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Emanzipierte Frauen und .....

10. Dezember 2009 um 14:32

Kann eine Beziehung zwischen einer emanzipierten Frau und einem Mann aus einem eher konservativen Kulturkreis bzw.Türke, Russe, Araber oder auch Albaner funktionieren?
Wie seht ihr dass?
und wenn ja was ist eurer Meinung nach dafür von beiden Seiten wichtig?

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10. Dezember 2009 um 15:18

Kannst Du das genauer
beschreiben wie Du Dich als Emanzipierte siehst. Willst Du Chef sein in der Familie? Voll arbeiten und Dein Mann macht den Haushalt. Die Kinder gibst Du in fremde Hände. Du sprichst nichts mit ihm ab? Tust nur was Du willst? Alles blöde Fragen vielelicht. Aber schreib besser aus Deiner Scht wie genau Du Dich beschreibst. Dann sagen Dir einige ob es paßt. Ich denke manche haben von den Frauen der Muslime die Vorstellung, dass wir nichts zu melden haben, auf deutsch "unterdrückt werden".


"und wenn ja was ist eurer Meinung nach dafür von beiden Seiten wichtig?"

Wichtig ist ich gegenseitig mit Respekt und Liebe zu behandeln.

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10. Dezember 2009 um 15:23

Wirst du es eher nicht erleben, dass sie von ihren Männern fordern sich mehr um sie zu kümmern
oh für mich war es ungewohnt, dass mein Mann praktisch immer für mich da und in meiner Nähe ist. Ich brauchte das nicht fordern, wir machen ziemlich alles gemeinsam.

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10. Dezember 2009 um 15:25
In Antwort auf china_12830654

Kannst Du das genauer
beschreiben wie Du Dich als Emanzipierte siehst. Willst Du Chef sein in der Familie? Voll arbeiten und Dein Mann macht den Haushalt. Die Kinder gibst Du in fremde Hände. Du sprichst nichts mit ihm ab? Tust nur was Du willst? Alles blöde Fragen vielelicht. Aber schreib besser aus Deiner Scht wie genau Du Dich beschreibst. Dann sagen Dir einige ob es paßt. Ich denke manche haben von den Frauen der Muslime die Vorstellung, dass wir nichts zu melden haben, auf deutsch "unterdrückt werden".


"und wenn ja was ist eurer Meinung nach dafür von beiden Seiten wichtig?"

Wichtig ist ich gegenseitig mit Respekt und Liebe zu behandeln.

Nein!
ich möchte nicht der Chef in der Familie sein, ich möchte einfach nur Gleichberechtigung zwischen mir und dem Mann mit dem ich zusammen bin. Und meine Frage war gar nicht mal unbedingt auf Familie bezogen auch wenn dies früher oder später natürlich damit zusammenhängt. Aber ich möchte auch nicht voll arbeiten gehen und der Mann bleibt die ganze Zeit zu Hause. Mir is nur wichtig, dass ich auch von meinem Mann her die Möglichkeit dazu hätte ein paar Tage in der Woche arbeiten zu gehen. Folglich würde man sich den Haushalt also teilen. Obwohl das noch nicht mal ein Muss für mich wäre. Aber das sind ja alles dann spezifische Fragen die jetrzt noch gar nicht für mich anstehen. Im Grund geht es ja einfach nur darum, dass beide gleichberechtigt sind und man Entscheidungen gemeinsam trifft.

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10. Dezember 2009 um 15:26

Ja
habe ich gelesen. Russsen sind ja auch nicht gleich Araber. Aber sie hat sicher ihre ganz eigene Vorstellung von Emnanzipation. Nicht, dass wir von verschiedenen Dingen ausgehen. Das ist manchmal ganz hilfreich in einer Diskussion, so etwas vorher zu klären.

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10. Dezember 2009 um 15:48

?
Warst du schon mal mit einem solchen Mann zusammen?

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10. Dezember 2009 um 17:26

Schwierig
Ich kann jetzt nur für meine Beziehung mit einem Albaner sprechen und ich bin der Meinung, daß es sehr sehr schwierig wird, als emanzipierte Frau, eine Beziehung mit einem Albaner zu führen.

Ja, ich bin auch emanzipiert, reite aber nicht auf die Gleichberechtigung rum und bestehe auch nicht wirklich drauf. Bei uns gibt es noch dieses alte Rollenbild. Ja, ich gehe auch arbeiten, aber das heißt nicht, daß wir uns deswegen auch die Hausarbeit teilen. Mein Mann möchte nicht das ich arbeiten gehe, ich tue es, um raus zu kommen und weil ich Lust dazu habe. Aber ich kann auch gerne mal für ein paar Jahre zuhause bleiben, habe ich auch kein Problem mit.

Aber bei uns ist Frau Frau und Mann Mann.

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10. Dezember 2009 um 19:12

Das ist individuell unterschiedlich
so, wie es emanzipierte frauen gibt und welche, die sich lieber lenken lassen, so gibt es auch männer, die eine starke frau an ihrer seite schätzen und welche, die eher alleinherrscher sind.

ich lebe seit fast 20 jahren in einem liberalen islamischen land und habe alle möglichen varianten kennen gelernt.
meine schwägerin arbeitet und verdient weit mehr als ihr mann, sie hat ihren eigenen willen und weiß sich durchzusetzen - trotzdem hat das letzte wort nun mal ihr mann.
meine andere schwägerin ist zeit ihres lebens hausfrau mit hingabe. ihr bereitet es freude, ihren mitmenschen die wünsche von den augen abzulesen - aber sie brachte es auch immer noch fertig, ihren (bereits verstorbenen) mann von ihrer einstellung zu überzeugen.
eine nachbarin vermöbelt ihren mann,
eine andere ist quasi unsichtbar...

damit es funktioniert, muss man - wie unten bereits erwähnt - sich lieben und respektieren und - das finde ich auch sehr wichtig - sich gegenseitig auch verstehen! es bringt nichts, irgendwelche forderungen oder gar verbote an den partner hinzuwerfen, wenn der die beweggründe nicht nachvollziehen kann. denn erst dann kann man doch erwägen, ob der partner nicht vielleicht recht hat oder ob seine bedürfnisse nicht doch (ge-)wichtiger sind. umgekehrt muss der partner auch verstehen können, welche bedeutung das anliegen für dich hat, damit er seine ansprüche evtl revidieren kann.

in meiner ehe habe ich unzählige entscheidungen alleine getroffen, trotzdem ist mein mann der chef. ich habe unser heim entworfen, die fertigstellung überwacht und es nach meinem geschmack eingerichtet. ich bestimme, was auf den tisch kommt und ich gehe 2x die woche arbeiten (was ihm eigentl widerstrebt) und manchmal öfter. ich bin jeden vormittag unterwegs und am WE auch abends. ich pflege umgang mit leuten, die er mir nicht gerade empfehlen würde, und ich fahre neuerdings ein auto, in das er partout nicht einsteigen will.
wir beraten uns gegenseitig und tauschen uns aus (außer er hat seine schweigsame phase), aber das letzte sagen hat doch er.
...auch wenn es meine idee war
trotzdem richte ich mich eigentl stets nach ihm, versuche zuhause zu sein, wenn er aufsteht (er arbeitet nachts), mache ihm seine mahlzeiten und natürlich den ganzen haushalt und ich kümmere mich um die schule und die hausaufgaben. in der kindererziehung spielt er eine tragende rolle (da er ja nachmittags daheim ist). als die jungs noch klein waren, hat er sie immer gefüttert und später beim essen betreut und sie von klein an mit ins geschäft oder zu freunden genommen, was er bis heute so handhabt.
ist das zauberwort vielleicht "wir ergänzen uns"?

gleich sind wir jedenfalls nicht, weder aufgrund unserer herkunft, noch wegen unserer mentalität. wir sind auch nicht gleichberechtigt, denn ich habe ganz andere rechte und pflichten als er (was er noch nie ertragen konnte ist der vergleich: "du machst das doch auch") - aber wir sind gleichwertig! ich bin nicht weniger, weil ich eine frau bin, noch ist er mehr, weil er ein mann ist. das ist ein trugschluss, den man oft im aufgeklärten westen zu hören bekommt. indes lebt man eigentlich nur den biologischen unterschied aus...

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11. Dezember 2009 um 7:37


Ganz allgemein gesagt, funktionieren Beziehungen jeglicher Natur nur dann langfristig und erfolgreich, wenn beide Partner jeglicher Art in dieser Beziehung gleichwertig sind und ähnliche Wertvorstellungen haben. Ich bin davon überzeugt, dass es nicht in erster Linie und per se darauf ankommt, aus welchem Kulturkreis jemand kommt, sondern welche Erziehung jemand genossen hat --> welche Wertvorstellungen er in seinem emotionalen Rucksack mitträgt. Schön und Gut: Dies liest sich das in der Theorie wahnsinnig einfach und total romantisch, ich kann nämlich auch aus eigener Erfahrung sagen, dass es mit dieser "Einsicht" nicht gemacht ist.... Sehr oft ist es nämlich so, dass wir Frauen uns auf als Kompromisse getarnte Anpassungsansprüche unserer Männer einlassen, die unsere Gleichberechtigung in der Beziehung untergraben....

Ich finde, LEMONICE hat es sehr gut erklärt und aufgezeigt.... So müsste es sein, "sich ergänzen und sich gegenseitig akzeptieren" ist in der Tat die Zauberformel.... Dazufügen möchte ich noch ein wichtiges Credo: "nie und nimmer die lust am Darüber sprechen verlieren" ...

Leider kann ich von mir sagen, dass es bei mir NICHT geklappt hat mit meinem Mann...

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11. Dezember 2009 um 13:51
In Antwort auf mellie888

Nein!
ich möchte nicht der Chef in der Familie sein, ich möchte einfach nur Gleichberechtigung zwischen mir und dem Mann mit dem ich zusammen bin. Und meine Frage war gar nicht mal unbedingt auf Familie bezogen auch wenn dies früher oder später natürlich damit zusammenhängt. Aber ich möchte auch nicht voll arbeiten gehen und der Mann bleibt die ganze Zeit zu Hause. Mir is nur wichtig, dass ich auch von meinem Mann her die Möglichkeit dazu hätte ein paar Tage in der Woche arbeiten zu gehen. Folglich würde man sich den Haushalt also teilen. Obwohl das noch nicht mal ein Muss für mich wäre. Aber das sind ja alles dann spezifische Fragen die jetrzt noch gar nicht für mich anstehen. Im Grund geht es ja einfach nur darum, dass beide gleichberechtigt sind und man Entscheidungen gemeinsam trifft.

Sind Männer und Frauen wirklich gleich
ich sehe es eher als Belastung wenn eine Frau voll im Berufsleben steht und zu Hause weiter macht mit Haushalt und Kindern. Wo bleibt ihre Frei...zeit. Manche wollen, dass der Mann sich wie eine Frau verhält. D. h. nachdem er sich verausgabt hat, soll er zu Hause auch noch 50% machen. Und so leiden oft beide und die Kinder. Und nicht nur eine Ehe ging so kaputt. Aber solange die Familie nicht darunter leidet, möglicherweise noch nicht mal Kinder da sind, so kann es gut gehen.
Und so habe ich Dich glaube ich auch verstanden. Dass Du also nicht voll, somdern eher ein paar Tage nur arbeitest. Bei Muslimen ist die Familie sehr wichtig. Das heißt, dass keiner darunter leiden soll, weder die Frau, noch die Familie.

"ich möchte nicht der Chef in der Familie sein, ich möchte einfach nur Gleichberechtigung zwischen mir und dem Mann mit dem ich zusammen bin."

Und wenn Ihr Euch in einer Sache nicht einigen könnt?

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11. Dezember 2009 um 14:24
In Antwort auf china_12830654

Sind Männer und Frauen wirklich gleich
ich sehe es eher als Belastung wenn eine Frau voll im Berufsleben steht und zu Hause weiter macht mit Haushalt und Kindern. Wo bleibt ihre Frei...zeit. Manche wollen, dass der Mann sich wie eine Frau verhält. D. h. nachdem er sich verausgabt hat, soll er zu Hause auch noch 50% machen. Und so leiden oft beide und die Kinder. Und nicht nur eine Ehe ging so kaputt. Aber solange die Familie nicht darunter leidet, möglicherweise noch nicht mal Kinder da sind, so kann es gut gehen.
Und so habe ich Dich glaube ich auch verstanden. Dass Du also nicht voll, somdern eher ein paar Tage nur arbeitest. Bei Muslimen ist die Familie sehr wichtig. Das heißt, dass keiner darunter leiden soll, weder die Frau, noch die Familie.

"ich möchte nicht der Chef in der Familie sein, ich möchte einfach nur Gleichberechtigung zwischen mir und dem Mann mit dem ich zusammen bin."

Und wenn Ihr Euch in einer Sache nicht einigen könnt?

"Und wenn Ihr Euch in einer Sache nicht einigen könnt?"
Dann muss man eben so lange darüber reden und nach einer Lösung suchen bis man eine Einigung gefunden hat. Ich meine, ist es wirklich zwingend notwendig, dass einer mehr den Ton angibt in einer Beziehung? Gibt es keine Beziehung in der sich das einpendelt?
Villeicht lassen sich manche Dinge auch einfach nicht klären, aber ich finde es ist keine Lösung wenn stattdessen immer einer das letzte Wort hat.
Und was du oben beschreibst finde ich selber nicht gut, wenn der Mann vollzeit arbeiten geht und dann zusätzlich noch 50% im Haushalt machen soll. Kann mir aber auch nicht vorstellen dass das eine Frau ernsthaft verlangen könnte. Was ich Ideal fände wenn ich wie gesagt ein ganz paar tage in der Woche arbeiten gehen würde, ansonsten den Haushalt mache und der Mann Vollzeit arbeiten geht und ansonsten sich eben noch zusätzlich mit um die Kinder kümmert. Aber sowas geht natürlich auch erst, wenn Kinder so groß sind dass sie in die Schule gehen oder so.
Aber bis ich überhaupt erst mal eine Familie gründe ist noch lange Zeit

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11. Dezember 2009 um 14:55
In Antwort auf mellie888

"Und wenn Ihr Euch in einer Sache nicht einigen könnt?"
Dann muss man eben so lange darüber reden und nach einer Lösung suchen bis man eine Einigung gefunden hat. Ich meine, ist es wirklich zwingend notwendig, dass einer mehr den Ton angibt in einer Beziehung? Gibt es keine Beziehung in der sich das einpendelt?
Villeicht lassen sich manche Dinge auch einfach nicht klären, aber ich finde es ist keine Lösung wenn stattdessen immer einer das letzte Wort hat.
Und was du oben beschreibst finde ich selber nicht gut, wenn der Mann vollzeit arbeiten geht und dann zusätzlich noch 50% im Haushalt machen soll. Kann mir aber auch nicht vorstellen dass das eine Frau ernsthaft verlangen könnte. Was ich Ideal fände wenn ich wie gesagt ein ganz paar tage in der Woche arbeiten gehen würde, ansonsten den Haushalt mache und der Mann Vollzeit arbeiten geht und ansonsten sich eben noch zusätzlich mit um die Kinder kümmert. Aber sowas geht natürlich auch erst, wenn Kinder so groß sind dass sie in die Schule gehen oder so.
Aber bis ich überhaupt erst mal eine Familie gründe ist noch lange Zeit

Wer hat denn in einer Firma das letzte Wort
man kann über alles reden, aber einer muß dann entscheiden. Stell Dir vor ein Kapitän fängt in Seenot an mit den Passagieren zu diskutieren und tut dann nicht das was er von seinem über ihm stehenden als Arbeitsanweisung bekommen hat.
Jeder will seinen Kopf durchsetzen. Und ein guter Mann wird natürlich seine Frau anhören und sie werden alles ausdiskutieren. Eine Entscheidung miuß aber getroffen werden. Und oft will dies die emanzipierte Frau in die Hand nehmen. Sie will das, aber ihr Mann soll das nicht dürfen.


"Was ich Ideal fände wenn ich wie gesagt ein ganz paar tage in der Woche arbeiten gehen würde, ansonsten den Haushalt mache und der Mann Vollzeit arbeiten geht und ansonsten sich eben noch zusätzlich mit um die Kinder kümmert. "

Ja das funktioniert sicher gut so.

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11. Dezember 2009 um 15:00
In Antwort auf china_12830654

Wer hat denn in einer Firma das letzte Wort
man kann über alles reden, aber einer muß dann entscheiden. Stell Dir vor ein Kapitän fängt in Seenot an mit den Passagieren zu diskutieren und tut dann nicht das was er von seinem über ihm stehenden als Arbeitsanweisung bekommen hat.
Jeder will seinen Kopf durchsetzen. Und ein guter Mann wird natürlich seine Frau anhören und sie werden alles ausdiskutieren. Eine Entscheidung miuß aber getroffen werden. Und oft will dies die emanzipierte Frau in die Hand nehmen. Sie will das, aber ihr Mann soll das nicht dürfen.


"Was ich Ideal fände wenn ich wie gesagt ein ganz paar tage in der Woche arbeiten gehen würde, ansonsten den Haushalt mache und der Mann Vollzeit arbeiten geht und ansonsten sich eben noch zusätzlich mit um die Kinder kümmert. "

Ja das funktioniert sicher gut so.

"Sie will das, aber ihr Mann soll das nicht dürfen."
Ich finde es weder gut, wenn immer nur die Frau das letzte Wort hat, noch finde ich es gut wenn immer der Mann das letzte Wort hat.
Deswegen meine ich ja, dass man Entscheidungen gemeinsam trifft. Und dass es wenn es um das letzte Wort geht, weil villeicht keine Einigung gefunden werden konnte, dass es dann aber von mal zu mal unterschiedlich ist, wer hat das letzte Wort hat und nicht immer nur einer.
Villeicht funktioniert das nicht in der Praxis mag sein, möchte jetzt auch nicht behaupten, dass ich sonderlich viel Erfahrung habe was Beziehungen angeht. Aber so fänd ich es am besten. Weil ich denke keiner sollte über dem anderen stehen.

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11. Dezember 2009 um 17:05

Super
Das ist aber auch nur dein persönlicher Weg. Für andere sieht der Weg eben anders aus.

Ich würde nicht arbeiten gehen, wenn meine Kinder klein sind. Allerdings habe ich auch einen anderen Background, sodaß ich nicht arbeiten müßte.

Ich habe auch eine abgeschlossene Lehre und natürlich einen Beruf. Aber den würde ich sofort an den Nagel hängen und an den Herd gehen, wenn Kinder da wären.

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11. Dezember 2009 um 20:31
In Antwort auf mellie888

"Sie will das, aber ihr Mann soll das nicht dürfen."
Ich finde es weder gut, wenn immer nur die Frau das letzte Wort hat, noch finde ich es gut wenn immer der Mann das letzte Wort hat.
Deswegen meine ich ja, dass man Entscheidungen gemeinsam trifft. Und dass es wenn es um das letzte Wort geht, weil villeicht keine Einigung gefunden werden konnte, dass es dann aber von mal zu mal unterschiedlich ist, wer hat das letzte Wort hat und nicht immer nur einer.
Villeicht funktioniert das nicht in der Praxis mag sein, möchte jetzt auch nicht behaupten, dass ich sonderlich viel Erfahrung habe was Beziehungen angeht. Aber so fänd ich es am besten. Weil ich denke keiner sollte über dem anderen stehen.

Also wie jetzt?
@dass es dann aber von mal zu mal unterschiedlich ist, wer hat das letzte Wort hat und nicht immer nur einer. @

so ungefähr: "ne du, gestern warst du schon dran, heute darf ich mal wieder entscheiden! und es ist mir völlig egal, was du dagegen zu sagen hast"??
hihi, ich glaube, das funktioniert so nicht.
aber ansonsten denke ich ähnlich wie du.

natürlich ist eine frau auch in der lage, ihre kinder alleine zu versorgen und groß zu ziehen. das haben auch schon ungebildete mütter geschafft, wenn ihnen nichts anderes übrig blieb.
ob die kinder so nun etwas vermissen oder nicht, sei dahingestellt.
ich für meinen fall bin dankbar, dass ich da nicht alleine bin. und ich halte es auch nicht für verwerflich, meinem mann dankbar zu sein, so wie er mir dankbar ist. denn wir erleichtern uns gegenseitig das leben, indem jeder einbringt, was er einzubringen bereit ist. wir wiegen nicht auf, sondern wir verstehen einander, wissen, was der andere für bedürfnisse und ansichten hat.

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14. Dezember 2009 um 15:26
In Antwort auf mellie888

Nein!
ich möchte nicht der Chef in der Familie sein, ich möchte einfach nur Gleichberechtigung zwischen mir und dem Mann mit dem ich zusammen bin. Und meine Frage war gar nicht mal unbedingt auf Familie bezogen auch wenn dies früher oder später natürlich damit zusammenhängt. Aber ich möchte auch nicht voll arbeiten gehen und der Mann bleibt die ganze Zeit zu Hause. Mir is nur wichtig, dass ich auch von meinem Mann her die Möglichkeit dazu hätte ein paar Tage in der Woche arbeiten zu gehen. Folglich würde man sich den Haushalt also teilen. Obwohl das noch nicht mal ein Muss für mich wäre. Aber das sind ja alles dann spezifische Fragen die jetrzt noch gar nicht für mich anstehen. Im Grund geht es ja einfach nur darum, dass beide gleichberechtigt sind und man Entscheidungen gemeinsam trifft.

Nimms nich tso ernst melli
amina sieht mal wieder nur ihre moslimischen glauben , den sie von irgentwo her hatt aber nicht vom koran

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14. Dezember 2009 um 15:55
In Antwort auf china_12830654

Wer hat denn in einer Firma das letzte Wort
man kann über alles reden, aber einer muß dann entscheiden. Stell Dir vor ein Kapitän fängt in Seenot an mit den Passagieren zu diskutieren und tut dann nicht das was er von seinem über ihm stehenden als Arbeitsanweisung bekommen hat.
Jeder will seinen Kopf durchsetzen. Und ein guter Mann wird natürlich seine Frau anhören und sie werden alles ausdiskutieren. Eine Entscheidung miuß aber getroffen werden. Und oft will dies die emanzipierte Frau in die Hand nehmen. Sie will das, aber ihr Mann soll das nicht dürfen.


"Was ich Ideal fände wenn ich wie gesagt ein ganz paar tage in der Woche arbeiten gehen würde, ansonsten den Haushalt mache und der Mann Vollzeit arbeiten geht und ansonsten sich eben noch zusätzlich mit um die Kinder kümmert. "

Ja das funktioniert sicher gut so.


LIEBE AMINA
da stehen mir aber die haare zu berge, ehrlich!! wer bitte sagt denn nun, dass dieser besagte Kapitän ein MANN sein muss??? Ein Kapitän entscheidet übrigens immer in rücksprache mit seinem stab............dieses geplänkel nervt und ist absolut unbrauchbar!

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2. Januar 2010 um 14:18

Es kann
funktionieren, wenn beide sich gegenseitig respektieren, ob es jetzt um Emanzipationsfragen geht oder um andere Dinge ist unwichtig.

Ausserdem habe ich bis jetzt auch in anderen Kulturkreisen verschiedene Persönlichkeiten kennengelernt, alles immer auf eine angeblich konservative Kultur zu reduzieren finde ich zu einfach.

Wenn die sogenannt emanzipierte Frau die Herkunft des Mannes respektiert und nicht alles als rückständig abstempelt und wenn ihr Partner umgekehrt aktzeptiert, dass sie Arbeit und eigenes Geld hat, sehe ich kein Problem.

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