Forum / Liebe & Beziehung

Eigenen Verlobungsring bezahlen

4. Oktober um 20:31 Letzte Antwort: 10. Oktober um 13:08

Guten Abend!

Mich beschäftigt schon länger etwas und ich weiß nicht, ob ich mich eventuell zu sehr darüber aufrege (manchmal steigert man sich ja künstlich in etwas rein). Folgendes: Mein Freund und ich sind seit ca. 3 Jahren zusammen und sind uns auch darüber einig, heiraten zu wollen. Ich beende demnächst mein Studium und sobald ich eine Festanstellung habe, wollten wir dann genauer schauen. Nun meinte er, dass er den Antrag ohne Ring machen wollen würde, damit ich ihn mir selber aussuchen könne. Fand ich fair. Auf seine Frage hin, was ich mir denn für ein Budget vorstelle, meinte ich plump: "So ein Monatsgehalt?" Bitte steinigt mich nicht. Von mir aus kann das auch ein Knusperring aus Cornflakes sein, ich mache mir nicht viel aus teurem Schmuck; so habe ich ihm das auch gesagt. Jetzt ist er aber der Meinung, ich würde von drei Monatsgehältern sprechen, warum auch immer, und war schon dezent schockiert. Habe ihm mehrfach gesagt, dass ich das nie gesagt habe und auch nicht wollen würde, trotzdem habe ich das Gefühl, als wolle jetzt nicht mehr mehr Geld für den Ring ausgeben.
So, lange Rede ohne Sinn: Meint ihr, es wäre in Ordnung, wenn ich mir den Ring dann auch tatsächlich aussuche und ihn auch bezahle? Schließlich trage ich ihn ja. Ich will nicht, dass er sich gezwungen fühlt, Geld auszugeben. Er war schon mal verlobt und seit jeher auch nicht mehr Fan von romantischem Antrag und Hochzeitsfeier. Vielleicht wäre das noch erwähnenswert.

Liebe Grüße und schönen Abend!  

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4. Oktober um 20:35

Oh je! Dann rede mit ihm. Erkläre dich und Schraube deine Ansprüche zurück. Ein Monatsgehalt sind für Studenten zu viel. Unangemessen. Zudem würde ich niemals meinem Ring selber bezahlen. Das finde ich echt arm. So ein Ring ist ein Geschenk und den sollte man schätzen und in Liebe tragen. 

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4. Oktober um 20:41
In Antwort auf muc.ist

Oh je! Dann rede mit ihm. Erkläre dich und Schraube deine Ansprüche zurück. Ein Monatsgehalt sind für Studenten zu viel. Unangemessen. Zudem würde ich niemals meinem Ring selber bezahlen. Das finde ich echt arm. So ein Ring ist ein Geschenk und den sollte man schätzen und in Liebe tragen. 

Er ist kein Student. Beamter, wohnt im Eigentum der Eltern und hat eigentlich keine finanziellen Sorgen. 
Habe meine Erwartungen ja schon runtergeschraubt, aber er geht nicht darauf ein und hält mir vor, ich würde drei Monatsgehälter fordern

Tatsächlich schien mir das auch etwas erbärmlich, den Ring zu kaufen. Ich habe ja schon eine Festanstellung in Aussicht und könnte mir dann ja aussuchen, was ich will. Hat trotzdem einen seltsamen Beigeschmack

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4. Oktober um 21:08

Und wie teuer muss dann erst der Hochzeitsring sein? 

Hast Du da schon Vorstellungen?

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4. Oktober um 21:21
In Antwort auf forentussi

Und wie teuer muss dann erst der Hochzeitsring sein? 

Hast Du da schon Vorstellungen?

Haha, genau
Nein, wie gesagt. Der Preis ist mir egal, deshalb würde ich ja auch die kompletten Kosten tragen. 
Es ist ja auch eher was Symbolisches, deshalb war ich mir unsicher, ob es dann noch cool ist, den eigenen Ring zu bezahlen:/

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4. Oktober um 22:35

Hi,

beim Durchlesen überkam mich das Gefühl, es ginge um den Kauf eines Gartengerätes.

Wenn man schon so früh nicht "richtig" miteinander kommunizieren kann, wie soll es zu einer Hochzeit geschweige den  zur lustvollen Scheidung kommen?

Diverse Verlobungsrituale - von romantisch bis überschwänglich - gehen mit einem Verlobungsring einher, dieser ist im allgemeinen als Überraschung gedacht. Nicht: Liebling, nehmen wir den um 5,99 beim Aldi oder den um 6,99 beim Lidl?

Wie es von 1 Monatsgehalt zu 3 gekommen ist, habe ich nicht verstanden. Oder liegt hier ein trotziger Ausdruck mithilfe schamloser Übertreibung vor? Meint er etwa: selbst einer für ein Jahresgehalt wäre Madame nicht fein genug?

Ihr habt das unverschämte Glück, euch für ein verständnisvolles Miteinander oder ein langes Leiden  entscheiden zu können. 

Pi


 

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4. Oktober um 22:56

Ich finde dein Freund übertreibt, klar ein Monatsgehalt für einen Verlobungsring ist schon echt viel, aber anscheinend hat er auch direkt übertrieben. Also von einem Monatsgehalt auf 3 zu springen ist schon krass...
naja ich würde dir raten auf keinen Fall den Ring selbst zu bezahlen, sowas gehört sich nicht. Wenn ihr es auf die klassische Art und Weise wollt, ist es eine "alte Tradition". Somit  solltet ihr den Ring zusammen aussuchen und er könnte auch auf die Knie gehen (wenn er es überhaupt so will) 
redet in aller Ruhe darüber und erklär ihn, dass es mit einem Monatsgehalt schon übertrieben war und du keinen Ring im Weg von 5000€ verlangst. 

Zählst du den Verlobungsring auch direkt als Ehering oder habt ihr vor dafür neue zu kaufen ? 

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4. Oktober um 23:48

Ja, das stimmt schon. Ich hatte mir das ehrlicherweise auch anders vorgestellt, mit einem richtigen Antrag, aber weil er das schon in der letzten Beziehung gemacht hatte, will er das wohl nicht mehr. Daher auch die Idee, dass ich mir den Ring auch einfach kaufen kann, wenn das alles eh schon nicht klassisch abläuft.

Ich würde nicht noch einen separaten Ehering wollen. Der Eine reicht ja vollkommen.


liebe Grüße!

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4. Oktober um 23:51
In Antwort auf pi-choo

Hi,

beim Durchlesen überkam mich das Gefühl, es ginge um den Kauf eines Gartengerätes.

Wenn man schon so früh nicht "richtig" miteinander kommunizieren kann, wie soll es zu einer Hochzeit geschweige den  zur lustvollen Scheidung kommen?

Diverse Verlobungsrituale - von romantisch bis überschwänglich - gehen mit einem Verlobungsring einher, dieser ist im allgemeinen als Überraschung gedacht. Nicht: Liebling, nehmen wir den um 5,99 beim Aldi oder den um 6,99 beim Lidl?

Wie es von 1 Monatsgehalt zu 3 gekommen ist, habe ich nicht verstanden. Oder liegt hier ein trotziger Ausdruck mithilfe schamloser Übertreibung vor? Meint er etwa: selbst einer für ein Jahresgehalt wäre Madame nicht fein genug?

Ihr habt das unverschämte Glück, euch für ein verständnisvolles Miteinander oder ein langes Leiden  entscheiden zu können. 

Pi


 

Da stimme ich Dir zu. Ich hätte mir auch lieber einen klassischen Antrag gewünscht, als das jetzt so lieblos abzufertigen. Klingt tatsächlich wie der Kauf eines Gartengeräts

 

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5. Oktober um 8:12

Unsere Ringe zur Verlobung sind auch die zur Hochzeit geworden.

Einen Ring - oder Ringe am Preis fest zumaschen - UPS

Mal absehen das Gold zur Zeit recht teuer ist. 

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5. Oktober um 8:28

Hm, wir hatten damals beide einen Verlobungsring. Ist das heute nicht mehr so, oder ist das regional unterschiedlich?
Und wenn das dein Ehering werden soll, muss er doch mit aussuchen. Er wird doch dann vermutlich den gleichen nur ohne Stein tragen, oder bin ich da ebenfalls hoffnungslos altmodisch? 

Davon abgesehen, nur weil ER schonmal verlobt war, würde ICH nicht auf einen romantischen Antrag verzichten. Das hat so einen Beigeschmack von "wozu der Aufwand, das lohnt sich eh nicht".

OT @Pi: ich finde deine Kommentare immer herrlich verschmitzt 

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5. Oktober um 10:23

Ich habe die Eheringe bezahlt da er kein Geld hatte und habe auch noch nie Schmuck geschenkt bekommen. Aber ich muss gestehen freuen würde ich mich schon. Wird aber nie passieren. Leider! Sei froh wenn Du einen bekommst egal was er kostet. Freu Dich darüber. 

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5. Oktober um 10:36
In Antwort auf desteufelsengel2

Ich habe die Eheringe bezahlt da er kein Geld hatte und habe auch noch nie Schmuck geschenkt bekommen. Aber ich muss gestehen freuen würde ich mich schon. Wird aber nie passieren. Leider! Sei froh wenn Du einen bekommst egal was er kostet. Freu Dich darüber. 

Oh, Mann. Verstehe das. Habe auch noch nie Schmuck geschenkt bekommen und würde mich auch darüber freuen, ganz gleich, wie teuer der Ring wäre. Da er aber so abgeneigt zu sein scheint, wollte ich das einfach selber zahlen. Vielleicht gehöre ich einfach zu den Frauen, den man keinen Schmuck schenkt

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5. Oktober um 10:40
In Antwort auf monasmama

Hm, wir hatten damals beide einen Verlobungsring. Ist das heute nicht mehr so, oder ist das regional unterschiedlich?
Und wenn das dein Ehering werden soll, muss er doch mit aussuchen. Er wird doch dann vermutlich den gleichen nur ohne Stein tragen, oder bin ich da ebenfalls hoffnungslos altmodisch? 

Davon abgesehen, nur weil ER schonmal verlobt war, würde ICH nicht auf einen romantischen Antrag verzichten. Das hat so einen Beigeschmack von "wozu der Aufwand, das lohnt sich eh nicht".

OT @Pi: ich finde deine Kommentare immer herrlich verschmitzt 

Haha, nein altmodisch bist Du nicht. Ich kenne das tatsächlich nur so, dass die Frau beim Antrag den Ring bekommt und man dann später gemeinsam Eheringe aussucht. Auf den Ehering würde ich dann verzichten und er könnte sich dann den Ring seiner Wahl aussuchen. 

Ja, das finde ich auch sehr schade, dass der klassische Antrag mir nun verwehrt bleibt, weil er all das schon mal gemacht hat. 

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5. Oktober um 10:49
In Antwort auf user316278201

Guten Abend!

Mich beschäftigt schon länger etwas und ich weiß nicht, ob ich mich eventuell zu sehr darüber aufrege (manchmal steigert man sich ja künstlich in etwas rein). Folgendes: Mein Freund und ich sind seit ca. 3 Jahren zusammen und sind uns auch darüber einig, heiraten zu wollen. Ich beende demnächst mein Studium und sobald ich eine Festanstellung habe, wollten wir dann genauer schauen. Nun meinte er, dass er den Antrag ohne Ring machen wollen würde, damit ich ihn mir selber aussuchen könne. Fand ich fair. Auf seine Frage hin, was ich mir denn für ein Budget vorstelle, meinte ich plump: "So ein Monatsgehalt?" Bitte steinigt mich nicht. Von mir aus kann das auch ein Knusperring aus Cornflakes sein, ich mache mir nicht viel aus teurem Schmuck; so habe ich ihm das auch gesagt. Jetzt ist er aber der Meinung, ich würde von drei Monatsgehältern sprechen, warum auch immer, und war schon dezent schockiert. Habe ihm mehrfach gesagt, dass ich das nie gesagt habe und auch nicht wollen würde, trotzdem habe ich das Gefühl, als wolle jetzt nicht mehr mehr Geld für den Ring ausgeben.
So, lange Rede ohne Sinn: Meint ihr, es wäre in Ordnung, wenn ich mir den Ring dann auch tatsächlich aussuche und ihn auch bezahle? Schließlich trage ich ihn ja. Ich will nicht, dass er sich gezwungen fühlt, Geld auszugeben. Er war schon mal verlobt und seit jeher auch nicht mehr Fan von romantischem Antrag und Hochzeitsfeier. Vielleicht wäre das noch erwähnenswert.

Liebe Grüße und schönen Abend!  

Liebe Userin,

Verlobungsringe werden immer, wirklich immer, vom Antragsteller bezahlt. Dass du dich auf dieses seltsame Spiel überhaupt einlässt, wundert mich schon kolossal. An deiner Stelle würde ich mir einen Ring aus dem Kaugummi-Automaten holen, dann bekommt dein Bräutigam jeden Tag vorgeführt, wie viel du ihm wert bist, nämlich gar nix...

Ich an deiner Stelle hätte schon Reißaus genommen...

Freundliche Grüße, Christoph

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5. Oktober um 11:00
In Antwort auf py158

Liebe Userin,

Verlobungsringe werden immer, wirklich immer, vom Antragsteller bezahlt. Dass du dich auf dieses seltsame Spiel überhaupt einlässt, wundert mich schon kolossal. An deiner Stelle würde ich mir einen Ring aus dem Kaugummi-Automaten holen, dann bekommt dein Bräutigam jeden Tag vorgeführt, wie viel du ihm wert bist, nämlich gar nix...

Ich an deiner Stelle hätte schon Reißaus genommen...

Freundliche Grüße, Christoph

Haha, das ist aber schon sehr radikal . Mir liegt ja auch was an einem schönen Ring und ich hätte keine Genugtuung davon, ihm einen günstigen Ring aus dem Automaten vorzuhalten 

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5. Oktober um 11:25

Ist halt die Frage, warum ihr überhaupt heiraten wollt? Für jeden hat eine Heirat eine andere Bedeutung. Manche heiraten ausschließlich aus praktischen Erwägungen (finanzielle Vorteile, gegenseitige Absicherung usw.). Andere hegen romantische Gefühle dabei und sehen es als starkes Signal an die Außenwelt - wir gehören zusammen! Für manche erfolgt es im Bewusstsein, dass es für immer ist (auch wenn es selbstverständlich keine Garantien gibt), andere heiraten mehrmals ohne mit der Wimper zu zucken. Gibt solches und solches. Entscheidend ist, dass beide in etwa die gleichen Vorstellungen davon haben, was eine Heirat bedeutet.

Und das sehe ich bei euch gerade weniger. Für Dich scheint es schon mehr als nur ein formaler Akt zu sein, für ihn nicht. Welcher Mann, der sich für eine Frau fürs Leben entscheidet, fragt denn nach den Kosten für den Verlobungsring? Allerdings verstehe ich auch Deine Reaktion nicht. Wenn Dir der Preis egal ist, warum nennst Du dann einen? Besser wäre es sicher gewesen, wenn Du Dich bedeckt gehalten und ihm die Entscheidung überlassen hättest, was er dafür ausgeben möchte. Aber nun ist es so wie es ist und Du hast gelernt, dass beim Geld von seiner Seite der Spaß aufhört. Und dass er sich jetzt trotzig und bockig gibt. Ehrlich gesagt hätte das für mich persönlich die Konsequenz, dass ich vorerst selbst Abstand von meinem Vorhaben nehmen würde, mit diesem Menschen einen Bund fürs Leben einzugehen. Wenn schon im Vorfeld so viel Tamtam ums Geld gemacht wird - vor allem wenn genug Geld da ist - dann lässt das Rückschlüsse auf die Persönlichkeit zu, die nicht sonderlich attraktiv auf mich wirkten.

Klärt ab, welche Vorstellungen ihr mit einer Heirat verbindet. Einen Verlobungsring, den die Frau selbst bezahlt, hat keinerlei Bedeutung. Vielleicht bin ich da altmodisch, aber so fühlt es sich für mich an. 

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5. Oktober um 11:44
In Antwort auf wankendespony

Ist halt die Frage, warum ihr überhaupt heiraten wollt? Für jeden hat eine Heirat eine andere Bedeutung. Manche heiraten ausschließlich aus praktischen Erwägungen (finanzielle Vorteile, gegenseitige Absicherung usw.). Andere hegen romantische Gefühle dabei und sehen es als starkes Signal an die Außenwelt - wir gehören zusammen! Für manche erfolgt es im Bewusstsein, dass es für immer ist (auch wenn es selbstverständlich keine Garantien gibt), andere heiraten mehrmals ohne mit der Wimper zu zucken. Gibt solches und solches. Entscheidend ist, dass beide in etwa die gleichen Vorstellungen davon haben, was eine Heirat bedeutet.

Und das sehe ich bei euch gerade weniger. Für Dich scheint es schon mehr als nur ein formaler Akt zu sein, für ihn nicht. Welcher Mann, der sich für eine Frau fürs Leben entscheidet, fragt denn nach den Kosten für den Verlobungsring? Allerdings verstehe ich auch Deine Reaktion nicht. Wenn Dir der Preis egal ist, warum nennst Du dann einen? Besser wäre es sicher gewesen, wenn Du Dich bedeckt gehalten und ihm die Entscheidung überlassen hättest, was er dafür ausgeben möchte. Aber nun ist es so wie es ist und Du hast gelernt, dass beim Geld von seiner Seite der Spaß aufhört. Und dass er sich jetzt trotzig und bockig gibt. Ehrlich gesagt hätte das für mich persönlich die Konsequenz, dass ich vorerst selbst Abstand von meinem Vorhaben nehmen würde, mit diesem Menschen einen Bund fürs Leben einzugehen. Wenn schon im Vorfeld so viel Tamtam ums Geld gemacht wird - vor allem wenn genug Geld da ist - dann lässt das Rückschlüsse auf die Persönlichkeit zu, die nicht sonderlich attraktiv auf mich wirkten.

Klärt ab, welche Vorstellungen ihr mit einer Heirat verbindet. Einen Verlobungsring, den die Frau selbst bezahlt, hat keinerlei Bedeutung. Vielleicht bin ich da altmodisch, aber so fühlt es sich für mich an. 

Wir heiraten aus vielerlei Gründen: Wir lieben uns und haben eigentlich eine sehr harmonische und respektvolle Beziehung (ok, diese Ringgeschichte klingt jetzt vielleicht etwas seltsam ). Aber da hast Du school recht. Jeder hat da andere Beweggründe, sich zu binden. Der steuerliche Vorteil spielt bei uns auch eine Rolle. Vielleicht sollte ich erwähnen, dass wir beide aus einem Kulturkreis kommen, in dem man eigentlich recht zügig heiratet. Mit über 3 Jahren Beziehung ,und wahrscheinlich über 4-5 Jahren bis zur Hochzeit, sind wir schon die Ausnahme. Dennoch heiraten wir unabhängig von den kulturellen Konventionen, lassen uns davon also nicht unter Druck setzen. Ich glaube aber auch, dass unsere Vorstellungen sich da etwas unterscheiden. Während ich da noch "romantischer" veranlagt bin, ist er da etwas abgebrühter  

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5. Oktober um 12:49
In Antwort auf user316278201

Wir heiraten aus vielerlei Gründen: Wir lieben uns und haben eigentlich eine sehr harmonische und respektvolle Beziehung (ok, diese Ringgeschichte klingt jetzt vielleicht etwas seltsam ). Aber da hast Du school recht. Jeder hat da andere Beweggründe, sich zu binden. Der steuerliche Vorteil spielt bei uns auch eine Rolle. Vielleicht sollte ich erwähnen, dass wir beide aus einem Kulturkreis kommen, in dem man eigentlich recht zügig heiratet. Mit über 3 Jahren Beziehung ,und wahrscheinlich über 4-5 Jahren bis zur Hochzeit, sind wir schon die Ausnahme. Dennoch heiraten wir unabhängig von den kulturellen Konventionen, lassen uns davon also nicht unter Druck setzen. Ich glaube aber auch, dass unsere Vorstellungen sich da etwas unterscheiden. Während ich da noch "romantischer" veranlagt bin, ist er da etwas abgebrühter  

Sorry, die ganze Geschichte hört sich für mich so an, als möchte ich schnellstens weglaufen. Was ihr da abzieht, hat mit Ehe herzlich wenig zu tun. Steuervorteile? Ja ne, iss klar...

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5. Oktober um 12:58
In Antwort auf py158

Sorry, die ganze Geschichte hört sich für mich so an, als möchte ich schnellstens weglaufen. Was ihr da abzieht, hat mit Ehe herzlich wenig zu tun. Steuervorteile? Ja ne, iss klar...

Jeder hat ja ein anderes Verständnis von Ehe

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5. Oktober um 14:19

Oh Mann, das ist sowas von skurill diese Situation. Auf gut deutsch gesagt habt ihr es beide verkackt, er jedoch deutlich mehr.

Diese aussage, dass er das ja schonmal hatte und bei dir kein bock darauf hat, würde ich als frau schon extrem scheisse finden. (Ich bin ein mann). Warum heiratet ihr überhaupt mit so einer attitüde? Für mich liest sich das so als wolle er nicht heiraten. Wäre mir dann ehrlich gesagt zu blöd an deiner Stelle.


Ist er denn in anderen situationen auch geizig bzw. verhält sich ähnlich?
 

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5. Oktober um 14:28
In Antwort auf pantoffelheld90

Oh Mann, das ist sowas von skurill diese Situation. Auf gut deutsch gesagt habt ihr es beide verkackt, er jedoch deutlich mehr.

Diese aussage, dass er das ja schonmal hatte und bei dir kein bock darauf hat, würde ich als frau schon extrem scheisse finden. (Ich bin ein mann). Warum heiratet ihr überhaupt mit so einer attitüde? Für mich liest sich das so als wolle er nicht heiraten. Wäre mir dann ehrlich gesagt zu blöd an deiner Stelle.


Ist er denn in anderen situationen auch geizig bzw. verhält sich ähnlich?
 

Er ist eigentlich überhaupt nicht geizig, im Gegenteil. Ich versuche schon immer, wenn man mal essen geht, heimlich bezahlen zu gehen.
Deshalb wundert mich das alles auch. Ich hatte ihm auch angeboten, gemeinsam den Ring zu bezahlen. War und bin immer noch nicht auf einen teuren Ring aus. 

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5. Oktober um 19:53
In Antwort auf user316278201

Guten Abend!

Mich beschäftigt schon länger etwas und ich weiß nicht, ob ich mich eventuell zu sehr darüber aufrege (manchmal steigert man sich ja künstlich in etwas rein). Folgendes: Mein Freund und ich sind seit ca. 3 Jahren zusammen und sind uns auch darüber einig, heiraten zu wollen. Ich beende demnächst mein Studium und sobald ich eine Festanstellung habe, wollten wir dann genauer schauen. Nun meinte er, dass er den Antrag ohne Ring machen wollen würde, damit ich ihn mir selber aussuchen könne. Fand ich fair. Auf seine Frage hin, was ich mir denn für ein Budget vorstelle, meinte ich plump: "So ein Monatsgehalt?" Bitte steinigt mich nicht. Von mir aus kann das auch ein Knusperring aus Cornflakes sein, ich mache mir nicht viel aus teurem Schmuck; so habe ich ihm das auch gesagt. Jetzt ist er aber der Meinung, ich würde von drei Monatsgehältern sprechen, warum auch immer, und war schon dezent schockiert. Habe ihm mehrfach gesagt, dass ich das nie gesagt habe und auch nicht wollen würde, trotzdem habe ich das Gefühl, als wolle jetzt nicht mehr mehr Geld für den Ring ausgeben.
So, lange Rede ohne Sinn: Meint ihr, es wäre in Ordnung, wenn ich mir den Ring dann auch tatsächlich aussuche und ihn auch bezahle? Schließlich trage ich ihn ja. Ich will nicht, dass er sich gezwungen fühlt, Geld auszugeben. Er war schon mal verlobt und seit jeher auch nicht mehr Fan von romantischem Antrag und Hochzeitsfeier. Vielleicht wäre das noch erwähnenswert.

Liebe Grüße und schönen Abend!  

Was bitteschön stellt dein Freund für Fragen? ER muss entscheiden, wieviel Geld er dafür ausgeben will. Das ist nichts was man fordert. Und natürlich kaufst du dir den nicht selbst. Ein Verlobungsring ist so viel mehr als ein schmuckstück. Das ist für mich ein ring, da sitze ich manchmal einfach nur da und gucke ihn ganz verzaubert an. Das ist ein ring, der mir fehlt, wenn er nicht am Finger steckt. Und ehrlich gesagt finde ich es schon unromantisch, dass du ihn dir selbst aussuchst, weil mir persönlich dann da die verbindung zwischen ihm und dem ring fehlt, aber ich kenn auch ein paar, wo sie ihn selbst ausgesucht hat.

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5. Oktober um 21:06
In Antwort auf user316278201

Guten Abend!

Mich beschäftigt schon länger etwas und ich weiß nicht, ob ich mich eventuell zu sehr darüber aufrege (manchmal steigert man sich ja künstlich in etwas rein). Folgendes: Mein Freund und ich sind seit ca. 3 Jahren zusammen und sind uns auch darüber einig, heiraten zu wollen. Ich beende demnächst mein Studium und sobald ich eine Festanstellung habe, wollten wir dann genauer schauen. Nun meinte er, dass er den Antrag ohne Ring machen wollen würde, damit ich ihn mir selber aussuchen könne. Fand ich fair. Auf seine Frage hin, was ich mir denn für ein Budget vorstelle, meinte ich plump: "So ein Monatsgehalt?" Bitte steinigt mich nicht. Von mir aus kann das auch ein Knusperring aus Cornflakes sein, ich mache mir nicht viel aus teurem Schmuck; so habe ich ihm das auch gesagt. Jetzt ist er aber der Meinung, ich würde von drei Monatsgehältern sprechen, warum auch immer, und war schon dezent schockiert. Habe ihm mehrfach gesagt, dass ich das nie gesagt habe und auch nicht wollen würde, trotzdem habe ich das Gefühl, als wolle jetzt nicht mehr mehr Geld für den Ring ausgeben.
So, lange Rede ohne Sinn: Meint ihr, es wäre in Ordnung, wenn ich mir den Ring dann auch tatsächlich aussuche und ihn auch bezahle? Schließlich trage ich ihn ja. Ich will nicht, dass er sich gezwungen fühlt, Geld auszugeben. Er war schon mal verlobt und seit jeher auch nicht mehr Fan von romantischem Antrag und Hochzeitsfeier. Vielleicht wäre das noch erwähnenswert.

Liebe Grüße und schönen Abend!  

Meine Frau und ich hatten gar keine Verlobungsringe. Als wir heirateten, haben wir uns Ringe aus Edelstahl gekauft um heiße 50 Euro pro Ring.

Ich verstehe gar nicht, wieso das alles so teuer sein muss. Es geht doch nur um die Symbolik dahinter und natürlich sollten die Ringe auch den eigenen Geschmack treffen. Deshalb muss man aber nicht gleich ein Monatsgehalt dafür ausgeben. 

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5. Oktober um 21:07
In Antwort auf user316278201

Er ist kein Student. Beamter, wohnt im Eigentum der Eltern und hat eigentlich keine finanziellen Sorgen. 
Habe meine Erwartungen ja schon runtergeschraubt, aber er geht nicht darauf ein und hält mir vor, ich würde drei Monatsgehälter fordern

Tatsächlich schien mir das auch etwas erbärmlich, den Ring zu kaufen. Ich habe ja schon eine Festanstellung in Aussicht und könnte mir dann ja aussuchen, was ich will. Hat trotzdem einen seltsamen Beigeschmack

Dann such dir halt einen günstigen Verlobungsring aus.

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5. Oktober um 21:18
In Antwort auf monasmama

Hm, wir hatten damals beide einen Verlobungsring. Ist das heute nicht mehr so, oder ist das regional unterschiedlich?
Und wenn das dein Ehering werden soll, muss er doch mit aussuchen. Er wird doch dann vermutlich den gleichen nur ohne Stein tragen, oder bin ich da ebenfalls hoffnungslos altmodisch? 

Davon abgesehen, nur weil ER schonmal verlobt war, würde ICH nicht auf einen romantischen Antrag verzichten. Das hat so einen Beigeschmack von "wozu der Aufwand, das lohnt sich eh nicht".

OT @Pi: ich finde deine Kommentare immer herrlich verschmitzt 

Der Brauch, der Braut zur Verlobung einen Diamantring zu schenken, ist mittlerweile aus den USA nach Europa herüber geschwappt.

Früher war es so, dass beide Verlobte zusammenpassende Ringe trugen, ganz ähnlich wie ein Ehering, also eher neutral und meist ohne Steine. Macht heute kaum mehr jemand. Heute bekommt die Braut wie gesagt eine recht teuren Diamantring und der Mann trägt keinen Verlobungsring.

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5. Oktober um 21:20
In Antwort auf user316278201

Oh, Mann. Verstehe das. Habe auch noch nie Schmuck geschenkt bekommen und würde mich auch darüber freuen, ganz gleich, wie teuer der Ring wäre. Da er aber so abgeneigt zu sein scheint, wollte ich das einfach selber zahlen. Vielleicht gehöre ich einfach zu den Frauen, den man keinen Schmuck schenkt

Oder ihr habt beide Männer erwischt, die grundsätzlich keinen Schmuck schenken.

Ich habe das ja immer so gehalten: ich hab meiner Frau das geschenkt, was sie sich gewünscht hat, und nicht, was mir gefiel (natürlich nur dann, wenn es für mich leistbar war). So einfach könnte es sein. 

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5. Oktober um 21:36

Also ich könnte mir vorstellen, dass dein Freund deshalb von einem auf 3 Monatsgehälter gekommen ist, weil du mit dem Begriff Monatsgehalt gekommen bist. Klingt jetzt vllt erst mal blöd, aber so weit ich weiß, kommt das mit dem Verlobungsring aus Amerika und da wird von der Braut oft genug ein Ring unter 3 Monatsgehältern nicht akzeptiert! Kein Scherz! Liebe hin oder her, da wird ein Getue um diesen Verlobungsring gemacht, als ob das so wichtig wäre. Ohne oder mit einem zu billigen Teil gibt es da keine Hochzeit. Wenn es denn unbedingt so ein Teil braucht, dann sollte es aber wenigstens ein Geschenk sein, egal wie teuer. Alles andere wäre ja echt geschmacklos! Dann lieber gar keinen. 

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5. Oktober um 22:17

Wäre diese Diskussion bei uns aufgekommen, hätte mein Mann mich nie geheiratet.  

Auf den ersten Blick hat mir mein Verlobungsring nicht gefallen...auf den 2. Blick liebte ich ihn über alles. Warum? Weil es dieser Ring war mit dem er mir einen Antrag gemacht hat...er hat mich gefragt, ob ich seine Frau werden will. Er hat ihn mit Liebe ausgesucht und wollte mich damit zu seiner Frau machen. Kann es einen schöneren Ring geben? Das wiegt kein Brilliant auf. Ich tragen ihn (trotz Ehering am rechten Ringfinger) immer noch stolz an meinem linken Ringfinger.
Er trägt seinen auch noch (passender Ring zu meinem).
Ich würde auch nicht wollen, dass mein Mann nicht den passenden Ehering trägt. Meiner trägt den gleichen Ring...meiner ist lediglich rundrum mit Diamanten besetzt.
Die Eheringe haben wir uns gemeinsam ausgesucht. Trotzdem würden wir nie unsere Verlobungsring ablegen.
Es ist ein sehr persönliches Geschenk von ihm, das mich so glücklich gemacht hat. 

Wenn man das so ließt, dann klingt das absolut altmodisch. 

Wahrscheinlich kommt es auf die Person an. Ich habe aus Liebe geheiratet...ich wollte seine Frau sein, seinen Nachnamen tragen...alles andere ist Nebensache.
Ich hätte für unsere Ringe auch 50 Euro ausgegeben, wenn sie uns gefallen hätten.
Eine Ehe ist kein Solostück...es sollte für beide passen und da fängt es beim Verlobungsring an. 

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5. Oktober um 22:35

Auch ich schüttle meinen Kopf, denn diese eingeschleppte amerikanische Unsitte sehe ich allenthalben; sie wirkt ziemlich lächerlich auf mich. Abgesehen davon, daß der Klunker im Preis eines Kleinwagens gerade so noch durchgeht, erinnert es mich an die 2 Kamele plus 4 Ziegen plus 8 Hendln, die ein junger Mann erst zusammenkratzen muß. (Zusammenkratzen, wie wir alle wissen, wird heutzutage Beznessing genannt... )

Gerne erinnere ich mich an meine 1. Verlobung. Kein lächerlicher Kniefall auf dem Tour d'Eiffel in Paris (wg. Instagram ), sondern ich fragte sie während einer zärtlichen Umarmung in meiner/unserer Studentenbude. Zweitens, wir gingen gemeinsam zum Juwelier,  um die Finger ausmessen zu lassen. Wir haben mehrere Modelle gemeinsam ausgesucht, ich kaufte dann das Paar Ringe (= 2 Stück, auch für mich! ) und verriet ihr nicht, welches (Silber mit Goldband ). Drittens haben wir beim nächsten großen Familienessen unsere Ringe gezeigt und feierlich mitgeteilt, wir hätten uns verlobt und würden heiraten (nein, habe den Schwiegervater nicht um die Hand seiner Tochter gebeten ). 

Kann man so machen,  muss es aber nicht.

Lieben Gruß,

Pi



 

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5. Oktober um 22:42
In Antwort auf pi-choo

Auch ich schüttle meinen Kopf, denn diese eingeschleppte amerikanische Unsitte sehe ich allenthalben; sie wirkt ziemlich lächerlich auf mich. Abgesehen davon, daß der Klunker im Preis eines Kleinwagens gerade so noch durchgeht, erinnert es mich an die 2 Kamele plus 4 Ziegen plus 8 Hendln, die ein junger Mann erst zusammenkratzen muß. (Zusammenkratzen, wie wir alle wissen, wird heutzutage Beznessing genannt... )

Gerne erinnere ich mich an meine 1. Verlobung. Kein lächerlicher Kniefall auf dem Tour d'Eiffel in Paris (wg. Instagram ), sondern ich fragte sie während einer zärtlichen Umarmung in meiner/unserer Studentenbude. Zweitens, wir gingen gemeinsam zum Juwelier,  um die Finger ausmessen zu lassen. Wir haben mehrere Modelle gemeinsam ausgesucht, ich kaufte dann das Paar Ringe (= 2 Stück, auch für mich! ) und verriet ihr nicht, welches (Silber mit Goldband ). Drittens haben wir beim nächsten großen Familienessen unsere Ringe gezeigt und feierlich mitgeteilt, wir hätten uns verlobt und würden heiraten (nein, habe den Schwiegervater nicht um die Hand seiner Tochter gebeten ). 

Kann man so machen,  muss es aber nicht.

Lieben Gruß,

Pi



 

(nein, habe den Schwiegervater nicht um die Hand seiner Tochter gebeten ). Ich frage ja auch keine Tochter, ob ich mit ihrem Vater ein Geschäft abwickeln darf.

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5. Oktober um 22:58

Ich würde da mal einen riesen Schritt zurück machen.  Der Herr hat ein Thema mit dem Thema. Frau kann da zu viel wollen und gerade das ist ja nicht Sinn der Übung,  oder?

Ich hätte so aber auch schon überhaupt keine Lust am Heiraten. Und er offensichtlich auch nicht so wirklich. 
 

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5. Oktober um 23:40
In Antwort auf coquette164

Was bitteschön stellt dein Freund für Fragen? ER muss entscheiden, wieviel Geld er dafür ausgeben will. Das ist nichts was man fordert. Und natürlich kaufst du dir den nicht selbst. Ein Verlobungsring ist so viel mehr als ein schmuckstück. Das ist für mich ein ring, da sitze ich manchmal einfach nur da und gucke ihn ganz verzaubert an. Das ist ein ring, der mir fehlt, wenn er nicht am Finger steckt. Und ehrlich gesagt finde ich es schon unromantisch, dass du ihn dir selbst aussuchst, weil mir persönlich dann da die verbindung zwischen ihm und dem ring fehlt, aber ich kenn auch ein paar, wo sie ihn selbst ausgesucht hat.

Ja, unromantisch finde ich das auch. Ich kenne mittlerweile aber fast auch nur noch Paare, die die Ringe gemeinsam aussuchen. Vielleicht ist der klassische Antrag einfach mittlerweile veraltet...oder ich bin es

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5. Oktober um 23:49
In Antwort auf eisbrecher

Oder ihr habt beide Männer erwischt, die grundsätzlich keinen Schmuck schenken.

Ich habe das ja immer so gehalten: ich hab meiner Frau das geschenkt, was sie sich gewünscht hat, und nicht, was mir gefiel (natürlich nur dann, wenn es für mich leistbar war). So einfach könnte es sein. 

Na, Mensch. Wir Glücklichen

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5. Oktober um 23:54
In Antwort auf mikesch07

Also ich könnte mir vorstellen, dass dein Freund deshalb von einem auf 3 Monatsgehälter gekommen ist, weil du mit dem Begriff Monatsgehalt gekommen bist. Klingt jetzt vllt erst mal blöd, aber so weit ich weiß, kommt das mit dem Verlobungsring aus Amerika und da wird von der Braut oft genug ein Ring unter 3 Monatsgehältern nicht akzeptiert! Kein Scherz! Liebe hin oder her, da wird ein Getue um diesen Verlobungsring gemacht, als ob das so wichtig wäre. Ohne oder mit einem zu billigen Teil gibt es da keine Hochzeit. Wenn es denn unbedingt so ein Teil braucht, dann sollte es aber wenigstens ein Geschenk sein, egal wie teuer. Alles andere wäre ja echt geschmacklos! Dann lieber gar keinen. 

Ach, herje! Dass was unter drei Gehältern nicht akzeptiert wird, ist doch absurd. Was, wenn man sowas mal verlieren oder verlegen sollte. 
Ich finde es auch irgendwo schade, dass es dann kein Geschenk mehr ist, aber ich möchte nicht, dass er sich verpflichtet fühlt, viel Geld in die Hand zu nehmen, wenn er das eigentlich gar nicht will. 
Ich habe auch gelesen, dass viele der amerikanischen Frauen sich ihre Ringe mittlerweile selber kaufen (manche liegen so bei 20 000$), weil der Partner sich das nicht leisten kann...so viel würde ich jetzt aber nicht ausgeben wollen

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5. Oktober um 23:57
In Antwort auf carpe3punkt0

Wäre diese Diskussion bei uns aufgekommen, hätte mein Mann mich nie geheiratet.  

Auf den ersten Blick hat mir mein Verlobungsring nicht gefallen...auf den 2. Blick liebte ich ihn über alles. Warum? Weil es dieser Ring war mit dem er mir einen Antrag gemacht hat...er hat mich gefragt, ob ich seine Frau werden will. Er hat ihn mit Liebe ausgesucht und wollte mich damit zu seiner Frau machen. Kann es einen schöneren Ring geben? Das wiegt kein Brilliant auf. Ich tragen ihn (trotz Ehering am rechten Ringfinger) immer noch stolz an meinem linken Ringfinger.
Er trägt seinen auch noch (passender Ring zu meinem).
Ich würde auch nicht wollen, dass mein Mann nicht den passenden Ehering trägt. Meiner trägt den gleichen Ring...meiner ist lediglich rundrum mit Diamanten besetzt.
Die Eheringe haben wir uns gemeinsam ausgesucht. Trotzdem würden wir nie unsere Verlobungsring ablegen.
Es ist ein sehr persönliches Geschenk von ihm, das mich so glücklich gemacht hat. 

Wenn man das so ließt, dann klingt das absolut altmodisch. 

Wahrscheinlich kommt es auf die Person an. Ich habe aus Liebe geheiratet...ich wollte seine Frau sein, seinen Nachnamen tragen...alles andere ist Nebensache.
Ich hätte für unsere Ringe auch 50 Euro ausgegeben, wenn sie uns gefallen hätten.
Eine Ehe ist kein Solostück...es sollte für beide passen und da fängt es beim Verlobungsring an. 

Ich finde das kein bisschen altmodisch, sondern sehr schön zu lesen. Schön, dass es auch anders geht

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6. Oktober um 0:01
In Antwort auf pi-choo

Auch ich schüttle meinen Kopf, denn diese eingeschleppte amerikanische Unsitte sehe ich allenthalben; sie wirkt ziemlich lächerlich auf mich. Abgesehen davon, daß der Klunker im Preis eines Kleinwagens gerade so noch durchgeht, erinnert es mich an die 2 Kamele plus 4 Ziegen plus 8 Hendln, die ein junger Mann erst zusammenkratzen muß. (Zusammenkratzen, wie wir alle wissen, wird heutzutage Beznessing genannt... )

Gerne erinnere ich mich an meine 1. Verlobung. Kein lächerlicher Kniefall auf dem Tour d'Eiffel in Paris (wg. Instagram ), sondern ich fragte sie während einer zärtlichen Umarmung in meiner/unserer Studentenbude. Zweitens, wir gingen gemeinsam zum Juwelier,  um die Finger ausmessen zu lassen. Wir haben mehrere Modelle gemeinsam ausgesucht, ich kaufte dann das Paar Ringe (= 2 Stück, auch für mich! ) und verriet ihr nicht, welches (Silber mit Goldband ). Drittens haben wir beim nächsten großen Familienessen unsere Ringe gezeigt und feierlich mitgeteilt, wir hätten uns verlobt und würden heiraten (nein, habe den Schwiegervater nicht um die Hand seiner Tochter gebeten ). 

Kann man so machen,  muss es aber nicht.

Lieben Gruß,

Pi



 

Ich schmeiße mich bei Deinen Beiträgen jedesmal weg Dieses Kamel- und Ziegenbeispiel 😂 Eigentlich so treffend 😂
Finde Deinen Weg der Verlobung eigentlich sehr schön. Auch, dass ihr dass dann einfach bei einem Familienessen verkündet habt, ohne eine großes Heckmeck zu machen.

Liebe Grüße zurück!

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6. Oktober um 20:40
In Antwort auf pi-choo

Auch ich schüttle meinen Kopf, denn diese eingeschleppte amerikanische Unsitte sehe ich allenthalben; sie wirkt ziemlich lächerlich auf mich. Abgesehen davon, daß der Klunker im Preis eines Kleinwagens gerade so noch durchgeht, erinnert es mich an die 2 Kamele plus 4 Ziegen plus 8 Hendln, die ein junger Mann erst zusammenkratzen muß. (Zusammenkratzen, wie wir alle wissen, wird heutzutage Beznessing genannt... )

Gerne erinnere ich mich an meine 1. Verlobung. Kein lächerlicher Kniefall auf dem Tour d'Eiffel in Paris (wg. Instagram ), sondern ich fragte sie während einer zärtlichen Umarmung in meiner/unserer Studentenbude. Zweitens, wir gingen gemeinsam zum Juwelier,  um die Finger ausmessen zu lassen. Wir haben mehrere Modelle gemeinsam ausgesucht, ich kaufte dann das Paar Ringe (= 2 Stück, auch für mich! ) und verriet ihr nicht, welches (Silber mit Goldband ). Drittens haben wir beim nächsten großen Familienessen unsere Ringe gezeigt und feierlich mitgeteilt, wir hätten uns verlobt und würden heiraten (nein, habe den Schwiegervater nicht um die Hand seiner Tochter gebeten ). 

Kann man so machen,  muss es aber nicht.

Lieben Gruß,

Pi



 

Das kommt mir alles sehr bekannt vor. Vermutlich bist du in etwa in meinem Alter. Das ist nämlich auch eine Generationenfrage. 

Bräuche ändern sich und die heutigen jungen Leute haben ganz andere Bräuche als wir sie damals in meiner Jugend hatten.

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7. Oktober um 15:18

Ich finde Dich ein wenig dreist. Gleich ein Monatsgehalt anzusetzen und aus irgendeinem Grund kommt er auf 3 Gehälter. Muss ja auch mal ausgesprochen worden sein oder habt Ihr Sprachbarrieren und er hat was komplett falsch verstanden???

Man geht in ein Geschäft und schaut sich Ringe an. Woher will man vorher wissen, wie teuer der wird? Das heisst also, wenn Du einen günstigeren finden würdest, der auch sehr schön ist, willst Du den nicht, weil er keinem Monatsgehalt entspricht?

Und dann noch aus steuerlichen Gründen zu heiraten, nun ja, im Gesamtkontext stimmt es doch bei Euch. Es geht ums Geld, Geld sparen und Geld ausgeben (Verlobungsring). Wieviel willst Du denn für seinen Ring ausgeben? 50 Cents aus einem Kaugummiautomaten oder auch ein Gehalt, wo die Firmen ja schon auf Dich warten und Du ja quasi schon einen Job hast? 

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7. Oktober um 16:25

Ich finde diese ganze Diskussion inzwischen reichlich schräg...

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7. Oktober um 19:46
In Antwort auf lotte75007

Ich finde Dich ein wenig dreist. Gleich ein Monatsgehalt anzusetzen und aus irgendeinem Grund kommt er auf 3 Gehälter. Muss ja auch mal ausgesprochen worden sein oder habt Ihr Sprachbarrieren und er hat was komplett falsch verstanden???

Man geht in ein Geschäft und schaut sich Ringe an. Woher will man vorher wissen, wie teuer der wird? Das heisst also, wenn Du einen günstigeren finden würdest, der auch sehr schön ist, willst Du den nicht, weil er keinem Monatsgehalt entspricht?

Und dann noch aus steuerlichen Gründen zu heiraten, nun ja, im Gesamtkontext stimmt es doch bei Euch. Es geht ums Geld, Geld sparen und Geld ausgeben (Verlobungsring). Wieviel willst Du denn für seinen Ring ausgeben? 50 Cents aus einem Kaugummiautomaten oder auch ein Gehalt, wo die Firmen ja schon auf Dich warten und Du ja quasi schon einen Job hast? 

Du hast das glaube ich nicht ganz richtig verstanden

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7. Oktober um 20:18
In Antwort auf user316278201

Ja, unromantisch finde ich das auch. Ich kenne mittlerweile aber fast auch nur noch Paare, die die Ringe gemeinsam aussuchen. Vielleicht ist der klassische Antrag einfach mittlerweile veraltet...oder ich bin es

Also in meinem freundes- und bekanntenkreis haben in den letzten Jahren ein ganzer Haufen geheiratet (altersklasse ende 20/ anfang 30) und da ging es bei allen für den Verlobungsring nur um einen ring, sprich für die frau. In den allermeisten Fällen hat den der mann ausgesucht, abgesehen von ein paar wenigen Ausnahmen, aber 2 ringe gabs dann überall erst zur Hochzeit und die natürlich gemeinsam ausgesucht. 

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7. Oktober um 20:49
In Antwort auf lotte75007

Ich finde Dich ein wenig dreist. Gleich ein Monatsgehalt anzusetzen und aus irgendeinem Grund kommt er auf 3 Gehälter. Muss ja auch mal ausgesprochen worden sein oder habt Ihr Sprachbarrieren und er hat was komplett falsch verstanden???

Man geht in ein Geschäft und schaut sich Ringe an. Woher will man vorher wissen, wie teuer der wird? Das heisst also, wenn Du einen günstigeren finden würdest, der auch sehr schön ist, willst Du den nicht, weil er keinem Monatsgehalt entspricht?

Und dann noch aus steuerlichen Gründen zu heiraten, nun ja, im Gesamtkontext stimmt es doch bei Euch. Es geht ums Geld, Geld sparen und Geld ausgeben (Verlobungsring). Wieviel willst Du denn für seinen Ring ausgeben? 50 Cents aus einem Kaugummiautomaten oder auch ein Gehalt, wo die Firmen ja schon auf Dich warten und Du ja quasi schon einen Job hast? 

Wenn ich den Ring aussuchen würde, würde ich eher danach gehen, was mir gefällt. Kann da nicht genau sagen, wo explizit die Schmerzgrenze liegt. Das mit den "auf mich wartenden Firmen" klingt ja schon leicht gehässig Aber ja, ich hätte bzw. habe dann schon finanziellen Spielraum (was da fehlt, ist eine rein formale Sache . Man wartet also nicht auf mich, sondern lediglich auf das Zeugnis...wobei, hoffentlich auch auf mich ). 

liebe Grüße 

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7. Oktober um 20:51
In Antwort auf py158

Ich finde diese ganze Diskussion inzwischen reichlich schräg...

Hast Du das nicht schon von Anfang an
Ich finde, dass ist eine normale Diskussion und bin auch sehr dankbar über die rege Teilnahme .

liebe Grüße 

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7. Oktober um 21:35

Hej! 

Ich finde auch, dass es nicht okay von ihm ist, das du dir den Verlobungsring selber zahlen sollst. Ich bin da auch sehr altmodisch und finde, dass jeder einen Antrag verdient hat. Natürlich muss es nicht Klischeehaft sein oder so, aber der Ring gehört dazu. Ich finde es auch schade, dass du dich auf Spezials einlässt, denn die kleinen Dinge machen im Leben etwas aus. Aus vielen kleinen schönen Sachen, kann was großes wundervolles werden. Ich wünsche euch beiden viel Glück und drücke dir die Daumen. 

lg 

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7. Oktober um 22:51

Also ich muss sagen ich würde mir keinen Ring selber aussuchen wollen... ich bin schon verheiratet, aber ich finde es wichtig, dass mein Partner mich kennt... Gerade wenn man heiraten möchte.. das bedeutet für mich er weiß in etwa was mir gefällt und außerdem würde ich es auch schade finden, wenn sich mein Zukünftiger gar keine Gedanken machen würde was für ein Antrag mir gefallen würde... Außer du bist so ein pragmatischer Mensch der keinen Antrag möchte, das rein formell sieht und sich generell lieber alles selbst aussucht sehe ich das hier nicht..! Er muss dich ja nicht heiraten.. aber wenn er das gerne möchte, warum möchte er sich dann keine Gedanken um dich machen :/.. das ist irgendwie traurig.. 

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8. Oktober um 0:16

Hab gerade meinen Schatz gefragt wie er das sieht.  Er spart schon,  meinte er.

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8. Oktober um 19:15
In Antwort auf user316278201

Du hast das glaube ich nicht ganz richtig verstanden

Ja ne, ist klar... Als Deutsche fällts mir doch sehr schwer, Deine Posts zu verstehen.... 

War unheimlich schwierig für mich, aber ich habe es doch geschafft, herauszulesen, dass Du ein Monatsgehalt in den Raum geworfen hat und er dann irgendwie auf 3 Gehälter verstanden hat... 

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8. Oktober um 19:22
In Antwort auf wunschkind2020

Also ich muss sagen ich würde mir keinen Ring selber aussuchen wollen... ich bin schon verheiratet, aber ich finde es wichtig, dass mein Partner mich kennt... Gerade wenn man heiraten möchte.. das bedeutet für mich er weiß in etwa was mir gefällt und außerdem würde ich es auch schade finden, wenn sich mein Zukünftiger gar keine Gedanken machen würde was für ein Antrag mir gefallen würde... Außer du bist so ein pragmatischer Mensch der keinen Antrag möchte, das rein formell sieht und sich generell lieber alles selbst aussucht sehe ich das hier nicht..! Er muss dich ja nicht heiraten.. aber wenn er das gerne möchte, warum möchte er sich dann keine Gedanken um dich machen :/.. das ist irgendwie traurig.. 

Warum sollte man nicht vorher schon mal schauen, was einem so gefällt? Das finde ich nicht unromantisch. Denn der Ring soll ja was sehr besonderes sein, das heisst, er muss mir sehr gut gefallen. 

Das macht man doch eh mal, wenn man zusammen einkaufen geht. Man kommt bei einem Schmuckgeschäft vorbei und wenn es eh gerade auf die Verlobung/Hochzeit zugeht, schaut man im Fenster, was dort ausgestellt ist. Da erfährt man doch, was dem anderen gefällt. Weisgold/Gold, schlicht, wie auch immer...

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8. Oktober um 22:41
In Antwort auf lotte75007

Ja ne, ist klar... Als Deutsche fällts mir doch sehr schwer, Deine Posts zu verstehen.... 

War unheimlich schwierig für mich, aber ich habe es doch geschafft, herauszulesen, dass Du ein Monatsgehalt in den Raum geworfen hat und er dann irgendwie auf 3 Gehälter verstanden hat... 

Das hat ja nichts mit dem Verständnis der Deutschen Sprache zu tun. Man kann etwas ja verstehen, aber dann wiederum, so wie bei Dir offensichtlich, den Inhalt trotzdem nicht verstehen
Danke trotzdem für Deinen "Beitrag"

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