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Ehe vor dem Aus?

17. August 2009 um 8:38

Hallo zusammen

Ich (35) bin seit 14 Jahren verheiratet. Die ehe hat ihre höhen und tiefen gehabt, aber im groben war sie ok. es gab selten riesengroße streitereien.

Wir haben in unserer ehe immer geredet, wenn einem etwas auf dem herzen lag, wir haben uns natürlich auch auf Fehler der anderen hingewiesen, auch mal heftiger, aber wir haben immer wieder zueinander gefunden.

Dann wurde mein mann arbeitslos und war 5 jahre mehr oder weniger zu hause. kleine nebenjobs haben das ständige 24 stunden aufeinanderhocken ab und an einmal unterbunden. aber selbst in den 6 jahren gab es eher weniger stress. das man sich irgendwann mal auf die nerven geht ist denk ich nur logisch.

Wir haben 2 gemeinsame kinder, haben aber auch hier immer darauf geachtet, das wir nicht NUR eltern sind, sondern haben auch für uns zeit genommen. einfach mal abends zusammen alleine essen gehen, ein eis am abend oder einfach nur ein kleiner spaziergang hat (so dachte ich) uns davor bewahrt, das langeweile auftritt. auch unser sexualleben war (so dacht ich ebenfalls) ausgefüllt und abwechslungsreich.

Mein mann arbeitet nun seit 6 wochen und er geht in seinem job natürlich auf. auch ist es eine möglichkeit sich hochzuarbeiten und bietet einiges an chancen, die er bislang nicht bekam. Ich freue mich sehr für ihn, doch habe ich bemerkt, schon bevor er den job antrat, das unsere ehe beginnt einzuschlafen.das eine talfahrt beginnt.

gestern habe ich dann das thema angeschnitten und wir haben überlegt, was die talbahnfahrt verursacht.
Leider haben wir keinen wirklichen grund gefunden.
Wir haben festgehalten, das wir keine gemeinsamkeiten haben (hatten wir die letzten 14 jahre nicht). Gespräche finden nicht mehr statt, ich muss gestehen, das ich mich auch nicht auf seinem gesprächsniveau befinde und in letzter zeit eher das gefühl habe, das kleine mäuschen zu sein, das ihm nicht das wasser reichen kann, was er aber immer dementiert.
Wir waren uns einig, das wir uns lieben, aber das wir beide unzufrieden sind obwohl sich nicht wirklich groß etwas verändert hat.

Ich habe das Gefühl, das ich mich nicht genug für ihn interessiert habe. ihm nicht zugehört habe, wenn er mir etwas erzählt hat, aber auch da hat er mir keinen vorwurf gemacht. Er hat mir immer zugehört, war immer für ihn da. Ich sagte ihm auch, das ich das ändern müsse und das es mir leittäte, wenn ich die ehe dadurch in die tiefe gerissen hätte.

Er meinte, das wir es schaffen, das wir geredet haben, das er mich liebt und mich ebenso wenig verlieren möchte, doch da ist mein Problem:

Was schaffen wir, was sollen wir ändern, wenn er mir keinen konkreten grund nennen kann, wieso es so in unserer ehe ist, wann sich der prozess eingeschlichen hat, den man ändern könnte??
Klammert man sich da nicht an ein Seil, das oben bereits gerissen ist??

Ich habe Angst, ihn zu verlieren und kann mit dieser Angst auch nicht recht umgehen.
Ich habe ständig im Hinterkopf die Angst, das er nach einigen wochen /Monaten sagt, sorry, aber es reicht doch nicht aus, sich "nur" zu lieben. Ich habe Angst etwas falsches zu sagen, etwas falsches zu tun.

Ich kann aber nicht wieder das Thema anschneiden, da er mit dem Kopf bei der Arbeit sein muss und ich ihn nicht mit den Problemen, die immer noch in meinem Kopf geistern belasen möchte. Es ist seine chance endlich aus dem tief zu mommen und die werde ich ihm nicht nehmen.

Wer hat einen Rat, ich brauche wirklich Hilfe!

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17. August 2009 um 8:55


da hast du ein problem, was im eigentlichen sinne gar keins ist, ist sehr schwierig dir was dazu zu sagen, ich kann dich verstehen das du ihn jetzt nicht mit ewigem reden belasten möchtest, aber ich glaube das ist der einzige weg eure ehe zu retten...
ist ne echt verzwickte situation, wie würde er denn zu einer paartherapie stehen ?
ich mein wenn er auch die ehe retten möchte wäre es vielleicht nicht verkehrt sich hilfe von dritten und vor allem neutralen personen zu holen

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17. August 2009 um 9:01
In Antwort auf mahala_12492507


da hast du ein problem, was im eigentlichen sinne gar keins ist, ist sehr schwierig dir was dazu zu sagen, ich kann dich verstehen das du ihn jetzt nicht mit ewigem reden belasten möchtest, aber ich glaube das ist der einzige weg eure ehe zu retten...
ist ne echt verzwickte situation, wie würde er denn zu einer paartherapie stehen ?
ich mein wenn er auch die ehe retten möchte wäre es vielleicht nicht verkehrt sich hilfe von dritten und vor allem neutralen personen zu holen

.
Ich habe überlegt erst einmal alleine einen rat einzuholen, den ggf einbringen, das er sieht, das etwas passiert.

Ich denke, wenn ichb JETZT mit der Partnerberatung käme würde er mir sagen, das dazu keine zeit ist. Er hat deutlich gemacht, das er den Job nicht riskiert, was ich vollends verstehe, weil es nach langer Zeit DIE chance ist unser leben etwas besser zu gestalten, uns auch einmal etwas leisten zu können.

Er sagte auch, das wir es schaffen, sagte ich ja.. ich denke, ich werde einige wochen verstreichen lassen und sehen ob er nach diesen Wochen noch immer das Gefühl hat, das etwas

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17. August 2009 um 9:05
In Antwort auf ninja_12482797

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Ich habe überlegt erst einmal alleine einen rat einzuholen, den ggf einbringen, das er sieht, das etwas passiert.

Ich denke, wenn ichb JETZT mit der Partnerberatung käme würde er mir sagen, das dazu keine zeit ist. Er hat deutlich gemacht, das er den Job nicht riskiert, was ich vollends verstehe, weil es nach langer Zeit DIE chance ist unser leben etwas besser zu gestalten, uns auch einmal etwas leisten zu können.

Er sagte auch, das wir es schaffen, sagte ich ja.. ich denke, ich werde einige wochen verstreichen lassen und sehen ob er nach diesen Wochen noch immer das Gefühl hat, das etwas

Beitrag nicht komplett
Ich habe überlegt erst einmal alleine einen rat einzuholen, den ggf einbringen, das er sieht, das etwas passiert.

Ich denke, wenn ichb JETZT mit der Partnerberatung käme würde er mir sagen, das dazu keine zeit ist. Er hat deutlich gemacht, das er den Job nicht riskiert, was ich vollends verstehe, weil es nach langer Zeit DIE chance ist unser leben etwas besser zu gestalten, uns auch einmal etwas leisten zu können.

Er sagte auch, das wir es schaffen, sagte ich ja.. ich denke, ich werde einige wochen verstreichen lassen und sehen ob er nach diesen Wochen noch immer das Gefühl hat, das etwas nicht ok ist, etwas fehlt.

Leider wirds mit der Partnerberatung da schwieriger, da er um 7 aus dem Haus und abends nicht vorn 19 Uhr heim kommt. Es ist also nicht ausserhalb der Arbeitszeit etwas zu arrangieren.

Daher hoffe ich, das ich hier Hilfe, Rat bekomme. Vielleicht hat jemand in etwa das selbe mitgemacht und hat daraus eine positive erfahrung ziehen können??

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17. August 2009 um 9:15


ich wünsche euch das ihr das hinbekommt, einen rat habe ich leider auch nicht wirklich....
habe in solch einer situation noch nicht wirklich gesteckt...

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18. August 2009 um 10:05

Danke
Danke für die Antworten.

Nach einem Gespräch gestern mit meinem Mann bleibt mir scheinbar nur die Obtion _warten_.

Man kann nichts ändern was nicht schief läuft.

Wir werden versuchen gemeinsame hobbys zu finden.

Drückt mir die Daumen, das ich das alles schaffe ohne die Nerven ganz zu verlieren!

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