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Ehrlichkeit beim kennenlernen

31. Juli 2016 um 23:38

Wie wichtig ist Ehrlichkeit für euch beim kennenlernen bzw. bei den ersten Gespächen/Flirt?

Ich frage, weil ich durch viel Arbeit welche ich nach meiner Ausbildung - also vor ca. 12J. - kaum Zeit für privates gefunden habe.
20Std. Tage waren kaum eine Seltenheit - eher Normalität, da ich bedingt durch meine zusätzliche Selbstständigkeit als Informatiker eben auch noch selbst etwas aufbauen wollte - also neben der typischen 8Std. Arbeit.
Da mich Konkurrenten aus dem Weg schaffen wollten - was sie zugegebenermaßen in einem gewissen Umfang geschafft haben - ergeben sich laufende Probleme.
Zwar habe ich jetzt mehr Zeit, aber habe ich bereits div. schlechte Erfahrungen mit der Weitergabe der Problematik gehabt.
Ich bin immer der Meinung gewesen das auch Probleme gegenseitig bekannt sein sollten - da gegenseitige Hilfe sonst auch kaum möglich ist. Zudem ist Verheimlichung eine Art von Hinterlistigkeit, was eben auch nach den ersten Gesprächen - zu einem Beziehungs-"Schock" führen können - wurde auch schon so erlebt.
Liege ich damit falsch?

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1. August 2016 um 0:11

...
Alles was man sagst sollte ehrlich sein, aber alles Wahre muss man nicht aussprechen.

Wenn ich jemanden neu kennen lerne, dann möchte ich nicht seine Hilfe.

Wenn man jahrelang mit jemandem zusammen ist, sollte sich die Frage erübrigen .. Der Partner sollte schon wissen, was einen belastet und es ist schön, wenn er mit Tat oder Wort hilft.

Dennoch sollte er nicht das ganze Seelenleben kennen.

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1. August 2016 um 0:33

"Wie wenig ihnen Ehrlichkeit am Herzen liegt"
ist ein gutes Stichwort.
Leider können die wenigsten mit ihrem (vergangenem) Leben offen umgehen.
Konnte ich vor kurzem einmal mehr feststellen.
Es lag an ihrem Alter wurde mir gesagt. Kann das aber nicht bestätigen, da ich es hier in der gegend besonders auf meine Person bezogen kaum anders kenne.
Das macht natürlich für mich die Situation nicht einfacher, da ich einer kartellarischen Unternehmenszusammenstellung unterlag bzw. unterliege, die mich bereits früh in der Kindheit beraubt hat.
Da könnte man auch annehmen die neuen Bekanntschaften wissen mehr über die Sache welche gegen mich geführt wird - was natürlich gar nicht sein muss. Aber ich sag ja: Es macht die Sache nicht einfacher.
Irgentwie verlier ich (immer mehr) das Vertauen in die Gesellschaft (hier).

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1. August 2016 um 2:12

...
Wenn dem heute in Beziehungen nicht mehr so ist, wundern die Kartelle oder auch die korrupte Haltung einger kaum. Von anderen Zusammenhängen will jetzt gar nicht anfangen.

Das kenne ich nicht erst seit dem wirklich hinterlistigem Attentat auf meine Person.

Genau da ist das Problem von heute.

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1. August 2016 um 3:21

Passt recht gut
Als Soft- und Hardware-Entwickler muss ich mir vorab auch vieles erträumen - auch wenn ich vielen davon direkt umsetzten kann.

Leider ist das im Zwischenmenschlichen nicht möglich, sofern es sich im ersten Moment nicht um Sex dreht.

Leider ist die diffenrenz von mir als Beziehungsmensch zum Aufbau einer Beziehung etwa über Sex ziehmlich, wenn nicht zu groß zum überwinden.

Diese differenzen gelten ebenso bei Oberflächlichkeit, Egoismus, Angst, Lügen, Vertuschungen und Mißtrauen zu Vertrauen.

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2. November 2016 um 1:01

Unter uns der Job ist dein Ding und geht niemand etwas an solange ihr nicht verh, seid.

Wenn man wirbt lässt man das neg, außen vor
Außerdem wird die sich sowieso nix unter deinem Stress vorstellen können.

Was willst du mit Ehrlichkeit sagen ? Ich habe keine Zeit für Dich , Du musst kürzer treten.

Oder sage ich nehme mir die Zeit für Dich Ich werde kürzer treten.

Willst Du nur für die Arbeit leben oder auch ein miteinander haben ?

Was ist hinterlistig ? Sei ehrlich aber nur wen du darauf angesprochen wirst.
 

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16. Dezember 2016 um 20:35
In Antwort auf windbrise

...
Alles was man sagst sollte ehrlich sein, aber alles Wahre muss man nicht aussprechen.

Wenn ich jemanden neu kennen lerne, dann möchte ich nicht seine Hilfe.

Wenn man jahrelang mit jemandem zusammen ist, sollte sich die Frage erübrigen .. Der Partner sollte schon wissen, was einen belastet und es ist schön, wenn er mit Tat oder Wort hilft.

Dennoch sollte er nicht das ganze Seelenleben kennen.

Halbwahrheiten sind auch mind. halbe Lügen - es ist eben genau wie die sagst:
Es wird nicht ausgesprochen.
Was bleibt ist mehr Unwahrheit als Wahrheit. Und das fällt schnell auf.

Sollte solch einer Person getraut werden - wenn diese doch das Vertrauensverhältnis insgeheim bricht?

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16. Dezember 2016 um 20:44

Ist schon richtig. Genau darum geht es. Nur stellt sich immer wieder eine gewisse "Zurückhaltung" heraus wird es keine "Jahre" geben...

Oft ist es nur WischiWaschi...

Was wäre euch als Antwort denn lieber, etwa bei Frage wie viele (Sex-)partner vorhanden waren.

Ich hatte schon mehrere Partner.
Ich hatte schon mehrere Sexpartner.
Ich hatte schon mehrere Partner und mehrere Sexpartner.
oder
Ich hatte schon 500 Partner und 450 Sexpartner.

PS: Immer bedenken, bei den ersten 3 Möglichkeiten könnten auch 3000 Sexpartner vorhanden gewesen sein.

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16. Dezember 2016 um 20:59

Genau da sehe ich das Problem.

Ich empfinde das nicht als Vertrauchensvoll. Warum sollte ich einer Person trauen, dessen Persönlichkeit im verborgenem bleiben soll bzw. bleibt?

 

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16. Dezember 2016 um 21:03

Immerhin kann sie die Persönlichkeit erst beim zusammenleben von zwei Personen zusammenfügen.
 

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16. Dezember 2016 um 21:05

Das wissen über die Vergangenheit der Person macht nunmal vertrauen aus.

Ich für meinen Teil könnte bei den Antworten "Ich hatte schon 500 Partner und 450 Sexpartner." bzw. "Ich wollte und will immer nur Sex." oder auch "Ich wollte immer nur Sex, aber jetzt..." eher vertrauen aufbauen. Zumal letzte Antwort zumindest darauf hindeutet, das irgenwann auch genauere (über die Person/Persönlichkeit) herauskommt.
(Das sind wohlgemerkt alles sachen die sich erst nach dem Kennenlernen wiederfinden - also "in den Jahren".)

"Das Kennenlernen" dauert immer nur "Jahre" weil Unehrlichkeit (vor-)herrscht.

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16. Dezember 2016 um 21:07

Korrektur:
Das wissen über die Vergangenheit der Person macht nunmal (im ersten Moment bzw. in der ersten Zeit) Vertrauen aus.

Im späteren Zusammenleben ist Vertrauen natürlich anders definiert. Schon weil die "Persönlichkeiten" mit der Zeit zusammenwachsen...

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16. Dezember 2016 um 21:16

Den Satz "(Das sind wohlgemerkt alles sachen die sich erst nach dem Kennenlernen wiederfinden - also "in den Jahren".)" überlesen?

Und sorry, aber wer Antworten darauf auslässt oder "mit LariFari" anwortet, lässt einen extrem wichtigen Bestandteil von "Beziehungmerkmalen" und damit einen Grundbestandteil für eine Vertrauensbeziehung aus.

Sexbeziehungen sind nunmal auch Beziehungen.
Eine Vertrauensbeziehung wäre mir mit einer Person lieber, die ehrlich ist.
Das gilt auch für Themen über Sex(-Beziehungen).
Will eine Person darüber nicht reden, könnte ich auch davon ausgehen das diese Person "hinter meinem Rück andere ins Bett holt".

Da sind mir offene Personen lieber. Da kann wenigsten alles ausdiskutiert werden, eine eine Beziehung "über Jahre" erst ermmöglicht.

 

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16. Dezember 2016 um 21:21
In Antwort auf enteroctopus

Den Satz "(Das sind wohlgemerkt alles sachen die sich erst nach dem Kennenlernen wiederfinden - also "in den Jahren".)" überlesen?

Und sorry, aber wer Antworten darauf auslässt oder "mit LariFari" anwortet, lässt einen extrem wichtigen Bestandteil von "Beziehungmerkmalen" und damit einen Grundbestandteil für eine Vertrauensbeziehung aus.

Sexbeziehungen sind nunmal auch Beziehungen.
Eine Vertrauensbeziehung wäre mir mit einer Person lieber, die ehrlich ist.
Das gilt auch für Themen über Sex(-Beziehungen).
Will eine Person darüber nicht reden, könnte ich auch davon ausgehen das diese Person "hinter meinem Rück andere ins Bett holt".

Da sind mir offene Personen lieber. Da kann wenigsten alles ausdiskutiert werden, eine eine Beziehung "über Jahre" erst ermmöglicht.

 

PS: ...andere ins Bett holt... oder holen will.

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16. Dezember 2016 um 21:29

Ich weiß jetzt grad nicht wo du die Argumentation herholst, das es um "Ehrlichkeit in einer S.Beziehung" geht. Hast du erst nach 10 Jahren Sex mit deinem Partner?

Auch Sex gehört zu eine Beziehung. Es soll nunmal auch Menschen geben, die sich "nach dem ersten mal direkt" verlieben und nicht mehr loslassen können.

Aber will ich keine Unerhlichen Menschen im Bett - oder wenn es dir besser gefällt: "neben(!) mir schlafen haben".

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16. Dezember 2016 um 21:30
In Antwort auf enteroctopus

Ich weiß jetzt grad nicht wo du die Argumentation herholst, das es um "Ehrlichkeit in einer S.Beziehung" geht. Hast du erst nach 10 Jahren Sex mit deinem Partner?

Auch Sex gehört zu eine Beziehung. Es soll nunmal auch Menschen geben, die sich "nach dem ersten mal direkt" verlieben und nicht mehr loslassen können.

Aber will ich keine Unerhlichen Menschen im Bett - oder wenn es dir besser gefällt: "neben(!) mir schlafen haben".

Oder noch anders: "In meinem Umfeld."

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16. Dezember 2016 um 22:01

Zu: "Meinst du im ernst das ich zu der Person, mir der ich nur mein Bett teile, ehlich sein soll? Man trifft sich nur zum rummachen und nicht zum Kaffeklatsch."

Wo lebst du? In einer Welt ohne sonstige Freundesbeziehungen? Bzw. willst du keine anderen Menschen (neu) kennenlernen - also etwa neue Freunde beim "Kaffeklatsch"?


Nun. Sieh mal diese diskusion zwischen uns als Kennenlernen - einerseits weil du es sagst, andererseits weil dem so ist.

Was soll mir das jetzt über dich sagen. Es ist sehr oft ausweichen, was nicht sehr vertrauenvoll wirkt und sogar teils abwertend klingt.
Einzig der Satz "Ich schlafe erst dann mit jemanden, wenn ich sicher bin, dass daraus was ernstes werden könnte." relativiert das ein wenig.

Natürlich muss es gewisses Grundvertrauen geben. Aber ich möchte nunmal wissen, wie Personen vorab vorgegagen sind. Das ist nunmal bis ich mit dieser Person erstmals in Kontakt trete "das einzige Persönlichkeitsmerkmal".
Anders ausgedrückt:
Zum Zeitpunkt an dem ich mit einer Person erstmals in Kontakt trete ist das einzige Persönlichkeitsmerkmal "aus der Vergangenheit der Person entstanden".
Um mich dieser Person zu nähern, muss ich mich auch ein wenig daran anpassen (können) - was natürlich für beide Seiten (Personen) gilt.
Das ist aber nicht möglich, wenn diese Person nichts über sich sagt. Somit gilt das (wissen über die Personenvergangenheit/Persönlichkeit) natürlich für mehr als nur für Sex. Das (Thema Sex) ist halt nur "die Extreme". Dieses habe ich aber durchaus absichtliche gewählt.

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16. Dezember 2016 um 22:02
In Antwort auf enteroctopus

Zu: "Meinst du im ernst das ich zu der Person, mir der ich nur mein Bett teile, ehlich sein soll? Man trifft sich nur zum rummachen und nicht zum Kaffeklatsch."

Wo lebst du? In einer Welt ohne sonstige Freundesbeziehungen? Bzw. willst du keine anderen Menschen (neu) kennenlernen - also etwa neue Freunde beim "Kaffeklatsch"?


Nun. Sieh mal diese diskusion zwischen uns als Kennenlernen - einerseits weil du es sagst, andererseits weil dem so ist.

Was soll mir das jetzt über dich sagen. Es ist sehr oft ausweichen, was nicht sehr vertrauenvoll wirkt und sogar teils abwertend klingt.
Einzig der Satz "Ich schlafe erst dann mit jemanden, wenn ich sicher bin, dass daraus was ernstes werden könnte." relativiert das ein wenig.

Natürlich muss es gewisses Grundvertrauen geben. Aber ich möchte nunmal wissen, wie Personen vorab vorgegagen sind. Das ist nunmal bis ich mit dieser Person erstmals in Kontakt trete "das einzige Persönlichkeitsmerkmal".
Anders ausgedrückt:
Zum Zeitpunkt an dem ich mit einer Person erstmals in Kontakt trete ist das einzige Persönlichkeitsmerkmal "aus der Vergangenheit der Person entstanden".
Um mich dieser Person zu nähern, muss ich mich auch ein wenig daran anpassen (können) - was natürlich für beide Seiten (Personen) gilt.
Das ist aber nicht möglich, wenn diese Person nichts über sich sagt. Somit gilt das (wissen über die Personenvergangenheit/Persönlichkeit) natürlich für mehr als nur für Sex. Das (Thema Sex) ist halt nur "die Extreme". Dieses habe ich aber durchaus absichtliche gewählt.

Korrekttur:
"Zum Zeitpunkt an dem ich mit einer Person erstmals in Kontakt trete ist die Persönlichkeit "aus der Vergangenheit der Person entstanden".

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16. Dezember 2016 um 23:49

Sag mir was neues.
Nochmal, du hast einen wichtigen Satz von mir überlesen oder nicht darüber nachgedacht!

Eben:
"(Das sind wohlgemerkt alles sachen die sich erst nach dem Kennenlernen wiederfinden - also "in den Jahren".)"
Darauf hatte ich aber schon hingewiesen.

Weil die Personenvergangenheit, also die Vergangenheit meines Gegenübers bis Dato die Persönlichkeit ist.
Das geforderte "zwischen den Zeilen lesen" ohne direkte Ehrlichkeit kenne ich eher aus Wirtschaftsbeziehungen bzw. Betrugsbeziehungen. Zumal es eher bei einer mündlichen Kommunikation gilt, wegen Schüchternheit etc. Schriftlich sollte schon etwas mehr möglich sein - hört sich erst mal blöd an, aber so ist das mit Phrasen. Die müssen korrekt interpretiert werden.

Es nutzt mir nichts wenn ein städig um den heißen Brei herumredet, in etwa: "ich habe viel mit Geld zu tuhen"... Das könnte ein Banker genausogut sagen wie jeder andere Mensch - denn ihne Geld lebt es sich schlecht. Es ist nunmal eine Halblüge.
Selbst arbeitslose haben ständig mit Geld zu tun.

Nochmal: Ich wähle diese (extreme) Frage absichtlich, weil es eines der wenigen beidseitigen Grundbestandteile einer Beziehung ist.

Oder soll es um Küche/Kinder/Klo gehen... achso... Für Kinder waren schonmal zwei nötig - substraieren wir das Kinder weg, bleibt nicht viel.
Und eine Putze kann ich mir auch bestellen.
Da ich mir aber keine Schlampen bestelle bzw. bestellen möchte - außer, der Partner macht mit und muss(!) somit darüber reden können. (Zu deine Info: Ich bezeichne auch viele Männer als Schlampen und auch solche die nicht viel Sex haben können schlampig sein)

Falsch du die direktrede nicht verstehst, etwas anders inkl. der Möglichkeit "zwischen den Zeilen zu lesen":
Einen Küchenschwamm fasse ich gerne auch gemeinsam mit willkürlich gewählten anderen Personen mit nassen Händen an.
Das gilt auch fürs Klo, nur weniger willkürlich.
Das gilt aber nicht für Beziehungen - das wäre zu allgemein. Es ist nunmal möglich das mit Wort "Sex" vorne vor zu erweitern.
Somit bräuchte ich erst eine Vertrauenbeziehung zu mind. einer Person um "Andere" anzufassen, oder eben auch nicht.

Ein Schwamm kann ebenso wenig wie ein Klo gar nicht reden - und wird es auch nie können. Aber kann ich meine Toilette auch mit Müll zuquatschen - die hört immer gerne zu. Mein Küchenschwann wird gerne massiert, dass kannst du mir glauben. Auch wenn ich ihn oft "sitzen lasse" und lieber jemanden hätte der sich vertrauchvoll zeigt - was mein Küchenschwamm nicht nötig hat.
Somit sind die Kommunikation an sich und körperliche Nähe zweit Hauptbestandteile einer zwischenmenschlichen Beziehung. Je ehrlicher, desto vertrauchenvoller.
Und Ehrlichkeit ist leider stark abhängig mit der Vergangenheit von meinem Gegenüber.
Die Zukunft ist nunmal ungeschrieben - die Vergangenheit nicht!

Somit ist jedoch die Zukunft - rein abergläubische reden dann gerne von: Schicksal - von der Vergangenheit von abhängig. Da ist leider tatsächlich ein größeres Stück Wahrheit dran als viele verstehen. Jemand der in der Vergangenheit einen Unfall hatt, wird nunmal möglicherweise die Zukunft im Rollstuhl verbringen oder nie wieder Sex haben können.


Aber mal anders - weil du dich immer auf die das kennenlernen beziehst - was heutzutage in der allgemeinen - eben durch Kurzausdrucksweise (um eben nicht! zu sagen) oft falsch gedeutet wird. In wirklichkeit gibt es gar nichts anderes! Selbst eine 50J. Ehebeziehung ist immernoch in der "Kennenlernphase". Das hat also nichts mit Vertrauen zu tun.
Blindes Vertrauen wüäre für eine Partnerschaftsbeziehung einfach nur dämlich, das wird heute schon viel zu oft erwartet: etwa beim Einkaufen (Beratung), beim Arzt etc...

Könntest du einer Person (noch) vertrauchen, wenn du:
- nach einem Jahr (kennenlernphase) "hinten rum" mitkriegst, dass sie bis zum ersten kennenlernen jeden Tag einen eine/n neuen hatte?
- nach 10 Jahren (kennenlernphase) "hinten rum" mitkriegst, dass sie bis zum ersten kennenlernen jeden Tag einen eine/n neuen hatte?
- sie es dir sofort sagt?
   - oder nach einem Jahr?
- sie dir sofort sagt, dass sie darüber nicht reden wird?
   - [jetzt ist es leider kaum ein unterschied] ob dies nach einem oder zehn Jahren gemacht wird, dazu ein Bsp:

10J. glücklichen Zusammenleben, dann stellt einer der beiden Partner eben diese Frage nach Sexpartnern. Wird die Frage nicht beantwortet, ist es durchaus möglich, das letzten Jahr - also mitten in der Vertrauensbeziehung - 50 Sexpartner vorhanden waren...

Aber gut... es gibt gute Gründe warum diese Frage und auch sonstige Vergangenheiten der Person gegenüber zum Kennenlernen dazugehört.

Natürlich sollte diese Frage nicht unbedingt zuerst gestellt werden, es macht jedoch kaum einen unterschied wann sie fällt: Sie führt sehr schnell zu Vertrauensverlust wenn sie unbeantwortet bleibt!

Besonders, weil schreiben nunmal einen deutlicher Unterschied zu reden ist. Die meisten können schriftlich offener vorgehen - was heute viele auch nicht mehr schaffen. Auch das ist für mich eine klaren Zeichen für hinterlist und unvertrauensvolles Verhalten.
Ich selbst bin (beim reden) eher zurückhaltend, wenn es um Partnerschaften geht - liegt auch daran weil ich mehr gearbeitet habe als mich um (Lebens-)Partnerschaften zu kümmern.
Die Zurückhaltung vieler - diese Flirterei - ist oftmals nicht vertrauenvoll.
Ich mache mal ein Bsp. abseits von Sex und Arbeit:
Wird bei der Frage wo (oder wohnte) jemand wohnt etwa nicht oder ausweichend geantwortet, ist das nicht vorhandenes Grundvertrauen. Das gilt im prinzip für alle Fragen auch. Die Person kann nur in der Vergangeheit - auch in der jetzigen Wohnung - eingezogen sein, auch wenn sich dies bis in die gegenwart zieht.
Da eine Person auch in einer Partnerschaft wohnen kann - hat das durchaus Persönlichkeitsschmiedente merkmale. Es muss nunmal differenziert werden können, das geht allerdings nicht ohne Wissen über die Vergangenheit der Person.
Es macht einen deutlichen Unterschied ob jemand in einer WG, als (teil-)selbstständiger Single, im Puff oder auch mit dem bisherigen Partnerschaft lebt. Es ist nunmal Persönlichkeitsschmiedend.
Ich kenne Personen die in WGs leben, die meisten leben "ein anderes Leben" als Personen aus Langzeitbeziehungen; längerem Singleleben etc.

Ein schweigen über "was auch immer" ist egal wann kein Vertrauensbeweis.

Die einzigen Fragen in die Zukunft hinnein - etwa: "Hast du lust auf einen Zoobesuch?" - nutzen nichts, wenn ich auch dann nichts über die Person erfahre.
Und Menschen ausquetschen zu müssen, weil sie nur "LariFari" reden, und auch nach 5 Jahren - somit trotz Vertrauenstellung - immer noch nicht direkt reden können, mag ich gar nicht erst kennenlernen.
Zumindest nicht wenn es um Partnerschaften geht.

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17. Dezember 2016 um 0:02

Aber mal anders:
Oft hörte ich aussagen wie:
"Ich bin schon soooo oft verletzt worden..."

Das gilt immer mehr auch für jüngere. Wie setzt sich das sooo oft in jungen Jahren zusammen. Genauere Hinterfragung führen oft zu "pampigen" Antworten wie die deine.

Traust du solch einer Person eine längere Beziehung zu?
Wenn es nach mir geht, im Allgemein ja (Grundvertrauen). Nur im speziellem stellt sich die Frage weiß die Person überhaupt was sie will? Will die Person überhaupt eine längere und damit eine Vertrauensbeziehung? (Spezielle Vertrauensbeziehung)

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17. Dezember 2016 um 13:19
In Antwort auf enteroctopus

Wie wichtig ist Ehrlichkeit für euch beim kennenlernen bzw. bei den ersten Gespächen/Flirt?

Ich frage, weil ich durch viel Arbeit welche ich nach meiner Ausbildung - also vor ca. 12J. - kaum Zeit für privates gefunden habe.
20Std. Tage waren kaum eine Seltenheit - eher Normalität, da ich bedingt durch meine zusätzliche Selbstständigkeit als Informatiker eben auch noch selbst etwas aufbauen wollte - also neben der typischen 8Std. Arbeit.
Da mich Konkurrenten aus dem Weg schaffen wollten - was sie zugegebenermaßen in einem gewissen Umfang geschafft haben - ergeben sich laufende Probleme.
Zwar habe ich jetzt mehr Zeit, aber habe ich bereits div. schlechte Erfahrungen mit der Weitergabe der Problematik gehabt.
Ich bin immer der Meinung gewesen das auch Probleme gegenseitig bekannt sein sollten - da gegenseitige Hilfe sonst auch kaum möglich ist. Zudem ist Verheimlichung eine Art von Hinterlistigkeit, was eben auch nach den ersten Gesprächen - zu einem Beziehungs-"Schock" führen können - wurde auch schon so erlebt.
Liege ich damit falsch?

Hallo Enteroctopus,

wie ich das sehe ?

In erster Linie muss man sich wohl klar werden, dass man zuerst selbst einen Weg finden muss, auch seine Schwächen (die sich ja in Problemen zeigen) ins Leben zu integrieren.

Dazu gehört auch, zu akzeptieren, dass Fehler gemacht werden dürfen. Ich denke, dass viele Menschen bei eigenen Baustellen - die oftmals mit Scham behaftet sind - sowas wie einen "Sanktus" vom Partner erwarten, sich nur im Verständnis und der Akzeptanz des Partners angenommen und "richtig" fühlen. Dadurch entsteht aber auch ein Abhängigkeitsverhältnis: nur wenn der Andere denkt, dass ich OK bin, bin ich OK.

Wenn man zu den eigenen Baustellen steht und diese auch entsprechend reflektiert, an sich arbeitet, bedeutet das doch auch Reife und Weiterentwicklung. Das stärkt das Selbstvertrauen und man muss nicht mehr so fremdbestimmt leben. Wenn du also in der Kennenlernphase derart fixiert bist auf deine Baustellen, dann ist das wohl eine Einladung an dich, ehrlich zu dir selbst zu sein und nachzuschauen, was da eigentlich bei dir abgeht.

Während du es als hinterlistig findest, nicht gleich die gesamte Wahrheit zu sagen, finde ich eher, dass es Menschen überfordert, wenn man ihnen in der ersten Kennenlernphase gleich die ganze Ladung reinschieben will. Feingefühl und Respekt für den Anderen ist auch wichtig. Vertrauen und Akzeptanz kann man nicht herbeireden, das entwickelt sich. Ich glaube, du suchst nach einer Absicherung, die es im Anfangsstadium des Kennenlernens nicht gibt.

Wie steht es denn mit deiner Familie, Freundschaften ? Gibt es jemanden in deinem Leben, dem du dich anvertrauen kannst ? Ich denke, dass solche Problem-Geschichten auch eher dort angesiedelt gehören als in 1. Dates/Flirts. Und wenn du dort keine Anlaufstelle hast, dann hilft dir vielleicht eine Therapie. Oftmals hängt das alles ja irgendwie auch zusammen.

Alles Gute dir
JT
 

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17. Dezember 2016 um 14:30

Das ist schon richtig... Leider wird das in der wirtschaft heute bereits extrem ausgenutzt, obwohl der DAU es nie merken wird. Zudem ist dort weniger Emozion und mehr Hirn für "Bertrug" verantwortlich.
Das ist bei Partnerbeziehungen anders. Da liegen meist mehr emozionale Belastung auf einem... Das ausnutzen durch zu wenig Hirn, macht das nur einfacher...
Es gibt nicht umsonst den Spruch "Blind vor Liebe"...

Zu:
Das ist selbstverständlich und du würdest wohl auch nichts mit solchen Leuten zutun haben wollen. 
Das kommt eben auf darauf an wie Ehrlich eine Person ist, wo Offenheit und Direktheit als Faktoren hinzukommen.
Besonders, weil bei Partnerschaften ein "erhöhtes Abspracherecht" gibt. Das gilt sogar für übergreifende Beziehungen. Sowas fällt bei Unternehmen gerne sofort unter Strafrecht. Etwa: (Unternehmensübergreifende) wirtschaftliche Absprache ... https://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaftskartell

Emozionsbindung gibt es in der wirtschaft zwischen Unternehmen nunmal nicht.

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17. Dezember 2016 um 14:32

Viel besser ist die Frage, was passiert wenn nur die halbe Wahrheit bei solchen Vorhaben getätigt werden...
Und das eben dies gerne gemaht wird, liegt nicht nur an Faulheit und "ich kann darüber nicht reden"-sachen... das wird (auch) hier im Forum immer wieder sehr eindeutig angesprochen...

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17. Dezember 2016 um 14:42
In Antwort auf joshuastree1

Hallo Enteroctopus,

wie ich das sehe ?

In erster Linie muss man sich wohl klar werden, dass man zuerst selbst einen Weg finden muss, auch seine Schwächen (die sich ja in Problemen zeigen) ins Leben zu integrieren.

Dazu gehört auch, zu akzeptieren, dass Fehler gemacht werden dürfen. Ich denke, dass viele Menschen bei eigenen Baustellen - die oftmals mit Scham behaftet sind - sowas wie einen "Sanktus" vom Partner erwarten, sich nur im Verständnis und der Akzeptanz des Partners angenommen und "richtig" fühlen. Dadurch entsteht aber auch ein Abhängigkeitsverhältnis: nur wenn der Andere denkt, dass ich OK bin, bin ich OK.

Wenn man zu den eigenen Baustellen steht und diese auch entsprechend reflektiert, an sich arbeitet, bedeutet das doch auch Reife und Weiterentwicklung. Das stärkt das Selbstvertrauen und man muss nicht mehr so fremdbestimmt leben. Wenn du also in der Kennenlernphase derart fixiert bist auf deine Baustellen, dann ist das wohl eine Einladung an dich, ehrlich zu dir selbst zu sein und nachzuschauen, was da eigentlich bei dir abgeht.

Während du es als hinterlistig findest, nicht gleich die gesamte Wahrheit zu sagen, finde ich eher, dass es Menschen überfordert, wenn man ihnen in der ersten Kennenlernphase gleich die ganze Ladung reinschieben will. Feingefühl und Respekt für den Anderen ist auch wichtig. Vertrauen und Akzeptanz kann man nicht herbeireden, das entwickelt sich. Ich glaube, du suchst nach einer Absicherung, die es im Anfangsstadium des Kennenlernens nicht gibt.

Wie steht es denn mit deiner Familie, Freundschaften ? Gibt es jemanden in deinem Leben, dem du dich anvertrauen kannst ? Ich denke, dass solche Problem-Geschichten auch eher dort angesiedelt gehören als in 1. Dates/Flirts. Und wenn du dort keine Anlaufstelle hast, dann hilft dir vielleicht eine Therapie. Oftmals hängt das alles ja irgendwie auch zusammen.

Alles Gute dir
JT
 

Kannst du mir auch etwas sagen was ich nicht weiß?

Und sowas lasse ich mir ungerne in den Mund legen(!): "Während du es als hinterlistig findest, nicht gleich die gesamte Wahrheit zu sagen, "

Erstmal ist das gar nicht möglich. Und auch du musst erstmal (vollständiges) Lesen lernen... Wo wurde das von mir gesagt? Und wie wäre es überhaupt möglich?

Ich bin sicherlich nicht hier um mein Verhalten oder meine Situation zu erkennen! Ich bin hier um das Verhalten anderer zu erkennen. Da gibt es deutliche unterschiede...
Zumal mich das erneut zum Punkt bring, dass du entweder nicht verstehen kannst oder nicht verstehen will warum ich gewisse Fragestellungen in eine "provokante" bzw. extreme Form lege.

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17. Dezember 2016 um 15:00
In Antwort auf enteroctopus

Wie wichtig ist Ehrlichkeit für euch beim kennenlernen bzw. bei den ersten Gespächen/Flirt?

Ich frage, weil ich durch viel Arbeit welche ich nach meiner Ausbildung - also vor ca. 12J. - kaum Zeit für privates gefunden habe.
20Std. Tage waren kaum eine Seltenheit - eher Normalität, da ich bedingt durch meine zusätzliche Selbstständigkeit als Informatiker eben auch noch selbst etwas aufbauen wollte - also neben der typischen 8Std. Arbeit.
Da mich Konkurrenten aus dem Weg schaffen wollten - was sie zugegebenermaßen in einem gewissen Umfang geschafft haben - ergeben sich laufende Probleme.
Zwar habe ich jetzt mehr Zeit, aber habe ich bereits div. schlechte Erfahrungen mit der Weitergabe der Problematik gehabt.
Ich bin immer der Meinung gewesen das auch Probleme gegenseitig bekannt sein sollten - da gegenseitige Hilfe sonst auch kaum möglich ist. Zudem ist Verheimlichung eine Art von Hinterlistigkeit, was eben auch nach den ersten Gesprächen - zu einem Beziehungs-"Schock" führen können - wurde auch schon so erlebt.
Liege ich damit falsch?

"Wie wichtig ist Ehrlichkeit für euch beim kennenlernen bzw. bei den ersten Gespächen/Flirt?"

Wenn, dann gaaanz unwichtig.

Die Ehrlichkeit beweist sich meist immer erst im Laufe der Zeit (Beziehung)

Obst fault auch nicht immer gleich und sofort.......

Lg

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17. Dezember 2016 um 16:18

Wie kommst du auf die Frage?
"Geht es um das Kennenlernen einer potentiellen Partnerin oder einer Pflegekraft?"

Aber ich beantworte sie dir gerne:
Nichts von beiden in diesem Kontext.

Wie kommst du nun auf diesen Schwachsinn(?):
"Beim Kennenlernen fällt man nicht mit der Tür ins Haus. Es ist ein schrittweiser Prozess und keine binäre 0/1-Angelegenheit"

Einfach mal ein paar diffenrente Kontexte durchwürfeln um sich einen Vorteil zu verschaffen enden auch gerne in Straftaten*.

Zum nächsten Absatz und zur Verifikation:
Vielen danke für die Verifikation der >*üblen Nachrede<.

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17. Dezember 2016 um 16:20
In Antwort auf enteroctopus

Wie kommst du auf die Frage?
"Geht es um das Kennenlernen einer potentiellen Partnerin oder einer Pflegekraft?"

Aber ich beantworte sie dir gerne:
Nichts von beiden in diesem Kontext.

Wie kommst du nun auf diesen Schwachsinn(?):
"Beim Kennenlernen fällt man nicht mit der Tür ins Haus. Es ist ein schrittweiser Prozess und keine binäre 0/1-Angelegenheit"

Einfach mal ein paar diffenrente Kontexte durchwürfeln um sich einen Vorteil zu verschaffen enden auch gerne in Straftaten*.

Zum nächsten Absatz und zur Verifikation:
Vielen danke für die Verifikation der >*üblen Nachrede<.

Das manche nicht über Themen reden wollen um zu betrügen, ok.
Das jede Frage ausbleibt um sich zu informieren, ok.

Die Kombination daraus ist Kriminell.

Lerne bitte das zwischen den Zeilen lesen (neu).

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17. Dezember 2016 um 16:22

Ups... ich hab den falschen Knopf gedrückt...

Selbsthumor ist etwas schönes...

Ich wollte natürlich nicht mich zutieren, sondern den Text weiterführen - weil ich den Bearbeiten-Knopf vermisse.

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17. Dezember 2016 um 16:38

Die ist der Sinn von Thematikfäden bekannt?

Wenn ich jemanden kennenlernen möchte, dann sicher auf mit einer Frage dahingehent. Sowas verstehen hinterlistige kriminilelle Kreuz-und-Quer-Strukturen nicht.

Und sorry, diese Ausweichende Art ist weniger provokant denn... ach ich wiederhol mich so ungerne.
Ich kann für deine nichtoffene; nichtdirekte und damit hinauszögernde Art nichts, aber bitte unterlass es.

Es gibt für alles eine Frage und für alles eine Antwort, aber eben die Art Mensch wie du sie hier unter Beweis legst möchte ich weder als Pflegerin noch als Partnerin - höstens von hinten. Oder wie mir jemand mal so schön sagte "unterm Tisch" damit sie nicht gesehen wird.

Wer Informationen in einer Partnerschaft absichtlich dem Partner über längere Zeit vorenthält, agiert Hinterlistig. Und eben das lese zwischen deinen Zeilen.
Nur darum ging es im Rahmen in Kombination mit den Zeilen dazwischen.

Das nennt sich auch Ausschlußverfahren und hat nichts mit Informatik zu tun.

Aber vielen Dank für den Hochschultitel.

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17. Dezember 2016 um 16:40

...unterlass es gegenüber mir. Du reißt einfach Themen auseinander und nutzt dies als Vorwurf, was natürlich auch etwas über dich reflektiert. Aber das hatte ich grad schon.

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