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Eine Frage an die Frauen

27. April 2006 um 23:10

Hallo!

Zwar meine ich aufgrund diverser Dates mir mittlerweile ein Bild von Euch Frauen gemacht zu haben, allerdings habe ich doch noch Zweifel, vielleicht liegt es daran, dass ich mich einfach nicht an den Gedanken gewöhnen kann, allein zu bleiben.

Ich bin 29 Jahre, auch wenn im Profil 30 steht, und frage mich immer noch, was ihr eigentlich für einen Partner sucht. Ich meine dabei nicht die Attribute treu, ehrlich usw. Mir geht es auch nicht darum, ob jemand weiß, was er will. Im Grunde wissen wir das alle.

Stellt Euch vor, es begegnet Euch ein Typ, der noch nie eine Beziehung hatte, in den auch noch nie eine Frau verliebt war, der vielleicht nett ist, aber weder tanzen kann, noch Motorrad fährt oder Fußball spielt.

Kann man davon ausgehen, dass er keine Chance bei Euch hat? Muss man dies einfach akzeptieren? Ich habe die unterschiedlichsten Frauen getroffen und egal auf welche Art ich sie kennengelernt habe, sie verloren alle irgendwann das Interesse, es sei denn es entwickelte sich eine platonische Freundschaft. Dies schien wiederum möglich, aber nicht das ist, was ich suche!

Mein Eindruck ist, dass es zwei Arten von Männern gibt:

Die einen sind stets in einer Beziehung, selbst wenn sie sich trennen, ist dies nicht von Dauer.

Die anderen sind Langzeitsingles.

Die Entschuldigung, man sei ja permanent auf der Suche, ist dabei zwecklos, schließlich wird hierdurch der Fakt belegt, dass man beim anderen Geschlecht eben keinen Erfolg hat.

Somit meine zweite Frage: Erwartet Ihr von Eurem Freund, dass er eine gewisse Wirkung auf andere Frauen hat, unabhängig davon, ob er dies erwidert?

Hmm...

Und ja, glaubt Ihr, dass ein Langzeitsingle beziehungsfit gemacht werden kann? Ich denke da an so etwas wie ein Pendant zu "My fair Lady" - "My fair Gentleman".

viele Grüße

covellin

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27. April 2006 um 23:20

Hi
Bin zwar nicht uaf der Suche aber möchte trotzdem was schreiben...

Ich würde erstmal denken:

Juhu,endlich ein Mann der nicht andauernd auf dem Fussballplatz hängt

Tanzen kann ich auch nicht gut

Motorrad ist mir zu gefährlich,würde nie auf so einem Teil steigen...

Das einzigste was mich stutzig machen würde,wäre das mit den Beziehungen.Kann so ein Exemplar von Mann jetzt als Ex bezeichnen.In dieser Sache wäre ich persönlich erstmal vorsichtig...

Ein Mann sollte mir gefallen und es ist mir ehrlich gesagt sehr unwichtig,ob er anderen Frauen auch gefällt.Dabei meine ich natürlich nicht unbedingt die Optik!!!!Denn eine Wirkung/Ausstrahlung hat in meinen Augen nicht nur mit dem Aussehen zu tun....öhm,aber auch nicht mit Geld

Viel Glück!!!

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27. April 2006 um 23:20

Boah,
pardon, kein Frau, aber gut formuliert. Werde nie Motorad fahren, hasse Fussball und bin Single. Und bevor ich Fussball jemals mag, werde ich es auch bleiben.

Pardon, eigentlich wollte ich weiter nix dazu sagen, aber ich fürchte, Frauen wollen mehr Draufgängertum -- und eben nicht nur den Netten. Also doch James Bond. Aber lassen wir die Frauen selbst was dazu sagen ... würde mich auch brennend interessieren.

asteus

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27. April 2006 um 23:23
In Antwort auf asteus

Boah,
pardon, kein Frau, aber gut formuliert. Werde nie Motorad fahren, hasse Fussball und bin Single. Und bevor ich Fussball jemals mag, werde ich es auch bleiben.

Pardon, eigentlich wollte ich weiter nix dazu sagen, aber ich fürchte, Frauen wollen mehr Draufgängertum -- und eben nicht nur den Netten. Also doch James Bond. Aber lassen wir die Frauen selbst was dazu sagen ... würde mich auch brennend interessieren.

asteus

STOP
Nee nee nee,asteus,da irrst Du Dich aber...

Ich stehe absolut nicht auf diese Draufgängertypen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!-!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!-!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!-!!!!!!!!!!!!!!!!

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27. April 2006 um 23:31
In Antwort auf xelessia1969

STOP
Nee nee nee,asteus,da irrst Du Dich aber...

Ich stehe absolut nicht auf diese Draufgängertypen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!-!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!-!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!-!!!!!!!!!!!!!!!!

Na ....
Prima!



asteus

Oh...

P.S.: Vielleicht ändert sich das aber bloss, wenn man älter wird? Vielleicht stehn Fraeun um die 20 eher auf Draufgänger, Frauen mit 35 schon nicht mehr? Ja? Nein ? Weiss nicht?

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27. April 2006 um 23:34
In Antwort auf asteus

Na ....
Prima!



asteus

Oh...

P.S.: Vielleicht ändert sich das aber bloss, wenn man älter wird? Vielleicht stehn Fraeun um die 20 eher auf Draufgänger, Frauen mit 35 schon nicht mehr? Ja? Nein ? Weiss nicht?


auch mit zarten 20 stand ich nicht auf solche Typen...werde bald 37 und habe in dieser Hinsicht noch nie meine Meinung geändert und habe auch nicht vor diese zu ändern

LG

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27. April 2006 um 23:47
In Antwort auf xelessia1969


auch mit zarten 20 stand ich nicht auf solche Typen...werde bald 37 und habe in dieser Hinsicht noch nie meine Meinung geändert und habe auch nicht vor diese zu ändern

LG

Iss ja
noch viel primarer ...

asteus

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27. April 2006 um 23:53
In Antwort auf asteus

Boah,
pardon, kein Frau, aber gut formuliert. Werde nie Motorad fahren, hasse Fussball und bin Single. Und bevor ich Fussball jemals mag, werde ich es auch bleiben.

Pardon, eigentlich wollte ich weiter nix dazu sagen, aber ich fürchte, Frauen wollen mehr Draufgängertum -- und eben nicht nur den Netten. Also doch James Bond. Aber lassen wir die Frauen selbst was dazu sagen ... würde mich auch brennend interessieren.

asteus

@asteus
ich kann von mir sagen, dass es nicht an Fussball, Motorrad, etc. liegt. Und James Bond mögt doch sowieso eher ihr Männer (kenne KEINE Frau, die sich diesen Schwachsinn gerne anschaut )

Aber, ich kann für mich sagen, dass ich mir Partner suche, die wissen, was sie wollen, die eine gewisse Selbstsicherheit und Unabhängigkeit besitzen. Mit anderen Worten: ich möchte kein zweites Kind.

Leider neigen nun grade unsichere Menschen (egal ob Männer oder Frauen) dazu in einer Beziehung zu klammern. Ist verständlich, da sie ja nicht wieder jemanden verlieren wollen. Aber das ist leider auch genau die Eigenschaft, die abstößt.

Wenn also jemand immer wieder die Erfahrung macht, dass mögliche Partner sich nach der ersten Kennenlernphase plötzlich nicht mehr interessieren und sich zurückziehen, sollte man an seinem Selbstbewusstsein arbeiten. Sei es durch Bücher, Kurse etc.! Ein etwas anderes Auftreten wirkt meist Wunder.

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27. April 2006 um 23:58
In Antwort auf xelessia1969

Hi
Bin zwar nicht uaf der Suche aber möchte trotzdem was schreiben...

Ich würde erstmal denken:

Juhu,endlich ein Mann der nicht andauernd auf dem Fussballplatz hängt

Tanzen kann ich auch nicht gut

Motorrad ist mir zu gefährlich,würde nie auf so einem Teil steigen...

Das einzigste was mich stutzig machen würde,wäre das mit den Beziehungen.Kann so ein Exemplar von Mann jetzt als Ex bezeichnen.In dieser Sache wäre ich persönlich erstmal vorsichtig...

Ein Mann sollte mir gefallen und es ist mir ehrlich gesagt sehr unwichtig,ob er anderen Frauen auch gefällt.Dabei meine ich natürlich nicht unbedingt die Optik!!!!Denn eine Wirkung/Ausstrahlung hat in meinen Augen nicht nur mit dem Aussehen zu tun....öhm,aber auch nicht mit Geld

Viel Glück!!!

Natürlich muss man
sich gegenseitig gefallen, das setze ich ja voraus. Aber das Problem, nie eine Beziehung gehabt zu haben, ist schon gewichtig.

Ich traf mich vor etwa 1 1/2 Jahren mit einer Frau, die sich letztlich für einen 32jährigen entschied, der zwar noch nie Sex hatte, aber dafür eine 10jährige Beziehung vorweisen konnte. Er war aus einer Sekte ausgetreten, die Sex verbot.

Sein Pluspunkt: Er war Cellist.

Aber interessieren würde es mich schon, warum dieser Punkt so wichtig ist. Schließlich habe ich in einigen WG's mit Frauen zusammen gewohnt, kenne ihren Tagesablauf usw. Somit ist es keine Frage der gemeinsamen Haushaltsführung, die abschreckt.

Ich vermute, dass ein beziehungsunerfahrener Mann zu liebesbedürftig erscheint, während frau sich durchaus etwas Feiraum wünscht, nimmt sie an, er werde zu sehr klammern...

Wenn Du sagst, dass Du soeben mit einem solchen Mann abgeschlossen hast, müsstest Du diese Frage beantworten können.

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28. April 2006 um 0:11
In Antwort auf blackpunka

@asteus
ich kann von mir sagen, dass es nicht an Fussball, Motorrad, etc. liegt. Und James Bond mögt doch sowieso eher ihr Männer (kenne KEINE Frau, die sich diesen Schwachsinn gerne anschaut )

Aber, ich kann für mich sagen, dass ich mir Partner suche, die wissen, was sie wollen, die eine gewisse Selbstsicherheit und Unabhängigkeit besitzen. Mit anderen Worten: ich möchte kein zweites Kind.

Leider neigen nun grade unsichere Menschen (egal ob Männer oder Frauen) dazu in einer Beziehung zu klammern. Ist verständlich, da sie ja nicht wieder jemanden verlieren wollen. Aber das ist leider auch genau die Eigenschaft, die abstößt.

Wenn also jemand immer wieder die Erfahrung macht, dass mögliche Partner sich nach der ersten Kennenlernphase plötzlich nicht mehr interessieren und sich zurückziehen, sollte man an seinem Selbstbewusstsein arbeiten. Sei es durch Bücher, Kurse etc.! Ein etwas anderes Auftreten wirkt meist Wunder.

Genau diese Antwort
habe ich eben schon 100e Male gehört und muss sagen: Sie stimmt so nicht!

Gerade weil ich niemanden verlieren möchte, klammere ich nicht. Selbst wenn ich Probleme habe, halte ich mich zurück, jemanden damit zu belästigen. Gerade der Frau, in die ich ( nicht erwidert! ) verliebt war, habe ich alle negativen Momente, die mich bedrückt haben, eher verschwiegen. Am Telefon geht das schließlich. Ich habe sie auch nur angerufen, wenn es mir zwischendurch mal gut ging. Also nein, wir leben schließlich im 21. Jh. und die Männerwelt hat dazugelernt.

Deine Ratschläge bzgl. Bücher ist nett gemeint, allerdings stelle ich immer wieder fest, dass gerade Frauen selbige lesen.

Eine von meinen "Dates" las übrigens ein solches Buch gerade, worin Typen mit Eigenschaften aufgelistet wurden, Schubladen, Defintionen etc.

Kurse á la "Tschakka, Du schaffst es!" sind für mich eher eine Lachnummer.

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28. April 2006 um 0:20
In Antwort auf covellin

Genau diese Antwort
habe ich eben schon 100e Male gehört und muss sagen: Sie stimmt so nicht!

Gerade weil ich niemanden verlieren möchte, klammere ich nicht. Selbst wenn ich Probleme habe, halte ich mich zurück, jemanden damit zu belästigen. Gerade der Frau, in die ich ( nicht erwidert! ) verliebt war, habe ich alle negativen Momente, die mich bedrückt haben, eher verschwiegen. Am Telefon geht das schließlich. Ich habe sie auch nur angerufen, wenn es mir zwischendurch mal gut ging. Also nein, wir leben schließlich im 21. Jh. und die Männerwelt hat dazugelernt.

Deine Ratschläge bzgl. Bücher ist nett gemeint, allerdings stelle ich immer wieder fest, dass gerade Frauen selbige lesen.

Eine von meinen "Dates" las übrigens ein solches Buch gerade, worin Typen mit Eigenschaften aufgelistet wurden, Schubladen, Defintionen etc.

Kurse á la "Tschakka, Du schaffst es!" sind für mich eher eine Lachnummer.

Tschakka find ich selbst ziemlich blöd
Vielleicht reizen dich ja auch grade nur die Frauen, die sich nicht für dich interessieren. Sowas soll's ja geben!
Da kannst du dann so ziemlich machen, was du willst. Das wird nichts!

Im Übrigen gibt es noch ein Mittelmaß zwischen Belästigung und völliger Zurückhaltung. Ein BISSCHEN was von sich zu offenbaren kann auch nicht verkehrt sein.

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28. April 2006 um 0:27

Was für einen Typ
hast Du da getroffen? Prinzipiell wird aber beim ersten Date auch über frühere Beziehungen gesprochen. Ich erwähne da meistens Frauen, mit denen ich mich häufiger getroffen habe. Aber ich möchte nicht mehr lügen, es strengt an, vielleicht werde ich alt *g* oder bequem oder beides.

Davon abgesehen, glaube ich nicht, dass man alle Langzeitsingles in einen Topf werfen sollte.

Ich glaube eher ( aber das ist nur meine Theorie ), dass es ein Reflex ist, da frau ja weiß, dass die erste Beziehung meist nicht von Dauer ist und der Orientierung dient.

Von einem Mann, der noch keine Beziehung hatte, erwartet sie, dass er letztlich nicht weiß, auf welchen Typ Frau er tatsächlich steht.

Daneben steht die Frage, welche Macken er mittlerweile wohl angenommen hat, ob er beispielweise nach dem Rasieren das Waschbecken reinigt usw.

Vielleicht ist es diese psychologische Barriere, die er instinktiv spürt und daher unsicher wirkt, aber erst, nachdem er zugeben musste, Langzeitsingle zu sein.

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28. April 2006 um 0:39

Stimmt
spätestens seit diesem Beitrag wird dieser Thread ein bisschen merkwürdig.

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28. April 2006 um 0:41
In Antwort auf blackpunka

Tschakka find ich selbst ziemlich blöd
Vielleicht reizen dich ja auch grade nur die Frauen, die sich nicht für dich interessieren. Sowas soll's ja geben!
Da kannst du dann so ziemlich machen, was du willst. Das wird nichts!

Im Übrigen gibt es noch ein Mittelmaß zwischen Belästigung und völliger Zurückhaltung. Ein BISSCHEN was von sich zu offenbaren kann auch nicht verkehrt sein.

Ich stehe sozusagen
auf den falschen Typ? Kann sein, will ich nicht bestreiten. Das wäre zumindest eine zufriedenstellende Antwort. Meinen Traum von der langbeinigen brünetten Philosphiestudentin habe ich aber irgenswann aufgegeben. Und leider kann ich übergewichtigen Hauptschulabsolventinnen mit Kind und Alkoholproblem nunmal nix abgewinnen *fg*

Allerdings habe ich schon ne Menge ausprobiert, heißt bin auf verschiedene Weise vorgegangen. Zwischen Anpassung und Widerspruch, Humor und Ernsthaftigkeit...


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28. April 2006 um 0:53
In Antwort auf covellin

Ich stehe sozusagen
auf den falschen Typ? Kann sein, will ich nicht bestreiten. Das wäre zumindest eine zufriedenstellende Antwort. Meinen Traum von der langbeinigen brünetten Philosphiestudentin habe ich aber irgenswann aufgegeben. Und leider kann ich übergewichtigen Hauptschulabsolventinnen mit Kind und Alkoholproblem nunmal nix abgewinnen *fg*

Allerdings habe ich schon ne Menge ausprobiert, heißt bin auf verschiedene Weise vorgegangen. Zwischen Anpassung und Widerspruch, Humor und Ernsthaftigkeit...


Ich hatte das eher
aus psychologischer Sicht gemeint. Aber wenn du es auf Äußerlichkeiten beschränken willst. Auch gut. Also dein Traum von der langbeinigen, brünetten Philosophiestudentin schreit nach der Frage: Was hast du denn zu bieten. Solltest du ein durchtrainierter, gutaussehender Akademiker mit einer umwerfenden Ausstrahlung sein, besteht ja noch eine Chance...

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28. April 2006 um 1:14
In Antwort auf blackpunka

Ich hatte das eher
aus psychologischer Sicht gemeint. Aber wenn du es auf Äußerlichkeiten beschränken willst. Auch gut. Also dein Traum von der langbeinigen, brünetten Philosophiestudentin schreit nach der Frage: Was hast du denn zu bieten. Solltest du ein durchtrainierter, gutaussehender Akademiker mit einer umwerfenden Ausstrahlung sein, besteht ja noch eine Chance...

*lach*
Nein, ich habe durchaus verstanden, dass Du hier die psychologische Seite gemeint hast. Aufgrunddessen, dass meine Erfahrung mir sagt, dass Frauen viel pragmatischer sind als ihr Ruf, hatte ich früher ein Ideal einer philosophisch angehauchten Weltverbesserin, von dem ich indes Abstand genommen habe, da dieses Spezies entweder ausgestorben ist oder eine Legende wie die Einhörner... ( wobei, da gabs ja immer nur eins, wieso eigentlich? )

Eigentlich möchte ich nur, dass es funkt, zwei Menschen, ein Blick, ein Traum, der zu einer gemeinsamen Zukunft wird, spannend und beständig zugleich.

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28. April 2006 um 1:23
In Antwort auf covellin

*lach*
Nein, ich habe durchaus verstanden, dass Du hier die psychologische Seite gemeint hast. Aufgrunddessen, dass meine Erfahrung mir sagt, dass Frauen viel pragmatischer sind als ihr Ruf, hatte ich früher ein Ideal einer philosophisch angehauchten Weltverbesserin, von dem ich indes Abstand genommen habe, da dieses Spezies entweder ausgestorben ist oder eine Legende wie die Einhörner... ( wobei, da gabs ja immer nur eins, wieso eigentlich? )

Eigentlich möchte ich nur, dass es funkt, zwei Menschen, ein Blick, ein Traum, der zu einer gemeinsamen Zukunft wird, spannend und beständig zugleich.

Ok, das verstehe ich gut,
denn ich hatte während meiner Studienzeit eben diesen Typus als Freund. Allerdings ist es recht gut, dass du diesen Traum aufgegeben hast. Der Nachteil an dieser Spezies ist nämlich, dass sie hauptsächlich genau damit beschäftigt sind, namlich die Welt zu retten. Der Partner/ die Partnerin: stimmt! da war ja irgendwo auch noch eine Freundin. (Bereue die Zeit allerdings trotzdem nicht)

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28. April 2006 um 1:32
In Antwort auf covellin

*lach*
Nein, ich habe durchaus verstanden, dass Du hier die psychologische Seite gemeint hast. Aufgrunddessen, dass meine Erfahrung mir sagt, dass Frauen viel pragmatischer sind als ihr Ruf, hatte ich früher ein Ideal einer philosophisch angehauchten Weltverbesserin, von dem ich indes Abstand genommen habe, da dieses Spezies entweder ausgestorben ist oder eine Legende wie die Einhörner... ( wobei, da gabs ja immer nur eins, wieso eigentlich? )

Eigentlich möchte ich nur, dass es funkt, zwei Menschen, ein Blick, ein Traum, der zu einer gemeinsamen Zukunft wird, spannend und beständig zugleich.

Ach, und
dein Einhorn: Wie besonders wäre ein Einhorn denn noch, wenn es hunderte gäbe?

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28. April 2006 um 1:49
In Antwort auf blackpunka

Ok, das verstehe ich gut,
denn ich hatte während meiner Studienzeit eben diesen Typus als Freund. Allerdings ist es recht gut, dass du diesen Traum aufgegeben hast. Der Nachteil an dieser Spezies ist nämlich, dass sie hauptsächlich genau damit beschäftigt sind, namlich die Welt zu retten. Der Partner/ die Partnerin: stimmt! da war ja irgendwo auch noch eine Freundin. (Bereue die Zeit allerdings trotzdem nicht)

Der Glückliche
hat durch Dich vielleicht die Energie getankt, die er brauchte, um seine Träumereien auch verwirklichen zu können, sag ich jetzt mal, vermute ich mal so.

Andererseits schreckt mich zu viel Rationalität auch ab, gebe ich zu, weil ich denke, dass eine Frau, die nur noch für ihren Job lebt, ihre Begeisterungsfähigkeit gegen Routine getauscht hat.

Ich bin zwar schon 29, aber gleich in das Szenario des alten Ehepaars hinabtauchen... Nein, das wäre Horror pur!

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28. April 2006 um 2:02
In Antwort auf covellin

Der Glückliche
hat durch Dich vielleicht die Energie getankt, die er brauchte, um seine Träumereien auch verwirklichen zu können, sag ich jetzt mal, vermute ich mal so.

Andererseits schreckt mich zu viel Rationalität auch ab, gebe ich zu, weil ich denke, dass eine Frau, die nur noch für ihren Job lebt, ihre Begeisterungsfähigkeit gegen Routine getauscht hat.

Ich bin zwar schon 29, aber gleich in das Szenario des alten Ehepaars hinabtauchen... Nein, das wäre Horror pur!

Glaub mir,
Es geht BEIDES! Es muss auch beides gehen. Ein Leben ohne Begeisterung wäre wie lebend tod zu sein. Aber ohne Rationalität? schwierig. Es gibt genug Menschen, die nichts weiter haben, als ihre Ideale. Der (Über)lebenskampf, den sie tagtäglich führen, wird sie letztendlich auch dieser berauben.

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28. April 2006 um 2:08

Mea culpa!
Ich meinte natürlich die Kombination, klar, wobei ich auch hier eher den ( hauptsächlich durch den Alkohol repräsentierten ) Typus meinte.

Der Schulabschluss sagt - für sich allein betrachtet - sicherlich auch nicht allzu viel aus, da gibt es zu viele Einflussfaktoren.

Ich hätte es anders formulieren müssen:

Die Partnerschaft darf nicht auf zu großer Gegensätzlichkeit aufgebaut werden, heißt, es sollte sich keiner dem anderen in irgendeiner Weise überlegen fühlen, aus dessen Sicht begründete Vorhaltungen machen können oder ein naives Bild voneinander nach und nach entzaubert werden.

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28. April 2006 um 2:19
In Antwort auf blackpunka

Glaub mir,
Es geht BEIDES! Es muss auch beides gehen. Ein Leben ohne Begeisterung wäre wie lebend tod zu sein. Aber ohne Rationalität? schwierig. Es gibt genug Menschen, die nichts weiter haben, als ihre Ideale. Der (Über)lebenskampf, den sie tagtäglich führen, wird sie letztendlich auch dieser berauben.

Ja, aber
wenn Partnerschaft bedeutet, dass man sich gegenseitig ergänzt, und ermutigt, die fehlende Hälfte ist, die den Menschen erst komplettieren, gleichzeitig beide eine Ausgewogenheit in sich tragen, die beides, wie Du schreibst, verbinden, um der Partnerschaft die nötige Stabilität zu geben, müssen beide in ihrer Lebenssituation gefestigt sein. Genau das ist bei einem Langzeitsingle aber nicht gegeben. Vielleicht ist ja eben das der springende Punkt?

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28. April 2006 um 2:32
In Antwort auf covellin

Ja, aber
wenn Partnerschaft bedeutet, dass man sich gegenseitig ergänzt, und ermutigt, die fehlende Hälfte ist, die den Menschen erst komplettieren, gleichzeitig beide eine Ausgewogenheit in sich tragen, die beides, wie Du schreibst, verbinden, um der Partnerschaft die nötige Stabilität zu geben, müssen beide in ihrer Lebenssituation gefestigt sein. Genau das ist bei einem Langzeitsingle aber nicht gegeben. Vielleicht ist ja eben das der springende Punkt?

Das ist wirklich eine interessante Frage
aber ich sehe die Zwangsläufigkeit nicht unbedingt gegeben. Werde jetzt mal darüber schlafen und schreib dir morgen, ob ich das genauso sehe.

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28. April 2006 um 3:13
In Antwort auf asteus

Boah,
pardon, kein Frau, aber gut formuliert. Werde nie Motorad fahren, hasse Fussball und bin Single. Und bevor ich Fussball jemals mag, werde ich es auch bleiben.

Pardon, eigentlich wollte ich weiter nix dazu sagen, aber ich fürchte, Frauen wollen mehr Draufgängertum -- und eben nicht nur den Netten. Also doch James Bond. Aber lassen wir die Frauen selbst was dazu sagen ... würde mich auch brennend interessieren.

asteus

Ich will..
den netten!

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28. April 2006 um 3:25
In Antwort auf covellin

Mea culpa!
Ich meinte natürlich die Kombination, klar, wobei ich auch hier eher den ( hauptsächlich durch den Alkohol repräsentierten ) Typus meinte.

Der Schulabschluss sagt - für sich allein betrachtet - sicherlich auch nicht allzu viel aus, da gibt es zu viele Einflussfaktoren.

Ich hätte es anders formulieren müssen:

Die Partnerschaft darf nicht auf zu großer Gegensätzlichkeit aufgebaut werden, heißt, es sollte sich keiner dem anderen in irgendeiner Weise überlegen fühlen, aus dessen Sicht begründete Vorhaltungen machen können oder ein naives Bild voneinander nach und nach entzaubert werden.

Tienes razon...
pero por me parte...
me gustar una persona intelichete... es mas erotico!

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28. April 2006 um 3:47
In Antwort auf mayrah1

Tienes razon...
pero por me parte...
me gustar una persona intelichete... es mas erotico!

Es fehlt ein "n"
lo siento...

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28. April 2006 um 11:29

Pardonnez moi, shackles,
aber für die 'Vorlieben' kann ein Mensch nix. Als blonder Mann mit blauen Augen muss man ja auch schlucken, wenn es heisst 'mach' den Flieger, ich steh' nur auf Latino-Typen...'.

Und wenn die geistigen Voraussetzungen nicht etwa auf ähnlichem Niveau sind, wird eine Beziehung entsetzlich anstrengend, ja, sogar zur Last. Wobei ich gerne den Doofen spielen würde, dann müsste aber eine Doktorin oder zumindest eine 'Gerne-Denkerin' her (blitzgescheite Leute gibt es auch unter denen mit weniger Schulbildung ...). Fragt sich nur, ob die dann von Leben eine Ahnung hat, oder nur von Ihrem Fachgebiet. Eigentlich ist die Materie ächz - nö, echt kompliziert.

Auch ich kenne übergewichtige Frauen, die ob ihres Charmes, ihres Esprits, sogar ihrer Bildung zu beeindrucken vermögen, aber was soll man(n) denn tun, wenn sexuelle Attraktivität nun mal nicht da ist??

So muss sich jeder Mensch nun mal mit dem eigenen Fall herumschlagen, die eigenen Ansichten neu bewerten, verwerfen und definieren, nur um vielleicht doch wieder zum Ausgangspunkt zurückzukehren und sagen: Was ich anfangs wollte, war doch echt in Ordnung ...


Wie mir scheinen will, gibt es da zweierlei Arten, damit umzugehen: Ich esse, was auf den Tisch kommt (und schaue ab un an mal beim Nachbarn, was es dort gibt...) oder ich will ein bestimmtes Menü ... ohne die Ahnung, wo das denn gerade angeboten wird.

Kommt halt darauf an, wieviel Appetit man gerade hat.

Zu diesem Thema gibt es meines Erachtens nur eines reichlich: Ratlosigkeit.


asteus

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28. April 2006 um 11:44
In Antwort auf covellin

Ja, aber
wenn Partnerschaft bedeutet, dass man sich gegenseitig ergänzt, und ermutigt, die fehlende Hälfte ist, die den Menschen erst komplettieren, gleichzeitig beide eine Ausgewogenheit in sich tragen, die beides, wie Du schreibst, verbinden, um der Partnerschaft die nötige Stabilität zu geben, müssen beide in ihrer Lebenssituation gefestigt sein. Genau das ist bei einem Langzeitsingle aber nicht gegeben. Vielleicht ist ja eben das der springende Punkt?

Hey covellin, der Satz iss mir zu lang ...
habe ihn dreimal lesen müssen.

Aber es scheint mir höchst gefährlich zu sein, eine 'Ergänzung' zu suchen. Das artet zu leicht in ungesunde Symbiose aus. Auch Psychologen warnen vor unautarken Leben.

Schlage eher das möglichst hochprozentige Pendant vor (nicht Pedant ...).

Oh, und sehr wohl ist ein Langzeitsingle in der verzwickten Lage, eine gefestigte Lebenssituation zu haben ... was natürlich mögliche Partner auch wieder schreckt (da ist ja gar kein Platz für mich ...). Aber das nur, wenn sie nachhaltig durch Aufmerksamkeit gepäppelt werden wollen - dafür hätte ich ja nun auch wieder keine Zeit.

'Du darfst bleiben, was du bist,ich darf bleiben, was ich bin und zusammen finden wir es noch viel toller.'

So ungefähr stelle ich mir das vor.

Was sagt ihr??

asteus

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28. April 2006 um 12:15

Was ist an einem Mann,
der noch eine Beziehung hatte, ANDERS als an einem Mann, der schon eine oder mehrere hatte? Bis auf die Tatsache, dass der ohne Beziehung weniger "Erfahrungen mit Frauen" hat, wohl keine.

Ich habe hier die anderen Beiträge nicht gelesen, aber ich sage Dir mal was: ich als Frau finde es völlig unerheblich, ob ein Mann vorher schon eine Frau hatte oder nicht. Wenn nicht, ist das eben so. Und ob einer nun Motorrad fahren kann, tanzen, Fußball spielen - Deine Liste könnte man endlos verlängern - sind doch nun wirklich keine Kriterien, für mich jedenfalls nicht.

Es mag Frauen geben, die sehr festgelegt sind, der Mann soll gut verdienen, interessante Hobbies haben, gut aussehen, was weiß ich alles..........

IST DAS WICHTIG? Ich sage Dir mal was: das Wichtigste ist die Seele eines Menschen und sein Charakter.....

Kann das sein, dass Du irgendwie große Komplexe Frauen gegenüber hast?

Vielleicht ist das der Grund, dass es nie zu einer richtigen Beziehung kommt. Man wird verkrampft, weil man ständig das Gefühl hat, nicht mithalten zu können oder nicht das zu können, was die Frau womöglich erwartet. Völlig falsch.

Es ist sicher leicht von mir daher geredet, aber sei doch einfach Du selbst, rede, wie Du immer redest, benimm Dich so, wie Du es immer tust, es wird schon eine Frau geben, die Dich so mag wie Du bist.

Ob Frauen erwarten, dass der eigene Freund auch noch auf andere Frauen wirkt? Ich habe, wie ich finde, einen attraktiven Freund, der auch von anderen Frauen beachtet wird und im Laufe der Jahre auch das eine oder andere "Angebot" bekommen hat, das gibt mir schon ein gutes Gefühl, man ist ein bisschen "stolz", weil andere Frauen ihn auch mögen oder haben wollen, aber mal ehrlich: ist das denn wichtig????

Ich glaube, du denkst viel zu viel nach, tu das nicht, das geht nach hinten los.

Mir ist klar, dass jeder, der längerfristig Single ist, mal seine Lage "kritisch" überdenkt, aber Du hörst Dich leider ein bisschen so an, als würdest Du Dir selbst nix mehr zutrauen, hast Dich quasi schon selbst aufgegeben. Komm da wieder runter, das tut Dir nicht gut!

Auf die Frage, warum die Frauen dann eher einen platonischen Kontakt zu Dir wollten anstatt eine Beziehung, also auch Sex, kann ich Dir nicht beantworten. Ich kenne Dich nicht persönlich. Sicher ist die Ausstrahlung eines Menschen auch immer sehr, sehr wichtig. Ob Du "gut" aussiehst, ist eher relativ und nicht so bedeutend, die Ausstrahlung macht es. Nur, wer sich selber mit sich wohl fühlt, also sich selber mag, strahlt das auch nach außen aus....

Gruß
Anjali

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28. April 2006 um 13:07
In Antwort auf asteus

Hey covellin, der Satz iss mir zu lang ...
habe ihn dreimal lesen müssen.

Aber es scheint mir höchst gefährlich zu sein, eine 'Ergänzung' zu suchen. Das artet zu leicht in ungesunde Symbiose aus. Auch Psychologen warnen vor unautarken Leben.

Schlage eher das möglichst hochprozentige Pendant vor (nicht Pedant ...).

Oh, und sehr wohl ist ein Langzeitsingle in der verzwickten Lage, eine gefestigte Lebenssituation zu haben ... was natürlich mögliche Partner auch wieder schreckt (da ist ja gar kein Platz für mich ...). Aber das nur, wenn sie nachhaltig durch Aufmerksamkeit gepäppelt werden wollen - dafür hätte ich ja nun auch wieder keine Zeit.

'Du darfst bleiben, was du bist,ich darf bleiben, was ich bin und zusammen finden wir es noch viel toller.'

So ungefähr stelle ich mir das vor.

Was sagt ihr??

asteus

@asteus
Kann mich dir nur anschließen, bin auch der Meinung, dass ein Langzeitsingle durchaus eine gefestigte Lebenssituation haben kann.
Es ist jedenfalls nicht zwangsläufig so, dass da Defizite vorhanden sind. Und ob jemand Platz für den Partner in seinem Leben macht, hängt wohl doch eher vom Charakter der Person ab, als von dem Ümstand, ob er nun Langzeitsingle ist, oder nicht.

Ich denke, die Bestätigung für diese These kann man selbst hier im Forum finden. Beiträge wie: Er macht nur was mit seinen Freunden..., sie hat keine Zeit für mich..., etc. zeigen ja zumindest, dass das nicht grundsätzlich etwas mit Langzeitsingles zu tun hat.

Was nun die Kehrseite betrifft, der Wunsch Lebensmittelpunkt für den Partner zu sein, da stimme ich dir auch zu: Ist natürlich für jemand mit wenig Beziehungserfahrung schwieriger, den goldenen Mittelweg zu finden.

lg
blackpunka

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28. April 2006 um 14:53

Nicht pauschalisieren!
Hallo Covellin,

ich kann dazu eigentlich wenig sagen außer, dass ich ebenfalls mit 28 noch nie eine Beziehung hatte. Und bei mir liegt es auch hauptsächlich an meiner Persönlichkeit. Zum Einen bin ich schüchtern und zum anderen verliebe ich mich absolut selten. Ich kann nichts dafür, aber ich möchte nicht mit jemandem zusammensein, nur damit ich nicht mehr alleine bin. Und ich denke, es gibt sicher noch andere Menschen, denen es ähnlich geht. Deshalb würde ich Langzeitsingles nie generell als Beziehungsunfähig einstufen. Manche verlieben sich eben schneller und können leichter auf andere zugehen und manche nicht. Deshalb ist es doch völlig unerheblich, wie viele Beziehungen jemand schon gemacht hat. Man verliebt sich doch in die Eigenschaften einer Person und nicht deren Werdegang!


Liebe Grüße

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29. April 2006 um 0:47
In Antwort auf mayrah1

Tienes razon...
pero por me parte...
me gustar una persona intelichete... es mas erotico!

Hablo
un poco de espanol, pero no creo que deberia practicar la lingua, es muy deficil!

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29. April 2006 um 3:12
In Antwort auf zanzara78

Nicht pauschalisieren!
Hallo Covellin,

ich kann dazu eigentlich wenig sagen außer, dass ich ebenfalls mit 28 noch nie eine Beziehung hatte. Und bei mir liegt es auch hauptsächlich an meiner Persönlichkeit. Zum Einen bin ich schüchtern und zum anderen verliebe ich mich absolut selten. Ich kann nichts dafür, aber ich möchte nicht mit jemandem zusammensein, nur damit ich nicht mehr alleine bin. Und ich denke, es gibt sicher noch andere Menschen, denen es ähnlich geht. Deshalb würde ich Langzeitsingles nie generell als Beziehungsunfähig einstufen. Manche verlieben sich eben schneller und können leichter auf andere zugehen und manche nicht. Deshalb ist es doch völlig unerheblich, wie viele Beziehungen jemand schon gemacht hat. Man verliebt sich doch in die Eigenschaften einer Person und nicht deren Werdegang!


Liebe Grüße

Deine Gedanken
Hallo Zansara,

die Eigenschaften eines Menschen sind häufig Ausdruck seiner Lebensgeschichte. Eine gewisse Zurückhaltung gegenüber Frauen habe ich auch, und verliebt war ich das erste Mal vor zwei Jahren.

Was Du schreibst, klingt sehr überlegt, kühl und distanziert. An sich hast Du nicht unrecht, indes versuche ich diese Dinge eher von einer anderen Seite zu betrachten, was möglicherweise falsch ist.

Aber ich denke, dass es zwischen Mann und Frau hier einen entscheidenden Unterschied gibt, nämlich den, dass ein Mann mit 29 ohne Beziehung deutlich weniger Chancen hat, als eine Frau in der gleichen Lage. Es mag Torschlusspanik sein, gemischt mit einer unstillbaren Sehnsucht nach Worten voller Zuneigung, das will ich nicht verhehlen, aber auch nicht die Resignation, die mich befällt, wenn ich unter der Vielfältigkeit der weiblichen Charaktere keine noch so vereinzelte Begeisterung zu entfachen vermag.

Ich hatte viele Dates, verschiedene Frauen, in jeder Hinsicht. Es geht mir nicht nur darum, ob ich mich verliebe, sondern, ob da etwas ist, was zurückkommt, ein Funken, ein Glanz in ihren Augen, wenn sie mich sieht, ein Moment der Spannung, eine Atmosphäre des Nichts-Sagen-Müssens.

Man kennt es aus Filmen und irgendwie habe ich eine dunkle Ahnung davon, wie es sein muss. Das vermisse ich.

Die Beziehungsunfähigkeit ist sicher immer nur unterstellt, aber sind es nicht diese allgemeinen Anschauungen, die unser ganzes Leben ausmachen? Ein Bild, das kolportiert wurde, angenommen, verändert, der Zeit angepasst, aber trotzdem in den Köpfen verbleibt?

Ich denke, so wie es Berufsgruppen gibt, welche stets einen Job finden ( es sind beispielsweise nur 900 Apotheker deutschlandweit arbeitslos ), so finden manche sofort einen ( neuen ) Partner. Und ich denke, dass - geht man von einer ganzheitlichen Betrachtung aus - auch der Lebensweg einen Teil der Persönlichkeit ausmacht, auch wenn es nicht der primäre Moment ist, in den man sich verliebt, ist es doch alles ein Puzzlestück vom Ganzen.

Andererseits stabilisiert ein Partner auch: Liierte Studenten schreiben statistisch gesehen bessere Klausuren.

Resultiert nicht genau hieraus auch ein Werdegang, ist das Werden eines Menschen, das Reifen seiner Persönlichkeit nicht auch eine Folge parnerschaftlicher Lebensführung?

liebe Grüße

covellin

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29. April 2006 um 9:41
In Antwort auf covellin

Deine Gedanken
Hallo Zansara,

die Eigenschaften eines Menschen sind häufig Ausdruck seiner Lebensgeschichte. Eine gewisse Zurückhaltung gegenüber Frauen habe ich auch, und verliebt war ich das erste Mal vor zwei Jahren.

Was Du schreibst, klingt sehr überlegt, kühl und distanziert. An sich hast Du nicht unrecht, indes versuche ich diese Dinge eher von einer anderen Seite zu betrachten, was möglicherweise falsch ist.

Aber ich denke, dass es zwischen Mann und Frau hier einen entscheidenden Unterschied gibt, nämlich den, dass ein Mann mit 29 ohne Beziehung deutlich weniger Chancen hat, als eine Frau in der gleichen Lage. Es mag Torschlusspanik sein, gemischt mit einer unstillbaren Sehnsucht nach Worten voller Zuneigung, das will ich nicht verhehlen, aber auch nicht die Resignation, die mich befällt, wenn ich unter der Vielfältigkeit der weiblichen Charaktere keine noch so vereinzelte Begeisterung zu entfachen vermag.

Ich hatte viele Dates, verschiedene Frauen, in jeder Hinsicht. Es geht mir nicht nur darum, ob ich mich verliebe, sondern, ob da etwas ist, was zurückkommt, ein Funken, ein Glanz in ihren Augen, wenn sie mich sieht, ein Moment der Spannung, eine Atmosphäre des Nichts-Sagen-Müssens.

Man kennt es aus Filmen und irgendwie habe ich eine dunkle Ahnung davon, wie es sein muss. Das vermisse ich.

Die Beziehungsunfähigkeit ist sicher immer nur unterstellt, aber sind es nicht diese allgemeinen Anschauungen, die unser ganzes Leben ausmachen? Ein Bild, das kolportiert wurde, angenommen, verändert, der Zeit angepasst, aber trotzdem in den Köpfen verbleibt?

Ich denke, so wie es Berufsgruppen gibt, welche stets einen Job finden ( es sind beispielsweise nur 900 Apotheker deutschlandweit arbeitslos ), so finden manche sofort einen ( neuen ) Partner. Und ich denke, dass - geht man von einer ganzheitlichen Betrachtung aus - auch der Lebensweg einen Teil der Persönlichkeit ausmacht, auch wenn es nicht der primäre Moment ist, in den man sich verliebt, ist es doch alles ein Puzzlestück vom Ganzen.

Andererseits stabilisiert ein Partner auch: Liierte Studenten schreiben statistisch gesehen bessere Klausuren.

Resultiert nicht genau hieraus auch ein Werdegang, ist das Werden eines Menschen, das Reifen seiner Persönlichkeit nicht auch eine Folge parnerschaftlicher Lebensführung?

liebe Grüße

covellin

Bin nicht kühl...
Hallo Covellin,

natürlich hast Du Recht und die Persönlichkeit eines Menschen ist geprägt durch seinen Lebensweg ebenso, wie ein bestimmter Lebensweg abhängig von der Persönlichkeit desjenigen ist, der ihn begeht.

Hmm, es klingt kühl, was ich schreibe? Ja, mag sein. Ich finde, es ist schwer, genau auszudrücken, was man meint. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich darüber in meinem Freundeskreis icht viel darüber rede. Die meisten haben eine Beziehung oder hatten zumindest schon mal ein oder meist mehrere und fragen mich dann höchstens, warum ich immer noch alleine bin. Aber verstehen, warum es so ist, können sie nicht.

Das es einen Unterschied gibt zwischen Männern und Frauen ohne Erfahrung und ihren Chancen glaube ich nicht. Ein Freund von mir war über dreisig, als er seine erste Freundin kennenlernte. Sie erzählte mir vorher auch lang und breit, dass sie keinen unerfahrenen will und jetzt sind sie seit fünf Jahren zusammen! Ich denke, wenn es funkt, ist die Erfahrung, die jemand mitbringt völlig nebensächlich. Es muß nr eben passen!

Hmm, das etwas von der anderen Seite herüberkommen muß ist natürlich klar. Hattest Du das Gefühl noch nie? Mir passiert es auch nur selten, dass sich jemand in mich verliebt und bis jetzt war ich dann leider nie verliebt. Was mir edoch noch nicht vergönnt war ist, dass sich jemand in mich verliebte, in den ich mich auch verliebt habe. Und ich finde auch, dass es beiderseitig sein muß! Vielleicht liegt es an unserer Ausstrahlung, dass es nicht passiert?

Wie gehst Du denn mit Frauen um, wenn Du sie triffst? Bist Du jemand, der aufmerksam ist, ihr Fragen stellt, sich für sie interessiert? Findet ihr gemeinsame Themen? Ist Dein Verhalten eher locker oder vielleicht doch sehr steif, weil Du Dir einfach zu viele Gedanken machst oder eine bestimmte Erwartung hast, wie der Abend verlaufen sollte?

Natürlich spielt der Lebensweg in der Persönlichkeit des Menschen eine Rolle. Aber wie Du schon sagts, es ist nr ein Puzzlestück. Ich glaube nicht, dass man einen Menschen finden wird ganz ohne Macken. Und jeder hat seine eigenen. Aber was einen Menschen ausmacht ist doch das Zusammenspiel des ganzen. Und wenn man sich in jemanden verliebt, dann in die Persönlichkeit, die vor einem steht, egal ob diese jetzt dadurch geprägt ist, dass sie eben viele gescheiterte Beziehungen hinter sich hatte oder vielleicht keine einzige. Beides ist vielleicht irgendwie

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29. April 2006 um 9:44
In Antwort auf zanzara78

Bin nicht kühl...
Hallo Covellin,

natürlich hast Du Recht und die Persönlichkeit eines Menschen ist geprägt durch seinen Lebensweg ebenso, wie ein bestimmter Lebensweg abhängig von der Persönlichkeit desjenigen ist, der ihn begeht.

Hmm, es klingt kühl, was ich schreibe? Ja, mag sein. Ich finde, es ist schwer, genau auszudrücken, was man meint. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich darüber in meinem Freundeskreis icht viel darüber rede. Die meisten haben eine Beziehung oder hatten zumindest schon mal ein oder meist mehrere und fragen mich dann höchstens, warum ich immer noch alleine bin. Aber verstehen, warum es so ist, können sie nicht.

Das es einen Unterschied gibt zwischen Männern und Frauen ohne Erfahrung und ihren Chancen glaube ich nicht. Ein Freund von mir war über dreisig, als er seine erste Freundin kennenlernte. Sie erzählte mir vorher auch lang und breit, dass sie keinen unerfahrenen will und jetzt sind sie seit fünf Jahren zusammen! Ich denke, wenn es funkt, ist die Erfahrung, die jemand mitbringt völlig nebensächlich. Es muß nr eben passen!

Hmm, das etwas von der anderen Seite herüberkommen muß ist natürlich klar. Hattest Du das Gefühl noch nie? Mir passiert es auch nur selten, dass sich jemand in mich verliebt und bis jetzt war ich dann leider nie verliebt. Was mir edoch noch nicht vergönnt war ist, dass sich jemand in mich verliebte, in den ich mich auch verliebt habe. Und ich finde auch, dass es beiderseitig sein muß! Vielleicht liegt es an unserer Ausstrahlung, dass es nicht passiert?

Wie gehst Du denn mit Frauen um, wenn Du sie triffst? Bist Du jemand, der aufmerksam ist, ihr Fragen stellt, sich für sie interessiert? Findet ihr gemeinsame Themen? Ist Dein Verhalten eher locker oder vielleicht doch sehr steif, weil Du Dir einfach zu viele Gedanken machst oder eine bestimmte Erwartung hast, wie der Abend verlaufen sollte?

Natürlich spielt der Lebensweg in der Persönlichkeit des Menschen eine Rolle. Aber wie Du schon sagts, es ist nr ein Puzzlestück. Ich glaube nicht, dass man einen Menschen finden wird ganz ohne Macken. Und jeder hat seine eigenen. Aber was einen Menschen ausmacht ist doch das Zusammenspiel des ganzen. Und wenn man sich in jemanden verliebt, dann in die Persönlichkeit, die vor einem steht, egal ob diese jetzt dadurch geprägt ist, dass sie eben viele gescheiterte Beziehungen hinter sich hatte oder vielleicht keine einzige. Beides ist vielleicht irgendwie

Fortsetzung
....

Beides ist vielleicht irgendwie "unangenehm", aber wenn die aktuelle Persönlichkeit liebenswert ist, kann man doch auf die ein oder andere Weise damit umgehen. Dann lernt man eben zusammen. Zusammenraufen muß man sich doch in jeder Beziehung eh neu. Und außerdem wird man nie eine Person finden, an der alles optimal wäre, wäre doch langweilig. Die Frage ist doch nur, ob man genug verliebt ist, darüber hinwegzusehen bzw. sich damit zu arangieren. Wenn das nicht gegeben ist, hat es doch eh keinen Sinn. Jemand der von anfang an an mir herumnörgelt, kann mir gestohlen bleiben!

Und was die Statistik angeht. Klar soll Sex vor Prüfungen entspannen. Aber ich habe mein Studium auch ohne Sex ganz gut hinter mich gebracht. Natürlich fühlt man sich oft alleine und gerade wenn man verliebte Päärchen sieht, geht es einem mitunter ganz schön dreckig. Und eigentlich will ich auch mal Familie. Aber man kann sein Lebensglück doch nicht davon abhängig machen, dass man eben nicht so ist wie der Hauptteil der Bevölkerung. Andere sind vielleicht von zu vielen frühen Beziehungen geprägt. Ist das jetzt besser?

Liebe Grüße

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30. April 2006 um 0:24
In Antwort auf zanzara78

Fortsetzung
....

Beides ist vielleicht irgendwie "unangenehm", aber wenn die aktuelle Persönlichkeit liebenswert ist, kann man doch auf die ein oder andere Weise damit umgehen. Dann lernt man eben zusammen. Zusammenraufen muß man sich doch in jeder Beziehung eh neu. Und außerdem wird man nie eine Person finden, an der alles optimal wäre, wäre doch langweilig. Die Frage ist doch nur, ob man genug verliebt ist, darüber hinwegzusehen bzw. sich damit zu arangieren. Wenn das nicht gegeben ist, hat es doch eh keinen Sinn. Jemand der von anfang an an mir herumnörgelt, kann mir gestohlen bleiben!

Und was die Statistik angeht. Klar soll Sex vor Prüfungen entspannen. Aber ich habe mein Studium auch ohne Sex ganz gut hinter mich gebracht. Natürlich fühlt man sich oft alleine und gerade wenn man verliebte Päärchen sieht, geht es einem mitunter ganz schön dreckig. Und eigentlich will ich auch mal Familie. Aber man kann sein Lebensglück doch nicht davon abhängig machen, dass man eben nicht so ist wie der Hauptteil der Bevölkerung. Andere sind vielleicht von zu vielen frühen Beziehungen geprägt. Ist das jetzt besser?

Liebe Grüße

Gar nicht so falsch
Hallo Zansara,

mag sein, dass Du recht hast. Momentan bin ich wohl auch nicht unbedingt in der Lage, jemanden kennenzulernen. Ich hatte gestern ein Date, sie war dabei deutlich zurückhaltender als ich, wie ich finde.

Damit es funken kann, müssen aber beide etwas impulsiv sein, oder? Interesse an meinem Gegenüber habe ich eigentlich immer. daran kann es nicht liegen. Aber Misserfolge haben auch so eine destruktive Wirkung, daher mag ich meine Austrahlung nicht einschätzen.

Wiederum werde ich auf der Straße häufig nach dem Weg gefragt, was ein positives Zeichen sein soll, wurde mir mal gesagt.

In den anderen Punkten stimme ich weitestgehend mit Dir überein, aber warten entspricht nicht meiner Natur. Man lebt doch nur einmal.

viele Grüße

covellin

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30. April 2006 um 16:08
In Antwort auf covellin

Gar nicht so falsch
Hallo Zansara,

mag sein, dass Du recht hast. Momentan bin ich wohl auch nicht unbedingt in der Lage, jemanden kennenzulernen. Ich hatte gestern ein Date, sie war dabei deutlich zurückhaltender als ich, wie ich finde.

Damit es funken kann, müssen aber beide etwas impulsiv sein, oder? Interesse an meinem Gegenüber habe ich eigentlich immer. daran kann es nicht liegen. Aber Misserfolge haben auch so eine destruktive Wirkung, daher mag ich meine Austrahlung nicht einschätzen.

Wiederum werde ich auf der Straße häufig nach dem Weg gefragt, was ein positives Zeichen sein soll, wurde mir mal gesagt.

In den anderen Punkten stimme ich weitestgehend mit Dir überein, aber warten entspricht nicht meiner Natur. Man lebt doch nur einmal.

viele Grüße

covellin

Wo...
... habe ich denn geschrieben, dass warten toll wäre??? Ich hätte auch lieber heute als morgen jemanden, der zu mir gehört, der mich so mag, wie ich bin, der mir viel bedeutet. Ich sitze auch nicht nur rum und warte, bis mein Traumprinz an der Tür klingelt. Genau genommen nerve ich meinen Traumprinzen seit mehreren Monaten! Da er nicht will, treffe ich mich durchaus auch mal mit anderen, versuche es mit Internetdates und dergleichen. Aber es passt einfach nie von beiden Seiten. Entweder er will nicht oder ich. Und erzwingen kann man nun mal nichts. Und zwanghaft suchen doch auch nicht. Deswegen mag ich Internetdates auch nicht so gerne, weil von vornherein schon das Thema Beziehung im Raum steht, obwohl man sich doch gar nicht kennt.

Keine Ahnung, warum Deine Dates nicht nach Deinem Geschmack ablaufen. Scheinbar hast Du ja Gelegenheiten. Hast Du eine Vermutung, warum sie so zurückhaltend war? Vielleicht ist sie einfach eine eher stille Person gewesen. Hattet Ihr denn gemeinsame Interessen und Gesprächsthemen

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30. April 2006 um 16:09
In Antwort auf zanzara78

Wo...
... habe ich denn geschrieben, dass warten toll wäre??? Ich hätte auch lieber heute als morgen jemanden, der zu mir gehört, der mich so mag, wie ich bin, der mir viel bedeutet. Ich sitze auch nicht nur rum und warte, bis mein Traumprinz an der Tür klingelt. Genau genommen nerve ich meinen Traumprinzen seit mehreren Monaten! Da er nicht will, treffe ich mich durchaus auch mal mit anderen, versuche es mit Internetdates und dergleichen. Aber es passt einfach nie von beiden Seiten. Entweder er will nicht oder ich. Und erzwingen kann man nun mal nichts. Und zwanghaft suchen doch auch nicht. Deswegen mag ich Internetdates auch nicht so gerne, weil von vornherein schon das Thema Beziehung im Raum steht, obwohl man sich doch gar nicht kennt.

Keine Ahnung, warum Deine Dates nicht nach Deinem Geschmack ablaufen. Scheinbar hast Du ja Gelegenheiten. Hast Du eine Vermutung, warum sie so zurückhaltend war? Vielleicht ist sie einfach eine eher stille Person gewesen. Hattet Ihr denn gemeinsame Interessen und Gesprächsthemen

... Fortsetzung
... vielleicht bist Du zu zielgerichtet? Ist nur eine Vermutung, die ich daraus schließe, dass Du nicht warten möchtest.

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30. April 2006 um 20:55
In Antwort auf zanzara78

... Fortsetzung
... vielleicht bist Du zu zielgerichtet? Ist nur eine Vermutung, die ich daraus schließe, dass Du nicht warten möchtest.

Klingeln wird sie wohl nicht!
Hallo Zansara,

letztlich sind 90 % meiner Dates aus dem Internet. Wenn ich Frauen auf normale Weise kennenlerne, dann auf Bahnhöfen oder Parties, wo ich selten anzutreffen bin, vielleicht 5 - 10x im Jahr. Festgelegt bin ich eigentlich nicht, denke aber, dass die meisten Frauen eine Vorstellung haben, die vom Großteil der Männer nicht erfüllt werden.

Jene vom Freitag war zwar sympathisch, aber wir hatten wenig gemeinsam. Sie hört Techno, lebte lange Zeit in London und zeigte auch kein Interesse an einer Partnerschaft, sei es mit wem auch immer. Wir trafen uns über eine Internetplattform ( new in town - lebe zur Zeit wegen des Studiums kurzzeitig in Berlin ) und spielten eine Partie Schach, die Gemeinsamkeit über die wir uns gefunden hatten ( ich sie, um genau zu sein ).

Zielgerichtet bin ich schon, aber eben nicht festgelegt auf einen bestimmten Typus. Haar-, Haut- oder Augenfarbe? Egal. Größe? Wurscht. Es muss stimmen, das ist klar, zweifellos.

Wenn Du sagst, dass es bei Dir nie gegenseitig war, kann ich das von meiner Seite nur bestätigen. Ich traf einmal eine Frau, mit der ich keine wie immer vorstellbare Schnittmenge hatte, sie blieb aber an mir dran.

Ich meine, ich brauche keine studierte Frau ( bin selbst gerade dabei, mein Diplom zu vergeigen ), aber sie muss eine gewisse Allgemeinbildung haben und der Humor sollte auch stimmen ( vielleicht so im Stil von Ephraim Kishon? ), aber da war nix! Wahrscheinlich dachte sie nur, aha, der studiert: Kohle!

Bei Suse war das anders. Sie sagte etwas, ich bestätigte, ich sagte etwas, sie bestätigte. Zu dieser Zeit lief "Mad World" von Gary Jules im Radio auf und ab, konnte mich nicht satthören, sie fands auch toll. Sie war beigeisterungsfähig, ich mochte das. Mittlerweile hat sie sich geändert und einen Freund.

Sag was dazu, Gemeinsamkeiten reichen nicht, offenbar.

Aber sag mal: Was verbindet Dich mit Deinem Traummann? Habt Ihr ähnliche Anschauungen, Ideale, Pläne?

An der Tür Klingeln, wird sicherlich niemand, außer dem Mann von der GEZ ( und das, obwohl ich nicht mal Empfang habe ) oder dem Handwerker, der die Fenster hier in der Wohnung schleift.

Was mir immer wieder erzählt wurde, ist, dass man erst dann findet, wenn man nicht mehr sucht. Mag sein, dass ein nicht suchender viel entspannter und ausgeglichener wirkt, scheinbar über den Dingen steht und eine gewisse Natürlichkeit zeigt, während jemand, die oder der auf der Suche ist, immer auch das Gefühl vermittelt, sei es absichtlich, oder nicht, zutreffend oder nur impliziert, dass er bereitwillig Zugeständnisse mache und sich in seiner Einstellung zu vielen Dingen kurzzeitig beeinflussen ließe, nach der Kennenlernphase dann aber wieder in seine vorgelebten Bahnen zurückverfiele.

Ein Argument, welchem schwer zu widersprechen ist, weil es die natürliche Bereitschaft des Menschen zur Anpassung aufgreift. Dennoch halte ich es für überzogen. Schließlich verbiege ich mich nicht vollkommen, gehe aber schon Kompromisse ein, bei jedem Date andere...

viele Grüße

covellin

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1. Mai 2006 um 18:12
In Antwort auf covellin

Klingeln wird sie wohl nicht!
Hallo Zansara,

letztlich sind 90 % meiner Dates aus dem Internet. Wenn ich Frauen auf normale Weise kennenlerne, dann auf Bahnhöfen oder Parties, wo ich selten anzutreffen bin, vielleicht 5 - 10x im Jahr. Festgelegt bin ich eigentlich nicht, denke aber, dass die meisten Frauen eine Vorstellung haben, die vom Großteil der Männer nicht erfüllt werden.

Jene vom Freitag war zwar sympathisch, aber wir hatten wenig gemeinsam. Sie hört Techno, lebte lange Zeit in London und zeigte auch kein Interesse an einer Partnerschaft, sei es mit wem auch immer. Wir trafen uns über eine Internetplattform ( new in town - lebe zur Zeit wegen des Studiums kurzzeitig in Berlin ) und spielten eine Partie Schach, die Gemeinsamkeit über die wir uns gefunden hatten ( ich sie, um genau zu sein ).

Zielgerichtet bin ich schon, aber eben nicht festgelegt auf einen bestimmten Typus. Haar-, Haut- oder Augenfarbe? Egal. Größe? Wurscht. Es muss stimmen, das ist klar, zweifellos.

Wenn Du sagst, dass es bei Dir nie gegenseitig war, kann ich das von meiner Seite nur bestätigen. Ich traf einmal eine Frau, mit der ich keine wie immer vorstellbare Schnittmenge hatte, sie blieb aber an mir dran.

Ich meine, ich brauche keine studierte Frau ( bin selbst gerade dabei, mein Diplom zu vergeigen ), aber sie muss eine gewisse Allgemeinbildung haben und der Humor sollte auch stimmen ( vielleicht so im Stil von Ephraim Kishon? ), aber da war nix! Wahrscheinlich dachte sie nur, aha, der studiert: Kohle!

Bei Suse war das anders. Sie sagte etwas, ich bestätigte, ich sagte etwas, sie bestätigte. Zu dieser Zeit lief "Mad World" von Gary Jules im Radio auf und ab, konnte mich nicht satthören, sie fands auch toll. Sie war beigeisterungsfähig, ich mochte das. Mittlerweile hat sie sich geändert und einen Freund.

Sag was dazu, Gemeinsamkeiten reichen nicht, offenbar.

Aber sag mal: Was verbindet Dich mit Deinem Traummann? Habt Ihr ähnliche Anschauungen, Ideale, Pläne?

An der Tür Klingeln, wird sicherlich niemand, außer dem Mann von der GEZ ( und das, obwohl ich nicht mal Empfang habe ) oder dem Handwerker, der die Fenster hier in der Wohnung schleift.

Was mir immer wieder erzählt wurde, ist, dass man erst dann findet, wenn man nicht mehr sucht. Mag sein, dass ein nicht suchender viel entspannter und ausgeglichener wirkt, scheinbar über den Dingen steht und eine gewisse Natürlichkeit zeigt, während jemand, die oder der auf der Suche ist, immer auch das Gefühl vermittelt, sei es absichtlich, oder nicht, zutreffend oder nur impliziert, dass er bereitwillig Zugeständnisse mache und sich in seiner Einstellung zu vielen Dingen kurzzeitig beeinflussen ließe, nach der Kennenlernphase dann aber wieder in seine vorgelebten Bahnen zurückverfiele.

Ein Argument, welchem schwer zu widersprechen ist, weil es die natürliche Bereitschaft des Menschen zur Anpassung aufgreift. Dennoch halte ich es für überzogen. Schließlich verbiege ich mich nicht vollkommen, gehe aber schon Kompromisse ein, bei jedem Date andere...

viele Grüße

covellin

Anrufen leider auch nicht...
Hallo Covellin,

welche Vorstellungen haben denn Frauen Deiner Meinung nach, die nicht erfüllbar sind?
Ich gebe ja zu, ich habe wohl auch überzogene Ansprüche, sonst würde ich mich häufiger
verlieben. Allerdings weiß ich auch nicht, wo ich Abstriche machen soll. Man verliebt sich
oder aber auch nicht, das läßt sich nun mal nicht steuern.

Zu Deinem Date am Freitag. Vielleicht ging es ihr wirklich erst mal darum, neue Leute kennen
zu lernen und nicht den Partner fürs Leben zu finden. Ist das denn schlimm? Ihr habt Euch doch
auch nicht auf einer Singleseite kennengelernt. Vielleicht ergibt sich da etwas, vielleicht auch
nicht, aber muß das denn wirklich bei einem ersten Date anfokusiert werden? Gearde wenn man sich
virtuell kennengelernt hat muß man doch erst mal feststellen, ob man sich überhaupt sympathisch
ist. Scheinbar hat es von ihrer Seite aus nicht gereicht. Hätte es von Deiner Seite aus denn überhaupt
gepasst? Du schreibst ja schließlich, das ihr wenig Gemeinsamkeiten hattet.
Und wie Du selbst ja schreibst, ist es halt schwierig, dass es auf beiden Seiten passt.

Ok, und Gemeinsamkeiten alleine reichen wirklich nicht. Bei mir ist einer beispielsweise schon
untendurch, wenn er nur Monologe halten kann, ständig von sich redet und nicht wirklich
Interesse an mir zeigt. Oder noch schlimmer, wenn er mir seine Meinung als die einzig richtige
verkaufen will und die Ansichten anderer immer nur aus seiner Sichtweise aus beurteilt. Im Gegenzug
dazu ist es mir weniger wichtig, ob unsere Interessen konform sind, denn ich denke, dass man
ja durchaus auch mal zu getrennter Freizeitgestaltung fähig sein sollte, aber man muß in den
Grundzügen ähnlich ticken.
Aber letztendlich ist es ein schwieriges Thema, entweder es erwischt einen oder eben nicht. Und da spielen
tausend Kleinigkeiten eine Rolle.

Jaja, das man nicht suchen soll, höre ich auch immer wieder. Toller Weise immer von Menschen, die nie
Probleme hatten, einen Partner zu finden und denen das andere Geschlecht ständig hinterherlief, bzw. die
sich einfach leicht verliebten. Ich bin nun mal nicht der Typ, der in der Disko angequatsch wird, mal abgesehen,
dass ich dort eh selten bin. Ich glaube, ich werde nicht gefunden. Zumindets muß man aktiv versuchen, Leute
kennen zu lernen. Sonst wartet man im Greisenalter noch. Aber was ich als fatal ansehe, ist es, das man jedem
gleich auf die Nase bindet "Du könntest mein potentieller Partner sein". Es gibt nichts schlimmeres, wenn mir
jemand gleich beim ersten Treffen sagt, wie toll er mich doch findet. Er kenn mich dann doch gar nicht und ich will
schließlich nicht beliebig austauschbar sein. Und ich denke, das geht Euch Männern genauso.

Und Kompromisse gehe ich auch ein! Zwar ur welche, bei denen es mich nicht stört, weil es mir egal sit, zum Beispiel
links oder rechts rum zu gehen um zum selben Ziel zu kommen, aber mir wurde das von ausenstehenden auch schon
vorgeworfen.

Viele Grüße,
Zanzara

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1. Mai 2006 um 20:35

Bin zwar erst 20...
...aber auch ich möchte meinen senf dazu geben Ich würde einfach mal sagen, dass es für jeden menschen möglich ist, eine beziehung zu führen. Meißtens liegt es am eigenen Verhalten, ob etwas daraus wird oder nicht. frag dich doch einfach mal, was du von eine beziehung und der frau erwartest. Und überleg dann, was du dafür tun musst. Wenn man selber von sich behauptet beziehungsunfähig zu sein, dann ist das natürlich für keine frau anziehend. wer will schon was mit einem beziehungsunfähigen anfangen??? Vielleicht hast du ja auch einfach noch nicht die richtige gefunden... Aber ich würde die hoffnung nicht aufgeben und auf keinen fall anfangen, auf zwang was zu suchen...
LG
W86

PS: sorry, falls das hier schon gesagt wurde, hab die anderen beiträge nicht gelesen.

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2. Mai 2006 um 21:04
In Antwort auf zanzara78

Anrufen leider auch nicht...
Hallo Covellin,

welche Vorstellungen haben denn Frauen Deiner Meinung nach, die nicht erfüllbar sind?
Ich gebe ja zu, ich habe wohl auch überzogene Ansprüche, sonst würde ich mich häufiger
verlieben. Allerdings weiß ich auch nicht, wo ich Abstriche machen soll. Man verliebt sich
oder aber auch nicht, das läßt sich nun mal nicht steuern.

Zu Deinem Date am Freitag. Vielleicht ging es ihr wirklich erst mal darum, neue Leute kennen
zu lernen und nicht den Partner fürs Leben zu finden. Ist das denn schlimm? Ihr habt Euch doch
auch nicht auf einer Singleseite kennengelernt. Vielleicht ergibt sich da etwas, vielleicht auch
nicht, aber muß das denn wirklich bei einem ersten Date anfokusiert werden? Gearde wenn man sich
virtuell kennengelernt hat muß man doch erst mal feststellen, ob man sich überhaupt sympathisch
ist. Scheinbar hat es von ihrer Seite aus nicht gereicht. Hätte es von Deiner Seite aus denn überhaupt
gepasst? Du schreibst ja schließlich, das ihr wenig Gemeinsamkeiten hattet.
Und wie Du selbst ja schreibst, ist es halt schwierig, dass es auf beiden Seiten passt.

Ok, und Gemeinsamkeiten alleine reichen wirklich nicht. Bei mir ist einer beispielsweise schon
untendurch, wenn er nur Monologe halten kann, ständig von sich redet und nicht wirklich
Interesse an mir zeigt. Oder noch schlimmer, wenn er mir seine Meinung als die einzig richtige
verkaufen will und die Ansichten anderer immer nur aus seiner Sichtweise aus beurteilt. Im Gegenzug
dazu ist es mir weniger wichtig, ob unsere Interessen konform sind, denn ich denke, dass man
ja durchaus auch mal zu getrennter Freizeitgestaltung fähig sein sollte, aber man muß in den
Grundzügen ähnlich ticken.
Aber letztendlich ist es ein schwieriges Thema, entweder es erwischt einen oder eben nicht. Und da spielen
tausend Kleinigkeiten eine Rolle.

Jaja, das man nicht suchen soll, höre ich auch immer wieder. Toller Weise immer von Menschen, die nie
Probleme hatten, einen Partner zu finden und denen das andere Geschlecht ständig hinterherlief, bzw. die
sich einfach leicht verliebten. Ich bin nun mal nicht der Typ, der in der Disko angequatsch wird, mal abgesehen,
dass ich dort eh selten bin. Ich glaube, ich werde nicht gefunden. Zumindets muß man aktiv versuchen, Leute
kennen zu lernen. Sonst wartet man im Greisenalter noch. Aber was ich als fatal ansehe, ist es, das man jedem
gleich auf die Nase bindet "Du könntest mein potentieller Partner sein". Es gibt nichts schlimmeres, wenn mir
jemand gleich beim ersten Treffen sagt, wie toll er mich doch findet. Er kenn mich dann doch gar nicht und ich will
schließlich nicht beliebig austauschbar sein. Und ich denke, das geht Euch Männern genauso.

Und Kompromisse gehe ich auch ein! Zwar ur welche, bei denen es mich nicht stört, weil es mir egal sit, zum Beispiel
links oder rechts rum zu gehen um zum selben Ziel zu kommen, aber mir wurde das von ausenstehenden auch schon
vorgeworfen.

Viele Grüße,
Zanzara

Nach dem ersten Treffen kann man noch nix sagen!
Hallo Zansara,

aus der Erfahrung verschiedenster Dates heraus kann ich nur sagen, dass Frauen jeweils ziemlich dezidierte Vorstellungen haben. Dies beginnt schon in der Frage der Lebensgewohnheiten. So habe ich das Gefühl, dass es immer mehr Vegetarierinnen gibt, andererseits erwarten andere, dass ein Mann bei einem Date ein Bier trinkt. Eine sagte mir, dass sie sich zu Sylvester vorgenommen habe, auf Capuccino zu verzichten, weil sie gesünder leben will. Ich meine damit, dass hier schon Weichen gestellt werden können. Frauen achten außerdem auf Schuhe, das heißt, meine Sandalen bleiben im Schrank usw. Die wirklichen überzogenen Ansprüche sind allerdings eher ideeller Natur. Es gibt, so denke ich Statussymbole ( eine Beziehung kann unter Umständen für manchen auch als solches gelten ), welche zu einem Mann einfach dazugehören, ein Motorrad oder wenigstens ein Auto, mal in einer Band gespielt zu haben, habe ich auch schon oft gehört, ein Job oder eine klare Vorstellung vom beruflichen Lebensweg, eine gelassene Bodenständigkeit, die Versinnbildlichung maskuliner Autarkie oder auch ein gewisser Stolz, auf das, was Mann schon erreicht hat usw. All das erkennt Frau so meine ich mutmaßen zu dürfen in einem bürgerlich konservativen Macho, dessen Eigenheiten etwas faszinierendes haben und sie bezaubern können.
Damit ist zwar noch nicht gesagt, dass er Erfolg haben wird, aber die Tür ist schonmal einen Spaltbreit geöffnet.
Mein Date vom Freitag war sicher keines von denen, die im klassischen Sinne auf eine Partnerschaft ausgerichtet sind. Sie erschien mir wie ich letztens schon geschrieben habe auch nicht auf der Suche zu sein.
Wenn Du schreibst, dass Du Monologe nicht magst, nun, müssen diese ja nicht zwangsläufig von der Person handeln, die sie hält, heißt, wenn ich merke, ein Gespräch erreicht einen Tiefpunkt oder ein Thema neigt sich dem Ende, versuche ich einfach überzuleiten, was auch mit einer unterschwelligen Redundanz verbunden sein kann. Natürlich ist es ermüdend, wenn jemand immer nur von sich erzählt. Eine Anekdote von den alten Römern oder eine Geschichte, die man von einem Freund mal erzählt bekommen hat, kann ein neues Thema aufwerfen und das Gespräch neu beleben, finde ich. Sich anzuschweigen, ist jedenfalls nicht gut. Und wenn sie nichts erzählt, dann muss ich...

Und dass ich auch an ihrem Leben Interesse zeige, klar, logisch, will sie ja kennenlernen, wissen, wie sie denkt und was sie warum tut. Ich glaube, es ist weniger die Herangehensweise, Strategie oder das, was man aus sich macht, sondern vielmehr eine Frage der Person selbst. Gesellschaftliche Muster spielen dabei eine große Rolle. Die Suche nach dem geeigneten Partner ist in unserer Zeit so zu einer Art Rasterfahnung geworden, die jäh unterbrochen wird, wenn eine Traumfrau / ein Traumtyp vor uns steht. Dieser Traum ist wiederum individuell und muss für diese Person ungekehrt nicht mit dem Menschen korrelieren, den wir für unser Gegenüber repräsentieren. Daher kann dieser Mensch vielleicht überhaupt nicht verstehen, was wir an ihm finden. Was ich damit sagen will, vielleicht fehlt es einfach an der nötigen Tiefe, an der Bereitschaft in den Menschen selbst hineinzublicken, vielleicht haben viele diese Tiefe gar nicht mehr, ist sie verlorengegangen im Laufe vieler zu vieler Dates mit zu unterschiedlichen Personen.

Die Sprüche und Ratschläge, die ich in meinem Leben gehört habe, sind sehr unterschiedlich und immer aus der Vita der- oder desjenigen heraus auch irgendwie logisch, nur passen sie nicht unbedingt auf mich. Denn schließlich hat jede und jeder andere no-go-Punkte, manche indes sehr viele davon. Ab und an denke ich, dass mancheine damit nur ihre Exklusivität darstellen will.

Klar man verliebt sich, oder man verliebt sich nicht. Aber warum verliebe ich mich ( fast ) nie? Bin ich zu vorsichtig, lasse ich meine Gefühle nicht zu? Ich glaube, es ist kein Trugschluss, dass eine Beziehung Sicherheit gibt, ein Gefühl von Bestätigung. Die erste Beziehung ist bei vielen Menschen nicht umsonst nur eine Momentaufnahme und nicht von Dauer. Frau könnte das bei einem 29jährigen als praktische Lebenshilfe missverstehen. Aber dann ( Spruch! ) ist sie sowieso nicht die richtige. Hmmm...

viele Grüße

covellin

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4. Mai 2006 um 21:41

Hallo Covellin
Ich versuche mal vorsichtig, meine ehrliche Meinung zu Deiner Frage zu geben und zu sagen, wie du auf mich so wirkst.

"Stellt Euch vor, es begegnet Euch ein Typ, der noch nie eine Beziehung hatte, in den auch noch nie eine Frau verliebt war, der vielleicht nett ist, aber weder tanzen kann, noch Motorrad fährt oder Fußball spielt.

Kann man davon ausgehen, dass er keine Chance bei Euch hat?"

Zunächst mal finde ich, dass Du zwar nett wirkst, aber kann es sein, dass du der typische Fall vom ewigem guten Kumpel bist, mit dem Frauen immer nur befreundet sein wollen?

Mein Eindruck ist, dass Du viiiel zu kopflastig bist, wenn es um Frauen und Gefühle geht.
Du sagst, Du warst noch nie verliebt, wirkst unheimlich beherrscht und rational und recht leidenschaftslos.

Du zer-analysierst und ver-philosophierst die Frau als solche, anstatt dich einfach mal impulsiv und emotional zu verhalten. Du willst anscheinend einen möglichst guten Eindruck auf Frauen machen und versuchst, es dabei jeder recht zumachen. Und Du versuchst einem gewissen Schema gerecht zu werden, von dem Du meinst, dass es Frauen anspricht. Demnach solltest du am besten Leistungssport betreiben, ein grandioser Tänzer sein, ein super Auto fahren - was auch immer. Du versuchst, den sensiblen, guten Zuhörer zu geben, gleichzeitig wärst du auch gern ein cooler Draufgänger, weil du meins, dass dies Dinge sind, die Frauen wollen.

Auf mich wirkt das zu überangepasst, zu wenig eignwillig und zu wenig nach eigenem Profil. Ich würde sagen, die wenigsten Frauen haben sooo genaue Vorstellungen von einem Mann, wie Du meinst. Zwar mögen die meisten Frauen schon, wenn ein Mann gut tanzen kann, aber die wenigsten würden einen Mann allein deshalb ablehnen, weil er vielleicht nicht so ein toller Tänzer ist. Ein Mann muss halt was Eigenes haben, etwas, das ihn speziell ausmacht und Interesse weckt. Dabei soll er ruhig auch Ecken und Kanten haben, einen eigenen Willen, und vor allem eine eigene Meinung, finde ich.

Wenn ich merke, dass einer zu unsicher ist, krampfhaft gefallen und beeindrucken will, würde mich das eher wenig reizen. Und schon gar nicht will ich als Frau beim Kennen Lernen das Gefühl haben, dass der Mann händeringend nach einer Beziehung sucht, und deshalb dringend Frauen kennen lernen möchte.

Außerdem würde ich auch nicht unbedingt beim 1. oder auch 2. Date erwähnen, dass Du noch nie eine Beziehung hattest oder was für Probleme du mit vorigen Dates hattest. Und vielleicht solltest du auch überhaupt nicht zu schnell alles von Dir preisgeben, weil es dann auf Dauer wenig zu "entdecken" gibt. Dann verliert man schneller die Neugier und das Interesse am anderen.

Im Übrigen: Ich denke schon, dass keiner ewig Single bleiben muss, man kann (fast) immer an seiner Situation auch etwas ändern.

Das ist nur meine subjektive Meinung, und du hast ja gefragt.

MfG

mandoki

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5. Mai 2006 um 0:29
In Antwort auf mandoki

Hallo Covellin
Ich versuche mal vorsichtig, meine ehrliche Meinung zu Deiner Frage zu geben und zu sagen, wie du auf mich so wirkst.

"Stellt Euch vor, es begegnet Euch ein Typ, der noch nie eine Beziehung hatte, in den auch noch nie eine Frau verliebt war, der vielleicht nett ist, aber weder tanzen kann, noch Motorrad fährt oder Fußball spielt.

Kann man davon ausgehen, dass er keine Chance bei Euch hat?"

Zunächst mal finde ich, dass Du zwar nett wirkst, aber kann es sein, dass du der typische Fall vom ewigem guten Kumpel bist, mit dem Frauen immer nur befreundet sein wollen?

Mein Eindruck ist, dass Du viiiel zu kopflastig bist, wenn es um Frauen und Gefühle geht.
Du sagst, Du warst noch nie verliebt, wirkst unheimlich beherrscht und rational und recht leidenschaftslos.

Du zer-analysierst und ver-philosophierst die Frau als solche, anstatt dich einfach mal impulsiv und emotional zu verhalten. Du willst anscheinend einen möglichst guten Eindruck auf Frauen machen und versuchst, es dabei jeder recht zumachen. Und Du versuchst einem gewissen Schema gerecht zu werden, von dem Du meinst, dass es Frauen anspricht. Demnach solltest du am besten Leistungssport betreiben, ein grandioser Tänzer sein, ein super Auto fahren - was auch immer. Du versuchst, den sensiblen, guten Zuhörer zu geben, gleichzeitig wärst du auch gern ein cooler Draufgänger, weil du meins, dass dies Dinge sind, die Frauen wollen.

Auf mich wirkt das zu überangepasst, zu wenig eignwillig und zu wenig nach eigenem Profil. Ich würde sagen, die wenigsten Frauen haben sooo genaue Vorstellungen von einem Mann, wie Du meinst. Zwar mögen die meisten Frauen schon, wenn ein Mann gut tanzen kann, aber die wenigsten würden einen Mann allein deshalb ablehnen, weil er vielleicht nicht so ein toller Tänzer ist. Ein Mann muss halt was Eigenes haben, etwas, das ihn speziell ausmacht und Interesse weckt. Dabei soll er ruhig auch Ecken und Kanten haben, einen eigenen Willen, und vor allem eine eigene Meinung, finde ich.

Wenn ich merke, dass einer zu unsicher ist, krampfhaft gefallen und beeindrucken will, würde mich das eher wenig reizen. Und schon gar nicht will ich als Frau beim Kennen Lernen das Gefühl haben, dass der Mann händeringend nach einer Beziehung sucht, und deshalb dringend Frauen kennen lernen möchte.

Außerdem würde ich auch nicht unbedingt beim 1. oder auch 2. Date erwähnen, dass Du noch nie eine Beziehung hattest oder was für Probleme du mit vorigen Dates hattest. Und vielleicht solltest du auch überhaupt nicht zu schnell alles von Dir preisgeben, weil es dann auf Dauer wenig zu "entdecken" gibt. Dann verliert man schneller die Neugier und das Interesse am anderen.

Im Übrigen: Ich denke schon, dass keiner ewig Single bleiben muss, man kann (fast) immer an seiner Situation auch etwas ändern.

Das ist nur meine subjektive Meinung, und du hast ja gefragt.

MfG

mandoki

Handbuch für notorische Langzeitsingles?
Hallo mandoki,

an sich hast Du in manchen Punkten sicherlich recht, gerade die Sache mit dem ewigen guten Kumpel ist aber auf Dauer eher bedrückend. Und dass ich analysiere, ist eigentlich nur eine Konsequenz aus meiner Situation. Ob ich mich emtional verhalte, kannst Du nicht wissen. Es wundert mich immer wieder, wieviele Du musst- und Wahrscheinlich bist Du-Sätze ich nicht bloß zu lesen, sondern auch im realen Leben schon zu hören bekam. Dabei variiert mein Verhalten tatsächlich. Schematischer Konformismus liegt mir allerdings fern. Und so leidenschaftlos ich hier auch schreiben mag, ich denke, dass dieser Eindruck eventuell täuschen könnte ( Schriftsprache unterscheidet sich ja vom artikulierten Wort ). Natürlich fehlt es mir an bodenständigem Machismo und sicher versuche ich auch, der Frau entgegenzukommen. Aber würde passieren, wenn ich als egomanischer Proll auftreten würde. Gut, das wäre wieder nicht ich! Aber so wie ich bin, stelle ich mich auch dar, etwas schusselig, verträumt und viel zu leidenschaftslos...

Dass ich noch nie verliebt war, stimmt so nicht. Einmal war ich verliebt, sie hat es aber nicht erwidert. So einfach war es, aber es dauerte eine Weile, bis ich es kapiert hatte. Vielleicht lasse ich meine Gefühle nicht zu, mag sein, damals waren sie jedoch relativ schnell nach dem zweiten Date entfacht. Aber Du hast recht, ich könnte mich nicht in eine Frau verlieben, die irgendwo an einer Bushaltestelle wartet, so spontan und unwillkürlich, wie es bei mancheinem wohl funken kann. Hmm....

Und ach ja, ich habe schon eine eigene Meinung, glaub mir, gerade das macht es oftmals schwierig. Frauen haben, entschuldige, wenn ich pauschalisiere, wenig Verständnis dafür, wenn ein Mann gegen Tom Cruise und dessen antrainierten Charme argumentiert oder seine Mitgliedschaft in diesem Verein kritisiert. Ich habe auch eine politische Meinung, mit der ich aber gerade in Berlin schlecht ankomme. Ich habe eine politische Homepage, die sich sogar eine von meinen Dates ausgedruckt hat, um sie Seite für Seite durchzulesen. Darin versammeln sich einige Ecken und Kanten, wobei Du sicherlich etwas ganz anderes gemeint hast.

Womit Du natürlich direkt ins Schwarze getroffen hast, klar suche ich händeringend, und versuche dies bestmöglich zu verbergen. Aber was tun, wenn die Frau zwei Augen im Kopf hat und über weibliche Intuition verfügt. Ich möchte keine Beziehung auf einer Lüge aufbauen.

Soweit von mir zu Deinem Statement.

viele Grüße

covellin

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5. Mai 2006 um 9:44

Geht es dabei um Dich???
Hallo covellin,

es hört sich so an als würdest Du von Dir reden.

Erst einmal denke ich man(n) sollte es nicht pauschalisieren.

Mann/Frau merkt es doch auch ob da einen der richtige gegenübersitzt.

Es ist doch egal, ob ein Mann die typischen Männerqualitäten wie Fussball etc. besitzt.

Ich würde mal sagen, die Körpersprache meines Gegenübers sagt auch eine Menge aus und nicht das Feeling vergessen. Wenn es bumm macht macht es bumm, wenn nicht, tja dann stimmt da wohl irgendetwas nicht, und wenn es nur die Schuhe sind die diesen banalen Ausschlag dafür geben *lach*.

Wenn Du immer noch Single bist, musst Du wohl weiter suchen, bis Du die richtige findest. Die Deine Qualitäten so zu schätzen weiss, wie Du es auch brauchst.

Viel Glück dabei.

Lexxaa

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5. Mai 2006 um 23:00
In Antwort auf lexxaa

Geht es dabei um Dich???
Hallo covellin,

es hört sich so an als würdest Du von Dir reden.

Erst einmal denke ich man(n) sollte es nicht pauschalisieren.

Mann/Frau merkt es doch auch ob da einen der richtige gegenübersitzt.

Es ist doch egal, ob ein Mann die typischen Männerqualitäten wie Fussball etc. besitzt.

Ich würde mal sagen, die Körpersprache meines Gegenübers sagt auch eine Menge aus und nicht das Feeling vergessen. Wenn es bumm macht macht es bumm, wenn nicht, tja dann stimmt da wohl irgendetwas nicht, und wenn es nur die Schuhe sind die diesen banalen Ausschlag dafür geben *lach*.

Wenn Du immer noch Single bist, musst Du wohl weiter suchen, bis Du die richtige findest. Die Deine Qualitäten so zu schätzen weiss, wie Du es auch brauchst.

Viel Glück dabei.

Lexxaa

Tja...
nachdem sich dieser Thread lansam schließt, sollte ich vielleicht ein Fazit ziehen. Leider bin ich ich hierdurch nicht wirklich schlauer geworden. Was ich vorher schon wusste, wurde bestätigt und diverse Tips sind zwar schön, aber sehr allgemein gehalten. Ich erhoffte mir kein Patentrezept, aber so etwas wie ein Argument oder eine Aussage, wo ich zunächst irritiert, aber dann wie aus einem Traum erwacht, plötzlich weiß, woran es lag.

Die Sache mit den Schuhen hatte ich weiter unten selber schon erwähnt, scheint ja wirklich ... Aber das ist doch kindisch, ich meine... Schuhe? Vielleicht hätte ich stattdessen fragen sollen: Wisst Ihr Frauen eigentlich, wie bequem Sandalen mit flexibler Sohle sein können? Man hört die eigenen Schritte nicht einmal und nichts drückt.

Die beste Antwort auf meine Frage habe ich allerdings in einem anderen Thread gelesen. Auf die Frage eines anderen Forumsteilnehmers, warum Frauen Badboys so sehr präferieren, schrieb asteus, dass dies auf dem archaischen Trieb beruht, einen starken Mann an ihrer Seite zu wissen. Es sind wahrscheinlich wirklich Gründe, die sich aus einem Sozialdarwinismus heraus ableiten lassen.

Anders gesagt, wenn sich 78 % der Frauen und 50 % der Männer fortpflanzen, ist es irgendwie logisch, dass von Seiten der Frauen die Messlatte deutlich höher liegt als bei den Männern.

Ach ja,

@Lexxaa:

Wahrscheinlich sollte ich wirklich weitersuchen. Aber ist es nicht komisch, dass ich bis jetzt noch keine von mir überzeugen konnte? Dass ich nie ein Gefühl von Liebe ausgelöst habe, dass ich ... warum auch immer ... anscheinend immer in ein und dieselbe Schublade einsortiert werde? Mädels macht die Augen auf, möchte ich rufen! Aber nix, es scheint so, als wäre ich einer derjenigen, die übrig bleiben.

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7. Mai 2006 um 23:22
In Antwort auf covellin

Tja...
nachdem sich dieser Thread lansam schließt, sollte ich vielleicht ein Fazit ziehen. Leider bin ich ich hierdurch nicht wirklich schlauer geworden. Was ich vorher schon wusste, wurde bestätigt und diverse Tips sind zwar schön, aber sehr allgemein gehalten. Ich erhoffte mir kein Patentrezept, aber so etwas wie ein Argument oder eine Aussage, wo ich zunächst irritiert, aber dann wie aus einem Traum erwacht, plötzlich weiß, woran es lag.

Die Sache mit den Schuhen hatte ich weiter unten selber schon erwähnt, scheint ja wirklich ... Aber das ist doch kindisch, ich meine... Schuhe? Vielleicht hätte ich stattdessen fragen sollen: Wisst Ihr Frauen eigentlich, wie bequem Sandalen mit flexibler Sohle sein können? Man hört die eigenen Schritte nicht einmal und nichts drückt.

Die beste Antwort auf meine Frage habe ich allerdings in einem anderen Thread gelesen. Auf die Frage eines anderen Forumsteilnehmers, warum Frauen Badboys so sehr präferieren, schrieb asteus, dass dies auf dem archaischen Trieb beruht, einen starken Mann an ihrer Seite zu wissen. Es sind wahrscheinlich wirklich Gründe, die sich aus einem Sozialdarwinismus heraus ableiten lassen.

Anders gesagt, wenn sich 78 % der Frauen und 50 % der Männer fortpflanzen, ist es irgendwie logisch, dass von Seiten der Frauen die Messlatte deutlich höher liegt als bei den Männern.

Ach ja,

@Lexxaa:

Wahrscheinlich sollte ich wirklich weitersuchen. Aber ist es nicht komisch, dass ich bis jetzt noch keine von mir überzeugen konnte? Dass ich nie ein Gefühl von Liebe ausgelöst habe, dass ich ... warum auch immer ... anscheinend immer in ein und dieselbe Schublade einsortiert werde? Mädels macht die Augen auf, möchte ich rufen! Aber nix, es scheint so, als wäre ich einer derjenigen, die übrig bleiben.

Also
Wenn Du aus all den Beiträgen nichts für Dich entnehmen konntest, dann tut es mir auch leid. Natürlich sind die Tipps eher allgemein, sie können ja auch nur auf der Basis dessen gegeben werden, was man aus Deinen Posts entnehmen konnte. Was erwartest Du denn? Wohl doch ein Patenrezept, wie es scheint? Na dann denke eben weiter so schubladenmäßig (Frauen mögen alle keine Sandalen, dafür aber Tänzer, Badboys und Fussballspieler).

Außerdem: Wenn Du die gleichen Tipps immer wieder hörst, wie Du sagst, dann muss ja da anscheinend auch was dran sein?.

Im Übrigen wäre ich mit Theorien a la Sozialdarwinismus heutzutage eher vorsichtig, aber wenn Du meinst.

Wie auch immer, ich wünsche Dir jedenfalls weiterhin viel Glück bei der Suche (ehrlich gemeint)!

mfG
mandoki

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8. Mai 2006 um 1:31
In Antwort auf mandoki

Also
Wenn Du aus all den Beiträgen nichts für Dich entnehmen konntest, dann tut es mir auch leid. Natürlich sind die Tipps eher allgemein, sie können ja auch nur auf der Basis dessen gegeben werden, was man aus Deinen Posts entnehmen konnte. Was erwartest Du denn? Wohl doch ein Patenrezept, wie es scheint? Na dann denke eben weiter so schubladenmäßig (Frauen mögen alle keine Sandalen, dafür aber Tänzer, Badboys und Fussballspieler).

Außerdem: Wenn Du die gleichen Tipps immer wieder hörst, wie Du sagst, dann muss ja da anscheinend auch was dran sein?.

Im Übrigen wäre ich mit Theorien a la Sozialdarwinismus heutzutage eher vorsichtig, aber wenn Du meinst.

Wie auch immer, ich wünsche Dir jedenfalls weiterhin viel Glück bei der Suche (ehrlich gemeint)!

mfG
mandoki

Kein Patent und auch kein Rezept
Hallo Mandoki,

im Grunde dachte ich, mich relativ ausführlich beschrieben zu haben. Sicherlich habe ich keine Erlebnisse in aller Ausführlichkeit dargelegt, aber das wäre wohl auch etwas illegitim und unfair. Nein, ich dachte, eine von Euch könnte daraus etwas entnehmen, was mir selbst noch nicht aufgefallen wäre. Stattdessen ist mir selber gestern etwas klar geworden, als ich gestern durch die Straßen Berlins schlenderte. Mir kam der Gedanke, dass jedes männliche Wesen eine gewisse Leichtigkeit ausstrahlt, wenn derjenige liiert ist, eine Form der Bedeutsamkeit ausstrahlt, naja, auch mal eine Frau sieht, die sein Typ sein könnte und ihr nicht gleich hinterher blickt. Warum auch... Dieses "warum auch" zeigt eine innere Stabilität, die nur ausgestrahlt werden kann, wenn sie auch da ist, sowas kann man wohl nicht spielen oder vortäuschen. Vielleicht sollte ich alles etwas lockerer sehen, nicht um erfolgreich zu sein, sondern noch dem Motto: "So, what!" leben, einfach leben, ohne Gedanken an eine Frau oder Beziehung. Nicht mein Verhalten ist das Problem, sondern meine Weltanschauung - zu fokusiert. Es mag am Wetter liegen, aber mit meiner Grundstimmung hat sich auch mein Blick auf die Frauen gewandelt. Was ich damit sagen will, gemeinsame Nenner kann man sich auch einreden, was ich wohl tat, Schande über mein Haupt! Es ist keine Frage des Engagements, sondern der Grundempfindungen und Lebensphilosophien, eben der Basis, der Werte, an denen man sich festhält, wenn die Welt neben einem zerbricht. Die Mädels, die hier auf dem Ku-Damm posieren, repräsentieren eine gänzlich andere Emotionalität, aufbauend auf einer mit meiner unvereinbarenden Sicht der Dinge. Aber versteh mich nicht falsch, ich stelle hier nicht Berlin-Charlottenburg gegen den Rest der Welt! Nein, indes hier, wo diese Leichtigkeit an deutlichsten zutagetritt, zeigt sich aber auch am klarsten der Mensch selbst, am ehrlichsten, weil niemand sein Selbst verleugnen oder verdrängen muss. In diesem Kontext beweist das Individuum seinen Charakter in aller entschlossenen Offenheit.

Ich hoffe, das war jetzt nicht zu philosophisch angehaucht, habe ja bloß einige Gedanken aufgelistet.


Übrigens zum Thema Sozialdarwinismus, naja, wie meinst Du das? Heutzutage? Meinst Du, er habe ausgedient? Schön wärs ja...

viele Grüße und meld Dich mal wieder

covellin

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8. Mai 2006 um 21:47
In Antwort auf covellin

Natürlich muss man
sich gegenseitig gefallen, das setze ich ja voraus. Aber das Problem, nie eine Beziehung gehabt zu haben, ist schon gewichtig.

Ich traf mich vor etwa 1 1/2 Jahren mit einer Frau, die sich letztlich für einen 32jährigen entschied, der zwar noch nie Sex hatte, aber dafür eine 10jährige Beziehung vorweisen konnte. Er war aus einer Sekte ausgetreten, die Sex verbot.

Sein Pluspunkt: Er war Cellist.

Aber interessieren würde es mich schon, warum dieser Punkt so wichtig ist. Schließlich habe ich in einigen WG's mit Frauen zusammen gewohnt, kenne ihren Tagesablauf usw. Somit ist es keine Frage der gemeinsamen Haushaltsführung, die abschreckt.

Ich vermute, dass ein beziehungsunerfahrener Mann zu liebesbedürftig erscheint, während frau sich durchaus etwas Feiraum wünscht, nimmt sie an, er werde zu sehr klammern...

Wenn Du sagst, dass Du soeben mit einem solchen Mann abgeschlossen hast, müsstest Du diese Frage beantworten können.

Im falschen Forum, ein Beitrag, der niemanden weiterbringt
Ich habe jetzt alle Beiträge gelesen und ich weiss gar nicht, was man dazu sagen kann. Denn immerzu geht es um diese verdammten Cliches, was Frauen wohl mögen, ob es ein Problem ist, wenn man früher keine Beziehungen hatte etc. etc. ... aber verdammt sind das Probleme? Ist Liebe etwas, dass man vervielfältigen und standardisieren kann? Wenn es so wäre, hättest du dann überhaupt ein Problem. Scheinst ja nicht gerade dumm zu sein und wenn du nicht aussiehst wie der Glöckner von Notre-Dame, dann glaube ich auch nicht, dass deine Sandalen irgendeiner Frau im Wege stehen würden. Ich persönlich zum Beispiel stopfe den ganzen Winter über meine langen Hosenbeine in meine Socken. Das ist nun nicht gerade das, was gut aussieht. Egal was für einen kranken Modegeschmack man hat. Aber es hat noch nie jemanden abgeschreckt, mich kennen lernen zu wollen oder auch eine Beziehung mit mir eingehen zu wollen.
Zumeist will ich es nicht.
Ständig lerne ich Typen kennen, die gut aussehen, die intelligent und humorvoll sind und die trotzdem nicht das sind, was ich suche. Und offenbar bin auch ich nicht das, was sie wirklich suchen. Denn meistens dauert es ja nicht lange, bis sie sich dann eine andere, die wohl leichter zu überzeugen war anlachen.
Wirklich verliebt war ich nur einmal (eigentlich bin ich es noch immer), ob ich es wieder (aufs neue) sein werde, dass weiss ich nicht. Aber die Überwindung meiner Einsamkeit (die ich als schmerzhaft empfinde) steht für mich nicht zur Debatte. Und ob ich mich nun noch einmal verlieben werde oder nicht, das wichtigste ist doch, dass ich erlebt habe, was es bedeutet verliebt zu sein.
Es gibt den konventionellen Werdegang nicht. Und wenn doch ist er eine Lüge. Aber ich befinde mich hier wohl ohnehin im falschen Forum.

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8. Mai 2006 um 23:35

Ich kenn dich
zwar nicht persönlich, aber habe das gefühl, du wärst auch nicht mein typ (hat ja auch was gutes: es liegt schonmal nicht an deinem Aussehen oder an deinem auftreten, und du hast wahrscheinlichauch keinen körpergeruch). Ich kann mir schlecht vorstellen, mit dir mal entspannt ein bier trinken zu gehen und über gott und die welt zu quatschen; es wirkt so, als würdest du ständig gedanklich alles ausformulieren und ich frage mich, wie spontan du generell bist. Vielleicht ist es für frauen auch schwierig, sich vorzustellen, in deiner nähe völlig entspannt zu sein und keine erwartungen erfüllen zu müssen..Kann natürlich total falsch sein, aber deine postings sind auch immer so lang, als würdest du alles analysieren wollen. Vielleicht versuchst du das nächste mal(wenn du an ner frau interessiert bist) einfach für dich zu behalten, dass du noch keine beziehung hattest, das tut ja auch nicht soviel zur sache.

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