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Ehe funktioniert nicht wegen kultureller Unterschiede!

27. März 2013 um 18:34 Letzte Antwort: 19. Mai 2013 um 22:09

Hallo ihr Lieben!

Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll! Ich bin (Marrokanerin) 32 Jahre alt, und mein Mann ist (Österreicher ) 17 Jahre älter als ich. Wir sind seit 4 Jahren verheiratet, und haben einen Sohn 2 Jahre alt. Mein Mann hat derzeit keine bestimmte Religionsbekennung, obwohl er zum Islam konvertiert ist, damit er mich heiraten kann. Ich wollte ihn nicht zwingen, einen richtigen Muslim zu sein. Ich habe mir gedacht, vlt. kommt es mit der Zeit. Ausserdem bin ich keine strenge Muslime. Am Anfang war mein Mann von mir, meiner Kultur usw. begeistert. Er war offen und neugierig. Jetzt hat er nachgelassen, und sogar schlimmer bis zur Beleidigung meiner Gemeinschaft und Kultur. Er stellt sich über mich als etwas besseres dar. Unser großes Problem ist gerade das Beschneidungsthema! Dazu muss ich sagen, dass wir diese Sache auch vor der Schwangerschaft geklärt haben, und er hatte nicht dagegen, dass ich unsere Kinder muslimisch erziehe: dazu gehört a. die Beschneidung bei Buben. Doch jetzt streitet er es ab. Mein Mann will mir keine weiteren Kinder mehr machen, wo ich im Moment den großen Wunsch habe, ein 2. Kind zu bekommen. Er will mir diesen Wunsch nicht erfüllen, solange ich seiner Ablehnung der Beschneidung nicht zustimme. Ich wiederum, stimme gar nicht zu, denn in unserer muslimischen Kultur werden Buben beschnitten, und ich bin davon überzeugt, dass die Beschneidung gar nichts schlechtes ist. Im Gegenteil, sie spricht für mehr Hygiene...Mein Mann hat sich dagegen Gründe ausgesucht, die negativ sind, damit er sich an seiner Meinung hält. Diese Diskussion geht seitdem letzten Jahr, und wir geraten jedes Mal in Streit und Beleidigung, und gehen ohne Kompromiss auseinander! Seitdem hat er sich von mir entfernt, ist lieblos zu mir geworden.. Im Moment frustriert mich diese Ehe sehr, und ich weiß nicht mehr weiter...Ich denke in letzter Zeit nur an Trenung, denn für mich ist die Liebe, für die ich geheiratet und hart gekämpft habe, nicht mehr da! Ausserdem, ist der Kinderwunsch für mich sehr bestimmend fürs Weiterexistieren dieser Ehe.

Ich freue mich auf eure Rücmeldungen!

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27. März 2013 um 19:24

Was hat denn beschneidung mit verstümmelung zu tun?
es gibt einen haufen vorteile aus medizinischer sicht. wir dprechen auch von jungs und ich habe noch nie was von einem mann gehört, der wegen einer fehlenden vorhaut probleme gehabt oder diese vermisst hätte. soviel zu dem thema.
wenn dein mann dir einfach was vorgemacht hat( ich werde moslem, die kinder kannst du muslimisch erziehen, beschneidung ok), dann aber plötzlich von nichts mehr was hören will...
welche sprache sprichst du eigentlich mit dem kind?
ich kenne es von einigen europäischen männern halt so, dass sie denken eine asiatische, afrikanische etc. frau würde besser gehorchen und die kann man auch anders behandeln, weil europäische frauen sich das nicht gefallen lassen. habe daran gedacht, als du geschrieben hast, dass er sich
als etwas besseres sieht.
wenn dein mann nicht kompromisse eingehen will, dann ist eine trennung wohl für beide besser. nur dazu, noch ein kind zu machen, kannst du ihn nicht zwingen, und das würde ich in deiner situation auch nicht.

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27. März 2013 um 21:28

Ein Labyrinth!
zuerst, danke für eure Rückmeldungen! Manche waren hilfsreich, manche nicht ;( Ich denke, reden ist sehr wichtig, wie einer von euch schon erwähnt hat. Zu "Vertümmelung" finde ich auch, dass es nicht mit Beschneidung zu tun hat und dass es übertrieben ist. In vielen medizinischen Fällen, empfielt man bzw. macht man eine Beschneidung. Ich habe vergessen zu erwähnen, dass mein Mann am Anfang auch selber über eine Beschneidung nachgedacht hat... Ich kann mir vorstellen, dass es schwierig ist, es zu machen, wenn man schon groß ist...wegen dem Heilungsprozess. Ich habe mich erkundigt, und habe Bekannten hier auch gefragt, die mit muslimischen Männern verheiratet od. in Beziehung sind. ich habe EHRLICH nichts negatives erfahren! Ich habe auch recherchiert und zum Thema gelesen, dass Männern die beschnitten sind oder sich beschneiden lassen haben, damit zufrieden sind, und sich nicht anderes als nicht beschnitten vorstellen können, und umgekehrt. Echt ein Labyrinth!

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27. März 2013 um 21:30

Sehr hart! aber ich bin keine hexe!
siehe titel,danke! wenn ich so ein schlimmer mensch wäre, hätte ich mich gar nicht erkundigt und darüber nachgedacht! also bitte vorsicht mit den vorwürfen...

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27. März 2013 um 21:45

Keine scheidungsdebatte!
wir sind nicht in einer scheidungsdebatte hier! es ist das einzige poblem, was unser leben im moment stört!

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28. März 2013 um 9:25


seh ich auch sosoll der kleine das selbst entscheiden , wenn er alt genug ist. mein mann wurde auch erst mit ca 13 beschnitten...

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28. März 2013 um 10:01
In Antwort auf ano100


seh ich auch sosoll der kleine das selbst entscheiden , wenn er alt genug ist. mein mann wurde auch erst mit ca 13 beschnitten...

Und du glaubst das wird gehen?
denn ich habe es bei mir zuhaus erlebt, dass manche kinder cool bleiben, und manche große angst kriegen...

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28. März 2013 um 10:07
In Antwort auf olivia_11979749

Und du glaubst das wird gehen?
denn ich habe es bei mir zuhaus erlebt, dass manche kinder cool bleiben, und manche große angst kriegen...

Am besten das ganze dann schon im Babyalter
erledigen. Mein Mann und ich würden diesen Schritt auch machen wenn wir später mal einen Sohn bekommen sollten.Da haben wir schon darüber gesprochen und ich habe nichts dagegen.

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28. März 2013 um 10:09

Ich sehe es anders
er wusste ganz genau, worauf er sich einlässt, man kann nicht erst sagen, man würde seinen Sohn beschneiden lassen, wenn man einen Sohn hätte. Bloß weil er so liebestrunkend war und ihr das in Ohr geflüstert hat. Sie hat sich doch nur auf ihn eingelassen, weil er ihre Kultur und Religion respektiert hat. In meinen Augen war er selber nicht ehrlich genug zu sich selber. Er ist nur konvertiert, weil er sie heiraten wollte nicht, weil er es wollte. Genauso sehe ich es bei den Kindern. Man trifft vorher Absprachen, damit mit man weiß was die Zukunft bringt. Sie hätte auch einen Landsmann heiraten können, der ihre Kultur liebt und akzeptiert.

Nicht sie hat den Fehler begangen, sondern er. Er hätte erkennen müssen, dass er eben nicht zu allem bereit ist, was die islamische Kultur mit sich bringt.

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28. März 2013 um 10:40

Wenn du so argumentierst
dürften aber auch seelisch kranke Eltern keine Kinder bekommen, denn die Kinder werden auch seelisch verstümmelt!

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28. März 2013 um 10:47

Heisst das, dass ich alles akzeptieren muss?!
danke für deine ausführliche antwort zuerst mal möchte ich dir sagen, dass ich hier seit langer zeit lebe, und mich eingelebt habe bzw. integriert habe. aber ich kann meine kultur und meine herkunft nicht voll ausblenden. ich bin eh schon zwischen beiden kulturen zerrisen, denn ich kann diese kultur hier, und wie man hier denkt verstehen, weil ich da täglich lebe. gleichzeitig verstehe ich die andere kultur, die meine ist, auch gut! wenn du sagst..." dass dein mann alles akzeptieren muss", stimme ich zu, dass es nicht so sein muss. aber soll das heissen, dass ich mich komplett meinem mann biegen soll? stell dir vor, du wärst an meiner stelle. was würdest du tun? was wirst deiner familie, und deinen verwandten sagen, wenn sie dich nach der beschneidungsfeier fragen? zu deiner frage wegen der taufe: ja ich würde es für meinen mann zur liebe machen lassen, wenn ich ohne religionsbekenntnis wäre..aber das bin ich nicht. würdest du als christ dein kind nicht taufen? übrigens, was ich weiss, im alten testament steht auch von beschneidung für christen. by the way, wieso müssen juden und muslime beschnitten werden und christen nicht, obwohl diese 3 religionen vom selben und einzigen gott sind?!
das stimmt, dass ich keine strenge muslima bin, aber ich praktiziere meine religion. faste, spende, bete ab und zu...und trage auch kein kopftuch, bis ich davon überzeugt bin..
schau, ich kenne es nicht anderes, denn alle männer in meiner kultur werden beschnitten..die beschneidung von meinem bruder zb. lief in einem OP-raum, und war winzig und gar nicht schmerzhaft...danach ist er normal spielen gegangen. es gibt zb. auch verschiedene arten von beschneidungen, und dievon meinem bruder war winzig, dass es keinen großen unterschied zu einem unbeschnittenen gäbe.
mein mann sagt ab und zu, dass er ohne religion sei, aber wenn ich ihn frage, ob er ein moslem ist, sagt er "ja"...er hat sogar einen zweiten muslimischen namen angenommen...also er ist zum teil moslem, er hat auch mit mir im ramadan gefastet..aber das fällt ihm noch immer schwer ein. das hat er alles bis jetzt freiwillig gemacht, und zwingen wollte ich ihn zu gar nichts...

ich hoffe auch dass wir zu einem komprimiss kommen, denn wir lieben einander doch ..und es ist das einzige im moment was unsere beziehung im moment stört.

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28. März 2013 um 10:52
In Antwort auf olivia_11979749

Und du glaubst das wird gehen?
denn ich habe es bei mir zuhaus erlebt, dass manche kinder cool bleiben, und manche große angst kriegen...

Mit 13 ist man nicht alt genug um selber zu entscheiden oder?
mit 18 ist dann die rede von einer beschneidung?

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28. März 2013 um 10:55
In Antwort auf 7nebo

Am besten das ganze dann schon im Babyalter
erledigen. Mein Mann und ich würden diesen Schritt auch machen wenn wir später mal einen Sohn bekommen sollten.Da haben wir schon darüber gesprochen und ich habe nichts dagegen.

Finde ich's auch so!
im babysalter ist es am leichstesten, auch wegen dem heilungsprozess..das kind heilt rasch..

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28. März 2013 um 10:59

Es geht gar nicht, wenn er es nicht zulässt...
denn ich möchte auch nicht, dass er etwas macht, wenn ich dagegen bin..

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28. März 2013 um 10:59

Koalalola
Sehr gute Analyse.Du hast Recht. Aber vllt. können nicht alle so souverän mit der Lage umgehen.

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28. März 2013 um 11:00

Es ist nicht strafbar
denn beschneidung gilt zuletzt hier als eine unstrafbare körperverletzung.

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28. März 2013 um 11:03
In Antwort auf stijn_11981246

Ich sehe es anders
er wusste ganz genau, worauf er sich einlässt, man kann nicht erst sagen, man würde seinen Sohn beschneiden lassen, wenn man einen Sohn hätte. Bloß weil er so liebestrunkend war und ihr das in Ohr geflüstert hat. Sie hat sich doch nur auf ihn eingelassen, weil er ihre Kultur und Religion respektiert hat. In meinen Augen war er selber nicht ehrlich genug zu sich selber. Er ist nur konvertiert, weil er sie heiraten wollte nicht, weil er es wollte. Genauso sehe ich es bei den Kindern. Man trifft vorher Absprachen, damit mit man weiß was die Zukunft bringt. Sie hätte auch einen Landsmann heiraten können, der ihre Kultur liebt und akzeptiert.

Nicht sie hat den Fehler begangen, sondern er. Er hätte erkennen müssen, dass er eben nicht zu allem bereit ist, was die islamische Kultur mit sich bringt.

Genauso ist es gelaufen!
danke für dein verständnis. denn wie du gesagt hast, als er noch liebesbetrunken war, hat er sich darauf eingelassen und es akzeptiert. jetzt passt es auf einmal nicht

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28. März 2013 um 11:10
In Antwort auf olivia_11979749

Heisst das, dass ich alles akzeptieren muss?!
danke für deine ausführliche antwort zuerst mal möchte ich dir sagen, dass ich hier seit langer zeit lebe, und mich eingelebt habe bzw. integriert habe. aber ich kann meine kultur und meine herkunft nicht voll ausblenden. ich bin eh schon zwischen beiden kulturen zerrisen, denn ich kann diese kultur hier, und wie man hier denkt verstehen, weil ich da täglich lebe. gleichzeitig verstehe ich die andere kultur, die meine ist, auch gut! wenn du sagst..." dass dein mann alles akzeptieren muss", stimme ich zu, dass es nicht so sein muss. aber soll das heissen, dass ich mich komplett meinem mann biegen soll? stell dir vor, du wärst an meiner stelle. was würdest du tun? was wirst deiner familie, und deinen verwandten sagen, wenn sie dich nach der beschneidungsfeier fragen? zu deiner frage wegen der taufe: ja ich würde es für meinen mann zur liebe machen lassen, wenn ich ohne religionsbekenntnis wäre..aber das bin ich nicht. würdest du als christ dein kind nicht taufen? übrigens, was ich weiss, im alten testament steht auch von beschneidung für christen. by the way, wieso müssen juden und muslime beschnitten werden und christen nicht, obwohl diese 3 religionen vom selben und einzigen gott sind?!
das stimmt, dass ich keine strenge muslima bin, aber ich praktiziere meine religion. faste, spende, bete ab und zu...und trage auch kein kopftuch, bis ich davon überzeugt bin..
schau, ich kenne es nicht anderes, denn alle männer in meiner kultur werden beschnitten..die beschneidung von meinem bruder zb. lief in einem OP-raum, und war winzig und gar nicht schmerzhaft...danach ist er normal spielen gegangen. es gibt zb. auch verschiedene arten von beschneidungen, und dievon meinem bruder war winzig, dass es keinen großen unterschied zu einem unbeschnittenen gäbe.
mein mann sagt ab und zu, dass er ohne religion sei, aber wenn ich ihn frage, ob er ein moslem ist, sagt er "ja"...er hat sogar einen zweiten muslimischen namen angenommen...also er ist zum teil moslem, er hat auch mit mir im ramadan gefastet..aber das fällt ihm noch immer schwer ein. das hat er alles bis jetzt freiwillig gemacht, und zwingen wollte ich ihn zu gar nichts...

ich hoffe auch dass wir zu einem komprimiss kommen, denn wir lieben einander doch ..und es ist das einzige im moment was unsere beziehung im moment stört.

Ich denke, der Konflikt bei euch liegt doch tiefer,..........


...als es auf den ersten Blick scheint.

Warum kannst du dem oben vorgeschlagenen Kompromiss nicht zustimmen? Das wäre eine gute Lösung.

Der Sohn sollte dann doch wahrscheinlich nicht nur beschnitten, sondern auch muslimisch erzogen werden. Na ja, und dazu gehört doch einiges außer der Beschneidung.

Wie steht dein Mann eigentlich dazu?

Wieder einmal sehe ich mich in meiner Ansicht bestärkt, dass
eine bireligiöse Ehe - und das ist eure de facto, beziehungsweise bei deinem Mann wohl ohne Religionsausübung - sehr schwer zu führen ist.

Ich weiß, wie wichtig bei Arabern die Familie und deren Meinung ist.
Du solltest dich aber a u f k e i n e n Fall nur wegen deren Nachfragen auf eine Beschneidung einlassen.

Sie wissen doch auch, dass du schon lange in Europa lebst.
Dein Mann ist zwar konvertiert - aber...................

Und jetzt mal ein großes Kompliment für deine tollen Sprachkenntnisse!

Ich glaube, du kommst in unserer Welt sehr gut zurecht!
Vermutlich fühlst du dich aber immer ein bisschen "zwischen den Stühlen"?

Das wird sich nie ändern.




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28. März 2013 um 11:14
In Antwort auf olivia_11979749

Finde ich's auch so!
im babysalter ist es am leichstesten, auch wegen dem heilungsprozess..das kind heilt rasch..

Es sei denn
man legt Wert darauf das sich der Junge an diesen besonderen Tag erinnert.Sprich,nach der Beschneidung gibts eine große Feier mit vielen Geschenken,man zieht ihm das Sunnetkostüm an und er fühlt sich an diesem Tag wie ein kleiner Prinz und die ganze Sache war im Nachhinein quasi "nur halb so schlimm" für ihn.Das müssen die Eltern für sich entscheiden

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28. März 2013 um 11:54

Du bist doch kompromisse
Eingegangen, lebst dein leben eher westlich orientiert....er wusste worauf er sich einlässt und jetzt mal ehrlich was soll denn an einer beschneidung schlimmes sein? Ich kenne nur vorteile, hygiene ist besser der sex soll besser sein und der darmkrebs der frauen wird meist von unbeschnittenen männern an die frauen übertragen.... Ich sehe nur vorteile.... Das ist ja so wie wenn dein sohn eine zahnspange tragen spoll oder sich die weißheitszähne herrausoperriert es ist nicht unbedingt notwendig aber es dient dem wohl des kindes für später.... Ich kenne kreinen einzigen mann der nachteile bei einer beschneidung sieht ganz im gegenteil es gibt männet die sich mit 30 entscheiden sich beschneiden zu lassen, dein sohn wird es dit irgendwann danken.... Ich denke das dein Mann das nur macht um dir eins auszuwischen....wie alt ist dein sohn???

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28. März 2013 um 11:58
In Antwort auf jasmyn_11913741

Du bist doch kompromisse
Eingegangen, lebst dein leben eher westlich orientiert....er wusste worauf er sich einlässt und jetzt mal ehrlich was soll denn an einer beschneidung schlimmes sein? Ich kenne nur vorteile, hygiene ist besser der sex soll besser sein und der darmkrebs der frauen wird meist von unbeschnittenen männern an die frauen übertragen.... Ich sehe nur vorteile.... Das ist ja so wie wenn dein sohn eine zahnspange tragen spoll oder sich die weißheitszähne herrausoperriert es ist nicht unbedingt notwendig aber es dient dem wohl des kindes für später.... Ich kenne kreinen einzigen mann der nachteile bei einer beschneidung sieht ganz im gegenteil es gibt männet die sich mit 30 entscheiden sich beschneiden zu lassen, dein sohn wird es dit irgendwann danken.... Ich denke das dein Mann das nur macht um dir eins auszuwischen....wie alt ist dein sohn???

Habe grad gelesen das
Dein sohn erst 2 jahre alt ist.... an deiner stelle würde ich warten bis er ca 6 ist... um deinen mann jegliche zweifel einer beschneidung zu nehmen würde ich ich keine vollnarkose durchführen lassen... Mein mann hat mir erzählt das die beschneidung nicht weh tut auch nicht dannach es ist ein schneller kurzer eingriff wobei nur die spritze weh tut aber naja dein sohn wir nicht zum ersten auch nicht zum letzten mal in seinem leben eine spritze bekommen

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28. März 2013 um 12:17

Wow das heist ja wohl
Das dein mann sich jedesmal kurz vor dem sex wäscht.... Bei der gebärmutterhals krebsvrsorge habe ich dieses thema angeschnitten die ärtzin hat mir gesagt das ein unbeschnittener mann niemals das hygienelevel eines beschnittenen erreichen kann weil halt sich über den tag verteilt bakterien in dem zwischenraum sammeln das ist halt nun mal so!!!! Bei einem beschnittenem mann gibt es keinen zwischenraum warum ist denn das risiko bei unbeschnittenen männern deutlich höher gäbermutterhalskrebs bakterien zu übertragen als bei beshnittenen das ist ein fakt und es ist bewiesen!!!! Wow juden und moslems verstümmeln also ihre kinder.... Bullshit ....bei amerikanern zb. ist das gang un gäbe ihre kinder zu beschneiden 70% der amerikanischen männer sind dort beachnitten... Warum denn wohl? Haben die auch etwa bock auf vertümmelungen? Ich lach mich jedes mal tot wegen das hauptschulniveau hast du noch lange nicht erreicht!!!

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28. März 2013 um 12:30

Wenn du jetzt keine Christin
wärst sondern Muslima oder Jüdin,würdest du genauso darüber denken?

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28. März 2013 um 14:39

Ja na klar, du rassistin
Deine beiträge sind ja nun mal so was von daneben seit dem ich dich hier leses würde ich am liebsten jedesmal mich bis zur bessinung lachen.... Ich glaube nicht alles was ich lese, ich spreche aus erfahrung habe christliche verwante die in amerika wohnen und auch geboren sind, dort werden die jungs gleich nach der geburt beschnitten!!! Mein Mann ist sauber!!!! Dein waffennarr welchen du als deinen mann bezeichnest wenn du überhaupt einen hast, falls überhaupt jemand es mit dir aushält...sollte sich mal bisschen waschen am besten sein gehirn der arme hat es echt nicht leicht mit dir... Deine endlosen storrys sind sowieso nur märchen dich kann man so oder so nicht ernst nehmen...

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28. März 2013 um 14:57
In Antwort auf jasmyn_11913741

Du bist doch kompromisse
Eingegangen, lebst dein leben eher westlich orientiert....er wusste worauf er sich einlässt und jetzt mal ehrlich was soll denn an einer beschneidung schlimmes sein? Ich kenne nur vorteile, hygiene ist besser der sex soll besser sein und der darmkrebs der frauen wird meist von unbeschnittenen männern an die frauen übertragen.... Ich sehe nur vorteile.... Das ist ja so wie wenn dein sohn eine zahnspange tragen spoll oder sich die weißheitszähne herrausoperriert es ist nicht unbedingt notwendig aber es dient dem wohl des kindes für später.... Ich kenne kreinen einzigen mann der nachteile bei einer beschneidung sieht ganz im gegenteil es gibt männet die sich mit 30 entscheiden sich beschneiden zu lassen, dein sohn wird es dit irgendwann danken.... Ich denke das dein Mann das nur macht um dir eins auszuwischen....wie alt ist dein sohn???

Wie ich bereits gesagt habe...
, dass ich bis jetzt gar keinen negativen grund durch meine recherchen u nachfragen an freundinnen mit beschnittenen männern eine beziehung haben.

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28. März 2013 um 15:53
In Antwort auf umminti

Ich denke, der Konflikt bei euch liegt doch tiefer,..........


...als es auf den ersten Blick scheint.

Warum kannst du dem oben vorgeschlagenen Kompromiss nicht zustimmen? Das wäre eine gute Lösung.

Der Sohn sollte dann doch wahrscheinlich nicht nur beschnitten, sondern auch muslimisch erzogen werden. Na ja, und dazu gehört doch einiges außer der Beschneidung.

Wie steht dein Mann eigentlich dazu?

Wieder einmal sehe ich mich in meiner Ansicht bestärkt, dass
eine bireligiöse Ehe - und das ist eure de facto, beziehungsweise bei deinem Mann wohl ohne Religionsausübung - sehr schwer zu führen ist.

Ich weiß, wie wichtig bei Arabern die Familie und deren Meinung ist.
Du solltest dich aber a u f k e i n e n Fall nur wegen deren Nachfragen auf eine Beschneidung einlassen.

Sie wissen doch auch, dass du schon lange in Europa lebst.
Dein Mann ist zwar konvertiert - aber...................

Und jetzt mal ein großes Kompliment für deine tollen Sprachkenntnisse!

Ich glaube, du kommst in unserer Welt sehr gut zurecht!
Vermutlich fühlst du dich aber immer ein bisschen "zwischen den Stühlen"?

Das wird sich nie ändern.




Wie mein mann dazu steht...
Hi umminti!
ja mein mann ist nicht dagegen, dass unsere kinder muslimisch erzogen werden. er ist nur gegen der beschneidung, und wie ich sagte, er war am anfang gar nicht dagegen...
ja ich bin total zerrisen zwischen den beiden kulturen, und habe mich damit abgefunden, dass es so bleiben wird
und danke für dein kompliment wegen mein deutsch..ich habs übrigens studiert

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28. März 2013 um 16:14

Am anfang habe ich auch so getan!
hi suleyha, ich habe am anfang das diskutieren in diesem thema abgelehnt. doch weil er die ganze zeit seine meinung nicht ändern wollte, bin ich darauf eingangen..leider ist er noch immer so stur! aber das bin ich auch. mein mann ist, wie gesagt, zum islam konvertiert, und ich hätte ihn nicht geheiratet, wenn er es nicht getan hätte. er glaubt auch, dass er ein guter moslem ist..oder besser gesagt, jeder der gläubig ist, ist ein guter moslim! manchmal flippt er dann aus, und sagt, dass er lieber kein religionsbekenntnis hat, wenns dann um die beschneidung geht! seine aussagen verwirren mich total...

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28. März 2013 um 17:16
In Antwort auf olivia_11979749

Wie mein mann dazu steht...
Hi umminti!
ja mein mann ist nicht dagegen, dass unsere kinder muslimisch erzogen werden. er ist nur gegen der beschneidung, und wie ich sagte, er war am anfang gar nicht dagegen...
ja ich bin total zerrisen zwischen den beiden kulturen, und habe mich damit abgefunden, dass es so bleiben wird
und danke für dein kompliment wegen mein deutsch..ich habs übrigens studiert

Hi, desertrose, das merkt man, finde ich toll............



.ich wünschte, ich könnte mich auf Arabisch so gut ausdrücken wie du dich auf Deutsch.

Für die Beschneidungsgeschichte werdet Ihr sicher eine Lösung finden, Inshallah, wenn ihr euch sonst gut versteht und dein Mann auch für eine muslimische Erziehung eintritt.

Wie gesagt, lasst euch nicht von der family verrückt machen.

LG, salam,
umminti

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28. März 2013 um 17:57
In Antwort auf umminti

Hi, desertrose, das merkt man, finde ich toll............



.ich wünschte, ich könnte mich auf Arabisch so gut ausdrücken wie du dich auf Deutsch.

Für die Beschneidungsgeschichte werdet Ihr sicher eine Lösung finden, Inshallah, wenn ihr euch sonst gut versteht und dein Mann auch für eine muslimische Erziehung eintritt.

Wie gesagt, lasst euch nicht von der family verrückt machen.

LG, salam,
umminti

Inshallah!
ich hoffe es auch...und danke fürs komplement! meine sprachkenntnisse waren natürlich nicht vom anfang an perfekt, denn ich habe mich echt sehr bemüht diese sprache zu lernen und sogar zu studieren. es ist gott sei dank gelungen..es war a. eine frage der zeit

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28. März 2013 um 19:24
In Antwort auf olivia_11979749

Genauso ist es gelaufen!
danke für dein verständnis. denn wie du gesagt hast, als er noch liebesbetrunken war, hat er sich darauf eingelassen und es akzeptiert. jetzt passt es auf einmal nicht

Denke ich auch
Ich glaube deine Familie hat ihn nur als Ehemann akzeptiert, weil sie dachten, dass er durch seine Bekennung zum Islam nicht in die muslimische Erziehung eingreift und ich finde zu Recht,denn ich denke er ist kein Teenager mehr und weiss was das bedeutet. Ich kann zwar verstehen, dass er nicht möchte dass sein Junge leidet,aber dann sollte er nach einer Lösung suchen die das Leid minimiert gerade weil er Muslim ist. Was hat er denn gedacht, dass die Erwartungen an einen Muslim weniger ist als an einen Ehemann mit anderem Glauben. Gerade wegen der Erziehung erwartet man,dass der Mann Muslim ist, da der Mann das in der Regel bestimmen will. Und bei euch ist es soweit, dass ihr euch beleidigt.

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28. März 2013 um 20:12

Stimme auch zu..
danke für deine verständnissvolle analyse koalalola

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28. März 2013 um 22:02

...
"Mein Mann hat derzeit keine bestimmte Religionsbekennung, obwohl er zum Islam konvertiert ist, damit er mich heiraten kann. Ich wollte ihn nicht zwingen, einen richtigen Muslim zu sein. Ich habe mir gedacht, vlt. kommt es mit der Zeit."

dein mann ist moslem geworden, um dich heiraten zu können. für mich klingt es nicht so, als wenn er davon überzeugt gewesen wäre. ich finde es schlimm, dass jemand lügen muss, um mit jemand anderen zusammen sein zu können.

zum islam zwingen willst du ihn nicht, aber du dachtest, das kommt von allein?

wie soll das funktionieren?

jetzt ist genau das gegenteil passiert. er hat sich, aus welchen gründen auch immer, gegen eine bestimmte religionsausübung entschieden.

was hast du erwartet?????

gerade nach der beschneidungsdebatte letztes jahr kann ich nachvollziehen, wenn jemand gegen beschneidung ist, kultur hin, hautlappen her.

wenn du wirklich interesse an einem kompromiss hättest, dann wärest du bereit dein kind diese unabänderliche entscheidung selbst treffen zu lassen ab einem bestimmten alter. oder ist es dir zu wichtig, was die restliche familie dazu sagt?

eine ehe zeichnet sich nicht dadurch aus mit dem kopf durch die wand zu gehen, auch wenn man selbst es für das beste hält. beide sollten in wichtigen dingen einer meinung sein und wenn du unbedingt meinst, dein kind beschneiden lassen zu wollen, koste es was es wolle, dann solltest du dir überlegen, ob dir diese ehe so wichtig ist. und es ist völlig unwichtig, ob er vor der ehe mal sagte, dass er es auch wollte. hin und wieder überlegt man grundlegende dinge noch einmal, gerade, wenn man kinder bekommen hat (koala erwähnte es bereits!), sichtweisen ändern sich, horizonte erweitern sich, dinge setzen sich fest etc.
ebenso kann es in religionsdingen sein.

ich kann nur aus eigener erfahrung sprechen. ich bin zur religion gekommen ähnlich wie dein mann, wenn ich auch keinen hehl daraus gemacht habe nur deshalb in die kirche gewechselt zu haben. ich habe versucht mich damit anzufreunden, funktionierte nicht und inzwischen bin ich gänzlich religionskuriert und sehr glücklich damit. und je älter ich werde, desto realistischer sehe ich das.

vielleicht geht es deinem mann auch so....!

thalia


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28. März 2013 um 22:24

Ahh sperr mich doch juckt mich nicht
Und ne rassistin bist du trotzdem!

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28. März 2013 um 23:30

Was ist schlimmer für dich??
das deine familie dahinterkommt , das dein mann kein moslem ist und euren sohn nicht beschneiden will oder das du eine sünde begehst , in dem dein sohn vielleicht gar nicht beschnitten wird??
eigentlich ahnt doch deine familie sicher schon , das dein mann nicht wirklich moslem ist, oder?
dein sohn ist ja noch nicht mal richtiger moslem, da ja schon eure ehe im dem sinne ne sünde ist bzw auf eine lüge aufgebaut ist... so gesehen ist es jetzt völlig egal ob beschnitten oder nicht.

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29. März 2013 um 1:25
In Antwort auf thalia1908

...
"Mein Mann hat derzeit keine bestimmte Religionsbekennung, obwohl er zum Islam konvertiert ist, damit er mich heiraten kann. Ich wollte ihn nicht zwingen, einen richtigen Muslim zu sein. Ich habe mir gedacht, vlt. kommt es mit der Zeit."

dein mann ist moslem geworden, um dich heiraten zu können. für mich klingt es nicht so, als wenn er davon überzeugt gewesen wäre. ich finde es schlimm, dass jemand lügen muss, um mit jemand anderen zusammen sein zu können.

zum islam zwingen willst du ihn nicht, aber du dachtest, das kommt von allein?

wie soll das funktionieren?

jetzt ist genau das gegenteil passiert. er hat sich, aus welchen gründen auch immer, gegen eine bestimmte religionsausübung entschieden.

was hast du erwartet?????

gerade nach der beschneidungsdebatte letztes jahr kann ich nachvollziehen, wenn jemand gegen beschneidung ist, kultur hin, hautlappen her.

wenn du wirklich interesse an einem kompromiss hättest, dann wärest du bereit dein kind diese unabänderliche entscheidung selbst treffen zu lassen ab einem bestimmten alter. oder ist es dir zu wichtig, was die restliche familie dazu sagt?

eine ehe zeichnet sich nicht dadurch aus mit dem kopf durch die wand zu gehen, auch wenn man selbst es für das beste hält. beide sollten in wichtigen dingen einer meinung sein und wenn du unbedingt meinst, dein kind beschneiden lassen zu wollen, koste es was es wolle, dann solltest du dir überlegen, ob dir diese ehe so wichtig ist. und es ist völlig unwichtig, ob er vor der ehe mal sagte, dass er es auch wollte. hin und wieder überlegt man grundlegende dinge noch einmal, gerade, wenn man kinder bekommen hat (koala erwähnte es bereits!), sichtweisen ändern sich, horizonte erweitern sich, dinge setzen sich fest etc.
ebenso kann es in religionsdingen sein.

ich kann nur aus eigener erfahrung sprechen. ich bin zur religion gekommen ähnlich wie dein mann, wenn ich auch keinen hehl daraus gemacht habe nur deshalb in die kirche gewechselt zu haben. ich habe versucht mich damit anzufreunden, funktionierte nicht und inzwischen bin ich gänzlich religionskuriert und sehr glücklich damit. und je älter ich werde, desto realistischer sehe ich das.

vielleicht geht es deinem mann auch so....!

thalia


Das ist allein
Seine Verantwortung. Er ist um Einiges älter als sie, er kennt ihre kulturellen Verpflichtungen und er wusste er kann sie ohne islamischen Glauben nicht glauben.

@ ANO der kleine ist trotzdem Muslim den jedem Muslim wird nach der Geburt das Glaubensbekenntnis ins Ohr geflüstert, außerdem ist seine Mutter muslimischen Glaubens. Er wäre somit solange Muslim bis er getauft würde oder selber konvertiert.

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29. März 2013 um 9:23
In Antwort auf thalia1908

...
"Mein Mann hat derzeit keine bestimmte Religionsbekennung, obwohl er zum Islam konvertiert ist, damit er mich heiraten kann. Ich wollte ihn nicht zwingen, einen richtigen Muslim zu sein. Ich habe mir gedacht, vlt. kommt es mit der Zeit."

dein mann ist moslem geworden, um dich heiraten zu können. für mich klingt es nicht so, als wenn er davon überzeugt gewesen wäre. ich finde es schlimm, dass jemand lügen muss, um mit jemand anderen zusammen sein zu können.

zum islam zwingen willst du ihn nicht, aber du dachtest, das kommt von allein?

wie soll das funktionieren?

jetzt ist genau das gegenteil passiert. er hat sich, aus welchen gründen auch immer, gegen eine bestimmte religionsausübung entschieden.

was hast du erwartet?????

gerade nach der beschneidungsdebatte letztes jahr kann ich nachvollziehen, wenn jemand gegen beschneidung ist, kultur hin, hautlappen her.

wenn du wirklich interesse an einem kompromiss hättest, dann wärest du bereit dein kind diese unabänderliche entscheidung selbst treffen zu lassen ab einem bestimmten alter. oder ist es dir zu wichtig, was die restliche familie dazu sagt?

eine ehe zeichnet sich nicht dadurch aus mit dem kopf durch die wand zu gehen, auch wenn man selbst es für das beste hält. beide sollten in wichtigen dingen einer meinung sein und wenn du unbedingt meinst, dein kind beschneiden lassen zu wollen, koste es was es wolle, dann solltest du dir überlegen, ob dir diese ehe so wichtig ist. und es ist völlig unwichtig, ob er vor der ehe mal sagte, dass er es auch wollte. hin und wieder überlegt man grundlegende dinge noch einmal, gerade, wenn man kinder bekommen hat (koala erwähnte es bereits!), sichtweisen ändern sich, horizonte erweitern sich, dinge setzen sich fest etc.
ebenso kann es in religionsdingen sein.

ich kann nur aus eigener erfahrung sprechen. ich bin zur religion gekommen ähnlich wie dein mann, wenn ich auch keinen hehl daraus gemacht habe nur deshalb in die kirche gewechselt zu haben. ich habe versucht mich damit anzufreunden, funktionierte nicht und inzwischen bin ich gänzlich religionskuriert und sehr glücklich damit. und je älter ich werde, desto realistischer sehe ich das.

vielleicht geht es deinem mann auch so....!

thalia


Moment, es war keine lüge!
hi thalia! ich glaube,du hast was falsches in meiner aussage verstanden. als wir heiraten wollten, konnten wir es nicht tun, weil wir nach beiden gesetzen geheiratet haben; sprich nach meinem u nach dem öst. nur es ging gar nicht laut unser gesetz, dass wir heiraten ohne dass er konvertiert. das fanden wir zum zeitpunkt auch sehr arg, denn im koran selber steht, dass man den anderen dazu nicht zwingen darf. das hab mich sehr geärgert, dass es in unser gestz so stand. also hat er das doch getan, weil er mich liebt. ich hätte es übrigens für ihn auch getan. denn es war nicht schlimm, die "shahada" (glaubensbekenntnis des islams) auszusprechen. für ihn war es ok. nur ein richtiger moslim war er nicht zu dem zeitpunkt, und ich habe es auch akzeptiert, u dachte mir vlt. kommt es mit der zeit, dass er selber davon überzeugt wird. schliesslich leben wir zusammen, und haben oft über RELIGIONEN diskutiert... zwingen wollte ich ihn nicht. so habe ich's gemeint! Aber ehrlich ich kann's jetzt verstehen, warum der mann moslim sein sollte, damit beide elternteile das gleiche sind, und es zur solchen diskussionen über "ja" oder "nein zu beschneidung" nicht dazu kommt! wenn ich einen mann aus meiner kultur geheiratet hätte, hätte ich diese diskussion nicht...aber wie man bei euch sagt: "wo die liebe hinfällt.."

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29. März 2013 um 9:35

....
hi justbehappy!

zu deinen fragen:
1. ja eine konvertierung ist nicht gültig, wenns nicht vom herzen ist...denn moslim oder christ usw. ist man als erstens im herzen! wir sind im endeffekt alle gleich, steht im koran a.so.
2.ich wollte nicht, dass er wegen mir konvertiert... ich wünschte, es wäre anderes gelaufen! denn wie ich thalia geschrieben habe, dass wir dran angestossen sind, und es hatte keinen anderen weg gegeben um einander zu heiraten..
ach diese geschichte macht mich echt zu schaffen hätte ich ...hätte ich...
ah übrigens, wir reden immer , und er glaubt an gott, aber für ihn sind religionen "mannschaften" ...

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29. März 2013 um 11:35
In Antwort auf olivia_11979749

Moment, es war keine lüge!
hi thalia! ich glaube,du hast was falsches in meiner aussage verstanden. als wir heiraten wollten, konnten wir es nicht tun, weil wir nach beiden gesetzen geheiratet haben; sprich nach meinem u nach dem öst. nur es ging gar nicht laut unser gesetz, dass wir heiraten ohne dass er konvertiert. das fanden wir zum zeitpunkt auch sehr arg, denn im koran selber steht, dass man den anderen dazu nicht zwingen darf. das hab mich sehr geärgert, dass es in unser gestz so stand. also hat er das doch getan, weil er mich liebt. ich hätte es übrigens für ihn auch getan. denn es war nicht schlimm, die "shahada" (glaubensbekenntnis des islams) auszusprechen. für ihn war es ok. nur ein richtiger moslim war er nicht zu dem zeitpunkt, und ich habe es auch akzeptiert, u dachte mir vlt. kommt es mit der zeit, dass er selber davon überzeugt wird. schliesslich leben wir zusammen, und haben oft über RELIGIONEN diskutiert... zwingen wollte ich ihn nicht. so habe ich's gemeint! Aber ehrlich ich kann's jetzt verstehen, warum der mann moslim sein sollte, damit beide elternteile das gleiche sind, und es zur solchen diskussionen über "ja" oder "nein zu beschneidung" nicht dazu kommt! wenn ich einen mann aus meiner kultur geheiratet hätte, hätte ich diese diskussion nicht...aber wie man bei euch sagt: "wo die liebe hinfällt.."

...
letztendlich ist es dann aber laut religion eine lüge, da geheuchelt.

ich persönlich sehe darin kein problem, weil es mir total egal ist, aber menschen mit dem religiösen backround, dem sie unbedingt weiter folgen wollen, sollten es als das akzeptieren was es ist.

ich sage auch nicht, dass es für ihn nicht okay war. wenn man liebt tut mein einiges. aus dem grund, weil die liebe stärker ist, als in dem fall die religion. was sie in meinen augen immer sein sollte, by the way....!

nun, zwingen, wolltest du ihn sicher nicht, aber irgendwie .....schon. denn du akzeptierst nur deinen weg, zumindest wenn es um etwas unabänderliches geht wie die beschneidung. du bist nicht bereit ein paar jahre zu warten.

was verlierst du, wenn du wartest?

nichts. ja, dein sohn kann freitags noch nicht in die moschee. kommt es dir wirklich darauf an?

was gewinnst du, wenn du wartest?

du kannst alles mit deinem kind machen, ihm alles zeigen. 5 x am tag beten, kein schwein, in die moschee gehen (außer freitags, ja ich weiß....) etc. pp.

und du zeigst deinem mann, dass du kompromissbereit bist. etwas, was ich bisher noch nicht sehe.

diese sichtweisen, dass religion das allerhöchste ist, muss dein mann ja nicht zwingend teilen, oder etwa doch?

das muss er auch nicht nach mehreren gesprächen. aber man muss sich annähern können.

und bisher macht er doch alles mit, nur die beschneidung nicht. wo ist dein problem? aus welchen gründen, abgesehen den religiösen tust du es? der familiäre druck?

nochmal, ist das wichtig?

ich bin nicht unglücklich darüber, dass ich einen mann aus einem anderen kulturkreis geheiratet habe. wir haben uns einander sehr angenähert, was religion (und auch sonstiges) anbetrifft und ich liebe die sarkastische denkweise meines mannes über religion etc. !

deine texte vermitteln mir den eindruck, dass du dich unbedingt auf kosten deines mannes und deines kindes im hinblick auf die religion durchsetzen willst.

sorry, wenn ich das so sehe. aber ein bißchen gelassenheit deinerseits täte dir gut!

thalia


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29. März 2013 um 11:42
In Antwort auf stijn_11981246

Das ist allein
Seine Verantwortung. Er ist um Einiges älter als sie, er kennt ihre kulturellen Verpflichtungen und er wusste er kann sie ohne islamischen Glauben nicht glauben.

@ ANO der kleine ist trotzdem Muslim den jedem Muslim wird nach der Geburt das Glaubensbekenntnis ins Ohr geflüstert, außerdem ist seine Mutter muslimischen Glaubens. Er wäre somit solange Muslim bis er getauft würde oder selber konvertiert.

...
"Das ist allein Seine Verantwortung. "

was? sie haben geheiratet. und es wäre nicht gegangen, wenn er sich nicht pseudobekannt hätte. sie hat daran ebenso anteil wie er.

" Er ist um Einiges älter als sie"

und dann? was hat das damit zu tun?

" er kennt ihre kulturellen Verpflichtungen"

er kennt ihre kulturellen verpflichtungen. wie schön. sie hat welche, weil sie sich von denen nicht lösen WILL. die sind doch nicht eingebrannt!

sie hat von ihm verlangt überzutreten, weil sie nicht hätten heiraten können. ich verstehe ihr dilemma, aber wenn man sich frei von religion macht, dann steht einem beisammensein nichts im wege.

und letztendlich hat sie bekommen, was sie wollte bis auf die beschneidung. was denn noch?

thalia

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29. März 2013 um 12:05
In Antwort auf olivia_11979749

Moment, es war keine lüge!
hi thalia! ich glaube,du hast was falsches in meiner aussage verstanden. als wir heiraten wollten, konnten wir es nicht tun, weil wir nach beiden gesetzen geheiratet haben; sprich nach meinem u nach dem öst. nur es ging gar nicht laut unser gesetz, dass wir heiraten ohne dass er konvertiert. das fanden wir zum zeitpunkt auch sehr arg, denn im koran selber steht, dass man den anderen dazu nicht zwingen darf. das hab mich sehr geärgert, dass es in unser gestz so stand. also hat er das doch getan, weil er mich liebt. ich hätte es übrigens für ihn auch getan. denn es war nicht schlimm, die "shahada" (glaubensbekenntnis des islams) auszusprechen. für ihn war es ok. nur ein richtiger moslim war er nicht zu dem zeitpunkt, und ich habe es auch akzeptiert, u dachte mir vlt. kommt es mit der zeit, dass er selber davon überzeugt wird. schliesslich leben wir zusammen, und haben oft über RELIGIONEN diskutiert... zwingen wollte ich ihn nicht. so habe ich's gemeint! Aber ehrlich ich kann's jetzt verstehen, warum der mann moslim sein sollte, damit beide elternteile das gleiche sind, und es zur solchen diskussionen über "ja" oder "nein zu beschneidung" nicht dazu kommt! wenn ich einen mann aus meiner kultur geheiratet hätte, hätte ich diese diskussion nicht...aber wie man bei euch sagt: "wo die liebe hinfällt.."

...
"Aber ehrlich ich kann's jetzt verstehen, warum der mann moslim sein sollte, damit beide elternteile das gleiche sind, und es zur solchen diskussionen über "ja" oder "nein zu beschneidung" nicht dazu kommt! wenn ich einen mann aus meiner kultur geheiratet hätte, hätte ich diese diskussion nicht...aber wie man bei euch sagt: "wo die liebe hinfällt..""

das mag in vielen bereichen so sein. aber gerade nach der beschneidungsdebatte wird es auch muslime geben, die dem dem thema nicht mehr nur offen gegenüber stehen und dafür plädieren die kinder ab 14 allein entscheiden zu lassen.

ich würde dich gern verstehen wollen, aber ich kann nicht. vielleicht liegt das aber auch daran, dass du nicht sagen möchtest, warum die eile....!

thalia

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29. März 2013 um 13:43
In Antwort auf thalia1908

...
letztendlich ist es dann aber laut religion eine lüge, da geheuchelt.

ich persönlich sehe darin kein problem, weil es mir total egal ist, aber menschen mit dem religiösen backround, dem sie unbedingt weiter folgen wollen, sollten es als das akzeptieren was es ist.

ich sage auch nicht, dass es für ihn nicht okay war. wenn man liebt tut mein einiges. aus dem grund, weil die liebe stärker ist, als in dem fall die religion. was sie in meinen augen immer sein sollte, by the way....!

nun, zwingen, wolltest du ihn sicher nicht, aber irgendwie .....schon. denn du akzeptierst nur deinen weg, zumindest wenn es um etwas unabänderliches geht wie die beschneidung. du bist nicht bereit ein paar jahre zu warten.

was verlierst du, wenn du wartest?

nichts. ja, dein sohn kann freitags noch nicht in die moschee. kommt es dir wirklich darauf an?

was gewinnst du, wenn du wartest?

du kannst alles mit deinem kind machen, ihm alles zeigen. 5 x am tag beten, kein schwein, in die moschee gehen (außer freitags, ja ich weiß....) etc. pp.

und du zeigst deinem mann, dass du kompromissbereit bist. etwas, was ich bisher noch nicht sehe.

diese sichtweisen, dass religion das allerhöchste ist, muss dein mann ja nicht zwingend teilen, oder etwa doch?

das muss er auch nicht nach mehreren gesprächen. aber man muss sich annähern können.

und bisher macht er doch alles mit, nur die beschneidung nicht. wo ist dein problem? aus welchen gründen, abgesehen den religiösen tust du es? der familiäre druck?

nochmal, ist das wichtig?

ich bin nicht unglücklich darüber, dass ich einen mann aus einem anderen kulturkreis geheiratet habe. wir haben uns einander sehr angenähert, was religion (und auch sonstiges) anbetrifft und ich liebe die sarkastische denkweise meines mannes über religion etc. !

deine texte vermitteln mir den eindruck, dass du dich unbedingt auf kosten deines mannes und deines kindes im hinblick auf die religion durchsetzen willst.

sorry, wenn ich das so sehe. aber ein bißchen gelassenheit deinerseits täte dir gut!

thalia


Bin kompromissbereit, was ist mit ihm??

"...und du zeigst deinem mann, dass du kompromissbereit bist. etwas, was ich bisher noch nicht sehe." wenn ich hier diskutier, und mir andere meinungen hole: heisst es vlt.nicht, dass ich es doch tue? was ist mit seiner kompromissbereitschaft? soll ich einfach, das akzeptieren was er sagt?? er bestraft mich mit seiner lieblosigkeit und entzieht mir das recht weitere kinder zu haben, und dem kleinen auch geschwister zu haben. ist das fair?

"aus welchen gründen, abgesehen den religiösen tust du es?" nochmal: ich habe keinen einzigen negativen grund gefunden, der gegen einer beschneidung spricht!

"der familiäre druck? nochmal, ist das wichtig?" meine familie ist mir a. wichtig, ich lüge wenn ich das gegenteil sage. ich hab sie a. mit unser ehe überzeugen können, aber diese sache mit der beschneidung würde schwierig bis unmöglich zu verstehen für sie sein. aber zuletzt habe ich immer über mein leben selbst entschieden. meine eltern waren u sind immer eine unterstützung für mich. schliesslich haben sie mich ALLEINE nach europa geschickt, weil sie mir vertraut haben.


"...und bisher macht er doch alles mit" hat er nicht, wenn dann nur mit seinem eigenen willen.

"ich bin nicht unglücklich darüber, dass ich einen mann aus einem anderen kulturkreis geheiratet habe." darf ich fragen woher du kommst?

"deine texte vermitteln mir den eindruck, dass du dich unbedingt auf kosten deines mannes und deines kindes im hinblick auf die religion durchsetzen willst.": tue ich nicht.

und zuletzt: glaub mir ich bin schon gelassener jetzt als ich's war, denn ich akzeptiere in der sache zu diskutieren! ich bin nicht deiner meinung das :" ... gerade nach der beschneidungsdebatte wird es auch muslime geben, die dem dem thema nicht mehr nur offen gegenüber stehen und dafür plädieren die kinder ab 14 allein entscheiden zu lassen." wenn du wirklich die muslimische kultur verstehst und näher kennst, dann würdest du nicht der meinung sein...

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29. März 2013 um 14:08
In Antwort auf olivia_11979749

Bin kompromissbereit, was ist mit ihm??

"...und du zeigst deinem mann, dass du kompromissbereit bist. etwas, was ich bisher noch nicht sehe." wenn ich hier diskutier, und mir andere meinungen hole: heisst es vlt.nicht, dass ich es doch tue? was ist mit seiner kompromissbereitschaft? soll ich einfach, das akzeptieren was er sagt?? er bestraft mich mit seiner lieblosigkeit und entzieht mir das recht weitere kinder zu haben, und dem kleinen auch geschwister zu haben. ist das fair?

"aus welchen gründen, abgesehen den religiösen tust du es?" nochmal: ich habe keinen einzigen negativen grund gefunden, der gegen einer beschneidung spricht!

"der familiäre druck? nochmal, ist das wichtig?" meine familie ist mir a. wichtig, ich lüge wenn ich das gegenteil sage. ich hab sie a. mit unser ehe überzeugen können, aber diese sache mit der beschneidung würde schwierig bis unmöglich zu verstehen für sie sein. aber zuletzt habe ich immer über mein leben selbst entschieden. meine eltern waren u sind immer eine unterstützung für mich. schliesslich haben sie mich ALLEINE nach europa geschickt, weil sie mir vertraut haben.


"...und bisher macht er doch alles mit" hat er nicht, wenn dann nur mit seinem eigenen willen.

"ich bin nicht unglücklich darüber, dass ich einen mann aus einem anderen kulturkreis geheiratet habe." darf ich fragen woher du kommst?

"deine texte vermitteln mir den eindruck, dass du dich unbedingt auf kosten deines mannes und deines kindes im hinblick auf die religion durchsetzen willst.": tue ich nicht.

und zuletzt: glaub mir ich bin schon gelassener jetzt als ich's war, denn ich akzeptiere in der sache zu diskutieren! ich bin nicht deiner meinung das :" ... gerade nach der beschneidungsdebatte wird es auch muslime geben, die dem dem thema nicht mehr nur offen gegenüber stehen und dafür plädieren die kinder ab 14 allein entscheiden zu lassen." wenn du wirklich die muslimische kultur verstehst und näher kennst, dann würdest du nicht der meinung sein...

...
"was ist mit seiner kompromissbereitschaft?"

er hat alle religiösen hindernisse ausgeräumt um dich zu heiraten, sein sohn ist moslem, du erziehst ihn islamisch etc. wenn das keine kompromissbereitschaft ist, dann weiß ich auch nicht.

"er bestraft mich mit seiner lieblosigkeit und entzieht mir das recht weitere kinder zu haben, und dem kleinen auch geschwister zu haben. ist das fair?"

was ist fair? wenn mein mann meine söhne ohne meine zustimmung beschneiden wollen würde, dann würden wir garantiert keine kinder mehr bekommen.

""aus welchen gründen, abgesehen den religiösen tust du es?" nochmal: ich habe keinen einzigen negativen grund gefunden, der gegen einer beschneidung spricht!"

aber nur weil DU keinen negativen punkt findest, heißt es nicht, dass es keinen gibt. nur, weil du deinen glauben und hier explizit die beschneidung als das ultimo empfindest, muss es aber nicht für deinen partner so sein.

" meine familie ist mir a. wichtig, ich lüge wenn ich das gegenteil sage. ich hab sie a. mit unser ehe überzeugen können, aber diese sache mit der beschneidung würde schwierig bis unmöglich zu verstehen für sie sein. aber zuletzt habe ich immer über mein leben selbst entschieden. meine eltern waren u sind immer eine unterstützung für mich. schliesslich haben sie mich ALLEINE nach europa geschickt, weil sie mir vertraut haben."

das sehe ich ein. dennoch: es ist dein leben und wenn sie dir vertrauen, bitte sie zu warten.

ich sehe ja auch ein, das aus meinen westlichen augen die frage auch für familienmitglieder über die vorhaut meiner kinder wirklich extremst unnatürlich erscheint, aber selbst in deinen augen.... unterhaltet ihr euch wirklich über die vorhaut deines sohnes?

""...und bisher macht er doch alles mit" hat er nicht, wenn dann nur mit seinem eigenen willen. "

doch doch, durchaus. natürlich sieht das nach eigenem willen aus, den spreche ich ihm auch gar nicht ab. es ist nur unter der prämisse, dass er dich sonst nicht haben konnte. das war nicht nur willensabhängig. man könnte den strick ja auch umdrehen.

was hast du getan um ihn zu bekommen?

""ich bin nicht unglücklich darüber, dass ich einen mann aus einem anderen kulturkreis geheiratet habe." darf ich fragen woher du kommst?"

nicht vergleichbar mit dir, aber immerhin. ich bin deutsche, mein mann grieche. ich mag die kultur... manchmal, die kirche gar nicht und seine familie sehr. sie belästigen mich allerdings auch nicht mit religion (es sei denn, ich frage bzw. ich zeige interesse).

""deine texte vermitteln mir den eindruck, dass du dich unbedingt auf kosten deines mannes und deines kindes im hinblick auf die religion durchsetzen willst.": tue ich nicht."

doch, tust du. es geht soweit, dass ihr euch beschimpft, weil keiner weichen will. auf religiöser seite hat dein mann sehr viel zugelassen. er läßt nur diese nicht zu, die nachher nicht mehr korrigierbar ist.

" wenn du wirklich die muslimische kultur verstehst und näher kennst, dann würdest du nicht der meinung sein..."

ts, du weißt gar nichts, sonst wäre dir klar, wieviele endlose debatten über wochen es hier in diesem und im kulturforum über dieses thema gegeben hat. es gab durchaus muslime, darunter rassami (sorry rassami, falls du das liest, ich meine, du warst diejenige, die dann davon abstand nahm,....., glaube ich....!) die in jungen jahren an ihren eigenen kindern keine beschneidung mehr vornehmen lassen würden.

ich bin der meinung, jedes elternteil sollte, wenn gewünscht, seine christliche/islamische/jüdische/betonpfahl-identität an sein kind weitergeben dürfen, solange es keine irreparablen schäden nach sich zieht. ein entfernter hautlappen ist irreversibel, ob man ihn dann nun braucht oder nicht.

und wenn du den islam kennen würdest, soweit ich weiß, ist nirgends im koran festgelegt ab welchem alter eine beschneidung zwingend erforderlich ist. warum jetzt? warum nicht warten?

immer noch.

thalia


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29. März 2013 um 15:50

Aber das hieße doch, das Kind..........................


..mit dem Bade auszuschütten!

Desertrose schreibt doch, dass sonst alles ok sei und sie keine Probleme hätten.

Natürlich ist es nicht schön, dass er seine Meinung geändert hat, aber menschlich.

Ich kenne übrigens einige muslimische Jungs, die nicht im Kleinkindalter beschnitten wurden.

In der Heimat, hier Marokko, läuft das alles automatisch ab. Dort lässt sich m.E. nach der Islam auch leichter praktizieren als hier. Gnz einfach, weil es dort normal ist - und hier "exotisch".

Wie auch immer, Kompromisse sind gefragt.

Zu deinem Vorschlag, zurück zur Familie zu gehen - mit einem Kind von einem Europäer. Dies wäre nicht leicht für desertrose, vor allem, nach dem Leben, das sie hier vermutlich geführt hat incl. Studium und Beruf.

Und ich bezweifle, dass sie das möchte. Obwohl ich sicher bin, dass ihr ihre Familie immer helfen würde.




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29. März 2013 um 18:28

Da hast du Recht
Wen ein Muslim nach der Heirat seine liberale Meinung und Einstellung abgeändert hätte,der böse Muslim hält sich nicht an Absprachen und er will seine Frau verbiegen. Aber bei einem Österreicher ist es ja möglich. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen.

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30. März 2013 um 2:00
In Antwort auf stijn_11981246

Das ist allein
Seine Verantwortung. Er ist um Einiges älter als sie, er kennt ihre kulturellen Verpflichtungen und er wusste er kann sie ohne islamischen Glauben nicht glauben.

@ ANO der kleine ist trotzdem Muslim den jedem Muslim wird nach der Geburt das Glaubensbekenntnis ins Ohr geflüstert, außerdem ist seine Mutter muslimischen Glaubens. Er wäre somit solange Muslim bis er getauft würde oder selber konvertiert.

Nicht wirklich
da es ja eigentlich im islam üblich ist das das kind die religion des vaters hat... was in diesem fall ja nicht wirklich zutrifft. wär der vater moslem , gäbe es jetzt dieses problem nicht.
der islam sieht nicht vor das muslimische frauen mit andersgläubigen kinder haben , somit ist auch nicht eindeutig klar das das kind automatisch moslem ist, nur weil es die mutter auch ist.
in diesem speziellen fall ist es wirklich so , das der kleine erst moslem ist, wenn es der vater auch ist bzw wenn es der kleine selbst entscheiden kann.die dava ist unter falschen voraussetzungen gesprochen worden!

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2. April 2013 um 14:07

Ja eine rückkehr wäre für mich doch nicht leicht!
denn ich habe hier mein leben, meinen beruf, meine freunde u all meine kontakte.. unten habe ich meine eltern und die große familie. darin steckt meine zerrissenheit!

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2. April 2013 um 14:15

Doch unfair, wenn du weisst , dass
mein mann andere kinder von seiner ersten ehe hat...es wird ihm doch gar nichts ausmachen, denke ich aus diesem grund, mit mir weitere kinder zu kriegen.. ja das alter macht viel aus... es machte mir doch nichts, dass er 17 jahre älter als ich ist, aber seine einstellung hat sich in den letzten jahren, was kinder betrifft doch geändert.. am anfang hat er sich nach seinen kindern sehr gesehnt, doch jetzt is er irgendwie nicht mehr so. er ist an kindern interessiert nur wenn sie brav sind... er sehnt sich eher nach der ruhe, kaffee zigarette, zeitung lesen... er lässt mich z.B. alles für deinen kleinen alleine machen...doch gegen beschneidung muss er es bestimmen, und nicht mitbestimmen?!!

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2. April 2013 um 14:29
In Antwort auf olivia_11979749

Doch unfair, wenn du weisst , dass
mein mann andere kinder von seiner ersten ehe hat...es wird ihm doch gar nichts ausmachen, denke ich aus diesem grund, mit mir weitere kinder zu kriegen.. ja das alter macht viel aus... es machte mir doch nichts, dass er 17 jahre älter als ich ist, aber seine einstellung hat sich in den letzten jahren, was kinder betrifft doch geändert.. am anfang hat er sich nach seinen kindern sehr gesehnt, doch jetzt is er irgendwie nicht mehr so. er ist an kindern interessiert nur wenn sie brav sind... er sehnt sich eher nach der ruhe, kaffee zigarette, zeitung lesen... er lässt mich z.B. alles für deinen kleinen alleine machen...doch gegen beschneidung muss er es bestimmen, und nicht mitbestimmen?!!

Mit dem Alter wird man eben meist(!) ruhiger und will keine Action mehr
aus diesem Grund habe ich damals meinen Ex-Freund abgeschossen,anfangs hat der Altersunterschied nicht gestört.Aber nach einiger Zeit hat man eben gemerkt das es nicht passt.Ich war zu aktiv,und er schon längst passiv geworden.Bevor es jemals zu Ehe oder gar Kindern gekommen ist habe ich die Reissleine gezogen.Am Ende hätte ich sonst sicherlich da gestanden wie du...
Hast du jetzt zwischenzeitlich nochmal mit ihm darüber reden können?

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2. April 2013 um 15:03
In Antwort auf 7nebo

Mit dem Alter wird man eben meist(!) ruhiger und will keine Action mehr
aus diesem Grund habe ich damals meinen Ex-Freund abgeschossen,anfangs hat der Altersunterschied nicht gestört.Aber nach einiger Zeit hat man eben gemerkt das es nicht passt.Ich war zu aktiv,und er schon längst passiv geworden.Bevor es jemals zu Ehe oder gar Kindern gekommen ist habe ich die Reissleine gezogen.Am Ende hätte ich sonst sicherlich da gestanden wie du...
Hast du jetzt zwischenzeitlich nochmal mit ihm darüber reden können?

Genauso ist es...
am anfang, also vor 4 jahren war er anderes, auch in der liebe.. jetzt hat er nachgelassen, und deswegen spüre ich den altersunterschieden, den ich anfangs nicht gespürt habe, so stark...
sorry, über was sollten wir nochmal reden? bin im moment total verwirrt

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2. April 2013 um 15:15
In Antwort auf olivia_11979749

Genauso ist es...
am anfang, also vor 4 jahren war er anderes, auch in der liebe.. jetzt hat er nachgelassen, und deswegen spüre ich den altersunterschieden, den ich anfangs nicht gespürt habe, so stark...
sorry, über was sollten wir nochmal reden? bin im moment total verwirrt

Hinterher ist man meistens immer schlauer
Der Anfang erscheint immer rosarot und toll.Erst mit der Zeit lernt man den anderen wirklich kennen und merkt ob es wirklich passt oder nicht.Ein Mensch kann sich im Laufe seines Lebens immer verändern,ob zum guten oder schlechten sei dahin gestellt.Dein Mann geht auf die 50 zu,zudem hat er bereits (ich nehme an erwachsene?) Kinder aus seiner ersten Ehe.Für ihn ist sein Soll sicherlich erfüllt,jetzt möchte er sich zurückziehen und das Leben auf andere Weise genießen.Das du mit 32 Jahren noch nicht daran denkst verstehe ich.
Ich meinte über das Thema Beschneidung,ob du ihn darauf vllt nochmal angesprochen hast?Vielleicht lässt er ja doch noch mit sich reden bzw. ihr findet eine Lösung mit der alle leben können.

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