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Ehrlichkeit beim kennenlernen

31. Juli 2016 um 23:38

Wie wichtig ist Ehrlichkeit für euch beim kennenlernen bzw. bei den ersten Gespächen/Flirt?

Ich frage, weil ich durch viel Arbeit welche ich nach meiner Ausbildung - also vor ca. 12J. - kaum Zeit für privates gefunden habe.
20Std. Tage waren kaum eine Seltenheit - eher Normalität, da ich bedingt durch meine zusätzliche Selbstständigkeit als Informatiker eben auch noch selbst etwas aufbauen wollte - also neben der typischen 8Std. Arbeit.
Da mich Konkurrenten aus dem Weg schaffen wollten - was sie zugegebenermaßen in einem gewissen Umfang geschafft haben - ergeben sich laufende Probleme.
Zwar habe ich jetzt mehr Zeit, aber habe ich bereits div. schlechte Erfahrungen mit der Weitergabe der Problematik gehabt.
Ich bin immer der Meinung gewesen das auch Probleme gegenseitig bekannt sein sollten - da gegenseitige Hilfe sonst auch kaum möglich ist. Zudem ist Verheimlichung eine Art von Hinterlistigkeit, was eben auch nach den ersten Gesprächen - zu einem Beziehungs-"Schock" führen können - wurde auch schon so erlebt.
Liege ich damit falsch?

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1. August 2016 um 0:11

...
Alles was man sagst sollte ehrlich sein, aber alles Wahre muss man nicht aussprechen.

Wenn ich jemanden neu kennen lerne, dann möchte ich nicht seine Hilfe.

Wenn man jahrelang mit jemandem zusammen ist, sollte sich die Frage erübrigen .. Der Partner sollte schon wissen, was einen belastet und es ist schön, wenn er mit Tat oder Wort hilft.

Dennoch sollte er nicht das ganze Seelenleben kennen.

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1. August 2016 um 0:33

"Wie wenig ihnen Ehrlichkeit am Herzen liegt"
ist ein gutes Stichwort.
Leider können die wenigsten mit ihrem (vergangenem) Leben offen umgehen.
Konnte ich vor kurzem einmal mehr feststellen.
Es lag an ihrem Alter wurde mir gesagt. Kann das aber nicht bestätigen, da ich es hier in der gegend besonders auf meine Person bezogen kaum anders kenne.
Das macht natürlich für mich die Situation nicht einfacher, da ich einer kartellarischen Unternehmenszusammenstellung unterlag bzw. unterliege, die mich bereits früh in der Kindheit beraubt hat.
Da könnte man auch annehmen die neuen Bekanntschaften wissen mehr über die Sache welche gegen mich geführt wird - was natürlich gar nicht sein muss. Aber ich sag ja: Es macht die Sache nicht einfacher.
Irgentwie verlier ich (immer mehr) das Vertauen in die Gesellschaft (hier).

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1. August 2016 um 2:12

...
Wenn dem heute in Beziehungen nicht mehr so ist, wundern die Kartelle oder auch die korrupte Haltung einger kaum. Von anderen Zusammenhängen will jetzt gar nicht anfangen.

Das kenne ich nicht erst seit dem wirklich hinterlistigem Attentat auf meine Person.

Genau da ist das Problem von heute.

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1. August 2016 um 3:21

Passt recht gut
Als Soft- und Hardware-Entwickler muss ich mir vorab auch vieles erträumen - auch wenn ich vielen davon direkt umsetzten kann.

Leider ist das im Zwischenmenschlichen nicht möglich, sofern es sich im ersten Moment nicht um Sex dreht.

Leider ist die diffenrenz von mir als Beziehungsmensch zum Aufbau einer Beziehung etwa über Sex ziehmlich, wenn nicht zu groß zum überwinden.

Diese differenzen gelten ebenso bei Oberflächlichkeit, Egoismus, Angst, Lügen, Vertuschungen und Mißtrauen zu Vertrauen.

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2. November 2016 um 1:01

Unter uns der Job ist dein Ding und geht niemand etwas an solange ihr nicht verh, seid.

Wenn man wirbt lässt man das neg, außen vor
Außerdem wird die sich sowieso nix unter deinem Stress vorstellen können.

Was willst du mit Ehrlichkeit sagen ? Ich habe keine Zeit für Dich , Du musst kürzer treten.

Oder sage ich nehme mir die Zeit für Dich Ich werde kürzer treten.

Willst Du nur für die Arbeit leben oder auch ein miteinander haben ?

Was ist hinterlistig ? Sei ehrlich aber nur wen du darauf angesprochen wirst.
 

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2. November 2016 um 20:39

Da stimme Venusfinsternis gerne mal zu, wenn man sich beim ersten Date zusehr öffnet ist das auch totaler Käse, das schreckt ab. Bei einem Therapeuten hingegen kann man sofern man diesem Vertraut gerne früh aus dem Nähkästchen plaudern, es geht nicht darum hinterhältig zu sein aber wenn es bei deinem ersten Date primär um die Probleme die sich in deiner Vergangenheit aufgetan haben geht, würde ich schätzen das das Date vieleicht in Erinnerung bleibt aber in keiner besonders guten.

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16. Dezember 2016 um 20:35
In Antwort auf windbrise

...
Alles was man sagst sollte ehrlich sein, aber alles Wahre muss man nicht aussprechen.

Wenn ich jemanden neu kennen lerne, dann möchte ich nicht seine Hilfe.

Wenn man jahrelang mit jemandem zusammen ist, sollte sich die Frage erübrigen .. Der Partner sollte schon wissen, was einen belastet und es ist schön, wenn er mit Tat oder Wort hilft.

Dennoch sollte er nicht das ganze Seelenleben kennen.

Halbwahrheiten sind auch mind. halbe Lügen - es ist eben genau wie die sagst:
Es wird nicht ausgesprochen.
Was bleibt ist mehr Unwahrheit als Wahrheit. Und das fällt schnell auf.

Sollte solch einer Person getraut werden - wenn diese doch das Vertrauensverhältnis insgeheim bricht?

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16. Dezember 2016 um 20:44

Ist schon richtig. Genau darum geht es. Nur stellt sich immer wieder eine gewisse "Zurückhaltung" heraus wird es keine "Jahre" geben...

Oft ist es nur WischiWaschi...

Was wäre euch als Antwort denn lieber, etwa bei Frage wie viele (Sex-)partner vorhanden waren.

Ich hatte schon mehrere Partner.
Ich hatte schon mehrere Sexpartner.
Ich hatte schon mehrere Partner und mehrere Sexpartner.
oder
Ich hatte schon 500 Partner und 450 Sexpartner.

PS: Immer bedenken, bei den ersten 3 Möglichkeiten könnten auch 3000 Sexpartner vorhanden gewesen sein.

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16. Dezember 2016 um 20:59

Genau da sehe ich das Problem.

Ich empfinde das nicht als Vertrauchensvoll. Warum sollte ich einer Person trauen, dessen Persönlichkeit im verborgenem bleiben soll bzw. bleibt?

 

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16. Dezember 2016 um 21:03

Immerhin kann sie die Persönlichkeit erst beim zusammenleben von zwei Personen zusammenfügen.
 

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16. Dezember 2016 um 21:05

Das wissen über die Vergangenheit der Person macht nunmal vertrauen aus.

Ich für meinen Teil könnte bei den Antworten "Ich hatte schon 500 Partner und 450 Sexpartner." bzw. "Ich wollte und will immer nur Sex." oder auch "Ich wollte immer nur Sex, aber jetzt..." eher vertrauen aufbauen. Zumal letzte Antwort zumindest darauf hindeutet, das irgenwann auch genauere (über die Person/Persönlichkeit) herauskommt.
(Das sind wohlgemerkt alles sachen die sich erst nach dem Kennenlernen wiederfinden - also "in den Jahren".)

"Das Kennenlernen" dauert immer nur "Jahre" weil Unehrlichkeit (vor-)herrscht.

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16. Dezember 2016 um 21:07

Korrektur:
Das wissen über die Vergangenheit der Person macht nunmal (im ersten Moment bzw. in der ersten Zeit) Vertrauen aus.

Im späteren Zusammenleben ist Vertrauen natürlich anders definiert. Schon weil die "Persönlichkeiten" mit der Zeit zusammenwachsen...

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16. Dezember 2016 um 21:16

Den Satz "(Das sind wohlgemerkt alles sachen die sich erst nach dem Kennenlernen wiederfinden - also "in den Jahren".)" überlesen?

Und sorry, aber wer Antworten darauf auslässt oder "mit LariFari" anwortet, lässt einen extrem wichtigen Bestandteil von "Beziehungmerkmalen" und damit einen Grundbestandteil für eine Vertrauensbeziehung aus.

Sexbeziehungen sind nunmal auch Beziehungen.
Eine Vertrauensbeziehung wäre mir mit einer Person lieber, die ehrlich ist.
Das gilt auch für Themen über Sex(-Beziehungen).
Will eine Person darüber nicht reden, könnte ich auch davon ausgehen das diese Person "hinter meinem Rück andere ins Bett holt".

Da sind mir offene Personen lieber. Da kann wenigsten alles ausdiskutiert werden, eine eine Beziehung "über Jahre" erst ermmöglicht.

 

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16. Dezember 2016 um 21:21
In Antwort auf enteroctopus

Den Satz "(Das sind wohlgemerkt alles sachen die sich erst nach dem Kennenlernen wiederfinden - also "in den Jahren".)" überlesen?

Und sorry, aber wer Antworten darauf auslässt oder "mit LariFari" anwortet, lässt einen extrem wichtigen Bestandteil von "Beziehungmerkmalen" und damit einen Grundbestandteil für eine Vertrauensbeziehung aus.

Sexbeziehungen sind nunmal auch Beziehungen.
Eine Vertrauensbeziehung wäre mir mit einer Person lieber, die ehrlich ist.
Das gilt auch für Themen über Sex(-Beziehungen).
Will eine Person darüber nicht reden, könnte ich auch davon ausgehen das diese Person "hinter meinem Rück andere ins Bett holt".

Da sind mir offene Personen lieber. Da kann wenigsten alles ausdiskutiert werden, eine eine Beziehung "über Jahre" erst ermmöglicht.

 

PS: ...andere ins Bett holt... oder holen will.

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16. Dezember 2016 um 21:29

Ich weiß jetzt grad nicht wo du die Argumentation herholst, das es um "Ehrlichkeit in einer S.Beziehung" geht. Hast du erst nach 10 Jahren Sex mit deinem Partner?

Auch Sex gehört zu eine Beziehung. Es soll nunmal auch Menschen geben, die sich "nach dem ersten mal direkt" verlieben und nicht mehr loslassen können.

Aber will ich keine Unerhlichen Menschen im Bett - oder wenn es dir besser gefällt: "neben(!) mir schlafen haben".

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16. Dezember 2016 um 21:30
In Antwort auf enteroctopus

Ich weiß jetzt grad nicht wo du die Argumentation herholst, das es um "Ehrlichkeit in einer S.Beziehung" geht. Hast du erst nach 10 Jahren Sex mit deinem Partner?

Auch Sex gehört zu eine Beziehung. Es soll nunmal auch Menschen geben, die sich "nach dem ersten mal direkt" verlieben und nicht mehr loslassen können.

Aber will ich keine Unerhlichen Menschen im Bett - oder wenn es dir besser gefällt: "neben(!) mir schlafen haben".

Oder noch anders: "In meinem Umfeld."

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16. Dezember 2016 um 22:01

Zu: "Meinst du im ernst das ich zu der Person, mir der ich nur mein Bett teile, ehlich sein soll? Man trifft sich nur zum rummachen und nicht zum Kaffeklatsch."

Wo lebst du? In einer Welt ohne sonstige Freundesbeziehungen? Bzw. willst du keine anderen Menschen (neu) kennenlernen - also etwa neue Freunde beim "Kaffeklatsch"?


Nun. Sieh mal diese diskusion zwischen uns als Kennenlernen - einerseits weil du es sagst, andererseits weil dem so ist.

Was soll mir das jetzt über dich sagen. Es ist sehr oft ausweichen, was nicht sehr vertrauenvoll wirkt und sogar teils abwertend klingt.
Einzig der Satz "Ich schlafe erst dann mit jemanden, wenn ich sicher bin, dass daraus was ernstes werden könnte." relativiert das ein wenig.

Natürlich muss es gewisses Grundvertrauen geben. Aber ich möchte nunmal wissen, wie Personen vorab vorgegagen sind. Das ist nunmal bis ich mit dieser Person erstmals in Kontakt trete "das einzige Persönlichkeitsmerkmal".
Anders ausgedrückt:
Zum Zeitpunkt an dem ich mit einer Person erstmals in Kontakt trete ist das einzige Persönlichkeitsmerkmal "aus der Vergangenheit der Person entstanden".
Um mich dieser Person zu nähern, muss ich mich auch ein wenig daran anpassen (können) - was natürlich für beide Seiten (Personen) gilt.
Das ist aber nicht möglich, wenn diese Person nichts über sich sagt. Somit gilt das (wissen über die Personenvergangenheit/Persönlichkeit) natürlich für mehr als nur für Sex. Das (Thema Sex) ist halt nur "die Extreme". Dieses habe ich aber durchaus absichtliche gewählt.

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16. Dezember 2016 um 22:02
In Antwort auf enteroctopus

Zu: "Meinst du im ernst das ich zu der Person, mir der ich nur mein Bett teile, ehlich sein soll? Man trifft sich nur zum rummachen und nicht zum Kaffeklatsch."

Wo lebst du? In einer Welt ohne sonstige Freundesbeziehungen? Bzw. willst du keine anderen Menschen (neu) kennenlernen - also etwa neue Freunde beim "Kaffeklatsch"?


Nun. Sieh mal diese diskusion zwischen uns als Kennenlernen - einerseits weil du es sagst, andererseits weil dem so ist.

Was soll mir das jetzt über dich sagen. Es ist sehr oft ausweichen, was nicht sehr vertrauenvoll wirkt und sogar teils abwertend klingt.
Einzig der Satz "Ich schlafe erst dann mit jemanden, wenn ich sicher bin, dass daraus was ernstes werden könnte." relativiert das ein wenig.

Natürlich muss es gewisses Grundvertrauen geben. Aber ich möchte nunmal wissen, wie Personen vorab vorgegagen sind. Das ist nunmal bis ich mit dieser Person erstmals in Kontakt trete "das einzige Persönlichkeitsmerkmal".
Anders ausgedrückt:
Zum Zeitpunkt an dem ich mit einer Person erstmals in Kontakt trete ist das einzige Persönlichkeitsmerkmal "aus der Vergangenheit der Person entstanden".
Um mich dieser Person zu nähern, muss ich mich auch ein wenig daran anpassen (können) - was natürlich für beide Seiten (Personen) gilt.
Das ist aber nicht möglich, wenn diese Person nichts über sich sagt. Somit gilt das (wissen über die Personenvergangenheit/Persönlichkeit) natürlich für mehr als nur für Sex. Das (Thema Sex) ist halt nur "die Extreme". Dieses habe ich aber durchaus absichtliche gewählt.

Korrekttur:
"Zum Zeitpunkt an dem ich mit einer Person erstmals in Kontakt trete ist die Persönlichkeit "aus der Vergangenheit der Person entstanden".

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16. Dezember 2016 um 23:49

Sag mir was neues.
Nochmal, du hast einen wichtigen Satz von mir überlesen oder nicht darüber nachgedacht!

Eben:
"(Das sind wohlgemerkt alles sachen die sich erst nach dem Kennenlernen wiederfinden - also "in den Jahren".)"
Darauf hatte ich aber schon hingewiesen.

Weil die Personenvergangenheit, also die Vergangenheit meines Gegenübers bis Dato die Persönlichkeit ist.
Das geforderte "zwischen den Zeilen lesen" ohne direkte Ehrlichkeit kenne ich eher aus Wirtschaftsbeziehungen bzw. Betrugsbeziehungen. Zumal es eher bei einer mündlichen Kommunikation gilt, wegen Schüchternheit etc. Schriftlich sollte schon etwas mehr möglich sein - hört sich erst mal blöd an, aber so ist das mit Phrasen. Die müssen korrekt interpretiert werden.

Es nutzt mir nichts wenn ein städig um den heißen Brei herumredet, in etwa: "ich habe viel mit Geld zu tuhen"... Das könnte ein Banker genausogut sagen wie jeder andere Mensch - denn ihne Geld lebt es sich schlecht. Es ist nunmal eine Halblüge.
Selbst arbeitslose haben ständig mit Geld zu tun.

Nochmal: Ich wähle diese (extreme) Frage absichtlich, weil es eines der wenigen beidseitigen Grundbestandteile einer Beziehung ist.

Oder soll es um Küche/Kinder/Klo gehen... achso... Für Kinder waren schonmal zwei nötig - substraieren wir das Kinder weg, bleibt nicht viel.
Und eine Putze kann ich mir auch bestellen.
Da ich mir aber keine Schlampen bestelle bzw. bestellen möchte - außer, der Partner macht mit und muss(!) somit darüber reden können. (Zu deine Info: Ich bezeichne auch viele Männer als Schlampen und auch solche die nicht viel Sex haben können schlampig sein)

Falsch du die direktrede nicht verstehst, etwas anders inkl. der Möglichkeit "zwischen den Zeilen zu lesen":
Einen Küchenschwamm fasse ich gerne auch gemeinsam mit willkürlich gewählten anderen Personen mit nassen Händen an.
Das gilt auch fürs Klo, nur weniger willkürlich.
Das gilt aber nicht für Beziehungen - das wäre zu allgemein. Es ist nunmal möglich das mit Wort "Sex" vorne vor zu erweitern.
Somit bräuchte ich erst eine Vertrauenbeziehung zu mind. einer Person um "Andere" anzufassen, oder eben auch nicht.

Ein Schwamm kann ebenso wenig wie ein Klo gar nicht reden - und wird es auch nie können. Aber kann ich meine Toilette auch mit Müll zuquatschen - die hört immer gerne zu. Mein Küchenschwann wird gerne massiert, dass kannst du mir glauben. Auch wenn ich ihn oft "sitzen lasse" und lieber jemanden hätte der sich vertrauchvoll zeigt - was mein Küchenschwamm nicht nötig hat.
Somit sind die Kommunikation an sich und körperliche Nähe zweit Hauptbestandteile einer zwischenmenschlichen Beziehung. Je ehrlicher, desto vertrauchenvoller.
Und Ehrlichkeit ist leider stark abhängig mit der Vergangenheit von meinem Gegenüber.
Die Zukunft ist nunmal ungeschrieben - die Vergangenheit nicht!

Somit ist jedoch die Zukunft - rein abergläubische reden dann gerne von: Schicksal - von der Vergangenheit von abhängig. Da ist leider tatsächlich ein größeres Stück Wahrheit dran als viele verstehen. Jemand der in der Vergangenheit einen Unfall hatt, wird nunmal möglicherweise die Zukunft im Rollstuhl verbringen oder nie wieder Sex haben können.


Aber mal anders - weil du dich immer auf die das kennenlernen beziehst - was heutzutage in der allgemeinen - eben durch Kurzausdrucksweise (um eben nicht! zu sagen) oft falsch gedeutet wird. In wirklichkeit gibt es gar nichts anderes! Selbst eine 50J. Ehebeziehung ist immernoch in der "Kennenlernphase". Das hat also nichts mit Vertrauen zu tun.
Blindes Vertrauen wüäre für eine Partnerschaftsbeziehung einfach nur dämlich, das wird heute schon viel zu oft erwartet: etwa beim Einkaufen (Beratung), beim Arzt etc...

Könntest du einer Person (noch) vertrauchen, wenn du:
- nach einem Jahr (kennenlernphase) "hinten rum" mitkriegst, dass sie bis zum ersten kennenlernen jeden Tag einen eine/n neuen hatte?
- nach 10 Jahren (kennenlernphase) "hinten rum" mitkriegst, dass sie bis zum ersten kennenlernen jeden Tag einen eine/n neuen hatte?
- sie es dir sofort sagt?
   - oder nach einem Jahr?
- sie dir sofort sagt, dass sie darüber nicht reden wird?
   - [jetzt ist es leider kaum ein unterschied] ob dies nach einem oder zehn Jahren gemacht wird, dazu ein Bsp:

10J. glücklichen Zusammenleben, dann stellt einer der beiden Partner eben diese Frage nach Sexpartnern. Wird die Frage nicht beantwortet, ist es durchaus möglich, das letzten Jahr - also mitten in der Vertrauensbeziehung - 50 Sexpartner vorhanden waren...

Aber gut... es gibt gute Gründe warum diese Frage und auch sonstige Vergangenheiten der Person gegenüber zum Kennenlernen dazugehört.

Natürlich sollte diese Frage nicht unbedingt zuerst gestellt werden, es macht jedoch kaum einen unterschied wann sie fällt: Sie führt sehr schnell zu Vertrauensverlust wenn sie unbeantwortet bleibt!

Besonders, weil schreiben nunmal einen deutlicher Unterschied zu reden ist. Die meisten können schriftlich offener vorgehen - was heute viele auch nicht mehr schaffen. Auch das ist für mich eine klaren Zeichen für hinterlist und unvertrauensvolles Verhalten.
Ich selbst bin (beim reden) eher zurückhaltend, wenn es um Partnerschaften geht - liegt auch daran weil ich mehr gearbeitet habe als mich um (Lebens-)Partnerschaften zu kümmern.
Die Zurückhaltung vieler - diese Flirterei - ist oftmals nicht vertrauenvoll.
Ich mache mal ein Bsp. abseits von Sex und Arbeit:
Wird bei der Frage wo (oder wohnte) jemand wohnt etwa nicht oder ausweichend geantwortet, ist das nicht vorhandenes Grundvertrauen. Das gilt im prinzip für alle Fragen auch. Die Person kann nur in der Vergangeheit - auch in der jetzigen Wohnung - eingezogen sein, auch wenn sich dies bis in die gegenwart zieht.
Da eine Person auch in einer Partnerschaft wohnen kann - hat das durchaus Persönlichkeitsschmiedente merkmale. Es muss nunmal differenziert werden können, das geht allerdings nicht ohne Wissen über die Vergangenheit der Person.
Es macht einen deutlichen Unterschied ob jemand in einer WG, als (teil-)selbstständiger Single, im Puff oder auch mit dem bisherigen Partnerschaft lebt. Es ist nunmal Persönlichkeitsschmiedend.
Ich kenne Personen die in WGs leben, die meisten leben "ein anderes Leben" als Personen aus Langzeitbeziehungen; längerem Singleleben etc.

Ein schweigen über "was auch immer" ist egal wann kein Vertrauensbeweis.

Die einzigen Fragen in die Zukunft hinnein - etwa: "Hast du lust auf einen Zoobesuch?" - nutzen nichts, wenn ich auch dann nichts über die Person erfahre.
Und Menschen ausquetschen zu müssen, weil sie nur "LariFari" reden, und auch nach 5 Jahren - somit trotz Vertrauenstellung - immer noch nicht direkt reden können, mag ich gar nicht erst kennenlernen.
Zumindest nicht wenn es um Partnerschaften geht.

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