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Ehegattenunterhalt

18. Mai 2005 um 19:45

Hallo,

hat jemand Erfahrung wie in HESSEN aktuell geurteilt wird ?

Mein Fall: Ich bin geschieden und lebe nun seit fast 2 Jahren in einer neuen Beziehung. Aus meiner ersten Ehe geht ein gemeinsames Kind (9) hervor. Bis jetzt bekommen mein Kind und ich Unterhalt, denn ich gehe nur halbtags arbeiten, um nachmittags mein Kind zu betreuen.
Nun will mein Exmann meinen Unterhalt streichen, da er gehört hat, daß man nach 2 Jahren neuer Beziehung von einer eheähnlichen Gemeinschaft spricht und er so nicht mehr für mich zahlen müsste.
Für mich schwer vorstellbar, denn schließlich gehe ich nur halbtags arbeiten, um für unser GEMEINSAMES Kind sorgen zu können ?!

Wer weiß, wie in so einem Fall entschieden wird ?

Herzlichen Dank,
Claudia

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19. Mai 2005 um 8:57

Hallo Du,
mein Anwalt sagte jetzt erst das Eheähnlich erst nach 3 - 4 Jahren gilt. Wohne auch in Hessen
Wobei ich das Problem habe das mein Mann in Bayern wohnt. Das macht alles wieder viel schwiriger.
Liebe Grüße Nicole

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19. Mai 2005 um 9:40

...
...wohnt Ihr denn auch zusammen? Dann kann man glaube ich schon von Eheähnlicher Gemeinschaft reden. Wird Dein Gehalt denn schon anteilig an den Unterhalt für Dich angerechnet? Ich glaube es ist nicht so einfach den Unterhalt zu streichen. Wenn Du nicht mit Deinem Freund zusammenlebst dann kann er ihn auf keinen Fall streichen.

LG troubel

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19. Mai 2005 um 12:59
In Antwort auf kenzie_11964624

...
...wohnt Ihr denn auch zusammen? Dann kann man glaube ich schon von Eheähnlicher Gemeinschaft reden. Wird Dein Gehalt denn schon anteilig an den Unterhalt für Dich angerechnet? Ich glaube es ist nicht so einfach den Unterhalt zu streichen. Wenn Du nicht mit Deinem Freund zusammenlebst dann kann er ihn auf keinen Fall streichen.

LG troubel

Ehegattenunterhalt
Hallo,

ja, wir wohnen zusammen. Mein Gehalt ist schon beim Unterhalt angerechnet worden und auf Grund meiner neuen Lebensgemeinschaft ist mein Unterhalt schon um 150 Euro gekürzt worden ...?!

Gruß, Claudia

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19. Mai 2005 um 13:50
In Antwort auf injs_12698096

Ehegattenunterhalt
Hallo,

ja, wir wohnen zusammen. Mein Gehalt ist schon beim Unterhalt angerechnet worden und auf Grund meiner neuen Lebensgemeinschaft ist mein Unterhalt schon um 150 Euro gekürzt worden ...?!

Gruß, Claudia

...
...ne aufgrund Deines Gehaltes! Aber ich habe halt gehört, daß ja in einer Ehemähnlichen Gemeinschaft auch zusammen gewirtschaftet wird. Du musst die Miete nicht alleine tragen die Kosten werden doch so geteilt wie in einer Ehe auch. Oder bestreitest Du alles alleine und der wohnt und lebt umsonst bei Dir? Ich denke das ist es was dein Exmann zu der Auffassung bringt das er Dir den Unterhalt streichen kann.Quasi ist ja ein neuer Ernährer da. Hört sich doof an aber ich denke Du weist was ich meine. Ich denke da spielt das Einkommen von Deinem Freund auch ne Rolle. Bist Du denn schonmal beim Anwalt gewesen? Ja ja das liebe Geld immer. Ne ganz große Sch...Also mein Bruder ist bei seiner Freundin eingezogen die auch Unterhalt von Ihrem Mann bekommt. Die hatte auch Angst das der das Geld für sie streicht. Der hat aber gesagt das er weiterzahlt. Ihm war es egal ob er Anrecht hat zu kürzen oder nicht. Die beiden haben aber auch ein sehr freundschaftliches Verhältniss und der Ex dazu genug Geld so das es ihm nicht weh tut. Ausserdem kommt es ja auch dem gemeinsamen Kind zu gute. Ich denke ne gewisse Frist gibt es und dann wird das Gehalt von Deinem Freund angerechnet. Glaube ich zumindest.

Bist Du denn sehr auf das Geld angewiesen? Es gibt bestimmt möglichkeiten dies zu umgehen. Tricks wie sich woanders anmelden oder so. Aber sowas hinzubiegen, dazu ist es wahrscheinlich zu spät oder? Und auch sehr anstrengend.

LG troubel

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19. Mai 2005 um 14:05
In Antwort auf kenzie_11964624

...
...ne aufgrund Deines Gehaltes! Aber ich habe halt gehört, daß ja in einer Ehemähnlichen Gemeinschaft auch zusammen gewirtschaftet wird. Du musst die Miete nicht alleine tragen die Kosten werden doch so geteilt wie in einer Ehe auch. Oder bestreitest Du alles alleine und der wohnt und lebt umsonst bei Dir? Ich denke das ist es was dein Exmann zu der Auffassung bringt das er Dir den Unterhalt streichen kann.Quasi ist ja ein neuer Ernährer da. Hört sich doof an aber ich denke Du weist was ich meine. Ich denke da spielt das Einkommen von Deinem Freund auch ne Rolle. Bist Du denn schonmal beim Anwalt gewesen? Ja ja das liebe Geld immer. Ne ganz große Sch...Also mein Bruder ist bei seiner Freundin eingezogen die auch Unterhalt von Ihrem Mann bekommt. Die hatte auch Angst das der das Geld für sie streicht. Der hat aber gesagt das er weiterzahlt. Ihm war es egal ob er Anrecht hat zu kürzen oder nicht. Die beiden haben aber auch ein sehr freundschaftliches Verhältniss und der Ex dazu genug Geld so das es ihm nicht weh tut. Ausserdem kommt es ja auch dem gemeinsamen Kind zu gute. Ich denke ne gewisse Frist gibt es und dann wird das Gehalt von Deinem Freund angerechnet. Glaube ich zumindest.

Bist Du denn sehr auf das Geld angewiesen? Es gibt bestimmt möglichkeiten dies zu umgehen. Tricks wie sich woanders anmelden oder so. Aber sowas hinzubiegen, dazu ist es wahrscheinlich zu spät oder? Und auch sehr anstrengend.

LG troubel

Ehegattenunterhalt
hi,

mein neuer Lebensgefährte ist nicht bei mir eingezogen,sondern wir haben uns zusammen eine neue Wohnung gesucht.
Ehrlich gesagt, geht es mir in erster Linie um Gerechtigkeit,
denn es ist nicht so, daß ich mir auf Kosten meines Exmannes ein bequemes Leben machen möchte.
Aber Tatsache ist nun mal, wäre unser GEMEINSAMES Kind nicht, könnte ich ganztags arbeiten (bitte nicht falsch verstehen, ich liebe mein Kind über alles), aber so betreue ich mittags unseren Sohn, bin für ihn da, mache mit ihm Schularbeiten und und und...und denke, das sollte auch im Interesse seines Vaters sein. Mein neuer Lebensgefährte ist natürlich auch berufstätig, aber wie gesagt, es geht mir in erster Linie um Gerechtigkeit - aber wenn wir ehrlich sind, die Kosten für ein Kind sind mit Kindesunterhalt nicht zur Hälfte abgedeckt...

LG

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19. Mai 2005 um 15:25
In Antwort auf injs_12698096

Ehegattenunterhalt
hi,

mein neuer Lebensgefährte ist nicht bei mir eingezogen,sondern wir haben uns zusammen eine neue Wohnung gesucht.
Ehrlich gesagt, geht es mir in erster Linie um Gerechtigkeit,
denn es ist nicht so, daß ich mir auf Kosten meines Exmannes ein bequemes Leben machen möchte.
Aber Tatsache ist nun mal, wäre unser GEMEINSAMES Kind nicht, könnte ich ganztags arbeiten (bitte nicht falsch verstehen, ich liebe mein Kind über alles), aber so betreue ich mittags unseren Sohn, bin für ihn da, mache mit ihm Schularbeiten und und und...und denke, das sollte auch im Interesse seines Vaters sein. Mein neuer Lebensgefährte ist natürlich auch berufstätig, aber wie gesagt, es geht mir in erster Linie um Gerechtigkeit - aber wenn wir ehrlich sind, die Kosten für ein Kind sind mit Kindesunterhalt nicht zur Hälfte abgedeckt...

LG

Hey...
.. ich habe doch gerade mal meinen lieben Freund und Anwalt gefragt, weil es mich doch sehr interessiert. Dein Ex kann also nicht einfach die Zahlung einstellen. Schließlich hast Du ein Urteil wo er verpflichtet ist zu zahlen und dieses Urteil kann nur ein Gericht ändern. Dein Ex muss also zum Anwalt und Abänderungsklage einreichen bei Gericht. Und laut meines Bekannten wird Dir der Unterhalt gestrichen weil eine neue Lebenssituation eingetreten ist. Freund gemeinsamer Haushalt Gehalt usw. Dein Ex müsste natürlich eine Zeugen benennen das die Lebenssituation auch wirklich so ist. Ich gehe aber davon aus das Du da kein Geheimnis draus gemacht hast. Sch... sieht schlecht aus oder?

LG

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19. Mai 2005 um 15:49
In Antwort auf injs_12698096

Ehegattenunterhalt
hi,

mein neuer Lebensgefährte ist nicht bei mir eingezogen,sondern wir haben uns zusammen eine neue Wohnung gesucht.
Ehrlich gesagt, geht es mir in erster Linie um Gerechtigkeit,
denn es ist nicht so, daß ich mir auf Kosten meines Exmannes ein bequemes Leben machen möchte.
Aber Tatsache ist nun mal, wäre unser GEMEINSAMES Kind nicht, könnte ich ganztags arbeiten (bitte nicht falsch verstehen, ich liebe mein Kind über alles), aber so betreue ich mittags unseren Sohn, bin für ihn da, mache mit ihm Schularbeiten und und und...und denke, das sollte auch im Interesse seines Vaters sein. Mein neuer Lebensgefährte ist natürlich auch berufstätig, aber wie gesagt, es geht mir in erster Linie um Gerechtigkeit - aber wenn wir ehrlich sind, die Kosten für ein Kind sind mit Kindesunterhalt nicht zur Hälfte abgedeckt...

LG

...
...übrigens bekomme ich auch Unterhalt für meine Tochter und das ist ein Witz. Du hast recht, man bekommt noch lange nicht die Kosten abgedeckt. Ich kann Dich da also schon vollends verstehen...

Liebe Grüsse

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19. Mai 2005 um 16:01
In Antwort auf kenzie_11964624

Hey...
.. ich habe doch gerade mal meinen lieben Freund und Anwalt gefragt, weil es mich doch sehr interessiert. Dein Ex kann also nicht einfach die Zahlung einstellen. Schließlich hast Du ein Urteil wo er verpflichtet ist zu zahlen und dieses Urteil kann nur ein Gericht ändern. Dein Ex muss also zum Anwalt und Abänderungsklage einreichen bei Gericht. Und laut meines Bekannten wird Dir der Unterhalt gestrichen weil eine neue Lebenssituation eingetreten ist. Freund gemeinsamer Haushalt Gehalt usw. Dein Ex müsste natürlich eine Zeugen benennen das die Lebenssituation auch wirklich so ist. Ich gehe aber davon aus das Du da kein Geheimnis draus gemacht hast. Sch... sieht schlecht aus oder?

LG

@ troubel
Hi,

vielen dank für deine Hilfe, dann weiß ich ja, was ungefähr auf mich zukommt....
Nein, ich habe kein Geheimnis um meine neue Beziehung gemacht - dafür bedeutet sie mir auch viel zu viel.
Aber ungerecht ist es doch...

LG

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20. Mai 2005 um 16:28

Hallo! Ja es ist ungerecht!
Hallo Honey 0201,

stecke in der selben Situation!
Werde demnächst geschieden, bin mit meinem neuen Partner gerade zusammen gezogen, und habe 2 Kinder (5 und 7)!
Arbeit nicht, weil ich mit den beiden das gar nicht könnte. Außerdem würde mich keiner nehem. Man muss ja heutzutage flexibel sein, und das kann man mit 2 Kindern nunmal nicht!
Beziehe auch noch Trennungsunterhalt, habe diesen auch gekürzt, weil ich jetzt ja in einer Lebensgemeinschaft zusammen mit meinem Freund wohne.
So wie mir der Anwalt, bei dem ich mir Rat geholt habe, gesagt hat, bekomme ich Unterhalt bis meine jüngste 8 Jahre alt ist. Ab da bin ich wieder "Teilerwerbsfähig" und kann für meinen Unterhalt (der eh lächerlich niedrig ist, aber ich will mich gar nicht beklagen, denn besser das als gar nix) selbst sorgen.
Tscha, das ist das, was ich erfahren habe.
Letztendlich muss deinem Ex klar sein, daß es auch seinem Kind zu gute kommt, wenn er dir noch was zahlt.
Ich weiß man wird dann hingestellt, als würde man sich einen schönen Lenz mit dem Geld machen, aber das ist ja nicht so. Das wissen aber nur die Mütter, die den ganzen Tag für die Kinder wirklich DA sind. Oder so wie du, Mittags zum Hausaufgaben machen. Das brauchen die auch, ohne würde es gar nicht gehen.
Ist das deinem Es eigentlich Bewusst?!

Mit deiner neuen Beziehung hat das gar nix zu tun. Das sind 2 paar Stiefel.
Es ist das Kind von DIR und deinem Ex. Dein neuer Partner muss da nix für tun.
Rein finanziell, mein ich jetzt.

Wenn nicht, geht doch mal zu einem Antwalt und holdir ne Rechtsberatung. Ist zwar nicht so billig, aber dann hast dus wenigsten amtlich.

Soviel dazu

Gruß
Sue1303

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21. Mai 2005 um 10:28
In Antwort auf sue1303

Hallo! Ja es ist ungerecht!
Hallo Honey 0201,

stecke in der selben Situation!
Werde demnächst geschieden, bin mit meinem neuen Partner gerade zusammen gezogen, und habe 2 Kinder (5 und 7)!
Arbeit nicht, weil ich mit den beiden das gar nicht könnte. Außerdem würde mich keiner nehem. Man muss ja heutzutage flexibel sein, und das kann man mit 2 Kindern nunmal nicht!
Beziehe auch noch Trennungsunterhalt, habe diesen auch gekürzt, weil ich jetzt ja in einer Lebensgemeinschaft zusammen mit meinem Freund wohne.
So wie mir der Anwalt, bei dem ich mir Rat geholt habe, gesagt hat, bekomme ich Unterhalt bis meine jüngste 8 Jahre alt ist. Ab da bin ich wieder "Teilerwerbsfähig" und kann für meinen Unterhalt (der eh lächerlich niedrig ist, aber ich will mich gar nicht beklagen, denn besser das als gar nix) selbst sorgen.
Tscha, das ist das, was ich erfahren habe.
Letztendlich muss deinem Ex klar sein, daß es auch seinem Kind zu gute kommt, wenn er dir noch was zahlt.
Ich weiß man wird dann hingestellt, als würde man sich einen schönen Lenz mit dem Geld machen, aber das ist ja nicht so. Das wissen aber nur die Mütter, die den ganzen Tag für die Kinder wirklich DA sind. Oder so wie du, Mittags zum Hausaufgaben machen. Das brauchen die auch, ohne würde es gar nicht gehen.
Ist das deinem Es eigentlich Bewusst?!

Mit deiner neuen Beziehung hat das gar nix zu tun. Das sind 2 paar Stiefel.
Es ist das Kind von DIR und deinem Ex. Dein neuer Partner muss da nix für tun.
Rein finanziell, mein ich jetzt.

Wenn nicht, geht doch mal zu einem Antwalt und holdir ne Rechtsberatung. Ist zwar nicht so billig, aber dann hast dus wenigsten amtlich.

Soviel dazu

Gruß
Sue1303

Hallo Sue,
wir scheinen ja fast genau in der gleichen Situation zu sein...
Ich bin seit dem letzten Sommer geschieden und mein Ex-Mann und ich haben das eigentlich ganz friedlich geschafft, sogar nit einem Anwalt und konnten so auch die Kosten gering halten.
Seit mein Ex aber eine neue Lebensgefährtin hat, ist es mit dem Frieden vorbei...
Nun habe ich mich also auch dazu entschlossen, die Angelegenheit meiner Anwältin zu übertragen, denn eine Einigung mit meinem Ex scheint leider nicht möglich.
Ich habe nun so viele unterschiedliche Urteile zu dieser Situation gehört, daß ich gar nicht mehr weiß, was nun "normal" ist. Eine Bekannte von mir (ohne Kind) hat nachweislich 10 Jahre mit ihrem neuen Lebensgefährten zusammengelebt und trotzdem Unterhalt von ihrem Exmann bezogen , weil sie dem Gericht glaubhaft machen konnte, ihre neue Lebensgemeinschaft wäre eine reine Interessengemeinschaft". Das ist nun wieder etwas, was mir widerstreben würde, ich bin nicht bereit, meine neue Beziehung irgendwie zu verleugnen - ich will die finanzielle Unterstützung meines Exmannes um für unser GEMEINSAMES Kind da sein zu können und diesem den Halt und die Sicherheit geben zu können, die es mit seinen neun Jahren doch noch sehr braucht (gerade nach einer Trennung der Eltern).
Ich hoffe nur, daß die Anwaltskosten nicht arg so hoch werden...

Kommst Du auch aus Hessen ?

LG, Honey

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