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Eine Geschichte wie so viele ... es tut aber so weh ...

12. Februar 2011 um 12:56 Letzte Antwort: 13. Februar 2011 um 18:21

Hallo liebe Forenteilnehmer,

ich bitte euch um euren Rat bzw. um eure Erfahrungen, da ich mich in einer Geschichte verstrickt habe, die mir wirklich langsam sehr zusetzt.

Es gut um "unglücklich verliebt sein" ...

Ich bin Ende Zwanzig und habe vor knapp einem Jahr einen Mann kennengelernt, der damals noch mein Kollege war (inzwischen bin ich bei einer anderen Firma).

Dieser Mann hat sowas von in mein Herz eingeschlagen, dass ich es immer noch nicht fassen kann.

Warum? Er liegt so auf meiner Wellenlänge wir noch kein anderer ... selbst mein letzter Freund mit dem ich 7 Jahre zusammen war (die Beziehung ist drei Jahre her), hat mich nicht so berührt, wie er ... und dass soll schon was heißen.

Ich kann mit ihm lachen, reden und fühle mich, wenn wir uns mal sehen, richtig geborgen. Komischerweise vertraue ich ihm auch noch auf eine Art, wie ich es von mir nicht gewohnt bin.


Nun, der Haken ist
1. ... dass der Mann seit 10 Jahren in einer On-/Off-Beziehung lebt, mit ihr auch zusammen wohnt. Er meinte bei unserem Kennenlernen im März 2010, dass endgültig Schluss mit ihr wäre. ABER ich glaube inzwischen, dass es letzes Jahr im Frühjahr wieder nur eine "Off-Phase" in seiner Beziehung war und die beiden wieder mehr oder weniger zusammen sind.
2. ... dass er beruflich ständig wochenlang im Ausland ist. D.h. wir können uns auch deswegen vielleicht alle 4-6 Wochen nur sehen. Wenn überhaupt. Verwunderlich ist, dass seine - sagen wir mal - langjährige Freundin auch nicht viel von ihm hat (wg. seinen Auslandsprojekten) und er es trotzdem schafft, mich noch unterzubringen.


Naja ... meine Gedanken sind inzwischen:
"Lass es sein, das wird nach so einer langen Zeit eh nichts mehr"
"Er ist nicht frei und es tut mir so weh"
"Ich warte permanent auf ihn"
"Ein Mann muss um eine Frau kämpfen und nicht umgekehrt"

Aber auch:
"Du musst um so etwas besonderes kämpfen"
"Es ist nicht alles schwarz weiß"
"Eigentlich hatten wir bisher nicht soviel Zeit uns kennen zu lernen, da er immer weg ist"
"Ich vermisse ihn und möchte ihn sehen"

Wie seht ihr das? Was sind eure Gedanken bei so einer Geschichte?

Vielleicht noch eine kleine Sache ...

Ende letzten Jahres war ich echt konsequent und wollte mich von ihm lösen ... Silvester schrieb er mir dann um kurz vor 12 eine so liebe sms ... u.a. mit den Worten "dich kennen zu lernen war definitiv mein Highlight 2010, wollte ich dir nur sagen".
Da bin ich natürlich wieder völlig weich geworden und wollte die Sache doch nicht loslassen ... aber bisher haben wir uns nur zwei Mal gesehen und waren nie alleine. Jetzt ist er erstmal wieder 4 Wochen im Ausland.

DANKE euch für eure Hilfe ...

BS



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12. Februar 2011 um 13:00

.... also
wir haben uns dieses Jahr erst zwei Mal gesehen

Letztes Jahr natürlich öfter ...

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12. Februar 2011 um 13:14

Ja schon ...
... es ist aber nicht zum äußersten gekommen, weil ich das wirklich vermieden habe (wg. der unklaren Situation).

Wir haben uns immer geküsst und "gestreichelt", lagen Arm in Arm die ganze Nacht an einem Fluss, an einem anderen Abend standen wir Nachts mitten in der Stadt und küssten uns ... an wieder einem anderen Abend lagen wir in einem Bergdorf auf einer Wiese und haben die Sterne angeschaut und und und ...

Lustige Aktionen gab es auch: Treppenhaus im Hotel, Frühstücksraum am sehr frühen Morgen ... also das Repertoir ist groß inzwischen

Dummerweise ist es auch jedesmal sooooo romantisch.

... Silvester war ich nicht in der Stadt und bei ein paar Freunden in der Schweiz. Er war in "unserer" Stadt.

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12. Februar 2011 um 13:26

Ja wir reden ...
... und stehen in regelmäßigem Kontakt.

Meist aber leider nur schriftlich, da er ja so oft im Ausland ist.

Er hat mehrmals schon gesagt, dass ihm noch nie jemand begegnet ist, der so besonders ist, wie ich.

Er weiß, dass ich viel für ihn empfinde und es keine Freundschaft "mit küssen" ist.

Seine Aussage zu der Situation ist "ich kann jetzt nichts entscheiden ... würde dir gerne was anderes sagen, aber das ist ehrlich" ... "du berührst mich und ich will dich sehen, aber ich kann keinen Schritt weiter gehen, weil meine Situation nicht so einfach ist".

Warum seine Situation "nicht so einfach" ist, sagt er nicht. Ich bohre aber auch nicht.

Folglich haben wir auch nicht über eine Zukunft geredet.

Status quo ist in Summe: wir schreiben fast täglich, sehen uns im Schnitt alle 4-6 Wochen (reden, küssen, lachen und schmusen), waren aber noch nie beim jeweils anderen in der Wohnung.

Es macht mich langsam echt fertig ...


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12. Februar 2011 um 14:21

Eine Freundin ...
hat mir mal gesagt,wenn du nicht praesent bist,dann wird er dich aus dem Sinn verlieren,weil er in einer Beziehung ist und sehr viel arbeitet. Mach' dich unersetzbar,dann kann er irgendwann nicht mehr ohne dich.

Was haelst du davon? Wohl eher nicht so viel,gell?

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13. Februar 2011 um 11:52

Das stimmt wohl ...
... umgekehrt wäre das so. Nur bin ich auch "frei".

Ich stelle mir immer vor, ich wäre noch in meiner alten langandauernden Beziehung (die die letzten zwei Jahre auch nicht mehr glänzend war) und würde jemanden wie ihn kennenlernen.

Ganz ehrlich ... und da mache ich mir nix vor ... ich wäre damals in dem Fall nicht ohne weiteres aus meiner Beziehung gegangen, hätte mein gewohntes Umfeld, meine Wohnung usw. aufgegeben. Ich würde mit mir kämpfen, für und wider ausloten und wsl. sogar darunter leiden ... "alte tiefe aber unerfüllende" vs. "neue, erfüllende aber unsichere" Liebe.

Schwere Frage finde ich. Deswegen kann ich noch Verständnis für ihn aufbringen.

Habe mir jetzt ein ganz klares Ziel gesetzt ... wenn er wieder in Deutschland ist werden wir uns sehen und dann werde ich ihm sagen, dass ich immer noch leide und ihn vermisse ... dass ich von ihm kein Heiratsversprecheno.ä. erwarte, aber mir entweder einen Schritt von ihm auf mich zu wünsche oder selber gehen werde.

Ich denke, so könnte es gehen ... oder? Entweder ich bin dann raus aus der Sache, oder sehe eine kleine Zukunft

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13. Februar 2011 um 12:01

Vermutlich jein
Nun, er ist glaube ich mit ihr wieder mal zusammen. Wie gesagt 10 Jahre On-/Off-Beziehung (4-5 längere Trennungen), gemeinsame Wohnung und sie liebt ihn sehr und kämpft.

Er sagt ... "ich glaube, ich liebe sie nicht mehr, aber ich weiß nicht, ob es wieder kommt, wenn man daran arbeitet" ... er will partout nicht, dass eine dritte Person der Trennungsauslöser ist. Finde ich grundsätzlich auch gut ... nur blöderweise bin ich die dritte Person.

Dadurch, dass er nie heimkommt, wenn er im Ausland ist, zieht sich die ganze Situation ewig hin ... was andere in 3-4 Monaten klären (weil sie sich wöchentlich sehen) dauert hier laaaaaange, weil ich ihn noch nicht mal mehr monatlich sehe und nur schriftlich so ein Thema zu klären geht irgendwie nicht.

... schau auch mal meinen Beitrag von 11:52 ... da "versuche" ich auch ein bissl zu erklären, warum ich so blöd bin und ihm immer noch vertraue ...

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13. Februar 2011 um 18:00

Gute Frage ...
... wenn ich drüber nachdenke, dann würde ich mir wünschen, dass er uns eine richtige Chance gibt.

D.h. für mich, dass ich die einzige Frau in seinem Leben bin ... er also seine Ex-oder Nicht-Exfreundin-Wohngemeinschaft auflöst (bzw. ganz klare Verhältnisse schafft) und wir uns dann ohne diese Umstände einfach "richtig" kennen lernen können und unsere Beziehung festigen können.

Ich bin so realistisch, dass ich sage, dass das was jetzt ist zwar auf einer Wellenlänge und wunderschön ist, aber nicht eng genug, um eine langfristige Beziehung zu erwarten ... deshalb der Wunsch "richtige Chance".

Im zweiten Schritt würde ich mir natürlich wünsche, dass aus der Chance auch etwas fürs Leben wird ... aber das ist zu weit gedacht erstmal.

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13. Februar 2011 um 18:21

Danke ...
... fürs Mutmachen.

Er kommt in 4 Wochen wieder. So lange bleibt's dann wohl erstmal wieder bei der "Brieffreundschaft".

Ich würde es gerne jetzt schon regeln, aber schriftlich oder am Telefon ist der Sache nicht angemessen finde ich.

Manchmal bin ich über mich selbst so enttäuscht, dass ich gerade für ihn eigentlich so leicht zu haben bin und "angenehm" ... ist tatsächlich der erste Mann, der nicht um mich kämpft, sondern ich um ihn. Und angeblich macht es das ja für Männer eher uninteressant ...

Ich will aber nicht spielen ... ich will einfach ich selber sein und erwarte eine klare Linie.

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