Forum / Liebe & Beziehung

Ehefrau hat die Liebe zu mir verloren, was sind die Optionen?

2. Januar um 0:33 Letzte Antwort: 11. Februar um 9:14

Hallo zusammen, 

Ich (m38) bin mit meiner Frau (37) seid 8 Jahren verheiratet. Wir haben drei kleine Kinder (2, 4 und 6 Jahre alt) und haben auch sonst alles so aufgebaut wie man sich das erstmal vorstellt: Kinder, Eigenheim, einen schönen Garten, einen guten finanziellen Puffer, unsere Eltern mögen jeweils den anderen Partner und dessen Eltern sehr..... 

Nun ist das Ganze im Detail nicht immer schön: Die Kinder sind (sehr!) anstrengend, das große Haus ist auch viel Arbeit, der Garten ebenso, der finanzielle Puffer kommt war auch viel Arbeit, usw.

​Nun ist es leider so, dass mich das ganze auch überfordert hat. Erst war das Haus Thema. Zur gleichen Zeit kam in etwa das erste Kind zur Welt. Leider weiß ich nun im Nachhinein, dass für mich die Vaterrolle nicht klar war und ich deshalb das gemacht habe was ich dachte was von einem Vater erwartet wird (Haus, gut im Beruf -> finanzielle Sicherheit).

Nach langen 3 Jahren konnten wir auch endlich einziehen (kernsanierung eines alten Hauses), da war das zweite Kind auch schon 1 Jahr alt. Ab dem Punkt wurde alles schon sehr stressig und irgendwie verrückt, weil man nur noch geackert hat. Aber als guter Vater beißt man sich dadurch - man(n) ist ja kein weichei! Dann kam das dritte Kind (gewollt, ich war sehr unsicher, habe aber nicht sagen können, dass ich keins mehr will) und dies hat uns gefühlt das Genick gebrochen. Es war ein Schreikind und nach 6 Monaten zog meine Frau mit dem kleinen in ein anderes Zimmer. 1) hatte sie dadurch einen besseren Schlaf (ich schnache etwas) und 2) ich für meine Arbeit auch.

Heute, nach 1 1/2 Jahren, sieht die Schlafsituation immernoch genauso aus. Das Interesse wieder bei mir zu schlafen war nicht groß - das geht wegen dem Kind nicht. Ich hatte das Problem mehrmals angesprochen, daraufhin meinte sie ich solle morgens mehr machen (ich bin berufstätig, sie nicht). Ich fand das war ein blöder "Vergleich" und ging am Thema vorbei, aber gut. 

Nun meinte ich, dass wir da echt dran arbeiten müssen, worauf sie mir mitgeteilt, dass sie keine Gefühle mehr für mich hat und sie sich von mir trennen will. Ich bin aus allen Wolken gefallen. All die Arbeit, all das anpassen - nichts für sich tun... All das wird mit einem Satz zunichte gemacht. 

Das war vor ca. 2 Wochen. Ich habe mich in dieser Zeit geändert, lebe das Leben so wie ich es für richtig halte (Spiele viel mit den Kindern, sehe alles lockerer, habe Spaß...) und kann die Hoffnung einfach nicht aufgeben, dass es noch klappen könnte.

Wir haben heute nochmal ein gutes Gespräch zwischen uns gehabt. Sie mag mich wirklich sehr, sie freut sich auch über die Änderungen und sieht wie toll mich die Kinder finden, aber bei ihr sind einfach keine Gefühle mehr da und sie hat keine Ahnung wie man das wiederherstellen sollte. Sie kann es sich nicht vorstellen, dass die Gefühle wieder zurück kommen.

Nun ist es so, wir sind auf einer Wellenlänge, wir beide haben unsere Kinder lieb... Aus meiner Sicht reicht das um für die Liebe zu kämpfen. Das aufzugeben wäre der größte Fehler den wir machen könnten, aber was für Optionen bleiben uns/ihr?

Was kann man machen? 
Wo kann man am besten hin? 
Wie sind eure Erfahrungen so?
Tipps/Anregungen?
Ratgeber? 

Sorry, der Text ist doch länger geworden - für überfliegen ist der letzte Absatz der richtige.

Ich liebe sie und die Kinder wirklich sehr, deswegen will ich das auch nicht aufgeben. Alle Antworten hierzu sind mir wirklich sehr SEHR wichtig.

Viele Grüße, 
Watersound

 

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2. Januar um 9:24

also hast du dich quasi nicht in die familie eingebracht oder wie?
keine zeit mit den kinder verbracht?

hat sie sich davor mal angesprochen dass sie unzufrieden ist?

was ich absolut nicht verstehe ist dass man eh schon klar überforder ist mit einem kind und dann noch ZWEI bekommt....

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2. Januar um 12:46
In Antwort auf carina2019

also hast du dich quasi nicht in die familie eingebracht oder wie?
keine zeit mit den kinder verbracht?

hat sie sich davor mal angesprochen dass sie unzufrieden ist?

was ich absolut nicht verstehe ist dass man eh schon klar überforder ist mit einem kind und dann noch ZWEI bekommt....

Hi Carina, 
Ich auf meine art und weise ja. Für mich war Vater sein immer sich um alles um die Familie herum kümmern: Geld, Haus, alles weitere um eine sorgenlose Zukunft zu haben.

Ich beschreibe das ganze ehrlich gesagt auch extra etwas negativer.... Ich will es mir bei weitem nicht einfach machen. Sie hat nie gestillt, ich habe mich auch um den kleinen sehr gerne gekümmert. Wir waren auch immer im Geburtshaus und ich war jedesmal aktiv bei der geburt dabei und habe quasi mitgeakert - naja... das was ich tun konnte habe ich gemacht. 

Deswegen LIEBE ich die drei auch so sehr... 

Der Tag hat halt nur 24 Stunden. Es war dumm von uns beiden diese mehrfach Belastung nicht ernst zu nehmen, aber nun - grade wo wir Gefühlt mit dem kleinsten das schlimmste geschafft haben - grade dann zu sagen man gibt auf?!? Das machen viel zu viele vorschnell finde ich. Nicht um jeden Preis, aber der Kinder wegen hat man Verantwortung und da muss man dann eben auch dran arbeiten. 

Aber wie? Es ist natürlich meine persönliche Sichtweise der Dinge... 

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2. Januar um 13:31

Dass die Anzahl der Kinder und vielleicht auch die Zeitpunkte wann Ihr sie bekommen habt nicht so optimal werden werde ich nicht weiter ausführen, bringt Dir jetzt auch wenig.
In einer solchen Lebensphase mit so kleinen Kindern ist es sehr schwer, auch Paar zu sein. Wenn dann nicht Großeltern in der Nähe sind für Aufpassen bleibt das meist auf der Strecke, bei den beschriebenen Umständen erst recht.
Es kann ja sein, dass Deine Frau gerade keine Liebe für Dich fühlt, die Frage ist halt, ob sie daran Arbeiten will mit Dir, dass wieder näher zueinander findet. Das könnte mit einer Eheberatung sein.
Allerdings solltest Du langfristig Dein Rollenbild als Mann und Ernährer überdenken und weniger auf Äußerlichkeiten schauen sondern eine echte Partnerschaft anstreben. Das bedeutet dass Du Dich als Vater um Eure Kinder kümmerst und nicht nur um ihr einen Gefallen zu tun

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2. Januar um 13:36
In Antwort auf watersound

Hi Carina, 
Ich auf meine art und weise ja. Für mich war Vater sein immer sich um alles um die Familie herum kümmern: Geld, Haus, alles weitere um eine sorgenlose Zukunft zu haben.

Ich beschreibe das ganze ehrlich gesagt auch extra etwas negativer.... Ich will es mir bei weitem nicht einfach machen. Sie hat nie gestillt, ich habe mich auch um den kleinen sehr gerne gekümmert. Wir waren auch immer im Geburtshaus und ich war jedesmal aktiv bei der geburt dabei und habe quasi mitgeakert - naja... das was ich tun konnte habe ich gemacht. 

Deswegen LIEBE ich die drei auch so sehr... 

Der Tag hat halt nur 24 Stunden. Es war dumm von uns beiden diese mehrfach Belastung nicht ernst zu nehmen, aber nun - grade wo wir Gefühlt mit dem kleinsten das schlimmste geschafft haben - grade dann zu sagen man gibt auf?!? Das machen viel zu viele vorschnell finde ich. Nicht um jeden Preis, aber der Kinder wegen hat man Verantwortung und da muss man dann eben auch dran arbeiten. 

Aber wie? Es ist natürlich meine persönliche Sichtweise der Dinge... 

es ist ja auch verständlich dass du dich um die fertigstellung des hauses & ums geld gekümmert hast

ich mein, sie wollte doch auch einziehen...  und sie hat doch das geld (dass du eben verdient hast) auch gebraucht!

also soll sie die kirche mal im dorf lassen!!!!



die frage ist eben nur ob du die familie wirklich komplett links liegen gelassen hast...

nochmal gefragt: 
hatte sie sich früher beschwert dass du zu wenig da bist für die familie?

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2. Januar um 13:46

Hat sie denn nie etwas gesagt, als sie unzufrieden war?

Das Problem ist, dass Frauen meistens schon monatelang mit der Beziehung abgeschlossen haben, wenn sie die Trennung aussprechen. All deine Bemühungen kommen jetzt zu spät.

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2. Januar um 14:20

Boa.... Also sie hat schon ein ein halbes Jahr (seitdem wir getrennt schlafen) mit der Beziehung abgeschlossen. Aber das (klingt blöd ich weiß finde ich extrem unfair mir und dem Kindern gegenüber. Sie sagt einerseits, dass sie das Gefühl hatte mich nicht darauf ansprechen zu können, auf der anderen Seite sagt sie, dass sie es angesprochen hat. Leider hat sie daraus aber nie ein richtiges "Gespräch" gemacht, sondern eher das sie dinge stören. Unter den o.g. Umständen ist mir klar, dass dinge stören. Das ich z. B. Morgens die Kinder nicht mit fertig mache oder nicht mit zu Verwandten fahre. Aber ganz ehrlich: Mein Problem war immer die fehlende Zuneigung, Liebe, Zärtlichkeit.... das hatte für mich einfach mehr Gewicht. Vielleicht ein Fehler, auf der anderen Seite ist es halt Arbeit und ich habe immer das richtige Gespräch gesucht.

Hach... Extrem frustrierend. 

Die Familie habe ich natürlich nicht komplett links liegen gelassen. Komme ich gegen 18Uhr von der arbin ich voll und ganz für die kleinen da. Geht auch nicht anders, da sie direkt zur Tür stürmen um mich zu begrüßen und um auf mir zu klettern. Sowas.... Für solche Momente würde ich grade alles tun.

Am Wochenende war es halt gemischt. Manchmal muss man sich eben um andere dinge kümmern. Manchmal sind wir aber auch in diverse Parks gegangen. 

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2. Januar um 15:05

Es ist immer am wichtigsten, sich beim nach Hause kommen zuerst um seine Frau zu kümmern! Die Kinder sind nur glücklich, wenn sie glücklich ist. Ich würde euch eine Paartherapie empfehlen und endlich Entlastung in Form einer Haushälterin oder Au pair. Ich meine, wozu ist die ganze Kohle denn sonst gut?

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2. Januar um 15:07
In Antwort auf watersound

Hallo zusammen, 

Ich (m38) bin mit meiner Frau (37) seid 8 Jahren verheiratet. Wir haben drei kleine Kinder (2, 4 und 6 Jahre alt) und haben auch sonst alles so aufgebaut wie man sich das erstmal vorstellt: Kinder, Eigenheim, einen schönen Garten, einen guten finanziellen Puffer, unsere Eltern mögen jeweils den anderen Partner und dessen Eltern sehr..... 

Nun ist das Ganze im Detail nicht immer schön: Die Kinder sind (sehr!) anstrengend, das große Haus ist auch viel Arbeit, der Garten ebenso, der finanzielle Puffer kommt war auch viel Arbeit, usw.

​Nun ist es leider so, dass mich das ganze auch überfordert hat. Erst war das Haus Thema. Zur gleichen Zeit kam in etwa das erste Kind zur Welt. Leider weiß ich nun im Nachhinein, dass für mich die Vaterrolle nicht klar war und ich deshalb das gemacht habe was ich dachte was von einem Vater erwartet wird (Haus, gut im Beruf -> finanzielle Sicherheit).

Nach langen 3 Jahren konnten wir auch endlich einziehen (kernsanierung eines alten Hauses), da war das zweite Kind auch schon 1 Jahr alt. Ab dem Punkt wurde alles schon sehr stressig und irgendwie verrückt, weil man nur noch geackert hat. Aber als guter Vater beißt man sich dadurch - man(n) ist ja kein weichei! Dann kam das dritte Kind (gewollt, ich war sehr unsicher, habe aber nicht sagen können, dass ich keins mehr will) und dies hat uns gefühlt das Genick gebrochen. Es war ein Schreikind und nach 6 Monaten zog meine Frau mit dem kleinen in ein anderes Zimmer. 1) hatte sie dadurch einen besseren Schlaf (ich schnache etwas) und 2) ich für meine Arbeit auch.

Heute, nach 1 1/2 Jahren, sieht die Schlafsituation immernoch genauso aus. Das Interesse wieder bei mir zu schlafen war nicht groß - das geht wegen dem Kind nicht. Ich hatte das Problem mehrmals angesprochen, daraufhin meinte sie ich solle morgens mehr machen (ich bin berufstätig, sie nicht). Ich fand das war ein blöder "Vergleich" und ging am Thema vorbei, aber gut. 

Nun meinte ich, dass wir da echt dran arbeiten müssen, worauf sie mir mitgeteilt, dass sie keine Gefühle mehr für mich hat und sie sich von mir trennen will. Ich bin aus allen Wolken gefallen. All die Arbeit, all das anpassen - nichts für sich tun... All das wird mit einem Satz zunichte gemacht. 

Das war vor ca. 2 Wochen. Ich habe mich in dieser Zeit geändert, lebe das Leben so wie ich es für richtig halte (Spiele viel mit den Kindern, sehe alles lockerer, habe Spaß...) und kann die Hoffnung einfach nicht aufgeben, dass es noch klappen könnte.

Wir haben heute nochmal ein gutes Gespräch zwischen uns gehabt. Sie mag mich wirklich sehr, sie freut sich auch über die Änderungen und sieht wie toll mich die Kinder finden, aber bei ihr sind einfach keine Gefühle mehr da und sie hat keine Ahnung wie man das wiederherstellen sollte. Sie kann es sich nicht vorstellen, dass die Gefühle wieder zurück kommen.

Nun ist es so, wir sind auf einer Wellenlänge, wir beide haben unsere Kinder lieb... Aus meiner Sicht reicht das um für die Liebe zu kämpfen. Das aufzugeben wäre der größte Fehler den wir machen könnten, aber was für Optionen bleiben uns/ihr?

Was kann man machen? 
Wo kann man am besten hin? 
Wie sind eure Erfahrungen so?
Tipps/Anregungen?
Ratgeber? 

Sorry, der Text ist doch länger geworden - für überfliegen ist der letzte Absatz der richtige.

Ich liebe sie und die Kinder wirklich sehr, deswegen will ich das auch nicht aufgeben. Alle Antworten hierzu sind mir wirklich sehr SEHR wichtig.

Viele Grüße, 
Watersound

 

Sollte es tatsächlich zur Trennung kommen, ist das kein Weltuntergang.
Da ihr euch gut versteht, wäre das erstmal eine gute Basis, um nach einer Trennung weiterhin füreinander und für die Kinder da zu sein.

Manchmal finden Paare nach einer Trennung auch wieder zueinander. Wichtig ist, dass beide bei sich und mit sich im Klaren sind.

So wie ich dich verstanden habe, hast du lange Jahre ein Leben gelebt, von dem du dachtet, dass das von dir verlangt wird; es war nicht deins.
Darauf eine Beziehung aufzubauen kann schief gehen, bzw. geht über kurz oder lang häufig schief.

Ihr könnt es natürlich auch mit einer Familienberatung/ Paartherapie versuchen.
Und das kann auch klappen.
Damit würde ich anfangen.
Bzw. könnt ihr auch zu zweit oder als Familie schöne Dinge unternehmen - vielleicht reicht das schon und ihr kommt euch dadurch wieder näher.

Du solltest nur sicher sein, dass jeder Ausgang letztlich ok ist und dich entspannen.

Liebe Grüße und alles Gute für euch!

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2. Januar um 15:22
In Antwort auf watersound

Hi Carina, 
Ich auf meine art und weise ja. Für mich war Vater sein immer sich um alles um die Familie herum kümmern: Geld, Haus, alles weitere um eine sorgenlose Zukunft zu haben.

Ich beschreibe das ganze ehrlich gesagt auch extra etwas negativer.... Ich will es mir bei weitem nicht einfach machen. Sie hat nie gestillt, ich habe mich auch um den kleinen sehr gerne gekümmert. Wir waren auch immer im Geburtshaus und ich war jedesmal aktiv bei der geburt dabei und habe quasi mitgeakert - naja... das was ich tun konnte habe ich gemacht. 

Deswegen LIEBE ich die drei auch so sehr... 

Der Tag hat halt nur 24 Stunden. Es war dumm von uns beiden diese mehrfach Belastung nicht ernst zu nehmen, aber nun - grade wo wir Gefühlt mit dem kleinsten das schlimmste geschafft haben - grade dann zu sagen man gibt auf?!? Das machen viel zu viele vorschnell finde ich. Nicht um jeden Preis, aber der Kinder wegen hat man Verantwortung und da muss man dann eben auch dran arbeiten. 

Aber wie? Es ist natürlich meine persönliche Sichtweise der Dinge... 

Wenn es einfach nur die Liebe ist, könnt ihr vielleicht versuchen mehr Paarzeit einzubauen... 

Mal eine schöne Massage ohne zwangsläufigen Sex mit viel Kuscheln.

Snacks,  TV Abend. 

Einfach mal Gespräche ohne Vorwürfe führen.  

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2. Januar um 16:13

Ganz ehrlich : Ich Danke jedem einzelnen von euch für eure Worte. Ihr wisst garnicht wie gut es ist das alles zu lesen. Da ich heute wegfahre werde ich morgen die Kommentare beantworten, aber ein Danke wollte ich jetzt dafür doch schonmal loswerden.  

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2. Januar um 16:47

Lieber Watersound,

das klingt alles sehr frustriert und enttäuscht... und gefühlt endgültig. Und ich kann sehr gut nachvollziehen, dass das, was Du mit Deiner Frau zuletzt erlebt hast, sehr verletzend ist.

Mir kommen ein paar Gedanken. Vielleicht ist es völlig verkehrt, dann vergiss es, vielleicht ist was dran, umso besser.

Ich würde Dir raten, einen kleinen Schritt zurück zu machen. Verletzung und Liebe sind sehr starke Gefühle, die die ganze Aufmerksamkeit beanspruchen können. Das ist schön - aber auch gefährlich. Denn für den Menschen sind Beziehungen und Gefühle sehr wichtig, aber Gefühle sind nicht alles. Da gibt es noch die äußeren Umstände, die Vernunft und vieles mehr.

Vielleicht ist die Bestürzung, die Du jetzt empfindest, gar nicht so sehr der Angst um die Endgültigkeit der Gefühle Deiner Frau. Vielleicht ist es mehr das Erschrecken darüber, dass Du als Mann nicht in jeder Hinsicht der bist, als der Du Dich gerne fühlst. Du bist ein toller Papa, ein treu sorgender Ehemann, verantwortungsbewusst, familienorientiert, zielstrebig, gefühlvoll, erfolgreich. Aber Du bist nicht perfekt. Das wärst Du gerne - wie ich auch. Wie jeder von uns, manche noch ein bisschen mehr, manche etwas weniger. Dieses Gefühl, perfekt zu sein, ist kaputt - vielleicht unrettbar (und das wäre auch gar nicht so schlecht...). Kaputt ist vielleicht auch die Liebe Deiner Frau. Aber vielleicht weniger unrettbar. Sicher ist die Emotionalität im Moment im Keller.

Jetzt gibt es verschiedene Situationen, wie es weitergehen kann. Ihr findet einen gemeinsamen Weg und werdet glücklicher denn je. Oder es kommt zur Trennung. Beides möglich. Du willst die Trennung nicht, und das ist auch gut so. Kinder leiden auch unter einer freundschaftlichen Trennung. Aber Du auch. Und es geht auch um Dich. Nicht nur um die Kinder. Wenn man einen bestimmten Ausgang nicht will, ist es das Beste, sich zumindest mal probeweise mit dieser Möglichkeit vertraut zu machen. Das Leben würde weiter gehen - auch wenn sich das unglaublich anfühlen würde, wenn Du Dich als Ehemann gescheitert fühlen würdest. Mach Dich trotzdem mit diesem Gedanken vertraut, dass das Leben weiter ginge. Vielleicht entsteht so etwas mehr Gelassenheit, die Dir hilft, den kühlen Kopf wieder zu finden, den Du jetzt brauchst.

Etwas mehr Gelassenheit würde Dir helfen, aber auch Deiner Frau. Denn sonst bürdest Du Deiner Frau die Verantwortung auf, Dein zerbrochenes Selbstbild zu stabilisieren. Das wird sie überfordern. Da gäbe es für sie nur die Möglichkeit, sich aus dem Kampf zurückzuziehen, denn alles Andere wäre aussichtslos. Also bürde ihr diese Last nicht aus. Halte aus, dass Du gut bist, wenn auch nicht ganz so gut, wie Du Dich gefühlt hast.

Also trauere nicht um die verlorene Liebe Deiner Frau. Trauere um das zerbrochene Selbstbild des pefekten Ehemanns. Du warst als Ehemann gut genug. Nicht perfekt. Aber eben gut genug. Sei zufrieden mit Dir. Wenn Du es nicht aus Dir heraus bist, wird Dich Deine Frau auch nicht zufrieden machen können.

Ich könnte mir vorstellen, dass Deine Frau auch den Druck fühlt, zufrieden zu sein, weil sie ja mit Dir das Traumlos hat. Drei süße Kinder, Haus, finanziellen Spielraum, gute Schwiegereltern. Aber Zufriedenheit stellt sich nicht auf Druck ein. Gib ihr das Recht, unzufrieden zu sein. Das Gefühl, im goldenen Käfig festzustecken, ist nicht gut für die Liebe. Gib ihr Zeit. Gib Dir Zeit. Und das gibst Du Euch beiden, wenn Du jeden möglichen Ausgang für Dich akzeptierst. Das nimmt Druck aus der Kiste. Sie muss nicht gleich wieder Gefühle für Dich empfinden. Auch das Funktionieren kann eine Weile ganz gut sein.

Versuch jetzt auch nicht, sie und ihre Liebe durch besondere Aktionen (romantisches Wochenende und was man sonst so liest), zu gewinnen. Das erhöht nur den Druck auf sie. Zeig Dich ihr als Mensch. Nicht perfekt, mit Schwächen. Aber ganz ok. Vielleicht kommt ja die Liebe dann zurück. Unerwartet. Gib ihr und Dir Zeit. Dränge nicht auf Ehetherapie oder sowas. Gerne dafür offen sein, aber ohne den Druck, das als Reparaturstation für die Ehe zu betrachten. Eine Frau möchte nicht einfach nur emotional funktionieren und bei Bedarf repariert werden - ein Mann auch nicht. Im Alltag funktionieren ist wichtig, schon wegen der Kinder, aber nicht emotional funktionieren. Liebe hält den Verlust der Liebe(sgefühle) für eine gewisse Zeit aus.

Ich wünsche Dir viel Glück!

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2. Januar um 17:53
In Antwort auf luna1001

Es ist immer am wichtigsten, sich beim nach Hause kommen zuerst um seine Frau zu kümmern! Die Kinder sind nur glücklich, wenn sie glücklich ist. Ich würde euch eine Paartherapie empfehlen und endlich Entlastung in Form einer Haushälterin oder Au pair. Ich meine, wozu ist die ganze Kohle denn sonst gut?

zuerst um die Frau kümmern.  jawoll 

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2. Januar um 17:54
In Antwort auf watersound

Boa.... Also sie hat schon ein ein halbes Jahr (seitdem wir getrennt schlafen) mit der Beziehung abgeschlossen. Aber das (klingt blöd ich weiß finde ich extrem unfair mir und dem Kindern gegenüber. Sie sagt einerseits, dass sie das Gefühl hatte mich nicht darauf ansprechen zu können, auf der anderen Seite sagt sie, dass sie es angesprochen hat. Leider hat sie daraus aber nie ein richtiges "Gespräch" gemacht, sondern eher das sie dinge stören. Unter den o.g. Umständen ist mir klar, dass dinge stören. Das ich z. B. Morgens die Kinder nicht mit fertig mache oder nicht mit zu Verwandten fahre. Aber ganz ehrlich: Mein Problem war immer die fehlende Zuneigung, Liebe, Zärtlichkeit.... das hatte für mich einfach mehr Gewicht. Vielleicht ein Fehler, auf der anderen Seite ist es halt Arbeit und ich habe immer das richtige Gespräch gesucht.

Hach... Extrem frustrierend. 

Die Familie habe ich natürlich nicht komplett links liegen gelassen. Komme ich gegen 18Uhr von der arbin ich voll und ganz für die kleinen da. Geht auch nicht anders, da sie direkt zur Tür stürmen um mich zu begrüßen und um auf mir zu klettern. Sowas.... Für solche Momente würde ich grade alles tun.

Am Wochenende war es halt gemischt. Manchmal muss man sich eben um andere dinge kümmern. Manchmal sind wir aber auch in diverse Parks gegangen. 

sag, hast du sie gefragt ob sie an der Beziehung arbeiten will oder ob es für sie endgültig vorbei ist?

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2. Januar um 18:14
In Antwort auf watersound

Boa.... Also sie hat schon ein ein halbes Jahr (seitdem wir getrennt schlafen) mit der Beziehung abgeschlossen. Aber das (klingt blöd ich weiß finde ich extrem unfair mir und dem Kindern gegenüber. Sie sagt einerseits, dass sie das Gefühl hatte mich nicht darauf ansprechen zu können, auf der anderen Seite sagt sie, dass sie es angesprochen hat. Leider hat sie daraus aber nie ein richtiges "Gespräch" gemacht, sondern eher das sie dinge stören. Unter den o.g. Umständen ist mir klar, dass dinge stören. Das ich z. B. Morgens die Kinder nicht mit fertig mache oder nicht mit zu Verwandten fahre. Aber ganz ehrlich: Mein Problem war immer die fehlende Zuneigung, Liebe, Zärtlichkeit.... das hatte für mich einfach mehr Gewicht. Vielleicht ein Fehler, auf der anderen Seite ist es halt Arbeit und ich habe immer das richtige Gespräch gesucht.

Hach... Extrem frustrierend. 

Die Familie habe ich natürlich nicht komplett links liegen gelassen. Komme ich gegen 18Uhr von der arbin ich voll und ganz für die kleinen da. Geht auch nicht anders, da sie direkt zur Tür stürmen um mich zu begrüßen und um auf mir zu klettern. Sowas.... Für solche Momente würde ich grade alles tun.

Am Wochenende war es halt gemischt. Manchmal muss man sich eben um andere dinge kümmern. Manchmal sind wir aber auch in diverse Parks gegangen. 

Sag ich ja, dass sie schon längst abgeschlossen hat.

Kannst du einen anderen Mann ausschließen? Der fehlende Rettungswille für die Beziehung ist nämlich ein ziemlich starkes Indiz dafür.

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2. Januar um 18:21
In Antwort auf watersound

Hallo zusammen, 

Ich (m38) bin mit meiner Frau (37) seid 8 Jahren verheiratet. Wir haben drei kleine Kinder (2, 4 und 6 Jahre alt) und haben auch sonst alles so aufgebaut wie man sich das erstmal vorstellt: Kinder, Eigenheim, einen schönen Garten, einen guten finanziellen Puffer, unsere Eltern mögen jeweils den anderen Partner und dessen Eltern sehr..... 

Nun ist das Ganze im Detail nicht immer schön: Die Kinder sind (sehr!) anstrengend, das große Haus ist auch viel Arbeit, der Garten ebenso, der finanzielle Puffer kommt war auch viel Arbeit, usw.

​Nun ist es leider so, dass mich das ganze auch überfordert hat. Erst war das Haus Thema. Zur gleichen Zeit kam in etwa das erste Kind zur Welt. Leider weiß ich nun im Nachhinein, dass für mich die Vaterrolle nicht klar war und ich deshalb das gemacht habe was ich dachte was von einem Vater erwartet wird (Haus, gut im Beruf -> finanzielle Sicherheit).

Nach langen 3 Jahren konnten wir auch endlich einziehen (kernsanierung eines alten Hauses), da war das zweite Kind auch schon 1 Jahr alt. Ab dem Punkt wurde alles schon sehr stressig und irgendwie verrückt, weil man nur noch geackert hat. Aber als guter Vater beißt man sich dadurch - man(n) ist ja kein weichei! Dann kam das dritte Kind (gewollt, ich war sehr unsicher, habe aber nicht sagen können, dass ich keins mehr will) und dies hat uns gefühlt das Genick gebrochen. Es war ein Schreikind und nach 6 Monaten zog meine Frau mit dem kleinen in ein anderes Zimmer. 1) hatte sie dadurch einen besseren Schlaf (ich schnache etwas) und 2) ich für meine Arbeit auch.

Heute, nach 1 1/2 Jahren, sieht die Schlafsituation immernoch genauso aus. Das Interesse wieder bei mir zu schlafen war nicht groß - das geht wegen dem Kind nicht. Ich hatte das Problem mehrmals angesprochen, daraufhin meinte sie ich solle morgens mehr machen (ich bin berufstätig, sie nicht). Ich fand das war ein blöder "Vergleich" und ging am Thema vorbei, aber gut. 

Nun meinte ich, dass wir da echt dran arbeiten müssen, worauf sie mir mitgeteilt, dass sie keine Gefühle mehr für mich hat und sie sich von mir trennen will. Ich bin aus allen Wolken gefallen. All die Arbeit, all das anpassen - nichts für sich tun... All das wird mit einem Satz zunichte gemacht. 

Das war vor ca. 2 Wochen. Ich habe mich in dieser Zeit geändert, lebe das Leben so wie ich es für richtig halte (Spiele viel mit den Kindern, sehe alles lockerer, habe Spaß...) und kann die Hoffnung einfach nicht aufgeben, dass es noch klappen könnte.

Wir haben heute nochmal ein gutes Gespräch zwischen uns gehabt. Sie mag mich wirklich sehr, sie freut sich auch über die Änderungen und sieht wie toll mich die Kinder finden, aber bei ihr sind einfach keine Gefühle mehr da und sie hat keine Ahnung wie man das wiederherstellen sollte. Sie kann es sich nicht vorstellen, dass die Gefühle wieder zurück kommen.

Nun ist es so, wir sind auf einer Wellenlänge, wir beide haben unsere Kinder lieb... Aus meiner Sicht reicht das um für die Liebe zu kämpfen. Das aufzugeben wäre der größte Fehler den wir machen könnten, aber was für Optionen bleiben uns/ihr?

Was kann man machen? 
Wo kann man am besten hin? 
Wie sind eure Erfahrungen so?
Tipps/Anregungen?
Ratgeber? 

Sorry, der Text ist doch länger geworden - für überfliegen ist der letzte Absatz der richtige.

Ich liebe sie und die Kinder wirklich sehr, deswegen will ich das auch nicht aufgeben. Alle Antworten hierzu sind mir wirklich sehr SEHR wichtig.

Viele Grüße, 
Watersound

 

[Zitat: Sie mag mich wirklich sehr, sie freut sich auch über die Änderungen und sieht wie toll mich die Kinder finden, aber bei ihr sind einfach keine Gefühle mehr da und sie hat keine Ahnung wie man das wiederherstellen sollte. Sie kann es sich nicht vorstellen, dass die Gefühle wieder zurück kommen.]

Das liest sich so als wenn ein "Neuer" schon im Hintergrund wartet oder auch nur in ihrem Kopf Präsent ist. Sehr oft heißt es dann vom TE dass es keinen anderen gibt und ich glaube ihr. Auf einmal ist schwupp doch ein anderer Mann der Auslöser dass keine Gefühle für dich mer zurück kommen. Um Gefühle kann man nicht kämpfen.
Konfrontiere deine Frau doch mal mit der Aussage "OK wenn keine Gefühle bei ihr mehr da sind und sie glaubt dass diese auch nicht mehr kommen dann ist es wohl besser wenn du ausziehst und das Haus verkauft wird."
Sie muss dann zusehen wie sie mit den Kindern alleine zurecht  kommt denn du stehst ihr dann nicht mehr im Weg.
Interessant wäre dann ihre Reaktion.
 

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2. Januar um 18:33
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Sag ich ja, dass sie schon längst abgeschlossen hat.

Kannst du einen anderen Mann ausschließen? Der fehlende Rettungswille für die Beziehung ist nämlich ein ziemlich starkes Indiz dafür.

Ich vermute das auch irgendwie. Ich finde es immer erstaunlich, wie Leute fordern, man solle daran arbeiten, dass man jemanden wieder liebt.

Ich habe das selbst schon erlebt, dass die Liebe plötzlich weg war und hätte nicht gewusst wie ich selbst daran "arbeiten" sollte, dass sie wieder kommt. Die Trennung war für mich eine Erlösung, hatte auch schon Monate zuvor mit meinem Partner emotional abgeschlossen.

Liebe kann man nun mal nicht wie einen Lichtschalter an und aus knipsen, auch nicht wenn man an sich "arbeitet" (total bescheuertes Wort in dem Zusammenhang). 

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2. Januar um 18:51
In Antwort auf elise_18724877

Ich vermute das auch irgendwie. Ich finde es immer erstaunlich, wie Leute fordern, man solle daran arbeiten, dass man jemanden wieder liebt.

Ich habe das selbst schon erlebt, dass die Liebe plötzlich weg war und hätte nicht gewusst wie ich selbst daran "arbeiten" sollte, dass sie wieder kommt. Die Trennung war für mich eine Erlösung, hatte auch schon Monate zuvor mit meinem Partner emotional abgeschlossen.

Liebe kann man nun mal nicht wie einen Lichtschalter an und aus knipsen, auch nicht wenn man an sich "arbeitet" (total bescheuertes Wort in dem Zusammenhang). 

Was ist denn Liebe für dich?

Manche setzen sie z.B. mit dem Verliebtsein gleich, bzw. "verwechseln" sie mit Liebe.
Dabei ist Verliebtsein nur ein hormoneller Ausnahmezustand, der mit Liebe doch gar nichts zu tun hat.
(Das "Erwachen", wenn die rosarote Brille ihre Farbe verliert und man nicht mehr weiß, was man eigentlich an dem anderen gefunden hat, ist manchen vielleicht bekannt.)

Selbstverständlich kann man an einer Beziehung arbeiten, am Umgang miteinander, an der Wertschätzung, an der Dankbarkeit etc. - das alles sind für mich Anteile der Liebe, die viel mehr ist, als bloße körperliche Anziehung.
Aber wenn man nicht will, keine Lust hat, dann ist es natürlich sinnlos.

Du sagst, Liebe kann man nicht anknipsen wie einen Lichtschalter.
Denke ich auch.
Aber man kann Liebe ebensowenig abschalten, wie einen Lichtschalter.
Ist sie ganz plötzlich weg, war sie m.E. nie wirklich da, ist nie vom Zustand des Verliebtseins in den Zustand der Liebe übergegangen.

Natürlich hat jeder seine eigene Vorstellung und Definition von Liebe - deshalb gibt es innerhalb von "Liebes"Beziehungen ja auch so oft Missverständnisse.

(Nur mal ein paar Gedanken von meiner Seite.)


 

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2. Januar um 18:56
In Antwort auf smini

Was ist denn Liebe für dich?

Manche setzen sie z.B. mit dem Verliebtsein gleich, bzw. "verwechseln" sie mit Liebe.
Dabei ist Verliebtsein nur ein hormoneller Ausnahmezustand, der mit Liebe doch gar nichts zu tun hat.
(Das "Erwachen", wenn die rosarote Brille ihre Farbe verliert und man nicht mehr weiß, was man eigentlich an dem anderen gefunden hat, ist manchen vielleicht bekannt.)

Selbstverständlich kann man an einer Beziehung arbeiten, am Umgang miteinander, an der Wertschätzung, an der Dankbarkeit etc. - das alles sind für mich Anteile der Liebe, die viel mehr ist, als bloße körperliche Anziehung.
Aber wenn man nicht will, keine Lust hat, dann ist es natürlich sinnlos.

Du sagst, Liebe kann man nicht anknipsen wie einen Lichtschalter.
Denke ich auch.
Aber man kann Liebe ebensowenig abschalten, wie einen Lichtschalter.
Ist sie ganz plötzlich weg, war sie m.E. nie wirklich da, ist nie vom Zustand des Verliebtseins in den Zustand der Liebe übergegangen.

Natürlich hat jeder seine eigene Vorstellung und Definition von Liebe - deshalb gibt es innerhalb von "Liebes"Beziehungen ja auch so oft Missverständnisse.

(Nur mal ein paar Gedanken von meiner Seite.)


 

Sie ist ja nicht plötzlich weg, ich schrieb doch in meinem Post, dass das ein Prozess über Monate, vielleicht sogar Jahre war. Viele Enttäuschungen, bitten und flehen weiter und die Gefühle sind nun mal weg und können nicht mehr so einfach wieder kommen, man hat genug und möchte ausbrechen.

Der TE schrieb doch seine Frau hat sich auch schon länger emotional distanziert, das kommt meist davon, dass man(n) erst reagiert wenns zu spät ist. 

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2. Januar um 20:19
In Antwort auf elise_18724877

Sie ist ja nicht plötzlich weg, ich schrieb doch in meinem Post, dass das ein Prozess über Monate, vielleicht sogar Jahre war. Viele Enttäuschungen, bitten und flehen weiter und die Gefühle sind nun mal weg und können nicht mehr so einfach wieder kommen, man hat genug und möchte ausbrechen.

Der TE schrieb doch seine Frau hat sich auch schon länger emotional distanziert, das kommt meist davon, dass man(n) erst reagiert wenns zu spät ist. 

Ja, das ist es, bzw. sehe ich es auch so: wenn man zu lange wartet, bis man aktiv wird, kann es zu spät sein.
 
Zu einer Beziehung gehören natürlich immer zwei.

Ich hatte nur beim TE nicht den Eindruck (vielleicht irre ich mich, da ich nicht alle Kommentare gelesen habe), dass da keine Bemühungen - von beiden Seiten - stattgefunden haben. 

Und wenn nur einer sich bemüht und reden und handeln will, dann ist das natürlich zu wenig. 

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3. Januar um 10:15
In Antwort auf smini

Ja, das ist es, bzw. sehe ich es auch so: wenn man zu lange wartet, bis man aktiv wird, kann es zu spät sein.
 
Zu einer Beziehung gehören natürlich immer zwei.

Ich hatte nur beim TE nicht den Eindruck (vielleicht irre ich mich, da ich nicht alle Kommentare gelesen habe), dass da keine Bemühungen - von beiden Seiten - stattgefunden haben. 

Und wenn nur einer sich bemüht und reden und handeln will, dann ist das natürlich zu wenig. 

Ganz oft ist einfach das Problem die schlechte Kommunikation.

Er hat gedacht, dass er durch das viele Arbeiten und das Renovieren quasi ständig etwas für die Beziehung tut. Was ja aus seiner Sicht auch stimmt.

Ihre Sichtweise ist aber die, das ihr Mann die ganze Zeit weg ist und sie allein mit den Kindern ist. Was ja so gesehen auch stimmt.
Wenn dann noch dazu kommt, dass sie sich nie deutlich beschwert, dass sie die Paarbeziehung den Bach runtergehen sieht, und wartet, bis es zu spät ist, dann passiert genau das, was hier passiert ist.

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7. Februar um 9:27

Hallo zusammen,

ich habe immer an diesen Thread gedacht und eure Antworten mehrmals gelesen. Danke nochmal dafür.

Mittlerweile hat sich bei mir so oft etwas geändert. Und ja, leider sieht es so aus, als ob sie sich in einen anderen Mann verliebt hätte (zu 99,99%). Anders kann ich mir das ganze beim besten Willen nicht vorstellen.

Wir sind uns beide sympathisch, können viel lachen, haben Spaß. Nur die Kinder sind eben doch sehr anstrengend und rauben uns beiden den letzten Nerv, zumal sie noch nicht arbeiten geht und daher keine andere produktive Aufgabe hat.

Ich kann nicht zusehen wie das ganze in die Brüche geht. Wir können gut mit einander reden… nur sie meinte, sie könne sich nicht vorstellen, dass das nochmal was werden könnte. Aber nur weil man sich etwas nicht vorstellen kann, heißt es noch lange nicht, dass es nicht passieren kann?

Mir ist klar, wenn sie verliebt ist, dann fühlt sie nun etwas in sich, was ihr total gefehlt hat. Das will sie nicht aufgeben, kann ich nachvollziehen. Aber 1) das Gefühl wird nicht konstant bleiben, 2) ist das Leben mit drei Kindern die man sich teilen muss nicht einfacher. Ich möchte etwas wieder in ihr zünden, ich weiß das ich das schaffe. Wenn ich nur wüsste was….. ich schaffe alles was mit dieser Ehe zutun hat. Gleichzeitig will ich sie nicht drücken/einengen/etc… und das verwirrt mich eher in dem was ich sage. Ich bin grade nicht gradlinig.

Erst sage ich, sie soll ausziehen, dann sage ich ihr aber auch im Verlauf des Abends, dass wir das Schaffen werden - wir haben es ja noch nicht einmal versucht. In ihren Augen erkannte ich erst ein „ach ich würde mir das auch so sehr wünschen“ und nun beim Text stelle ich mir die frage ob sie nicht gedacht hat „Ich wünschte mir du würdest keine Hoffnung mehr machen“.

Ich bin da grade wirklich durcheinander. Ich weiß selbst nicht was richtig ist. Wir haben aus voller Überzeugung geheiratet. Ich habe mich in den letzten Jahren negativ verändert, war unzufrieden, war nicht für sie da. Der Knoten ist nun aber geplatzt (endlich!), alles was ich will ist nur eine (!) Chance, ich weiß dass ich das richten kann. Sie beharrt aber auf ihren Worten, dass wenn sie Schluss macht, wirklich Schluss ist.

Wenn wir keine Kinder hätten, dann würde ich das besser akzeptieren können. Aber so kann ich nicht einfach locker lassen. Unsere Kinder brauchen uns beide.
 

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7. Februar um 9:53
In Antwort auf watersound

Hallo zusammen,

ich habe immer an diesen Thread gedacht und eure Antworten mehrmals gelesen. Danke nochmal dafür.

Mittlerweile hat sich bei mir so oft etwas geändert. Und ja, leider sieht es so aus, als ob sie sich in einen anderen Mann verliebt hätte (zu 99,99%). Anders kann ich mir das ganze beim besten Willen nicht vorstellen.

Wir sind uns beide sympathisch, können viel lachen, haben Spaß. Nur die Kinder sind eben doch sehr anstrengend und rauben uns beiden den letzten Nerv, zumal sie noch nicht arbeiten geht und daher keine andere produktive Aufgabe hat.

Ich kann nicht zusehen wie das ganze in die Brüche geht. Wir können gut mit einander reden… nur sie meinte, sie könne sich nicht vorstellen, dass das nochmal was werden könnte. Aber nur weil man sich etwas nicht vorstellen kann, heißt es noch lange nicht, dass es nicht passieren kann?

Mir ist klar, wenn sie verliebt ist, dann fühlt sie nun etwas in sich, was ihr total gefehlt hat. Das will sie nicht aufgeben, kann ich nachvollziehen. Aber 1) das Gefühl wird nicht konstant bleiben, 2) ist das Leben mit drei Kindern die man sich teilen muss nicht einfacher. Ich möchte etwas wieder in ihr zünden, ich weiß das ich das schaffe. Wenn ich nur wüsste was….. ich schaffe alles was mit dieser Ehe zutun hat. Gleichzeitig will ich sie nicht drücken/einengen/etc… und das verwirrt mich eher in dem was ich sage. Ich bin grade nicht gradlinig.

Erst sage ich, sie soll ausziehen, dann sage ich ihr aber auch im Verlauf des Abends, dass wir das Schaffen werden - wir haben es ja noch nicht einmal versucht. In ihren Augen erkannte ich erst ein „ach ich würde mir das auch so sehr wünschen“ und nun beim Text stelle ich mir die frage ob sie nicht gedacht hat „Ich wünschte mir du würdest keine Hoffnung mehr machen“.

Ich bin da grade wirklich durcheinander. Ich weiß selbst nicht was richtig ist. Wir haben aus voller Überzeugung geheiratet. Ich habe mich in den letzten Jahren negativ verändert, war unzufrieden, war nicht für sie da. Der Knoten ist nun aber geplatzt (endlich!), alles was ich will ist nur eine (!) Chance, ich weiß dass ich das richten kann. Sie beharrt aber auf ihren Worten, dass wenn sie Schluss macht, wirklich Schluss ist.

Wenn wir keine Kinder hätten, dann würde ich das besser akzeptieren können. Aber so kann ich nicht einfach locker lassen. Unsere Kinder brauchen uns beide.
 

Eins noch: Bemühungen haben von meiner Seite aus der schon stattgefunden, nur keine radikalen. Ich habe ihr wohl auch zu oft gesagt, dass ich sie sehr liebe. Sie hat sich dabei dann immer schlecht gefühlt, da sie die Liebe aber nicht gleichermaßen erwiedern konnte.

Letztes Jahr habe ich mich schon etwas verändert, aber das was sie gestört hat, habe ich leider nicht gesehen/verstanden. Das Dumme: Es ist teilweise sogar bewusst schiefgelaufen. Ach man.


Wir sprachen auch über eine Paartherapie/-beratung/-Mediation. Sie würde es sich überlegen.

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7. Februar um 10:31
In Antwort auf watersound

Hallo zusammen,

ich habe immer an diesen Thread gedacht und eure Antworten mehrmals gelesen. Danke nochmal dafür.

Mittlerweile hat sich bei mir so oft etwas geändert. Und ja, leider sieht es so aus, als ob sie sich in einen anderen Mann verliebt hätte (zu 99,99%). Anders kann ich mir das ganze beim besten Willen nicht vorstellen.

Wir sind uns beide sympathisch, können viel lachen, haben Spaß. Nur die Kinder sind eben doch sehr anstrengend und rauben uns beiden den letzten Nerv, zumal sie noch nicht arbeiten geht und daher keine andere produktive Aufgabe hat.

Ich kann nicht zusehen wie das ganze in die Brüche geht. Wir können gut mit einander reden… nur sie meinte, sie könne sich nicht vorstellen, dass das nochmal was werden könnte. Aber nur weil man sich etwas nicht vorstellen kann, heißt es noch lange nicht, dass es nicht passieren kann?

Mir ist klar, wenn sie verliebt ist, dann fühlt sie nun etwas in sich, was ihr total gefehlt hat. Das will sie nicht aufgeben, kann ich nachvollziehen. Aber 1) das Gefühl wird nicht konstant bleiben, 2) ist das Leben mit drei Kindern die man sich teilen muss nicht einfacher. Ich möchte etwas wieder in ihr zünden, ich weiß das ich das schaffe. Wenn ich nur wüsste was….. ich schaffe alles was mit dieser Ehe zutun hat. Gleichzeitig will ich sie nicht drücken/einengen/etc… und das verwirrt mich eher in dem was ich sage. Ich bin grade nicht gradlinig.

Erst sage ich, sie soll ausziehen, dann sage ich ihr aber auch im Verlauf des Abends, dass wir das Schaffen werden - wir haben es ja noch nicht einmal versucht. In ihren Augen erkannte ich erst ein „ach ich würde mir das auch so sehr wünschen“ und nun beim Text stelle ich mir die frage ob sie nicht gedacht hat „Ich wünschte mir du würdest keine Hoffnung mehr machen“.

Ich bin da grade wirklich durcheinander. Ich weiß selbst nicht was richtig ist. Wir haben aus voller Überzeugung geheiratet. Ich habe mich in den letzten Jahren negativ verändert, war unzufrieden, war nicht für sie da. Der Knoten ist nun aber geplatzt (endlich!), alles was ich will ist nur eine (!) Chance, ich weiß dass ich das richten kann. Sie beharrt aber auf ihren Worten, dass wenn sie Schluss macht, wirklich Schluss ist.

Wenn wir keine Kinder hätten, dann würde ich das besser akzeptieren können. Aber so kann ich nicht einfach locker lassen. Unsere Kinder brauchen uns beide.
 

wie kommst du nun drauf dass sie einen anderen hat??

klar möchte sie die ehe nicht aufgeben...  immerhin lebt sie ja von deinem geld dass du verdienst während du sie "vernachlässigst"

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7. Februar um 10:32
In Antwort auf carina2019

wie kommst du nun drauf dass sie einen anderen hat??

klar möchte sie die ehe nicht aufgeben...  immerhin lebt sie ja von deinem geld dass du verdienst während du sie "vernachlässigst"

und:
sie lebt doch gut in dem Haus dass du gebaut hast während du sie "vernachlässigt" hast

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7. Februar um 10:42

Das sie einen anderen hat zeigt sie mir durch ihr verhalten. Da ist garantiert ein andere im Spiel, dass weiß ich.

@Carina
Nein, da geht es auch nicht ums Haus.

Wir haben uns beide total vernachlässigt. Ich möchte einfach nur einen Neuanfang und kein "Wer hat die Kinder von wann bis wann". Da ich viel mit den Kindern auch immer gemacht habe, brauchen sie wirklich uns beide. Bei drei kleinen rabauken ist das auch kein Wunder, dass ich wichtig bin für sie. An mir klettern sie hoch, ich jage sie aus spaß, mache alles mögliche schöne.... Ah man das ist einfach nur der blanke Horror grade.

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7. Februar um 10:43
In Antwort auf watersound

Das sie einen anderen hat zeigt sie mir durch ihr verhalten. Da ist garantiert ein andere im Spiel, dass weiß ich.

@Carina
Nein, da geht es auch nicht ums Haus.

Wir haben uns beide total vernachlässigt. Ich möchte einfach nur einen Neuanfang und kein "Wer hat die Kinder von wann bis wann". Da ich viel mit den Kindern auch immer gemacht habe, brauchen sie wirklich uns beide. Bei drei kleinen rabauken ist das auch kein Wunder, dass ich wichtig bin für sie. An mir klettern sie hoch, ich jage sie aus spaß, mache alles mögliche schöne.... Ah man das ist einfach nur der blanke Horror grade.

@Carina
ach und ich wollte noch geschrieben haben:
Sie will die Ehe aufgeben. Ich nicht.

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7. Februar um 11:24

Aber ja, das verliere ich grade auch aus den Augen was du "sagst".

Das krasse ist auch, dass ich echt mit vielem Jongliert habe - Beruf, Kindern, Haus, Finanzen... und immer für das große Ziel alle glücklich zu machen.

Das Haus, ein echtes schmuckstück, wäre in 4 Jahren abbezahlt - sonst keine Schulden. Ich bin einfach mal so ehrlich. Finanzielle Freiheit war unser plan. Kein Druck von außen, sondern den Berg schaffen und dann frei entscheiden zu können was man machen möchte - ohne Grenzen.

Das ist einfach verrückt. Da hatten wir vor Monaten noch kurz drüber gesprochen. Und jetzt....?! Ich bin stinksauer, erniedrigt, gedemütigt, traurig um die kommende Zeit der Kinder, ..... und das alles..... wegen einem Missverständis in der Kommunikation? Ich verstehe es nicht... wie soll man das (später) den Kindern erklären? Wie soll man sich rechtfertigen? Selbst wenn wir in frieden uns Trennen, für die Kinder wird das ein totaler schock sein!

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7. Februar um 12:28

Ich habe gestern auch bei der Teleonseelsorge eine Mail verfasst. Das es soetwas gibt, dafür bin ich grade auch unglaublich Dankbar. Ich Zitiere hier mal einen Teil - denn der passt sehr zu deinem Kommentar:

Ihre Frau............es fällt mir nicht schwer, ihre Situation zu erfassen. 3 Kinder bis in dieses Alter zu bringen - es ist eine Höchstleistung an:   eigene-Bedürfnisse wegstecken, an Funktionieren + organisieren,
an Geduld + Einfühlung, an Lernen (denn woher sollte sie es können), an viel zu wenig Schlaf -  -
und aber doch ncht aufgegeben haben:   ich bin mehr als eine 24h-Mama.  Ich bin auch die, die ich war.
Die Wahrgenommen-werden braucht.
Ein Mensch zudem, der von außen oft als nur-Hausfrau gesehen wird.....
Und dann erscheint jemand, der sie wahrnimmt...in ihr den Menschen sieht....den sie schon fast verloren glaubt.


Der Inhalt der Mail passt sehr gut wie ich finde, ich kann sie da auch genau darin wiederfinden.

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7. Februar um 12:32

Nein das weiß ich nicht. Denke mal sie wird vor dem Handy irgendwas machen....

Ja und diese Entscheidung hat sie leider gegen mich getroffen. Au man wie kann man das denn den Kindern später erklären?!!?? Sie mussten leiden, weil Mama wieder verliebt sein wollte? Ich bin dazu noch ihr sechster Partner. Die davor waren halt eher kurzzeit Beziehungen. Ich bin nicht ihr erster, sonst könnte ich da vielleicht noch etwas verstehen.


Ich denke sie ist verliebt, hatte wahrscheinlich schon s*x und das ist für sie nun der "Point of no return". Aber ist es das wirklich für sie, oder denkt sie das es das für mich ist?

Fragen über fragen....

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7. Februar um 16:31

so sehe ich das auch. sie gibt ihm die schuld an allem... und mittlerweile leider er sich selbst auch. 

Die gute hat ein schönes Leben. Ein schönes Haus... Muss nicht arbeiten....WEGEN IHM, und beschwert sich trotzdem

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7. Februar um 16:31

so sehe ich das auch. sie gibt ihm die schuld an allem... und mittlerweile leider er sich selbst auch. 

Die gute hat ein schönes Leben. Ein schönes Haus... Muss nicht arbeiten....WEGEN IHM, und beschwert sich trotzdem

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7. Februar um 16:31
In Antwort auf watersound

Das sie einen anderen hat zeigt sie mir durch ihr verhalten. Da ist garantiert ein andere im Spiel, dass weiß ich.

@Carina
Nein, da geht es auch nicht ums Haus.

Wir haben uns beide total vernachlässigt. Ich möchte einfach nur einen Neuanfang und kein "Wer hat die Kinder von wann bis wann". Da ich viel mit den Kindern auch immer gemacht habe, brauchen sie wirklich uns beide. Bei drei kleinen rabauken ist das auch kein Wunder, dass ich wichtig bin für sie. An mir klettern sie hoch, ich jage sie aus spaß, mache alles mögliche schöne.... Ah man das ist einfach nur der blanke Horror grade.

Hast du sie denn mal gefragt, ob es einen anderen gibt?

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7. Februar um 16:52
In Antwort auf carina2019

so sehe ich das auch. sie gibt ihm die schuld an allem... und mittlerweile leider er sich selbst auch. 

Die gute hat ein schönes Leben. Ein schönes Haus... Muss nicht arbeiten....WEGEN IHM, und beschwert sich trotzdem

Und das wo doch jeder weiß, das es an der Frau ist die Fresse zu halten und gefälligst glücklich zu sein, wenn sie doch schon das Glück hat dass ihr jemand 3 Kinder macht die sie dann rund um die Uhr betreuen darf. 

 

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10. Februar um 16:17

Es ist egal. Sie ist sich ihrer Sache sicher und das wars. Kein Mitspracherecht, keine optionen. Für sie war es von Anfang an klar.

Ich fühle mich durch ihre Art einfach total Wertlos. Es ist mega entwürdigend. Machtlos, Egal.. all das signalisiert sie mir damit. Dabei sind wir uns Sympatisch und wir lachen (selbst heute noch) zusammen?!?!?!?!??????? Ich bin einfach fassungslos.

Die, die ich über alles liebe. Die, für der ich dieses "Ding" was sie da am laufen hat verarbeiten würde. Die, mit der ich drei wundervolle Kinder habe.... Für sie habe ich alles gemacht.......... und für sie bin ich Wertlos. Hätte sie es anders gesehen, hätte sie sich anders verhalten.

DAS ist einfach nur krass.

Ich will hier auch nicht in Selbstmitleid versinken, ich hätte soetwas nur NIE NIE NIE erwartet.

Das ist so Respektlos.... und das von ihr. Meiner Liebe.

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10. Februar um 17:34

eben! 

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10. Februar um 17:35
In Antwort auf watersound

Es ist egal. Sie ist sich ihrer Sache sicher und das wars. Kein Mitspracherecht, keine optionen. Für sie war es von Anfang an klar.

Ich fühle mich durch ihre Art einfach total Wertlos. Es ist mega entwürdigend. Machtlos, Egal.. all das signalisiert sie mir damit. Dabei sind wir uns Sympatisch und wir lachen (selbst heute noch) zusammen?!?!?!?!??????? Ich bin einfach fassungslos.

Die, die ich über alles liebe. Die, für der ich dieses "Ding" was sie da am laufen hat verarbeiten würde. Die, mit der ich drei wundervolle Kinder habe.... Für sie habe ich alles gemacht.......... und für sie bin ich Wertlos. Hätte sie es anders gesehen, hätte sie sich anders verhalten.

DAS ist einfach nur krass.

Ich will hier auch nicht in Selbstmitleid versinken, ich hätte soetwas nur NIE NIE NIE erwartet.

Das ist so Respektlos.... und das von ihr. Meiner Liebe.

du solltest echt einen strich ziehen! 

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10. Februar um 18:05

Er sagt doch selbst, dass alle Kinder zum Zeitpunkt der Geburt gewollt waren, dass er nicht äußern konnte (oder nicht erkannt hat?) keines mehr zu wollen.

Zudem: Sogar wenn dem nicht so wäre: Euer Ernst, dass sie sich den Rest des Lebens nicht mehr beschweren darf, nur weil sie Kinder hat?

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10. Februar um 19:31
In Antwort auf watersound

Hallo zusammen, 

Ich (m38) bin mit meiner Frau (37) seid 8 Jahren verheiratet. Wir haben drei kleine Kinder (2, 4 und 6 Jahre alt) und haben auch sonst alles so aufgebaut wie man sich das erstmal vorstellt: Kinder, Eigenheim, einen schönen Garten, einen guten finanziellen Puffer, unsere Eltern mögen jeweils den anderen Partner und dessen Eltern sehr..... 

Nun ist das Ganze im Detail nicht immer schön: Die Kinder sind (sehr!) anstrengend, das große Haus ist auch viel Arbeit, der Garten ebenso, der finanzielle Puffer kommt war auch viel Arbeit, usw.

​Nun ist es leider so, dass mich das ganze auch überfordert hat. Erst war das Haus Thema. Zur gleichen Zeit kam in etwa das erste Kind zur Welt. Leider weiß ich nun im Nachhinein, dass für mich die Vaterrolle nicht klar war und ich deshalb das gemacht habe was ich dachte was von einem Vater erwartet wird (Haus, gut im Beruf -> finanzielle Sicherheit).

Nach langen 3 Jahren konnten wir auch endlich einziehen (kernsanierung eines alten Hauses), da war das zweite Kind auch schon 1 Jahr alt. Ab dem Punkt wurde alles schon sehr stressig und irgendwie verrückt, weil man nur noch geackert hat. Aber als guter Vater beißt man sich dadurch - man(n) ist ja kein weichei! Dann kam das dritte Kind (gewollt, ich war sehr unsicher, habe aber nicht sagen können, dass ich keins mehr will) und dies hat uns gefühlt das Genick gebrochen. Es war ein Schreikind und nach 6 Monaten zog meine Frau mit dem kleinen in ein anderes Zimmer. 1) hatte sie dadurch einen besseren Schlaf (ich schnache etwas) und 2) ich für meine Arbeit auch.

Heute, nach 1 1/2 Jahren, sieht die Schlafsituation immernoch genauso aus. Das Interesse wieder bei mir zu schlafen war nicht groß - das geht wegen dem Kind nicht. Ich hatte das Problem mehrmals angesprochen, daraufhin meinte sie ich solle morgens mehr machen (ich bin berufstätig, sie nicht). Ich fand das war ein blöder "Vergleich" und ging am Thema vorbei, aber gut. 

Nun meinte ich, dass wir da echt dran arbeiten müssen, worauf sie mir mitgeteilt, dass sie keine Gefühle mehr für mich hat und sie sich von mir trennen will. Ich bin aus allen Wolken gefallen. All die Arbeit, all das anpassen - nichts für sich tun... All das wird mit einem Satz zunichte gemacht. 

Das war vor ca. 2 Wochen. Ich habe mich in dieser Zeit geändert, lebe das Leben so wie ich es für richtig halte (Spiele viel mit den Kindern, sehe alles lockerer, habe Spaß...) und kann die Hoffnung einfach nicht aufgeben, dass es noch klappen könnte.

Wir haben heute nochmal ein gutes Gespräch zwischen uns gehabt. Sie mag mich wirklich sehr, sie freut sich auch über die Änderungen und sieht wie toll mich die Kinder finden, aber bei ihr sind einfach keine Gefühle mehr da und sie hat keine Ahnung wie man das wiederherstellen sollte. Sie kann es sich nicht vorstellen, dass die Gefühle wieder zurück kommen.

Nun ist es so, wir sind auf einer Wellenlänge, wir beide haben unsere Kinder lieb... Aus meiner Sicht reicht das um für die Liebe zu kämpfen. Das aufzugeben wäre der größte Fehler den wir machen könnten, aber was für Optionen bleiben uns/ihr?

Was kann man machen? 
Wo kann man am besten hin? 
Wie sind eure Erfahrungen so?
Tipps/Anregungen?
Ratgeber? 

Sorry, der Text ist doch länger geworden - für überfliegen ist der letzte Absatz der richtige.

Ich liebe sie und die Kinder wirklich sehr, deswegen will ich das auch nicht aufgeben. Alle Antworten hierzu sind mir wirklich sehr SEHR wichtig.

Viele Grüße, 
Watersound

 

Was Du/ihr machen könnt..vernünftig verhüten.

Klar sind 3Kinder anstrengend...wieso hast DU sie dann gemacht und ihr habt nicht verhütet und es bei einem oder zwei belassen?

Ja,ein grosses Haus macht viel Arbeit,da muss man halt zusammen helfen und einiges an Freizeit mag auch bei drauf gehen..

Mein Eindruck war beim Lesen,dass ihr völlig aneinander vorbei redet und den KErn eures Problems miteinander oder aktuell mit der Beziehung,dem STress mit 3 kleinen Kindern (das isses immer,nur die werden unweigerlich grösser)

Ihr müsst mal zum Punkt kommen,eure Vorstellungen klar legen..was euch stört..ob ein Kompromiss denkbar sein könnte oder wie man das lösen könnte..damit wieder mehr Zufriedenheit einkehrt bei euch.

Vielleicht wäre ja irgendwie ab und an mal Entlastung drin für Deine Frau..die Omas..mal stundenweise?
Damit ihr nur mal zu zweit abends weg könntet..mal in Ruhe reden?

Möglich..sie ist abgestumpft weil sie sich angeödet,überlastet und nicht wahrgenommen fühlte..aber wieso hat sie nicht verhütet,wenn sie mit3 Kindern kaum klarkommen kann?
Ich bin sicher,ihr liebt eure Kinder,aber wenn man das nicht wuppen kann,dann muss man es lassen,drei zu machen,ganz einfach 

Vielleicht könnt ihr mal eine Paarberatung wahrnehmen?

Und sie stellt es erst mal zurück..dass die GEfühle weg sind und..einfach mal weitermachen,viel miteinander reden und viel mitienander machen?
Ich kann es mir nicht denken,dass sie den Vater ihrer 3Kinder ernsthaft aus ihrem Leben kicken möchte,eher..dass sie..irgendwo obergestresst ist und sich unverstanden fühlt.

Und künftig..sorgfältiger verhüten,sorry,wenn ich so drauf rum reite.Sonst redet ihr am Ende in ein paar Monaten doch von Scheidung und sie ist wieder schwanger mit dem 4.Kind erspart euch das doch.

Ich denke,ihr solltet euch Zeit lassen,nichts übereilt entscheiden.

Das Problem dabei seh ich,,ruhig nachdenken ist nicht..ständig Kindergeschrei und Arbeit..schwierig.
Also..Omas mal fragen und Zeit für euch rausschälen,wie erwähnt und wenns nur mal 2,3Stunden sind abends..auf ne Pizza oder so weggehen..REDEN.

Nicht aufgeben.
Euch nicht.
Die Ehe nicht.
Den Kindern nicht die Eltern nehmen.

Krisen sind dazu da,sie zu bewältigen.
Was ist denn eine Liebe wert,wenn man geht,wenn es schwierig wird.

Ihr habt euch ggf.vor dem Altar ewige Liebe und Treue geschworen.Erinnert euch bitte dran und..gebt euch nicht auf.

WEitermachen.
Geduld haben miteinander.
Rückschläge hinnehmen.
Fortschritte würdigen lernen.

ggf.einen guten Psychologen,Paartherapeuten,finden
Holt euch Hilfe und
REDET viel miteinander,soviel es geht,aber mit Respekt und auf Augenhöhe,ohne Beleidigungen und brecht ab,falls es laut werden sollte..Tiraden kämen oder viele Tränen.
Am Folgetag dann fortsetzen,das Gespräch.

Gebt nicht auf.
Macht weiter.
Es wird nicht einfach.
Aber ich halte es für möglich.
Redet euch nichts ein..was der Stress sagt..keine GEfühle mehr,sie vor allem..ich kann es mir kaum vorstellen.
Aber geht dem nach was dazu führte,dass die Situation so ist wie sie ist.
Seit euren Kindern weiter liebevolle Eltern und verliert euch möglichst nicht.

Alles Gute und viel Kraft 

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10. Februar um 23:02
In Antwort auf watersound

Hallo zusammen, 

Ich (m38) bin mit meiner Frau (37) seid 8 Jahren verheiratet. Wir haben drei kleine Kinder (2, 4 und 6 Jahre alt) und haben auch sonst alles so aufgebaut wie man sich das erstmal vorstellt: Kinder, Eigenheim, einen schönen Garten, einen guten finanziellen Puffer, unsere Eltern mögen jeweils den anderen Partner und dessen Eltern sehr..... 

Nun ist das Ganze im Detail nicht immer schön: Die Kinder sind (sehr!) anstrengend, das große Haus ist auch viel Arbeit, der Garten ebenso, der finanzielle Puffer kommt war auch viel Arbeit, usw.

​Nun ist es leider so, dass mich das ganze auch überfordert hat. Erst war das Haus Thema. Zur gleichen Zeit kam in etwa das erste Kind zur Welt. Leider weiß ich nun im Nachhinein, dass für mich die Vaterrolle nicht klar war und ich deshalb das gemacht habe was ich dachte was von einem Vater erwartet wird (Haus, gut im Beruf -> finanzielle Sicherheit).

Nach langen 3 Jahren konnten wir auch endlich einziehen (kernsanierung eines alten Hauses), da war das zweite Kind auch schon 1 Jahr alt. Ab dem Punkt wurde alles schon sehr stressig und irgendwie verrückt, weil man nur noch geackert hat. Aber als guter Vater beißt man sich dadurch - man(n) ist ja kein weichei! Dann kam das dritte Kind (gewollt, ich war sehr unsicher, habe aber nicht sagen können, dass ich keins mehr will) und dies hat uns gefühlt das Genick gebrochen. Es war ein Schreikind und nach 6 Monaten zog meine Frau mit dem kleinen in ein anderes Zimmer. 1) hatte sie dadurch einen besseren Schlaf (ich schnache etwas) und 2) ich für meine Arbeit auch.

Heute, nach 1 1/2 Jahren, sieht die Schlafsituation immernoch genauso aus. Das Interesse wieder bei mir zu schlafen war nicht groß - das geht wegen dem Kind nicht. Ich hatte das Problem mehrmals angesprochen, daraufhin meinte sie ich solle morgens mehr machen (ich bin berufstätig, sie nicht). Ich fand das war ein blöder "Vergleich" und ging am Thema vorbei, aber gut. 

Nun meinte ich, dass wir da echt dran arbeiten müssen, worauf sie mir mitgeteilt, dass sie keine Gefühle mehr für mich hat und sie sich von mir trennen will. Ich bin aus allen Wolken gefallen. All die Arbeit, all das anpassen - nichts für sich tun... All das wird mit einem Satz zunichte gemacht. 

Das war vor ca. 2 Wochen. Ich habe mich in dieser Zeit geändert, lebe das Leben so wie ich es für richtig halte (Spiele viel mit den Kindern, sehe alles lockerer, habe Spaß...) und kann die Hoffnung einfach nicht aufgeben, dass es noch klappen könnte.

Wir haben heute nochmal ein gutes Gespräch zwischen uns gehabt. Sie mag mich wirklich sehr, sie freut sich auch über die Änderungen und sieht wie toll mich die Kinder finden, aber bei ihr sind einfach keine Gefühle mehr da und sie hat keine Ahnung wie man das wiederherstellen sollte. Sie kann es sich nicht vorstellen, dass die Gefühle wieder zurück kommen.

Nun ist es so, wir sind auf einer Wellenlänge, wir beide haben unsere Kinder lieb... Aus meiner Sicht reicht das um für die Liebe zu kämpfen. Das aufzugeben wäre der größte Fehler den wir machen könnten, aber was für Optionen bleiben uns/ihr?

Was kann man machen? 
Wo kann man am besten hin? 
Wie sind eure Erfahrungen so?
Tipps/Anregungen?
Ratgeber? 

Sorry, der Text ist doch länger geworden - für überfliegen ist der letzte Absatz der richtige.

Ich liebe sie und die Kinder wirklich sehr, deswegen will ich das auch nicht aufgeben. Alle Antworten hierzu sind mir wirklich sehr SEHR wichtig.

Viele Grüße, 
Watersound

 

Das ist die typisch deutsche Wertschätzung von Liebe und Partnerschaft.
Irgendwie kein Bock mehr - und tschüss.

Ganz übel, aber passiert wirklich jeden Tag.

Was kann man machen? 

Ehrlich? Nix, denn Gefühle kannst du nicht kaufen, nicht erzwingen und wenn etwas gegangen ist was einmal da war, dann gibt es viele Gründe dafür.

Ein anderer Mann wäre denkbar, aber mit 3 Kindern eine schwere Hausnummer für deine Frau. Der Tag kommt, an dem sie das auch noch realisieren wird.
Ich schätze mal bei euch hat die Aufgabenverteilung dazu geführt, dass ihr beide immer unzufriedener wurdet und dann kann löst sich die Liebe leider irgendwann in Luft auf.
Das ist aber eine größere Baustelle - Lebensveränderung, neue Pflichten und Prioritäten und vielleicht hast du mit deiner Arbeit auch den Weg gesucht, die vielen stressigen Momenten mit den Kindern zu entziehen.
Bei mir war es identisch, ich habe auch viel gearbeitet und es hätte nicht immer sein müssen.


Wo kann man am besten hin? 
Beratung?
Vergiss es. Laberlaber...Zack, Gefühle wieder da?
Nein - niemals.

Wie sind eure Erfahrungen so?
Tipps/Anregungen?

Ja, aber die werden dir nicht gefallen. Wenn keine Liebe mehr da ist und sie dir das auch so gesagt hat, dann bleibt nur die Trennung. Und ja, ich weiß wie hart das ist. Das Haus, alles für die Familie gemacht und jetzt ist alles ohne Wert, alles sinnlos usw...
Trennt euch räumlich und so schnell wie es geht, denn alles andere ist nur eine Leidensverlängerung. Vergiss jede Idee mit "Gespräche" führen usw..
Von Gesprächen sind noch keine Gefühle zurück gekommen, bestenfalls Schuldgefühle oder Mitleid, aber die helfen niemandem.


Ratgeber? 
Trennen und auf gar keinen Fall irgendwelche Vorwürfe machen, Wut und Frust entladen - das bringt alles gar nichts.
Geht getrennter Wege und zwangsläufig werdet ihr wegen der Kinder niemals den Kontakt verlieren.
Vielleicht fahrt ihr mal zusammen in den Urlaub, feiert die Kindergeburtstage und dann wirst du sehen was wird.
Ich sage dir aber gleich, in den meisten Fällen wird es nur ein respektvoller Umgang werden. Das die Liebe zurück kommt, ist sehr selten und auch dann oft nicht von langer Dauer.

Rede dir auf gar keinen Fall ein, du hättest dich bereits in 2 Wochen schon verändert. Hand auf´s Herz, du weißt selbst gut genug, dass du dir das nur einredest.
Kein Mensch, niemand ändert sich so schnell. Das ist ein Prozess der Jahre dauert!

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11. Februar um 9:14
In Antwort auf soncherie

Er sagt doch selbst, dass alle Kinder zum Zeitpunkt der Geburt gewollt waren, dass er nicht äußern konnte (oder nicht erkannt hat?) keines mehr zu wollen.

Zudem: Sogar wenn dem nicht so wäre: Euer Ernst, dass sie sich den Rest des Lebens nicht mehr beschweren darf, nur weil sie Kinder hat?

beschweren kann sie sich soviel sie will

aber ihm nicht die schuld geben!

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