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Einen unfruchtbaren Mann verlassen?

13. Mai 2005 um 20:20

Hallo,

ich habe ein Problem, ich habe mir ein Leben lang Kinder gewünscht.
Seit 4 Jahren habe ich nun einen Partner, mit dem ich mir das vorstellen konnte, auch er wollte es von Anfang an.

Nur es kamen keine Kinder.

Inzwischen waren wir bei Ärzten, inzwischen wissen wir, daß seine Sperma qualität unter 20% ist, also im Prinzig unfruchtbar.

Und:

Inzwischen bin ich 39 Jahre.

Meine Frauenärztin sagt, ich habe noch 2 Jahre, dann ist Schluss.

Ich bin total verzweifelt: einerseits will ich mit meinem Freund zusammen sein, andererseits ist mein Lebensthema so wichtig, daß es echt zur Belastung wird.

Aber ich kann mir doch nicht nur aus Spermagründen einen neuen Partner suchen...

Andererseits, irgendwo verzeihe ich ihm die Sache nicht, manchmal habe ich die Fantasie, das muß doch was mit ihm und seinem Unterbewußtsein zu tun haben, daß er so blockt - ich betrachte es als psychisch. Ich wünsche mir einen Partner, dessen Unterbewußtsein mit dem Bewußten authentisch passt...

Ich weiß nicht was ich tun soll und habe das Gefühl, das werfe ich mir in 10 Jahren vor, daß ich nicht einfach doch dem Kinderwunsch nachgegeben habe...

Was würdet ihr tun?

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13. Mai 2005 um 20:56

Also,
ich denke, wenn Du Deinen Freund wirklich und AUFRICHTIG liebst, dann dürfte Dir der Gedanke einer Trennung aus dem genannten Grund gar nicht kommen...

Dein Freund kann nichts dafür, dass er unfruchtbar ist; er würde wahrscheinlich vieles dafür geben, Kinder in die Welt setzen zu können.

Meinst Du nicht, er ist mit dieser Sache "genug gestraft"? Ihn aus diesem Grund zu verlassen, fände ich ziemlich heftig...

Ich kann nachvollziehen, dass Du gern ein Kind hättest, aber was ist Dir wichtiger??

Willst Du wirklich Deine große Liebe gehen lassen, weil er keine Kinder zeugen kann (sonst aber scheinbar alles prima zwischen Euch läuft)??
Kannst Du da nicht lieber auf ein Kind verzichten? (ich weiß, dass klingt hart und ist auch einfach dahergesagt, wenn ein Kinderwunsch besteht)...

Vielleicht könnt Ihr Euch mit dem Gedanken an ein Pflegekind anfreunden?


Jedenfalls finde ich es ziemlich heavy, in dieser Situation von "nicht verzeihen" zu sprechen - Dein Freund hat sich seine Situation schließlich nicht freiwillig ausgesucht!

Wenn ich Du wäre - ich würde mir NICHT aus "Spermagründen einen neuen Partner suchen"...

Die Kinderlosigkeit ist dann vielleicht ein Schicksal, dass Euch verbindet und dass Ihr Beide teilen müsst...
Kinder sind nicht alles im Leben - wenn es nicht sein soll, dann setzt Euch andere Ziele; macht andere Dinge zum Mittelpunkt Eurer Beziehung, Eures Lebens...

Überlege Dir die Sache ganz genau - kann zwar nachvollziehen, dass Du hin und hergerissen bist, aber irgendwie... ich glaube, mir würde der Partner vorgehen...
Du solltest ihm helfen, mit der Situation klarzukommen, denn er wird sicher auch darunter leiden und sich heimlich "Vorwürfe" machen...

Weiß er von Deinen Trennungsgedanken??

Hoffentlich nicht...

LG
Sha


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13. Mai 2005 um 21:05

Ich denke...
Du hast dich eigentlich schon entschieden.

Aber deinen Satz : Ich wünsche mir einen Partner, dessen Unterbewußtsein mit dem Bewußten authentisch passt...

finde ich ziemlich befremdlich. Damit unterstellst du quasi, dass dein Freund es absichtlich verhindert, dass du (d-)ein Kind bekommst !

Das Unterbewusstsein ist eine sehr feinstoffliche Materie und die passt in den seltensten Fällen *authentisch* mit dem Bewusstsein zusammen.

Ein Kind ist oftmals ein Gottesgeschenk einer glücklichen Beziehung, aber ein Kind kann auch als ein *Lückenbüsser* missbraucht werden. Und ich habe die Befürchtung, dass dein Kinderwunsch für etwas anderes anderes *herhalten* muss.

Dass du deinem Partner nicht *verzeihen* kannst/willst, finde ich persönlich ziemlich anmaßend und es wäre wirklich besser, wenn du dir einen *Zuchthengst* anlachen würdest.

Ist dir eigentlich schon einmal der Gedanke gekommen, dass du mit diesen *Argumenten* deinem Freund ziemlich vor den Kopf stösst ?

Kannst du dir vorstellen wie es einem Mann geht, der *unfähig* ist Kinder zu zeugen ?

Die Sichtweise

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13. Mai 2005 um 21:07

Megabeispiel für subjektiven Beitrag...
OHja, Imandra, da macht dir deine Sterilität aber schwer zu schaffen. Ob es für den Freund besser ist, ob sie sich trennt, war nicht die Frage.
Sie will Kinder und sucht nach Möglichkeiten. Und das kann mit etwas über 40 die Beziehung schwer belasten, wenn halt keine Kinder kommen. Versteh dich auch, aber finde deinen Beitrag wie gesagt, sehr persönlich gefärbt und hart reagiert.

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13. Mai 2005 um 21:15

Nach Möglichkeiten suchen..
Adoption scheidet wahrscheinlich aus, zu alt. Ein Pflegekind?
Lass bloss die Schuldzuweisungen. Er kann nix dafür und du auch nicht. Es sieht manchmal im Leben vordergründig so aus, als ob ne klare Schuldzuweisung die Dinge vereinfachen täten. Tun sie aber nicht. Lass dir deine Beziehung durch solche Gedanken nicht kaputt machen. Du musst echt nach Möglichkeiten suchen und wissen, dass selbst leibliche Kinder nur geliehen sind. Die gehen ganz schnell ihren eigenen Weg. Warum also nicht mit einem Pflegekind probieren? Menschen gehören einem definitiv nie..
Versteh dich schon, obwohl ich selbst Mutter bin.
Alles Liebe für euch!

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13. Mai 2005 um 22:43

Wie würde
Frau wohl reagieren, wenn Mann soooo dächte im umgekehrten Fall? "Nicht verzeihen blocken Unterbewußtsein authentisch mit dem Bewusstsein (was für eine schwachsinnige Wortwahl - gemeint ist wohl eher "identisch")" in diesem Zusammenhang deutet entweder auf totale Ahnungslosigkeit biologisch-physiologischer Sachverhalte hin oder auf unakzeptable Respektlosigkeit gegenüber eines Menschen, den man (frau) vorgibt zu lieben. Das entwertet den Begriff der Liebe völlig.
Wenn du danach fragst, was wir tun würden, hier meine Antwort: deinem Freund empfehlen, sich so schnell wie möglich von dir zu trennen!!!! oder schlicht, die vergangenen 10 Jahre mal neu überdenken.
ahnungslos7

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14. Mai 2005 um 8:03

In Krankheiten deuten
Guten Morgen,

hier wurde des öfteren meine Haltung angesprochen: aber ganz im Ernst, findet ihr denn die Idee so abwegig, daß hinter "Krankheiten" und anderen körperlichen "Erscheinungen" nicht etwas Tieferes steckt?

Vielleicht bin ich ja wegen dem Thema echt langsam völlig neben der Spur geraten und danke Euch, wenn ihr mir den Kopf wieder richtig dreht, aber...

Nach meiner Erfahrung, sind tatsächlich solche Dinge oft nicht nur "Zufall", auch andere "Krankheiten", z.B. von mir selber auch, wo ich oft im Nachhinein wußte, woher immer wieder meine Bauchbeschwerden kamen.

Selber mein Hausarzt, der sagt, daß oft hinter körperlichen Symtomen steckt:
"auf die körperebene verschobene Probleme, die zu psychosomatischen Erscheinungen führen"
und daß zwar Medikamente helfen, aber eine Bewußtmachung des Eigentlichen besser, aber seltener wäre

Ich weiß auch nicht, vielleicht habe ich mich einfach völlig verrannt mit der Ansicht.

Ich bin nur einfach von der Fantasie, daß es tatsächlich so etwas wäre und die Möglichkeit da wäre erschrocken und unversöhnlich.

Übrigens bei einem befreundeten Paar war es ähnlich, die haben dann eine Familienaufstellung gemacht, Unbewußtes hervorgeholt und Lösungen gefunden.

Bei manchen Paaren, die unfruchtbar waren ist nämlich nach Lösung von tieferebn Konflikten oder nach dem Loslassen von dem Wunsch o.ä. plötzlich doch Kinder gekommen

Nur z.B. Familienstellen lehnt mein Fraund total ab.

Ach vielleicht ist es wirklich einfach Schicksal und ich muß es akzeptieren?

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14. Mai 2005 um 9:46
In Antwort auf jojobine

In Krankheiten deuten
Guten Morgen,

hier wurde des öfteren meine Haltung angesprochen: aber ganz im Ernst, findet ihr denn die Idee so abwegig, daß hinter "Krankheiten" und anderen körperlichen "Erscheinungen" nicht etwas Tieferes steckt?

Vielleicht bin ich ja wegen dem Thema echt langsam völlig neben der Spur geraten und danke Euch, wenn ihr mir den Kopf wieder richtig dreht, aber...

Nach meiner Erfahrung, sind tatsächlich solche Dinge oft nicht nur "Zufall", auch andere "Krankheiten", z.B. von mir selber auch, wo ich oft im Nachhinein wußte, woher immer wieder meine Bauchbeschwerden kamen.

Selber mein Hausarzt, der sagt, daß oft hinter körperlichen Symtomen steckt:
"auf die körperebene verschobene Probleme, die zu psychosomatischen Erscheinungen führen"
und daß zwar Medikamente helfen, aber eine Bewußtmachung des Eigentlichen besser, aber seltener wäre

Ich weiß auch nicht, vielleicht habe ich mich einfach völlig verrannt mit der Ansicht.

Ich bin nur einfach von der Fantasie, daß es tatsächlich so etwas wäre und die Möglichkeit da wäre erschrocken und unversöhnlich.

Übrigens bei einem befreundeten Paar war es ähnlich, die haben dann eine Familienaufstellung gemacht, Unbewußtes hervorgeholt und Lösungen gefunden.

Bei manchen Paaren, die unfruchtbar waren ist nämlich nach Lösung von tieferebn Konflikten oder nach dem Loslassen von dem Wunsch o.ä. plötzlich doch Kinder gekommen

Nur z.B. Familienstellen lehnt mein Fraund total ab.

Ach vielleicht ist es wirklich einfach Schicksal und ich muß es akzeptieren?

Guten Morgen,
ich bin mit Dir völlig eins, wenn es um die These geht, dass jede Krankheit seine psychische Ursachen hat. Allerdings ist das ein sehr spezielles Feld, dass sehr behutsam angegangen werden muss. Wenn man den Krankheiten nachgeht, so können sich da *Abgründe* auftun, die unvohersehbare Dinge zum Vorschein bringen können, deren Behebung einen unglaublichen Willen und immense Kraft erfordert.

Ich denke, dass es nicht nur ein *Segen*, sondern zu unglaublichen Zereissprobe im einer Beziehung werden kann, wenn man diesen Dingen auf den Grund gehen möchte. Das ist ohne fachliche Hilfe überhaupt nicht machbar und erfordert eine jahrelange therapeutische Hilfe.

Ich war *unfruchtbar* und habe Jahrelang durch diesen Umstand gelitten, habe mehrere Operationen und Hormontherapien hinter mir gehabt. Dazu hatte ich einen Partner dessen Kinderwunsch so immens war und immer nur seine *Position* sah, mich hingegen überhaupt nicht wahrnahm.

Irgendwann hatte ich Beklemmungen, wenn ich einen Kinderwagen sah. Der psychischen Belastung hielt ich nicht mehr stand. Eines Tages platze mir der Kragen und warf den Gedanken an ein Kind völlig über Bord, sagte sämtliche Termine ab und lebte MEIN Leben. Meinem Partner habe ich das auch vermittelt, dass ich ihm diesen Wunsch nicht erfüllen *kann* und nachdem sich alles wieder eingespielt hatte, wurde ich plötzlich schwanger. Und sogar das 2.mal kurz nach der Geburt meiner Tochter.

Vor einigen Jahren war ich soweit und habe die *Konfrontation mit mir selber* gesucht. Ich analysierte alles im Selbststudium und weiß, dass meine *ungewollte Kinderlosigkeit* etwas mit meiner Herkunft zu tun hatte. Dieses habe ich auf verschiedenen Wegen herausgefunden. Aber es war nicht nur das ersehnte AHA-Erlebnis, sondern es war als allererstes eine derartige Belastung, sodas es mich so aus der Bahn geworfen hat, weil ich nicht wusste, wie ich damit umgehen sollte. Gottseidank hatte ich damals eine sehr gute Therapeutin, die mich so aufgefangen hat, dass ich mein Leben wieder in den Griff bekam.

All das führte dazu, dass ich und mein Partner keine Ebene mehr hatten und wir uns vor einiger Zeit getrennt haben.

Weißt du, das was dir vorschwebt, ist sicherlich *legitim* aber die Folgen sind nicht kalkulierbar und einige haben es bedauert, dass sie so tief *gegraben* haben.

Ich habe es im nachhinein nicht bedauert, weil ich es für mich so entschieden habe. Aber ich wüsste nicht, wie ich reagiert hätte, wenn mich ein Partner dazu gedrängt hätte.
Du bist der Meinung, dass du weißt, was für euch richtig ist. Vielleicht ist es richtig, dass du weißt, was für dich richtig ist. Aber du kannst es gar wissen, was für ihn richtig ist, weil du nicht in seiner Haut steckst und weil du ihm nicht in seinen Kopf schauen kannst.

Eine Entscheidung zu treffen, die euch beide betrifft, kann nur dann getroffen werden, wenn beide es wollen. Wenn du jedoch alleine bestimmst, was für euch richtig ist, so entmündigst du deinen Partner und setzt in auf die Stufe eines *hilfsbedürftigen* Menschen. Und das wird er sicher nicht sein. Du hast einfach kein Recht darauf, anderen so in dessen Leben und Persönlichkeit einzugreifen und das musst du akzeptieren. Man kann und darf andere nicht in etwas hineinzwängen. Jeder hat seinen persönlichen Zeitpunkt in der er Dinge klärt, die für ihn wichtig sind.

Wer weiß, ob du mit den Dingen zurecht kommen wirst, die da zum Vorscheim kommen werden.Du kannst nur für dich selber ergründen, warum du so einen starken Kinderwunsch hast. Warum er keine zeugen kann, ist sein Päckchen, dass du nicht zu tragen hast.

Vielleicht ist es aber auch wirklich so, dass das Schicksal es so eingerichtet hat, dass ihr beide kein gemeinsames Kind haben sollt.

Grüße

Die Sichtweise

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14. Mai 2005 um 10:01
In Antwort auf diesichtweise

Guten Morgen,
ich bin mit Dir völlig eins, wenn es um die These geht, dass jede Krankheit seine psychische Ursachen hat. Allerdings ist das ein sehr spezielles Feld, dass sehr behutsam angegangen werden muss. Wenn man den Krankheiten nachgeht, so können sich da *Abgründe* auftun, die unvohersehbare Dinge zum Vorschein bringen können, deren Behebung einen unglaublichen Willen und immense Kraft erfordert.

Ich denke, dass es nicht nur ein *Segen*, sondern zu unglaublichen Zereissprobe im einer Beziehung werden kann, wenn man diesen Dingen auf den Grund gehen möchte. Das ist ohne fachliche Hilfe überhaupt nicht machbar und erfordert eine jahrelange therapeutische Hilfe.

Ich war *unfruchtbar* und habe Jahrelang durch diesen Umstand gelitten, habe mehrere Operationen und Hormontherapien hinter mir gehabt. Dazu hatte ich einen Partner dessen Kinderwunsch so immens war und immer nur seine *Position* sah, mich hingegen überhaupt nicht wahrnahm.

Irgendwann hatte ich Beklemmungen, wenn ich einen Kinderwagen sah. Der psychischen Belastung hielt ich nicht mehr stand. Eines Tages platze mir der Kragen und warf den Gedanken an ein Kind völlig über Bord, sagte sämtliche Termine ab und lebte MEIN Leben. Meinem Partner habe ich das auch vermittelt, dass ich ihm diesen Wunsch nicht erfüllen *kann* und nachdem sich alles wieder eingespielt hatte, wurde ich plötzlich schwanger. Und sogar das 2.mal kurz nach der Geburt meiner Tochter.

Vor einigen Jahren war ich soweit und habe die *Konfrontation mit mir selber* gesucht. Ich analysierte alles im Selbststudium und weiß, dass meine *ungewollte Kinderlosigkeit* etwas mit meiner Herkunft zu tun hatte. Dieses habe ich auf verschiedenen Wegen herausgefunden. Aber es war nicht nur das ersehnte AHA-Erlebnis, sondern es war als allererstes eine derartige Belastung, sodas es mich so aus der Bahn geworfen hat, weil ich nicht wusste, wie ich damit umgehen sollte. Gottseidank hatte ich damals eine sehr gute Therapeutin, die mich so aufgefangen hat, dass ich mein Leben wieder in den Griff bekam.

All das führte dazu, dass ich und mein Partner keine Ebene mehr hatten und wir uns vor einiger Zeit getrennt haben.

Weißt du, das was dir vorschwebt, ist sicherlich *legitim* aber die Folgen sind nicht kalkulierbar und einige haben es bedauert, dass sie so tief *gegraben* haben.

Ich habe es im nachhinein nicht bedauert, weil ich es für mich so entschieden habe. Aber ich wüsste nicht, wie ich reagiert hätte, wenn mich ein Partner dazu gedrängt hätte.
Du bist der Meinung, dass du weißt, was für euch richtig ist. Vielleicht ist es richtig, dass du weißt, was für dich richtig ist. Aber du kannst es gar wissen, was für ihn richtig ist, weil du nicht in seiner Haut steckst und weil du ihm nicht in seinen Kopf schauen kannst.

Eine Entscheidung zu treffen, die euch beide betrifft, kann nur dann getroffen werden, wenn beide es wollen. Wenn du jedoch alleine bestimmst, was für euch richtig ist, so entmündigst du deinen Partner und setzt in auf die Stufe eines *hilfsbedürftigen* Menschen. Und das wird er sicher nicht sein. Du hast einfach kein Recht darauf, anderen so in dessen Leben und Persönlichkeit einzugreifen und das musst du akzeptieren. Man kann und darf andere nicht in etwas hineinzwängen. Jeder hat seinen persönlichen Zeitpunkt in der er Dinge klärt, die für ihn wichtig sind.

Wer weiß, ob du mit den Dingen zurecht kommen wirst, die da zum Vorscheim kommen werden.Du kannst nur für dich selber ergründen, warum du so einen starken Kinderwunsch hast. Warum er keine zeugen kann, ist sein Päckchen, dass du nicht zu tragen hast.

Vielleicht ist es aber auch wirklich so, dass das Schicksal es so eingerichtet hat, dass ihr beide kein gemeinsames Kind haben sollt.

Grüße

Die Sichtweise

Unterbewusstsein...
ich vermute mal, dass das durchaus sein kann: Unter der Oberfläche steckt ein Problem, wie bei den meisten von uns. Nur: Darfst du deshalb auf ihn sauer sein???? Das finde ich doch sehr unfair. Der Punkt an "unbewusst" ist doch gerade, dass er es nicht weiß. Man kann Dinge so tief vergraben, dass man gar nicht mehr weiß, dass sie noch da sind. Und mal angenommen, er spürt, dass da noch was ist: Er hat vermutlich große Angst, es hervorzuholen. Emotionales Arbeiten kostet sehr sehr viel Kraft, längere Phasen des emotionalen Schwimmens, also der Depression und so weiter. Bist du dir sicher, dass du das von ihm v e r l a n g e n kannst?
Hast du denn überhaupt mit ihm darüber gesprochen? Was sagt er?

LG

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14. Mai 2005 um 10:28
In Antwort auf teal_12694298

Unterbewusstsein...
ich vermute mal, dass das durchaus sein kann: Unter der Oberfläche steckt ein Problem, wie bei den meisten von uns. Nur: Darfst du deshalb auf ihn sauer sein???? Das finde ich doch sehr unfair. Der Punkt an "unbewusst" ist doch gerade, dass er es nicht weiß. Man kann Dinge so tief vergraben, dass man gar nicht mehr weiß, dass sie noch da sind. Und mal angenommen, er spürt, dass da noch was ist: Er hat vermutlich große Angst, es hervorzuholen. Emotionales Arbeiten kostet sehr sehr viel Kraft, längere Phasen des emotionalen Schwimmens, also der Depression und so weiter. Bist du dir sicher, dass du das von ihm v e r l a n g e n kannst?
Hast du denn überhaupt mit ihm darüber gesprochen? Was sagt er?

LG

Hallo Maus,
ich denke mal, dass du den Beitrag nicht an mich gerichtet hast...

Grüße

Die Sichtweise

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14. Mai 2005 um 10:38
In Antwort auf diesichtweise

Hallo Maus,
ich denke mal, dass du den Beitrag nicht an mich gerichtet hast...

Grüße

Die Sichtweise

Ääh...
nööö. Ging an Sabine, schloss sich aber argumentationslogisch an deinen Beitrag an

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14. Mai 2005 um 10:40
In Antwort auf teal_12694298

Ääh...
nööö. Ging an Sabine, schloss sich aber argumentationslogisch an deinen Beitrag an

Ach,
an Jojobine, meinte ich

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14. Mai 2005 um 11:15
In Antwort auf jojobine

In Krankheiten deuten
Guten Morgen,

hier wurde des öfteren meine Haltung angesprochen: aber ganz im Ernst, findet ihr denn die Idee so abwegig, daß hinter "Krankheiten" und anderen körperlichen "Erscheinungen" nicht etwas Tieferes steckt?

Vielleicht bin ich ja wegen dem Thema echt langsam völlig neben der Spur geraten und danke Euch, wenn ihr mir den Kopf wieder richtig dreht, aber...

Nach meiner Erfahrung, sind tatsächlich solche Dinge oft nicht nur "Zufall", auch andere "Krankheiten", z.B. von mir selber auch, wo ich oft im Nachhinein wußte, woher immer wieder meine Bauchbeschwerden kamen.

Selber mein Hausarzt, der sagt, daß oft hinter körperlichen Symtomen steckt:
"auf die körperebene verschobene Probleme, die zu psychosomatischen Erscheinungen führen"
und daß zwar Medikamente helfen, aber eine Bewußtmachung des Eigentlichen besser, aber seltener wäre

Ich weiß auch nicht, vielleicht habe ich mich einfach völlig verrannt mit der Ansicht.

Ich bin nur einfach von der Fantasie, daß es tatsächlich so etwas wäre und die Möglichkeit da wäre erschrocken und unversöhnlich.

Übrigens bei einem befreundeten Paar war es ähnlich, die haben dann eine Familienaufstellung gemacht, Unbewußtes hervorgeholt und Lösungen gefunden.

Bei manchen Paaren, die unfruchtbar waren ist nämlich nach Lösung von tieferebn Konflikten oder nach dem Loslassen von dem Wunsch o.ä. plötzlich doch Kinder gekommen

Nur z.B. Familienstellen lehnt mein Fraund total ab.

Ach vielleicht ist es wirklich einfach Schicksal und ich muß es akzeptieren?

Also...
Ich finde deine Einstellung total respektlos deinem Partnern gegenüber. Einfach unglaublich. Und du restdest von "unverzeihlich"? Ich finde dein Verhalten deinem Partner gegenüber unverzeihlich.

Deine Vorstellung, dein Partner sei unfruchtbar, weil er psychische Probleme hätte, unbwusste nartürlich, finde ich einfach utopisch, völlig unrealistisch. Ich finde es völlig an den Haaren herbei gezogen zu glauben, dass inaktive Spermien etwas mit der Psyche zu tun hat und dass jeder Pups, der nicht nach deinen Vorstellungen von DEINEM Leben passt psychischer Natur zugrunde liegt.

Und selbst wenn es so wäre, wenn es wirklich bei deinem Mann psycisch wäre, dann soll das unverzeihlich sein???? Warum?

Was wäre, wenn du in den kommenden Jahren Arthrosen oder Hämorrhiden 4 Grades bekommst und du nicht mehr alles mitmachen kannst mit deinem Mann, ist das dann auch unverzeihlich? Solltest du dann auch mal zum Psychologen nach Ansicht deines Mannes. Vielleicht will er ja dann auch ne "funktionsfäige Frau" und keine die schon arthrotische Beschwerden hat.

Ich kann deinem Mann gut verstehen, wenn er keine Familienaufstellung machen will. Wozu auch? Meiner Meinung nach hast du ein Problem mit dieser Situation. Warum gehtst du nicht zu einem Psychologen? Der kann die bestimmt helfen, dass du selbst verstehst, warum du so unbedingt Kinder möchtest, die weitaus wichtiger sind als deine Liebe zu deinem Mann.

Ein Arbeitskollege von meinem Vater verließ seine Frau, weil sie keine Kinder bekommen konnte.
Alle Kollegen waren schockiert. Nun ja, der gute Mann lernte ratzpatz eine neue Frau kennen, sie heirateten nach ein paar Monaten zusamen sein, sie wurde schwanger, so wie er es wollte und dann hatte sie einen so schweren Autounfall, dass sie ihr Kind verlor und erfuhr, dass sie nie wieder schwanger werden wird.

Ich würde dir raten, die einen guten Psychologen zu suchen. Vielleicht findest du dann deine Lösung für dein leben.

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14. Mai 2005 um 12:32

Ja eben,
es sind immer noch 20% da!
Wie wäre es mit einer künstlichen Befruchtung? Schonmal darüber geredet? Oder Adoption? Es gibt doch heutzutage wirklich genug Möglichkeiten.

LG, koellegoerl

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14. Mai 2005 um 14:21

Deine Kinderlosigkeit
ist nicht alleine Sache deines Partners und seiner Unfruchtbarkeit, sondern auch deiner Lebensweise in den 35 Jahren vor ihm geschuldet. Du wirst deine Gründe haben, warum du in all den Jahren keine Kinder wolltest. Aber das sind eben DEINE Gründe, für die du ihm jetzt nicht die Generalschuld anlasten darfst. Wenn du schon nach psychosomatischen Ursachen suchen willst, dann denke mal darüber nach, was deine Torschlußpanik mit deinem Partner macht. Da ist es für mich auch kein Wunder, daß er dem von dir gemachten Vorschlag, dem Problem durch Familienstellen zuleibe zu rücken, ablehnend gegenübersteht. Wahrscheinlich hat er Angst, vorgeführt zu werden. Ich persönlich sehe wie viele andere auch deine mangelnde Achtung vor deinem Partner, den Egoismus, mit dem du ihn zum Werkzeug deines Lebensthemas machen willst, bzw. enttäuscht von ihm bist, wenn er dafür nicht taugt.
Zum Thema Famlienstellen sei noch gesagt, daß der von mir sehr geschätzte Bert Hellinger zu deinem Problem eine klare Haltung einnimmt:
"Wenn einer von den Partnern keine Kinder bekommen kann, aus welchen Gründen auch immer, dann darf er den anderen nicht festhalten. Er muß sagen: Das ist mein Schicksal, ich trage es alleine. Er muß also innerlich den Partner freigeben."
*Zitat aus: 'Wie Liebe gelingt-Die Paartherapie Bert Hellingers'*
Vielleicht wäre es für euch wirklich das Beste, einander loszulassen.

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14. Mai 2005 um 15:28

Www.wunschkinder.de
und dann den Link "Spermiogram" anklicken. Dort gint es einige interessante Beiträge zu Unfruchtbarkeit, Ursachen, Untersuchungen und mögliche Behandlungsmethoden.

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14. Mai 2005 um 17:41

Jojobine, ich möchte Dir
nur zwei Fragen stellen:

1. was ist die Grundlage *Deiner* Beziehung??
> Respekt vor dem Anderen ist die Grundlage einer Beziehung (Damaris Wieser)

2. hast Du heute schon in den Spiegel geschaut??
> Wenn Du mit Deinem Partner haderst, dann schau in den Spiegel und sieh durch seine Augen einmal neu Dein eigenes Sein (Christa Schyboll)

Mehr kann ich dazu nicht schreiben, weil Deine Kälte meine Finger auf der Tastatur erstarren lässt.

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14. Mai 2005 um 18:57

Also...
...erst mal "Hallo" zusammen und nun zum Thema:

Wenn die Spermienqualität deines Freundes bei unter 20% liegt, bedeutet das doch noch lange nicht, dass er zeugungsunfähig ist. Wie wärs mit künstlicher Befruchtung? Aber warum kannst du ihm das nicht verzeihen, ich meine was kann er dafür? Sorry, aber ich bin vielleicht zu verbohrt, aber mit Unterbewusstsein und blocken, etc. kann ich nichts anfangen. Es kann viele Gründe für seine Situation geben, z.B. Krankheiten in der Kindheit.
Wenn ich deinen Beitrag so lese, dann bin ich stolz auf meine Schwägerin, die trotz der zeugungsunfähigkeit meines Bruders (Klinefelter Syndrom = definitiv niemals zeugungsfähig aufgrund von Chromosomenfehlverteilung). Sie steht zu ihm und macht ihm nicht den geringsten Vorwurf. Die beiden versuchen ihr Leben in andere Bahnen zu lenken, den Lebensinhalt nicht am unerfüllten Kinderwunsch fest zu machen.
Und das nenne ich Liebe...

Gruß, borntobe

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14. Mai 2005 um 19:49

Zunächst einmal sei klargestellt
daß nicht ich das Familienstellen ins Spiel gebracht habe, sondern 'jojojbine' selbst. Weil es eine von ihr offensichtlich bevorzugte Problemlösungstechnik ist, finde ich es auch legitim, über dieses Thema mit ihr zu reden.
Was Bert Hellinger angeht, so habe ich mich schon länger mit ihm und seiner Lehre auseinandergesetzt. Ich habe Workshops besucht, ich habe als Stellvertreter selbst an Aufstellungen teilgenommen und ich hatte sogar die Gelegenheit, zweimal persönlich mit ihm zu sprechen. Man kann also sagen, daß mein Eindruck von dem, worüber wir reden, nicht nur auf Hörensagen basiert. Wie ist es bei dir?
Natürlich ist es immer einfach, aus den im Verlauf einer Aufstellung gemachten, individuell motivierten Aussagen Hellingers durch Verkürzung und "aus-dem-Zusammenhang-reißen" das Herauslesen zu lassen, was man ihm gerne unterstellen würde.
Sehr beliebt ist z.B. darauf zu verweisen, daß er mal gesagt hat: "Die Frau soll dem Mann folgen." Was dabei dann im Zuge des allgemeinen feministischen Aufschreis ein bischen untergeht, ist der zweite Halbsatz: "...und der Mann soll die Frau ehren."
Was ebenfalls keiner hören will, ist der Zusammenhang. Hellinger spricht darüber, was sich im Laufe der letzten 30 Jahre in den Aufstellungen immer wieder gezeigt hat: Es ist für ein Paar einfacher, wenn die Frau dem Mann in seine Kultur folgt als umgekehrt. Wenn man dann an die vielen gescheiterten Existenzen von Männern denkt, die in der Firma ihres Schwiegervaters Karriere machen wollten, weiß man doch, was er meint. Im Gegensatz zu seinen Kritikern wertet Hellinger das nicht ideologisch, sondern erkennt es als Erfahrungswert an.
Wenn er ein Kind sagen läßt: "Für dich tue ich es gerne." dann deshalb, weil es zu den tragischen Aspekten des Mißbrauchs gehört, daß genau das häufig das Motiv des Kindes ist, zu schweigen oder sogar aktiv daran mitzuwirken. Sie erfüllen eine Rolle, von der sie spüren, daß sie fehlt. Natürlich ist das Kind dabei unschuldig, aber durch das Bekennntnis zu dem heimlichen Motiv seines Handelns wird es oft aus seiner Doublebind-Situation erlöst.
Der Respekt vor den Eltern hat mit dem Geschenk des Lebens zu tun, das für Hellinger das größte überhaupt darstellt und durch nichts auszugleichen ist. Das Leben fließt durch die Generationen und wird von den Eltern an die Kinder und von denen wiederum an ihre Kinder weitergegeben. Und weil ein Kind immer beide Eltern ist, kann es das nur sehr schwer, wenn es seine Eltern oder einen von beiden ablehnt. Es lehnt dann eben auch einen Teil von sich selbst ab und kann nicht wirklich authentisch und für die eigenen Kinder nachvollziebar sein. Die spüren dann etwas, was bspw. der Vater verleugnet.
Noch ein Wort zu Hellinger selbst.
Ich habe selten einen bescheideneren und zugleich großzügigeren Menschen getroffen.
Das was du ihm als Motiv unterstellst, ist vor dem Hintergrund meiner persönlichen Erfahrung einfach lächerlich.
Nix für ungut, das mußte mal gesagt werden.
Trotzdem liebe Grüße

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14. Mai 2005 um 22:03

Volle Unterstützung
Hellinger ist in jedem Falle sehr fragwürdig. Dieser "Wodoo-Zauber" ähnliche Humbuck ist nicht seriös. Das kommt gleich nach den "Stille-Seminaren", die Seinerzeit in den 70ern in Freiburg/i.Br. stattgefunden haben und werden nur noch durch die Heilwasser-Vorstellungen einer berühmt-berüchtigten Schweizerin getoppt.
Also Finger davon weg, und selber mal ein wenig nachdenken und in den vergangenen Lebensabschnitten genauer nachsehen, weshalb, warum und wieso es jetzt so ist, wie es ist. Die "Schuldfrage" kann es nicht geben, bei keinem von Beiden, aber auf die Ursachen kann man mit ein wenig Aufmerksamkeit ohne laienhafte Psychologisierung mit normalem Menschenverstand selber kommen.
Viel Erfolg bei der Ursachen-Findung.
dorotee

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14. Mai 2005 um 22:50
In Antwort auf suzie_12382897

Volle Unterstützung
Hellinger ist in jedem Falle sehr fragwürdig. Dieser "Wodoo-Zauber" ähnliche Humbuck ist nicht seriös. Das kommt gleich nach den "Stille-Seminaren", die Seinerzeit in den 70ern in Freiburg/i.Br. stattgefunden haben und werden nur noch durch die Heilwasser-Vorstellungen einer berühmt-berüchtigten Schweizerin getoppt.
Also Finger davon weg, und selber mal ein wenig nachdenken und in den vergangenen Lebensabschnitten genauer nachsehen, weshalb, warum und wieso es jetzt so ist, wie es ist. Die "Schuldfrage" kann es nicht geben, bei keinem von Beiden, aber auf die Ursachen kann man mit ein wenig Aufmerksamkeit ohne laienhafte Psychologisierung mit normalem Menschenverstand selber kommen.
Viel Erfolg bei der Ursachen-Findung.
dorotee

Wie definierst du *gesunden Menschenverstand* ?
glaubst du, dass man emotionale Probleme rational bewältigen kann?

Die Sichtweise

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14. Mai 2005 um 23:47

Wer außer dir kann das schon?
Ist auch nicht meine Aufgabe oder mein Wille,das zu beurteilen, was dir wie schwer zu schaffen macht. Wollte dir auch nicht zu nahe treten.. sollte ich den Eindruck erweckt haben, bitte ich um Entschuldigung.
Und klar wirkt dieser Beitrag schon besessen, aber stellt sich diese Wunsch-Fixiertheit nicht immer ein, wenn man was soo sehr will und kriegt es nicht?
Sei es den gewünschten Job, das Kind, den Mann, das bauchfreie Top ?
Das ist doch das große Problem, dass man sich bei unerfüllten Wunschdenken auf diese Sache - egal, wie wichtig sie eigentlich ist- total focussiert!
Schöne Pfingsten für dich , Imandra!

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15. Mai 2005 um 0:00
In Antwort auf jojobine

In Krankheiten deuten
Guten Morgen,

hier wurde des öfteren meine Haltung angesprochen: aber ganz im Ernst, findet ihr denn die Idee so abwegig, daß hinter "Krankheiten" und anderen körperlichen "Erscheinungen" nicht etwas Tieferes steckt?

Vielleicht bin ich ja wegen dem Thema echt langsam völlig neben der Spur geraten und danke Euch, wenn ihr mir den Kopf wieder richtig dreht, aber...

Nach meiner Erfahrung, sind tatsächlich solche Dinge oft nicht nur "Zufall", auch andere "Krankheiten", z.B. von mir selber auch, wo ich oft im Nachhinein wußte, woher immer wieder meine Bauchbeschwerden kamen.

Selber mein Hausarzt, der sagt, daß oft hinter körperlichen Symtomen steckt:
"auf die körperebene verschobene Probleme, die zu psychosomatischen Erscheinungen führen"
und daß zwar Medikamente helfen, aber eine Bewußtmachung des Eigentlichen besser, aber seltener wäre

Ich weiß auch nicht, vielleicht habe ich mich einfach völlig verrannt mit der Ansicht.

Ich bin nur einfach von der Fantasie, daß es tatsächlich so etwas wäre und die Möglichkeit da wäre erschrocken und unversöhnlich.

Übrigens bei einem befreundeten Paar war es ähnlich, die haben dann eine Familienaufstellung gemacht, Unbewußtes hervorgeholt und Lösungen gefunden.

Bei manchen Paaren, die unfruchtbar waren ist nämlich nach Lösung von tieferebn Konflikten oder nach dem Loslassen von dem Wunsch o.ä. plötzlich doch Kinder gekommen

Nur z.B. Familienstellen lehnt mein Fraund total ab.

Ach vielleicht ist es wirklich einfach Schicksal und ich muß es akzeptieren?

Wir könnten uns jetzt an dieser Stelle
natürlich auch über das Thema "Krankheit als Weg" unterhalten. Wir könnten gemeinsam darüber nachdenken, was der Körper zum Ausdruck bringt, weil es die Seele nicht darf. Doch ich fürchte, auch Thorwald Dethlefsen und Rüdiger Dahlke haben hier nicht nur Fans und wir kommen ganz schnell auch bei diesem Thema an den Punkt, wo sich die heilige Inquisition meldet, der es völlig egal ist, ob du auf diesem Weg zu Erkenntnissen kommst oder nicht.
Wenn du darüber reden möchtest, schick mir ne PM.

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15. Mai 2005 um 8:59

Kenne ich...........
Wir hatten vor Jahren genau das selbe Problem.Nach dem ersten Schock unterzog sich mein Mann einer op und wir hatten die Möglichkeit zu einer künstlichen Befruchtung die nicht klappte.Danach Leerre was nun ????????Wir versuchten eine Möglichkeit zu finden um ein Kind zu addoptieren.Fehlschlag!Diese ganzen Ereignisse brachten unser Leben so durch einander.Manchmal dachte ich sogar an onenightstand nur um unseren Traum vom Kind zu erfüllen.Wir trennten uns und ich muss sagen wenn es auch ein schwerer Weg war ich habe es nicht bereutdenn so etwas kann mann nur verarbeiten wenn man stark zusammen hält!Überlege dir was wichtiger ist ein Kind oder eine gute Beziehung mit der Zeit findest du deinen Weg alles Gute dafür!

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16. Mai 2005 um 10:40
In Antwort auf caron_11841624

Wir könnten uns jetzt an dieser Stelle
natürlich auch über das Thema "Krankheit als Weg" unterhalten. Wir könnten gemeinsam darüber nachdenken, was der Körper zum Ausdruck bringt, weil es die Seele nicht darf. Doch ich fürchte, auch Thorwald Dethlefsen und Rüdiger Dahlke haben hier nicht nur Fans und wir kommen ganz schnell auch bei diesem Thema an den Punkt, wo sich die heilige Inquisition meldet, der es völlig egal ist, ob du auf diesem Weg zu Erkenntnissen kommst oder nicht.
Wenn du darüber reden möchtest, schick mir ne PM.

Pm klappt nicht
Hallo,
das mit der PM habe ich versucht, da kommt immer eine Fehlermeldung. Also schreibe ich jetzt so.


Gerne komme ich auf Dein Angebot zurück, über Krankheit als Weg mit Dir nachzudenken. Ich bin froh, daß Du solche Möglichkeiten wie Familienstellen u.a. auch in Erwägung ziehst.

Sicherlich: ich habe bestimmt selbst so sehr mit dem Thema zu tun, daß ich mit meinen Fantasien sehr übers Ziel hinausschieße.

Trotzdem lässt mir die Auseinandersetzung mit so einem "großen" Thema wie Fortpflanzung oder nicht, keine Ruhe.

Ich selber habe auch schon Familienstellen ausprobiert als Stellvertreter und selbst ein mal, allerdings zu einem anderen Thema.

Und seitdem glaube ich auch, daß es mehr gibt zwischen Himmel und Erde als zufällige Erscheinungen.

Wobei man sicher auch nicht zuuu weit gehen darf.
Was meintest Du denn?




Wenn du darüber reden möchtest, schick mir ne PM.

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16. Mai 2005 um 11:12
In Antwort auf jojobine

Pm klappt nicht
Hallo,
das mit der PM habe ich versucht, da kommt immer eine Fehlermeldung. Also schreibe ich jetzt so.


Gerne komme ich auf Dein Angebot zurück, über Krankheit als Weg mit Dir nachzudenken. Ich bin froh, daß Du solche Möglichkeiten wie Familienstellen u.a. auch in Erwägung ziehst.

Sicherlich: ich habe bestimmt selbst so sehr mit dem Thema zu tun, daß ich mit meinen Fantasien sehr übers Ziel hinausschieße.

Trotzdem lässt mir die Auseinandersetzung mit so einem "großen" Thema wie Fortpflanzung oder nicht, keine Ruhe.

Ich selber habe auch schon Familienstellen ausprobiert als Stellvertreter und selbst ein mal, allerdings zu einem anderen Thema.

Und seitdem glaube ich auch, daß es mehr gibt zwischen Himmel und Erde als zufällige Erscheinungen.

Wobei man sicher auch nicht zuuu weit gehen darf.
Was meintest Du denn?




Wenn du darüber reden möchtest, schick mir ne PM.

Bei mir
hat's scheinbar geklappt.
Liebe Grüße

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18. Mai 2005 um 19:28

Hallo Sklavin, PM geht bei mir nicht
Hallo Sklavin



ich bin froh, daß Du den pm Text an mich geschrieben hast, denn ich glaube, Du hast verstanden was mich beschäftigt. Ich weiß was Du mit Deiner Selbsterfahrung meinst, so ging es mir auch nach einer Familienaufstellung.



Nun inzwischen habe ich mir bei meinem Thema überlegt, es könnte sein, daß



- er einem Konflikt ausweichen will, denn ich mag seine Schwester gar nicht und er selber ist sehr sehr unabgelöst sowohl von seiner Schwester als auch von seinen Eltern übrigens. Manchmal denke ich, ihm ist wichtiger, was die wohl sagen würden als mich und ihn selbst zu betrachten...

(Seine Schwester ist aggressiv, lebt auf dem Land mit einem Kampfhund und lehnt mich ab weil ich eine "Studierte" bin. Er ist nicht in der Lage, einen neutralen Blick auf sie zu werfen, er verteidigt sie...)



-außerdem hat er immer total Angst, wenn er in Zeitungen darüber liest, daß Mütter viele Rechte haben und angeblich Väter nicht



Weißst Du, was ich nur unfähr finde, daß er nicht einfach sagt "dann kann oder will ich nicht"

er hängt an mir und will auch gerne Kinder und läßt nicht von mir ab.



Ich selber lasse ihn allerdings auch nicht los, was vielleicht an der Zeit wäre, er selber ist auch eigentlich ok - im Gegensatz zu seiner Schwester.



Ach ganz schön verstrickt, wahrscheinlich arbeite ich auch ein Thema ab bei ihm...



Erst mal schöne Grüße

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18. Mai 2005 um 19:30
In Antwort auf caron_11841624

Bei mir
hat's scheinbar geklappt.
Liebe Grüße

Es geht nicht
weiß nicht warum es nicht geht, der Button "senden" geht bei mir nicht - keine Ahnung.

Siehe meine Antwort: ganz oben!

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18. Mai 2005 um 20:12
In Antwort auf jojobine

Hallo Sklavin, PM geht bei mir nicht
Hallo Sklavin



ich bin froh, daß Du den pm Text an mich geschrieben hast, denn ich glaube, Du hast verstanden was mich beschäftigt. Ich weiß was Du mit Deiner Selbsterfahrung meinst, so ging es mir auch nach einer Familienaufstellung.



Nun inzwischen habe ich mir bei meinem Thema überlegt, es könnte sein, daß



- er einem Konflikt ausweichen will, denn ich mag seine Schwester gar nicht und er selber ist sehr sehr unabgelöst sowohl von seiner Schwester als auch von seinen Eltern übrigens. Manchmal denke ich, ihm ist wichtiger, was die wohl sagen würden als mich und ihn selbst zu betrachten...

(Seine Schwester ist aggressiv, lebt auf dem Land mit einem Kampfhund und lehnt mich ab weil ich eine "Studierte" bin. Er ist nicht in der Lage, einen neutralen Blick auf sie zu werfen, er verteidigt sie...)



-außerdem hat er immer total Angst, wenn er in Zeitungen darüber liest, daß Mütter viele Rechte haben und angeblich Väter nicht



Weißst Du, was ich nur unfähr finde, daß er nicht einfach sagt "dann kann oder will ich nicht"

er hängt an mir und will auch gerne Kinder und läßt nicht von mir ab.



Ich selber lasse ihn allerdings auch nicht los, was vielleicht an der Zeit wäre, er selber ist auch eigentlich ok - im Gegensatz zu seiner Schwester.



Ach ganz schön verstrickt, wahrscheinlich arbeite ich auch ein Thema ab bei ihm...



Erst mal schöne Grüße

Daß du dich von mir verstanden fühlst
ist natürlich eine schöne Sache. Doch wenn ich lese, was du nun weiter überlegst, habe ich wiederum das Gefühl, daß von dem, was ich in meiner PM geschrieben habe, relativ wenig bei dir angekommen ist. Ich stelle meine Ausführungen daher noch einmal hier ins Forum und deinen neueren Aussagen gegenüber.

"Ich denke wie du, daß es mehr Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, als es sich unsere Schulweisheit erklären kann.
Deshalb habe ich auch Respekt vor Menschen, die den Mut haben sich ihren Erkenntnissen anzuvertrauen, auch wenn sie für verrückt, größenwahnsinnig oder ganz einfach nur a bisserl spinnert gehalten werden. Im Fall von Bert Hellinger gehört diese Begegnung zu den beeindruckensten meines zwar noch recht jungen, aber doch schon gelebten Lebens. Ich habe Frieden gefunden in seinen Worten und kann deshalb überhaupt nicht verstehen, wie man ihm solche Motive unterstellen kann, wie es jetzt gerade wieder im Forum geschehen ist.
'Krankheit als Weg' beschäftigt mich ebenfalls schon seit Jahren sehr und hat mir einen neuen Blickwinkel auf die Symptome meiner ganz persönlichen "Krankheit" eröffnet. Allerdings glaube ich auch, daß dieser Weg ein Weg der Selbsterkenntnis sein sollte und nicht dahin abrutschen sollte, andere mit Deutungen ihrer Symptome zu verfolgen."

Genau das tust du aber gerade, wenn du schreibst:


"Nun inzwischen habe ich mir bei meinem Thema überlegt, es könnte sein, daß
- er einem Konflikt ausweichen will, denn ich mag seine Schwester gar nicht und er selber ist sehr sehr unabgelöst sowohl von seiner Schwester als auch von seinen Eltern übrigens. Manchmal denke ich, ihm ist wichtiger, was die wohl sagen würden als mich und ihn selbst zu betrachten...
(Seine Schwester ist aggressiv, lebt auf dem Land mit einem Kampfhund und lehnt mich ab weil ich eine "Studierte" bin. Er ist nicht in der Lage, einen neutralen Blick auf sie zu werfen, er verteidigt sie...)
-außerdem hat er immer total Angst, wenn er in Zeitungen darüber liest, daß Mütter viele Rechte haben und angeblich Väter nicht"

"Was die Situation mit deinem Mann angeht, so bist du in der schwierigen Situation, daß er sich vor deinem Kinderwunsch zurückzieht, weil er spürt, daß er dich an diesen Kinderwunsch möglicherweise verliert. Bert Hellinger sagt dazu, daß wenn ein Partner sich Kinder wünscht und der andere nicht, ist die Beziehung zuende."

Dabei handelt es sich um einen Erfahrungswert, den er äußert, eine Behauptung. In diesem Zusammenhang ist meine Frage gemeint:

"Du hast allerdings bisher noch nichts dazu gesagt, welche Optionen dein Mann ins Auge fasst? Schließlich wollte er ja auch Kinder haben."

Dazu sagst du lediglich:

"Weißst Du, was ich nur unfähr finde, daß er nicht einfach sagt "dann kann oder will ich nicht"
er hängt an mir und will auch gerne Kinder und läßt nicht von mir ab."

Warum glaubst du, daß es an ihm ist, die Beziehung zu beenden? Es ist in erster Linie deine Verantwortung, dich um deine Ziele zu kümmern. Ich für meinen Teil finde es unfair, deine Entscheidung, die meiner Meinung nach schon getroffen ist, ihm um den Hals zu hängen und zu erwarten, daß er sich selbst entsorgt.

"Ich selber lasse ihn allerdings auch nicht los, was vielleicht an der Zeit wäre, er selber ist auch eigentlich ok - im Gegensatz zu seiner Schwester."

Mit wem bist du zusammen? Ätzende Verwandte gibt es immer.
Für mich klingt auch die Schwester extrem nach Alibi.

Ich kann dir nur raten, übernimm endlich selbst die Verantwortung für das, was du willst und behaupte nicht mehr, es gar nicht zu wissen. Ich glaube, du weißt sehr wohl wo du stehst. Du mußt es nur, auch vor dir selber, zugeben.
In der Hoffnung, nun verstanden worden zu sein
Liebe Grüße




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19. Mai 2005 um 8:38
In Antwort auf caron_11841624

Daß du dich von mir verstanden fühlst
ist natürlich eine schöne Sache. Doch wenn ich lese, was du nun weiter überlegst, habe ich wiederum das Gefühl, daß von dem, was ich in meiner PM geschrieben habe, relativ wenig bei dir angekommen ist. Ich stelle meine Ausführungen daher noch einmal hier ins Forum und deinen neueren Aussagen gegenüber.

"Ich denke wie du, daß es mehr Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, als es sich unsere Schulweisheit erklären kann.
Deshalb habe ich auch Respekt vor Menschen, die den Mut haben sich ihren Erkenntnissen anzuvertrauen, auch wenn sie für verrückt, größenwahnsinnig oder ganz einfach nur a bisserl spinnert gehalten werden. Im Fall von Bert Hellinger gehört diese Begegnung zu den beeindruckensten meines zwar noch recht jungen, aber doch schon gelebten Lebens. Ich habe Frieden gefunden in seinen Worten und kann deshalb überhaupt nicht verstehen, wie man ihm solche Motive unterstellen kann, wie es jetzt gerade wieder im Forum geschehen ist.
'Krankheit als Weg' beschäftigt mich ebenfalls schon seit Jahren sehr und hat mir einen neuen Blickwinkel auf die Symptome meiner ganz persönlichen "Krankheit" eröffnet. Allerdings glaube ich auch, daß dieser Weg ein Weg der Selbsterkenntnis sein sollte und nicht dahin abrutschen sollte, andere mit Deutungen ihrer Symptome zu verfolgen."

Genau das tust du aber gerade, wenn du schreibst:


"Nun inzwischen habe ich mir bei meinem Thema überlegt, es könnte sein, daß
- er einem Konflikt ausweichen will, denn ich mag seine Schwester gar nicht und er selber ist sehr sehr unabgelöst sowohl von seiner Schwester als auch von seinen Eltern übrigens. Manchmal denke ich, ihm ist wichtiger, was die wohl sagen würden als mich und ihn selbst zu betrachten...
(Seine Schwester ist aggressiv, lebt auf dem Land mit einem Kampfhund und lehnt mich ab weil ich eine "Studierte" bin. Er ist nicht in der Lage, einen neutralen Blick auf sie zu werfen, er verteidigt sie...)
-außerdem hat er immer total Angst, wenn er in Zeitungen darüber liest, daß Mütter viele Rechte haben und angeblich Väter nicht"

"Was die Situation mit deinem Mann angeht, so bist du in der schwierigen Situation, daß er sich vor deinem Kinderwunsch zurückzieht, weil er spürt, daß er dich an diesen Kinderwunsch möglicherweise verliert. Bert Hellinger sagt dazu, daß wenn ein Partner sich Kinder wünscht und der andere nicht, ist die Beziehung zuende."

Dabei handelt es sich um einen Erfahrungswert, den er äußert, eine Behauptung. In diesem Zusammenhang ist meine Frage gemeint:

"Du hast allerdings bisher noch nichts dazu gesagt, welche Optionen dein Mann ins Auge fasst? Schließlich wollte er ja auch Kinder haben."

Dazu sagst du lediglich:

"Weißst Du, was ich nur unfähr finde, daß er nicht einfach sagt "dann kann oder will ich nicht"
er hängt an mir und will auch gerne Kinder und läßt nicht von mir ab."

Warum glaubst du, daß es an ihm ist, die Beziehung zu beenden? Es ist in erster Linie deine Verantwortung, dich um deine Ziele zu kümmern. Ich für meinen Teil finde es unfair, deine Entscheidung, die meiner Meinung nach schon getroffen ist, ihm um den Hals zu hängen und zu erwarten, daß er sich selbst entsorgt.

"Ich selber lasse ihn allerdings auch nicht los, was vielleicht an der Zeit wäre, er selber ist auch eigentlich ok - im Gegensatz zu seiner Schwester."

Mit wem bist du zusammen? Ätzende Verwandte gibt es immer.
Für mich klingt auch die Schwester extrem nach Alibi.

Ich kann dir nur raten, übernimm endlich selbst die Verantwortung für das, was du willst und behaupte nicht mehr, es gar nicht zu wissen. Ich glaube, du weißt sehr wohl wo du stehst. Du mußt es nur, auch vor dir selber, zugeben.
In der Hoffnung, nun verstanden worden zu sein
Liebe Grüße




hallo sklavin,
ich find deinen beitrag sehr gut und saß hier gerade nickend vor dem bildschirm

und für den gedanken, wie unsinnig die erwartung an den anderen ist, sich doch bitte *selbst zu entsorgen*, obwohl er die beziehung in der form weiterführen möchte, danke ich dir ganz persönlich.

nickende grüße

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19. Mai 2005 um 11:48

Bine,
Kinder gehören zu Deiner Lebensplanung,unbedingt,wie Du schreibst.

Das mit den 41J. als Schallgrenze schwanger zu werden von Deiner Frauenärztin -finde ich gequirlten Schwachsinn,sorry.

Es gibt genug Frauen,die mit MItte/Ende 40 ohne hormonelles Zutun Mutter gesunder Kinder werden

Falls für Dich und den Lebenspartner eine Adoption ausser Diskussion steht,bleibt Dir nur die Trennung.

Ich kann es mir nicht vorstellen,dass man vorwurfsfrei mit einem Mann dauerhaft glücklich wird,der dem sehnsüchtigen Wunsch nach Familiengründung nicht nachkommen kann.

Jepp-ich denke auch,dass man so eine Entscheidung pro Partner kontra selbstgeborenes Kind dann sehr bereut-wenn man seinen Lebensplan anders realisieren will.

Sofern also "nur" selbsgeborene Kinder in Deine Lebensvorstellung passen,bleibt nur die Trennung.
DAzwischen gibts nicht mehr viel,so bitter das für Deinen Partner werden könnte.

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21. Mai 2005 um 11:59

Liebe peas, liebe Ute
euer Lob schmeichelt mir sehr *rot werd* und ich danke euch dafür. Lieber wäre es mir allerdings gewesen, ich hätte jojobine etwas Positiveres als das sagen können. Doch mittlerweile bin ich eben wirklich der Ansicht, daß es für beide besser wäre, wenn sich ihre Wege trennen.
Liebe jojobine, nichts für ungut wegen meiner harten Worte, aber ich bin immer ehrlich, wenn man mich fragt. Ich wünsche dir eine gute Entscheidung.
Liebe Grüße

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21. Mai 2005 um 12:13

Andere richtung
hallo,

nach dem nun ausreichend auf die unfruchtbarkeit des partners und die noch offenen schritte eingegangen wurde, möchte ich das thema mal in eine andere richtung bringen.

als erstes aber, jojobine: nach dem lesen deiner beiträge finde ich, das du gar nicht reif für kinder bist. du gibst ja schon auf, ohne auch nur einen schritt gegangen zu sein. hätte ich hier von jahrelangen versuchen mit künstlicher befruchtung und sonstigem gelesen, dann hätte ich deinen "frust" wohl etwas mehr nachvollziehen können. nicht den frust auf deinen partner, aber deine zerrissenheit schon. etwas. aber du willst alles auf einem silbernen tablett serviert bekommen, ohne auch nur ein fisselchen dafür zu tun. und wälzt so sämliche verantwortung auf deinem partner ab. machst du das mit allen probs so ?

nun kommen wir mal zum kinderwunsch. da seid ihr nicht die einzigen, denen der nicht erfüllt wird.
tja, was tun ?
ist denn jetzt dein leben zu ende ? hat keinen sinn mehr ?

wenn ich kinder mag, dann kann ich mir leicht ein ventil suchen, eine beschäftigung mit kindern lässt sich immer finden.
es gibt neben der adoption die option einer pflegefamilie. man kann auch in einen beruf wechseln, der mit kindern zu tun hat.

komischer weise sind gerade die, die so laut nach kindern schreien meist nicht bereit, sich um kinder zu kümmern. es sind ja nicht ihre eigenen.
dieses besitzdenken nervt mich. einerseits sich als sooo kinderlieb hinstellen, andererseits alles ablehnen, was mit kindern und deren problemen zu tun hat, wenn es fremde kinder sind.
selbst bei adoptionen sollen es immer nur babys sein. als bräuchten grössere kinder keine geborgenheit mehr, keine familie, keine erwachsenen, die immer für sie da sind.
ich empfehle dir mal ein paar wochen in einem kinderheim auszuhelfen.

du siehst gar nicht das kind, du siehst nur dich. du siehst noch nicht mal deinen partner. er hat in deinem sinn zu funktionieren. tut er das nicht, dann gehst du.

für dein leben, wie immer es aussieht, bist du verantwortlich. kinder sind kein inhalt, und kein sinn. sie machen aus dir weder einen besseren menschen, noch geben sie deinem leben einen inhalt, den es bis jetzt noch nicht hat. sie führen dein leben in eine andere richtung, sicher. aber wenn du jetzt noch nicht so gefestigt bist, das dein leben einen inhalt und eine richtung hat, dann wird sich mit einem kind da nichts ändern. denn dann musst du nicht nur dein leben regeln, sondern bist noch für ein anders verantwortlich. du hast für dein kind da zu sein, nicht dein kind für dich. das geht nur gut, wenn du dein kind mit auf deinen weg nehmen kannst.
den du ja nicht zu haben scheinst.

du bist für mich noch nicht mal fähig eine beziehung mit einem erwachsenen zu führen, mit respekt und liebe und verständnis. was willst du mit einem kind ? wenn das nicht nach deinem sinn funzt, was dann ? passt es dann auch nicht mehr in deinen lebensplan ?
du ahnst gar nicht, was auf dich zu kommt.

übrigens ist die aussage deiner frauenärztin nicht so falsch. aber nicht im biologischen sinn, eher vom denken her. wer früh kinder bekommt, der ist in seinem leben noch nicht so eingefahren. um so später man schwanger wird, um so grösser wird die umstellung. nach 20 jahren in einer richtung wird es für manche schwer, die spur noch zu wechseln.

ich habe im biblischen alter von 31 mein kind bekommen, und ich sehe da schon unterschiede. mal davon ab, das man sein kind nicht mehr so lange begleiten kann. wenn es auszieht bist du fast in rente. ein aspekt, den viele gern verdrängen. mal davon ab, das man nichts vorausplanen kann, zumindest die option möchte ich haben, das ich meinem kind noch helfen kann, auch nachdem es sein eigenes leben lebt. ich glaube nicht, das sich das "kümmern" automatisch erledigt hat, sobald die volljährigkeit erreicht ist.

du denkst an ein baby, du siehst dich im schönen bunten werbespot zuhause. das wahre leben, das siehst du nicht. für ein kind, das du nicht hast gibst du eine beziehung auf, die zumindest von seiner seite aus harmonisch ist.
schon richtig, was andere hier raten. lass den mann in ruhe, er hat besseres verdient.
den aspekt, einen mann als erzeuger zu suchen, den gibt es öfter. hinterfrag mal die beziehungen, die diese menschen miteinander haben. wenn es überhaupt längere zeit hält.

andrea

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21. Mai 2005 um 12:27

@ nickray
ich wüßte nicht, wann du mir Hinweise auf Hellinger gegeben hättes. Oder hast du es unter einem anderen Nick getan?
Jedenfalls bezieht sich das von dir erwähnte Zitat auf Äußerungen von underwood, die vorgeben, genau zu wissen, was im Kopf von Bert Hellinger vorgeht:

"Hellinger ist ein GURU. Er ist reaktionär und wissenschaftsfeindlich. Er grenzt die Diagnose von seiner Wahrnehmung, seiner Wahrheit ab. Ja, es gibt schlicht keine Diagnose. Dass heißt: ER IST DIE WAHRHEIT. Hellinger will nicht heilen, sondern seine verquere Weltsicht vermitteln, u.a. den nicht-diskutierbaren Glauben an einen reaktionären Übervater."

So über jemanden zu reden, den man allenfalls aus Zeitungsberichten und vom Hörensagen kennt, ist in meinen Augen tatsächlich lächerlich. Da liegt für mich auch das Hauptproblem in der Diskussion um dieses Thema, daß nämlich nicht sachlich über die philosophischen und ethischen Fragen dahinter diskutiert, sondern mit Plattitüden um sich
geschlagen wird
Stets wird dabei auch unterschlagen, daß Hellinger z.B. in einer Zeit, in der eine deutscher Bundespräsident in Israel zu hören bekommt, daß "es noch in tausend jahren keine Versöhnung geben wird", in genau diesem Land mit großem Erfolg mit Überlebenden und Nachfahren des Holocaust an genau diesem Thema arbeitet. Er sagt dort u.a. öffentlich, daß der Nahostkonflikt erst beigelegt werden kann, wenn die Juden aufhören, die Opferrolle für sich allein zu beanspruchen. Ich finde das mutig und das Echo in der israelischen Gesellschaft gibt ihm Recht.
"Seitdem war ich in vielen Familienaufstellungen anwesens und habe ihre Wirkung an mir selbst erfahren. Sie eröffnen einen Zugang zu lange eingefrorenen Gefühlen, die nach dem Verlust der vielen Angehörigen im Holocaust sich gezeigt haben und gelebt sein wollten, die aber zurückgehalten und verdrängt wurden. Hier konnten sie auftauen und erfahren werden. Die toten Angehörigen kamen wieder in den Blick, und die Liebe zu ihnen und die Trauer um ihren Verlust wurden tief gefühlt. In den Aufstellungen werden diese Gefühle geachtet und dürfen sich zeigen. Am Ende sind die Lebenden mit den Toten und deren Schicksal versöhnt. Sie können ihm zustimmen, wie es war, jetzt."
Prof.Dr.med. Haim Dasberg, Jerusalem

So jetzt hab ich mal wieder ein bischen doziert. Sorry, aber mich ärgert solche Art von Diskussion einfach und dann...
na ja, du siehst ja selber.

Daß im Fall von jojobine längst nicht alle medizinischen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, sehe ich übrigens auch.
Ich hatte aber auch nicht den Eindruck, daß es ihr darum ging.
Liebe Grüße




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21. Mai 2005 um 15:53

@sklavin1
Liebe Sklavin1 und ihr anderen,

vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Ich habe erst heute morgen wieder ins Internet geschaut. Du hast mir eine sehr gute Antwort auf meine Problematik gegeben, ich danke Dir von Herzen.

Ich glaube, ich war schon sehr durcheinander seit einiger Zeit und dieses Thema hat mich echt aus der Bahn geworfen und sich verselbstständigt.

Es war gut, das hier ins Forum zu setzen und dieses Feedback und auch Kritik zu bekommen.

Ich danke Euch, sonst hätte ich mich sonst ewig weiter im Kreis gedreht.

Schönes Wochenende, melde mich nochmal nächste Woche

Jojobine

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21. Mai 2005 um 18:46

So abwegig ist das nicht
Hallo,

eine Freundin von mir hatte das selbe Problem. Die beiden haben sich getrennt, die Frau wurde mit einem anderen Mann schwanger, ist glücklich, der Mann war im Nachhinein auch heilfroh.
Später sagte er sogar, daß ihm sein Unterbewußtsein wohl einen Hinweis gegeben hat: denn in der Tat war sein Lebensweg ein anderer.

Denn egal, ob er keine Kinder will oder kann: das ist eine Lebenssituation, die die Partnerschadft so sehr belastet, daß es nicht vertretbar ist.

Ich hatte mal einen Freund, der wollte ins Ausland und alternativ leben. Ich selber bin kein Aussteigertyp und wollte hier bleiben.

So ist es im Leben: man findet sich und trennt sich wieder, das ist wunderschön und schmerzhaft.

Wenn zwei Menschen so elementare andere Wege gehen wollen, egal, ob sie können oder wollen, wie Aussteiger leben, Kinder oder nicht, etc. dann kann sich einer nicht völlig für den anderen verbiegen.

Und wenn doch verbiegen: das wird nie wieder wirklich gut.

Trennt Euch in Respekt und Würde

Liebe Grüße Gerda

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21. Mai 2005 um 19:19

Deine frage:
"Wer wohl könnte von sich behaupten, dass er in vergleichbarer Situation aus Ärger, Wut und Frustration ohne Aggression und irrationale Reaktionen bliebe."

ich !
zumindest meinem partner gegenüber.

und meine gefühle wären nicht "Ärger, Wut und Frustration", sondern eher trauer und resignation. das aber nicht, bevor ich mit meinem partner alle möglichkeiten ausgeschöpft hätte.

sie löst nicht schuldgefühle gegenüber ihrem partner aus, sie beschuldigt ihren partner. die schuldgefühle wird er auch ohne ihren beitrag dazu haben.
sie hat auch eine etwas abstrakte art, ihren schock zu verarbeiten, wie du so schön schreibst. das muss ich ihr lassen.

so gehen die einstellungen auseinander, du suchst entschuldigungen für ihr denken und tun, welches ich in einer partnerschaft schon nicht mehr entschuldbar finde. probleme sind dazu da, sie gemeinsam zu lösen, und nicht einen schuldigen zu suchen.

vielleicht interpretierst du auch zuviel hinein, und ich zuwenig.

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22. Mai 2005 um 12:21

Aktiv geworden
Hallo Nickray, hallo ihr anderen,

Ich kann nur immer wieder sagen, daß ich froh bin, mich an Euch gewandt zu haben und die vielen unterschiedlichen Antworten hier zu lesen.

Eine Sache, die wir nun neben den ganzen Diskussionen angegangen sind: nächste Woche haben wir einen Termin bei so einem Arzt für Reproduktions medizin.

Also: wir haben aufgehört, uns im Kreis zu drehen etc. sondern gehen mal einen ganz praktischn Weg und informieren uns mal.

Mir soll mal Blut abgenommen werden und die Eileiter werden geprüft.

Irgendwie frage ich mich warum das meine Ärztin nie gemacht hat, sie hat immer nur von Spermien geredet.

Dann sollen wir Folsäure, Zink und Vitamin B nehmen.

Dann sollen weitere Gespräche folgen.

Also ich muß sagen, die Idee von Reagenzglasbefruchtung lehne ich z.Zt. noch ab, aber es gibt vorher noch andere Varianten.

Ich danke Euch, daß ihr mir meine Gedanken wieder sortiert habt und berichte weiter

Jojobine





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22. Mai 2005 um 13:47
In Antwort auf jojobine

@sklavin1
Liebe Sklavin1 und ihr anderen,

vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Ich habe erst heute morgen wieder ins Internet geschaut. Du hast mir eine sehr gute Antwort auf meine Problematik gegeben, ich danke Dir von Herzen.

Ich glaube, ich war schon sehr durcheinander seit einiger Zeit und dieses Thema hat mich echt aus der Bahn geworfen und sich verselbstständigt.

Es war gut, das hier ins Forum zu setzen und dieses Feedback und auch Kritik zu bekommen.

Ich danke Euch, sonst hätte ich mich sonst ewig weiter im Kreis gedreht.

Schönes Wochenende, melde mich nochmal nächste Woche

Jojobine

@ jojojbine
Liebe jojobine,
ich freue mich sehr darüber, daß ich mich offenbar geirrt habe, was die Tragfähigkeit eurer Beziehung angeht.
Noch mehr freue ich mich über das, was du weiter unten an nickray schreibst und was ganz sicher ein erster Schritt heraus aus dem Stillstand ist. Ich drück dir ganz doll die Daumen und, nebenbei, Respekt vor deiner Kritikfähigkeit.
*verneig*
Besonders liebe Grüße

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23. Mai 2005 um 19:02

Ich bezweifle, dass sie ueberhaupt als Mutter gut sein kann.
Bist du so ein Mann, der die Frau als Mutter für sich und nicht für ein Kind möchte?

Scheinbar ja.


Sonst fändest Du das wohl nicht.

Sorry aber es ist normal, mütterlich für ein Kind zu denken und bedingungslose Liebe für ein Kind.

Für den Partner ist partnerschaftliche Liebe angesagt.


Gruß Gerda

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24. Mai 2005 um 11:11
In Antwort auf luca_12043160

Kenne ich...........
Wir hatten vor Jahren genau das selbe Problem.Nach dem ersten Schock unterzog sich mein Mann einer op und wir hatten die Möglichkeit zu einer künstlichen Befruchtung die nicht klappte.Danach Leerre was nun ????????Wir versuchten eine Möglichkeit zu finden um ein Kind zu addoptieren.Fehlschlag!Diese ganzen Ereignisse brachten unser Leben so durch einander.Manchmal dachte ich sogar an onenightstand nur um unseren Traum vom Kind zu erfüllen.Wir trennten uns und ich muss sagen wenn es auch ein schwerer Weg war ich habe es nicht bereutdenn so etwas kann mann nur verarbeiten wenn man stark zusammen hält!Überlege dir was wichtiger ist ein Kind oder eine gute Beziehung mit der Zeit findest du deinen Weg alles Gute dafür!

Unerfüllter Kinderwunsch seit 6 Jahren
Künstliche Befruchtung ist ein Weg zum erfüllten Kinderwunsch, der aber auch sehr aufreibend ist und die Beziehung auf weitere Bewährungsproben stellt. In D. werden nur verheirateten Paaren diese Behandlungen von den Kassen erstattet. Man kann die Behandlung auch selbst bezahlen, nur was für Reiche!
Nach all dem, was ich selbst erlebt habe, werden nur im voraus stabile und gefestigte Beziehungen diese schwere Phase zusammen bestehen, ob der Kinderwunsch in Erfüllung geht oder nicht.

Mein Mann hatte einen Befund bei 30% und der Arzt sagte uns: es braucht nur eine Samenzelle zur künstlichen Befruchtung Auch meine Fruchtbarkeit ist eingeschränkt, kann aber mit Hormonen hergestellt werden, was für einen Mann nicht möglich ist.

Wir sind 6 Jahre verheiratet, davon haben wir 6 Jahre Kinderwunsch und sind in einer Uniklinik zur künstlichen Befruchtung gegangen, jetzt sind wir um die 40.

Mein Mann fühlte sich auch äußerst unwohl in diesen Kliniken und ich mußte ihn noch motivieren... Das hat sehr viel Kraft gekostet. Auch mir ist es passiert, daß ich an mir und meinem Partner gezweifelt habe. Nach jedem Fehlschlag wurden die Zweifel größer.
Dann bin ich zu einem Heilpraktiker für asiatische Medizin. Der Nieren, Milz und Leber Meridian, vor allem aber der Nierenmeridian ist für Blut und Qi (die Lebensenergie)usw. und damit auch für Fruchtbarkeit verantwortlich und kann durch Akupressur und Akupunktur geöffnet werden. (auch beim Mann)
Trotz alledem fand ich, das bei mir die Psyche eine entscheidende Rolle spielte, denn ich empfand mich als ziemlich allein gelassen von Ärzten und auch von meinem teilweise hilflosen und auch traurigen Ehemann... Dann ist mir etwas passiert, das ich hätte vermeiden sollen. Ich fand mich von diesem Heilpraktiker sehr verstanden, er nahm sich meiner Probleme an (was ja sein Job ist!!). Mein Selbstwertgefühl hatte gelitten unter all den Niederlagen. Ich verliebte mich ein wenig in diesen Mann, der mir Komplimente machte und zu verstehen gab, das wir das schon hinbekommen und er für mich da sei...???!!! Nachdem ich ein halbes Jahr dort in Behandlung war, vollgestopft mit Hormonen von den 3 Behandlungen die ich hintereinander machte, war ich auch offen und manipulierbarer. Ich habe mit meinem Mann über diese Gefühle geredet, daraufhin habe ich die Behandlung abgebrochen, auch die 2 offenen künstl. Befruchtungsversuche auf Eis gelegt. Wir gehen jetzt zu einer Eheberatung. Mir ist klar geworden, dass ich mich in einen anderen Mann verliebte, auch wenn dieser keine Zukunft geboten hat. Mein Kinderwunsch war mir all die Jahre wichtiger als meine Liebe zu meinem Mann. Eine traurige Erkenntnis aber auch Klarheit, die jetzt zu einer Entscheidung führen wird.
Die Liebe zwischen zwei Menschen muß größer sein als alle anderen Erwartungen und Wünsche, sonst läuft man auseinander.
PS: wie geht es Dir (blonderengel33) jetzt mit Deiner Trennung?
Das Leben ist wunderbar weil es immer etwas dazu zu lernen gibt!
Blauefee

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24. Mai 2005 um 13:13

Halloo?!?!? Verantwortung vs. Liebe
Was hat das mit Verantwortung zu tun?
Ist es seine Schuld, dass seine Fruchtbarkeit unter 20% liegt?¿
Das hat nichts mit Verantwortung zu tun. Viel eher mit Liebe. Und die findet man heutzutage nicht an jeder Ecke.
Wer sagt denn, dass sie innerhalb der nächsten 2 Jahre einen fruchtbaren Mann findet (das steht ja auch jedem auf der Stirn geschrieben!); dass es funkt, dass sie sich verstehen; dass ALLE Umstände passen und dass er auch möchte!?!?! Das ist seeeeeeehr unwahrscheinlich.

Hinzu kommt, dass sie halt in einem gewissen Alter ist. Die Männer wissen doch auch wo der Hase lang läuft, bekommen Panik und gehen flitzen.

Ich an ihrer Stelle würde bei dem Mann bleiben, der mich liebt anstatt mich auch eine ungewissen Reise zu machen.
Aueßrdem gibt es immer noch die Möglichkeit der künstlichen Befruchtung und Adoption.


Pluster

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24. Mai 2005 um 14:16
In Antwort auf neriah_11904539

So abwegig ist das nicht
Hallo,

eine Freundin von mir hatte das selbe Problem. Die beiden haben sich getrennt, die Frau wurde mit einem anderen Mann schwanger, ist glücklich, der Mann war im Nachhinein auch heilfroh.
Später sagte er sogar, daß ihm sein Unterbewußtsein wohl einen Hinweis gegeben hat: denn in der Tat war sein Lebensweg ein anderer.

Denn egal, ob er keine Kinder will oder kann: das ist eine Lebenssituation, die die Partnerschadft so sehr belastet, daß es nicht vertretbar ist.

Ich hatte mal einen Freund, der wollte ins Ausland und alternativ leben. Ich selber bin kein Aussteigertyp und wollte hier bleiben.

So ist es im Leben: man findet sich und trennt sich wieder, das ist wunderschön und schmerzhaft.

Wenn zwei Menschen so elementare andere Wege gehen wollen, egal, ob sie können oder wollen, wie Aussteiger leben, Kinder oder nicht, etc. dann kann sich einer nicht völlig für den anderen verbiegen.

Und wenn doch verbiegen: das wird nie wieder wirklich gut.

Trennt Euch in Respekt und Würde

Liebe Grüße Gerda

Bullshit
Also wie kann man sagen, dass er gehen soll nur weil er unfruchtbar ist???? Dann sag doch gleich " Ey Taugenix spring mal lieber von der Brücke"

Ich hatte letztens noch ein Gespräch mit einer Freundin. Ich möchte auch mal unbedingt Kinder haben, wenn mein Partner aber sagen würde auf keinen Fall würde ich ihn verlassen. WEIL wir hätten zwei verschiedene Lebenseinstellungen.

Wäre er aber unfruchtbar, würde ich ihn nicht verlassen, WEIL er kann nix dafür und wenn er sich auch Kinder wünscht, ist das ne ganz andere Sache. Dann kann man verschiedene Methoden in Erwägung ziehen Adoption, künstliche Befruchtung etc.

Also erzählt doch hier nicht so ein Unsinn, dass sie ihn verlassen soll oder er sie, dass ist eine Situation wo beide beweisen können ob ihre LIEBE so stark ist auch dieses Problem zu lösen.

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31. Mai 2005 um 11:06

..ich glaube es nicht..
was hier so geschrieben wird.

Stellt Euch das gleiche mal vor, wenn die Frau unfruchtbar wäre, und Männer würden schreiben - verlasse sie, such dir eine neue, fruchtbare Frau!!!

Ein Aufschrei der Entrüstung ginge durch das Forum.

Liebe Frauen, auch ihr müsst die Sensibilität an den Tag legen, die ihr ständig von den Männern verlangt.

Unfruchtbarkeit suchen Männer sich nicht "unterbewusst" aus. Es ist eine Krankheit und leider tut die Medizin verdammt wenig daran. Männer leiden darunter nicht weniger als Frauen und haben dann erst recht eine verständnisvolle Partnerin nötig - die andere Lösungen sucht und nicht ihren Egotrip durchzieht.


Aber so ist es heutzutage eben .. weg mit dem Versager. Nur meine Interessen zählen. Und ihr wundert Euch, dass die Männer so sind wie sie sind?

Ehrlich gesagt: Widerlich.


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31. Mai 2005 um 11:21

Es gibt doch auch andere Möglichkeiten
Das wäre für mich niemals ein Grund!

Adoptiert doch ein Kind oder versucht es mit künstlicher Befruchtung..und wenn das nicht geht dann vielleicht per Samenspende?...also ehrlich.

Wir sprechen hier doch nicht von einer "Produktionsmaschine Sperma", sondern von einem Menschen und heutzutage ist es kein Hindernis mehr unfruchtbar zu sein und Kinder zu bekommen

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23. November 2005 um 20:21

Nm
cvmcv

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24. November 2005 um 11:02

Was eine tolle
Frau! Da schimpfen die Frauen doch andauernd, dass sie nicht nur aufs Körperliche reduziert werden wollen, dass es auf innere Werte ankommt und dann sowas! Der Mann hat das Pech, dass er eine Krankheit bzw eine Behinderung hat und kann daher auf normalem Wege keine Kinder zeugen. Aber anstatt dass die Frau zu ihm steht überlegt sie sich einfach mal, ob sie sich von dem unnützen Mann trennt. Toll, der Mann als Samenproduktion, nicht mehr!
Zum einen gibt es die Möglichkeit künstlicher Befruchtung, zum anderen halt eine Adoption oder Sammenspende. Aber statt dessen wird überlegt: Oh, ich habe nur noch 2 Jahre Zeit, also verlasse ich den Mann mit dem ich glücklich bin mal lieber und suche mir ganz schnell irgendwen der mich schwängern kann.
Ach wie tiefgründig, wie zivilisiert und wie nett !! Ich stelle mir grade vor, was für eine Entrüstung es gäbe, wenn ein Mann hier schreiben würde, dass er seine frau verlässt, weil sie unfruchtbar ist. So nach dem Motto: Die Frau ist doch keine Gebährmaschine ....
Dieser Thread alleine entschuldigt all die schweren Vorwürfe die in anderen Threads gegen die Männer erhoben werden, in denen es oft heißt: Wir sind ja nicht mehr in der Steinzeit!
Nun liebe Frauen, wie es scheint, seit ihr (auch) noch in der tiefsten Steinzeit !

Vielen, vielen Dank, liebe Frauen !!

*Ich werd mal ne Keule suchen....und Frauen gehören hinter den Herd, denn das ist ja noch fortschrittlich im Verhältnis zu diesem Thread hier*

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24. November 2005 um 12:02

Das verstehe ich nicht...
du denkst ernsthaft darüber nach ob du deinen partner verlassen sollst oder nicht?????!!!!da komm ich nicht mit.

du schreibst auch er hatte kinderwunsch von anfang an.nun kam es leider raus das er keine kinder zeugen kann,meinst du für ihn ist das kein schlag wenn er selbst immer mal kinder haben wollte???man liest hier nur von dir,aber wie geht es ihm dabei????ich denke mal das trifft ihn genauso,vielleicht eher noch stärker wie dich!er ist ein mann,und ich glaube das geht bei einem mann tierisch in die psyche wenn er sich gerne fortplanzen möchte,wozu auch nur er als mann betrachtet gesehen die gabe bekommen hat,und es geht aus körperlich bedingten gründen nicht!!!!

du schreibst du verzeihst ihm die sache irgendwie nicht,mensch,er hat doch keinen seitensprung begangen oder deinen geburtstag vergessen,er ist so gut wie unfruchtbar,kann im geringsten nichts dafür,unschuldig,und du kannst ihm das nicht verzeihen????sorry,aber das ist mir ein bisschen zu hoch!der arme mann,was jetzt wohl in ihm vorgehen muss,denn ich denke mal er wird nur zu genau deinen kinderwunsch kennen und mittlerweile auch deine entäuschung mitbekommen haben!
du sagts,du liebst ihn,es ist sonst alles andere wunderbar!man,das ist doch super!!!!das hört man einfach viel zu selten!denn zeige ihm erst recht jetzt in dieser situaton das du ihn liebst und hinter ihm stehst!!!Ein mann soll dich glücklich machen und ist doch nicht nur da um einen zu schwängern.klar,das ist meist das tüpfelchen auf dem i,aber wenn es nicht auf normalen weg geht doch bei weitem kein grund zur trennung!!!noch nicht mal ein gedanke daran!das ist natürlich jetzt nur meine meinung,gibt vielleicht auch menschen die es anders sehen.


ausserdem,du schreibst es liegt unter 20%!!!richtig,ist nicht besonders viel,aber ist es null????
grade in solchen situationen finde ich sollte man die hoffnung nicht aufgeben und eine gute portion optimismus besitzen,um sich gegenseitig zu stärken.
wie ich hier eben schon kurz gelesen habe auch mein vorschlag,wie siehts aus mit einer künstlichen befruchtung?auch hier wenns nicht gleich beim ersten mal klappt den mut verlieren,wenn alles nicht hilft dann eventuell auch samenspende oder adoption.
also wenn mein mann keine kinder zeugen könnte würde ich ihn definitiv deswegen nicht verlassen.grade da braucht er dann seine frau,die ihm denn auch so wirklich zeigen kann das sie ihn von ganzem herzen liebt,indem sie nicht geht!!!!
meine ansicht...

LG maxi

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24. November 2005 um 12:45

Ja er liebt sie bestimmt...
und ER braucht sie jetzt noch mehr!soviel steht fest.aber tollerieren das sie IHN dafür versucht in irgendeiner hinsicht dafür verantwortlich macht,kann ich nicht,weiß nicht,da krieg ich tierisch innerliche wut.
aber es kann auch nicht sein ds auf einmal die liebe weg geht,weil er kein kind zeugen kann,denn ist es meines erachtens auch keine tiefe,innerliche liebe.
für mich grenzt das auch ein wenig an egoismus.
letztendlich muss sie es selber entscheiden,und man kann nur hoffen das sie für sich und ihn die richtige trifft!wie auch immer sie hier aussehen mag..
in diesem sinne....

maxi

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25. November 2005 um 1:55

Ein halbes Jahr ist vergangen,
seid ihr noch zusammen @jojobine,oder habt ihr ein Kind adoptiert (wenn ihr unbdingt eins wollt)......?

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