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Einsam in der Ehe / fühle mich vernachlässigt & unverstanden

20. September um 11:27

Hallo ihr Lieben,

Ich brauche mal eine 2./3./... Meinung zu meiner jetzigen Situation.

Ich fühle mich seit einiger Zeit von meinem Mann vernachlässigt und fühle mich einsam in unserer Ehe.
Wenn ich Ihn Frage, wie er unsere Ehe findet ist er zufrieden und alles läuft gut. Wenn ich andeute, dass ich das Gefühl habe, dass es sich stark um Ihn dreht und wir wenig über mich und meine Gedanken reden verneint er das und fühlt sich durch meine Aussage angegriffen.
Mein Mann ist viel geschäftlich unterwegs. Er hat einen wichtigen Job und geht auch sehr darin auf. Das war ihm auch schon immer wichtig. Das finde ich gut, ich freue mich auch für Ihn, dass er erfolgreich ist. Ich finde es auch schön, dass er mir so viel davon erzählt und er mir vertraut und meine Gedanken dazu ihm anscheinend wichtig sind (80% unserer Gespräche drehen sich um seinen Job). Allerdings bleibt dabei manchmal "mein Leben" auf der Strecke. Seit unsere Sohn geboren ist, bin ich viel zu Hause (Elternzeit) und weil wir für den Job meines Mannes die Stadt gewechselt haben, hab ich kaum soziale Kontakte, der Rest der Familie wohnt mehr als 3 h und mehr entfernt. Mindestens 2 mal im Monat ist mein Mann für mindestens 3 Tage auf Geschäftsreise. Seit er den neuen Job angefangen hat (ca.1Jahr) hat er bereits mehr als 300 Überstunden gesammelt. Urlaub haben wir kaum gemacht und viele freie Wochenenden verbringen wir bei der Verwandtschaft.
Gestern haben wir darüber gesprochen, dass er ja noch 20 Urlaubstage hat und wir Urlaub machen könnten und wie und wann. Dabei kam heraus, er stellt sich einen Urlaub vor, wo er so wenig wie möglich macht und so viel ausruht und schläft wie möglich. Dass kann ich natürlich gut verstehen, so viel wie er unterwegs ist. Ich wünsche mir aber eigentlich dass wir zu dritt gemeinsam auf den Spielplatz gehen oder in die Krabbelgruppe (wir müssten dafür gar nicht wegfahren) -einfach Dinge Unternehmen die unserem Sohn Spaß machen.
Dann kommt noch dazu dass meine beste Freundin mit ihrem Freund bald bei uns in der Stadt Urlaub machen und ich habe gesagt, dass ich auf jeden Fall da sein will wenn sie kommt, weil es mir ein Herzenswunsch ist, sie zu sehen (gerade weil ich hier kaum soziale Kontakte habe). Das hat ihn so verärgert. Er meinte, das wäre nicht ok von mir, die Familie muss an erster Stelle stehen. Ob mir die Erholung meines Mannes nicht wichtig sei,... . Ich fühle mit mich so unverstanden. Ich meine, wir können doch auch dann in den Urlaub gehen wenn Sie gerade nicht da ist?
Ich weiß auch nicht, wie ich meinem Mann das alles sagen soll. Im Moment eskaliert es immer im Streit wenn ich auch nur eine Andeutung mache dass ich mit etwas nicht zufrieden bin. Er nimmt es immer gleich persönlich und ich weiß nicht, wie ich meine Wünsche äußern kann ohne dass er nur Vorwürfe hört.
Natürlich brauche ich auch mehr soziale Kontakte vor Ort aber das braucht einfach seine Zeit.
Was könnt Ihr mir raten?
Liebe Grüße

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20. September um 11:58

Dass er schnell sauer wird, liegt wohl daran, dass er viel zu tun hat und sich denkt "was soll ich denn NOCH alles machen". Ist dir gegenüber aber nicht fair.

er stellt sich einen Urlaub vor, wo er so wenig wie möglich macht und so viel ausruht und schläft wie möglich
Das heisst aber nicht, dass er den ganzen Tag verschläft. Er hat wohl nur keine Lust, rumzureisen und Tagesausflüge zu machen. Aber auf den Spielplatz zu gehen sollte doch auch relativ entspannt sein. Oder hat er explizit gesagt, dass er nicht einen Fuss nach draussen setzen möchte?
 

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20. September um 13:08

Er sagt dir das die Familie an erster Stelle stehen sollte aber hält sich doch selbst nich dran.
Zumal er sich doch für dich freuen sollte, wenn du auch mal Input von außen bekommst, also dich mit deiner Freundin treffen magst, du hast ja sonst keine Kontakte dort.

Bei ihm muss sich alles um ihn drehen und so funktioniert eine Beziehung nun mal nicht. Ich kann ja verstehen das ihn die Arbeit fertig macht aber dann muss er da eben kürzer treten, ganz einfach.

Sag ihm ganz klar wie du dich fühlst, immerhin bist du auch Teil dieser Partnerschaft. Wenn er nicht auch an dich denkt bzw. nicht zulässt das du auch mal was für dich tun willst, dann kann man sich die Beziehung vors Knie nageln.

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20. September um 16:24
In Antwort auf lila1401

Hallo ihr Lieben,

Ich brauche mal eine 2./3./... Meinung zu meiner jetzigen Situation.

Ich fühle mich seit einiger Zeit von meinem Mann vernachlässigt und fühle mich einsam in unserer Ehe. 
Wenn ich Ihn Frage, wie er unsere Ehe findet ist er zufrieden und alles läuft gut. Wenn ich andeute, dass ich das Gefühl habe, dass es sich stark um Ihn dreht und wir wenig über mich und meine Gedanken reden verneint er das und fühlt sich durch meine Aussage angegriffen. 
Mein Mann ist viel geschäftlich unterwegs. Er hat einen wichtigen Job und geht auch sehr darin auf. Das war ihm auch schon immer wichtig. Das finde ich gut, ich freue mich auch für Ihn, dass er erfolgreich ist. Ich finde es auch schön, dass er mir so viel davon erzählt und er mir vertraut und meine Gedanken dazu ihm anscheinend wichtig sind (80% unserer Gespräche drehen sich um seinen Job). Allerdings bleibt dabei manchmal "mein Leben" auf der Strecke. Seit unsere Sohn geboren ist, bin ich viel zu Hause (Elternzeit) und weil wir für den Job meines Mannes die Stadt gewechselt haben, hab ich kaum soziale Kontakte, der Rest der Familie wohnt mehr als 3 h und mehr entfernt. Mindestens 2 mal im Monat ist mein Mann für mindestens 3 Tage auf Geschäftsreise. Seit er den neuen Job angefangen hat (ca.1Jahr) hat er bereits mehr als 300 Überstunden gesammelt. Urlaub haben wir kaum gemacht und viele freie Wochenenden verbringen wir bei der Verwandtschaft. 
Gestern haben wir darüber gesprochen, dass er ja noch 20 Urlaubstage hat und wir Urlaub machen könnten und wie und wann. Dabei kam heraus, er stellt sich einen Urlaub vor, wo er so wenig wie möglich macht und so viel ausruht und schläft wie möglich. Dass kann ich natürlich gut verstehen, so viel wie er unterwegs ist. Ich wünsche mir aber eigentlich dass wir zu dritt gemeinsam auf den Spielplatz gehen oder in die Krabbelgruppe (wir müssten dafür gar nicht wegfahren) -einfach Dinge Unternehmen die unserem Sohn Spaß machen.
Dann kommt noch dazu dass meine beste Freundin mit ihrem Freund bald bei uns in der Stadt Urlaub machen und ich habe gesagt, dass ich auf jeden Fall da sein will wenn sie kommt, weil es mir ein Herzenswunsch ist, sie zu sehen (gerade weil ich hier kaum soziale Kontakte habe). Das hat ihn so verärgert. Er meinte, das wäre nicht ok von mir, die Familie muss an erster Stelle stehen. Ob mir die Erholung meines Mannes nicht wichtig sei,... . Ich fühle mit mich so unverstanden. Ich meine, wir können doch auch dann in den Urlaub gehen wenn Sie gerade nicht da ist?
Ich weiß auch nicht, wie ich meinem Mann das alles sagen soll. Im Moment eskaliert es immer im Streit wenn ich auch nur eine Andeutung mache dass ich mit etwas nicht zufrieden bin. Er nimmt es immer gleich persönlich und ich weiß nicht, wie ich meine Wünsche äußern kann ohne dass er nur Vorwürfe hört.
Natürlich brauche ich auch mehr soziale Kontakte vor Ort aber das braucht einfach seine Zeit. 
Was könnt Ihr mir raten? 
Liebe Grüße

wegen dem Besuch der Freundin macht er dir so eine Ansage???   zumal er ja derjenige ist der die Familie hinter der Arbeit anstellt!!!   kann es sein dass du nur eine Aufgabe suchst und dir das daheim sein nicht mehr recht ist?  wann gehst du wieder arbeiten?

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22. September um 20:16

Danke Fresh0000000089,

Selbstständig bin ich. Es geht mir eher darum dass mein Mann sich auch auf mein Leben und meine Bedürfnisse einlässt. 

Die Visionen und Verantwortungen meines Mannes kenne ich sehr gut, da wir praktisch ständig darüber reden. Aber wie gesagt, ich weiß es auch sehr zu schätzen, dass er mir das alles erzählt. 

Ich kann zwar auch erzählen (von meinem Leben), fühle mich aber nicht gehört. Das macht er sicher nicht mit Absicht, er liebt mich auch, das weiß ich. 

Langeweilig ist mir nicht. Ich weiß nicht ob du Kinder hast aber manchmal wünsche ich mir sogar ein bisschen mehr Zeit für mich. 

Das mir Freundschaften und andere Kontakte helfen werden, dass glaube ich auch! Manchmal befürchte ich nur dass wir dann mit unserer Ehe eher eine WG werden. Aber wir werden sehen..


 

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23. September um 9:12
In Antwort auf lila1401

Hallo ihr Lieben,

Ich brauche mal eine 2./3./... Meinung zu meiner jetzigen Situation.

Ich fühle mich seit einiger Zeit von meinem Mann vernachlässigt und fühle mich einsam in unserer Ehe. 
Wenn ich Ihn Frage, wie er unsere Ehe findet ist er zufrieden und alles läuft gut. Wenn ich andeute, dass ich das Gefühl habe, dass es sich stark um Ihn dreht und wir wenig über mich und meine Gedanken reden verneint er das und fühlt sich durch meine Aussage angegriffen. 
Mein Mann ist viel geschäftlich unterwegs. Er hat einen wichtigen Job und geht auch sehr darin auf. Das war ihm auch schon immer wichtig. Das finde ich gut, ich freue mich auch für Ihn, dass er erfolgreich ist. Ich finde es auch schön, dass er mir so viel davon erzählt und er mir vertraut und meine Gedanken dazu ihm anscheinend wichtig sind (80% unserer Gespräche drehen sich um seinen Job). Allerdings bleibt dabei manchmal "mein Leben" auf der Strecke. Seit unsere Sohn geboren ist, bin ich viel zu Hause (Elternzeit) und weil wir für den Job meines Mannes die Stadt gewechselt haben, hab ich kaum soziale Kontakte, der Rest der Familie wohnt mehr als 3 h und mehr entfernt. Mindestens 2 mal im Monat ist mein Mann für mindestens 3 Tage auf Geschäftsreise. Seit er den neuen Job angefangen hat (ca.1Jahr) hat er bereits mehr als 300 Überstunden gesammelt. Urlaub haben wir kaum gemacht und viele freie Wochenenden verbringen wir bei der Verwandtschaft. 
Gestern haben wir darüber gesprochen, dass er ja noch 20 Urlaubstage hat und wir Urlaub machen könnten und wie und wann. Dabei kam heraus, er stellt sich einen Urlaub vor, wo er so wenig wie möglich macht und so viel ausruht und schläft wie möglich. Dass kann ich natürlich gut verstehen, so viel wie er unterwegs ist. Ich wünsche mir aber eigentlich dass wir zu dritt gemeinsam auf den Spielplatz gehen oder in die Krabbelgruppe (wir müssten dafür gar nicht wegfahren) -einfach Dinge Unternehmen die unserem Sohn Spaß machen.
Dann kommt noch dazu dass meine beste Freundin mit ihrem Freund bald bei uns in der Stadt Urlaub machen und ich habe gesagt, dass ich auf jeden Fall da sein will wenn sie kommt, weil es mir ein Herzenswunsch ist, sie zu sehen (gerade weil ich hier kaum soziale Kontakte habe). Das hat ihn so verärgert. Er meinte, das wäre nicht ok von mir, die Familie muss an erster Stelle stehen. Ob mir die Erholung meines Mannes nicht wichtig sei,... . Ich fühle mit mich so unverstanden. Ich meine, wir können doch auch dann in den Urlaub gehen wenn Sie gerade nicht da ist?
Ich weiß auch nicht, wie ich meinem Mann das alles sagen soll. Im Moment eskaliert es immer im Streit wenn ich auch nur eine Andeutung mache dass ich mit etwas nicht zufrieden bin. Er nimmt es immer gleich persönlich und ich weiß nicht, wie ich meine Wünsche äußern kann ohne dass er nur Vorwürfe hört.
Natürlich brauche ich auch mehr soziale Kontakte vor Ort aber das braucht einfach seine Zeit. 
Was könnt Ihr mir raten? 
Liebe Grüße

 "Wenn ich andeute, dass ich das Gefühl habe,"

Da liegt ein Fehler.

Viele Männer können mit Andeutungen nichts anfangen, nehmen das nicht ernst.

Wie auch bei Deinen anderen Beispielen musst Du Dich mal viel vehementer für DEINE Interessen einsetzen.

Er will seine Verwandten sehen?
Wunderbar, drück ihm das Kind in den Arm und lass ihn fahren, während Du Dir eine schöne Zeit mit Deiner Freundin machst.

Und mach im deutlich, dass er seine Karriere zu Lasten eurer Beziehung und Familie macht.

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23. September um 9:15
In Antwort auf lila1401

Danke Fresh0000000089,

Selbstständig bin ich. Es geht mir eher darum dass mein Mann sich auch auf mein Leben und meine Bedürfnisse einlässt. 

Die Visionen und Verantwortungen meines Mannes kenne ich sehr gut, da wir praktisch ständig darüber reden. Aber wie gesagt, ich weiß es auch sehr zu schätzen, dass er mir das alles erzählt. 

Ich kann zwar auch erzählen (von meinem Leben), fühle mich aber nicht gehört. Das macht er sicher nicht mit Absicht, er liebt mich auch, das weiß ich. 

Langeweilig ist mir nicht. Ich weiß nicht ob du Kinder hast aber manchmal wünsche ich mir sogar ein bisschen mehr Zeit für mich. 

Das mir Freundschaften und andere Kontakte helfen werden, dass glaube ich auch! Manchmal befürchte ich nur dass wir dann mit unserer Ehe eher eine WG werden. Aber wir werden sehen..


 

vielleicht nicht langweilig... aber eintönig...

dann gehe ich stark davon aus dass du das mit der freundin wie geplant machst, oder?

was sagt er denn eigentlich dazu dass du dich so fühlst??

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27. September um 19:21

Ich danke euch für eure Antworten!

Seine Antworten lauten im Moment:
- ich wäre undankbar
- er könne meine Anschuldigungen nicht mehr ertragen
- meine Freundin wäre mir wichtiger als er es ist und ich solle mich endlich zwischen ihr und ihm entscheiden
- seine Arbeit wäre der einzige Grund, dass es uns gut geht und es wäre eine Frechheit seine Arbeit so nieder zu machen (ich hatte lediglich gesagt, dass er seine Arbeit mir vorziehe und sie ihm wichtiger ist als ich)
- er würde praktisch alles tun und ich wäre immer unzufrieden

Ich liebe Ihn und weiß dass wir glücklich miteinander sein können weil wir es einmal waren. Leider kann ich nicht offen mit ihm über alles reden weil er alles sofort als Vorwurf versteht. Würde so gerne mit ihm zielorientiert eine Lösung finden. 

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27. September um 19:27
In Antwort auf jasmin7190

vielleicht nicht langweilig... aber eintönig...

dann gehe ich stark davon aus dass du das mit der freundin wie geplant machst, oder?

was sagt er denn eigentlich dazu dass du dich so fühlst??

Eintönig ist es tatsächlich ein wenig. 
Mein Mann und ich wollen unseren Sohn jetzt noch nicht in Fremdbetreuung geben. Aber ich habe schon folgende Vorschläge gemacht: 
- ich könnte an ca. 3 Tagen die Woche ein fremdes Kind als Tagesmutter mitbetreuen
- ich könnte in einer KITA aushelfen und unseren Sohn mitnehmen
Mein Mann kann sich beides überhaupt nicht vorstellen. Er meint, unser Sohn komme dabei zu kurz. Und war natürlich auch wieder ein wenig sauer, dass ich so unzufrieden sei. Er ist sehr stolz darauf, dass er mir es ermöglichen kann zu Hause zu bleiben. Ich weiß nicht, wie ich ihm erklären kann, dass das nicht immer eine einzige Party ist?

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27. September um 22:19

jaja der ach so viel beschäftigte mann. hat er mal daran gedacht was haushalt, kind usw mit sich bringen? und das zur ehe auch ZWEI personen gehören. frag ihn doch mal ob du dir streicheleinheiten wo anders holen darfst. 

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27. September um 22:28
In Antwort auf bimetall2019

jaja der ach so viel beschäftigte mann. hat er mal daran gedacht was haushalt, kind usw mit sich bringen? und das zur ehe auch ZWEI personen gehören. frag ihn doch mal ob du dir streicheleinheiten wo anders holen darfst. 

Bin kurz davor...(das zu fragen)

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28. September um 9:36
In Antwort auf lila1401

Eintönig ist es tatsächlich ein wenig. 
Mein Mann und ich wollen unseren Sohn jetzt noch nicht in Fremdbetreuung geben. Aber ich habe schon folgende Vorschläge gemacht: 
- ich könnte an ca. 3 Tagen die Woche ein fremdes Kind als Tagesmutter mitbetreuen
- ich könnte in einer KITA aushelfen und unseren Sohn mitnehmen
Mein Mann kann sich beides überhaupt nicht vorstellen. Er meint, unser Sohn komme dabei zu kurz. Und war natürlich auch wieder ein wenig sauer, dass ich so unzufrieden sei. Er ist sehr stolz darauf, dass er mir es ermöglichen kann zu Hause zu bleiben. Ich weiß nicht, wie ich ihm erklären kann, dass das nicht immer eine einzige Party ist?

er bestimmt also über dein Leben...   bestimmt darüber was du zu tun + zu lassen hast.   

ich persönlich könnte so nicht leben!!

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28. September um 10:21
Beste Antwort

Ich war als Mann viele Jahre Alleinverdiener und wir hatten die ähnliche Situation, allerdings mit zwei Kindern.

Ich habe gearbeitet wie ein Irrer, morgens um 8:00 die Kinder zum Kindergarten und zur Schule gebracht, anends um 19:30 wieder zu Hause, meist 2 Tage unterwegs bei Großkunden, keine Unterstützung von Eltern, Freunde weit weg usw.

Während ich Karriere machte, mit 6 stellugem Gehalt und dickem Auto, kümmerte sich meine Frau um Haushalt und die Probleme in der Schule oder im Kindergarten.

Wir hatten die gleichen Diskussionen, Frustrationen und Tränen.

was uns geholfen hat war, dass meine Frau eine Fortbildung gemacht hat, über 4 Jahre inkl. der sozialen Kontakte, danach ein Teilzeitjob.

Was ich sagen will, es geht darum, dass du etwas für dich brauchst 

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28. September um 10:39

Hast Du mal an paartherapeutische Gespräche gedacht? - Bei Euch hapert es ja an der Kommunikation, er versteht alles als Vorwurf, ihr könnt Euch nicht einigen, Du fühlst Dich unverstanden...

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28. September um 10:42
Beste Antwort
In Antwort auf justashadow

Ich war als Mann viele Jahre Alleinverdiener und wir hatten die ähnliche Situation, allerdings mit zwei Kindern.

Ich habe gearbeitet wie ein Irrer, morgens um 8:00 die Kinder zum Kindergarten und zur Schule gebracht, anends um 19:30 wieder zu Hause, meist 2 Tage unterwegs bei Großkunden, keine Unterstützung von Eltern, Freunde weit weg usw.

Während ich Karriere machte, mit 6 stellugem Gehalt und dickem Auto, kümmerte sich meine Frau um Haushalt und die Probleme in der Schule oder im Kindergarten.

Wir hatten die gleichen Diskussionen, Frustrationen und Tränen.

was uns geholfen hat war, dass meine Frau eine Fortbildung gemacht hat, über 4 Jahre inkl. der sozialen Kontakte, danach ein Teilzeitjob.

Was ich sagen will, es geht darum, dass du etwas für dich brauchst 

Darf sie ja nicht...

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28. September um 10:57
In Antwort auf jasmin7190

Darf sie ja nicht...

Vielleicht den Göttergatten darauf hinweisen, dass es auch ein Leben vor ihm (und ohne ihn und Kind) gab und dass dieses Leben immer noch ein wichtiger Bestandteil der Biografie ist.

Außer man gehört zu den Muttis an der Sandkiste die sich über den Mann definieren und deren erste Frage ist : Was macht dein Mann so?

Ich denke mal, wo ein Wille ist ist auch ein Weg. 

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28. September um 13:18

Vielen Dank für eure Antworten! Wirklich, ich kann es nicht oft genug sagen: Danke! Es tut mir wirklich gut, eure Antworten zu lesen! 


Es ist tatsächlich so, wie jasmin7190 sagt, er "erlaubt" mir nicht einen Job zu haben. Er möchte unseren Sohn nicht fremdbetreut wissen. Das verstehe ich ja, aber selbst, die Vorschläge bei denen unser Sohn mit bei mir wäre (siehe oben) findet er nicht gut... 

Ich sehe es aber auch so, wie du, justashadow schreibst: wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. (Da muss auch einer sein, weil ich es so nicht mehr ertrage! @jasmin7190: ich kann so auch nicht leben!) Im Moment gestaltet der sich der Weg aber leider sehr steinig. Wer hatte denn bei euch, justashadow, die Idee, dass deine Frau die Fortbildung macht? Und wie habt ihr es dann mit den Kindern gemacht? 

Ich bin auch am überlegen, meine Mann die Antwort von justashadow zu zeigen mit der Hoffnung dass er sich dann auf Veränderung einlässt. Kann aber natürlich auch gut sein, dass er dann sauer wird, weil ich unsere Situation so in der "Öffentlichkeit" bespreche.

Er meint eben, dass meine Mutter, seine Mutter und meine Schwägerin alle bei den Kindern zu Hause geblieben sind. Er meint, sie hatten es sogar schwerer als ich, weil z.B. meine Schwägerin im Ausland lebt und mein Schwager teilweise länger Zeitspannen als mein Mann auf Geschäftsreise war. 

Habe auch schon den Vorschlag gemacht dass er 1-2 Tage die Woche Kind+Haushalt übernimmt und ich diese 1-2 Tage dann arbeite. Auch das ist für Ihn undenkbar.

Ich denke dass große Problem ist einfach dieses riesige Ungleichgewicht in unserer Beziehung die dieses er Arbeitet und ich bleibe zu Hause mit sich bringt:
- Er hat ein eigenes Projekt, das viel Zeit einnimmt während Ich nur an unsere gemeinsamen Projekt (Kind+Wohnung) arbeite und somit mental unterfordert bin
- Er verdient während ich auf dieses Geld, welches ich nicht selbst verdient habe, zurückgreifen muss (was mir eigentlich dauerhaft ein schlechtes Gefühl gibt - während er sagt er wäre stolz darauf mir das möglich zu machen)
- Er hat so viel Freiheit was z.B. seine Termine angeht und auch das Zeit alleine im Bad haben während ich vorher immer Fragen muss, ob er auf unseren Sohn aufpassen kann und dann abhängig von seiner Antwort bin.


@mandarina235:
Paartherapeutische Gespräche wären wirklich toll. Frage ist, wann er sich die Zeit dafür nehmen kann und wer dann auf uneren Sohn aufpasst. 

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28. September um 13:26

Im Moment bin eben auch immer ich die, die unzufrieden ist und das Gespräch sucht. Mein Mann sagt, für Ihn wäre alles in Ordnung.

Ich denke ich muss einfach die Strategie ändern: Weniger reden und mehr nach mir schauen. Wenn er wieder von seiner Geschäftsreise da ist werde ich einfach mal verstärkt Abends und am Wochende Termine für mich allein machen (bisher habe ich immer auch rücksicht genommen, dass das ja unsere einzige Zeit ist, wen er überhaupt da ist). 

Und entweder er wird dann irgendwann das Gespräch suchen, oder wir leben einfach nur noch nebeneinander her.

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28. September um 19:05
In Antwort auf lila1401

Hallo ihr Lieben,

Ich brauche mal eine 2./3./... Meinung zu meiner jetzigen Situation.

Ich fühle mich seit einiger Zeit von meinem Mann vernachlässigt und fühle mich einsam in unserer Ehe. 
Wenn ich Ihn Frage, wie er unsere Ehe findet ist er zufrieden und alles läuft gut. Wenn ich andeute, dass ich das Gefühl habe, dass es sich stark um Ihn dreht und wir wenig über mich und meine Gedanken reden verneint er das und fühlt sich durch meine Aussage angegriffen. 
Mein Mann ist viel geschäftlich unterwegs. Er hat einen wichtigen Job und geht auch sehr darin auf. Das war ihm auch schon immer wichtig. Das finde ich gut, ich freue mich auch für Ihn, dass er erfolgreich ist. Ich finde es auch schön, dass er mir so viel davon erzählt und er mir vertraut und meine Gedanken dazu ihm anscheinend wichtig sind (80% unserer Gespräche drehen sich um seinen Job). Allerdings bleibt dabei manchmal "mein Leben" auf der Strecke. Seit unsere Sohn geboren ist, bin ich viel zu Hause (Elternzeit) und weil wir für den Job meines Mannes die Stadt gewechselt haben, hab ich kaum soziale Kontakte, der Rest der Familie wohnt mehr als 3 h und mehr entfernt. Mindestens 2 mal im Monat ist mein Mann für mindestens 3 Tage auf Geschäftsreise. Seit er den neuen Job angefangen hat (ca.1Jahr) hat er bereits mehr als 300 Überstunden gesammelt. Urlaub haben wir kaum gemacht und viele freie Wochenenden verbringen wir bei der Verwandtschaft. 
Gestern haben wir darüber gesprochen, dass er ja noch 20 Urlaubstage hat und wir Urlaub machen könnten und wie und wann. Dabei kam heraus, er stellt sich einen Urlaub vor, wo er so wenig wie möglich macht und so viel ausruht und schläft wie möglich. Dass kann ich natürlich gut verstehen, so viel wie er unterwegs ist. Ich wünsche mir aber eigentlich dass wir zu dritt gemeinsam auf den Spielplatz gehen oder in die Krabbelgruppe (wir müssten dafür gar nicht wegfahren) -einfach Dinge Unternehmen die unserem Sohn Spaß machen.
Dann kommt noch dazu dass meine beste Freundin mit ihrem Freund bald bei uns in der Stadt Urlaub machen und ich habe gesagt, dass ich auf jeden Fall da sein will wenn sie kommt, weil es mir ein Herzenswunsch ist, sie zu sehen (gerade weil ich hier kaum soziale Kontakte habe). Das hat ihn so verärgert. Er meinte, das wäre nicht ok von mir, die Familie muss an erster Stelle stehen. Ob mir die Erholung meines Mannes nicht wichtig sei,... . Ich fühle mit mich so unverstanden. Ich meine, wir können doch auch dann in den Urlaub gehen wenn Sie gerade nicht da ist?
Ich weiß auch nicht, wie ich meinem Mann das alles sagen soll. Im Moment eskaliert es immer im Streit wenn ich auch nur eine Andeutung mache dass ich mit etwas nicht zufrieden bin. Er nimmt es immer gleich persönlich und ich weiß nicht, wie ich meine Wünsche äußern kann ohne dass er nur Vorwürfe hört.
Natürlich brauche ich auch mehr soziale Kontakte vor Ort aber das braucht einfach seine Zeit. 
Was könnt Ihr mir raten? 
Liebe Grüße

tja lila401,

leider passt sein ganzes Lebenskonzept nicht. Vielleicht gehört er zu den 0,25% der Leute, die das von sich aus tschäkken, vielleicht gehört er zu den 5%, die es tschäkken, wenn du es ihm sagst, allerdings vermute ich, dass er zu den 94,75% gehört, die glauben, das müsse alles so sein wie es ist. Am Ende holt ihn entweder der Arzt aus dieser Traumwelt, oder er kippt einfach tot um oder er fährt mit seinem Executive-Reisemobil auf dem beschleunigten Weg zu seinen Lieben nach Hause einige Bäume oder schlimmer noch Lebewesen um und bringt sich selbst damit ins Krankenhaus oder unter die Erde.

Für seinen Wunsch, 2 Wochen nur schlafen zu dürfen, kannst du ihm freundliche Grüße ausrichten, wird er in den Himmel kommen. Leider früher als ihm und den meisten die ihn kennen, lieb sein dürfte.

ER, nur er, wird sich also ab sofort überlegen dürfen, ob er diesen Weg weiterverfolgen möchte und DU, liebe treusorgende Ehefrau und Mutter, darfst dir überlegen, wie du ihm den Rücken freihalten kannst, damit er sich für seine Karriere und seine Firma, die gar nicht seine Firma ist, sondern ihn nur angestellt hat und bezahlt zu Tode schuftet. Oder aber, und das erschiene mir weit sinnvoller, auch wenn es sich total böse und schmerzlich anhören mag, du suchst dir entweder ein Schnuckelchen von Masseur, damit du auf andere Gedanken kommst, oder du verbündest dich mit deiner Schwiegermutter und gehst mit ihr nach Mailand zum Shoppen oder nach Island zum Wellnessen oder was auch immer. Jedenfalls wird es ihm kaum auffallen, wenn du dich einfach mal trennst von ihm.

Also bestell ihn zum Gespräch ein und teile ihm mit, dass er entweder sein Leben SOFORT ändert, und zwar radikal, oder er sich eine neue treusorgende Ehefrau suchen kann, die ihm den Rücken freihält und seinen Schlaf bewacht, wenn er völlig erschöpft und ausgelaugt zu Hause den Untoten markiert. Dabei ist er schon längst tot, er weiß es bloß noch nicht.

ALLES andere, und du darfst es mir wirklich glauben, alles andere wird zu nichts führen. Dein Mann braucht dringend mit dem Holzhammer eins auf die Zwölf.

Der Rest ergibt sich dann von selbst. Das sagt dir einer, der selbst Tag und Nacht unterwegs ist, pro Jahr mehr als 100.000km auf die diversen Karren draufschruppt  und dessen Frau drinend mehr Homeoffice Tage möchte, damit er nicht die ganze Zeit unterwegs ist. Es gilt das richtige Mittelmaß zu finden zwischen arbeitslos zuhause rumsitzen und sich für wen auch immer aufzuarbeiten. Es gibt für nichts einen Orden. Auch nicht dann, wenn dein Mann 500 Überstunden angesammelt hat. Es ist ein weitverbreiteter Irrtum anzunehmen, dass mehr Stunden auch mehr Fleiß und bessere Arbeit bedeuten würden. Aber das ist eine Diskussion, die dein Mann mit seiner Chefität führen muss. Du musst ihm einfach nur ganz dringend mit dem Holzhammer eins auf die Zwölf geben. Machst du das bitte? Danke!

Freundliche Grüße,
Christoph 

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28. September um 19:22

Hi Lila,

das mit der Fortbildung stand eigentlich bei uns von Beginn an im Raum, aber dazu kam es durch die Schwangerschaft nicht. Es dauerte dann, bis die Kinder aufs Gymnasium gingen, aber nur weil es bei uns auf dem Dorf keine Kinderbetreuung gab, die eine Fortbildung möglich gemacht hätte.

Hinsichtlich des Geldes haben wir uns als Gütergemeinschaft verstanden. Ich hab gearbeitet, meine Frau das Geld verwaltet. Erst später, als ich mehr verdient habe, hat sich das geändert. Du solltest auf keinen Fall ein schlechtes Gewissen haben. Das ist EUER Geld.

Hat dein Mann mitbekommen, dass die Zustimmung zur Arbeit der Ehefrau seit den 60er oder 70er Jahren nicht mehr vom Mann abhängig ist.

Ich persönlich fand es aber auch belastend viele Jahre Alleinverdiener zu sein und es ist auch ungewöhnlich.

Heute finde ich es angenehmer, wenn wir beide von unserer Arbeit reden.


 

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29. September um 9:32
In Antwort auf lila1401

Im Moment bin eben auch immer ich die, die unzufrieden ist und das Gespräch sucht. Mein Mann sagt, für Ihn wäre alles in Ordnung.

Ich denke ich muss einfach die Strategie ändern: Weniger reden und mehr nach mir schauen. Wenn er wieder von seiner Geschäftsreise da ist werde ich einfach mal verstärkt Abends und am Wochende Termine für mich allein machen (bisher habe ich immer auch rücksicht genommen, dass das ja unsere einzige Zeit ist, wen er überhaupt da ist). 

Und entweder er wird dann irgendwann das Gespräch suchen, oder wir leben einfach nur noch nebeneinander her.

Strategie ändern?   nein. du solltest endlich aufwachen !!!   und einsehen dass er sich nicht ändern wird! EGAL WAS DU MACHST. weil es einfach seine GrundEinstellung ist!   

du hast nur 2 Möglichkeiten:
entweder es zu machen wenn du es willst!  wenn er nicht damit klarkommt ist es eben so!   
oder
du lebst dein leben weiterhin nach seinen Vorstellungen

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29. September um 10:26

Lila, Du schriebst:
Paartherapeutische Gespräche wären wirklich toll. Frage ist, wann er sich die Zeit dafür nehmen kann und wer dann auf uneren Sohn aufpasst. 


Kleiner Tip:

nenne es "Coaching" - also ihr sucht einen "Couch". Mit diesem Begriff kommen gewisse Männer besser klar als mit "Therapie"

Vermittel ihm, dass für erfolgreiche Führungskräfte  die sog.  "Work/Live - Balance" das A und O ist
(er ist ja wirklich total gestrig - in welcher Branche arbeitet er bitte ? Eigentlich macht mann sich ja heutzutage gesellschaftlich eher unmöglich, wenn mann sagt, er habe eine Hausfrau zuhause - schick ist ne Frau, die AUCH ihr Ding macht)

Wer dann auf Euren Sohn aufpasst?
(Du hast wirklich KEINE Kontakte zu anderen Müttern?)

Na, ein Babysitter natürlich.

Übrigens wäre auch ein Au-Pair denkbar, qenn Du arbeiten gehst, oder eigene Projekte machst. An den Finanzen scheitert es ja nicht, weiß nicht, wie es mit Eurem Platz aussieht.

Wobei:
Vorrangig ist ja erstmal Eure Kommunikation. - Zeige ihm, wie ernst es ist - Du schreibst ja selbst, dass bei Dir nun TATEN folgen werden. Gut so!


 

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11. Oktober um 19:56

Ich brauche noch Mal eure Hilfe.

Mein Mann ist jetzt wieder seit ein paar Tagen da. 

Kommende Woche gibt es ein verlängertes Wochende am See zu dem uns meine Eltern zusammen mit meinem Bruder und seiner Freundin eingeladen haben (wir feiern deren Geburtstage). Donnerstag bis Sonntag ist geplant. 

Jetzt meinte mein Mann vorhin beiläufig dass wir dann ja eh erst am Freitag hinfahren. Ich hab ihn gleich gefragt wieso. Er meinte, dass er eben Donnerstag Abend erst spät von einer erneuten Geschäftsreise komme (von der ich gar nicht wusste, dass sie schon nächste Woche ist). 

Dann meinte ich, dass ich mit unserem Sohn ja schon am Donnerstag hinfahren kann.

Wieder war er TOTAL verärgert.... Ich würde mich abspalten und wenn wir da nicht zusammen hinfahren würde das heißen, dass wir nicht zusammen gehören. 

Ich hab ihm dann versucht zu erklären, wie dass dann für mich ist: ich warte den ganzen Donnerstag alleine (mit Kind) zu Hause bis er Heim kommt (was ich sowieso schon jeden Tag tue) - während ich auch einfach schon bei meiner Familie sein könnte. Möchte auch ungern meiner Familie sagen, dass wir einen ganzen Tag zu spät kommen. 

Er meint, das würde zeigen, dass mir andere Personen wichtiger seien als er. 

Ich habe ihm erklärt, dass ich mich in meiner Freiheit beschnitten fühle und mich das eher von ihm wegtreibt. (Ich finde nicht, dass ich mich "abspalte".)

Jetzt hat er sich entschuldigt aber ohne ein weiteres Wort. 

Vielleicht gibt es hier jemanden, der mir helfen kann, meinen Mann zu verstehen? 
 

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11. Oktober um 20:02

Irgendwie schaffen wir es auch überhaupt nicht vernünftig darüber zu reden oder über die vielen anderen Punkte, die meiner Meinung nach noch offen sind.

Über das bisherige Problem, dass ich neben Haushalt und Kind noch etwas zusätzliches machen möchte, haben wir auch nicht geredet. Wir haben nur darüber geschrieben als er nich weg war. Da hat er aber geschrieben, dass er mich unterstützen möchte. 

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12. Oktober um 9:32
In Antwort auf lila1401

Ich brauche noch Mal eure Hilfe.

Mein Mann ist jetzt wieder seit ein paar Tagen da. 

Kommende Woche gibt es ein verlängertes Wochende am See zu dem uns meine Eltern zusammen mit meinem Bruder und seiner Freundin eingeladen haben (wir feiern deren Geburtstage). Donnerstag bis Sonntag ist geplant. 

Jetzt meinte mein Mann vorhin beiläufig dass wir dann ja eh erst am Freitag hinfahren. Ich hab ihn gleich gefragt wieso. Er meinte, dass er eben Donnerstag Abend erst spät von einer erneuten Geschäftsreise komme (von der ich gar nicht wusste, dass sie schon nächste Woche ist). 

Dann meinte ich, dass ich mit unserem Sohn ja schon am Donnerstag hinfahren kann.

Wieder war er TOTAL verärgert.... Ich würde mich abspalten und wenn wir da nicht zusammen hinfahren würde das heißen, dass wir nicht zusammen gehören. 

Ich hab ihm dann versucht zu erklären, wie dass dann für mich ist: ich warte den ganzen Donnerstag alleine (mit Kind) zu Hause bis er Heim kommt (was ich sowieso schon jeden Tag tue) - während ich auch einfach schon bei meiner Familie sein könnte. Möchte auch ungern meiner Familie sagen, dass wir einen ganzen Tag zu spät kommen. 

Er meint, das würde zeigen, dass mir andere Personen wichtiger seien als er. 

Ich habe ihm erklärt, dass ich mich in meiner Freiheit beschnitten fühle und mich das eher von ihm wegtreibt. (Ich finde nicht, dass ich mich "abspalte".)

Jetzt hat er sich entschuldigt aber ohne ein weiteres Wort. 

Vielleicht gibt es hier jemanden, der mir helfen kann, meinen Mann zu verstehen? 
 

ob ich das mit den Geschäftsreisen noch so glauben würde wüsste ich nicht....   

wieso diskutierst du mit ihm??? 

sag einfach dass du Donnerstag schon Fahrst und gut!!

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