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Eltern wollen fast-freund kennenlernen

13. März 2013 um 7:43 Letzte Antwort: 13. März 2013 um 13:27

Hallo liebes Forum,

Mein Problem ist folgendes:

Ich (22) habe jmd (23) kennengelernt. Wir wohnen beide noch zuhause. Wir sind uns schon näher gekommen, ich habe bei ihm schon 3x übernachtet. Seine eltern sind da relativ locker. Meine jedoch nicht.

Als ich meine eltern fragte, ob es okay ist, dass er heute zu mir kommt (sprich unter der woche), verneinten sie und meinten sie wollen ihn erst einmal kennenlernen am wochenende. Der arme!

Er hat mich jetzt schon gefragt, ob wir heute bei mir was kochen können. Was soll ich jetzt sagen? "Nein du darfst nicht". Ich komm mir schon total bescheuert vor, weil ich so oft schon bei ihm war und er bis jetzt nur einmal bei mit als ich sturmfrei hatte.

Was soll ich machen? Was ratet ihr mir?

Vielen lieben dank

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13. März 2013 um 8:54

Wo ist...
jetzt das Problem?
Sag deinem Fast-oder was auch immer Freund, deine Eltern möchten ihn zuerst am Wochenende kennen lernen.
Am WE stellst du ihn vor und gut ist.

Deine Eltern werden ihn sicherlich nicht gleich zum Standesamt schleppen oder?

Wenn man mit 22 zuhause wohnt, muß man damit rechnen, dass Eltern sich noch (gelegentlich) ins Privatleben einmischen, wenn man damit Probleme hat, ausziehen und du kannst wen, wann,wie und warum in deine Wohnung einladen, wie du willst.

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13. März 2013 um 9:33

Wissen deine Eltern wie der Stand ist?
Ich würde meinen Eltern klipp und klar sagen, dass das zu früh ist und ich mir erst selbst seiner sicher sein will. Außerdem dieses auf die Folterbank spannen finde ich grausam - besser ist n Geburtstag oder so als erstes Antasten - damit auch n paar andere Leute da sind und er sich nicht so schrecklich fühlt.

Habe ich früher auch so gemacht - aber ich habe die Herren auch erst bei mir übernachten lassen als es was Festes war.

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13. März 2013 um 9:38

Naja,
wenn man zu Hause wohnt, muss der neue Mann eben sehr früh den Eltern vorgestellt werden. Da kann man nichts dagegen machen und wenn deine Eltern das so sehen, wirst du das eben akzeptieren müssen und deinem Freund erklären, dass es erst am Wochenende geht, weil deine Eltern ihn kennen lernen möchten. Wenn dir das nicht passt, dann wird es eben Zeit auszuziehen.

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13. März 2013 um 9:42

Einfach locker bleiben...
Deine Eltern sind da - ähnlich wie meine es waren - etwas konservativer. Ist ja auch gut so, bevor man jeden Verrückten ins Haus lässt .

Schreib ihm doch was zurück wie: "Würde gerne sehr gerne mit dir kochen, aber meine Eltern lassen ungerne fremde Männer ins Haus . Wenn du dich ihnen mal vorstellst, ist das kein Problem."

Meine Eltern waren nicht ganz so strikt, also ich hatte Ü18 schon (männlichen) Besuch zu Hause, ohne dass der sich vorstellen musste. ABER: Ich bin mit meinen Eltern recht dicke, d.h. sie wussten aus meinen Erzählungen eh schon viel über denjenigen, wie wir uns kennengelernt haben, wann wir uns treffen etc. Und sie wussten auch, dass ich nicht irgendeinen Kerl zur Bettgymnastik mit nach Hause bringen würde. Trotzdem war es immer etwas unangenehm, im jungen Erwachsenenalter Besuch mit nach Hause zu bringen. Aber so ist das eben Seitdem ich jetzt einige Jahre nicht mehr zu Hause wohne, könnte ich mir - trotz des guten Verhältnisses zu meinen Eltern - nichts anderes mehr vorstellen und genieße die Eigenständigkeit.

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13. März 2013 um 9:43
In Antwort auf linlaluna

Wissen deine Eltern wie der Stand ist?
Ich würde meinen Eltern klipp und klar sagen, dass das zu früh ist und ich mir erst selbst seiner sicher sein will. Außerdem dieses auf die Folterbank spannen finde ich grausam - besser ist n Geburtstag oder so als erstes Antasten - damit auch n paar andere Leute da sind und er sich nicht so schrecklich fühlt.

Habe ich früher auch so gemacht - aber ich habe die Herren auch erst bei mir übernachten lassen als es was Festes war.

Ich denke es geht gar nicht
um Folterbank-Situationen und offizielles Vorstellen des neuen, festen Partners.

Ich hatte das so verstanden, dass die Eltern einfach wissen wollen, welche Gestalten ihre Tochter mit ins elterliche Haus bringt. Und das finde ich völlig okay. Die Eltern kennen ja auch meist den Freundeskreis des Kindes.

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13. März 2013 um 10:45

Beim Lesen...
... Deines Textes bekommt man den Eindruck, Du seist 16 und nicht 22. Ich denke, da liegt auch das Problem: Deine Eltern sehen Dich nicht als erwachsene Frau, genauso wenig empfindest Du Dich selbst als erwachsene Frau. Dementsprechend verhaltet ihr euch alle.

Dass Du jetzt einen Freund hast, der bei Dir übernachten soll, wird daher zum Problem. Deine Eltern stehen dem skeptisch gegenüber (das arme Kind muss beschützt werden) - Du lässt Dir das Gefallen. Eben wie eine 16-Jährige.

DU bist diejenige, an der es liegt, ob sich die Situation ändert oder nicht. Überlege Dir, wie man als Erwachsene mit der Sache umgeht. Verständnis für die Eltern zeigt, aber ihnen auch unmissverständlich klar macht, dass man nicht mehr das "kleine Mädchen" ist und dass es eben gewisse Dinge gibt, die sie nichts mehr angehen.

Ist schwer am Anfang, aber Du kannst nicht ewig "klein" bleiben.

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13. März 2013 um 10:52
In Antwort auf tyche26

Beim Lesen...
... Deines Textes bekommt man den Eindruck, Du seist 16 und nicht 22. Ich denke, da liegt auch das Problem: Deine Eltern sehen Dich nicht als erwachsene Frau, genauso wenig empfindest Du Dich selbst als erwachsene Frau. Dementsprechend verhaltet ihr euch alle.

Dass Du jetzt einen Freund hast, der bei Dir übernachten soll, wird daher zum Problem. Deine Eltern stehen dem skeptisch gegenüber (das arme Kind muss beschützt werden) - Du lässt Dir das Gefallen. Eben wie eine 16-Jährige.

DU bist diejenige, an der es liegt, ob sich die Situation ändert oder nicht. Überlege Dir, wie man als Erwachsene mit der Sache umgeht. Verständnis für die Eltern zeigt, aber ihnen auch unmissverständlich klar macht, dass man nicht mehr das "kleine Mädchen" ist und dass es eben gewisse Dinge gibt, die sie nichts mehr angehen.

Ist schwer am Anfang, aber Du kannst nicht ewig "klein" bleiben.

Was in meinem eigenen Haus passiert...
..geht mich auch was an. Egal wie alt die Kinder sind: So lange sie zu Hause wohnen, gelten die Regeln der Eltern. Wenn das heißt: Im Haus nicht rauchen, wird im Haus nicht geraucht. Und wenn es heißt: Keine Fremden im Haus, dann stellt man den Besuch eben mal vor.

Wen das stört, zieht eben aus und macht sich seine eigenen Regeln.

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13. März 2013 um 12:39
In Antwort auf agneta_12844211

Was in meinem eigenen Haus passiert...
..geht mich auch was an. Egal wie alt die Kinder sind: So lange sie zu Hause wohnen, gelten die Regeln der Eltern. Wenn das heißt: Im Haus nicht rauchen, wird im Haus nicht geraucht. Und wenn es heißt: Keine Fremden im Haus, dann stellt man den Besuch eben mal vor.

Wen das stört, zieht eben aus und macht sich seine eigenen Regeln.

Naja...
... ich habe nicht gesagt, dass die TE ihre Eltern vor vollendete Tatsachen stellen und ihr Ding durchziehen soll. Das lese ich aus Deinem Beitrag als Kritik an meinem heraus.

Ich denke aber sehr wohl, dass sie ruhig etwas bestimmter auftreten darf. Sie ist 22. Da darf man durchaus erwarten, dass die Eltern einem zutrauen, dass man keinen Schwerverbrecher mit nach Hause bringt, oder dass der Freund nicht erst "begutachtet und für tauglich befunden" werden muss. Schließlich ist sie das Kind ihrer Eltern und damit auch das "Produkt" ihrer Erziehung - wenn sie ihr nicht vertrauen können, sollten sie sich fragen, was sie falsch gemacht haben.

Es gehört auch dazu, wenn man Eltern erwachsener "Kinder" ist, diese in der Rolle zu fördern. Das Motto: "Weil Du Deine Füße unter meinen Tisch streckst, hast Du in jeglicher Hinsicht nach meiner Pfeife zu tanzen!" ist dabei sicherlich nicht hilfreich und auch nicht gerechtfertigt!

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13. März 2013 um 13:27
In Antwort auf tyche26

Naja...
... ich habe nicht gesagt, dass die TE ihre Eltern vor vollendete Tatsachen stellen und ihr Ding durchziehen soll. Das lese ich aus Deinem Beitrag als Kritik an meinem heraus.

Ich denke aber sehr wohl, dass sie ruhig etwas bestimmter auftreten darf. Sie ist 22. Da darf man durchaus erwarten, dass die Eltern einem zutrauen, dass man keinen Schwerverbrecher mit nach Hause bringt, oder dass der Freund nicht erst "begutachtet und für tauglich befunden" werden muss. Schließlich ist sie das Kind ihrer Eltern und damit auch das "Produkt" ihrer Erziehung - wenn sie ihr nicht vertrauen können, sollten sie sich fragen, was sie falsch gemacht haben.

Es gehört auch dazu, wenn man Eltern erwachsener "Kinder" ist, diese in der Rolle zu fördern. Das Motto: "Weil Du Deine Füße unter meinen Tisch streckst, hast Du in jeglicher Hinsicht nach meiner Pfeife zu tanzen!" ist dabei sicherlich nicht hilfreich und auch nicht gerechtfertigt!

Natürlich
sollte man in dem Alter vernünftig miteinander sprechen können und das Eltern-Kind-Verhältnis sollte nicht von Verboten und der darauf folgenden Revolution geprägt sein. Andererseits sollte man mit 22 aber auch so reif sein, dass man weiß, dass man einen Menschen einfach vorstellt, wenn er das elterliche Haus betreten soll. Ich hätte auch keine Lust, jemanden in meinem Haus zu haben, den ich gar nicht kenne.

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