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Ehemann lebt bei Sekretärin

21. Juni 2014 um 8:31 Letzte Antwort: 23. Juni 2014 um 19:42

Hei zum Wochenende, die Wochenenden erlebe ich immer ungerne... Am letzten Samstag habe ich nach einem halben Jahr (!) erstmal meinen Ehemann gesehen, durch Zufall beim Bäcker in der Stadt - nachdem er vor mindestens einem Jahr ein Verhältnis mit seiner ihm unterstellten Schreibkraft angefangen hat. Er inszenierte damals - im letzten Sommer - einen Streit und zog dann bei ihr ein, während er mir lange erklärte er sei vorübergehend in eine Ferienwohnung gezogen, bis er eine Wohnung findet. OHNE über sein Verhältnis zu reden, vielmehr hat es angeblich daran gelegen dass ich zu dominant sei - erklärte er mir. ... Er hat bis heute nicht mit mir gesprochen und hat sich von unserer Tochter mit 6 Zeilen per mail verabschiedet und ihr noch ein letztes mal schöne Weihnachten gewünscht - Eine Trennung sei schließlich kein Todesurteil schrieb er ihr" und wünschte ihr alles Gute für die Zukunft. Während er nun bei seiner Tipse mit ihren beiden Kindern spielt... Abgeholt hat er in unserem Haus bislang nichts. Vor einem halben Jahr habe ich ihn einmal zu meinem Anwalt zitiert... wegen Unterhaltsangelegenheiten, er zahlt, ansonsten passiert nichts, kein Bitten um Verzeihung, keine Aussprache, keine Erklärung - nach 17 Jahren ! Ich fass es nicht: Ich bin also mit einem Mann verheiratet, der mich vor einem Jahr wortlos verlassen hat und mit dem ich 17 Jahre meines Lebens geteilt habe. Und der amüsiert sich ... hat nichts besseres zu tun, als mit seiner Schreibkraft auf shoppingtour zu gehen und mir mit vollen Tüten beladen beim Bäcker wortlos (!) gegenüberzustehen, um sich dann für sich und die neue Familie ein Brot zu kaufen. Das ist schlimmer als die Geschichte vom Mann, der sagte, er geht mal Zigaretten holen.... Warum macht man so etwas?

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23. Juni 2014 um 19:42

Heldenhaft...
Ach sooo, mein Mann ist also der Held, weil er schon nach 17 Jahren die Entwicklungstufe erreicht hat, für die der hochrangige deutsche Manager ganze 35 Jahre gebraucht hat.

So betrachtet kann ich ja eigentlich froh sein, dass ich die Memme los bin und er mir weitere 18 Jahre erspart hat, in denen er mich mit seiner Schreibkraft betrügt.

Dann habe ich ja nochmal die Chance einem Mann zu begegnen, nachdem ich mit Typ Sohn verheiratet war...

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