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Ehemann (Polizist) will wegziehen

14. Januar 2018 um 18:42

Hallo ihr Lieben, 

mein Mann und ich sind seit 1 1/2 Jahren verheiratet. Es ist also noch alles relativ frisch und neu und wir sind noch in der "rosaroten" Phase. Ich bin hochschwanger und wir erwarten Zwillinge. Soweit alles schön und gut. 
Mein Mann ist Bundespolizist und das mit Leib und Seele. Manchmal denke ich, er lebt für seine Arbeit. Nun möchte er das Tätigkeitenfeld wechseln, da gibt es bei der Polizei ja viele Möglichkeiten. Dazu muss er zunächst einige Auswahlverfahren bestehen und dann eine Ausbildung machen , die im Mai beginnt. Diese muss er an einem bestimmten Ort machen und würde nur am Wochenende nach Hause kommen. Der Ort an dem die Ausbildung stattfindet, ist sehr weit von unserem Zuhause entfernt. Er wäre etliche Stunden mit Auto oder Zug unterwegs. Ich bin nicht so begeistert, da ich ja dann mit zwei Babys unter der Woche komplett allein wäre. Wir hatten daher unseren ersten richtigen großen Streit. Jetzt schlägt er vor  , ich solle einfach mitkommen und wir wohnen dann gemeinsam in diesem Ort. Ich finde das ganz schön unfair. Ich soll jetzt mein ganzes Leben umschmeißen, nur weil er unbedingt diese Ausbildung machen will?? Gerade jetzt wo ich schwanger bin, möchte ich eigentlich mein "gemütliches Nest" nicht verlassen. Ich bin total im Zwiespalt und würde gerne Eure Meinungen dazu hören ... 

Vielen Dank schon mal 

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14. Januar 2018 um 18:57

Hallo, das ist noch nicht klar, es gibt zwei Standorte an denen er dann eingesetzt werden kann. Die Ausbildung dauert 10 Monate und den ersten Teil des Auswahlverfahrens hat er schon gemacht und bestanden, bis zum zweiten Teil dauert's noch...

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14. Januar 2018 um 19:17
In Antwort auf erdnuss90

Hallo ihr Lieben, 

mein Mann und ich sind seit 1 1/2 Jahren verheiratet. Es ist also noch alles relativ frisch und neu und wir sind noch in der "rosaroten" Phase. Ich bin hochschwanger und wir erwarten Zwillinge. Soweit alles schön und gut. 
Mein Mann ist Bundespolizist und das mit Leib und Seele. Manchmal denke ich, er lebt für seine Arbeit. Nun möchte er das Tätigkeitenfeld wechseln, da gibt es bei der Polizei ja viele Möglichkeiten. Dazu muss er zunächst einige Auswahlverfahren bestehen und dann eine Ausbildung machen , die im Mai beginnt. Diese muss er an einem bestimmten Ort machen und würde nur am Wochenende nach Hause kommen. Der Ort an dem die Ausbildung stattfindet, ist sehr weit von unserem Zuhause entfernt. Er wäre etliche Stunden mit Auto oder Zug unterwegs. Ich bin nicht so begeistert, da ich ja dann mit zwei Babys unter der Woche komplett allein wäre. Wir hatten daher unseren ersten richtigen großen Streit. Jetzt schlägt er vor  , ich solle einfach mitkommen und wir wohnen dann gemeinsam in diesem Ort. Ich finde das ganz schön unfair. Ich soll jetzt mein ganzes Leben umschmeißen, nur weil er unbedingt diese Ausbildung machen will?? Gerade jetzt wo ich schwanger bin, möchte ich eigentlich mein "gemütliches Nest" nicht verlassen. Ich bin total im Zwiespalt und würde gerne Eure Meinungen dazu hören ... 

Vielen Dank schon mal 

Wie sieht es denn mit deiner Beruftätigkeit aus oder gehst du ersteinmal in Erziehungzeit?

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14. Januar 2018 um 19:43

Wenn man ein Kind nach einigen Wochen nach der Geburt in die Betreuung geben kann, wird das wohl auch mit zwei Kindern funktionieren.
Gibt doch mittlerweile genug Eltern die auf keinen Fall zuhause bleiben wollen z.B. um den Anschluß im Beruf nicht zu verlieren und darunter sind mit Sicherheit auch Eltern von Zwillingen.

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14. Januar 2018 um 20:16

Du lebst nicht in Deutschland und kennst keine Kinderkrippen?

Zum anderen hab ich das gar nicht bewertet, sondern nur gefragt, und zwar die TE.

Was daran optimistisch sein soll versteh ich nicht. Das war weder optimistisch noch pessimistisch gemeint, sondern nur eine FRAGE.

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14. Januar 2018 um 20:55
In Antwort auf erdnuss90

Hallo ihr Lieben, 

mein Mann und ich sind seit 1 1/2 Jahren verheiratet. Es ist also noch alles relativ frisch und neu und wir sind noch in der "rosaroten" Phase. Ich bin hochschwanger und wir erwarten Zwillinge. Soweit alles schön und gut. 
Mein Mann ist Bundespolizist und das mit Leib und Seele. Manchmal denke ich, er lebt für seine Arbeit. Nun möchte er das Tätigkeitenfeld wechseln, da gibt es bei der Polizei ja viele Möglichkeiten. Dazu muss er zunächst einige Auswahlverfahren bestehen und dann eine Ausbildung machen , die im Mai beginnt. Diese muss er an einem bestimmten Ort machen und würde nur am Wochenende nach Hause kommen. Der Ort an dem die Ausbildung stattfindet, ist sehr weit von unserem Zuhause entfernt. Er wäre etliche Stunden mit Auto oder Zug unterwegs. Ich bin nicht so begeistert, da ich ja dann mit zwei Babys unter der Woche komplett allein wäre. Wir hatten daher unseren ersten richtigen großen Streit. Jetzt schlägt er vor  , ich solle einfach mitkommen und wir wohnen dann gemeinsam in diesem Ort. Ich finde das ganz schön unfair. Ich soll jetzt mein ganzes Leben umschmeißen, nur weil er unbedingt diese Ausbildung machen will?? Gerade jetzt wo ich schwanger bin, möchte ich eigentlich mein "gemütliches Nest" nicht verlassen. Ich bin total im Zwiespalt und würde gerne Eure Meinungen dazu hören ... 

Vielen Dank schon mal 

Uff... Schwierige Situation.. Wie hat er sich das denn allgemein vorgestellt? Hat er nichtmal drüber nachgedacht wieviel er von seinen Babys verpasst..? Beruf hin oder her, ja der ist wichtig zum Überleben und so, aber Kinder sollten an erster Stelle stehen und das du schwanger mit Zwillingen kein bock auf ein Umzug hast sollte irgendwie auch klar sein.

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14. Januar 2018 um 21:56
In Antwort auf erdnuss90

Hallo, das ist noch nicht klar, es gibt zwei Standorte an denen er dann eingesetzt werden kann. Die Ausbildung dauert 10 Monate und den ersten Teil des Auswahlverfahrens hat er schon gemacht und bestanden, bis zum zweiten Teil dauert's noch...

Ein paar Fragen als Gedankenanstoß: Bist Du berufstätig und wann planst Du wieder anzufangen? Wo würde er nach der Ausbildung eingesetzt, bzw. gibt es bestimmte Verpflichtungen für ihn? Stellt der Dienstherr finanzielle Anreize für das Getrenntleben? Kostet die Ausbildung etwas, bzw. bekommt er Lehrgeld? Könntest Du für die Zeit der Weiterbildung mitgehen und Ihr vermietet Eure Wohnung / Haus unter?

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14. Januar 2018 um 22:16

Genau, er würde unter der Woche dort in einer Unterkunft, ähnlich einer Kaserne wohnen. Er ist ziemlich ehrgeizig und wenn er sich ein Ziel setzt , tut er auch alles um das zu erreichen...

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14. Januar 2018 um 22:17
In Antwort auf ofi21

Wie sieht es denn mit deiner Beruftätigkeit aus oder gehst du ersteinmal in Erziehungzeit?

Ich gehe in Elternzeit

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14. Januar 2018 um 23:06

Das entscheidet sich dann. Dort wo er eher gebraucht wird. Die Ausbildung geht 10 Monate

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15. Januar 2018 um 8:40

Das kostet etwas , aber soweit ich weiß nicht viel.

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15. Januar 2018 um 8:45

Ja genau.

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15. Januar 2018 um 8:58

Ich würde umziehen, die Kinder sind klein, da geht umziehen auch jetzt und in 10 Monaten auch noch.

In der heutigen Zeit sind Umzüge doch eh kein Problem, ist eher das Denken in uns selbst, das uns im Wege steht dabei. 

Mit Kindern hast du überall schnell Anschluss.

Dein Mann ist Haupternährer, will beruflich was erreichen, sei froh darum. Und wenn er seine Ausbildung wegen dir nicht machen kann/darf, wird er dir das irgendwann vorhalten. Zudem gibt es bei diesem Beruf eine hohe Scheidungsrate (sorry, aber ich kenne leider einige Beispiele im privaten Umfeld). Da würde ich die Beziehung schon ‚am Leben halten wollen‘. 

 

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15. Januar 2018 um 9:17

Das habe ich mich auch gefragt.

Und deswegen an die TE: Wie sind bisher eure Entscheidungen zustande gekommen, die euch beide betreffen? Was hattet ihr abgesprochen bezüglich der Versorgung der Zwillinge? Wie sieht eure langfristige Planung aus?

Ich kann euch beide verstehen. Es ist eine Frage der Kommunikation. Und letztlich der Einstellung, dass man weitreichende Entscheidung nicht mehr allein für sich trifft, sondern mit dem Ehepartner abstimmt. Wenn die fehlt, werden noch mehr Probleme auf euch zukommen, egal, wer von euch beiden sich jetzt durchsetzt.

Also: Wie war und ist eure Beziehung bisher?

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15. Januar 2018 um 11:34

Ich würde auf jeden Fall mitgehen. 

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15. Januar 2018 um 17:42

Er hat doch genauso etwas davon, wenn sie sich um die Kinder kümmert. In einer Beziehung sollten beide zusammen entscheiden, insbesondere wenn es um solche wichtigen Dinge geht.

Wenn einer alleine entscheidet, dann läuft irgendetwas in der Beziehung nicht so, wie es laufen sollte. Immerhin hängt sie nicht tatenlos daheim rum und er war sicherlich auch an der Entscheidung beteiligt, dass er weiter arbeitet und sie in Elternzeit geht. Ja, die Situation hier ist nicht "ideal". Aber heißt das, dass sie deshalb jegliches Mitspracherecht verwirkt und es einfach so hinnehmen muss?

Er will wegziehen. Für ihn ist nach seiner Schicht der Tag beendet und er kann die Füße hochlegen, während seine Frau zuhause 5 Tage die Woche 24 Stunden am Tag für sich und zwei Säuglinge sorgen muss. 

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15. Januar 2018 um 18:11

Jedes Paar entscheidet selbst über die Elternzeit. Es ist ja nicht so dass einer in den Urlaub fährt, während der andere arbeitet. Kindererziehung inbesondere in den ersten Monaten ist auch harte Arbeit, ein Full-Time-Job. Erst Recht mit zwei Babys.

"Modern" ist kein Synonym für gut und bedeutet noch lange nicht, dass es für alle Paare richtig ist. Wenn man sich einig ist, dass nur einer in Elternzeit geht, soll man das dann nicht tun, nur weil irgendeine neuartige Gesellschaftsform das nicht als modern empfindet? Mir ist es völlig egal was irgendwer sagt. Mein Freund und ich entscheiden, wie es für uns richtig ist und nicht was irgendwelche Leute über modern oder altmodisch denken und sagen. Das geht keinen etwas an und ist eine absolut individuelle Entscheidung. Vielleicht auch eine finanzielle, immerhin muss man sich so eine Elternzeit finanziell erstmal leisten können und wenn dann auch noch der Mehrverdiener über längere Zeit ausfällt, dann kann man unter Umständen ein Problem kriegen.

Das Grundproblem ist hier auch ein völlig anderes. Er trifft wichtige Entscheidungen ganz für sich alleine, ohne jegliche Absprache. Ich würde ihm klarmachen, dass das nicht geht. Er hat Verantwortung, die er nicht mal eben nur auf die Wochenenden verlegen kann, das ist eine 24-Stunden Verantwortung. Nur weil seine Frau einen Großteil davon übernimmt, kann er sich nicht einfach aus dem Staub machen. Zumal ich sowieso nicht verstehe wieso man ein Kind bekommt, wenn man dann so beschäftigt ist, das nur am Wochenende Zeit dafür bleibt. Dafür braucht man keine Frau und keine Kinder. 

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15. Januar 2018 um 18:12

Übertreiben womit?

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15. Januar 2018 um 19:32

Das werden eure ersten Kinder, nicht wahr? Ich glaube, er ist noch gar nicht richtig im Elternmodus angekommen, hat noch gar keine Ahnung was sich alles in seinem Leben ändern wird...
versuch doch mal, ihn mehr einzubeziehen, ihm zu zeigen was er verpassen würde und wie sehr ihr ihn braucht...

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15. Januar 2018 um 19:38

Naja, so ein Baby kannst du schlecht in einen Raum legen und ihm sagen "Du bist jetzt zwei Stunden ruhig, Mama braucht ne Pause". Klappt erst recht nicht mit zwei Babys. Es wird Tage geben, die werden ruhiger sein und Tage, an denen wird sie weder aus, noch ein wissen. Auf jeden Fall ist sie immer in Bereitschaft, weil man leider nie wissen kann, wann eines der Babys zum nächsten Mal schreit. Feierabend wie im Bürojob gibt es für eine Eltern mit so kleinen Kindern nicht und ich finde es mehr als unfair, dass ihr Mann (der immerhin an der Zeugung beteiligt war) sie mir dieser Verantwortung unter der Woche komplett alleine lässt. Insbesondere eben, da es sich bei Zwillingen auch noch um eine Doppelbelastung handelt. Wenn das eine Baby endlich beruhigt ist und schläft, könnte schon wieder das andere aufwachen und schreien.

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15. Januar 2018 um 19:38

Naja, so ein Baby kannst du schlecht in einen Raum legen und ihm sagen "Du bist jetzt zwei Stunden ruhig, Mama braucht ne Pause". Klappt erst recht nicht mit zwei Babys. Es wird Tage geben, die werden ruhiger sein und Tage, an denen wird sie weder aus, noch ein wissen. Auf jeden Fall ist sie immer in Bereitschaft, weil man leider nie wissen kann, wann eines der Babys zum nächsten Mal schreit. Feierabend wie im Bürojob gibt es für eine Eltern mit so kleinen Kindern nicht und ich finde es mehr als unfair, dass ihr Mann (der immerhin an der Zeugung beteiligt war) sie mir dieser Verantwortung unter der Woche komplett alleine lässt. Insbesondere eben, da es sich bei Zwillingen auch noch um eine Doppelbelastung handelt. Wenn das eine Baby endlich beruhigt ist und schläft, könnte schon wieder das andere aufwachen und schreien.

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15. Januar 2018 um 20:08

Aber ist es nicht mittlerweile sogar so, dass man sich auch für das Gegenteil rechtfertigen muss? Wer nicht "modern" lebt und nach "altmodischen gesellschaftlichen Regeln' lebt, der lässt sich unter Druck setzen und von der Gesellschaft beeinflussen. So ein Quatsch.

Ich möchte als Mutter auch gerne in Elternzeit und würde meinen Freund auch nicht dazu zwingen einen Teil zu übernehmen. Wenn er es möchte natürlich, aber ich würde mich nicht als unemanzipiert und schwach bezeichnen, nur weil ich zwei Jahre mit meinem Kind daheim bleiben möchte, dass ich 9 Monate in mir getragen hab und ich gerne selbst miterleben würde wie es die ersten Schritte geht oder die ersten Worte sagt. Und ich würde ganz klar sagen, dass mein Freund solche Entscheidungen mit Wohnsitzwechsel nicht ohne mich trifft. Die Elternzeit wird ja auch gemeinsam beschlossen, heißt aber nicht, dass der andere sich dann fein raushalten kann. 

Ich wehre mich schon seit dem ersten Semester gegen eine Professorin, die uns einreden möchte ohne Karriere könne man nicht glücklich sein im Leben. Nun habe ich aber mehrere Kommilitonen die das, wie ich, anders sehen, weil eher Familie im Vordergrund steht. Klar, ein guter Job, in dem man zufrieden ist und genug verdient um sein Leben gut zu bestreiten. Dagegen muss man mittlerweile auch schon "ankämpfen" und sich rechtfertigen. Warum frage ich mich? Wird mir damit nicht die Fähigkeit abgesprochen meine Entscheidungen selbst zu treffen und wird man dadurch nicht vielleicht sogar (wenn man keinen starken Charakter besitzt) dahin gedrängt etwas zu tun, was man nicht möchte? Weil es dieser neue Gegenstrom der "altmodischen Gesellschaft" gerne so möchte?

Es ist schön, dass sich in Sachen Emanzipation viel getan hat in den letzten Jahren. Nicht alles davon muss von jedem "genutzt" werden. Für die Frauen, die ein anderes Lebensbild haben ist das ganz wunderbar, allerdings sollten diese Frauen auch aufhören Frauen mit anderen, ihrer Meinung nach altmodischen Ansichten als abhängig und unemanzipiert oder schwach zu beschreiben und sie wegen anderer Ansichten zu verurteilen. Die Ansichten sind anders, aber deshalb nicht besser oder schlechter.

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15. Januar 2018 um 20:12

Ja klar, sonst wäre jede Beziehung problemfrei. Man muss das aber nicht einfach hinnehmen. In so einem Fall redet man mit dem Partner und findet dann eine gemeinsame Lösung oder zieht Konsequenzen, wie auch immer die aussehen. 

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15. Januar 2018 um 20:24

Es ist also gut Dinge zu tun, die man vielleicht gar nicht unbedingt will, nur damit man "modern" ist? 

Da widersprichst du dich jetzt aber, nachdem du hier immer wieder den Einfluss der Gesellschaft kritisierst. Diese "moderne Gesellschaft" drückt genauso, indem sie andere Ansichten einfach nicht akzeptiert und anderen Menschen aufdrücken will "modern" zu leben.

Modern heißt für mich eigene Entdcheidungen zu treffen, dazu zu stehen und sie auszuleben. Völlig egal um welche Form von Entscheidung es sich handelt. Sich von niemandem reinreden zu lassen, sondern genau dss zu tun, was man möchte. Das was du hier immer aufführst ist nicht modern, das ist das, was du immer kritisierst, nur aus der entgegengesetzten Perspektive.

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15. Januar 2018 um 20:26

Sie beschwert sich, dass er über ihren Kopf hinweg solche wichtigen Entscheidungen trifft, nicht über ihre Rollenverteilung.

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15. Januar 2018 um 20:32

Man kann sich auch in "klassischer Rollenverteilung" auf Augenhöhe bewegen.

Wenn sie jetzt von ihm Elternzeit verlangen würde, um selbst arbeiten zu gehen oder er sich zumindest mehr kümmern müsste, wenn sie es wollte, würde er mit seiner Ausbildung ganz blöd dastehen. Das ist ihm offenbar nicht klar und deshalb sieht er sich am längeren Hebel. Dass seine Frau ebenfalls arbeitet, unvergütet, das sieht er auch nicht. Die Art von Männern fallen dann ziemlich hart auf die Nase, wenn die Frau auf die Barrikaden geht und ihren Hebel zieht. Der ist nämlich nur finanziell kürzer.

Deine Argumentation verstehe ich bei Frauen, die bis weit nach der Elternzeit noch Hausfrau bleiben, aber nicht bei einer gesetzlich geregelten Elternzeit, bei welcher der Wiedereinstieg in den Job problemlos in kurzer Zeit wieder möglich ist.

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15. Januar 2018 um 21:42

Wo um alles in der Welt lest Ihr dass hier die traditionelle Rollenverteilung herrscht? Vielleicht arbeitet sie ja und plant nach der Elternzeit wieder bei ihrem alten AG einzusteigen. Und in dem Fall wäre ein Umzug ans andere Ende der Republik für ihr berufliches Fortkommen sehr nachteilig, bewirb Dich mal mit 2 kleinen Zwillingen, die ein doppeltes Kindkrank-Ausfallrisiko bergen, bei neuen Arbeitgebern.

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15. Januar 2018 um 22:56

Und daraus schließt Du, dass sie generell nicht arbeitet?

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15. Januar 2018 um 23:14

Nein, tut es nicht. In jeder Beziehung müssen solche Entscheidungen gemeinsam getroffen werden, zumindest wenn die Beziehung Bestand haben soll. Ein Umzug kann eine Beziehung immer auseinander reißen, vor allem wenn der andere Partner (z.B. wegen der Arbeitsstelle) am Ursprungswohnort bleiben möchte. Würde mein Freund ankommen und sagen "Du ich zieh 600 km weit weg um eine Ausbildung zu machen, mit der ich nur an zwei weiteren Standorten arbeiten kann" , würde ich mich ernsthaft fragen was ihm die Beziehung wert ist, dass er nicht einmal auf die Idee kommt das mit mir zu besprechen, sondern das einfach so beschließt. Natürlich ist es sein Recht, das einfach so zu beschließen, aber ich finde in einer Beziehung bespricht man solche Entscheidungen mit dem Partner, versucht gemeinsam eine gute Lösung zu finden und setzt den Partner nicht nach dem Motto "friss oder stirb" vor vollendete Tatsachen.

Du sagst selber eine Beziehung sollte auf Augenhöhe stattfinden, da heißt Entscheidungen, die beide betreffen sollen gemeinsam getroffen werden. Ganz unabhängig von jeglicher Rollenverteilung. Den Anspruch mitzuentscheiden hat sie in solchen Fällen vielleicht nicht, wenn sie jahrelang daheim sitzt und Däumchrn dreht, aber doch nicht, wenn sie in Elternzeit geht und für die Kinder sorgt, die immerhin auch seine sind. Er hätte jedenfalls deutlich mehr Aufwand, wenn sie auch bald nach der Geburt wieder arbeiten würde. Sie hält ihm den Rücken frei, aber Anerkennung ist nicht, oder wie? 

Weißt du, dass einer in Elternzeit geht heißt nicht, dass der arbeitende Teil die Verantwortung für die Kinder völlig abgibt. Es bleiben seine Kinder und um die hat auch er sich zu kümmern. Nicht nur am Wochenende. Deshalb würde ich ein ernstes Gespräch mit ihm führen und ihm klarmachen, dass das so mit zwei Neugeborenen nicht funktionieren wird. Wenn es eine Beziehung auf Augenhöhe ist, wird er das auch erkennen und sich gemeinsam mit ihr um eine Lösung bemühen, die beide zufrieden stellt. Ich glaube im Moment unterschätzt er den Aufwand mit zwei Babys enorm. Wenn ihm das mal klar wird, was da als Familienvater für neue Pflichten auf ihn zukommen und wie viel Zeit Kinder beanspruchen, dann wird er hoffentlich anders denken.

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16. Januar 2018 um 10:11

Ich habe studiert, bisher immer Vollzeit gearbeitet und eine ganze Weile mehr verdient als mein Mann. Über manche Kommentare muss man echt schmunzeln. 

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16. Januar 2018 um 12:30

Du scheinst irgendwie völlig auszublenden, dass es Frauen gibt, die GERNE in Elternzeit gehen. Du kannst das nicht nachvollziehen, aber wenn eine Frau ein Kind 9 Monate lang in ihrem Bauch getragen hat, entwickelt sie eine starke Bindung und ist vielleicht sogar glücklich darüber, in Elternzeit gehen zu können und sieht es nicht als Nachteil, für eine Zeit lang nicht arbeiten gehen zu können.

In einer guten Beziehung funktioniert das auch, ohne dass dem Partner in Elternzeit unterschwellig vorgeworfen wird, abhängig zu sein und auf Kosten des anderen zu leben. Immerhin ist das eine gemeinsame Entscheidung, die den Kindern zugutekommt, zumal der arbeitende Elternteil dadurch entlastet wird. Ansonsten hätten ja beide Stress mit Arbeit und zwei kleinen Babys, ob er das so gut finden würde? Dann könnte er seine Ausbildung fern von daheim nämlich komplett vergessen.
 
Man KANN 6 Jahre in Elternzeit gehen, keiner sagt, dass sie als Mutter es MUSS oder WIRD. Selbst dann muss ihr Arbeitgeber ihr eine gleichwertige Stelle anbieten und sie wieder einstellen. 48 Monate müssen Eltern glaube ich vor dem dritten Lebensjahr der Zwillinge nehmen, die anderen 4 Jahre können sich beide Eltern aufteilen, bis die Kinder 8 Jahre alt sind und da kann KEIN Arbeitgeber sich dagegen wehren.
 
Und zum Thema auf Kosten anderer leben. Natürlich finanziert er seine Familie in dieser Zeit. Aber ich finde in einer Familie gibt es kein mein und dein, da arbeitet man gemeinsam und jeder trägt seinen Beitrag zum Familienleben bei. Wie der Beitrag aussieht kann doch bitte jeder für sich entscheiden. Du kennst ja die Gründe nicht, warum sie sich dafür entschieden haben, vielleicht weil wenige Betreuungsmöglichkeiten vorhanden sind oder weil die Betreuung für zwei kleine Babys ein ganzes Gehalt fressen würde oder weil sie ihr Kind nicht nur für irgendwelche Betreuungsstädten bekommen möchten und nicht nur von den Erzieherinnen erzählt bekommen wollen, was ihre Kinder für neue Entwicklungen gemacht haben.


 

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16. Januar 2018 um 12:42
In Antwort auf erdnuss90

Ich habe studiert, bisher immer Vollzeit gearbeitet und eine ganze Weile mehr verdient als mein Mann. Über manche Kommentare muss man echt schmunzeln. 

Habt ihr euch ausgesprochen und eure Standpunkte darlegen können? Ist ein Entscheid gefallen?

Bestimmt wäre es hilfreich, wenn ihr zusammen versucht, das Gegenüber zu verstehen und sachlich die Argumente dargelegt werden können. 
 

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16. Januar 2018 um 12:48

Ich würde mich auch übergangen fühlen, wenn mein Mann so eine wichtige Entscheidung einfach ohne mich treffen würde. 
TE, was ist denn der Plan nach der Entbindung? Willst du zeitnah zurück ins Arbeitsleben? Oder erstmal eine Weile daheim bleiben? 
Es wäre ja auch denkbar, dass er die 10 Monate dort alleine macht und ihr dann gemeinsam an seinen neuen Einsatzort zieht. Weil wenn es eh unklar ist, wo er nach der Ausbildung arbeitet, dann weiß ich nicht, wie sinnvoll 2 Umzüge innerhalb weniger Monate sind. 
Auf der anderen Seite wäre das schon hart, mit 2 Säuglingen unter der Woche alleine zu sein. 
Habt ihr denn gar nicht vorab drüber gesprochen? Trifft er häufiger Entscheidungen im Alleingang?

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16. Januar 2018 um 16:39

Nein. Sie hat gemeinsam mit ihrem Mann die Entscheidung getroffen, dass sie in Elternzeit geht. Jetzt nutzt er diese gemeinsame Entscheidung aus, um über die Familie zu bestimmen. Das hat aber absolut nichts mit der Entscheidung für die Elternzeit zu tun, sondern mit dem egoistischen Verhalten ihres Mannes.

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16. Januar 2018 um 18:51

Das hat irgendwer hier angenommen und in die Diskussion als gegeben reingeschwurbelt.

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16. Januar 2018 um 19:23

Du glaubst doch nicht dass er seine Entscheidung ändern würde, wenn sie sofort wieder arbeiten ginge. Dann würde er trotzdem diese Ausbildung machen, weil er es aus egoistischen Gründen gerade als passend empfindet. Und sie bleibt dann mit Arbeit UND zwei Babys sitzen. Das Problem ist sein egoistisches Verhalten, seine Denkweise es reicht, wenn er am Wochenende Papa spielt. Immerhin will ER seinen Traum verwirklichen. Statt etwas von seinen Kindern zu erleben, wenn er schon die Woche über arbeitet, will er so weit wegziehen, dass er nur am Wochenende mit den Kleinen zu tun hat. So ein Verhalten geht in einer Beziehung nicht, erst Recht nicht, wenn man Kinder hat. Er nimmt es nicht nur in Kauf seine Frau mit allem allein zu lassen, sondern auch die frischgeborenen Kinder nur selten zu sehen. 

Das liegt einzig und allein an seinem Charakter. Er hat sicj das jetzt in den Kopf gesetzt und ist so stur, dass jetzt durchziehen zu wollen. Und deshalb sollte die TE da mal mit der Faust auf den Tisch hauen. Wenn er nicht soviel Respekt vor ihr hat, um sie ernst zu nehmen und mit ihr eine Lösung zu finden, dann ist es sowieso nicht das richtige. Beziehungen mit so einem Ungleichgewicht scheitern sowieso irgendwann. Und auf einen Mann, der nur am Wochenende Papa spielen will, auf den könnte ich verzichten. 

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16. Januar 2018 um 19:44

Ich möchte die ersten zwei Jahre mit den Kindern zu Hause bleiben und dann wieder einsteigen. 

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17. Januar 2018 um 9:05

Vielleicht träumt aber auch die TE davon, nach 2 Jahren Elternzeit wieder in ihren Beruf einzusteigen? 

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17. Januar 2018 um 9:20

An einem neuen Wohnort hat sie aber keinen sicheren Arbeitsplatz nach der Elternzeit.

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17. Januar 2018 um 13:45

Genau. Ich könnte wieder einsteigen , erstmal halbtags aber. Während die Kleinen dann in die Krippe gehen 

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17. Januar 2018 um 14:03

Erdnuss90, aber wie ist es denn nun? Was hast du wie mit deinem Mann abgesprochen, was eure Familienplanung, Kinderbetreuung und berufliche Entwicklung betrifft?

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17. Januar 2018 um 16:55

Ich sagte KÖNNTE, da mein Mann ja umziehen will. Und natürlich halbtags, da ich meine Kinder nicht mit 2 Jahren den ganzen Tag in der Krippe lassen will. Komisch, dass man sich dafür rechtfertigen muss. 

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17. Januar 2018 um 17:02

Wie kann man als Frau nur so boshaft gegenüber anderen Frauen mit einer anderen Lebenseinstellung sein? 

Du hast keine Kinder und keine Beziehung. Du kannst also gar nicht beurteilen, welche Bindung man zu seinen Kindern als Mutter aufbaut, warum man als Mutter dann auf einen Vollzeitjob verzichtet, um etwas von seinen Kindern zu haben. Für manche Menschen gibt es mehr als Karriere und Kohle. Und zum tausendsten Mal hat der Mann auch etwas davon, wenn er seinem Job weiter voll nachgehen kann und nicht ebenfalls reduzieren muss, um die Kinder zu betreuen, rechtzeitig von der Betreuung abzuholen oder bei Krankheit der Kids oder Arztterminen auszufallen oder übermüdet zur Arbeit zu kommen, weil ihn seine Zwillinge im Abstand von zwei Stunden wecken.

Dann zu kommen mit "du bist abhängig von mir" ist nicht gerechtfertigt. Das wäre es, wenn sie daheim ihren Hintern platt hockt und nichts tut.

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17. Januar 2018 um 17:15
In Antwort auf erdnuss90

Hallo ihr Lieben, 

mein Mann und ich sind seit 1 1/2 Jahren verheiratet. Es ist also noch alles relativ frisch und neu und wir sind noch in der "rosaroten" Phase. Ich bin hochschwanger und wir erwarten Zwillinge. Soweit alles schön und gut. 
Mein Mann ist Bundespolizist und das mit Leib und Seele. Manchmal denke ich, er lebt für seine Arbeit. Nun möchte er das Tätigkeitenfeld wechseln, da gibt es bei der Polizei ja viele Möglichkeiten. Dazu muss er zunächst einige Auswahlverfahren bestehen und dann eine Ausbildung machen , die im Mai beginnt. Diese muss er an einem bestimmten Ort machen und würde nur am Wochenende nach Hause kommen. Der Ort an dem die Ausbildung stattfindet, ist sehr weit von unserem Zuhause entfernt. Er wäre etliche Stunden mit Auto oder Zug unterwegs. Ich bin nicht so begeistert, da ich ja dann mit zwei Babys unter der Woche komplett allein wäre. Wir hatten daher unseren ersten richtigen großen Streit. Jetzt schlägt er vor  , ich solle einfach mitkommen und wir wohnen dann gemeinsam in diesem Ort. Ich finde das ganz schön unfair. Ich soll jetzt mein ganzes Leben umschmeißen, nur weil er unbedingt diese Ausbildung machen will?? Gerade jetzt wo ich schwanger bin, möchte ich eigentlich mein "gemütliches Nest" nicht verlassen. Ich bin total im Zwiespalt und würde gerne Eure Meinungen dazu hören ... 

Vielen Dank schon mal 

hm... das ist bestimmt ''der Traum'' eines jungen Liebespaares und so junger Eltern

Und der werdende Papa hätte sicher gut daran getan, sich mal erst mit einem erfahrenen, älteren Kollegen darüber zu unterhalten, ob das zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt Sinn macht, dieses Eherisiko einzugehen.

..Ich frage mich schon lange, wer eigentlich noch weiß, worin der Sinn einer Familiengründung besteht. ? ..

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17. Januar 2018 um 17:20
In Antwort auf traventure

Wie kann man als Frau nur so boshaft gegenüber anderen Frauen mit einer anderen Lebenseinstellung sein? 

Du hast keine Kinder und keine Beziehung. Du kannst also gar nicht beurteilen, welche Bindung man zu seinen Kindern als Mutter aufbaut, warum man als Mutter dann auf einen Vollzeitjob verzichtet, um etwas von seinen Kindern zu haben. Für manche Menschen gibt es mehr als Karriere und Kohle. Und zum tausendsten Mal hat der Mann auch etwas davon, wenn er seinem Job weiter voll nachgehen kann und nicht ebenfalls reduzieren muss, um die Kinder zu betreuen, rechtzeitig von der Betreuung abzuholen oder bei Krankheit der Kids oder Arztterminen auszufallen oder übermüdet zur Arbeit zu kommen, weil ihn seine Zwillinge im Abstand von zwei Stunden wecken.

Dann zu kommen mit "du bist abhängig von mir" ist nicht gerechtfertigt. Das wäre es, wenn sie daheim ihren Hintern platt hockt und nichts tut.

..aber DU, traventure,  scheinst Dich dafür ''für den Nabel der Welt'' zu halten?

Oder wieso fällt es Dir so schwer, die Meinung anderer einfach mal so stehen zu lassen?

Ich versuche es immerhin, obwohl auch ich meist glaube, die einzig richtigen Antworten zu haben

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17. Januar 2018 um 17:22

errrrrwischt !

das liest natürlich keine gerne, gell

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17. Januar 2018 um 17:32

aber davon mal abgesehen - sich auf andere Menschen zu verlassen, dass die einem helfen ... das ist brisant. Denn meist kommt es ja so, dass die junge Mutti erst einmal selbst lange wursteln muss, um für sich die richtigen Handgriffe und praktischen Tipps umsetzen zu können. Dabei können Verwandte eher lästig und nervig sein, anstatt eine große Hilfe. Wir sehen ja schon hier, wer so alles glaubt von sich, Alles ... aber wirklich Alles BESSER zu wissen ....

na, schönen Dank auch - auf solche ''Hilfe'' kann man gerne verzichten.

Liebe Erdnuss, wähle besser vorsichtig und umsichtig Jemanden aus Deinem Umfeld, von dem Du genau weißt, dass es funktioniert, weil Ihr ein ''gutes Team'' seid

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17. Januar 2018 um 17:52

...also, ich habe mir das jetzt noch einmal durchgelesen und sehe ernste Probleme auf Euch zukommen.

Kann es sein, dass Dein Mann schon jetzt, vor der Geburt Eurer Zwillinge, gestresst ist, da er ahnt, was da auf Euch (auf IHN) zukommt ?

Denn ein weniger ängstlicher Mann, der seine Verantwortung nicht scheut, würde doch nicht gerade VOR der Geburt der Kinder, nach beruflicher Veränderung trachten, die ihn weit von seiner Familie weg treibt ??

Was hat er sich denn nur dabei gedacht?

Frag ihn das mal bitte und ich hoffe, er antwortet Dir dann ganz ehrlich. Denn natürlich weiß er, dass eine große Belastung auf ihn zukommt. Aber Ihr seid ein Paar und Partner - und nur gemeinsam könnt Ihr es schaffen.

Lasse nicht zu, dass ER bestimmt, wenn das nicht vorher mit Dir besprochen und zusammen beschlossen wurde. Er ist nicht Dein Boss und er hat auch Deine Einwände zu berücksichtigen, wenn das Alles überhaupt funktionieren soll - als Familie muss man zusammenstehen - so oder so.

Und Ihr seid nicht umherziehendes Volk und braucht Euren festen Standort - logisch.

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17. Januar 2018 um 18:12

klar doch!

Ist bereits geschehen - mußt Du nur noch LESEN !

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17. Januar 2018 um 18:23
In Antwort auf gabriela1440

..aber DU, traventure,  scheinst Dich dafür ''für den Nabel der Welt'' zu halten?

Oder wieso fällt es Dir so schwer, die Meinung anderer einfach mal so stehen zu lassen?

Ich versuche es immerhin, obwohl auch ich meist glaube, die einzig richtigen Antworten zu haben

Das ist keine Meinung, das ist boshaftes Verurteilen  

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