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Emotional am Ende

30. Juli um 15:27

Zur Zeit bin ich ein emotionales Wrack, da ich viel durchmache und ich könnte nur noch heulen.
Ich bin erst 18 und seit paar Monaten in einer Beziehung, ich bin wirklich total verliebt, doch seit paar Wochen bin ich total unglücklich. Es fing damit an dass ich eine Diagnose an meiner Schilddrüse gekriegt habe und sich veränderte Zellen gezeigt haben, dann kam noch die Unzufriedenheit in meiner Beziehung hinzu. Ich hab das Gefühl er vernachlässigt mich, er muss nicht dauerhaft an meiner Seite sein bzw. jeden für mich absagen, dennoch habe ich Erwartungen an meinen Partner, und ich wünschte mir, dass er mehr in unsere junge Beziehung reinstecken würde. Es sind immer kleine Sachen, z.B. dass er oft kurzfristig absagt und das mit seiner schlechten Laune begründet (was okay ist, aber so oft?). Wir wollten auch letztens einen Abend zusammen verbringen, dann spontan zu paar Freunden (bzw. er wollte das) und es darauf hinauslief, dass ich die Lust daran verlor, da er etwa eine Stunde herumüberlegte ob er doch darauf Lust hatte oder nicht. Da ich auch zur Zeit meine Periode habe, habe ich wirklich totale Schmerzen und Schwindelgefühle und wollte einfach nur ins Bett. Ich war dann erst geschockt als er mir indirekt mitteilte, dass er da jetzt hinwill, auch ohne mich, obwohl es von Anfang an geplant war dass wir den Abend verbringen. Am Ende blieb er. Daraufhin war er kalt zu mir, versicherte mir aber dass alles okay ist, und ich war nur noch total fertig. Mir wurde das einfach alles zu viel. Die Diagnose, die schrecklichen Schmerzen und dann noch mein Partner, bei dem ich das Gefühl habe, er strengt sich gar nicht mehr an....ich konnte nur noch heulen, und das hab ich auch getan. In letzter Zeit bin ich emotional so am Ende, ich heule nur noch, weil ich Angst habe und unglücklich bin. Ich habe das Gefühl dass ich ihn zur Zeit damit überfordere, ihn damit belaste oder ihm einfach zu anhänglich bin. Er kann mich, nachdem ich eine Woche nicht zu Hause war, nichtmal vom Bahnhof abholen oder während meines Aufenthaltes mal nachfragen wies mir geht etc. Sein Interesse an mir fehlt mir, und dennoch sagt er mir, dass er mich liebt. Am gestrigen Abend bzw. in der Nacht fing er sich auch an zu entschuldigen und dass er oft nicht okay zu mir wäre und er mich verletzen würde.... Doch am nächsten Tag sieht es wieder ganz anders aus, und er will mich nichtmal zum Besprechungstermin/Befundtermin meiner Schilddrüse ins Krankenhaus begleiten.
Ich weiß nicht mehr was ich tun soll. Ich hab ihm öfters nun gesagt wenn mir was nicht passt, dass er mich verletzt wenn er sich gegen mich entscheidet und lieber 'saufen' möchte als mit seiner Freundin, die total fertig und am Ende ist, den Abend zu verbringen. Wie gesagt, es sind nur die kleinen Dinge die ich mir wünsche, dass er sich Zeit für mich nimmt und diese auch will und nicht nur, damit ich nicht enttäuscht bin da er viel lieber bei seinen Freunden wäre. Meine Stimmungsschwankungen und die Diagnose machen mich total fertig, und ich denke meine Beziehung leidet auch darunter. Was kann ich nur tun?

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30. Juli um 15:42

Meiner Meinung nach wird das nicht gut gehen. Ich glaube du brauchst einen Partner, der da einfach mehr Nähe haben will.
Natürlich könnte er sich mehr Mühe geben, aber du hast ja shcon mit ihm geredet.
Letztendlich kannst du immer nur sagen, dass es dir zu wenig ist, wie es momentan läuft
oder du machst Abstriche, wie du dir eine Beziehung vorstellst.

Ich glaube da ist man einfach inkompatibel , ein paar Kompromisse braucht man natürlich, aber da muss halt jeder zu bereit sein.

Das mit dem Krankenhaus Termin absagen, ist halt sehr egoistisch. Und daran muss er arbeiten. Und meistens lernt man sowas erst durch eine Trennung auf den harten Weg.

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