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Ein Liebesbrief, den ich ihm nie schicken werde ...

11. Dezember 2007 um 21:52

Damals warst du noch sehr jung.
Du warst sehr unerfahren und hattest nicht viel Ahnung.
Ich lernte dich als reine Seele kennen und war von dir angetan.
Unsere erste Begegnung war etwas besonderes für mich.
In dir erkannte ich etwas ganz besonderes.

Wir hatten eine wunderbare Zeit zusammen.
Ich liebte es, dir beim Schlafen zuzusehen und beobachtet dich sehr gerne.
Du lagst in meinen Armen und hast dich immer mehr an mich gekuschelt.
Deine Späße habe ich sehr gemocht.
Wir haben zusammen geweint und zusammen gelacht.

Was dann passiert, weiß ich nicht genau.
Du hast dich immer mehr an mich geklammert, wolltest mich festhalten.
Mich und meine Liebe konservieren.
Ich spürte wie du immer kälter und abweisender zu mir wurdest.
Das konnte ich mir nicht erklären.

Wo vorher unsere Liebe war, war nur noch Schmerz.
Denn ich erkannte, daß ich dich gehen lassen mußte.
Dein Herz erfror.
Ich zog mich von dir zurück, weil ich damit nicht zurecht kam.

Heute weiß ich, das du Angst hattest mich zu verlieren.
Du kämpftest wie ein Löwe um mich.
Aber ich konnte dir nicht mehr näher kommen.
Zu groß war die Mauer um dein Herz.
Zu hoch die Hürde, die ich überspringen mußte, um dich zu erreichen.

Nun haßt du mich und ich weiß nicht warum.
Du wirst mir im stillen vor, daß ich dich im Stich gelassen habe.
Nur im stillen, denn sagen würdest du es mir nie.

Leider ist unsere Liebe an einem Punkt gescheitert.
Aber sei dir gewiss, daß ich dich die ganze Zeit geliebt habe.
Ich werde es dir aber nicht sagen.
Weil ich hoffe, daß du es eines Tages verstehen wirst.

Auch werde ich dir nicht von meiner Sehnsucht erzählen.
Die Sehnsucht, deine Haare auf meiner Schulter zu spüren.
Deine Wärme in meinen Armen zu spüren.
Und dich nur noch einmal so lächeln zu sehen wie damals.

Ich werde dich nicht drängen oder beeinflussen.
Ich werde warten bis du wieder von alleine zu mir kommst.

... denn am Ende werden wir doch wieder zusammen sein.
Davon bin ich überzeugt.
Du gehörst zu mir, wie die Luft zum Atmen und das tägliche Brot zum Leben.

Ich liebe dich.

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11. Dezember 2007 um 22:11

Wow!
sowas habe ich noch nie gelesen...

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11. Dezember 2007 um 22:14

Dein Gedicht...
ist wunderschön...
deine zeilen gehen mir sehr nahe...
wunderschön geschrieben!!!

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11. Dezember 2007 um 22:18
In Antwort auf zsiga_12849534

Dein Gedicht...
ist wunderschön...
deine zeilen gehen mir sehr nahe...
wunderschön geschrieben!!!

Wow
Danke.
Das habe ich nicht erwartet, weil ich es in 10 Minuten geschrieben hatte.

Danke!

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24. Dezember 2007 um 11:31

Noch einer ...
Ich öffne die Tür und draußen stehst du.
Wir schauen uns an mit einem Blick, der mehr sagt als 1000 Worte.
Dann fällst du mir in die Arme.
Unsere Lippen berühren sich.
Um mich herum verschwindet alles, die Zeit bleibt stehen.
Während wir ineinander versinken.

Die 2 Jahre der Trennung, Zweifel und Schmerzen sind vergessen.
Du betrittst das Haus, stellst die Koffer ab.
Ein unglaublich intensive Wärme begleitet dich.
Obwohl es draußen bitterkalt ist.

Nervös ringe ich meine Hände als du ins Wohnzimmer gehst.
Fragend schaue ich dich an.
Doch trotz aller Nervosität bin ich ruhig.

Es ist wie damals als ich mich auf Wolken fühlte.
Wo du bist, da ist kein Streß und keine hektik.
Ich fühle mich leicht und frei.

Wieder stehst du vor mir, legst deine Arme um mich.
Du schaust mir in die Augen.
Wortlos nimmst du an die Hand und ziehst mich zur Couch.
Haben wir überhaupt schon Worte gesprochen?

Ich lasse es geschehen und leiste keinen Widerstand.
Meine Blicke ruhen schon die ganze Zeit auf dir.
Du bist hier bei mir.
Nichts hat sich jemals so richtig angefühlt wie dich bei mir zu wissen.

Wir liegen auf der Couch, du in meinen Armen.
Dein Kopf liegt auf meiner Schulter.
Deine Hand streichelt meinen Körper.

Mit einem befriedigenden Gefühl betrachte ich den Haufen Kleider, der im Raum verteilt liegt.
Das Verlangen in deinen Augen ist immer noch zu sehen.
Und doch fühle ich in dir eine tiefe Befriedigung.

Ich bin angekommen, kann mir nichts schöneres wünschen als nur mit dir zu sein.
So fühlt es sich also an, wenn Träume wahr werden.

Die Kerzen werfen ihren rötlichen Schein auf deinen nackten Körper.
Du bist eingeschlafen.
Noch lange schaue ich dich an und nehme jedes detail von dir in mich auf.

Dann übermannt auch mich die Müdigkeit.
Ich schlafe tief und fest.
An deiner Seite.

Frohe Weihnachten, mein Schatz.
Ich liebe Dich.

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