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Eltern trennen sich ....

27. Oktober 2008 um 14:37

.... ENDLICH, denn es war längst überfällig. Nein, es macht mich nicht wirklich traurig dass sie sich nun trennen, im Gegenteil, es ist für alle Beteiligten das beste. Das Einzige, was mich echt kirre macht Dad beim Auszug zu helfen. Ich komme mir blöd vor, wenn ich für ihn Möbel gefunden habe, wenn ich ihm erzähle, dass wir Gläser haben, wovon ich ihm gerne schenken würde für seine Wohnung (ich wohne schon 2,5 Jahre nicht mehr zuhause) ... wenn ich ihm erzähle, dass er mein altes Besteck haben kann, was ich vor 4 Wochen gegen ein neues Besteckset getauscht habe ...

Ich stehe voll hinter meiner Mutti, bin immer für sie da und das weiß Dad auch. Irgendwie fühle ich mich komisch wenn ich ihm beim Auszug helfe. Habe Angst er könnte das falsch verstehen, dass ich ihn raushaben möchte. Dabei ist das nicht so. Ich würde ihn niemals raushaben wollen, wenn es nicht ihr beider Wunsch wäre.

Jede Email die ich ihm schreibe zerreist mich innerlich, ich bekomme Tränen in die Augen, habe einfach Angst er denkt falsch über mich nur weil ich ihm meine Hilfe anbiete.

Viele Kinder dieser Erde haben das Thema Scheidung bereits hinter sich, gibt es hier welche, die auch schon alt genug waren um das alles richtig real mitzubekommen, dem einen Elternteil beim Auszug zu helfen ... wie habt ihr euch gefühlt? Hat euer Elternteil das damals falsch verstanden als ihr Hilfe angeboten habt, oder war das allen Eltern gleich klar, dass das nur gutgemeint ist??

Bei jeder neuen Email zucke ich zusammen und warte nur drauf dass er mir das alles irgendwann vorwirft, dass ich ihn los haben möchte ... wirklich, das sind meine einzigsten Sorgen, mit allem anderen komme ich und auch meine Schwester super zurecht.

Kennt einer die Situation?

28. Oktober 2008 um 23:58

Ich denke nicht

dass dein Vater denkt, das du deiner Mutter helfen willst ihn los zu werden, indem du ihm beim Auszug hilfst!

Meine Eltern haben sich auch kürzlich getrennt, und obwohl mein Vater und ich nie gut miteinander auskamen hat er es mir nie zum Vorwurf gemacht, dass ich ihm meine alte Flurgadarobe und meine alte Kaffeemaschine als Starthilfe für die neue Wohnung überlassen habe

Ich denke, er hat derzeit genug mit sich selber und seinem neuen Leben zu tun, als das er sich überlegt, ob du deine angebotene Hilfe vielleicht böse meinen könntest. ich denke, er freut sich im moment einfach über jede helfende Hand, vor allem wen diese von der eigenen Tochter kommt! Das zeigt ihm, dass er nicht alleine ist und durch die trennung nicht die ganze Familie verliert. und so eine Erkenntnis kann gold wert sein.

LG

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29. Oktober 2008 um 10:41

Weißt du was immer hilft,
das offene ehrliche Gespräch. Sag ihm deine Bedenken. Rede mit ihm. Du mußt ja nicht zum Botschafter zwischen deinen Eltern werden. Aber beides sind deine Eltern und da kannst mit beiden im Gespräch bleiben, solange du auf deiner Position bist und dich nicht einmischst.
Gruß Melike

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30. Oktober 2008 um 11:44
In Antwort auf melike13

Weißt du was immer hilft,
das offene ehrliche Gespräch. Sag ihm deine Bedenken. Rede mit ihm. Du mußt ja nicht zum Botschafter zwischen deinen Eltern werden. Aber beides sind deine Eltern und da kannst mit beiden im Gespräch bleiben, solange du auf deiner Position bist und dich nicht einmischst.
Gruß Melike

Habe mit meinem Vater nur per Email Kontakt
aber ich habe ihm meine Bedenken geschrieben. Leider ist die Situation nicht ganz so einfach wie anfangs gedacht. Zwar bin ich und auch meine Schwester erwachsen, trotzdem habe ich das gefühl, man versucht uns auf eine bestimmte Seite zu ziehen.

Auf einmal kommen von Vatersseiten Entschuldigungsemails, dass er sich die ganzen Jahr über nie um uns gekümmert hat ... auf der anderen Seite steht Mama, die sagt, dass er das nur tut, weil er eben alles wegschwimmen sieht und er sich seine Kids jetzt warmhält damit er jemand hat der ihm mal im Haushalt hilft oder so .... ich bin hin und her gerissen, da ich ja auch merke, dass er sich erst JETZT kümmert, wos eigentlich zu spät ist.

Weiß aber gott sei dank dass er nicht böse ist, sondern froh dass ich ihm helfe. Somit hat sich mein Ausgangsproblem erledigt. Die restlichen Fragen, wird wohl nur die Zeit beantworten können. ...

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30. Oktober 2008 um 12:26
In Antwort auf 19honey86

Habe mit meinem Vater nur per Email Kontakt
aber ich habe ihm meine Bedenken geschrieben. Leider ist die Situation nicht ganz so einfach wie anfangs gedacht. Zwar bin ich und auch meine Schwester erwachsen, trotzdem habe ich das gefühl, man versucht uns auf eine bestimmte Seite zu ziehen.

Auf einmal kommen von Vatersseiten Entschuldigungsemails, dass er sich die ganzen Jahr über nie um uns gekümmert hat ... auf der anderen Seite steht Mama, die sagt, dass er das nur tut, weil er eben alles wegschwimmen sieht und er sich seine Kids jetzt warmhält damit er jemand hat der ihm mal im Haushalt hilft oder so .... ich bin hin und her gerissen, da ich ja auch merke, dass er sich erst JETZT kümmert, wos eigentlich zu spät ist.

Weiß aber gott sei dank dass er nicht böse ist, sondern froh dass ich ihm helfe. Somit hat sich mein Ausgangsproblem erledigt. Die restlichen Fragen, wird wohl nur die Zeit beantworten können. ...

War bei mir genauso

Mein Vater hat sich zu Beziehungszeiten auch nicht um mich gekümmert, und erst als es dann auf die Trennung zuging war ich plötzlich sein Prinzesschen. Da war ich 21 und längst von zu Hause ausgezogen -_- Soviel dazu.
Im gegenzug hat meine Mutter jedes mal Heulkrämpfe gekriegt, wenn sie erfahren hat, das ich bei meinem Vater war, da sie ständig in dem Glauben lebte, ich würde mich jetzt plötzlich mit ihm verbünden und sie würde mich auchnoch verlieren....ähm ja, kam mir vor wie im bürgerkrieg an der französischen front, hätten nur noch n paar flaggen und die mistgabel gefehlt.

ich hab dann irgendwann beiden gesagt, dass ich immer gerne für sie da bin, wenn sie mich brauchen, aber das ich zu alt bin um wie ein tau zwischen beiden fronten hin-und-hergezogen zu werden. sie sollen mit ihrer trennung selber klar kommen und mich nicht zu ihrem mittelsmann machen.

das haben sie dann auch nach kräften mal mehr oder weniger gut eingehalten und bei mir ist ein wenig ruhe eingekehrt.

P.S. Der neugewonnene Enthusiasmus meines Vaters sich um mich zu "kümmern", ist dann ganz schnell wieder verebbt als er sich an sein "neues" Leben gewöhnt hatte und die trennung soweit durch war. soviel dazu.

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