenken lassen. Emotionen sind aber so vergänglich wie die Verliebtheitsphase. Aber mit Fremden, neu kennen gelernten Menschen kann man diese viel einfacher und schneller vorbei ziehen lassen, nicht nähren, meiden und sie vergehen.

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10. Oktober um 9:40
In Antwort auf bueroloewe72

Das ist eine Typenfrage und hat nichts mit Überbleibsel der Pubertät zu tun, rein gar nichts.

Die einen Menschen sind emotionaler - und das ist der Unterschied - als andere. Emotionen können schnell geweckt werden, dann fühlt man sich verliebt, angezogen vom anderen und so weiter. Der andere Typ - in Deinem Beispiel der Mann - ist vernünftiger und weniger emotional. 

Fraglich ist, was mit den Emotionen zu geschehen hat. Die einen können damit besser umgehen und sie lenken bzw. auch vorbei ziehen lassen, vergehen lassen. Andere sind so emotional, dass sie diesen nachgehen und sich von diesen lenken lassen. Emotionen sind aber so vergänglich wie die Verliebtheitsphase. Aber mit Fremden, neu kennen gelernten Menschen kann man diese viel einfacher und schneller vorbei ziehen lassen, nicht nähren, meiden und sie vergehen.

Der andere Typ - in Deinem Beispiel der Mann - ist vernünftiger und weniger emotional. 

Weniger emotional denke ich nicht. Der Mann kann durchaus in der Lage sein, seine Frau heiß und innnig zu lieben und ist eben auch deshalb immun gegen Fremdverlieben.

Wenn man einen Partner zu Hause hat, der das Nonplusultra für einen darstellt, dann kann der Apotheker noch so eine umwerfende Aura haben, die prallt dann einfach an einem ab.

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10. Oktober um 9:45
In Antwort auf annapopanna2

Ich habe einen sehr guten Freund und er ist seit 20 Jahren verheiratet. Wir führen seit vielen Jahren vertrauenswürdige Gespräche und ich weiß, dass er das gar nicht kennt, die o.g. "Entflammbarkeit." Er ist glücklich, die Zeit verging, er hat zwei Kinder und feiert jedes Jahr glücklich den Hochzeitstag mit seiner Frau. Er sagt die Interesse an anderen Frauen beschränke sich lediglich mal auf kurz hinterhergucken und das war es und obwohl er in einem Bereich arbeitet in dem er oft mit Frauen in Kontakt kommt ist da rein gar nix. Das glaube ich ihm zu eine Millionen Prozent, denn Anderes könnte er auch einfach vor mir zugeben, da wir diese Ebene haben und uns zu 100 % vertrauen. 

So, bei einer sehr guten Freundin ist es nun Anders. Auch sie lebt in einer glücklichen Ehe. Vermisst nix. Hat guten Sex, ein Kind, führt gute Gespräche mit ihrem Mann, finanziell ist alles entspannt. Aber sie hingegen ist mega schnell entflammbar. Das letzte Mal war es der Apotheker. Sie erzählte, sie betrat den Laden und war wie verzaubert, infiziert von dem Mann. Sie nahm sich vor da nicht mehr hinzugehen, aber wie es der Zufall wollte trafen sie sich auf einem Seminar wieder und sie hat wohl sehr sehr kämpfen müssen, da er ihr auch dummerweise noch die Telefonnummer zusteckte. Sie möchte keinesfalls untreu werden, aber hat wirklich massiv diese Anziehungskraft unterdrücken müssen. All das passierte ihr schon sehr oft. Bisher ist sie treu geblieben. Aber sie findet es schwer. 

Ich selber würde mich eher zu der Kategorie meiner Freundin ansiedeln. Bin aber auch treu und gehe diesen Menschen dann aus dem Weg.
Und da frage ich mich: Warum ist der eine Mensch kein bisschen entflammbar, denkt nur an den eigenen Partner und der Andere Typus widerum muss kämpfen, dass er sich von diesem Rausch nicht mitreißen lässt, wenn er, sie denn treu ist. 

Ich kenne auch Paare die aus diesen Gründen, weil sie meinen diese Entflammbarkeit nicht untedrücken zu wollen halt vereinbart haben, dass sie dem einfach nachgehen, somit eine offene Beziehung führen. 

Wie gesagt, meine Kernfrage hier ist aber wieso der eine so mega entflammbar ist und ein Anderer Null. Bin gespannt wie ihr damit so umgeht, von welcher Fraktion ihr so seid. 

"Warum ist der eine Mensch kein bisschen entflammbar, denkt nur an den eigenen Partner..."

das könnte auch ein trugschluss sein!

ich z.b. bin sehr schnell entflammbar. gleichzeitig bin ich aber auch ein kopfmensch, der zu seinen entscheidungen steht - und weiß darüber hinaus genau, was ich an meiner frau habe!

sollten also meine gefühle mal wieder über die stränge schlagen (was jetzt schon länger nicht mehr vorkam, anscheinen wird man mit zunehmendem alter tatsächlich ruhiger ), dann sorge ich 1) dafür, dass sich das schnellstens wieder normalisiert (das kann mein kopf recht gut), und natürlich sorge ich 2) dafür, dass keiner was davon mitbekommt!!!
 

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10. Oktober um 9:48
In Antwort auf derspieltdochblos

"Warum ist der eine Mensch kein bisschen entflammbar, denkt nur an den eigenen Partner..."

das könnte auch ein trugschluss sein!

ich z.b. bin sehr schnell entflammbar. gleichzeitig bin ich aber auch ein kopfmensch, der zu seinen entscheidungen steht - und weiß darüber hinaus genau, was ich an meiner frau habe!

sollten also meine gefühle mal wieder über die stränge schlagen (was jetzt schon länger nicht mehr vorkam, anscheinen wird man mit zunehmendem alter tatsächlich ruhiger ), dann sorge ich 1) dafür, dass sich das schnellstens wieder normalisiert (das kann mein kopf recht gut), und natürlich sorge ich 2) dafür, dass keiner was davon mitbekommt!!!
 

p.s.
und mit "keiner" mein ich auch wirklich "keiner"!!!
da wird sich dann auch nicht gegenüber dem besten freund oder der besten freundin drüber ausgeheult!!!

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10. Oktober um 9:48
In Antwort auf sophiapetrillo

Der andere Typ - in Deinem Beispiel der Mann - ist vernünftiger und weniger emotional. 

Weniger emotional denke ich nicht. Der Mann kann durchaus in der Lage sein, seine Frau heiß und innnig zu lieben und ist eben auch deshalb immun gegen Fremdverlieben.

Wenn man einen Partner zu Hause hat, der das Nonplusultra für einen darstellt, dann kann der Apotheker noch so eine umwerfende Aura haben, die prallt dann einfach an einem ab.

dass man sich in glücklichen Beziehungen nie "fremdverliebt" gehört für mich ins Reich der Märchen.

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10. Oktober um 10:00

Es gibt unterschiedliche Bindungsverhalten bei Menschen, meist aus dem erleben in der eigenen Familie begründet.
Es gibt auch unterschiedlich intensiven Sexualtrieb.
Letztendlich kann sich jeder irgendwann in wen verlieben aber es kommt darauf an ob man dem Raum gibt und wie man damit umgeht.
Es wird immer Leute geben die verliebt in den Adrenalinkick des Verliebtseins sind, andere sind da halt anders.

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10. Oktober um 10:00
In Antwort auf avarrassterne1

dass man sich in glücklichen Beziehungen nie "fremdverliebt" gehört für mich ins Reich der Märchen.

Klar könnte das passieren.

Aber Liebe ist eben immer auch eine Entscheidung und wenn ich meinen Mann liebe, dann entscheide ich selbst, ob ich meiner Liebe treu bleibe oder mich einem Hormonfasching (mit möglicherweiße bösem Erwachen) hingebe.

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10. Oktober um 10:10
In Antwort auf sophiapetrillo

Der andere Typ - in Deinem Beispiel der Mann - ist vernünftiger und weniger emotional. 

Weniger emotional denke ich nicht. Der Mann kann durchaus in der Lage sein, seine Frau heiß und innnig zu lieben und ist eben auch deshalb immun gegen Fremdverlieben.

Wenn man einen Partner zu Hause hat, der das Nonplusultra für einen darstellt, dann kann der Apotheker noch so eine umwerfende Aura haben, die prallt dann einfach an einem ab.

Das ist eben ein Märchen, "immun" zu sein gegen Fremdverlieben. (Also so meine Meinung, ich respektiere selbstverständlich eine andere Meinung.)

Das Nonplusultra des Partners... auch das ein Märchen... das ist der Traummann, die Traumfrau und es ist ein Traum. Oder Albtraum. Das tönt so nach Perfektion und entspricht nicht dem menschlichen Wesen.

Es ist natürlich, dass auch andere Menschen attraktiv, hübsch, nett und so weiter sind und nicht nur der Partner bzw. die Partnerin. Fraglich ist aber, was ich damit mache, wenn mir ein Mensch sympathisch und attraktiv erscheint. Emotionen sind meines Erachtens insofern nicht steuerbar, als dass sie ausgelöst werden, da sind, aber eben, was ich damit mache, insbesondere wie mir die Vernunft hilft, die Emotion einzuordnen, das ist dann jedem und jeder selbst überlassen. Ich selber traue den Emotionen nicht. Sie sind nicht stabil, sondern flatterhaft, schnell und nicht verlässlich.

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10. Oktober um 10:40
In Antwort auf bueroloewe72

Das ist eben ein Märchen, "immun" zu sein gegen Fremdverlieben. (Also so meine Meinung, ich respektiere selbstverständlich eine andere Meinung.)

Das Nonplusultra des Partners... auch das ein Märchen... das ist der Traummann, die Traumfrau und es ist ein Traum. Oder Albtraum. Das tönt so nach Perfektion und entspricht nicht dem menschlichen Wesen.

Es ist natürlich, dass auch andere Menschen attraktiv, hübsch, nett und so weiter sind und nicht nur der Partner bzw. die Partnerin. Fraglich ist aber, was ich damit mache, wenn mir ein Mensch sympathisch und attraktiv erscheint. Emotionen sind meines Erachtens insofern nicht steuerbar, als dass sie ausgelöst werden, da sind, aber eben, was ich damit mache, insbesondere wie mir die Vernunft hilft, die Emotion einzuordnen, das ist dann jedem und jeder selbst überlassen. Ich selber traue den Emotionen nicht. Sie sind nicht stabil, sondern flatterhaft, schnell und nicht verlässlich.

Ein Nonplusultra hat nichts mit Perfektion zu tun. Kein Mensch ist perfekt!

Aber wenn die Ecken und Kanten kompatibel sind, kann es ein Nonplusultra sein.

Emotionen sind steuerbar, dass wissen eben nur die wenigsten Menschen und es ist auch kein Spaziergang und hat viel mit mentaler Stärke zu tun.

Jeder, der sich schon mal "entliebt" hat, weiß wie hart das ist und wieviel Kraft es kostet, bis man wieder sein eigenes Gleichgewicht zurück hat. Es ist wie ein emotionaler Drogenentzug und der kann manchmal notwendig werden, wenn man sich in den falschen Menschen verliebt hat, weil der überhaupt nicht zu einem passt.

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10. Oktober um 11:20
In Antwort auf sophiapetrillo

Ein Nonplusultra hat nichts mit Perfektion zu tun. Kein Mensch ist perfekt!

Aber wenn die Ecken und Kanten kompatibel sind, kann es ein Nonplusultra sein.

Emotionen sind steuerbar, dass wissen eben nur die wenigsten Menschen und es ist auch kein Spaziergang und hat viel mit mentaler Stärke zu tun.

Jeder, der sich schon mal "entliebt" hat, weiß wie hart das ist und wieviel Kraft es kostet, bis man wieder sein eigenes Gleichgewicht zurück hat. Es ist wie ein emotionaler Drogenentzug und der kann manchmal notwendig werden, wenn man sich in den falschen Menschen verliebt hat, weil der überhaupt nicht zu einem passt.

stimme ich Dir völlig zu, nur wie passt das zu "Wenn man einen Partner zu Hause hat, der das Nonplusultra für einen darstellt, dann kann der Apotheker noch so eine umwerfende Aura haben, die prallt dann einfach an einem ab." ?
Nee, es prallt eben nicht zwingend einfach so ab, aber man kann sich entweder dafür entscheiden, sich von seinen Emotionen longieren zu lassen oder die Emotionen zu kontrollieren - eins von beidem wird es halt.

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10. Oktober um 11:54
In Antwort auf sophiapetrillo

Ein Nonplusultra hat nichts mit Perfektion zu tun. Kein Mensch ist perfekt!

Aber wenn die Ecken und Kanten kompatibel sind, kann es ein Nonplusultra sein.

Emotionen sind steuerbar, dass wissen eben nur die wenigsten Menschen und es ist auch kein Spaziergang und hat viel mit mentaler Stärke zu tun.

Jeder, der sich schon mal "entliebt" hat, weiß wie hart das ist und wieviel Kraft es kostet, bis man wieder sein eigenes Gleichgewicht zurück hat. Es ist wie ein emotionaler Drogenentzug und der kann manchmal notwendig werden, wenn man sich in den falschen Menschen verliebt hat, weil der überhaupt nicht zu einem passt.

Ok, für mich war das Nonplusultra eben das Absolute, daher verglich ich es mit der Perfektion. Aber ich sehe, Du meinst es wörtlich und meinst damit nur das "Allerbeste".

Kern unserer Diskussion und unserer unterschiedlichen Ansichten ist somit, dass Emotionen steuerbar seien, was avarrassterne1 ebenfalls aufwirft, auch wenn er eingangs schreibt, Dir völlig zuzustimmen . Emotionen sind eben nicht steuerbar, sie sind da, überkommen einem, gehen weg. Wo ich aber wieder mit Dir bin, dass man diese mental steuern kann. Damit meinst Du, dass die Vernunft einschaltet und Emotionen dann eben vernünftig beeinflusst, das heisst, sie nicht nähren, verfolgen, weglassen und nicht drum kümmern, weil sie von selber wieder verschwinden. Meinst Du das mit mentaler Stärke?

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10. Oktober um 12:00
In Antwort auf bueroloewe72

Ok, für mich war das Nonplusultra eben das Absolute, daher verglich ich es mit der Perfektion. Aber ich sehe, Du meinst es wörtlich und meinst damit nur das "Allerbeste".

Kern unserer Diskussion und unserer unterschiedlichen Ansichten ist somit, dass Emotionen steuerbar seien, was avarrassterne1 ebenfalls aufwirft, auch wenn er eingangs schreibt, Dir völlig zuzustimmen . Emotionen sind eben nicht steuerbar, sie sind da, überkommen einem, gehen weg. Wo ich aber wieder mit Dir bin, dass man diese mental steuern kann. Damit meinst Du, dass die Vernunft einschaltet und Emotionen dann eben vernünftig beeinflusst, das heisst, sie nicht nähren, verfolgen, weglassen und nicht drum kümmern, weil sie von selber wieder verschwinden. Meinst Du das mit mentaler Stärke?

man kann nur teilweise verhindern, dass Emotionen aufkommen, aber man kann sie definitiv steuern, wenn sie da sind. In beide Richtungen (also verstärken oder bis auf nahe 0 reduzieren) - unbewußt und ungezielt oder bewußt und gezielt.
Und man hat immer die Wahl, in wie weit man seinen Emotionen die Kontrolle über sich gibt - oder auch nicht.
Also ja, sie sind steuerbar.

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10. Oktober um 12:07
In Antwort auf avarrassterne1

man kann nur teilweise verhindern, dass Emotionen aufkommen, aber man kann sie definitiv steuern, wenn sie da sind. In beide Richtungen (also verstärken oder bis auf nahe 0 reduzieren) - unbewußt und ungezielt oder bewußt und gezielt.
Und man hat immer die Wahl, in wie weit man seinen Emotionen die Kontrolle über sich gibt - oder auch nicht.
Also ja, sie sind steuerbar.

Ok, so verstehe ich das. Das Aufkommen kann teilweise verhindert werden. Aber wenn sie da sind, sind sie steuerbar. Steuerbar sind sie auch dann nur teilweise, weil sie immer wieder neu aufkommen können. 

Beispiel: Ich treffe eine Frau, die mir sehr gefällt. Ich fühle mich angezogen von ihr, spüre Emotionen. Dann will ich diese Emotionen nicht, sehe diese Frau nicht mehr, verweigere Kontakt und die Emotionen vergehen. Treffe ich sie per Zufall wieder, können die Emotionen sich aber neu entfachen. Und so weiter.

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10. Oktober um 12:37
In Antwort auf bueroloewe72

Ok, so verstehe ich das. Das Aufkommen kann teilweise verhindert werden. Aber wenn sie da sind, sind sie steuerbar. Steuerbar sind sie auch dann nur teilweise, weil sie immer wieder neu aufkommen können. 

Beispiel: Ich treffe eine Frau, die mir sehr gefällt. Ich fühle mich angezogen von ihr, spüre Emotionen. Dann will ich diese Emotionen nicht, sehe diese Frau nicht mehr, verweigere Kontakt und die Emotionen vergehen. Treffe ich sie per Zufall wieder, können die Emotionen sich aber neu entfachen. Und so weiter.

ja, da muss man dann halt immer neu steuern und jedes Mal entscheiden, wie viel Macht über sich man jetzt den Emotionen geben möchte.
In Bezug auf eine Person kenne ich das so nicht, da hatte sich der Gefühlskasper wenn dann ein für alle Mal erledigt, wenn ich das einmal reguliert habe, bei anderen Gefühlen - täglich, in meinem Falle.

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