Home / Forum / Liebe & Beziehung / Entflammbarkeit, sehr gefährlich für Ehen, Beziehungen?

Entflammbarkeit, sehr gefährlich für Ehen, Beziehungen?

8. Oktober 2018 um 10:09

Ich habe einen sehr guten Freund und er ist seit 20 Jahren verheiratet. Wir führen seit vielen Jahren vertrauenswürdige Gespräche und ich weiß, dass er das gar nicht kennt, die o.g. "Entflammbarkeit." Er ist glücklich, die Zeit verging, er hat zwei Kinder und feiert jedes Jahr glücklich den Hochzeitstag mit seiner Frau. Er sagt die Interesse an anderen Frauen beschränke sich lediglich mal auf kurz hinterhergucken und das war es und obwohl er in einem Bereich arbeitet in dem er oft mit Frauen in Kontakt kommt ist da rein gar nix. Das glaube ich ihm zu eine Millionen Prozent, denn Anderes könnte er auch einfach vor mir zugeben, da wir diese Ebene haben und uns zu 100 % vertrauen. 

So, bei einer sehr guten Freundin ist es nun Anders. Auch sie lebt in einer glücklichen Ehe. Vermisst nix. Hat guten Sex, ein Kind, führt gute Gespräche mit ihrem Mann, finanziell ist alles entspannt. Aber sie hingegen ist mega schnell entflammbar. Das letzte Mal war es der Apotheker. Sie erzählte, sie betrat den Laden und war wie verzaubert, infiziert von dem Mann. Sie nahm sich vor da nicht mehr hinzugehen, aber wie es der Zufall wollte trafen sie sich auf einem Seminar wieder und sie hat wohl sehr sehr kämpfen müssen, da er ihr auch dummerweise noch die Telefonnummer zusteckte. Sie möchte keinesfalls untreu werden, aber hat wirklich massiv diese Anziehungskraft unterdrücken müssen. All das passierte ihr schon sehr oft. Bisher ist sie treu geblieben. Aber sie findet es schwer. 

Ich selber würde mich eher zu der Kategorie meiner Freundin ansiedeln. Bin aber auch treu und gehe diesen Menschen dann aus dem Weg.
Und da frage ich mich: Warum ist der eine Mensch kein bisschen entflammbar, denkt nur an den eigenen Partner und der Andere Typus widerum muss kämpfen, dass er sich von diesem Rausch nicht mitreißen lässt, wenn er, sie denn treu ist. 

Ich kenne auch Paare die aus diesen Gründen, weil sie meinen diese Entflammbarkeit nicht untedrücken zu wollen halt vereinbart haben, dass sie dem einfach nachgehen, somit eine offene Beziehung führen. 

Wie gesagt, meine Kernfrage hier ist aber wieso der eine so mega entflammbar ist und ein Anderer Null. Bin gespannt wie ihr damit so umgeht, von welcher Fraktion ihr so seid. 

Mehr lesen

Top 3 Antworten

8. Oktober 2018 um 15:40
In Antwort auf annapopanna2

Ich habe einen sehr guten Freund und er ist seit 20 Jahren verheiratet. Wir führen seit vielen Jahren vertrauenswürdige Gespräche und ich weiß, dass er das gar nicht kennt, die o.g. "Entflammbarkeit." Er ist glücklich, die Zeit verging, er hat zwei Kinder und feiert jedes Jahr glücklich den Hochzeitstag mit seiner Frau. Er sagt die Interesse an anderen Frauen beschränke sich lediglich mal auf kurz hinterhergucken und das war es und obwohl er in einem Bereich arbeitet in dem er oft mit Frauen in Kontakt kommt ist da rein gar nix. Das glaube ich ihm zu eine Millionen Prozent, denn Anderes könnte er auch einfach vor mir zugeben, da wir diese Ebene haben und uns zu 100 % vertrauen. 

So, bei einer sehr guten Freundin ist es nun Anders. Auch sie lebt in einer glücklichen Ehe. Vermisst nix. Hat guten Sex, ein Kind, führt gute Gespräche mit ihrem Mann, finanziell ist alles entspannt. Aber sie hingegen ist mega schnell entflammbar. Das letzte Mal war es der Apotheker. Sie erzählte, sie betrat den Laden und war wie verzaubert, infiziert von dem Mann. Sie nahm sich vor da nicht mehr hinzugehen, aber wie es der Zufall wollte trafen sie sich auf einem Seminar wieder und sie hat wohl sehr sehr kämpfen müssen, da er ihr auch dummerweise noch die Telefonnummer zusteckte. Sie möchte keinesfalls untreu werden, aber hat wirklich massiv diese Anziehungskraft unterdrücken müssen. All das passierte ihr schon sehr oft. Bisher ist sie treu geblieben. Aber sie findet es schwer. 

Ich selber würde mich eher zu der Kategorie meiner Freundin ansiedeln. Bin aber auch treu und gehe diesen Menschen dann aus dem Weg.
Und da frage ich mich: Warum ist der eine Mensch kein bisschen entflammbar, denkt nur an den eigenen Partner und der Andere Typus widerum muss kämpfen, dass er sich von diesem Rausch nicht mitreißen lässt, wenn er, sie denn treu ist. 

Ich kenne auch Paare die aus diesen Gründen, weil sie meinen diese Entflammbarkeit nicht untedrücken zu wollen halt vereinbart haben, dass sie dem einfach nachgehen, somit eine offene Beziehung führen. 

Wie gesagt, meine Kernfrage hier ist aber wieso der eine so mega entflammbar ist und ein Anderer Null. Bin gespannt wie ihr damit so umgeht, von welcher Fraktion ihr so seid. 

Diese hyperaktive Entflammbarkeit scheint ein Überbleibsel aus der pubertären Phase zu sein.

Oft geht diese hyperaktive Entflammbarkeit auch mit Oberflächlichkeit und sprunghaftem Verhalten einher sowie der Unfähigkeit tragfähige Entscheidungen zu treffen.

Der gute Freund ist ein Beispiel dafür, dass er "erwachsen" und emotional stabil ist und sich nicht von objektiven, oberflächlichen Einflüssen aus seiner emotionalen Umlaufbahn werfen lässt. Er ist geerdet und ruht in sich.

Er gehört zu der Kategorie "Fels in der Brandung" und Deine Freundin zu der Kategorie "Fähnchen im Wind".

Der "Fähnchen-im-Wind-Typus" neigt dazu für einen flüchtigen Moment, sein Leben in Schutt und Asche zu legen und das kommt meiner Meinung auch daher, dass wenig bis gar nicht über die Folgen der eigenen Handlungen nachgedacht wird.

17 LikesGefällt mir

8. Oktober 2018 um 10:16

Weil Menschen nun einmal verschieden sind. Ihre Psyche und ihr Hormonhaushalt auch. Probleme gibt es da aber eigentlich nur, wenn zu verschiedene Menschen zusammen kommen und / oder man die Selbstkontrolle aufgibt.

Wenn beispielsweise jemand "schwer entflammbar" ist, wird derjenige es meist sehr persönlich nehmen und darin, dass der / die andere mal irgendwelchen Gefühlsfasching hat, gleich den Untergang des Universums sehen.

Selbstkontrolle ist aber dennoch wichtig, da geht es ja nun einmal nicht nur um sexuelle Monogamie (also das, was so gern "Treue" genannt wird). Auch in einer offenen Beziehung ist üblicher Weise zwar Sex mit anderen erlaubt - Liebe aber nicht und um Verliebtheit sollte man sich tunlichst kümmern. Und zwar nicht, indem man sie füttert, also ihr nachgibt.

10 LikesGefällt mir

10. Oktober 2018 um 19:31
In Antwort auf theola

kein Mensch kann behaupten er würde das einfach so mit dem Kopf abHaken.  und danach würde es ihn kalt lassen....

und warum nicht? Zählen da Erfahrungswerte nicht?

5 LikesGefällt mir

8. Oktober 2018 um 10:16

Weil Menschen nun einmal verschieden sind. Ihre Psyche und ihr Hormonhaushalt auch. Probleme gibt es da aber eigentlich nur, wenn zu verschiedene Menschen zusammen kommen und / oder man die Selbstkontrolle aufgibt.

Wenn beispielsweise jemand "schwer entflammbar" ist, wird derjenige es meist sehr persönlich nehmen und darin, dass der / die andere mal irgendwelchen Gefühlsfasching hat, gleich den Untergang des Universums sehen.

Selbstkontrolle ist aber dennoch wichtig, da geht es ja nun einmal nicht nur um sexuelle Monogamie (also das, was so gern "Treue" genannt wird). Auch in einer offenen Beziehung ist üblicher Weise zwar Sex mit anderen erlaubt - Liebe aber nicht und um Verliebtheit sollte man sich tunlichst kümmern. Und zwar nicht, indem man sie füttert, also ihr nachgibt.

10 LikesGefällt mir

8. Oktober 2018 um 13:06

echt? wieso stellt man sich solche fragen?

jeder mensch tickt anders...

3 LikesGefällt mir

8. Oktober 2018 um 14:21
In Antwort auf annapopanna2

Ich habe einen sehr guten Freund und er ist seit 20 Jahren verheiratet. Wir führen seit vielen Jahren vertrauenswürdige Gespräche und ich weiß, dass er das gar nicht kennt, die o.g. "Entflammbarkeit." Er ist glücklich, die Zeit verging, er hat zwei Kinder und feiert jedes Jahr glücklich den Hochzeitstag mit seiner Frau. Er sagt die Interesse an anderen Frauen beschränke sich lediglich mal auf kurz hinterhergucken und das war es und obwohl er in einem Bereich arbeitet in dem er oft mit Frauen in Kontakt kommt ist da rein gar nix. Das glaube ich ihm zu eine Millionen Prozent, denn Anderes könnte er auch einfach vor mir zugeben, da wir diese Ebene haben und uns zu 100 % vertrauen. 

So, bei einer sehr guten Freundin ist es nun Anders. Auch sie lebt in einer glücklichen Ehe. Vermisst nix. Hat guten Sex, ein Kind, führt gute Gespräche mit ihrem Mann, finanziell ist alles entspannt. Aber sie hingegen ist mega schnell entflammbar. Das letzte Mal war es der Apotheker. Sie erzählte, sie betrat den Laden und war wie verzaubert, infiziert von dem Mann. Sie nahm sich vor da nicht mehr hinzugehen, aber wie es der Zufall wollte trafen sie sich auf einem Seminar wieder und sie hat wohl sehr sehr kämpfen müssen, da er ihr auch dummerweise noch die Telefonnummer zusteckte. Sie möchte keinesfalls untreu werden, aber hat wirklich massiv diese Anziehungskraft unterdrücken müssen. All das passierte ihr schon sehr oft. Bisher ist sie treu geblieben. Aber sie findet es schwer. 

Ich selber würde mich eher zu der Kategorie meiner Freundin ansiedeln. Bin aber auch treu und gehe diesen Menschen dann aus dem Weg.
Und da frage ich mich: Warum ist der eine Mensch kein bisschen entflammbar, denkt nur an den eigenen Partner und der Andere Typus widerum muss kämpfen, dass er sich von diesem Rausch nicht mitreißen lässt, wenn er, sie denn treu ist. 

Ich kenne auch Paare die aus diesen Gründen, weil sie meinen diese Entflammbarkeit nicht untedrücken zu wollen halt vereinbart haben, dass sie dem einfach nachgehen, somit eine offene Beziehung führen. 

Wie gesagt, meine Kernfrage hier ist aber wieso der eine so mega entflammbar ist und ein Anderer Null. Bin gespannt wie ihr damit so umgeht, von welcher Fraktion ihr so seid. 

Ja ich weiss aus eigener Erfahrung dass es gefährlich ist. Meine Ex hat so ein ähnliches Problem - sie öffnet sich zu schnell wobei es auch schnell in eine vertrauliche Richtung geht. Schwuppdiwup wird echte Vertrautheit draus (eine der Säulen der Liebe)...auf diese Art hab ich sie an einen Kollegen verloren...mit dem sie während unserer Beziehung erst offen warn dann eben vertraut, dann wurde gefirtet, sich verliebt....

Gefällt mir

8. Oktober 2018 um 15:40
In Antwort auf annapopanna2

Ich habe einen sehr guten Freund und er ist seit 20 Jahren verheiratet. Wir führen seit vielen Jahren vertrauenswürdige Gespräche und ich weiß, dass er das gar nicht kennt, die o.g. "Entflammbarkeit." Er ist glücklich, die Zeit verging, er hat zwei Kinder und feiert jedes Jahr glücklich den Hochzeitstag mit seiner Frau. Er sagt die Interesse an anderen Frauen beschränke sich lediglich mal auf kurz hinterhergucken und das war es und obwohl er in einem Bereich arbeitet in dem er oft mit Frauen in Kontakt kommt ist da rein gar nix. Das glaube ich ihm zu eine Millionen Prozent, denn Anderes könnte er auch einfach vor mir zugeben, da wir diese Ebene haben und uns zu 100 % vertrauen. 

So, bei einer sehr guten Freundin ist es nun Anders. Auch sie lebt in einer glücklichen Ehe. Vermisst nix. Hat guten Sex, ein Kind, führt gute Gespräche mit ihrem Mann, finanziell ist alles entspannt. Aber sie hingegen ist mega schnell entflammbar. Das letzte Mal war es der Apotheker. Sie erzählte, sie betrat den Laden und war wie verzaubert, infiziert von dem Mann. Sie nahm sich vor da nicht mehr hinzugehen, aber wie es der Zufall wollte trafen sie sich auf einem Seminar wieder und sie hat wohl sehr sehr kämpfen müssen, da er ihr auch dummerweise noch die Telefonnummer zusteckte. Sie möchte keinesfalls untreu werden, aber hat wirklich massiv diese Anziehungskraft unterdrücken müssen. All das passierte ihr schon sehr oft. Bisher ist sie treu geblieben. Aber sie findet es schwer. 

Ich selber würde mich eher zu der Kategorie meiner Freundin ansiedeln. Bin aber auch treu und gehe diesen Menschen dann aus dem Weg.
Und da frage ich mich: Warum ist der eine Mensch kein bisschen entflammbar, denkt nur an den eigenen Partner und der Andere Typus widerum muss kämpfen, dass er sich von diesem Rausch nicht mitreißen lässt, wenn er, sie denn treu ist. 

Ich kenne auch Paare die aus diesen Gründen, weil sie meinen diese Entflammbarkeit nicht untedrücken zu wollen halt vereinbart haben, dass sie dem einfach nachgehen, somit eine offene Beziehung führen. 

Wie gesagt, meine Kernfrage hier ist aber wieso der eine so mega entflammbar ist und ein Anderer Null. Bin gespannt wie ihr damit so umgeht, von welcher Fraktion ihr so seid. 

Diese hyperaktive Entflammbarkeit scheint ein Überbleibsel aus der pubertären Phase zu sein.

Oft geht diese hyperaktive Entflammbarkeit auch mit Oberflächlichkeit und sprunghaftem Verhalten einher sowie der Unfähigkeit tragfähige Entscheidungen zu treffen.

Der gute Freund ist ein Beispiel dafür, dass er "erwachsen" und emotional stabil ist und sich nicht von objektiven, oberflächlichen Einflüssen aus seiner emotionalen Umlaufbahn werfen lässt. Er ist geerdet und ruht in sich.

Er gehört zu der Kategorie "Fels in der Brandung" und Deine Freundin zu der Kategorie "Fähnchen im Wind".

Der "Fähnchen-im-Wind-Typus" neigt dazu für einen flüchtigen Moment, sein Leben in Schutt und Asche zu legen und das kommt meiner Meinung auch daher, dass wenig bis gar nicht über die Folgen der eigenen Handlungen nachgedacht wird.

17 LikesGefällt mir

10. Oktober 2018 um 9:28

Das ist eine Typenfrage und hat nichts mit Überbleibsel der Pubertät zu tun, rein gar nichts.

Die einen Menschen sind emotionaler - und das ist der Unterschied - als andere. Emotionen können schnell geweckt werden, dann fühlt man sich verliebt, angezogen vom anderen und so weiter. Der andere Typ - in Deinem Beispiel der Mann - ist vernünftiger und weniger emotional. 

Fraglich ist, was mit den Emotionen zu geschehen hat. Die einen können damit besser umgehen und sie lenken bzw. auch vorbei ziehen lassen, vergehen lassen. Andere sind so emotional, dass sie diesen nachgehen und sich von diesen lenken lassen. Emotionen sind aber so vergänglich wie die Verliebtheitsphase. Aber mit Fremden, neu kennen gelernten Menschen kann man diese viel einfacher und schneller vorbei ziehen lassen, nicht nähren, meiden und sie vergehen.

2 LikesGefällt mir

10. Oktober 2018 um 9:40
In Antwort auf bueroloewe72

Das ist eine Typenfrage und hat nichts mit Überbleibsel der Pubertät zu tun, rein gar nichts.

Die einen Menschen sind emotionaler - und das ist der Unterschied - als andere. Emotionen können schnell geweckt werden, dann fühlt man sich verliebt, angezogen vom anderen und so weiter. Der andere Typ - in Deinem Beispiel der Mann - ist vernünftiger und weniger emotional. 

Fraglich ist, was mit den Emotionen zu geschehen hat. Die einen können damit besser umgehen und sie lenken bzw. auch vorbei ziehen lassen, vergehen lassen. Andere sind so emotional, dass sie diesen nachgehen und sich von diesen lenken lassen. Emotionen sind aber so vergänglich wie die Verliebtheitsphase. Aber mit Fremden, neu kennen gelernten Menschen kann man diese viel einfacher und schneller vorbei ziehen lassen, nicht nähren, meiden und sie vergehen.

Der andere Typ - in Deinem Beispiel der Mann - ist vernünftiger und weniger emotional. 

Weniger emotional denke ich nicht. Der Mann kann durchaus in der Lage sein, seine Frau heiß und innnig zu lieben und ist eben auch deshalb immun gegen Fremdverlieben.

Wenn man einen Partner zu Hause hat, der das Nonplusultra für einen darstellt, dann kann der Apotheker noch so eine umwerfende Aura haben, die prallt dann einfach an einem ab.

3 LikesGefällt mir

10. Oktober 2018 um 9:48
In Antwort auf sophiapetrillo

Der andere Typ - in Deinem Beispiel der Mann - ist vernünftiger und weniger emotional. 

Weniger emotional denke ich nicht. Der Mann kann durchaus in der Lage sein, seine Frau heiß und innnig zu lieben und ist eben auch deshalb immun gegen Fremdverlieben.

Wenn man einen Partner zu Hause hat, der das Nonplusultra für einen darstellt, dann kann der Apotheker noch so eine umwerfende Aura haben, die prallt dann einfach an einem ab.

dass man sich in glücklichen Beziehungen nie "fremdverliebt" gehört für mich ins Reich der Märchen.

4 LikesGefällt mir

10. Oktober 2018 um 10:00

Es gibt unterschiedliche Bindungsverhalten bei Menschen, meist aus dem erleben in der eigenen Familie begründet.
Es gibt auch unterschiedlich intensiven Sexualtrieb.
Letztendlich kann sich jeder irgendwann in wen verlieben aber es kommt darauf an ob man dem Raum gibt und wie man damit umgeht.
Es wird immer Leute geben die verliebt in den Adrenalinkick des Verliebtseins sind, andere sind da halt anders.

2 LikesGefällt mir

10. Oktober 2018 um 10:00
In Antwort auf avarrassterne1

dass man sich in glücklichen Beziehungen nie "fremdverliebt" gehört für mich ins Reich der Märchen.

Klar könnte das passieren.

Aber Liebe ist eben immer auch eine Entscheidung und wenn ich meinen Mann liebe, dann entscheide ich selbst, ob ich meiner Liebe treu bleibe oder mich einem Hormonfasching (mit möglicherweiße bösem Erwachen) hingebe.

Gefällt mir

10. Oktober 2018 um 10:10
In Antwort auf sophiapetrillo

Der andere Typ - in Deinem Beispiel der Mann - ist vernünftiger und weniger emotional. 

Weniger emotional denke ich nicht. Der Mann kann durchaus in der Lage sein, seine Frau heiß und innnig zu lieben und ist eben auch deshalb immun gegen Fremdverlieben.

Wenn man einen Partner zu Hause hat, der das Nonplusultra für einen darstellt, dann kann der Apotheker noch so eine umwerfende Aura haben, die prallt dann einfach an einem ab.

Das ist eben ein Märchen, "immun" zu sein gegen Fremdverlieben. (Also so meine Meinung, ich respektiere selbstverständlich eine andere Meinung.)

Das Nonplusultra des Partners... auch das ein Märchen... das ist der Traummann, die Traumfrau und es ist ein Traum. Oder Albtraum. Das tönt so nach Perfektion und entspricht nicht dem menschlichen Wesen.

Es ist natürlich, dass auch andere Menschen attraktiv, hübsch, nett und so weiter sind und nicht nur der Partner bzw. die Partnerin. Fraglich ist aber, was ich damit mache, wenn mir ein Mensch sympathisch und attraktiv erscheint. Emotionen sind meines Erachtens insofern nicht steuerbar, als dass sie ausgelöst werden, da sind, aber eben, was ich damit mache, insbesondere wie mir die Vernunft hilft, die Emotion einzuordnen, das ist dann jedem und jeder selbst überlassen. Ich selber traue den Emotionen nicht. Sie sind nicht stabil, sondern flatterhaft, schnell und nicht verlässlich.

2 LikesGefällt mir

10. Oktober 2018 um 10:40
In Antwort auf bueroloewe72

Das ist eben ein Märchen, "immun" zu sein gegen Fremdverlieben. (Also so meine Meinung, ich respektiere selbstverständlich eine andere Meinung.)

Das Nonplusultra des Partners... auch das ein Märchen... das ist der Traummann, die Traumfrau und es ist ein Traum. Oder Albtraum. Das tönt so nach Perfektion und entspricht nicht dem menschlichen Wesen.

Es ist natürlich, dass auch andere Menschen attraktiv, hübsch, nett und so weiter sind und nicht nur der Partner bzw. die Partnerin. Fraglich ist aber, was ich damit mache, wenn mir ein Mensch sympathisch und attraktiv erscheint. Emotionen sind meines Erachtens insofern nicht steuerbar, als dass sie ausgelöst werden, da sind, aber eben, was ich damit mache, insbesondere wie mir die Vernunft hilft, die Emotion einzuordnen, das ist dann jedem und jeder selbst überlassen. Ich selber traue den Emotionen nicht. Sie sind nicht stabil, sondern flatterhaft, schnell und nicht verlässlich.

Ein Nonplusultra hat nichts mit Perfektion zu tun. Kein Mensch ist perfekt!

Aber wenn die Ecken und Kanten kompatibel sind, kann es ein Nonplusultra sein.

Emotionen sind steuerbar, dass wissen eben nur die wenigsten Menschen und es ist auch kein Spaziergang und hat viel mit mentaler Stärke zu tun.

Jeder, der sich schon mal "entliebt" hat, weiß wie hart das ist und wieviel Kraft es kostet, bis man wieder sein eigenes Gleichgewicht zurück hat. Es ist wie ein emotionaler Drogenentzug und der kann manchmal notwendig werden, wenn man sich in den falschen Menschen verliebt hat, weil der überhaupt nicht zu einem passt.

3 LikesGefällt mir

10. Oktober 2018 um 11:20
In Antwort auf sophiapetrillo

Ein Nonplusultra hat nichts mit Perfektion zu tun. Kein Mensch ist perfekt!

Aber wenn die Ecken und Kanten kompatibel sind, kann es ein Nonplusultra sein.

Emotionen sind steuerbar, dass wissen eben nur die wenigsten Menschen und es ist auch kein Spaziergang und hat viel mit mentaler Stärke zu tun.

Jeder, der sich schon mal "entliebt" hat, weiß wie hart das ist und wieviel Kraft es kostet, bis man wieder sein eigenes Gleichgewicht zurück hat. Es ist wie ein emotionaler Drogenentzug und der kann manchmal notwendig werden, wenn man sich in den falschen Menschen verliebt hat, weil der überhaupt nicht zu einem passt.

stimme ich Dir völlig zu, nur wie passt das zu "Wenn man einen Partner zu Hause hat, der das Nonplusultra für einen darstellt, dann kann der Apotheker noch so eine umwerfende Aura haben, die prallt dann einfach an einem ab." ?
Nee, es prallt eben nicht zwingend einfach so ab, aber man kann sich entweder dafür entscheiden, sich von seinen Emotionen longieren zu lassen oder die Emotionen zu kontrollieren - eins von beidem wird es halt.

2 LikesGefällt mir

10. Oktober 2018 um 11:54
In Antwort auf sophiapetrillo

Ein Nonplusultra hat nichts mit Perfektion zu tun. Kein Mensch ist perfekt!

Aber wenn die Ecken und Kanten kompatibel sind, kann es ein Nonplusultra sein.

Emotionen sind steuerbar, dass wissen eben nur die wenigsten Menschen und es ist auch kein Spaziergang und hat viel mit mentaler Stärke zu tun.

Jeder, der sich schon mal "entliebt" hat, weiß wie hart das ist und wieviel Kraft es kostet, bis man wieder sein eigenes Gleichgewicht zurück hat. Es ist wie ein emotionaler Drogenentzug und der kann manchmal notwendig werden, wenn man sich in den falschen Menschen verliebt hat, weil der überhaupt nicht zu einem passt.

Ok, für mich war das Nonplusultra eben das Absolute, daher verglich ich es mit der Perfektion. Aber ich sehe, Du meinst es wörtlich und meinst damit nur das "Allerbeste".

Kern unserer Diskussion und unserer unterschiedlichen Ansichten ist somit, dass Emotionen steuerbar seien, was avarrassterne1 ebenfalls aufwirft, auch wenn er eingangs schreibt, Dir völlig zuzustimmen . Emotionen sind eben nicht steuerbar, sie sind da, überkommen einem, gehen weg. Wo ich aber wieder mit Dir bin, dass man diese mental steuern kann. Damit meinst Du, dass die Vernunft einschaltet und Emotionen dann eben vernünftig beeinflusst, das heisst, sie nicht nähren, verfolgen, weglassen und nicht drum kümmern, weil sie von selber wieder verschwinden. Meinst Du das mit mentaler Stärke?

Gefällt mir

10. Oktober 2018 um 12:00
In Antwort auf bueroloewe72

Ok, für mich war das Nonplusultra eben das Absolute, daher verglich ich es mit der Perfektion. Aber ich sehe, Du meinst es wörtlich und meinst damit nur das "Allerbeste".

Kern unserer Diskussion und unserer unterschiedlichen Ansichten ist somit, dass Emotionen steuerbar seien, was avarrassterne1 ebenfalls aufwirft, auch wenn er eingangs schreibt, Dir völlig zuzustimmen . Emotionen sind eben nicht steuerbar, sie sind da, überkommen einem, gehen weg. Wo ich aber wieder mit Dir bin, dass man diese mental steuern kann. Damit meinst Du, dass die Vernunft einschaltet und Emotionen dann eben vernünftig beeinflusst, das heisst, sie nicht nähren, verfolgen, weglassen und nicht drum kümmern, weil sie von selber wieder verschwinden. Meinst Du das mit mentaler Stärke?

man kann nur teilweise verhindern, dass Emotionen aufkommen, aber man kann sie definitiv steuern, wenn sie da sind. In beide Richtungen (also verstärken oder bis auf nahe 0 reduzieren) - unbewußt und ungezielt oder bewußt und gezielt.
Und man hat immer die Wahl, in wie weit man seinen Emotionen die Kontrolle über sich gibt - oder auch nicht.
Also ja, sie sind steuerbar.

1 LikesGefällt mir

10. Oktober 2018 um 12:07
In Antwort auf avarrassterne1

man kann nur teilweise verhindern, dass Emotionen aufkommen, aber man kann sie definitiv steuern, wenn sie da sind. In beide Richtungen (also verstärken oder bis auf nahe 0 reduzieren) - unbewußt und ungezielt oder bewußt und gezielt.
Und man hat immer die Wahl, in wie weit man seinen Emotionen die Kontrolle über sich gibt - oder auch nicht.
Also ja, sie sind steuerbar.

Ok, so verstehe ich das. Das Aufkommen kann teilweise verhindert werden. Aber wenn sie da sind, sind sie steuerbar. Steuerbar sind sie auch dann nur teilweise, weil sie immer wieder neu aufkommen können. 

Beispiel: Ich treffe eine Frau, die mir sehr gefällt. Ich fühle mich angezogen von ihr, spüre Emotionen. Dann will ich diese Emotionen nicht, sehe diese Frau nicht mehr, verweigere Kontakt und die Emotionen vergehen. Treffe ich sie per Zufall wieder, können die Emotionen sich aber neu entfachen. Und so weiter.

3 LikesGefällt mir

10. Oktober 2018 um 12:37
In Antwort auf bueroloewe72

Ok, so verstehe ich das. Das Aufkommen kann teilweise verhindert werden. Aber wenn sie da sind, sind sie steuerbar. Steuerbar sind sie auch dann nur teilweise, weil sie immer wieder neu aufkommen können. 

Beispiel: Ich treffe eine Frau, die mir sehr gefällt. Ich fühle mich angezogen von ihr, spüre Emotionen. Dann will ich diese Emotionen nicht, sehe diese Frau nicht mehr, verweigere Kontakt und die Emotionen vergehen. Treffe ich sie per Zufall wieder, können die Emotionen sich aber neu entfachen. Und so weiter.

ja, da muss man dann halt immer neu steuern und jedes Mal entscheiden, wie viel Macht über sich man jetzt den Emotionen geben möchte.
In Bezug auf eine Person kenne ich das so nicht, da hatte sich der Gefühlskasper wenn dann ein für alle Mal erledigt, wenn ich das einmal reguliert habe, bei anderen Gefühlen - täglich, in meinem Falle.

Gefällt mir

10. Oktober 2018 um 12:53
In Antwort auf avarrassterne1

stimme ich Dir völlig zu, nur wie passt das zu "Wenn man einen Partner zu Hause hat, der das Nonplusultra für einen darstellt, dann kann der Apotheker noch so eine umwerfende Aura haben, die prallt dann einfach an einem ab." ?
Nee, es prallt eben nicht zwingend einfach so ab, aber man kann sich entweder dafür entscheiden, sich von seinen Emotionen longieren zu lassen oder die Emotionen zu kontrollieren - eins von beidem wird es halt.

Es ist sozusagen beides möglich. Einerseits, wenn ich mit meinem Partner glücklich bin und nix vermisse, dann nehme ich zwar attraktive und beeindruckende Menschen wahr, aber sie lösen emotional nichts bei mir aus.

Dazu muss ich aber sagen, dass mir mal wirklich eine Art Liebe auf den ersten Blick passiert ist und das war die desaströste Beziehung, die überhaupt jemals geführt hatte.

Daraus habe ich ne Menge gelernt und dadurch kann gar kein anderer Mensch "auf den ersten Blick" mehr emotional so nah an mich rankommen, dass mein Verstand nicht mehr funktionieren würde.

Es könnte also nur jemand bei mir was emotional auslösen, wenn ich ein Kennenlernen zulasse und wenn ich in einer Beziehung bin, lasse ich ein Kennenlernen nicht zu, was wiederum auch einer Steuerung gleichkommt.

Gefällt mir

10. Oktober 2018 um 12:55
In Antwort auf bueroloewe72

Ok, so verstehe ich das. Das Aufkommen kann teilweise verhindert werden. Aber wenn sie da sind, sind sie steuerbar. Steuerbar sind sie auch dann nur teilweise, weil sie immer wieder neu aufkommen können. 

Beispiel: Ich treffe eine Frau, die mir sehr gefällt. Ich fühle mich angezogen von ihr, spüre Emotionen. Dann will ich diese Emotionen nicht, sehe diese Frau nicht mehr, verweigere Kontakt und die Emotionen vergehen. Treffe ich sie per Zufall wieder, können die Emotionen sich aber neu entfachen. Und so weiter.

Nehmen wir Dein Beispiel.  Was spürst Du dann für Emotionen?

Gefällt mir

10. Oktober 2018 um 13:01
In Antwort auf sophiapetrillo

Es ist sozusagen beides möglich. Einerseits, wenn ich mit meinem Partner glücklich bin und nix vermisse, dann nehme ich zwar attraktive und beeindruckende Menschen wahr, aber sie lösen emotional nichts bei mir aus.

Dazu muss ich aber sagen, dass mir mal wirklich eine Art Liebe auf den ersten Blick passiert ist und das war die desaströste Beziehung, die überhaupt jemals geführt hatte.

Daraus habe ich ne Menge gelernt und dadurch kann gar kein anderer Mensch "auf den ersten Blick" mehr emotional so nah an mich rankommen, dass mein Verstand nicht mehr funktionieren würde.

Es könnte also nur jemand bei mir was emotional auslösen, wenn ich ein Kennenlernen zulasse und wenn ich in einer Beziehung bin, lasse ich ein Kennenlernen nicht zu, was wiederum auch einer Steuerung gleichkommt.

"Liebe auf den ersten Blick" hatte ich noch nie und ich denke auch nicht, dass das bei mir  geht. Aber Verliebtheit in Bekannte und Unbekannte - ja, ab und zu mal.
Wenn ich Single war, habe ich das laufen lassen, sofern nicht da schon klar war, dass da nie was werden kann bis sich das auf die eine oder andere Weise entschieden hat, wenn ich in einer Beziehung war, habe ich es deaktiviert.

Gefällt mir

10. Oktober 2018 um 13:03
In Antwort auf sophiapetrillo

Es ist sozusagen beides möglich. Einerseits, wenn ich mit meinem Partner glücklich bin und nix vermisse, dann nehme ich zwar attraktive und beeindruckende Menschen wahr, aber sie lösen emotional nichts bei mir aus.

Dazu muss ich aber sagen, dass mir mal wirklich eine Art Liebe auf den ersten Blick passiert ist und das war die desaströste Beziehung, die überhaupt jemals geführt hatte.

Daraus habe ich ne Menge gelernt und dadurch kann gar kein anderer Mensch "auf den ersten Blick" mehr emotional so nah an mich rankommen, dass mein Verstand nicht mehr funktionieren würde.

Es könnte also nur jemand bei mir was emotional auslösen, wenn ich ein Kennenlernen zulasse und wenn ich in einer Beziehung bin, lasse ich ein Kennenlernen nicht zu, was wiederum auch einer Steuerung gleichkommt.

generell keine neuen bekanntschaften oder nur wenn du dich von der person angezogen fühlst?

Gefällt mir

10. Oktober 2018 um 13:05

Bei mir sieht das ähnlich aus.
Ich würde mich nicht unbedingt als Misanthropin bezeichnen, aber dass mich jemand als Person schnell begeistert kann, kommt selten vor. Verliebt war ich bisher selten. Ich hab schon als Mädchen die Schwärmereien anderer für irgendwelche Stars nicht nachvollziehen können. Wenn ich da begeistert bin, dann z.B. bei einem Sänger von seiner Stimme,  doch das schliesst nicht gleich die ganze Person mit ein.
Und wenn ich dann tatsächlich verliebt bin bzw. liebe, dann bin ich so "voll" von diesem Gefühl, dass da gar kein Platz für jemand anderen ist.
Wobei das eh, womit ich wieder beim Anfang bin, schwer ist, mich so zu begeistern, dass ich mich verliebe.

Ich kann im Grunde auch gut auf die meisten Menschen verzichten, wobei ich zugeben muss, dass darunter vor allem Männer fallen. Ausnahmen bestätigen die Regel. Und an Frauen bin ich sexuell nicht interessiert, die würden meine Beziehung eh nie gefährden.
 

Gefällt mir

10. Oktober 2018 um 13:13
In Antwort auf avarrassterne1

"Liebe auf den ersten Blick" hatte ich noch nie und ich denke auch nicht, dass das bei mir  geht. Aber Verliebtheit in Bekannte und Unbekannte - ja, ab und zu mal.
Wenn ich Single war, habe ich das laufen lassen, sofern nicht da schon klar war, dass da nie was werden kann bis sich das auf die eine oder andere Weise entschieden hat, wenn ich in einer Beziehung war, habe ich es deaktiviert.

Die Forschung sagt, dass es Liebe auf den ersten Blick nicht gibt und heute sehe ich das auch so.

Ich war zu dem Zeitpunkt einfach noch total "unerfahren" und der Hormonfasching (Verliebtheit) hat mich "blind" und "doof" gemacht. Man könnte also von Verblendung reden, wenn man sich (aus welchen Gründen auch immer) in den falschen Menschen verliebt.

Ich habe den Unterschied zwischen Verliebtheit und Liebe erst lernen/erfahren müssen und dadurch habe ich eben auch gelernt "Verliebtheit" zu deaktivieren, wie Du es ausdrückst.

Der Begriff "deaktiveren" gefällt mir in diesem Zusammenhang sehr gut und trifft es im Kern! 

Gefällt mir

10. Oktober 2018 um 13:18
In Antwort auf theola

generell keine neuen bekanntschaften oder nur wenn du dich von der person angezogen fühlst?

Natürlich lerne ich auch andere Menschen kennen, aber die werden auf die Freundschaftsschiene geschoben, wenn ich in einer Beziehung bin.

Es ist doch immer eine Frage des Blinkwinkels. Mein Blick ist dann nur für Freundschaft offen und nicht für andere Dinge.

2 LikesGefällt mir

10. Oktober 2018 um 16:07
In Antwort auf sophiapetrillo

Nehmen wir Dein Beispiel.  Was spürst Du dann für Emotionen?

Mein Beispiel? Was ich für Emotionen fühle? Also, wenn jemand einfach nett und sympathisch ist, dann freue ich mich und fühle mich einfach wohl in deren Gegenwart, geniesse das Zusammensein (Also, ich meine damit, einen gemeinsamen Schwatz zu führen, nicht mehr.).

Ganz wenig gibt es, dass mir dann eine Frau gefällt und ich mich zu ihr hingezogen fühle (Attraktion). Dann kribbelt es in meinem Bauch. Und höchstselten, alle paar Jahre passiert es, dass dieses Kribbeln extrem stark ist und ich sogar erregt werde. Dann, nach dem Kontakt, denke ich weiterhin an diese Frau und es vergehen Tage, bis ich sie vergessen kann. 

Aber wo ich ja total mit Euch bin, man kann es steuern, indem ich die Emotion im Nachgang nicht nähre, nicht füttere, diese Person bewusst zu vergessen versuche und es vorbeiziehen lasse. 

Gefällt mir

10. Oktober 2018 um 16:10
In Antwort auf sophiapetrillo

Die Forschung sagt, dass es Liebe auf den ersten Blick nicht gibt und heute sehe ich das auch so.

Ich war zu dem Zeitpunkt einfach noch total "unerfahren" und der Hormonfasching (Verliebtheit) hat mich "blind" und "doof" gemacht. Man könnte also von Verblendung reden, wenn man sich (aus welchen Gründen auch immer) in den falschen Menschen verliebt.

Ich habe den Unterschied zwischen Verliebtheit und Liebe erst lernen/erfahren müssen und dadurch habe ich eben auch gelernt "Verliebtheit" zu deaktivieren, wie Du es ausdrückst.

Der Begriff "deaktiveren" gefällt mir in diesem Zusammenhang sehr gut und trifft es im Kern! 

Das ist reine Definitionssache. Was ist Liebe? Wenn man sie so definiert wie ich, dann kann es gar nicht auf den ersten Blick sein. Liebe ist eben mehr als Attraktion und Verliebtsein. Liebe ist Vertrauen. Liebe ist sich wohl fühlen, gerne zusammen sein, sich entwickeln können, weil der andere einem fördert, man tut sich einfach gut, gegenseitig. Und so weiter. So ist Liebe eben für mich viel viel mehr als ein kribbeliges Gefühl.

Mit Forschung kann ich in diesem Zusammenhang wenig anfangen.

Gefällt mir

10. Oktober 2018 um 16:22
In Antwort auf bueroloewe72

Das ist reine Definitionssache. Was ist Liebe? Wenn man sie so definiert wie ich, dann kann es gar nicht auf den ersten Blick sein. Liebe ist eben mehr als Attraktion und Verliebtsein. Liebe ist Vertrauen. Liebe ist sich wohl fühlen, gerne zusammen sein, sich entwickeln können, weil der andere einem fördert, man tut sich einfach gut, gegenseitig. Und so weiter. So ist Liebe eben für mich viel viel mehr als ein kribbeliges Gefühl.

Mit Forschung kann ich in diesem Zusammenhang wenig anfangen.

Das sehe ich ja auch so.

Liebe ist auf jeden Fall viel mehr als dieses Kribbeldingens. 

Gefällt mir

10. Oktober 2018 um 16:33
In Antwort auf sophiapetrillo

Das sehe ich ja auch so.

Liebe ist auf jeden Fall viel mehr als dieses Kribbeldingens. 

Was mich noch interessieren würde, sophiapetrillo, ob Du eher ein Kopfmensch bist (?). Bist Du eher ein Kopfmensch?

Ich frage deshalb, weil es diesen Menschen einfacher fällt, Emotionen zu steuern, denke ich. 

Fairness halber oute ich mich auch. Ich bin zwar ein Kopfmensch und sehr schnell im Denken, aber bin auch ziemlich emotional. Als Kind und Jugendlicher sowie als junger Erwachsener waren meine Emotionen sehr stark und sie waren schneller als jeder Gedanke und sowieso schneller als die Worte. Heute gelingt es mir besser, Emotionen in Worte zu fassen, bin gelassener geworden und dadurch weniger emotional.

1 LikesGefällt mir

10. Oktober 2018 um 17:15
In Antwort auf bueroloewe72

Was mich noch interessieren würde, sophiapetrillo, ob Du eher ein Kopfmensch bist (?). Bist Du eher ein Kopfmensch?

Ich frage deshalb, weil es diesen Menschen einfacher fällt, Emotionen zu steuern, denke ich. 

Fairness halber oute ich mich auch. Ich bin zwar ein Kopfmensch und sehr schnell im Denken, aber bin auch ziemlich emotional. Als Kind und Jugendlicher sowie als junger Erwachsener waren meine Emotionen sehr stark und sie waren schneller als jeder Gedanke und sowieso schneller als die Worte. Heute gelingt es mir besser, Emotionen in Worte zu fassen, bin gelassener geworden und dadurch weniger emotional.

Ich bin total emotional! 

Habe aber gelernt, wenn es notwenig ist (z. B. in Extremsituationen), meine Emotionen beiseite zu schieben und der totale Kopfmensch zu sein. Nüchtern, sachlich, logisch.

Nehmen wir mal an ich bin traurig und muss wegen irgendetwas weinen oder mich hat irgendetwas total wütend gemacht und ich bin kurz davor zu explodieren oder kerzengrade durch die Decke zu gehen.

Dann gebe ich mir mental selbst ein "Stop", beruhige mich, sammle mich und schalte dann die Emontionalität in meinem Kopf wie mit einem Lichtschalter aus.

Gelernt habe ich das durch autogenes Training und Meditation. Meine Emotionalität habe ich dadurch nicht verloren, sondern ich kann sie kontrollieren, wenn ich das will.

Ich kontrolliere aber nur die negativen Emotionen. Die positiven Emotionen lasse ich natürlich aus mir raussprühen.

1 LikesGefällt mir

10. Oktober 2018 um 17:21
In Antwort auf sophiapetrillo

Ich bin total emotional! 

Habe aber gelernt, wenn es notwenig ist (z. B. in Extremsituationen), meine Emotionen beiseite zu schieben und der totale Kopfmensch zu sein. Nüchtern, sachlich, logisch.

Nehmen wir mal an ich bin traurig und muss wegen irgendetwas weinen oder mich hat irgendetwas total wütend gemacht und ich bin kurz davor zu explodieren oder kerzengrade durch die Decke zu gehen.

Dann gebe ich mir mental selbst ein "Stop", beruhige mich, sammle mich und schalte dann die Emontionalität in meinem Kopf wie mit einem Lichtschalter aus.

Gelernt habe ich das durch autogenes Training und Meditation. Meine Emotionalität habe ich dadurch nicht verloren, sondern ich kann sie kontrollieren, wenn ich das will.

Ich kontrolliere aber nur die negativen Emotionen. Die positiven Emotionen lasse ich natürlich aus mir raussprühen.

du weißt nicht wie du reagieren würdest wenn du dich wirklich Hals über Kopf fremdverliebst... 

Gefällt mir

10. Oktober 2018 um 17:23
In Antwort auf theola

du weißt nicht wie du reagieren würdest wenn du dich wirklich Hals über Kopf fremdverliebst... 

Doch. 

Aber Du scheinbar nicht. Man sollte nicht von sich auf andere schliessen .

1 LikesGefällt mir

10. Oktober 2018 um 17:33
In Antwort auf theola

du weißt nicht wie du reagieren würdest wenn du dich wirklich Hals über Kopf fremdverliebst... 

Lana, wenn Du aufmerksam gelesen hast, dann würde Dir aufgefallen sein, dass ich mir schon mal die Finger verbrannt habe und ich fasse ganz sicher nicht ein weiteres mal auf eine heiße Herdplatte.

Sicher gibt es auch Menschen, die ständig auf die heiße Herdplatte fassen müssen, obwohl sie wissen, dass das Schmerzen verursacht. Das liegt aber dann daran, dass diese Menschen nicht dazu lernen können und das trotz des erlebten und erfahrenen Schmerzes.

Man kann NEIN sagen lernen.

Gefällt mir

10. Oktober 2018 um 17:42
In Antwort auf bueroloewe72

Doch. 

Aber Du scheinbar nicht. Man sollte nicht von sich auf andere schliessen .

kein Mensch kann behaupten er würde das einfach so mit dem Kopf abHaken.  und danach würde es ihn kalt lassen....

1 LikesGefällt mir

10. Oktober 2018 um 17:43
In Antwort auf sophiapetrillo

Lana, wenn Du aufmerksam gelesen hast, dann würde Dir aufgefallen sein, dass ich mir schon mal die Finger verbrannt habe und ich fasse ganz sicher nicht ein weiteres mal auf eine heiße Herdplatte.

Sicher gibt es auch Menschen, die ständig auf die heiße Herdplatte fassen müssen, obwohl sie wissen, dass das Schmerzen verursacht. Das liegt aber dann daran, dass diese Menschen nicht dazu lernen können und das trotz des erlebten und erfahrenen Schmerzes.

Man kann NEIN sagen lernen.

ja... ist auch was anderes wenn man es eben schon mal NICHT geschafft hat....  

1 LikesGefällt mir

10. Oktober 2018 um 17:47
In Antwort auf theola

kein Mensch kann behaupten er würde das einfach so mit dem Kopf abHaken.  und danach würde es ihn kalt lassen....

Hattest Du noch nie einen Ex in den Du mal so verliebt warst, dass Du gedacht hast, Du könntest ohne ihn nicht sein und als Du Dich entliebt hattest, ging er Dir am Arsch vorbei?

Gefällt mir

10. Oktober 2018 um 17:51
In Antwort auf theola

ja... ist auch was anderes wenn man es eben schon mal NICHT geschafft hat....  

Ich war damals in keiner Beziehung, hatte mich aber in einen Mann verliebt, der mir nicht gut getan hat und deshalb musste ich meine Verliebtheit auslöschen.

Gefällt mir

10. Oktober 2018 um 18:03

Verliebtheit ist ein Rausch der Sinne und der Hormone, die ausgelöst wird durch die oberflächliche Betrachtung eines anderen Menschen.
Es heißt ja, auf den ersten Blick.

Man kennt den anderen Menschen überhaupt nicht. Nix von seinem Charakter, seinen Werten, Ambitionen, Ecken und Kanten oder gar dunklen Seiten und Abgründen.

Das alles hat aber noch nichts mit Liebe zu tun. Liebe wächst und entwickelt sich und hat das Potential immer mehr, tiefer und größer zu werden.

Bei der Verliebtheit/Verknalltheit ist es genau umgekehrt, die flacht bei allen nach einer gewissen Zeit ab (die rosarote Brille fällt weg) und dann entscheidet es sich, ob das anfängliche Gefühl sich in nichts auflöst oder in Liebe übergeht.

2 LikesGefällt mir

10. Oktober 2018 um 18:23
In Antwort auf annapopanna2

Ich habe einen sehr guten Freund und er ist seit 20 Jahren verheiratet. Wir führen seit vielen Jahren vertrauenswürdige Gespräche und ich weiß, dass er das gar nicht kennt, die o.g. "Entflammbarkeit." Er ist glücklich, die Zeit verging, er hat zwei Kinder und feiert jedes Jahr glücklich den Hochzeitstag mit seiner Frau. Er sagt die Interesse an anderen Frauen beschränke sich lediglich mal auf kurz hinterhergucken und das war es und obwohl er in einem Bereich arbeitet in dem er oft mit Frauen in Kontakt kommt ist da rein gar nix. Das glaube ich ihm zu eine Millionen Prozent, denn Anderes könnte er auch einfach vor mir zugeben, da wir diese Ebene haben und uns zu 100 % vertrauen. 

So, bei einer sehr guten Freundin ist es nun Anders. Auch sie lebt in einer glücklichen Ehe. Vermisst nix. Hat guten Sex, ein Kind, führt gute Gespräche mit ihrem Mann, finanziell ist alles entspannt. Aber sie hingegen ist mega schnell entflammbar. Das letzte Mal war es der Apotheker. Sie erzählte, sie betrat den Laden und war wie verzaubert, infiziert von dem Mann. Sie nahm sich vor da nicht mehr hinzugehen, aber wie es der Zufall wollte trafen sie sich auf einem Seminar wieder und sie hat wohl sehr sehr kämpfen müssen, da er ihr auch dummerweise noch die Telefonnummer zusteckte. Sie möchte keinesfalls untreu werden, aber hat wirklich massiv diese Anziehungskraft unterdrücken müssen. All das passierte ihr schon sehr oft. Bisher ist sie treu geblieben. Aber sie findet es schwer. 

Ich selber würde mich eher zu der Kategorie meiner Freundin ansiedeln. Bin aber auch treu und gehe diesen Menschen dann aus dem Weg.
Und da frage ich mich: Warum ist der eine Mensch kein bisschen entflammbar, denkt nur an den eigenen Partner und der Andere Typus widerum muss kämpfen, dass er sich von diesem Rausch nicht mitreißen lässt, wenn er, sie denn treu ist. 

Ich kenne auch Paare die aus diesen Gründen, weil sie meinen diese Entflammbarkeit nicht untedrücken zu wollen halt vereinbart haben, dass sie dem einfach nachgehen, somit eine offene Beziehung führen. 

Wie gesagt, meine Kernfrage hier ist aber wieso der eine so mega entflammbar ist und ein Anderer Null. Bin gespannt wie ihr damit so umgeht, von welcher Fraktion ihr so seid. 

Also, ich gehöre nicht zu den Menschen, die nur den Partner sehen - auch in einer glücklichen Beziehung nicht.

Das Wichtigste sind meiner Ansicht nach Ehrlichkeit und Vertrauen, dass man dem Partner erklären kann, wie man ist, ohne dass dieser einen verurteilt, Panik oder Verlustangst bekommt und einem dann etwa alles recht machen will oder alle negativen Eigenschaften dieser Welt zuschreibt, zu kontrollieren beginnt, weil er mit dem Wesen des anderen nicht umgehen kann.

Ich finde Gespräche über solche Dinge -mittlerweile- wichtig. Damit meine ich nicht, dass man dem Partner jedes Kopfkino mitteilt und den Partner eventuell unnötig verletzt oder nachdenklich stimmt, sondern dass man ihn an der Gefühlswelt vor allem dann teilhaben lässt, wenn diese Auswirkungen auf die Beziehung haben könnte oder wenn diese aus der Beziehung resultiert. Wenn man diesbezüglich ehrliche und vertrauensvolle Gespräche führen kann, bereichert man meiner Ansicht nach die Beziehung.

Gefällt mir

10. Oktober 2018 um 19:31
In Antwort auf theola

kein Mensch kann behaupten er würde das einfach so mit dem Kopf abHaken.  und danach würde es ihn kalt lassen....

und warum nicht? Zählen da Erfahrungswerte nicht?

5 LikesGefällt mir

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers

Geschenkbox

Teilen
Teste die neusten Trends!
experts-club

Das könnte dir auch gefallen