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Emotionale Erpressung seiner Eltern - Beziehung leidet auf Dauer-

23. April 2009 um 12:47 Letzte Antwort: 23. April 2009 um 14:59

Hallo,

kurz und bündig gesprochen:

Die Stiefmutter meines Freundes leidet sehr stark an Knochenschwund und hat Krebs.

Mein Freund hat eine zeitlang alles schleifen lassen und ging mit "Schlangenlinien" durchs Leben. Er kommt aus zerrütteten Verhältnissen (sagt er selber), wurde immer hin und her geschubst zwischen Vater und Mutter. Zog in der Pubertät zum Vater, und bekam dessen Erwachsenensorgen aufgeladen.

Hat er bis heute nicht alles verarbeitet. Liebe kennt dieser Haushalt scheinbar nicht. Keine Umarmungen, kein Hab dich lieb....

Ich kenne das wiederrum ganz anders...

Nun zum eigentlichen Problem:

Seine Eltern erpressen ihn emotional, sobald etwas so nicht hinhaut, lassen sie es meinen Freund spüren...

Sie beklagten sich das wir bzw. mein Freund in letzter Zeit kaum vorbeikommen (mein Freund kommt nicht immer mit der Situation klar, deswegen meidet er auch ein wenig diese Treffen). Zudem kommen immer solche Sprüche wie: was haben wir alles für dich getan? Wo haben wir dir überall schon raus geholfen? Und du hast es nicht nötig 1x die Woche deine kranke Stiefmutter zu besuchen. Tu es doch für sie, sie ist doch so krank.

Gut, haben wir gesagt kommen Sonntags vorbei. Als wir (er und ich ) uns Sonntag dann aber gestritten haben, hatten wir nicht wirklich Lust drauf uns zerstritten bei seinen Eltern hinzusetzen und sagten ab.

Direkte Reaktion: Danke es reicht
2. Reaktion: Das war es für euch. Er soll seinen Schlüssel abgeben.

Im Klartext: Prompt ging es nicht nach der Nase der Eltern ist er laut Vater und Stiefmutter für sie gestorben. Krass....find ich sowas

Das hat sich nun 5 Wochen hingezogen, sein Vater hatte schon angekündigt die Sachen meines Freundes (er wohnt bei mir) wegzuwerfen egal ob wichtige Unterlagen oder nicht.
Mein Freund war dann gestern da um seine Sachen zu holen und anscheinend haben sie wieder mal die Krankheit vorgeschoben das mein Freund ihrem WIllen wieder nachgeben will. Das belastet aber total die Beziehung. Die Frau ist krank, gar keine Frage und ist auch schlimm genug, aber sie verlangen das er sein Leben nach Ihnen richtet. Oben sind nur Beispiele...

Kennt jemand eine Lösung? Oder erlebt dasselbe?

Vielen Dank für Antworten.

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23. April 2009 um 14:55

Vibrio
Erstens sagt der Vater das er mitgehen wird, auch sone Sache wo man erstmal mit klarkommen muss besonders wenn bei jedem Besuch die Pläne dafür geschmiedet werden. Zweitens würde mein Freund die besuchen, aber es kommen immer nur Vorwürfe ihm gegenüber rüber...ob er schuld ist oder nicht.

Er bekommt dann dinge vorgeworfen wie: deine Mutter wollte dich damals abtreiben aber ich habe es verhindert,
es wurde sich nie richtig um ihn gekümmert als er Kind war, nun wird aber von ihm emotional genau diese Aufmerksamkeit erpresst die sie ihm nicht gegeben haben, als er Kind war...woran er immer noch zu verarbeiten hat.

Sie haben ihn immer hin und her geschoben...keiner wollte ihn so richtig haben.
Mein Freund hat deswegen Depressionen gut hätte ich vielleicht dazu schreiben sollen.

Zudem kommt immer was wir alles für dich getan haben....NIX haben sie gemacht außer ihm ein Dach über dem Kopf gegeben und wenn er in der Scheisse war ihn ruasgehauen haben, weil es sonst auf sie zurückgefallen wäre.

Auch wenn es oben vielleicht nicht so klingt, aber die setzen ihn echt unter Druck, er liebt seinen Vater und hängt auch sehr an seiner Stiefmutter, doch das macht ihn kaputt. Es ist ja insbesondere auch kein gegenseitiges Melden und im Sterben liegen ist auch noch etwas hin. Sie bewegt sich (soweit) noch fit hat die Diagnose das es in 2 Jahren wohl zum liegen kommt.

Also so extrem ist es noch nicht. Wir unterstützten ja auch bis zum Kontaktabbruch ohne Ende. Haben uns gekümmert das eine Betreuung für den Hund gefunden wird für Mittags, HAnteln besorgt für Muskelaufbau, und andere etliche Telefonate, aber es war nie gut genug.....Hauptsache sie hatten was zu motzen.

In meiner Familie war auch der Fall schon da, und wir waren auch alle vor Ort ohne gebeten werden zu müssen. Jedoch sind meine Familienmitglieder nicht nur auf sich bedacht und nutzen die Krankheit auch noch für andere Hetzereien. Sowas ist geschmacklos und macht meinen Freund einfach nur kaputt.

Vielleicht siehst du es nun etwas anders. Es ist nicht so dass es uns beiden am sonst wo vorbeigeht nur langsam nervt es einfach, dass wenn man was tut immer nur Nörgeleien oder da können wir drauf sch***** zurück bekommt. Das frustriert.

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23. April 2009 um 14:59
In Antwort auf odalys_12243519

Vibrio
Erstens sagt der Vater das er mitgehen wird, auch sone Sache wo man erstmal mit klarkommen muss besonders wenn bei jedem Besuch die Pläne dafür geschmiedet werden. Zweitens würde mein Freund die besuchen, aber es kommen immer nur Vorwürfe ihm gegenüber rüber...ob er schuld ist oder nicht.

Er bekommt dann dinge vorgeworfen wie: deine Mutter wollte dich damals abtreiben aber ich habe es verhindert,
es wurde sich nie richtig um ihn gekümmert als er Kind war, nun wird aber von ihm emotional genau diese Aufmerksamkeit erpresst die sie ihm nicht gegeben haben, als er Kind war...woran er immer noch zu verarbeiten hat.

Sie haben ihn immer hin und her geschoben...keiner wollte ihn so richtig haben.
Mein Freund hat deswegen Depressionen gut hätte ich vielleicht dazu schreiben sollen.

Zudem kommt immer was wir alles für dich getan haben....NIX haben sie gemacht außer ihm ein Dach über dem Kopf gegeben und wenn er in der Scheisse war ihn ruasgehauen haben, weil es sonst auf sie zurückgefallen wäre.

Auch wenn es oben vielleicht nicht so klingt, aber die setzen ihn echt unter Druck, er liebt seinen Vater und hängt auch sehr an seiner Stiefmutter, doch das macht ihn kaputt. Es ist ja insbesondere auch kein gegenseitiges Melden und im Sterben liegen ist auch noch etwas hin. Sie bewegt sich (soweit) noch fit hat die Diagnose das es in 2 Jahren wohl zum liegen kommt.

Also so extrem ist es noch nicht. Wir unterstützten ja auch bis zum Kontaktabbruch ohne Ende. Haben uns gekümmert das eine Betreuung für den Hund gefunden wird für Mittags, HAnteln besorgt für Muskelaufbau, und andere etliche Telefonate, aber es war nie gut genug.....Hauptsache sie hatten was zu motzen.

In meiner Familie war auch der Fall schon da, und wir waren auch alle vor Ort ohne gebeten werden zu müssen. Jedoch sind meine Familienmitglieder nicht nur auf sich bedacht und nutzen die Krankheit auch noch für andere Hetzereien. Sowas ist geschmacklos und macht meinen Freund einfach nur kaputt.

Vielleicht siehst du es nun etwas anders. Es ist nicht so dass es uns beiden am sonst wo vorbeigeht nur langsam nervt es einfach, dass wenn man was tut immer nur Nörgeleien oder da können wir drauf sch***** zurück bekommt. Das frustriert.

Zusatz
wir waren ne Woche vor der Absage ja auch da....und dann so zu reagieren wie:

Du bist nciht mehr unser Sohn.....bist für uns gestorben......

damit er ja angelaufen kommt.

Zudem hatte mein Freund bis Dienstag kein Auto, musste immer mit Taxi fahren, weil die Busverbindung kacke ist.

Und soviel Geld haben wir auch nicht.

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