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Einsamkeit in der Ehe aufgrund Depression des Partners

13. Juli um 18:39

Hallo,

mich würde interessieren, wem es ähnlich geht.

Meine Frau hat starke Depressionen, oft Tage lang zu nichts Lust und Kraft.
Wir haben zwei Kleine Kinder , welche mich überfordern. Die Wochenenden sind stressiger als wenn ich unter der Woche arbeite.

hinzu kommt die Einsamkeit und das Alleinsein, weil der Partner sich zurückzieht.
wem geht es noch so? Was hat euch geholfen ?
Wir haben so alles versucht

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13. Juli um 18:44
In Antwort auf tom1979tom

Hallo,

mich würde interessieren, wem es ähnlich geht.

Meine Frau hat starke Depressionen, oft Tage lang zu nichts Lust und Kraft.
Wir haben zwei Kleine Kinder , welche mich überfordern. Die Wochenenden sind stressiger als wenn ich unter der Woche arbeite.

hinzu kommt die Einsamkeit und das Alleinsein, weil der Partner sich zurückzieht.
wem geht es noch so? Was hat euch geholfen ? 
Wir haben so alles versucht 

ist sie in Behandlung?

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13. Juli um 18:45
In Antwort auf ai_18454549

ist sie in Behandlung?

Jup, seit 2 Jahren, ich war oft dabei u habe eine Therapie gemacht um ihr besser zu helfen

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13. Juli um 19:36
In Antwort auf tom1979tom

Hallo,

mich würde interessieren, wem es ähnlich geht.

Meine Frau hat starke Depressionen, oft Tage lang zu nichts Lust und Kraft.
Wir haben zwei Kleine Kinder , welche mich überfordern. Die Wochenenden sind stressiger als wenn ich unter der Woche arbeite.

hinzu kommt die Einsamkeit und das Alleinsein, weil der Partner sich zurückzieht.
wem geht es noch so? Was hat euch geholfen ? 
Wir haben so alles versucht 

Habt ihr denn keine Hilfe mit den Kindern? Was heißt sie überfordern dich? Könnte da nicht irgendwer noch mit anpacken? 

Hört sich für mich so an, als bräuchtest auch du ganz dringend Hilfe. Sonst entwickelst du am Ende auch noch Depressionen. 

Könnt ihr vielleicht ne Kur oder sowas machen? Nen längeren Urlaub? 
 

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13. Juli um 20:24
In Antwort auf lisa123451

Habt ihr denn keine Hilfe mit den Kindern? Was heißt sie überfordern dich? Könnte da nicht irgendwer noch mit anpacken? 

Hört sich für mich so an, als bräuchtest auch du ganz dringend Hilfe. Sonst entwickelst du am Ende auch noch Depressionen. 

Könnt ihr vielleicht ne Kur oder sowas machen? Nen längeren Urlaub? 
 

Haben wir alles schon...

2 Monate Psychiatrie
4 Wochen kur
1/2 Jahr Haushaltshilfe AOK
Familie - Eltern , Geschwister helfen alle mit.

und ja : depression hab ich bestimmt schon 

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13. Juli um 22:23
In Antwort auf tom1979tom

Haben wir alles schon...

2 Monate Psychiatrie
4 Wochen kur
1/2 Jahr Haushaltshilfe AOK
Familie - Eltern , Geschwister helfen alle mit.

und ja : depression hab ich bestimmt schon 

Ja, habe Erfahrung. Zwei Jahrzehnte mit einem depressiven Mann. Zig Therapien, drei Kuraufenthalte und Rehas. Bin am Ende meiner Kräfte dann gegangen, weil ich kurz davor war, mich umzubringen, nur der Gedanke an die Kinder hielt mich ab, weil sie dann niemanden mehr gehabt hätten, mein Mann hätte sich dann nämlich garantiert auch umgebracht.

Und so ging ich vor einem halben Jahr. Er ist jetzt deswegen wieder in der Psychiatrie gelandet, der Trennungsschmerz war zuviel. Mich plagen deshalb schwere Schuldgefühle, ein Teil von mir liebt ihn noch und kann das kaum ertragen, dass er nun "wegen mir" so leidet, der andere Teil fühlt sich befreit, aber freudig baut man so keine eigene Zukunft auf.

Ich werde mich weiter um ihn kümmern, weil er außer mir niemanden hat. Wie das genau gehen soll, weiß ich noch nicht, die Zeit wird es zeigen. Zurück möchte ich nicht mehr, sonst gehe ich kaputt. Vielleicht brauche ich selbst eine Therapie, mein Helfersyndrom ist zu ausgeprägt. Dabei wünsche ich mir nix mehr als einen Partner, der MICH mal entlastet und auffängt. Kann aber nicht aus meiner Haut, dass ich Hilflosigkeit bei mir selbst hasse, niemanden gern um Hilfe bitte und alles allein schaffen will, während ich noch 10 Anderen mit durchs Leben helfe. 🙄

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13. Juli um 22:47
In Antwort auf tom1979tom

Hallo,

mich würde interessieren, wem es ähnlich geht.

Meine Frau hat starke Depressionen, oft Tage lang zu nichts Lust und Kraft.
Wir haben zwei Kleine Kinder , welche mich überfordern. Die Wochenenden sind stressiger als wenn ich unter der Woche arbeite.

hinzu kommt die Einsamkeit und das Alleinsein, weil der Partner sich zurückzieht.
wem geht es noch so? Was hat euch geholfen ? 
Wir haben so alles versucht 

Ein Bekannter von mir . Er hat(te) jedoch das Glück, dass ihre Tochter und seine Tochter jetzt bereits erwachsen sind . Die Störung trat allerdings auf - als die Mädchen noch zur Schule gingen . Sie hat eine bipolare Störung und er hat sich auf 30 Stunden runter schrauben lassen . Das allerdings nur möglich ist - weil er a) sehr gut verdient und b) so weit ich das mitbekommen habe - das Haus bereits schuldenfrei ist.  Sie ist arbeitsunfähig und absolut nicht in der Lage den Haushalt zu machen . 

Zudem hat sie ein Hobby das sehr teuer ist und der Therapeut befürwortet das - weil man kann es ihr nicht nehmen - sonst fällt sie komplett zurück . 

Er ist auch mit ihr zur Therapie jahrelang - um den Umgang mit ihr zu lernen . Sie geht auch alleine seit Jahren und gebracht hat es im Endeffekt gar nichts . Sie war mehrfach in stationärer Behandlung - er hat auch gesagt, dass das kostenmäßig vor allem die Therapien eine unglaubliche finanzielle Belastung sind und man sich davon mehr erhofft hat(te) .

Er ist sehr einsam . Wenn er nach Hause kommt, dann weiß er nicht wie die Lage ist . Mal hü und dann wieder hott . Er darf dann anfangen das Haus aufzuräumen - das schafft sie überhaupt nicht mehr . Sie ist nicht in der Lage den Geschirrspüler ein- und auszuräumen . Hin und wieder hilft ihre Mutter . Aber draufzahlen tut er als Partner . Sexuell läuft überhaupt nichts mehr seit Jahren und was mir aufgefallen ist - wenn er mit ihr telefoniert und ich dabei war - ging es IMMER nur um ihr Wohl . Sie hat ihn nicht ein einziges Mal gefragt, wie es ihm geht !

Er muss sie behandeln wie ein rohes Ei - sonst droht sie ihm mit Selbstmord .

In Gesprächen wurde mir klar, dass er selbst bereits eine schwere Depression hat und ich habe den Kontakt abgebrochen, weil es mir im Herzen weh tut zu sehen, dass jemand sich für einen Menschen aufopfert und dabei zu Grunde geht .

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13. Juli um 22:49
In Antwort auf lisa123451

Habt ihr denn keine Hilfe mit den Kindern? Was heißt sie überfordern dich? Könnte da nicht irgendwer noch mit anpacken? 

Hört sich für mich so an, als bräuchtest auch du ganz dringend Hilfe. Sonst entwickelst du am Ende auch noch Depressionen. 

Könnt ihr vielleicht ne Kur oder sowas machen? Nen längeren Urlaub? 
 

ES ist ein Unterschied ob man mal anpacken muss - oder ständig und immerwährend . 

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14. Juli um 6:02
In Antwort auf beulah_12891185

ES ist ein Unterschied ob man mal anpacken muss - oder ständig und immerwährend . 

Das ist schon klar, aber hätte er noch keine Unterstützung mit den Kindern, dann hätte man ihm geraten sich welche zu suchen.

Lieber Te, habe keinen depressiven Partner. Bei mir ist es „nur“ eine Schwester. Tage langes nicht aufstehen wollen bzw. können, kaum essen, diese monotone leise Stimme, dann wieder in Klinik oder auf Tabletten einstellen lassen, es folgt eine bessere Zeit. Dann werden wieder Medis abgesetzt, zu viel getrunken und gefeiert es folgt wieder eine Depression... 
Habe da leider selbst keinen guten Weg gefunden mit umzugehen und irgendwann entschieden mich zu distanzieren, weil ich eben auch für mich und meine Familie sorgen muss... In deinem Fall ist es natürlich noch viel schwieriger. Habe leider keinen Rat für dich. 

Hast du denn in deinem Umfeld wen mit dem du über dein leid sprechen kannst? Irgendein Hobby dem du trotz allem noch nachgehen kannst? 
 

 

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14. Juli um 9:32

Nimmt sie Medikamente?  Wenn nicht, würde ich das wirklich in Erwägung ziehen, bei mir hat nur das geholfen damals.

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14. Juli um 16:33
In Antwort auf tom1979tom

Haben wir alles schon...

2 Monate Psychiatrie
4 Wochen kur
1/2 Jahr Haushaltshilfe AOK
Familie - Eltern , Geschwister helfen alle mit.

und ja : depression hab ich bestimmt schon 

dann ist es höchste Zeit zu gehen! oder willst du auch noch ernsthaft krank werden??

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14. Juli um 18:19
In Antwort auf ai_18454549

dann ist es höchste Zeit zu gehen! oder willst du auch noch ernsthaft krank werden??

Super Ratschlag....

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14. Juli um 18:20
In Antwort auf herzchen2912

Nimmt sie Medikamente?  Wenn nicht, würde ich das wirklich in Erwägung ziehen, bei mir hat nur das geholfen damals.

Ja, sie nimmt ne Menge. Zumindest die Panikatacken und den Todeswunsch hat sie dadurch nicht mehr

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14. Juli um 20:40

Du wuppst ja scheinbar alles. Sie hat ja gar keinen richtigen Antrieb sich zu ändern. Ihre Situation ist gemütlich, kopmfortabel, einfach. Angenehm und schön? Nein. Aber manchmal überwiegt der Komfort. 

Ihre Depression (ihr Verhalten) hat eine Funktion, sonst wäre sie nach so langer Zeit nicht immer noch da. Und es funktioniert scheinbar prima.

Es tut mir sehr, sehr, sehr Leid, aber du musst Konsequenzen ziehen. Für euch beide. Eure Kinder leiden dadurch auch, nicht nur ihr. 

Ich sage das, weil ich selbst 9 Jahre psychisch erkrankt war und dadurch viele langjährig psychisch Kranke kenne. Es ist einfach so. Es ist komfortabel, vermeidend, einfach, gemütlich. Man kann Verantwortung abgeben, sich im Leid suhlen, bekommt Aufmerksamkeit, Ruhe, Geld, Mitleid. Es wird zu einer Rolle, einer Identität, nach einer gewissen Zeit. 

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14. Juli um 20:41
In Antwort auf tennistoast

Du wuppst ja scheinbar alles. Sie hat ja gar keinen richtigen Antrieb sich zu ändern. Ihre Situation ist gemütlich, kopmfortabel, einfach. Angenehm und schön? Nein. Aber manchmal überwiegt der Komfort. 

Ihre Depression (ihr Verhalten) hat eine Funktion, sonst wäre sie nach so langer Zeit nicht immer noch da. Und es funktioniert scheinbar prima.

Es tut mir sehr, sehr, sehr Leid, aber du musst Konsequenzen ziehen. Für euch beide. Eure Kinder leiden dadurch auch, nicht nur ihr. 

Ich sage das, weil ich selbst 9 Jahre psychisch erkrankt war und dadurch viele langjährig psychisch Kranke kenne. Es ist einfach so. Es ist komfortabel, vermeidend, einfach, gemütlich. Man kann Verantwortung abgeben, sich im Leid suhlen, bekommt Aufmerksamkeit, Ruhe, Geld, Mitleid. Es wird zu einer Rolle, einer Identität, nach einer gewissen Zeit. 

Danke Tennistoast - das dachte ich mir bei der Frau meines Bekannten auch immer und genau so habe ich ihm das auch gesagt

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14. Juli um 20:48
In Antwort auf beulah_12891185

Danke Tennistoast - das dachte ich mir bei der Frau meines Bekannten auch immer und genau so habe ich ihm das auch gesagt

Eine sehr traurige Geschichte mit deinem Bekannten, man kann nur das Beste hoffen. Natürlich tragen auch beide Parteien die Verantwortung.

Ich finde, das oft ein falsches Bild über psychische Erkrankungen vermittelt wird. Man hat keine Schuld daran zu erkranken, aber man hat die volle Verantwortung wieder zu heilen. Leider ist das Heilen so unbequem und schmerzhaft, dass viele lieber in der Erkrankung bleiben. 

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14. Juli um 20:56
In Antwort auf tennistoast

Eine sehr traurige Geschichte mit deinem Bekannten, man kann nur das Beste hoffen. Natürlich tragen auch beide Parteien die Verantwortung.

Ich finde, das oft ein falsches Bild über psychische Erkrankungen vermittelt wird. Man hat keine Schuld daran zu erkranken, aber man hat die volle Verantwortung wieder zu heilen. Leider ist das Heilen so unbequem und schmerzhaft, dass viele lieber in der Erkrankung bleiben. 

Auch er trägt Verantwortung für sein Leben . Man muss nicht mit allem und jedem leben und schon gar nicht - weil depressive Menschen über kurz oder lang ihr gesamtes Umfeld mit in den Abgrund reißen . Er wird daran zu Grunde gehen und fertig . Ich konnte das nicht mehr mit ansehen .

Ich würde das schon alleine deswegen über einen langen Zeitraum nicht zulassen, weil Kinder von depressiven Eltern selbst depressiv werden können bzw. die Quote daran zu erkranken sehr hoch ist .
 

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14. Juli um 21:07
In Antwort auf oldandugly

Ja, habe Erfahrung. Zwei Jahrzehnte mit einem depressiven Mann. Zig Therapien, drei Kuraufenthalte und Rehas. Bin am Ende meiner Kräfte dann gegangen, weil ich kurz davor war, mich umzubringen, nur der Gedanke an die Kinder hielt mich ab, weil sie dann niemanden mehr gehabt hätten, mein Mann hätte sich dann nämlich garantiert auch umgebracht.

Und so ging ich vor einem halben Jahr. Er ist jetzt deswegen wieder in der Psychiatrie gelandet, der Trennungsschmerz war zuviel. Mich plagen deshalb schwere Schuldgefühle, ein Teil von mir liebt ihn noch und kann das kaum ertragen, dass er nun "wegen mir" so leidet, der andere Teil fühlt sich befreit, aber freudig baut man so keine eigene Zukunft auf.

Ich werde mich weiter um ihn kümmern, weil er außer mir niemanden hat. Wie das genau gehen soll, weiß ich noch nicht, die Zeit wird es zeigen. Zurück möchte ich nicht mehr, sonst gehe ich kaputt. Vielleicht brauche ich selbst eine Therapie, mein Helfersyndrom ist zu ausgeprägt. Dabei wünsche ich mir nix mehr als einen Partner, der MICH mal entlastet und auffängt. Kann aber nicht aus meiner Haut, dass ich Hilflosigkeit bei mir selbst hasse, niemanden gern um Hilfe bitte und alles allein schaffen will, während ich noch 10 Anderen mit durchs Leben helfe. 🙄

das heißt dann wohl Co-Abhängigkeit

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14. Juli um 21:26
In Antwort auf tom1979tom

Jup, seit 2 Jahren, ich war oft dabei u habe eine Therapie gemacht um ihr besser zu helfen

ja, wie lange hat sie denn schon diese Depressionen?

Fing das vor den Kindern schon an oder direkt nach der Entbindung des ersten Kindes?

2 Jahre Therapie ..... das ist aber ziemlich lange für eine Therapie, da sollte sich ja mal eine Besserung abzeichnen.

Oder sie braucht grundsätzlich mal ein Gesundheits-Checking von Kopf bis Fuß.
Ich finde das bei der Dauer der Therapie nicht so günstig, wenn das so lange nur einseitig betrachtet wird, von nur einem Therapeuten.

Und was Medikamente angeht - hier gilt NICHT die Devise: ''Viel hilft viel'' - das kann eher schädliche Auswirkungen haben. Und abhängig machen können die Dinger auch noch - na prima 

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15. Juli um 9:17
In Antwort auf tennistoast

Du wuppst ja scheinbar alles. Sie hat ja gar keinen richtigen Antrieb sich zu ändern. Ihre Situation ist gemütlich, kopmfortabel, einfach. Angenehm und schön? Nein. Aber manchmal überwiegt der Komfort. 

Ihre Depression (ihr Verhalten) hat eine Funktion, sonst wäre sie nach so langer Zeit nicht immer noch da. Und es funktioniert scheinbar prima.

Es tut mir sehr, sehr, sehr Leid, aber du musst Konsequenzen ziehen. Für euch beide. Eure Kinder leiden dadurch auch, nicht nur ihr. 

Ich sage das, weil ich selbst 9 Jahre psychisch erkrankt war und dadurch viele langjährig psychisch Kranke kenne. Es ist einfach so. Es ist komfortabel, vermeidend, einfach, gemütlich. Man kann Verantwortung abgeben, sich im Leid suhlen, bekommt Aufmerksamkeit, Ruhe, Geld, Mitleid. Es wird zu einer Rolle, einer Identität, nach einer gewissen Zeit. 

das mit den Konsequenzen will er ja nicht hören....

lieber geht er selbst zugrunde an der beziehung!

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15. Juli um 15:32
In Antwort auf tom1979tom

Hallo,

mich würde interessieren, wem es ähnlich geht.

Meine Frau hat starke Depressionen, oft Tage lang zu nichts Lust und Kraft.
Wir haben zwei Kleine Kinder , welche mich überfordern. Die Wochenenden sind stressiger als wenn ich unter der Woche arbeite.

hinzu kommt die Einsamkeit und das Alleinsein, weil der Partner sich zurückzieht.
wem geht es noch so? Was hat euch geholfen ? 
Wir haben so alles versucht 

vor allem aber scheint Deine Frau nie verlegen in Ausreden zu sein.

Sie hat ganz offensichtlich keine Freude an ihren Aufgaben.
Dass Ihr Euch BEIDE damit nicht besser fühlt ist schon klar.

Aber wie hier schon jemand schrieb, Du darfst das nicht einfach mitmachen und nicht Alles lässt sich auf Depressionen schieben - dann gehört man damit in die Klinik und unter ärztliche Betreuung und dann sollte aber auch eine deutliche Besserung eintreten. Gespräche mit einem Therapeuten scheinen ja tatsächlich nichts zu bewirken - trotz Tabletten ! ?

Heute ist es übrigens gar nicht mehr so einfach eine Depression zu unterscheiden von einer puren ''Unlust''.

Das würde bedeuten, dass, jemand, der keine Lust auf bestimmte Aufgaben hat, aber keine krankhafte Depression, der wird vergeblich auf ''Genesung'' warten.

Denk mal drüber nach.

Deine Frau muss nämlich auch ''gesund'' werden WOLLEN! WAS TUT SIE dafür?

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