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Eine art umfrage

27. Juli 2004 um 9:46

was haltet ihr in einer beziehung für unvereinbar? oder anders: welche ansichten/ziele/wünsche müssen unbedingt übereinstimmen, damit eine beziehung von dauer sein kann.

interessiert mich halt

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27. Juli 2004 um 10:16

Stimmt.... fast
guten morgen kleineente,

ich stimme dir in fast allem zu, außer beim thema politik, das finde ich jetzt nicht so maßgeblich für den fortbestand einer beziehung, mein süsser und ich kommen politisch auf keinen gemeinsamen nenner (!) wir nehmen es aber mit humor *grins*

liebe grüsse an dich
sephrenia

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27. Juli 2004 um 10:48

Eher tot umfallen als in ein Auto steigen
Das ist aber auch wirklich krass! Bei einigen extremen Ansichten, bzw. extrem gelebten Ansichten (ist wohl passender) geht wahrscheinlich nicht mehr viel.

Aber auch die politische Sichtweise ist nicht ganz unerheblich. Diesbezüglich sind die Ansichten meines Freundes genau gegenteilig zu meinen. Anfangs hatten wir deshalb riesige Probleme, mittlerweile haben wir uns beide damit "abgefunden".

kratzamkopp
*die hofft, nicht eines morgens aufzuwachen und einer Gehirnwäsche unterzogen worden zu sein*

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27. Juli 2004 um 10:48

*LOL*
na mit so einem mann würde ich es auch nicht aushalten, das wäre mir zu extrem. leute gibts *tzzzz*

in der beziehung sind wir wirklich tolerant und es entstehen außerdem sehr interessante diskussionen politischer art. es ist ja auch nicht so, daß wir uns da bis aufs blut bekriegen oder gar überzeugungsarbeit leisten

lg
sephrenia

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27. Juli 2004 um 11:08

Hallo,
also da kann ich dir jetzt eigentlich nur bedingt zustimmen.Mein Mann und ich stimmen in wenigen Punkten ueberein.ZB:Ich kann ganz gut alleine sein,mein Mann gar nicht,unsere Meinungen ueber Ordnungsliebe und Urlaub gehen auch auseinander und die gleiche Religionszugehoerigkeit haben wir auch nicht.Ich bin auch der Meinung,dass ein Partner mit dem ich in all diesen Punkten uebereinstimmen wuerde,mich zu Tode langweilen taete. Natuerlich ist es bei Punkten wie "Kinderwunsch" und "Treue" schon wichtig,dass man die gleiche Schiene faehrt,denn die Einen sind gluecklich mit einer "offenen Beziehung",die Anderen gehen daran kaputt.
Ich finde es viel wichtiger,sich zu ergaenzen, gegenseitig Impulse zu geben(was natuerlich auf Gegenseitigkeit beruht) als in moeglichst vielen Punkten uebereinzustimmen.
Viele Gruesse,
Simone

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27. Juli 2004 um 11:26

Wir sind seit
4 Jahren zusammen.Meine letzte Beziehung war so nach dem Motto "gleich und gleich",die ersten 5 Jahre,bis das erste Kind .Danach haben wir uns irgendwie ganz krass auseinander entwickelt.Ich habe mich weiterentwickelt und irgendwann habe ich ihn dann ueberholt und nach weiteren 4 Jahren haben wir uns dann getrennt.Und in dieser Zeit habe ich meine Einstellung ueber Beziehungen gruendlich ueberdacht.Ich habe heute wirklich so eine "Passt nicht - gibt's nicht" Einstellung,solange genug Toleranz von beiden Seiten vorhanden ist und nicht Einer dann immer der Gelackmeierte ist.
Simone

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27. Juli 2004 um 11:35

Der EINZIGE unvereinbare Grund ...
... ist für mich die Kinderfrage, denn hier gibt es keine Kompromisse (halbes Kind geht schlecht ).

Ferner finde ich, dass man in den großen moralischen Fragen annähernd übereinstimmen sollte, um einen gemeinsamen Lebensweg zu finden!

Kompromisse sind ja nun fast überall möglich, es ist für mich eine Frage der Kompensation, sprich "mache ich hier Abstiche, brauche ich dort den Wertgewinn" - klingt ein bisschen berechnend, bin ja auch ne Jungfrau *lach*

Grüssle!

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27. Juli 2004 um 12:22

Ich geh mal ein stück weiter
die dinge, die ihr aufgezählt habt, waren auch größtenteils meine ansicht.

und weiter: was, wenn ein eigentlich klares thema plötzlich zum problem wird - wenn sich einer der beiden eine sache anders überlegt (z.b. nachwuchs).

gut, wirklich krasse umschwünge verkraftet sicherlich keine beziehung.
soll man deshalb eine beziéhung aufs spiel setzen? können die partner eine möglichkeit finden, es für beide 'passend' zu machen?

hier sind erfahrungen gefragt, weil theorie theorie bleibt.

danke

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27. Juli 2004 um 14:26
In Antwort auf herbstzeitlose

Ich geh mal ein stück weiter
die dinge, die ihr aufgezählt habt, waren auch größtenteils meine ansicht.

und weiter: was, wenn ein eigentlich klares thema plötzlich zum problem wird - wenn sich einer der beiden eine sache anders überlegt (z.b. nachwuchs).

gut, wirklich krasse umschwünge verkraftet sicherlich keine beziehung.
soll man deshalb eine beziéhung aufs spiel setzen? können die partner eine möglichkeit finden, es für beide 'passend' zu machen?

hier sind erfahrungen gefragt, weil theorie theorie bleibt.

danke

Dann gehe ich mal einen Schritt zurück...
... und behaupte, dass ich mir einen Partner, der derart ungefestigt ist, nicht aussuchen würde
Sehr provokant was ich hier sage, ich weiß, und klar gibt es 1000 gute Beispiele, seine Meinung zu ändern. Ich nehme mich da nicht aus, finde dennoch, dass Menschen um die 30 zumindest in diesen grundsätzlichen Dingen Klarheit haben sollten!

Dass die Entscheidung für / gegen Kind natürlich auch vom Partner abhängen kann, ist nun wieder eine andere Sache ... aber für eine solche Diskussion ist dieses Forum auch nur bedingt geeignet, oder?

So viel mein Senf dazu!

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27. Juli 2004 um 15:00

Ein Partner muss geheimnissvoll bleiben
Ja, wieso lernst ihn dann kennen, lass es doch gleich bleiben und mach One- Night-Stands

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27. Juli 2004 um 21:54

Sex und der Wille dazu
ist ein wichtiger "clue" [Kleber] für eine Beziehung.

Das gleiche Lebensgefühl:
Beispiele:
Humor: Auto bleibt stehen mit leerem Tank: Stress oder Anlass zum Lachen?
Positiv/Negativ: Glas halb voll, halb leer.
Intinmität/Gemeinschaft: Party mit Freunden oder Schmuseabend alleine

etc.

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28. Juli 2004 um 11:42

geheimnisvoll
ob der partner geheimnisvoll bleibt, liegt zum teil auch an einem selbst, oder?
daran, wie aufmerksam ist zum beispiel.

klar, wenn er sich überhaupt nicht weiter entwickeln würde, sähe es schon schlechter aus ...

oder wenn es sich um eine *fremde richtung* handelt ... dann liegt es aber auch wieder an einem selbst, wie offen man ist.

liebe grüße

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28. Juli 2004 um 12:14

Gemeinsamer Rahmen
ist m.e. wichtig, man sollte die gleiche Vorstellung haben, in welche Richung die Beziehung laufen soll. Der REst ist Sache der Kompromissbereitschaft und des Verständnisses - ich glaube dass auch eine Stubenhockerin mit dem Partylöwen glücklich werden kann - solange sie ein Kompromiß finden.

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28. Juli 2004 um 15:42

Liebestheorien
Es gibt ne Studie, die besagt, dass eine Beziehung wahrscheinlich dann am längsten andauert, je mehr man das Gefühl hat, den Partner in sein Selbst eingeschlossen zu haben. Zu diesem Ergebnis kam man mit der sog. "IOS-Skala" (Inclusion of other in the Self). Kann man ganz leicht nachmachen. 7 Schaubilder mit jeweils 2 Kreisen malen. Den einen Kreis stellt man selbst dar, den anderen den Partner. Im ersten Schaubild berühren sich die Kreise nur, im letzten decken sie sich vollständig, von 1 bis 7 in entsprechenden Abstufungen. Nun kann man schauen, welches der Diagramme der eigenen Beziehung am ehesten entspricht. Je mehr Überlappung, desto besser
Und dann gibts noch ein sog. "Dependenzmodell", das die Beständigkeit der Beziehung von verschiedenen Faktoren abhängig macht. 1. Wie wichtig sind den beiden Partnern bestimmte Bedürfnisse(Intimität, Sexualität, Gesellschaft anderer, geistiger Austausch usw.) 2. Inwieweit werden die wichtigsten Bedürfnisse gedeckt und 3. Werden diese Bedürfnisse auch noch von anderen Personen befriedigt. Diese Theorie besagt nun, dass es umso wahrscheinlicher ist, dass Menschen an einer Beziehung festhalten, wenn die wichtigsten Bedürfnisse erfüllt werden und nicht durch jemand anderen erfüllt werden können.
Also das sagt die Wissenschaft. Und sie hat wohl recht

Grüße
Tricia

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29. Juli 2004 um 11:51

hmmm ...
hallo werdandi,

ich meine ja genau dieses * sich lohnen*.
was sich für mich lohnt, hängt auch sehr viel von mir ab, wie *offen* ich bin, neuem, auch fremden gegenüber.
wie weit ich meine fühler ausstrecke, wieviel ich zulasse, mich *überwinde* im gewissen sinne.

auch das fremde ist anziehend. es stößt auch ab, ja, aber gerade die angst, die mitschwingt, birgt geheimnisse (auch eigene), die es zu entdecken *lohnt*. stichwort einlassen, offenheit.

lieber gruß


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29. Juli 2004 um 12:55

ich bin ...
... ganz schön missionarisch unterwegs, merke ich gerade, sorry, will da nicht drauf herumreiten.

*aber wenn mir ein partner nach all den jahren fremd wird, hat er auch nichts mehr geheimnisvolles an sich ...*

ja. leider.

mir geht es (glaub ich) darum, wie man das verhindern (dieser entwicklung sozusagen präventiv entgegenwirken) kann. oder ob man es überhaupt kann.

liebe grüße!!

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