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Einmaliger Seitensprung (ONS): Schweigen gewünscht?

12. Februar um 16:16 Letzte Antwort: 16. Februar um 5:13

Die ersten 5 Jahre, würde ich definitiv davon wissen wollen (ausser Fremdknutschen). Danach weiss ich es allerdings noch nicht. Vielleicht ist es irgendwann so, dass ich denke, "Ja, wenn mein Partner einmal fremdgeht, und er es aufrichtig bereut und es nur einmalig war, so soll er es doch bitte mit seinem eigenen Gewissen ausmachen, da es ansonsten viel kabutt macht".

Ich denke jedoch, ich werde auch dann noch gleich denken wie jetzt, und es lieber wissen wollen. Warum? Ganz einfach, das Verschweigen kann auch unheimlich belastend sein. Man hat vielleicht einen Verdacht, aber weiss nie, ob es nun stimmt oder nicht. Natürlich könnte man auch vereinbaren, dass der Partner ehrlich antwortet, wenn man ihn darauf anspricht, und ansonsten schweigt. Aber es liegt nicht nur an einem Part zu gestehen oder nicht. Es gibt mindestens noch einen Mann oder eine Frau (mit dem fremdgegangen wurde), der auch davon weiss. Diese Person könnte mich informieren, oder auch noch weitere Bekannte von ihm/ihr oder Bekannte meines eigenen Partners. Es müssten also mindestens 2 Personen auf ewig schweigen und vielleicht noch weitere Personen dazu.
Zudem kann ich es wie schon angedeutet selber herausfinden, erahnen (und die Ungewissheit könnte sehr belastend sein) oder es kommt durch irgendeinen Zufall Monate oder Jahre später raus und ist dann noch schlimmer.

Vor allem denke ich mir, dass es noch viel schlimmer ist, wenn eine andere Person ausser meiner Partnerin es mir sagt. Ich bin auch der Meinung, dass es notwendig ist, dass der Partner selber gesteht, damit man (natürlich erstmal Wut, Trauer, Enttäuschung etc.) sich damit auseinandersetzen kann und bespricht, warum es zu einem Seitensprung kam. Es kann je nach Situation auch ein Anstoss für eine grundlegende Überdenkung der bisher gelebten Beziehung sein und zu besserer Kommunikation / besserem Sexuelleben verhelfen. Natürlich ist das Vertrauen komplett weg, ich denke jedoch, wenn man selber seinen eigenen Anteil daran sieht (z.B. eingeschlafene Beziehung, immer Streit etc.), kann man eher daran arbeiten. Vielleicht ist es auch hilfreich, wenn man sagt: "Ja, mein Partner hat mich masslos enttäuscht. Er steht jedoch zu seinem Fehler und bereut es und ist bereit, darüber zu reden. Er hat mein Vertrauen einmal missbraucht, es aber viele Jahre verdient. Wir versuchen, dies mithilfe von Gesprächen (evtl. auch Paarcoach) wieder zum Guten zu wenden".

Ich verstehe, warum man einen einmaligen ONS besser nicht wissen will. Es macht viel kabutt. Allerdings, ist es auch ein Schutz, nie verletzt zu werden? Dafür nimmt man in Kauf, dass es verschwiegen wird? Und ist das wirklich soviel besser? Es gibt Zufälle und kann auch durch Dritte Jahre später rauskommen. Ist das nicht viel schlimmer? Und sollte man nicht die Chance haben, selber entscheiden zu können, ob man verzeihen will und intensiv arbeiten? Geht es nicht ein klein wenig Richtung Freibrief: "Einmal Fremdgehen darfst du, aber pass auf, dass ich nie davon erfahre".
 
 

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12. Februar um 16:23
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Die ersten 5 Jahre, würde ich definitiv davon wissen wollen (ausser Fremdknutschen). Danach weiss ich es allerdings noch nicht. Vielleicht ist es irgendwann so, dass ich denke, "Ja, wenn mein Partner einmal fremdgeht, und er es aufrichtig bereut und es nur einmalig war, so soll er es doch bitte mit seinem eigenen Gewissen ausmachen, da es ansonsten viel kabutt macht".

Ich denke jedoch, ich werde auch dann noch gleich denken wie jetzt, und es lieber wissen wollen. Warum? Ganz einfach, das Verschweigen kann auch unheimlich belastend sein. Man hat vielleicht einen Verdacht, aber weiss nie, ob es nun stimmt oder nicht. Natürlich könnte man auch vereinbaren, dass der Partner ehrlich antwortet, wenn man ihn darauf anspricht, und ansonsten schweigt. Aber es liegt nicht nur an einem Part zu gestehen oder nicht. Es gibt mindestens noch einen Mann oder eine Frau (mit dem fremdgegangen wurde), der auch davon weiss. Diese Person könnte mich informieren, oder auch noch weitere Bekannte von ihm/ihr oder Bekannte meines eigenen Partners. Es müssten also mindestens 2 Personen auf ewig schweigen und vielleicht noch weitere Personen dazu.
Zudem kann ich es wie schon angedeutet selber herausfinden, erahnen (und die Ungewissheit könnte sehr belastend sein) oder es kommt durch irgendeinen Zufall Monate oder Jahre später raus und ist dann noch schlimmer.

Vor allem denke ich mir, dass es noch viel schlimmer ist, wenn eine andere Person ausser meiner Partnerin es mir sagt. Ich bin auch der Meinung, dass es notwendig ist, dass der Partner selber gesteht, damit man (natürlich erstmal Wut, Trauer, Enttäuschung etc.) sich damit auseinandersetzen kann und bespricht, warum es zu einem Seitensprung kam. Es kann je nach Situation auch ein Anstoss für eine grundlegende Überdenkung der bisher gelebten Beziehung sein und zu besserer Kommunikation / besserem Sexuelleben verhelfen. Natürlich ist das Vertrauen komplett weg, ich denke jedoch, wenn man selber seinen eigenen Anteil daran sieht (z.B. eingeschlafene Beziehung, immer Streit etc.), kann man eher daran arbeiten. Vielleicht ist es auch hilfreich, wenn man sagt: "Ja, mein Partner hat mich masslos enttäuscht. Er steht jedoch zu seinem Fehler und bereut es und ist bereit, darüber zu reden. Er hat mein Vertrauen einmal missbraucht, es aber viele Jahre verdient. Wir versuchen, dies mithilfe von Gesprächen (evtl. auch Paarcoach) wieder zum Guten zu wenden".

Ich verstehe, warum man einen einmaligen ONS besser nicht wissen will. Es macht viel kabutt. Allerdings, ist es auch ein Schutz, nie verletzt zu werden? Dafür nimmt man in Kauf, dass es verschwiegen wird? Und ist das wirklich soviel besser? Es gibt Zufälle und kann auch durch Dritte Jahre später rauskommen. Ist das nicht viel schlimmer? Und sollte man nicht die Chance haben, selber entscheiden zu können, ob man verzeihen will und intensiv arbeiten? Geht es nicht ein klein wenig Richtung Freibrief: "Einmal Fremdgehen darfst du, aber pass auf, dass ich nie davon erfahre".
 
 

Ah ich habe noch vergessen: Wenn ein Partner fremdgeht aber danach die Beziehung beendet, so bin ich der Meinung, dass er schweigen sollte. Dann ist es nicht notwendig, den Partner noch zu verletzen. Ich finde man sollte nur gestehen, wenn man die Beziehung weiterführen will.

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12. Februar um 17:56
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Die ersten 5 Jahre, würde ich definitiv davon wissen wollen (ausser Fremdknutschen). Danach weiss ich es allerdings noch nicht. Vielleicht ist es irgendwann so, dass ich denke, "Ja, wenn mein Partner einmal fremdgeht, und er es aufrichtig bereut und es nur einmalig war, so soll er es doch bitte mit seinem eigenen Gewissen ausmachen, da es ansonsten viel kabutt macht".

Ich denke jedoch, ich werde auch dann noch gleich denken wie jetzt, und es lieber wissen wollen. Warum? Ganz einfach, das Verschweigen kann auch unheimlich belastend sein. Man hat vielleicht einen Verdacht, aber weiss nie, ob es nun stimmt oder nicht. Natürlich könnte man auch vereinbaren, dass der Partner ehrlich antwortet, wenn man ihn darauf anspricht, und ansonsten schweigt. Aber es liegt nicht nur an einem Part zu gestehen oder nicht. Es gibt mindestens noch einen Mann oder eine Frau (mit dem fremdgegangen wurde), der auch davon weiss. Diese Person könnte mich informieren, oder auch noch weitere Bekannte von ihm/ihr oder Bekannte meines eigenen Partners. Es müssten also mindestens 2 Personen auf ewig schweigen und vielleicht noch weitere Personen dazu.
Zudem kann ich es wie schon angedeutet selber herausfinden, erahnen (und die Ungewissheit könnte sehr belastend sein) oder es kommt durch irgendeinen Zufall Monate oder Jahre später raus und ist dann noch schlimmer.

Vor allem denke ich mir, dass es noch viel schlimmer ist, wenn eine andere Person ausser meiner Partnerin es mir sagt. Ich bin auch der Meinung, dass es notwendig ist, dass der Partner selber gesteht, damit man (natürlich erstmal Wut, Trauer, Enttäuschung etc.) sich damit auseinandersetzen kann und bespricht, warum es zu einem Seitensprung kam. Es kann je nach Situation auch ein Anstoss für eine grundlegende Überdenkung der bisher gelebten Beziehung sein und zu besserer Kommunikation / besserem Sexuelleben verhelfen. Natürlich ist das Vertrauen komplett weg, ich denke jedoch, wenn man selber seinen eigenen Anteil daran sieht (z.B. eingeschlafene Beziehung, immer Streit etc.), kann man eher daran arbeiten. Vielleicht ist es auch hilfreich, wenn man sagt: "Ja, mein Partner hat mich masslos enttäuscht. Er steht jedoch zu seinem Fehler und bereut es und ist bereit, darüber zu reden. Er hat mein Vertrauen einmal missbraucht, es aber viele Jahre verdient. Wir versuchen, dies mithilfe von Gesprächen (evtl. auch Paarcoach) wieder zum Guten zu wenden".

Ich verstehe, warum man einen einmaligen ONS besser nicht wissen will. Es macht viel kabutt. Allerdings, ist es auch ein Schutz, nie verletzt zu werden? Dafür nimmt man in Kauf, dass es verschwiegen wird? Und ist das wirklich soviel besser? Es gibt Zufälle und kann auch durch Dritte Jahre später rauskommen. Ist das nicht viel schlimmer? Und sollte man nicht die Chance haben, selber entscheiden zu können, ob man verzeihen will und intensiv arbeiten? Geht es nicht ein klein wenig Richtung Freibrief: "Einmal Fremdgehen darfst du, aber pass auf, dass ich nie davon erfahre".
 
 

Ich führe eine offene Beziehung. Sex mit anderen ist kein Problem. Das entspannt vieles.

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12. Februar um 19:21

Ich finde es sehr feige wenn man erst fremdgeht und dann der Fremdgehende die Beziehung beendet. Man sollte zu seinem Fehler stehen und seinen Partner/rin oder Expartner aufklären. Das hat auch einfach mit Respekt dem anderen gegenüber zu tun.  Wenn man Fehler macht sollte man dazu stehen. Weil irgendwann kommt eh alles raus.

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12. Februar um 19:29
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Ah ich habe noch vergessen: Wenn ein Partner fremdgeht aber danach die Beziehung beendet, so bin ich der Meinung, dass er schweigen sollte. Dann ist es nicht notwendig, den Partner noch zu verletzen. Ich finde man sollte nur gestehen, wenn man die Beziehung weiterführen will.

Also zum Thema Reden, ich finde, es sollte vor dem Fremdgehen besprochen werden was einem fehlt. Was soll ein ONS denn an einer Beziehung verbessern? Es macht höchstens viel Arbeit das Vertrauen wieder aufzubauen, welches zerstört wurde.

Ich würde übrigens schon wissen wollen, ob ich betrogen wurde, auch wenn er vor hat die Beziehung zu beenden. Einem fremdgehenden Mann würde ich nämlich nicht nachtrauern, sondern froh sein, dass er weg ist. Man hat doch sonst ein völlig falsches Bild von einem Menschen. Man denkt, er war ehrlich, aufrichtig und treu, dabei war das genaue Gegenteil. So ist eine Trennung sicher einfacher.
 

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12. Februar um 19:57
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Ich finde es sehr feige wenn man erst fremdgeht und dann der Fremdgehende die Beziehung beendet. Man sollte zu seinem Fehler stehen und seinen Partner/rin oder Expartner aufklären. Das hat auch einfach mit Respekt dem anderen gegenüber zu tun.  Wenn man Fehler macht sollte man dazu stehen. Weil irgendwann kommt eh alles raus.

Besonders fies ist es, sich dann schnell aus dem Staub zu machen. Auch Ghosting genannt.

Somit vermeidet der Betrüger unangenehme Gespräche.

Aber für den Betrogenen bricht eine Welt zusammen. Denn ohne Aufarbeitung hat er/sie nun das Gefühl, dass die ganze Beziehung eine Lüge war. Dass er/sie nur benutzt wurde.

 

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12. Februar um 21:29

Hier fehlt mir mal eine Definition von ONS bzw. was meinst Du asiof?
Ob ein ONS wirklich fremdgehen ist, müssen schon Gefühle mit dabei sein und dann wird es nicht beim ONS bleiben, also neue Situation.
Ansonsten kann ein ONS auch einer Beziehung zu neuem Leben verhelfen und muss dann sogar verschwiegen werden. Hängt aber immer davon ab, wie es dazu kam und ob es ein ONS war oder das regelemäßig vorkommt. So was allgemein und pauschal zu beurteilen haut nicht wirklich hin.

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13. Februar um 0:28

Hallo

Oh, ich bin wirklich überrascht über eure Antworten. Ich hätte gedacht, es kommen auch viele mit " Ich will es nicht wissen".

Die Leute die es nicht wissen wollen, verzeihen einen einmaligen Seitensprung im Grunde, wollen es aber nicht wissen, da sie dann Mühe mit dem Vertrauen hätten, den Bildern im Kopf (also dem Wissen an sich) oder Eifersucht etc. Es ist definitiv reine Schutzfunktion. Man verzeiht, lässt es durchgehen, aber nur einmalig und will aber lieber nichts wissen.

Ich denke, man soll das dem Partner nur so mitteilen, wenn man es auf keinen Fall gesteckt wollen bekommt. Und auch, wenn es wirklich okay ist, mit einem einmaligen Seitensprung unwissend die Beziehung weiterzuführen. Ansonsten bringt das nichts. Und vor allem denke ich auch, dass man es nicht unbedingt am Anfang (oder vor dem Seitensprung) sagen muss. Ansonsten heisst es hinterhier vielleicht: " Aber du hast ja gesagt ein einmaliger Seitensprung soll dir nicht mitgeteilt werden, es war einmalig". Es soll auf keinen Fall als Freibrief missverstanden werden-->darum besser Klappe halten, ausser man wünscht es explizit, auf keinen Fall informiert zu werden.

Ich verstehe diese Überlegung teilweise. Andere Leute die es unbedingt wissen wollen: Entweder sie verzeihen auf keinen Fall oder aber sie wollen selber je nach Umständen entscheiden. Auch spielt Ehrlichkeit eine wichtige Rolle, keine Geheimnisse voreinander zu haben. Zudem denken sie, dass ein solches Geheimnis den Fremdgänger negativ belasten kann, dies auf den Partner strahlt und er es indirekt mitbekommt (die schlechte Stimmung). Zudem sehen sie auch den Punkt, dass es jederzeit durch eine andere Person als den Partner rauskommen kann und dann noch schlimmer ist. Und sie wollen es auch wissen, um je nachdem die Beziehung aufzuarbeiten und Dinge zu verändern.

Wie ihr seht: Nicht wissen ist reine Schutzfunktion und hilft nur, wenn man verzeihen kann und will und es nur insofern besser ist, als dass es ansonsten zuviel zerstört. Es darf aber, falls es im vornherein gesagt wird, auf keinen Fall als Freibrief missbraucht werden.

Zu mir: Ich bin mir unschlüssig, immer noch. Ich bleibe dabei: Im Moment will ich es auf jeden Fall wissen, nach etlichen Jahren tendiere ich dann vielleicht einmal zu "besser nicht wissen wollen". Aber ich denke, das ist erst nach längerer Beziehung. 

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13. Februar um 0:31
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Also zum Thema Reden, ich finde, es sollte vor dem Fremdgehen besprochen werden was einem fehlt. Was soll ein ONS denn an einer Beziehung verbessern? Es macht höchstens viel Arbeit das Vertrauen wieder aufzubauen, welches zerstört wurde.

Ich würde übrigens schon wissen wollen, ob ich betrogen wurde, auch wenn er vor hat die Beziehung zu beenden. Einem fremdgehenden Mann würde ich nämlich nicht nachtrauern, sondern froh sein, dass er weg ist. Man hat doch sonst ein völlig falsches Bild von einem Menschen. Man denkt, er war ehrlich, aufrichtig und treu, dabei war das genaue Gegenteil. So ist eine Trennung sicher einfacher.
 

Jep, das kann man so sehen. Ja, dann trauerst du ihm nicht mehr hinterher. Aber mir ist es ehrlich gesagt lieber, dass wenn er sowieso zeitnah Schluss macht, er es mir nicht mitteilt. Ich werde wohl kapieren, dass Schluss ist. Dann habe ich halt ein falsches Bild, ja nu? Schluss ist ja sowieso. Und zwar kurze Zeit oder sogar gleich danach. Für mich wäre das so besser, da ich ansonsten noch verletzter wäre.

Das mit dem nicht Wissen wollen oder Wissen wollen ist nur, wenn die Beziehung weitergeführt werden soll. Ansonsten ist es mir lieber, unwissend zu bleiben, da ja sowieso sehr bald darauf Schluss gemacht wurde. 

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13. Februar um 0:31
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Hier fehlt mir mal eine Definition von ONS bzw. was meinst Du asiof?
Ob ein ONS wirklich fremdgehen ist, müssen schon Gefühle mit dabei sein und dann wird es nicht beim ONS bleiben, also neue Situation.
Ansonsten kann ein ONS auch einer Beziehung zu neuem Leben verhelfen und muss dann sogar verschwiegen werden. Hängt aber immer davon ab, wie es dazu kam und ob es ein ONS war oder das regelemäßig vorkommt. So was allgemein und pauschal zu beurteilen haut nicht wirklich hin.

Ich meine damit nur Körperliches. Oral Sex oder Sex, egal mit oder ohne Gefühle. 

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13. Februar um 0:32
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Ich führe eine offene Beziehung. Sex mit anderen ist kein Problem. Das entspannt vieles.

Oh ja, da hast du sicher Recht. Wenn bei dir die anderen Dinge stimmen, so hast du viel Glück, dass du so leben willst und kannst. Somit fallen die Betrugsdinge schonmal weg, nur noch die anderen Beziehungsthemen sind vorhanden.
 

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13. Februar um 14:44
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Hallo

Oh, ich bin wirklich überrascht über eure Antworten. Ich hätte gedacht, es kommen auch viele mit " Ich will es nicht wissen".

Die Leute die es nicht wissen wollen, verzeihen einen einmaligen Seitensprung im Grunde, wollen es aber nicht wissen, da sie dann Mühe mit dem Vertrauen hätten, den Bildern im Kopf (also dem Wissen an sich) oder Eifersucht etc. Es ist definitiv reine Schutzfunktion. Man verzeiht, lässt es durchgehen, aber nur einmalig und will aber lieber nichts wissen.

Ich denke, man soll das dem Partner nur so mitteilen, wenn man es auf keinen Fall gesteckt wollen bekommt. Und auch, wenn es wirklich okay ist, mit einem einmaligen Seitensprung unwissend die Beziehung weiterzuführen. Ansonsten bringt das nichts. Und vor allem denke ich auch, dass man es nicht unbedingt am Anfang (oder vor dem Seitensprung) sagen muss. Ansonsten heisst es hinterhier vielleicht: " Aber du hast ja gesagt ein einmaliger Seitensprung soll dir nicht mitgeteilt werden, es war einmalig". Es soll auf keinen Fall als Freibrief missverstanden werden-->darum besser Klappe halten, ausser man wünscht es explizit, auf keinen Fall informiert zu werden.

Ich verstehe diese Überlegung teilweise. Andere Leute die es unbedingt wissen wollen: Entweder sie verzeihen auf keinen Fall oder aber sie wollen selber je nach Umständen entscheiden. Auch spielt Ehrlichkeit eine wichtige Rolle, keine Geheimnisse voreinander zu haben. Zudem denken sie, dass ein solches Geheimnis den Fremdgänger negativ belasten kann, dies auf den Partner strahlt und er es indirekt mitbekommt (die schlechte Stimmung). Zudem sehen sie auch den Punkt, dass es jederzeit durch eine andere Person als den Partner rauskommen kann und dann noch schlimmer ist. Und sie wollen es auch wissen, um je nachdem die Beziehung aufzuarbeiten und Dinge zu verändern.

Wie ihr seht: Nicht wissen ist reine Schutzfunktion und hilft nur, wenn man verzeihen kann und will und es nur insofern besser ist, als dass es ansonsten zuviel zerstört. Es darf aber, falls es im vornherein gesagt wird, auf keinen Fall als Freibrief missbraucht werden.

Zu mir: Ich bin mir unschlüssig, immer noch. Ich bleibe dabei: Im Moment will ich es auf jeden Fall wissen, nach etlichen Jahren tendiere ich dann vielleicht einmal zu "besser nicht wissen wollen". Aber ich denke, das ist erst nach längerer Beziehung. 

Bist du fremdgegangen und du überlegst ob du etwas sagst
oder nicht? Oder was ist dein genaues Anliegen

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13. Februar um 19:59
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Ich meine damit nur Körperliches. Oral Sex oder Sex, egal mit oder ohne Gefühle. 

Also was nun? Auch Sex geht nicht ohne Gefühle - sonst bekommt er ja keinen hoch. Die Frage ist doch, wars ein ONS-Abenteuer und das wars oder nicht?
Ja und die Frage von lisa34 ist berechtigt. Worum gehts Dir. 
Mir ist das etwas zuviel drumrum gerede - nach 5 Jahren will ichs nimmer wissen, aktuell aber schon  usw. 
Was soll das? Ich hab den Eindruck Du hattest einen (oder mehrere) ONS und weißt nicht, wie Du damit umgehen sollst?

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13. Februar um 20:21

Mann mann mann

Nein ich habe niemanden betrogen und achon gar nicht mehrfach ich bin single momentan! Diese Hineininterpretierei ist ekelhaft und nervt mich. Hört auf damit, ansonsten bin ich hier genauso schnell weg wie gekommen!

Was ist daran so falsch zu verstehen?? 5 Jahre, genau, weil ich es am Anfang einer Beziehunt nicht verzeihen will und darum wissen will. Danach weiss ich es eben nicht.

Warum dann diese Frage? Ganz einfach, weil ich von vielen Leuten gelesen habe, die von einem einmaligen ONS besser nicht wissen wollen würde. Wollte nur verschiedene Meinungen samit Begründungen hören. That's it.

Hört endlich auf Thesen aufzustellen! 

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13. Februar um 22:48

Hey Du bist aber empfindlich 

Die Lisa34 stellte nur eine Frage und ich eine Vermutung. 

Das sind erstens keine Thesen und zweitens ist das ein Diskussionsforum. Musst Du schon aushalten, sonst machen deine Fragen ja keinen Sinn  

Und wieso überhaupt "betrogen"?
Wenn Du ein ONS als Betrügen ansiehst, dann gibst Du dir die Antwort ja schon selber - da spielen 5 Jahre oder 5 Tage keine Rolle. 

Und am Anfang einer wirklichen Beziehung wird sowas ja eh kaum passieren, sonst ist es keine gute Beziehung. 

Wenn Du von anderen Leuten gelesen hast, dass diese einen einmaligen ONS nicht wissen wollen, dann ist das bei denen so und ich kann das nachvollziehen. Und andersrum genauso. 
Dir werden bei sowas andere Leute nicht wirklich weiterhelfen, weil es in jeder Beziehung anders ist und auch immer auf die Einstellung des Partner/in zu sowas ankommt. 
 

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13. Februar um 22:53

Hm das war nur eine Frage keine These ich finde du fragst über zig Ecken anstatt zum Punkt zu kommen ,war nicht mal böse gemeint ob mich jemand am Anfang der Beziehung hintegeht und ich es erst viel viel später erfahre würde, macht den Vertrauenbruch ja nicht kleiner. Wenn in einer Beziehung gelogen oder etwas verheimlicht wird ist es für mich keine gute Beziehung 

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15. Februar um 17:12
In Antwort auf

Jep, das kann man so sehen. Ja, dann trauerst du ihm nicht mehr hinterher. Aber mir ist es ehrlich gesagt lieber, dass wenn er sowieso zeitnah Schluss macht, er es mir nicht mitteilt. Ich werde wohl kapieren, dass Schluss ist. Dann habe ich halt ein falsches Bild, ja nu? Schluss ist ja sowieso. Und zwar kurze Zeit oder sogar gleich danach. Für mich wäre das so besser, da ich ansonsten noch verletzter wäre.

Das mit dem nicht Wissen wollen oder Wissen wollen ist nur, wenn die Beziehung weitergeführt werden soll. Ansonsten ist es mir lieber, unwissend zu bleiben, da ja sowieso sehr bald darauf Schluss gemacht wurde. 

Ja, die meisten Menschen möchten gerne angelogen werden, ist auch nichts Verwerfliches dran.

Ich allerdings hasse nichts mehr, als wenn man mich anlügt
.
Natürlich wirst du kapieren, dass Schluss ist. Nur fällt es mir zB leichter, wenn ich sowas wissen würde. Jemand der so oder so fremdgeht, ist es nicht wert, dass man ihm nachtrauert. Verletzt wäre ich dadurch vl, aber da ich vor solchen Leuten den Respekt verliere und ich zu der Sorte Mensch gehöre, die einen anderen nur lieben können, wenn er sie gut behandelt (was beim Betrug ja nicht der Fall ist) wäre es für mich leichter. Zu wissen, dass man einen "guten Mann" verloren hat, würde mir mehr Schmerzen bereiten, außer die Beziehung ist  schon hinüber. Loyalität und Treue sind so oder so eine Seltenheit.
Dann lieber im Vorfeld Klartext sprechen und eine offen Beziehung oder Ehe führen. Ich kann ja verstehen, dass man nach eine langjährigen Beziehung vl auch mal etwas Abswechslung möchte. Nur auf eines reagiere ich allergisch, und zwar aufs Angelogenwerden, zumindest in der Beziehung. Ich weiß nicht, aber ich finde das schwerwiegender, als betrogen zu werden.

Aber das ist eben auch Ansichtssache.

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16. Februar um 0:34
In Antwort auf

Ja, die meisten Menschen möchten gerne angelogen werden, ist auch nichts Verwerfliches dran.

Ich allerdings hasse nichts mehr, als wenn man mich anlügt
.
Natürlich wirst du kapieren, dass Schluss ist. Nur fällt es mir zB leichter, wenn ich sowas wissen würde. Jemand der so oder so fremdgeht, ist es nicht wert, dass man ihm nachtrauert. Verletzt wäre ich dadurch vl, aber da ich vor solchen Leuten den Respekt verliere und ich zu der Sorte Mensch gehöre, die einen anderen nur lieben können, wenn er sie gut behandelt (was beim Betrug ja nicht der Fall ist) wäre es für mich leichter. Zu wissen, dass man einen "guten Mann" verloren hat, würde mir mehr Schmerzen bereiten, außer die Beziehung ist  schon hinüber. Loyalität und Treue sind so oder so eine Seltenheit.
Dann lieber im Vorfeld Klartext sprechen und eine offen Beziehung oder Ehe führen. Ich kann ja verstehen, dass man nach eine langjährigen Beziehung vl auch mal etwas Abswechslung möchte. Nur auf eines reagiere ich allergisch, und zwar aufs Angelogenwerden, zumindest in der Beziehung. Ich weiß nicht, aber ich finde das schwerwiegender, als betrogen zu werden.

Aber das ist eben auch Ansichtssache.

Okay danke für deine antwort, ja kann ich verstehen.

ja, selten. Es geht so, statistisch gesehen sind ja 40% immer treu, fast jeder 2. 40% ist viel. Und 60% sind noch mehr, aber ich kenne viele leute, die schon fremdgingen, aber in 1 oder 2 beziehungen (hatten aber alle 3,4,5,6 beziehungen!). Ich denke aber, ca. 20-25% sind richtige arschlöcher die immer lügen und betrügen (aus welchen gründ auch immer).

zu der oberen dame: okay ja, danke. habe mich kurz aufgeregt, alles wieder easy. habe das nur rein theoretisch gefragt, ich selber habe niemanden betrogen. 

lg

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16. Februar um 5:13
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Die ersten 5 Jahre, würde ich definitiv davon wissen wollen (ausser Fremdknutschen). Danach weiss ich es allerdings noch nicht. Vielleicht ist es irgendwann so, dass ich denke, "Ja, wenn mein Partner einmal fremdgeht, und er es aufrichtig bereut und es nur einmalig war, so soll er es doch bitte mit seinem eigenen Gewissen ausmachen, da es ansonsten viel kabutt macht".

Ich denke jedoch, ich werde auch dann noch gleich denken wie jetzt, und es lieber wissen wollen. Warum? Ganz einfach, das Verschweigen kann auch unheimlich belastend sein. Man hat vielleicht einen Verdacht, aber weiss nie, ob es nun stimmt oder nicht. Natürlich könnte man auch vereinbaren, dass der Partner ehrlich antwortet, wenn man ihn darauf anspricht, und ansonsten schweigt. Aber es liegt nicht nur an einem Part zu gestehen oder nicht. Es gibt mindestens noch einen Mann oder eine Frau (mit dem fremdgegangen wurde), der auch davon weiss. Diese Person könnte mich informieren, oder auch noch weitere Bekannte von ihm/ihr oder Bekannte meines eigenen Partners. Es müssten also mindestens 2 Personen auf ewig schweigen und vielleicht noch weitere Personen dazu.
Zudem kann ich es wie schon angedeutet selber herausfinden, erahnen (und die Ungewissheit könnte sehr belastend sein) oder es kommt durch irgendeinen Zufall Monate oder Jahre später raus und ist dann noch schlimmer.

Vor allem denke ich mir, dass es noch viel schlimmer ist, wenn eine andere Person ausser meiner Partnerin es mir sagt. Ich bin auch der Meinung, dass es notwendig ist, dass der Partner selber gesteht, damit man (natürlich erstmal Wut, Trauer, Enttäuschung etc.) sich damit auseinandersetzen kann und bespricht, warum es zu einem Seitensprung kam. Es kann je nach Situation auch ein Anstoss für eine grundlegende Überdenkung der bisher gelebten Beziehung sein und zu besserer Kommunikation / besserem Sexuelleben verhelfen. Natürlich ist das Vertrauen komplett weg, ich denke jedoch, wenn man selber seinen eigenen Anteil daran sieht (z.B. eingeschlafene Beziehung, immer Streit etc.), kann man eher daran arbeiten. Vielleicht ist es auch hilfreich, wenn man sagt: "Ja, mein Partner hat mich masslos enttäuscht. Er steht jedoch zu seinem Fehler und bereut es und ist bereit, darüber zu reden. Er hat mein Vertrauen einmal missbraucht, es aber viele Jahre verdient. Wir versuchen, dies mithilfe von Gesprächen (evtl. auch Paarcoach) wieder zum Guten zu wenden".

Ich verstehe, warum man einen einmaligen ONS besser nicht wissen will. Es macht viel kabutt. Allerdings, ist es auch ein Schutz, nie verletzt zu werden? Dafür nimmt man in Kauf, dass es verschwiegen wird? Und ist das wirklich soviel besser? Es gibt Zufälle und kann auch durch Dritte Jahre später rauskommen. Ist das nicht viel schlimmer? Und sollte man nicht die Chance haben, selber entscheiden zu können, ob man verzeihen will und intensiv arbeiten? Geht es nicht ein klein wenig Richtung Freibrief: "Einmal Fremdgehen darfst du, aber pass auf, dass ich nie davon erfahre".
 
 

Hallo ashiof,

Auf was möchtest du mit deinem Beitrag eigentlich hinaus? Rede darüber oder lasse es sein. Die Entscheidung liegt bei dir...

Freundliche Grüße, Christoph

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