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Ein langer Gedankengang: "Was ist schon Liebe?"

28. August 2010 um 12:35

Frägt sich manch einer. Die eine Seite hält es für das schönste Gefühl der Welt. Andere (Die Liebes-Verunglückten) für das schmerzhafteste, sinnloseste und grauenhafteste Gefühl und wieder andere stehen ihr sehr ängstlich gegenüber.

Ist Liebe vllt deshalb dass größte und zugleich schmerzhaftestes Gefuehl dieser Erde, weil wir hier ausnahmsweise mal nicht an uns denken?

Ist es weil wir den von der Natur gegebenen typisch menschlichen Selbsterhaltungstrieb bzw. unsere egoistischen Verhaltensweisen, nur bei diesem Gefühl einfach über Bord werfen?

Denn ist es nicht so, dass wir wissen, wenn wir uns auf dieses Gefühl einlassen, so ist es möglich das unser Herz aufs schmerzhafteste gebrochen wird und doch sind wir bereit dieses Risiko ein zu gehen. Ist Liebe deswegen so besonders?

Weil wir hier gegen die Vernunft handeln? Weil es doch eigentlich egomanisch logischer wäre, bei dem Gedanken:" Ich könnte lieben und geliebt werden, aber wenn es schief läuft, dann erlebe ich Tage ungeheurer Schmerzen und Wehklagen", dann doch das Weite zu suchen, statt sich im Gegenteil noch mehr hineinzuknien?

Ich glaube Liebe ist genau das. Sich dem "Trieb" und nicht der Vernunft hinzugeben, stattdessen gegen sie zu handeln und alles zu riskieren um glücklich zu werden oder verrückt!

Manch einer handelt hier egomanisch, aber hauptsächlich aus Angst. Angst verletzt zu werden. Der Erhaltungstrieb setzt sich durch. Aber wer ist nun glücklicher? Jmd der nie liebt und nie schmerzen erträgt oder jmd der liebt und alle register zieht?
Kommt es hier nicht auf das Ende an?
Ist ein mensch der nie liebte und nie die Schmerzen fühlte nicht glücklicher, als ein Mensch der liebte, eine Enttäuschung nach der anderen und nun einsam stirbt?
Ich glaube es kommt auf das Ende an, auch wenn ich keine meiner schrecklichen Erfahrungen in diesem Leben missen will, würde ich sie im nächsten Leben doch nur zu gerne einfach vermeiden oder löschen.

Doch ist es dann für einen Partner Rechtens herzugehen und zu sagen:" ich glaube er/sie liebt mich nicht" obwohl er geküsst wird, Händchenhaltend durch die Gassen geschlendert wird und ab und an das Sätzchen, aber nicht oft:"Ich lieb' dich fällt"? Sollte man sich hier doch der Vernunft beugen oder gilt hier dann doch der Satz:"Manchmal liebt einer eben mehr, dass ist ab und zu so und geht vorbei"?

So jetzt bin ich fertig.
Ich kann wahrscheinlich erst übermorgen alles lesen, aber ich würd mich freuen über eure Gedanken, eure Kritik usw.

Lg
schmerjunkie

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30. August 2010 um 11:48

Keine Antworten
Schade

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30. August 2010 um 13:32

Hmmm...
ich finde nicht dass Liebe so egoistisch ist. Klar man denkt auch an sein Glück, aber das Risiko verletzt zu werden ist auch hoch, dennoch gehen wir es ein. Trotz der Gefahr sag ich mal.

Vorallem also ich weiß nicht, aber als ich mal derb verliebt war und ich merkte dass sie mit mir nie so glücklich wird wie mit einem anderen (in den sie verliebt war) habe ich die beiden sogar verkuppelt und dann gesagt. "Weißte ich liebe dich zwar, aber ich wäre später mehr verletzt wenn du schluss machst und wir zusammen waren, wie wenn ich jetzt weiß dass du glücklich bist und ich es abhaken kann!"

Aber vllt sind da die Meinungen unterschiedlich . Ich weiß nicht.

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30. August 2010 um 15:27


Naja wenn nicht spürt er in der Beziehung dass er der falsche ist, er war nur zu blind es einzusehen.

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30. August 2010 um 15:29

... oder egoismus^^
Ich weiß nicht ich denke eher nicht. Manche DInge haben nichts mit beidem zu tun und wir tun sie trotzdem.

ABer es geht mir hier nicht um den Begriff Liebe an sich oder was es ist. Sondern was macht es aus? Wieso ist es DAS Gefühl. Liegt es wirklich nur am begehren des anderen oder ist es vllt doch deshalb weil es sich einfach von allen anderen Gefühlen am stärksten Unterscheidet?

Wieso zum Beispiel verlieben sich Menschen wenn sie ANgst haben schneller?

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30. August 2010 um 16:36
In Antwort auf antero_11929477

... oder egoismus^^
Ich weiß nicht ich denke eher nicht. Manche DInge haben nichts mit beidem zu tun und wir tun sie trotzdem.

ABer es geht mir hier nicht um den Begriff Liebe an sich oder was es ist. Sondern was macht es aus? Wieso ist es DAS Gefühl. Liegt es wirklich nur am begehren des anderen oder ist es vllt doch deshalb weil es sich einfach von allen anderen Gefühlen am stärksten Unterscheidet?

Wieso zum Beispiel verlieben sich Menschen wenn sie ANgst haben schneller?

...
"Wieso zum Beispiel verlieben sich Menschen wenn sie ANgst haben schneller?"

Neurotransmitter und Hormone...

Der Anblick des Objekts deiner Verliebtheit löst ebenso einen Adrenalinschub aus wie der eines auf dich zurasenden LKW.

Ich finde es irgendwie beruhigend, die "Liebe" durch die Betrachtung der ablaufenden biochemischen Prozesse zu entmystifizieren.

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30. August 2010 um 18:03
In Antwort auf naim_12627710

...
"Wieso zum Beispiel verlieben sich Menschen wenn sie ANgst haben schneller?"

Neurotransmitter und Hormone...

Der Anblick des Objekts deiner Verliebtheit löst ebenso einen Adrenalinschub aus wie der eines auf dich zurasenden LKW.

Ich finde es irgendwie beruhigend, die "Liebe" durch die Betrachtung der ablaufenden biochemischen Prozesse zu entmystifizieren.

Ja Hormone usw...
... is ja klar, aber i-wie hat die Liebe doch trotzallem immer etwas mystisches. Manch einer tut DInge aus Liebe die hormonell nichts zu tun haben. Wieso?

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30. August 2010 um 18:03


Meist verlieben sie sich richtig, KA wieso^^

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30. August 2010 um 18:21
In Antwort auf antero_11929477

Ja Hormone usw...
... is ja klar, aber i-wie hat die Liebe doch trotzallem immer etwas mystisches. Manch einer tut DInge aus Liebe die hormonell nichts zu tun haben. Wieso?

...
Erlernte Verhaltensmuster oder Problemlösungsstrategien, Erfahrungen und Prägungen aus der Vergangenheit, Traumata, ... Was immer die Küchenpsychologie so an Erklärungsansätzen hergibt.

Was für Dinge meinst du genau?

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30. August 2010 um 18:47

Ich liebe bedingungslos
und zwar mein Kind!! Das ist für mich wahre Liebe

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30. August 2010 um 20:34

Tja manch einer---
... will dass aber zum Beispiel nicht, aber Abhängige Liebe ist ja sowieso mehr krank als gesnd.

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30. August 2010 um 20:34

Aber nur wenn...
... sie harmonisch ist.

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30. August 2010 um 20:57
In Antwort auf antero_11929477

Tja manch einer---
... will dass aber zum Beispiel nicht, aber Abhängige Liebe ist ja sowieso mehr krank als gesnd.

...
Ich weiß nicht, ob es so etwas wie abhängige Liebe gibt.

Für mich für mich hat Liebe viel mit gegenseitigem Respekt zu tun und ich könnte niemanden respektieren, der sich von mir abhängig macht und noch weniger könnte ich mich selber respektieren, wenn ich mich von meinem Partner abhängig fühlen würde.
In diesem Fall würde ich meinen Partner doch benutzen, um etwas zu kompensieren, was mir selber fehlt und das hat in meinen Augen nur wenig mit Liebe zu tun.

Die Liebe zu meinem Freund ist eine wunderbare Bereicherung für mein Leben und ich wünsche mir, dass das für immer so bleibt, aber ich bin mit oder ihn eine vollständige Persönlichkeit. (Ohne ihn wohl erstmal eine furchtbar leidende Persönlichkeit, aber eine vollständige...)

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30. August 2010 um 22:14
In Antwort auf naim_12627710

...
Ich weiß nicht, ob es so etwas wie abhängige Liebe gibt.

Für mich für mich hat Liebe viel mit gegenseitigem Respekt zu tun und ich könnte niemanden respektieren, der sich von mir abhängig macht und noch weniger könnte ich mich selber respektieren, wenn ich mich von meinem Partner abhängig fühlen würde.
In diesem Fall würde ich meinen Partner doch benutzen, um etwas zu kompensieren, was mir selber fehlt und das hat in meinen Augen nur wenig mit Liebe zu tun.

Die Liebe zu meinem Freund ist eine wunderbare Bereicherung für mein Leben und ich wünsche mir, dass das für immer so bleibt, aber ich bin mit oder ihn eine vollständige Persönlichkeit. (Ohne ihn wohl erstmal eine furchtbar leidende Persönlichkeit, aber eine vollständige...)

Naja..
... abhängige Liebe gibt es schon, aber wie du sagst ist es so dass sie im enddeffekt nicht gesund ist, da sie abhängig macht und du dich eigentlich mehr unglücklich als glücklich fühlst. Ich mein schon die Vorstellung ist ja schrecklich.
Klar das Gefühl zu haben ohne den anderen nicht Leben zu knnen aufrund von vermissen ist ja okay (sofern es etwas übertrieben ist), aber die totale Abhängigkeit, indem man alles nach dem Partner ausrichtet ist dann schon so krank, dass es nicht gesund sein kann.

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30. August 2010 um 22:28
In Antwort auf naim_12627710

...
Erlernte Verhaltensmuster oder Problemlösungsstrategien, Erfahrungen und Prägungen aus der Vergangenheit, Traumata, ... Was immer die Küchenpsychologie so an Erklärungsansätzen hergibt.

Was für Dinge meinst du genau?

Verrückte...
... Dinge :-P

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31. August 2010 um 10:32


Naja du kannst nicht direkt sagen, dass es keine Liebe ist. Ich verurteile dieses Verhalten, aber ich muss dieses Beispiel leider bringen.

Männer die ihre Frauen schlagen, Liebn meist trotz allem. Manch einer bereut seine Tat,andere nicht, sehen die Person als besitz und dass ist selbstverständlich alles falsch, ABER sie lieben UND sind unglücklich. Meist enden die Beziehungen aber nicht, zumindest leider Gottes die meisten nicht. Da die Frauen auch bei diesen Männern bleiben. Manche aus Angst klar, andere tatsächlich weil sie glauben sie müssen bei ihm bleiben, weil sie ihn lieben und ANgst haben er tut sich was wenn sie gehen.

Klar ist die Liebe hier krank kaputt verückt und scheiße, aber es sit Liebe.

Oh shit... Jetzt reg ich mich wieder drüber auf weil ich mir dass vorstellen muss... Ich hasse diese Art von Beziehungen so sehr!

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31. August 2010 um 10:42
In Antwort auf antero_11929477


Naja du kannst nicht direkt sagen, dass es keine Liebe ist. Ich verurteile dieses Verhalten, aber ich muss dieses Beispiel leider bringen.

Männer die ihre Frauen schlagen, Liebn meist trotz allem. Manch einer bereut seine Tat,andere nicht, sehen die Person als besitz und dass ist selbstverständlich alles falsch, ABER sie lieben UND sind unglücklich. Meist enden die Beziehungen aber nicht, zumindest leider Gottes die meisten nicht. Da die Frauen auch bei diesen Männern bleiben. Manche aus Angst klar, andere tatsächlich weil sie glauben sie müssen bei ihm bleiben, weil sie ihn lieben und ANgst haben er tut sich was wenn sie gehen.

Klar ist die Liebe hier krank kaputt verückt und scheiße, aber es sit Liebe.

Oh shit... Jetzt reg ich mich wieder drüber auf weil ich mir dass vorstellen muss... Ich hasse diese Art von Beziehungen so sehr!

...
Und ich bin mir ganz sicher, dass Männer, die ihre Frauen regelmäßig schlagen, sie NICHT lieben.

Liebe hat mit Respekt und Wertschätzung zu tun, Schläge mit Demütigung und Erniedrigung.
Da geht es, wie du schon sagst, um Besitzdenken, um Macht und Kontrolle und von der anderen Seite um Selbstaufgabe, Angst und Abhängigkeit. Vielleicht schieben beide Seiten den Begriff Liebe vor, um ihr ungesundes Verhalten zu rechtfertigen, aber so etwas hat nichts mit Liebe zu tun!

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31. August 2010 um 11:05
In Antwort auf naim_12627710

...
Und ich bin mir ganz sicher, dass Männer, die ihre Frauen regelmäßig schlagen, sie NICHT lieben.

Liebe hat mit Respekt und Wertschätzung zu tun, Schläge mit Demütigung und Erniedrigung.
Da geht es, wie du schon sagst, um Besitzdenken, um Macht und Kontrolle und von der anderen Seite um Selbstaufgabe, Angst und Abhängigkeit. Vielleicht schieben beide Seiten den Begriff Liebe vor, um ihr ungesundes Verhalten zu rechtfertigen, aber so etwas hat nichts mit Liebe zu tun!


Bin ich mir ehrlich nicht sicher. Klar die Frauen schieben dieses Wort meist vor, aber bei den Männern. Klar haben sie besitz denken, aber in gewisserweise. SInd diese Männer nichts anderes wie Eifersüchtige Jungs und die Lieben ja auch, nur stellt sich bei denen die Eifersucht anderweitig dar. Nämlich indem sie einfach ein schelchtes Gefühl haben und vllt mit ihrer Freundin darüber sprechen.

Im übrigen will ich hier nur kurz noch erwähnen dass häusliche Gewalt nicht nur bei Männern zu trifft .
Es gibt so wie ich vor einiger Zeit las auch ganz schön viele Haushalte in derer die Frauen die Fäuste schwingen.

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31. August 2010 um 12:01
In Antwort auf antero_11929477


Bin ich mir ehrlich nicht sicher. Klar die Frauen schieben dieses Wort meist vor, aber bei den Männern. Klar haben sie besitz denken, aber in gewisserweise. SInd diese Männer nichts anderes wie Eifersüchtige Jungs und die Lieben ja auch, nur stellt sich bei denen die Eifersucht anderweitig dar. Nämlich indem sie einfach ein schelchtes Gefühl haben und vllt mit ihrer Freundin darüber sprechen.

Im übrigen will ich hier nur kurz noch erwähnen dass häusliche Gewalt nicht nur bei Männern zu trifft .
Es gibt so wie ich vor einiger Zeit las auch ganz schön viele Haushalte in derer die Frauen die Fäuste schwingen.

...
Letzteres würde ich auch nie bestreiten.
Würde mich auch selber letztendlich nicht davon freisprechen, dass mir irgendwann mal in allergrößter Wut die Hand ausrutscht, aber ich bin mir sicher, dass so ein Verhalten einen Bruch in meiner Beziehung mit sich bringen würde, von dem ich nicht weiß, ob er zu kitten wäre.

Körperliche wie auch seelische Gewalt bedeutet einfach einen Verlust von Respekt vor der Person des Partners und Liebe ohne Respekt geht für mich nicht.

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31. August 2010 um 15:05
In Antwort auf naim_12627710

...
Letzteres würde ich auch nie bestreiten.
Würde mich auch selber letztendlich nicht davon freisprechen, dass mir irgendwann mal in allergrößter Wut die Hand ausrutscht, aber ich bin mir sicher, dass so ein Verhalten einen Bruch in meiner Beziehung mit sich bringen würde, von dem ich nicht weiß, ob er zu kitten wäre.

Körperliche wie auch seelische Gewalt bedeutet einfach einen Verlust von Respekt vor der Person des Partners und Liebe ohne Respekt geht für mich nicht.

Für manch andere...
... leider schon.

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31. August 2010 um 15:38
In Antwort auf antero_11929477

Für manch andere...
... leider schon.

...
Dann ist das wohl eine Definitionsache.

Für mich gehen Liebe und Gewalt, Macht, und Besitzanspruch einfach nicht zusammen. Solche Verhaltensweisen haben für mich etwas zu tun mit der Kompensation selbstempfundener Defizite auf Kosten des Partners. Dieser ist dabei als Person gar nicht so wichtig, muss nur duldsam genug sein und seinen Zweck erfüllen.

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31. August 2010 um 16:16
In Antwort auf naim_12627710

...
Dann ist das wohl eine Definitionsache.

Für mich gehen Liebe und Gewalt, Macht, und Besitzanspruch einfach nicht zusammen. Solche Verhaltensweisen haben für mich etwas zu tun mit der Kompensation selbstempfundener Defizite auf Kosten des Partners. Dieser ist dabei als Person gar nicht so wichtig, muss nur duldsam genug sein und seinen Zweck erfüllen.

Dann...
... seien wir doch einfach froh dass wir nicht so sind^^.
Ich sehe das genauso wie du, aber ich weiß auch dass diese Leute auf ihre Art Lieben, aber eben auf die Falsche.

Wie gesagt es ist einfach Eifersucht (unteranderem) der übelsten Art, aber man kann ja nicht sagen dass Eifersüchtige Menschen nicht lieben oder?

Oder was auch ein Beispiel ist, der Typ der vor kruzem da dseine Ex-Freundin im Auto umbringen wollte indem er gegen einen Baum fährt mit den WOrten"dann soll dich keiner haben" liebte der nicht auch? Und ist trotzdem krank?

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31. August 2010 um 16:53
In Antwort auf naim_12627710

...
Ich weiß nicht, ob es so etwas wie abhängige Liebe gibt.

Für mich für mich hat Liebe viel mit gegenseitigem Respekt zu tun und ich könnte niemanden respektieren, der sich von mir abhängig macht und noch weniger könnte ich mich selber respektieren, wenn ich mich von meinem Partner abhängig fühlen würde.
In diesem Fall würde ich meinen Partner doch benutzen, um etwas zu kompensieren, was mir selber fehlt und das hat in meinen Augen nur wenig mit Liebe zu tun.

Die Liebe zu meinem Freund ist eine wunderbare Bereicherung für mein Leben und ich wünsche mir, dass das für immer so bleibt, aber ich bin mit oder ihn eine vollständige Persönlichkeit. (Ohne ihn wohl erstmal eine furchtbar leidende Persönlichkeit, aber eine vollständige...)

Sehr gut
ausgedrückt
und ein zusatz von mir:
liebe ist herz statt hirn
nicht zu beschreiben
und wunderschön

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31. August 2010 um 16:56
In Antwort auf antero_11929477

Dann...
... seien wir doch einfach froh dass wir nicht so sind^^.
Ich sehe das genauso wie du, aber ich weiß auch dass diese Leute auf ihre Art Lieben, aber eben auf die Falsche.

Wie gesagt es ist einfach Eifersucht (unteranderem) der übelsten Art, aber man kann ja nicht sagen dass Eifersüchtige Menschen nicht lieben oder?

Oder was auch ein Beispiel ist, der Typ der vor kruzem da dseine Ex-Freundin im Auto umbringen wollte indem er gegen einen Baum fährt mit den WOrten"dann soll dich keiner haben" liebte der nicht auch? Und ist trotzdem krank?

...
Keine Ahnung, wo du da Liebe siehst...

Ich sehe einen Typen,dem seine Freundin als Mensch so dermaßen egal ist, dass er sie umbringen würde, nur damit sein Ego nicht noch mehr leiden muss.

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31. August 2010 um 17:24

Schmerzjunkie
Ich kann Deinen ganzen Beitrag nicht nachvollziehen. Exemplarisch möchte ich nur auf wenige Aspekte eingehen: wer liebt, der handelt keineswegs gegen die Vernunft! Zu lieben ist eine sehr vernünftige Sache, steigert die Liebe doch, wenn sie auf Gegenseitigkeit beruht und wenn man sie ausleben kann, die eigene Lebensqualität wie nichts Anderes in dieser Welt. Insofern werden auch keineswegs menschliche Selbsterhaltung oder egoistische Verhalten ausgeschaltet, weil es die *eigene* Lebensqualität ist, die wie durch nichts Anderes raketenförmig gesteigert wird.

Es ist ferner vernünftig, sich nach einer schmerzlichen Trennung eine Weile zurückzuziehen, die Dinge sacken zu lassen, den Ballast loszuwerden, weil man ansonsten nicht wirklich offen für Neues wäre. Das Neue würde belastet durch das unverarbeitete Alte. Abgesehen davon wäre es jedoch hochgradig unvernünftig, die belastenden Dinge anhaltend zu verdrängen und sie somit nicht aufzuarbeiten und folglich auch weiterhin irrationale, blockierende Ängste vor erneuter Verletzung zu hegen.

Gerade jene, die noch nach Jahren aufgrund dieser irrationalen Ängste glauben, sich "schützen" zu müssen, schädigen sich selbst permanent. Sie schädigen sich und reduzieren ihre Lebensqualität. So ist das nun mal mit irrationalen Ängsten auf der Basis unverarbeiteter Vergangenheitsgeschichten: sie führen stets das herbei, was es zu vermeiden galt. Zudem steigt die Gefahr dieser sich "schützen" wollenden Personen, dass ihre Sehnsucht ins Übersteigerte abdriftet. Damit werden sie zu einem gefundenen Fressen für jeden Scharlatan, Blender, Heiratsschwindler und sonstigen Konsorten. Und auch in dem Fall führen die irrationalen Ängste exakt das herbei, was es unter allen Umständen zu vermeiden galt.

Ferner ist es so, dass man nicht nur "ein bißchen" liebt bzw. dass es bei der Liebe graduelle Abstufungen gäbe. Das gibt es nicht; genau so wenig wie "ein bißchen schwanger" zu sein. Wäre die Liebe nur "in Teilen" zugegen, dann liegt sie überhaupt nicht vor. Was dann z.B. vorliegen könnte, wäre lediglich die Sehnsucht nach Liebe, ohne jedoch tatsächlich zu lieben. Entsprechende Vertreter machen sich und anderen also etwas vor. Mehr nicht. Und klar kann man jemanden küssen, auch ohne ihn zu lieben. Man kann auch ins Bett stiefeln. Und weil es mitunter wichtig ist, bevor sich die Dose öffnet, wird erwartet, dass man "Liebe" heuchelt (natürlich geschickt und raffiniert). Gerade jene, die sich übersteigert nach Liebe sehnen, sind die Parade-Opfer für die geheuchelte "Liebe".

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31. August 2010 um 17:28
In Antwort auf antero_11929477

Tja manch einer---
... will dass aber zum Beispiel nicht, aber Abhängige Liebe ist ja sowieso mehr krank als gesnd.

Schmerzjunkie
Abhängige "Liebe" ist gar keine Liebe, sondern lediglich Sucht. Da "liebt" dann eine süchtige Person eine andere Person genau so, wie ein Drogensüchtiger seine Drogen "liebt" oder der Alkoholiker den Alkohol "liebt" oder der Spielsüchtige das Casino oder den Spielautomaten "liebt".

Nein, sie lieben natürlich überhaupt nicht - sie sind süchtig.

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31. August 2010 um 18:20
In Antwort auf mazin_12960853

Schmerzjunkie
Ich kann Deinen ganzen Beitrag nicht nachvollziehen. Exemplarisch möchte ich nur auf wenige Aspekte eingehen: wer liebt, der handelt keineswegs gegen die Vernunft! Zu lieben ist eine sehr vernünftige Sache, steigert die Liebe doch, wenn sie auf Gegenseitigkeit beruht und wenn man sie ausleben kann, die eigene Lebensqualität wie nichts Anderes in dieser Welt. Insofern werden auch keineswegs menschliche Selbsterhaltung oder egoistische Verhalten ausgeschaltet, weil es die *eigene* Lebensqualität ist, die wie durch nichts Anderes raketenförmig gesteigert wird.

Es ist ferner vernünftig, sich nach einer schmerzlichen Trennung eine Weile zurückzuziehen, die Dinge sacken zu lassen, den Ballast loszuwerden, weil man ansonsten nicht wirklich offen für Neues wäre. Das Neue würde belastet durch das unverarbeitete Alte. Abgesehen davon wäre es jedoch hochgradig unvernünftig, die belastenden Dinge anhaltend zu verdrängen und sie somit nicht aufzuarbeiten und folglich auch weiterhin irrationale, blockierende Ängste vor erneuter Verletzung zu hegen.

Gerade jene, die noch nach Jahren aufgrund dieser irrationalen Ängste glauben, sich "schützen" zu müssen, schädigen sich selbst permanent. Sie schädigen sich und reduzieren ihre Lebensqualität. So ist das nun mal mit irrationalen Ängsten auf der Basis unverarbeiteter Vergangenheitsgeschichten: sie führen stets das herbei, was es zu vermeiden galt. Zudem steigt die Gefahr dieser sich "schützen" wollenden Personen, dass ihre Sehnsucht ins Übersteigerte abdriftet. Damit werden sie zu einem gefundenen Fressen für jeden Scharlatan, Blender, Heiratsschwindler und sonstigen Konsorten. Und auch in dem Fall führen die irrationalen Ängste exakt das herbei, was es unter allen Umständen zu vermeiden galt.

Ferner ist es so, dass man nicht nur "ein bißchen" liebt bzw. dass es bei der Liebe graduelle Abstufungen gäbe. Das gibt es nicht; genau so wenig wie "ein bißchen schwanger" zu sein. Wäre die Liebe nur "in Teilen" zugegen, dann liegt sie überhaupt nicht vor. Was dann z.B. vorliegen könnte, wäre lediglich die Sehnsucht nach Liebe, ohne jedoch tatsächlich zu lieben. Entsprechende Vertreter machen sich und anderen also etwas vor. Mehr nicht. Und klar kann man jemanden küssen, auch ohne ihn zu lieben. Man kann auch ins Bett stiefeln. Und weil es mitunter wichtig ist, bevor sich die Dose öffnet, wird erwartet, dass man "Liebe" heuchelt (natürlich geschickt und raffiniert). Gerade jene, die sich übersteigert nach Liebe sehnen, sind die Parade-Opfer für die geheuchelte "Liebe".

Normal würe ich dir wahrscheinlich zustimmen...
... aber erstmal ist dieser Thread hier eine Frage, die ich mir selbst gestellt habe und nicht beantworten konnte.

Des weiteren ist es so, dass ich mir nicht sicher bin ob wir wirklich für die Vernunft handeln.
Ich meine ist jmd der in den (dummes Beispiel) Irak oder Afghanistan geht um dort sein Leben zu riskieren (zum Beispiel als Soldat) Vernünftig? Da ist doch normalerweise immer ein bisschen Muffensausen dabei, aber man tut es eben aus eigener Überzeugung.

Ist es bei der Leibe nicht auch so? Das Risiko schlechter aus der Sache raus zu kommen als man rein kam? WIeso ignorieren wir sie hier so einfach.
In anderen Dingen tuen wir es doch auch nicht.
SO habe ich das gemeint.
Ich glaube auch nicht, dass es in dem Maße zutrifft wie ich es hier nun veranschaulicht habe, ich wollte etwas übertreiben.

Liebe hat natürlich viel mehr Facetten hormonelle unter anderem wie unten aufgeführt usw.
aber ich habe mich gefragt was macht Liebe so anders...

Und dass es Stufen der Liebe gibt denke ich schon.

Es ist doch bekannt dass Gefühle am Anfang weitaus größer sind als später und es gibt auch Pärchen die andere Pärchen um ihre Zuneigung bewundern. Und ddass nicht weil sie kruz vor dem aus stehen.

Klar manche dieser Paare sind einfach unfähig liebe in großem Maße zu zeigen, aber es gibt auch Paare bei denen ist es einfach nicht in der stärke vorhanden. Sei es nn weil sie noch nicht viel durchgemacht haben oder einfach weil es nicht die "Große Liebe ist"...
aber dass Lebe für alle vergleichbar gleich ist, kann ich mir nicht vorstellen.

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31. August 2010 um 18:24
In Antwort auf mazin_12960853

Schmerzjunkie
Abhängige "Liebe" ist gar keine Liebe, sondern lediglich Sucht. Da "liebt" dann eine süchtige Person eine andere Person genau so, wie ein Drogensüchtiger seine Drogen "liebt" oder der Alkoholiker den Alkohol "liebt" oder der Spielsüchtige das Casino oder den Spielautomaten "liebt".

Nein, sie lieben natürlich überhaupt nicht - sie sind süchtig.

Tja dann ist aber doch die Frage,
wenn sie so süchtig nach liebe sind, also NUR nach liebe, wieso können sie dann nur Süchtig nach der einen Person sein und sich nicht einfach eine andere suchen?

Ich glaube nicht dass du da alle über einen Kamm scheren kannst mit Alkoholikern oder Drogensüchtigen.

Abhängige Leute die lieben glauben dass DIESE Person und nur diese für sie gemacht ist, ihre Zukunft ist und es niemand vergleichbares auf dieser Erde gibt. Also wollen sie alles daran setzen dieses "Glück" zu behalten. Gesund ist es trotzdem nicht dass ist klar. Und Sucht ist es allemal, aber eine vollkommen unvergleichliche wie ich finde.

Wenn du wüsstest dass dein Partner was weiß ich durch Zeitreisen oder keine Ahnung DIE Person ist durch die du als einzige wirklich ein glückliches Ende haben würdest, also zurück schaust auf 100 Jahre zweisamkeit und denkst "Das war schön" würdest du nicht alles daran setzen dass es auch so wird?

Ist ein dummes Beispiel, aber so denken diese Leute.
Klar ist es krank, genauso wie Eifersüchtige "krank" sind. Aber lieben diese deswegen weniger? Ich denke doch nicht oder? O.o

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31. August 2010 um 18:25
In Antwort auf leyjara

Sehr gut
ausgedrückt
und ein zusatz von mir:
liebe ist herz statt hirn
nicht zu beschreiben
und wunderschön


Das stimmt natürlich!

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31. August 2010 um 18:30
In Antwort auf naim_12627710

...
Keine Ahnung, wo du da Liebe siehst...

Ich sehe einen Typen,dem seine Freundin als Mensch so dermaßen egal ist, dass er sie umbringen würde, nur damit sein Ego nicht noch mehr leiden muss.

Klar sind diese Menschen...
... egoistische Arschlö*****, aber sie denken sie lieben und tuen es wahrscheinlich auch, klar ist die Handlungsweise die Falsche.
und ich heiße es nicht gut,
aber wieder muss ich da mit dem Argument kommen (vllt ist es auch total verblödet), jeder von uns hatte oder hat einen leicht Eifersüchtigen Partner, wir kommen damit klar, akzeptieren es, versuchen es in Zaum zu halten und manch einer schaffte es von uns, das schmälert meist die Liebe (sofern es nict krankhaft ist) auf keinen Millimeter.
Der Kerl der hier gehandelt hat, hat egoistisch gehandelt, kalr. UND war eine derbe vorm von Eifersüchtigem Partner und der Kerl hat jetzt nicht geliebt weil er die Fanatische Form von Eiersüchtigem Partner war?
Versteht ihr auf was ich da raus will? Oder verwirr ich euch zu arg Müsst ihr mir sagen.

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31. August 2010 um 18:52
In Antwort auf antero_11929477

Klar sind diese Menschen...
... egoistische Arschlö*****, aber sie denken sie lieben und tuen es wahrscheinlich auch, klar ist die Handlungsweise die Falsche.
und ich heiße es nicht gut,
aber wieder muss ich da mit dem Argument kommen (vllt ist es auch total verblödet), jeder von uns hatte oder hat einen leicht Eifersüchtigen Partner, wir kommen damit klar, akzeptieren es, versuchen es in Zaum zu halten und manch einer schaffte es von uns, das schmälert meist die Liebe (sofern es nict krankhaft ist) auf keinen Millimeter.
Der Kerl der hier gehandelt hat, hat egoistisch gehandelt, kalr. UND war eine derbe vorm von Eifersüchtigem Partner und der Kerl hat jetzt nicht geliebt weil er die Fanatische Form von Eiersüchtigem Partner war?
Versteht ihr auf was ich da raus will? Oder verwirr ich euch zu arg Müsst ihr mir sagen.

...
Ich verstehe immer noch nicht, wie du auf die Idee kommst, der Typ hätte seine Freundin geliebt.

Ich finde Schornsteinfegers Vergleich mit dem Spielzeug sehr treffend. Ein Ding, eine Sache ohne eigene Gefühle, dass man lieber kaputt macht, bevor ein Anderer damit spielt. Diese Art von Egozentrismus legt der Mensch eigentlich ab, lange bevor er erwachsen ist.

Den Typen geht seine Freundin als denkendes, fühlendes Wesen schlicht am Allerwertesten vorbei.

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31. August 2010 um 19:07
In Antwort auf antero_11929477

Normal würe ich dir wahrscheinlich zustimmen...
... aber erstmal ist dieser Thread hier eine Frage, die ich mir selbst gestellt habe und nicht beantworten konnte.

Des weiteren ist es so, dass ich mir nicht sicher bin ob wir wirklich für die Vernunft handeln.
Ich meine ist jmd der in den (dummes Beispiel) Irak oder Afghanistan geht um dort sein Leben zu riskieren (zum Beispiel als Soldat) Vernünftig? Da ist doch normalerweise immer ein bisschen Muffensausen dabei, aber man tut es eben aus eigener Überzeugung.

Ist es bei der Leibe nicht auch so? Das Risiko schlechter aus der Sache raus zu kommen als man rein kam? WIeso ignorieren wir sie hier so einfach.
In anderen Dingen tuen wir es doch auch nicht.
SO habe ich das gemeint.
Ich glaube auch nicht, dass es in dem Maße zutrifft wie ich es hier nun veranschaulicht habe, ich wollte etwas übertreiben.

Liebe hat natürlich viel mehr Facetten hormonelle unter anderem wie unten aufgeführt usw.
aber ich habe mich gefragt was macht Liebe so anders...

Und dass es Stufen der Liebe gibt denke ich schon.

Es ist doch bekannt dass Gefühle am Anfang weitaus größer sind als später und es gibt auch Pärchen die andere Pärchen um ihre Zuneigung bewundern. Und ddass nicht weil sie kruz vor dem aus stehen.

Klar manche dieser Paare sind einfach unfähig liebe in großem Maße zu zeigen, aber es gibt auch Paare bei denen ist es einfach nicht in der stärke vorhanden. Sei es nn weil sie noch nicht viel durchgemacht haben oder einfach weil es nicht die "Große Liebe ist"...
aber dass Lebe für alle vergleichbar gleich ist, kann ich mir nicht vorstellen.

Schmerzjunkie
>>> Des weiteren ist es so, dass ich mir nicht sicher bin ob wir wirklich für die Vernunft handeln.


In Sachen Liebe sicher, denn es ist vernünftig, die eigene Lebensqualität zu steigern. Und nichts steigert die eigene Lebensqualität mehr und drastischer als gelebte Liebe die auf Gegenseitigkeit beruht.


>>> Ich meine ist jmd der in den (dummes Beispiel) Irak oder Afghanistan geht um dort sein Leben zu riskieren (zum Beispiel als Soldat) Vernünftig?


Das ist eine völlig andere Frage.

Gegenfrage: war es vernünftig, dass sich die Polen mit militärischen Mitteln gegen den Einmarsch der Wehrmacht (und der Roten Armee) wehrten?


>>> Ist es bei der Leibe nicht auch so?


Ich würde Liebe nun wirklich nicht mit Kriegszuständen vergleichen.


>>> Das Risiko schlechter aus der Sache raus zu kommen als man rein kam?


Das Leben birgt nun mal Risiken. Es ist ja schon ein Risiko, allein schon zu leben. Insofern könntest Du auch genausogut das Leben selbst als Risiko darstellen, bei dem man nun mal sehr schlecht abschneiden kann.

Wenn wir von tatsächlicher Liebe reden, welche stets auf Gegenseitigkeit beruht, dann sehe ich das Risiko als gering an, da "schlecht rauszukommen". Demgegenüber sehe ich die Chance als immens hoch an, einer blendenden Existenz mit phantastischer Lebensqualität entgegen zu schreiten.

Es gibt kein Null-Risiko. Wer Risiken glaubt vermeiden zu wollen, der schafft das sowieso nicht und beraubt sich on top noch aller Chancen. Also totale Banane.


>>> Und dass es Stufen der Liebe gibt denke ich schon.


Glaube ich nicht. Sehr wohl gibt es verschiedene Arten der Liebe. So ist z.B. die Liebe zu einem Kind eine völlig andere als die Liebe zu einer Partnerin.


>>> Es ist doch bekannt dass Gefühle am Anfang weitaus größer sind als später und es gibt auch Pärchen die andere Pärchen um ihre Zuneigung bewundern.


Du redest von "weitaus größeren" Gefühlen am Anfang. Ja, bestimmte Gefühle können da weitaus größer sein. Das hat auch etwas mit dem Reiz des Neuen zu tun. Und zu Recht erwähntest Du da auch hormonelle Einflussfaktoren. Klar, die sind am Anfang größer.

Aber was hat das mit Liebe zu tun? Die Liebe, wenn es eine echte ist, muss keinesfalls am Anfang größer gewesen sein, um dann zu verblassen. Im Gegenteil: am Anfang kann man noch gar nicht wirklich lieben. Anfangs ist man vielleicht ver-liebt und heiß. Kann es sein, dass Du das mit "Liebe" verwechselst?



>>> es gibt auch Paare bei denen ist es einfach nicht in der stärke vorhanden.


Ich möchte mal ganz keck behaupten, dass bei deutlich 90% aller Paare die behaupten ihre Liebe sei verblasst zu keinem Zeitpunkt Liebe herrschte.

Ferner möchte ich behaupten, dass ebenso die meisten Paare NIE wirklich zusammen waren, wenn sie behaupten, sie hätten sich "auseinander gelebt".



>>> Sei es nn weil sie noch nicht viel durchgemacht haben oder einfach weil es nicht die "Große Liebe ist"...


Man braucht nichts "durchmachen", um zu lieben. Im Gegenteil - die Ochsentouren sind eher hinderlich.


>>> aber dass Lebe für alle vergleichbar gleich ist, kann ich mir nicht vorstellen.


Wenn wir über das selbe reden, nämlich über tatsächliche Liebe, dann kann ich mir das sehr wohl vorstellen. Dann bin ich sogar absolut davon überzeugt.

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31. August 2010 um 19:24
In Antwort auf antero_11929477

Tja dann ist aber doch die Frage,
wenn sie so süchtig nach liebe sind, also NUR nach liebe, wieso können sie dann nur Süchtig nach der einen Person sein und sich nicht einfach eine andere suchen?

Ich glaube nicht dass du da alle über einen Kamm scheren kannst mit Alkoholikern oder Drogensüchtigen.

Abhängige Leute die lieben glauben dass DIESE Person und nur diese für sie gemacht ist, ihre Zukunft ist und es niemand vergleichbares auf dieser Erde gibt. Also wollen sie alles daran setzen dieses "Glück" zu behalten. Gesund ist es trotzdem nicht dass ist klar. Und Sucht ist es allemal, aber eine vollkommen unvergleichliche wie ich finde.

Wenn du wüsstest dass dein Partner was weiß ich durch Zeitreisen oder keine Ahnung DIE Person ist durch die du als einzige wirklich ein glückliches Ende haben würdest, also zurück schaust auf 100 Jahre zweisamkeit und denkst "Das war schön" würdest du nicht alles daran setzen dass es auch so wird?

Ist ein dummes Beispiel, aber so denken diese Leute.
Klar ist es krank, genauso wie Eifersüchtige "krank" sind. Aber lieben diese deswegen weniger? Ich denke doch nicht oder? O.o

Schmerzjunkie
>>> Tja dann ist aber doch die Frage, wenn sie so süchtig nach liebe sind, also NUR nach liebe, wieso können sie dann nur Süchtig nach der einen Person sein und sich nicht einfach eine andere suchen?


Weil sich in ihrer Vorstellung von Liebe diese nur auf eine Person zu beziehen hat.

Außerdem könntest Du analog fragen, warum ein Alkoholiker nicht einfach auf Heroin wechselt. Der Vorteil wäre doch, dass er dann von der Alkoholsucht weg gekommen wäre



>>> Ich glaube nicht dass du da alle über einen Kamm scheren kannst mit Alkoholikern oder Drogensüchtigen.


Doch - ich schere alle über einen Kamm, bei denen es um abhängige "Liebe", also Sucht, rankt.

Was das Suchtverhalten anbelangt, sind sie alle gleich... lediglich das Suchtmittel ist unterschiedlich. Who cares?


>>> Abhängige Leute die lieben glauben dass DIESE Person und nur diese für sie gemacht ist, ihre Zukunft ist und es niemand vergleichbares auf dieser Erde gibt.


Diese Leute lieben nicht, sie fröhnen einer Sucht. Dem ist auch dann der Fall, selbst wenn sie sich ihres Status als Süchtiger nicht bewusst sind. Der Betroffene merkt es bekanntlich zuletzt.

In der Vorstellung des süchtig "liebenden" Menschen DARF es nur diese ein- und einzige Person geben. Das entspricht ihrer Idealvorstellung.


>>> Also wollen sie alles daran setzen dieses "Glück" zu behalten.


Der süchtig "liebende" Mensch ist nicht glücklich. Er hat Momente des High-Flys, wie ein Drogensüchtiger, der sich gerade einen Schuss gesetzt hat. Über alles gesehen, sind die süchtig "liebenden" Menschen extrem unglückliche Menschen. Ständig von irgendwelchen Ängsten heesucht, mit miserabelster Lebensqualität.

Halt wie bei jedem Süchtigen.


>>> Gesund ist es trotzdem nicht dass ist klar. Und Sucht ist es allemal, aber eine vollkommen unvergleichliche wie ich finde.


Keine Sucht ist gesund; egal worauf sie sich bezieht.

Jede Sucht ist destruktiv, senkt massiv die Lebensqualität und wendet sich zerstörerisch gegen den Süchtigen.

Obendrein ist jeder Süchtige krank.


>>> Wenn du wüsstest dass dein Partner was weiß ich durch Zeitreisen oder keine Ahnung DIE Person ist durch die du als einzige wirklich ein glückliches Ende haben würdest, also zurück schaust auf 100 Jahre zweisamkeit und denkst "Das war schön" würdest du nicht alles daran setzen dass es auch so wird?


Hypothetische Frage.

Wer "alles dransetzt", also vor allem auch eigene wichtige Interessen und Wünsche bereit ist zu vernachlässigen, der strebt keine Liebe an, sondern destruktive Suchtbefriedigung.

Wer also meint, in Sachen Liebe "alles dransetzen" zu müssen, der hat schon verloren und ist auf dem Holzweg. Vielleicht endet er als Stalker - who knows?

Aber bleiben wir bei der hypothetischen Sache:

Könnte man Zeitreisen machen und dabei dann auch Varianten probieren, dann würde man garantiert feststellen, dass es keinesfalls die "einundeinzige" Person auf der Welt gibt, mit der echte Liebe möglich ist.

Das wäre nämlich auch extremst fatal !! Wenn es nur eine einzige Person unter 6,7 Milliarden gäbe, dann hätte KEIN Mensch jemals die Chance, diese zu finden. Die Wahrscheinlichkeit ist so furchtbar gering, dass man genauso gut 50 Mal 6 Richtige im Lotto haben könnte !!

Die Wahrscheinlichkeit kann also getrost als NULL angesehen werden.

Nein, natürlich gibt es mehrere Menschen, mit denen echte Liebe möglich ist. Dabei kann man sich darüber streiten, ob es 5 von 100 oder nur 1 von 100 ist. In diesem Land sind es jedoch sicher mehrere tausend Menschen, die bestens zu einem passen und mit denen super Liebe möglich ist.

Deine Zeitreise würde das auch problemlos belegen.



>>> Ist ein dummes Beispiel, aber so denken diese Leute.


So denken Süchtige. Süchtige sind krank. Sie schränken ihre Möglichkeiten über jedes Maß ein.



>>> Klar ist es krank, genauso wie Eifersüchtige "krank" sind. Aber lieben diese deswegen weniger?


Sie lieben nicht nur weniger, sie lieben gar nicht. Bzw. genauso, wie der Alkoholiker seinen Schnaps "liebt", den er morgens zitternd und kotzend reinwürgen MUSS.

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31. August 2010 um 19:45

Liebe ist sehr komplex...
es ist fast in jeder Beziehung so, dass es immer einen gibt, der mehr liebt und mehr zu der Beziehung beitritt als der andere.

Mein Freund zum Beispiel geht mir im Moment tierisch auf die nerven und ich weiß langsam nicht ob das wirklich liebe oder nur die angst vor der Einsamkeit ist, denn ich glaube er merkt es nicht das er mit einem Verhalten wie diesem, ich immer weniger interesse an ihm habe. Er hat keinen Job schon seitdem wir zusammen sind, weil er einen Unfall hatte und seitdem Arbeitsunfähig ist.
Wir sind seit ca. 1 Jahr zusammen und er ist etwas älter als ich...
Er ist 45 und ich 28. Am Anfang fand ich ihn ja auch noch ganz interessant, wir verstanden uns super, er hatte in einigen Sachen mehr Erfahrung hatte als ich und ich dachte das wir auf einer Wellenlänge schwimmen...
Anfangs machte er mir schon sehr viele Komplimente, aber jetzt macht er mir nur noch Komplimente-immer wenn wir uns sehen- und sagt mir die ganze zeit wie sehr er mich liebt und was er für mich empfindet... anfangs fand ich das ja auch sehr schön und schmeichelhaft, aber jetzt nervt es mich mehr als das es mir schmeichelt und es nervt extrem und es ist auch oft nicht angebracht... (zum Beispiel wenn ich gerade von der Arbeit komme oder aus dem Bett... könnte auch direkt ausm Gully aussteigen mit Federn und Mist bekleidet... er würde mir noch darüber ein kompliment machen).
Dann ist er so oberharmoniesüchtig... egal was man zu ihm sagt... er sagt gar nichts dazu. Er meint er liebt mich so doll er will nicht mit mir streiten...
Und zu Guter letzt hat er jetzt auch noch den Kontrollwahn abbekommen und unterstellt mir irgendwelche beziehungen die es nicht gibt... Und jetzt habe ich keine lust mehr auf fast alle gemeinsame Aktivitäten mit ihm. Wenn ich ihn höre, sehe oder auch nur denke dann werd ich zum Monster habe voll die schlechte Laune und lasse die auch dann bei ihm aus, obwohl ich es eigentlich nicht möchte... Habe ihm auch schon gesagt das ich bischen Abstand brauche, und mal meine Ruhe haben. Dann ist er beleidigt und zieht muksch ab.
Denke auch schon an schluss machen, aber wie soll ich das machen wenn er mir erzählt wie sehr er mich liebt... schnallt er das nicht oder will er das nicht Begreifen, dass wenn er so weiter macht ich -im wahrsten Sinne des Wortes- die Flucht ergreifen werde.(habe auch schon öfters mit ihm darüber geredet aber er sagt immer: Das tut er aus Liebe (kotz..) Das hält doch keiner auf dauer aus? Oder ist das Liebe, jemanden zu nerven mit Sachen die eigentlich schön sein sollen.
Was soll man in so einer Situation machen?

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31. August 2010 um 20:26

Liebe
@ all
Liebe ist das Salz in der Suppe
Liebe ist das Feuer des Lebens
Liebe ist der Motor unseres Seins
.
Was wäre das Leben?
ohne die Liebe deiner Eltern
ohne die Liebe uns für etwas zu Begeistern
ohne die Liebe zu einem Partner
.
ohne Liebe gibt es keine Lust; Leidenschaft, Neugierde
ohne Liebe gibt es keine Sinnlichkeit, Erotik, Phantasien

nein das Leben wäre fad, grau und nur ein aneinander reihen von Tagen

@ schmerjunkie
Warum so Verzweifelt?
Ja wer liebt der gibt, vielleicht auch sein letztes Hemd.
Ja wenn du das Glück hast lieben zu können, erlebst du auch den Schmerz des Vermissens.
Aber nur wenn du in der Lage bist etwas zu lieben, kannst du überhaupt etwas Vermissen.
Und wer sagt, dass das Leid länger andauert als das Glück, die Zufriedenheit, der Rausch
Und wer sagt das Herz und Verstand nicht auch Mal der gleichen Meinung sind?

Aber lasse dir versichern, es ist nicht dein Herz was dich Verzweifeln lässt..
Es ist dein Verstand, der deinem Herzen nicht folgen will. Also gebe dich deinem Herzen hin und der Schmerz wird verschwinden

Lg herzensdiebe

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31. August 2010 um 23:19

Hmmm.... kann mich da garnicht anschließen
Glaube ich nicht....
Sry aber dass ist ja jedem seine Meinung.

Klar ist verliebt sein und lieben ein Unterschied, aber es ist im ALlgemeinen ja doch Liebe. Dass bei jedem gleich starke Gefühle herrschen, wie gesagt glaube ich nicht. Wenn man sich verliebt, ist ebenfalls ein Grund an Liebe da, wenn man es verscheißt, ist sie Weg, andere merken während der Zeit wie sehr sie einander Lieben durch Erfahrung durch Probleme die man überwindet und wieder andere haben es einfach "in die Wiege gelegt bekommen"
Wenn jeder gleich Lieben würde. Wie kann es sein dass es in vielen Beziehungen vor kommt, dass einer mehr liebt als der andere.

Wahrscheinlich wirst du jetzt sagen, dass das dann auch keine Liebe ist, da es sich die Waage halten muss, aber dass glaube ich nicht, denn meist wechselt es in einem gesunden Masse von Zeit zu Zeit. Weil manchmal einfach mehr da ist und manchmal wieder weniger.


Bei dem Rest geb ich dir Recht, hast mich überzeugt. Liebe ist vernünftig unvernünftig^^. Wir leben halt Liebestechnisch doch auf die "No Risk no fun"-Art

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31. August 2010 um 23:29
In Antwort auf mazin_12960853

Schmerzjunkie
>>> Tja dann ist aber doch die Frage, wenn sie so süchtig nach liebe sind, also NUR nach liebe, wieso können sie dann nur Süchtig nach der einen Person sein und sich nicht einfach eine andere suchen?


Weil sich in ihrer Vorstellung von Liebe diese nur auf eine Person zu beziehen hat.

Außerdem könntest Du analog fragen, warum ein Alkoholiker nicht einfach auf Heroin wechselt. Der Vorteil wäre doch, dass er dann von der Alkoholsucht weg gekommen wäre



>>> Ich glaube nicht dass du da alle über einen Kamm scheren kannst mit Alkoholikern oder Drogensüchtigen.


Doch - ich schere alle über einen Kamm, bei denen es um abhängige "Liebe", also Sucht, rankt.

Was das Suchtverhalten anbelangt, sind sie alle gleich... lediglich das Suchtmittel ist unterschiedlich. Who cares?


>>> Abhängige Leute die lieben glauben dass DIESE Person und nur diese für sie gemacht ist, ihre Zukunft ist und es niemand vergleichbares auf dieser Erde gibt.


Diese Leute lieben nicht, sie fröhnen einer Sucht. Dem ist auch dann der Fall, selbst wenn sie sich ihres Status als Süchtiger nicht bewusst sind. Der Betroffene merkt es bekanntlich zuletzt.

In der Vorstellung des süchtig "liebenden" Menschen DARF es nur diese ein- und einzige Person geben. Das entspricht ihrer Idealvorstellung.


>>> Also wollen sie alles daran setzen dieses "Glück" zu behalten.


Der süchtig "liebende" Mensch ist nicht glücklich. Er hat Momente des High-Flys, wie ein Drogensüchtiger, der sich gerade einen Schuss gesetzt hat. Über alles gesehen, sind die süchtig "liebenden" Menschen extrem unglückliche Menschen. Ständig von irgendwelchen Ängsten heesucht, mit miserabelster Lebensqualität.

Halt wie bei jedem Süchtigen.


>>> Gesund ist es trotzdem nicht dass ist klar. Und Sucht ist es allemal, aber eine vollkommen unvergleichliche wie ich finde.


Keine Sucht ist gesund; egal worauf sie sich bezieht.

Jede Sucht ist destruktiv, senkt massiv die Lebensqualität und wendet sich zerstörerisch gegen den Süchtigen.

Obendrein ist jeder Süchtige krank.


>>> Wenn du wüsstest dass dein Partner was weiß ich durch Zeitreisen oder keine Ahnung DIE Person ist durch die du als einzige wirklich ein glückliches Ende haben würdest, also zurück schaust auf 100 Jahre zweisamkeit und denkst "Das war schön" würdest du nicht alles daran setzen dass es auch so wird?


Hypothetische Frage.

Wer "alles dransetzt", also vor allem auch eigene wichtige Interessen und Wünsche bereit ist zu vernachlässigen, der strebt keine Liebe an, sondern destruktive Suchtbefriedigung.

Wer also meint, in Sachen Liebe "alles dransetzen" zu müssen, der hat schon verloren und ist auf dem Holzweg. Vielleicht endet er als Stalker - who knows?

Aber bleiben wir bei der hypothetischen Sache:

Könnte man Zeitreisen machen und dabei dann auch Varianten probieren, dann würde man garantiert feststellen, dass es keinesfalls die "einundeinzige" Person auf der Welt gibt, mit der echte Liebe möglich ist.

Das wäre nämlich auch extremst fatal !! Wenn es nur eine einzige Person unter 6,7 Milliarden gäbe, dann hätte KEIN Mensch jemals die Chance, diese zu finden. Die Wahrscheinlichkeit ist so furchtbar gering, dass man genauso gut 50 Mal 6 Richtige im Lotto haben könnte !!

Die Wahrscheinlichkeit kann also getrost als NULL angesehen werden.

Nein, natürlich gibt es mehrere Menschen, mit denen echte Liebe möglich ist. Dabei kann man sich darüber streiten, ob es 5 von 100 oder nur 1 von 100 ist. In diesem Land sind es jedoch sicher mehrere tausend Menschen, die bestens zu einem passen und mit denen super Liebe möglich ist.

Deine Zeitreise würde das auch problemlos belegen.



>>> Ist ein dummes Beispiel, aber so denken diese Leute.


So denken Süchtige. Süchtige sind krank. Sie schränken ihre Möglichkeiten über jedes Maß ein.



>>> Klar ist es krank, genauso wie Eifersüchtige "krank" sind. Aber lieben diese deswegen weniger?


Sie lieben nicht nur weniger, sie lieben gar nicht. Bzw. genauso, wie der Alkoholiker seinen Schnaps "liebt", den er morgens zitternd und kotzend reinwürgen MUSS.


Also gut das Suchtproblem von mir aus, seh ich ein, sind die halt süchtig. ABer zu sagen dass eifersüchtige Menschen garnicht lieben ist ja mal totaler Schwachsinn. Sie Lieben halt auf kranke Art und Weise, aber sie Lieben.
Ich hatte auch mal ne sehr kranke Eifersuchtsphase und es gibt da viele unterschiedliche. Die krankhafte und die egoistische und wie bei jeder Eifersucht hält man sich selbst für zu minderwertig. Man liebt sich selbst nicht und denn anderen umso mehr. Da man aber nichts geben kann, weil man glaubt nichts geben zu können (obwohl dem nicht so ist) verliert man am Ende oder man gewinnt wenn man seine EiferSUCHT endlich im Zaum hält.

Verliert man diesen Menschen ist man aber nicht mehr von Entzugserscheinungen/Liebeskummer betroffen als andere verlassene Menschen. Vorallem hat ja jede Liebe so ein bisschen Suchtpotenzial. Wäre dem nicht so würden wir ja nicht nach einer Trennung so hinterher trauern.

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31. August 2010 um 23:34

Hmmm.... kann mich da garnicht anschließen
Dreh mir die Wort nicht im Mund um. Ich sage ja dass das alles scheiße ist, aber Quatsch ist es nicht. In unserem deinem und meinem "gesunden Menschenverstand" ist liebe mit Respekt verbunden mit hochachtung und das Gefühl dass uns auffängt (auch wenn dass wieder so die übliche Leiher ist :-!), aber ich bin mir zu 99% sicher, dass diese Typen und Frauen trotzallem Liebe empfinden. Eine schreckliche FALSCHE Art von Liebe weil sie glauben, was sie leiben muss ihnen gehören und mit Sciherheit vergeht diese Liebe i-wann und mündet in totale Gewalt und Wut, aber am Anfang war es Liebe! Bin ich mir sicher!

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31. August 2010 um 23:36

Ich kann mir das alles vorstellen...
... weil ich manches Mitbekommen habe, in anderes kann ich mich hinneinversezen.
Aber wie gesagt ich denke überall ist Liebe dabei gewesen, bzw. FAST überall.

Und deshlab glaub ich auch nicht an ein überall gleiches Maß an Liebe!

aber dass ist ja jedem sein Ding.

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