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Eltern hassen Freund, nur Probleme

11. Januar 2010 um 20:31 Letzte Antwort: 13. Januar 2010 um 16:20

Ich kenne meinen Freund schon seit 8 Jahren, bis dahin waren wir nur befreundet. Er wohnt 60 km von mir entfernt. Seit einem halben Jahr sind wir jetzt zusammen, und meine Eltern konnten ihn von Anfang an nicht ausstehen. Schon bevor wir zusammen kamen. Wir haben jeden Tag telefoniert, er war auch immer für mich da, hat mir immer geholfen wo er konnte. Er hat sogar die ganzen Jahre seit wir uns kennen auf mich gewartet, hatte keine Freundin, nichts, weil er nur mich wollte (seine Freunde und Familie war ganz erstaunt, dass er sich überhaupt für jemanden interessiert hat, weil er nie ein Mädchen mit heim brachte). Ich war sein erster Kuss, sein erstes Mal, alles. Ich finde so einen Kerl heutzutage noch zu finden ist schwer. Er tut alles für mich, schon immer, hilft mir immer und ist immer nett zu mir. Seine Familie hat mich total nett aufgenommen, ich bin schon wie ein familienmitglied. Nur meine Eltern machen Probleme. Ich bin in der Ausbildung, 1. Lehrjahr, habe ein Auto, bis eigentlich unabhängig, nur ich wohn noch zuhause. Mein Freund hatte ziemlich viele Probleme, er hatte als Kind ADS und Angstzustände, war kurze Zeit in der Psychatrie. Er hat den Hauptschulabschluss gemacht und eine Lehre angefangen, aber der Betrieb hat zugemacht, das war 2007. Danach kam alles auf einmal, Probleme mit Eltern, Oma gestorben (einer der wenigen Personen die er jemals an sich ran ließ), Vater gestroben, finanzielle Probleme. Jetzt, nachdem wir zusammengekommen sind und ich ihm in den Arsch trete, macht er was. Er bewirbt sich überall, hat nach Nebenjobs gefragt, geht nächste Woche zur Zeitarbeitsfirma, weil er keinen nebenjob bekommen hat (natülich bewirbt er sich weiterhin, im September will er eine Ausbildung anfangen, achja er ist 20, bald 21). Und da sehen meine Eltern anscheinend das Problem. Mein vater und er haben sich dermaßen gestritten, wegen meinem PC. Mein Vater hat ihn total provoziert und Sachen von seinem toten Vater kaputt gemacht. Zu meinem vater hatte ich nie ein gutes Verhältnis, er beschimpft mich auch oft als Parasit, ich darf keine Privatsphäre haben, mein Auto (was ich selber finanziere) gehört ja eh nicht mir, ... . Jetzt wollen wir bald zusammenziehen, so schnell es geht, er wird in meine Gegend ziehen, sucht sich hier eine ausbildung. Glaubt ihr das ist das richtige. Mit meinen Eltern reden bringt nichts, hab ich schon tausend mal versucht. Das Problem ist, dass mein Vater nicht nur gegen ihn was hat, sondern auch gegen mich. Er hat oft genug gesagt, dass er keinen Kontakt zu mir haben will, wenn ich ihn heirate oder mit ihm zusammen ziehe.

Was soll ich tun??

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11. Januar 2010 um 20:51

...
Ja, nur dass mein vater auch gegen mich so ist. Er macht mich ständig fertig, und das schon seit ich lebe. Er sagt ich bin nur Gast hier, das alles würde gar nicht mir gehören. Ich darf in meinem Zimmer keine Briefe offen liegen lassen, weil er sie dann durchliest. Er schaut meine Kontoauszüge durch, meckert dann, dass ich sowenig Geld habe (ich verdien nicht viel als Azubi, muss alles selber zahlen). Ich halte es selber mit ihm einfach nicht aus. Er schlägt mein Handy aus der Hand wenn ich telefoniere, er würde am liebsten mich schlagen (nur bin ich in den momenten meistens nicht da).

Und die Geldprobleme, also er hat ja keine Geldsorgen, seine Mutter hat welche, wegen Nachlassinsolvenz und so.

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11. Januar 2010 um 20:56

Sie
sagt eigentlich nix dazu. Ist total hinter meinem Vater. Sie mag meinen Freund auch nicht wirklich und findet, ich bin schon viel zu "reif" frü ihn. Dabei kennen sie ihn ja nicht wirklich. Sie sehen nur das an ihm, was sie sehen wollen.

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11. Januar 2010 um 21:10

Sie
haben was gegen ihn, weil er eben bis jetzt keinen Job hat. Und weil meine eltern und er nciht auf ein Thema kommen, er hat halt andere Interessen als sie. Und das stört sie. Und er kennt sich sehr gut mit PCs aus, was mein Vater nicht hören will. Er meint, er wisse alles besser und hört meinen Freund gar nicht erst zu. Dabei könnte man meinen, dass sie sich eigentlich super darüber unterhalten könnten.

Ich wollte auch schon immer ausziehen, nur haben halt meine finanziellen Mittel gefehlt. Und das ist jetzt quasi sowas wie eine Hilfe, da wir ja alles teilen würden.

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11. Januar 2010 um 21:25

Hm
Also ich finde schon, dass das ein Grund ist. Wenn man in eine WG zieht, oder mit Freundinnen zusammenzieht, dann macht mans ja eigentlich auch wegen dem Geld.

Ich bin bald 22, ich glaube ich bin alt genug um auszuziehen. Vor allen Dingen würde es rein theoretisch auch klappen vom Geld her.

Ich möchte auch einfach da nicht mehr wohnen. Und WG, naja ich weiß nicht. Ich habe keine sonderlich große Lust irgendwo hinzuziehen, zu leuten die man nicht kennt.

Nein er war nicht unhöflich. Er hat es in einem ruhigen sachlichen Ton gesagt. Aber ich kenne meinen Vater, er nimmt sofort alles persönlich. Man sagt "Wie gehts dir?" er versteht "Du siehst scheiße aus". Ich wollte vor paar Monaten schon ausziehen, alleine, bin dann aber geblieben, weil ich dachte, dass alles besser wird.

Ich arbeite als Rechtsanwaltsfachangestellte. Nebenbei habe ich noch einen Job, wo ich 120 verdiene.

Ich würde die ganze situation auch besser erklären, aber das würde einen sehr langen text ergeben, den wahrscheinlich keiner hier liest

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11. Januar 2010 um 22:34

Meine Meinung
Huhu, also ich kann mich den anderen auch nur anschließen, ich rate Dir ab, jetzt Hals über Kopf in eigene Wohnung zu ziehen. Ich kann Dich natürlich sehr gut verstehen, Dein Vater scheint ja nicht gerade einfach zu sein. Aber die finanziellen Mittel, die Ihr beiden da habt, sind wirklich zu wenig. Die Sache mit der WG wäre doch ne gute Alternative. Habt Ihr keine Freunde, die daran Interesse hätten? Es müssen ja keine Wildfremden sein, können ja auch Bekannte sein. Aber eher würd ich dazu neigen, erst die Ausbildung fertig zu machen, Du kannst Sparen u Dein Freund findet hoffentlich auch bald eine Lehrstelle. Ohne Job würde ich Dir abraten, mit ihm zusammen zu ziehen dann bleibt alles finanzielle an Dir hängen u daß Du auch nicht grad auf Rosen gebettet bist, weißt Du ja selbst. Verbring doch die Wochenenden bei der Familie Deines Freundes, dann habt Ihr Euch beide u auch Ruhe vor Deinem Vater.
Alles Gute und überstürtze nichts, das wirst Du eines Tages bereuen.
LG Sarah

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13. Januar 2010 um 16:20
In Antwort auf an0N_1269304199z

Meine Meinung
Huhu, also ich kann mich den anderen auch nur anschließen, ich rate Dir ab, jetzt Hals über Kopf in eigene Wohnung zu ziehen. Ich kann Dich natürlich sehr gut verstehen, Dein Vater scheint ja nicht gerade einfach zu sein. Aber die finanziellen Mittel, die Ihr beiden da habt, sind wirklich zu wenig. Die Sache mit der WG wäre doch ne gute Alternative. Habt Ihr keine Freunde, die daran Interesse hätten? Es müssen ja keine Wildfremden sein, können ja auch Bekannte sein. Aber eher würd ich dazu neigen, erst die Ausbildung fertig zu machen, Du kannst Sparen u Dein Freund findet hoffentlich auch bald eine Lehrstelle. Ohne Job würde ich Dir abraten, mit ihm zusammen zu ziehen dann bleibt alles finanzielle an Dir hängen u daß Du auch nicht grad auf Rosen gebettet bist, weißt Du ja selbst. Verbring doch die Wochenenden bei der Familie Deines Freundes, dann habt Ihr Euch beide u auch Ruhe vor Deinem Vater.
Alles Gute und überstürtze nichts, das wirst Du eines Tages bereuen.
LG Sarah

Also
ich war gestern bei meinem Therapeuten, habe es einfach nicht mehr ausgehalten zuhause.

Mein Therapeut kennt meine "Leidensgeschichte", er meinte, mein vater würde mich nie akzeptieren wie ich bin. Meine Mutter hält sich ja immer im Hintergrund. Solange ich zuhause wohne, würde ich es nicht schaffen, mein eigenes Leben auszubauen. Er meinte ich solle einfach ausziehen, schon allein wegen mir. Und ob es mit dem Freund dann klappt oder nicht, sowas kann man ja sowieso nie sagen. Aber ich solle auf mich schaun, und solang ich bei so einer Familie bleibe, kann ich nie selbstständig werden.

Ich werde auf ihn hören. Ich meine, es ist ein großer Schritt, und klar wird es Probleme geben, aber es wird auch in 4 Jahren Probleme mit dem ausziehen geben. Ich habe genug hilfe um es zu schaffen und selbst wenn es dann vorbei sein sollte mit meinem Freund, was ich nicht hoffe und denke, irgendwie kriegt mans hin, ich arbeite ja zum Glück bei Anwälten die mir helfen würden .

Das ist meine Meinung. Als außenstehende Personen ist es immer leicht sowas zu schreiben. Aber ich werde vom meinem Vater jetzt schon bedroht und das lass ich mir nicht gefallen.

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