Forum / Liebe & Beziehung

Ein Problem des 21 Jahrhunderts, oder war das vor 30-40 Jahren auch schon so?

31. Dezember 2020 um 16:17 Letzte Antwort: 2. Januar um 0:58

Hallo zusammen,

ich hab mal eine allgemeine Frage, da mir in den letzten Monaten so einige Verhaltensweisen bei Freunden und auch bei mir aufgefallen sind.

Man hört immer öfter solche Sätze wie: "Gibt eh fast nur noch Fuckboys oder Weichis" oder sätze wie Männer/Frauen" sind eh alle gleich.

Irgendwann fiel mir auf, dass die Emotionale Ebene immer mehr in extreme verfällt.
Als würden die Zwei Lager "emotional nicht Bindungsfähig" und "hals über kopf in den erst besten verlieben" immer größer werden.

DIe frage ist: warum ist das so, war das früher auch schon so, oder spitzen sich die Dinge zu? Mich würde vorallem mal Interessieren, wie Die Männer und Frauen das ganze betrachten die eben aus der nicht Social Media zeit kommen. Waren das früher ähnliche Probleme nur im kleineren Spektrum ohne die einfache Vernetzung mit Hunderten leuten den anderen Geschlechts`?

Lg und guten Rutsch euch^^

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31. Dezember 2020 um 17:09

War eigentlich schon immer so. 

Es haben sich nur die Möglichkeiten der Kontaktaufnahme und der Mobilität erhöht.

Zu den Zeiten meiner Eltern hat sich die Paarfindung/Liebelei im Dorf und den drei umliegenden Ortschaften beim Zeltfest und Fasching abgespielt,  bei mir in der Disko der nächst größeren Stadt und heute hat man das WWW.

Ob man jetzt in einem kleinen Ort als Dorfbeschäler verschrien ist oder in seiner Stammdisko in der Stadt macht keinen Unterschied. 

"Fuckboys" gab es immer und wird es immer geben, genau so wie die Netten. 

Lustig ist es nur, wenn man so einen Diskoprinzen nach 25 Jahren beim Einkaufen wiedersieht, wenn er als Schlepptau eines Hausdrachen parieren und kuschen muss. 

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31. Dezember 2020 um 17:17

Ja kann gut sein, dass die Positionen immer radikaler werden.
Es findet seit Jahren eine zunehmende Polarisierung statt.
Und oft geht es nur darum den anderen Part bloßzustellen um seine eigene Vorstellung aufzuwerten.
Hoffe das wird wieder besser.

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31. Dezember 2020 um 17:58

@dalwin
Also ich persönlich habe schon den Eindruck das es früher einfacher war, sogar "generell", also nicht nur beim Thema Dating, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten.
Es gab ja auch gewisse Gruppierungen zu denen man dazu gehören wollte oder nicht.
Aber heute ist dieses Spektrum natürlich auf eine Art noch grösser, auf die andere Art paradoxerweise "trotzdem" in ziemlich extreme Lager aufgeteilt.
Ich habe mehr und mehr die Erfahrung gemacht, das ich jedes "Wort" auf die Goldwage legen muss, oder besser garnicht aussprechen darf, wenn ich nicht mit einem Shitstorm, offenem Hass oder perfidem Mobbing überschüttet werden möchte.
Auch mit dem Humor ist es so eine Sache, was ich vielleicht von den 80er Jahren noch im Kino zum brüllen komisch gefunden habe, nehmen wir als Beispiel "naked Gun" mit Leslie Nielsen in der Hauptrolle, dafür würde ein Regieseur heute möglicherweise erschossen werden. Rückblickend sehe ich "naked Gun" natürlich auch kritisch, kann aber immer noch darüber lachen wenn ich es heute mal wieder sehe.
Es ist diese extreme Überzeichnung was diesen Humor ausgemacht hatte, was aber viele Menschen heute nicht mehr verstehen können oder es schlicht und einfach nur abstossend finden.
Kurz und gut, doch ich finde das sich viel verändert hat. Das Leben ist zu einem Eiertanz geworden, bloss das "richtige" sagen, sonst wird man schnell mal in aller Öffentlichkeit des www gemobbt und fertig gemacht. Ehrlich gesagt bin ich froh das ich meine Jugend nicht heute erleben muss.
Es weht zuweilen ein kalter Wind.

morgana 

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31. Dezember 2020 um 18:30
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Hallo zusammen,

ich hab mal eine allgemeine Frage, da mir in den letzten Monaten so einige Verhaltensweisen bei Freunden und auch bei mir aufgefallen sind.

Man hört immer öfter solche Sätze wie: "Gibt eh fast nur noch Fuckboys oder Weichis" oder sätze wie Männer/Frauen" sind eh alle gleich.

Irgendwann fiel mir auf, dass die Emotionale Ebene immer mehr in extreme verfällt.
Als würden die Zwei Lager "emotional nicht Bindungsfähig" und "hals über kopf in den erst besten verlieben" immer größer werden.

DIe frage ist: warum ist das so, war das früher auch schon so, oder spitzen sich die Dinge zu? Mich würde vorallem mal Interessieren, wie Die Männer und Frauen das ganze betrachten die eben aus der nicht Social Media zeit kommen. Waren das früher ähnliche Probleme nur im kleineren Spektrum ohne die einfache Vernetzung mit Hunderten leuten den anderen Geschlechts`?

Lg und guten Rutsch euch^^

Finde ich nicht, ganz davon ab das ich mit niemandem wirklich rumhänge der das Wort "Fuckboy" häufig benutzt kenne ich auch genug ältere, geschiedene die sich wirklich unreif verhalten in diesen Dingen.

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1. Januar um 5:25

Es hat sich vieles verändert.
Man kann heute im Digitalen mehr Menschen als im Analogen kennenlernen. Aber es ist schwieriger, Idioten und Vollidioten auseinander zu halten.
Die sog. Sozialen Netzwerke machen es leichter, sich und seine Pfauenfedern der Umwelt anzupreisen, zugleich grassieren sinn- und inhaltslose Gesten wie z.B. followen und liken. Die Zahl jener, die ihr Seelenheil in diesen Gesten suchen, steigt unaufhörlich.
Die Zahl jener, denen man gerne zuhört oder die einem selbst zuhören, sinkt rapide. Menschen, die weder bei Instagram noch  Facebook sind, werden gerne von obenherab als wertlos betrachtet, ohne Ranking ist man ein niemand . Ich bin oft erstaunt, wenn dieselbe Frau,  mit der man noch Tags zuvor vernünftig diskutieren oder debattieren konnte gleichzeitig Unsummen für Friseur/Nagelstudio/Visagistin ausgibt, damit sie in Instagram glänzen kann.

Ach ja. Laut einigen Studien hat die Menge des Ejakulats in den letzten 50 Jahren um ca 80% abgenommen. Was will uns die Natur,  die Evolution damit sagen?
 

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1. Januar um 8:50

Früher musste man sich schlicht Mühe geben. Die Frau saß einem gegenüber. Man musste reden, zeigen wer man ist. Heute wird mal ebend schnell gecheckt was auf dem Markt ist. Muss natürlich supertoll aussehen, das reicht schon. Dann kurz anklicken - treffen - poppen der / die nächste bitte. Selbst die " Schürzenjäger " mussten früher baggern. Klar, bei manchen Mädels ging es schnell, das gab es und wird es immer geben, nur heute geht es viel schneller. 

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1. Januar um 9:39
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@dalwin
Also ich persönlich habe schon den Eindruck das es früher einfacher war, sogar "generell", also nicht nur beim Thema Dating, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten.
Es gab ja auch gewisse Gruppierungen zu denen man dazu gehören wollte oder nicht.
Aber heute ist dieses Spektrum natürlich auf eine Art noch grösser, auf die andere Art paradoxerweise "trotzdem" in ziemlich extreme Lager aufgeteilt.
Ich habe mehr und mehr die Erfahrung gemacht, das ich jedes "Wort" auf die Goldwage legen muss, oder besser garnicht aussprechen darf, wenn ich nicht mit einem Shitstorm, offenem Hass oder perfidem Mobbing überschüttet werden möchte.
Auch mit dem Humor ist es so eine Sache, was ich vielleicht von den 80er Jahren noch im Kino zum brüllen komisch gefunden habe, nehmen wir als Beispiel "naked Gun" mit Leslie Nielsen in der Hauptrolle, dafür würde ein Regieseur heute möglicherweise erschossen werden. Rückblickend sehe ich "naked Gun" natürlich auch kritisch, kann aber immer noch darüber lachen wenn ich es heute mal wieder sehe.
Es ist diese extreme Überzeichnung was diesen Humor ausgemacht hatte, was aber viele Menschen heute nicht mehr verstehen können oder es schlicht und einfach nur abstossend finden.
Kurz und gut, doch ich finde das sich viel verändert hat. Das Leben ist zu einem Eiertanz geworden, bloss das "richtige" sagen, sonst wird man schnell mal in aller Öffentlichkeit des www gemobbt und fertig gemacht. Ehrlich gesagt bin ich froh das ich meine Jugend nicht heute erleben muss.
Es weht zuweilen ein kalter Wind.

morgana 

Es bleibt aber jedem selbst übelassen ob man sich auf diesen Eiertanz einlässt. 

Keiner ist gezwungen alles von sich preiszugeben und mit dem Rest der Menschheit zu teilen. 
Klingt vielleicht spießig. Aber mein Leben spielt sich in der Realität ab. Ganz ohne Likes und Follower. Macht auf jeden Fall mehr Spaß als sein Leben mit Fake-Freunden zu teilen. 
 

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1. Januar um 10:24
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Es bleibt aber jedem selbst übelassen ob man sich auf diesen Eiertanz einlässt. 

Keiner ist gezwungen alles von sich preiszugeben und mit dem Rest der Menschheit zu teilen. 
Klingt vielleicht spießig. Aber mein Leben spielt sich in der Realität ab. Ganz ohne Likes und Follower. Macht auf jeden Fall mehr Spaß als sein Leben mit Fake-Freunden zu teilen. 
 

Da hast Du absolut Recht, man "muss" nicht alles teilen, und ICH mache das auch nicht, deshalb bin ich nicht bei Facebook oder Twitter, TicToc oder YouTube, warum um Himmels Willen sollte ich mein beschissenes Privatleben, wie ich mich schminke, was ich heute koche, wie oft ich heute furzen musste, der WELT erzählen?.
Andererseits beschwere ich mich dann über den Überwachungsstaat, dabei bin doch ICH selbst dann die Idiotin die FREIWILLIG und total "Like" Geil das Bedürfniss habe, der ganzen beschissenen Welt ALLES über mich raus zu sabbern vor lauter Selbstbeweihräücherung, meinen Narzissmus täglich nährend.
Und ich sehe und höre doch jeden Tag irgendwo, von Nachbarn, in der Schule, im Sportverein, in der Uni, wo ich auf Mütter oder besser gesagt Grossmütter, denn zuweilen wird man heute ab 50+ bereits als Senior/in betitelt, wie jemand erzählt wie der/die Enkel/lin übelst gemobbt wurde.
Hass, Zwietracht, Mobbing ect. gab es auch schon früher, aber er wurde nicht innert Sekunden um den gesamten Erdball verbreitet, dank dem www.
Wenn ich früher einen Brief verschickt habe, dann gab es das sogenannte Briefgeheimnis, heisst NUR der Absender/in und der Empfänger/in WUSSTEN was in dem Brief drin steht.
Heute liesst Google überall mit, ja schreibt mir sogar vor was ich einzutippen habe. 
Oh ja, es hat sich vieles geändert, und nicht ALLES zum Guten. Einige Dinge sind zum besseren Verändert, aber eben auch nicht generell alles.

morgana 

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1. Januar um 20:09
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Hallo zusammen,

ich hab mal eine allgemeine Frage, da mir in den letzten Monaten so einige Verhaltensweisen bei Freunden und auch bei mir aufgefallen sind.

Man hört immer öfter solche Sätze wie: "Gibt eh fast nur noch Fuckboys oder Weichis" oder sätze wie Männer/Frauen" sind eh alle gleich.

Irgendwann fiel mir auf, dass die Emotionale Ebene immer mehr in extreme verfällt.
Als würden die Zwei Lager "emotional nicht Bindungsfähig" und "hals über kopf in den erst besten verlieben" immer größer werden.

DIe frage ist: warum ist das so, war das früher auch schon so, oder spitzen sich die Dinge zu? Mich würde vorallem mal Interessieren, wie Die Männer und Frauen das ganze betrachten die eben aus der nicht Social Media zeit kommen. Waren das früher ähnliche Probleme nur im kleineren Spektrum ohne die einfache Vernetzung mit Hunderten leuten den anderen Geschlechts`?

Lg und guten Rutsch euch^^

Es hat sich definitiv verdammt viel geändert...
"Weichi", gutes Stichwort. Wohl das größte Problem der heutigen Zeit. Männer und Frauen werden sich immer ähnlicher. Männer werden immer weiblicher und Frauen werden immer maskuliner. Die Polarität, welche über Anziehung entscheidet, geht immer mehr vor die Hunde. Schuld daran, ist der idiologische Feminismus und der Genderwahnsinn. Solange uns der Mainstream, den Quatsch von toxischer Maskulintät erzählt und das verblendete Volk diesen Bullshit glaubt, wird's nicht besser.
2. Problem ist der Matrixkäse aus Disneyfilmen, Romanen und Frauenmagazinen. Von den völlig weltfremden Datingcoaches auf YouTube, will ich gar nicht erst anfangen. Es wird ein völlig falsches Bild von Beziehungen und Liebe vermittelt.
3. Problem. Die Hypergamie erlebt aktuell ihre absolute Hochzeit. Gift für jede stabile Beziehung.
Aber ich sehe Hoffnung am Ende des Tunnels. Meisterwerke wie "the rational male" von Rollo Tomassi, klären über die modernen Beziehungsdynamiken unserer Zeit auf. Die weltweite Auflage spricht wohl für sich. 
Die großen Sieger, sind aktuell wohl die unabhängigen Alphamännchen. Also Männer die sowieso einen Scheiss drauf geben, was der Feminismus, Genderwahnsinn und  Maistream vorgibt. Männer die noch Männer sind, in der Dominanz Hirachie weit oben stehen und sich sowieso nicht fest binden lassen. Sehr selten, aber begehrt. 
 

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1. Januar um 22:58
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Hallo zusammen,

ich hab mal eine allgemeine Frage, da mir in den letzten Monaten so einige Verhaltensweisen bei Freunden und auch bei mir aufgefallen sind.

Man hört immer öfter solche Sätze wie: "Gibt eh fast nur noch Fuckboys oder Weichis" oder sätze wie Männer/Frauen" sind eh alle gleich.

Irgendwann fiel mir auf, dass die Emotionale Ebene immer mehr in extreme verfällt.
Als würden die Zwei Lager "emotional nicht Bindungsfähig" und "hals über kopf in den erst besten verlieben" immer größer werden.

DIe frage ist: warum ist das so, war das früher auch schon so, oder spitzen sich die Dinge zu? Mich würde vorallem mal Interessieren, wie Die Männer und Frauen das ganze betrachten die eben aus der nicht Social Media zeit kommen. Waren das früher ähnliche Probleme nur im kleineren Spektrum ohne die einfache Vernetzung mit Hunderten leuten den anderen Geschlechts`?

Lg und guten Rutsch euch^^

Das war immer schon so, es kriegen jetzt nur mehr Leute mit wegen Social Media und Smartphones. Leider werden ja oft Leute gefilmt oder fotografiert und die Bilder oder Videos dann verschickt oder online gestellt. Ist natürlich illegal, aber das ist diesen Leuten ja egal. 

Datingportale oder -apps gab es auch nicht, man hat Leute klassisch oder über Kontaktanzeigen in der Zeitung kennengelernt. Für reine Sexkontakte gab es einschlägige Zeitschriften, in denen man inserieren konnte. Man musste den Leuten bei Interesse tatsächlich Briefe schreiben und die las ja sonst niemand oder nur ein eher kleinerer Kreis, wen der Angeschriebene die Briefe seine Freunde hat lesen lassen. Das Kennenlernen bis zum Treffen machte auf diese Art mehr Mühe und ging nicht so schnell, da war es flotter, jemanden in der Disco aufzureißen und abzuschleppen. Wenn man dort Stammgast war, wusste es aber auch die ganze Disco, wer mit wem abzischte und es wurde natürlich darüber geredet.

Was mir aber auffällt: die Leute heiraten später und bekommen später Kinder. Früher war es üblich, mit Anfang/Mitte 20 zu heiraten und ein Jahr später das erste Kind zur Welt zu bringen. Heute heiratet man - wenn überhaupt - erst Anfang/Mitte 30. Ich habe also den Eindruck, dass die jungen Menschen heute später erwachsen werden und länger Teenager bleiben wollen. Das wirkt sich sicher auch auf die Bindungsfähigkeit aus. Es gibt schon einige Leute, die bis Ende 20 keine feste Beziehung eingehen, sondern nur Freundschaft plus. Bindungswillige junge Menschen haben damit bestimmt ihre Schwierigkeiten.

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1. Januar um 23:02
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@dalwin
Also ich persönlich habe schon den Eindruck das es früher einfacher war, sogar "generell", also nicht nur beim Thema Dating, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten.
Es gab ja auch gewisse Gruppierungen zu denen man dazu gehören wollte oder nicht.
Aber heute ist dieses Spektrum natürlich auf eine Art noch grösser, auf die andere Art paradoxerweise "trotzdem" in ziemlich extreme Lager aufgeteilt.
Ich habe mehr und mehr die Erfahrung gemacht, das ich jedes "Wort" auf die Goldwage legen muss, oder besser garnicht aussprechen darf, wenn ich nicht mit einem Shitstorm, offenem Hass oder perfidem Mobbing überschüttet werden möchte.
Auch mit dem Humor ist es so eine Sache, was ich vielleicht von den 80er Jahren noch im Kino zum brüllen komisch gefunden habe, nehmen wir als Beispiel "naked Gun" mit Leslie Nielsen in der Hauptrolle, dafür würde ein Regieseur heute möglicherweise erschossen werden. Rückblickend sehe ich "naked Gun" natürlich auch kritisch, kann aber immer noch darüber lachen wenn ich es heute mal wieder sehe.
Es ist diese extreme Überzeichnung was diesen Humor ausgemacht hatte, was aber viele Menschen heute nicht mehr verstehen können oder es schlicht und einfach nur abstossend finden.
Kurz und gut, doch ich finde das sich viel verändert hat. Das Leben ist zu einem Eiertanz geworden, bloss das "richtige" sagen, sonst wird man schnell mal in aller Öffentlichkeit des www gemobbt und fertig gemacht. Ehrlich gesagt bin ich froh das ich meine Jugend nicht heute erleben muss.
Es weht zuweilen ein kalter Wind.

morgana 

Da gebe ich dir recht. Man muss sich heute viel vorsichtiger ausdrücken und am besten noch alles gendern. Auf gar keinen Fall darf man behaupten, etwas sei so, weil man es so empfindet - dafür wird man sofort gescholten. Man muss explizit sagen oder schreiben, dass es eine eigene Meinung ist und alles, das keine eigene Meinung ist, am besten mit Quellen belegen.

Manchmal finde ich das schon anstrengend. 

Die nackte Kanone und Filme solcher Art fand ich allerdings noch nie lustig, der Humor ist mir viel zu platt. Brachialhumor eben.

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1. Januar um 23:05
In Antwort auf

Finde ich nicht, ganz davon ab das ich mit niemandem wirklich rumhänge der das Wort "Fuckboy" häufig benutzt kenne ich auch genug ältere, geschiedene die sich wirklich unreif verhalten in diesen Dingen.

Das sind auch Termini, die junge Menschen benutzen. Bei uns hieß es halt noch Dorfbeschäler oder Dorfmatratze, meint aber dasselbe.

Letztens las ich irgendwo "Chill deine Base". Ich musste grinsen, weil ich nicht wusste, was das bedeutet. So alt bin ich mittlerweile

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1. Januar um 23:07
In Antwort auf

Es hat sich vieles verändert.
Man kann heute im Digitalen mehr Menschen als im Analogen kennenlernen. Aber es ist schwieriger, Idioten und Vollidioten auseinander zu halten.
Die sog. Sozialen Netzwerke machen es leichter, sich und seine Pfauenfedern der Umwelt anzupreisen, zugleich grassieren sinn- und inhaltslose Gesten wie z.B. followen und liken. Die Zahl jener, die ihr Seelenheil in diesen Gesten suchen, steigt unaufhörlich.
Die Zahl jener, denen man gerne zuhört oder die einem selbst zuhören, sinkt rapide. Menschen, die weder bei Instagram noch  Facebook sind, werden gerne von obenherab als wertlos betrachtet, ohne Ranking ist man ein niemand . Ich bin oft erstaunt, wenn dieselbe Frau,  mit der man noch Tags zuvor vernünftig diskutieren oder debattieren konnte gleichzeitig Unsummen für Friseur/Nagelstudio/Visagistin ausgibt, damit sie in Instagram glänzen kann.

Ach ja. Laut einigen Studien hat die Menge des Ejakulats in den letzten 50 Jahren um ca 80% abgenommen. Was will uns die Natur,  die Evolution damit sagen?
 

Die Menge des Ejakulats oder die Menge der lebensfähigen, gesunden Spermien darin? Das ist ein wesentlicher Unterschied. Die Menge des Ejakulats ist ja für die Fortpflanzung nicht relevant, Hauptsache, die Spermien darin sind in Ordnung.
 

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1. Januar um 23:08
In Antwort auf

Es bleibt aber jedem selbst übelassen ob man sich auf diesen Eiertanz einlässt. 

Keiner ist gezwungen alles von sich preiszugeben und mit dem Rest der Menschheit zu teilen. 
Klingt vielleicht spießig. Aber mein Leben spielt sich in der Realität ab. Ganz ohne Likes und Follower. Macht auf jeden Fall mehr Spaß als sein Leben mit Fake-Freunden zu teilen. 
 

Es ist aber in der Realiät abseits des Internets genauso, dass man sehr vorsichtig in seiner Wortwahl sein muss. 

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1. Januar um 23:10
In Antwort auf

Es hat sich definitiv verdammt viel geändert...
"Weichi", gutes Stichwort. Wohl das größte Problem der heutigen Zeit. Männer und Frauen werden sich immer ähnlicher. Männer werden immer weiblicher und Frauen werden immer maskuliner. Die Polarität, welche über Anziehung entscheidet, geht immer mehr vor die Hunde. Schuld daran, ist der idiologische Feminismus und der Genderwahnsinn. Solange uns der Mainstream, den Quatsch von toxischer Maskulintät erzählt und das verblendete Volk diesen Bullshit glaubt, wird's nicht besser.
2. Problem ist der Matrixkäse aus Disneyfilmen, Romanen und Frauenmagazinen. Von den völlig weltfremden Datingcoaches auf YouTube, will ich gar nicht erst anfangen. Es wird ein völlig falsches Bild von Beziehungen und Liebe vermittelt.
3. Problem. Die Hypergamie erlebt aktuell ihre absolute Hochzeit. Gift für jede stabile Beziehung.
Aber ich sehe Hoffnung am Ende des Tunnels. Meisterwerke wie "the rational male" von Rollo Tomassi, klären über die modernen Beziehungsdynamiken unserer Zeit auf. Die weltweite Auflage spricht wohl für sich. 
Die großen Sieger, sind aktuell wohl die unabhängigen Alphamännchen. Also Männer die sowieso einen Scheiss drauf geben, was der Feminismus, Genderwahnsinn und  Maistream vorgibt. Männer die noch Männer sind, in der Dominanz Hirachie weit oben stehen und sich sowieso nicht fest binden lassen. Sehr selten, aber begehrt. 
 

Süß, ein Anhänger der MGTOW-Bewegung. Wie sagte Don Camillo: "Der Herr hat eine seltsame Herde Schafe."

Auch das wird vorübergehen.

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2. Januar um 0:03

Hallo dalwin,

ich komme aus anderem Land, aber die Probleme, die du beschreibst- das passiert wirklich global. Die Kommunikation zwischen Geschlechtern, die Kennenlernenphase  etc zw. jungen Leuten ändern sich überall. Auch in meinem Heimatland haben junge Leute einen geigneten Partner/in für Ehe zu finden.
Und "Macho" ist oft nur aussen, drinen ist bei vielen Männern ein "weicher Kern".

Da haben die Völker wahrscheinlich mehr Vorteile, wo die ganze Kommunikation zw. Geschlechtern durch Religion oder/und Traditionen geregelt ist.
Dann gibt es keine schlechte Wörter gegenüber anderen Geschlecht, es wird geheiratet (die Frau ist dabei oft eine Jungfrau) und es werden Kinder in der Ehe geboren.
Es ist eine andere Frage, ob die obenngenannte Ehen glücklich für alle Beteiligte sind oder nicht. Aber in jedem Fall die Versorgung der Kinder ist geregelt.
Wenn man die Freiheiten hat:  Erst die Kindheit und Jugend (hier in Europa bis ungefähr 33 Jahren) erleben mit wem man will, viele sex. Erfahrungen sammeln. Erst dann die Ehepartner/in suchen, dann sind auch die biolog. Uhren (besonders bei Frauen), die ticken.
Es ist auch einfach oft zu spät.
Eigentlich ist das beste Alter für Kinder kriegen: zw. 20 und 30 Jahren und wenn man heute es anders sehen will, die Evolution hat es so seit Tausenden Jahren geregelt.
Und vor 30-40 -50 Jahren war es auch so, dass man einfach früher geheiratet hat und nicht gleich 20 Sex-Partner mit 33 Jahren hatte und jetzt überlegt, ob man eine feste Beziehung will oder nicht.
Und wenn man noch mit 50+ in heutigen Gesellschaft, nach einem "Freund/in " sucht, finde ich es einfach nicht seriös, eigentlich ist es eine falsche Wortwahl.
Man such nach einem Lebenspartner/in, einem Seelenverwandte/n o.ä.
Alles anderes ist einfach infantil.

Deswegen wirken auf mich (ich bin auch eine Ausländerin) manche junge Syrer mit Kindern in Deutschland viel "erwachsener" als die 33 Single-Deutsche, die ihr Leben "erst auskosten und geniessen" und erst dann sich um die weitere "Details" kümmern wollen.
Die Corona-Pandemie bringt evt. viele Werte, die man "vergessen" hat in der Gesellschaft von heute auf den "richtigen Platz in Herzen und Gehirnen" der Menschen. Also, das sind die Werte: richtige Freunde, treue  und stabile Partnerschaften, Familie.
Mfg,

Blaukorn21


 

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2. Januar um 0:58
In Antwort auf

Hallo dalwin,

ich komme aus anderem Land, aber die Probleme, die du beschreibst- das passiert wirklich global. Die Kommunikation zwischen Geschlechtern, die Kennenlernenphase  etc zw. jungen Leuten ändern sich überall. Auch in meinem Heimatland haben junge Leute einen geigneten Partner/in für Ehe zu finden.
Und "Macho" ist oft nur aussen, drinen ist bei vielen Männern ein "weicher Kern".

Da haben die Völker wahrscheinlich mehr Vorteile, wo die ganze Kommunikation zw. Geschlechtern durch Religion oder/und Traditionen geregelt ist.
Dann gibt es keine schlechte Wörter gegenüber anderen Geschlecht, es wird geheiratet (die Frau ist dabei oft eine Jungfrau) und es werden Kinder in der Ehe geboren.
Es ist eine andere Frage, ob die obenngenannte Ehen glücklich für alle Beteiligte sind oder nicht. Aber in jedem Fall die Versorgung der Kinder ist geregelt.
Wenn man die Freiheiten hat:  Erst die Kindheit und Jugend (hier in Europa bis ungefähr 33 Jahren) erleben mit wem man will, viele sex. Erfahrungen sammeln. Erst dann die Ehepartner/in suchen, dann sind auch die biolog. Uhren (besonders bei Frauen), die ticken.
Es ist auch einfach oft zu spät.
Eigentlich ist das beste Alter für Kinder kriegen: zw. 20 und 30 Jahren und wenn man heute es anders sehen will, die Evolution hat es so seit Tausenden Jahren geregelt.
Und vor 30-40 -50 Jahren war es auch so, dass man einfach früher geheiratet hat und nicht gleich 20 Sex-Partner mit 33 Jahren hatte und jetzt überlegt, ob man eine feste Beziehung will oder nicht.
Und wenn man noch mit 50+ in heutigen Gesellschaft, nach einem "Freund/in " sucht, finde ich es einfach nicht seriös, eigentlich ist es eine falsche Wortwahl.
Man such nach einem Lebenspartner/in, einem Seelenverwandte/n o.ä.
Alles anderes ist einfach infantil.

Deswegen wirken auf mich (ich bin auch eine Ausländerin) manche junge Syrer mit Kindern in Deutschland viel "erwachsener" als die 33 Single-Deutsche, die ihr Leben "erst auskosten und geniessen" und erst dann sich um die weitere "Details" kümmern wollen.
Die Corona-Pandemie bringt evt. viele Werte, die man "vergessen" hat in der Gesellschaft von heute auf den "richtigen Platz in Herzen und Gehirnen" der Menschen. Also, das sind die Werte: richtige Freunde, treue  und stabile Partnerschaften, Familie.
Mfg,

Blaukorn21


 

Natürlich sind junge Menschen mit Kindern (egal, ob Syrer oder Menschen anderer Nationalität) erwachsener als junge Menschen, die noch keine Bindungen eingegangen sind. Jedenfalls ist es idealerweise so, da eine Familie auch Verantwortung bedeutet.

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