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Eigentumswohnung - eure Meinung

12. Mai um 9:27 Letzte Antwort: 3. September um 8:46

Hallo meine Lieben,

ich brauche mal Schwarmwissen weil ich bezüglich o.g. Thema zwei Meinungen habe.

Ich bin mit meinem Freund jetzt ca. ein Jahr zusammen. Es läuft super, wir lieben uns sehr und haben bisher nie gestritten (eine Diskussion gab es vor wenigen Wochen, die wurde aber von beiden Seiten sehr erwachsen und vernünftig geklärt). Ich bin 32, er 36.
Er wohnt derzeit in seiner Eigentumswohnung mit seinem Bruder (28). Hat er vor ein paar Jahren günstig im Zuge einer Zwangsversteigerund "geschossen"
So viel erst Mal zu unserem Background.

Ich mache mir natürlich schon länger Gedanken um Themen wie Zusammen ziehen, heiraten, Familie gründen, wie Frauen nun mal sind
Natürlich möchte ich mir aufgrund der kurzen Beziehungszeit nichts überstürzen, Gott bewahre, jünger werde ich aber mit meinen 32 Lenzen aber auch nicht, so viel dazu
Grundsätzlich sind wir uns in diesen Punkten einig, dass unsere Beziehung auf o.g. Punkte hinaus läuft.

Vor einigen Tagen sind wir an einer leerstehenden Wohnung in der Straße meiner derzeitigen (Miet)Wohnung vorbei gelaufen. Ich habe dies am Rand bemerkt á la "Guck mal, da ist auch schon wieder jemand ausgezogen". Er meinte, ich solle doch dahin umziehen, immerhin habe die Wohnung auch einen Balkon und wäre fußläufig nur eine Minute von meiner jetzigen Wohnung / Wohnung meiner Eltern entfernt. Nach einigem Hin und Her sprach ich dann an, dass ich eigentlich schon darauf spekuliere BALD (den Zeitraum habe ich nicht näher definiert) mit ihm zusammen ziehen zu wollen und mir daher einen Umzug nicht vorstellen könne. Er reagierte mit einem lächelnden "Ach sooooo".

Später dann unterhielten wir uns nach darüber, dass er wieder nur Eigentum beziehen würde und ich dafür dann ja schon mal Kapital beiseite schaffen könnte. Er weiß um meine finanzielle Situation, sprich ich arbeite Vollzeit, verdiene ganz gut, kann mir aber aufgrund von Schulden die ich jeden Monat abstottere keine großen Sprüngen leisten, schon gar kein Kapital zum Kauf einer Wohnung beiseite legen. Trotzdem lebe ich ganz gut, kann mir hin und wieder Luxus gönnen. Das schilderte ich ihm nochmals.
Ich habe dann spontan angeboten, beim Zusammenziehen die fixen Nebenkosten übernehmen zu können und den Lebensmitteleinkauf. War für mich ein fairer Vorschlag. Er meinte "das wären dann ja 200-300 monatlich an Fixkosten, das ist ja nichts".
Ich wollte ihn aber mit dem Thema nicht überrumpeln und unter Druck setzen, weswegen ich äußerte, über diese Problematik könnten wir uns nochmal Gedanken machen, wenn es soweit sei.

Das Thema habe ich gestern bei meinen Eltern angesprochen. Mein Vater war etwas "entrüstet" und meinte, wenn man jemanden liebe und entsprechendes Kapital besitze, wäre es für ihn ein Selbstverständlichkeit die Wohnung zu kaufen und seine Liebe kostenfrei bei sich wohnen zu lassen.

Für mich ist das eigentlich nichts. Ich lege Wert auf 50/50 in einer Beziehung, soweit es geht. Ich möchte mich weder aushalten lassen noch den Eindruck erwecken, jemanden ausnutzen zu wollen.

Ich finde den Punkt von meinem Vater gar nicht falsch und bin jetzt im Zwiespalt.

Natürlich hat das Thema noch Zeit um eine Weile vor sich hin zu reifen. Allerdings mache ich mir schon Gedanken zu einer Lösung. Eine Mietwohnung kommt für ihn überhaupt nicht in Frage.

Wie ist eure Meinung dazu? Wenn der Partner genügend Kapital besitzt, soll er dann selbstverständlich die Kosten des Kaufs zu übernehmen? Kämt ihr euch ausgenutzt vor?
Habt ihr andere Lösungsvorschläge?

Danke fürs Lesen, wurde länger, als gedacht

Eure Soley

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Beste hilfreiche Antwort

12. Mai um 10:30
Beste Antwort

Ich schätze Creepys Beiträge sehr, ist mir schon mehrfach aufgefallen. Auch hier steckt wieder viel Wahres drin. Allerdings fehlt mir persönlich (aufgrund meines Wesens) eine wichtige Komponente: das Herz. Der rationale Ansatz ist völlig abgebildet, wenn man eine 50:50-Lösung sucht. Das ist auch ok. Es gibt aber eben auch Situationen, in denen das nicht möglich ist. Da würde ich sagen: jeder gibt das, was er kann. Wenn der eine Millionär ist und der andere Schulden hat, dann ist es eben nicht möglich, dass beide gleichermaßen "investieren". Oder ein anderes Beispiel: A hat 500.000 Euro, B 50.000 Euro. Wenn A 50.000 Euro investiert, dann sind das 10 % seines Kapitals. Bei B hingegen 100 %. Und nun kommt das Herz ins Spiel: aus rationaler Sicht würde man sagen "ok, dann gehts halt nicht, die Schieflage ist nicht gesund". Das würde aber möglicherweise bedeuten, dass man nie zusammenzieht. Und das wiederum würde bedeuten, dass beide das auch gar nicht wirklich wollen, vielleicht nur einer davon, aber mindestens einer eben nicht. Dadurch entsteht auf anderer Ebene eine Schieflage. Menschen sind unterschiedlich. Ich finde auch nicht, dass jemand ein Depp ist, wenn er sich den Traum vom gemeinsamen Eigenheim mit seiner Liebe erfüllen mag, selbst wenn er deutlich mehr investiert. Klar, man kann damit auf die Schnauze fallen, aber das kann man auch, wenn man sich für eine Million ein Haus kauft jeder gibt die Hälfte. Ich glaube: wenn die Gefühle da sind und beide wirklich zusammen leben wollen, dann findet sich eine Lösung. Vielleicht muss man aufeinander zukommen, aber dabei muss auch berücksichtigt werden, welche Möglichkeiten die beiden Partner haben. Liebe Soley, ich kann sowohl Deinen Freund als auch Deinen Vater verstehen. Ehrlich gesagt finde ich auch, dass die Reaktion Deines Freundes ziemlich verkopft ist und nicht gerade danach schreit, dass es (im Augenblick) sein Herzenswunsch ist, mit Dir zusammen zu leben. Es wäre wenn dann ein rationaler Wunsch, der auf rationalen Grundpfeilern (korrekte finanzielle Aufteilung usw.) steht. Und wenn das nicht gegeben ist (zum Beispiel weil Du noch Schulden hast), dann fühlt er sich damit nicht wohl. Das meine ich wertfrei. Manch einem ist das einfach sehr wichtig. Und Du bist vermutlich auch sehr bodenständig und daher passt das wahrscheinlich grundsätzlich ganz gut zu Dir (nur meine Einschätzung anhand Deiner Beiträge). Das beschreibst Du ja auch selbst und ich finde Deine Einstellung sehr gesund und gut. Aber wie gesagt: wenn man daran konsequent festhält, wird es erst mal nichts mit zusammenziehen in ein Eigenheim. Denn bis Du Dich ähnlich wie Dein Freund einbringen kannst, wird es noch eine Weile dauern. Was ja vielleicht auch gar nicht schlecht ist. Vielleicht ist in einem Jahr der bessere Zeitpunkt, das nochmal anzugehen. Dann hat sich eure Partnerschaft ein weiteres Jahr bewährt, Deine finanzielle Situation ist möglicherweise entspannter und Dein Freund hat seine Haltung vielleicht ein wenig angepasst. Alles möglich. Gibt ja im Grunde keine Not, nun etwas übers Knie zu brechen. Trotz Deiner 32 Jahre (Du bist noch so jung! ).

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12. Mai um 9:55

Ich mache übrigens tolle, sinnvolle Absätze aber das Forum übernimmt sie gerade nicht. Daher entschuldige die lange Textwurst.

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12. Mai um 9:55
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Also meine Partnerin und ich leben auch in meinem Eigentum. Hatte diese jedoch schon Jahre vor unserem zusammen kommen erworben. Wir handhaben das so, sie beteiligt sich jeden Monat an den Nebenkosten. Wenn wir eine Investition starten wollen, zb neuer tv oder so dann teilen wir uns die Kosten. Oder wenn es um eine neue Terrasse geht dann eben auch teilen. Für mich wäre es wichtig zu wissen, wie weit die Beziehung gehen soll, also falls man sich trennen sollte muss man nicht alles so hart ausfechten und die Wohnung übers Knie verkaufen. Wenn jedoch man sich vorstellen kann zu heiraten kann man ja immernoch den Partner ins Grundbuch eintragen und die finanziellen Aspekte anders regeln. Für mich selber ist es eine einfach frage, die alles klar stellen würde „ wo sieht man sich in den nächsten Jahren“ Jedoch ist mir aufgefallen, die möchte heute noch kaum einer beantworten. Oder die meisten könnten es nicht, weil da müsste man sich ja festlegen,....

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12. Mai um 10:01

Hallo creepyworld, danke für deine Antwort. Auch ich finde es nicht normal, kostenlos bei jemanden zu wohnen. Ich würde das auch nicht wollen. Allerdings findet sich bei uns ja die Diskrepanz, er verfügt über Kapital und möchte Eigenheim beziehen. Ich habe das nicht und das wird die nächsten Jahre aufgrund der Schulden auch so bleiben, du hast hier ja bspw. die Kreditwürdigkeit angesprochen. Ich mache mir diesbezüglich schon Sorgen, wie das klappen soll. Du sagst: Meine beste Freundin hat so einen Depp gefunden, er nimmt alles alleine auf, zahlt alles von seinem ersparten aber sie steht überall mit drin und entscheidet das meiste. Das finde ich, ist ein Armutszeugnis und in so einem Verhältnis würde ich mich nicht wohl fühlen. Das möchte ich auf gar keinen Fall, das weiß er auch und ich würde mich damit ebenfalls nicht wohlfühlen. Er meinte gegen Ende des Gesprächs scherzhaft, er weiß schon wie das abläuft, er nimmt das Geld in die Hand und ich suche dann die Wohnung aus. Ich habe das vehement abgelehnt und gesagt, er sollte mich besser kennen um zu wissen, dass ich nicht "so eine" bin und das ganz sicher nicht so ablaufen wird. Hier und da habe ich schon mal was von einer Miete gehört, die man dem Partner zahlen kann. Ich gehe aber davon aus, dass er die Wohnung voll finanziert, also weder Kredit aufnehmen muss noch Raten abzahlt. Demzufolge fande ich das fairste, so weit es geht die monatlichen Kosten zu übernehmen, als Ausgleich. Ich hätte kein Problem damit, wenn er alleine im Grundbuch steht. Natürlich könnte er mich dann rauswerfen im Falle einer Trennung, davon gehe ich jetzt aber erst mal nicht aus.

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12. Mai um 10:01

Hallo creepyworld, danke für deine Antwort. Auch ich finde es nicht normal, kostenlos bei jemanden zu wohnen. Ich würde das auch nicht wollen. Allerdings findet sich bei uns ja die Diskrepanz, er verfügt über Kapital und möchte Eigenheim beziehen. Ich habe das nicht und das wird die nächsten Jahre aufgrund der Schulden auch so bleiben, du hast hier ja bspw. die Kreditwürdigkeit angesprochen. Ich mache mir diesbezüglich schon Sorgen, wie das klappen soll. Du sagst: Meine beste Freundin hat so einen Depp gefunden, er nimmt alles alleine auf, zahlt alles von seinem ersparten aber sie steht überall mit drin und entscheidet das meiste. Das finde ich, ist ein Armutszeugnis und in so einem Verhältnis würde ich mich nicht wohl fühlen. Das möchte ich auf gar keinen Fall, das weiß er auch und ich würde mich damit ebenfalls nicht wohlfühlen. Er meinte gegen Ende des Gesprächs scherzhaft, er weiß schon wie das abläuft, er nimmt das Geld in die Hand und ich suche dann die Wohnung aus. Ich habe das vehement abgelehnt und gesagt, er sollte mich besser kennen um zu wissen, dass ich nicht "so eine" bin und das ganz sicher nicht so ablaufen wird. Hier und da habe ich schon mal was von einer Miete gehört, die man dem Partner zahlen kann. Ich gehe aber davon aus, dass er die Wohnung voll finanziert, also weder Kredit aufnehmen muss noch Raten abzahlt. Demzufolge fande ich das fairste, so weit es geht die monatlichen Kosten zu übernehmen, als Ausgleich. Ich hätte kein Problem damit, wenn er alleine im Grundbuch steht. Natürlich könnte er mich dann rauswerfen im Falle einer Trennung, davon gehe ich jetzt aber erst mal nicht aus.

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12. Mai um 10:01

Hallo creepyworld, danke für deine Antwort. Auch ich finde es nicht normal, kostenlos bei jemanden zu wohnen. Ich würde das auch nicht wollen. Allerdings findet sich bei uns ja die Diskrepanz, er verfügt über Kapital und möchte Eigenheim beziehen. Ich habe das nicht und das wird die nächsten Jahre aufgrund der Schulden auch so bleiben, du hast hier ja bspw. die Kreditwürdigkeit angesprochen. Ich mache mir diesbezüglich schon Sorgen, wie das klappen soll. Du sagst: Meine beste Freundin hat so einen Depp gefunden, er nimmt alles alleine auf, zahlt alles von seinem ersparten aber sie steht überall mit drin und entscheidet das meiste. Das finde ich, ist ein Armutszeugnis und in so einem Verhältnis würde ich mich nicht wohl fühlen. Das möchte ich auf gar keinen Fall, das weiß er auch und ich würde mich damit ebenfalls nicht wohlfühlen. Er meinte gegen Ende des Gesprächs scherzhaft, er weiß schon wie das abläuft, er nimmt das Geld in die Hand und ich suche dann die Wohnung aus. Ich habe das vehement abgelehnt und gesagt, er sollte mich besser kennen um zu wissen, dass ich nicht "so eine" bin und das ganz sicher nicht so ablaufen wird. Hier und da habe ich schon mal was von einer Miete gehört, die man dem Partner zahlen kann. Ich gehe aber davon aus, dass er die Wohnung voll finanziert, also weder Kredit aufnehmen muss noch Raten abzahlt. Demzufolge fande ich das fairste, so weit es geht die monatlichen Kosten zu übernehmen, als Ausgleich. Ich hätte kein Problem damit, wenn er alleine im Grundbuch steht. Natürlich könnte er mich dann rauswerfen im Falle einer Trennung, davon gehe ich jetzt aber erst mal nicht aus.

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12. Mai um 10:03

Geht mir genauso -.- Kein Ding...

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12. Mai um 10:03
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Derjenige mit Kapital kann natürlich die Kosten des Kaufs übernehmen, ist dann aber auch alleiniger Eigentümer der Immobilie. Der Partner, also du, hätte im Falle einer Trennung keinen Anspruch auf die Wohnung. Dein Vorschlag, Neben- und Lebensmittelkosten zu übernehmen, finde ich fair. Wenn dein Freund das anders sieht, müsst ihr eine alternative Lösung finden.

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12. Mai um 10:07

Hallo kuerbiskopf, wenn ich das richtig sehe, findest du meinen Vorschlag mit der Beteiligung an den Kosten vernünftig? Gut dass du auch noch angesprochen hast, dass man sich bei Neuanschaffungen die Kosten teilt. Das finde ich gut, werde ich auf jeden Fall im Hinterkopf behalten. Ja, man sollte sich definitiv einig sein, wo die Reise zusammen geht. Mein Freund ist ein sehr eigenständiger und freiheitsliebender Mensch und ich glaube, die Gedanken heiraten und zusammen ziehen machen ihm momentan noch ein wenig Angst. Da wir aber auch noch nicht so lange zusammen sind, will ich da keinesfalls drängeln, den Dingen erst Mal ihren Lauf lassen.

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12. Mai um 10:09

Hallo valieee, danke für deine Einschätzung. Wie ich schon creepyworld geschrieben habe, ich persönlich hätte damit kein Problem dass er alleiniger Eigentümer ist und ich somit keinerlei Anspruch hätte. Wie er das sieht weiß ich noch gar nicht, ich habe das Thema erst mal wieder auf Eis gelegt

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12. Mai um 10:14

So doof es auch klingt, die Zeit wird es in gewisser Weise zeigen was ihr wollt. Und beiden Seiten im Normalfall auch Sicherheit geben ob ihr eine gemeinsame Zukunft habt. Aber man kann ja mal ganz vorsichtig mit den Themen rumblödeln

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12. Mai um 10:30
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Ich schätze Creepys Beiträge sehr, ist mir schon mehrfach aufgefallen. Auch hier steckt wieder viel Wahres drin. Allerdings fehlt mir persönlich (aufgrund meines Wesens) eine wichtige Komponente: das Herz. Der rationale Ansatz ist völlig abgebildet, wenn man eine 50:50-Lösung sucht. Das ist auch ok. Es gibt aber eben auch Situationen, in denen das nicht möglich ist. Da würde ich sagen: jeder gibt das, was er kann. Wenn der eine Millionär ist und der andere Schulden hat, dann ist es eben nicht möglich, dass beide gleichermaßen "investieren". Oder ein anderes Beispiel: A hat 500.000 Euro, B 50.000 Euro. Wenn A 50.000 Euro investiert, dann sind das 10 % seines Kapitals. Bei B hingegen 100 %. Und nun kommt das Herz ins Spiel: aus rationaler Sicht würde man sagen "ok, dann gehts halt nicht, die Schieflage ist nicht gesund". Das würde aber möglicherweise bedeuten, dass man nie zusammenzieht. Und das wiederum würde bedeuten, dass beide das auch gar nicht wirklich wollen, vielleicht nur einer davon, aber mindestens einer eben nicht. Dadurch entsteht auf anderer Ebene eine Schieflage. Menschen sind unterschiedlich. Ich finde auch nicht, dass jemand ein Depp ist, wenn er sich den Traum vom gemeinsamen Eigenheim mit seiner Liebe erfüllen mag, selbst wenn er deutlich mehr investiert. Klar, man kann damit auf die Schnauze fallen, aber das kann man auch, wenn man sich für eine Million ein Haus kauft jeder gibt die Hälfte. Ich glaube: wenn die Gefühle da sind und beide wirklich zusammen leben wollen, dann findet sich eine Lösung. Vielleicht muss man aufeinander zukommen, aber dabei muss auch berücksichtigt werden, welche Möglichkeiten die beiden Partner haben. Liebe Soley, ich kann sowohl Deinen Freund als auch Deinen Vater verstehen. Ehrlich gesagt finde ich auch, dass die Reaktion Deines Freundes ziemlich verkopft ist und nicht gerade danach schreit, dass es (im Augenblick) sein Herzenswunsch ist, mit Dir zusammen zu leben. Es wäre wenn dann ein rationaler Wunsch, der auf rationalen Grundpfeilern (korrekte finanzielle Aufteilung usw.) steht. Und wenn das nicht gegeben ist (zum Beispiel weil Du noch Schulden hast), dann fühlt er sich damit nicht wohl. Das meine ich wertfrei. Manch einem ist das einfach sehr wichtig. Und Du bist vermutlich auch sehr bodenständig und daher passt das wahrscheinlich grundsätzlich ganz gut zu Dir (nur meine Einschätzung anhand Deiner Beiträge). Das beschreibst Du ja auch selbst und ich finde Deine Einstellung sehr gesund und gut. Aber wie gesagt: wenn man daran konsequent festhält, wird es erst mal nichts mit zusammenziehen in ein Eigenheim. Denn bis Du Dich ähnlich wie Dein Freund einbringen kannst, wird es noch eine Weile dauern. Was ja vielleicht auch gar nicht schlecht ist. Vielleicht ist in einem Jahr der bessere Zeitpunkt, das nochmal anzugehen. Dann hat sich eure Partnerschaft ein weiteres Jahr bewährt, Deine finanzielle Situation ist möglicherweise entspannter und Dein Freund hat seine Haltung vielleicht ein wenig angepasst. Alles möglich. Gibt ja im Grunde keine Not, nun etwas übers Knie zu brechen. Trotz Deiner 32 Jahre (Du bist noch so jung! ).

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12. Mai um 10:30
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Also, rein theoretisch, wenn es bei euch gut läuft, eich zwei eine Zukunft ohne des jeweils anderen nicht vorstellen könnt, wie wäre es dann im Sinne eines privaten Kredits? Er kauft die Wohnung und du stotterst die Hälfte pro Monat an ihm ab, so lässt du dich mit ins Grundbuch eintragen und die Wohnung wird dir ebenfalls zur Hälfte dann gehören. Als Idee am Rande.

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12. Mai um 10:48

Hallo wankendespony, vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Ich schätze die Beiträge von creepyworld auch sehr, ebenso deine. Danke dass du neben den ganzen rationalen Gedanken auch die emotionale Ebene mit einbringt. Ich bin eigentlich ein sehr emotionaler Mensch, versuche aber finanzielle Angelegenheiten so sachlich es geht anzugehen. Auf jeden Fall hast du Recht bei den zwei Dingen: Ich bin sehr bodenständig und wir nehmen und auf jeden Fall Zeit mit dem Thema. Es ist nun mal durch das Gespräch aufgekommen und da der Gedanke in mir schon länger rumgeistert, wollte ich ihn von dem "Trip", ich könne mir eine andere Wohnung suchen, abbringen. Er soll wissen, dass ich in absehbarer Zeit einen anderen Weg gehen möchte. Meinem Freund ist Geld überhaupt nicht wichtig, das hat er schon oft betont. Wenn man so viel hat, kann man sich den Luxus aus rausnehmen, das zu sagen Deswegen glaube ich auch nicht, dass es am finanziellen scheitert. Natürlich ist eine so große Investition etwas anderes dass man nicht einfach beiseite schieben kann. Ich möchte es nicht als selbstverständlich erachten, dass er alles bezahlt. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, im Rahmen meiner Möglichkeiten. Wenn unsere Liebe so bleibt bzw. wächst und wir uns in einem Jahr (dieser Zeitraum schwirrt auch in meinem Kopf, dann sind wir 1 1/2, 2 Jahre zusammen) zu einem Kauf entscheiden, ist er bestimmt bereit für uns beide zu kaufen. Er wollte sich sowieso nächstes Jahr nach einer größeren Wohnung umschauen, dass hat er vor Wochen unabhängig vom jetzigen Thema schon mal erwähnt. Ich dachte da schon, das wäre ein Wink mit dem Zaunpfahl, aber momentan bin ich mir da nicht mehr so sicher Du schreibst: Und wenn das nicht gegeben ist (zum Beispiel weil Du noch Schulden hast), dann fühlt er sich damit nicht wohl. Das meine ich wertfrei. Manch einem ist das einfach sehr wichtig Ich bin da absolut bei dir und würde meinem Freund so eine Überlegung nie ankreiden. Ich möchte nur nicht, dass so eine Überlegung unsere Beziehung zum scheitern verurteilt. Ich möchte natürlich auf lange Sicht mit ihm zusammen wohnen, getrennte Wohnungen "für immer" kommen für mich nicht in Frage. Und ja, kommt Zeit, kommt Rat. Mit der Zeit wird er sich wahrscheinlich sicherer. Wir Frauen neigen ja zu übereilten Entscheidungen. Ich kann verstehen dass er sich da Zeit lassen will und möchte ihm das absolut nicht nehmen.

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12. Mai um 10:48

Hallo wankendespony, vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Ich schätze die Beiträge von creepyworld auch sehr, ebenso deine. Danke dass du neben den ganzen rationalen Gedanken auch die emotionale Ebene mit einbringt. Ich bin eigentlich ein sehr emotionaler Mensch, versuche aber finanzielle Angelegenheiten so sachlich es geht anzugehen. Auf jeden Fall hast du Recht bei den zwei Dingen: Ich bin sehr bodenständig und wir nehmen und auf jeden Fall Zeit mit dem Thema. Es ist nun mal durch das Gespräch aufgekommen und da der Gedanke in mir schon länger rumgeistert, wollte ich ihn von dem "Trip", ich könne mir eine andere Wohnung suchen, abbringen. Er soll wissen, dass ich in absehbarer Zeit einen anderen Weg gehen möchte. Meinem Freund ist Geld überhaupt nicht wichtig, das hat er schon oft betont. Wenn man so viel hat, kann man sich den Luxus aus rausnehmen, das zu sagen Deswegen glaube ich auch nicht, dass es am finanziellen scheitert. Natürlich ist eine so große Investition etwas anderes dass man nicht einfach beiseite schieben kann. Ich möchte es nicht als selbstverständlich erachten, dass er alles bezahlt. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, im Rahmen meiner Möglichkeiten. Wenn unsere Liebe so bleibt bzw. wächst und wir uns in einem Jahr (dieser Zeitraum schwirrt auch in meinem Kopf, dann sind wir 1 1/2, 2 Jahre zusammen) zu einem Kauf entscheiden, ist er bestimmt bereit für uns beide zu kaufen. Er wollte sich sowieso nächstes Jahr nach einer größeren Wohnung umschauen, dass hat er vor Wochen unabhängig vom jetzigen Thema schon mal erwähnt. Ich dachte da schon, das wäre ein Wink mit dem Zaunpfahl, aber momentan bin ich mir da nicht mehr so sicher Du schreibst: Und wenn das nicht gegeben ist (zum Beispiel weil Du noch Schulden hast), dann fühlt er sich damit nicht wohl. Das meine ich wertfrei. Manch einem ist das einfach sehr wichtig Ich bin da absolut bei dir und würde meinem Freund so eine Überlegung nie ankreiden. Ich möchte nur nicht, dass so eine Überlegung unsere Beziehung zum scheitern verurteilt. Ich möchte natürlich auf lange Sicht mit ihm zusammen wohnen, getrennte Wohnungen "für immer" kommen für mich nicht in Frage. Und ja, kommt Zeit, kommt Rat. Mit der Zeit wird er sich wahrscheinlich sicherer. Wir Frauen neigen ja zu übereilten Entscheidungen. Ich kann verstehen dass er sich da Zeit lassen will und möchte ihm das absolut nicht nehmen.

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12. Mai um 10:50

Hallo herzchen, diesen Gedanken hatte ich tatsächlich auch schon, vielen Dank! Ich weiß nicht, wie er dem gegenüber steht. Er hat mal erwähnt, keinen Kredit haben zu wollen bzw. Schulden. Ich weiß nicht, ob das eine Lösung wäre, werde es ihm aber auf jeden Fall anbieten.

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12. Mai um 10:50

da man nun ja keine absätze mehr machen kann, schreib ich jetzt nicht viel. ist mir zu blöd. nur so viel: m.e. müsst ihr in dem fall erst mal klären, was für eine art von beziehung ihr dann haben wollt: nur eine lockere freizeitbeziehung, in der jeder seine unabhängigkeit bewahrt? oder doch mehr in richtung der klassischen ehe, in der man sich auch materiell aufeinander einlässt, und somit auch mehr oder weniger voneinander abhängig ist? wobei dann natürlich noch im einzelnen zu klären ist, wie man das konkret ausgestaltet. da gibts ja viele möglichkeiten...

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12. Mai um 11:15

Hey user08152, ja das mit den fehlenden Absätzen momentan nervt gewaltig. Danke trotzdem für deinen Beitrag. Ich GLAUBE, dass es auf eine klassische Ehe hinausläuft. Wir sind da beide eher traditionell eingestellt. Klar kommuniziert wurde dies aber bisher nicht. Ich behalte es im Hinterkopf!

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12. Mai um 11:31

" kann mir aber aufgrund von Schulden die ich jeden Monat abstottere keine großen Sprüngen leisten, schon gar kein Kapital zum Kauf einer Wohnung beiseite legen. Trotzdem lebe ich ganz gut, kann mir hin und wieder Luxus gönnen." Nen totaler Widerspruch. Wenn deine Einstellung 50/50 ist, dann rock das.

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12. Mai um 11:48

Hallo anwendung, eigentlich ist das kein Widerspruch. Luxus bedeutet für mich mir mal Klamotten, ein Spiel zu kaufen oder ab und an mal auszugehen. Kurztrips sind auch drin. Viel beiseite legen kann ich aber nicht.

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12. Mai um 11:55
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Wie groß ist denn seine jetzige Wohnung, reicht die nicht für Euch beide oder soll der Bruder dort wohnen bleiben? Wohnst Du aktuell bei Deinen Eltern oder in einer eigenen Wohnung in deren Nähe? Eigentlich hättest Du ihn ja auch mal kommen lassen können, dass er erzählt wie er sich Eure Zukunft vorstellen könnte, wann er sich ein zusammenziehen vorstellen könnte mit wie und wo. Es gibt ja keine alleinige Lösung wie Paare die Finanzen regeln: Die einen werfen zusammen und haben nur WIR, andere machen es nach dem prozentualen Anteil, andere Trennen strikt. Wenn es eine Eigentumswohnung werden sollte gäbe es doch verschiedene Varianten: Er kauft sie alleine, steht alleine im Grundbuch und Du zahlst anteilig Wohngeld und Nebenkosten an ihn. Ihr kauft die Wohnung gemeinsam, die Leistungsanteile werden im Grundbuch vermerkt wie zum Beispiel 80% er 20% Du. Es kommt ja auch immer auf die beteiligten an, manche heiraten nach 3 Monaten und nach 15 Monaten ist der Nachwuchs da, andere sehen es mehr nach dem "Drum prüfe wer sich ewig bindet", da solltet Ihr einen Kompromiss aus Euren Einstellungen finden

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12. Mai um 12:00
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Ah, okay. Dann habe ich das etwas falsch verstanden. Ich dachte, du möchtest etwas gemeinsames haben und kaufen. So sieht die Situation natürlich anders aus. Wenn es dir nichts ausmacht, dass alles ihm gehört und du ihm Miete zahlst, dann finde ich das völlig in Ordnung. Ich bin auch ein extrem emotionaler Mensch und es tut mir leid, wenn mein Text sehr sachlich formuliert war aber leider ist es bei Geld so, dass egal wie viel Gefühle man investiert, im ernstfall steht man Obdachlos und am besten noch mit Schulden da. Darum ist mein Rat für dich so sachlich, weil ich niemals wollen würden, dass das jemanden passiert. Ich kenne einige, die aus Beziehungen mit Schulden gehen, die sie niemals mehr abbezahlt bekommen und das ist wirklich ein schlimmer Einschnitt ins Leben. Ich persönlich hätte ein Problem damit, wenn ich in seinem Haus, unter seiner Anweisung leben müsste. Ich würde mich ewig nur wie ein Gast fühlen. Für mich wäre dann ein Mietobjekt, an dem beide beteiligt wären lieber. Aber das musst du entscheiden. Lass dir auf jedenfall einen Mietvertrag geben, vielleicht unromantisch aber so sitzt du nicht über Nacht auf der Straße, weil die Olga ihm plötzlich doch besser gefällt.

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12. Mai um 12:03

Hallo sophos, ich wohne momentan alleine in einer 60qm Wohnung in der Nähe meiner Eltern. An sich würde der Platz reichen, allerdings möchte er nicht mehr zur Miete wohnen und ich möchte dort auch recht gerne ausziehen, ich habe dort lange mit meinem Ex gewohnt und die Wohnung an sich ist relativ renovierungsbedürftig (das wäre aber Sache der Vemieter, die kümmern sich aber nur ums Nötigste, anderes Thema). Eigentlich hätte ich ihn auch gerne mit dem Thema beginnen lassen, allerdings kam wie oben geschildert das Thema zufällig auf und ich bin dann einfach "in die Vollen gegangen" mit meiner Aussage. Den Gedanken finde ich aber trotzdem gut, ich werde wohl noch mal ein paar Wochen ins Land streichen lassen und ihn dann nochmal konkret fragen, wie er sich das alles vorstellt, ohne ihn mit meinen Wünschen und Vorstellungen zu überrumpeln. Danke für diesen Denkanstoß!

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12. Mai um 12:09

Hallo creepyworld, um Gottes willen, dir muss gar nichts Leid tun. Ich gehe auch sachlich und nüchtern an die ganze Sache dran, ich denke, beim Thema Geld ist das vernünftig. Man sollte immer im Hinterkopf behalten dass auch mal zu Ende sein kann (das möchte man sich natürlich niemals eingestehen) und ich bin sowieso ein Mensch, der gerne auf alles vorbereitet ist. Wie gesagt, für mich wäre das kein Problem mit dem Grundbucheintrag, dass es sein Eigentum ist. Ich würde mich auch nicht als Gast fühlen. Ich fühle mich jetzt schon in seiner Wohnung wie Zuhause, er hat mir auch immer das Gefühl gegeben dass ich das "darf", schon zu Beginn hat er mir von sich angeboten ich kann Kosmetika, Klamotten etc. bei ihm bunkern damit ich nicht ständig alles mit mir rumschleppen muss (wir sind an den Wochenenden immer bei ihm). Auch er fühlt sich bei mir wie Zuhause, da gibt es keinerlei Einschränkungen. Demzufolge habe ich keine Angst, mich bei ihm nur als Gast zu fühlen bzw. dass er mich so behandelt, quasi von oben herab. Seine Mutter besitzt bspw. auch Eigentum, dass vermietet ist. Ich denke, wir sind da gut beraten wie man das finanziell und vertraglich regeln kann, dass alle zufrieden sind.

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12. Mai um 12:32

Hallo sophos, ich merke gerade dass ich deine Frage falsch beantwortet habe. Seine Wohnung ist schätzungsweise auch etwa 60-70 qm groß. Wie lange der Bruder dort wohnen soll oder ob er die Wohnung übernimmt weiß ich nicht. Da mein Freund aber von sich aus schon vor einiger Zeit angedeutet hat, sich nächstes Jahr nach etwas größerem umzuschauen, habe ich diese Möglichkeit bereits ausgeschlossen. Und ehrlich gesagt würde ich dort auch nicht einziehen wollen, die Wohnung gefällt mir nicht

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12. Mai um 12:37

Also, ganz ehrlich hatte ich eher den Eindruck, dass du (!!) eine klassische Ehe willst, er aber nicht wirklich. Auch auf zusammenziehen scheint er gar nicht so erpicht zu sein und gibt rational nachvollziehbare Gründe an, deine Schulden beispielsweise und dass für ihn nur Eigentum in Frage kommt (warum eigentlich). Muss nicht stimmen, aber es war einfach mein Eindruck beim Lesen. Du schreibst ja auch, dass er sehr freiheitsliebend und unabhängig ist. Vielleicht hat er gar keinen Bock auf die übliche Schiene, die dir anscheinend vorschwebt, und traut sich nicht, das zu sagen. Kommt sehr oft vor. Solche grundlegenden Dinge solltet ihr in absehbarer Zeit mal ernsthaft klären.

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12. Mai um 12:53

Da kommen wir der Lösung ja immer näher. Jetzt würde ich gerne wissen:Was möchte dein Freund? Möchte er zusammenziehen? Wie möchte er denn, dass du dich an den Kosten beteiligst ? Da er ja eh etwas kaufen wird, du nicht ins Grundbuch möchtest, wäre doch alles ok ? Ich würde die Hälfte des Abtrages mitbezahlen und die Hälfte vom Essen,Strom,Wasser etc... Wenn er keinen Abtrag hat, würde ich auch nur die Hälfte von allem zahlen. Auf jedenfall keine Miete, wenn er nichts mehr zahlen muss.

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12. Mai um 12:54

Hallo zahrakhan,

danke für deinen Beitrag und deine Bedenken.

Ja momentan habe ich auch dass Gefühl dass er das mit der klassischen Ehe und Zusammenziehen NOCH nicht möchte. Dass er das grundsätzlich will, darüber haben wir schon gesprochen und das Thema auf nächstes Jahr verlegt. Ebenso das Zusammenziehen. Hier soll nicht der Eindruck einstehen, ich möchte sofort mit ihm zusammen ziehen und ihn nächsten Monat heiraten. Auch ich habe diesbezüglich keine Eile, lebe gerne alleine und genieße meine Freiheit. Gedanken mache ich mir allerdings schon und drüber reden halte ich auch für vernünftig, man muss ja auch sehen ob es auf lange Sicht passt.

Nicht er gibt meine Schulden als Grund an, sondern ich.

Er möchte auf die Freiheit die ihm eine Eigentumswohnung bietet nicht mehr verzichten. Darüber haben wir gesprochen, da waren wir noch nicht mal zusammen und von meinen Schulden wusste er da auch noch nichts.

Er sagt von sich selber, dass er ein offener und ehrlicher Mensch und Sachen und Probleme direkt anspricht. Da das Thema Heiraten, Zusammenziehen schon ein paar Mal gefallen ist hätte er sich dahingehend geäußert, hat er aber nicht.
Zumal er schon mal verlobt war, also so abgeneigt kann er da nicht sein

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12. Mai um 13:00
In Antwort auf creepyworld89

Da kommen wir der Lösung ja immer näher. Jetzt würde ich gerne wissen:Was möchte dein Freund? Möchte er zusammenziehen? Wie möchte er denn, dass du dich an den Kosten beteiligst ? Da er ja eh etwas kaufen wird, du nicht ins Grundbuch möchtest, wäre doch alles ok ? Ich würde die Hälfte des Abtrages mitbezahlen und die Hälfte vom Essen,Strom,Wasser etc... Wenn er keinen Abtrag hat, würde ich auch nur die Hälfte von allem zahlen. Auf jedenfall keine Miete, wenn er nichts mehr zahlen muss.

Hallo creepyworld,

das ist eine gute Frage. Was möchte eigentlich mein Freund. Konkret gefragt habe ich ihn dazu noch nie, selber geäußert hat er sich ebenfalls nicht. Wir hatten zum Anfang unserer Beziehung mal ein Gespräch in dem ich ihn gefragt habe, ob er überhaupt Kinder möchte, da meinte er, ja auf jeden Fall, aber jetzt noch nicht.

Dein Beitrag gibt mir zu Denken.... ich sollte ihn wirklich mal konkret nach seinen Wünschen und Vorstellungen befragen. Mir drängt sich gerade der Eindruck auf, ich überfahre ihn etwas mit meinen Vorstellungen und gebe ihm keine Gelegenheit, sich dazu zu äußern. Allerdings ist er alles andere als auf den Mund gefallen, ist immer offen und (schonungslos) ehrlich, hält mit seiner Meinung nicht hinterm Berg.

Ich glaube aber, wenn wir uns am WE wieder persönlich sehen werde ich ihn nochmal konkret zu SEINEN Wünschen befragen. Ihm sagen, dass ich ihn keineswegs überrumpeln möchte und er sagen soll, wenn ihm etwas an den (momentan noch ziemlich unkonkreten) Plänen passt. Was meinst du? Oder sollte ich es lieber auf sich beruhen lassen bis er von sich aus kommt?

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12. Mai um 13:05

Grundsätzlich gibt es gar keinen Grund, warum jemand seinen Partner kostenlos bei sich wohnen lassen sollte, dann auch noch dafür extra eine Wohnung kaufen? Fair ist das nichts gerade. Auch wenn ich es schmeichelhaft finde, wenn der Mann grundsätzlich ein bisschen mehr ausgibt und finanziert. ABER in deiner Situation, verstehe ich nicht (wenn der Wunsch zum zusammenziehen da ist), warum dein Freund dich nicht bei ihm wohnen lässt. Die Wohnung hat er doch schon gekauft. Und dort kannst du dich dann 50/50 an den Lebensunterhaltungskosten beteiligen. Ist er denn ein Partner für dich, mit dem du eine Zukunft planen würdest, wollt ihr irgendwann Kinder und eine Familie sein? Da kann man dann auch nicht wie zwei Geschäftsleute 50/50 seine Finanzen immer zusammen legen und Ziele und Wünsche aufschieben, wenn der eine das Geld dann mal nicht hat. Also - wenn ihr gerne zusammen ziehen würdet, dann würdest erstens du auf deinen "Luxus" verzichten und deinem Partner zeigen, dass du auch was beisteuern kannst und willst zum gemeinsamen Leben, auch wenn es nicht viel ist und auch nicht für eine Eigentumswohnung reicht. Wenn ihr gerne zusammen ziehen würdet und der Wunsch wäre sehr konkret, würde dein Partner nicht auf eine Eigentumswohnung bestehen, wenn er wüsste du könntest sie dir nicht leisten. Dann würde er eine Mietswohnung beziehen oder dich beim ihm einziehen lassen. Nur weil für IHN nur eine Eigentumswohnung in Frage kommt, soll dass heißen, dass wenn du dir so eine nicht Leisten kannst, dass ihr dann niemals zusammenziehen werdet? .... Ich persönlich würde in deiner Situation nicht so gut klarkommen. Wenn ich meinem Partner ggüber angedeutet hätte, dass ich bereit zum Zusammenzug wäre, und er würde das damit kommentieren, dann fang schon mal an zu Sparen für die Eigentumswohnung, dann hätte ich ihm wohl einen Vogel gezeigt und ihm gesagt er soll sich einen anderen Verhandlungspartner suchen und sich dann melden, wenn er eine Beziehung führen will. Also wenn ich schon andeute ich will den nächsten Schritt gehen und mir kommt einer blöd daher mit fang schon mal an zu Sparen, tja, ich hätte gesagt ich kann mich ganz schnell auch nach jemand anderem umsehen, der gerne mit mir zusammen wäre und zusammen wohnen würde. ))) Also nicht falsch verstehen, ich beteilige mich auch immer 50/50 bei allen Kosten und mag es fair, aber es sollte schon noch eine Beziehung mit Liebe und Komprommissen sein und keine GmbH die man da Gründen will ... Für mich, von der Einstellung her, wäre dein Partner einfach nichts, wir wären wohl zu verschieden. Was die Eigentumswohnung betrifft - falls ihr mal Heiraten wollt, oder auch nicht, ich würde immer warten bis der Partner und die Beziehung bewiesen haben, dass sie Bestand hat, dass man wirklich sein Leben miteinander teilen möchte, und dann gemeinsam einen Kredit aufnehmen zB oder Erspartes zusammen tun und sich dann gemeinsam was Eigenes holen oder bauen. Niemals würde ich das schon nach einem Jahr machen, ohne überhaupt je zusammen gewohnt zu haben und nicht zu wissen wie man da harmoniert. Ich finde da muss man sich in aller erster Linie selbst schützen und wirklich ganz genau überlegen bevor man sich so eine Verantwortung aufbürgt. Denn eine Mietswohnung kann man schnell kündigen, wieder ausziehen und gut ist, aber bei einer gemeinsamen Eigentumswohnung sieht das alles dann wieder anders aus und ist viel stressiger (im Falle einer Trennung).

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12. Mai um 13:08
In Antwort auf soley87

Hallo meine Lieben,

ich brauche mal Schwarmwissen weil ich bezüglich o.g. Thema zwei Meinungen habe.

Ich bin mit meinem Freund jetzt ca. ein Jahr zusammen. Es läuft super, wir lieben uns sehr und haben bisher nie gestritten (eine Diskussion gab es vor wenigen Wochen, die wurde aber von beiden Seiten sehr erwachsen und vernünftig geklärt). Ich bin 32, er 36.
Er wohnt derzeit in seiner Eigentumswohnung mit seinem Bruder (28). Hat er vor ein paar Jahren günstig im Zuge einer Zwangsversteigerund "geschossen"
So viel erst Mal zu unserem Background.

Ich mache mir natürlich schon länger Gedanken um Themen wie Zusammen ziehen, heiraten, Familie gründen, wie Frauen nun mal sind
Natürlich möchte ich mir aufgrund der kurzen Beziehungszeit nichts überstürzen, Gott bewahre, jünger werde ich aber mit meinen 32 Lenzen aber auch nicht, so viel dazu
Grundsätzlich sind wir uns in diesen Punkten einig, dass unsere Beziehung auf o.g. Punkte hinaus läuft.

Vor einigen Tagen sind wir an einer leerstehenden Wohnung in der Straße meiner derzeitigen (Miet)Wohnung vorbei gelaufen. Ich habe dies am Rand bemerkt á la "Guck mal, da ist auch schon wieder jemand ausgezogen". Er meinte, ich solle doch dahin umziehen, immerhin habe die Wohnung auch einen Balkon und wäre fußläufig nur eine Minute von meiner jetzigen Wohnung / Wohnung meiner Eltern entfernt. Nach einigem Hin und Her sprach ich dann an, dass ich eigentlich schon darauf spekuliere BALD (den Zeitraum habe ich nicht näher definiert) mit ihm zusammen ziehen zu wollen und mir daher einen Umzug nicht vorstellen könne. Er reagierte mit einem lächelnden "Ach sooooo".

Später dann unterhielten wir uns nach darüber, dass er wieder nur Eigentum beziehen würde und ich dafür dann ja schon mal Kapital beiseite schaffen könnte. Er weiß um meine finanzielle Situation, sprich ich arbeite Vollzeit, verdiene ganz gut, kann mir aber aufgrund von Schulden die ich jeden Monat abstottere keine großen Sprüngen leisten, schon gar kein Kapital zum Kauf einer Wohnung beiseite legen. Trotzdem lebe ich ganz gut, kann mir hin und wieder Luxus gönnen. Das schilderte ich ihm nochmals.
Ich habe dann spontan angeboten, beim Zusammenziehen die fixen Nebenkosten übernehmen zu können und den Lebensmitteleinkauf. War für mich ein fairer Vorschlag. Er meinte "das wären dann ja 200-300 monatlich an Fixkosten, das ist ja nichts".
Ich wollte ihn aber mit dem Thema nicht überrumpeln und unter Druck setzen, weswegen ich äußerte, über diese Problematik könnten wir uns nochmal Gedanken machen, wenn es soweit sei.

Das Thema habe ich gestern bei meinen Eltern angesprochen. Mein Vater war etwas "entrüstet" und meinte, wenn man jemanden liebe und entsprechendes Kapital besitze, wäre es für ihn ein Selbstverständlichkeit die Wohnung zu kaufen und seine Liebe kostenfrei bei sich wohnen zu lassen.

Für mich ist das eigentlich nichts. Ich lege Wert auf 50/50 in einer Beziehung, soweit es geht. Ich möchte mich weder aushalten lassen noch den Eindruck erwecken, jemanden ausnutzen zu wollen.

Ich finde den Punkt von meinem Vater gar nicht falsch und bin jetzt im Zwiespalt.

Natürlich hat das Thema noch Zeit um eine Weile vor sich hin zu reifen. Allerdings mache ich mir schon Gedanken zu einer Lösung. Eine Mietwohnung kommt für ihn überhaupt nicht in Frage.

Wie ist eure Meinung dazu? Wenn der Partner genügend Kapital besitzt, soll er dann selbstverständlich die Kosten des Kaufs zu übernehmen? Kämt ihr euch ausgenutzt vor?
Habt ihr andere Lösungsvorschläge?

Danke fürs Lesen, wurde länger, als gedacht

Eure Soley

Könntest du die richtige Eigentumswohnung finden?

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12. Mai um 13:15
In Antwort auf yulla90

Grundsätzlich gibt es gar keinen Grund, warum jemand seinen Partner kostenlos bei sich wohnen lassen sollte, dann auch noch dafür extra eine Wohnung kaufen? Fair ist das nichts gerade. Auch wenn ich es schmeichelhaft finde, wenn der Mann grundsätzlich ein bisschen mehr ausgibt und finanziert. ABER in deiner Situation, verstehe ich nicht (wenn der Wunsch zum zusammenziehen da ist), warum dein Freund dich nicht bei ihm wohnen lässt. Die Wohnung hat er doch schon gekauft. Und dort kannst du dich dann 50/50 an den Lebensunterhaltungskosten beteiligen. Ist er denn ein Partner für dich, mit dem du eine Zukunft planen würdest, wollt ihr irgendwann Kinder und eine Familie sein? Da kann man dann auch nicht wie zwei Geschäftsleute 50/50 seine Finanzen immer zusammen legen und Ziele und Wünsche aufschieben, wenn der eine das Geld dann mal nicht hat. Also - wenn ihr gerne zusammen ziehen würdet, dann würdest erstens du auf deinen "Luxus" verzichten und deinem Partner zeigen, dass du auch was beisteuern kannst und willst zum gemeinsamen Leben, auch wenn es nicht viel ist und auch nicht für eine Eigentumswohnung reicht. Wenn ihr gerne zusammen ziehen würdet und der Wunsch wäre sehr konkret, würde dein Partner nicht auf eine Eigentumswohnung bestehen, wenn er wüsste du könntest sie dir nicht leisten. Dann würde er eine Mietswohnung beziehen oder dich beim ihm einziehen lassen. Nur weil für IHN nur eine Eigentumswohnung in Frage kommt, soll dass heißen, dass wenn du dir so eine nicht Leisten kannst, dass ihr dann niemals zusammenziehen werdet? .... Ich persönlich würde in deiner Situation nicht so gut klarkommen. Wenn ich meinem Partner ggüber angedeutet hätte, dass ich bereit zum Zusammenzug wäre, und er würde das damit kommentieren, dann fang schon mal an zu Sparen für die Eigentumswohnung, dann hätte ich ihm wohl einen Vogel gezeigt und ihm gesagt er soll sich einen anderen Verhandlungspartner suchen und sich dann melden, wenn er eine Beziehung führen will. Also wenn ich schon andeute ich will den nächsten Schritt gehen und mir kommt einer blöd daher mit fang schon mal an zu Sparen, tja, ich hätte gesagt ich kann mich ganz schnell auch nach jemand anderem umsehen, der gerne mit mir zusammen wäre und zusammen wohnen würde. ))) Also nicht falsch verstehen, ich beteilige mich auch immer 50/50 bei allen Kosten und mag es fair, aber es sollte schon noch eine Beziehung mit Liebe und Komprommissen sein und keine GmbH die man da Gründen will ... Für mich, von der Einstellung her, wäre dein Partner einfach nichts, wir wären wohl zu verschieden. Was die Eigentumswohnung betrifft - falls ihr mal Heiraten wollt, oder auch nicht, ich würde immer warten bis der Partner und die Beziehung bewiesen haben, dass sie Bestand hat, dass man wirklich sein Leben miteinander teilen möchte, und dann gemeinsam einen Kredit aufnehmen zB oder Erspartes zusammen tun und sich dann gemeinsam was Eigenes holen oder bauen. Niemals würde ich das schon nach einem Jahr machen, ohne überhaupt je zusammen gewohnt zu haben und nicht zu wissen wie man da harmoniert. Ich finde da muss man sich in aller erster Linie selbst schützen und wirklich ganz genau überlegen bevor man sich so eine Verantwortung aufbürgt. Denn eine Mietswohnung kann man schnell kündigen, wieder ausziehen und gut ist, aber bei einer gemeinsamen Eigentumswohnung sieht das alles dann wieder anders aus und ist viel stressiger (im Falle einer Trennung).

Hi,
danke dir für deinen langen Beitrag.

Eins hat mir zu Denken gegeben:

Wenn ich meinem Partner ggüber angedeutet hätte, dass ich bereit zum Zusammenzug wäre, und er würde das damit kommentieren, dann fang schon mal an zu Sparen für die Eigentumswohnung, dann hätte ich ihm wohl einen Vogel gezeigt und ihm gesagt er soll sich einen anderen Verhandlungspartner suchen und sich dann melden, wenn er eine Beziehung führen will.


Das hat er tatsächlich so geäußert. Was ich auch nicht wirklich einordnen kann. Er weiß um meine finanzielle Situation und diese Bemerkung fand ich, salopp gesagt, gedankenlos.

Andersherum bezieht er mich aber konkret in sein Leben und seine Zukunft ein, spricht von Dingen in 10 Jahren usw. usf.
Wenn es dann aber konkret wird, kriegt er wohl Angst und überspielt das mit Humor. Ich weiß das nicht einzuordnen. Einerseits will ich überhaupt nicht drängen und kann auch gut noch 1-2 Jahre warten, andererseits bekomme ich Angst wenn sich mir der Eindruck erweckt, unsere Zukunftspläne decken sich nicht oder ich das Gefühl habe, dass er es so lange wie es geht aufschieben will und mich hinhält.

Wäre ich nicht so unsicher was das Thema betrifft, hätte ich wohl nicht nachgefragt...

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12. Mai um 13:16
In Antwort auf soley87

Hallo creepyworld,

das ist eine gute Frage. Was möchte eigentlich mein Freund. Konkret gefragt habe ich ihn dazu noch nie, selber geäußert hat er sich ebenfalls nicht. Wir hatten zum Anfang unserer Beziehung mal ein Gespräch in dem ich ihn gefragt habe, ob er überhaupt Kinder möchte, da meinte er, ja auf jeden Fall, aber jetzt noch nicht.

Dein Beitrag gibt mir zu Denken.... ich sollte ihn wirklich mal konkret nach seinen Wünschen und Vorstellungen befragen. Mir drängt sich gerade der Eindruck auf, ich überfahre ihn etwas mit meinen Vorstellungen und gebe ihm keine Gelegenheit, sich dazu zu äußern. Allerdings ist er alles andere als auf den Mund gefallen, ist immer offen und (schonungslos) ehrlich, hält mit seiner Meinung nicht hinterm Berg.

Ich glaube aber, wenn wir uns am WE wieder persönlich sehen werde ich ihn nochmal konkret zu SEINEN Wünschen befragen. Ihm sagen, dass ich ihn keineswegs überrumpeln möchte und er sagen soll, wenn ihm etwas an den (momentan noch ziemlich unkonkreten) Plänen passt. Was meinst du? Oder sollte ich es lieber auf sich beruhen lassen bis er von sich aus kommt?

Ich würde es sofort ansprechen, einfach weil man ja schon wissen sollte, wo die gemeinsame Reise hingeht und ob der andere sie überhaupt antreten möchte.

Ich lese hier oft von Paaren, die lange zusammen sind und immer hat er gesagt "Kinder jaaa, aber noch nicht jetzt" und die Frau wird immer älter und älter und der richtige Zeitpunkt immer noch nicht zu sein, bis irgendwann rauskommt, sooo gerne möchte er gar keine Kinder.

Du schreibst immer von "erst ein Jahr zusammen", ich finde in eurer Altersklasse ist dass eine andere Zahl, als mit 20. Er geht auf die 40 zu, da sollte auch er schon lange wissen, was er will und wann.

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12. Mai um 13:22
In Antwort auf creepyworld89

Ich würde es sofort ansprechen, einfach weil man ja schon wissen sollte, wo die gemeinsame Reise hingeht und ob der andere sie überhaupt antreten möchte.

Ich lese hier oft von Paaren, die lange zusammen sind und immer hat er gesagt "Kinder jaaa, aber noch nicht jetzt" und die Frau wird immer älter und älter und der richtige Zeitpunkt immer noch nicht zu sein, bis irgendwann rauskommt, sooo gerne möchte er gar keine Kinder.

Du schreibst immer von "erst ein Jahr zusammen", ich finde in eurer Altersklasse ist dass eine andere Zahl, als mit 20. Er geht auf die 40 zu, da sollte auch er schon lange wissen, was er will und wann.

Da wir uns erst am WE wieder persönlich sehen werde ich es dann ansprechen, am Handy kläre ich solche Dinge nicht.

Ich lese hier oft von Paaren, die lange zusammen sind und immer hat er gesagt "Kinder jaaa, aber noch nicht jetzt" und die Frau wird immer älter und älter und der richtige Zeitpunkt immer noch nicht zu sein, bis irgendwann rauskommt, sooo gerne möchte er gar keine Kinder.

Ja, solche Gedanken habe ich auch hin und wieder. Eigentlich wollte ich nie Kinder, vor 2-3 Jahren hat meine biologische Uhr aber furchtbar laut angefangen zu ticken und ich könnte mir es sooo gut vorstellen mit ihm eine Familie zu gründen, weswegen der Wunsch noch viel größer wird.

Du schreibst immer von "erst ein Jahr zusammen", ich finde in eurer Altersklasse ist dass eine andere Zahl, als mit 20. Er geht auf die 40 zu, da sollte auch er schon lange wissen, was er will und wann.

Danke, dass du das so sagst! So denke ich nämlich auch. Zeit lassen einerseits ja, eine Liebe und eine Beziehung muss erst mal reifen, Vertrauen geschaffen werden, nach Ablegen der rosa Brille muss man schauen ob man auch "wirklich" zusammen passt, sowas geht ja nicht von heute auf morgen. Deswegen meine Bemerkung am Anfang, ich bin 32, ein bisschen Zeit hab ich noch, aber ewig halt auch nicht mehr.

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12. Mai um 13:30

Wichtig wäre, dass Ihr offen über das Thema reden könnt und es nicht tabuisiert. Es ist doch kein Problem wenn Ihr unterschiedliche Meinungen hättet, daraus liesse sich eine gemeinsame Lösung erarbeiten in Gesprächen in der notwendigen Zeit. Solange Du keine überzogenen Ansprüche an hast was ja auch bisher so rüberkam würde ich so offen über das Thema sprechen wie es geht.
Es gibt ja eh zwei Ebenen, die emotionale wo es um Respekt, Wertschätzung, Liebe und ggf. auch Verbindlichkeit geht. Das andere ist ein Sachthema bei dem sich doch ein Konstrukt finden läßt mit dem beide leben können und das auch keinen übermnäßig benachteiligt oder abhängig macht 

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12. Mai um 13:32

Sprich es am Wochenende an und höre genau hin. Wenn er vage bleibt oder ausweicht, würde ich mir Gedanken machen.

Du erwartest sicherlich keinen 5-Jahres-Plan von ihm, aber hättest wahrscheinlich gerne, dass er einen konkreten Standpunkt vertritt, um zu schauen, ob ihr in dieselbe Richtung wollt.  

 

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12. Mai um 13:39
In Antwort auf sophos75

Wichtig wäre, dass Ihr offen über das Thema reden könnt und es nicht tabuisiert. Es ist doch kein Problem wenn Ihr unterschiedliche Meinungen hättet, daraus liesse sich eine gemeinsame Lösung erarbeiten in Gesprächen in der notwendigen Zeit. Solange Du keine überzogenen Ansprüche an hast was ja auch bisher so rüberkam würde ich so offen über das Thema sprechen wie es geht.
Es gibt ja eh zwei Ebenen, die emotionale wo es um Respekt, Wertschätzung, Liebe und ggf. auch Verbindlichkeit geht. Das andere ist ein Sachthema bei dem sich doch ein Konstrukt finden läßt mit dem beide leben können und das auch keinen übermnäßig benachteiligt oder abhängig macht 

Hi sophos,

ich bin auf jeden Fall der Meinung dass wir offen darüber sprechen können, das können wir sowieso über alles. Auch hatten wir bei Themen schon unterschiedliche Ansichten, es ist aber nie zu einem Streit geworden. Jeder hat seinen Standpunkt dargelegt, man hat diskutiert, ich habe diesen Austausch eigentlich als sehr erfrischend empfunden.

 

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12. Mai um 13:41
In Antwort auf soley87

Hallo zahrakhan,

danke für deinen Beitrag und deine Bedenken.

Ja momentan habe ich auch dass Gefühl dass er das mit der klassischen Ehe und Zusammenziehen NOCH nicht möchte. Dass er das grundsätzlich will, darüber haben wir schon gesprochen und das Thema auf nächstes Jahr verlegt. Ebenso das Zusammenziehen. Hier soll nicht der Eindruck einstehen, ich möchte sofort mit ihm zusammen ziehen und ihn nächsten Monat heiraten. Auch ich habe diesbezüglich keine Eile, lebe gerne alleine und genieße meine Freiheit. Gedanken mache ich mir allerdings schon und drüber reden halte ich auch für vernünftig, man muss ja auch sehen ob es auf lange Sicht passt.

Nicht er gibt meine Schulden als Grund an, sondern ich.

Er möchte auf die Freiheit die ihm eine Eigentumswohnung bietet nicht mehr verzichten. Darüber haben wir gesprochen, da waren wir noch nicht mal zusammen und von meinen Schulden wusste er da auch noch nichts.

Er sagt von sich selber, dass er ein offener und ehrlicher Mensch und Sachen und Probleme direkt anspricht. Da das Thema Heiraten, Zusammenziehen schon ein paar Mal gefallen ist hätte er sich dahingehend geäußert, hat er aber nicht.
Zumal er schon mal verlobt war, also so abgeneigt kann er da nicht sein

OK, dann hätte ich das mit den Schulden falsch verstanden. Aber eigentlich egal, schließlich weiß er ja mittlerweile davon und somit auch um die Unmöglichkeit, dass du in nächster Zeit nennenswerte Beträge für eine Eigentumswohnung sparen kannst. Nach wie vor habe ich den Eindruck, dass er da auf Zeit spielt und sich noch gar nicht so sicher ist, ob er die Beziehung dauerhaft will(ist ja auch wirklich noch recht früh) oder ob er tatsächlich Familie möchte. Da solltest du dich auch nicht von seinen anfänglichen Worten oder früheren Verlobung täuschen lassen. Viele meinen, und nach dem zu urteilen, was du und so viele andere Frauen dazu schreiben, durchaus nicht zu Unrecht, dass Frauen das hören wollen. Obwohl sie selbst da gar nicht scharf drauf sind, aber in der Verliebtheit sagt sich so manches. Wenn solche Dinge aber konkret werden, kommen die Bedenken, Verzögerungstaktiken usw. Nachvollziehbar wie ich finde, aber natürlich keine wirkliche Lösung. Da muss einfach Ehrlichkeit sein, denn Kompromisse gibt es da kaum. Mein erster Freund fing auch nach wenigen Wochen an, vom Heiraten und Nachwuchs zu sprechen, obwohl ich gerade erst meinen 16 Geburtstag gefeiert hatte . Da wollte ich schon die Flucht antreten, hab dann aber gesagt, dass ich da kein Interesse dran habe. Und er meinte, dass er das nur gesagt hätte, weil er glaubte, Mädchen und Frauen wollten das hören. 

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12. Mai um 13:42
In Antwort auf yulla90

Grundsätzlich gibt es gar keinen Grund, warum jemand seinen Partner kostenlos bei sich wohnen lassen sollte, dann auch noch dafür extra eine Wohnung kaufen? Fair ist das nichts gerade. Auch wenn ich es schmeichelhaft finde, wenn der Mann grundsätzlich ein bisschen mehr ausgibt und finanziert. ABER in deiner Situation, verstehe ich nicht (wenn der Wunsch zum zusammenziehen da ist), warum dein Freund dich nicht bei ihm wohnen lässt. Die Wohnung hat er doch schon gekauft. Und dort kannst du dich dann 50/50 an den Lebensunterhaltungskosten beteiligen. Ist er denn ein Partner für dich, mit dem du eine Zukunft planen würdest, wollt ihr irgendwann Kinder und eine Familie sein? Da kann man dann auch nicht wie zwei Geschäftsleute 50/50 seine Finanzen immer zusammen legen und Ziele und Wünsche aufschieben, wenn der eine das Geld dann mal nicht hat. Also - wenn ihr gerne zusammen ziehen würdet, dann würdest erstens du auf deinen "Luxus" verzichten und deinem Partner zeigen, dass du auch was beisteuern kannst und willst zum gemeinsamen Leben, auch wenn es nicht viel ist und auch nicht für eine Eigentumswohnung reicht. Wenn ihr gerne zusammen ziehen würdet und der Wunsch wäre sehr konkret, würde dein Partner nicht auf eine Eigentumswohnung bestehen, wenn er wüsste du könntest sie dir nicht leisten. Dann würde er eine Mietswohnung beziehen oder dich beim ihm einziehen lassen. Nur weil für IHN nur eine Eigentumswohnung in Frage kommt, soll dass heißen, dass wenn du dir so eine nicht Leisten kannst, dass ihr dann niemals zusammenziehen werdet? .... Ich persönlich würde in deiner Situation nicht so gut klarkommen. Wenn ich meinem Partner ggüber angedeutet hätte, dass ich bereit zum Zusammenzug wäre, und er würde das damit kommentieren, dann fang schon mal an zu Sparen für die Eigentumswohnung, dann hätte ich ihm wohl einen Vogel gezeigt und ihm gesagt er soll sich einen anderen Verhandlungspartner suchen und sich dann melden, wenn er eine Beziehung führen will. Also wenn ich schon andeute ich will den nächsten Schritt gehen und mir kommt einer blöd daher mit fang schon mal an zu Sparen, tja, ich hätte gesagt ich kann mich ganz schnell auch nach jemand anderem umsehen, der gerne mit mir zusammen wäre und zusammen wohnen würde. ))) Also nicht falsch verstehen, ich beteilige mich auch immer 50/50 bei allen Kosten und mag es fair, aber es sollte schon noch eine Beziehung mit Liebe und Komprommissen sein und keine GmbH die man da Gründen will ... Für mich, von der Einstellung her, wäre dein Partner einfach nichts, wir wären wohl zu verschieden. Was die Eigentumswohnung betrifft - falls ihr mal Heiraten wollt, oder auch nicht, ich würde immer warten bis der Partner und die Beziehung bewiesen haben, dass sie Bestand hat, dass man wirklich sein Leben miteinander teilen möchte, und dann gemeinsam einen Kredit aufnehmen zB oder Erspartes zusammen tun und sich dann gemeinsam was Eigenes holen oder bauen. Niemals würde ich das schon nach einem Jahr machen, ohne überhaupt je zusammen gewohnt zu haben und nicht zu wissen wie man da harmoniert. Ich finde da muss man sich in aller erster Linie selbst schützen und wirklich ganz genau überlegen bevor man sich so eine Verantwortung aufbürgt. Denn eine Mietswohnung kann man schnell kündigen, wieder ausziehen und gut ist, aber bei einer gemeinsamen Eigentumswohnung sieht das alles dann wieder anders aus und ist viel stressiger (im Falle einer Trennung).

Ich finde den Beitrag gut. Was anderer Stelle geschrieben wurde, stimmt natürlich auch, nämlich dass Paare da sehr unterschiedlich sind. Die einen haben ein hohes Tempo, andere lassen sich Jahre lang Zeit. Allerdings ist auch das Alter ein einflussreicher Faktor. Und die grundsätzliche Lebensplanung der beteiligten Personen. Und in dem Zusammenhang bin ich etwas über "jaaaaa, ich will Kinder, aber noch nicht jetzt" gestolpert. Das ist selbstverständlich sehr vernünftig und nachvollziehbar und ich war auch in der Situation nicht dabei, als ihr darüber gesprochen habt. Aber ich piekse da trotzdem mal rein. Vernünftig (und wie ich finde auch richtig) ist es, weil ihr euch erst ein Jahr kennt und keine Ahnung habt, ob es im Alltag mit euch auch auf Dauer gut klappt. Wenn dann noch ein Kind dazu kommt, ist es wichtig, dass ihr als Paar eine gefestigte Basis habt und eure Vorstellungen von Familie zusammenpassen. Ihr seid beide reif genug, dass euch das bewusst ist und sicher ist das auch sein Ansatz, den er im Kopf hat, wenn er das Thema Kinder in die Zukunft schiebt. Auf der anderen Seite ist er mit 36 auch nicht mehr ganz der Allerjüngste, auch wenn er als Mann biologisch noch etwas mehr Zeit hat. Ein "ja, ich will Kinder, aber noch nicht jetzt" würde bei mir immer ein "ok, klar, und wann dann?" hervorrufen. Nicht im Sinne von Druck machen und ich will jetzt aber, sondern eher damit ich verstehe, wie mein Partner da tickt. Es wirkt halt so leicht dahergesagt und jemand mit ausgeprägtem Kinderwunsch würde da vielleicht etwas ausführlich darauf eingehen (wobei ich nicht weiß, ob er das nicht getan hat). Mit 38 dann vielleicht? Oder mit 39? Das wären ganz doofe weil vorgeschobene Gründe. Oder wenn es zwei Jahre mit euch läuft und ihr dann vielleicht doch erst mal ein halbes Jahr zusammenlebt? Das wäre ein sinnvoller Grund. Oder wenn er beruflich vorangekommen ist? Hm, naja, wäre auch nachvollziehbar, wenn er beispielsweise weiß, dass er erst nach Abschluss eines Projektes mehr Zeit für Familie mit Säugling hätte. Oder aber ist der Kinderwunsch vielleicht doch nicht so ausgeprägt und das "jetzt noch nicht" ist auch noch in 5 Jahren aktuell? Wie gesagt, ich vermute mal, dass er schon konkrete Vorstellungen hat, also schon im Kopf hat, wann es für ihn mit Kind passt. Aber ich an Deiner Stelle würde schon gerne wissen wollen, wie da seine Lebensplanung aussieht. Und in dem Zusammenhang ist sicher auch die Planung des gemeinsamen Eigenheims zu sehen.

Es gibt jetzt überhaupt keinen Grund, da Druck oder Dampf zu machen. Und vielleicht kannst Du ihn ja diesbezüglich ohnehin schon so gut einschätzen, dass Du die Frage selbst beantworten kannst. War anhand Deines Beitrages für mich eben nicht möglich, daher mein Anstoß.

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12. Mai um 13:44
In Antwort auf valieee

Sprich es am Wochenende an und höre genau hin. Wenn er vage bleibt oder ausweicht, würde ich mir Gedanken machen.

Du erwartest sicherlich keinen 5-Jahres-Plan von ihm, aber hättest wahrscheinlich gerne, dass er einen konkreten Standpunkt vertritt, um zu schauen, ob ihr in dieselbe Richtung wollt.  

 

Nein natürlich erwarte ich keinen 5-Jahres-Plan, aber so ungefähr sollte er schon wissen, wo es mit uns hingeht und ob es überhaupt irgendwo hingeht

Ich wollte das Gespräch in etwa so beginnen dass ich ihn frage, ob er sich schon mal konkrete Gedanken über unsere Zukunft gemacht hat.

Dinge wie "in 10 Jahren machen wir das und das" sind zwar romantisch und schön, aber nicht greifbar.

Dass ich mit ihm an bestimmte Ziele will und mir das mittlerweile auch wirklich real vorstellen kann, weil es bei uns so gut läuft muss ich offen kommunizieren. Ich denke er ist ganz glücklich so wie es ist momentan, das bin ich ja auch. Aber das soll - meiner Vorstellung nach - nicht so bleiben. Ich möchte mehr, und eigentlich ist da ja ein Kompliment ihm gegenüber.

Bisher haben wir alles super miteinander klären können, auch wenn der eine mal Kritik geäußert hat oder wir uns eben nicht einig waren, eine Lösung gab es am Ende immer. Ich bin zuversichtlich, aber auch ein bisschen änglich

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12. Mai um 13:46
In Antwort auf soley87

Hi,
danke dir für deinen langen Beitrag.

Eins hat mir zu Denken gegeben:

Wenn ich meinem Partner ggüber angedeutet hätte, dass ich bereit zum Zusammenzug wäre, und er würde das damit kommentieren, dann fang schon mal an zu Sparen für die Eigentumswohnung, dann hätte ich ihm wohl einen Vogel gezeigt und ihm gesagt er soll sich einen anderen Verhandlungspartner suchen und sich dann melden, wenn er eine Beziehung führen will.


Das hat er tatsächlich so geäußert. Was ich auch nicht wirklich einordnen kann. Er weiß um meine finanzielle Situation und diese Bemerkung fand ich, salopp gesagt, gedankenlos.

Andersherum bezieht er mich aber konkret in sein Leben und seine Zukunft ein, spricht von Dingen in 10 Jahren usw. usf.
Wenn es dann aber konkret wird, kriegt er wohl Angst und überspielt das mit Humor. Ich weiß das nicht einzuordnen. Einerseits will ich überhaupt nicht drängen und kann auch gut noch 1-2 Jahre warten, andererseits bekomme ich Angst wenn sich mir der Eindruck erweckt, unsere Zukunftspläne decken sich nicht oder ich das Gefühl habe, dass er es so lange wie es geht aufschieben will und mich hinhält.

Wäre ich nicht so unsicher was das Thema betrifft, hätte ich wohl nicht nachgefragt...

Liebe Soley,

so wie es emotionale Menschen gibt, so gibt es auch die rationalen (wie du auch selbst weißt) und mir scheint dein Freund auch sehr rational zu sein. Ihn setzt bestimmt vieles, was mit Verantwortung und Teilen einhergeht, unter Druck. Und auch er will bestimmt nicht ausgenutzt oder ausgenommen werden, daher bevorzugt er das 50/50 Modell. Auch wenn ich es für einen Mann sehr tacktlos finde in einer Liebesbeziehung. Er wird vielleicht irgendwann Alleinverdiener mit Frau und Kind sein, spätestens da kann er finanziell nichts mehr aufteilen  -Aber dafür müsstest du mal herausfinden, was für ein Leben er sich vorstellt??? Geld ist eben auch nicht alles und man muss auch mal was riskieren, denn du als seine Partnerin hast das Kapital nicht und wirst es so schnell auch nicht haben. Also muss hier auch sein Herz entscheiden. Entweder er will dich und ein Leben mit dir, oder nicht und er zieht das Geld und die rationalität vor. Wie du ja selbst schon mehrfach gesagt hast, bist du ja durchaus bereit, dein dir möglichstes zu tun und beizutragen, du hast finde ich somit deinen Soll erfüllt. Und er muss ja keine Wohnung für euch selbst kaufen und finanzieren, eine Mietswohnung würde es für dich ja auch tun. Also steht er sich hier auch selbst im Weg.

Ich würde an deiner Stelle so bald wie möglich mit ihm ein ernsthaftes Gespräch führen. Über eure Wünsche, Ziele und Zukunftsvorstellungen. Nicht unbedingt als Paar sondern ganz allgemein, wie stellt sich jeder von euch sein Leben grob vor? Kinder, Heirat etc. kommt das für euch überhaupt in Frage. Und dann unter Beachtung vor allem deines Alters, wo seht ihr euch als Paar, denn alzulange könnt ihr mit einem Kinderwunsch dann zB nicht mehr warten und dann musst du dir auch mal die Frage stellen, ob du noch ein Jahr lang diese Beziehung austesten willst und ihm diese "Zeit" geben willst, bis er sich gesammelt hat oder was auch immer.
Aber wenn er sich jetzt schon zB sicher mit dir ist, dann musst du dich mit ihm hinsetzen und ihm klipp und klar sagen - Ich habe nicht die selben finanziellen Mittel wie du, werde ich so schnell auch nicht haben, ich beteilige mich an den NK und allem anderen 50/50 solange wir beide vollzeit arbeiten und entweder du willst mit mir Zusammenleben, und sei es nur in einer Mietswohnung, oder eben nicht. Nach 1 Jahr Beziehung sollte man zumindest wissen, ob man den nächsten Schritt, das Zusammenleben, wagen will! Und dann kann er sich ja Gedanken darüber machen, aber kein Jahr mehr! Sofern du diese Zeit nicht mehr ebentuell verschwenden willst. So bekommst du am schnellsten eine Antwort und Entscheidung aus ihm raus. Das ist natürlich sehr radikal, aber ihr seid zwei Erwachsene, da kann man ruhig mal Klartext reden! Es geht immerhin um euer beider Leben. Dieses wischi waschi mit "Ich will ihn/sie nicht so unter Druck setzen" ist doch Unsinn, wenn man hier bedenkt wie lange ihr zusammen seid und wie alt ihr seid. Halt eben unter beachung dessen, was ihr euch von einer Beziehung erhofft habt.

 

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12. Mai um 13:52
In Antwort auf soley87

Nein natürlich erwarte ich keinen 5-Jahres-Plan, aber so ungefähr sollte er schon wissen, wo es mit uns hingeht und ob es überhaupt irgendwo hingeht

Ich wollte das Gespräch in etwa so beginnen dass ich ihn frage, ob er sich schon mal konkrete Gedanken über unsere Zukunft gemacht hat.

Dinge wie "in 10 Jahren machen wir das und das" sind zwar romantisch und schön, aber nicht greifbar.

Dass ich mit ihm an bestimmte Ziele will und mir das mittlerweile auch wirklich real vorstellen kann, weil es bei uns so gut läuft muss ich offen kommunizieren. Ich denke er ist ganz glücklich so wie es ist momentan, das bin ich ja auch. Aber das soll - meiner Vorstellung nach - nicht so bleiben. Ich möchte mehr, und eigentlich ist da ja ein Kompliment ihm gegenüber.

Bisher haben wir alles super miteinander klären können, auch wenn der eine mal Kritik geäußert hat oder wir uns eben nicht einig waren, eine Lösung gab es am Ende immer. Ich bin zuversichtlich, aber auch ein bisschen änglich

Das wird schon! Ihr habt bisher immer offen miteinander reden können. Und ihr seid in der Lage, gemeinsam Lösungen zu finden. Das ist eine wunderbare Grundlage. 

Ich hoffe, du berichtest, wie das Gespräch verlaufen ist. 

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12. Mai um 13:58

Wow, also erst Mal möchte ich mich bei allen Beteiligten hier herzlich bedanken. Ich bin fast überwältigt von eurem Input, euren Anregungen, Bedenken, Tipps usw. Ich komm kaum hinterher, auf alles einzugehen, aber das mache ich gleich.

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12. Mai um 13:58
In Antwort auf valieee

Das wird schon! Ihr habt bisher immer offen miteinander reden können. Und ihr seid in der Lage, gemeinsam Lösungen zu finden. Das ist eine wunderbare Grundlage. 

Ich hoffe, du berichtest, wie das Gespräch verlaufen ist. 

Auf jeden Fall!

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12. Mai um 14:22
In Antwort auf zahrakhan

OK, dann hätte ich das mit den Schulden falsch verstanden. Aber eigentlich egal, schließlich weiß er ja mittlerweile davon und somit auch um die Unmöglichkeit, dass du in nächster Zeit nennenswerte Beträge für eine Eigentumswohnung sparen kannst. Nach wie vor habe ich den Eindruck, dass er da auf Zeit spielt und sich noch gar nicht so sicher ist, ob er die Beziehung dauerhaft will(ist ja auch wirklich noch recht früh) oder ob er tatsächlich Familie möchte. Da solltest du dich auch nicht von seinen anfänglichen Worten oder früheren Verlobung täuschen lassen. Viele meinen, und nach dem zu urteilen, was du und so viele andere Frauen dazu schreiben, durchaus nicht zu Unrecht, dass Frauen das hören wollen. Obwohl sie selbst da gar nicht scharf drauf sind, aber in der Verliebtheit sagt sich so manches. Wenn solche Dinge aber konkret werden, kommen die Bedenken, Verzögerungstaktiken usw. Nachvollziehbar wie ich finde, aber natürlich keine wirkliche Lösung. Da muss einfach Ehrlichkeit sein, denn Kompromisse gibt es da kaum. Mein erster Freund fing auch nach wenigen Wochen an, vom Heiraten und Nachwuchs zu sprechen, obwohl ich gerade erst meinen 16 Geburtstag gefeiert hatte . Da wollte ich schon die Flucht antreten, hab dann aber gesagt, dass ich da kein Interesse dran habe. Und er meinte, dass er das nur gesagt hätte, weil er glaubte, Mädchen und Frauen wollten das hören. 

Nach wie vor habe ich den Eindruck, dass er da auf Zeit spielt und sich noch gar nicht so sicher ist, ob er die Beziehung dauerhaft will

Ich glaube wenn dann, dass er auf Zeit spielen will. Ich folgere sowohl aus seinen Worten als auch aus seinen Taten dass er die Beziehung möchte und mich liebt.

oder ob er tatsächlich Familie möchte

Ich vermute, er hat sich da selber noch nicht so wirklich Gedanken zu gemacht und verschiebt es dann immer auf "später". Er ist es gewohnt viel / alles selbst zu entscheiden. Außerdem habe ich den Eindruck, seine vorherigen Beziehungen bzw die Frauen dazu waren nicht "ernst zu nehmen". Ja, wir haben natürlich über vorherige Beziehungen gesprochen, aber nicht sehr detailreich, ich muss auch gestehen, mich interessiert das nicht und er fragt ebenso wenig nach meinen.

Wenn solche Dinge aber konkret werden, kommen die Bedenken, Verzögerungstaktiken usw. Nachvollziehbar wie ich finde, aber natürlich keine wirkliche Lösung.

Das "schlimme" ist, ich finde das auch nachvollziehbar !
Nur steckt man selber drin und möchte natürlich doch eine Lösung herbeiführen.

ein erster Freund fing auch nach wenigen Wochen an, vom Heiraten und Nachwuchs zu sprechen, obwohl ich gerade erst meinen 16 Geburtstag gefeiert hatte . Da wollte ich schon die Flucht antreten, hab dann aber gesagt, dass ich da kein Interesse dran habe. Und er meinte, dass er das nur gesagt hätte, weil er glaubte, Mädchen und Frauen wollten das hören. 

Gruselig

Ich schätze meinen Freund nicht so ein, dass er nur Sachen sagt weil er meint, man / Frauen möchten das so hören. Und schon mal gar nicht redet er jemandem oder mir nach dem Mund, dafür bekom ich viel zu viel Gegenwind (positiv!) ...umgekehrt natürlich genau so
Wir lassen uns also beide nicht die Butter vom Brot nehmen.

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12. Mai um 14:30
In Antwort auf wankendespony

Ich finde den Beitrag gut. Was anderer Stelle geschrieben wurde, stimmt natürlich auch, nämlich dass Paare da sehr unterschiedlich sind. Die einen haben ein hohes Tempo, andere lassen sich Jahre lang Zeit. Allerdings ist auch das Alter ein einflussreicher Faktor. Und die grundsätzliche Lebensplanung der beteiligten Personen. Und in dem Zusammenhang bin ich etwas über "jaaaaa, ich will Kinder, aber noch nicht jetzt" gestolpert. Das ist selbstverständlich sehr vernünftig und nachvollziehbar und ich war auch in der Situation nicht dabei, als ihr darüber gesprochen habt. Aber ich piekse da trotzdem mal rein. Vernünftig (und wie ich finde auch richtig) ist es, weil ihr euch erst ein Jahr kennt und keine Ahnung habt, ob es im Alltag mit euch auch auf Dauer gut klappt. Wenn dann noch ein Kind dazu kommt, ist es wichtig, dass ihr als Paar eine gefestigte Basis habt und eure Vorstellungen von Familie zusammenpassen. Ihr seid beide reif genug, dass euch das bewusst ist und sicher ist das auch sein Ansatz, den er im Kopf hat, wenn er das Thema Kinder in die Zukunft schiebt. Auf der anderen Seite ist er mit 36 auch nicht mehr ganz der Allerjüngste, auch wenn er als Mann biologisch noch etwas mehr Zeit hat. Ein "ja, ich will Kinder, aber noch nicht jetzt" würde bei mir immer ein "ok, klar, und wann dann?" hervorrufen. Nicht im Sinne von Druck machen und ich will jetzt aber, sondern eher damit ich verstehe, wie mein Partner da tickt. Es wirkt halt so leicht dahergesagt und jemand mit ausgeprägtem Kinderwunsch würde da vielleicht etwas ausführlich darauf eingehen (wobei ich nicht weiß, ob er das nicht getan hat). Mit 38 dann vielleicht? Oder mit 39? Das wären ganz doofe weil vorgeschobene Gründe. Oder wenn es zwei Jahre mit euch läuft und ihr dann vielleicht doch erst mal ein halbes Jahr zusammenlebt? Das wäre ein sinnvoller Grund. Oder wenn er beruflich vorangekommen ist? Hm, naja, wäre auch nachvollziehbar, wenn er beispielsweise weiß, dass er erst nach Abschluss eines Projektes mehr Zeit für Familie mit Säugling hätte. Oder aber ist der Kinderwunsch vielleicht doch nicht so ausgeprägt und das "jetzt noch nicht" ist auch noch in 5 Jahren aktuell? Wie gesagt, ich vermute mal, dass er schon konkrete Vorstellungen hat, also schon im Kopf hat, wann es für ihn mit Kind passt. Aber ich an Deiner Stelle würde schon gerne wissen wollen, wie da seine Lebensplanung aussieht. Und in dem Zusammenhang ist sicher auch die Planung des gemeinsamen Eigenheims zu sehen.

Es gibt jetzt überhaupt keinen Grund, da Druck oder Dampf zu machen. Und vielleicht kannst Du ihn ja diesbezüglich ohnehin schon so gut einschätzen, dass Du die Frage selbst beantworten kannst. War anhand Deines Beitrages für mich eben nicht möglich, daher mein Anstoß.

Und in dem Zusammenhang bin ich etwas über "jaaaaa, ich will Kinder, aber noch nicht jetzt" gestolpert. Das ist selbstverständlich sehr vernünftig und nachvollziehbar und ich war auch in der Situation nicht dabei, als ihr darüber gesprochen habt. Aber ich piekse da trotzdem mal rein

Richtig dass du da reinpiekst. Ich muss das Thema einfach nochmal ansprechen, sonst warte ich jetzt ein paar Jahre weil ich zu gutmütig bin und dann stellt sich raus, er will nichts von alledem und ich bin unglücklich. Das möchte ich nicht mehr (vergangene Beziehungen).

und jemand mit ausgeprägtem Kinderwunsch würde da vielleicht etwas ausführlich darauf eingehen (wobei ich nicht weiß, ob er das nicht getan hat)

Hat er nicht, das war wirklich alles, was er dazu gesagt hat

Aber ich an Deiner Stelle würde schon gerne wissen wollen, wie da seine Lebensplanung aussieht. Und in dem Zusammenhang ist sicher auch die Planung des gemeinsamen Eigenheims zu sehen.

Ich möchte das ja auch wissen. Ich schleppe die Gedanken schon länger mit mir rum, habs bisher immer vertag, weil, 1000x erwähnt, wir noch nicht so lange zusammen sind. Ich hab mir eigentlich vorgenommen, ein Jahr Beziehung abzuwarten und ihn dann zu fragen, wie er sich die weitere Zukunft mit uns vorstellt....tja, kommt immer anders als man denkt

Es gibt jetzt überhaupt keinen Grund, da Druck oder Dampf zu machen. Und vielleicht kannst Du ihn ja diesbezüglich ohnehin schon so gut einschätzen, dass Du die Frage selbst beantworten kannst. War anhand Deines Beitrages für mich eben nicht möglich, daher mein Anstoß.

Einschätzen kann ich es leider nicht... ich würde schon sagen, er möchte auch Zusammenziehen, Heirat, Kind(er). Er möchte sich bloß nicht auf Tag X festnageln lassen. Ich habe da Verständnis für, aber ich hab auch meine eigenen Wünsche und Bedürfnisse. Es ist schwierig da einen feinfühligen Mittelweg zu gehen.

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12. Mai um 14:39

Achso, was ich noch kurz einschieben möchte, weil es mir gerade einfällt:

Er hat ja nicht nur gesagt "ja ich möchte irgendwann mal Kinder" - Wischiwaschi.

Ich habe schon oft erlebt, wie süß er mit Kindern umgeht. Auch dass er sich für Kinder begeistert. Auch führen wir Unterhaltungen wie "Wenn das mein Kind wäre würde ich so oder so erziehen, das würde ich bei meinem Kind anders machen" blabla...

Kann jetzt alles oder nichts heißen, wollte es der Vollständigkeit halber aber erwähnen.

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12. Mai um 14:55
In Antwort auf yulla90

Liebe Soley,

so wie es emotionale Menschen gibt, so gibt es auch die rationalen (wie du auch selbst weißt) und mir scheint dein Freund auch sehr rational zu sein. Ihn setzt bestimmt vieles, was mit Verantwortung und Teilen einhergeht, unter Druck. Und auch er will bestimmt nicht ausgenutzt oder ausgenommen werden, daher bevorzugt er das 50/50 Modell. Auch wenn ich es für einen Mann sehr tacktlos finde in einer Liebesbeziehung. Er wird vielleicht irgendwann Alleinverdiener mit Frau und Kind sein, spätestens da kann er finanziell nichts mehr aufteilen  -Aber dafür müsstest du mal herausfinden, was für ein Leben er sich vorstellt??? Geld ist eben auch nicht alles und man muss auch mal was riskieren, denn du als seine Partnerin hast das Kapital nicht und wirst es so schnell auch nicht haben. Also muss hier auch sein Herz entscheiden. Entweder er will dich und ein Leben mit dir, oder nicht und er zieht das Geld und die rationalität vor. Wie du ja selbst schon mehrfach gesagt hast, bist du ja durchaus bereit, dein dir möglichstes zu tun und beizutragen, du hast finde ich somit deinen Soll erfüllt. Und er muss ja keine Wohnung für euch selbst kaufen und finanzieren, eine Mietswohnung würde es für dich ja auch tun. Also steht er sich hier auch selbst im Weg.

Ich würde an deiner Stelle so bald wie möglich mit ihm ein ernsthaftes Gespräch führen. Über eure Wünsche, Ziele und Zukunftsvorstellungen. Nicht unbedingt als Paar sondern ganz allgemein, wie stellt sich jeder von euch sein Leben grob vor? Kinder, Heirat etc. kommt das für euch überhaupt in Frage. Und dann unter Beachtung vor allem deines Alters, wo seht ihr euch als Paar, denn alzulange könnt ihr mit einem Kinderwunsch dann zB nicht mehr warten und dann musst du dir auch mal die Frage stellen, ob du noch ein Jahr lang diese Beziehung austesten willst und ihm diese "Zeit" geben willst, bis er sich gesammelt hat oder was auch immer.
Aber wenn er sich jetzt schon zB sicher mit dir ist, dann musst du dich mit ihm hinsetzen und ihm klipp und klar sagen - Ich habe nicht die selben finanziellen Mittel wie du, werde ich so schnell auch nicht haben, ich beteilige mich an den NK und allem anderen 50/50 solange wir beide vollzeit arbeiten und entweder du willst mit mir Zusammenleben, und sei es nur in einer Mietswohnung, oder eben nicht. Nach 1 Jahr Beziehung sollte man zumindest wissen, ob man den nächsten Schritt, das Zusammenleben, wagen will! Und dann kann er sich ja Gedanken darüber machen, aber kein Jahr mehr! Sofern du diese Zeit nicht mehr ebentuell verschwenden willst. So bekommst du am schnellsten eine Antwort und Entscheidung aus ihm raus. Das ist natürlich sehr radikal, aber ihr seid zwei Erwachsene, da kann man ruhig mal Klartext reden! Es geht immerhin um euer beider Leben. Dieses wischi waschi mit "Ich will ihn/sie nicht so unter Druck setzen" ist doch Unsinn, wenn man hier bedenkt wie lange ihr zusammen seid und wie alt ihr seid. Halt eben unter beachung dessen, was ihr euch von einer Beziehung erhofft habt.

 

so wie es emotionale Menschen gibt, so gibt es auch die rationalen (wie du auch selbst weißt) und mir scheint dein Freund auch sehr rational zu sein.

Da liegst du absolut richtig. Er ist auch furchtbar unromantisch, aber damit kann ich mich arrangieren. Dementgegen kommt dann bspw. sowas wie Sonntag Morgen kurz nach dem Aufwachen, wir haben uns einen guten Morgen gewünscht, gekuschelt und er meinte "Ach, ich vermisse dich jetzt schon". Wir kuscheln auch ständig und tauschen sowieso viele Zärtlichkeiten aus, daher brauch ich keine überdrüber romantischen Bekundungen. Für uns beide zählen die kleinen Dinge im Alltag.

Ihn setzt bestimmt vieles, was mit Verantwortung und Teilen einhergeht, unter Druck

Das denke ich auch, zumal er jetzt schon viele Jahre allein lebt bzw. mit seinem Bruder und diese Eigenständigkeit genießt und ungerne aufgeben will.

Geld ist eben auch nicht alles und man muss auch mal was riskieren,

Sehr schöner Gedanke, das merke ich mir auf jeden Fall.

Wie du ja selbst schon mehrfach gesagt hast, bist du ja durchaus bereit, dein dir möglichstes zu tun und beizutragen, du hast finde ich somit deinen Soll erfüllt. Und er muss ja keine Wohnung für euch selbst kaufen und finanzieren, eine Mietswohnung würde es für dich ja auch tun. Also steht er sich hier auch selbst im Weg.

Ich würde seinem Wunsch gerne folgen, nur muss er sich bewusst sein, erst mal den Löwenanteil der Kosten zu tragen. Mehr kann ich auch nicht beisteuern, so gerne ich auch würde.

Nach 1 Jahr Beziehung sollte man zumindest wissen, ob man den nächsten Schritt, das Zusammenleben, wagen will!

Auch richtig! Ich möchte ihn nicht auf eine Entscheidung drängen, keinen Tag X von ihm hören an dem alles passiert. Aber der Wunsch sollte von seiner Seite auch da sein. Ich versuche auf jeden Fall beim Gespräch, das Hauptaugenmerk darauf zu legen.

Das ist natürlich sehr radikal, aber ihr seid zwei Erwachsene, da kann man ruhig mal Klartext reden!

Da wir vom Typ Mensch eigentlich sehr ähnlich in Hinsicht auf "Große Klappe" und Klartext reden sind, wird das kein Problem sein.
Ich habe natürlich Angst vor seiner Antwort, dass er das gar nicht möchte. Ich liebe ihn sehr und wünsche mir sehr eine gemeinsame, feste, bodenständige Zukunft und vor allem ein gemeinsames Leben mit mir. Das ist sachlich kaum zu begründen, aber mein Herz sagt mir dass ich das will.

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12. Mai um 15:34
In Antwort auf soley87

Hallo meine Lieben,

ich brauche mal Schwarmwissen weil ich bezüglich o.g. Thema zwei Meinungen habe.

Ich bin mit meinem Freund jetzt ca. ein Jahr zusammen. Es läuft super, wir lieben uns sehr und haben bisher nie gestritten (eine Diskussion gab es vor wenigen Wochen, die wurde aber von beiden Seiten sehr erwachsen und vernünftig geklärt). Ich bin 32, er 36.
Er wohnt derzeit in seiner Eigentumswohnung mit seinem Bruder (28). Hat er vor ein paar Jahren günstig im Zuge einer Zwangsversteigerund "geschossen"
So viel erst Mal zu unserem Background.

Ich mache mir natürlich schon länger Gedanken um Themen wie Zusammen ziehen, heiraten, Familie gründen, wie Frauen nun mal sind
Natürlich möchte ich mir aufgrund der kurzen Beziehungszeit nichts überstürzen, Gott bewahre, jünger werde ich aber mit meinen 32 Lenzen aber auch nicht, so viel dazu
Grundsätzlich sind wir uns in diesen Punkten einig, dass unsere Beziehung auf o.g. Punkte hinaus läuft.

Vor einigen Tagen sind wir an einer leerstehenden Wohnung in der Straße meiner derzeitigen (Miet)Wohnung vorbei gelaufen. Ich habe dies am Rand bemerkt á la "Guck mal, da ist auch schon wieder jemand ausgezogen". Er meinte, ich solle doch dahin umziehen, immerhin habe die Wohnung auch einen Balkon und wäre fußläufig nur eine Minute von meiner jetzigen Wohnung / Wohnung meiner Eltern entfernt. Nach einigem Hin und Her sprach ich dann an, dass ich eigentlich schon darauf spekuliere BALD (den Zeitraum habe ich nicht näher definiert) mit ihm zusammen ziehen zu wollen und mir daher einen Umzug nicht vorstellen könne. Er reagierte mit einem lächelnden "Ach sooooo".

Später dann unterhielten wir uns nach darüber, dass er wieder nur Eigentum beziehen würde und ich dafür dann ja schon mal Kapital beiseite schaffen könnte. Er weiß um meine finanzielle Situation, sprich ich arbeite Vollzeit, verdiene ganz gut, kann mir aber aufgrund von Schulden die ich jeden Monat abstottere keine großen Sprüngen leisten, schon gar kein Kapital zum Kauf einer Wohnung beiseite legen. Trotzdem lebe ich ganz gut, kann mir hin und wieder Luxus gönnen. Das schilderte ich ihm nochmals.
Ich habe dann spontan angeboten, beim Zusammenziehen die fixen Nebenkosten übernehmen zu können und den Lebensmitteleinkauf. War für mich ein fairer Vorschlag. Er meinte "das wären dann ja 200-300 monatlich an Fixkosten, das ist ja nichts".
Ich wollte ihn aber mit dem Thema nicht überrumpeln und unter Druck setzen, weswegen ich äußerte, über diese Problematik könnten wir uns nochmal Gedanken machen, wenn es soweit sei.

Das Thema habe ich gestern bei meinen Eltern angesprochen. Mein Vater war etwas "entrüstet" und meinte, wenn man jemanden liebe und entsprechendes Kapital besitze, wäre es für ihn ein Selbstverständlichkeit die Wohnung zu kaufen und seine Liebe kostenfrei bei sich wohnen zu lassen.

Für mich ist das eigentlich nichts. Ich lege Wert auf 50/50 in einer Beziehung, soweit es geht. Ich möchte mich weder aushalten lassen noch den Eindruck erwecken, jemanden ausnutzen zu wollen.

Ich finde den Punkt von meinem Vater gar nicht falsch und bin jetzt im Zwiespalt.

Natürlich hat das Thema noch Zeit um eine Weile vor sich hin zu reifen. Allerdings mache ich mir schon Gedanken zu einer Lösung. Eine Mietwohnung kommt für ihn überhaupt nicht in Frage.

Wie ist eure Meinung dazu? Wenn der Partner genügend Kapital besitzt, soll er dann selbstverständlich die Kosten des Kaufs zu übernehmen? Kämt ihr euch ausgenutzt vor?
Habt ihr andere Lösungsvorschläge?

Danke fürs Lesen, wurde länger, als gedacht

Eure Soley

Kommt darauf an: soll es eure Wohnung werden oder seine? Soll heißen: wer steht als Eigentümer im Grundbuch? 

Wenn beide im Grundbuch stehen sollen, ist es selbstverständlich, dass beide auch die Hälfte des Kaufpreises bezahlen. Alles andere wäre ja sonst nicht fair, falls es zu einer Trennung kommt. 

Wenn es seine Wohnung sein soll und er alleine im Grundbuch steht, zahlt er auch den Kaufpreis alleine. Dafür gehört dir dann aber auch nichts und du darfst nur darin wohnen, so lange er das halt möchte. Wenn ihr euch trennt, musst du wieder ausziehen und kannst höchstens deine persönlichen Dinge mitnehmen bzw. jene Möbel oder Einrichtungsgegenstände, die ihr zusammen gekauft habt. 

Ich würde sicher nicht für einen Lebenspartner eine Wohnung kaufen. Wie komme ich dazu? Bei einem Ehepartner ist das wieder anders, da ist es ja sowieso so geregelt, dass von allem, was in der Ehe zusammen angeschafft wurde, jedem Ehepartner die Hälfte gehört. Eine Ehe legt man auch für längere Zeit an, deshalb heiratet man ja auch. Wenn man sich nicht sicher ist, mit dem Partner länger zusammenbleiben zu wollen, dann heiratet man diesen sicher nicht und folglich wäre es dann auch unklug, in irgendeiner Weise gemeinsames Eigentum anzuschaffen. 

Die Reaktion deines Freundes spricht aber ohnehin Bände: ganz gleich, was du dir wünschst, er denkt wohl eher nicht daran, in nächster Zeit mit dir zusammenzuziehen. An eine Ehe denkt er wohl auch nicht, sonst hätte er die Option einer gemeinsamen Wohnung auch anders betrachtet, nämlich als Gütergemeinschaft: man schmeißt zusammen, was man hat und schaut, was man sich drum kaufen kann. 

Ich schlage daher vor, dass du mit deinem Freund mal darüber redest, wie er sich die Zukunft mit dir überhaupt vorstellt, also ob Ehe, Familie, Kinder usw. überhaupt auf seinem Plan stehen. Du schreibst ja, dass du dir darüber schon Gedanken machst, weil du 32 bist. Er macht sich solche Gedanken anscheinend noch nicht, jedenfalls lässt seine Reaktion diesen Schluss zu. 

Also bevor du da an eine gemeinsame Wohnung denkst, klär lieber mal diese Dinge mit ihm.

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12. Mai um 15:48
In Antwort auf creepyworld89

Ich würde es sofort ansprechen, einfach weil man ja schon wissen sollte, wo die gemeinsame Reise hingeht und ob der andere sie überhaupt antreten möchte.

Ich lese hier oft von Paaren, die lange zusammen sind und immer hat er gesagt "Kinder jaaa, aber noch nicht jetzt" und die Frau wird immer älter und älter und der richtige Zeitpunkt immer noch nicht zu sein, bis irgendwann rauskommt, sooo gerne möchte er gar keine Kinder.

Du schreibst immer von "erst ein Jahr zusammen", ich finde in eurer Altersklasse ist dass eine andere Zahl, als mit 20. Er geht auf die 40 zu, da sollte auch er schon lange wissen, was er will und wann.

Ich gebe dir da vollkommen recht, creepyworld89. Ich habe da nämlich auch den Eindruck, dass er diese Dinge vor sich herschiebt, weil er sie möglicherweise gar nicht will, aber sich das nicht zu sagen traut, weil er soley ja dann verlieren würde.

Ich bin auch der Meinung, dass man mit 36 schon langsam wissen sollte, ob man heiraten und Kinder haben möchte und dass man damit bald mal anfangen sollte. So lustig ist es ja auch nicht, erst mit 40 das erste Kind zu bekommen. 

Die Aussage "dann fang schon mal an zu sparen" war wohl eher flapsig gemeint von ihm, aber es zeigt auch deutlich seine Grenzen: die Aussage dahinter war nämlich "ich kaufe dir sicher keine Wohnung, das kannst du vergessen". Und vielleicht auch: "du kannst dir eh keine Eigentumswohnung leisten, im Leben nicht, also brauchen wir darüber gar nicht erst nachdenken".
Und das deutet für mich wieder darauf hin, dass er gar nicht plant, mit soley zusammenzuziehen.

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