Forum / Liebe & Beziehung

Ehefrau trennt sich nach 2 monatigen Aufenthalt in psychosomatischer Klinik

8. April um 13:14 Letzte Antwort: 6. September um 1:23

Hallo,

ich bin gerade unglaublich verzweifelt.
Meine Frau war nach jahrelangen Depressionen von November 2019 bis Januar 2020 in einer psychosomatischen Klinik. Vorab gab es keinerlie Anzeichen und wir haben uns darauf gefreut, dass sie neue Impulse bekommt und wir dadurch lernen noch besser mit ihrer Krankheit umzugehen. Aber antprlich habe ich mir auch große Sorgen gemacht und da wir wenig Kontakt hatten, war die Zeit für mich auch sehr schwer. Ich konnte sie auch nur über Weihnachten ein paar Stunden sehen und besuchen. Da war sie schon anders und sehr reserviert.
Als ich sie dann im Januar abgeholt habe, hat sie nach einer Woche gesagt sie liebt mich nicht mehr und das schon seit 5 Jahren!
Wir waren 13 einhalb Jahre ein Paar (sind beide 30) und haben erst vor eineinhalb Jahren im August 2018 geheiratet!
Das war ein riesiger Schock für mich und sie meinte, sie brauche jetzt Zeit und Raum für sich, um sich über vieles klar zu werden. Daraufhin bin ich gegangen um ihr diesen Raum zu geben, was unendlich hart für mich war. Nach 3 Wochen wollte sie sich wieder treffen und hat gesagt, es hat sich alles so bestätigt, sie liebt mich nicht und es gibt auch einen anderen, einen "Kurschatten" und sie hat Gefühle für ihn. Daraufhin hat sie sich dann auch getrennt. Sie meinte sie hat jahrelang nur auf ihren Verstand gehört und nicht auf ihr Herz.
Für sie ist die Trennung endgültig und es gibt keinerlei Chance für uns und auch eine Paartherapie hat sie konsequent abgeblockt. Sie ist so gefühlskalt und emotionslos mir gegenüber!
Ich habe eine komplett neue Frau mir gegenüber gehabt.
Daraufhin bin ich ausgezogen, weil ich es emotional nicht geschafft hätte in der Wohnung allein zu bleiben, wenn sie ausgezogen wäre.

Nun bin ich bei meinen Eltern erstmal wieder untergekommen und ich komme aber trotz allem noch nicht mit dem Umgang dieser Situation klar. WIe kann sie denn einfach so alles hinschmeißen ohne uns irgendeine Chance zu geben? So plötzlich und rigoros und endgültig... Natürlich ist es jetzt so, wenn sie verliebt ist, wird sie nicht gerade versuchen wollen sich jetzt in mich wieder zu verlieben, wenn das alles so stimmt, dass sie mich seit Jahren nicht mehr liebt. Es ist alles schon viel zu lange so für sie und deshalb macht es alles keinen Sinn. Aber davon war niemals die Rede! Wir hatten eine wudnervolle Hochzeit und uns verbindet so viel! Natürlich gab es Probleme aufgrund der Krankheit und es lief nicht mehr alles so rosarot schön, wie wenn man frisch verliebt ist. Aber egal was ist und was passiert ist in der Klinik, wieso gibt sie uns einfach so auf? Zählen ihre Eheversprechen rein gar nichts für sie? Sie hat sich doch erst vor Kurzem dazu entschieden mit mir ihren wieteren Lebensweg zu gehen und egal was kommt, erstmal versuchen will mit mir gemeinsam einen Weg zu finden. Wieso handelt sie so und verletzt mich so sehr?

Hat irgendjemand ähnliche Erfahrungen machen müssen und Interesse sich darüber auszutauschen?
Mir wurde mein bisheriges Leben einfach so genommen. Aus heiterem Himmel hat sie mir den Boden unter den Füßen weggezogen ohne jegliche Anzeichen. Ich bin einfach nur so verzweifelt und komme aus dem Grübeln nicht mehr heraus, habe keinen Antrieb mehr und alles ist nur noch grau. Letztes Jahr redete sie noch von Kindern und zu Silvester erhalte ich eine Sprachnachricht aus der Klinik, dass sie mich liebt und zwei Wochen später soll alles vorbei sein???
Und das sie mich betrogen hat tut natürlich auch sehr weh... Werden Angehörige denn nicht integriert, wenn es um Beziehungsprobleme geht in der Therapie? Ich bin von ihr und auch von den Therapeuten ja komplett ausgeschlossen worden!!!
Ich fühle mich so machtlos, hilflos und so verletzt. Ich habe all die Jahre zu ihr gestanden und sie ja auch geheiratet, weil ich sie liebe und ihr beistehen wollte!
Und jetzt schmeißt sie mich und uns einfach so weg!

Falls irgendjemand Rat hat oder Erfahrungen und Leid teilen möchte... ich würde mich sehr freuen.

Tom

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10. April um 13:32

Es tut mir sehr leid für Dich, was Du jetzt durchmachen musst. Und natürlich verstehe ich auch, dass Du Dich ungerecht behandelt fühlst und verstehen möchtest, was denn nun eigentlich passiert ist! Wenn Du die Gründe benennen könntest, würde Dir das in gewisser Halt geben und vielleicht die Hoffnung, doch noch etwas zum Guten verändern zu können. Aber Du kannst es nicht greifen, verstehst ihr Verhalten einfach nicht, findest es so ungerecht, fühlst Dich ausgenutzt und hintergangen, fragst Dich, was Du falsch gemacht hast, kapierst einfach nicht, warum sie Dir das antut und so weiter und so fort. Du drehst Dich im Kreis, grübelst, sorgst Dich, die Gedankenkarussells machen Dich schwindelig und sorgen dafür, dass Du keinen klaren Gedanken mehr fassen kannst.

Ich verrate Dir was: das kannst Du noch Jahre so weiter machen und es wird Dich keinen Zentimeter weiterbringen. Du wirst Dir weiter den Kopf zermartern, Dich in Selbstmitleid suhlen, es so ungerecht finden, Verbitterung wird in Dein Herz gelangen und nichts wird sich ändern.

Trauer und Wut sind wichtig, aber irgendwann bringen Dich diese Gefühle nicht weiter. Irgendwann musst Du Dich entschließen, wieder zu leben! Auch wenn es wehtut und Du Dich zutiefst verletzt fühlst, gehe in Dich und hinterfrage alles. Nicht nur ihr Verhalten und nicht nur, was Du denn falsch gemacht hast (laut Deiner Aussage verstehst Du nicht, was Du falsch gemacht hast, bohre da tiefer, Du wirst erkennen, dass eben nicht alles so ist, wie es den Anschein hat und um falsch und richtig geht es in den meisten Fällen ohnehin nicht).

Was Du beschreibst ist, dass Du nach Deinem Gefühl doch alles dafür getan hast, dass es euch gut geht, Du hast Opfer gebracht usw. und sie hat nie gesagt, dass sie etwas anderes möchte. So leid es mir tut, aber ich würde mich mit dem Gedanken auseinandersetzen, dass Du Deine Frau möglicherweise nie wirklich gekannt hast, es diese Verbindung eben nicht gab, sie sich vielleicht permanent eingeredet hat, dass das mit euch richtig ist, aber sie es irgendwann nicht mehr gefühlt hat. Ihr seid sehr jung zusammen gekommen, habt im Grunde keinen Vergleich, seid davon ausgegangen, dass das für immer ist usw. Dann wurde sie krank, Du warst für sie da, sie wollte ihre Krankheit in den Griff bekommen und möglicherweise gelingt ihr das jetzt. Vielleicht hat sie erkannt, dass ihr das mit Dir nicht möglich ist bzw, dass Du ein Faktor für ihr seelisches Ungleichgewicht bist. Auch finde ich es alles andere als heile Welt, wenn bei euch 9 Jahre sexuelle Flaute herrscht. Selbst wenn sie Dir versichert, dass es nicht an Dir liegt usw. Es ist sehr bequehm, das zu glauben. Bei mir hätten da alle Alarmglocken geläutet, vor allem wenn ihr davor ein "normales" Sexualleben hattet. Zudem hast auch Du Bedürfnisse usw. Vielleicht hat sie Deine Opferbereitschaft erdrückt, vielleicht hat sie sich Dir gegenüber verpflichtet gefühlt, weil Du ja so ein feiner Kerl bist und auf so viel verzichtest. Usw. Das sind jetzt reine Mutmaßungen, ich bin kein Psychologe und kenne euch nicht, vielleicht steckt auch was ganz anderes dahinter. Was allerdings Fakt ist: Sie war mit Dir nicht mehr glücklich. Kein Mensch trennt sich, wenn alles prima ist. Sie hat es Dir vielleicht gesagt, es sich selbst eingeredet, glücklich zu sein. Aber nun erkannt, dass es nicht stimmt. Der Klinikaufenthalt und das Kennenlernen des Anderen waren die Augenöffner für sie und Auslöser bzw. Anlass, sich von Dir zu trennen. Aber nicht die Ursache. Die Ursache liegt in euch und in den Jahren davor. 

Du versteifst Dich nun darauf, wie sie Dir das denn antun kann und nun vielleicht mit dem Neuen all das macht, was sie mit Dir nicht tun wollte. Warum sie Dir so wehtut, warum sie euch wegwirft. Alles verständliche und menschliche Gedanken. Aber sie sind undifferenziert, weil sie nur aus Deiner verletzten Sicht heraus Licht auf das Ganze werfen. Geh tiefer!

Ich drehe es mal um: Sie hat offenbar mit euch abgeschlossen, ist einen Schritt gegangen, den sie innerlich vielleicht schon vor Jahren vollzogen hat, ohne dass Du es gemerkt hast. Ohne dass sie es vielleicht selbst gemerkt hat. Jedenfalls ist ihr vollkommen klar: sie will das nicht mehr mit Dir! Ist Dir schon mal der Gedanke gekommen, dass sie sich jetzt vielleicht auch aus guten Gründen so kalt und endgültig verhält? Es wird ihr womöglich sehr schlecht dabei gehen, sie wird wissen, dass sie Dich verletzt, sie wird wissen, dass Du nicht so schnell aufgeben wirst, wenn sie weiterhin nett und freundlich zu Dir ist, sie wird wissen, dass Du Dir Hoffnungen machen wirst, usw. Wäre es Dir lieber, sie würde Dir gegenüber verständnisvoll und warmherzig sein? Meinst Du, Du könntest damit besser umgehen? Das würde doch dann erst recht dafür sorgen, dass Du es nicht verstehen würdest, Du würdest nach wie vor Gefühle bei ihr vermuten wo lediglich Mitgefühl wäre. Oder Mitleid. 

Ich kenne weder Dich noch sie, vielleicht ist sie ja auch eine kaltblütige, charakterlose Frau und Du bist hier wirklich das ausgenutzte Opfer. Zudem weiß ich nicht, welche Rolle ihre psychische Erkrankung spielt. Aber auch das ist nicht entscheidend, denn es geht jetzt einzig und alleine darum, dass Du aus dieser negativen Endlosschleife rauskommst. Und Du kommst da nicht raus, wenn Dein Verstand durch permanente Vorwürfe vernebelt ist. Komm wieder in die Spur, mach Dein Lebensglück nicht davon abhängig, wie sich Deine (Ex-)Frau jetzt verhält. Ich weiß, dass kann ich als Außenstehender leicht sagen und alles braucht seine Zeit, aber auch Dir wird (hoffentlich) klar sein, dass Du in 15 Jahren an einer ganz anderen Stelle im Leben stehen wirst. Und da willst Du glücklich sein. Es liegt in Deinen Händen.

PS: Meine Ex hat mich nach 18 Jahren verlassen und wir haben 3 Kinder, das jüngste war zu dem Zeitpunkt 3 Monate alt. Das Leben ist weitergegangen und mit geht es gut heute! Das kannst auch Du schaffen!
 

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8. April um 13:55

Mir tut es sehr leid, was du gerade durchmachen musst und ich kann verstehen, dass dir das nicht leicht fällt und du noch viele Fragen hast, die dir im Kopf herumschwirren.

Immerhin kann ich deine letzte Frage beantworte:

Ja, die Familie wird bei der Therapie komplett ausgeschlossen. Es geht nur um den Patienten und nicht um seine Familie, dann wäre es eine Familientherapie.

Was all die anderen Fragen angeht, die kann dir leider hier niemand beantworten und ich schätze mal, nicht mal deine Frau selbst.

Sie sagt ja, sie liebt dich schon lange nicht mehr.
Es ist egal, was sie in der Zeit zu dir gesagt hat, das sind nur Worte.

Vielleicht hat sie nur die Vorstellung von euch geliebt, von der Vorstellung die Braut zu sein und irgendwann Mutter. Und hat dann in ihren Wunschwahn geheiratet.

Dass sie sich verliebt hat, ist bestimmt schrecklich für dich. Da sich die beiden aber in der Klinik kennengelernt haben, vermute ich tatsächlich, dass sich ihre Vorstellung vom neuen Traumprinzen nicht sehr lange halten wird.

Das wird aber nichts daran ändern,dass sie dich nicht mehr liebt. 
Vielleicht kommt sie wieder aber dann nur, weil ihr das altbekannte lieber ist, als wieder etwas neues.
Darauf würde ich persönlich nicht wieder eingehen.

Alles andere musst du akzeptieren, so schwer es dir fällt. Man kann niemanden in seinem Leben halten, der gehen möchte.

Auch das warum, ist völlig irrelevant, auch warum sie so viele Jahre wegwirft. Sie wird ihre Gründe dafür haben und so schwer das auch ist, du musst diese Gründe nicht nachvollziehen können. Es ist allein Ihre Entscheidung. 

Hab Liebeskummer, heule, trink mit deinem Kumpel ein Bier und tue was dir gut tut.

Kontaktiere sie nicht, dass tut dir nicht gut und so lange sie frisch verliebt ist, wird jede einzelne Nachricht von dir, sie nur noch weiter von dir wegtreiben und sie nerven.

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8. April um 14:32

Es gibt in diesem Unterforum einen Thread über exakt dieses Thema und mit meist exakt dem gleichen Verlauf wie bei Dir. Teilweise waren auch Kinder betroffen die auch eiskalt abgewiesen wurden.
Es kommt dort immer wieder, dass die Betroffenen komplett auf sich fixiert sind, ihre Partner für ihre Probleme verantwortlich machen, mit einem der Mitpatienten eine Affäre/Beziehung anfangen und sich ohne Rücksicht auf Verluste in ein neues Leben stürzen

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8. April um 14:43
In Antwort auf sophos75

Es gibt in diesem Unterforum einen Thread über exakt dieses Thema und mit meist exakt dem gleichen Verlauf wie bei Dir. Teilweise waren auch Kinder betroffen die auch eiskalt abgewiesen wurden.
Es kommt dort immer wieder, dass die Betroffenen komplett auf sich fixiert sind, ihre Partner für ihre Probleme verantwortlich machen, mit einem der Mitpatienten eine Affäre/Beziehung anfangen und sich ohne Rücksicht auf Verluste in ein neues Leben stürzen

Das scheint generell so zu sein bei diesen speziellen Kuren und Rehas bei Depressionen, Burnouts und psychischen Erkrankungen. War bei der Mutter eines Ex auch so, hat sich aber nach einer Weile wieder etwas gegeben. Getrennt hat sie sich allerdings von ihrem Mann, was aber auch die richtige Entscheidung war, da die Beziehung nicht glücklich war. 
Es ist aber schon grenzwertig, was da oft passiert. Eine gesunde Portion Egoismus finde ich absolut in Ordnung, sogar wichtig, daß sollte aber niemals darin münden, dass einem andere, vor allem Partner und Kinder und andere nahestehende Personen, plötzlich sch.... egal sind. Trennen sollte man sich natürlich, wenn man nicht mehr glücklich und zufrieden in der Beziehung ist, aber dann fair und ehrlich. Und für Kinder hat man Verantwortung, da kann man sich nicht einfach davonstehlen. Ganz übel. 

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10. April um 12:17

Vielen Dank ">creepyworld89 ">sophos75 ">zahrakhan für eure Antworten.

Ja da habt in vielen Punkten recht, danke!

Aber ich kann nicht verstehen, wie ihr so gar nichts mehr an uns gelegen ist? Ihre Eheversprechen für sie rein gar nciht sbedeuten in schweren Zeiten auch erstmal zueinsnder zu stehen und gemeinsam Wege versucht werden zu finden. SOllte es dann auseinander gehen, dann ist es leider so. Aber sie hat so rein gar keine Hoffnungen mehr und zeigt keinerlei Bereitschaft für eine gemeinsame Zukunft? Und das alles ohne jegliche Vorwarnung bzw. Anzeichen?
Sie ist ja schon einige Jahre auch in psychologischer Behandlung und da kam nie etwas von ihr, dass da irgendwas auch mit uns nicht richtig laufen könnte. Und jetzt kommt sie aus der Klinik wieder und beendet einfach so alles?
Ich wurde ja auch niemals integriert in irgendwelche Prozesse! In ihre Überlegungen oder ihren Zweifelprozess! Mir wurde nichts gesagt, dass sie zweifelt. Nicht gesagt, dass sie jemand kennengelernt hat, sonder sie hat es sich einfach entwickeln lassen und es laufen lassen, bis dahin, dass sie sich verliebt hat. Und als sie wieder da war, wurde ich auch nicht integriert, weil ich gehen musste, damit sie Zeit und Raum bekommt über uns nachzudenken! Aber ich hab da überhaupt nicht gezählt! Sie wird ja sicherlich viel mit ihrem Neuen dann geredet haben und sicherlich nicht viel Gutes über mich. Aber mit mir? Mit mir wurde ja überhaupt nicht geredet! Ich wurde komplett außen vor gelassen. Ich bin so hilfos und machtlos.

Ich versteeh nicht, was so falsch an mir und uns ist, dass sie so mit mir umgeht und uns absolut keinerlei Chance einräumt! Obwohl sie mich erst vor Kurzem geheiratet hat und gesagt hat: Ja ich will diesen Mann und mit ihm erstmal in jeder Lebenssituation versuchen einen Weg zu finden.
Ich kann doch in den anderthalb Jahren Ehe gar nicht so viel falsch gemacht haben, dass man mich jetzt so behandeln muss?

Ich bin so verletzt von ihrem Umgang mit der Situation und mir.

Nach der Trennung sagt sie dann auch Dinge, die sie gestört haben an mir endlich mal! Die aber vorher nie angesprochen wurden von ihr bzw. wenn, dann nie so deutlich, dass sich diese ändern müssten, weil sie ansonsten große Probleme in unserer Beziehung sieht und sich von mir entfernt. Und diese Punkte würde ich ja so gern ändern und ihr zeigen, dass ich mich bewegen kann und möchte und für uns etwas tun will, weil ich sie so liebe. Aber mir jetzt solche Sachen an den Kopf knallen wie zu wenig gestaubsaugt und solche Dinge und dann aber auch nicht die Chance geben, das zu ändern macht mich ganz schön fertig. Ich würde ja so egrn und das war ja auch meine Hoffnung, dass sie aus der Klinik zurückkommt und wir neu durchstarten können und sie DInge lernt, die wir, sie und ich ändern können und müssen, damit es ihr wieder besser geht.

Ich habe die Jahre so viel hingenommen und zurückgesteckt in vielerlei Hinsicht, aber das habe ich gern gemacht aus Liebe! Und das zählt für sie alles gar nichts bzw sieht sie jetzt nur noch das Negative?
Alles was ich getan habe die ketzten Jahre soll vergebens gewesen sein? Ja sogar falsch!

Ich kann den Umgang mit dem Ganzen einfach nicht nachvollziehen und das ist das, was mich psychisch sehr belastet und fertig macht. Was habe ich denn so schlimmes getan und was ist denn so falsch an mir, dass sie nicht einmal irgendwas für ihre Ehe tun will? Was ist an ihrer Entscheidung mich vor eineinhalb Jahren zu heiraten so falsch für sie? Weil vor Kurzem war ja alles noch richtig.
Das ist so plötzlich, so schlagartig.
Von weiß auf schwarz.
Von an auf aus.
Von ja zu nein.
Von vor auf zurück.
Das geht mir alles viel zu schnell dafür, dass wir so lang zusammen waren und ja obendrauf auch noch verheiratet sind!

Wieso haben wir nicht mal eine einzige Chance verdient? Wir hatten nie die Möglichkeit etwas gemeinsam überhaupt aktiv zu unternehmen. Da es vorher nie ein Thea war, das bei uns was grundlegend falsch läuft und hinterher wurde ich vor vollendete Tatsache gestellt.
Ich habe Angst daran zu zerbrechen. Denn ich liebe sie so sehr und sie tut mir so weh mit ihrem eiskalten Vorgehen, mich überhaupt nciht mehr mit einzubeziehen, einfach über mich hinweg zu etnscheidet und dass ich ihr so wenig bedeute und sie mich so wenig Wert schätzt und anscheinend nicht mehr "liebt" und mir jahrelang dann ja was vorgespielt hat selbst bei der Hochzeit!! Das verletzt alles so sehr. Und dann noch der Betrug mit einem anderen, obwohl ihr Treue ja immer ach so wichtig war! Das ist dann die Krönung des Ganzen.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass da auch mehr gelaufen sit als nur Küssen und das schmerzt noch mehr, da bei uns schon jahrelang nichts mehr gleuafen sit, da sie das "nicht braucht! und "nicht will", aber es auch auf gar keinen Fall an mir liegt und sie auch keinen anderen will. Und was habe ich gemacht? ich musste damit klar kommen und habe gelernt damit zu leben und mich aus Liebe zurück genommen. 9 Jahre lang! Und sie ist nie mal auf den Gedanken gekommen, wie es mir damit eigentlich geht und hat irgendwann mal etwas in die Richtung versucht zu unternehmen oder überhaupt mal darüber zu reden. Ich habe mehrere deutliche Gespräche vor 9 Jahren geführt mit ihr, wo dann eben das heraus kam. Dass sie es nicht will und braucht, dass es aber auch nicht an mir liegt (das wäre mir ja das Liebste gewesen, denn dann hätte man ja was ändern können) und sie aber auch keinen anderen will. Und dann kam nie wieder irgendetwas von ihr, all die Jahre kein Gespräch oder Versuche es wieder zu ändern. Gut dann kam ihre Krankheit noch hinzu und ich habe einfach auf bessere Zeiten gehofft und wollte sie nicht zu etwas drängen, was sie nciht will und wa ssie nur noch mehr in ihrer schweren Zeit belastet.
Aber sie hat auch die Hoffnung immer aufrecht erhalten, da sie ja noch bis letztes Jahr von Kindern geredet hat. Ich habe einfach darauf gehofft, das wenn es ihr besser geht, wir auch da wieder gemeinsam zueinander finden und es besser wird.
All das habe ich für sie gemacht und jetzt kommt da einer daher und plötzlich geht das alles dann doch bei ihm??? Da fühlt man sich unglaublich benutzt über die Jahre. Ausgenutzt. Belogen. Und einfach nur verletzt, dass jetzt jemand anderes das einfach so bekommt, was ihr Ehemann schon seit Jahren nicht mehr bekommen hat.
WIeso probiert sie es jetzt mit einem anderen und nicht erstmal mit ihrem Ehemann für den sie sich entschieden hat? Was ist nur so schlecht an mir... Ich wollte nur sie. Und will sie immernoch... nach all dem was sie mir in den letzten Monaten angetan hat.
Ich liebe sie ja nciht, weil ich sie brauche, sondern ich brauche sie, weil ich sie liebe. Und es gibt nichts, was Liebe nicht verzeihen könnte und nichts, woran man nicht arbeiten könnte. Ich laufe einer Frau hinterher, die mich betrogen hat und mich laut ihren Aussagen auch nicht mehr liebt, das ist schon skurill... Aber ich kann auch nichts für meine Gefühle. DIe so echt und stark sind, weshalb ich sie ja eben auch geheiratet habe. Ich habe es ernst mit ihr gemeint! Sie anscheinend nicht mit mir... nicht wirklich. Das tut einfach nur weh.

Danke für eure Anteilnahem und eure Gedanken. Das tut gut darüber reden zu können und die Meinung anderer AUßenstehender zu hören.
Ich bin einfach so macht- und hilflos und von einem Tag auf den anderen von ihr einfach so allein gelassen worden. Verlassen und kann nichts tun. Und mein Herz schmerzt so sehr und mein Kopf kommt nicht zur Ruhe und treibt mich mitunter in den Wahnsinn, obwohl das ja schon 3 Monate her ist, aber ich komme irgendwie nicht damit klar, wie sie mit mir so umgehen kann.

Danke euch allen!

 

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10. April um 12:52

Ich verschiebe mal meine Nachrichten in den einen langen Thread, den sophos75 gemeint hat. Da passt das Ganze besser rein, habe ich aber jetzt erst gesehen...

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10. April um 13:32

Es tut mir sehr leid für Dich, was Du jetzt durchmachen musst. Und natürlich verstehe ich auch, dass Du Dich ungerecht behandelt fühlst und verstehen möchtest, was denn nun eigentlich passiert ist! Wenn Du die Gründe benennen könntest, würde Dir das in gewisser Halt geben und vielleicht die Hoffnung, doch noch etwas zum Guten verändern zu können. Aber Du kannst es nicht greifen, verstehst ihr Verhalten einfach nicht, findest es so ungerecht, fühlst Dich ausgenutzt und hintergangen, fragst Dich, was Du falsch gemacht hast, kapierst einfach nicht, warum sie Dir das antut und so weiter und so fort. Du drehst Dich im Kreis, grübelst, sorgst Dich, die Gedankenkarussells machen Dich schwindelig und sorgen dafür, dass Du keinen klaren Gedanken mehr fassen kannst.

Ich verrate Dir was: das kannst Du noch Jahre so weiter machen und es wird Dich keinen Zentimeter weiterbringen. Du wirst Dir weiter den Kopf zermartern, Dich in Selbstmitleid suhlen, es so ungerecht finden, Verbitterung wird in Dein Herz gelangen und nichts wird sich ändern.

Trauer und Wut sind wichtig, aber irgendwann bringen Dich diese Gefühle nicht weiter. Irgendwann musst Du Dich entschließen, wieder zu leben! Auch wenn es wehtut und Du Dich zutiefst verletzt fühlst, gehe in Dich und hinterfrage alles. Nicht nur ihr Verhalten und nicht nur, was Du denn falsch gemacht hast (laut Deiner Aussage verstehst Du nicht, was Du falsch gemacht hast, bohre da tiefer, Du wirst erkennen, dass eben nicht alles so ist, wie es den Anschein hat und um falsch und richtig geht es in den meisten Fällen ohnehin nicht).

Was Du beschreibst ist, dass Du nach Deinem Gefühl doch alles dafür getan hast, dass es euch gut geht, Du hast Opfer gebracht usw. und sie hat nie gesagt, dass sie etwas anderes möchte. So leid es mir tut, aber ich würde mich mit dem Gedanken auseinandersetzen, dass Du Deine Frau möglicherweise nie wirklich gekannt hast, es diese Verbindung eben nicht gab, sie sich vielleicht permanent eingeredet hat, dass das mit euch richtig ist, aber sie es irgendwann nicht mehr gefühlt hat. Ihr seid sehr jung zusammen gekommen, habt im Grunde keinen Vergleich, seid davon ausgegangen, dass das für immer ist usw. Dann wurde sie krank, Du warst für sie da, sie wollte ihre Krankheit in den Griff bekommen und möglicherweise gelingt ihr das jetzt. Vielleicht hat sie erkannt, dass ihr das mit Dir nicht möglich ist bzw, dass Du ein Faktor für ihr seelisches Ungleichgewicht bist. Auch finde ich es alles andere als heile Welt, wenn bei euch 9 Jahre sexuelle Flaute herrscht. Selbst wenn sie Dir versichert, dass es nicht an Dir liegt usw. Es ist sehr bequehm, das zu glauben. Bei mir hätten da alle Alarmglocken geläutet, vor allem wenn ihr davor ein "normales" Sexualleben hattet. Zudem hast auch Du Bedürfnisse usw. Vielleicht hat sie Deine Opferbereitschaft erdrückt, vielleicht hat sie sich Dir gegenüber verpflichtet gefühlt, weil Du ja so ein feiner Kerl bist und auf so viel verzichtest. Usw. Das sind jetzt reine Mutmaßungen, ich bin kein Psychologe und kenne euch nicht, vielleicht steckt auch was ganz anderes dahinter. Was allerdings Fakt ist: Sie war mit Dir nicht mehr glücklich. Kein Mensch trennt sich, wenn alles prima ist. Sie hat es Dir vielleicht gesagt, es sich selbst eingeredet, glücklich zu sein. Aber nun erkannt, dass es nicht stimmt. Der Klinikaufenthalt und das Kennenlernen des Anderen waren die Augenöffner für sie und Auslöser bzw. Anlass, sich von Dir zu trennen. Aber nicht die Ursache. Die Ursache liegt in euch und in den Jahren davor. 

Du versteifst Dich nun darauf, wie sie Dir das denn antun kann und nun vielleicht mit dem Neuen all das macht, was sie mit Dir nicht tun wollte. Warum sie Dir so wehtut, warum sie euch wegwirft. Alles verständliche und menschliche Gedanken. Aber sie sind undifferenziert, weil sie nur aus Deiner verletzten Sicht heraus Licht auf das Ganze werfen. Geh tiefer!

Ich drehe es mal um: Sie hat offenbar mit euch abgeschlossen, ist einen Schritt gegangen, den sie innerlich vielleicht schon vor Jahren vollzogen hat, ohne dass Du es gemerkt hast. Ohne dass sie es vielleicht selbst gemerkt hat. Jedenfalls ist ihr vollkommen klar: sie will das nicht mehr mit Dir! Ist Dir schon mal der Gedanke gekommen, dass sie sich jetzt vielleicht auch aus guten Gründen so kalt und endgültig verhält? Es wird ihr womöglich sehr schlecht dabei gehen, sie wird wissen, dass sie Dich verletzt, sie wird wissen, dass Du nicht so schnell aufgeben wirst, wenn sie weiterhin nett und freundlich zu Dir ist, sie wird wissen, dass Du Dir Hoffnungen machen wirst, usw. Wäre es Dir lieber, sie würde Dir gegenüber verständnisvoll und warmherzig sein? Meinst Du, Du könntest damit besser umgehen? Das würde doch dann erst recht dafür sorgen, dass Du es nicht verstehen würdest, Du würdest nach wie vor Gefühle bei ihr vermuten wo lediglich Mitgefühl wäre. Oder Mitleid. 

Ich kenne weder Dich noch sie, vielleicht ist sie ja auch eine kaltblütige, charakterlose Frau und Du bist hier wirklich das ausgenutzte Opfer. Zudem weiß ich nicht, welche Rolle ihre psychische Erkrankung spielt. Aber auch das ist nicht entscheidend, denn es geht jetzt einzig und alleine darum, dass Du aus dieser negativen Endlosschleife rauskommst. Und Du kommst da nicht raus, wenn Dein Verstand durch permanente Vorwürfe vernebelt ist. Komm wieder in die Spur, mach Dein Lebensglück nicht davon abhängig, wie sich Deine (Ex-)Frau jetzt verhält. Ich weiß, dass kann ich als Außenstehender leicht sagen und alles braucht seine Zeit, aber auch Dir wird (hoffentlich) klar sein, dass Du in 15 Jahren an einer ganz anderen Stelle im Leben stehen wirst. Und da willst Du glücklich sein. Es liegt in Deinen Händen.

PS: Meine Ex hat mich nach 18 Jahren verlassen und wir haben 3 Kinder, das jüngste war zu dem Zeitpunkt 3 Monate alt. Das Leben ist weitergegangen und mit geht es gut heute! Das kannst auch Du schaffen!
 

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10. April um 14:35

Sie wurde in der Therapie darauf gepolt nur auf sich zu schauen, alles sie belastende beiseite zu schieben (ohne Rücksicht auf Verluste). Sie scheint in Bezug auf Dich die graue Brille aufzuhaben, nur das schlechte und negative sehen zu wollen.
Das Schlimme für Dich ist, Du hast hier keine Chance bekommen, weder auf eine gemeinsame Aussprache und Lösungsfindung noch etwas an Dir ändern zu können. Das ist sehr schmerzhaft und verletzend weil sie ja Eure 13 Jahre einfach wegwirft.
Vielleicht könnte es für Dich hilfreich sein, Dich für eine gewisse Zeit professionell bei dieser Krise helfen zu lassen. Nimm Dir genug Zeit alle Phasen der Verarbeitung zu durchlaufen. Wenn man sich den langen Thread so durchliest scheint wenig Aussicht auf echte Einsicht bei Deiner Frau zu bestehen

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10. April um 16:45

Hallo,

dem jetzigen Partner meiner jetzigen Freundin ist etwas ähnliches ergangen. Vielleicht hilft es dir ja weiter, diese Geschichte zu hören.

Und zwar war es auch so dass er und seine Noch-Ehefrau, von der er jetzt getrennt ist, 13 Jahre miteinander zusammen waren. Alles war piccobello in der Beziehung, keine Anzeichen von Krisen, aber jetzt aber auch nicht 100 Prozent Leidenschaft. Also so ein typisches Paar, das sich in der Jugend kennenlernt und aus Gewohnheit zusammenbleibt, weil es bequemer ist und man ja auch keine Probleme miteinander hat. Der Mann ist dann auch zum Studieren weggezogen, aber in die Nähe, um seiner Freundin nahe zu sein. Das haben die beiden dann nach 10 Jahre Beziehung mit einer Hochzeit gekrönt und sich ein Haus gekauft. Nicht mal nach einem Jahr Hochzeit hat sich herausgestellt, dass sie schon ein paar Monate ne Affäre laufen hatte. Naja, sie hatte sich dafür entschuldigt und gemeint, sie lässt es sein und er hat sie zurückgenommen. Sie hat es aber nicht sein lassen und dann wurde es ernst mit ihrer Affäre und sie hat ihn verlassen. Auch einfach so trotz all der Zeit und obwohl sie scheinbar auch keine Probleme hatten. Aber ich vermute mal, dass der Umstand, dass sie schon immer zusammen waren und nichts anderes erlebt haben, dazu geführt hat bei ihr, dass sie ihn hintergangen hat. Trotzdem kann man sowas nicht entschuldigen. Er war vor vollendeten Tatsachen gestellt, aber hat sich ziemlich ins Leben gestürzt, um sich wahrscheinlich von dem Schmerz abzulenken. Wenn er meine beste Freundin nicht kennengelernt hätte, hätter er seine Noch-Ehefrau wahrscheinlich auch zurückgenommen. Er war auch zu dem Zeitpunkt 31. Aber dann hat er eben meine Freundin kennengelernt und sie sind nach kurzer Zeit zusammen gekommen. Ob das zu schnell ging, sei mal dahingestellt. Jedenfalls kam dann plötzlich seine Noch-Ehefrau angekommen und wollte ihn zurück, aber es kam nicht für ihn infrage. Erstens weil er kein Hund ist, nachdem sie ihn so behandelt hat und weil er ziemlich glücklich ist mit meiner Freundin. Die Beziehung zwischen den beiden läuft super und meine Freundin passt in vielerlei Hinsicht besser als seine Ex. Die einzige Unglückliche in dieser Situation ist die Ex, aber die es nicht anders verdient hat- Karma halt.

Was ich dir damit sagen möchte, ist, dass das Leben  in irgendeiner Weise ja doch irgendwann weitergeht, egal was passiert ist. Du bist erst 30, du bist noch so jung. Du musst dir wirklich nicht Sorgen machen, dass du niemanden finden wirst, den du so sehr liebst. Du solltest lieber froh sein, dass du nicht mit so einem Menschen mehr zusammen bist, die vergangenen Jahre in deiner Beziehung hören sich nach viel Stress an. Warum tut man sich diesen permanenten Stress an und lässt sich so behandeln? Wenn du ehrlich zu dir selber bist, dann wirst du es auch realisieren. Die Welt steht dir offen und du wirst sicherlich jemanden finden, der besser zu dir passt.

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10. April um 18:19
In Antwort auf creepyworld89

Mir tut es sehr leid, was du gerade durchmachen musst und ich kann verstehen, dass dir das nicht leicht fällt und du noch viele Fragen hast, die dir im Kopf herumschwirren.

Immerhin kann ich deine letzte Frage beantworte:

Ja, die Familie wird bei der Therapie komplett ausgeschlossen. Es geht nur um den Patienten und nicht um seine Familie, dann wäre es eine Familientherapie.

Was all die anderen Fragen angeht, die kann dir leider hier niemand beantworten und ich schätze mal, nicht mal deine Frau selbst.

Sie sagt ja, sie liebt dich schon lange nicht mehr.
Es ist egal, was sie in der Zeit zu dir gesagt hat, das sind nur Worte.

Vielleicht hat sie nur die Vorstellung von euch geliebt, von der Vorstellung die Braut zu sein und irgendwann Mutter. Und hat dann in ihren Wunschwahn geheiratet.

Dass sie sich verliebt hat, ist bestimmt schrecklich für dich. Da sich die beiden aber in der Klinik kennengelernt haben, vermute ich tatsächlich, dass sich ihre Vorstellung vom neuen Traumprinzen nicht sehr lange halten wird.

Das wird aber nichts daran ändern,dass sie dich nicht mehr liebt. 
Vielleicht kommt sie wieder aber dann nur, weil ihr das altbekannte lieber ist, als wieder etwas neues.
Darauf würde ich persönlich nicht wieder eingehen.

Alles andere musst du akzeptieren, so schwer es dir fällt. Man kann niemanden in seinem Leben halten, der gehen möchte.

Auch das warum, ist völlig irrelevant, auch warum sie so viele Jahre wegwirft. Sie wird ihre Gründe dafür haben und so schwer das auch ist, du musst diese Gründe nicht nachvollziehen können. Es ist allein Ihre Entscheidung. 

Hab Liebeskummer, heule, trink mit deinem Kumpel ein Bier und tue was dir gut tut.

Kontaktiere sie nicht, dass tut dir nicht gut und so lange sie frisch verliebt ist, wird jede einzelne Nachricht von dir, sie nur noch weiter von dir wegtreiben und sie nerven.

Familie und Partner werden nicht grundsätzlich ausgeschlossen.

Mein Partner und generell Familie durfte mich damals in der psychosomatischen (hatte depressionen und Burnout) täglich besuchen, nur nicht auf die Station zum Schutz anderer Patienten aber es gab im KH ein Cafe und einen riesigen Park.

Es fand auf Wunsch durchaus auch Therapie mit dem Partner statt, minimum ein Gespräch (meiner war auch einen Tag mit dabei im Gespräch so wie viele Andere) außer man hat es abgelehnt. 

Wir durften wenn wir stabil genug waren nach 2-3 Wochen am Wochenende zuhause schlafen, nannte sich "Belastungsprobe" und ab Woche 1 Nachmittags auch in die Stadt fahren, etc. 

Kurschatten, wo es oft heisst Therapeuten würden das sogar unterstützten in solchen Kliniken, waren "verboten", andere Patientenzimmer komplett nicht zu betreten etc. Man hätte gehen müssen wäre da was aufgefallen und es wurde immer wieder darauf hingewiesen das sowas für die Therapie nicht förderlich ist, da wir uns auf uns konzentrieren sollen. Ein Paar das heute noch zusammen ist hatte sich Monate NACH der Therapie gefunden da wir alle Kontakt hielten, beide single, anfang 20 und heute noch zusammen aber in der Klinik lief halt garnichts in die Richtung.

Ich kann also viele Schauergeschichten über Kliniken garnicht bestätigen. Richtig ist aber, das einem viele Dinge dort erst klar werden und lehnt der Patient häufige Besuche ab oder bei uns damals das Paaegespräch, konnten die Ärzte halt nichts dagegen machen

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10. April um 22:02
In Antwort auf creepyworld89

Mir tut es sehr leid, was du gerade durchmachen musst und ich kann verstehen, dass dir das nicht leicht fällt und du noch viele Fragen hast, die dir im Kopf herumschwirren.

Immerhin kann ich deine letzte Frage beantworte:

Ja, die Familie wird bei der Therapie komplett ausgeschlossen. Es geht nur um den Patienten und nicht um seine Familie, dann wäre es eine Familientherapie.

Was all die anderen Fragen angeht, die kann dir leider hier niemand beantworten und ich schätze mal, nicht mal deine Frau selbst.

Sie sagt ja, sie liebt dich schon lange nicht mehr.
Es ist egal, was sie in der Zeit zu dir gesagt hat, das sind nur Worte.

Vielleicht hat sie nur die Vorstellung von euch geliebt, von der Vorstellung die Braut zu sein und irgendwann Mutter. Und hat dann in ihren Wunschwahn geheiratet.

Dass sie sich verliebt hat, ist bestimmt schrecklich für dich. Da sich die beiden aber in der Klinik kennengelernt haben, vermute ich tatsächlich, dass sich ihre Vorstellung vom neuen Traumprinzen nicht sehr lange halten wird.

Das wird aber nichts daran ändern,dass sie dich nicht mehr liebt. 
Vielleicht kommt sie wieder aber dann nur, weil ihr das altbekannte lieber ist, als wieder etwas neues.
Darauf würde ich persönlich nicht wieder eingehen.

Alles andere musst du akzeptieren, so schwer es dir fällt. Man kann niemanden in seinem Leben halten, der gehen möchte.

Auch das warum, ist völlig irrelevant, auch warum sie so viele Jahre wegwirft. Sie wird ihre Gründe dafür haben und so schwer das auch ist, du musst diese Gründe nicht nachvollziehen können. Es ist allein Ihre Entscheidung. 

Hab Liebeskummer, heule, trink mit deinem Kumpel ein Bier und tue was dir gut tut.

Kontaktiere sie nicht, dass tut dir nicht gut und so lange sie frisch verliebt ist, wird jede einzelne Nachricht von dir, sie nur noch weiter von dir wegtreiben und sie nerven.

Hallo,

zwei Sachen. 

Ich würde auf jeden Fall einmal mit der Klinik Kontakt aufnehmen und dort mit dem Arzt oder jemandem reden, der über deine Frau auskunft geben könnte. Damit du mal dein Problem vortragen kannst. Wenn das nicht geht, kannst du vielleicht mit dem Psychologen oder Hausarzt Kontakt aufnehmen, um das zu besprechen.

Grundsätzlich ist es wahrscheinlich schwierig. Sie hat eine Entscheidung getroffen. Psychosomatik weist sich dadurch aus, dass körperliche und seelische Beschwerden sich gegenseitig bedingen. Lebensumstände bedingen manchmal körperliche oder psychische Beschwerden. An ihr ist es dann Lebensumstände zu ändern.

Oder du schaust, dass du selbst einmal irgendeinen Fachmann abfragen kannst. 

Wahrscheinlich musst du erstmal mit der Situation klarkommen und diese respektieren. Vielleicht könnt ihr später noch einmal zusammenkommen, wenigstens, damit sie sich dir etwas erklären kann.

Ein Fachmann der Arzt/Psychologe könnte dir viel viel besser Auskunft geben.

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10. April um 23:10
In Antwort auf jabr_19260321

Hallo,

zwei Sachen. 

Ich würde auf jeden Fall einmal mit der Klinik Kontakt aufnehmen und dort mit dem Arzt oder jemandem reden, der über deine Frau auskunft geben könnte. Damit du mal dein Problem vortragen kannst. Wenn das nicht geht, kannst du vielleicht mit dem Psychologen oder Hausarzt Kontakt aufnehmen, um das zu besprechen.

Grundsätzlich ist es wahrscheinlich schwierig. Sie hat eine Entscheidung getroffen. Psychosomatik weist sich dadurch aus, dass körperliche und seelische Beschwerden sich gegenseitig bedingen. Lebensumstände bedingen manchmal körperliche oder psychische Beschwerden. An ihr ist es dann Lebensumstände zu ändern.

Oder du schaust, dass du selbst einmal irgendeinen Fachmann abfragen kannst. 

Wahrscheinlich musst du erstmal mit der Situation klarkommen und diese respektieren. Vielleicht könnt ihr später noch einmal zusammenkommen, wenigstens, damit sie sich dir etwas erklären kann.

Ein Fachmann der Arzt/Psychologe könnte dir viel viel besser Auskunft geben.

"Ich würde auf jeden Fall einmal mit der Klinik Kontakt aufnehmen und dort mit dem Arzt oder jemandem reden, der über deine Frau auskunft geben könnte. Damit du mal dein Problem vortragen kannst. Wenn das nicht geht, kannst du vielleicht mit dem Psychologen oder Hausarzt Kontakt aufnehmen, um das zu besprechen."

Ich glaube nicht das das gut ankommt. Schweigepflicht?  Nicht mal ehemalige Mitpatienten dürfen Infos aus den Gruppentherapien ausplappern, mussten wir bei uns unterschreiben.

Und wer möchte schon das der Expartner seine Ärzte abklappert ...

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10. April um 23:10
In Antwort auf jabr_19260321

Hallo,

zwei Sachen. 

Ich würde auf jeden Fall einmal mit der Klinik Kontakt aufnehmen und dort mit dem Arzt oder jemandem reden, der über deine Frau auskunft geben könnte. Damit du mal dein Problem vortragen kannst. Wenn das nicht geht, kannst du vielleicht mit dem Psychologen oder Hausarzt Kontakt aufnehmen, um das zu besprechen.

Grundsätzlich ist es wahrscheinlich schwierig. Sie hat eine Entscheidung getroffen. Psychosomatik weist sich dadurch aus, dass körperliche und seelische Beschwerden sich gegenseitig bedingen. Lebensumstände bedingen manchmal körperliche oder psychische Beschwerden. An ihr ist es dann Lebensumstände zu ändern.

Oder du schaust, dass du selbst einmal irgendeinen Fachmann abfragen kannst. 

Wahrscheinlich musst du erstmal mit der Situation klarkommen und diese respektieren. Vielleicht könnt ihr später noch einmal zusammenkommen, wenigstens, damit sie sich dir etwas erklären kann.

Ein Fachmann der Arzt/Psychologe könnte dir viel viel besser Auskunft geben.

"Ich würde auf jeden Fall einmal mit der Klinik Kontakt aufnehmen und dort mit dem Arzt oder jemandem reden, der über deine Frau auskunft geben könnte. Damit du mal dein Problem vortragen kannst. Wenn das nicht geht, kannst du vielleicht mit dem Psychologen oder Hausarzt Kontakt aufnehmen, um das zu besprechen."

Ich glaube nicht das das gut ankommt. Schweigepflicht?  Nicht mal ehemalige Mitpatienten dürfen Infos aus den Gruppentherapien ausplappern, mussten wir bei uns unterschreiben.

Und wer möchte schon das der Expartner seine Ärzte abklappert ...

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11. April um 2:04
In Antwort auf rabenschwarz

"Ich würde auf jeden Fall einmal mit der Klinik Kontakt aufnehmen und dort mit dem Arzt oder jemandem reden, der über deine Frau auskunft geben könnte. Damit du mal dein Problem vortragen kannst. Wenn das nicht geht, kannst du vielleicht mit dem Psychologen oder Hausarzt Kontakt aufnehmen, um das zu besprechen."

Ich glaube nicht das das gut ankommt. Schweigepflicht?  Nicht mal ehemalige Mitpatienten dürfen Infos aus den Gruppentherapien ausplappern, mussten wir bei uns unterschreiben.

Und wer möchte schon das der Expartner seine Ärzte abklappert ...

Das ist mir wohlbekannt, danke für den Hinweis.

dennoch würde es sich lohnen mit den Fachleuten dort oder anderen Kontakt aufzunehmen. Man muss ja nicht den Einzelfall besprechen, sondern allgemein die Thematik. Die Schweigepflicht bleibt unangetastet.

Zum Schaden ist das nicht. Besser etwas getan, als gar nichts getan.
Schlauer wird man auf jeden Fall. und ruhiger auch.

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11. April um 3:15
In Antwort auf jabr_19260321

Das ist mir wohlbekannt, danke für den Hinweis.

dennoch würde es sich lohnen mit den Fachleuten dort oder anderen Kontakt aufzunehmen. Man muss ja nicht den Einzelfall besprechen, sondern allgemein die Thematik. Die Schweigepflicht bleibt unangetastet.

Zum Schaden ist das nicht. Besser etwas getan, als gar nichts getan.
Schlauer wird man auf jeden Fall. und ruhiger auch.

Wenn ich mich aktiv trenne do wie der Partner des TE würde ich das als Stalking empfinden, das ist massiv übergriffig ihre Ärzte und Therapeuten abzuklappern.

Wenn er fachlichen Rat sucht um die Trennung zu verarbeiten bitte bei einem eigenen Arzt.


 

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11. April um 8:57
In Antwort auf wankendespony

Es tut mir sehr leid für Dich, was Du jetzt durchmachen musst. Und natürlich verstehe ich auch, dass Du Dich ungerecht behandelt fühlst und verstehen möchtest, was denn nun eigentlich passiert ist! Wenn Du die Gründe benennen könntest, würde Dir das in gewisser Halt geben und vielleicht die Hoffnung, doch noch etwas zum Guten verändern zu können. Aber Du kannst es nicht greifen, verstehst ihr Verhalten einfach nicht, findest es so ungerecht, fühlst Dich ausgenutzt und hintergangen, fragst Dich, was Du falsch gemacht hast, kapierst einfach nicht, warum sie Dir das antut und so weiter und so fort. Du drehst Dich im Kreis, grübelst, sorgst Dich, die Gedankenkarussells machen Dich schwindelig und sorgen dafür, dass Du keinen klaren Gedanken mehr fassen kannst.

Ich verrate Dir was: das kannst Du noch Jahre so weiter machen und es wird Dich keinen Zentimeter weiterbringen. Du wirst Dir weiter den Kopf zermartern, Dich in Selbstmitleid suhlen, es so ungerecht finden, Verbitterung wird in Dein Herz gelangen und nichts wird sich ändern.

Trauer und Wut sind wichtig, aber irgendwann bringen Dich diese Gefühle nicht weiter. Irgendwann musst Du Dich entschließen, wieder zu leben! Auch wenn es wehtut und Du Dich zutiefst verletzt fühlst, gehe in Dich und hinterfrage alles. Nicht nur ihr Verhalten und nicht nur, was Du denn falsch gemacht hast (laut Deiner Aussage verstehst Du nicht, was Du falsch gemacht hast, bohre da tiefer, Du wirst erkennen, dass eben nicht alles so ist, wie es den Anschein hat und um falsch und richtig geht es in den meisten Fällen ohnehin nicht).

Was Du beschreibst ist, dass Du nach Deinem Gefühl doch alles dafür getan hast, dass es euch gut geht, Du hast Opfer gebracht usw. und sie hat nie gesagt, dass sie etwas anderes möchte. So leid es mir tut, aber ich würde mich mit dem Gedanken auseinandersetzen, dass Du Deine Frau möglicherweise nie wirklich gekannt hast, es diese Verbindung eben nicht gab, sie sich vielleicht permanent eingeredet hat, dass das mit euch richtig ist, aber sie es irgendwann nicht mehr gefühlt hat. Ihr seid sehr jung zusammen gekommen, habt im Grunde keinen Vergleich, seid davon ausgegangen, dass das für immer ist usw. Dann wurde sie krank, Du warst für sie da, sie wollte ihre Krankheit in den Griff bekommen und möglicherweise gelingt ihr das jetzt. Vielleicht hat sie erkannt, dass ihr das mit Dir nicht möglich ist bzw, dass Du ein Faktor für ihr seelisches Ungleichgewicht bist. Auch finde ich es alles andere als heile Welt, wenn bei euch 9 Jahre sexuelle Flaute herrscht. Selbst wenn sie Dir versichert, dass es nicht an Dir liegt usw. Es ist sehr bequehm, das zu glauben. Bei mir hätten da alle Alarmglocken geläutet, vor allem wenn ihr davor ein "normales" Sexualleben hattet. Zudem hast auch Du Bedürfnisse usw. Vielleicht hat sie Deine Opferbereitschaft erdrückt, vielleicht hat sie sich Dir gegenüber verpflichtet gefühlt, weil Du ja so ein feiner Kerl bist und auf so viel verzichtest. Usw. Das sind jetzt reine Mutmaßungen, ich bin kein Psychologe und kenne euch nicht, vielleicht steckt auch was ganz anderes dahinter. Was allerdings Fakt ist: Sie war mit Dir nicht mehr glücklich. Kein Mensch trennt sich, wenn alles prima ist. Sie hat es Dir vielleicht gesagt, es sich selbst eingeredet, glücklich zu sein. Aber nun erkannt, dass es nicht stimmt. Der Klinikaufenthalt und das Kennenlernen des Anderen waren die Augenöffner für sie und Auslöser bzw. Anlass, sich von Dir zu trennen. Aber nicht die Ursache. Die Ursache liegt in euch und in den Jahren davor. 

Du versteifst Dich nun darauf, wie sie Dir das denn antun kann und nun vielleicht mit dem Neuen all das macht, was sie mit Dir nicht tun wollte. Warum sie Dir so wehtut, warum sie euch wegwirft. Alles verständliche und menschliche Gedanken. Aber sie sind undifferenziert, weil sie nur aus Deiner verletzten Sicht heraus Licht auf das Ganze werfen. Geh tiefer!

Ich drehe es mal um: Sie hat offenbar mit euch abgeschlossen, ist einen Schritt gegangen, den sie innerlich vielleicht schon vor Jahren vollzogen hat, ohne dass Du es gemerkt hast. Ohne dass sie es vielleicht selbst gemerkt hat. Jedenfalls ist ihr vollkommen klar: sie will das nicht mehr mit Dir! Ist Dir schon mal der Gedanke gekommen, dass sie sich jetzt vielleicht auch aus guten Gründen so kalt und endgültig verhält? Es wird ihr womöglich sehr schlecht dabei gehen, sie wird wissen, dass sie Dich verletzt, sie wird wissen, dass Du nicht so schnell aufgeben wirst, wenn sie weiterhin nett und freundlich zu Dir ist, sie wird wissen, dass Du Dir Hoffnungen machen wirst, usw. Wäre es Dir lieber, sie würde Dir gegenüber verständnisvoll und warmherzig sein? Meinst Du, Du könntest damit besser umgehen? Das würde doch dann erst recht dafür sorgen, dass Du es nicht verstehen würdest, Du würdest nach wie vor Gefühle bei ihr vermuten wo lediglich Mitgefühl wäre. Oder Mitleid. 

Ich kenne weder Dich noch sie, vielleicht ist sie ja auch eine kaltblütige, charakterlose Frau und Du bist hier wirklich das ausgenutzte Opfer. Zudem weiß ich nicht, welche Rolle ihre psychische Erkrankung spielt. Aber auch das ist nicht entscheidend, denn es geht jetzt einzig und alleine darum, dass Du aus dieser negativen Endlosschleife rauskommst. Und Du kommst da nicht raus, wenn Dein Verstand durch permanente Vorwürfe vernebelt ist. Komm wieder in die Spur, mach Dein Lebensglück nicht davon abhängig, wie sich Deine (Ex-)Frau jetzt verhält. Ich weiß, dass kann ich als Außenstehender leicht sagen und alles braucht seine Zeit, aber auch Dir wird (hoffentlich) klar sein, dass Du in 15 Jahren an einer ganz anderen Stelle im Leben stehen wirst. Und da willst Du glücklich sein. Es liegt in Deinen Händen.

PS: Meine Ex hat mich nach 18 Jahren verlassen und wir haben 3 Kinder, das jüngste war zu dem Zeitpunkt 3 Monate alt. Das Leben ist weitergegangen und mit geht es gut heute! Das kannst auch Du schaffen!
 

Danke Pony für deine ausführliche Antwort, deine Zeit und Gedanken zu meiner Lage.
Und zu erst einmal tut es mir auch sehr leid für dich, was du durchmachen musstest und bei dir war es auch ncohmal schlimmer durch eine noch längere Beziehung und Kinder... Mein allergrößten Respekt, dass du da jetzt so stark daruas hervorgegangen bist!!! Da kannst du stolz auf dich sein!

Dein erster Absatz beschreibt sehr genau wie ich mich gerade fühle... danke. Ja aber du ahst auch recht, dass mir das alles nichts bringt und dieses im Sellbstmitelid ertrinken ist schlimm selber zu merken! Es ist dumm! Aber gerade komme ich nicht davon weg. Es ist nicht schön zu merken, wie man sich selber in seinem Selbstmitleid badet, das ist kein schöner Charakterzug finde ich, aber es tut einfach so weh gerade... aber danke für deine auch direkten Worte. Es bringt mir nix!

Ich habe mittlerweile eine Psychologin und die hat mir egsagt, weshalb ich dir ein klein wenig widersprechen muss zu deinen Ausführungen zu Trauer und Wut, das Wut gerade wichtig wäre. Wut ist die einzige Möglichkeit mit einer SItuation klar zu kommen und abzuschließen, welche man selber nicht verstehen kann. Und diese Situation bzw. der Umgang mit der Situation, mit mir und mit uns ist und bleibt für mich unverständlich. Und da muss jetzt meine Trauer, meine tiefe Enttäuschung gegenpber meiner Frau in Wut umgewandelt werden im Laufe der Zeit. Noch blockiert meine bedingungslose Liebe alles meint die Psychologin, aber ich muss lernen den Schmerz und die Enttäuschung in Wut zu wandeln. Gesunde Wut meinte sie. Und dann kann man abschließen und wie du sagst, wieder leben.
Was ich aber vollkommen richtig finde ist deine Aussage, dass es im Grunde genommen kein richtig und flasches Handeln gab. Ich habe so gehandelt, wie iich dachte es wäre das Beste für sie und da sie nie etwas gesagt hat, hätte ich auch nichts anders tun können. Und wenn doch und ich es nicht gemerkt oder gecheckt habe ist das noch lange nicht die Gewissheit, dass dann die Liebe doch geblieben wäre bei ihr. Denn die alltäglichen Dinge die sie mir jetzt im Nachhinein vorwirft, sind sicherlich kein Grund, dass Liebe schwindet! Das sind Punkte über die man streiten kann, sich in die Haare bekommt und sowas... aber nichts wovon Liebe vergeht. Bei mir ist ja nichtmal die Liebe vergangen obwohl wir jahrelang sexuell nichts mehr hatten... also von daher^^

Ja und so bitter es klingt vlt hast du recht. Sie hat sich imemr gewünscht, dass das mit mir richtig ist und sie auch so empfindet wie ich und war einfach nie stark genug sich das einzugestehen, dass dem nicht so ist. Umso schlimmer für mich, dass sie eben das nicht getan hat und mir suggeriert hat, es ist alles gut und richtig so und ich darf meine Lebnspläne, Gefühle und Schritte so zulassen und auch begründete Hoffnungen in deren Realisation stecken.
Damit hat sie mich unglauglich verletzt.
Ja natürlich sind wir jung zusammengekommen und sie hatte nie den Vergleich richtig. Aber ist das eine Begründung dafür, dass es auch nicht das richtig Wahre sein kann? Ich kenne auch nichts anderes und für mich gab es nie was anderes und es ist für mich selbst jetzt noch das Wahre was mich erfüllt und glücklich machen würde. Ich würde wieder so handeln, weil ich diese Jahre nicht missen möchte. Weil ich sie liebe. Leider beruht das nun doch nicht auf Gegenseitigkeit, aber ich tue es ja trotzdem aufrichtig.

FIndest du es bequem ihr nach Monaten der Beteueurung zu glauben, dass sie einfach keine Lust und keine Bedürfnisse hat? Es war alles andere als bequem für mich kann ich dir sagen! Ich war in meinen frühen Zwanzigern... das war enorm schlimm für mich. Aber da ich sie so geliebt habe, habe ich mich zurückgenommen und sie nicht bedrängen wollen und zu etwas bringen, was sie nicht mag. Hinzu kam dann die Krankheit wo ich erst recht nicht mehr aktiv auf sie zugehen und unter Druck setzen wollte und dachte, sie wird auf mich wieder zukommen sollte sie wieder etwas haben und ändern wollen, weil sie ja genau wusste, wie ich dazu stehe und sie serh attraktiv und anziehend finde und Bedürfnisse habe. Noch dazu hat sie ja oft über Kinder geredet und mir damit immer die Hoffnung vermittelt, dass es auch sexuell wieder besser wird zwsichen uns, wenn es ihr besser geht! Egal was du denkst, aber bitte... bequem ist das Gegenteil von dem, was es sexuell zumindest war bei uns.
Ich muss dir vlt ehrlicherweise eher recht geben, dass ich meine Bedürfnisse zu sehr zurück genommen habe und sie nur noch bei mir war, weil ich ja so viel für sie getan habe und sie so liebe.... das tut weh zu hören, aber entspricht vlt der Wahrheit...
Ja leider, sie war nicht glücklich. Nicht so wie ich. Das aber nicht mitgeteilt und mitbekommen zu haben schmerzt, weil dadurch haben wir den Zeitpunkt verpasst etwas ändern zu können. Dadurch, dass sie nie etwas gesagt hat, hat sie unsere Beziehung aufs Spiel gesetzt, ich glaube das darf ich ihr vorwerfen...
Und ja so weh es tut, wenn sie jetzt glücklicher ist, dann ist das schön und gut so. Denn alles was ich je wollte ist, sie glücklich zu sehen... Deshalb muss ich jetzt diese Situation auch akzeptieren. Ich bin nicht derjenige der sie glücklich macht ABer derjenige den sie geheiratet hat??? Das sind alles so skurille Konstellationen... gar grotesk irgendwie...

Und natürlich ist auch das Letzte was du sagst richtig. Wenn sie so fühlt bzw.nicht mehr fühlt, sit ihr Verhalten richtig. Keine falschen Hoffnungen und kein Hinhalten um es mir "leichter" zu machen. Aber ich evrstehe nicht, wie man in einer Ehe die man vor Kurzem eingegangen ist so selber handeln kann und nicht erstmal selber den Willen und Antrieb hat auch seine eigene Entscheidung zu bestätigen und zu sagen, ja den Mann wollte ich doch und da war so viel, weshalb ich ihn geheiratet habe und wir probieren es jetzt erstmal natürlich gemeinsam.
Aber ja aus Mitgefühl und Mitlied sollte niemand handeln, das würde sie nicht glücklich machen und nochmal... nur das will ich. Sie hat es verdient glücklich zu sein, sie ist so ein toller Mensch! Bzw der Mensch, den ich bis Nov 2019 kannte...^^

Nein sie ist nicht kaltblütig und charakterlos, keine Angst.Sie ist wundervoll!

Aber ich kann ihr Handeln leider nicht verstehen, weil ich (glaube ich zumindest) nicht so handeln würde... Und das tut sehr weh. Wenn es in der Ehe kein WIR anscheinend gibt sondern nur noch ein ICH und ich muss jetzt auf mich schauen... Da habe ich sie einfach anders eingeschätzt, dass ich ihr doch mehr Wert bin als das, was sie mir jetzt egrade antut und uns als Ehepaar anbietet.

Danke dir Pony!
 

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11. April um 9:04
In Antwort auf sophos75

Sie wurde in der Therapie darauf gepolt nur auf sich zu schauen, alles sie belastende beiseite zu schieben (ohne Rücksicht auf Verluste). Sie scheint in Bezug auf Dich die graue Brille aufzuhaben, nur das schlechte und negative sehen zu wollen.
Das Schlimme für Dich ist, Du hast hier keine Chance bekommen, weder auf eine gemeinsame Aussprache und Lösungsfindung noch etwas an Dir ändern zu können. Das ist sehr schmerzhaft und verletzend weil sie ja Eure 13 Jahre einfach wegwirft.
Vielleicht könnte es für Dich hilfreich sein, Dich für eine gewisse Zeit professionell bei dieser Krise helfen zu lassen. Nimm Dir genug Zeit alle Phasen der Verarbeitung zu durchlaufen. Wenn man sich den langen Thread so durchliest scheint wenig Aussicht auf echte Einsicht bei Deiner Frau zu bestehen

Danke Sophos!

Gepolt weiß ich nicht, sie ist ja tortzdem ein mündiger erwachsener Mensch, der siene Entscheidungen selber trifft.
ABER: "Ich muss jetzt nur noch auf mich schauen." "Ich weiß ich ahndle egoistisch, aber ich muss." "Ich muss endlich mal an mich denken." sind genau so auch ihre Aussagen! Da hast du vollkommen recht und das deckt sich erschreckenderweise mit dem Vorgehen vieler hier geschilderter Fälle. Also irgendwas muss ja in solchen Kliniken bei allen in diese Richtung geschehen...

Ja und jetzt nur noch Vorwürfe und das Negative überwiegt ja so sehr, dass es sofort ohne Zögern zur Trennung kommen muss, obwohl es vor eineinhalb Jahren noch so viel Positives gab, dass es zur Heirat gekommen ist??? Sehr obskur und unevrständlich... da hast du vollkommen recht!

Jaja die Chance... eines meiner "lieblingswörter" der letzten Monate... man bekommt einfach null Chance irgendwas tun zu können!!! Richtig! Und das llässt einen verzweifeln. Nichts tun zu können für das, was man so unbedingt will, liebt und einen erfüllt und glücklich macht.

JA sie wirft einfach so 13 Jahre weg! Einfach so! Sie entscheidet das jetzt für sich und somit auch für uns. EInfach aus.

Danke dir und ich habe mir mittlerweile Hilfe gesucht, wenn auch nur telefonisch bislang aufgrund Corona...
Ja Hoffnung gibt es leider keine, die hat sie mir komplett genommen. Es ist definitiv vorbei und es wird auch nie wieder was zwischen uns laut ihren Aussagen. Und das nur auf ihre Vermutung ihr Gefühl hin, sie hat es ja nicht ein einziges Mal probiert! Nicht ein einziges Mal probiert mit mir gemeinsam eine Beziehungskrise zu überwinden!
Einfach unverständlich... In guten wie in schweren Zeiten heißt es doch egtl... und die erste schwere Zeit kommt und sie schmeißt alles hin. Da ist auch sehr viel Vertrauen weggebrochen leider...

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11. April um 9:09
In Antwort auf mikia

Hallo,

dem jetzigen Partner meiner jetzigen Freundin ist etwas ähnliches ergangen. Vielleicht hilft es dir ja weiter, diese Geschichte zu hören.

Und zwar war es auch so dass er und seine Noch-Ehefrau, von der er jetzt getrennt ist, 13 Jahre miteinander zusammen waren. Alles war piccobello in der Beziehung, keine Anzeichen von Krisen, aber jetzt aber auch nicht 100 Prozent Leidenschaft. Also so ein typisches Paar, das sich in der Jugend kennenlernt und aus Gewohnheit zusammenbleibt, weil es bequemer ist und man ja auch keine Probleme miteinander hat. Der Mann ist dann auch zum Studieren weggezogen, aber in die Nähe, um seiner Freundin nahe zu sein. Das haben die beiden dann nach 10 Jahre Beziehung mit einer Hochzeit gekrönt und sich ein Haus gekauft. Nicht mal nach einem Jahr Hochzeit hat sich herausgestellt, dass sie schon ein paar Monate ne Affäre laufen hatte. Naja, sie hatte sich dafür entschuldigt und gemeint, sie lässt es sein und er hat sie zurückgenommen. Sie hat es aber nicht sein lassen und dann wurde es ernst mit ihrer Affäre und sie hat ihn verlassen. Auch einfach so trotz all der Zeit und obwohl sie scheinbar auch keine Probleme hatten. Aber ich vermute mal, dass der Umstand, dass sie schon immer zusammen waren und nichts anderes erlebt haben, dazu geführt hat bei ihr, dass sie ihn hintergangen hat. Trotzdem kann man sowas nicht entschuldigen. Er war vor vollendeten Tatsachen gestellt, aber hat sich ziemlich ins Leben gestürzt, um sich wahrscheinlich von dem Schmerz abzulenken. Wenn er meine beste Freundin nicht kennengelernt hätte, hätter er seine Noch-Ehefrau wahrscheinlich auch zurückgenommen. Er war auch zu dem Zeitpunkt 31. Aber dann hat er eben meine Freundin kennengelernt und sie sind nach kurzer Zeit zusammen gekommen. Ob das zu schnell ging, sei mal dahingestellt. Jedenfalls kam dann plötzlich seine Noch-Ehefrau angekommen und wollte ihn zurück, aber es kam nicht für ihn infrage. Erstens weil er kein Hund ist, nachdem sie ihn so behandelt hat und weil er ziemlich glücklich ist mit meiner Freundin. Die Beziehung zwischen den beiden läuft super und meine Freundin passt in vielerlei Hinsicht besser als seine Ex. Die einzige Unglückliche in dieser Situation ist die Ex, aber die es nicht anders verdient hat- Karma halt.

Was ich dir damit sagen möchte, ist, dass das Leben  in irgendeiner Weise ja doch irgendwann weitergeht, egal was passiert ist. Du bist erst 30, du bist noch so jung. Du musst dir wirklich nicht Sorgen machen, dass du niemanden finden wirst, den du so sehr liebst. Du solltest lieber froh sein, dass du nicht mit so einem Menschen mehr zusammen bist, die vergangenen Jahre in deiner Beziehung hören sich nach viel Stress an. Warum tut man sich diesen permanenten Stress an und lässt sich so behandeln? Wenn du ehrlich zu dir selber bist, dann wirst du es auch realisieren. Die Welt steht dir offen und du wirst sicherlich jemanden finden, der besser zu dir passt.

Hallo Mikla,

danke auch dir für deine Gedanken und deine Zeit!

Und dnake für die Geschichte, denn sie ähnelt ja nicht nur nach den Zahlen der unsrigen...
Ja vor vollendete Tatsache egstelllt worden, das trifft es nur zu gut. So ist es. Und das schmerzt in einer Ehe noch mehr, in der sich ja egtl anderes versprochen wurde...

Danke für dein Resümee am Ende! Damit hast du recht! ABer es fällt sehr schwer gerade danran zu glauben je wieder so vertrauen zu können und solch eine Liebe mit solch einem Urvertrauen und einer Reinheit zu empfinden wie ebendiese.
Danke ja auch diese Hoffnung darf nicht sterben ist aber schwierig diese Hoffnung anzunehemn, wenn man nie eine andere Frau wollte... aber ja davon muss ich mich verabschieden.
Deine Worte helfen dabei, danke!
 

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11. April um 9:14
In Antwort auf rabenschwarz

Familie und Partner werden nicht grundsätzlich ausgeschlossen.

Mein Partner und generell Familie durfte mich damals in der psychosomatischen (hatte depressionen und Burnout) täglich besuchen, nur nicht auf die Station zum Schutz anderer Patienten aber es gab im KH ein Cafe und einen riesigen Park.

Es fand auf Wunsch durchaus auch Therapie mit dem Partner statt, minimum ein Gespräch (meiner war auch einen Tag mit dabei im Gespräch so wie viele Andere) außer man hat es abgelehnt. 

Wir durften wenn wir stabil genug waren nach 2-3 Wochen am Wochenende zuhause schlafen, nannte sich "Belastungsprobe" und ab Woche 1 Nachmittags auch in die Stadt fahren, etc. 

Kurschatten, wo es oft heisst Therapeuten würden das sogar unterstützten in solchen Kliniken, waren "verboten", andere Patientenzimmer komplett nicht zu betreten etc. Man hätte gehen müssen wäre da was aufgefallen und es wurde immer wieder darauf hingewiesen das sowas für die Therapie nicht förderlich ist, da wir uns auf uns konzentrieren sollen. Ein Paar das heute noch zusammen ist hatte sich Monate NACH der Therapie gefunden da wir alle Kontakt hielten, beide single, anfang 20 und heute noch zusammen aber in der Klinik lief halt garnichts in die Richtung.

Ich kann also viele Schauergeschichten über Kliniken garnicht bestätigen. Richtig ist aber, das einem viele Dinge dort erst klar werden und lehnt der Patient häufige Besuche ab oder bei uns damals das Paaegespräch, konnten die Ärzte halt nichts dagegen machen

Lieber Rabe,

ja schön, dass du uns auch mal andere Dinge berichtest ud erzählst, dass es auch positivere EIndrücke gibt! AUch das ist schön zu hören!
Aber leider ist all das, was du von deinen Klinikerfahrungen berichtest in der Klinik in der meine Frau war nicht passiert.
Kurschatten waren verboten!!! Hahaha, ja das wäre mal ne Maßnahme gewesen! Richtig so!
Leider war das anscheinend da bei meiner Frau erlaubt und wurde geduldet und dem egtl Partner, der daheim wartet, bangt, sich Sorgen macht und den Alltag daheim am Laufen hält wird nichts gesagt davon!!! Das ist doch echt nicht korrekt! Nicht von der Klinik und naütlrich erst recht nicht vom eigenen Partner...
Und vollkommen anchvollziehbar ist auch das Argument für mich: Keinen Kurschatten, denn das hidnert, dass man sich auf sich konzentriert! Ja genau denn der lenkt nur ab und das rosarote Gefühl blendet und zeigt einem nur noch merh auf wie ach so "schlimm" es ja daheim mit dem eigenen Partner ist.
Das regt mich auf sowas! UNd diese Gedanekn Was-wäre-gewesen-wenn-meine-Faru-in-einer-anderen-Klinik-gewesen-wäre treiben einen um...

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11. April um 9:16
In Antwort auf jabr_19260321

Das ist mir wohlbekannt, danke für den Hinweis.

dennoch würde es sich lohnen mit den Fachleuten dort oder anderen Kontakt aufzunehmen. Man muss ja nicht den Einzelfall besprechen, sondern allgemein die Thematik. Die Schweigepflicht bleibt unangetastet.

Zum Schaden ist das nicht. Besser etwas getan, als gar nichts getan.
Schlauer wird man auf jeden Fall. und ruhiger auch.

Danke user3102,

1. Ja ich habe die Klinik kontkatiert in meiner Verzweiflung, aber wie Rabe schon sagte und ich ja auch egtl wusste, aber in meiner geistigen Unzurechnungsfähigkeit es trotzdem getan habe, können die keine Auskunft geben auch nicht allgemein zu den Behandlungsmethoden. Nur wenn der Patient zustimmt und meine EX-Frau wird sicher nicht zustimmen, jetzt wo sie sich getrennt hat.

2. Ja ich habe professionelle Hilfe, da ich mir eingestehen muss, dass ich allein nicht damit klar komme.

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11. April um 9:17
In Antwort auf dodokoe

Hallo,

ich bin gerade unglaublich verzweifelt.
Meine Frau war nach jahrelangen Depressionen von November 2019 bis Januar 2020 in einer psychosomatischen Klinik. Vorab gab es keinerlie Anzeichen und wir haben uns darauf gefreut, dass sie neue Impulse bekommt und wir dadurch lernen noch besser mit ihrer Krankheit umzugehen. Aber antprlich habe ich mir auch große Sorgen gemacht und da wir wenig Kontakt hatten, war die Zeit für mich auch sehr schwer. Ich konnte sie auch nur über Weihnachten ein paar Stunden sehen und besuchen. Da war sie schon anders und sehr reserviert.
Als ich sie dann im Januar abgeholt habe, hat sie nach einer Woche gesagt sie liebt mich nicht mehr und das schon seit 5 Jahren!
Wir waren 13 einhalb Jahre ein Paar (sind beide 30) und haben erst vor eineinhalb Jahren im August 2018 geheiratet!
Das war ein riesiger Schock für mich und sie meinte, sie brauche jetzt Zeit und Raum für sich, um sich über vieles klar zu werden. Daraufhin bin ich gegangen um ihr diesen Raum zu geben, was unendlich hart für mich war. Nach 3 Wochen wollte sie sich wieder treffen und hat gesagt, es hat sich alles so bestätigt, sie liebt mich nicht und es gibt auch einen anderen, einen "Kurschatten" und sie hat Gefühle für ihn. Daraufhin hat sie sich dann auch getrennt. Sie meinte sie hat jahrelang nur auf ihren Verstand gehört und nicht auf ihr Herz.
Für sie ist die Trennung endgültig und es gibt keinerlei Chance für uns und auch eine Paartherapie hat sie konsequent abgeblockt. Sie ist so gefühlskalt und emotionslos mir gegenüber!
Ich habe eine komplett neue Frau mir gegenüber gehabt.
Daraufhin bin ich ausgezogen, weil ich es emotional nicht geschafft hätte in der Wohnung allein zu bleiben, wenn sie ausgezogen wäre.

Nun bin ich bei meinen Eltern erstmal wieder untergekommen und ich komme aber trotz allem noch nicht mit dem Umgang dieser Situation klar. WIe kann sie denn einfach so alles hinschmeißen ohne uns irgendeine Chance zu geben? So plötzlich und rigoros und endgültig... Natürlich ist es jetzt so, wenn sie verliebt ist, wird sie nicht gerade versuchen wollen sich jetzt in mich wieder zu verlieben, wenn das alles so stimmt, dass sie mich seit Jahren nicht mehr liebt. Es ist alles schon viel zu lange so für sie und deshalb macht es alles keinen Sinn. Aber davon war niemals die Rede! Wir hatten eine wudnervolle Hochzeit und uns verbindet so viel! Natürlich gab es Probleme aufgrund der Krankheit und es lief nicht mehr alles so rosarot schön, wie wenn man frisch verliebt ist. Aber egal was ist und was passiert ist in der Klinik, wieso gibt sie uns einfach so auf? Zählen ihre Eheversprechen rein gar nichts für sie? Sie hat sich doch erst vor Kurzem dazu entschieden mit mir ihren wieteren Lebensweg zu gehen und egal was kommt, erstmal versuchen will mit mir gemeinsam einen Weg zu finden. Wieso handelt sie so und verletzt mich so sehr?

Hat irgendjemand ähnliche Erfahrungen machen müssen und Interesse sich darüber auszutauschen?
Mir wurde mein bisheriges Leben einfach so genommen. Aus heiterem Himmel hat sie mir den Boden unter den Füßen weggezogen ohne jegliche Anzeichen. Ich bin einfach nur so verzweifelt und komme aus dem Grübeln nicht mehr heraus, habe keinen Antrieb mehr und alles ist nur noch grau. Letztes Jahr redete sie noch von Kindern und zu Silvester erhalte ich eine Sprachnachricht aus der Klinik, dass sie mich liebt und zwei Wochen später soll alles vorbei sein???
Und das sie mich betrogen hat tut natürlich auch sehr weh... Werden Angehörige denn nicht integriert, wenn es um Beziehungsprobleme geht in der Therapie? Ich bin von ihr und auch von den Therapeuten ja komplett ausgeschlossen worden!!!
Ich fühle mich so machtlos, hilflos und so verletzt. Ich habe all die Jahre zu ihr gestanden und sie ja auch geheiratet, weil ich sie liebe und ihr beistehen wollte!
Und jetzt schmeißt sie mich und uns einfach so weg!

Falls irgendjemand Rat hat oder Erfahrungen und Leid teilen möchte... ich würde mich sehr freuen.

Tom

Hallo Tom,

sie hat dich nicht "einfach weggeschmissen", wie du es ausdrückst, sie hat nach vielen Jahren einfach nur die Kraft gefunden, ihre Verhältnisse mit klarem Blick zu analysieren und daraus auch Schlüsse zu ziehen (ob es die richtigen waren, darüber wird man streiten können). Fakt ist, dass sie schon jahrelang an Depressionen gelitten hat und diese Krankheit bestimmt Einfluss auf eure Partnerschaft hatte. Und wenn ich mir ein offenes Wort erlauben darf: Eure Hochzeit nach über 10 gemeinsamen Jahren stellt sich für mich eher als verzweifelter Besuch dar eine Beziehung zu kitten, die immer schon da war und die nie vorbei gehen sollte, obwohl sie schon seit vielen, vielen Jahren, vielleicht sogar von Anfang an nicht richtig funktioniert hat.

Ich könnte mir gut denken, dass du eine solche Einschätzung nicht hören magst, aber dennoch scheint sie mir nach dem, was du von eurer Beziehung berichtet hast, die mir am wahrscheinlichsten anzunehmende Erklärung zu sein.

Freundliche Grüße und frohe Ostern,
Christoph

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11. April um 9:24
In Antwort auf py158

Hallo Tom,

sie hat dich nicht "einfach weggeschmissen", wie du es ausdrückst, sie hat nach vielen Jahren einfach nur die Kraft gefunden, ihre Verhältnisse mit klarem Blick zu analysieren und daraus auch Schlüsse zu ziehen (ob es die richtigen waren, darüber wird man streiten können). Fakt ist, dass sie schon jahrelang an Depressionen gelitten hat und diese Krankheit bestimmt Einfluss auf eure Partnerschaft hatte. Und wenn ich mir ein offenes Wort erlauben darf: Eure Hochzeit nach über 10 gemeinsamen Jahren stellt sich für mich eher als verzweifelter Besuch dar eine Beziehung zu kitten, die immer schon da war und die nie vorbei gehen sollte, obwohl sie schon seit vielen, vielen Jahren, vielleicht sogar von Anfang an nicht richtig funktioniert hat.

Ich könnte mir gut denken, dass du eine solche Einschätzung nicht hören magst, aber dennoch scheint sie mir nach dem, was du von eurer Beziehung berichtet hast, die mir am wahrscheinlichsten anzunehmende Erklärung zu sein.

Freundliche Grüße und frohe Ostern,
Christoph

Lieber Christoph danke für deine Einschätzung!

Vlt war es für sie so, aber ich kann dir sagen nicht für mich. Du msust auch sehen wir waren nach 10 Jahren Beziehung ja "erst" 26... mit 20 oder 23 denkt man eben einfach ncoch nicht so ernsthaft über eine Heirat nach verstehst du? Ich meine wer mit 30 zusammenkomt, der heriatet auch mal nach 2 Jahren, das ist denke normal.
Aber, dass ich sie "erst" nach 10 Jahren gefragt habe hat nichts mit einem Rettungsversuch zu tun, ich hoffe du kannst mir das glauben. Ich liebe sie sehr und es war dann einfach der richtige Schritt für mich weiterhin mit ihr zusammen zu sein aber als meine Ehefrau, verstehst du? Es war so ein inneres Gefühl für mich, was sich richtig angefühlt hat und mich erfüllt hat.

Aber ja du kannst recht haben, vlt eben nur für mich und nicht für sie...

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11. April um 14:06
In Antwort auf rabenschwarz

Wenn ich mich aktiv trenne do wie der Partner des TE würde ich das als Stalking empfinden, das ist massiv übergriffig ihre Ärzte und Therapeuten abzuklappern.

Wenn er fachlichen Rat sucht um die Trennung zu verarbeiten bitte bei einem eigenen Arzt.


 

sorry es ist kein Stalking. Wie will man stalken, wenn man ein Mal bei Ärzten, um Auskunft und Ratschlag bittet. 

Die Ärzte werden ihm sagen, dass es aus rechtlichen und medizinischen Gründen nicht möglich ist. Aber werden durchaus Verständnis für seine Situation haben. 

Ich glaube nicht, dass irgendein Arzt, sein Verhalten als Stalking bezeichnet. Da bist du Rabe auf dem absoluten Holzweg.
 

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11. April um 14:19
In Antwort auf dodokoe

Danke user3102,

1. Ja ich habe die Klinik kontkatiert in meiner Verzweiflung, aber wie Rabe schon sagte und ich ja auch egtl wusste, aber in meiner geistigen Unzurechnungsfähigkeit es trotzdem getan habe, können die keine Auskunft geben auch nicht allgemein zu den Behandlungsmethoden. Nur wenn der Patient zustimmt und meine EX-Frau wird sicher nicht zustimmen, jetzt wo sie sich getrennt hat.

2. Ja ich habe professionelle Hilfe, da ich mir eingestehen muss, dass ich allein nicht damit klar komme.

1.

Du bist den Weg gegangen. Und der war nicht falsch, nur leider ohne den Erfolg, den du dir erwünscht hast. Du hast versucht, nur die Regularien sind dagegen. Ich bin mir sicher, dass du damit weder einen Regel- noch Gesetzesverstoß eingegangen bist. Man hat weder die Polizei, noch Staatsanwaltschaft noch sonst eine juristische Instanz nach dir geworfen.
Wahrscheinlich gibt es unter den Ärzten durchaus auch bestimmtes Verständnis für solches Verhalten und solche Anliegen.


2.

Dir bleibt wahrscheinlich nur zu akzeptieren und die Entscheidungen zu tollerieren. Wenn es ihr jetzt besser geht, freue dich einfach auch etwas. Was hättest du für eine Beziehung und was würde es dir geben, wenn du in einer Partnerschaft lebst, in der die Frau eigentlich irgendwie tief unglücklich ist.

Und es sollte man nicht persönlich nehmen, denn wahrscheinlich hast du gar nichts falsch gemacht. Vielleicht war deiner Frau über die Jahre überhaupt nicht klar gewesen, wo sie gefühlsmäßig steht und was sie will.

Aber ich denke, die professionelle Hilfe kann dir da besser Auskunft geben, wenn es um psychosomatische Probleme geht. 

Gehe wollwollend mit ihr um. Wenn jemand wegen psychosomatik in der Reha oder Klinik ist, geht es ihm/ihr sicher sehr schlecht. Wenn es dann die Beziehung gewesen sein sollte (u.a.) sollte man es demjenigen vielleicht nicht nachttragen ... Wie gesagt, eine Frau die sich nicht in der Beziehung vielleicht nicht aufgehoben fühlt, möchte man auch nicht.

 

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11. April um 14:38
In Antwort auf dodokoe

Danke user3102,

1. Ja ich habe die Klinik kontkatiert in meiner Verzweiflung, aber wie Rabe schon sagte und ich ja auch egtl wusste, aber in meiner geistigen Unzurechnungsfähigkeit es trotzdem getan habe, können die keine Auskunft geben auch nicht allgemein zu den Behandlungsmethoden. Nur wenn der Patient zustimmt und meine EX-Frau wird sicher nicht zustimmen, jetzt wo sie sich getrennt hat.

2. Ja ich habe professionelle Hilfe, da ich mir eingestehen muss, dass ich allein nicht damit klar komme.

lasse sie ziehen und lege ihr keine Steine in den Weg. Wenn sie jetzt glücklich ist, solltest du es auch etwas sein. Und wer weis, vielleicht kommt ihr zufälligerweises über fünf Ecken und Kannten doch wieder zusammen. Das weis man nie. Sie hat die Freiheit und das Recht jedwede Entscheidung zu fällen. Und muss sich eigentlich nicht dafür rechtfertigen.


Wie sagt man so schön ...

"Was man liebt, lasse man ziehen. ... kehrt es zu einem zurück, gehörte es einem für immer."

Wahrscheinlich ist daran viel wahres.
 

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11. April um 23:05
In Antwort auf dodokoe

Lieber Rabe,

ja schön, dass du uns auch mal andere Dinge berichtest ud erzählst, dass es auch positivere EIndrücke gibt! AUch das ist schön zu hören!
Aber leider ist all das, was du von deinen Klinikerfahrungen berichtest in der Klinik in der meine Frau war nicht passiert.
Kurschatten waren verboten!!! Hahaha, ja das wäre mal ne Maßnahme gewesen! Richtig so!
Leider war das anscheinend da bei meiner Frau erlaubt und wurde geduldet und dem egtl Partner, der daheim wartet, bangt, sich Sorgen macht und den Alltag daheim am Laufen hält wird nichts gesagt davon!!! Das ist doch echt nicht korrekt! Nicht von der Klinik und naütlrich erst recht nicht vom eigenen Partner...
Und vollkommen anchvollziehbar ist auch das Argument für mich: Keinen Kurschatten, denn das hidnert, dass man sich auf sich konzentriert! Ja genau denn der lenkt nur ab und das rosarote Gefühl blendet und zeigt einem nur noch merh auf wie ach so "schlimm" es ja daheim mit dem eigenen Partner ist.
Das regt mich auf sowas! UNd diese Gedanekn Was-wäre-gewesen-wenn-meine-Faru-in-einer-anderen-Klinik-gewesen-wäre treiben einen um...

Mich wundern halt diese seltenen Besuche massiv und das sie 0 auf "zuhause" vorbereitet wurde mit der von mir oben genannten Belastungsprobe, wir haben wöchentlich einen Antrag gestellt und dann waren wir von Freitag Nachmittag bis Sonntag Mittag zuhause.

Hat sie vll nicht nach hause oder besucht werden gewollt? Wir hätten das auch nicht zulassen müssen, wurde aber angeraten da es eben nicht hilft bis zum Ende in der Seifenblase zu sitzen, und dann ins kalte Wasser zu fallen. Theraoeuten können so nicht gegensteuern wenn es einem daheim wieder schlecht geht.

Hat sie sich selbst verweigert war die Klinik nicht Schuld daran.

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11. April um 23:10
In Antwort auf jabr_19260321

sorry es ist kein Stalking. Wie will man stalken, wenn man ein Mal bei Ärzten, um Auskunft und Ratschlag bittet. 

Die Ärzte werden ihm sagen, dass es aus rechtlichen und medizinischen Gründen nicht möglich ist. Aber werden durchaus Verständnis für seine Situation haben. 

Ich glaube nicht, dass irgendein Arzt, sein Verhalten als Stalking bezeichnet. Da bist du Rabe auf dem absoluten Holzweg.
 

Was bringt ihm das Verständnis?

Ich habe selber in einem Wohnheim mit osychisch Erlrankten gearbeitet, da wird sich keiner hin setzen und das mit ihm durchkauen. Dürfen sie nicht und wollen sie meist auch nicht. Bei uns in der Psychosomatischen wurden am Telefon Patienten sogar verleugnet, Besuch durfte nicht hinein und es gab eben diese Aushorchversuche, eben weil es Übergriffe gibt durch Ex/Partner.

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11. April um 23:10
In Antwort auf jabr_19260321

sorry es ist kein Stalking. Wie will man stalken, wenn man ein Mal bei Ärzten, um Auskunft und Ratschlag bittet. 

Die Ärzte werden ihm sagen, dass es aus rechtlichen und medizinischen Gründen nicht möglich ist. Aber werden durchaus Verständnis für seine Situation haben. 

Ich glaube nicht, dass irgendein Arzt, sein Verhalten als Stalking bezeichnet. Da bist du Rabe auf dem absoluten Holzweg.
 

Was bringt ihm das Verständnis?

Ich habe selber in einem Wohnheim mit osychisch Erlrankten gearbeitet, da wird sich keiner hin setzen und das mit ihm durchkauen. Dürfen sie nicht und wollen sie meist auch nicht. Bei uns in der Psychosomatischen wurden am Telefon Patienten sogar verleugnet, Besuch durfte nicht hinein und es gab eben diese Aushorchversuche, eben weil es Übergriffe gibt durch Ex/Partner.

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12. April um 3:26
In Antwort auf rabenschwarz

Was bringt ihm das Verständnis?

Ich habe selber in einem Wohnheim mit osychisch Erlrankten gearbeitet, da wird sich keiner hin setzen und das mit ihm durchkauen. Dürfen sie nicht und wollen sie meist auch nicht. Bei uns in der Psychosomatischen wurden am Telefon Patienten sogar verleugnet, Besuch durfte nicht hinein und es gab eben diese Aushorchversuche, eben weil es Übergriffe gibt durch Ex/Partner.

ich denke das werden die Ärzte in seinem Fall schon entsprechend richtig machen. Genau solche Sachen wird man ihm gesagt haben. Deswegen ist es aber kein Problem nachzufragen.

Wie die Dinge genau gelagert sind, weis hier niemand. 

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12. April um 5:16
In Antwort auf jabr_19260321

ich denke das werden die Ärzte in seinem Fall schon entsprechend richtig machen. Genau solche Sachen wird man ihm gesagt haben. Deswegen ist es aber kein Problem nachzufragen.

Wie die Dinge genau gelagert sind, weis hier niemand. 

Sehe ich eben nicht so, ich wäre sauer und würde es  irgendwo als Versuch der Entmündigung ansehen, wenn mein EXMANN meinen Therapeuten und Ärzten nachtelefoniert. So nach dem Motto "Bitte sagt mir es ist nur eine Phase/Ihr habt sie manipuliert/sie ist halt nicht klar im Kopf." Sie ist ein Erwachsener Mensch und so nimmt man ihre Entscheidung und Gefühle 0 ernst.

Wenn er Fragen hat, soll er sie direkt fragen.

Braucht er Beistand, soll er selbst in Behandlung gehen. 

Solange sie aber nicht andeutet wieder an einer Beziehung arbeiten zu wollen, würde ich sie nicht weiter belästigen. Sie hat ihn verlassen.
 

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12. April um 8:20

Hallo ihr zwei,

frohe Ostern erstmal soweit es möglich ist!

Ja Rabe ich stimme dir da zu, dass sie nicht vorbereitet wurde auf zu Hause und dass sie nie auf "probe" heim kommen durfte an den Wochenende.
Wäre das möglich gewesen hätte sie sicherlich etwas gesagt, ich glaube nicht, dass sie das nicht gewollt hat. Wobei... ich musste schmerzlich erfahren, dass ich "meine" Frau doch eigentlich gar nicht kenne, aber ich bin mir schon recht sicher, dass sie das wenisgtens mit mir ebredet hätte, wenn es die Möglichkeit gegeben hätte.

Und ja sie ist ein erwachsener und mündiger Mensch und hat die Entscheidung für sich getroffen und kein anderer. So ahrt es ist, aber du hast recht, sie hat sich getrennt und anscheinend Gründe dafür und auch Gründe dafür, dass sie sich so rigoros und plötzlich trennt ohne irgendwas für ihre Ehe tun zu wollen.
Und da brauche ich auch nciht mehr hinterher rennen oder irgendwas versuchen, denn sie hat gesagt, sie will einfach nicht mehr. Warum auch immer, aber so ist es...
Viele Fragen habe ich ihr gestellt, viele bleiben unbeantwortet oder ihre Antworten waren so, dass ich sie nur akzeptieren kann aber leider nicht nachvollziehen. Aber so ist es eben.

Sie hat klipp und klar gesagt, sie hat keinerlei Bereitschaft an dieser Beziehung arbeiten zu wollen. Das hat mich enorm verletzt, weil wir ja noch nie aktiv überhaupt an unserer Beziehung gearbeitet haben bzw. mussten, weil es nie zur Sprache kam, dass da für sie was falsch läuft! Und dann auf einmal so endgültig... das ist mir unverständlich... in einer EHE!!!
Aber ja alles was ich tun würde, wäre eine Belästigung für sie.

Ich muss lernen damit allein klar zu kommen und ihre Behandlung mir gegenüber und unserer Ehe gegenüber zu akzeptieren...

Schönen Ostersonntag noch...Feiertage sind ja mal richtig scheiße und psychisch belastend. Das erste Mal Ostern, Geburtstag etc. allein ohne sie... das setzt einem schon sehr zu... vor allem die Fragen was macht sie denn jetzt da so allein? Aber ja... so ist es eben...
 

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12. April um 11:21
In Antwort auf rabenschwarz

Sehe ich eben nicht so, ich wäre sauer und würde es  irgendwo als Versuch der Entmündigung ansehen, wenn mein EXMANN meinen Therapeuten und Ärzten nachtelefoniert. So nach dem Motto "Bitte sagt mir es ist nur eine Phase/Ihr habt sie manipuliert/sie ist halt nicht klar im Kopf." Sie ist ein Erwachsener Mensch und so nimmt man ihre Entscheidung und Gefühle 0 ernst.

Wenn er Fragen hat, soll er sie direkt fragen.

Braucht er Beistand, soll er selbst in Behandlung gehen. 

Solange sie aber nicht andeutet wieder an einer Beziehung arbeiten zu wollen, würde ich sie nicht weiter belästigen. Sie hat ihn verlassen.
 

naja, ich sehe das nicht so.

Er wird nicht der Einzige von Angehörigen sein, der mal nachfragt, wie so mancher Klinikaufenthalt verlaufen ist. Es werden sicher auch mal Angehörige nachfragen, die ganz profane Angelegenheiten haben. Dort werden die Mediziner ebenso verfahren. Also, das Nachfragen sehe nicht nicht als Problem an.

Wenn dein Mann in eine Klinik eingewiesen wird und danach lässt er dich links liegen oder erklärt dir die Trennung, da würdest du auch an deine Grenzen kommen.

Ich denke die Ärzte oder Profis vor Ort können ganz entspannt und professionell damit umgehen. Mit Angehörigen die Fragen oder Probleme haben, werden sie öfter zu tun haben.

Wenn den Ärzten etwas nicht passt, werden sie ihm das schon sagen.

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12. April um 22:48
In Antwort auf jabr_19260321

naja, ich sehe das nicht so.

Er wird nicht der Einzige von Angehörigen sein, der mal nachfragt, wie so mancher Klinikaufenthalt verlaufen ist. Es werden sicher auch mal Angehörige nachfragen, die ganz profane Angelegenheiten haben. Dort werden die Mediziner ebenso verfahren. Also, das Nachfragen sehe nicht nicht als Problem an.

Wenn dein Mann in eine Klinik eingewiesen wird und danach lässt er dich links liegen oder erklärt dir die Trennung, da würdest du auch an deine Grenzen kommen.

Ich denke die Ärzte oder Profis vor Ort können ganz entspannt und professionell damit umgehen. Mit Angehörigen die Fragen oder Probleme haben, werden sie öfter zu tun haben.

Wenn den Ärzten etwas nicht passt, werden sie ihm das schon sagen.

Er ist in dem Sinne kein Angehöriger mehr, sie hat die Beziehung beendet.

Und gibt es Klärungsbedarf, dann GEMEINSAM MIT IHR da sie eine MÜNDIGE Erwachsene Frau ist und kein kleines Schulkind wo man zum Elterngespräch geht, bei dem sie ausgeschlossen wird. Sowas geht mir als ehemalige Patientin maximal auf den Sack und vielen Anderen geht es aus Erfahrung genau so, wenn "Abgehörige" sie nicht ernst nehmen, das kann halt auch dazu führen das Menschen nicht mehr heim kommen.

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13. April um 1:17
In Antwort auf rabenschwarz

Er ist in dem Sinne kein Angehöriger mehr, sie hat die Beziehung beendet.

Und gibt es Klärungsbedarf, dann GEMEINSAM MIT IHR da sie eine MÜNDIGE Erwachsene Frau ist und kein kleines Schulkind wo man zum Elterngespräch geht, bei dem sie ausgeschlossen wird. Sowas geht mir als ehemalige Patientin maximal auf den Sack und vielen Anderen geht es aus Erfahrung genau so, wenn "Abgehörige" sie nicht ernst nehmen, das kann halt auch dazu führen das Menschen nicht mehr heim kommen.

... für ehemalige Patientin wäre es sinnvoll und nachvollziehbar, vor dem Klinikaufenthalt die Trennung auszusprechen. Das würde lästiges Nachfragen durch die jeweiligen Partner verhindern ...

Die Patientin muss nicht dabei sein. Die Klinik und die Ärzte werden immer pro Patientin argumentieren und Auskunft geben. Bin mir sicher, dass die Ärzte das Nachfragen von Angehörigen nicht als Nachschnüffeln oder Abhören interprätieren werden.

Also, wenn ein Angehöriger von mir aus einer Klinik entlassen würde und ich hätte dringende Fragen, würde ich mich im Zweifel auch an die Klinik oder den Facharzt wenden. Warum denn nicht. Das ist nirgends verboten. Dann bekommt man eine Antwort und ist mehr oder weniger zufrieden. Das ist eine alltägliche Angelegenheit.

Ich bin mir sicher, die Ärzte, Klinik und Mediziner werden völlig angemessen, auf solche Nachfragen reagieren. Die Kliniken haben sicher viele Angehörige, die sich mit Nachfragen an sie wenden.

Das Nachfragen bei einer Klinik verboten und nicht erlaubt wäre, wäre tatsächlich neu. Was also nicht verboten ist, kann man jederzeit tun.

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13. April um 1:30
In Antwort auf rabenschwarz

Er ist in dem Sinne kein Angehöriger mehr, sie hat die Beziehung beendet.

Und gibt es Klärungsbedarf, dann GEMEINSAM MIT IHR da sie eine MÜNDIGE Erwachsene Frau ist und kein kleines Schulkind wo man zum Elterngespräch geht, bei dem sie ausgeschlossen wird. Sowas geht mir als ehemalige Patientin maximal auf den Sack und vielen Anderen geht es aus Erfahrung genau so, wenn "Abgehörige" sie nicht ernst nehmen, das kann halt auch dazu führen das Menschen nicht mehr heim kommen.

Nochmal, bitte akzeptiere, dass Angehörige das Recht haben nachzufragen.
Das muss den Patienten nicht stören. Die Klinik kümmert sich drum.

Viele Angehörige können es eben nicht lassen, nachzufragen. Sie lassen sich nicht bremsen. 

Sieh es einfach gelassen und trinke einen Kaffee. Das ist die beste Lösung gegen nervige oder neugierige Angehörige ...

Und halte zur Unterstützung der nervigen Angehörigen die Adresse der Klinik bereit. Dann legt man als Patient die Beine hoch, und macht sich einen schönen Tag ... währende die Angehörigen nervös und angestochen alle möglichen Kliniken aufsuchen.

Wenn man als Patient so weit und relaxt ist, ist man doch eigentlich schon geheilt.

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13. April um 6:35

Lieber Rabe,

ich kann dich da vollends verstheen und natürlich ahst du Recht, dass sie mündig und erwachsen ist und eben kein kleines Schulkind ja. Und eine Nachfrage in der Klinik soll das auch überhaupt nicht in Frage stellen.
Ich hoffe nur, du kannst auch verstehen, dass man mitunter sih in slchen emotionalen Notlagen befindet als betroffener, dass man in manchen Phasen nicht mehr so klar denkt und psychisch nicht ganz zurechnungsfähig ist leider und dann klammert man sich an jeden Strohhalm den man bekommen kann.
Ich wollte wenn überhaupt nur versuchen einen Rat zu bekommen, wie ich damit umgehen kann und ob es nicht die Möglichkeit auf Paargespräche gegeben hätte oder noch geben könnte, als ja sich irgendwann in der Klinik ja anscheinend herauskristalliesiert haben muss, dass es sich bei meiner Frau um sehr gravierende Probleme in ihrer Beziehung dreht.

Es ist jedenfalls schön zu hören Rabe, dass es in deinem Fall auch anders abgelaufen ist und Patienten langsam wieder in ihren Alltag entlassen werden... macht mich natürlich aber auch traurig oder enttäuscht mich von dieser Klinik, dass es da eben genau nicht so war.

 

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13. April um 7:57
In Antwort auf dodokoe

Lieber Rabe,

ich kann dich da vollends verstheen und natürlich ahst du Recht, dass sie mündig und erwachsen ist und eben kein kleines Schulkind ja. Und eine Nachfrage in der Klinik soll das auch überhaupt nicht in Frage stellen.
Ich hoffe nur, du kannst auch verstehen, dass man mitunter sih in slchen emotionalen Notlagen befindet als betroffener, dass man in manchen Phasen nicht mehr so klar denkt und psychisch nicht ganz zurechnungsfähig ist leider und dann klammert man sich an jeden Strohhalm den man bekommen kann.
Ich wollte wenn überhaupt nur versuchen einen Rat zu bekommen, wie ich damit umgehen kann und ob es nicht die Möglichkeit auf Paargespräche gegeben hätte oder noch geben könnte, als ja sich irgendwann in der Klinik ja anscheinend herauskristalliesiert haben muss, dass es sich bei meiner Frau um sehr gravierende Probleme in ihrer Beziehung dreht.

Es ist jedenfalls schön zu hören Rabe, dass es in deinem Fall auch anders abgelaufen ist und Patienten langsam wieder in ihren Alltag entlassen werden... macht mich natürlich aber auch traurig oder enttäuscht mich von dieser Klinik, dass es da eben genau nicht so war.

 

Sorry ... aber immer wenn ich hier mal mit lese , denke ich, dass du dich im Kreis drehst. Selbst WENN es Paar - Gespräche gegeben hätte, sie wollte es nicht! Es gibt einige Kliniken die sowas sehr wohl anbieten.  Aber die Klinik ist sie keine Rechenschaft schuldig.  Warum auch ?!? Und die Klinik ist auch nicht Schuld, dass denke Frau weg ist . Das alles ist die alleinige Entscheidung deiner mittlerweile Ex. Niemand anders hat "Schuld ". Sie auch nicht! Es gibt keinen Schuldigen.  SIE hat sich dazu entschlossen einen anderen Weg zu gehen , ohne dich . Sie hat sie auch ihre Gründe und ihre Festigkeit in ihrem Beschluss genannt. 
Da gibt es doch kein Rütteln mehr.. 

Ich wünsche dir dass du ganz bald wieder glücklich werden kannst.... aber während du dich in deinem Teufelskreis befindest, wird das nichts. 

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13. April um 7:58
In Antwort auf nikilaaa

Sorry ... aber immer wenn ich hier mal mit lese , denke ich, dass du dich im Kreis drehst. Selbst WENN es Paar - Gespräche gegeben hätte, sie wollte es nicht! Es gibt einige Kliniken die sowas sehr wohl anbieten.  Aber die Klinik ist sie keine Rechenschaft schuldig.  Warum auch ?!? Und die Klinik ist auch nicht Schuld, dass denke Frau weg ist . Das alles ist die alleinige Entscheidung deiner mittlerweile Ex. Niemand anders hat "Schuld ". Sie auch nicht! Es gibt keinen Schuldigen.  SIE hat sich dazu entschlossen einen anderen Weg zu gehen , ohne dich . Sie hat sie auch ihre Gründe und ihre Festigkeit in ihrem Beschluss genannt. 
Da gibt es doch kein Rütteln mehr.. 

Ich wünsche dir dass du ganz bald wieder glücklich werden kannst.... aber während du dich in deinem Teufelskreis befindest, wird das nichts. 

Die Klinik ist DIR keine Rechenschaft schuldig (leider kann man den Text nicht aus bessern ) 

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13. April um 8:23

Natürlich ist mir neiamnd eine Rechenschaft schuldig das verlange ich auch nicht!
Es war einfach aus einer Verzweiflung heraus, tut mir ja auch leid!
Ich verurteile da niemanden, denn es ist ihre alleinige Entscheidung ja.

Ja anscheinend hat sie ihre Gründe und es ist für sie unumkehrbar und richtig so, warum auch immer, da die Plötzlichkeit und Endgültigkeit mich einfach so erschüttert, weshalb ich in dem von dir angesprochenen "Teufelskreis" gerade gefangen bin. Ich würde es gern verstehen, aber kann es nicht und muss einfach akzeptieren, dass die Frau, die mich noch vor eineinhalb jahren geheiratet hat, sich jetzt getrennt hat.

Danke ich werde es versuchen bald wieder glücklich zu sein. Aber es ist schwer, wenn man sein Leben an etwas gegalubt hat und es darauf ausgerichtet hat und es einen glücklich gemacht hat und erfüllt hat und es dann einfach so wegbricht. Sie hat es zugelassen, dass ich si intensive aufrichtige Gefühle für sie entwickle und diese jahrelang angenommen und mich somit in ihnen bestätigt. Und jetzt, da sie einfach so geht ohne an irgendwas noch zu glauben bei uns, das verletzt einfach sehr. Meine Gefühle und mein Vertrauen.
Aber du ahst recht ja, es ist ihre Entscheidung und für sie ist diese anscheinend richtig.
Deswegen lasse ich sie ja auch gehen und muss nun versuchen allein klar zu kommen.

Vielen Dank für deine Einschätzung!

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13. April um 8:55
In Antwort auf dodokoe

Natürlich ist mir neiamnd eine Rechenschaft schuldig das verlange ich auch nicht!
Es war einfach aus einer Verzweiflung heraus, tut mir ja auch leid!
Ich verurteile da niemanden, denn es ist ihre alleinige Entscheidung ja.

Ja anscheinend hat sie ihre Gründe und es ist für sie unumkehrbar und richtig so, warum auch immer, da die Plötzlichkeit und Endgültigkeit mich einfach so erschüttert, weshalb ich in dem von dir angesprochenen "Teufelskreis" gerade gefangen bin. Ich würde es gern verstehen, aber kann es nicht und muss einfach akzeptieren, dass die Frau, die mich noch vor eineinhalb jahren geheiratet hat, sich jetzt getrennt hat.

Danke ich werde es versuchen bald wieder glücklich zu sein. Aber es ist schwer, wenn man sein Leben an etwas gegalubt hat und es darauf ausgerichtet hat und es einen glücklich gemacht hat und erfüllt hat und es dann einfach so wegbricht. Sie hat es zugelassen, dass ich si intensive aufrichtige Gefühle für sie entwickle und diese jahrelang angenommen und mich somit in ihnen bestätigt. Und jetzt, da sie einfach so geht ohne an irgendwas noch zu glauben bei uns, das verletzt einfach sehr. Meine Gefühle und mein Vertrauen.
Aber du ahst recht ja, es ist ihre Entscheidung und für sie ist diese anscheinend richtig.
Deswegen lasse ich sie ja auch gehen und muss nun versuchen allein klar zu kommen.

Vielen Dank für deine Einschätzung!

" Ich würde es gern verstehen, aber kann es nicht und muss einfach akzeptieren,.."

Es geht nicht um verstehen, ( wobei können für mich nicht wollen ist ).

 Du schreibst das ...man sein Leben an etwas geblubt hat und erfüllt hat.

Dann kommt..sie hat es zugelassen....
Nartürlich. Sie hat auch geglaubt .

Ich kenne keinen Menschen der einfach geht.

Glaub ihr doch einfach.

 

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13. April um 9:04
In Antwort auf jabr_19260321

Nochmal, bitte akzeptiere, dass Angehörige das Recht haben nachzufragen.
Das muss den Patienten nicht stören. Die Klinik kümmert sich drum.

Viele Angehörige können es eben nicht lassen, nachzufragen. Sie lassen sich nicht bremsen. 

Sieh es einfach gelassen und trinke einen Kaffee. Das ist die beste Lösung gegen nervige oder neugierige Angehörige ...

Und halte zur Unterstützung der nervigen Angehörigen die Adresse der Klinik bereit. Dann legt man als Patient die Beine hoch, und macht sich einen schönen Tag ... währende die Angehörigen nervös und angestochen alle möglichen Kliniken aufsuchen.

Wenn man als Patient so weit und relaxt ist, ist man doch eigentlich schon geheilt.

Kennst du den Sinn des Wortes Trennung nicht? Er hat KEIN Recht mehr zu irgendwas, schnall es doch.

".. für ehemalige Patientin wäre es sinnvoll und nachvollziehbar, vordem Klinikaufenthalt die Trennung auszusprechen. Das würde lästiges Nachfragen durch die jeweiligen Partner verhindern ..."


Weil man da ja in einer psychischen Extremsituation auch Kraft und Kopf für hat. Lass gut sein. Du hast echt keine Ahnung über das was in so einem depressiven Menschen vorgeht und wie weit sowas gehen kann, ich kann sie leider gut verstehen. Aber so komplette Antriebslosigkeit und eventuelle Suizidgedanken/Versuche sind ja nicht so wichtig, hauptsache der Partner der einem aus irgrndwechen Gründen nicht gut tat hat es leichter  Aus jux hat die sich nicht getrennt, gerade in so einer Situation nicht wo man sich hilflos fühlt.

Lieber TE, such für dich selber Hilfe, arbeite es auf. Auch wenn es jetzt weh tut, du weisst nicht wozu es gut war und wer oder was noch kommt.

 

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13. April um 9:24
In Antwort auf logindeinerwahl

" Ich würde es gern verstehen, aber kann es nicht und muss einfach akzeptieren,.."

Es geht nicht um verstehen, ( wobei können für mich nicht wollen ist ).

 Du schreibst das ...man sein Leben an etwas geblubt hat und erfüllt hat.

Dann kommt..sie hat es zugelassen....
Nartürlich. Sie hat auch geglaubt .

Ich kenne keinen Menschen der einfach geht.

Glaub ihr doch einfach.

 

Ja ich weiß, es geht nicht um verstehen, das meinte meine Therapeutin auch. Es ist nur schwer etwas akzeptieren zu müssen was man nicht verstehen kann. Ich versuche es und will es, aber ich schaffe es nicht.

Ja das meinte meine Ex ja auch, sie hat daran geglaubt. ABer nur mit ihrem Kopf und nciht mit ihrem Herzen.
Und dann ist es natülrich richtig wenn sie geht... nur wenn es so ist, sehr schade, dass sie es erst jetzt gemerkt hat und dann in solch einer Endgültigkeit, denn hätte sie es eher bemerkt, hätte man vlt ncoh etwas tun können, weil dann Gefühle nur am schwinden gewesen wären und nicht komplett weg wären.
Ja ich glaube ihr. Meine eigene Gefühlswelt macht es nur so schwer damit klar zu kommen.
Und ja wer mit einem depressiven Menschen lang zusammen war, weiß was diese Krankheit einem Menschen antutRabe da gebe ich dir recht. Und ihr WOhl, Glück, Heilung und Seelenfrieden ist mir das wichtigste, schon immer gewesen. Weshalb ich ja jetzt auch alles so gescheehn lasse, wie sie es möchte und ihr keinerlei Steine in den Weg lege, denn davon hatte sie genug in ihrem Leben, sie hat es verdient glücklich zu sein.
Für mich persönlich ist es nur hart akzeptieren zu müssen, dass ich nicht mehr dazu gehöre. Aber das ist mein Problem. Und damit muss ich jetzt selber klar kommen. Ich wäre einfach gern für sie da und würde das halten, was ich versprochen ahbe an der Hochzeit, sie zu utnerstützen und glücklich zu machen und ihr Halt geben, aber das möchte sie nciht mehr. Die Plötzlichkeit dieser Erkenntnis macht mir nur zu schaffen Rabe verstehst du?
Aber ja, ich habe nicht jahrelang das durchmachen müssen, was sie so stark durchgestanden hat und im Endeffekt geht es mir da vergleichsweise gut und zu sehen was solch eine Krankheit macht ist schlimm. Aber ich muss wegkommen von dem ganze egoistischen Denken wie schlecht es mir dcoh jetzt geht und wie sehr sie mich verletzt, denn ihr geht es jetzt anscheinend besser damit und das ist ja nun leider das, was ich immer wollte. Dass es ihr gut geht und auch das, was man sich wünscht für einen Menschen, dass er glücklich und wieder gesund wird. Und das tut sie anscheinend besser ohne mich. Ich muss einen Weg finden auch ohne sie wieder glücklich werden zu können. Aber das braucht noch...

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13. April um 9:35
In Antwort auf dodokoe

Ja ich weiß, es geht nicht um verstehen, das meinte meine Therapeutin auch. Es ist nur schwer etwas akzeptieren zu müssen was man nicht verstehen kann. Ich versuche es und will es, aber ich schaffe es nicht.

Ja das meinte meine Ex ja auch, sie hat daran geglaubt. ABer nur mit ihrem Kopf und nciht mit ihrem Herzen.
Und dann ist es natülrich richtig wenn sie geht... nur wenn es so ist, sehr schade, dass sie es erst jetzt gemerkt hat und dann in solch einer Endgültigkeit, denn hätte sie es eher bemerkt, hätte man vlt ncoh etwas tun können, weil dann Gefühle nur am schwinden gewesen wären und nicht komplett weg wären.
Ja ich glaube ihr. Meine eigene Gefühlswelt macht es nur so schwer damit klar zu kommen.
Und ja wer mit einem depressiven Menschen lang zusammen war, weiß was diese Krankheit einem Menschen antutRabe da gebe ich dir recht. Und ihr WOhl, Glück, Heilung und Seelenfrieden ist mir das wichtigste, schon immer gewesen. Weshalb ich ja jetzt auch alles so gescheehn lasse, wie sie es möchte und ihr keinerlei Steine in den Weg lege, denn davon hatte sie genug in ihrem Leben, sie hat es verdient glücklich zu sein.
Für mich persönlich ist es nur hart akzeptieren zu müssen, dass ich nicht mehr dazu gehöre. Aber das ist mein Problem. Und damit muss ich jetzt selber klar kommen. Ich wäre einfach gern für sie da und würde das halten, was ich versprochen ahbe an der Hochzeit, sie zu utnerstützen und glücklich zu machen und ihr Halt geben, aber das möchte sie nciht mehr. Die Plötzlichkeit dieser Erkenntnis macht mir nur zu schaffen Rabe verstehst du?
Aber ja, ich habe nicht jahrelang das durchmachen müssen, was sie so stark durchgestanden hat und im Endeffekt geht es mir da vergleichsweise gut und zu sehen was solch eine Krankheit macht ist schlimm. Aber ich muss wegkommen von dem ganze egoistischen Denken wie schlecht es mir dcoh jetzt geht und wie sehr sie mich verletzt, denn ihr geht es jetzt anscheinend besser damit und das ist ja nun leider das, was ich immer wollte. Dass es ihr gut geht und auch das, was man sich wünscht für einen Menschen, dass er glücklich und wieder gesund wird. Und das tut sie anscheinend besser ohne mich. Ich muss einen Weg finden auch ohne sie wieder glücklich werden zu können. Aber das braucht noch...

Warum glaubst du ihr nicht ?

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13. April um 9:53
In Antwort auf logindeinerwahl

Warum glaubst du ihr nicht ?

Vielen Dank für deine Gedanken und Ratschläge!
Ich habe nur versucht zu erklären, dass ich ihr natürlich glaube, aber es einfach sehr schmerzt mit dieser Wahrheit umzugehen, da es alles so unvermittelt kam.
Aber ja natürlich glaube ich ihr, sonst würde sie mich nicht so verletzen, nur wenn sie keinen anderen Ausweg sieht und es für sie richtig so ist.
Es tut mir leid, wenn das falsch rübergekommen ist, dass ich ihr nicht glauben würde.

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13. April um 10:06
In Antwort auf dodokoe

Vielen Dank für deine Gedanken und Ratschläge!
Ich habe nur versucht zu erklären, dass ich ihr natürlich glaube, aber es einfach sehr schmerzt mit dieser Wahrheit umzugehen, da es alles so unvermittelt kam.
Aber ja natürlich glaube ich ihr, sonst würde sie mich nicht so verletzen, nur wenn sie keinen anderen Ausweg sieht und es für sie richtig so ist.
Es tut mir leid, wenn das falsch rübergekommen ist, dass ich ihr nicht glauben würde.

Fielen Dank für deine Antwort !

" Es tut mir leid, wenn das falsch rübergekommen ist, dass ich ihr nicht glauben würde."

Danke, dann arbeite an deiner virtuellen Sprache 

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13. April um 13:20
In Antwort auf dodokoe

Natürlich ist mir neiamnd eine Rechenschaft schuldig das verlange ich auch nicht!
Es war einfach aus einer Verzweiflung heraus, tut mir ja auch leid!
Ich verurteile da niemanden, denn es ist ihre alleinige Entscheidung ja.

Ja anscheinend hat sie ihre Gründe und es ist für sie unumkehrbar und richtig so, warum auch immer, da die Plötzlichkeit und Endgültigkeit mich einfach so erschüttert, weshalb ich in dem von dir angesprochenen "Teufelskreis" gerade gefangen bin. Ich würde es gern verstehen, aber kann es nicht und muss einfach akzeptieren, dass die Frau, die mich noch vor eineinhalb jahren geheiratet hat, sich jetzt getrennt hat.

Danke ich werde es versuchen bald wieder glücklich zu sein. Aber es ist schwer, wenn man sein Leben an etwas gegalubt hat und es darauf ausgerichtet hat und es einen glücklich gemacht hat und erfüllt hat und es dann einfach so wegbricht. Sie hat es zugelassen, dass ich si intensive aufrichtige Gefühle für sie entwickle und diese jahrelang angenommen und mich somit in ihnen bestätigt. Und jetzt, da sie einfach so geht ohne an irgendwas noch zu glauben bei uns, das verletzt einfach sehr. Meine Gefühle und mein Vertrauen.
Aber du ahst recht ja, es ist ihre Entscheidung und für sie ist diese anscheinend richtig.
Deswegen lasse ich sie ja auch gehen und muss nun versuchen allein klar zu kommen.

Vielen Dank für deine Einschätzung!

Versuche es locker zu nehmen, was natürlich nicht funktioniert.

Stelle alle Fragen, die du hast an die entsprechenden Institutionen. Die Antworten werden sicher nicht ergibig sein, aber dass man sein Problem loswerden und ansprechen kann, ist doch vielfach schon gut und wichtig.

Dass du verletzt bist, ist völlig normal. Aber die Zeit wird auch diese Verletzungen irgendwie heilen.

Vielleicht kannst du ihr die Dinge nicht nachtragen und dich auch etwas für sie freuen.

Was hätte es dir gebracht, mit jemandem zusammenzuleben, der jahrelang immer wieder psychosomatische Probleme hat. Wenn sich ihr Zustand jetzt verbessert, solltest du dich (so seltsam es für dich ist) auch freuen. Wenn du sie richtig gern hast, freust du dich vielleicht auch etwas mit ihr. Und du wirst dann auch wieder glücklicher. Definitiv.

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13. April um 13:59
In Antwort auf dodokoe

Vielen Dank für deine Gedanken und Ratschläge!
Ich habe nur versucht zu erklären, dass ich ihr natürlich glaube, aber es einfach sehr schmerzt mit dieser Wahrheit umzugehen, da es alles so unvermittelt kam.
Aber ja natürlich glaube ich ihr, sonst würde sie mich nicht so verletzen, nur wenn sie keinen anderen Ausweg sieht und es für sie richtig so ist.
Es tut mir leid, wenn das falsch rübergekommen ist, dass ich ihr nicht glauben würde.

das Problem besteht darin, dass Du Dich offenbar nie für ihre Krankheit interessiert hast. Weil Du glaubst, nichts davon zu verstehen? Oder weil Du gehofft hast, es würde genügen, wenn sich Fachpersonal darum kümmert, da Dir ja eh solche Kenntnisse fehlen ?

Da muss ich Dir nur leider sagen, wenn sich ein Mensch schon in einen psychisch instabilen Menschen verliebt, ist es gerade besonders wichtig aufeinander zu achten und sich mit dieser Krankheit auch zu befassen. Tut man das nicht, werden so oder so bald die ganzen Hürden auftreten - ob mit oder ohne Therapien.

Nur, weil die Therapie beendet und abgeschlossen ist, ist der Mensch noch längst nicht wieder innerlich heil. Vielleicht unterhältst Du Dich einmal mit einer Fachkraft, die weder Euer Paartherapeut ist, noch IHR Therapeut, der Dir eh keine Auskünfte über SIE geben darf.

Es ist übrigens auch nicht neu, dass sich auf solchen Stationen die Patienten in Mitpatienten verlieben. Das wird natürlich NICHT gern gesehen, da es die Arbeit sehr erschwert, wenn nicht gar behindert. Es gibt Kliniken, die das direkt betonen, dass sie u.U. so ein ''Paar'' nach Hause schicken - direkt und auf eignes Risiko.  Glaub mir, das macht auch Sinn. Die Therapie sollte viel ernster genommen werden. Das ist eine ganz persönliche Angelegenheit. Lenke ich mich davon ab, indem ich mich auf einen anderen Menschen einlasse - geistig und euphorisch - ist meine Therapie praktisch ''für die Katz'' und der Kopf ist nicht mehr frei.

Was Dir das hilft? Nun, immerhin das Du jetzt etwas besser verstehst, hoffentlich, warum Euch das ''passiert'' ist.  🙏  ..


Statt Mitleid, wäre für Euch beide viel mehr Verständnis angemessen - möglichst frei von allen Eitelkeiten.

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15. April um 8:07
In Antwort auf gabriela1440

das Problem besteht darin, dass Du Dich offenbar nie für ihre Krankheit interessiert hast. Weil Du glaubst, nichts davon zu verstehen? Oder weil Du gehofft hast, es würde genügen, wenn sich Fachpersonal darum kümmert, da Dir ja eh solche Kenntnisse fehlen ?

Da muss ich Dir nur leider sagen, wenn sich ein Mensch schon in einen psychisch instabilen Menschen verliebt, ist es gerade besonders wichtig aufeinander zu achten und sich mit dieser Krankheit auch zu befassen. Tut man das nicht, werden so oder so bald die ganzen Hürden auftreten - ob mit oder ohne Therapien.

Nur, weil die Therapie beendet und abgeschlossen ist, ist der Mensch noch längst nicht wieder innerlich heil. Vielleicht unterhältst Du Dich einmal mit einer Fachkraft, die weder Euer Paartherapeut ist, noch IHR Therapeut, der Dir eh keine Auskünfte über SIE geben darf.

Es ist übrigens auch nicht neu, dass sich auf solchen Stationen die Patienten in Mitpatienten verlieben. Das wird natürlich NICHT gern gesehen, da es die Arbeit sehr erschwert, wenn nicht gar behindert. Es gibt Kliniken, die das direkt betonen, dass sie u.U. so ein ''Paar'' nach Hause schicken - direkt und auf eignes Risiko.  Glaub mir, das macht auch Sinn. Die Therapie sollte viel ernster genommen werden. Das ist eine ganz persönliche Angelegenheit. Lenke ich mich davon ab, indem ich mich auf einen anderen Menschen einlasse - geistig und euphorisch - ist meine Therapie praktisch ''für die Katz'' und der Kopf ist nicht mehr frei.

Was Dir das hilft? Nun, immerhin das Du jetzt etwas besser verstehst, hoffentlich, warum Euch das ''passiert'' ist.  🙏  ..


Statt Mitleid, wäre für Euch beide viel mehr Verständnis angemessen - möglichst frei von allen Eitelkeiten.

Liebe Gabriela,

vielen Dank für deine Zeit und Worte.

Aber wieso wirfst du mir vor, dass ich mich ja sogar OFFENBAR und dann auch NIE für ihre Krankheit interessiert habe?
Ich glaube zumindest, dass du das eher schwer einschätzen kannst. Aber das ist nur meine Meinung, ich würde gern wissen, wieso du dir da so sicher bist?

Wir sind viele Jahre schon gemeinsam den Weg mit irher Krankheit gegangen und ich habe versucht sie immer zu unterstützen, zu stärken und ihr versucht den Rücken so gut es ging frei zu halten. Natürlich können mir da Fehler unterlaufen sein und ich habe Dinge vielleicht gemacht, die eben nicht so passend waren. Aber da ich nie eine schlechte Rückmeldung bekommen habe, habe ich gedacht es wäre auch so gut. Und jetzt hatte ich größte Hoffnungen in die Klinik, dass meine Frau und auch wir als Paar noch viel mehr Tipps bekommen, wie wir damit noch besser umgehen können.

Ich habe mich, so denke ich, sehr wohl um sie gekmmert und bin sehr achtsam mit ihr umgegangen. Ich meine sogar, dass ich vlt ein wenig zu unachtsam mit mir umgegangen bin, da ich vieles hinten angestellt habe. Aber ich würde wieder so handeln, da ich es ja aus Liebe getan habe und ihr einfach nur helfen wollte und für sie da sein wollte bzw. ja immernoch möchte.

Und das sie längst nicht inerlich heil ist, ist mir auch sehr wohl bewusst und auch da denke ich zumidnest, habe ich nie hier geschrieben, dass ich denke sie wäre jetzt wieder gesund...In der Therapie bzw. Klinik soll man ja viele verschiedene Ansätze kennenlernen, wie man mit seiner Krankheit umgehen kann und was das Umfeld auch noch besser dazu beitragen kann.
Weshalb es gerade auch für mich sehr hart ist, dass das, worin ich so große Hoffnungen gesetzt habe, dass wir danach gemeinsam neue Anregungen bekommen und noch besser mit ihrer Krankheit umgehen können, jetzt zu solch einem Ende führt. Welch Ironie des Schicksals. Das, wo wir ja BEIDE gehofft haben, dass es UNS hilft, entpuppt sich jetzt als bitteres Ende von dem UNS.

Ja das mit dem verlieben ist nicht neu ja das ist richtig.
Und hier stimme ich dir voll und ganz zu: So etwas sollte unterbunden werden und nicht toleriert werden! Denn dadurch konzentrieren sich die Patienten nicht auf sich selbst und die Therapie und den angstoßenen Prozess im Patienten selbst! Da prasseln dann nur zusätzlich Dinge auf ihn ein mit denen er sich auch noch beschäftigen muss, nämlich der bestehenden partnerschaft und dem Neuen und die eigentlichen Probleme mit der Depression rücken in den Hintergrund und wie du sagst wird dadurch die Therpaie nicht si ernst genommen, wie sie es egtl sollte. Dadurch gefährdert der Patient egtl den Erfolg von dessen, weshalb er egtl in der Klinik ist! Nämlich das Lernen von einem besseren Umgang mit der Krankheit, in diesem Fall Depression.
Und ja natürlich glaube ich dir, dass das Sinn macht, das habe ich ja gar nicht bezweifelt und wenn das so bei uns gewesen wäre, wäre das vlt eine Chance auch für uns gewesen! Das macht mich sehr traurig, dass das in Bad Kissingen toleriert wurde...

Toll fande ich diese Aussage von dir:
"Lenke ich mich davon ab, indem ich mich auf einen anderen Menschen einlasse - geistig und euphorisch - ist meine Therapie praktisch ''für die Katz'' und der Kopf ist nicht mehr frei." - EXAKT! Danke für diese Worte!

Umso mehr macht es mich einfach traurig, dass es toleriert wurde und umso mehr enttäuscht es mich, dass sich meine Frau genau auf sowas eingelassen hat. Nicht nur, weil mich der Betrug natürlich so stark verletzt sondern, weil sie dadurch die Chance die sie da in der Klinik bekommen hat leichtfertig aufs Spiel gesetzt hat und eben nicht mit ganzem Kopf dabei gewesen ist! Das ist fahrlässig von ihr und so hätte ich sie nicht eingeschätzt.

Darf ich dein Fazit mit dem, dass ich es besser verstehe, warum uns das passiert ist, so interpretieren, dass du meinst aufgrund des Neuen hat sie sich emotional so aus der Bahn bringen lassen, dass sie gleichzeitig durch die ganzen neuen EIndrücke und Ratschläge bzgl. ihrer Depression einfach so überwältigt war von allem, dass sie jetzt einfach alles erstmal von sich weg geschoben hat? Dass ihr alles zu viel war und sie jetzt erstmal mit sich selber klar kommen muss wieder?
Oder wie hast du das gemeint?

Mitleid... empfindest du ich habe Mitleid mit ihr und uns aber kein Verständnis? Und bin zu eitel?
Wenn dem so ist, würde mir das sehr zu denken geben über mich selsbt und mich auch von mir enttäuschen und dann würde ich es gern besser machen. Was rätst du? Oder hast du es anders gemeint als ich deinen letzten Satz es interpretiere?
Ich habe schon Mitleid mit ihr ja, denn ich weiß, was sie die letzten Jahre alles durchstehen musste und was sie für eine starke Frau ist, wie sie das alles hinbekommen hat.. Da habe ich ungeheuren Respekt vor ihr und Mitleid, weil sie so leiden musste und es immernoch aufgrund ihrer Krankheit.
Ja ein bisschen Mitleid habe ich leider auch immer zur Zeit mit mir selber, dieses dumme Selbstmitleid was nichts bringt ich weiß, aber es hat mich eben einfach enorm verletzt, wie sie mit mir und uns nach der Klinik umgegangen ist. Der Betrug und natürlich die Erkenntnis, sie liebt mich seit Jahren nicht und hat mich auch nciht aus Liebe geheiratet. Ich versuche mir selbst nicht so leid zu tun, weil das dumm und schwach ist, aber in solch einer Situation denke ich, darf man auch mal schwach sein. Denn das geht schon ganz schön tief kann ich dir sagen...
Und Verständnis habe ich all die Jahre dene ich aufgebracht, aber ja ich muss auch zugeben, dass mir das Verständnis für den monatelangen Betrug in der Klinik ohne mir etwas zu sagen und auch für ihre rigorose endgültige Entscheidung leider fehlt. Wieso sie mich heiraten kann vor kurzem und verspricht, egal was kommt, erst einmal versuchen wird gemeinsam Wege zu finden und dann wenn es darauf ankommt, es doch nicht tut bzw. tun will.
Und da gebe ich dir recht, vielleicht ist das unfair ihr gegenüber, aber ich habe mich ja auch auf sie verlassen und ihr vertraut und fühle mich jetzt ganz schön verraten und benutzt. Vielleicht bin ich da zu eitel oder zu altmodisch was Heirat anbelangt und sicherlich auch gekränkt, denn ich bin mir ja auch etwas Wert. Und zu merken, dass ich als ihr Ehemann ihr so wenig Wert bin und sie mir und uns nichts anderes anbieten kann als sich kalt zu trennen verletzt einfach auf vielen Ebenen.

Aber schlussendlich hast du recht, hauptsache ist, ihr geht es irgendwann wieder gut, besser und sie wird glücklich. Das wünsche ich ihr von ganzem Herzen. Das hat sie so sehr verdient! Aber wie das alles gelaufen ist macht mich nur sehr traurig und ist einfach enttäuschend, dass man als Ehemann nicht eine einzige Chance bekommt.

Ich möchte dir danken für deine kritischen Fragen, die Diskussion über verschiedene Aspekte und dass du vieles hinterfragst!

Lieben Gruß
 

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15. April um 11:53
In Antwort auf dodokoe

Liebe Gabriela,

vielen Dank für deine Zeit und Worte.

Aber wieso wirfst du mir vor, dass ich mich ja sogar OFFENBAR und dann auch NIE für ihre Krankheit interessiert habe?
Ich glaube zumindest, dass du das eher schwer einschätzen kannst. Aber das ist nur meine Meinung, ich würde gern wissen, wieso du dir da so sicher bist?

Wir sind viele Jahre schon gemeinsam den Weg mit irher Krankheit gegangen und ich habe versucht sie immer zu unterstützen, zu stärken und ihr versucht den Rücken so gut es ging frei zu halten. Natürlich können mir da Fehler unterlaufen sein und ich habe Dinge vielleicht gemacht, die eben nicht so passend waren. Aber da ich nie eine schlechte Rückmeldung bekommen habe, habe ich gedacht es wäre auch so gut. Und jetzt hatte ich größte Hoffnungen in die Klinik, dass meine Frau und auch wir als Paar noch viel mehr Tipps bekommen, wie wir damit noch besser umgehen können.

Ich habe mich, so denke ich, sehr wohl um sie gekmmert und bin sehr achtsam mit ihr umgegangen. Ich meine sogar, dass ich vlt ein wenig zu unachtsam mit mir umgegangen bin, da ich vieles hinten angestellt habe. Aber ich würde wieder so handeln, da ich es ja aus Liebe getan habe und ihr einfach nur helfen wollte und für sie da sein wollte bzw. ja immernoch möchte.

Und das sie längst nicht inerlich heil ist, ist mir auch sehr wohl bewusst und auch da denke ich zumidnest, habe ich nie hier geschrieben, dass ich denke sie wäre jetzt wieder gesund...In der Therapie bzw. Klinik soll man ja viele verschiedene Ansätze kennenlernen, wie man mit seiner Krankheit umgehen kann und was das Umfeld auch noch besser dazu beitragen kann.
Weshalb es gerade auch für mich sehr hart ist, dass das, worin ich so große Hoffnungen gesetzt habe, dass wir danach gemeinsam neue Anregungen bekommen und noch besser mit ihrer Krankheit umgehen können, jetzt zu solch einem Ende führt. Welch Ironie des Schicksals. Das, wo wir ja BEIDE gehofft haben, dass es UNS hilft, entpuppt sich jetzt als bitteres Ende von dem UNS.

Ja das mit dem verlieben ist nicht neu ja das ist richtig.
Und hier stimme ich dir voll und ganz zu: So etwas sollte unterbunden werden und nicht toleriert werden! Denn dadurch konzentrieren sich die Patienten nicht auf sich selbst und die Therapie und den angstoßenen Prozess im Patienten selbst! Da prasseln dann nur zusätzlich Dinge auf ihn ein mit denen er sich auch noch beschäftigen muss, nämlich der bestehenden partnerschaft und dem Neuen und die eigentlichen Probleme mit der Depression rücken in den Hintergrund und wie du sagst wird dadurch die Therpaie nicht si ernst genommen, wie sie es egtl sollte. Dadurch gefährdert der Patient egtl den Erfolg von dessen, weshalb er egtl in der Klinik ist! Nämlich das Lernen von einem besseren Umgang mit der Krankheit, in diesem Fall Depression.
Und ja natürlich glaube ich dir, dass das Sinn macht, das habe ich ja gar nicht bezweifelt und wenn das so bei uns gewesen wäre, wäre das vlt eine Chance auch für uns gewesen! Das macht mich sehr traurig, dass das in Bad Kissingen toleriert wurde...

Toll fande ich diese Aussage von dir:
"Lenke ich mich davon ab, indem ich mich auf einen anderen Menschen einlasse - geistig und euphorisch - ist meine Therapie praktisch ''für die Katz'' und der Kopf ist nicht mehr frei." - EXAKT! Danke für diese Worte!

Umso mehr macht es mich einfach traurig, dass es toleriert wurde und umso mehr enttäuscht es mich, dass sich meine Frau genau auf sowas eingelassen hat. Nicht nur, weil mich der Betrug natürlich so stark verletzt sondern, weil sie dadurch die Chance die sie da in der Klinik bekommen hat leichtfertig aufs Spiel gesetzt hat und eben nicht mit ganzem Kopf dabei gewesen ist! Das ist fahrlässig von ihr und so hätte ich sie nicht eingeschätzt.

Darf ich dein Fazit mit dem, dass ich es besser verstehe, warum uns das passiert ist, so interpretieren, dass du meinst aufgrund des Neuen hat sie sich emotional so aus der Bahn bringen lassen, dass sie gleichzeitig durch die ganzen neuen EIndrücke und Ratschläge bzgl. ihrer Depression einfach so überwältigt war von allem, dass sie jetzt einfach alles erstmal von sich weg geschoben hat? Dass ihr alles zu viel war und sie jetzt erstmal mit sich selber klar kommen muss wieder?
Oder wie hast du das gemeint?

Mitleid... empfindest du ich habe Mitleid mit ihr und uns aber kein Verständnis? Und bin zu eitel?
Wenn dem so ist, würde mir das sehr zu denken geben über mich selsbt und mich auch von mir enttäuschen und dann würde ich es gern besser machen. Was rätst du? Oder hast du es anders gemeint als ich deinen letzten Satz es interpretiere?
Ich habe schon Mitleid mit ihr ja, denn ich weiß, was sie die letzten Jahre alles durchstehen musste und was sie für eine starke Frau ist, wie sie das alles hinbekommen hat.. Da habe ich ungeheuren Respekt vor ihr und Mitleid, weil sie so leiden musste und es immernoch aufgrund ihrer Krankheit.
Ja ein bisschen Mitleid habe ich leider auch immer zur Zeit mit mir selber, dieses dumme Selbstmitleid was nichts bringt ich weiß, aber es hat mich eben einfach enorm verletzt, wie sie mit mir und uns nach der Klinik umgegangen ist. Der Betrug und natürlich die Erkenntnis, sie liebt mich seit Jahren nicht und hat mich auch nciht aus Liebe geheiratet. Ich versuche mir selbst nicht so leid zu tun, weil das dumm und schwach ist, aber in solch einer Situation denke ich, darf man auch mal schwach sein. Denn das geht schon ganz schön tief kann ich dir sagen...
Und Verständnis habe ich all die Jahre dene ich aufgebracht, aber ja ich muss auch zugeben, dass mir das Verständnis für den monatelangen Betrug in der Klinik ohne mir etwas zu sagen und auch für ihre rigorose endgültige Entscheidung leider fehlt. Wieso sie mich heiraten kann vor kurzem und verspricht, egal was kommt, erst einmal versuchen wird gemeinsam Wege zu finden und dann wenn es darauf ankommt, es doch nicht tut bzw. tun will.
Und da gebe ich dir recht, vielleicht ist das unfair ihr gegenüber, aber ich habe mich ja auch auf sie verlassen und ihr vertraut und fühle mich jetzt ganz schön verraten und benutzt. Vielleicht bin ich da zu eitel oder zu altmodisch was Heirat anbelangt und sicherlich auch gekränkt, denn ich bin mir ja auch etwas Wert. Und zu merken, dass ich als ihr Ehemann ihr so wenig Wert bin und sie mir und uns nichts anderes anbieten kann als sich kalt zu trennen verletzt einfach auf vielen Ebenen.

Aber schlussendlich hast du recht, hauptsache ist, ihr geht es irgendwann wieder gut, besser und sie wird glücklich. Das wünsche ich ihr von ganzem Herzen. Das hat sie so sehr verdient! Aber wie das alles gelaufen ist macht mich nur sehr traurig und ist einfach enttäuschend, dass man als Ehemann nicht eine einzige Chance bekommt.

Ich möchte dir danken für deine kritischen Fragen, die Diskussion über verschiedene Aspekte und dass du vieles hinterfragst!

Lieben Gruß
 

Sorry, aber die Frau ist nicht dein Eigentum.

Jeder kann und darf für sich entscheiden, welchen Weg man im Leben geht.

"Uns" und "wir", gibt es nicht mehr, wenn einer der beiden einen anderen Weg einschlägt. Das hat man zu respektieren.

Wenn du dir eine neue Partnerin suchst, hat deine alte Partnerin das auch zu respektieren. Das würdest du so erwarten und ist vollkommen richtig. In welchem Kontext die Trennung geschieht, ist völlig unwichtig.

Wenn es deiner Frau besser geht, soll sie sich verändern. Das ist medizinisch und menschlich völlig richtig.

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15. April um 12:11
In Antwort auf jabr_19260321

Sorry, aber die Frau ist nicht dein Eigentum.

Jeder kann und darf für sich entscheiden, welchen Weg man im Leben geht.

"Uns" und "wir", gibt es nicht mehr, wenn einer der beiden einen anderen Weg einschlägt. Das hat man zu respektieren.

Wenn du dir eine neue Partnerin suchst, hat deine alte Partnerin das auch zu respektieren. Das würdest du so erwarten und ist vollkommen richtig. In welchem Kontext die Trennung geschieht, ist völlig unwichtig.

Wenn es deiner Frau besser geht, soll sie sich verändern. Das ist medizinisch und menschlich völlig richtig.

Vollkommen richtig!

Ich hoffe, ich habe es nicht hier so dargestellt, dass ich glaube sie wäre mein Eiegntum! Niemand ist irgendwem sein Eigentum!
Und ich denke auch nicht, dass ich ihr irgendwie das Gefühl gegeben habe ich würde so denken.

Ja eben, wenn es ihr damit besser geht und sie glücklich ist, dann werde ich das unterstützen natürlich, denn nichts liegt mir mehr am Herzen.
Mir persönlich tut es einfach nur weh das alles, weil es so plötzlich und gleich mit so einer Endgültigkeit kam und ich die Person gehen lassen muss, die ich so sehr liebe und das von einem Tag auf den anderen beendet wird, was mich so glücklich gemacht hat. Wenn es sie aber nicht mehr glücklich gemacht hat, dann ist es nur richtig, dass sie es beendet natürlich.

Ich musste und wollte hier einfach nur meinen Schmerz irgendwie ausdrücken, da ich in der ganzen Corona Zeit jetzt einfach ganz schön viel an Trauer in mich hineinfresse und es mir gut tat mich mit euch und auch Betroffenen darüber auszutauschen.

Wie du schon richtig gesagt hast, ich bin einfach sehr verletzt aber werde auch versuchen mich für sie zu freuen. Denn durch die Heirat wollte ich nichts mehr als sie glücklich machen und das will ich jetzt auch noch natürlich. Hart zwar, dass sie jetzt herausgefunden hat nach eineinhalb Jahren, dass sie mich dazu nicht braucht, aber ich lasse sie gehen, damit sie glücklich wird.

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