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Ehekrise oder Eheaus?

8. November 2018 um 15:29

Hallo an alle!

Ich habe mich ganz frisch hier angemeldet und hoffe auf Antworten, die mir aus meiner komplizierten Situation helfen könnten.

Mein Mann und Ich, beide noch recht jung, sind seit 3 Jahren verheiratet und haben 2 Kinder. So viel zu uns.
Folgende Situation: Seit inzwischen schon Monaten, zweifele ich an unserer Ehe.
Es gibt mehrere Gründe: zum einen habe ich mich in vielen Situation von ihm allein gelassen gefühlt, außerdem habe ich oft, Beruflich und Hobbymäßig zurück stecken müssen. Klar, für Kinder muss man Änderungen in Kauf nehmen, allerdings lief das sehr einseitig ab, wodurch ich Freunde und Zeit für mich, fast vollständig verloren habe.

Wir haben bereits darüber gesprochen, seitdem sich auch schon einiges geändert hat und es mir persönlich auch schon viel besser geht! Allerdings zweifele ich noch immer an der Ehe und meinen Gefühlen für ihn. Ich weiß einfach nicht, ob ich mich unbewusst dazu zwinge bei ihm zu bleiben, oder ob es wirklich noch Liebe ist, die mich hält.

Vielleicht kann mir hier ja jemand helfen!

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8. November 2018 um 16:37

Was meinst Du mit "einseitig"?
Du hast zurückgesteckt, er aber nicht?

Wer arbeitet wieviel?

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8. November 2018 um 17:48
In Antwort auf sarabi

Hallo an alle!

Ich habe mich ganz frisch hier angemeldet und hoffe auf Antworten, die mir aus meiner komplizierten Situation helfen könnten.

Mein Mann und Ich, beide noch recht jung, sind seit 3 Jahren verheiratet und haben 2 Kinder. So viel zu uns.
Folgende Situation: Seit inzwischen schon Monaten, zweifele ich an unserer Ehe.
Es gibt mehrere Gründe: zum einen habe ich mich in vielen Situation von ihm allein gelassen gefühlt, außerdem habe ich oft, Beruflich und Hobbymäßig zurück stecken müssen. Klar, für Kinder muss man Änderungen in Kauf nehmen, allerdings lief das sehr einseitig ab, wodurch ich Freunde und Zeit für mich, fast vollständig verloren habe.

Wir haben bereits darüber gesprochen, seitdem sich auch schon einiges geändert hat und es mir persönlich auch schon viel besser geht! Allerdings zweifele ich noch immer an der Ehe und meinen Gefühlen für ihn. Ich weiß einfach nicht, ob ich mich unbewusst dazu zwinge bei ihm zu bleiben, oder ob es wirklich noch Liebe ist, die mich hält.

Vielleicht kann mir hier ja jemand helfen!

Zwei kleine Kids sind natürlich eine Herausforderung und manche Eltern vergessen dann, dass sie ja auch noch ein Paar sind und wenn das passiert, lebt man sich auseinander und emotionaler Schwund ist dann die Folge davon.

Was wäre denn die Alternative? Würdest Du mit zwei kleinen Kindern als alleinerziehende Mutter besser klarkommen als mit Deinem Ehemann?

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8. November 2018 um 19:53
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Was meinst Du mit "einseitig"?
Du hast zurückgesteckt, er aber nicht?

Wer arbeitet wieviel?

Nicht wirklich. Klar hat sich auch für ihn etwas geändert. Aber er macht noch denselben Job, sein Hobby (wobei er das jetzt wohl aufgiebt) und hat auch sonst seine Freizeit und seine Termine nur nach sich selbst geplant. 

Ich hingegen habe den Beruf gewechselt, obwohl ich meinen alten sehr gemocht Habe, der ging bloß mit den Kindern nicht, da mein Mann das selbe macht und wir im Schichtdienst gearbeitet haben. Mein Hobby habe ich ebenfalls aufgegeben, da sonst keine Zeit für die Familie mehr da war.
Und meine Planung war, selbstverständlich, immer an allem angepasst. Das ist jetzt mal das hauptsächliche.

Mein Mann arbeitet 40 Stunden in den Zeiten von 6-21 Uhr. Ich arbeite 30 Stunden von 8-15 Uhr.

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8. November 2018 um 20:03

Die Zeit zu Zweit bezieht sich hauptsächlich auf die Abende, wenn die Kinder schlafen. Wir gehen zwar mal aus, aber eben selten. Ist mit Kindern eben etwas schwieriger.

Die Frage habe ich mir schon oft gestellt! Auch, ob es am Berufswechsel liegen könnte. Eine hundert Prozentige Antwort darauf habe ich nicht! Vielleicht ist es auch ein unzufriedenes Gesamtpaket. Da ist die Frage, wie ich das, realistisch ändern könnte.

Das Leben als alleinerziehende Mutter ist sicher nicht erstrebenswert. Ich sehe an meiner eigenen Mutter, das dies mit Sicherheit nocht viel Zeit für sich selbst frei lässt. Allerdings ist mit einer Trennung nicht gemeint den Kindern den Vater zu nehmen! Natürlich würde es mir nicht mehr Zeit verschaffen. Wie genau es alleine laufen sollte, kann ich mir ehrlich gesagt nicht wirklich vorstellen, aber ich habe schon einige Gedanken daran verloren.

 

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8. November 2018 um 20:06

Nein. Wie gesagt, er gibt sich total viel Mühe. Für meinen Geschmack schon etwas zu viel. Ich möchte auch nicht, das er alles stehen und liegen lässt, was er gerne macht, nur damit ich die Zeit für solche Dinge finde. Denn endet er nachher wie ich. Das ist ja kein e Lösung!

Mich stört momentan tatsächlich nichts, außer, das ich die Nähe die zwischen uns war nicht mehr spüren kann.egal wie sehr ich es versuche. 

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8. November 2018 um 20:09
In Antwort auf dory_981615

Zwei kleine Kids sind natürlich eine Herausforderung und manche Eltern vergessen dann, dass sie ja auch noch ein Paar sind und wenn das passiert, lebt man sich auseinander und emotionaler Schwund ist dann die Folge davon.

Was wäre denn die Alternative? Würdest Du mit zwei kleinen Kindern als alleinerziehende Mutter besser klarkommen als mit Deinem Ehemann?

Das weiß ich nicht. Einerseits möchte ich mich nicht "einfach" Trennen, ohne es wirklich versucht zu haben. Andererseits möchte ich nicht vei ihn bleiben, weil es als Alleinerziehende schwierig werden könnte. 
Die Liebe gehört ja nun mal dazu! Und so wie es jetzt ist, macht es mich kaputt.

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8. November 2018 um 20:15

Ich bin bereits am überlegen weniger zu arbeiten, da auch die Kinder und der Haushalt darunter leiden. Aber so bald werde ich das nicht geändert bekommen.
Meine Mutter holt regelmäßig die Kinder ab und nimmt eine jüngere Tochter sogar jeden morgen mit. Auch zwischendurch nimmt sie die beiden mal. Seine Mutter ist leider verstorben, sein Vater arbeitet selbst 40 Stunden die Woche in Schichten.  Und mit meinem Vater ist es auch schwierig, da wenig Kontakt gedacht.

Die Zeit für uns besteht hauptsächlich aus den Abenden wenn die Kinder schlafen und gelegentlichem Ausgehen.

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8. November 2018 um 21:01

Ja, eigentlich fast jedes Wochenende.

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8. November 2018 um 21:24

Nein ich arbeite nicht mehr im Schichtdienst. Ich bin inzwischen selbstständig als Tagesmutter. Da es im Schichtdienst nicht mehr ging. 
Mein Mann macht inzwischen  wohl schon mehr als ich und meine Mutter und meine Schwester passen öfter auf die Kinder auf, damit ich zum Sport oder anderes machen kann. Da hat sich in den letzten Wochen schon viel eingespielt. Mir fehlt oft nur die Motivation für alles, Haushalt, etc. Ich bin so mitgenommen, das ich mich einfach nicht aufraffen.

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8. November 2018 um 22:08

Ist nicht unbedingt in meinem Sinne. Danke 😊

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9. November 2018 um 2:19
In Antwort auf sarabi

Ist nicht unbedingt in meinem Sinne. Danke 😊

ich hab so meine Zweifel, dass es ausgerechnet die Selbständigkeit als Tagesmutter sein kann, die Dir momentan gut tut. Das ist doch nur eine zusätzliche Belastung - keine willkommene Abwechslung, oder irre ich mich?

Fehlt Dir vielleicht der Kontakt mit anderen Erwachsenen?

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9. November 2018 um 5:52
In Antwort auf gabriela1440

ich hab so meine Zweifel, dass es ausgerechnet die Selbständigkeit als Tagesmutter sein kann, die Dir momentan gut tut. Das ist doch nur eine zusätzliche Belastung - keine willkommene Abwechslung, oder irre ich mich?

Fehlt Dir vielleicht der Kontakt mit anderen Erwachsenen?

Der fehlt mir schon. Ich treffe mich zwar such mit anderen Tagesmüttern und ab und an auch mal mit meiner Freundin. Aber das ist natürlich nicht ganz das selbe.

Die Selbsständigkeit macht momentan natürlich nichts einfacher. Allerdings war dies das einzige, das mir die Möglichkeit gibt Zeiten selbst einzuteilen, die Kinder auch mal da zu behalten, trotz Arbeitszeit und das Weg bringen meiner Großen ist so einfacher.

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9. November 2018 um 10:13

Darüber haben wir auch schon nachgedacht.

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9. November 2018 um 20:51
In Antwort auf sarabi

Hallo an alle!

Ich habe mich ganz frisch hier angemeldet und hoffe auf Antworten, die mir aus meiner komplizierten Situation helfen könnten.

Mein Mann und Ich, beide noch recht jung, sind seit 3 Jahren verheiratet und haben 2 Kinder. So viel zu uns.
Folgende Situation: Seit inzwischen schon Monaten, zweifele ich an unserer Ehe.
Es gibt mehrere Gründe: zum einen habe ich mich in vielen Situation von ihm allein gelassen gefühlt, außerdem habe ich oft, Beruflich und Hobbymäßig zurück stecken müssen. Klar, für Kinder muss man Änderungen in Kauf nehmen, allerdings lief das sehr einseitig ab, wodurch ich Freunde und Zeit für mich, fast vollständig verloren habe.

Wir haben bereits darüber gesprochen, seitdem sich auch schon einiges geändert hat und es mir persönlich auch schon viel besser geht! Allerdings zweifele ich noch immer an der Ehe und meinen Gefühlen für ihn. Ich weiß einfach nicht, ob ich mich unbewusst dazu zwinge bei ihm zu bleiben, oder ob es wirklich noch Liebe ist, die mich hält.

Vielleicht kann mir hier ja jemand helfen!

also, wenn ich mir Deine Lage zu betrachte, so habt Ihr - Du und Dein Mann es ja offenbar sehr eilig gehabt mit der Familiengründung?
Innerhalb kürzester Zeit gleich 2 Kinder zu zeugen - und dabei sind ja noch nicht einmal Planungen für ausreichend Wohnraum, Kosten für den Haushalt, der eingerichtet werden musste, enthalten. Beide habt Ihr einen offenbar verantwortungsvollen Beruf ergriffen - aber WANN hattet Ihr dann mal wieder schöne Stunden für Euch oder auch nur mal nett zusammen sitzen und Euch unterhalten, bei einem Glas Wein?

Ihr habt Euch verloren vor lauter Aufgaben, die Ihr zu bewältigen habt ...

und DAS wundert Dich noch?  Eure Köpfe sind ja gar nicht frei für Entspannung und Zärtlichkeit füreinander  - ich denke, da wird es Deinem Mann nicht viel anders gehen als Dir - nur wird ER es von sich ablenken, weil er das kann (noch!).

Besinnt Euch wieder auf Eure Anfangszeit und überprüft noch einmal, ob wirklich alles von den Erwartungen, die Ihr beide an Eure Ehe hattet, eingetroffen ist und dann, was Euch darin gehindert hat und wie sich das künftig einrichten ließe, damit Ihr einander wiederfinden könnt - Euch gegenseitig wieder wahrnehmen könnt.
Dazu gehört natürlich auch, dass Ihr Euch miteinander darüber unterhaltet, wie jeder sich ein Hobby leisten kann, während der andere bei den Kindern bleibt. Alles gemeinsam - aber auch jeder mal für sich, für den richtigen Ausgleich. Ich schätze, dann werdet Ihr beide glücklich und leicht wie kindgerecht genau das Familiebleben haben, das Ihr immer angestrebt habt. Und nie dabei das Reden miteinander vernachlässigen - so viel Zeit muss immer sein - sorgt bitte dafür - auch den Kindern zuliebe ❤️

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10. November 2018 um 7:04
In Antwort auf gabriela1440

also, wenn ich mir Deine Lage zu betrachte, so habt Ihr - Du und Dein Mann es ja offenbar sehr eilig gehabt mit der Familiengründung?
Innerhalb kürzester Zeit gleich 2 Kinder zu zeugen - und dabei sind ja noch nicht einmal Planungen für ausreichend Wohnraum, Kosten für den Haushalt, der eingerichtet werden musste, enthalten. Beide habt Ihr einen offenbar verantwortungsvollen Beruf ergriffen - aber WANN hattet Ihr dann mal wieder schöne Stunden für Euch oder auch nur mal nett zusammen sitzen und Euch unterhalten, bei einem Glas Wein?

Ihr habt Euch verloren vor lauter Aufgaben, die Ihr zu bewältigen habt ...

und DAS wundert Dich noch?  Eure Köpfe sind ja gar nicht frei für Entspannung und Zärtlichkeit füreinander  - ich denke, da wird es Deinem Mann nicht viel anders gehen als Dir - nur wird ER es von sich ablenken, weil er das kann (noch!).

Besinnt Euch wieder auf Eure Anfangszeit und überprüft noch einmal, ob wirklich alles von den Erwartungen, die Ihr beide an Eure Ehe hattet, eingetroffen ist und dann, was Euch darin gehindert hat und wie sich das künftig einrichten ließe, damit Ihr einander wiederfinden könnt - Euch gegenseitig wieder wahrnehmen könnt.
Dazu gehört natürlich auch, dass Ihr Euch miteinander darüber unterhaltet, wie jeder sich ein Hobby leisten kann, während der andere bei den Kindern bleibt. Alles gemeinsam - aber auch jeder mal für sich, für den richtigen Ausgleich. Ich schätze, dann werdet Ihr beide glücklich und leicht wie kindgerecht genau das Familiebleben haben, das Ihr immer angestrebt habt. Und nie dabei das Reden miteinander vernachlässigen - so viel Zeit muss immer sein - sorgt bitte dafür - auch den Kindern zuliebe ❤️

Danke, das klingt sehr logisch. Wir werden unser bestes geben und ich hoffe wir bekommen es wieder hin. Das war schon sehr hilfreich!

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10. November 2018 um 10:33

Das Kommentar ist jetzt echt überflüssig. Welche Gründe wir auch hatten ist jetzt egal! Die beiden sind jetzt da und ich würde nicht mal daran denken da irgendetwas dran zu ändern! 
Was jetzt wichtig ist, ist das wir einen Weg finden, der die ganze Familie auf langer Sicht glücklich macht.

Also bitte: Vorwürfe helfen mir gar nicht weiter. Nur gut gemeinte, hilfreiche Kommentare bringen, oder sich seinen Teil denken und woanders kommentieren ☺

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10. November 2018 um 11:08

Mag sein. Aber wie gesagt, mit den Kindern ist es, so wie es jetzt ist auch gut so. 😉

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10. November 2018 um 19:04

Deswegen versuche ich alles, damit es dazu nicht kommen muss.

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10. November 2018 um 15:54
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