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Ehemann seit Silvester weg. Kommt er zurück?

10. Januar 2009 um 8:30 Letzte Antwort: 26. Juli 2009 um 9:05

Guten Morgen!
Mein Mann hat sich Silvester von mir und unserem 2 jährigen Sohn getrennt, weil wir uns nur gestritten haben. Wir haben seit einem Streit vor Weihnachten nicht mehr miteinander geredet.
Er wollte mich noch auf die Silvesterparty bei seiner Mama mitnehmen, aber sein bester Freund war auch da und der wußte über uns Bescheid. Ich wollte einfach nicht die heile Welt vorspielen, nur weil Silvester ist. Er sagte, er hätte das durchgezogen bis nach meinem Geburtstag und bis zur Geburt des Babys meiner besten Freundin (eigentlich 21.1.). Nun wohnt er bei seiner Mama.
Ich weiß, dass ich viele Fehler gemacht habe und arbeite an mir. Eventuell leide ich seit der Geburt meines Sohnes an Depressionen - dafür habe ich jetzt aber schon einen Termin bei einem Therapeuten. Außerdem war ich gestern bei einer Beratungsstelle, die eine Gesprächstherapie mit mir machen wollen.
Er sagt, dass es einmal zu viel war und dass er keine Gefühle mehr für mich hat - auch nie wieder haben wird.
Wie kann er 8 Jahre (davon 4 1/2 Jahre Ehe) einfach aufgeben?
Seiner Meinung nach war da die letzten Monate nur noch Gewohnheit, keine Liebe.
Habe ich Unrecht, wenn ich glaube, dass wir durch die Gewohnheit die Liebe einfach überdeckt haben?
Wir waren einfach nur Eltern und kein Paar mehr, haben nichts mehr ohne den Zwerg gemacht. Kein REstaurantbesuch, kein Kino, nichts.
Er hat noch die Haustürschlüssel, trägt unseren Ehering noch und holt seine Sachen nicht ab. Ist er sich wirklich sicher, dass da nichts mehr ist? Wieso zieht er dann nicht einen Schlußstrich? Dann würde ich mir keine Hoffnung mehr machen. Oder gibt es noch Hoffnung für uns?
Wie lange Zeit soll ich ihm geben? Monate? Oder muss ich ewig auf eine Entscheidung warten?
Wir sehen uns regelmäßig (mehrmals die Woche), wenn er kommt, um mit dem Zwerg zu spielen und es tut so weh!
Bitte helft mir!

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10. Januar 2009 um 12:50

Gebe euch Zeit...
Hallo,
mein Mann und ich (15 Monate alten Sohn) haben uns im November getrennt. Ich bin mit Kind zu meiner Mutter gezogen. Wir haben uns danach sehr oft angegiftet und es war eine schlimme Zeit. Teils fing ich an ihn zu hassen, aber ich denke, das es nach einer frischen Trennung normal ist.
Auch er hat mir gesagt, das seine Gefühle mir gegenüber im Keller sind!
Durch unseren gemeinsamen Sohn haben wir uns ebenfalls regelmäßig gesehen und ich habe es nicht ertragen. Irgendwann kam bei mir die Phase, wo mir alles scheiss egal wurde und ich dadurch ihm gegenüber ruhiger wurde. Gleiches bei ihm. Dadurch konnten wir wieder besser miteinander umgehen und haben Anfang des Jahres ein Gespräch unter 4 Augen geführt, was auch schon lange überfällig war.
Während des Gespräches hat sich heraus gestellt, dass wir beide noch Gefühle füreinander haben.
Wir haben uns dennoch dafür entschieden, alles langsam angehen zu lassen. Wir sehen uns mal mit und mal ohne Kind und es klappt super.
Überstürze nichts, gebe ihm einfach Zeit und vor allem, lasse die Vergangenheit erst einmal etwas ruhen. Ihr müsst erst mal wieder zu euch selber finden. Dafür ist der Abstand einfach gut. Wenn er kommt und mit dem Kind spielt, lasse die beiden alleine, gehe in die Küche oder tu einfach was für Dich. Sage nichts, auch wenn es schwer fällt, aber dadurch würdest Du in der jetzigen Situation alles nur schlimmer machen.
Du siehst, uns hat die "kurze" Pause etwas gebracht. Gebe euch die Zeit und Du wirst sehen, das es bei euch sicherlich auch bald wieder zu einem normalen Gespräch kommen wird. Jetzt sind einfach noch zu viele Emotionen enthalten, so das es derzeit einfach schief gehen kann!

Ich drücke Dir auf jeden Fall die Daumen, das ihr bald wieder zueinander findet.

Gruß,
Alex

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10. Januar 2009 um 23:13
In Antwort auf grid_12354851

Gebe euch Zeit...
Hallo,
mein Mann und ich (15 Monate alten Sohn) haben uns im November getrennt. Ich bin mit Kind zu meiner Mutter gezogen. Wir haben uns danach sehr oft angegiftet und es war eine schlimme Zeit. Teils fing ich an ihn zu hassen, aber ich denke, das es nach einer frischen Trennung normal ist.
Auch er hat mir gesagt, das seine Gefühle mir gegenüber im Keller sind!
Durch unseren gemeinsamen Sohn haben wir uns ebenfalls regelmäßig gesehen und ich habe es nicht ertragen. Irgendwann kam bei mir die Phase, wo mir alles scheiss egal wurde und ich dadurch ihm gegenüber ruhiger wurde. Gleiches bei ihm. Dadurch konnten wir wieder besser miteinander umgehen und haben Anfang des Jahres ein Gespräch unter 4 Augen geführt, was auch schon lange überfällig war.
Während des Gespräches hat sich heraus gestellt, dass wir beide noch Gefühle füreinander haben.
Wir haben uns dennoch dafür entschieden, alles langsam angehen zu lassen. Wir sehen uns mal mit und mal ohne Kind und es klappt super.
Überstürze nichts, gebe ihm einfach Zeit und vor allem, lasse die Vergangenheit erst einmal etwas ruhen. Ihr müsst erst mal wieder zu euch selber finden. Dafür ist der Abstand einfach gut. Wenn er kommt und mit dem Kind spielt, lasse die beiden alleine, gehe in die Küche oder tu einfach was für Dich. Sage nichts, auch wenn es schwer fällt, aber dadurch würdest Du in der jetzigen Situation alles nur schlimmer machen.
Du siehst, uns hat die "kurze" Pause etwas gebracht. Gebe euch die Zeit und Du wirst sehen, das es bei euch sicherlich auch bald wieder zu einem normalen Gespräch kommen wird. Jetzt sind einfach noch zu viele Emotionen enthalten, so das es derzeit einfach schief gehen kann!

Ich drücke Dir auf jeden Fall die Daumen, das ihr bald wieder zueinander findet.

Gruß,
Alex

Danke!
Es fällt mir so unheimlich schwer.
Ich muss mich die ganze Zeit um meinen Sohn kümmern und er geht nur noch ins Fitnessstudio. Vorher war er nach der Arbeit so kaputt, dass nichts mehr ging (weswegen wir uns unter anderem gestritten haben) und jetzt geht er vor 2.00 Uhr nicht ins Bett.
Ich versteh ihn nicht.
Und ich möchte nächste an meinem Geburtstag nicht alleine sein. Ich habe Angst davor.
Ich kann nicht mehr. Die Warterei macht mich fertig.
Und niemand ist da, dem ich mich anvertrauen kann. Ich fühl mich so einsam.

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11. Januar 2009 um 17:51
In Antwort auf leni_12242029

Danke!
Es fällt mir so unheimlich schwer.
Ich muss mich die ganze Zeit um meinen Sohn kümmern und er geht nur noch ins Fitnessstudio. Vorher war er nach der Arbeit so kaputt, dass nichts mehr ging (weswegen wir uns unter anderem gestritten haben) und jetzt geht er vor 2.00 Uhr nicht ins Bett.
Ich versteh ihn nicht.
Und ich möchte nächste an meinem Geburtstag nicht alleine sein. Ich habe Angst davor.
Ich kann nicht mehr. Die Warterei macht mich fertig.
Und niemand ist da, dem ich mich anvertrauen kann. Ich fühl mich so einsam.

Darf ich hoffen?
Hallo!
Mein Mann ist gerade mit unserem Sohn bei seiner Mama - ein bißchen spielen. Danach will er noch mit uns essen und dem Zwerg die Haare schneiden, danach ist baden angesagt.
Außerdem hat er mich gefragt, was ich Donnerstag mache und wo ich bin (ich habe Geburtstag).
Geht er gerade auf mich zu? Ist doch nicht alles vorbei?
Kann ich hoffen, dass er mich noch liebt?

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11. Januar 2009 um 21:02
In Antwort auf leni_12242029

Darf ich hoffen?
Hallo!
Mein Mann ist gerade mit unserem Sohn bei seiner Mama - ein bißchen spielen. Danach will er noch mit uns essen und dem Zwerg die Haare schneiden, danach ist baden angesagt.
Außerdem hat er mich gefragt, was ich Donnerstag mache und wo ich bin (ich habe Geburtstag).
Geht er gerade auf mich zu? Ist doch nicht alles vorbei?
Kann ich hoffen, dass er mich noch liebt?

Versuche ruhig zu bleiben....
Ich kann sehr gut nachvollziehn, wie Du Dich fühlst. Versuche bitte dennoch nicht zu viel Gefühl zu zeigen. Meistens handelt man dadurch "falsch". Versuche ruhig und sachlich zu bleiben. Sei ihm gegenüber nett aber mit Abstand. Verzweifel nicht, wenn er Dir die kalte Schulter zeigt... Auch wenn es weh tut. Glaube mir, mit dem gewissen Abstand werdet ihr euch bestimmt wieder nähern. Auch wenn es Zeit braucht. Die Trennung ist doch noch frisch. Ich sehe es heute so, das uns die Trennung geholfen hat. Andersrum hätten wir mit Sicherheit nicht mehr zueinander gefunden.
Kopf hoch und melde Dich, wenn Dir nach reden ist....

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12. Januar 2009 um 9:09
In Antwort auf grid_12354851

Versuche ruhig zu bleiben....
Ich kann sehr gut nachvollziehn, wie Du Dich fühlst. Versuche bitte dennoch nicht zu viel Gefühl zu zeigen. Meistens handelt man dadurch "falsch". Versuche ruhig und sachlich zu bleiben. Sei ihm gegenüber nett aber mit Abstand. Verzweifel nicht, wenn er Dir die kalte Schulter zeigt... Auch wenn es weh tut. Glaube mir, mit dem gewissen Abstand werdet ihr euch bestimmt wieder nähern. Auch wenn es Zeit braucht. Die Trennung ist doch noch frisch. Ich sehe es heute so, das uns die Trennung geholfen hat. Andersrum hätten wir mit Sicherheit nicht mehr zueinander gefunden.
Kopf hoch und melde Dich, wenn Dir nach reden ist....

Ich dreh noch durch.
Ich war gestern echt neutral und habe mich extrem zurück genommen. Aber es fällt mir echt schwer. Nachts (als der Zwerg schlief) habe ich dann einen Heulkrampf bekommen. Auf der anderen Seite komme ich langsam mit meiner Situation klar und weiß nicht, wie ich mich verhalten soll, wenn er irgendwann zurück kommt. Was ich dann auch mache, es wird falsch sein. Küsse ich ihn und geh mit ihm ins Bett, dann dränge ich ihn. Halte ich mich zurück und mache nichts, heißt es bestimmt, dass sich nichts geändert hat und ich genauso abweisend wie vorher bin. Ich kann also in jedem Fall nur verlieren.
Ich habe zu viel Zeit zum Nachdenken, das macht mich irre.
So langsam fallen mir auch wieder Dinge ein, die mich verletzt oder enttäuscht haben. Aber das sieht er nicht ein. Muss ich mich also ändern, damit er zurück kommt und er kann weitermachen wie bisher? Seinen besten Freund an erste Stelle stellen und mich allein lassen? Alles nach seinem Kopf? Will ich das? Kann ich das?
Oder liebe ich ihn so sehr, dass ich das akzeptieren kann? Dass ich mit ihm trotzdem allein bin?
Oh man, ich könnte heulen.

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13. Januar 2009 um 8:13

Doch ohne ihn leben?
Guten Morgen!
Ich habe gestern abend mit einer Bekannten gesprochen, die seit 2 Jahren von ihrem Mann getrennt ist. Ihr Sohn ist genauso alt wie meiner - wir haben uns im Krankenhaus kennen gelernt.
Seitdem denke ich darüber nach, ob ich ihn wirklich so sehr liebe, dass ich das alles auf mich nehmen will.
ICH muss mich ändern, damit er zurückkommt, weil nur ICH alles falsch gemacht habe. Was ist damit, dass es Dinge gibt, die mich an IHM stören? Sachen, die er falsch gemacht hat.
Soll ich wirklich (sollte er zurückkommen) immer mit dem Zwerg alleine einkaufen gehen (weil er das nicht mehr will; ich habe morgens ja genügend Zeit dazu), vormittags den gesamten Haushalt erledigen, Essen machen und mit unserem Sohn spielen? Geh ich daran nicht kaputt? Mal abgesehen davon, dass ja genau da das Problem lag als er gegangen ist. Weil ich das alles nicht mehr geschafft habe und total antriebslos (seiner Meinung nach stinkend faul) war. Ich bin aber schon einen Schritt weiter und weiß, dass ich krank bin und Hilfe brauche.
Ich weiß nicht, ob ich seinen Wünschen entsprechen kann. Er kommt mir da in keinster Weise entgegen.
Will ich ihn weiter lieben und mich dafür total verbiegen und mein Ich aufgeben? Ist das der Sinn einer Ehe?

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13. Januar 2009 um 8:37
In Antwort auf leni_12242029

Doch ohne ihn leben?
Guten Morgen!
Ich habe gestern abend mit einer Bekannten gesprochen, die seit 2 Jahren von ihrem Mann getrennt ist. Ihr Sohn ist genauso alt wie meiner - wir haben uns im Krankenhaus kennen gelernt.
Seitdem denke ich darüber nach, ob ich ihn wirklich so sehr liebe, dass ich das alles auf mich nehmen will.
ICH muss mich ändern, damit er zurückkommt, weil nur ICH alles falsch gemacht habe. Was ist damit, dass es Dinge gibt, die mich an IHM stören? Sachen, die er falsch gemacht hat.
Soll ich wirklich (sollte er zurückkommen) immer mit dem Zwerg alleine einkaufen gehen (weil er das nicht mehr will; ich habe morgens ja genügend Zeit dazu), vormittags den gesamten Haushalt erledigen, Essen machen und mit unserem Sohn spielen? Geh ich daran nicht kaputt? Mal abgesehen davon, dass ja genau da das Problem lag als er gegangen ist. Weil ich das alles nicht mehr geschafft habe und total antriebslos (seiner Meinung nach stinkend faul) war. Ich bin aber schon einen Schritt weiter und weiß, dass ich krank bin und Hilfe brauche.
Ich weiß nicht, ob ich seinen Wünschen entsprechen kann. Er kommt mir da in keinster Weise entgegen.
Will ich ihn weiter lieben und mich dafür total verbiegen und mein Ich aufgeben? Ist das der Sinn einer Ehe?

Dein bester Satz lautet
"Ich brauch Hilfe." Es mag ihm so vorkommen, dass du faul bist. Er versteht es nicht besser. Vielleicht müßt ihr beide lernen, hier was zu verstehen. Ich kenne die Situation aus eigener Erfahrung. Und dennoch setzte deine Grenzen , so gut es geht und schau genau hin, wen du das liebst. Warum mußt
du nur seinen Wünschen entsprechen. Entspricht er denn deinen Wünschen. Vielleicht dass er bei
Gesprächen mit Fachleuten, das eine oder andere besser versteht und begreift, dass es bei dir nicht
um das Wollen geht , sondern um das Können. Du solltest dir allerdings helfen lassen um an dem
Zustand etwas zu ändern. Ich weiß nämlich auch wie es ist , wenn man arbeitet und abends noch alles auf einen wartet. Vielleicht hilft dir auch das Buch "Alles für ein bißchen Liebe" Dein Thema ist viel-
schichtig. Ich wünsche dir alles Gute. Geh bitte zu einer Beratungsstelle und lass dir helfen.
www.dajeb.de
Gruß Melike

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13. Januar 2009 um 18:22
In Antwort auf melike13

Dein bester Satz lautet
"Ich brauch Hilfe." Es mag ihm so vorkommen, dass du faul bist. Er versteht es nicht besser. Vielleicht müßt ihr beide lernen, hier was zu verstehen. Ich kenne die Situation aus eigener Erfahrung. Und dennoch setzte deine Grenzen , so gut es geht und schau genau hin, wen du das liebst. Warum mußt
du nur seinen Wünschen entsprechen. Entspricht er denn deinen Wünschen. Vielleicht dass er bei
Gesprächen mit Fachleuten, das eine oder andere besser versteht und begreift, dass es bei dir nicht
um das Wollen geht , sondern um das Können. Du solltest dir allerdings helfen lassen um an dem
Zustand etwas zu ändern. Ich weiß nämlich auch wie es ist , wenn man arbeitet und abends noch alles auf einen wartet. Vielleicht hilft dir auch das Buch "Alles für ein bißchen Liebe" Dein Thema ist viel-
schichtig. Ich wünsche dir alles Gute. Geh bitte zu einer Beratungsstelle und lass dir helfen.
www.dajeb.de
Gruß Melike

Bin schon in Beratung.
Ich war letzten Freitag schon bei einer Beratungsstelle, weil ich Angst hatte, dass ich das alleine nicht schaffe. Die waren sehr nett und haben mir auch weitergeholfen. Sie melden sich die Tage und sagen mir, wann ich wiederkommen kann, weil ich dort eine Gesprächstherapie mache, um besser klar zu kommen. Außerdem habe ich ja Mitte Februar auch noch den Termin beim Neurologen/Psychiater/Psychotherapeuten. Bis dahin konnte ich nur nicht warten und habe mir auch noch andere Hilfe gesucht.
Allerdings will er nicht mit. Wollte er noch nie. Er hat das immer abgelehnt, fremde Leute da mit reinzuziehen und er wird es weiter tun.
Langsam glaube ich, er hat mich nie richtig geliebt.
Ich weiß nicht, was ich machen und denken soll. Ihn lieben und kämpfen oder mich lieben und aufgeben????

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14. Januar 2009 um 15:46
In Antwort auf leni_12242029

Bin schon in Beratung.
Ich war letzten Freitag schon bei einer Beratungsstelle, weil ich Angst hatte, dass ich das alleine nicht schaffe. Die waren sehr nett und haben mir auch weitergeholfen. Sie melden sich die Tage und sagen mir, wann ich wiederkommen kann, weil ich dort eine Gesprächstherapie mache, um besser klar zu kommen. Außerdem habe ich ja Mitte Februar auch noch den Termin beim Neurologen/Psychiater/Psychotherapeuten. Bis dahin konnte ich nur nicht warten und habe mir auch noch andere Hilfe gesucht.
Allerdings will er nicht mit. Wollte er noch nie. Er hat das immer abgelehnt, fremde Leute da mit reinzuziehen und er wird es weiter tun.
Langsam glaube ich, er hat mich nie richtig geliebt.
Ich weiß nicht, was ich machen und denken soll. Ihn lieben und kämpfen oder mich lieben und aufgeben????

HILFE!!!!!!!!
Gestern habe ich meinem Mann getextet, ob ich mich heute kurzfristig melden könnte, damit er seinen Sohn sehen kann. Ich wusste nicht, wann ich vom Einkaufen zurück bin und wann der Kleine geschlafen hat.
Um 12.00 hat er mich angetextet, was denn nun wäre, er wollte länger arbeiten (länger als 15.30) und nicht zu Hause rumsitzen und warten. Ich habe ihm geantwortet, dass ich noch einkaufen bin und es jetzt noch nicht wüsste.
Um 15.00 ist der Zwerg eingeschlafen und ich habe eine Sms geschickt, er könne ihn um 17.00 abholen, wenn er mag. Ich habe dann kurz seine Mama angerufen (wegen was anderem) und dann hatte ich ihn am Telefon (Er wollte doch länger arbeiten?!). Er möchte zum Sport und wenn ich außer putzen nichts vorhabe, dann würde er seinen Sohn erst Sonntag abholen. Oder morgen. Als ich sagte, morgen ginge nicht (weil ich Geburtstag habe) meinte er nur "ich dachte, du feierst nicht??".
Muss ich noch weiter bestraft werden und an meinem Geburtstag ganz alleine zu Hause sitzen - auch ohne meinen Sohn?!
Ich dachte eigentlich, er wäre letzten Sonntag wieder einen Schritt auf mich zugegangen, aber anscheinend habe ich mich geirrt.
Soll ich ihm noch mehr Zeit geben, um über seine Gefühle nachzudenken oder sage ich ihm Sonntag, dass er mir die Schlüssel geben soll und seine Sachen hier raus schaffen soll???
Er zeigt mir immer wieder so deutlich, dass es aus ist. Wieso spricht er es nicht aus?? Was hindert ihn daran??

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14. Januar 2009 um 23:28
In Antwort auf leni_12242029

HILFE!!!!!!!!
Gestern habe ich meinem Mann getextet, ob ich mich heute kurzfristig melden könnte, damit er seinen Sohn sehen kann. Ich wusste nicht, wann ich vom Einkaufen zurück bin und wann der Kleine geschlafen hat.
Um 12.00 hat er mich angetextet, was denn nun wäre, er wollte länger arbeiten (länger als 15.30) und nicht zu Hause rumsitzen und warten. Ich habe ihm geantwortet, dass ich noch einkaufen bin und es jetzt noch nicht wüsste.
Um 15.00 ist der Zwerg eingeschlafen und ich habe eine Sms geschickt, er könne ihn um 17.00 abholen, wenn er mag. Ich habe dann kurz seine Mama angerufen (wegen was anderem) und dann hatte ich ihn am Telefon (Er wollte doch länger arbeiten?!). Er möchte zum Sport und wenn ich außer putzen nichts vorhabe, dann würde er seinen Sohn erst Sonntag abholen. Oder morgen. Als ich sagte, morgen ginge nicht (weil ich Geburtstag habe) meinte er nur "ich dachte, du feierst nicht??".
Muss ich noch weiter bestraft werden und an meinem Geburtstag ganz alleine zu Hause sitzen - auch ohne meinen Sohn?!
Ich dachte eigentlich, er wäre letzten Sonntag wieder einen Schritt auf mich zugegangen, aber anscheinend habe ich mich geirrt.
Soll ich ihm noch mehr Zeit geben, um über seine Gefühle nachzudenken oder sage ich ihm Sonntag, dass er mir die Schlüssel geben soll und seine Sachen hier raus schaffen soll???
Er zeigt mir immer wieder so deutlich, dass es aus ist. Wieso spricht er es nicht aus?? Was hindert ihn daran??

Liebe dich, in allererster Linie,
kümmere dich um dich. Mach das , was du vorhast, er muß erst noch beweisen, dass er sich bemühen
möchte. Das was du schreibst sieht nicht nach Interesse und Bemühen seinerseits aus. Geh zu deiner Beratungsstelle, lass du dir helfen. Alles andere wird die Zeit entscheiden. Trefft klare Vereinbarungen in Sachen Kind, damit ihr nicht ständig verhandeln müßt .
Gruß melike

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16. Januar 2009 um 17:16
In Antwort auf melike13

Liebe dich, in allererster Linie,
kümmere dich um dich. Mach das , was du vorhast, er muß erst noch beweisen, dass er sich bemühen
möchte. Das was du schreibst sieht nicht nach Interesse und Bemühen seinerseits aus. Geh zu deiner Beratungsstelle, lass du dir helfen. Alles andere wird die Zeit entscheiden. Trefft klare Vereinbarungen in Sachen Kind, damit ihr nicht ständig verhandeln müßt .
Gruß melike

Ich dreh mich im Kreis.
Ich komme einfach nicht weiter. Gestern abend habe ich einen Heulkrampf gekriegt, weil ich aus ihm nicht schlau werde. Ich bin ihm total egal, aber warum hat er dann gestern nacht um 0.01 Uhr eine Geburtstags-Sms geschickt? Und nachmittags eine Karte in den Briefkasten geworfen? (Ich wünsche dir trotz allem einen schönen Tag.)
Was denn nun? Ist es aus oder kommt er zurück?
Ich weiß, dass 2 Wochen keine lange Zeit sind, aber mir kommen sie vor wie eine Ewigkeit. Eine verdammt lange sogar. Ich bin 24 Stunden für meinen Sohn da und merke, dass ich langsam mit meinen Kräften am Ende bin. Meine Eltern haben mir zum Geburtstag Massagetermine geschenkt, aber wann soll ich die einlösen?

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16. Januar 2009 um 19:25
In Antwort auf leni_12242029

Ich dreh mich im Kreis.
Ich komme einfach nicht weiter. Gestern abend habe ich einen Heulkrampf gekriegt, weil ich aus ihm nicht schlau werde. Ich bin ihm total egal, aber warum hat er dann gestern nacht um 0.01 Uhr eine Geburtstags-Sms geschickt? Und nachmittags eine Karte in den Briefkasten geworfen? (Ich wünsche dir trotz allem einen schönen Tag.)
Was denn nun? Ist es aus oder kommt er zurück?
Ich weiß, dass 2 Wochen keine lange Zeit sind, aber mir kommen sie vor wie eine Ewigkeit. Eine verdammt lange sogar. Ich bin 24 Stunden für meinen Sohn da und merke, dass ich langsam mit meinen Kräften am Ende bin. Meine Eltern haben mir zum Geburtstag Massagetermine geschenkt, aber wann soll ich die einlösen?

Durchhalten!!!!
2 Wochen sind einfach zu kurz um eine Entscheidung zu erwarten. Auch wenn es weh tut, aber da musst Du durch. Ich kann Dich sehr gut verstehen, ich habe einen 15 Monate alten Jungen und ich weiß wie hart das alles ist. Hast Du denn keine Möglichkeit, den Kleinen mal abzugeben?? Können Deine Eltern nicht mal mit ihm spazieren gehen?? So, das Du einfach mal etwas Zeit für Dich hast??
In erster Linie musst Du versuchen nicht immer an Deinen Mann zu denken (ich weiß, nicht einfach) Gehe mit Deinem Sohn spazieren, versuche eine Krabbelgruppe aufzusuchen, besuche Freunde (ruhig mit Kind).
Und wie meine Vorrednerin schon schrieb:

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16. Januar 2009 um 21:14
In Antwort auf grid_12354851

Durchhalten!!!!
2 Wochen sind einfach zu kurz um eine Entscheidung zu erwarten. Auch wenn es weh tut, aber da musst Du durch. Ich kann Dich sehr gut verstehen, ich habe einen 15 Monate alten Jungen und ich weiß wie hart das alles ist. Hast Du denn keine Möglichkeit, den Kleinen mal abzugeben?? Können Deine Eltern nicht mal mit ihm spazieren gehen?? So, das Du einfach mal etwas Zeit für Dich hast??
In erster Linie musst Du versuchen nicht immer an Deinen Mann zu denken (ich weiß, nicht einfach) Gehe mit Deinem Sohn spazieren, versuche eine Krabbelgruppe aufzusuchen, besuche Freunde (ruhig mit Kind).
Und wie meine Vorrednerin schon schrieb:

Zeit für mich
gibt es momentan leider nicht.
Wenn meine Eltern den Zwerg nehmen, dann weil ich anderes erledigen muss. Einkaufen, Arzttermine, wischen (ohne kleinen Helfer), usw. Mittags, wenn er schläft, erledige ich den Haushalt und wenn er abends im Bett (in meinem...) liegt, mache ich den Rest. Dann ist es allerdings auch schon 22.00 Uhr, so dass ich keine Lust auf Lesen, Fernseh gucken oder sonstiges habe.
Ich muss dazu sagen, meine Eltern tun momentan sehr viel für mich, obwohl es meiner Mama gesundheitlich nicht so gut geht und deswegen mag ich den Zwerg nicht auch noch "zu meinem Privatvergnügen" abgeben. Meine Mama schafft es mit dem aktiven Kerl leider ohne meinen Papa nicht. Das heißt, es müssen immer beide da sein, wenn der Zwerg kommt.
Es reicht schon, dass sie mich überall hinfahren, weil mein Mann das Auto hat.
Ach Mensch, Alex, ich geh mit ihm schon zum Turnen und 1 Stunde in der Woche zum Kindergarten, aber er fordert ganz schön.
Wenn ich nachts nur besser schlafen könnte.....
Ich bin froh, wenn ich in 4 Wochen den Therapeutentermin habe. Vielleicht wird es dann besser.
Jeden Tag textet mein Mann, wann er vorbeikommen kann. Das macht mich fertig. Und Mittwoch hat er dann dankend abgelehnt, weil er (wie ich rausbekommen habe) seine Mama zum Chor fahren musste (damit diese was trinken kann...).
Bin auf Sonntag gespannt, dann kommt er wieder zum Spielen.
Weißt du, ich dachte immer, man hat geheiratet und ein Kind bekommen und war sich der Verantwortung bewusst. Man kann doch nicht bei so "Kleinigkeiten" in der ersten Zeit sofort abhauen. Er hätte doch sagen können, dass wir auf den Abgrund zusteuern. Warum hat er gewartet, bis seine Gefühle ganz weg sind???
Er lässt mich hier ganz alleine und kommt nur zum Spielen, wenn es ihm passt. So hatte ich mir das mit der "Familie" nicht vorgestellt.
Ein Jahr lang habe ich mit ihm darüber geredet, ob wir wirklich ein Kind wollen, weil ich Angst vor der Verantwortung hatte und Angst davor hatte, zu versagen. Er hat gesagt "Wir lieben uns doch, zusammen schaffen wir das. Ich bin immer für dich und unser Kind da, so habe ich es auch vor Gott geschworen.". Jetzt zählt das alles nicht, obwohl wir wussten, dass die ersten Jahre nicht einfach werden. Es ist genau das eingetreten, wovor ich so große Angst hatte.
Das ist nicht fair.
Es macht mich wahnsinnig, hier zu warten, bis er endlich mal sagt, was Sache ist.
Letzte Woche wurde auch noch meine Mutter-Kind-Kur abgelehnt - die hätte ich jetzt wirklich gebrauchen können. Ich hab sie ja nicht zum Spaß beantragt.
Verdammt noch mal, ich dreh bald durch!
In 8 Jahren waren noch nie so schlimm, dass er überlegt hat, auszuziehen. Nicht mal für eine Nacht. Wieso jetzt?

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18. Januar 2009 um 19:38
In Antwort auf leni_12242029

Zeit für mich
gibt es momentan leider nicht.
Wenn meine Eltern den Zwerg nehmen, dann weil ich anderes erledigen muss. Einkaufen, Arzttermine, wischen (ohne kleinen Helfer), usw. Mittags, wenn er schläft, erledige ich den Haushalt und wenn er abends im Bett (in meinem...) liegt, mache ich den Rest. Dann ist es allerdings auch schon 22.00 Uhr, so dass ich keine Lust auf Lesen, Fernseh gucken oder sonstiges habe.
Ich muss dazu sagen, meine Eltern tun momentan sehr viel für mich, obwohl es meiner Mama gesundheitlich nicht so gut geht und deswegen mag ich den Zwerg nicht auch noch "zu meinem Privatvergnügen" abgeben. Meine Mama schafft es mit dem aktiven Kerl leider ohne meinen Papa nicht. Das heißt, es müssen immer beide da sein, wenn der Zwerg kommt.
Es reicht schon, dass sie mich überall hinfahren, weil mein Mann das Auto hat.
Ach Mensch, Alex, ich geh mit ihm schon zum Turnen und 1 Stunde in der Woche zum Kindergarten, aber er fordert ganz schön.
Wenn ich nachts nur besser schlafen könnte.....
Ich bin froh, wenn ich in 4 Wochen den Therapeutentermin habe. Vielleicht wird es dann besser.
Jeden Tag textet mein Mann, wann er vorbeikommen kann. Das macht mich fertig. Und Mittwoch hat er dann dankend abgelehnt, weil er (wie ich rausbekommen habe) seine Mama zum Chor fahren musste (damit diese was trinken kann...).
Bin auf Sonntag gespannt, dann kommt er wieder zum Spielen.
Weißt du, ich dachte immer, man hat geheiratet und ein Kind bekommen und war sich der Verantwortung bewusst. Man kann doch nicht bei so "Kleinigkeiten" in der ersten Zeit sofort abhauen. Er hätte doch sagen können, dass wir auf den Abgrund zusteuern. Warum hat er gewartet, bis seine Gefühle ganz weg sind???
Er lässt mich hier ganz alleine und kommt nur zum Spielen, wenn es ihm passt. So hatte ich mir das mit der "Familie" nicht vorgestellt.
Ein Jahr lang habe ich mit ihm darüber geredet, ob wir wirklich ein Kind wollen, weil ich Angst vor der Verantwortung hatte und Angst davor hatte, zu versagen. Er hat gesagt "Wir lieben uns doch, zusammen schaffen wir das. Ich bin immer für dich und unser Kind da, so habe ich es auch vor Gott geschworen.". Jetzt zählt das alles nicht, obwohl wir wussten, dass die ersten Jahre nicht einfach werden. Es ist genau das eingetreten, wovor ich so große Angst hatte.
Das ist nicht fair.
Es macht mich wahnsinnig, hier zu warten, bis er endlich mal sagt, was Sache ist.
Letzte Woche wurde auch noch meine Mutter-Kind-Kur abgelehnt - die hätte ich jetzt wirklich gebrauchen können. Ich hab sie ja nicht zum Spaß beantragt.
Verdammt noch mal, ich dreh bald durch!
In 8 Jahren waren noch nie so schlimm, dass er überlegt hat, auszuziehen. Nicht mal für eine Nacht. Wieso jetzt?

ES IST AUS!!!!!
Ich bin total verzweifelt! Mein Mann war heute hier und hat mir gesagt, dass ich endlich (nach 3 Wochen...) aufhören soll zu hoffen. Er liebt mich nicht mehr und er wird es nie wieder tun. Er hat seinen Ehering abgenommen und wird seine Sachen holen. Er sagt, ich allein habe ihn aus dem Haus getrieben, ich war der Streßfaktor. Seitdem er bei seiner Mama lebt, kann er zum Sport wann er will und auch ansonsten machen, was er will. Jetzt hat er keinen Streß mehr und hat erkannt, dass ich der Streßauslöser war. Jetzt geht es ihm endlich gut.
Er hätte vor 8 Jahren nicht um mich kämpfen dürfen, sagt er. Das ärgert ihn.
Ich bin wie gelähmt, weiß nicht wie es weitergehen soll. Frage mich, ob ich meinen Sohn zu ihm geben soll, weil ich keine gute Mama bin. Ich bin so grauenhaft, dass man mich nicht lieben kann und dass ich die Leute aus dem Haus treibe. Ich will nicht, dass mein Kind mit so einer Mama aufwächst.
Wieso habe ich keine Chance verdient? Wieso hat er gewartet, bis die Gefühle weg sind? Wir hätten vorher reden müssen, damit ich was hätte ändern können. Ich wußte nicht, dass ich ihn so unglücklich mache. Das wollte ich doch nicht. Ich liebe ihn doch. Er war DER Richtige.
Und nun? Jetzt bin ich für immer alleine.
Ich habe mein ganzes Leben versaut.

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18. Januar 2009 um 22:55

Es tut so weh!
Mir hat neulich eine Freundin gesagt, dass sie der Meinung ist, dass ich unter Depressionen leide. Und diese Symptome waren der Trennungsgrund ("faul auf der Couch sitzen", keinen Sex, Streitlust, Antriebslosigkeit, sich an nichts mehr freuen können, usw.). Jetzt habe ich erkannt, dass ich Hilfe brauche und arbeite sehr hart an mir. Ich zwinge mich regelrecht, mich anzuziehen - auch wenn es mir schwer fällt. Aber es kommt zu spät. Er hätte doch eher mit mir reden müssen, nicht erst, wenn die Gefühle weg sind.
Ich habe schon überlegt, ob er nicht besser für unseren Sohn wäre. Ich will nicht, dass mein Zwerg ohne richtige Freude aufwächst mit einer Mutter, die alles anstrengt. Vielleicht sollte ich meinen Sohn zu seinem Vater geben,weil ich keine gute Mama sein kann.
Verdammt noch mal, warum ist denn bei mir noch so viel Liebe für ihn und er hat uns aufgegeben? Ich muss ein schrecklicher Mensch sein.
Kein Wunder, dass ich immer Außenseiterin war und mich viele merkwürdig finden.
Ich schaffe das alles nicht. Ich kann nicht mehr.
Vielleicht seht ihr das jetzt als Ausrede für mein Verhalten, aber mein Vater ist (trockener) Alkoholiker und mit 8 Jahren bin noch gerade eben einer Vergewaltigung entkommen. Ich habe mich immer dafür geschämt und nie jemandem davon erzählt - nur meinem Mann. Vielleicht hat mich all das so komisch gemacht und nicht liebenswert.

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18. Januar 2009 um 23:30
In Antwort auf leni_12242029

Es tut so weh!
Mir hat neulich eine Freundin gesagt, dass sie der Meinung ist, dass ich unter Depressionen leide. Und diese Symptome waren der Trennungsgrund ("faul auf der Couch sitzen", keinen Sex, Streitlust, Antriebslosigkeit, sich an nichts mehr freuen können, usw.). Jetzt habe ich erkannt, dass ich Hilfe brauche und arbeite sehr hart an mir. Ich zwinge mich regelrecht, mich anzuziehen - auch wenn es mir schwer fällt. Aber es kommt zu spät. Er hätte doch eher mit mir reden müssen, nicht erst, wenn die Gefühle weg sind.
Ich habe schon überlegt, ob er nicht besser für unseren Sohn wäre. Ich will nicht, dass mein Zwerg ohne richtige Freude aufwächst mit einer Mutter, die alles anstrengt. Vielleicht sollte ich meinen Sohn zu seinem Vater geben,weil ich keine gute Mama sein kann.
Verdammt noch mal, warum ist denn bei mir noch so viel Liebe für ihn und er hat uns aufgegeben? Ich muss ein schrecklicher Mensch sein.
Kein Wunder, dass ich immer Außenseiterin war und mich viele merkwürdig finden.
Ich schaffe das alles nicht. Ich kann nicht mehr.
Vielleicht seht ihr das jetzt als Ausrede für mein Verhalten, aber mein Vater ist (trockener) Alkoholiker und mit 8 Jahren bin noch gerade eben einer Vergewaltigung entkommen. Ich habe mich immer dafür geschämt und nie jemandem davon erzählt - nur meinem Mann. Vielleicht hat mich all das so komisch gemacht und nicht liebenswert.

Kann es nicht sein,
dass er mich doch irgendwann vermisst und zurückkommt?
In einem halben Jahr oder so, wenn seine Mama ihm auf die Nerven geht und jeden Tag Training auch nicht die Erfüllung bringt? Kann es nicht sein, dass er seine Gefühle nur verdrängt und vergessen will?
Oder soll ich zum Anwalt gehen und alles regeln? Trennungsjahr, Unterhalt, Hausrat, Scheidung?
Lohnt es sich, ein bißchen zu hoffen und nicht aufzugeben? Oder ist das "seelischer Selbstmord"?
Ich kann nicht glauben, dass er mich sitzen lässt, weil ich vielleicht krank bin. Ich wollte mich ganz oft gar nicht streiten, aber dann ist es doch passiert. Seitdem mein Sohn da ist, habe ich vieles (fast alles) einfach nicht mehr geschafft - egal, wie sehr ich mir das auch vorgenommen habe. Aber das war doch keine Faulheit oder Bösartigkeit. Es ging einfach nicht.
Ist es nicht möglich, dass er seine Meinung ändert, wenn ich eine Therapie mache und anfange, nicht mehr so negativ zu sein? Kann man sich zweimal in den gleichen MEnschen verlieben?

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20. Januar 2009 um 8:18

Guten Morgen.
Die Überweisung zu einem Psychotherapeuten habe ich schon von meinem Hausarzt seit dem 2. Januar. Aber der Termin wäre erst Mitte Februar gewesen. Jetzt habe ich für gleich einen Notfalltermin. Mein Mann sagt, es ist gut, dass er weg ist, ich hätte mich ja in den letzten 2 Wochen eh nicht geändert. Kann man so was so schnell? Ich kann doch nicht von 0 auf 100 anders werden, nur weil ich erkannt habe, dass ich Hilfe brauche. Ich habe die Hilfe ja auch gesucht. Aber gegen Wartezeiten kann man nichts tun.
Ich bin wie gelähmt, kriege nichts mehr zustande. Ich versuche nur, für meinen Zwerg da zu sein und ihn das alles nicht spüren zu lassen.
Mehr schaff ich nicht.

Ich möchte nicht das alte Gerüst ... sondern ein neues bauen, welches stabiler ist als das alte.

Schließlich hat er mich ja mal geliebt und durch diese depressive Verstimmung wurde ich anders und er konnte mich nicht mehr lieben. Aber wenn die Therapie mir wieder ermöglicht, meinen Alltag zu schaffen, mich zu freuen, usw., dann wäre ja wieder die Frau da, in die er sich mal verliebt hat. Und das wäre doch schon ein Teil des neuen Gerüsts, oder?

Warum habe ich meine Probleme nicht eher erkannt? Ich wollte ihn doch nie vertreiben!!!! Ich liebe ihn doch!

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20. Januar 2009 um 8:42
In Antwort auf leni_12242029

Guten Morgen.
Die Überweisung zu einem Psychotherapeuten habe ich schon von meinem Hausarzt seit dem 2. Januar. Aber der Termin wäre erst Mitte Februar gewesen. Jetzt habe ich für gleich einen Notfalltermin. Mein Mann sagt, es ist gut, dass er weg ist, ich hätte mich ja in den letzten 2 Wochen eh nicht geändert. Kann man so was so schnell? Ich kann doch nicht von 0 auf 100 anders werden, nur weil ich erkannt habe, dass ich Hilfe brauche. Ich habe die Hilfe ja auch gesucht. Aber gegen Wartezeiten kann man nichts tun.
Ich bin wie gelähmt, kriege nichts mehr zustande. Ich versuche nur, für meinen Zwerg da zu sein und ihn das alles nicht spüren zu lassen.
Mehr schaff ich nicht.

Ich möchte nicht das alte Gerüst ... sondern ein neues bauen, welches stabiler ist als das alte.

Schließlich hat er mich ja mal geliebt und durch diese depressive Verstimmung wurde ich anders und er konnte mich nicht mehr lieben. Aber wenn die Therapie mir wieder ermöglicht, meinen Alltag zu schaffen, mich zu freuen, usw., dann wäre ja wieder die Frau da, in die er sich mal verliebt hat. Und das wäre doch schon ein Teil des neuen Gerüsts, oder?

Warum habe ich meine Probleme nicht eher erkannt? Ich wollte ihn doch nie vertreiben!!!! Ich liebe ihn doch!

Mache ich einen Fehler,
wenn ich jetzt seine Sachen zusammenpacke (Geschirr, Handtücher, Kleidung, CDs, usw.)? Er möchte sie ja noch hier lassen. Hat er doch noch nicht abgeschlossen? Er hat auch noch die Schlüssel und geht nicht zum Anwalt wegen dem Trennungsjahr und so. Er sagt, er kommt nie wieder zurück, aber er lässt alles so laufen wie bisher. Muss ich mich jetzt um alles kümmern oder warte ich erstmal ab?
Ich gehe kaputt, wenn ich ständig überall seine Sachen sehe.
Soll ich alles in die Hand nehmen und klären? (Unterhalt, Steuerkarte, Post umleiten, Hausratsteilung, usw.)
Muss er sich eigentlich ummelden?
Ich komme mir so hilflos vor. Hinzu kommt, dass ich ja vorher schon nicht viel geschafft habe, das verschlimmert sich jetzt auch noch.
Es tut so weh! Ich kann nicht glauben, dass unsere Ewigkeit schon vorbei ist!

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20. Januar 2009 um 13:40
In Antwort auf leni_12242029

Mache ich einen Fehler,
wenn ich jetzt seine Sachen zusammenpacke (Geschirr, Handtücher, Kleidung, CDs, usw.)? Er möchte sie ja noch hier lassen. Hat er doch noch nicht abgeschlossen? Er hat auch noch die Schlüssel und geht nicht zum Anwalt wegen dem Trennungsjahr und so. Er sagt, er kommt nie wieder zurück, aber er lässt alles so laufen wie bisher. Muss ich mich jetzt um alles kümmern oder warte ich erstmal ab?
Ich gehe kaputt, wenn ich ständig überall seine Sachen sehe.
Soll ich alles in die Hand nehmen und klären? (Unterhalt, Steuerkarte, Post umleiten, Hausratsteilung, usw.)
Muss er sich eigentlich ummelden?
Ich komme mir so hilflos vor. Hinzu kommt, dass ich ja vorher schon nicht viel geschafft habe, das verschlimmert sich jetzt auch noch.
Es tut so weh! Ich kann nicht glauben, dass unsere Ewigkeit schon vorbei ist!

Kümmere Dich erst einmal um DICH
Wenn es Dir weh tut, die Sachen zu sehen, dann kannst Du sie ja zusammenräumen.

Ansonsten würde ich alle Energie darauf verwenden, dass DU wieder in eine Balance kommst. Hast Du einen Job? Machst Du selbst Sport? Das könnte auch etwas helfen, dass die Depressionen besser werden. Das Kind gibt Dir ja auch zusätzlich eine Struktur. Rede Dir nicht ein, dass Du an allem schuld bist oder dass Du ein schlechter Mensch bist. Jeder ist auf seine Art wertvoll. Wenn Du wieder in einer Balance bist, dann wird auch die Situation besser werden. Klar tut es weh. Aber es gibt immer die Gewissheit, dass es besser wird, auch wenn Du das jetzt nicht glauben magst.

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20. Januar 2009 um 17:36
In Antwort auf leni_12242029

Guten Morgen.
Die Überweisung zu einem Psychotherapeuten habe ich schon von meinem Hausarzt seit dem 2. Januar. Aber der Termin wäre erst Mitte Februar gewesen. Jetzt habe ich für gleich einen Notfalltermin. Mein Mann sagt, es ist gut, dass er weg ist, ich hätte mich ja in den letzten 2 Wochen eh nicht geändert. Kann man so was so schnell? Ich kann doch nicht von 0 auf 100 anders werden, nur weil ich erkannt habe, dass ich Hilfe brauche. Ich habe die Hilfe ja auch gesucht. Aber gegen Wartezeiten kann man nichts tun.
Ich bin wie gelähmt, kriege nichts mehr zustande. Ich versuche nur, für meinen Zwerg da zu sein und ihn das alles nicht spüren zu lassen.
Mehr schaff ich nicht.

Ich möchte nicht das alte Gerüst ... sondern ein neues bauen, welches stabiler ist als das alte.

Schließlich hat er mich ja mal geliebt und durch diese depressive Verstimmung wurde ich anders und er konnte mich nicht mehr lieben. Aber wenn die Therapie mir wieder ermöglicht, meinen Alltag zu schaffen, mich zu freuen, usw., dann wäre ja wieder die Frau da, in die er sich mal verliebt hat. Und das wäre doch schon ein Teil des neuen Gerüsts, oder?

Warum habe ich meine Probleme nicht eher erkannt? Ich wollte ihn doch nie vertreiben!!!! Ich liebe ihn doch!

Keine Panik...!
Geh jetzt erst mal deinen Weg....mach eine Therapie...versuche wieder auf die Reihe zu kommen...laß dir Zeit.......
vor allem....lauf ihm nicht hinterher....versuche selbstständig alles zu managen....und zeige ihm, dass du es schaffst...auch alleine....damit er wieder Respekt vor Dir bekommt.
Dies braucht alles Zeit...viel Zeit....gib sie Euch!
..und vor allem Dir! Setz dich nicht unter Druck....mache..was du schaffen kannst...und tue vor allem was für Dich...damit Du dich wieder gut und liebenswert fühlst....und Selbstvertrauen gewinnst....und
mit einer zufriedenen selbstbewußten Ausstrahlung...kannst Du auch wieder sein Herz gewinnen...!

Alles Gute

P.S. Kannst mir gerne private Mail schreiben...dann erzähl ich dir meine Geschichte...!

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20. Januar 2009 um 17:46
In Antwort auf marcie_12705445

Kümmere Dich erst einmal um DICH
Wenn es Dir weh tut, die Sachen zu sehen, dann kannst Du sie ja zusammenräumen.

Ansonsten würde ich alle Energie darauf verwenden, dass DU wieder in eine Balance kommst. Hast Du einen Job? Machst Du selbst Sport? Das könnte auch etwas helfen, dass die Depressionen besser werden. Das Kind gibt Dir ja auch zusätzlich eine Struktur. Rede Dir nicht ein, dass Du an allem schuld bist oder dass Du ein schlechter Mensch bist. Jeder ist auf seine Art wertvoll. Wenn Du wieder in einer Balance bist, dann wird auch die Situation besser werden. Klar tut es weh. Aber es gibt immer die Gewissheit, dass es besser wird, auch wenn Du das jetzt nicht glauben magst.

Diagnose: Schwere Depression
So hat es der Neurologe hat morgen gesagt. Auf einer Skala von 1-5 bin ich eine 5. Kriege jetzt Antidepressiva, deren Wirkung erst in 3 Wochen einsetzt und habe in 6 Wochen den nächsten Termin. Stehe auf der Warteliste für eine Therapie - das dauert noch 2 Jahre!
Wie soll ich die Zeit bis dahin überstehen?????
Habe meinem Mann gerade (er hat den Zwerg abgeholt) gesagt, dass ich die Schlüssel zurück möchte. Er meinte richtig sauer: "Wieso das denn? Ich habe noch meine Sachen hier und außerdem bezahle ich das Ganze ja noch!"
Geht das so einfach? Es ist doch mein Haus, er steht gar nicht im Grundbuch.

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20. Januar 2009 um 18:59
In Antwort auf leni_12242029

Diagnose: Schwere Depression
So hat es der Neurologe hat morgen gesagt. Auf einer Skala von 1-5 bin ich eine 5. Kriege jetzt Antidepressiva, deren Wirkung erst in 3 Wochen einsetzt und habe in 6 Wochen den nächsten Termin. Stehe auf der Warteliste für eine Therapie - das dauert noch 2 Jahre!
Wie soll ich die Zeit bis dahin überstehen?????
Habe meinem Mann gerade (er hat den Zwerg abgeholt) gesagt, dass ich die Schlüssel zurück möchte. Er meinte richtig sauer: "Wieso das denn? Ich habe noch meine Sachen hier und außerdem bezahle ich das Ganze ja noch!"
Geht das so einfach? Es ist doch mein Haus, er steht gar nicht im Grundbuch.

Gut, dass Du in Behandlung bist
Es dauert 2 Jahre bis Du in Therapie kommst? Gut, dass Du aber jetzt in Behandlung bist. Besteht ein Zusammenhang mit der Schwangerschaft (postnatale Depressionen)? Versuche nicht zu sehr auf Konfrontation mit Deinem Mann zu gehen.

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20. Januar 2009 um 19:15
In Antwort auf marcie_12705445

Gut, dass Du in Behandlung bist
Es dauert 2 Jahre bis Du in Therapie kommst? Gut, dass Du aber jetzt in Behandlung bist. Besteht ein Zusammenhang mit der Schwangerschaft (postnatale Depressionen)? Versuche nicht zu sehr auf Konfrontation mit Deinem Mann zu gehen.

Ich war wohl schon immer depressiv.
Aber durch die schreckliche Geburt (Kaiserschnitt) ist alles viel schlimmer geworden - bis es jetzt gar nicht mehr ging. Der Neurologe hat gesagt, dass wir in 6 Wochen mal sehen, wie es mir geht und dann können wir überlegen, ob ich mich stationär mit meinem Sohn einweisen lasse.
Habe gerade mit einer Freundin (wegen der Schlüsselsache) telefoniert, die meinen Mann angerufen hat, was das denn sollte und da sagte sie, er hätte das nicht so gemeint. Er hätte mit den Tränen kämpfen müssen und sie hat das Gefühl, dass er sauer auf mich sein will und seine (noch vorhandenen) Gefühle für mich verdrängen will, weil er der Meinung ist, es ändere sich ja doch nichts.
Sie will ihm nachher (wenn mein Sohn wieder bei mir ist) erklären, dass ich krank bin und wahrscheinlich in den ganzen 8 Jahren schon gewesen bin. Ich habe ihr gesagt, dass sie das lassen soll, aber sie lässt sich davon nicht abbringen. Er ist so sauer auf mich, dass bringt doch nichts - außer noch mehr Streß zwischen uns. Er wird sagen, dass das nur eine Ausrede ist. Soll er mich doch hassen - irgendwann werde ich meine Liebe zu ihm auch verloren haben. Ich mag nur nicht mehr von ihm niedergemacht werden. Das ist alles schon schwer genug für mich. Zumal ich die Diagnose noch nicht glauben kann. Es ist so unwirklich. Ich verstehe nicht, dass ich zwischendurch was geschafft habe oder mich doch noch freuen konnte. Das ist zu viel für mich.

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20. Januar 2009 um 19:31
In Antwort auf leni_12242029

Ich war wohl schon immer depressiv.
Aber durch die schreckliche Geburt (Kaiserschnitt) ist alles viel schlimmer geworden - bis es jetzt gar nicht mehr ging. Der Neurologe hat gesagt, dass wir in 6 Wochen mal sehen, wie es mir geht und dann können wir überlegen, ob ich mich stationär mit meinem Sohn einweisen lasse.
Habe gerade mit einer Freundin (wegen der Schlüsselsache) telefoniert, die meinen Mann angerufen hat, was das denn sollte und da sagte sie, er hätte das nicht so gemeint. Er hätte mit den Tränen kämpfen müssen und sie hat das Gefühl, dass er sauer auf mich sein will und seine (noch vorhandenen) Gefühle für mich verdrängen will, weil er der Meinung ist, es ändere sich ja doch nichts.
Sie will ihm nachher (wenn mein Sohn wieder bei mir ist) erklären, dass ich krank bin und wahrscheinlich in den ganzen 8 Jahren schon gewesen bin. Ich habe ihr gesagt, dass sie das lassen soll, aber sie lässt sich davon nicht abbringen. Er ist so sauer auf mich, dass bringt doch nichts - außer noch mehr Streß zwischen uns. Er wird sagen, dass das nur eine Ausrede ist. Soll er mich doch hassen - irgendwann werde ich meine Liebe zu ihm auch verloren haben. Ich mag nur nicht mehr von ihm niedergemacht werden. Das ist alles schon schwer genug für mich. Zumal ich die Diagnose noch nicht glauben kann. Es ist so unwirklich. Ich verstehe nicht, dass ich zwischendurch was geschafft habe oder mich doch noch freuen konnte. Das ist zu viel für mich.

Depressionen
Es ist sicher nicht so schlecht, wenn jemand versucht zwischen euch zu vermitteln. Du solltest aber wirklich versuchen, Dich auf Dich zu konzentrieren, dass Du wieder gesund wirst. Depressionen können auch von der Spirale Mirena oder der hormonellen Verhütung kommen (nur so nebenbei). Was ist mit einem Job oder Sport? Gut ist, dass Du nun in ärztlicher Behandlung bist. Versuche zur Ruhe zu kommen.

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21. Januar 2009 um 8:14
In Antwort auf marcie_12705445

Depressionen
Es ist sicher nicht so schlecht, wenn jemand versucht zwischen euch zu vermitteln. Du solltest aber wirklich versuchen, Dich auf Dich zu konzentrieren, dass Du wieder gesund wirst. Depressionen können auch von der Spirale Mirena oder der hormonellen Verhütung kommen (nur so nebenbei). Was ist mit einem Job oder Sport? Gut ist, dass Du nun in ärztlicher Behandlung bist. Versuche zur Ruhe zu kommen.

Kein Job.
Ich bin noch bis Mitte September in Elternzeit und es ist auch ungewiss, ob ich überhaupt zurück an meinen Arbeitsplatz kann. Momentan besteht für mich kein Bedarf, da meine eigentliche Chefin zum Ende letzten Jahres in Rente gegangen ist. Sollte sich der Arbeitsaufwand also bis September nicht lohnen, kündigen sie mir.
Den Sport habe ich gerade aufgegeben. Ich bin reiten gegangen. Doch auf der einen Seite will ich kein Geld von meinem Mann für mein Privatvergnügen (er zahlt ja ansonsten schon alles) und 55,00 im Monat kann ich mir zurzeit nicht leisten. Auf der anderen Seite schaffe ich es nicht, reiten zu gehen. Das Pferd, was ich einmal in der Woche reite ist so sensibel und hat vor allem Angst, dass sie schon unter normalen Umständen nervös und schwierig ist. Wenn ich mit meiner inneren Unruhe und Mangel an Konzentration auf ihr sitze, dann wird sie das merken und ich falle schneller runter, als ich gucken kann. Deswegen lasse ich das erstmal.
Allerdings fängt Ende Januar ein Aqua-Gym-Kurs von der Krankenkasse an und meine Eltern haben mir zum Geburtstag 5 Massagen geschenkt. Vielleicht hilft das ja.
Wenn es mir etwas besser geht, dann kann ich ja gucken, ob ich wieder reiten gehe, aber momentan traue ich mich einfach nicht.
Ach so, ich verhüte nicht. Hat sich nicht gelohnt, wenn man 2 1/2 Jahre keinen Sex hat...
Es ist einfach schwer für mich, mich auf mich zu konzentrieren. Weißt du, es wäre leichter für mich, wenn ich Rückhalt von meinem Mann hätte. Ich sitze mit meinem Sohn alleine zu Hause und da ist keiner, der mich antreibt und mir Mut macht. Es ist so schwer, sich aufzuraffen.
Ich habe seit 3 Tagen nichts gegessen und ich ekle mich, wenn ich Essen nur rieche. Die Antidepressiva soll ich aber nach dem Frühstück nehmen. Wie soll ich das schaffen? Und was ist, wenn Nebenwirkungen auftreten? Wie soll ich mich bei Benommenheit noch um meinen Sohn kümmern?
Mir gehen ständig Gedanken durch den Kopf und ich werde sie nicht los. Ich komme einfach nicht zur Ruhe.

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21. Januar 2009 um 9:16
In Antwort auf leni_12242029

Kein Job.
Ich bin noch bis Mitte September in Elternzeit und es ist auch ungewiss, ob ich überhaupt zurück an meinen Arbeitsplatz kann. Momentan besteht für mich kein Bedarf, da meine eigentliche Chefin zum Ende letzten Jahres in Rente gegangen ist. Sollte sich der Arbeitsaufwand also bis September nicht lohnen, kündigen sie mir.
Den Sport habe ich gerade aufgegeben. Ich bin reiten gegangen. Doch auf der einen Seite will ich kein Geld von meinem Mann für mein Privatvergnügen (er zahlt ja ansonsten schon alles) und 55,00 im Monat kann ich mir zurzeit nicht leisten. Auf der anderen Seite schaffe ich es nicht, reiten zu gehen. Das Pferd, was ich einmal in der Woche reite ist so sensibel und hat vor allem Angst, dass sie schon unter normalen Umständen nervös und schwierig ist. Wenn ich mit meiner inneren Unruhe und Mangel an Konzentration auf ihr sitze, dann wird sie das merken und ich falle schneller runter, als ich gucken kann. Deswegen lasse ich das erstmal.
Allerdings fängt Ende Januar ein Aqua-Gym-Kurs von der Krankenkasse an und meine Eltern haben mir zum Geburtstag 5 Massagen geschenkt. Vielleicht hilft das ja.
Wenn es mir etwas besser geht, dann kann ich ja gucken, ob ich wieder reiten gehe, aber momentan traue ich mich einfach nicht.
Ach so, ich verhüte nicht. Hat sich nicht gelohnt, wenn man 2 1/2 Jahre keinen Sex hat...
Es ist einfach schwer für mich, mich auf mich zu konzentrieren. Weißt du, es wäre leichter für mich, wenn ich Rückhalt von meinem Mann hätte. Ich sitze mit meinem Sohn alleine zu Hause und da ist keiner, der mich antreibt und mir Mut macht. Es ist so schwer, sich aufzuraffen.
Ich habe seit 3 Tagen nichts gegessen und ich ekle mich, wenn ich Essen nur rieche. Die Antidepressiva soll ich aber nach dem Frühstück nehmen. Wie soll ich das schaffen? Und was ist, wenn Nebenwirkungen auftreten? Wie soll ich mich bei Benommenheit noch um meinen Sohn kümmern?
Mir gehen ständig Gedanken durch den Kopf und ich werde sie nicht los. Ich komme einfach nicht zur Ruhe.

Ja, ist schwer
Schade mit dem Job. Hofffentlich geht es weiter. Du solltest versuchen, für Dich da auch Perspektiven zu eröffnen, auch mit Kind. Das mit dem Aqua-Jogging ist sicher gut. Du lernst da auch neue Leute kennen. Vielleicht schaffst Du es ja auch viel Spazieren zu gehen und dadurch den Kopf frei zu bekommen. Ist doch nicht schlimm mit dem Reiten. Vielleicht kannst Du aber auch so zu dem Pferd gehen, denn ich glaube, dass Tiere auch helfen, wenn man Probleme hat.

Schön, dass Dich Deine Eltern so unterstützen. Über die Nebenwirkungen der Antidepressiva würde ich mir nicht zu viele Gedanken machen, besser ist, dass Du die Depressionen in den Griff bekommst.

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21. Januar 2009 um 20:51
In Antwort auf marcie_12705445

Ja, ist schwer
Schade mit dem Job. Hofffentlich geht es weiter. Du solltest versuchen, für Dich da auch Perspektiven zu eröffnen, auch mit Kind. Das mit dem Aqua-Jogging ist sicher gut. Du lernst da auch neue Leute kennen. Vielleicht schaffst Du es ja auch viel Spazieren zu gehen und dadurch den Kopf frei zu bekommen. Ist doch nicht schlimm mit dem Reiten. Vielleicht kannst Du aber auch so zu dem Pferd gehen, denn ich glaube, dass Tiere auch helfen, wenn man Probleme hat.

Schön, dass Dich Deine Eltern so unterstützen. Über die Nebenwirkungen der Antidepressiva würde ich mir nicht zu viele Gedanken machen, besser ist, dass Du die Depressionen in den Griff bekommst.

Trau mich nicht
meine Freundin anzurufen. Wenn sie wirklich mit meinem Mann geredet hat, habe ich Angst davor, zu erfahren, dass es ihm gleichgültig ist, warum ich ihn vertrieben habe. Das könnte ich jetzt nicht auch noch ertragen. Er macht mich immer nieder und will alles falsch verstehen und glaubt mir nichts. Er würde sagen, dass die KRankheit nur eine Ausrede ist und dass es ihm egal ist, weil er ja keine Gefühle mehr für mich hat.
Warum habe ich das alles nicht schon ein halbes Jahr früher erkannt? Dann wäre er noch hier und würde mir helfen.
Jetzt muss ich da alleine durch und dann auch noch schaffen, meine große Liebe zu begraben.
Ich habe das Gefühl, ich schaffe das nicht.

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21. Januar 2009 um 22:07
In Antwort auf leni_12242029

Trau mich nicht
meine Freundin anzurufen. Wenn sie wirklich mit meinem Mann geredet hat, habe ich Angst davor, zu erfahren, dass es ihm gleichgültig ist, warum ich ihn vertrieben habe. Das könnte ich jetzt nicht auch noch ertragen. Er macht mich immer nieder und will alles falsch verstehen und glaubt mir nichts. Er würde sagen, dass die KRankheit nur eine Ausrede ist und dass es ihm egal ist, weil er ja keine Gefühle mehr für mich hat.
Warum habe ich das alles nicht schon ein halbes Jahr früher erkannt? Dann wäre er noch hier und würde mir helfen.
Jetzt muss ich da alleine durch und dann auch noch schaffen, meine große Liebe zu begraben.
Ich habe das Gefühl, ich schaffe das nicht.

Sie wird Dich sicher anrufen
Warte es doch ab. Es hilft Dir nicht, Dich da reinzusteigern. Depressionen sind eine ernste Krankheit. Doch Du schaffst das. Gib Dich nicht auf. DU musst Dir helfen, da kann Dir auch Dein Mann nicht helfen, auch wenn die Trennung das schlimmer macht. Es wird bestimmt noch weiterre Vermittlungsversuche geben. Versuche doch erst einmal auf Abstand zu gehen und zu Dir selbst zu finden.

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21. Januar 2009 um 23:18
In Antwort auf marcie_12705445

Sie wird Dich sicher anrufen
Warte es doch ab. Es hilft Dir nicht, Dich da reinzusteigern. Depressionen sind eine ernste Krankheit. Doch Du schaffst das. Gib Dich nicht auf. DU musst Dir helfen, da kann Dir auch Dein Mann nicht helfen, auch wenn die Trennung das schlimmer macht. Es wird bestimmt noch weiterre Vermittlungsversuche geben. Versuche doch erst einmal auf Abstand zu gehen und zu Dir selbst zu finden.

Versuche jetzt an Dich zu denken....
und nicht darüber, was Dein Mann denken könnte! Vielleicht sieht er es derzeit auch als einzigsten Ausweg, Dir zu helfen. Auch wenn Du es derzeit nicht als Hilfe ansiehst... Aber so hast Du den Schritt getan und hast Dir profesionelle Hilfe gesucht!
Du musst nun an Dich und Deinen Sohn denken. Schalte ab, was Deinen Mann angeht, sonst wirst Du aus diesem Kreislauf nicht rauskommen. Im Gegenteil es wird alles nur noch schlimmer.

Ich persönl. finde es nicht so toll, das Deine Freundin versucht zwischen euch zu vermitteln. Dafür ist es einfach der falsche Augenblick. Ihr braucht beide Abstand, sonst wird der Graben nur noch tiefer und das ist doch nicht das was Du möchtest!!!!
Derzeit sollte sich jeder aus eurer Beziehung raushalten. Ich habe es bei uns gemerkt. Je mehr Leute sich einmischen, je schlimmer wird es. Schließlich geht das auch niemanden was an. Das ist euer Problem.
Deine Freundin sollte für Dich da sein und Dich unterstützen und den Rest einfach aussen vor lassen! Du brauchst Hilfe und Unterstützung von einer vertrauten Person!!! Und das kann und darf auch nicht Dein Mann sein. Du musst Dich auf sie verlassen können!!!

Ich drücke Dir jedenfalls ganz fest die Daumen, das bald Besserung in Sicht ist... (und damit meine ich in erster Linie bei Dir persönl. damit Du für Deinen Sohn wieder eine tolle Mama sein kannst)

LG
Alex

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22. Januar 2009 um 7:54
In Antwort auf grid_12354851

Versuche jetzt an Dich zu denken....
und nicht darüber, was Dein Mann denken könnte! Vielleicht sieht er es derzeit auch als einzigsten Ausweg, Dir zu helfen. Auch wenn Du es derzeit nicht als Hilfe ansiehst... Aber so hast Du den Schritt getan und hast Dir profesionelle Hilfe gesucht!
Du musst nun an Dich und Deinen Sohn denken. Schalte ab, was Deinen Mann angeht, sonst wirst Du aus diesem Kreislauf nicht rauskommen. Im Gegenteil es wird alles nur noch schlimmer.

Ich persönl. finde es nicht so toll, das Deine Freundin versucht zwischen euch zu vermitteln. Dafür ist es einfach der falsche Augenblick. Ihr braucht beide Abstand, sonst wird der Graben nur noch tiefer und das ist doch nicht das was Du möchtest!!!!
Derzeit sollte sich jeder aus eurer Beziehung raushalten. Ich habe es bei uns gemerkt. Je mehr Leute sich einmischen, je schlimmer wird es. Schließlich geht das auch niemanden was an. Das ist euer Problem.
Deine Freundin sollte für Dich da sein und Dich unterstützen und den Rest einfach aussen vor lassen! Du brauchst Hilfe und Unterstützung von einer vertrauten Person!!! Und das kann und darf auch nicht Dein Mann sein. Du musst Dich auf sie verlassen können!!!

Ich drücke Dir jedenfalls ganz fest die Daumen, das bald Besserung in Sicht ist... (und damit meine ich in erster Linie bei Dir persönl. damit Du für Deinen Sohn wieder eine tolle Mama sein kannst)

LG
Alex

Guten Morgen.
Meine Freundin versucht ja nur zu vermitteln, weil sie depressive Leute (mit einer geistigen Behinderung) betreut und sich damit etwas auskennt. Ich kann sie ja verstehen. Sie war es ja auch, die erkannt hat, dass ich Hilfe brauche, sonst wäre ich nicht darauf gekommen und würde immer noch "faul" zu Hause sitzen und heulen. Sie möchte auch nicht direkt vermitteln, sondern ihm erklären, dass er mich nicht immer niedermachen soll, weil das die Heilung gefährdet. Er stürzt mich ja immer wieder in den Abgrund, sobald es mir etwas besser geht. Deswegen möchte sie ihm davon erzählen oder hat es schon. Sie ist momentan die einzige vertraute Person, die ich habe. Alle anderen melden sich nicht oder können nicht glauben, dass ich krank sein soll, weil ich mich teilweise mit ihnen ja ganz normal darüber unterhalten kann. Es ist einfacher und glaubwürdiger, ein gebrochenes Bein zu haben, als eine seelische Erkrankung, die man nicht sehen kann. Ich kann es selber ja noch nicht glauben, warum sollten es also die anderen tun?
Mein Mann fehlt mir nur so und es ist so hart für mich, seine ganzen Sachen einzupacken, damit er sie abholen kann.
Übernächsten Samstag kann er seinen Sohn nicht nehmen, weil er bei einem Umzug mithilft. Ich frage mich schon die ganze Zeit, ob es nicht sein eigener Umzug ist und ob er es mir einfach nur verschweigt. Das macht mich so fertig, dass ich wieder nicht geschlafen habe.
Ich glaube, ohne preofessionelle Gespräche komme ich da einfach nicht raus. Ich kann mich nicht auf mich selbst konzentrieren. Ob ich doch in eine Klinik gehen sollte? Ich habe eine gefunden, wo ich meinen Sohn mitnehmen kann. Sollte ich mich einweisen lassen? 2 Jahre Wartezeit sind einfach zu lang für mich. Ich schaffe hier gar nichts mehr. Es wird alles immer schwerer.

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22. Januar 2009 um 9:09
In Antwort auf leni_12242029

Guten Morgen.
Meine Freundin versucht ja nur zu vermitteln, weil sie depressive Leute (mit einer geistigen Behinderung) betreut und sich damit etwas auskennt. Ich kann sie ja verstehen. Sie war es ja auch, die erkannt hat, dass ich Hilfe brauche, sonst wäre ich nicht darauf gekommen und würde immer noch "faul" zu Hause sitzen und heulen. Sie möchte auch nicht direkt vermitteln, sondern ihm erklären, dass er mich nicht immer niedermachen soll, weil das die Heilung gefährdet. Er stürzt mich ja immer wieder in den Abgrund, sobald es mir etwas besser geht. Deswegen möchte sie ihm davon erzählen oder hat es schon. Sie ist momentan die einzige vertraute Person, die ich habe. Alle anderen melden sich nicht oder können nicht glauben, dass ich krank sein soll, weil ich mich teilweise mit ihnen ja ganz normal darüber unterhalten kann. Es ist einfacher und glaubwürdiger, ein gebrochenes Bein zu haben, als eine seelische Erkrankung, die man nicht sehen kann. Ich kann es selber ja noch nicht glauben, warum sollten es also die anderen tun?
Mein Mann fehlt mir nur so und es ist so hart für mich, seine ganzen Sachen einzupacken, damit er sie abholen kann.
Übernächsten Samstag kann er seinen Sohn nicht nehmen, weil er bei einem Umzug mithilft. Ich frage mich schon die ganze Zeit, ob es nicht sein eigener Umzug ist und ob er es mir einfach nur verschweigt. Das macht mich so fertig, dass ich wieder nicht geschlafen habe.
Ich glaube, ohne preofessionelle Gespräche komme ich da einfach nicht raus. Ich kann mich nicht auf mich selbst konzentrieren. Ob ich doch in eine Klinik gehen sollte? Ich habe eine gefunden, wo ich meinen Sohn mitnehmen kann. Sollte ich mich einweisen lassen? 2 Jahre Wartezeit sind einfach zu lang für mich. Ich schaffe hier gar nichts mehr. Es wird alles immer schwerer.

Auch Dir guten Morgen
Ich selbst habe nicht so richtig Erfahrung mit Depressionen, habe aber mal durch die Pille totale Stimmungssschwankungen gehabt, die ich nur ganz schwer kontrollieren konnte. Als ich sie abgesetzt habe, waren diese dann weg. Ich kann nicht beurteilen, ob Du besser in eine Klinik gehen solltest. Was ist denn mit Deinen Eltern? Kannst Du mit denen reden? Sie scheinen Dich doch sehr zu unterstützen. Ich weiss, dass das schwer ist, aber versuche doch einfach positiver zu denken. Es muss ja gar nicht sein, dass Dein Mann selbst umzieht. Du machst Dir viel zu viele Gedanken, um Dinge, die Du dann negativ interpretierst. Du mußt versuchen, ausgeglichen zu sein und zu schlafen und neue Kraft zu tanken.

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22. Januar 2009 um 13:31
In Antwort auf marcie_12705445

Auch Dir guten Morgen
Ich selbst habe nicht so richtig Erfahrung mit Depressionen, habe aber mal durch die Pille totale Stimmungssschwankungen gehabt, die ich nur ganz schwer kontrollieren konnte. Als ich sie abgesetzt habe, waren diese dann weg. Ich kann nicht beurteilen, ob Du besser in eine Klinik gehen solltest. Was ist denn mit Deinen Eltern? Kannst Du mit denen reden? Sie scheinen Dich doch sehr zu unterstützen. Ich weiss, dass das schwer ist, aber versuche doch einfach positiver zu denken. Es muss ja gar nicht sein, dass Dein Mann selbst umzieht. Du machst Dir viel zu viele Gedanken, um Dinge, die Du dann negativ interpretierst. Du mußt versuchen, ausgeglichen zu sein und zu schlafen und neue Kraft zu tanken.

Ich hoffe,
dass alles besser wird, wenn ich die Sachen von meinem Mann zusammengepackt habe und er sie dann auch abgeholt hat. In dieser Wohnung steckt so viel Liebe und Gefühl, alles erinnert mich an ihn. Ich packe schon fleißig Kartons, aber in 8 Jahren sammelt sich einiges an.
Meine Eltern verstehen nicht, dass das alles für mich so schwer ist. Sie unterstützen mich zwar - auf den Zwerg aufpassen, einkaufen, aber ihnen ist nicht klar, dass selbst duschen für mich anstrengend ist und mich dazu zwingen muss.
Ich will ja nicht ständig nachdenken, die Gedanken kommen einfach immer wieder. Es ist schwer, den ganzen Tag alleine hier zu sein. Mein Sohn kann mich nur für kurze Zeit ablenken, aber wenn er alleine spielt, schläft oder woanders ist, dann geht es mir schlecht. Diese unendliche Traurigkeit ist immer da. Und wenn er weg ist, dann bricht sie aus.

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22. Januar 2009 um 13:53
In Antwort auf leni_12242029

Ich hoffe,
dass alles besser wird, wenn ich die Sachen von meinem Mann zusammengepackt habe und er sie dann auch abgeholt hat. In dieser Wohnung steckt so viel Liebe und Gefühl, alles erinnert mich an ihn. Ich packe schon fleißig Kartons, aber in 8 Jahren sammelt sich einiges an.
Meine Eltern verstehen nicht, dass das alles für mich so schwer ist. Sie unterstützen mich zwar - auf den Zwerg aufpassen, einkaufen, aber ihnen ist nicht klar, dass selbst duschen für mich anstrengend ist und mich dazu zwingen muss.
Ich will ja nicht ständig nachdenken, die Gedanken kommen einfach immer wieder. Es ist schwer, den ganzen Tag alleine hier zu sein. Mein Sohn kann mich nur für kurze Zeit ablenken, aber wenn er alleine spielt, schläft oder woanders ist, dann geht es mir schlecht. Diese unendliche Traurigkeit ist immer da. Und wenn er weg ist, dann bricht sie aus.

Freundin
Du kannst und darfst Dich ja auch an ihn erinnern. Irgendwann ist es dann nicht mehr so schlimm. Das wird auch bei Dir so sein. Vielleicht findet Dein Mann ja doch noch zu Dir zurück. Wer weiss das schon. Was ist mit Deiner Freundin oder anderen Müttern? Naja, Deine Eltern leben nicht Dein Leben und es ist klar, dass sie nicht alles verstehen. Aber sie stehen hinter dir. Es gäbe so schöne kleine Aktivitäten, die Du machen könntest. Warum besuchst Du nicht das Pferd? Man kann aus vielen kleinen Dingen Freude ziehen. Versuche es.

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22. Januar 2009 um 20:04
In Antwort auf marcie_12705445

Freundin
Du kannst und darfst Dich ja auch an ihn erinnern. Irgendwann ist es dann nicht mehr so schlimm. Das wird auch bei Dir so sein. Vielleicht findet Dein Mann ja doch noch zu Dir zurück. Wer weiss das schon. Was ist mit Deiner Freundin oder anderen Müttern? Naja, Deine Eltern leben nicht Dein Leben und es ist klar, dass sie nicht alles verstehen. Aber sie stehen hinter dir. Es gäbe so schöne kleine Aktivitäten, die Du machen könntest. Warum besuchst Du nicht das Pferd? Man kann aus vielen kleinen Dingen Freude ziehen. Versuche es.

Pferd besuchen
ist schwer, denn mein Mann hat das Auto mitgenommen. Mit dem Auto brauche ich ca. 1/2 Stunde, mit dem Bus ca. 1 1/2 Stunden. Das lohnt sich nicht. Meine Freundin hat schon zu viel für mich getan. Sie ist nämlich die Frau von seinem besten Freund. Ich will sie nicht weiter belasten und mit reinziehen. Das habe ich schon zu lange getan. Dadurch, dass die Depression schon nach der Geburt meines Sohnes immer schlimmer wurde, habe ich kaum noch Kontakte zu jemandem. Bin ja nicht oft aus dem Haus gegangen.

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22. Januar 2009 um 21:27
In Antwort auf leni_12242029

Pferd besuchen
ist schwer, denn mein Mann hat das Auto mitgenommen. Mit dem Auto brauche ich ca. 1/2 Stunde, mit dem Bus ca. 1 1/2 Stunden. Das lohnt sich nicht. Meine Freundin hat schon zu viel für mich getan. Sie ist nämlich die Frau von seinem besten Freund. Ich will sie nicht weiter belasten und mit reinziehen. Das habe ich schon zu lange getan. Dadurch, dass die Depression schon nach der Geburt meines Sohnes immer schlimmer wurde, habe ich kaum noch Kontakte zu jemandem. Bin ja nicht oft aus dem Haus gegangen.

Aus dem Haus gehen
Das ist schade mit dem Pferd. Aber Du arbeitest doch nicht und könntest den kleinen Ausflug doch ab und zu machen. Trotzdem, wozu sind Freunde da, wenn nicht in einer Notlage. Aber Du muß trotzdem versuchen aus der Lage zu kommen. Und Du mußt neue Kontakte aufbauen und aus dem Haus gehen... Du schaffst das schon. Versuche, dass es Dir besser geht.

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24. Januar 2009 um 18:01
In Antwort auf marcie_12705445

Aus dem Haus gehen
Das ist schade mit dem Pferd. Aber Du arbeitest doch nicht und könntest den kleinen Ausflug doch ab und zu machen. Trotzdem, wozu sind Freunde da, wenn nicht in einer Notlage. Aber Du muß trotzdem versuchen aus der Lage zu kommen. Und Du mußt neue Kontakte aufbauen und aus dem Haus gehen... Du schaffst das schon. Versuche, dass es Dir besser geht.

Nur noch Gedanken
Ich mache mir schon den ganzen Tag Gedanken und komme nicht zur Ruhe.
Mein Sohn ist heute bei meinem Mann und meiner Schwiegermama (10.00-19.00 Uhr).
Er hat sie heute morgen mitgebracht, als er den Kleinen geholt hat. Ich frage mich, was das soll. Hat er Angst, dass ich mit ihm reden möchte? Sie stand wirklich die ganze Zeit neben mir.
Und ich frage mich, was sie machen, ob er daran denkt, dass der Zwerg nur Wasser kriegt (er ist wund, weil die Backenzähne kommen), schafft meine Schwiegermama, den Fernseher mal aus zu lassen, schläft er mittags, kriegt er nicht nur Süßes,...???
Ich kann nicht abschalten und es ist niemand da, der mich ablenken könnte. Ich werde wahnsinnig!!!!!!
Die Tabletten bewirken zurzeit nur, dass meine (schon vorhandenen) Gefühle immer stärker werden. Ich fühle mich wie frisch verliebt mit Schmetterlingen im Bauch und mit so viel Gefühl, dass ich nicht weiß, wo ich damit hin soll. Es will sie ja keiner mehr haben.
Die ganze Situation macht mich irre und überfordert mich.

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24. Januar 2009 um 22:02
In Antwort auf leni_12242029

Nur noch Gedanken
Ich mache mir schon den ganzen Tag Gedanken und komme nicht zur Ruhe.
Mein Sohn ist heute bei meinem Mann und meiner Schwiegermama (10.00-19.00 Uhr).
Er hat sie heute morgen mitgebracht, als er den Kleinen geholt hat. Ich frage mich, was das soll. Hat er Angst, dass ich mit ihm reden möchte? Sie stand wirklich die ganze Zeit neben mir.
Und ich frage mich, was sie machen, ob er daran denkt, dass der Zwerg nur Wasser kriegt (er ist wund, weil die Backenzähne kommen), schafft meine Schwiegermama, den Fernseher mal aus zu lassen, schläft er mittags, kriegt er nicht nur Süßes,...???
Ich kann nicht abschalten und es ist niemand da, der mich ablenken könnte. Ich werde wahnsinnig!!!!!!
Die Tabletten bewirken zurzeit nur, dass meine (schon vorhandenen) Gefühle immer stärker werden. Ich fühle mich wie frisch verliebt mit Schmetterlingen im Bauch und mit so viel Gefühl, dass ich nicht weiß, wo ich damit hin soll. Es will sie ja keiner mehr haben.
Die ganze Situation macht mich irre und überfordert mich.

Mach doch etwas für Dich
Konntest Du denn mal schön schlafen? Mach Dir doch nicht so viele Gedanken. Was ist mit Schwimmbad oder Sauna? Ihr solltest schon in der Zukunft versuchen miteinander zu reden. Vielleicht ist es jetzt aber auch zu früh, da Du noch zu stark unter den Depressionen leidest. Versuche doch die Energie, die Du hast in etwas schönes zu lenken. Ich hoffe, dass es Dir gelingt.

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25. Januar 2009 um 8:00
In Antwort auf marcie_12705445

Mach doch etwas für Dich
Konntest Du denn mal schön schlafen? Mach Dir doch nicht so viele Gedanken. Was ist mit Schwimmbad oder Sauna? Ihr solltest schon in der Zukunft versuchen miteinander zu reden. Vielleicht ist es jetzt aber auch zu früh, da Du noch zu stark unter den Depressionen leidest. Versuche doch die Energie, die Du hast in etwas schönes zu lenken. Ich hoffe, dass es Dir gelingt.

Danke,
für den Zuspruch und den Mut, den du mir machst.
Ich habe gestern leider nur aufgeräumt (damit mein Mann nichts schlechtes denkt, wenn er den Kleinen bringt) und habe die Sachen von ihm weiter zusammen geräumt. Das hat viel Kraft und Tränen gekostet, weil ich das ja eigentlich nicht will.
Eine Viertelstunde bevor er den Kleinen gebracht hat, habe ich mich nicht mehr auf die Couch getraut und angefangen zu zittern. Selbst als er da war, habe ich gezittert und konnte die Tränen kaum zurückhalten. Ich habe ganz wenig gesagt, damit er nichts falsch verstehen kann und sauer ist. Als er mich an der Schulter anfasste (weil er sehen konnte, wie schlecht es mir ging), bin ich zusammengezuckt und habe versucht, ihm auszuweichen. Das tat so unendlich weh vor lauter Gefühl!

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25. Januar 2009 um 9:27
In Antwort auf leni_12242029

Danke,
für den Zuspruch und den Mut, den du mir machst.
Ich habe gestern leider nur aufgeräumt (damit mein Mann nichts schlechtes denkt, wenn er den Kleinen bringt) und habe die Sachen von ihm weiter zusammen geräumt. Das hat viel Kraft und Tränen gekostet, weil ich das ja eigentlich nicht will.
Eine Viertelstunde bevor er den Kleinen gebracht hat, habe ich mich nicht mehr auf die Couch getraut und angefangen zu zittern. Selbst als er da war, habe ich gezittert und konnte die Tränen kaum zurückhalten. Ich habe ganz wenig gesagt, damit er nichts falsch verstehen kann und sauer ist. Als er mich an der Schulter anfasste (weil er sehen konnte, wie schlecht es mir ging), bin ich zusammengezuckt und habe versucht, ihm auszuweichen. Das tat so unendlich weh vor lauter Gefühl!

Versuche, Dich aufzuraffen
Das mit dem Aufräumen ist schon mal gut. Du kannst Dich auch in die Badewanne legen (wenn eine vorhanden ist) und versuchen zu entspannen. Es ist ja auch nicht so schlimm, wenn Du die Sachen erst einmal wegräumst. Dein Mann will ja wohl erst einmal, dass alles so bleibt wie es ist. Von daher brauchst Du Dir deswegen auch erst einmal nicht mehr Gedanken machen als nötig. Versuche erst einmal an Dir zu arbeiten. Hoffentlich helfen die Medikamente. Es gibt so viele Kleinigkeiten, die schön sind, auch für Dich.

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25. Januar 2009 um 11:00
In Antwort auf leni_12242029

Guten Morgen.
Die Überweisung zu einem Psychotherapeuten habe ich schon von meinem Hausarzt seit dem 2. Januar. Aber der Termin wäre erst Mitte Februar gewesen. Jetzt habe ich für gleich einen Notfalltermin. Mein Mann sagt, es ist gut, dass er weg ist, ich hätte mich ja in den letzten 2 Wochen eh nicht geändert. Kann man so was so schnell? Ich kann doch nicht von 0 auf 100 anders werden, nur weil ich erkannt habe, dass ich Hilfe brauche. Ich habe die Hilfe ja auch gesucht. Aber gegen Wartezeiten kann man nichts tun.
Ich bin wie gelähmt, kriege nichts mehr zustande. Ich versuche nur, für meinen Zwerg da zu sein und ihn das alles nicht spüren zu lassen.
Mehr schaff ich nicht.

Ich möchte nicht das alte Gerüst ... sondern ein neues bauen, welches stabiler ist als das alte.

Schließlich hat er mich ja mal geliebt und durch diese depressive Verstimmung wurde ich anders und er konnte mich nicht mehr lieben. Aber wenn die Therapie mir wieder ermöglicht, meinen Alltag zu schaffen, mich zu freuen, usw., dann wäre ja wieder die Frau da, in die er sich mal verliebt hat. Und das wäre doch schon ein Teil des neuen Gerüsts, oder?

Warum habe ich meine Probleme nicht eher erkannt? Ich wollte ihn doch nie vertreiben!!!! Ich liebe ihn doch!

Warum habe ich nicht und hätte ich doch,"
das bringt dich nicht weiter. Mach solange bis du Hilfe bekommst. Depression ist eine Krankheit , die sich keiner wünscht, das Schlimme ist nur, dass auch die Angehörigen Unterstützung bräuchten, weil sie genauso hilflos und machtlos sind. Wäre der Anghörige doch endlich wieder "normal", dann wäre alles Bestens. Härtere Prüfungen gibt es kaum für eine Partnerschaft. Du brauchst ganz kompetente und fachärztliche Hilfe. Vielleicht lässt sich dein Mann dann mal in Gespräche einbinden, denn er ist auch nicht weiter, wie restlos hilflos. Ich kenne einige Beziehungen, wo der Partner Depressionen hat, das ist wirklich für beide Seiten!!!!!!!! sehr schlimm. Schau, dass du in qualifizierte Behandlung oder in eine Klinik kommst. Und nicht erst in Monaten, sondern sofort!!!!!!
Gruß Melike

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26. Januar 2009 um 7:43
In Antwort auf marcie_12705445

Versuche, Dich aufzuraffen
Das mit dem Aufräumen ist schon mal gut. Du kannst Dich auch in die Badewanne legen (wenn eine vorhanden ist) und versuchen zu entspannen. Es ist ja auch nicht so schlimm, wenn Du die Sachen erst einmal wegräumst. Dein Mann will ja wohl erst einmal, dass alles so bleibt wie es ist. Von daher brauchst Du Dir deswegen auch erst einmal nicht mehr Gedanken machen als nötig. Versuche erst einmal an Dir zu arbeiten. Hoffentlich helfen die Medikamente. Es gibt so viele Kleinigkeiten, die schön sind, auch für Dich.

Du hast ja recht,
aber er fehlt mir so sehr, dass ich mich auf die schönen Dinge (ohne ihn) kaum konzentrieren kann.
Heute gehe ich zum Anwalt, mal alles klären, weil er das ja nicht tut. Und morgen holt er den Kleinen um 12.00 Uhr ab. Davor habe ich jetzt schon Angst. Ich würde ihn so gern umarmen, mit ihm weinen und versuchen, dass alles wieder gut wird. Doch das will er ja nicht. Schade, dass er schon aufgegeben hat.

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26. Januar 2009 um 8:43
In Antwort auf leni_12242029

Du hast ja recht,
aber er fehlt mir so sehr, dass ich mich auf die schönen Dinge (ohne ihn) kaum konzentrieren kann.
Heute gehe ich zum Anwalt, mal alles klären, weil er das ja nicht tut. Und morgen holt er den Kleinen um 12.00 Uhr ab. Davor habe ich jetzt schon Angst. Ich würde ihn so gern umarmen, mit ihm weinen und versuchen, dass alles wieder gut wird. Doch das will er ja nicht. Schade, dass er schon aufgegeben hat.

Heute
Ist es wirklich schon zu spät? Was hat denn Deine Freundin heraus gefunden? Was ist denn mit einer Paartherapie? Die rechtlichen Dinge im Falle eines Falles zu klären ist sicher nicht falsch. Ja, es ist schade, dass er aufgegeben hat. Vielleicht gibt es aber doch noch ein zurück. Auf jeden Fall mußt Du jetzt erst einmal gesund werden und versuchen Dein Leben wieder auf die Reihe zu bekommen.

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26. Januar 2009 um 9:44
In Antwort auf marcie_12705445

Heute
Ist es wirklich schon zu spät? Was hat denn Deine Freundin heraus gefunden? Was ist denn mit einer Paartherapie? Die rechtlichen Dinge im Falle eines Falles zu klären ist sicher nicht falsch. Ja, es ist schade, dass er aufgegeben hat. Vielleicht gibt es aber doch noch ein zurück. Auf jeden Fall mußt Du jetzt erst einmal gesund werden und versuchen Dein Leben wieder auf die Reihe zu bekommen.

Meine Freundin
hat nichts herausgefunden, weil sie meinen Wunsch respektiert hat, ihm nichts zu erzählen. Ich weiß noch nicht, ob es richtig war, ihr das zu verbieten. Aber ich habe Angst, dass man mir wegen den Depressionen meinen Sohn wegnimmt. Ich weiß nicht, wie weit er gehen würde.
Eine Paartherapie hätte nur Sinn, wenn er unsere Ehe noch retten wollte. Aber er sagt ja, dass er abgeschlossen hat und dass er keinerlei Gefühle mehr für mich hat und nie wieder haben wird. Mit der Einstellung nützt eine Therapie gar nichts.

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26. Januar 2009 um 14:56
In Antwort auf leni_12242029

Nur noch Gedanken
Ich mache mir schon den ganzen Tag Gedanken und komme nicht zur Ruhe.
Mein Sohn ist heute bei meinem Mann und meiner Schwiegermama (10.00-19.00 Uhr).
Er hat sie heute morgen mitgebracht, als er den Kleinen geholt hat. Ich frage mich, was das soll. Hat er Angst, dass ich mit ihm reden möchte? Sie stand wirklich die ganze Zeit neben mir.
Und ich frage mich, was sie machen, ob er daran denkt, dass der Zwerg nur Wasser kriegt (er ist wund, weil die Backenzähne kommen), schafft meine Schwiegermama, den Fernseher mal aus zu lassen, schläft er mittags, kriegt er nicht nur Süßes,...???
Ich kann nicht abschalten und es ist niemand da, der mich ablenken könnte. Ich werde wahnsinnig!!!!!!
Die Tabletten bewirken zurzeit nur, dass meine (schon vorhandenen) Gefühle immer stärker werden. Ich fühle mich wie frisch verliebt mit Schmetterlingen im Bauch und mit so viel Gefühl, dass ich nicht weiß, wo ich damit hin soll. Es will sie ja keiner mehr haben.
Die ganze Situation macht mich irre und überfordert mich.

Warum habe ich nicht und hätte ich doch," l


das bringt dich nicht weiter. Mach solange bis du Hilfe bekommst. Depression ist eine Krankheit , die sich keiner wünscht, das Schlimme ist nur, dass auch die Angehörigen Unterstützung bräuchten, weil sie genauso hilflos und machtlos sind. Wäre der Anghörige doch endlich wieder "normal", dann wäre alles Bestens. Härtere Prüfungen gibt es kaum für eine Partnerschaft. Du brauchst ganz kompetente und fachärztliche Hilfe. Vielleicht lässt sich dein Mann dann mal in Gespräche einbinden, denn er ist auch nicht weiter, wie restlos hilflos. Ich kenne einige Beziehungen, wo der Partner Depressionen hat, das ist wirklich für beide Seiten!!!!!!!! sehr schlimm. Schau, dass du in qualifizierte Behandlung oder in eine Klinik kommst. Und nicht erst in Monaten, sondern sofort!!!!!!
Gruß Melike
das hatte ich gestern leider an eine falsche Stelle gesetzt, darum heute nochmal

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26. Januar 2009 um 18:16
In Antwort auf leni_12242029

Meine Freundin
hat nichts herausgefunden, weil sie meinen Wunsch respektiert hat, ihm nichts zu erzählen. Ich weiß noch nicht, ob es richtig war, ihr das zu verbieten. Aber ich habe Angst, dass man mir wegen den Depressionen meinen Sohn wegnimmt. Ich weiß nicht, wie weit er gehen würde.
Eine Paartherapie hätte nur Sinn, wenn er unsere Ehe noch retten wollte. Aber er sagt ja, dass er abgeschlossen hat und dass er keinerlei Gefühle mehr für mich hat und nie wieder haben wird. Mit der Einstellung nützt eine Therapie gar nichts.

Vielleicht doch sagen
Ich denke auch wie in dem anderen Beitrag von Melike von heute, dass Depressionen eine ernste Krankheit ist, die behandelt werden sollte. Dein Mann sollte aber auch wissen, warum Du Dich so verändert hast und dafür auch Verständnis haben. Vielleicht gibt es doch eine neutralere Person aus dem Bekanntenkreis, die vermitteln kann. Naja, es ist schwer, da zu raten. Was hat denn der Anwalt heute gesagt?

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26. Januar 2009 um 18:39
In Antwort auf marcie_12705445

Vielleicht doch sagen
Ich denke auch wie in dem anderen Beitrag von Melike von heute, dass Depressionen eine ernste Krankheit ist, die behandelt werden sollte. Dein Mann sollte aber auch wissen, warum Du Dich so verändert hast und dafür auch Verständnis haben. Vielleicht gibt es doch eine neutralere Person aus dem Bekanntenkreis, die vermitteln kann. Naja, es ist schwer, da zu raten. Was hat denn der Anwalt heute gesagt?

Wiederholung meines Beitrages!!!!!!!!!
Warum habe ich nicht und hätte ich doch,"
das bringt dich nicht weiter. Mach solange bis du Hilfe bekommst. Depression ist eine Krankheit , die sich keiner wünscht, das Schlimme ist nur, dass auch die Angehörigen Unterstützung bräuchten, weil sie genauso hilflos und machtlos sind. Wäre der Anghörige doch endlich wieder "normal", dann wäre alles Bestens. Härtere Prüfungen gibt es kaum für eine Partnerschaft. Du brauchst ganz kompetente und fachärztliche Hilfe. Vielleicht lässt sich dein Mann dann mal in Gespräche einbinden, denn er ist auch nicht weiter, wie restlos hilflos. Ich kenne einige Beziehungen, wo der Partner Depressionen hat, das ist wirklich für beide Seiten!!!!!!!! sehr schlimm. Schau, dass du in qualifizierte Behandlung oder in eine Klinik kommst. Und nicht erst in Monaten, sondern sofort!!!!!!
Gruß Melike
indem du zuwartest und an der falschen Front kämpfst, wird alles noch schlimmer, du hast nichts, das du durch Fehlverhalten verursacht hast.

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27. Januar 2009 um 7:47
In Antwort auf melike13

Wiederholung meines Beitrages!!!!!!!!!
Warum habe ich nicht und hätte ich doch,"
das bringt dich nicht weiter. Mach solange bis du Hilfe bekommst. Depression ist eine Krankheit , die sich keiner wünscht, das Schlimme ist nur, dass auch die Angehörigen Unterstützung bräuchten, weil sie genauso hilflos und machtlos sind. Wäre der Anghörige doch endlich wieder "normal", dann wäre alles Bestens. Härtere Prüfungen gibt es kaum für eine Partnerschaft. Du brauchst ganz kompetente und fachärztliche Hilfe. Vielleicht lässt sich dein Mann dann mal in Gespräche einbinden, denn er ist auch nicht weiter, wie restlos hilflos. Ich kenne einige Beziehungen, wo der Partner Depressionen hat, das ist wirklich für beide Seiten!!!!!!!! sehr schlimm. Schau, dass du in qualifizierte Behandlung oder in eine Klinik kommst. Und nicht erst in Monaten, sondern sofort!!!!!!
Gruß Melike
indem du zuwartest und an der falschen Front kämpfst, wird alles noch schlimmer, du hast nichts, das du durch Fehlverhalten verursacht hast.

Bei meiner Anwältin
habe ich mir zunächst nur den Kindesunterhalt ausrechnen lassen, damit wir leben können. Ich will die Fronten nicht verhärten und warte noch ein bißchen. Will ihn nicht schon wieder verärgern.
Habe gestern in einer Klinik mit Mutter-Kind-Therapie angerufen. Leider hatte keiner Zeit und zurückgerufen hat auch niemand. Werde es gleich nochmal versuchen, wenn mein Sohn bei meinem Mann ist.
Meine Freundin sagte gestern, ich soll endlich mit ihm reden. Sonst ist alles verloren. Ich weiß nicht, wie ich anfangen soll, ohne dass er sauer wird oder gleichgültig.
Ich habe jetzt schon Angst, ihn gleich zu sehen.

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27. Januar 2009 um 8:44
In Antwort auf leni_12242029

Bei meiner Anwältin
habe ich mir zunächst nur den Kindesunterhalt ausrechnen lassen, damit wir leben können. Ich will die Fronten nicht verhärten und warte noch ein bißchen. Will ihn nicht schon wieder verärgern.
Habe gestern in einer Klinik mit Mutter-Kind-Therapie angerufen. Leider hatte keiner Zeit und zurückgerufen hat auch niemand. Werde es gleich nochmal versuchen, wenn mein Sohn bei meinem Mann ist.
Meine Freundin sagte gestern, ich soll endlich mit ihm reden. Sonst ist alles verloren. Ich weiß nicht, wie ich anfangen soll, ohne dass er sauer wird oder gleichgültig.
Ich habe jetzt schon Angst, ihn gleich zu sehen.

Denke auch, Du solltest reden
Vielleicht wäre es erst einmal einfacher, einen Brief zu formulieren. Hat denn Deine Freundin, die ihn auch gut kennt, einen Rat? Vielleicht kann man auch einmal mit seiner Mutter reden. Es ist schwer einen Rat zu geben. Vielleicht könnte es auch helfen, wenn zunächst noch jemand mit dabei ist, der vermitteln kann. Ich wünsche Dir, dass es klappt. Versuche, nicht so emotional zu sein, was sicher schwer ist, vor dem Hintergrund Deiner Krankheit.

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27. Januar 2009 um 9:02
In Antwort auf marcie_12705445

Denke auch, Du solltest reden
Vielleicht wäre es erst einmal einfacher, einen Brief zu formulieren. Hat denn Deine Freundin, die ihn auch gut kennt, einen Rat? Vielleicht kann man auch einmal mit seiner Mutter reden. Es ist schwer einen Rat zu geben. Vielleicht könnte es auch helfen, wenn zunächst noch jemand mit dabei ist, der vermitteln kann. Ich wünsche Dir, dass es klappt. Versuche, nicht so emotional zu sein, was sicher schwer ist, vor dem Hintergrund Deiner Krankheit.

Guten Morgen.
Sie sagt, ich solle ihm von den Depressionen erzählen und ihm sagen, dass er zu Hause in Ruhe nachdenken und sich über die Krankheit informieren soll. Und er soll darüber nachdenken, ob er sich aufgrunddessen einen Neuanfang vorstellen kann. Ich weiß noch nicht, wie ich das gleich schaffen soll. Ich zitter jetzt schon und habe Schweißausbrüche.

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Wir machen deinen Tag bunter!
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