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Ehekrise - Verzweifelt!

2. Dezember 2015 um 15:38

Hallo zusammen,

ich bin völlig neu hier und ich möchte vorweg schicken, dass ich eigentlich nicht ein Freund davon bin, persönliche Probleme in einem Internetforum auszutauschen.

Aber ich fühle mich absolut hilflos und hoffe durch eine neutrale Sichtweise vielleicht etwas richtiges zu tun.

Zu mir: ich bin Mitte 40, männlich und seit knapp 9 Jahren mit meiner Traumfrau verheiratet.
Wir haben gemeinsam die 2 tollsten Kinder der Welt.

Seit längerem fühlt sich meine Frau nicht genügend geliebt/beachtet. Sei es durch mangelnde Zärtlichkeiten, durch Stress mit der Arbeit zuviel Aufmerksamkeit von mir zu den Kindern statt zu ihr usw.

Sie hat dies auch schon zwischenzeitlich angesprochen.
Ich habe mich seit diesem Sommer bemüht, mein Verhalten Stück für Stück zu verbessern. "Bemüht" ist eigentlich das falsche Wort, denn ich will es ja auch, denn ich liebe sie und unsere Kinder über alles.
Die Zärtlichkeiten sind jedoch weiterhin Mangelware - sie ist immer oder meist diejenige, die sie sich einfordert. Das hat jedoch NICHTS damit zu tun, dass ich sie nicht begehre, sondern damit, dass ich mit mir und meinem Körper absolut unzufrieden bin.

Nun ist sie davon überzeugt, ich fände sie nicht attraktiv oder ich hätte eine Andere, wäre Pornosüchtig oder ich würde mir meine Befriedigung an "anderen Orten" holen.

Nur um es hier klar zu stellen: nichts dergleichen trifft zu. Sie ist die Frau, die ich liebe und ich bin wahrscheinlich der treuste Idiot, den man finden kann.

Sie hat mir gesagt bzw. geschrieben, dass sie mit mir zu einer Paartherapie gehen möchte und dass ich mir bis Ende November überlegen soll, ob ich das auch möchte. Vorher war sie durch ihre Arbeit völlig eingespannt und durch den Wind)

Natürlich hätte ich das getan. Ich würde alles tun, um unsere Beziehung wieder gerade zu biegen.
Aber jetzt hat sich herausgestellt, dass sie alleine und ohne eine Rücksprache mit mir schon vorher dort hin gegangen ist und sie sich nun von mir trennen möchte.
Sie hat sich heimlich ein Ultimatum gesetzt und dies ist nun abgelaufen.

Für mich ist eine Welt zusammen gebrochen!

Ich ziehe mir den Schuh bezüglich der mangelnden Aufmerksamkeit und fehlenden Zärtlichkeit absolut an. Aber da es NICHT daran liegt, dass ich sie nicht liebe und begehre, sondern nur an meiner Unzufriedenheit mit mir selbst, ist es etwas, dass ich ändern kann und auch möchte.

Sie ist aber zu keiner Diskussion mehr bereit.
Blockt völlig ab.

Ich weiß nicht, wie ich ihr beweisen kann, dass ich sie über alles liebe, ich weiß nicht, wie ich ihr beweisen kann, dass es außer ihr niemanden gibt oder gab.

Man kann doch nicht 9 Jahre Ehe und die glückliche Zukunft von 2 Kindern einfach so wegwerfen?!?

Ich war einfach ein Idiot, dass ich nicht früher meinen Hintern hoch bekommen habe - das ist mir JETZT klar. Aber ich kann die Zeit nicht zurückdrehen...

Ich habe ihr geschrieben (ja geschrieben - ich kann über so was nicht besonders gut reden) dass ich sie bitte, mir noch ein bisschen Zeit zu geben und mir 2 x pro Woche etwas Zeit für mich alleine zu geben (damit ich wieder Sport machen kann und damit meine eigene Unzufriedenheit endlich verschwindet). Aber auch darauf kam einfach keine Reaktion oder Antwort.

Ich bin restlos verzweifelt.

Ich weiß auch gar nicht, was ich jetzt eigentlich von diesem Eintrag hier erwarte. Aber ich habe niemanden mit dem ich darüber reden kann.


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2. Dezember 2015 um 15:47

Hast du ihr das nie gesagt, dass...
...an dir und deinem körper liegt und ehrlich? warum kriegst du erst jetzt deinen hintern hoch?

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2. Dezember 2015 um 15:53

Liegt doch alles im normalen Bereich,
mit den Kids hast Du deine Pflicht erfüllt, wozu ist dann von deiner Frau noch Erotik und Sex erforderlich?

Ich habe alles durch, Gespräche nicht erforderlich, und wenn kamen nur dumme Antworten um ihre Ruhe zu haben. Wenn Antworten kamen dann mit dem Inhalt, wenn Du es zwingend brauchst gehe doch zu einer ...

Mails landeten ohne zu lesen im Papierkorb.

Suche dir eine Freundin um später nicht das Gefühl zu bekommen was verpasst zu haben.

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2. Dezember 2015 um 15:53

Habe ich
Hallo Gast,

doch - ich habe es ihr gesagt. Aber sie scheint es mir nicht zu glauben. Es ist aber so. Früher habe ich viel Sport gemacht - seit Jahren aber gar nicht mehr. Büroarbeit, danach Kinder, dann Bett. Ich habe mir einfach keine Zeit dafür genommen oder ich war eher der Meinung mir stünde die Zeit nicht zu.

Und warum ich erst jetzt den Hintern hoch bekomme?
Weil ich ein Idiot bin

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2. Dezember 2015 um 16:12
In Antwort auf nanuk_12541326

Habe ich
Hallo Gast,

doch - ich habe es ihr gesagt. Aber sie scheint es mir nicht zu glauben. Es ist aber so. Früher habe ich viel Sport gemacht - seit Jahren aber gar nicht mehr. Büroarbeit, danach Kinder, dann Bett. Ich habe mir einfach keine Zeit dafür genommen oder ich war eher der Meinung mir stünde die Zeit nicht zu.

Und warum ich erst jetzt den Hintern hoch bekomme?
Weil ich ein Idiot bin

Dann lass deiner frau mal den abstand...
..tu in dieser zeit was für dich! vielleicht gibt es dann noch eine chance...

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2. Dezember 2015 um 16:38

Danke
Danke für die vielen Rückmeldungen.

@ molokaii:
Was Du schreibst würde voraussetzen, dass es stimmt, was sie denkt. Dass sie mir nicht wichtig ist. Da das aber nicht der Fall ist, und für mich auch nach 9 Jahren Ehe Sex und Zärtlichkeit absolut dazugehören (auch wenn ich es in der Beziehen eben leider nicht gezeigt habe) ist das nicht mein Weg. Dein zweiter Eintrag schon eher.

@vevlyn:
Klar habe ich sicher nicht alleine die Schuld - aber doch zu einem großen Teil und das weiß ich. Nur eben anders, als meine Frau denkt.

Deinen Eintrag fand ich SEHR interessant!
Tatsächlich hatte sie früher Probleme und ist auch zum Psychologen gegangen. Sie hat auch eine lange Zeit Antidepressiva genommen. Erst in unserer Beziehung ist sie davon weg gekommen (das war sehr schwer)
Zwischenzeitlich war sie dann auch nochmal dort - aber ich habe da nie nachgehakt um ihr ihre Privatsphäre zu lassen.

Das aktuelle Gespräch (oder Gespräche - ich weiß es ja nicht, angeblich waren es 3) war aber soweit ich weiß entweder bei einem Anwalt oder bei einer Familienberatung. Ich weiß es leider nicht.

Ich habe allerdings genau das Gefühl, dass - wo auch immer sie war - ihr dort die Entscheidung mich zu verlassen sehr einfach gemacht wurde. Das ist für mich unfassbar!!!!

Von daher vielen Dank für Deinen sehr ausführlichen Kommentar.

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2. Dezember 2015 um 17:27
In Antwort auf nanuk_12541326

Danke
Danke für die vielen Rückmeldungen.

@ molokaii:
Was Du schreibst würde voraussetzen, dass es stimmt, was sie denkt. Dass sie mir nicht wichtig ist. Da das aber nicht der Fall ist, und für mich auch nach 9 Jahren Ehe Sex und Zärtlichkeit absolut dazugehören (auch wenn ich es in der Beziehen eben leider nicht gezeigt habe) ist das nicht mein Weg. Dein zweiter Eintrag schon eher.

@vevlyn:
Klar habe ich sicher nicht alleine die Schuld - aber doch zu einem großen Teil und das weiß ich. Nur eben anders, als meine Frau denkt.

Deinen Eintrag fand ich SEHR interessant!
Tatsächlich hatte sie früher Probleme und ist auch zum Psychologen gegangen. Sie hat auch eine lange Zeit Antidepressiva genommen. Erst in unserer Beziehung ist sie davon weg gekommen (das war sehr schwer)
Zwischenzeitlich war sie dann auch nochmal dort - aber ich habe da nie nachgehakt um ihr ihre Privatsphäre zu lassen.

Das aktuelle Gespräch (oder Gespräche - ich weiß es ja nicht, angeblich waren es 3) war aber soweit ich weiß entweder bei einem Anwalt oder bei einer Familienberatung. Ich weiß es leider nicht.

Ich habe allerdings genau das Gefühl, dass - wo auch immer sie war - ihr dort die Entscheidung mich zu verlassen sehr einfach gemacht wurde. Das ist für mich unfassbar!!!!

Von daher vielen Dank für Deinen sehr ausführlichen Kommentar.

Hallo voelligegal,
meine Frau ist mir auch nicht egal, hatte die Hoffnung auch nach 30 Ehejahren nicht aufgegeben, merke aber jetzt, ich bin und war halt der letzte Arsch der aber für die Versorgung wichtig war.

Wenn Du hier so die Erfahrungsberichte liest kannst Du feststellen, bei allen Beratungen durch Dritte ist der Mann immer der Verlierer, ganz vorsictig ausgedrückt.

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3. Dezember 2015 um 14:47

Ich habe den Bericht schon verstanden,
nur wenn ein Mann nur Körbe bekommt dann vergeht die Lust schon.

Sie haben eine Kriese, kommt überall mal vor, das wäre kein Grund sich gleich nach dieser Zeit scheiden zu lassen. Ich habe nur gesagt, wenn die Frau im Moment total lustlos ist, dann sollter sich schon etwas Spaß suchen.

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3. Dezember 2015 um 15:13

Wäre nicht der erste...
... und sicher auch nicht der letzte "Therapeut", der zur Trennung rät - obwohl Probleme teils absolut lösbar wären, teils auch in der Person des Patienten liegen und nicht in der des Partners.
Allerdings ist das nur aus meiner eigenen Erfahrung heraus, wie das bei Deiner Frau war / ist, weiss ich natürlich nicht.

Mein Mann hat damals "einfach" nicht aufgegeben - ich habe ihn da ziemlich verflucht, dass er meinen Wunsch, mich zu trennen (bis zur Trennung kam es bei uns nicht), nicht akzeptiert hat - inzwischen bin ich ihm ziemlich dankbar, dass er mir damals den Ar*** gerettet hat.
Aber wenn sie Dich völlig blockt und so wie es klingt noch einige Baustellen mehr hat - weiss ich so als Aussenstehende jetzt auch nicht, wie Du da überhaupt durch kommen solltest.

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3. Dezember 2015 um 15:34

...
"Diese Medikamente schalten einen Menschen auf Autopilot. Sie fühlt dann nichts mehr. Weder Liebe, noch Wünsche, noch Einsamkeit oder Zweisamkeit. Tatsache ist aber auch, sie funktioniert ab dem Zeitpunkt nicht mehr. Sie kann auch nicht mehr wirklich arbeiten oder für die Kinder da sein, weil sie so gesehen ein Menschlicher Stein ist."

Aha... und du weißt das, weil du Medizin studiert hast oder..?
Du übertreibst gerade maßlos.
Ich stimme dir zwar grundsätzlich zu, dass viel zu schnell (und vor allem vorbeugend, was absoluter Blödsinn ist) Psychopharmaka verschrieben werden.
Aber das was du beschreibst ist wirklich übertrieben. Ich kenne Leute mit Depressionen, Magersucht, Angststörungen, Panikstörungen.. die haben alle früher oder später mal Medikamente genommen- konnten aber völlig normal damit leben und haben sich auch nicht großartig verändert, heißt: Sie haben nicht weniger gefühlt oder ihren Partner weniger geliebt oder sonst was.
Wenn Psychopharmaka KORREKT verschrieben und eingenommen werden, können sie sogar sehr hilfreich sein und einem helfen, wieder auf die Beine zu kommen.

Ich sehe das Problem der Partnerin des Threadstellers tatsächlich definitiv ganz woanders als bei den Medikamenten.
Selbst wenn sie welche nimmt, ich glaube, das Problem liegt eher an Jahrelanger, systematischer emotionaler Kälte. Ich meine, er sagt von sich selbst, er kann ihr nicht mal SAGEN, was er fühlt, nein, er muss es ihr schreiben. Sie hat sich jahrelang abgelehnt, ungeliebt und unbegehrt gefühlt. Das macht mit einem Menschen 100x mehr, als einmal über ein paar Wochen oder Monate mal ein paar Medikamente zu nehmen. Ich glaube, der Threadsteller hat halt ganz klar jahrelang nix zur Ehe beigetragen und war viel zu viel mit sich selbst beschäftigt, und JETZT, wo sie sagt, dass sie geht, kriegt er plötzlich schiss und jetzt klingt es so, als wäre er derjenige, der unbedingt was tun will und der "Gute" ist. Funktioniert so aber sicher nciht bei seiner Frau- Dumm gelaufen.

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3. Dezember 2015 um 15:51

Bis dass der tod euch scheidet....
...sorry, aber wenn deine eltern das mitgemacht haben, schön und gut....aber nicht jeder möchte jahrelang durch höllenqualen gehen um VIELLEICHT irgendwann mal wieder eine gute beziehung zu führen...manche menschen möchten nicht so weit sinken und geschirr nach dem anderen werfen oder gewalt austauschen...die ziehen VORHER einen schlussstrich...zum glück kann, darf und sollte man sich heute vorher trennen

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3. Dezember 2015 um 15:57
In Antwort auf gast234324

Bis dass der tod euch scheidet....
...sorry, aber wenn deine eltern das mitgemacht haben, schön und gut....aber nicht jeder möchte jahrelang durch höllenqualen gehen um VIELLEICHT irgendwann mal wieder eine gute beziehung zu führen...manche menschen möchten nicht so weit sinken und geschirr nach dem anderen werfen oder gewalt austauschen...die ziehen VORHER einen schlussstrich...zum glück kann, darf und sollte man sich heute vorher trennen

Jo...
... wenn was kaputt ist, lieber nicht versuchen zu reparieren, gleich wegwerfen, neu kaufen.

Bin ich bei Beziehungen gar kein Fan davon und bei Ehen schon gar nicht. Meiner Meinung nach hat man, wenn man sich schon zu einer Heirat entschliesst, schon damit auch die Pflicht, zumindest ernsthaft zu versuchen, Probleme gemeinsam zu lösen, statt einfach hinzuwerfen. Dass sie ihm gesagt hat, was sie stört, war der erste Schritt, aber dass es damit auch gut ist - kann ich nicht finden.

Etwas anderes wäre es, wenn bei beiden z.B. das Nähe - Distanzbedürfnis grundsätzlich völlig unterschiedlich ist, da ist meiner Meinung nach eine Lösung nicht möglich. Aber das sollte man nicht erst nach der Heirat herausbekommen ^^

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3. Dezember 2015 um 16:07
In Antwort auf avarrassterne1

Jo...
... wenn was kaputt ist, lieber nicht versuchen zu reparieren, gleich wegwerfen, neu kaufen.

Bin ich bei Beziehungen gar kein Fan davon und bei Ehen schon gar nicht. Meiner Meinung nach hat man, wenn man sich schon zu einer Heirat entschliesst, schon damit auch die Pflicht, zumindest ernsthaft zu versuchen, Probleme gemeinsam zu lösen, statt einfach hinzuwerfen. Dass sie ihm gesagt hat, was sie stört, war der erste Schritt, aber dass es damit auch gut ist - kann ich nicht finden.

Etwas anderes wäre es, wenn bei beiden z.B. das Nähe - Distanzbedürfnis grundsätzlich völlig unterschiedlich ist, da ist meiner Meinung nach eine Lösung nicht möglich. Aber das sollte man nicht erst nach der Heirat herausbekommen ^^

Das habe ich nicht geschrieben...
...dass man es nicht versuchen soll, aber sorry, es gibt bei mir bei bestimmten dingen kein zurück mehr und habe ich mich auf das post von vevlyn bezogen....geschirr werfen und ohrfeigen??? ne, du....das MUSS ich mir nicht antun...

nach deinen begriffen, habe ich meine ehe weggeworfen....aber weisst du was? mir geht es sehr gut damit...

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3. Dezember 2015 um 16:18
In Antwort auf gast234324

Das habe ich nicht geschrieben...
...dass man es nicht versuchen soll, aber sorry, es gibt bei mir bei bestimmten dingen kein zurück mehr und habe ich mich auf das post von vevlyn bezogen....geschirr werfen und ohrfeigen??? ne, du....das MUSS ich mir nicht antun...

nach deinen begriffen, habe ich meine ehe weggeworfen....aber weisst du was? mir geht es sehr gut damit...

Geschirr werfen ...
kommt bei uns immer mal wieder vor, gehört dazu. Wir sind keine Menschen, die Konflikte still regeln und auch keine Menschen, für die Streit etwas schlimmes ist. Ansichtssache. Ohrfeigen nun gerade nicht... aber davon würde ich jetzt auch nicht kaputt gehen und mein Mann wohl auch nicht.

Wer sich wann trennt oder auch nicht, ist genau dann meine Entscheidung, wenn es meine eigene Beziehung betrifft und sonst nicht. Ob Du Deine Ehe beendest oder nicht, ist, war und bleibt zu jeder Zeit Deine eigene Entscheidung. Wenn es Dir damit gut geht - ja ist doch alles fein.
Ist nur meine Meinung, mein Standpunkt, meine Ansicht, dass das Eingehen einer Ehe einen da zu mehr verpflichtet - kein Naturgesetz

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3. Dezember 2015 um 16:29

Du scheinst ja mein leben zu kennen...


mir kommt auch das lachen...

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3. Dezember 2015 um 16:37
In Antwort auf avarrassterne1

Geschirr werfen ...
kommt bei uns immer mal wieder vor, gehört dazu. Wir sind keine Menschen, die Konflikte still regeln und auch keine Menschen, für die Streit etwas schlimmes ist. Ansichtssache. Ohrfeigen nun gerade nicht... aber davon würde ich jetzt auch nicht kaputt gehen und mein Mann wohl auch nicht.

Wer sich wann trennt oder auch nicht, ist genau dann meine Entscheidung, wenn es meine eigene Beziehung betrifft und sonst nicht. Ob Du Deine Ehe beendest oder nicht, ist, war und bleibt zu jeder Zeit Deine eigene Entscheidung. Wenn es Dir damit gut geht - ja ist doch alles fein.
Ist nur meine Meinung, mein Standpunkt, meine Ansicht, dass das Eingehen einer Ehe einen da zu mehr verpflichtet - kein Naturgesetz

...und meine meinung...
...auch wenn ich nun alleinerziehend vollberufstätig mit kleinen kinder bin....

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3. Dezember 2015 um 17:10


.

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3. Dezember 2015 um 18:32

Ja, schon...
... ich finde auch ihre Handlungsweise falsch. Ich dachte zumindest das hättee ich klar machen können ^^

Mag auch sein, dass mich das Beschriebene zu sehr an meine eigenen Erfahrungen erinnert und ich das zu subjektiv sehe... Möglich.

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3. Dezember 2015 um 18:52

Nein, glaube ich nicht...
... dass da vorher etwas ärgeres nicht passen *muss*. Also ja: man hat versäumt, an der Beziehung zu arbeiten, daran, miteinander glücklich zu sein. Das kann (!) es schon gewesen sein.

Wieso solltee man mit jemandem zusammen bleiben, wenn es nicht mehr schön ist?
- weil eine Ehe verpflichtet, auch wenn wir das "in guten wie in schlechten Zeiten" nicht mehr offiziell schwören - mich zumindest bindet dieser Schwur.
- weil nichts auf dieser Welt immer nur schön ist,
- weil zum Licht immer auch Schatten gehört,
- weil man Probleme auch lösen kann, statt hinzuwerfen.
- weil der Ehepartner es einem wert sein sollte, dass man auch mal den blöden schweren Weg nimmt.

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3. Dezember 2015 um 18:55

Durchzustehen...
... gibt es da nichts, ich müsste eher etwas "durchstehen", wenn es nie laut wird Passt schon, mit jemandem, der bei einen ... engagierteren Streit gleeich "Höllenqualen" leidet, könnte ich keine Beziehung führen.
Aber das habe ich immer herausgefunden, bevor ich mit demjenigen eine Beziehung eingegangen bin - deswegen kam es da im Zweifelsfalle nie dazu. Das wären auch so Probleme, die ich als nicht lösbar ansehe.

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3. Dezember 2015 um 19:29

Ja, eben
und in Bezug auf Beziehungen muss ich das jetzt nicht zwingend toll finden.

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3. Dezember 2015 um 19:46

Eben...
...das wohlergehen meiner kinder hat auch oberste prio, deshalb die trennung....und das sicher nicht wegen ein paar lauten streits...DAS habe ich nirgends geschrieben...

ist ja schön wenn du so einen tollen vater für deine kinder hast....der vatermeiner kinder mutierte zum riesen ar*** und die kinder sind ohne ihn besser dran....

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4. Dezember 2015 um 7:36

Hm...
wir sind langsam einen Tick OT glaub ich... Dennoch, hier will ich schon noch antworten.

Irgendwie klingt das bei Dir, als wäre bei uns das Zusammengehörigkeitsgefühl, die Liebe nicht da - oh doch, ganz sicher. Aber ich finde nicht, dass das ein Perpetuum Mobile ist, was von ganz allein immer weiter läuft. Und es tut meiner Liebe nun keinen Abbruch, wenn ich sie (und das Zusammengehörigkeitsgefühl etc) ab und an bewusst füttere und notfalls auch wieder "aufpäppel", wenn sie krank und verletzt und schwach am Boden liegt.

Aber ja, ob man zusammenpasst, sollte man vor der Ehe, meiner Meinung nach auch vor der Beziehung definitiv herausfinden. Ich denke auch nicht, dass es beim TE so ist, dass das Bedürfnis nach Nähe, Zärtlichkeit etc. an sich zu unterschiedlich ist. Er spricht ja davon, dass er sich auf Grund eigener Probleme zurückgezogen hat. Dass im Alltag das "umeinander werben" auch und gerade in einer langjährigen Beziehung, eben irgendwie auf der Strecke bleibt, passiert vielen - aber so etwas kann man korrigieren.

Ausserdem kommt für mich im Falle des TE absolut in Betracht, dass da bei seiner Frau die Therapie mit reinspielt - und da sagen meine persönlichen Erfahrungen und das, was ich von Mitpatienten/-innen so erlebt habe, dass man da zu leicht falsche Entscheidungen trifft - und es auch alles andere als negativ ist, wenn man da jemanden hat, der versucht, das wieder gerade zu rücken.
Aber wie gesagt: in dieser Hinsicht kann es sein, dass ich sehr subjektiv urteile.

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4. Dezember 2015 um 11:19

Hast
Du sie mal gefragt, was Deine Frau genau meint? Was sie sich konkret wünscht?

Ich gehe jetzt mal nicht davon aus, dass es nur um Deine Fähigkeiten im Bett geht...

Viele Frauen klammern sich an dieses Romantik-Ideal, das sie aus Hollywoodfilmen kennen und das Viele gerne in der Öffentlichkeit demonstrieren.
Dass der Mann Blumen/Pralinen mitbringt, die Autotür aufhält, zum Candlelight Dinner einlädt, Opernkarten besorgt etc.

Vielleicht ist Deine Frau auch so.
Wie war es denn früher, was hast Du da für "große Gesten" gebracht? Hast Du Dich wirklich anders verhalten?

Du schreibst, dass Du mit Deinem Körper unzufrieden bist.
Hast Du ihr das jemals gesagt?
Ich mag es zB auch nicht, wenn mein Mann mich direkt nach dem Aufwachen auf den Mund küssen will. Dann habe ich nämlich noch nicht meine Zähne geputzt und sicher Mundgeruch (wie jeder andere in dieser situation auch). Das will ich ihm nicht zumuten und damit fühle ich mich selber nicht wohl. Er weiß das und küsst mich deswegen frühmorgens nur noch auf die Wange.

Von einer Paartherapie halte ich wenig, weil meist nur die Frau hingehen will.
Keine Therapie wirkt, wenn man sie nicht zulässt!
Zudem ist meine Erfahrung, dass der Rat von Außenstehenden einer Beziehung nur schaden kann. Mir wurden selbst von langjährig Verheirateten und Menschen, die mich gut kennen, sehr schlechte Tipps gegeben.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Therapeut wirklich in eine Beziehung hinein blicken kann. Er erlebt das Paar doch nur in den Sitzungen; er kennt es nicht privat.
Er hat noch nie mit ihnen zusammen einen Ausflug gemacht, er war nicht bei ihnen zu Hause, mit ihnen im Urlaub...

Und offensichtlich hat der Therapeut Deiner Frau ihr ja bereits zur Trennung geraten.
Bei Problemen/Konflikten wird schnell zur Trennung geraten....
Das liegt daran, dass Viele nur der Verliebtheit nachjagen und Viele nicht bereit sind, an sich selbst zu arbeiten.
Mein Mann & ich wären nicht einmal zusammengezogen, wenn wir auf all die Dummschwätzer gehört hätten!

Was Du jetzt konkret tun kannst?
Sprich mit Deiner Frau! Noch ist sie es!
Frag sie, was konkret sie Dir vorwirft und was Du ihrer Meinung nach besser machen könntest.
Sie hat gemeint, dass sie sich mehr Zuwendung wünscht. Wie soll diese aussehen? Frag sie das!
Hör ihr zu. Sieh sie dabei an und mache nichts nebenbei. Unterbrich sie nicht. Reagiere nicht, d.h. nicht sofort rechtfertigen/meckern.

Übrigens zeigen Männer ihre Zuneigung anders als Frauen.
Für einen Mann mag es ein kleiner Liebesbeweis sein, seiner Partnerin ein Bild an die Wand zu nageln.
Die meisten Frauen empfinden das als hilfsbereit, aber mehr nicht.
Für sie wäre es ein Liebesbeweis, wenn ihr Partner ihnen das Bild schenken würde, vor dem sie seit Monaten immer wieder im Laden stehen!

Frauen können das gut, Dinge monatelang im Schaufenster anzuhimmeln!

Zuletzt möchte ich noch von Dir wissen: Willst Du Deine Frau wirklich noch? Möchtest Du mit ihr überhaupt noch eine innige Ehe führen?
Oder möchtest Du nur "wegen der Kinder" mit ihr zusammen bleiben? Oder wegen den anderen, die bei einer Scheidung schlecht von euch denken könnten? Oder geht es um Geld, profitierst Du irgendwie von dieser Ehe?

Übrigens finde ich es sehr schade, dass hier Einige direkt polarisieren.
Entweder der TE wird als unsensibler Egoist beschimpft oder es wird zur Trennung geraten.

Ich kenne den TE natürlich nicht, geschweige denn seine Familie, aber ich würde bei jeder Beziehungskrise, wo es um verzeihbare Fehler geht, zur Besinnung raten.
Nicht zum unter den Teppich Kehren oder zum Nachgeben, sondern dazu, die Sache noch einmal zu überdenken.

9 Jahre sind eine lange Zeit und wenn man in dieser Zeit auch noch 2 Kinder gezeugt hat, muss es doch irgendwann auch bessere Zeiten gegeben haben...
Das wegen Kommunikationsschwierigkeiten wegzuwerfen, fände ich schade.

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4. Dezember 2015 um 11:27

Wieso?
Kann sein, muss aber nicht sein.

Nicht jeder flüchtet sich direkt in Fremdgehen...

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4. Dezember 2015 um 11:32
In Antwort auf avarrassterne1

Wäre nicht der erste...
... und sicher auch nicht der letzte "Therapeut", der zur Trennung rät - obwohl Probleme teils absolut lösbar wären, teils auch in der Person des Patienten liegen und nicht in der des Partners.
Allerdings ist das nur aus meiner eigenen Erfahrung heraus, wie das bei Deiner Frau war / ist, weiss ich natürlich nicht.

Mein Mann hat damals "einfach" nicht aufgegeben - ich habe ihn da ziemlich verflucht, dass er meinen Wunsch, mich zu trennen (bis zur Trennung kam es bei uns nicht), nicht akzeptiert hat - inzwischen bin ich ihm ziemlich dankbar, dass er mir damals den Ar*** gerettet hat.
Aber wenn sie Dich völlig blockt und so wie es klingt noch einige Baustellen mehr hat - weiss ich so als Aussenstehende jetzt auch nicht, wie Du da überhaupt durch kommen solltest.

Was
für Konflikte gab es denn bei euch?

Weshalb wolltest Du Dich trennen?

Ich glaube, dass: "Ich möchte/werde mich von Dir trennen." ohne dass weitere Taten wie Auszug, Scheidung einreichen etc. folgen, oft nur der Wunsch nach Veränderung ist. Dass der Partner sich bitte endlich ändern möge, damit dem gemeinsamen Glück nichts mehr im Wege steht.

Avarra, Du hast absolut Recht: Oft liegt es gar nicht am Partner, sondern am eigenen Verhalten/Denken.

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4. Dezember 2015 um 11:45


So viel Wahres!

Ich würde Dir zustimmen, Purple, wenn es um größere Dinge ginge.
Aber der TE berichtet nur von Kommunikationsschwierigkeiten.

2 Partner müssen nicht komplett gleich ticken, um eine Beziehung miteinander haben zu können.
Mein Mann & ich sind zB auch grundverschieden, aber es geht einzig und allein darum, seinen Partner kennen- und verstehen zu lernen. Sich Mühe zu geben. Sich auch mal in den anderen hineinzuversetzen.

Zudem verändern sich Beziehungen und Beziehungskonflikte auch.
Menschen ändern ihre Meinung, weil sie neue Erfahrungen machen.

Meiner Meinung nach gibt es nicht die 100%ige Kompatibilität.
Man kann nur jemanden finden, bei dem man sich wohl fühlt. Bei dem man innerlich zur Ruhe kommt.

Nähe & Distanz sind immer eine schwierige Sache.
Das unterliegt auch Phasen. Mal braucht der eine mehr Nähe, mal der andere.
Deswegen gleich von Inkompatibilität zu sprechen, finde ich übertrieben.

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4. Dezember 2015 um 12:06
In Antwort auf heartsease

Was
für Konflikte gab es denn bei euch?

Weshalb wolltest Du Dich trennen?

Ich glaube, dass: "Ich möchte/werde mich von Dir trennen." ohne dass weitere Taten wie Auszug, Scheidung einreichen etc. folgen, oft nur der Wunsch nach Veränderung ist. Dass der Partner sich bitte endlich ändern möge, damit dem gemeinsamen Glück nichts mehr im Wege steht.

Avarra, Du hast absolut Recht: Oft liegt es gar nicht am Partner, sondern am eigenen Verhalten/Denken.

Weshalb wolltest Du Dich trennen?
weil ich mit meinem Partner und meiner Beziehung nicht klar kam und nicht gepeilt habe, dass das einfach nur daran lag, dass ich mit mir selbst nicht klar kam, weil ich so verwirrt war, dass ich geglaubt habe, wenn ich "neu anfange" (auf der ganzen Linie, nicht nur in dieser Hinsicht) wird "alles gut" und weil mein brillianter "Therapeut" mich damals darin bestärkt hat und mir sehr zu einer Trennung geraten hat - und weil ich eigentlich in einer Situation war, wo ich keine Entscheidungen hätte treffen dürfen, die Folgen über den aktuellen Tag hinaus haben.

Nein, mein Partner sollte sich nicht ändern. Erstens habe ich zu keiner Sekunde das Recht, dass ein anderer Mensch sich für mich ändert, schon gar nicht "mir zu Liebe" und zweitens glaube ich nicht daran, dass es real sonderlich oft vorkommt, dass an Problemen wirklich *einer* schuld ist und der / die andere so gar nicht. Es sieht halt nur gern so aus

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4. Dezember 2015 um 12:38


Ja, in Krisen werden Beziehungen oft einseitig beurteilt.

Es mag Beziehungen geben, wo es tatsächlich besser ist, zu gehen, aber ich wage zu behaupten, dass der Großteil an Kommunikationsschwierigkeiten scheitert.

Mein Mann weiß das mit dem morgens Küssen zB. Für ihn ist das völlig ok.
Ich habe das von Anfang an direkt gesagt und mich nicht einfach schweigend weggedreht. DAS hätte ihn gekränkt.
Genauso wenig haben wir Sex, wenn er Magenschmerzen hat und bereits seine 2. "Sitzung" plant.

Wir sind jetzt 7 Jahre zusammen und ich habe den Eindruck, dass wir uns immer besser verstehen.
Liebe und Zuneigung waren von Anfang an da, aber alte Konflikte werden mittlerweile anders angegangen.

Mir fällt es leichter, seine Handlungen nicht persönlich zu nehmen.
Wenn mein Mann heute seine Hose dort liegen lässt, wo er sie ausgezogen hat, dann ärgere ich mich nicht mehr darüber. Früher (d.h. im 1. Jahr) habe ich sowas als unangemessen chaotisch empfunden und manchmal sogar als Beleidigung.
Heute denke ich mir: "Wie gut, dass mich sonst nichts an ihm stört! Das ist eine Kleinigkeit! Ihn stört auch sicher Vieles an mir und er reibt mir das nicht ständig unter die Nase."

Weißt Du, Vevlyn, jemanden wirklich so zu akzeptieren, wie er ist, ist ein Lernprozess.
Deswegen verstehe ich die Ansichten anderer oft nicht. Da geht es kaum um Liebe. Eher um Bedürfniserfüllung, der Partner als Wünscheerfüller.
Selbstkritik ist das Zauberwort.

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4. Dezember 2015 um 12:45
In Antwort auf avarrassterne1

Weshalb wolltest Du Dich trennen?
weil ich mit meinem Partner und meiner Beziehung nicht klar kam und nicht gepeilt habe, dass das einfach nur daran lag, dass ich mit mir selbst nicht klar kam, weil ich so verwirrt war, dass ich geglaubt habe, wenn ich "neu anfange" (auf der ganzen Linie, nicht nur in dieser Hinsicht) wird "alles gut" und weil mein brillianter "Therapeut" mich damals darin bestärkt hat und mir sehr zu einer Trennung geraten hat - und weil ich eigentlich in einer Situation war, wo ich keine Entscheidungen hätte treffen dürfen, die Folgen über den aktuellen Tag hinaus haben.

Nein, mein Partner sollte sich nicht ändern. Erstens habe ich zu keiner Sekunde das Recht, dass ein anderer Mensch sich für mich ändert, schon gar nicht "mir zu Liebe" und zweitens glaube ich nicht daran, dass es real sonderlich oft vorkommt, dass an Problemen wirklich *einer* schuld ist und der / die andere so gar nicht. Es sieht halt nur gern so aus

Ja,
das kann ich mir gut vorstellen, dass Dein Therapeut sofort "auf Deiner Seite" war.
Neuanfang, Selbstfindung etc. sind für einen Therapeuten bestimmt spannende Themen!

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4. Dezember 2015 um 13:40

Warum
soll die ehefrau sich nirgends ausweinen und/oder Input holen dürfen, wenn sie bei ihrem mann mit allem reden nichts erreicht?

der te schreibt, sie sei seit langem unzufrieden gewesen, habe ihm mehrfach ihre sicht und gefühle dargelegt und somit versucht das ruder rumzureißen.
wenn all das bei ihm auf taube ohren stößt bzw er sich ihr nicht derart öffnet, dass beide damit dann an der beziehung arbeiten können, halte ich es für völlig legitim, dass sie sich anderweitig hilfe holt. das tat sie wohl, weil sie glaubte ihre ehe ohne sein zutun retten zu können. der versuch ist gescheitert - weil er nicht aus seiner haut konnte.

sie hat offensichtlich viel getan während er sich nur hinter seiner eigenen unzufriedenheit versteckte. und JETZT ist sie am ende mit ihrem latein. er hat alle chancen, die sie ihm durch ihre offenen worte gegeben hat, vertan. der krug geht halt nur zum brunnen bis er bricht. jetzt ist es passiert und JETZT hat er ein problem und will die dinge ändern. wäre ihm dieses licht mal eine weile vorher aufgegangen, wäre auch seiner frau einiges erspart geblieben.

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4. Dezember 2015 um 14:02

Frag mich
auch, welcher Therapeut sowas mitmacht.
Was für einen Sinn macht es, eine Beziehung zweier Außenstehender retten zu wollen, wenn man nur einen Teil flüchtig kennt?

Zumal ich ja eh die Erfahrung gemacht habe, dass Außenstehende eher SCHADEN.

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4. Dezember 2015 um 14:09

Hm,
ich kann das nicht generell sagen.

Ich war noch bei keinem Psychologen/Psychotherapeuten/Psychiater.

Allerdings beziehe ich mich auf sämtliche Außenstehende; wenn man Beziehungsprobleme hat, mischt sich ja jeder mit dummem Geschwätz ein.
Das es dummes Geschwätz ist, habe ich mühsam lernen müssen. Hätte ich auf alles gehört, was von vermeintlich erfahrenen älteren Menschen an mich hingelabert wurde, hätte ich die große Liebe meines Lebens verpasst. Es fing schon damit an, dass mein Mann 1,5 Jahre jünger ist als ich...

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10. Dezember 2015 um 13:48

@TE
Bitte melden!

Wie geht es Dir inzwischen?

Ist sie ausgezogen?

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10. Dezember 2015 um 15:42

Tja, so wie es aussieht,
hat sich der TE seit dem Einstellen seines Postings nicht mehr im Forum blicken lassen. An unseren Meinungen und an dem teilweise heftigen Meinungsaustausch verschiedener Diskutanten dürfte er somit etwa ähnlich viel Interessse haben, wie an der Beurteilung der gemeinsamen Ehejahre durch seine inzwischen Exfrau.

Insgesamt ein aus meiner Sicht typisches Verhalten von Leuten, die sich einen Scheiß um ihre Umgebung kümmern und hinterher jammern, dass ihre Umgebung ihnen irgendwann den Koffer vor die Tür stellt.

Aus meiner Sicht nichts, was wir lösen könnten oder sollten und dazu auch noch ein fauler TE, der sich die Lösung seiner persönlichen Probleme oder eine Beratung darüber von unbeteiligten Dritten erwartet. Selbstverständlich für lau.

Mein Respekt hält sich in Grenzen,
Christoph

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