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Eltern und Fernbeziehung - Akzeptanz und Respekt?

5. Dezember 2011 um 19:37

Mangelnde Akzeptanz/Respekt seitens Eltern in Fernbeziehung?

Ich bin seit geraumer Zeit in einer Fernbeziehung. Wie ich bereits in einem anderen Beitrag geschrieben habe, war es ein ziemlicher Kampf, um die Beziehung überhaupt zu ermöglichen, aber es hat sich gelohnt! Nachdem er lange Zeit mein allerallerbester Freund war, haben wir es tatsächlich geschafft, den Sprung in eine Beziehung zu schaffen. Ich bin unglaublich glücklich, auch wenn wir uns aufgrund der Distanz nicht sehr oft sehen...aber dadurch, dass wir vorher bereits eine sehr intensive Freundschaft pflegten, sind wir es gewohnt, den Tag über meist nur per Facebook und Co. in Verbindung zu stehen und abends eben zu telefonieren. Ein Zustand, den wir beide für unsere Beziehung gerne in Kauf nehmen, auch wenn es nicht immer einfach ist...
Ich bin 17 Jahre alt, er ist gerade 21 geworden. Aber wir sind trotz des Altersunterschieds auf einer Ebene. Aber, logisch, ich bin minderjährig. Meine Eltern haben das Sagen und das ist ein Punkt, der mir sehr zu schaffen macht. So sehr, dass ich nachts oft und lange wachliege, weil ich einfach nichtmehr weiter weiß. Sie kennen ihn und sie finden in nett. Auch die Tatsache, dass er ca. 2 Autostunden bzw. 3 Zugstunden entfernt lebt, ist für sie anscheinend nicht das Problem. Vielmehr jedoch die Tatsache, dass wir zusammen sind. Anfangs wollten sie mich gar nicht zu ihm lassen, aber die Ungewissheit, wann wir uns wohl wiedersehen hat mich so fertig gemacht, dass ich psychisch und physisch innerhalb einer Woche total in mich zusammengefallen bin. Sie haben immerhin verstanden, dass es damit zu tun hatte, dass er mir fehlt. Also darf ich am Wochenende tatsächlich zu ihm!
Aber nun heißt es von Seiten meiner Eltern, dass das einmalig ist und sie es mir nur erlaubt haben, weil zahlreiche Menschen sie darauf angesprochen haben, was mit mir los ist. Nun habe ich Angst, dass sie es nicht akzeptieren/respektieren, dass ich mich in einer (Fern)Beziehung befinde. Was, wenn das wirklich einmalig ist? Wie kann ich mit meinen Eltern darüber reden, dass ich regelmäßig, zumindest alle 2 4 Wochen zu ihm darf? Er und ich sind wahnsinnig verantwortungsvoll, deshalb bräuchten meine Eltern nicht einmal Angst vor Konflikten oder einer Schwangerschaft oder sonstigem haben...Auch nicht vor Schulproblemen als Konsequenz, weil er schiebt mich dann schon an, dass ich auch bei ihm auf mein Abi lerne, weil es ihm genauso wichtig ist.
Wie kann ich sie dazu bringen, ihn als meinen Freund zu akzeptieren bzw. die Tatsache, dass ich aufgrund der Fernbeziehung gerne regelmäßig meine Wochenenden bei ihm verbringen darf?

Ich danke euch schon mal im Voraus!

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5. Dezember 2011 um 20:22

Ganz ehrlich, Pfefferminzteebeutel...
...ist nicht bös' gemeint- du hast oft prinzipiell gut Ansichten, aber mir fällt's manchmal schwer zu verstehen, warum deine Posts immer so einen Touch von "bei mir läuft/ lief das alles viel besser" haben müssen.
Glaubst du, damit kann eine 17-jährige Threaderstellerin, die halt das Pech hat, aktuell in einem restriktiven Elternhaus zu sitzen, jetzt viel anfangen für ihre Lage?

@anna: Frage Nr.1.: Wann wirst du 18?
Und dann: Ich würde tatsächlich nochmal versuchen, das Gespräch mit deinen Eltern zu suchen- aber nicht bittend und bettelnd. Ich würde deutlich machen, dass dein Freund dir sehr wichtig ist, du ihn behalten wirst und du kein vernünftiges Argument siehst, warum du die Beziehung nicht führen solltest. Du möchtest ihn alle 2-4 Wochen besuchen und dann nicht jedes Mal so einen Stress haben. Du musst die nicht "um Erlaubnis bitten"- du bist fast volljährig!
Ich glaube, ich würde es notfalls auf einen Streit ankommen lassen- überleg' dir mal, was im schlimmsten Fall passieren könnte.
Ansonsten: Wohnt dein Freund noch daheim oder schon allein, und kennen sich eure Eltern? (Manchmal hilft das...)
Und kann er dich sonst auch besuchen?
Das würde ich dann nämlich als Argument ranziehen- wenn du nicht fährst, kommt er; Punkt.

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7. Dezember 2011 um 11:57

Reden
Ich denke, Du solltest versuchen, Dich etwas von Deinen Eltern loszulösen.

Meine Eltern waren damals auch sehr traurig, als ich zum 1. Mal bei meinem Freund im Nachbarort übernachten wollte. Meine Mutter hat geweint und beide dachten, ich ziehe jetzt aus oder so.
Ich war damals schon 18 und bin einfach gegangen. Habe gesagt, ich mache das jetzt und weg war ich.
Danach wurde es besser. Ich habe allerdings nie bei Nicht-Beziehungspartnern übernachtet. Darin habe ich selbst keinen Sinn gesehen.
Meine Ex-Freunde kamen mehr oder weniger gut an und mein jetziger Freund wurde stets sehr misstrauisch beäugt, aber dennoch akzeptiert.

Heute wohnen wir zusammen und sie nehmen das immer noch nicht so ganz ernst, im Gegensatz zu seiner Familie.

Ich denke, Du kannst nur mit Deinen Eltern reden. Teile ihnen Deine Gefühle mit, frage sie nach Ihren Ängsten.

Diese Sorge, dass das Kind schwanger oder drogensüchtig wird, haben übrigens ALLE Eltern.

Ich denke, für Dich selber musst Du Deinem Freund klarmachen, dass Du nicht auf Kommando springst. Ich verstehe, dass Du ihn vermisst, aber kleb nicht zu sehr an ihm.

Heart

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