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Ein Tipp an alle Frauen!

21. Dezember 2004 um 16:01

Hallo @ alle!
Mir hat gestern ein sehr guter Freund ein Buch geschenkt und ich habe jetzt ungefähr 60 Seiten darin gelesen - es ist der totale Hammer finde ich, daher möchte ich es meinen Leidensgenossinnen nicht vorenthalten.
Der Titel lautet:
"Warum die nettesten Männer die schrecklichsten Frauen haben... und die netten Frauen leer ausgehen.
Kann es sein, dass Sie zu nett sind?" von Sherry Argov
Es ist leichte und erheiternde Lektüre, die zumindest mir bisher schon ganz krass die Augen geöffnet hat! Ich habe in meinen bisherigen und gescheiterten Beziehungen wirklich nahezu alles falsch gemacht und es ist eigentlich sooo banal!!
Auf jeder Seite des Buches könnte ich mindestens einmal in die Tischplatte beißen, weil ich mich dauernd (leider negativ) wiedererkenne...

Des soll keine Schleichwerbung sein, es ist nur ein in meinen Augen wirklich hilfreiches Buch. Gerade für all diejenigen unter uns, die an sich selber zweifeln, weil keine Partnerschaft (lange) funktioniert.

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21. Dezember 2004 um 21:41

Beispiele
hi heather
kannst du mal einige beispiele geben?
als mann stelle ich mir diese frage (buchtitel), natürlich unter umgekehrten vorzeichen, auch ab und zu mal..

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21. Dezember 2004 um 23:35
In Antwort auf detta_12238014

Beispiele
hi heather
kannst du mal einige beispiele geben?
als mann stelle ich mir diese frage (buchtitel), natürlich unter umgekehrten vorzeichen, auch ab und zu mal..

Gerne
(endlich mal jemand der Heather Nova kennt )

Nun das Buch ist systematisch aufgebaut. Die Autorin beschreibt immer Situationen und zweierlei Verhaltensweisen von Frauen in dieser Situation - die der netten Frau und die des Biestes. (Wobei an der Stelle gesagt werden muss, dass das Wort Biest in diesem Buch nicht so verwendet wird, wie es bei uns allgemein üblich ist. Es ist also NICHT negativ belegt. Mit Biest meint sie eine Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht, weiß was sie will und das auch entsprechend lebt. Sie beschreibt dieses Biest als 'reifen Pfirsich', der zuckersüß schmeckt, aber einen harten Kern hat...)
Den zwei Verhaltensweisen der Frauen stellt sie natürlich auch immer die jeweilige Reaktion des Mannes gegenüber und am ende solch einer Situationsbeschreibung folgt eine Art Resumee in Form eines fett- gedruckten Satzes - der Erkenntnis.
Ich werde mal einige dieser Erkenntnisse zusammenschreiben, acuh wenn ich nicht weiß, ob diese wirklich so gut rüberkommen, ohne das dazugehörige Kapitel vorher gelesen zu haben...

1. Die Dinge, denen wir im
Leben am meisten hinterherjagen, laufen vor uns weg.

2. Ein Mann fühlt sich von einer Frau gefordert, wenn er annehmen muss, sie gehöre ihm nicht mit Haut und Haar.

3.Wenn Sie von Anfang an die Abhängige sind, verliert er das Interesse. Doch wenn Sie die Frau sind, die er nicht haben kann, sieht er darin eine Herausforderung

4. Wie Sie sich selbst sehen ist ausschlaggebend dafür, wie ein Mann Sie sieht.

5. Verhalten Sie sich wie ein Hauptgewinn, und er wird davon überzeugt sein, dass Sie einer sind.

6. Der größte Unterschied zwischen einem Biest und einer Frau die zu nett ist, ist ANGST. das Biest zeigt, dass es keine Angst hat, ohne ihn leben zu müssen

7. Müsste das Biest zwischen der eigenen Würde und einer Beziehung entscheiden, wird es seine Würde immer über alles stellen.

8. Er muss das Gefühl haben, Sie sind aus einer bewußten Entscheidung heraus mit ihm zusammen und nicht, weil Sie auf ihn angewiesen sind. Nur dann wird er Sie als ebenbürtige Partnerin akzeptiern.

...

Hmm, mir fällt selber gerade auf, dass diese Resumees ohne die dazugehörigen Kapitel ziemlich mau klingen... Das wichtigste sind die jeweiligen Beispiele dazu und ich denke für einen Mann kann dieses Buch auch sehr hilfreich sein, denn wie ich feststellen musste, beherrscht mein Ex-Freund die Rolle des Biestes nahezu perfekt!

Die Autorin beschreibt halt alle möglichen Situationen, die wirklich JEDE Frau kennt und sie führt einem ganz genau vor Augen, was die unterschiedlichen Verhaltensweisen für Reaktionen auslösen... banal aber heftig! Der AHA-Effekt ist garantiert
Und ganz wichtig noch: Es werden keine Schönheitsideale oder Traummaße als Erfolgsmittel genannt - im Gegenteil, es geht rein um das Selbstwertgefühl, die Ausstrahlung (die ja bekanntlich von innen kommt) und das Verhalten.

Ich hoffe ich konnte einen kleinen Einblick liefern

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22. Dezember 2004 um 11:32
In Antwort auf novafan

Gerne
(endlich mal jemand der Heather Nova kennt )

Nun das Buch ist systematisch aufgebaut. Die Autorin beschreibt immer Situationen und zweierlei Verhaltensweisen von Frauen in dieser Situation - die der netten Frau und die des Biestes. (Wobei an der Stelle gesagt werden muss, dass das Wort Biest in diesem Buch nicht so verwendet wird, wie es bei uns allgemein üblich ist. Es ist also NICHT negativ belegt. Mit Biest meint sie eine Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht, weiß was sie will und das auch entsprechend lebt. Sie beschreibt dieses Biest als 'reifen Pfirsich', der zuckersüß schmeckt, aber einen harten Kern hat...)
Den zwei Verhaltensweisen der Frauen stellt sie natürlich auch immer die jeweilige Reaktion des Mannes gegenüber und am ende solch einer Situationsbeschreibung folgt eine Art Resumee in Form eines fett- gedruckten Satzes - der Erkenntnis.
Ich werde mal einige dieser Erkenntnisse zusammenschreiben, acuh wenn ich nicht weiß, ob diese wirklich so gut rüberkommen, ohne das dazugehörige Kapitel vorher gelesen zu haben...

1. Die Dinge, denen wir im
Leben am meisten hinterherjagen, laufen vor uns weg.

2. Ein Mann fühlt sich von einer Frau gefordert, wenn er annehmen muss, sie gehöre ihm nicht mit Haut und Haar.

3.Wenn Sie von Anfang an die Abhängige sind, verliert er das Interesse. Doch wenn Sie die Frau sind, die er nicht haben kann, sieht er darin eine Herausforderung

4. Wie Sie sich selbst sehen ist ausschlaggebend dafür, wie ein Mann Sie sieht.

5. Verhalten Sie sich wie ein Hauptgewinn, und er wird davon überzeugt sein, dass Sie einer sind.

6. Der größte Unterschied zwischen einem Biest und einer Frau die zu nett ist, ist ANGST. das Biest zeigt, dass es keine Angst hat, ohne ihn leben zu müssen

7. Müsste das Biest zwischen der eigenen Würde und einer Beziehung entscheiden, wird es seine Würde immer über alles stellen.

8. Er muss das Gefühl haben, Sie sind aus einer bewußten Entscheidung heraus mit ihm zusammen und nicht, weil Sie auf ihn angewiesen sind. Nur dann wird er Sie als ebenbürtige Partnerin akzeptiern.

...

Hmm, mir fällt selber gerade auf, dass diese Resumees ohne die dazugehörigen Kapitel ziemlich mau klingen... Das wichtigste sind die jeweiligen Beispiele dazu und ich denke für einen Mann kann dieses Buch auch sehr hilfreich sein, denn wie ich feststellen musste, beherrscht mein Ex-Freund die Rolle des Biestes nahezu perfekt!

Die Autorin beschreibt halt alle möglichen Situationen, die wirklich JEDE Frau kennt und sie führt einem ganz genau vor Augen, was die unterschiedlichen Verhaltensweisen für Reaktionen auslösen... banal aber heftig! Der AHA-Effekt ist garantiert
Und ganz wichtig noch: Es werden keine Schönheitsideale oder Traummaße als Erfolgsmittel genannt - im Gegenteil, es geht rein um das Selbstwertgefühl, die Ausstrahlung (die ja bekanntlich von innen kommt) und das Verhalten.

Ich hoffe ich konnte einen kleinen Einblick liefern

Kann ich nicht ernst nehmen
Huhu

Sorry, aber das kann ich nicht ernst nehmen. Mag sein, das das Buch wirklich gut ist, aber diese profanen Schlüsse daraus...*hust*.
Wie kann man/frau denn meinen es ginge um Ausstrahlung, wenn von Angst als unterschied zwischen Biest und Nett geredet wird? (gibts eigentlich nur Biester und Nette??? Sehr seltsam. Meine Würde geht mir auch vor, allerdings stelle man sich mal vor, einem soll die Würde genommen werden...zieht man da wirklich die Beziehung vor? Sind deshalb die Frauen Biester?????

Und mit Haut und Haar gehört kein Mensch niemandem.

LG Gandalfine

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22. Dezember 2004 um 12:56

Naja...
...ich halte von solchen büchern nicht viel.

das geht mir immer in richtung: wie verstelle ich mich ab besten, um so zu wirken, dass ein mann auf mich fliegt" ich bin so wie ich bin und so soll man mich auch lieben oder man lässt es!

liebe grüße

tigerle

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22. Dezember 2004 um 14:12
In Antwort auf leonie_12154097

Kann ich nicht ernst nehmen
Huhu

Sorry, aber das kann ich nicht ernst nehmen. Mag sein, das das Buch wirklich gut ist, aber diese profanen Schlüsse daraus...*hust*.
Wie kann man/frau denn meinen es ginge um Ausstrahlung, wenn von Angst als unterschied zwischen Biest und Nett geredet wird? (gibts eigentlich nur Biester und Nette??? Sehr seltsam. Meine Würde geht mir auch vor, allerdings stelle man sich mal vor, einem soll die Würde genommen werden...zieht man da wirklich die Beziehung vor? Sind deshalb die Frauen Biester?????

Und mit Haut und Haar gehört kein Mensch niemandem.

LG Gandalfine

Also ich denke...
dass es schon die Einteilung ganz grob natürlich gibt. Und ein Biest hat eine ganz andere Ausstrahlung als die nette. Eher wie eine Königin, die jeden haben kann, aber niemand gut genug für sie ist. Die nette strahlt dann wieder das klischee der freundlichen nachbarin z.B. aus. Und zum Thema Würde ist das auch ganz klar. Wenn man liebt, und erst recht, wenn man diese Liebe nicht erwiedert bekommt, macht man Sachen, die sonst, also ohne rosa Brille und der eigenen Würde stehen. Bei Eifersucht Kontrollfahrten machen, ständig schreiben, obwohl man weiß, dass man es nicht nötig hat, jemandem hinterher zu laufen, weinend vor der Tür stehen, wenn man weiß, dass man Mist gebaut hat und bitten, dass der andere verzeiht. Sowas hat nichts mehr mit Würde zu tun, das ist einfach nur Liebe.
Zu Haut und Haar...naja, ich denke, dass hast Du eigentlich schon verstanden, oder? Also nicht im Sinne von Besitz, sondern eher das wissen, dass man sich immer bemühen muss, sich immer freuen sollte, dass jemand da und auch Freiheiten geben muss und nicht wie eine neue Tasse, die man in den Schrank stellt und ganz für sich allein hat. Eben, dass der Partner trotzdem noch sein eigenes Leben hat, Freiheit.
Man sollte diese Sätze nicht auf die Goldwaage legen, sondern drüber nachdenken und sich in die Lage versetzen, vielleicht sogar nicht den Partner, sondern etwas anderes einsetzen, was eigentlich ganz normal ist, wonach man aber trotzdem verrückt ist. Woher kommt das Interesse usw.! Warum wollen Männer keine Frauen, die sich durch alle Betten schläft, wo man sie doch so leicht haben kann? Und man möchte es doch so leicht wie möglich haben...oder? Da sind liegt unter der Würde und ist uninteressant. Aber eine Frau, die man mit Freundinnen Party machen sieht und die Spaß hat, zeigt, dass sie nicht unbedingt auf der Suche ist und wirkt deshalb so reizvoll. Weil man/ Mann um sie kämpfen muss. Man hängt ja auch eher an Beziehungen, die komplizierter sind, als an den Kumpeltyp, der einen versteht.
Oder?

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22. Dezember 2004 um 23:22

Hi
.....hmmm, werde ich mir mal ansehen...ich gehöre, laut meinen besten Freunden, auch eher in die Kategorie *zu lieb*...

Ich hab zwar immer noch nicht begriffen, warum manche Herren Probleme damit haben, aber vielleicht gibt das Buch ja Aufschluss...*g*

Wie geht es dir, Novafan?

Falls wir uns nicht mehr lesen, jetzt schon mal ein super-schönes und gesegnetes Weihnachtsfest!
KleineElfe

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23. Dezember 2004 um 9:33

Hallo
Na ja, was in dem Buch steht, mag ja alles mehr oder weniger stimmen. Aber mir kommen solche Titel immer zu rezeptmässig vor, so im Stil: Wenn Du es so und so machst, hast Du Erfolg. Damit kann ich persönlich nicht so viel anfangen.

Sicher können solche Bücher Denkanstösse geben. Nur, wie soll sich zum Beispiel jemand wie ein Hauptgewinn verhalten, wenn er bzw. sie sich nicht als Hauptgewinn fühlt und sieht? So einfach ist das nicht. Und ich finde es fragwürdig, sich zu verstellen und etwas zu spielen (der Hauptgewinn, die Würdevolle, das Biest oder so). Ist aber natürlich jedem/jeder selbst überlassen. Für mich allerdings ist das Spielen einer Rolle der falsche Weg. Ich finde, man fährt am besten, wenn man authentisch ist.

Was allerdings nicht heissen soll, dass man immer gleich bleiben sollte, das meine ich überhaupt nicht. Ich finde es im Gegenteil gut, wenn man sich mal über seinen Wert und seine Würde usw. Gedanken macht. Und vielleicht mal dahin kommt, eine würdevolle Person zu sein, die es nicht nötig hat, sich in die Abhängigkeit eines Partner zu begeben. Aber ich finde, dass sollte man für sich selber tun und nicht im Hinblick darauf, einen Mann zu bekommen. Und ich denke, der Weg dahin ist unter Umständen ganz schön lang und schwierig. Aber wie gesagt: ein solches Buch als Denkanstoss, warum nicht. Fragt sich letztlich ja nur, was man daraus macht.

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