Home / Forum / Liebe & Beziehung / Ehemann hat Wutanfälle - wie damit umgehen?

Ehemann hat Wutanfälle - wie damit umgehen?

30. November 2019 um 15:14 Letzte Antwort: 15. Dezember 2019 um 2:54

Hallo, liebe Teilnehmer!
Hier gibt es sicher erfahrene Frauen, die das Thema kennen und damit umgehen können.
Ich bin jetzt nach 12 Jahren Ehen und 14 Jahren der Beziehung irgendwo angelangt, wo ich nicht mehr kann. Er schlägt mich nicht, aber er schreit fürchterlich, schikaniert mich ständig, etc., etc... Ich heule nur noch... Unsere 11-jährige Tochter leidet mit.
Es war am Anfang dieser Beziehung zwar genauso, ich war damals jedoch jünger und dachte mir: er beruhigt sich, hat viel in seinem Leben durchgemacht (er hatte eine Beziehung mit einer schwerst psychisch kranken Frau, die inzw. an Suizid verstorben ist. Die beiden Kinder aus seiner ersten Ehe sind schon erwachsen..)
Ich habe mich damit getröstet, dass es nur vorübergehend ist... Es ist aber nicht vorübergegangen...
Heute bin ich finanziell total von ihm abhängig: arbeite ganztägig als seine Sekretärin, jedoch ohne Lohn. Ich habe auch nicht wirklich jemanden, bei dem ich ohne Probleme Schutz oder Unterkunft finden könnte. Meine Eltern leben im Ausland. Die Freunde will ich nicht in unsere Probleme einmischen. Solange es geht eben nicht. Was bleibt mir übrig? Frauenhaus? Denn ich kann wirklich nicht mehr.
Eine Weile habe ich noch die Gründe für seine Eskapaden bei mir selbst gesucht. Hier hat ihm das Abendessen nicht ganz gut geschmeckt, dort wollte ich keinen Umgang mit seinem Freund haben, der chron. Alkoholiker ist... Ich gehe ihm aus dem Weg, wenn er Schreianfälle bekommt. Ich tue alle meine Pflichten und mehr. Er nimmt das alles als selbstverständlich hin und schreit weiter.... Wenn er meine Tränen sieht, dann schreit er noch mehr... Darüber in einer ruhigen Minute zu sprechen will er nicht. Er ist sich nie seiner Schuld bewusst.. Meint, ich hätte psych. Probleme, soll mich behandeln lassen usw...
Alles in einem: was meint ihr? Sieht es eher nach unlösbren Problemen aus?
Was kann ich tun, ohne Geld, ohne Unterkunft erstmal auf mich gestellt? Bin 45 Jahre alt. Die Tochter geht aufs Gymnasium. 

Mehr lesen

Beste hilfreiche Antwort

30. November 2019 um 15:44
Beste Antwort

Du bist NICHT finanziell von ihm abhängig. Du lebst in einem Sozialstaat und Dir stehen Hilfen zu. 

Hoer auf umsonst fuer ihn zu arbeiten. Geh zu den verschiedenen Ämtern und befrage dich was dir zusteht. Fang sofort an dir Arbeit zu suchen. Du hast ja Qualifikationen und wirst schnell etwas finden. 

Zieh aus sobald es irgendwie geht. Es ist doch egal, ob eine Freundin von Dir damit belastet wird oder du eine Weile im Frauenhaus bist. 

Wichtig ist, dass du dein Kind so schnell wie möglich aus dieser Situation holst. Es ist fuer ein Kind ein Albtraum so zu leben. 
 

7 LikesGefällt mir 14 - Hilfreiche Antworten !
30. November 2019 um 15:44
Beste Antwort

Du bist NICHT finanziell von ihm abhängig. Du lebst in einem Sozialstaat und Dir stehen Hilfen zu. 

Hoer auf umsonst fuer ihn zu arbeiten. Geh zu den verschiedenen Ämtern und befrage dich was dir zusteht. Fang sofort an dir Arbeit zu suchen. Du hast ja Qualifikationen und wirst schnell etwas finden. 

Zieh aus sobald es irgendwie geht. Es ist doch egal, ob eine Freundin von Dir damit belastet wird oder du eine Weile im Frauenhaus bist. 

Wichtig ist, dass du dein Kind so schnell wie möglich aus dieser Situation holst. Es ist fuer ein Kind ein Albtraum so zu leben. 
 

7 LikesGefällt mir 14 - Hilfreiche Antworten !
30. November 2019 um 18:45
Beste Antwort
In Antwort auf badenbaden2015

Hallo, liebe Teilnehmer!
Hier gibt es sicher erfahrene Frauen, die das Thema kennen und damit umgehen können.
Ich bin jetzt nach 12 Jahren Ehen und 14 Jahren der Beziehung irgendwo angelangt, wo ich nicht mehr kann. Er schlägt mich nicht, aber er schreit fürchterlich, schikaniert mich ständig, etc., etc... Ich heule nur noch... Unsere 11-jährige Tochter leidet mit.
Es war am Anfang dieser Beziehung zwar genauso, ich war damals jedoch jünger und dachte mir: er beruhigt sich, hat viel in seinem Leben durchgemacht (er hatte eine Beziehung mit einer schwerst psychisch kranken Frau, die inzw. an Suizid verstorben ist. Die beiden Kinder aus seiner ersten Ehe sind schon erwachsen..)
Ich habe mich damit getröstet, dass es nur vorübergehend ist... Es ist aber nicht vorübergegangen...
Heute bin ich finanziell total von ihm abhängig: arbeite ganztägig als seine Sekretärin, jedoch ohne Lohn. Ich habe auch nicht wirklich jemanden, bei dem ich ohne Probleme Schutz oder Unterkunft finden könnte. Meine Eltern leben im Ausland. Die Freunde will ich nicht in unsere Probleme einmischen. Solange es geht eben nicht. Was bleibt mir übrig? Frauenhaus? Denn ich kann wirklich nicht mehr.
Eine Weile habe ich noch die Gründe für seine Eskapaden bei mir selbst gesucht. Hier hat ihm das Abendessen nicht ganz gut geschmeckt, dort wollte ich keinen Umgang mit seinem Freund haben, der chron. Alkoholiker ist... Ich gehe ihm aus dem Weg, wenn er Schreianfälle bekommt. Ich tue alle meine Pflichten und mehr. Er nimmt das alles als selbstverständlich hin und schreit weiter.... Wenn er meine Tränen sieht, dann schreit er noch mehr... Darüber in einer ruhigen Minute zu sprechen will er nicht. Er ist sich nie seiner Schuld bewusst.. Meint, ich hätte psych. Probleme, soll mich behandeln lassen usw...
Alles in einem: was meint ihr? Sieht es eher nach unlösbren Problemen aus?
Was kann ich tun, ohne Geld, ohne Unterkunft erstmal auf mich gestellt? Bin 45 Jahre alt. Die Tochter geht aufs Gymnasium. 

Er war von Anfang an so? Ist er der Vater deines Kindes? 

Hey, du schaffst das schon. Ich kenne es ähnlich, allerdings erst als ich mich für eine Trennung ausgesprochen habe wurde es nach und nach zu meiner persönlichen Hölle, der ich nicht zeitnah zu entfliehen wusste. Ich wollte es nicht wahrhaben, ich schwieg, weil ich mich vermutlich schämte, über sein Verhalten, über mein Leben. Wir waren grade auf seinen Wunsch hin weiter weg gezogen, dorthin wo er hinwollte. Alles neu aufgebaut. Nach außen ein perfektes Leben als es losging. Das aufgeben?... Konnte das der Vater meines Kindes sein?!.. Daher empfehle ich dir, mach es besser als ich, verschwende keine Lebenszeit mehr mit ihm. Habe keine falsche Scham:  Rede, rede, rede darüber mit der Familie, mit Freunden, Bekannten und Beratungsstellen. Jeder wird dir etwas mit auf dem Weg geben können....Er ist überfordert und lässt alles an dir aus, so werdet ihr beide, ihr alle drei krank.

Bewerbe dich persönlich irgendwo als Initiativbewerbung. Nimm deinen Lebenslauf mit und geh persönlich auf Jobsuche. Sei vorerst nicht allzu wählerisch, Hauptsache du hast eine Einnahmequelle. 

Wenn du dich mit anderen Frauen austauschst, die eine Trennung hinter sich gebracht haben, wirst du feststellen, das es viel zu viele ähnliche Konflikte gibt wie deine...aber sie "alle" haben es geschafft Normalität in ihr Leben zu bringen.   

2 LikesGefällt mir 12 - Hilfreiche Antworten !
30. November 2019 um 19:29

Hast du schon einmal gepostet oder ist das echt möglich,  dass es im 21. Jahrhundert zweimal die gleiche Geschichte gibt? 

Ich kann dir nur raten zu gehen. Nur so kann er einsehen,  dass du leidest durch seine Art,  aber hoffe nicht drauf,  dass er es tut.
 

Gefällt mir 1 - Hilfreiche Antworten !
30. November 2019 um 19:37
In Antwort auf sonnenwind4

Er war von Anfang an so? Ist er der Vater deines Kindes? 

Hey, du schaffst das schon. Ich kenne es ähnlich, allerdings erst als ich mich für eine Trennung ausgesprochen habe wurde es nach und nach zu meiner persönlichen Hölle, der ich nicht zeitnah zu entfliehen wusste. Ich wollte es nicht wahrhaben, ich schwieg, weil ich mich vermutlich schämte, über sein Verhalten, über mein Leben. Wir waren grade auf seinen Wunsch hin weiter weg gezogen, dorthin wo er hinwollte. Alles neu aufgebaut. Nach außen ein perfektes Leben als es losging. Das aufgeben?... Konnte das der Vater meines Kindes sein?!.. Daher empfehle ich dir, mach es besser als ich, verschwende keine Lebenszeit mehr mit ihm. Habe keine falsche Scham:  Rede, rede, rede darüber mit der Familie, mit Freunden, Bekannten und Beratungsstellen. Jeder wird dir etwas mit auf dem Weg geben können....Er ist überfordert und lässt alles an dir aus, so werdet ihr beide, ihr alle drei krank.

Bewerbe dich persönlich irgendwo als Initiativbewerbung. Nimm deinen Lebenslauf mit und geh persönlich auf Jobsuche. Sei vorerst nicht allzu wählerisch, Hauptsache du hast eine Einnahmequelle. 

Wenn du dich mit anderen Frauen austauschst, die eine Trennung hinter sich gebracht haben, wirst du feststellen, das es viel zu viele ähnliche Konflikte gibt wie deine...aber sie "alle" haben es geschafft Normalität in ihr Leben zu bringen.   

Vielen Dank für deine hilfreichen Worte!
Er ist der Vater meines Kindes. Hat auch noch 2 aus erster Ehe, diese kenne ich aber kaum - sie sind beide erwachsen und hatten bisher nur finanzielles Interesse an ihm. 
Ich bin nach so vielen Jahre mit diesem Tyrannen nur noch fertig und kann nicht mehr klar denken...
Deswegen Hilfesuche hier... 
Hat hier jemand Erfahrungen mit einem Frauenhaus? Bzw. wie läuft das überhaupt? Zum Anwalt zuerst? 
 

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
30. November 2019 um 19:53
In Antwort auf frauevi

Hast du schon einmal gepostet oder ist das echt möglich,  dass es im 21. Jahrhundert zweimal die gleiche Geschichte gibt? 

Ich kann dir nur raten zu gehen. Nur so kann er einsehen,  dass du leidest durch seine Art,  aber hoffe nicht drauf,  dass er es tut.
 

Ja, vor Jahren habe ich hier schon mal Hilfe gesucht. 
Zu dieser Zeit kam mir eine Dame (Psychologin) zur Hilfe, die (zumindest damals) kurzfristig etwas bewirken konnte. Irgendwie schaffte sie es, meinem Mann ins Gewissen zu reden. 
Sie ist inzwischen ins Ausland gezogen, ich kann nicht mehr mit ihrer Hilfe rechnen
 

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
30. November 2019 um 20:56
In Antwort auf badenbaden2015

Vielen Dank für deine hilfreichen Worte!
Er ist der Vater meines Kindes. Hat auch noch 2 aus erster Ehe, diese kenne ich aber kaum - sie sind beide erwachsen und hatten bisher nur finanzielles Interesse an ihm. 
Ich bin nach so vielen Jahre mit diesem Tyrannen nur noch fertig und kann nicht mehr klar denken...
Deswegen Hilfesuche hier... 
Hat hier jemand Erfahrungen mit einem Frauenhaus? Bzw. wie läuft das überhaupt? Zum Anwalt zuerst? 
 

Ich bin zu der Zeit zu einer Freundin gezogen, dann hat er vorübergehend seinen Verstand vollkommen verloren. Innerhalb von 10 Tagen gab es 6 unsinnige Anwaltsbriefe und eine "eilige" Ladung vor Gericht. Anwälte tun alles für Geld. Ich habe mir lediglich für den Gerichtstermin einen Anwalt nehmen müssen... ansonsten sah ich da für mich eher "Öl ins Feuer" gießen mit einem Anwalt... du musst überlegen, ob er jemand ist, der offen und fair kämpfen kann oder ob er jemand ist, der keine Skrupel kennt, um zu gewinnen. Je nachdem wie du deinen Mann einschätzst, wäre deine Entscheidung zu treffen... 

Ruf Beratungsstellen und Frauenhäuser am besten an, um dich zu informieren. 

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
30. November 2019 um 21:34

Danke dir!
Er ist sehr erfahren, was Scheidung anbelangt. Seine vorherige war ein Horror in jeder Hinsicht. Er wurde wie ein Weihnachtsgans ausgenommen und fühlte sich trotzdem schuldig danach. Habe mich sehr gewundert (6 Ordner dieser Dokumentation gelesen), dass er so viel Mitgefühl damals gezeigt hat.
Also, ein schlechter Mensch ist er nicht unbedingt. Allerdings weiß ich nicht, wie er jetzt darauf reagiert... Und seine Psyche ist nicht stabil. Immer wieder Gedanken an den Tod, etc.. Er ist noch immer hoch verschuldet seitdem. 
Im Übrigen, wir arbeiten zu zweit, weil wir uns kein Personal leisten können. Wenn dieser Konstrukt zusammenbricht (wenn ich weggehe), kann er seine Schulden nicht mehr abbezahlen... Ob er sich etwas antun kann... Ich will nicht daran denken... 

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
30. November 2019 um 22:03
In Antwort auf badenbaden2015

Danke dir!
Er ist sehr erfahren, was Scheidung anbelangt. Seine vorherige war ein Horror in jeder Hinsicht. Er wurde wie ein Weihnachtsgans ausgenommen und fühlte sich trotzdem schuldig danach. Habe mich sehr gewundert (6 Ordner dieser Dokumentation gelesen), dass er so viel Mitgefühl damals gezeigt hat.
Also, ein schlechter Mensch ist er nicht unbedingt. Allerdings weiß ich nicht, wie er jetzt darauf reagiert... Und seine Psyche ist nicht stabil. Immer wieder Gedanken an den Tod, etc.. Er ist noch immer hoch verschuldet seitdem. 
Im Übrigen, wir arbeiten zu zweit, weil wir uns kein Personal leisten können. Wenn dieser Konstrukt zusammenbricht (wenn ich weggehe), kann er seine Schulden nicht mehr abbezahlen... Ob er sich etwas antun kann... Ich will nicht daran denken... 

Er braucht dringend therapeutische Hilfe, du auch, da du coabhängig bist.

Gefällt mir 1 - Hilfreiche Antworten !
1. Dezember 2019 um 6:11
Beste Antwort
In Antwort auf badenbaden2015

Danke dir!
Er ist sehr erfahren, was Scheidung anbelangt. Seine vorherige war ein Horror in jeder Hinsicht. Er wurde wie ein Weihnachtsgans ausgenommen und fühlte sich trotzdem schuldig danach. Habe mich sehr gewundert (6 Ordner dieser Dokumentation gelesen), dass er so viel Mitgefühl damals gezeigt hat.
Also, ein schlechter Mensch ist er nicht unbedingt. Allerdings weiß ich nicht, wie er jetzt darauf reagiert... Und seine Psyche ist nicht stabil. Immer wieder Gedanken an den Tod, etc.. Er ist noch immer hoch verschuldet seitdem. 
Im Übrigen, wir arbeiten zu zweit, weil wir uns kein Personal leisten können. Wenn dieser Konstrukt zusammenbricht (wenn ich weggehe), kann er seine Schulden nicht mehr abbezahlen... Ob er sich etwas antun kann... Ich will nicht daran denken... 

Ich glaube auch, dass vor allem er eine Therapie braucht. Es ist schon ein sehr widersprüchliches Verhalten von ihm zu beobachten. Er stößt dich ab, so gut er es kann. Aber wenn du dann ganz logisch reagierst, dann kommt der große Schock. Viele Männer verhalten sich derzeit so merkwürdig, u.a. wegen finanzieller Sorgen. 
Aber von dem Gedanken, ein Frauenhaus, mindestens professionelle Beratung aufzusuchen, möchte ich dir damit nicht abraten. Dein Mann müsste schon merken, dass er sich nicht alles erlauben kann. Und schon kommt noch ein Gedanke an dein Selbstbewusstsein. Dazu bekommst du aber sehr wahrscheinlich ebenfalls guten Rat.  

Gefällt mir 1 - Hilfreiche Antworten !
1. Dezember 2019 um 14:16
In Antwort auf anne234

Ich glaube auch, dass vor allem er eine Therapie braucht. Es ist schon ein sehr widersprüchliches Verhalten von ihm zu beobachten. Er stößt dich ab, so gut er es kann. Aber wenn du dann ganz logisch reagierst, dann kommt der große Schock. Viele Männer verhalten sich derzeit so merkwürdig, u.a. wegen finanzieller Sorgen. 
Aber von dem Gedanken, ein Frauenhaus, mindestens professionelle Beratung aufzusuchen, möchte ich dir damit nicht abraten. Dein Mann müsste schon merken, dass er sich nicht alles erlauben kann. Und schon kommt noch ein Gedanke an dein Selbstbewusstsein. Dazu bekommst du aber sehr wahrscheinlich ebenfalls guten Rat.  

Anne, Dankeschön!
Weiß du, wer solche Beratungen allgemein anbietet? 

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
1. Dezember 2019 um 17:58
In Antwort auf badenbaden2015

Anne, Dankeschön!
Weiß du, wer solche Beratungen allgemein anbietet? 

Wer am allermeisten und am schnellsten Hilfe braucht ist deine Tochter. Sie ist das unschuldige Opfer in diesem Drama...sie hat keine Wahl....ihr beiden Erwachsenen habt eine Wahl. 

Es ist deine Verantwortung deine Tochter in Sicherheit zu bringen. 

Gefällt mir 1 - Hilfreiche Antworten !
2. Dezember 2019 um 22:08

Hat jemand Erfahrung mit Beratungsstellen? Welche sollte man ansteuern? Oder direkt zum Anwalt? Problem nach dem Anwalt sind dann die Rechnungen, natürlich...
Es gibt nur gemeinsames Konto, eigenes Geld habe ich nicht.
Was macht man hier am besten? Hatte jemand schon ähnliche Erfahrungen? 

 

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
3. Dezember 2019 um 7:06

Wenn ihr beide in eurer “Firma” arbeitet, dann gehört die euch auch beiden. Ist deine Arbeit Sozialversicherungtechnisch gemeldet? 
Von eurem Geld gehört dir also die Hälfte, du hast es ja mit erarbeitet! 

Du bist nicht abhängig, dir gehört dieses Geld ebenso. 
 

1 LikesGefällt mir 1 - Hilfreiche Antworten !
7. Dezember 2019 um 11:50
In Antwort auf vanessaworth

Wenn ihr beide in eurer “Firma” arbeitet, dann gehört die euch auch beiden. Ist deine Arbeit Sozialversicherungtechnisch gemeldet? 
Von eurem Geld gehört dir also die Hälfte, du hast es ja mit erarbeitet! 

Du bist nicht abhängig, dir gehört dieses Geld ebenso. 
 

Vanessa, offiziell arbeite ich in der Firma überhaupt nicht. Nicht offiziell - 45 Stunden /Woche. 
Die Schulden sind über eine Million. Und er nimmt weitere Kredite, für neue Autos, etc. Also, offiziell gehören mir auch nur die Schulden. Haus ist noch lange nicht abbezahlt, vieles andere auch - also, außer dieser Schulden haben wir wirklich nichts. Alleine seine Ex kostet uns monat. 1200 Euro, z. B. 
Und wenn ich ihn morgen verlasse, dann kann er theoretisch nicht mehr arbeiten (braucht dann Personal - kann sich das aber keines leisten). Auch mit dem  Unterhalt bezahlen wird wohl schwierig. Ich vermute schwer, dass er dann Insolvenz anmelden wird, bzw. sich ins nichteuropäische Ausland absetzt (wo er her kommt). Da sitze ich dann wahrscheinlich auf seinem Berg aus Schulden... 

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
7. Dezember 2019 um 12:08
Beste Antwort

Ich würde dir folgende Vorgehensweise empfehlen:
Versuche Ruhe zu behalten und bereite so weit es geht alles (heimlich) für eine Trennung vor.

Suche nach einem Job, nach einer Unterkunft oder einen kleinen Wohnung, ordner deine Unterlagen und suche dir zusammen, was du von ihm brauchst. Wenn du irgendwie etwas Geld organsieren kannst, dass du dringend benötigst, leg dir das zurück. Dann richte dir ein eigenes Konto ein, auf das er keinen Zugriff hat! Ganz wichtig! Lass das Kindergeld z.B. darauf überweisen.
Wenn du Angst vor ihm hast, du kannst ihn besser einschätzen, leg dir eine neue Handynummer zu.

überlege dir gut, wie die Sorgerechtsregelungen und das Umgangsrecht mit deiner Tochter aussehen soll. Lass dich vom Jugendamt beraten!  Er wird nach der Trennung Rechte bezüglich seiner Tochter haben und du solltest dann wissen, wie du damit umgehen willst. Du schreibst, deine Tochter leidet. Meinst du damit sie leidet, weil ihr euch streitet oder leidet sie unter ihm? 

Wenn dein Plan für die ersten Wochen nach der Trennung steht, kannst du den Schritt zum Anwalt wagen, das Gespräch mit deinem Mann suchen, wenn du das willst.

Ich wünsche dir viel Kraft. 

Gefällt mir 2 - Hilfreiche Antworten !
7. Dezember 2019 um 12:33
Beste Antwort
In Antwort auf badenbaden2015

Vanessa, offiziell arbeite ich in der Firma überhaupt nicht. Nicht offiziell - 45 Stunden /Woche. 
Die Schulden sind über eine Million. Und er nimmt weitere Kredite, für neue Autos, etc. Also, offiziell gehören mir auch nur die Schulden. Haus ist noch lange nicht abbezahlt, vieles andere auch - also, außer dieser Schulden haben wir wirklich nichts. Alleine seine Ex kostet uns monat. 1200 Euro, z. B. 
Und wenn ich ihn morgen verlasse, dann kann er theoretisch nicht mehr arbeiten (braucht dann Personal - kann sich das aber keines leisten). Auch mit dem  Unterhalt bezahlen wird wohl schwierig. Ich vermute schwer, dass er dann Insolvenz anmelden wird, bzw. sich ins nichteuropäische Ausland absetzt (wo er her kommt). Da sitze ich dann wahrscheinlich auf seinem Berg aus Schulden... 

🙈🙈🙈 gehe zur 
1. Schuldnerberatung. 
2. Familienberatungsstelle 
3. Guten Anwalt

Aktiv werden! Nicht passiv bleiben. Das Internet bietet viele Möglichkeiten für Informationen und Anlaufstellen. 

Gefällt mir 1 - Hilfreiche Antworten !
7. Dezember 2019 um 13:46
Beste Antwort
In Antwort auf badenbaden2015

Hallo, liebe Teilnehmer!
Hier gibt es sicher erfahrene Frauen, die das Thema kennen und damit umgehen können.
Ich bin jetzt nach 12 Jahren Ehen und 14 Jahren der Beziehung irgendwo angelangt, wo ich nicht mehr kann. Er schlägt mich nicht, aber er schreit fürchterlich, schikaniert mich ständig, etc., etc... Ich heule nur noch... Unsere 11-jährige Tochter leidet mit.
Es war am Anfang dieser Beziehung zwar genauso, ich war damals jedoch jünger und dachte mir: er beruhigt sich, hat viel in seinem Leben durchgemacht (er hatte eine Beziehung mit einer schwerst psychisch kranken Frau, die inzw. an Suizid verstorben ist. Die beiden Kinder aus seiner ersten Ehe sind schon erwachsen..)
Ich habe mich damit getröstet, dass es nur vorübergehend ist... Es ist aber nicht vorübergegangen...
Heute bin ich finanziell total von ihm abhängig: arbeite ganztägig als seine Sekretärin, jedoch ohne Lohn. Ich habe auch nicht wirklich jemanden, bei dem ich ohne Probleme Schutz oder Unterkunft finden könnte. Meine Eltern leben im Ausland. Die Freunde will ich nicht in unsere Probleme einmischen. Solange es geht eben nicht. Was bleibt mir übrig? Frauenhaus? Denn ich kann wirklich nicht mehr.
Eine Weile habe ich noch die Gründe für seine Eskapaden bei mir selbst gesucht. Hier hat ihm das Abendessen nicht ganz gut geschmeckt, dort wollte ich keinen Umgang mit seinem Freund haben, der chron. Alkoholiker ist... Ich gehe ihm aus dem Weg, wenn er Schreianfälle bekommt. Ich tue alle meine Pflichten und mehr. Er nimmt das alles als selbstverständlich hin und schreit weiter.... Wenn er meine Tränen sieht, dann schreit er noch mehr... Darüber in einer ruhigen Minute zu sprechen will er nicht. Er ist sich nie seiner Schuld bewusst.. Meint, ich hätte psych. Probleme, soll mich behandeln lassen usw...
Alles in einem: was meint ihr? Sieht es eher nach unlösbren Problemen aus?
Was kann ich tun, ohne Geld, ohne Unterkunft erstmal auf mich gestellt? Bin 45 Jahre alt. Die Tochter geht aufs Gymnasium. 

wieso ohne Lohn?  woher kommt er?   

deine Tochter leidet!!!!! >>da solltest du längst weg sein!!!

Gefällt mir 2 - Hilfreiche Antworten !
7. Dezember 2019 um 14:54
Beste Antwort
In Antwort auf badenbaden2015

Hallo, liebe Teilnehmer!
Hier gibt es sicher erfahrene Frauen, die das Thema kennen und damit umgehen können.
Ich bin jetzt nach 12 Jahren Ehen und 14 Jahren der Beziehung irgendwo angelangt, wo ich nicht mehr kann. Er schlägt mich nicht, aber er schreit fürchterlich, schikaniert mich ständig, etc., etc... Ich heule nur noch... Unsere 11-jährige Tochter leidet mit.
Es war am Anfang dieser Beziehung zwar genauso, ich war damals jedoch jünger und dachte mir: er beruhigt sich, hat viel in seinem Leben durchgemacht (er hatte eine Beziehung mit einer schwerst psychisch kranken Frau, die inzw. an Suizid verstorben ist. Die beiden Kinder aus seiner ersten Ehe sind schon erwachsen..)
Ich habe mich damit getröstet, dass es nur vorübergehend ist... Es ist aber nicht vorübergegangen...
Heute bin ich finanziell total von ihm abhängig: arbeite ganztägig als seine Sekretärin, jedoch ohne Lohn. Ich habe auch nicht wirklich jemanden, bei dem ich ohne Probleme Schutz oder Unterkunft finden könnte. Meine Eltern leben im Ausland. Die Freunde will ich nicht in unsere Probleme einmischen. Solange es geht eben nicht. Was bleibt mir übrig? Frauenhaus? Denn ich kann wirklich nicht mehr.
Eine Weile habe ich noch die Gründe für seine Eskapaden bei mir selbst gesucht. Hier hat ihm das Abendessen nicht ganz gut geschmeckt, dort wollte ich keinen Umgang mit seinem Freund haben, der chron. Alkoholiker ist... Ich gehe ihm aus dem Weg, wenn er Schreianfälle bekommt. Ich tue alle meine Pflichten und mehr. Er nimmt das alles als selbstverständlich hin und schreit weiter.... Wenn er meine Tränen sieht, dann schreit er noch mehr... Darüber in einer ruhigen Minute zu sprechen will er nicht. Er ist sich nie seiner Schuld bewusst.. Meint, ich hätte psych. Probleme, soll mich behandeln lassen usw...
Alles in einem: was meint ihr? Sieht es eher nach unlösbren Problemen aus?
Was kann ich tun, ohne Geld, ohne Unterkunft erstmal auf mich gestellt? Bin 45 Jahre alt. Die Tochter geht aufs Gymnasium. 

Wieso denkst du es geht vorbei, wenn er doch schon von Anfang an so war? Seine vorgeschichte gut und schön - Soll er sich behandeln lassen, wegen dir wird das ja nicht passiert sein, also falsche Anlaufstelle für deinen Frust. Das ist etwas was mich bei vielen Frauen wundert, ihr wisst doch was das für ein Typ ist, wieso bleibt man da und macht sich abhängig mit Kind?

Ich würde mir einen Job suchen, zur Not H4 beantragen bis du einen hast und dann ganz schnell raus da ohne große Ankündigung- Das sehe ich als deine Pflicht an, dein Kind bekommt das alles mit. Misshandlungen schließen nicht nur körperliche Gewalt ein.

https://www.hilfetelefon.de/beratung-fuer-frauen.html

Gefällt mir 4 - Hilfreiche Antworten !
7. Dezember 2019 um 14:55

*seinen

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
13. Dezember 2019 um 16:08

Ihr habt vollkommen Recht. Mein einziges Bedenken ist nur die Kleine. Habe einfach Angst, dass er sie mir wegnimmt und mit ihr in seine Heimat abhaut (er kommt aus einem "sicheren" Drittland).  Oder anders herum: ich stehe mittellos da, also ist die Rechtssprechung auf seiner Seite. Ich habe wirklich null Erfahrung damit. Will nur nicht, daß er mir das Kind wegnimmt.
Ich sitze jetzt nur wie ein Idiot da und kann keine Bewegung machen ohne dass er das registriert. Bin ja Tag und Nacht mit ihm zusammen, er lässt mich nicht mal alleine einkaufen...
Habe mir überlegt, mit der Kleinen irgendwo Richtung Frauenhaus, für den Anfang... So einfach ist es jedoch nicht. Die nächste solche Einrichtung ist hier ziemlich weit weg (die Beraterin meinte etwa 150 km...) Also, die Schule geht da nicht mehr... Dann seine Reaktionen darauf.. Im Bekanntenkreis hat schon ein Vater auf dieser Schiene das alleinige Sorgerecht erhalten.. Sprich, die Ex hat das Kind aus gewohnter Umgebung herausgerissen.... Mein Gott, was soll ich nur tun?! 

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
13. Dezember 2019 um 17:25
Beste Antwort
In Antwort auf badenbaden2015

Ihr habt vollkommen Recht. Mein einziges Bedenken ist nur die Kleine. Habe einfach Angst, dass er sie mir wegnimmt und mit ihr in seine Heimat abhaut (er kommt aus einem "sicheren" Drittland).  Oder anders herum: ich stehe mittellos da, also ist die Rechtssprechung auf seiner Seite. Ich habe wirklich null Erfahrung damit. Will nur nicht, daß er mir das Kind wegnimmt.
Ich sitze jetzt nur wie ein Idiot da und kann keine Bewegung machen ohne dass er das registriert. Bin ja Tag und Nacht mit ihm zusammen, er lässt mich nicht mal alleine einkaufen...
Habe mir überlegt, mit der Kleinen irgendwo Richtung Frauenhaus, für den Anfang... So einfach ist es jedoch nicht. Die nächste solche Einrichtung ist hier ziemlich weit weg (die Beraterin meinte etwa 150 km...) Also, die Schule geht da nicht mehr... Dann seine Reaktionen darauf.. Im Bekanntenkreis hat schon ein Vater auf dieser Schiene das alleinige Sorgerecht erhalten.. Sprich, die Ex hat das Kind aus gewohnter Umgebung herausgerissen.... Mein Gott, was soll ich nur tun?! 

Wende dich ans Jugendamt und hänge es nicht zuhause an die große Glocke.

1 LikesGefällt mir 2 - Hilfreiche Antworten !
14. Dezember 2019 um 1:40
In Antwort auf badenbaden2015

Ihr habt vollkommen Recht. Mein einziges Bedenken ist nur die Kleine. Habe einfach Angst, dass er sie mir wegnimmt und mit ihr in seine Heimat abhaut (er kommt aus einem "sicheren" Drittland).  Oder anders herum: ich stehe mittellos da, also ist die Rechtssprechung auf seiner Seite. Ich habe wirklich null Erfahrung damit. Will nur nicht, daß er mir das Kind wegnimmt.
Ich sitze jetzt nur wie ein Idiot da und kann keine Bewegung machen ohne dass er das registriert. Bin ja Tag und Nacht mit ihm zusammen, er lässt mich nicht mal alleine einkaufen...
Habe mir überlegt, mit der Kleinen irgendwo Richtung Frauenhaus, für den Anfang... So einfach ist es jedoch nicht. Die nächste solche Einrichtung ist hier ziemlich weit weg (die Beraterin meinte etwa 150 km...) Also, die Schule geht da nicht mehr... Dann seine Reaktionen darauf.. Im Bekanntenkreis hat schon ein Vater auf dieser Schiene das alleinige Sorgerecht erhalten.. Sprich, die Ex hat das Kind aus gewohnter Umgebung herausgerissen.... Mein Gott, was soll ich nur tun?! 

Hör doch endlich auf das Kind vorzuschieben!!

er kann es Dir nicht wegnehmen

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
14. Dezember 2019 um 2:19
Beste Antwort
In Antwort auf carina2019

Hör doch endlich auf das Kind vorzuschieben!!

er kann es Dir nicht wegnehmen

Hi Carina,
natürlich kann er das! Er ist der Vater dieses Kindes, kann überall hin mit dem Kind ausreisen! Ist es erst mal im Ausland, hat die Mutter keine Chance mehr auf ihr Kind!
Versuche hier nicht berechtigte Ängste zu bagatellisiren und Badnerin als zu schwach und dumm zu erklären! Sie schiebt kein Kind vor, um sich nicht trennen zu müssen...

Liebe TE mir fällt in Deinem Fall auch nur ein, auf die Hilfe vom Jugendamt zu setzen!
Andersherum kann ich mir nicht vorstellen, wenn eine Frau in Deutschland mit ihren Kindern Schutz vor Gewalt, in einem Frauenhaus sucht, egal wie weit weg dies sein mag, dadurch das Sorgerecht an den cholärischen Vater verlieren kann!

Alles Liebe und Kraft für Dich

.... Informier Dich, gehe mit den Kindern, bevor er Verdacht schöpft

Gefällt mir 1 - Hilfreiche Antworten !
14. Dezember 2019 um 14:49
Beste Antwort
In Antwort auf badenbaden2015

Hallo, liebe Teilnehmer!
Hier gibt es sicher erfahrene Frauen, die das Thema kennen und damit umgehen können.
Ich bin jetzt nach 12 Jahren Ehen und 14 Jahren der Beziehung irgendwo angelangt, wo ich nicht mehr kann. Er schlägt mich nicht, aber er schreit fürchterlich, schikaniert mich ständig, etc., etc... Ich heule nur noch... Unsere 11-jährige Tochter leidet mit.
Es war am Anfang dieser Beziehung zwar genauso, ich war damals jedoch jünger und dachte mir: er beruhigt sich, hat viel in seinem Leben durchgemacht (er hatte eine Beziehung mit einer schwerst psychisch kranken Frau, die inzw. an Suizid verstorben ist. Die beiden Kinder aus seiner ersten Ehe sind schon erwachsen..)
Ich habe mich damit getröstet, dass es nur vorübergehend ist... Es ist aber nicht vorübergegangen...
Heute bin ich finanziell total von ihm abhängig: arbeite ganztägig als seine Sekretärin, jedoch ohne Lohn. Ich habe auch nicht wirklich jemanden, bei dem ich ohne Probleme Schutz oder Unterkunft finden könnte. Meine Eltern leben im Ausland. Die Freunde will ich nicht in unsere Probleme einmischen. Solange es geht eben nicht. Was bleibt mir übrig? Frauenhaus? Denn ich kann wirklich nicht mehr.
Eine Weile habe ich noch die Gründe für seine Eskapaden bei mir selbst gesucht. Hier hat ihm das Abendessen nicht ganz gut geschmeckt, dort wollte ich keinen Umgang mit seinem Freund haben, der chron. Alkoholiker ist... Ich gehe ihm aus dem Weg, wenn er Schreianfälle bekommt. Ich tue alle meine Pflichten und mehr. Er nimmt das alles als selbstverständlich hin und schreit weiter.... Wenn er meine Tränen sieht, dann schreit er noch mehr... Darüber in einer ruhigen Minute zu sprechen will er nicht. Er ist sich nie seiner Schuld bewusst.. Meint, ich hätte psych. Probleme, soll mich behandeln lassen usw...
Alles in einem: was meint ihr? Sieht es eher nach unlösbren Problemen aus?
Was kann ich tun, ohne Geld, ohne Unterkunft erstmal auf mich gestellt? Bin 45 Jahre alt. Die Tochter geht aufs Gymnasium. 

Hallo badenbaden,

dein Post berührt mich sehr. 

Du musst unbedingt da raus, denk an dein Kind. 

Die Schritte hat u. a. Yuheo sehr gut beschrieben. 

Geh direkt zum Jugendamt oder / und zu einer Berstungsstelle, z. B. Caritas!

Teile ihnen mit, dass dein Mann die Tochter evtl. ins Ausland bringen will. 

Das muss aktenkundig werden!

Nimm den Pass deiner Tochter an dich und verstecke ihn! 
Aber alles absolut heimlich. 

Ebenso andere wichtige Papiere oder mach zumindest Kopien. 

Den Pass aber im Original!

Ein Frauenhaus ist nicht so weit entfernt. Geh ins Internet!
Und wichtig:

Schalte die Tracking-Funktion deines Handys unbedingt aus!

Und noch etwas:

Hör mal auf, immer an ihn zu denken! 
Du bist nur für deine Tochter! und dich selbst verantwortlich!

Geh!!
Viel Glück!

Gefällt mir 1 - Hilfreiche Antworten !
15. Dezember 2019 um 2:54
In Antwort auf nele2411

Hi Carina,
natürlich kann er das! Er ist der Vater dieses Kindes, kann überall hin mit dem Kind ausreisen! Ist es erst mal im Ausland, hat die Mutter keine Chance mehr auf ihr Kind!
Versuche hier nicht berechtigte Ängste zu bagatellisiren und Badnerin als zu schwach und dumm zu erklären! Sie schiebt kein Kind vor, um sich nicht trennen zu müssen...

Liebe TE mir fällt in Deinem Fall auch nur ein, auf die Hilfe vom Jugendamt zu setzen!
Andersherum kann ich mir nicht vorstellen, wenn eine Frau in Deutschland mit ihren Kindern Schutz vor Gewalt, in einem Frauenhaus sucht, egal wie weit weg dies sein mag, dadurch das Sorgerecht an den cholärischen Vater verlieren kann!

Alles Liebe und Kraft für Dich

.... Informier Dich, gehe mit den Kindern, bevor er Verdacht schöpft

ich würde ihn alleine wegen der Drohung die Kinder wegzunehmen anzeigen

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
Noch mehr Inspiration?
pinterest
Haar Vitamine
Teilen