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Einsam und oft ungluecklich in einer guten Beziehung

8. August 2007 um 22:44

Hallo Zusammen,

ich fuehle mich oft ein sam und allein nachdem ich einen Vollzeit Job in einer neuen Stadt angefangen habe. Mein Freund, den ich auf der Uni kennen gelernt habe und mit dem ich eine Fernbeziehung fuehre hat sich in seiner Stadt viel besser eingelebt. Fuer mich ist es eine ganz neue Erfahrung... Einsamkeit. Ich war immer sehr unternehmungsfreutig, habe schnell Freundschaften geschlossen aber seit ich arbeite und in der Beziehung bin bin ich sehr zurueckgezogen.
Es ist so schwer in einer neuen Stadt mit einem Job, der lange Arbeitstage fordert...und dann bin ich auch sehr nachdenklich und ruhig seitdem ich mich immer mehr an meinem Freund gebunden fuehle. Ich hatte noch nie eine feste Beziehung und versuche immer emotionale Distanz zwischen uns zu bringen, dass wenn es zu Ende geht aus welchem Grund auch immer, ich nicht ins Bodenlose falle. Dann fokussiere ich mich auf die Vorstellung dass er mich sowieso irgendwann betruegen wird, oder verlassen fuer eine lebensfreudigere und huebschere Freundin. Es ist wie ein Teufelskreis.
Als ich meinen Freund auf der Uni kennen gelernt hate war er fast selbstmord gefaehrdet, er war am absoluten Tiefpunkt, ich war aud allen Parties und irgendwie habe ich auch Leute angezogen...ich muste nichts machen, wurde eingeladen und man wollte Zeit mit mir verbringen. Mein Freund sagt heute er war noch nie so Gluecklich, hat einen neuen Freundeskreis in der Stadt in der er den Job gefunden aufbauen koennen...und hat eine Freundin, die er liebt. Ich liebe meinen Freund, aber ich war noch nie ungluecklicher... ich habe mich noch nie an einen Menschen so nah gebunden (gefuehlt) und mit dem Gefuehl komme ich nicht klar. Wenn wir am sa morgen zusammen im Bett liegen oder Fruehstuecken bin ich uebergluecklich, aber wenn er sich mit seinen neuen Freunden treffen will, unter Leute gehen, oder ich allein in meiner Stadt bin... ich habe keine Motivation, gruebel staendig ueber die Beziehung und meine Umstaende (lange Arbeitszeit & anonyme Grossstadt) machen es sehr schwer einen neuen Bekanntenkreis aufzubauen Mein Freund ist gluecklich alles zu haben und ich glaube ihm sind natuerlich auch seine neuen Freunde wichtig, ich fuehle mich aber verletzt, wenn er ein Wochenende etwas allein mit ihnen machen moechte...bin auch eifersuechtig und dachte schon oft daran Schluss zu machen. ..vielleicht einfach um wieder frei zu sein, die Angst vor Verlust, den Stress von Naehe und Distanz nicht zu spuehren... unbeschwert mit einer Bekannten abends wegzugehen und zu flirten... Ich bin 10 Jahre von a nach b gezogen und habe immer Anschluss gefunden durch meine offene und freundliche Art. ich erkenne mich selbst nicht wieder
Danke dass Du Dir die Zeit genommen hast meine Geschichte zu lesen.

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8. August 2007 um 23:11

Mh, ...
.. was soll ich sagen? Erstmal: fühl Dich gedrückt!

Ich kenne dies. Es gibt Menschen, die einem immer wieder die Kraft abziehen. Bewußt oder auch unbewußt und ich denke mal, aufgrunddessen, daß Du Deinem Freund durch eine sehr schwierige Lebensphase begleitet hattest, für ihn da warst, ihm geholfen und ihn immer wieder unterstützt hast, hat Dir das auch einiges an Kraft und Lebensfreude genommen, denn es zerrt immer wieder einen anderen aus Liebe aufzubauen.

Nun hat er es geschafft, nun sind seine Selbstmordgedanken vorbei und vergessen und nun hat er den Sprung gewagt. Ist in einer anderen Stadt, hat sich hier gut eingelebt und Du bist nun maßlos enttäuscht! Enttäuscht, daß Du Dich aufgeopfert hast, immer für ihn da warst, bis ans Ende Deiner Kraft und noch einen Schritt weitergegangen bist und er nun ab und an lieber am Wochenende was mit seinen neuen Freunden macht als mit Dir. Ich denke, daß Du hier gedacht hast, Du bekommst hier einfach mehr zurück. Du hast gedacht, Du wirst so zu seinem Nabel der Welt, zu seinem absoluten Mittelpunkt, zur Traumfrau, mit der er jede Minute zusammen sein möchte und mit der er alles gemeinsam erleben und auch teilen möchte und nun hast Du begriffen, daß dies nicht der Fall ist. Er liebt Dich sicherlich unbestritten, er ist Dir sicherlich auch bis in alle Ewigkeiten dankbar, aber er verhält sich leider nun nicht so wie Du Dir das vorgestellt und erwartet hast und ich denke dies ist genau der Punkt! Die Enttäuschung über sein Verhalten sitzt nun so tief, daß Du Dich nun selbst in Dein Schneckenhaus zurückgezogen hast und nun ein wenig vor Dich hin schmollst und Du daher auch den Weg in die Einsamkeit freiwillig gewählt hast. Vielleicht auch um ihm damit zu demonstrieren, wie sehr Du leidest.

Doch Du erreichst damit nichts. Den einzigen Menschen, den Du so bestrafst, bist Du selbst!

Du sagst selbst, Du kennst Dich so gar nicht! Warum möchtest Du denn dann so sein? Du allein hast diese Entscheidung nun für Dich getroffen! Und nur Du allein wirst hieran wieder etwas ändern können!

Freu Dich, daß es Deinem Freund gut geht! Denn dies hat er mit Deiner Hilfe geschafft! Sei jetzt aber nicht die beleidigte Leberwurst und genieße es,daß Du nun die Früchte Deiner "Hilfestellung" sehen kannst! Such Dir wieder Anschluß, sei wieder die Alte und genieße die Beziehung mit ihm auch weiterhin!

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8. August 2007 um 23:32
In Antwort auf anwen_12824760

Mh, ...
.. was soll ich sagen? Erstmal: fühl Dich gedrückt!

Ich kenne dies. Es gibt Menschen, die einem immer wieder die Kraft abziehen. Bewußt oder auch unbewußt und ich denke mal, aufgrunddessen, daß Du Deinem Freund durch eine sehr schwierige Lebensphase begleitet hattest, für ihn da warst, ihm geholfen und ihn immer wieder unterstützt hast, hat Dir das auch einiges an Kraft und Lebensfreude genommen, denn es zerrt immer wieder einen anderen aus Liebe aufzubauen.

Nun hat er es geschafft, nun sind seine Selbstmordgedanken vorbei und vergessen und nun hat er den Sprung gewagt. Ist in einer anderen Stadt, hat sich hier gut eingelebt und Du bist nun maßlos enttäuscht! Enttäuscht, daß Du Dich aufgeopfert hast, immer für ihn da warst, bis ans Ende Deiner Kraft und noch einen Schritt weitergegangen bist und er nun ab und an lieber am Wochenende was mit seinen neuen Freunden macht als mit Dir. Ich denke, daß Du hier gedacht hast, Du bekommst hier einfach mehr zurück. Du hast gedacht, Du wirst so zu seinem Nabel der Welt, zu seinem absoluten Mittelpunkt, zur Traumfrau, mit der er jede Minute zusammen sein möchte und mit der er alles gemeinsam erleben und auch teilen möchte und nun hast Du begriffen, daß dies nicht der Fall ist. Er liebt Dich sicherlich unbestritten, er ist Dir sicherlich auch bis in alle Ewigkeiten dankbar, aber er verhält sich leider nun nicht so wie Du Dir das vorgestellt und erwartet hast und ich denke dies ist genau der Punkt! Die Enttäuschung über sein Verhalten sitzt nun so tief, daß Du Dich nun selbst in Dein Schneckenhaus zurückgezogen hast und nun ein wenig vor Dich hin schmollst und Du daher auch den Weg in die Einsamkeit freiwillig gewählt hast. Vielleicht auch um ihm damit zu demonstrieren, wie sehr Du leidest.

Doch Du erreichst damit nichts. Den einzigen Menschen, den Du so bestrafst, bist Du selbst!

Du sagst selbst, Du kennst Dich so gar nicht! Warum möchtest Du denn dann so sein? Du allein hast diese Entscheidung nun für Dich getroffen! Und nur Du allein wirst hieran wieder etwas ändern können!

Freu Dich, daß es Deinem Freund gut geht! Denn dies hat er mit Deiner Hilfe geschafft! Sei jetzt aber nicht die beleidigte Leberwurst und genieße es,daß Du nun die Früchte Deiner "Hilfestellung" sehen kannst! Such Dir wieder Anschluß, sei wieder die Alte und genieße die Beziehung mit ihm auch weiterhin!

Es ist schon eigenartig...
wenn man einen Beitrag von jemanden liest, der einen nicht kennt, aber ja Du beschreibt was wahrscheinlich in mir vorgeht.
Danke erstmal fuer Deine Antwort Lara!
Es ist fast verletzend und beschaemend wenn Du schreibst, dass ich dachte ich werde zum nabel einer Welt. Aber wie war! Ich fuehlte mich viel besser in der Situation als ich alles fuer ihn war.
Letztes Wochenende bin ich zu ihm gekommen und habe 100,- fuer Zugtickets ausgegeben, sass am Fr aber allein in seinem Zimmer, da er einen Trinken wollte, ich aber nicht mitkommen. Ich bin nicht fordernd, alsse ihm allen Freiraum...aber als er erst um 3Uhr nach hause kam war ich schon sehr getroffen...man sieht sich ja nur so selten
Ein Problem in der Beziehung ist glaube ich, dass ich keine Forderungen stelle...ich lasse ihn machen und bestaerke ihn auch noch in sachen die er will, die mich aber verletzen. Vielleicht aus Angst ihn zu verlieren wenn ich Forderungen stelle... obwohl er immer sagt ich soll 'umbequem' sein, das gehoere zu einer funktionieren Beziehung.
Ich beobachte nur, bin ruehig, ziehe mich zureuck und leider vor mich hin. Als ich letzten So dann ganz ferig war, als wir in einem Club waren ich nach hause wollte, aber dann mit einem WG-Freund von ihm nach hause bin, da er noch feiern wollte, dachte ich das kann doch nicht sein... Sa Abend wieder allein und man sieht sich die kommenden 3Wochen nicht. Haette ich da bleiben sollen und den Abend geniessen?
Er kam dann spaeter ins Bett und wir haben ueber unsere Beziehung gesprochen, er meinte wenn wir ehrlich sein stimme etwas nicht (das wuerde er nie nuechtern sagen..). Er meinte, dass er das Gefuehl hat mich nicht gluecklich machen zu koennen, er sei so happy und ich habe mich so veraendert. Sein neues Ich wuerde mich irgendwie einschuechtern (stimmt ein bisschen...frueher war ich fast der Mittelpunkt einer Parte, wenn er heute aufdreht bin ich klein wie eine Maus und ziehe mich zureuck). Aber was machen wir dann? Ist Schluss machen eine Loesung, hat er recht oder wird es mit jeder anderen Beziehung das gleiche sein?

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9. August 2007 um 0:05

Deine Antwort macht mir Angst
Ja, Du hast 100% recht, wenn du schreibst dass ich mich nicht fuer ihn freuen kann. Wenn ich abends eine sms nach Mitternacht bekomme, er mich eine gute nach wuencht und schreibt er sei halb betrunken...das wuehlt mich fast auf. Wenn ich sehe, dass er wieder mit alten Freunden in Kontakt tritt (auch Maedels, die er frueher mal toll fand), dann entwickle ich regelrechten Hass - er gibt mir keinen Grund zur Eifersuch, das ist alles nur in meinem Kopf. Er sagt mir ich sei alles fuer ihn und ich glaube ihm dass er mich wirklich liebt. Aber wenn ich zB Bilder von ihm im Internet sehe, wie er auf einer Pary Spass hat, an einem Wochenende, dass wir uns nicht sehen, dann ignoriere ich sogar eine sms an dem Abend, in der er mir schreibt wie sehr er mich liebt und dass er mich unendlich vermisst. Das ist doch wirklich krank.
Ich weiss nicht, ob es wirklich das Gefuehl ist, dass ich die Staerkere sein muss. Ich gebe zu dass ich von meinem Gefuehl der Einsamkeit nicht oft spreche, da es mir peinlich ist nicht so viele Freunde wie er zu haben... aber wenn ich wieder in meine Heimatstadt fuer ein Wochenende fliege und dort mit Freunden oder meinem Bruder eine super Zeit habe, dann goenne ich ihm auch seinen Spass - in Grenzen. Ich weiss wie schlimm das klingen muss. Und im Alltag bin ich genau das gegenteil, ich tue so viel fuer ihn, nehme so viel Ruecksicht... er ist viel egoistischer (in einem gesunden Mass).

Die Frage die Du stellt ist, wie viel mir die Beziehung bedeutet und ob ich nur dann gluecklich sein kann wenn er ungluecklich ist. Ich frage mich immer oefter ob er mich gluecklich machen kann, aber ich will auch keinen ungluecklichen Freund... es geht am ende doch um die person und nicht um die Gefuehlslage, in der sich jemand befindet, oder?! Wie kann ich mich stoppen die Beziehung zu zerstoeren??? Ich machen das schon seit 1,5 jahren... ganz schlimm vor unserem Urlaub, als er an einem Wochenende mit Freunden clubben war... als er dann zu mir kam und wir in den Urlaub geflogen sind, hatte ich mich schon soweit in meine negativen Worst case Szenrien gestuerzt, dass ich sehr distanziert war und dachte nach dem Urlaub schluss zu machen. Ich hatte regelrecht hass-Gefuehle entwickelt. Im Urlaub war dann alles anders, wir waren allein zusammen und haben viel Zeit zusammen verbracht. Ich war so gluecklich und konnte mich auch laenger kontrollieren... jetzt faengt das ganze aber wieder an.
er versucht in meiner Stadt einen Job zu finden. Er hat bereits beste alte Schulfreunde in meiner stadt, die ein guter Anfang fuer einen neuen freundeskreis sind. er denkt dass ich mein "merkwuerdiges verhalten" ablegen wuerde, wenn er bei mir ist. Er macht die Distanz verantwortlich. ich befuerchte insgeheim, dass es schlimmer wird wenn er hier wohnt.
Was kann ich nur machen? Eine Therapie kann ich mir hier nicht leisten (ich wohne nicht in deutschland)... vielleicht ist er nicht der richtige, aber wie kann ich das rausfinden. Ich koennte ihm all das nie sagen... (Them Macht in der Beziehung etc).
Ich habe Angst weil ich sehe wie ich mein Leben ruiniere. Vielleicht waere es anders wenn ich mehr Freunde hier haette, aber ich weiss es nicht und so lange ich diese nicht habe, ziehe ich mich immer mehr zurueck weil und analysiere meine Beziehung zu tode.
Hilfe

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9. August 2007 um 0:08
In Antwort auf akiko_12571314

Es ist schon eigenartig...
wenn man einen Beitrag von jemanden liest, der einen nicht kennt, aber ja Du beschreibt was wahrscheinlich in mir vorgeht.
Danke erstmal fuer Deine Antwort Lara!
Es ist fast verletzend und beschaemend wenn Du schreibst, dass ich dachte ich werde zum nabel einer Welt. Aber wie war! Ich fuehlte mich viel besser in der Situation als ich alles fuer ihn war.
Letztes Wochenende bin ich zu ihm gekommen und habe 100,- fuer Zugtickets ausgegeben, sass am Fr aber allein in seinem Zimmer, da er einen Trinken wollte, ich aber nicht mitkommen. Ich bin nicht fordernd, alsse ihm allen Freiraum...aber als er erst um 3Uhr nach hause kam war ich schon sehr getroffen...man sieht sich ja nur so selten
Ein Problem in der Beziehung ist glaube ich, dass ich keine Forderungen stelle...ich lasse ihn machen und bestaerke ihn auch noch in sachen die er will, die mich aber verletzen. Vielleicht aus Angst ihn zu verlieren wenn ich Forderungen stelle... obwohl er immer sagt ich soll 'umbequem' sein, das gehoere zu einer funktionieren Beziehung.
Ich beobachte nur, bin ruehig, ziehe mich zureuck und leider vor mich hin. Als ich letzten So dann ganz ferig war, als wir in einem Club waren ich nach hause wollte, aber dann mit einem WG-Freund von ihm nach hause bin, da er noch feiern wollte, dachte ich das kann doch nicht sein... Sa Abend wieder allein und man sieht sich die kommenden 3Wochen nicht. Haette ich da bleiben sollen und den Abend geniessen?
Er kam dann spaeter ins Bett und wir haben ueber unsere Beziehung gesprochen, er meinte wenn wir ehrlich sein stimme etwas nicht (das wuerde er nie nuechtern sagen..). Er meinte, dass er das Gefuehl hat mich nicht gluecklich machen zu koennen, er sei so happy und ich habe mich so veraendert. Sein neues Ich wuerde mich irgendwie einschuechtern (stimmt ein bisschen...frueher war ich fast der Mittelpunkt einer Parte, wenn er heute aufdreht bin ich klein wie eine Maus und ziehe mich zureuck). Aber was machen wir dann? Ist Schluss machen eine Loesung, hat er recht oder wird es mit jeder anderen Beziehung das gleiche sein?

Du mußt für ...
Dich herausfinden, was Du denn tatsächlich möchtest! Was erwartest Du in einer Beziehung? Wann fühlst Du Dich denn tatsächlich wohl?

Und hier sehe ich es auch ein wenig wie meine Mitposterin! Es gibt Menschen, die eine Art Helfersyndrom haben. Die nur dann aufblühen, wenn sie etwas für andere tun können, wenn sie sich mit ihren Taten quasi unentbehrlich machen und eine Art Abhängigkeit beim anderen schaffen können. Die es gut finden, den anderen zu dominieren und zu beherrschen. Die gerne ein wenig Macht und Dominanz ausüben möchten. Ich kann nicht in Dich hineinschauen und ich kenne Dich nicht persönlich und kann daher nicht beurteilen, ob Du zu dieser Sorte von Mensch gehörst! Bewußt oder auch unbewußt!

Inzwischen sind nun die Rollen vertauscht! Inzwischen "braucht" Dich Dein Freund nicht mehr als Helfer und als Unterstützer, sondern steht nun auf eigenen Füßen, hat sein Leben in seiner neuen Stadt gefunden, ist glücklich und zufrieden und hat sich eingelebt und auch neue Freunde gefunden und dies ist etwas, mit dem Du nun nicht zurecht kommst und nicht zurecht kommen möchtest!

Du hattest hier die Wahl. Du hättest am letzten Wochenende mitgehen können, Du hättest mit ihm gemeinsam Spaß haben können, aber Du wolltest nicht! Du wolltest ihm mit dem "im Zimmer bleiben" demonstrieren, daß Du mit seinem Verhalten nicht einverstanden bist, daß Du gekränkt bist und daß Dir das nicht gefällt und anstatt die Zeit mit ihm gemeinsam zu verbringen, wolltest Du ihn mit dem "im Zimmer bleiben" bestrafen. Ihn vielleicht aufrütteln, daß er sich auch Gedanken macht. Ihn vielleicht dadurch bewegen, auch zu Hause zu bleiben und lieber allein was mit Dir zu machen! Doch der Schuß ging nach hinten los - er ging trotzdem, er hatte Spaß, er kam spät nach Hause und diejenige, die einen schlechten Abend hatte, warst Du selbst und dies ist sicherlich frustrierend. Aber da kann ich nur sagen: Du hast diese Entscheidung getroffen, für Dich, obwohl Du hier die Wahl hattest und da darfst Du dann auch nicht beleidigt sein, wenn es nicht so gelaufen ist, wie Du Dir das gewünscht und erhofft hattest, denn damit hast Du nur Dich selbst bestraft, ohne etwas bei ihm erreicht zu haben!

Und sicher fällt ihm früher oder später auf, daß hier etwas nicht stimmt. Er kennt bzw kannte Dich bislang immer nur anders. Du warst sein Fels in der Brandung, Du hast ihm Kraft und Energie gegeben, Du warst die Beliebte, die Spaßmacherin, die jede Party mitgenommen hat und nun bist Du die beleidigte Spaßbremse, die lieber allein im Zimmer sitzt als vor die Tür zu gehen!

Der Punkt ist jedoch, daß er Dir bei dem Problem nicht weiterhelfen kann. Du allein hast es in der Hand, hier was zu tun! Nur Du allein kannst hier das Ruder wieder herum reissen und daher solltest Du Dir Zeit nehmen, um heraus zu finden, was Du selbst willst! Was erwartest Du tatsächlich von einem Partner? Wie stellst Du Dir eine gut funktionierende Beziehung vor? Sei hier ehrlich Dir selbst gegenüber! Es ist ja nichts Schlimmes, wenn Du lieber einen Partner möchtest, bei dem Du Dein Helfersyndrom ausleben kannst und ausleben willst und es ist auch nichts Schlimmes, in einer Beziehung den dominanteren Part einnehmen zu wollen, doch dann wäre Dein jetziger Freund der Falsche für die Zukunft.

Du sagst selbst, ihr seht euch nun 3 Wochen nicht! Ok - nutze diese Zeit, um Dich selbst zu finden und herauszufinden, was Du eigentlich möchtest. Nimm Dir die Zeit, gib Dir den Raum, nehm die Gelegenheit wahr, ein wenig auf Abstand zu gehen und mal nachzudenken.

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9. August 2007 um 0:22
In Antwort auf anwen_12824760

Du mußt für ...
Dich herausfinden, was Du denn tatsächlich möchtest! Was erwartest Du in einer Beziehung? Wann fühlst Du Dich denn tatsächlich wohl?

Und hier sehe ich es auch ein wenig wie meine Mitposterin! Es gibt Menschen, die eine Art Helfersyndrom haben. Die nur dann aufblühen, wenn sie etwas für andere tun können, wenn sie sich mit ihren Taten quasi unentbehrlich machen und eine Art Abhängigkeit beim anderen schaffen können. Die es gut finden, den anderen zu dominieren und zu beherrschen. Die gerne ein wenig Macht und Dominanz ausüben möchten. Ich kann nicht in Dich hineinschauen und ich kenne Dich nicht persönlich und kann daher nicht beurteilen, ob Du zu dieser Sorte von Mensch gehörst! Bewußt oder auch unbewußt!

Inzwischen sind nun die Rollen vertauscht! Inzwischen "braucht" Dich Dein Freund nicht mehr als Helfer und als Unterstützer, sondern steht nun auf eigenen Füßen, hat sein Leben in seiner neuen Stadt gefunden, ist glücklich und zufrieden und hat sich eingelebt und auch neue Freunde gefunden und dies ist etwas, mit dem Du nun nicht zurecht kommst und nicht zurecht kommen möchtest!

Du hattest hier die Wahl. Du hättest am letzten Wochenende mitgehen können, Du hättest mit ihm gemeinsam Spaß haben können, aber Du wolltest nicht! Du wolltest ihm mit dem "im Zimmer bleiben" demonstrieren, daß Du mit seinem Verhalten nicht einverstanden bist, daß Du gekränkt bist und daß Dir das nicht gefällt und anstatt die Zeit mit ihm gemeinsam zu verbringen, wolltest Du ihn mit dem "im Zimmer bleiben" bestrafen. Ihn vielleicht aufrütteln, daß er sich auch Gedanken macht. Ihn vielleicht dadurch bewegen, auch zu Hause zu bleiben und lieber allein was mit Dir zu machen! Doch der Schuß ging nach hinten los - er ging trotzdem, er hatte Spaß, er kam spät nach Hause und diejenige, die einen schlechten Abend hatte, warst Du selbst und dies ist sicherlich frustrierend. Aber da kann ich nur sagen: Du hast diese Entscheidung getroffen, für Dich, obwohl Du hier die Wahl hattest und da darfst Du dann auch nicht beleidigt sein, wenn es nicht so gelaufen ist, wie Du Dir das gewünscht und erhofft hattest, denn damit hast Du nur Dich selbst bestraft, ohne etwas bei ihm erreicht zu haben!

Und sicher fällt ihm früher oder später auf, daß hier etwas nicht stimmt. Er kennt bzw kannte Dich bislang immer nur anders. Du warst sein Fels in der Brandung, Du hast ihm Kraft und Energie gegeben, Du warst die Beliebte, die Spaßmacherin, die jede Party mitgenommen hat und nun bist Du die beleidigte Spaßbremse, die lieber allein im Zimmer sitzt als vor die Tür zu gehen!

Der Punkt ist jedoch, daß er Dir bei dem Problem nicht weiterhelfen kann. Du allein hast es in der Hand, hier was zu tun! Nur Du allein kannst hier das Ruder wieder herum reissen und daher solltest Du Dir Zeit nehmen, um heraus zu finden, was Du selbst willst! Was erwartest Du tatsächlich von einem Partner? Wie stellst Du Dir eine gut funktionierende Beziehung vor? Sei hier ehrlich Dir selbst gegenüber! Es ist ja nichts Schlimmes, wenn Du lieber einen Partner möchtest, bei dem Du Dein Helfersyndrom ausleben kannst und ausleben willst und es ist auch nichts Schlimmes, in einer Beziehung den dominanteren Part einnehmen zu wollen, doch dann wäre Dein jetziger Freund der Falsche für die Zukunft.

Du sagst selbst, ihr seht euch nun 3 Wochen nicht! Ok - nutze diese Zeit, um Dich selbst zu finden und herauszufinden, was Du eigentlich möchtest. Nimm Dir die Zeit, gib Dir den Raum, nehm die Gelegenheit wahr, ein wenig auf Abstand zu gehen und mal nachzudenken.

Auch ich kenne das
kanst du noch liebe empfinden, oder ist es nur eifersucht und neid?
magst du dich selber noch, wenn du ihn mal aus deinem leben ausblendest?
er braucht dich nicht mehr als helfer, er brauch dich nur noch.für die liebe, für das leben, für das dasein.er findet sich ok.ist zufrieden...du bist es nicht.du bist traurig, sperrst dich ein und ab.
hast du ihm das einmal erzählt?mit ihm geredet?
du möchtest ihn lassen, aber deine egoismen lassen dies nicht zu.du fühlst dich untauglich für ihn, er sieht das wahrscheinlich ganz anders.
ich denke auch, gönn dir zeit für dich, frage dich, was du brauchst, was du willst.kann dir ein stabiler, domonanter mensch geben, was du suchst? du bist auf der suche und diese beziehung hemmt dich (soziale kontakte meiden).denk nach und rede mit ihm, wenn ihr euch wieder trefft. stell dir die frage, ob das wirklich liebe ist!

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9. August 2007 um 0:23
In Antwort auf anwen_12824760

Du mußt für ...
Dich herausfinden, was Du denn tatsächlich möchtest! Was erwartest Du in einer Beziehung? Wann fühlst Du Dich denn tatsächlich wohl?

Und hier sehe ich es auch ein wenig wie meine Mitposterin! Es gibt Menschen, die eine Art Helfersyndrom haben. Die nur dann aufblühen, wenn sie etwas für andere tun können, wenn sie sich mit ihren Taten quasi unentbehrlich machen und eine Art Abhängigkeit beim anderen schaffen können. Die es gut finden, den anderen zu dominieren und zu beherrschen. Die gerne ein wenig Macht und Dominanz ausüben möchten. Ich kann nicht in Dich hineinschauen und ich kenne Dich nicht persönlich und kann daher nicht beurteilen, ob Du zu dieser Sorte von Mensch gehörst! Bewußt oder auch unbewußt!

Inzwischen sind nun die Rollen vertauscht! Inzwischen "braucht" Dich Dein Freund nicht mehr als Helfer und als Unterstützer, sondern steht nun auf eigenen Füßen, hat sein Leben in seiner neuen Stadt gefunden, ist glücklich und zufrieden und hat sich eingelebt und auch neue Freunde gefunden und dies ist etwas, mit dem Du nun nicht zurecht kommst und nicht zurecht kommen möchtest!

Du hattest hier die Wahl. Du hättest am letzten Wochenende mitgehen können, Du hättest mit ihm gemeinsam Spaß haben können, aber Du wolltest nicht! Du wolltest ihm mit dem "im Zimmer bleiben" demonstrieren, daß Du mit seinem Verhalten nicht einverstanden bist, daß Du gekränkt bist und daß Dir das nicht gefällt und anstatt die Zeit mit ihm gemeinsam zu verbringen, wolltest Du ihn mit dem "im Zimmer bleiben" bestrafen. Ihn vielleicht aufrütteln, daß er sich auch Gedanken macht. Ihn vielleicht dadurch bewegen, auch zu Hause zu bleiben und lieber allein was mit Dir zu machen! Doch der Schuß ging nach hinten los - er ging trotzdem, er hatte Spaß, er kam spät nach Hause und diejenige, die einen schlechten Abend hatte, warst Du selbst und dies ist sicherlich frustrierend. Aber da kann ich nur sagen: Du hast diese Entscheidung getroffen, für Dich, obwohl Du hier die Wahl hattest und da darfst Du dann auch nicht beleidigt sein, wenn es nicht so gelaufen ist, wie Du Dir das gewünscht und erhofft hattest, denn damit hast Du nur Dich selbst bestraft, ohne etwas bei ihm erreicht zu haben!

Und sicher fällt ihm früher oder später auf, daß hier etwas nicht stimmt. Er kennt bzw kannte Dich bislang immer nur anders. Du warst sein Fels in der Brandung, Du hast ihm Kraft und Energie gegeben, Du warst die Beliebte, die Spaßmacherin, die jede Party mitgenommen hat und nun bist Du die beleidigte Spaßbremse, die lieber allein im Zimmer sitzt als vor die Tür zu gehen!

Der Punkt ist jedoch, daß er Dir bei dem Problem nicht weiterhelfen kann. Du allein hast es in der Hand, hier was zu tun! Nur Du allein kannst hier das Ruder wieder herum reissen und daher solltest Du Dir Zeit nehmen, um heraus zu finden, was Du selbst willst! Was erwartest Du tatsächlich von einem Partner? Wie stellst Du Dir eine gut funktionierende Beziehung vor? Sei hier ehrlich Dir selbst gegenüber! Es ist ja nichts Schlimmes, wenn Du lieber einen Partner möchtest, bei dem Du Dein Helfersyndrom ausleben kannst und ausleben willst und es ist auch nichts Schlimmes, in einer Beziehung den dominanteren Part einnehmen zu wollen, doch dann wäre Dein jetziger Freund der Falsche für die Zukunft.

Du sagst selbst, ihr seht euch nun 3 Wochen nicht! Ok - nutze diese Zeit, um Dich selbst zu finden und herauszufinden, was Du eigentlich möchtest. Nimm Dir die Zeit, gib Dir den Raum, nehm die Gelegenheit wahr, ein wenig auf Abstand zu gehen und mal nachzudenken.

Danke...
Lara fuer deine Antwort. Es gab schon oefter zeiten in denen wir uns 3 wochen nicht gesehen haben und jedesmal wurde es schlimmer... wenn wir uns sehen geht es normalerweise.
ich frage mich ob mir meine Eltern bei der Suche nach einer Antwrot weiterhelfen koennen - ich meine die Art meiner Eltern, wie ich aufgewachsen bin. Meine Mutter ist jemand der sich immer fuer die Familie aufgeopfert hat, mein vater und wir Kinder haben nie einen finger krumm gemacht; ich konnte jedoch nicht ertragen wie gemein mein vater oft zu meiner Mutter war. Er war der dominantere Part. ich sagte Ihr schon sehr frueh dass sie besser gehen solle. Sie verliess und dann auch. heute vertstehe ich mich mit beiden sehr gut - und sie sich auch untereinander. Ich sehe meine Mutter in mir, wenn ich meine INteressen hintenanstelle... nur mache was mein Freund will, ihm jeden freiraum gebe. Ich sehe auch meinen Vater, ich fuehle mich sicher und wohl dominanten Position. Ich wollte nie wie meine Mutter werden, entdecke aber so viel von ihr in mir... aber ich sehe auch wie wuetend ich werde, wie mein Vater frueher, wenn meine Mutter mal ausgegangen ist. Leider passt beides nicht zusammen. Ich habe viel Spass mit Freunden auf gleicher Augenhoehe, nie konnte ich mit einem ja-Sagen viel anfange, ich mag konfrontration und diskussion. Ich wuerde schon sagen dass ich ein starker charakter bin. Ich lasse meinen Freund auch lieber kochen, als dass ich selbst den Finger ruehre... aber wenn es um wirklich wichtige sachen geht, gehe ich den unteren weg, denke was mein freund will und nicht was ich will. Das passt alles nicht in meinen augen
Ich mag keinen schwachen Charakter an meiner seite, der zu allem was ich sage ja und amen sagt

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9. August 2007 um 0:35
In Antwort auf akiko_12571314

Danke...
Lara fuer deine Antwort. Es gab schon oefter zeiten in denen wir uns 3 wochen nicht gesehen haben und jedesmal wurde es schlimmer... wenn wir uns sehen geht es normalerweise.
ich frage mich ob mir meine Eltern bei der Suche nach einer Antwrot weiterhelfen koennen - ich meine die Art meiner Eltern, wie ich aufgewachsen bin. Meine Mutter ist jemand der sich immer fuer die Familie aufgeopfert hat, mein vater und wir Kinder haben nie einen finger krumm gemacht; ich konnte jedoch nicht ertragen wie gemein mein vater oft zu meiner Mutter war. Er war der dominantere Part. ich sagte Ihr schon sehr frueh dass sie besser gehen solle. Sie verliess und dann auch. heute vertstehe ich mich mit beiden sehr gut - und sie sich auch untereinander. Ich sehe meine Mutter in mir, wenn ich meine INteressen hintenanstelle... nur mache was mein Freund will, ihm jeden freiraum gebe. Ich sehe auch meinen Vater, ich fuehle mich sicher und wohl dominanten Position. Ich wollte nie wie meine Mutter werden, entdecke aber so viel von ihr in mir... aber ich sehe auch wie wuetend ich werde, wie mein Vater frueher, wenn meine Mutter mal ausgegangen ist. Leider passt beides nicht zusammen. Ich habe viel Spass mit Freunden auf gleicher Augenhoehe, nie konnte ich mit einem ja-Sagen viel anfange, ich mag konfrontration und diskussion. Ich wuerde schon sagen dass ich ein starker charakter bin. Ich lasse meinen Freund auch lieber kochen, als dass ich selbst den Finger ruehre... aber wenn es um wirklich wichtige sachen geht, gehe ich den unteren weg, denke was mein freund will und nicht was ich will. Das passt alles nicht in meinen augen
Ich mag keinen schwachen Charakter an meiner seite, der zu allem was ich sage ja und amen sagt


Ich glaube, eben hast Du schon die ersten Antworten auf einige Deiner Fragen gefunden und dies ist gut so, denn dies ist ein Anfang!

Du hast zu Hause die klassische und typische Rollenverteilung gesehen und bist damit aufgewachsen und damit groß geworden. Du hast "gelernt" als Frau die eigenen Interessen und die eigenen Meinungen hintenan zu stellen und immer und alles dafür zu tun, daß sich Mann wohl fühlt und letztendlich ist es ja auch das, was Du heute tust! Du hast Dich aufgeopfert, all Deine Kraft und Energie gegeben, damit es Deinem Freund gut geht, damit er es schafft auf eigenen Füßen stehen zu können und hast Dich, Deine Interessen und Deine eigenen Bedürfnisse hinten angestellt und untergeordnet, weil dies zweitrangig war und weil Du dies auch nie anders gelernt hast.
Heute hast Du es geschafft. All das, was Du erreichen wolltest bei ihm, hast Du erreichen können. Er ist glücklich, er hat keine Selbstmordgedanken mehr, er hat sein Leben in seiner neuen Stadt, er hat seine Freunde und Du hast Angst davor, daß Du nun Deine Schuldigkeit getan hast und nun bei ihm erst an zweiter, dritter oder gar letzter Stelle kommen könntest. Daß es ihm mehr Spaß machen könnte in Clubs abzuhängen als mit Dir Spaß zu haben. Daß er die Zeit mit anderen mehr genießen könnte als die Zeit zu Zweit.
Und Du hast auch Angst, ihm zu sagen, was Du fühlst, weil Du diese Beziehung nicht gefährden möchtest und weil Du es auch nie wirklich gelernt hast, in einer Beziehung Deine Meinung und Deine Interessen zu vertreten. Woher auch? Wenn Du all dies von Kindesbeinen an anders erleben durftest und konntest.
Wenn es allerdings um Verwöhngeschichten geht wie z.B. Dich bekochen zu lassen, etc, dann kannst Du Dich auch fallen lassen, dann kannst Du auch genießen und dann empfindest Du es auch als schön, wenn ein anderer was für Dich tut und bist glücklich und dann kannst Du auch mal die Starke sein.
Ich sehe dies nun nicht wirklich als "nicht passend" an, sondern ich kann es gut nachvollziehen, denn das eine muß ja das andere nicht unbedingt ausschließen.

Trotzdem denke ich nach wie vor, daß Du die nächsten 3 Wochen wirklich dafür nutzen solltest, um zu schauen, was Du selbst wirklich willst! Was für Dich das Beste ist! Manchmal ist es besser, etwas loszulassen, was einen auf Dauer unglücklich macht und einen auf Dauer zum Leiden bringt!

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9. August 2007 um 0:47
In Antwort auf akiko_12571314

Danke...
Lara fuer deine Antwort. Es gab schon oefter zeiten in denen wir uns 3 wochen nicht gesehen haben und jedesmal wurde es schlimmer... wenn wir uns sehen geht es normalerweise.
ich frage mich ob mir meine Eltern bei der Suche nach einer Antwrot weiterhelfen koennen - ich meine die Art meiner Eltern, wie ich aufgewachsen bin. Meine Mutter ist jemand der sich immer fuer die Familie aufgeopfert hat, mein vater und wir Kinder haben nie einen finger krumm gemacht; ich konnte jedoch nicht ertragen wie gemein mein vater oft zu meiner Mutter war. Er war der dominantere Part. ich sagte Ihr schon sehr frueh dass sie besser gehen solle. Sie verliess und dann auch. heute vertstehe ich mich mit beiden sehr gut - und sie sich auch untereinander. Ich sehe meine Mutter in mir, wenn ich meine INteressen hintenanstelle... nur mache was mein Freund will, ihm jeden freiraum gebe. Ich sehe auch meinen Vater, ich fuehle mich sicher und wohl dominanten Position. Ich wollte nie wie meine Mutter werden, entdecke aber so viel von ihr in mir... aber ich sehe auch wie wuetend ich werde, wie mein Vater frueher, wenn meine Mutter mal ausgegangen ist. Leider passt beides nicht zusammen. Ich habe viel Spass mit Freunden auf gleicher Augenhoehe, nie konnte ich mit einem ja-Sagen viel anfange, ich mag konfrontration und diskussion. Ich wuerde schon sagen dass ich ein starker charakter bin. Ich lasse meinen Freund auch lieber kochen, als dass ich selbst den Finger ruehre... aber wenn es um wirklich wichtige sachen geht, gehe ich den unteren weg, denke was mein freund will und nicht was ich will. Das passt alles nicht in meinen augen
Ich mag keinen schwachen Charakter an meiner seite, der zu allem was ich sage ja und amen sagt

Oh je...
da erkenne ich mich.ich bin ein scheidungskind von einem untergeordneten vater und einer starken mutter. dann kamen diverse stiefväter, die waren stärker als meine mutter. nun denke ich, ich bin auch wie meine mutter.stark,solange einer schwächer ist.(eine art anziehungskraft). schwach, solange einer stark ist (darunter leide ich). man leidet jedoch unter misstrauen und neid, nicht unter der realität. ich denk auch, das ist eine art helfersyntrom. ich bin sozialpädagoge, eben weil ich besser helfen kann. auch in beziehungen. ich habe fünf beziehungen hinter mir und alle sind daran gescheitert, dass ich alles getan habe, damit diese menschen in sich stabil werden, dann mochte ich sie nicht mehr.jetzt habe ich ein kind und mein charakter ist anders geworden.anders in dem sinne, dass ich mehr auf das wirkliche wesen schaue.nicht schwäche oder stärke bestimmen den typ, sondern wahre liebe. auch von meiner seite...du sollst jetzt nicht an eine schwangerschaft denken, ich möcht nur sagen, dass du schaun musst, ob du ihn wirklich liebst, ob du dich ausgeglichen und froh fühlst. bist du das nicht, dann schau, was daran schuld ist. und wenn es auch bedeutet, dass der mann an deiner seite DICH nicht bestätigt oder eher behindert.
ach mensch...

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9. August 2007 um 1:04

Das stimmt
aber was ist mit beziehungen, die einen menschen unglücklich machen?

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9. August 2007 um 21:52

Ploetzlich ist er wieder einsam..!?
Hallo Ihr Lieben und vielen lieben dank fuer alle Antworten. Ich habe meine Situation aus einer ganz anderen Perspektive sehen koennen, Eure Antworten haben mir wirklich viel bedeutet.

Ich habe erkannt, was ich schon vermutet habe; ich bin eifersuechtig, goenne ihm keinen Spass, wenn es gleichzeitig heisst, dass ich nicht den gleichen Spass haben kann. Ich entwickel geradezu Hassgefuehle... Daran muss ich arbeiten, wenn ich die Beziehung weiterfuehren will.

Gleichzeitig befinde ich mich auf den weg in ein Loch (wenn nicht schon angekommen)...ich muss wieder frei werden, mehr chancen etwas mit anderen zu machen wahrnehmen - mich mental von ihm etwas loesen und mich selbst wieder finden. Ich kann ehrlich nicht sagen was ich will. Wenn ich mit ihm ueber die Zukunft rede hat er immer viele Ideen, ich denke nur wie ich da wohl reinpasse, kann aber nicht antworten wenn er mich fragt wo ich in 5 Jahren sein will...Es ist als wenn ich mich verloren habe und anstatt ueber mich und meine Wuensche nur ueber ihn oder uns nachdenke...

ich will nicht dominieren. Ich will gleichberechtigung. Ich will zurueckbekommen was ich investiere. Oft habe ich das gefuehl das er sehr egozentrisch ist, er driftet oft in Tagtraeume und gruebelt ueber sich nach...da kommt bei mir dann die Frage auf, ist das ein mensch mit dem ich gluecklich werden kann...

UNERWARTET bekomme ich heute eine email. Er war gestern zwar moit Freunden weg, fuehlte sich aber allein, denkt dass er keine wahren Freundschaften schliessen konnte; will ein soziales Netzwerk etc.
Ich habe versucht ihn aufzubauen und er stimmte mir zu dass alles seine Zeit braucht; er schrieb auch dass er weiss wie bloed dieses down was er hat ist - es sei nur er will jetzt und hier alles haben... und er meinte, dass er sich wohl mehr Gedanken ueber andere machen soll als ueber sich selbst staendig... sehr merkwuerdig. Ich denke er hatte nur einen schlechten tag, aber ist wohl doch nicht so gluecklich ist.

Ich bin sehr verwirrt. ich habe das Gefuehl, auch wenn er nun doch nicht gluecklich ist, habe ich jetzt schon einen Vorgeschmack bekommen, wie es sein wird, wenn er ein soziales Netzwerk aufgebaut hat.

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9. August 2007 um 22:25
In Antwort auf akiko_12571314

Ploetzlich ist er wieder einsam..!?
Hallo Ihr Lieben und vielen lieben dank fuer alle Antworten. Ich habe meine Situation aus einer ganz anderen Perspektive sehen koennen, Eure Antworten haben mir wirklich viel bedeutet.

Ich habe erkannt, was ich schon vermutet habe; ich bin eifersuechtig, goenne ihm keinen Spass, wenn es gleichzeitig heisst, dass ich nicht den gleichen Spass haben kann. Ich entwickel geradezu Hassgefuehle... Daran muss ich arbeiten, wenn ich die Beziehung weiterfuehren will.

Gleichzeitig befinde ich mich auf den weg in ein Loch (wenn nicht schon angekommen)...ich muss wieder frei werden, mehr chancen etwas mit anderen zu machen wahrnehmen - mich mental von ihm etwas loesen und mich selbst wieder finden. Ich kann ehrlich nicht sagen was ich will. Wenn ich mit ihm ueber die Zukunft rede hat er immer viele Ideen, ich denke nur wie ich da wohl reinpasse, kann aber nicht antworten wenn er mich fragt wo ich in 5 Jahren sein will...Es ist als wenn ich mich verloren habe und anstatt ueber mich und meine Wuensche nur ueber ihn oder uns nachdenke...

ich will nicht dominieren. Ich will gleichberechtigung. Ich will zurueckbekommen was ich investiere. Oft habe ich das gefuehl das er sehr egozentrisch ist, er driftet oft in Tagtraeume und gruebelt ueber sich nach...da kommt bei mir dann die Frage auf, ist das ein mensch mit dem ich gluecklich werden kann...

UNERWARTET bekomme ich heute eine email. Er war gestern zwar moit Freunden weg, fuehlte sich aber allein, denkt dass er keine wahren Freundschaften schliessen konnte; will ein soziales Netzwerk etc.
Ich habe versucht ihn aufzubauen und er stimmte mir zu dass alles seine Zeit braucht; er schrieb auch dass er weiss wie bloed dieses down was er hat ist - es sei nur er will jetzt und hier alles haben... und er meinte, dass er sich wohl mehr Gedanken ueber andere machen soll als ueber sich selbst staendig... sehr merkwuerdig. Ich denke er hatte nur einen schlechten tag, aber ist wohl doch nicht so gluecklich ist.

Ich bin sehr verwirrt. ich habe das Gefuehl, auch wenn er nun doch nicht gluecklich ist, habe ich jetzt schon einen Vorgeschmack bekommen, wie es sein wird, wenn er ein soziales Netzwerk aufgebaut hat.

UND JETZT DAS>>>
habe hin um 8Uhr angerufen, da ich mit ihm sprechen wollte (hatten sonst nur 1mal die Woche telefonier). Er sagte dass er in einer Std zurueckruft. Habe gerade eine sms bekommen: "Keine Zeit anzurufen, bin in einer Kneipe. Das Wochenende muss ich zu hause bleiben, so pleite!"

Ich sitzte allein auf meinem Zimmer, habe mir ueberlegt wie ich ihm sage dass ich einsam bin...oder ob ich es lasse und nur an mir arbeite... und dann kommt die sms... nachdem ich ihn heute noch per email aufgebaut hatte.

Ok, er weiss vielleicht nicht dass es mir nicht so gut geht...auf der anderen seite kann er nicht seine "Freunden" sagen dass er mal eben 10min vor die Tuer geht? Oder sagen, ich meld mich etwas spaeter? Ich bin so traurig. Ich will niemanden, dem ich sagen muss dass er mich nicht vergessen soll, wenn er etwas mit Freunden macht oder die Chance sieht ein Netzwerk aufzubauen
ich fordere ja keine taeglischen Anrufe, aber das was ich oft nur bekomme sind e-mail von seiner Arbeit. Was nuetzt es mir wenn er mir sagt wie sehr er mich liebt (ich glaube ihm 100% - er ist viel zu egzentrisch um mit jemanden zusammen zu sein, den er nicht lieben wuerde) und ich dieses Gefuehl noch so schoen finde... Ich wurde noch nie gelibt, aber er macht mich auch zum ungluecklichten menschen (

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