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Einsam und bodenlos trotz Ehemann und Kind.

5. Februar 2008 um 22:11

Schönen Abend an Alle,
ich bin seit 5 Jahren verheiratet. Mein Mann war und ist mein Traummann: lieb, fürsorglich, aufmerksam, zuvorkommend, zuverlässig, witzig, charmant, sieht gut und gepflegt aus, romantisch, intelligent und und und.... alles, was man sich so wünscht. Wir haben eine 4jährige Tochter, absolutes Traumkind.
Natürlich hat auch mein Mann seine "Ecken und Kanten", die ich auch akzeptiere...
bis er einen neuen Job annahm und sich um 180 änderte, die einzige Erklärung dafür war eine seinen weiblichen Arbeitskolleginen. Er fing an sich "komisch" zu verhalten: hielt sich an seine eigens aufgestellte Regeln nicht mehr, in seinem Verhalten widersprach er sich seiner Lebenseinstellung (er tat die Dinge, die für ihn bis dahin nie in Frage gekommen sind), war zu mir total abweisend, ging auf Abstand, daheim flippte er bei mir und der Kleinen wegen noch sonen nichtigen Kleinigkeit aus, hörte mir absolut nicht zu....- seine besten Eigenschaften fingen an zu schwinden, wenn er über die gewiße AK erzählte, blühte er auf....
Irgendwann erzählte er mir, dass diese AK ihm ihre private Problemchen anvertraute und es fiel mir auf, wieviele Details er merken konnte - wenn ich ihm eine superwichtige Sache erzähle, kommt öfter vor, dass er sich Stunde später daran nicht mehr erinnerte, geschweige davon, dass er irgendwelche Details weiß.
Und so kam ich ihm auf die Schliche, auch weil ich seit unserem ersten Gespräch über diese AK ein zeimlich merkwürdiges Gefühl bekam, was ich meinem Mann auch gestand und ihn bat sich von ihr fernzuhalten.....................
Nach monatelangen Gesprächen, Streitigkeiten, Verdächtigungen, Nachforschungen kam heraus, dass mein Mann sich bei ihr ausweinte und ihr die übelsten Sachen von mir erzählte (sagte sie mir, ein Teil davon gestand mir mein Mann tatsächlich erzählt zu haben), die teilweise sogar öffentlich wurden - er machte sich mit anderen Arbeitkollegen über mich lustig...
Bevor das Alles rauskam sah er mir in die Augen und sagte, dass er absolut nichts privates in der Arbeit redet, dass er für die Dame (diese er dann auf einen Firmenfeier angebaggert hat "nur zum testen") nichts empfindet, dass er absolut glücklich mit mir ist (so empfand ich auch), das er mich LIEBT....
Wir sind immernoch zusammen, weil ich ihn liebe und verziehen habe, aber ich fühle mich so verarscht, gedemütigt, hintergangen, vernachlässigt, bloßgestellt, unsicher.... einfach sch..... und ich finde den Schalter nicht um diese Gefühle einfach abzustellen. Und er tut so, als ob nichts gewesen wäre - kein Feingefühl, keine Rücksicht, keine Aufmerksamkeiten, arbeitet weiterhin mit diesen Ak zusammen.....
Ich habe seit diesen Geschichte keinen Boden mehr unter den Füssen, ich stehe morgens auf und ich weiß nicht, wie es weiter gehen soll....
Wenn er da ist, geht es mir gut, auch wenn ich ihm meine Gefühle und Gedanken nicht anvertrauen kann, wenn er weg ist könnte ich die Wände hoch gehen, weil ich nicht weiß, ob ich ihm seine "Rechenschaften" glauben soll....

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5. Februar 2008 um 22:23

Ich kann dich verstehen...
...das ist echt schon eine frechheit und vor allen dingen respektlos.

aber hast du nochmal mit ihm darüber gesprochen?

warum er vielleicht nicht mit dir darüber gesprochen hat, was ihn stört oder so. manchmal sucht man sich neutrale personen um mit ihnen darüber zu sprechen. sicher dann war es auch noch eine kollegin, die er anscheinend anziehend fand.

an deiner stelle würde ich mit ihm nochmal über die ganze geschichte sprechen, alleine, essen gehen oder so. eure tochter schläft bei den großeltern und ihr geht essen. dort kann man am besten reden, man kann sich nicht anschreien und nicht einfach abhauen.

und da du ja auch einiges weiß, würde ich ihn auch ganz direkt fragen, warum er nicht mit dir über die ganzen sachen gesprochen. schließlich bist du nicht nur seine ehefrau, sondern auch seine beste freundin und vielleicht sollte er sich darüber mal gedanken machen.
vielleicht hat es auch an dir selbst gelegen, dass er nicht mit dir gesprochen hat, weil du vielleicht gestresst warst oder sofort zickig reagiert hast. wir frauen sind da ja manchmal nicht so einfach.

ich würde íhm versuchen klar zu machen, dass er mit solchen dingen die familie aufs spiel setzt und das so was das nicht wert ist.

sprich mit ihm, sag ihm was zu denkst, wie du dich fühlst. frage ihn, ob er dich liebt, ob er in seinem leben glücklich ist, so wie es ist oder ob ihm was fehlt.

sprecht miteinander das ist das beste was ihr machen könnt. dann geht es dir vielleicht auch wieder besser.

kopf hoch, das wird schon )
lg

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6. Februar 2008 um 7:23
In Antwort auf anghle_12866208

Ich kann dich verstehen...
...das ist echt schon eine frechheit und vor allen dingen respektlos.

aber hast du nochmal mit ihm darüber gesprochen?

warum er vielleicht nicht mit dir darüber gesprochen hat, was ihn stört oder so. manchmal sucht man sich neutrale personen um mit ihnen darüber zu sprechen. sicher dann war es auch noch eine kollegin, die er anscheinend anziehend fand.

an deiner stelle würde ich mit ihm nochmal über die ganze geschichte sprechen, alleine, essen gehen oder so. eure tochter schläft bei den großeltern und ihr geht essen. dort kann man am besten reden, man kann sich nicht anschreien und nicht einfach abhauen.

und da du ja auch einiges weiß, würde ich ihn auch ganz direkt fragen, warum er nicht mit dir über die ganzen sachen gesprochen. schließlich bist du nicht nur seine ehefrau, sondern auch seine beste freundin und vielleicht sollte er sich darüber mal gedanken machen.
vielleicht hat es auch an dir selbst gelegen, dass er nicht mit dir gesprochen hat, weil du vielleicht gestresst warst oder sofort zickig reagiert hast. wir frauen sind da ja manchmal nicht so einfach.

ich würde íhm versuchen klar zu machen, dass er mit solchen dingen die familie aufs spiel setzt und das so was das nicht wert ist.

sprich mit ihm, sag ihm was zu denkst, wie du dich fühlst. frage ihn, ob er dich liebt, ob er in seinem leben glücklich ist, so wie es ist oder ob ihm was fehlt.

sprecht miteinander das ist das beste was ihr machen könnt. dann geht es dir vielleicht auch wieder besser.

kopf hoch, das wird schon )
lg

Wo bist Du?
Du bist seit 5 Jahren verheiratet, sagst du.

Das ist alles, was du von dir erzählst. Der Rest deiner Erzählung dreht sich nur um den Mann...könnte es nicht sein, dass deine Probleme auch daher kommen...dass du dich selbst gar nicht thematisierst? Andere können ja nur einen Platz einnehmen, wenn er frei ist...

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6. Februar 2008 um 9:23

Das hört sich wirklich mies an!
So wie ich es lese, hat / hatte er sich in seine AK verliebt.

Nun versucht er den Weg "nach Haus" zu finden. Ich kann Dir wirklich nur raten mit ihm über deine Wunden zu reden. Und herauszufinden, ob er wirklich wieder heim kommen möchte.

Bist Du mit Eurem Kind zu Hause? Ist er es gewohnt, dass Du immer zuhaus bist, wenn er von der Arbeit heim kommt?

Gib Dein Kind zu Deinen Eltern und geh mit Deinen Freundinnen einen draufmachen. Wenn Du einmal nicht da sein solltest (angekündigt oder auch nicht)fängt er vielleicht auch mal an sich Gedanken zu machen.

Wo ist sie, mit wem lacht sie....
Ihm ist es vielleicht entgangen, dass draußen die Welt voller Männer ist, weil Du nur zu Haus warst?

Versuch Dich auch rar zu machen, wecke seine Eifersucht. Vielleicht ist auch ein gefakter Liebesbrief von einem anderen Mann ein gutes Mittel um wieder Besitzansprüche seinerseits zu wecken.

Ich wünsch Dir viel viel Kraft auf Deinem schwierigen Weg.

LG Herz Hirn Humor

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10. Februar 2008 um 8:59
In Antwort auf sonnenblume293

Wo bist Du?
Du bist seit 5 Jahren verheiratet, sagst du.

Das ist alles, was du von dir erzählst. Der Rest deiner Erzählung dreht sich nur um den Mann...könnte es nicht sein, dass deine Probleme auch daher kommen...dass du dich selbst gar nicht thematisierst? Andere können ja nur einen Platz einnehmen, wenn er frei ist...

Vielleicht hast du recht,
habe bis jetzt meine Bedürfnisse und alles was mich angeht auf die letzte Stelle gestellt und alles getan, damit meinem Mann und unseren Tochter immer gut geht...und das ist mein Fehler? Ich weiß nicht, aber ist es nicht normal, dass man seine Lieben bevorzugt!?!

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10. Februar 2008 um 9:18
In Antwort auf anghle_12866208

Ich kann dich verstehen...
...das ist echt schon eine frechheit und vor allen dingen respektlos.

aber hast du nochmal mit ihm darüber gesprochen?

warum er vielleicht nicht mit dir darüber gesprochen hat, was ihn stört oder so. manchmal sucht man sich neutrale personen um mit ihnen darüber zu sprechen. sicher dann war es auch noch eine kollegin, die er anscheinend anziehend fand.

an deiner stelle würde ich mit ihm nochmal über die ganze geschichte sprechen, alleine, essen gehen oder so. eure tochter schläft bei den großeltern und ihr geht essen. dort kann man am besten reden, man kann sich nicht anschreien und nicht einfach abhauen.

und da du ja auch einiges weiß, würde ich ihn auch ganz direkt fragen, warum er nicht mit dir über die ganzen sachen gesprochen. schließlich bist du nicht nur seine ehefrau, sondern auch seine beste freundin und vielleicht sollte er sich darüber mal gedanken machen.
vielleicht hat es auch an dir selbst gelegen, dass er nicht mit dir gesprochen hat, weil du vielleicht gestresst warst oder sofort zickig reagiert hast. wir frauen sind da ja manchmal nicht so einfach.

ich würde íhm versuchen klar zu machen, dass er mit solchen dingen die familie aufs spiel setzt und das so was das nicht wert ist.

sprich mit ihm, sag ihm was zu denkst, wie du dich fühlst. frage ihn, ob er dich liebt, ob er in seinem leben glücklich ist, so wie es ist oder ob ihm was fehlt.

sprecht miteinander das ist das beste was ihr machen könnt. dann geht es dir vielleicht auch wieder besser.

kopf hoch, das wird schon )
lg

Reden-
das haben wir so oft und so lange, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass er mich nicht ganz versteht bzw. oft nicht aufmerksam genug zuhört (hat er selber zugegeben). Mittlerweile möchte er darüber nichts mehr hören. Er hat seine Mama in die Sache mitreingezogen und sie hat mir verboten, mit dem Thema wieder anzufangen und ihn auszufragen, weil ich dadurch total unter Druck setze und ihn soweit bringe, dass er irgendwann nicht mehr heim kommt...
Die Gespräche verliefen bis jetzt meist ruhig und locker (habe manchmal zum Flenzen angefangen...), oft ist er aufbrausend geworden und ist manchmal davon gegangen...
Er sagt, er ist mit mit wunschlos glücklich und ihm fehlt an gar nichts in unseren Ehe. Warum er dann trotzdem zu einen Anderen geht, weiß ich nicht, habe ihn auch gefragt - die Antwort darauf habe bis jetzt nicht bekommen....
Neutrale Person fällt in dem Fall aus, denn sie stellte sich auf seine Seite und sagte ihm genau DAS was er (vielleicht von mir) hören WOLLTE (ohne mich persönlich zu kennen) und ihn damit total unsicher machte.....Ich konnte/wollte ihm DAS (was er hören WOLLTE) nicht sagen, denn DAS NICHT die Wahrheit ist - das glaubt er mir nicht und das ist das Problem, was ich/wir bis jetzt nicht geschafft haben zu lösen....
Danke Dir für deine aufmunternde Worte...ich hoffe es für uns auch.

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10. Februar 2008 um 9:33

Ja, das habe ich (so blöd bin ich),
sonst würde er jetzt bei seinen Mama/Oma wohnen (soweit ist es nämlich bei dem Streit gekommen). Es sind aber soviele Fragen offen geblieben und es gibt da noch vieles, was sich widerspricht, nicht zusammen passt....
Natürlich braucht es Zeit, aber er macht es mir nicht leichter, wenn er so tut als ob nichts gewesen wäre (er zeigt keine Reue oder so). Ich erwarte von ihm mehr Aufmerksamkeit, Feingefühl und das weiß er, aber passieren tut fast gar nichts...
Rollen-Tausch versuchte ich, aber ich habe das Gefühl, dass er da Schwierigkeiten hat, sich in meine Rolle tatsächlich rein zu versetzen, obwohl es eine ähnliche SACHE tatsächlich letztes Jahr gab (ich nehme DIESE Sache auch zum Vergelich her) - das Problem ist, er sieht die Sache nicht ähnlich, für ihn ist es ganz anders gewesen... und ich weiß nicht mehr, wie ich es ihm sonst noch erklären kann... (s. nächsten beitrag).
Ich suche ganze Zeit danach, was mir Spass macht/machen würde, aber mir fehlt an Freiraum mich auszutoben und eigene Entscheidungen treffen zu dürfen, damit ich es machen könnte. Finanziell siht es auch nicht rosig aus...
Danke für dein Beitrag. LG.

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10. Februar 2008 um 9:56

Hallo Maus!
Es gab hier schon öfter Beiträge von Müttern, die nach der Geburt des Kindes/der Kinder und einem plötzlichen Hausfrauendasein eine eklatanten Verhaltensumschwung des Ehemannes feststellen mussten und den Gutesten plötzlich nicht mehr wiedererkannten. Für mich ist das immer wieder einen Bestätigung meiner Überzeugung, dass 98% keine Hausfrau und Muddi haben wollen und wenn, dann soll Frau bitte erfolgreich berufstätig, den Haushalt mit allen dazugehörigen Tätigkeiten mit links und bitteschön ohne Hilfe es Mannes schmeissen und doch auch so gut sein und die Kinderziehung wuppen. Auch ich habe dies erlebt, die drei Jahre "Erziehungsurlaub" (wie das bei mir noch hiess) waren die schrecklichsten Jahre meines Lebens. Mein Mann war respektlos, lieblos und hat in mir die Putze gesehen, mit der man kein vernünftiges Wort mehr sprechen kann. Neulich hat er mal wieder eine Bemerkung losgelassen, bei der ich ihm am liebsten in die Eier getreten hätte: "Na ja, ihr Frauen gebt bei der Geburt ja sowieso euer Hirn ab". Dies hat er losgelassen, als ich bereits wieder 2 Jahre im Beruf stand und eine mordsanstrengende 14 Monate dauernde Fortbildung hinter mir hatte. Das dazu.

Ich kann Dir nur folgende Tipps geben: Deine Tochter ist 4 Jahre alt und besucht bestimmt mittlerweile einen Kindergarten. Geh und such Dir einen Job. Wenn Du eigene Interessen verfolgst, (vielleicht auch was für Deine eigene Rentenkasse tust), mal andere Leute siehst (Arbeitskollegen!), und einfach mal wieder ein bisschen mehr an Dich denkst, tut das Wunder, glaube mir. Als mein Sohn in den KiGa kam, habe ich auf die Spassbremse gedrückt und mir einen Job gesucht. Hat nicht auf Anhieb geklappt, aber klappte. Und plötzlich war ich diejenige, die tolle Sachen erlebte! Die abends mal wegging! Und Kind und Kegel an den lieben Ehemann abgegeben hat. Uih, das hat ihm gar nicht gepasst. Ich war unabhängig! Brauchte kein Geld mehr von ihm! Konnte mir alles wieder selber finanzieren! Und hatte doch tatsächlich Kontakt zu Menschen, die mein Mann nicht kannte.

Ich glaube, Du steckst in der typischen Hausfrauenfalle. Mutti bleibt brav zu Hause und Vati erlebt Abenteuer (mit neuen Kolleginnen). Lass Dir das nicht bieten, werde selber aktiv! Und vor allen Dingen lass Dir von Deiner bescheuerten Schwiegermutter nicht das Maul verbieten. Die hat sie wohl nicht alle, der würde ich ja was husten. Was ihr in euer Ehe besprecht, geht die gute Frau ja nun gar nichts an.

Tschaka!

Kirsten

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10. Februar 2008 um 9:56
In Antwort auf frigga_12324945

Das hört sich wirklich mies an!
So wie ich es lese, hat / hatte er sich in seine AK verliebt.

Nun versucht er den Weg "nach Haus" zu finden. Ich kann Dir wirklich nur raten mit ihm über deine Wunden zu reden. Und herauszufinden, ob er wirklich wieder heim kommen möchte.

Bist Du mit Eurem Kind zu Hause? Ist er es gewohnt, dass Du immer zuhaus bist, wenn er von der Arbeit heim kommt?

Gib Dein Kind zu Deinen Eltern und geh mit Deinen Freundinnen einen draufmachen. Wenn Du einmal nicht da sein solltest (angekündigt oder auch nicht)fängt er vielleicht auch mal an sich Gedanken zu machen.

Wo ist sie, mit wem lacht sie....
Ihm ist es vielleicht entgangen, dass draußen die Welt voller Männer ist, weil Du nur zu Haus warst?

Versuch Dich auch rar zu machen, wecke seine Eifersucht. Vielleicht ist auch ein gefakter Liebesbrief von einem anderen Mann ein gutes Mittel um wieder Besitzansprüche seinerseits zu wecken.

Ich wünsch Dir viel viel Kraft auf Deinem schwierigen Weg.

LG Herz Hirn Humor

So sehe ich das auch,
er streitet es aber ab. Reden...siehe nächste Antworten auf die Beiträge, muss ich nicht doppelt schreiben, danke.
Ja, ich bin mit unserem Kind zuhause, immer da und alles immer so wie er es mag.. Es war früher anders, er wollte es aber nicht, war immer sehr eifersüchtig, deswegen habe ich es und mich ihm zuliebe geändert... Er kennt es, wie es ist, wenn ich ohne ihn ausgehe (rechtzeitig angekündigt). Letzter Stand war: Ich soll so oft ich will, so lang ich will weggehen, am besten mein Ehering daheim lassen, mich von irgendwelchen Typen anbaggern lassen.... hauptsache ich lasse ihm seine Ruhe! Ich traue mich nicht nachzufragen, ob es sein Ernst war, habe Angst von einen bestimmten Antwort, die ich ihm zutraue, trotz liebesversprechen...
Ich habe mich über sie erkundigt und je mehr ich über sie weiß, desto größeres Rätsel sie für mich ist. Ich blicke bei der Frau nicht durch, wie sie tickt...weiß nicht was ich von ihr halten soll. Sie hat mir auch solche blöde, widersprüchliche Mails geschrieben....
Eifersucht wecken versuche ich lieber nicht, denn er flippte (vor der Zeit mit diese AK) schon bei Kleinigkeiten,meist Mißverständnissen total aus...wie es jetzt ist weiß ich nicht, möchte das Schicksaal auch nicht unbedingt herausfordern... Er besitzt mich ja voll und ganz, was er auch weiß, wenn er sich nicht wieder in seinen "zusammengewürfelten" Geschichten/Träumereien reinsteigert. Er hat absolute Kontrolle über mich und wenn er früher mal nicht wußte, wo ich evtl. 5 Minuten lang war/gemacht habe, dann kam er schon auf die unmöglichsten Gedanken....
Danke Dir für dein Beitrag, die Kraft brauche ich wirklich, weiß aber nicht woher ich sie nehmen soll...

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10. Februar 2008 um 10:07
In Antwort auf nadra_12151411

Vielleicht hast du recht,
habe bis jetzt meine Bedürfnisse und alles was mich angeht auf die letzte Stelle gestellt und alles getan, damit meinem Mann und unseren Tochter immer gut geht...und das ist mein Fehler? Ich weiß nicht, aber ist es nicht normal, dass man seine Lieben bevorzugt!?!

Muss zu diesem letzten Satz auch noch was sagen..
...nein, liebe Maus, das ist nicht normal. Ein wenig gesunder Egoismus hat noch niemandem geschadet, eher im Gegenteil. Kein Mensch redet davon, dass Du Deine Familie vernachlässigen sollst, Du, ich mach das auch nicht und ich arbeite auch 30 h die Woche und habe KEINE Putzfrau und KEINE Mutter, die mich unterstützt. Aber Du wirst doch wohl auch Bedürfnisse haben, oder nicht?

Schon seltsam, man liest ständig von Frauen, die sich total in einer Beziehung aufgeben und ALLES tun, damit der Partner glücklich und zufrieden ist und ihm an nichts fehlt. Da ist es doch m. A. nach kein Wunder, wenn so eine langweilige Partnerin nicht mehr interessant ist.

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10. Februar 2008 um 19:11
In Antwort auf sana_12949330

Muss zu diesem letzten Satz auch noch was sagen..
...nein, liebe Maus, das ist nicht normal. Ein wenig gesunder Egoismus hat noch niemandem geschadet, eher im Gegenteil. Kein Mensch redet davon, dass Du Deine Familie vernachlässigen sollst, Du, ich mach das auch nicht und ich arbeite auch 30 h die Woche und habe KEINE Putzfrau und KEINE Mutter, die mich unterstützt. Aber Du wirst doch wohl auch Bedürfnisse haben, oder nicht?

Schon seltsam, man liest ständig von Frauen, die sich total in einer Beziehung aufgeben und ALLES tun, damit der Partner glücklich und zufrieden ist und ihm an nichts fehlt. Da ist es doch m. A. nach kein Wunder, wenn so eine langweilige Partnerin nicht mehr interessant ist.

Naja, wenn sie es anders gemacht hätte...
...und mehr sich selbst und ihre Bedürfnisse wichtig genommen hätte, dann hätte sie zu hören gekriegt, kein Wunder, dass der Mann unglücklich ist, weil sie sich nicht genug um ihn kümmert und ihn nicht wichtig genug nimmt.
Hab ich hier bzw. im Untreue-Forum schon oft gelesen.
Im Prinzip steckt überall die gleiche Grundhaltung dahinter, dass die Frau für den Erfolg der Beziehung verantwortlich ist, mit ihrem Verhalten steht und fällt alles, während der Typ sich immer auf irgendein "Defizit" rausreden kann. Bin immer wieder überrascht, wie wenig Frauen von MÄnnern erwarten und fordern und die SChuld für jede Schieflage immer bei der Frau suchen.

Liebe Maus, was dein Mann gemacht hat, ist inakzeptabel. Dich vor anderen schlecht machen, über dich reden, sich bei der Arbeitskollegin über dich auslassen, es ist eine furchtbare Geschichte, die du da berichtest. Er demütigt und geringschätzt dich. Egal, ob er nun ein Verhältnis mit der AK hatte oder nicht.
Und lass dir hier nix einreden, ER ist es, der so gehandelt hat. ER hat einen tiefen Vertrauensbruch begangen. Kann er das irgendwie erklären? Was hat ihn dazu veranlasst? Wie verhält er sich jetzt dir gegenüber? Kam es früher schon mal vor, dass er irgendwie hintenrum etwas ganz anderes erzählt hat?
Ich finde die Geschichte superbedenklich. Ganz schlimm. Und ER ist dafür verantwortlich, nicht du. Wenn er ein Problem mit dir hat, dann muss er zuerst mit dir darüber reden.

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11. Februar 2008 um 20:23
In Antwort auf sana_12949330

Hallo Maus!
Es gab hier schon öfter Beiträge von Müttern, die nach der Geburt des Kindes/der Kinder und einem plötzlichen Hausfrauendasein eine eklatanten Verhaltensumschwung des Ehemannes feststellen mussten und den Gutesten plötzlich nicht mehr wiedererkannten. Für mich ist das immer wieder einen Bestätigung meiner Überzeugung, dass 98% keine Hausfrau und Muddi haben wollen und wenn, dann soll Frau bitte erfolgreich berufstätig, den Haushalt mit allen dazugehörigen Tätigkeiten mit links und bitteschön ohne Hilfe es Mannes schmeissen und doch auch so gut sein und die Kinderziehung wuppen. Auch ich habe dies erlebt, die drei Jahre "Erziehungsurlaub" (wie das bei mir noch hiess) waren die schrecklichsten Jahre meines Lebens. Mein Mann war respektlos, lieblos und hat in mir die Putze gesehen, mit der man kein vernünftiges Wort mehr sprechen kann. Neulich hat er mal wieder eine Bemerkung losgelassen, bei der ich ihm am liebsten in die Eier getreten hätte: "Na ja, ihr Frauen gebt bei der Geburt ja sowieso euer Hirn ab". Dies hat er losgelassen, als ich bereits wieder 2 Jahre im Beruf stand und eine mordsanstrengende 14 Monate dauernde Fortbildung hinter mir hatte. Das dazu.

Ich kann Dir nur folgende Tipps geben: Deine Tochter ist 4 Jahre alt und besucht bestimmt mittlerweile einen Kindergarten. Geh und such Dir einen Job. Wenn Du eigene Interessen verfolgst, (vielleicht auch was für Deine eigene Rentenkasse tust), mal andere Leute siehst (Arbeitskollegen!), und einfach mal wieder ein bisschen mehr an Dich denkst, tut das Wunder, glaube mir. Als mein Sohn in den KiGa kam, habe ich auf die Spassbremse gedrückt und mir einen Job gesucht. Hat nicht auf Anhieb geklappt, aber klappte. Und plötzlich war ich diejenige, die tolle Sachen erlebte! Die abends mal wegging! Und Kind und Kegel an den lieben Ehemann abgegeben hat. Uih, das hat ihm gar nicht gepasst. Ich war unabhängig! Brauchte kein Geld mehr von ihm! Konnte mir alles wieder selber finanzieren! Und hatte doch tatsächlich Kontakt zu Menschen, die mein Mann nicht kannte.

Ich glaube, Du steckst in der typischen Hausfrauenfalle. Mutti bleibt brav zu Hause und Vati erlebt Abenteuer (mit neuen Kolleginnen). Lass Dir das nicht bieten, werde selber aktiv! Und vor allen Dingen lass Dir von Deiner bescheuerten Schwiegermutter nicht das Maul verbieten. Die hat sie wohl nicht alle, der würde ich ja was husten. Was ihr in euer Ehe besprecht, geht die gute Frau ja nun gar nichts an.

Tschaka!

Kirsten

Danke
für dein Beitrag, so habe ich mir auch gedacht, aber es funktioniert bei mir leider nicht so: ich gehe schon arbeiten seit meine Kleine 4 Monate alt war und ich war ja trotzdem abends ohne Mann weggegangen. Habe das aufgeben müssen unseren Ehefrieden wegen, weil es meinem Mann nicht passte - vielleicht ist es der Fehler gewesen! Es ist so kompliziert.....ich kämpfe mich weiter durch den "Dschungel" auch wenn ich bald am Ende meinen Kräfte bin...

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11. Februar 2008 um 21:01
In Antwort auf sursulapitschi

Naja, wenn sie es anders gemacht hätte...
...und mehr sich selbst und ihre Bedürfnisse wichtig genommen hätte, dann hätte sie zu hören gekriegt, kein Wunder, dass der Mann unglücklich ist, weil sie sich nicht genug um ihn kümmert und ihn nicht wichtig genug nimmt.
Hab ich hier bzw. im Untreue-Forum schon oft gelesen.
Im Prinzip steckt überall die gleiche Grundhaltung dahinter, dass die Frau für den Erfolg der Beziehung verantwortlich ist, mit ihrem Verhalten steht und fällt alles, während der Typ sich immer auf irgendein "Defizit" rausreden kann. Bin immer wieder überrascht, wie wenig Frauen von MÄnnern erwarten und fordern und die SChuld für jede Schieflage immer bei der Frau suchen.

Liebe Maus, was dein Mann gemacht hat, ist inakzeptabel. Dich vor anderen schlecht machen, über dich reden, sich bei der Arbeitskollegin über dich auslassen, es ist eine furchtbare Geschichte, die du da berichtest. Er demütigt und geringschätzt dich. Egal, ob er nun ein Verhältnis mit der AK hatte oder nicht.
Und lass dir hier nix einreden, ER ist es, der so gehandelt hat. ER hat einen tiefen Vertrauensbruch begangen. Kann er das irgendwie erklären? Was hat ihn dazu veranlasst? Wie verhält er sich jetzt dir gegenüber? Kam es früher schon mal vor, dass er irgendwie hintenrum etwas ganz anderes erzählt hat?
Ich finde die Geschichte superbedenklich. Ganz schlimm. Und ER ist dafür verantwortlich, nicht du. Wenn er ein Problem mit dir hat, dann muss er zuerst mit dir darüber reden.

Ich hatte es mal anders versucht,
als ich wieder arbeiten anfing hieß es: ich bin überfordert, schaffe nicht mal Haushalt zu machen, mich genug um die Kleine zu kümmern und dann will ich auch noch Arbeiten gehen - genau so wie du es oben beschrieben hast. Egal wie ich es mache, es ist falsch, es ist nicht genug, es reicht nicht... Mal positive Bemerkung, eine liebevolle Kleinigkeit, einfaches "Tut mir leid" - es würde mich ungemein aufbauen und mir wieder so viel Kraft geben...
Er konnte es mir nicht erklären, warum er es getan hat...
Ob er auch früher schon sowas gemacht hat, weiß ich nicht. Er hat mal damit angefangen mich in Öffentlichkeit, vor Freunden, Verwanden zu kritisieren, mich lächerlich zu machen - das habe ich ihm dann wieder schnell "ausgeredet", seitdem habe ich nichts mehr mitbekommen weder, dass er schlecht, noch dass er positiv über mich redet... traurig, ich weiß.
Unser Verhältnis momentan ist -gezwungen- locker, ich reiße mich mit aller Kraft zusammen um mit diesem Thema nicht anzufangen, versuche soweit es geht meine Unsicherheit zu unterdrücken, meine Zweifel zu verdrängen. Er lenkt sich mit allen Gedanken durch Überlegungen über eine neue Anschaffung ab.
Letzen Mittwoch hatte er mich mit einem sehr schönen romantischen Abend überrascht, hat sich wirklich Mühe gemacht, was mir Gänsehaut bereitete - ich fühlte mich sehr geschmeichelt, es war ümwerfend schön...und es hatte einen bitteren Nachgeschmack, es hat fast weh getan. Ich hatte innerlich totale Angst bekommen und konnte mich ihm gegenüber nicht richtig "öffnen", konnte mich nicht fallen lassen. Diese Angst, dass es so schnell nicht wieder passiert, vieleicht auch zum letzten Mal; dass wenn ich mich jetzt wieder fallen lasse, umso härter und schmerzhafter ich letztendlich "lande". Ich bin so tief enttäuscht und verletzt, dass ich sozusagen, eine durchsichtige Wand zwischen uns aufbaue, um ihn gefühlsmäßig an mich nicht zu nah ranzulassen. Ich weiß, dass es nicht gut ist, aber irgendwie ist es für mich wie Selbstschutz.
Ich weiß nicht, wie ich es besser beschreiben soll....
Ich danke Dir für deine aufmunternde Worte. LG.

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