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Endlich geschafft sie raus zu werfen..aber der Schmerz ist sooo groß...

21. Februar 2009 um 19:45 Letzte Antwort: 16. März 2009 um 16:01

Hallo,
ich hatte damals berichtet, dass ich mit meiner Lebensgefährtin zusammen lebe und es ziemlich viele Konflikte gibt, was meine Lebensgefährtin anbetrifft,,
also krankhaftes Verhalten durch ihre Ex-Ehe, wo sie vergewaltigt wurde, nur kontrolliert wurde, nichts alleine machen durfte , also negative dinge, die aber noch heute so in ihr drin sind, dass sie das auf mich projeziert.

Dazu kamen Suicidandrohungen, Aggressivität, und dass, wenn ich die Beziehung beende, sie ausflippt und mein Haus in Schutt und Asche legt...

Thread: http://forum.gofeminin.de/forum/F101/__f3970_r19798_F101-Wie-schlus s-machen.html

Nun hab ich es endlich geschafft, weil sie ja auch noch eine eigene Wohnung hat, sie dahin zu drängen, aber ganz sachte und sachlich, ohne Streit, dahingehend, dass ich gesagt habe: wohn erst mal wieder da und überleg dir bitte in ruhe, was du möchtest und willst.
Nun ist sie raus, hat noch ein paar Sachen und Möbelstücke bei mir, wo wir noch einen Termin machen werden, wann sie diese holen kann.
Sie ist natürlich auch entäuscht darüber, und sauer, und aggressiv, aber hauptsache schon mal raus.
Die Schlösser habe ich auch ausgetauscht, damit sie in Abwesenheit nicht rein kommt.

Nun habe ich also die Beziehung beendet, weil es nicht anders geht, und auch keine andere Möglichkeit mehr gab, weil es mich sonst ganz kaputt macht....aber nun habe ich diesen Schritt getan, bin auch stolz drauf, aber da ist natürlich auch noch das Herzgefühl......also Gefühl ist natürlich noch ungemein da, weil ich natürlich auch Pläne mit ihr hatte und noch liebe...klar, ja, tu ich ..aber es gibt keine andere Möglichkeit ...


Was soll ich nun tun....ich habs geschafft und wird auch nun durchgezogen, andes gehts nicht, aber dennnoch hab ich nun sooo ein Gefühl, dass ich mir ne Kugel in die Rübe schießen könnte, vor Kummer , Liebeskummer und Leid, und mir das auch noch selber antue...obwohl ich weiß, dass es richtig ist.
Nun bin ich mit meiner Entscheidung, die sicherlich auch richtig ist, ganz alleine, also alleine , solo...

Aber ich weiß nun gar nicht mehr, was ich machen soll, liebe sie, beende das, weils nicht anders geht, mache es richtig so, und füge mir damit indirekt auch selber den größten Schmerz zu...

Was macht man da, um das los zu werden , den Herzschmerz?

Das größte Leid, ist das, was man sich selber antut...ja, ich weiß. 'Stimmt in diesem Falle auch zu 100%.

Da sie ja auch noch eine Kollegin von mir ist, und man sich unweigerlich manchmal über den Weg dann läuft, wird das noch schlimmer.....Fahrgemeinschaft hatten wir auch , haben wir, die ich dann aber erst mal kappen möchte...
Aber was mache ich nun ? Bin nun alleine, ich hab nen Seelenschmerz dadurch nun, selber angetan auch noch, und fühle mich soo leer nun, dass ich am liebsten nen Strick nehmen und mich aufhängen würde...

was macht man da, was kann ich tun....
sorry, das ist ein Hilfegesuch...

Gruß
Hunter

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21. Februar 2009 um 20:00

Bin in ähnlicher Situation
Du hast es richtig gemacht. Es ist schwer, aber Menschen, die psychisch krank sind, müssen zur Therapie. Wir können nicht viel tun. Ein Therapeut kann helfen, weil er keine privaten Emotionen hat und nicht verletzt wird.

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21. Februar 2009 um 20:10

Was kannst du tun, um nicht durchzudrehen....
Ich habe mit meinem Partner über Therapie gesprochen. Er hat mich 3 mal in 2,5 Jahren mit der Verprechnung gehalten, daß er sich helfen läßt.... Nichts passierte, solange ich blieb. Jetzt gehe ich, weil ich weiß daß er, solange er mich hat, nichts tut und ich leide. Wenn ich gehe, habe ich die Änderung für mich und falls er wirklich Therapie beginnt, habe ich sogar die Änderung für uns. Du mußt sie sehen wie eine Kranke, eine Süchtige. Du hilfst dir und ihr nur damit wenn du los läßt.

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21. Februar 2009 um 20:23
In Antwort auf lia_12238928

Was kannst du tun, um nicht durchzudrehen....
Ich habe mit meinem Partner über Therapie gesprochen. Er hat mich 3 mal in 2,5 Jahren mit der Verprechnung gehalten, daß er sich helfen läßt.... Nichts passierte, solange ich blieb. Jetzt gehe ich, weil ich weiß daß er, solange er mich hat, nichts tut und ich leide. Wenn ich gehe, habe ich die Änderung für mich und falls er wirklich Therapie beginnt, habe ich sogar die Änderung für uns. Du mußt sie sehen wie eine Kranke, eine Süchtige. Du hilfst dir und ihr nur damit wenn du los läßt.

Habe ich ja gemacht...
mich soweit hingehend jetzt getrennt, also sie hat ja gott sei dank noch eine eigene Wohnung, wo sie nun ist,,

Nun gut, einige Möbel von ihr stehen noch bei mir, und ich bin wohl auch gezwungen sie schon deshalb, wenn sie diese abholt, noch einmal oder öfter zu sehen, gezwungenermaßen...
das tut auch weh,,,sie macht eine Therapie, hat damit angefangen,,,,aber ich kann es einfach nciht mehr,,,,einfach zu hart alles, aber durch die Trennung, die ich nun von mir aus vollzogen habe, mach ich mir noch mehr kummer selber, weil ich nun alleine bin, völlig alleine....es gab ja auch schöne dinge...aber das nicht so Schöne überwog leider....

ich schreib ja, es ist richtig, was ich gemacht habe...aber leiden tu ich jetzt noch mehr,obwohl ich mich längerfristig gerettet habe.... heul, tut nur unsagbar weh

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21. Februar 2009 um 20:42

Stimmt schon...
ok, das habe ich verstanden und ist sehr rücksichtsvoll geschrieben...du hast recht...
wenn ich es schaffe, mich schon mal äußerlich, wohnungstechnisch zu lösen, zu trennen, auch wenns noch so unsagbar weh tut, dann sollte mir der Rest auch über kurz oder lang gelingen...
nur sieht man das in dem momentanen Gewirr selber nicht, obwohl man das selbe anderen ja auch rät.
man liebt einen Menschen unsagbar, möchte helfen, nimmt Rücksicht auf seine Vergangenheit und geht dabei vor die Hunde....das ist es, was war..

Nun muss ich mich noch emotional lösen, wie auch immer mir das gelingt..
sehe halt momentan alles schwarz und hab das Gefühl, als müsste ich mich am Galgen aufhängen...
klingt blöd, ist aber so...

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21. Februar 2009 um 20:53

Vorrednerin hat Recht.
Es sind oft banale Dinge, die einem gut tun. Bei Männern sicher andere, wie bei Frauen. Ich bin heilfroh, daß ich meinen Hund habe. Ich laß mich nicht gehen und er reißt mich aus meiner Trauerwelt in die Realität, mit für einen Hund und Mensch grundlegenden Bedürfnissen. Fressen, Gassi, Streicheleinheit und mal auch bißchen Spaß machen, dem Hund zuliebe. Ich versteigere Dinge bei ebay, kann zwischendrin weinen und keiner merkt es. Ich wasche und repariere Dinge, die ich schon lange tun wollte, aber meine Beziehung mich von allem so abgelenkt hat und ich nur mit dieser unglücklichen Liebe 24 Std. beschäftigt war. Ich nehme mir Zeit um zu trauern und räume Dinge und Bilder auf einen Haufen, dorthin wo ich sie nicht sehe, dort wo sie mich nicht überraschen. Ich gehe unters Solarium, zwar wenn schon dunkel und nichts los ist, aber ich fühle mich danach besser. Etwas für mich getan und sehe nicht mehr so krank und traurig aus. Ich lese Dinge in Foren, wie hier, und sehe nicht nur mich und mein Leid. Ich sehe daß das so normal wie die Jahreszeiten sind, daß uns schlimme Dinge passieren und zwar VIELEN, immer wieder. Ich versuche mir auszumalen wie glücklich ich bald wieder sein werde. Daß ich im Frühling in Biergärten sitze und daß der Schmerz in den paar Wochen schon viel viel kleiner ist. Daß dann das Gröbste überstanden ist. WEIL WIR WISSEN , ALLES GEHT VORBEI und eine Depression gehört zu einem Verlust, egal wie der hervorgerufen wurde. Nach jeder schlimmen, einsamen Nacht, wo die Gedanken sich im Kreise drehen, kommt ein neuer Morgen, taghell, wo alles nicht mehr so schwarz-weiß ist. Das wissen wir, auch du. Kopf hoch und durchhalten, die Tage und Nächte werden wieder schneller vergehen.

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21. Februar 2009 um 22:12

Cefeu hat es dir wunderbar dargestellt,
dem möchte ich mich anschließen. Sei stolz auf dich, dass du es geschafft hast dir und deiner Freundin eine Chance zu geben. Auch wenn dich der Schmerz im Moment überrennt. Es wird ganz allmählich besser. Es braucht Zeit. Denn es ist eigentlich ein Trauerprozess in verschiedenen Phasen.
Tu dir Gutes so gut es geht. und lass mal den Strick und den Galgen weg. Mit der Zeit hoffe ich, dass du auch die Chance siehst, die jede Krise dir bietet. Es geht weiter und oft sogar besser. Ich hoffe, dass
du Freunde hast, die dich in den Arm nehmen , dir zuhören und dich trösten.
Alles Liebe für dich
Gruß Melike

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22. Februar 2009 um 10:48
In Antwort auf melike13

Cefeu hat es dir wunderbar dargestellt,
dem möchte ich mich anschließen. Sei stolz auf dich, dass du es geschafft hast dir und deiner Freundin eine Chance zu geben. Auch wenn dich der Schmerz im Moment überrennt. Es wird ganz allmählich besser. Es braucht Zeit. Denn es ist eigentlich ein Trauerprozess in verschiedenen Phasen.
Tu dir Gutes so gut es geht. und lass mal den Strick und den Galgen weg. Mit der Zeit hoffe ich, dass du auch die Chance siehst, die jede Krise dir bietet. Es geht weiter und oft sogar besser. Ich hoffe, dass
du Freunde hast, die dich in den Arm nehmen , dir zuhören und dich trösten.
Alles Liebe für dich
Gruß Melike

Ja, stimmt alles....
Hallo Melike,
ja, du hast recht mit dem, was du schreibst..
ich bin auch stolz da drauf, gar keine Frage...
im Moment ist es so, dass sie sich immer meldet, jeden Tag um ein paar Sachen zu holen, und kommt dann vorbei, dann habe ich sie natürllich im Haus.
Es eskalliert zwar nicht so dermaßen, aber dennoch ist sie dann da und wenn ich möchte, dass siei dann wieder fährt, bin ich darauf angewiesen, dass sie das auch tut. Ich kann schließlich nicht hand anpacken, wenn ich möchte, dass sie dann das Haus verläßt.
Das tut natürlich umso mehr weh, wenn man sich immer sieht..
Habe nun vor, ihr nen Termin zu geben, also dass ich alles zusammen packe, zurecht stelle und ihr dann sage, sie kann dann am bestimmten Termin kommen, um alle Sachen auf einmal abzuholen.
Denn das tägliche abholen nur einiger Dinge macht noch kirrer....
Habe dann vor, dass dann , wenn sie alles holt, ein Freund oder Bekannter zugegen ist, als Zeuge, dass nicht im Anschluss gesagt wird, ich hätte beim Rausstellen was kaputt gemacht, und als sachliche Person nebenbei, damit es nicht eskalieren kann.

Das nächste Problem ist, dass man sich dienstlich wahrscheinlich öfter sehen wird, da wir den selben Dienstbereich haben und Kollegen sind.

Wie soll man da reagieren?
Ich kann dem nicht aus dem Wege gehen, eben da Kollegen...

Gruß
Hunter

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22. Februar 2009 um 16:33
In Antwort auf heinz_11847053

Ja, stimmt alles....
Hallo Melike,
ja, du hast recht mit dem, was du schreibst..
ich bin auch stolz da drauf, gar keine Frage...
im Moment ist es so, dass sie sich immer meldet, jeden Tag um ein paar Sachen zu holen, und kommt dann vorbei, dann habe ich sie natürllich im Haus.
Es eskalliert zwar nicht so dermaßen, aber dennoch ist sie dann da und wenn ich möchte, dass siei dann wieder fährt, bin ich darauf angewiesen, dass sie das auch tut. Ich kann schließlich nicht hand anpacken, wenn ich möchte, dass sie dann das Haus verläßt.
Das tut natürlich umso mehr weh, wenn man sich immer sieht..
Habe nun vor, ihr nen Termin zu geben, also dass ich alles zusammen packe, zurecht stelle und ihr dann sage, sie kann dann am bestimmten Termin kommen, um alle Sachen auf einmal abzuholen.
Denn das tägliche abholen nur einiger Dinge macht noch kirrer....
Habe dann vor, dass dann , wenn sie alles holt, ein Freund oder Bekannter zugegen ist, als Zeuge, dass nicht im Anschluss gesagt wird, ich hätte beim Rausstellen was kaputt gemacht, und als sachliche Person nebenbei, damit es nicht eskalieren kann.

Das nächste Problem ist, dass man sich dienstlich wahrscheinlich öfter sehen wird, da wir den selben Dienstbereich haben und Kollegen sind.

Wie soll man da reagieren?
Ich kann dem nicht aus dem Wege gehen, eben da Kollegen...

Gruß
Hunter

Auch wenn es dienstlich schwierig ist,
so kläre zumindest den privaten Bereich. Es kann nicht sein, dass sich täglich aus irgendeinem Vorwand aufkreuzt. Macht einen Termin aus, wo sie im Beisein von Zeugen den Rest mitnimmt und dann muß mal wirklich gut sein. Du mußt für dich eine Lösung finden und das heißt zunächst einfach Abstand, denn sonst wird täglich eine Wunde aufgerissen, die gerade beginnt sich zu verschließen.Du mußt einfach sehr gut für dich sorgen, denn das ist die Voraussetzung, dass du das Ganze halbwegs
gut überstehst.
Lieben Gruß
Melike

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23. Februar 2009 um 5:16
In Antwort auf lia_12238928

Bin in ähnlicher Situation
Du hast es richtig gemacht. Es ist schwer, aber Menschen, die psychisch krank sind, müssen zur Therapie. Wir können nicht viel tun. Ein Therapeut kann helfen, weil er keine privaten Emotionen hat und nicht verletzt wird.

Ähnliche situation
bin in ähnlicher situation, nur bin ich die verlassen wordene... ich hab auch ne vergew. usw. hinter mir... stehe in psychischer behandlung... wir waren erst zwei monate zusammen, er konnte mit mir einfach nicht umgehen... zuerst war ich so wichtig für ihn, irgenwann hat er sein herz zugemacht und gestern ist er dann auch noch gewalttätig worden... zwar hab ich ihm gesagt, es wäre nun vorbei und er hat alles versaut, aber in seinen augen hat er das "richtige" getan, dass schockiert mich... scheinbar tut es ihm aber gar nicht weh... und ich leide wie ein höllenhund der weihwasser säuft....

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24. Februar 2009 um 1:31

Schmerz zulassen
... und durchleiden - so grausam sich das anhört. Es gibt aber garantiert verschiedene Phasen. Und hinter den grauen, dunkelsten Wolken gibt es die Sonne irgendwann wieder. Und das nicht erst in paar Jahren. Versuche nicht, die Leere etc. schnell ersetzen zu wollen oder erwarte das nicht von Dir. Baue Dich mit Dingen auf, so gut es geht - aber verdränge nicht den Schmerz. dann wird er weniger werden, allmählich...ganz sicher!!!! Sei Dir mehr wert als Du es bisher zugelassen hast. Eine Beziehung darf nie zu dieser Belastung werden, die es für Dich war. Du sollst Erfüllung finden in einer Beziehung - nicht permanente Zielscheibe. Alles Gute und viel Kraft. Der Schmerz wird weniger werden!!!

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8. März 2009 um 1:31
In Antwort auf an0N_1288489999z

Ähnliche situation
bin in ähnlicher situation, nur bin ich die verlassen wordene... ich hab auch ne vergew. usw. hinter mir... stehe in psychischer behandlung... wir waren erst zwei monate zusammen, er konnte mit mir einfach nicht umgehen... zuerst war ich so wichtig für ihn, irgenwann hat er sein herz zugemacht und gestern ist er dann auch noch gewalttätig worden... zwar hab ich ihm gesagt, es wäre nun vorbei und er hat alles versaut, aber in seinen augen hat er das "richtige" getan, dass schockiert mich... scheinbar tut es ihm aber gar nicht weh... und ich leide wie ein höllenhund der weihwasser säuft....

Hallo
hallo zusammen,
nachdem ich am 23.02 diesen Thread geschrieben hatte, wollte ich kurz noch berichten, was abgegangen ist.
Also sie ist ausgezogen, wieder in ihre Wohnung, ein paar Dinge stehen immer noch bei mir..
sie ruft öfters an oder simst...aber egal.

Mir gehts langsam besser, allerdings löst sich das Gefühl von Tag zu Tag ab, einmal in Stolz, dass ich das gemacht habe...dann wieder in Trauer....dann in Wut....dann in Panik vor dem Alleinesein...ich war noch nie alleine, noch nie....alles sooo leer...
Manchmal denke ich , es hat keinen Sinn mehr, hätte ich das mal nicht gemacht..dann wiederum denke ich, mensch...kopf hoch...das wird schon wieder.....mal so, mal so.....
Auch bekomme ich Panik, wo ich es nun beendet habe, nie wieder eine Beziehung zu finden...dass das bestimmt Ewigkeiten dauert...natürlich sollte das nicht hopp auf Top sein...aber so ne Panik kommt da noch hinzu..Ich bin 39 und kein Hüpfer mehr.
Dann plagen mich im Moment noch solche Dinge, wie :
Ich lebe nun alleine, Kontakte finden ist schwierig, also Freunde, andere Leute kennen lernen....das findet man nicht, wenn man sucht...findet man nie mehr....versuche aber ist nicht einfach, wenn man sucht.
Ich geh kaputt..
Dazu noch: ich hab ein Haus....lebe alleine, findet man eine neue Liebe...was ist dann:
Würde diese Frau in ein bestehendes Haus mit einziehen ?
Wahrscheinlich doch wohl eher nicht..sagen die meisten.
Manche sagen mir dann : Wenn du ne andere oder neue hast...dann findest du bestimmt keine, die bei dir einziehen würde in dein Haus.....weil dafür müsste die neue irdendwann alles aufgeben.

Das tut wahrscheinlich keíne Frau...also irgendwo zu einem Mann ziehen, in ein Eigentumshaus, ohne eigene Sicherheit.
Also heiß für mich : Nun Haus verkaufen.....denn anders hats keinen Sinn ?

Hört sich alles ziemlich bescheuert an, ich weiß, das plagt mich nun alles, macht mich panisch...bekomme Panik.
Alles kaputt......alles keinen Sinn.

An die Frauen im Forum:
Würdet ihr, wenn ihr solo wärd, und einen Mann liebt, der ein Haus hat, wenn man dann zusammen ziehen möchte , zu ihm ins Haus ziehen oder lieber sagen:
verkaufen und was zusammen kaufen, oder : nein, da zieh ich nicht ein, keine Sicherheit.....??

Mensch, im Moment prasseln sooo viele Sachen auf mich ein, mit Kummer, Schmerz, Hilflosigkeit, Ratlosigkeit, Panik, falsche Gedanken....Zukunftsängste...a lles selber eingebrockt...


Weiß noch einer Rat für mich ??




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8. März 2009 um 12:09
In Antwort auf heinz_11847053

Hallo
hallo zusammen,
nachdem ich am 23.02 diesen Thread geschrieben hatte, wollte ich kurz noch berichten, was abgegangen ist.
Also sie ist ausgezogen, wieder in ihre Wohnung, ein paar Dinge stehen immer noch bei mir..
sie ruft öfters an oder simst...aber egal.

Mir gehts langsam besser, allerdings löst sich das Gefühl von Tag zu Tag ab, einmal in Stolz, dass ich das gemacht habe...dann wieder in Trauer....dann in Wut....dann in Panik vor dem Alleinesein...ich war noch nie alleine, noch nie....alles sooo leer...
Manchmal denke ich , es hat keinen Sinn mehr, hätte ich das mal nicht gemacht..dann wiederum denke ich, mensch...kopf hoch...das wird schon wieder.....mal so, mal so.....
Auch bekomme ich Panik, wo ich es nun beendet habe, nie wieder eine Beziehung zu finden...dass das bestimmt Ewigkeiten dauert...natürlich sollte das nicht hopp auf Top sein...aber so ne Panik kommt da noch hinzu..Ich bin 39 und kein Hüpfer mehr.
Dann plagen mich im Moment noch solche Dinge, wie :
Ich lebe nun alleine, Kontakte finden ist schwierig, also Freunde, andere Leute kennen lernen....das findet man nicht, wenn man sucht...findet man nie mehr....versuche aber ist nicht einfach, wenn man sucht.
Ich geh kaputt..
Dazu noch: ich hab ein Haus....lebe alleine, findet man eine neue Liebe...was ist dann:
Würde diese Frau in ein bestehendes Haus mit einziehen ?
Wahrscheinlich doch wohl eher nicht..sagen die meisten.
Manche sagen mir dann : Wenn du ne andere oder neue hast...dann findest du bestimmt keine, die bei dir einziehen würde in dein Haus.....weil dafür müsste die neue irdendwann alles aufgeben.

Das tut wahrscheinlich keíne Frau...also irgendwo zu einem Mann ziehen, in ein Eigentumshaus, ohne eigene Sicherheit.
Also heiß für mich : Nun Haus verkaufen.....denn anders hats keinen Sinn ?

Hört sich alles ziemlich bescheuert an, ich weiß, das plagt mich nun alles, macht mich panisch...bekomme Panik.
Alles kaputt......alles keinen Sinn.

An die Frauen im Forum:
Würdet ihr, wenn ihr solo wärd, und einen Mann liebt, der ein Haus hat, wenn man dann zusammen ziehen möchte , zu ihm ins Haus ziehen oder lieber sagen:
verkaufen und was zusammen kaufen, oder : nein, da zieh ich nicht ein, keine Sicherheit.....??

Mensch, im Moment prasseln sooo viele Sachen auf mich ein, mit Kummer, Schmerz, Hilflosigkeit, Ratlosigkeit, Panik, falsche Gedanken....Zukunftsängste...a lles selber eingebrockt...


Weiß noch einer Rat für mich ??




Spinnst Du?
Du hast ein Heim, ein Haus, ein Zuhause ... ich habe das nicht!
Und meine (Noch-) Beziehung hat einen Arbeitskollegen kennengelernt, der Haus und zwei Eigentumswohnungen besitzt, um mir dann vorzuwerfen, dass ich kein Vermögen habe. Das beruht aber auf einer anderen Beziehung, die mich ausgenommen hat, was ich ihr auch erzählt habe. Trotzdem: ich habe kein Vermögen ... Daher sagt ihr Verstand, sie müsse sich von mir trennen, weil ich keine Sicherheiten habe. Seit 7 Wochen warte ich nun auf eine Entscheidung, ob sie mich noch will ...

Haus verkaufen: kannst Du immer noch. Abwarten und Tee trinken ist jetzt erstmal die Devise und zur Ruhe kommen. Jetzte in Hektik zu verfallen, führt zunächst nur zu einem wirtschaftlichen Schaden: das Haus läßt sich zur Zeit nur weit unter Wert verkaufen ...

Die Gedanken kannst Du Dir machen, wenn Du eine neue Beziehung hast. Dann kannst Du mit ihr darüber sprechen.

Gruß
Uwe

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9. März 2009 um 0:19
In Antwort auf rustam_12921267

Spinnst Du?
Du hast ein Heim, ein Haus, ein Zuhause ... ich habe das nicht!
Und meine (Noch-) Beziehung hat einen Arbeitskollegen kennengelernt, der Haus und zwei Eigentumswohnungen besitzt, um mir dann vorzuwerfen, dass ich kein Vermögen habe. Das beruht aber auf einer anderen Beziehung, die mich ausgenommen hat, was ich ihr auch erzählt habe. Trotzdem: ich habe kein Vermögen ... Daher sagt ihr Verstand, sie müsse sich von mir trennen, weil ich keine Sicherheiten habe. Seit 7 Wochen warte ich nun auf eine Entscheidung, ob sie mich noch will ...

Haus verkaufen: kannst Du immer noch. Abwarten und Tee trinken ist jetzt erstmal die Devise und zur Ruhe kommen. Jetzte in Hektik zu verfallen, führt zunächst nur zu einem wirtschaftlichen Schaden: das Haus läßt sich zur Zeit nur weit unter Wert verkaufen ...

Die Gedanken kannst Du Dir machen, wenn Du eine neue Beziehung hast. Dann kannst Du mit ihr darüber sprechen.

Gruß
Uwe

Hi
ja, da hast du sicherlich recht.
Im moment prasseln soo viele Dinge auf mich ein, ich kenn das gar nicht alleine zu sein, ist völlig neu für mich .
Dass ich sie raus geworfen habe hatte ihre Gründe, ging nicht anders..war das Beste, was ich hätte tun können, dennoch sitzt man nun da, nichts macht mehr Spass, man macht sich viele Gedanken, wies weiter geht...
Panik eben..

lg
Hunter110

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16. März 2009 um 16:01
In Antwort auf heinz_11847053

Hi
ja, da hast du sicherlich recht.
Im moment prasseln soo viele Dinge auf mich ein, ich kenn das gar nicht alleine zu sein, ist völlig neu für mich .
Dass ich sie raus geworfen habe hatte ihre Gründe, ging nicht anders..war das Beste, was ich hätte tun können, dennoch sitzt man nun da, nichts macht mehr Spass, man macht sich viele Gedanken, wies weiter geht...
Panik eben..

lg
Hunter110

Es tut noch verdammt weh
Hallo Hunter, ich habe mich vor 10 wochen von meinem Mann getrennt. Nach fast 7 Jahren Beziehung, davon 2 Jahre Ehe hat er sich für das gleiche Geschlecht entschieden und ist nun schwul. Als ich es vor einem halben Jahr erfuhr, riß es mir den Boden unter den Füßen weg. Er meinte, er wäre bi und wir würden das schon schaffen. Aber es ging nicht, also beendete ich unsere Beziehung Anfang des Jahres. Anfang des Monats zog er aus der Wohnung. Seitdem haben wir keinen Kontakt. Ich durchlebte die gleichen Gefühle wie Du: Trauer, Wut, Verzweiflung, Angst, Panik... Es ist einfach nur die Hölle. Nach 10 Wochen ist es etwas leichter geworden. Aber genau wie bei Dir, ist das Alleinsein eine Qual. Alles hat man zusammen unternommen und nun ist man allein. Ich habe zwar eine super Freundin, aber die wohnt 700 km entfernt. Wir telefonierten fast täglich, dann geht es mir gut. Ich bin froh, daß ich sie habe. Zur Zeit plagen mich die gleichen Ängste wie Dich. Lernt man mit 42 Jahren noch einmal einen Partner kennen, in den man sich hoffnungslos verliebt und den (hoffentlich) Rest des Lebens verbringt. Momentan glaube ich nicht daran und zerfließe noch ein bisschen in Selbstmitleid. Ich glaube auch noch nicht bereit für eine neue Beziehung zu sein, weil die Wunden noch nicht verheilt sind. Und ich weiß nicht, wie lange es noch dauert, bis es soweit ist. Manchmal kann ich es selbst nicht mehr ertragen und dann habe ich solche Gedanken, einfach mit dem Auto gegen einen Baum zu knallen oder die Brücke runter zu rauschen. Und das noch nach 10 Wochen! Aber ich glaube, irgendwann wird es besser, ich weiß nur nicht wann. Und bis dahin, müssen wir mit dem Schmerz leben und ihn zulassen. Wir schaffen das! LG

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